Vulkanradweg

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Vulkanradweg (Hessen)

Gesamtlänge 75,8 km

Der Vulkanradweg ist kein Fernradweg im eigentlichen Sinne, sondern wurde als touristischer Radweg angelegt. Seine Streckenführung ermöglicht allerdings eine Querverbindung zwischen Fulda und Main, ohne dabei stärkere Steigungen überwinden zu müssen.

Der Radweg verbindet die Orte Lauterbach (Hessen) und Höchst an der Nidder (Ausbaustand April 2006). Geplant ist, den Radweg in Zukunft bis an den Maintalradweg auszubauen. Schon jetzt kann man aber durchgehend auf Radwegen und Wirtschaftswegen bis zum Maintalradweg gelangen (22,2 km).

Eine Anbindung an den Fuldatalradweg ist über Bad Salzschlirf und von dort aus über den Bahntrassenradweg nach Schlitz (Vogelsbergkreis) möglich (20,3 km).

Streckenbeschreibung

Der Vulkanradweg verläuft die meiste Zeit über die ehemalige Bahntrasse der ehemaligen Oderwaldbahn. Nicht ausgebaut wurden lediglich einige kurze Streckenabschnitte in Höhe einiger ehemaliger Bahnhöfe. Das Streckenprofil ist relativ flach, 3% Steigung werden nicht überschritten. Ausnahmen bilden die Ortsdurchfahrten Ober-Seemen, Gedern und Glauburg sowie die Anbindung an die Bahntrasse in Lauterbach (Hessen) mit jeweils kurzen steilen Rampen.

Die Wegbeschaffenheit kann durchgehend als sehr gut bezeichnet werden. Ausnahmslos ist der gesamte Vulkanradweg asphaltiert. Als mangelhaft kann allerdings die Streckenabsicherung bezeichnet werden. Zahlreiche Drängelgitter und Pfostensperren trüben das Gesamtbild und stellen eine Gefahr vor allem für Gruppen dar.

Es gibt ausreichend Pausenplätze mit Sitzgelegenheiten entlang der gesamten Strecke. Vorbildlich ist die Ausschilderung. In regelmäßigen Abständen befinden sich Schilder mit Hinweisen zum aktuellen Standort. So kann auch im Notfall dem Rettungsdienst der genaue Standort mitgeteilt werden.

Die Strecke beginnt in Lauterbach (Hessen) bei 298 m üNN, führt über den höchsten Punkt in Hartmannhain bei 580 m üNN und endet in Höchst an der Nidder bei 126 m üNN.

Übernachtungsmöglichkeiten

Hotels / Pensionen

Es gibt zahlreiche Hotels und Pensionen in den Orten, durch die der Vulkanradweg verläuft. Eine passende Unterkunft kann über die offizielle Webseite des Vulkanradweges gefunden werden.

Campingplätze

Offizielle Campingplätze gibt es direkt am Vulkanradweg keine, auch nicht an den Anbindungen zum Fulda- bzw. Maintalradweg. Einen nichtoffiziellen Privatplatz gibt es in Hirzenhain, oberhalb des Freibades, bei dem man aber auf Nachfrage auch als Durchreisender übernachten kann.

Zur Fulda befindet sich der nächste Campingplatz in Schlitz (Vogelsbergkreis).

Zum Main befindet sich der nächste Platz in Offenbach-Bürgel, etwa 3 Kilometer mainabwärts von der Rumpenheimer Fähre.

Roadbook

Biergarten am ehemaligen Haltepunkt Frischborn

Lauterbach (Hessen)

  • Ost 9° 23' 43", Nord 50° 38' 1"
  • Höhe: 298 m üNN
  • 0 km

In Lauterbach (Hessen) beginnt der Vulkanradweg mit dem Anstieg zur ehemaligen Bahntrasse. Da das erste Stück der ehemaligen Trasse nicht ausgebaut wurde, ist dieses erste Stück etwas steiler als der restliche Weg (Steigung bis 6%). Danach verläuft der Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse mit gemächlicher Steigung vorbei am ehemaligen Haltepunkt Frischborn (heute als Café/Biergarten genutzt) nach Eisenbach.

Kurz vor dem ehemaligen Haltepunkt Frischborn stehen die ersten beiden Drängelgitter des Radweges an der Kreuzung mit der Kreisstraße 111 Lauterbach (Hessen) - Frischborn.

Schloß Eisenbach oberhalb des Vulkanradweges

Eisenbach

  • Ost 9° 23' 26", Nord 50° 36' 6"
  • Höhe: 385 m üNN
  • 4,7 km

Der Radweg verläuft unterhalb vom Schloß Eisenbach weiterhin auf ehemaliger Bahntrasse. Unterhalb der Rixfelder Höhe verläßt man den Wald und fährt durch freies Gelände Richtung Rixfeld. Die Steigung bleibt gleichmäßig bei ca. 2%.

Rixfeld (Bahnhof)

  • Ost 9° 21' 44", Nord 50° 34' 45"
  • Höhe: 403 m üNN
  • 8,1 km
Ehemaliger Galgen bei Herbstein

Weitere Drängelgitter finden sich in Höhe des Rixfelder Bahnhofes. Tip für Radfahrer mit Anhänger: das zweite, engere Drängelgitter kann man umfahren, indem man dem Weg neben dem Radweg ca. 400m weit folgt.

Weiterer Verlauf des Radweges wie gehabt. Zwischen Rixfeld und Herbstein kommt man an einem ehemaligen Galgen vorbei, eine Schautafel erklärt Näheres hierzu.

Herbstein

  • Ost 9° 21' 15", Nord 50° 33' 12"
  • Höhe: 432 m üNN
  • 11,5 km

In Höhe des ehemaligen Bahnhofs Herbstein wird der Vulkanradweg neben der Bahntrasse geführt. An dieser Stelle kurze Rampen, aber keine nennenswerten Steigungen.

Auch in Herbstein wieder Drängelgitter bei der Überquerung der Bundesstraße 275.

Im weiteren Verlauf Richtung Ilbeshausen wird der Vulkanradweg etwas flacher und geht dann in ein leichtes Gefälle über.

Ehemaliger Bahnhof Ilbeshausen

Ilbeshausen

  • Ost 9° 19' 17", Nord 50° 31' 11"
  • Höhe: 446 m üNN
  • 16,4 km

Zwei Straßenkreuzungen mit Drängelgittern in Höhe Ilbeshausen. Der Radweg bleibt ab hier für einige Kilometer flach, teilweise auch leicht abschüssig Richtung Grebenhain.

Grebenhain

  • Ost 9° 20' 54", Nord 50° 29' 38"
  • Höhe: 446 m üNN
  • 22,8 km

Auch in Grebenhain gibt es wieder mehrere Drängelgitter.

Kurz hinter Grebenhain wird der Vulkanradweg dann wieder durchgehend steiler mit ca. 3% Steigung.

Etwa 2 Kilometer vor Hartmannshain trifft der Vulkanradweg auf die Bundesstraße 275. Bis Hartmannshain verläuft der Radweg neben der Bundesstraße, anstatt dem Bahntrassenverlauf zu folgen. Hier vor allem anfangs steiler. Diese letzten beiden Kilometer verlaufen meist etwas schattiger im Wald.

Das letzte Stück vor Hartmannshain

Hartmannshain

  • Ost 9° 16' 48", Nord 50° 28' 19"
  • Höhe: 580 m üNN
  • 29,8 km

Bei Hartmannshain erreicht man mit 580 m üNN den höchsten Punkt des Vulkanradweges. Hier gibt es einen direkten Anschluß an den Südbahnweg, einem weiteren Bahntrassenradweg.

An der Überquerung der B275 befinden sich die letzten Drängelgitter. Im weiteren Verlauf bis Höchst an der Nidder werden nur noch einzelne Mittelpfosten oder Halbgitter als Absperrung eingesetzt.

Richtung Ober-Seemen ist der Radweg durchgehend abschüssig mit 2 bis 3% Gefälle, dabei verläuft der Weg meist im Wald und immer auf der Bahntrasse. Vorsicht, einige Wirtschaftswege kreuzen den Radweg.

Ober-Seemen

  • Ost 9° 13' 41", Nord 50° 25' 5"
  • Höhe: 400 m üNN
  • 38,3 km

In Ober-Seemen wurde der Radweg bisher nicht auf der alten Trasse ausgebaut. Er verläuft durch den Ort, wobei die beiden Anbindungen an die Bahntrasse jeweils starkes Gefälle bzw. Steigung von bis zu 10% auf einer Länge von 70 bzw. 150 m aufweisen.

Im weiteren Verlauf wieder gleichmäßiges Gefälle von 2 - 3% bis kurz vor Gedern.

Ortseinfahrt Gedern

Gedern

  • Ost 9° 12' 3", Nord 50° 25' 12"
  • Höhe: 310 m üNN
  • 44,1 km

Auch in Gedern verläuft der Radweg nicht über die ehemalige Trasse. Am Ortseingang wurde für die Anbindung die ehemalige Brücke teils abgetragen, auf einem kurzen Stück daher leicht stärkeres Gefälle.

Durch den Ort sind 2 Alternativen ausgeschildert, die sich aber in Länge und Profil kaum unterscheiden. Ab Ortsausgang Gedern verläuft der Radweg wieder auf der ehemaligen Bahntrasse mit anhaltend gleichmäßigem Gefälle.


Merkenfritz

  • Ost 9° 9' 38", Nord 50° 24' 3"
  • Höhe: 273 m üNN
  • 48,0 km
Vulkanradweg bei Hirzenhain

Hirzenhain

  • Ost 9° 8' 3", Nord 50° 23' 31"
  • Höhe: 247 m üNN
  • 50,3 km

In Hirzenhain liegt der einzige Campingplatz in direkter Nähe zum Vulkanradweg. Es ist allerdings ein Privatplatz, der nicht öffentlich betrieben wird. Auf Anfrage kann man dort aber übernachten. Der Platz liegt oberhalb des Freibades Hirzenhain und nutzt dessen Sanitäranlagen.

Lißberg

  • Ost 9° 5' 3", Nord 50° 22' 19"
  • Höhe: 162 m üNN
  • 54,8 km

Zwischen Lißberg und Ortenberg (Hessen) wird der Radweg größtenteils auf asphaltierten Wirtschaftswegen und nicht auf der ehemaligen Bahntrasse geführt. Hierdurch ergeben sich aber keine nennenswerten zusätzlichen Steigungen/Gefällstrecken.

Vulkanradweg bei Ortenberg

Ortenberg

  • Ost 9° 3' 9", Nord 50° 21' 31"
  • Höhe: 151 m üNN
  • 57,7 km

Durch Ortenberg (Hessen) verläuft der Radweg teilweise auf Nebenstraßen, teilweise auf asphaltierten Wirtschaftswegen. Ab Ortsausgang dann wieder auf der ehemaligen Bahntrasse.

Ab hier kein nennenswertes Gefälle mehr, im weiteren Verlauf nahezu flach.

Selters

  • Ost 9° 2' 10", Nord 50° 20' 31"
  • Höhe: 133 m üNN
  • 60,2 km

Der Ort Selters hat nichts mit dem gleichnamigen Mineralwasser zu tun. Der Radweg verläuft weiterhin auf Bahntrasse aber ohne nennenswerte Gefälle/Steigungen.

Ehemaliges Ausbauende des Vulkanradweges bei Glauburg

Glauburg

  • Ost 9° 0' 41", Nord 50° 19' 30"
  • Höhe: 130 m üNN
  • 63,7 km

In Glauburg endet der Teil des Vulkanradweges, der auf der Trasse der ehemaligen Oderwaldbahn verläuft. In Höhe des Bahnhofes gibt es eine kurze Steigung, nach der man dann auf durchgehend asphaltierten Wirtschaftswegen weiterfährt.

Die Teilstrecke des Vulkanradwegs ab Glauburg bis Höchst an der Nidder wurde im April 2006 eröffnet.

Glauberg

  • Ost 8° 59' 44", Nord 50° 18' 50"
  • Höhe: 130 m üNN
  • 65,8 km

Enzheim

  • Ost 8° 59' 20", Nord 50° 17' 56"
  • Höhe: 128 m üNN
  • 67,9 km
Zwischen Lindheim und Altenstadt

Lindheim

  • Ost 8° 59' 30", Nord 50° 17' 25"
  • Höhe: 122 m üNN
  • 69,2 km

Durch Lindheim führt der Radweg auf Straßen, die aber überwiegend Nebenstraßen sind. Ab Ortsausgang dann wieder Verlauf über asphaltierte Wirtschaftswege, teilweise entlang der Bahnlinie.

Richtung Altenstadt (Hessen) gibt es kurze aber recht flache Steigungen.

Altenstadt

  • Ost 8° 56' 44", Nord 50° 16' 59"
  • Höhe: 124 m üNN
  • 72,7 km

In Altenstadt (Hessen) führt der Weg durch den Ort, am Bahnhof vorbei. Danach wieder auf Wirtschaftswegen Richtung Höchst an der Nidder .

Vorläufiges Ausbauende des Vulkanradweges in Höchst

Höchst

  • Ost 8° 55' 31", Nord 50° 16' 3"
  • Höhe: 126 m üNN
  • 75,8 km

Kurz vor Höchst an der Nidder gibt es nochmal eine kurze Steigung in den Ort hinein.

In Höchst an der Nidder endet der Vulkanradweg vorläufig. Es ist geplant, den Radweg weiter über Heldenbergen, Schöneck (Hessen) und Maintal bis zum Maintalradweg auszubauen.

GPS-Tracks

Links