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Version vom 16. März 2009, 21:11 Uhr von Velocio (Diskussion | Beiträge) (Bremsen auf Asphalt)

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Bremsen

Bremsen auf Asphalt

Auf gut haftendem Untergrund (Asphalt/Beton) kann die höchste Bremswirkung erzielt werden wenn man nur mit der Vorderradbremse so stark abbremst, dass das Vorderrad gerade noch nicht blockiert, das Hinterrad kurz davor ist sich etwas zu heben. Dass man die vordere Bremse nicht bis zum Bremsüberschlag anzieht und bei steigendem Hinterrad wieder lockert, sollte man üben [1].Auf gut haftendem Untergrund kann man große Bremswirkung erzielen, weshalb hohe Geschwindigkeiten möglich sind.

Dauerbremsen sollte vermieden werden, da es zu einer Überhitzung der Bremsen kommen kann, die zu einem Versagen der Bremsen führen kann oder dazu, dass der Schlauch platzt.

Mit der Vorderradbremse kann deutlich stärker abgebremst werden als mit der Hinterradbremse (ca. 70% zu 30%). Vor einer Kurve sollte am besten so stark abgebremst werden, dass man möglichst ungebremst durch die Kurve kommt. Beim Bremsen in der Kurve kann das Vorder- oder Hinterrad wegrutschen, was schnell zu Stürzen führt.

Die meisten Vorderradbremsen haben heutzutage eine so starke Wirkung, dass auch ein starkes Abbremsen bei langsamer Fahrt zu einem Sturz durch Überschlag führen kann. Der Überschlag kann verhindert werden, wenn die Bremskraft rechtzeitig wieder zurückgenommen wird, ggf. die Bremse ganz lösen. Am besten probiert man etwas, um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Hinterradbremsen blockieren noch leichter als Vorderradbremsen. Problematisch ist das Blockieren der Hinterradbremse insbesondere in Kurven und aber auch auf gerader Strecker bei hohen Geschwindigkeiten. Bei hohen Geschwindigkeiten empfiehlt es sich die Bremse umgehend zu lösen, sobald man merkt, dass sie blockiert, allerdings auch nur, wenn das Fahrrad nicht schon zu quer steht. Da die Haftreibung größer als die beim Blockieren auftretende Gleitreibung kommt es bei quer stehenden Fahrrad beim lösen der Bremse zu einer Bremswirkung die zum Sturz führen kann. Auch hier probiert man am besten etwas zunächst bei langsamer Geschwindigkeit um ein Gefühl dafür zu bekommen. Die Geschwindigkeit dann vorsichtig steigern.

Bremsen auf rutschigem oder rolligem Untergrund

Auf diesen Untergründen braucht man zusätzlich die Hinterradbremse zur Entfaltung der maximalen Bremswirkung und zur Erhöhung der Sicherheit. Zu beachten ist, das ein wegrutschendes Vorderrad eher zum Sturz führt, als ein wegrutschendes Hinterrad, weshalb man besonders am Vorderrad darauf achten sollte nicht in den Grenzbereich zu kommen. Falls Dauerbremsen nötig sein sollte, muß auf Überhitzung geachtet werden. (siehe jeweiliger Bremsentyp)

siehe auch