Andorra: Unterschied zwischen den Versionen

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Andorra lebt vor allem von seiner Stellung als Steuerparadies, die dem kleinen Land regelrechte Überfälle der beiden Nachbarländer zum Tanken und Einkaufen beschert.
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=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===
 
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Andorra ist kein EU-Mitglied. Bei der Ausreise finden aufgrund des immensen privaten Wahrenverkehrs oft Zollkontrollen statt. Mit dem Fahrrad gibt es keine Probleme. Der Euro ist offizielles Zahlungsmittel.
  
 
=== Klima und Reisezeit ===
 
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Gebirgsklima etwas wärmer wie in den Alpen.
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=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===  
 
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Andorra ist ein sehr sicheres Reiseland.
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Die Straßenschilder sind auf Katalanisch beschriftet. Am besten kommt man mit Spanisch zurecht, auf Französisch wird meist verstanden. Andorra ist ein Einwanderungsland, die Mehrheit der Bevölkerung hat Wurzeln im Ausland, sodass sehr viele Sprachen nützlich sein können.
  
 
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Bahnverkehr besteht von Barcelona und Toulouse nach Latour de Carol-Enveitg, wo beide Züge aufgrund unterschiedlicher Spurweiten enden. In beiden Zügen (TER in Frankreich, Cercania in Spanien) können Räder mitgenommen werden. Von Paris verkehrt nicht täglich ein Nachtzug mit Radmitnahme an diesen Bahnhof, ein letztes Überbleibsel der französischen Nachtzüge.
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Vom Tal der Ariège verkehren Busse mit Fahrradmitnahme nach Andorra la Vella. Die o.g. Züge halten auch hier.
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Mit dem Fahrrad bietet sich die Anreise von Barcelona/Lleida an, sodass nur einem Tal gefolgt werden muss. Bei allen anderen Routen müssen Pässe überquert werden.
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Ausschließlich Busse.
  
 
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Das Straßennetz ist perfekt ausgebaut. Am Steigungen gibt es oft eine dritte Spur. Straßenschäden gibt es nicht.
 
Es gibt eine asphaltierte Hauptstrecke, die über den Pyrenäenkamm führt. Von Süden, also aus Spanien kommend, gibt es eine Abzweigung nach Osten, die nach Puigcerdà führt. Letztere stellt eine Abkürzung der Strecke Lleida - Perpignan dar.
 
Es gibt eine asphaltierte Hauptstrecke, die über den Pyrenäenkamm führt. Von Süden, also aus Spanien kommend, gibt es eine Abzweigung nach Osten, die nach Puigcerdà führt. Letztere stellt eine Abkürzung der Strecke Lleida - Perpignan dar.
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Diese Hauptstrecke durch Andorra ist viel befahren. Mit dem Fahrrad gibt es teilweise Radspuren. Pässe sind wie in den französischen Alpen mit Kilometersteinen speziell für Fahrradfahrer versehen.
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Von Andorra la Vella steigt die Straße über 20 km bis zum Port d'Envalira, dem höchsten Pyrenäenpass (rund 2400m). Unter dem Pass gibt es einen mautpflichtigen Tunnel für Autos, der kaum benutzt wird. Die Strecke von Frankreich her auf der Europastraße 9 ist sehr voll bis zu den Tankstellen hinter der Grenze, gleiches gilt für Spanien.
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Für eine Querung von Andorra von Frankreich nach Spanien bietet sich folgende Variante: Einreise über den Port d'Envalira, der weder landschaftlich noch verkehrstechnisch besonders überzeugt (Augen zu und durch). In Canillo auf die kleinere Straße auf den Coll d'Ordino, nochmals etwa 500 Höhenmeter. Hier weniger los und landschaftlich sehenswert. Abfahrt, dann über Ordino nach La Massana. Von dort weiter auf der CG 4 über Erts nach Pal, etwa 1000 Höhenmeter Gesamtsteigung zum Port de Cabus. Bis zum Pass ist die Straße geteert, gegen Ende aber schmal. Es bietet sich eine herrliche Aussicht über die Pyrenäen abseits des Trubels. Unterkünfte und Einkaufsmöglichkeiten in den Tälern. Mit dieser Variante umgeht man Trubel um das nicht besonders sehenswerte Andorra la Vella und sieht etwas mehr von der Landschaft. Die Weiterreise nach Spanien erfolgt erst auf einem schlechten Schotterweg, der bergab aber auch für Tourenräder bedingt geeignet ist (nicht bei starker Nässe), erst nach Tor, dem ersten Weiler in Spanien, wird die Straße besser. Somit muss man aber nich auf der Hauptstrecke Andorra-Barcelona das Land verlassen.
  
 
=== Routen und Touren ===  
 
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Es gibt die drei Pässe Port d'Envalira, Port de Cabus und Coll d'Ordino. Das Seitental von Andorra la Vella Richtung La Massana ist aufgrund des fehlenden Transitverkehrs eher zu empfehlen.
  
 
== Gesundheit und Ernährung ==
 
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Westeuropäischer Standard.
 
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=== Ernährung und Versorgungssituation ===
 
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In Andorra kann man zollvergünstigt einkaufen.
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In Andorra kann man zollvergünstigt einkaufen. Supermärkte sind bis hoch in die Berge verbreitet, außerdem gibt es große Einkaufszentren. Unschlagbar billig sind auch die Tankstellen, die sich an der Hauptverbindung durch Andorra direkt aneinanderreihen.
  
 
== Unterkunft ==
 
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Es gibt in den Tälern einige Campingplätze.
  
 
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Im Frankreich-Atlas von Michelin (1:200 000) ist Andorra in völlig ausreichender Größe enthalten.
 
=== Reiseführer ===
 
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Aktuelle Version vom 29. November 2018, 13:21 Uhr

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Allgemeine Informationen

Andorra lebt vor allem von seiner Stellung als Steuerparadies, die dem kleinen Land regelrechte Überfälle der beiden Nachbarländer zum Tanken und Einkaufen beschert.

Generelle Empfehlungen

Einreisebestimmungen, Dokumente

Andorra ist kein EU-Mitglied. Bei der Ausreise finden aufgrund des immensen privaten Wahrenverkehrs oft Zollkontrollen statt. Mit dem Fahrrad gibt es keine Probleme. Der Euro ist offizielles Zahlungsmittel.

Klima und Reisezeit

Gebirgsklima etwas wärmer wie in den Alpen.

Sicherheit und Verhaltensempfehlungen

Andorra ist ein sehr sicheres Reiseland.

Sprache

Die Straßenschilder sind auf Katalanisch beschriftet. Am besten kommt man mit Spanisch zurecht, auf Französisch wird meist verstanden. Andorra ist ein Einwanderungsland, die Mehrheit der Bevölkerung hat Wurzeln im Ausland, sodass sehr viele Sprachen nützlich sein können.

Fahrradinformationen

Regeln und Vorschriften

Versorgungslage für Ersatzteile

Transport

Anreise

Bahnverkehr besteht von Barcelona und Toulouse nach Latour de Carol-Enveitg, wo beide Züge aufgrund unterschiedlicher Spurweiten enden. In beiden Zügen (TER in Frankreich, Cercania in Spanien) können Räder mitgenommen werden. Von Paris verkehrt nicht täglich ein Nachtzug mit Radmitnahme an diesen Bahnhof, ein letztes Überbleibsel der französischen Nachtzüge. Vom Tal der Ariège verkehren Busse mit Fahrradmitnahme nach Andorra la Vella. Die o.g. Züge halten auch hier.

Mit dem Fahrrad bietet sich die Anreise von Barcelona/Lleida an, sodass nur einem Tal gefolgt werden muss. Bei allen anderen Routen müssen Pässe überquert werden.

Transport im Land

Ausschließlich Busse.

Straßen

Straßennetz, allgemeine Informationen

Das Straßennetz ist perfekt ausgebaut. Am Steigungen gibt es oft eine dritte Spur. Straßenschäden gibt es nicht. Es gibt eine asphaltierte Hauptstrecke, die über den Pyrenäenkamm führt. Von Süden, also aus Spanien kommend, gibt es eine Abzweigung nach Osten, die nach Puigcerdà führt. Letztere stellt eine Abkürzung der Strecke Lleida - Perpignan dar. Diese Hauptstrecke durch Andorra ist viel befahren. Mit dem Fahrrad gibt es teilweise Radspuren. Pässe sind wie in den französischen Alpen mit Kilometersteinen speziell für Fahrradfahrer versehen. Von Andorra la Vella steigt die Straße über 20 km bis zum Port d'Envalira, dem höchsten Pyrenäenpass (rund 2400m). Unter dem Pass gibt es einen mautpflichtigen Tunnel für Autos, der kaum benutzt wird. Die Strecke von Frankreich her auf der Europastraße 9 ist sehr voll bis zu den Tankstellen hinter der Grenze, gleiches gilt für Spanien. Für eine Querung von Andorra von Frankreich nach Spanien bietet sich folgende Variante: Einreise über den Port d'Envalira, der weder landschaftlich noch verkehrstechnisch besonders überzeugt (Augen zu und durch). In Canillo auf die kleinere Straße auf den Coll d'Ordino, nochmals etwa 500 Höhenmeter. Hier weniger los und landschaftlich sehenswert. Abfahrt, dann über Ordino nach La Massana. Von dort weiter auf der CG 4 über Erts nach Pal, etwa 1000 Höhenmeter Gesamtsteigung zum Port de Cabus. Bis zum Pass ist die Straße geteert, gegen Ende aber schmal. Es bietet sich eine herrliche Aussicht über die Pyrenäen abseits des Trubels. Unterkünfte und Einkaufsmöglichkeiten in den Tälern. Mit dieser Variante umgeht man Trubel um das nicht besonders sehenswerte Andorra la Vella und sieht etwas mehr von der Landschaft. Die Weiterreise nach Spanien erfolgt erst auf einem schlechten Schotterweg, der bergab aber auch für Tourenräder bedingt geeignet ist (nicht bei starker Nässe), erst nach Tor, dem ersten Weiler in Spanien, wird die Straße besser. Somit muss man aber nich auf der Hauptstrecke Andorra-Barcelona das Land verlassen.

Routen und Touren

Es gibt die drei Pässe Port d'Envalira, Port de Cabus und Coll d'Ordino. Das Seitental von Andorra la Vella Richtung La Massana ist aufgrund des fehlenden Transitverkehrs eher zu empfehlen.

Gesundheit und Ernährung

Westeuropäischer Standard.

Gesundheitsversorgung

Ernährung und Versorgungssituation

In Andorra kann man zollvergünstigt einkaufen. Supermärkte sind bis hoch in die Berge verbreitet, außerdem gibt es große Einkaufszentren. Unschlagbar billig sind auch die Tankstellen, die sich an der Hauptverbindung durch Andorra direkt aneinanderreihen.

Unterkunft

Es gibt in den Tälern einige Campingplätze.

Regionen

Literatur

Karten

Im Frankreich-Atlas von Michelin (1:200 000) ist Andorra in völlig ausreichender Größe enthalten.

Reiseführer

Weblinks