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	<title>Radreise-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-24T05:20:12Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ungarn&amp;diff=107754</id>
		<title>Ungarn</title>
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		<updated>2026-01-20T13:40:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat auch in Ungarn der Radfahrboom begonnen, während es früher nur ausgesprochenes Sportgerät oder Verkehrsmittel für Kurzstrecken auf den Dörfern war- für letztere war der treffende Ausdruck &amp;quot;Bauernfahrrad&amp;quot; gebräuchlich. Heutzutage nutzen auch immer mehr das Rad als innerstädtisches Verkehrsmittel, allerdings besteht noch großer Nachholbedarf, was die Radfahrer-Infrastruktur und die Fahrgewohnheiten einiger ungarischen Autofahrer betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Mitglied im Schengener Abkommen und der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Hochsommer sind in der Ungarischen Tiefebene Temperaturen über 30 Grad keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen ist die Sicherheit für Radler nicht schlechter als in anderen Ländern der Region.&lt;br /&gt;
In Budapest muss man etwas mehr Vorsicht walten lassen als auf dem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad sollte jedoch immer angeschlossen werden, auch bei einem Schnelleinkauf. Tachos, Batteriebeleuchtungen u.ä. werden manchmal gestohlen (auch nur einfach abgerissen, so dass sie selbst dem Dieb keinen Nutzen bringen). Man sollte auf alle Fälle versuchen, das Rad nachts im Quartier unterzubringen, es ist nicht üblich das Fahrrad draußen stehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Budapest sollte man in den wichtigsten Linien der Budapester Verkehrsbetriebe (alle U-Bahnen, Straßenbahnlinien 1,2,3,4,6, Bus 7) wegen Taschendieben vorsichtig sein. Taschendiebe treiben sich auch oft an den Stränden am Balaton herum, man sollte hier Wertsachen nicht unbeaufsichtigt lassen, während man badet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit sollte man dem Gespräch mit Bettlern, Obdachlosen und Straßenhändlern etc. vermeiden, auch kein Geld geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld nie auf der Straße tauschen, selbst die kleineren Wechselstuben sind zuverlässiger, man sollte sich jedoch zuerst über den aktuellen Wechselkurs informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler polizeilicher Maßnahmen gilt der mittlere Teil des VIII. Stadtbezirks (Józsefváros)als am gefährlichsten. &lt;br /&gt;
Der Chinesenmarkt des VIII: Stadtbezirks wurde inzwischen geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Großen Ungarischen Tiefebene gibt es viele Einzelgehöfte, hier muss man damit rechnen, dass Hunde durch ein Loch im maroden Zaun auf die Straße gelangen. Diese Gefahr ist bei unbefestigten Wegen naturgemäß größer als auf Landstraßen mit Verkehr.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gefährdungen durch Autofahrer sollte man die Ruhe bewahren und (un)missverständliche Gesten vermeiden, manche Autofahrer können sehr agressiv werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Ungarische nicht zur indoeuropäischen Sprachfamilie gehört, kann man aus der Kenntnis anderer Fremdsprachen keinen Nutzen ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fremdsprachenkenntnisse der ungarischen Bevölkerung sind nicht sehr gut, jüngere Leute können zwar meist Englisch, teilweise auch Deutsch, aber nicht auf hohem Niveau. In den gastronomischen Einrichtungen der Touristenregionen können die Beschäftigten meist Deutsch oder Englisch, in vielen Restaurants gibt es mehrsprachige Speisekarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es früher eine bevölkerungsreiche deutsche Minderheit in einigen Regionen Ungarn gab, sprechen heute oft nur noch einige alte Leute ihre deutsche Mundart. Das gilt auch für die meisten Orte, wo auch ein deutschsprachiges Ortseingangsschild zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungarischer Forint. 1 € sind ca. 400 Ft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine Wechselstube oder kein Geldautomat zu finden ist, kann man problemlos bei der Post (posta) mit der EC-Karte Bargeld am Schalter abheben.&lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern in Ostungarn kann Geld selten getauscht werden, somit am besten schon in größeren Städten tauschen.&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist heute fast überall möglich, aber auf den Gemüsemärkten in der Regel nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internetcafes in Budapest === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internetcafes scheinen in Budapest recht dünn gesät zu sein. In April 2013 entdeckte ich in Budapest nur zwei, Inzwischen gibt es keine ausgesprochenen Internet-Cafés mehr, aber in vielen gastronomischen Einrichtungen gibt es freies WLAN:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Am 1.1.2010 traten neue Regeln in Kraft, die der Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger dienen sollen. Als negative Beigabe wurde der Unzumutbarkeitsparagraf abgeschafft, die Benutzung des Radwegs (auch bei kombinierten Rad/Fußwegen) ist also Pflicht. Auf solchen Wegen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h . Auf Radwegen darf sonst max. 40 km/h gefahren werden, wer einen Helm trägt, darf auch mit 50 km/h fahren- Regelungen, die bei der Beschaffenheit der Radwege absurd sind. &lt;br /&gt;
Eine generelle Helmpflicht besteht nicht.&lt;br /&gt;
Besteht ein Radweg, ist an der Straße auch meist ein Radverbotsschild vorhanden. Manchmal gibt es das Verbotsschild auch ohne ersichtliche Alternative. In der Praxis kann das Schild in manchen Fällen ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschriften bezüglich der Ausstattung des Fahrrades entsprechen im Prinzip der deutschen Regelung, allerdings sind auch Batteriebeleuchtungen erlaubt. Außerhalb geschlossener Ortschaften ist es bei schlechten Sichtverhältnissen Pflicht, eine Warnweste zu tragen. Das gilt auch für Reiseradler die beispielsweise am Neusiedler See oder am Plattensee unterwegs sind. In Ungarn herrscht für Kfz-Fahrer absolutes Alkoholverbot. Radler dürfen Alkohol in geringer Menge zu sich nehmen, wenn sie nicht auf Hauptstraßen unterwegs sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahren auf dem Bürgersteig ist zwar nicht gestattet (Ausnahme Kinder unter 12 Jahre), wird aber im Allgemeinen toleriert. &lt;br /&gt;
Die gemischten Rad/Fußwege enden oft an einer Kreuzung, ohne dass den Radfahrern eine eigen Spur zugewiesen wird, sie überqueren die Ampel auf dem Fußgängerstreifen und müssten dort eigentlich absteigen, ähnlich wie an Fußgängerschutzwegen. Wenn der Radweg auf einem Bürgersteig als gemischter Rad/Fußweg angelegt ist, sollte man an jeder Einmündung auch nach hinten schauen. Leider überholt ein großer Teil der Autofahrer ohne ausreichenden Seitenabstand, auch bei Gegenverkehr sind die wenigsten bereit, abzubremsen. Manchmal ist es sinnvoll auf den unbefestigten Seitenstreifen auszuweichen. In letzter Zeit wird von den Autofahrern immer häufiger angezeigt, dass man fahren soll, aber man kann noch immer nicht davon ausgehen, dass die Fußgängerschutzübergänge so respektiert werden, wie in Deutschland. Im Allgemeinen muss man damit rechnen, dass auch die Fußgänger den Teil der kombinierten Rad/Fußwege benutzen, der eigentlich den Radlern vorbehalten ist, auch dann wenn die Abgrenzung durch unterschiedlich farbigen Belag gut zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gängigen Ersatzteile und Komponenten sind auch in Ungarn erhältlich, aber sind selbst in Budapest nicht in allen Fahrradgeschäften auf Lager. Manches muss erst bestellt werden, kommt dann meistens am nächsten oder übernächsten Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrradhändler in Budapest ====&lt;br /&gt;
(mit ziemlich großer Auswahl)&lt;br /&gt;
Postleitzahl ist wichtig, da es in verschiedenen Stadtbezirken Straßen mit gleichem Namen geben kann&lt;br /&gt;
* Bike Berguson, 1035 Budapest, Vihar u. 12 (Óbuda, nicht weit von der Árpádbrücke entfernt)&lt;br /&gt;
* Allez, 1085 Baross u.4 in der Nähe des Kálvin tér&lt;br /&gt;
* Probike 1024 Szilágyi Erzsébet fasor 13-15 (in der Nähe des Széll Kálmán tér)&lt;br /&gt;
* Bajnok 1063 Szív u. 11&lt;br /&gt;
* Ecobike 1203 Baross u. 3&lt;br /&gt;
Schwierig wird es mit Nabendynamos und hochwertigen Nabenschaltungen, hier haben die meisten ungarischen Fahrradmechaniker wenig Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anreise mit dem Rad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Rad erreicht man Budapest über den gut ausgeschilderten Donauradweg (EV6) in etwa zwei Wochen ab München. Die Fahrt kann in der Ebene an der Grenze Slowakei-Ungarn etwas langweilig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anreise mit dem Zug'''&lt;br /&gt;
* Die internationalen Fernzüge aus Deutschland oder Österreich kommen meistens am [[Budapest Keleti pu. (Ostbahnhof)|Ostbahnhof (Keleti pu.)]] an. Der EC von Hamburg über Berlin-Dresden-Prag-Brno-Bratislava kommt auf dem Westbahnhof (Nyugati pu.) an&lt;br /&gt;
Von München fährt mehrmals täglich ein Railjet der ÖBB mit Fahrradmitnahme nach Budapest. Im Nachtzug München-Budapest kann kein Rad mitgenommen werden.&lt;br /&gt;
* Die Züge in Richtung Balaton starten meist am [[Budapest Déli pu. (Südbahnhof)|Südbahnhof (Déli pu.)]], mit Ausnahme weniger Fernzüge, die das ganze Land von Sárospatak bis Nagykanizsa durchqueren.&lt;br /&gt;
* In Richtung Donauknie und Debrecen fährt man vom [[Budapest Nyugati pu. (Westbahnhof)|Westbahnhof (Nyugati pu.)]] ab.&lt;br /&gt;
* Die Strecke vom Ostbahnhof zum Westbahnhof kann man relativ gut mit dem Rad zurücklegen, am günstigsten auf Nebenstraßen parallel zum Erzsébet körút bzw. Teréz körút, Entfernung ca. 2,5 km. Wer von Budapest Keleti Richtung Debrecen reisen werden will, kann auch in Budapest Zuglo, einem kleineren Bahnhof näher beim Ostbahnhof umsteigen.&lt;br /&gt;
* Zum Südbahnhof kommt man vom Ostbahnhof nur auf der Rákóczi út, dann über die Elisabethbrücke ohne allzu große Umwege. (Entfernung ca. 6 km, auf der Budaer Seite der Elisabethbrücke beginnt ein Radweg, der bis in die Nähe des Südbahnhofes führt) .Allerdings ist das eine der verkehrsreichsten Straßen von Budapest, einen Radweg gibt es zwischen Ostbahnhof und Elisabethbrücke nicht. Die Brücke auf dem Bürgersteig zu überqueren wird dadurch erschwert, dass man auf der Pester Seite Den Bürgersteig nur über Treppenstufen  erreichen kann. Die Kettenbrücke (Lánchíd) ist für Fahrräder nicht mehr gesperrt, im Gegenteil, heute dürfen nur Busse und Fahrräder die Fahrspur benutzen. Der Tunnel unter dem Burgberg steigt mit cs 3-4 % an, In Richtung Südbahnhof ist das wegen der Abgase wenig empfehlenswert.&lt;br /&gt;
* Vom Westbahnhof zum Südbahnhof kommt man am besten über die Margarethenbrücke (Rad-Fußweg an der nördlichen Seite),  Danach muss man jedoch wieder auf verkehrsreichen Straßen fahren. (Entfernung ca. 5 km). Leider gibt es keine vernünftige Alternative, das Rad mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Innenstadt zu transportieren. &lt;br /&gt;
''Buchung:''&lt;br /&gt;
* Bei Buchung über die Website der Ungarischen Bahn (MAV-Start) sind die Tickets deutlich günstiger als bei Buchung über die Deutsche Bahn. &lt;br /&gt;
* Zu beachten ist, dass maximal 6 Personen gleichzeitig gebucht werden können, wobei Fahrräder auch als Person gezählt werden (also max. 3 Personen + 3 Fahrräder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anreise mit dem Flugzeug'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flughafen Ferihegy liegt im Südosten der Stadt, das erste Stück der autobahnähnlichen Zubringerstraße (ca. 1,5 km) ist für Radfahrer gesperrt, eine Alternativstrecke zumindest bis zum Flugzeugmuseum wird bei Brouter angezeigt, ist jedoch nicht so leicht zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ortseingang Vecsés (an der Stadtgrenze von Budapest) beginnt ein Radweg, der jedoch nur etwa 3 km lang ist. Dann radelt man auf der Gyömrői út weiter. Der größte Teil des Autoverkehrs von und zum Flughafen wird hier jedoch auf einer separaten Trasse geführt. Am Einkaufszentrum Sárkány-Center beginnt eine nach rechts von der Hauptstraße abzweigende, ausgeschilderte Radroute, zunächst auf Nebenstraßen durch ein Wohngebiet, dann als Radweg. So kommt man durch den 10. Stadtbezirk (Budapest-Kőbánya) bis in die Nähe des Stadtzentrums. An der Kreuzung Hungaria_Ring kann man auf einen anderen Radweg abzweigen, der bis zum Heldenplatz (Hősök tere) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EU-Staatsbürger mit entsprechendem Ausweis, die älter als 65 Jahre sind, fahren in allen öffentlichen Verkehrsmitteln (sowohl in Budapest, als auch im ganzen Land) kostenlos, Lediglich die Zuschläge, Reservierungen und Fahrradkarrten müssen gekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zügen der Ungarischen Staatsbahnen (MÁV) ist die Fahrradmitnahme meist möglich, auch in Schnellzügen, eine Ausnahme bilden manche Intercitys. Für die Fahrradmitnahme muss eine Fahrradkarte (kerékpárjegy) gekauft werden, deren Preis etwa ein Viertel des Fahrpreises beträgt, also von den Kilometern abhängig ist. Auf vielen Bahnhöfen gibt es inzwischen Automaten, die auch auf Englisch eingestellt werden können. An manchen Automaten kann man aber mit Bankkarte bezahlen, aber die meisten akzeptieren auch Bargeld. Für ICs ist ein Fahrradstellplatzreservierung erforderlich. Insbesondere betrifft das die Strecke Budapest-Balaton, wo auch die Preise für die Fahrradmitnahme schwanken. Perdonenzüge, bei denen man keine Fahrradstellplatzreservierung braucht, verkehren in Richtung Blaton kaum noch. Zum Balaton und zum Theiß-See kann man eine Tagesfahrradkarte lösen (400 Ft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Schnell- und Eilzüge (gyorsvonat und sebesvonat) müssen Zuschläge bezahlt werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zügen, die kein Fahrradabteil haben können die Räder im ersten und letzten Wagen im Einstiegsbereich platziert werden. Vor allem auf der Strecke Budapest-Balaton kommt es in der Hauptsaison bei Schnellzügen manchmal zu kritischen Situationen, obwohl in der Saison meistens Züge mit großem Fahrradabteil verkehren. Es empfiehlt sich, am Südbahnhof (Déli pu.) oder am Ostbahnhof (Keleti pu.) (je nach Zug) einzusteigen, nicht am Bahnhof Kelenföld, dort sind diese Perons schon besetzt. Die Möglichkeit, andere Perons zu nutzen, hängt dann vom guten Willen des Zugbegleiters ab. Die letzten Erfahrungen zeigen jedoch, dass man mit dem guten Willen der Zugbegleiter nicht mehr rechnen kann. Vermutlich befürchten sie Probleme, wenn sie kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nahverkehrszügen im Umland von Budapest ist der Fahrradtransport im Allgemeinen gut möglich, pro Zugteil dürfen offiziell 4 Räder mitgenommen werden, aber 1-2 mehr werden noch toleriert. Allerdings verkehren vor allem auf der Linie ins Donauknie (Budapest-Vác-Szob) oft solche Züge, die zwar die Mitnahme vieler Räder ermöglichen, aber wo der Einstieg durch schmale und hohe Stufen beschwerlich ist, selbst ohne Gepäck. Auf manchen Strecken kommen auch Doppelstockzüge zum Einsatz, in denen es etwas mehr Fahrradstellplätze gibt (z.B. in Richtung Eger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnsteige liegen oft recht tief, vor allem in kleineren Orten, dort wird das Ein und Aussteigen problematisch, es empfiehlt sich das Gepäck abzunehmen. In vielen, selbst größeren Bahnhöfen, gibt es keine Fahrstühle. In anderen (z.B. Érd alsó, Cegléd) sind zwar Fahrstühle vorhanden, aber für Fahrräder zu kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 wurde auf mehreren Nebenstrecken der Personenverkehr eingestellt oder stark reduziert, so verkehren auf der Strecke Komárom-Esztergom bzw. Székesfehérvár-Komárom nur noch einige Zugpaare pro Tag, zu ungünstigen Tageszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des  Donauradwegs südlich von Budapest gibt es zur Zeit keinen Zugverkehr in Richtung Kiskőrös-Kelébia-Serbien, eine  neue Strecke wird zur Zeit gebaut, wir d aber noch Jahre dauern (Stand 2023)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mitnahme der Fahrräder in Bussen ist im Allgemeinen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahrradmitnahme in Budapest'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorortbahnen der Budapester Verkehrsbetriebe (HÉV) ermöglichen die Fahrradmitnahme, es ist ein Streckenfahrschein (vonaljegy) zu kaufen und im Zug zu entwerten. Ein Streckenfahrschein fürs Rad reicht auch, wenn man bis zur Endstelle dieser Züge fährt (Szentendre, Gödöllő, Csömör, Ráckeve), innerhalb von Budapest braucht der Reisende den gleichen Fahrschein auch für sich  selbst, außerhalb der Stadtgrenzen muss der Fahrschein am Bahnhof oder Beim Schaffner gelöst werden, dann ist der Preis abhängig von der zurückgelegten Strecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Zahnradbahn kann man die Räder zu gleichen Bedingungen mitnehmen. Das ist eine gute Möglichkeit die fast 400 Hm in die Budaer Berge zu überbrücken. Die Talstation befindet sich direkt am Radweg nach Hüvösvölgy, von der Bergstation kann man auf Radwegen oder wenig befahrenen Straßen zum Ausgangspunkt zurückfahren (d.h. fast nur rollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrradmitnahme in Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen ist nicht gestattet. ES gibt zwar Ausnahmen z.B. in der Straßenbahn 41 und dem Bus 65 zum Hármashatárhegy, allerdings kann nicht in jeden Fahrzeugtyp ein Fahrrad mitgenommen werden, sondern nur in bestimmten. Außerdem ist die Mitnahme meist auf 1 Fahrrad begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fernradler ist man meist gezwungen, mehr oder weniger das öffentliche Straßenverkehrsnetz zu benutzen. &lt;br /&gt;
In der Ungarischen Tiefebene ist auf Nebenstraßen mit katastrophalen Straßenzuständen zu rechnen. Fernstraßen sind besser ausgebaut, aber auch stärker befahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurde das Netz straßenbegleitender Radwege in manchen Regionen (vor allem in der südöstlichen Tiefebene) ausgebaut. &lt;br /&gt;
Seit 2022 gibt es eine durchgängig asphaltierte Fahrradroute von Budapest zum Balaton, zum größten Teil auf für den privaten Autoverkehr gesperrten Wirtschaftswegen, zum Teil auf separaten Fahrradwegen oder wenig befahrenen Straßen innerhalb der Ortschaften.&lt;br /&gt;
Der Einstieg befindet sich am westlichen Stadtrand von Budapest (Kamaraerdő) Eine Ausschilderung vom Stadtzentrum bis dorthin fehlt jedoch.&lt;br /&gt;
Von Győr nach Balatonfüred gibt es eine ausgeschildert Fahrradroute (Nr. 24), die das Bakony-Gebirge überquert. Von Győr bis Pannonhalma auf separaten Radwegen, dann auf wenig befahrenen Straßen, in der Umgebung von Veszprém wieder auf Radwegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptverkehrsstraßen mit einstelliger Nummer führen von Budapest sternförmig in idie größten Städte oder wichtigen Regionen  &lt;br /&gt;
* 1: Győr-Wien&lt;br /&gt;
* 2: Vác-Slowakei&lt;br /&gt;
* 3: Miskolc-Tokaj-Kosice&lt;br /&gt;
* 4: Debrecen-Rumanien&lt;br /&gt;
* 5:Szeged-Serbien&lt;br /&gt;
* 6: Pécs-Kroatien&lt;br /&gt;
* 7: Balaton-Slowenien&lt;br /&gt;
* 8 beginnt als einzige nicht in Budapest, sondern in Székesfehérvár und führt über Veszprém an Szombathely vorbei in Richtung Graz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kilometerberechnung beginnt in Budapest am Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke. &lt;br /&gt;
* Parallel zu einigen dieser Fernverkehrsstraßen verlaufen Autobahnen, die die gleiche Nummer haben, aber ein M davor (M1, M2, M3, M5, M6, M7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf manchen Straßen mit einstelliger Nummer und des öfteren auf Straßen mit zweistelliger Nummer ist das Radfahren außerhalb der Orte verboten, oft gibt es jedoch keine sinnvolle Alternativstrecke, und selbst wenn, auch dann existieren keine Hinweise für Radfahrer. Wenn es eine parallel verlaufende Autobahn gibt, ist dieses Verkehrsverbot für Radler unsinnig, zumal auf einigen dieser Straßen auf längeren Streckenabschnitten auch ein Verkehrsverbot für Lastkraftwagen über 7 t besteht. Da diese Straßen ursprünglich als Hauptverbindungsstraßen ausgebaut wurden, sind sie meist breit genug, dass PKW eine Radfahrer überholen können, ohne auf den Mittelstreifen zu überfahren.&lt;br /&gt;
Wer die Umwege und Steigungen auf dem Radweg von Budapest zum Balaton scheut, kann auf der Straße 7 diesen Abschnitt überbrücken, Tárnok-Martonvásár 8km, Martonvásásr-Baracska 3 km, Baracska-Pettend 2 km auf der Hauptstraße. Von Pettend aus gibt es einen Radweg nach Kápolnásnyék, von dort auf Nebenstrßen zum Velencer See.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auf den ungarischen Autobahnen eine Maut bezahlt werden muss, nutzen aber viele ungarische Autofahrer für kürzere Strecken auch die Fernverkehrsstraßen, mit Kindern sind solche Strecken nicht empfehlenswert. Wo jedoch keine Autobahn vorhanden ist, ist das Benutzen der einstelligen Fernstraßen nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich (Nr 4 Budapest-Szolnok-Debrecen, Nr 8 Székesfehérvár-Veszprém-Szentgotthárd), hier sollte man eine längere Strecke in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Straßen in den Sektoren zwischen zwei einstelligen Straßen werden mit zweistelligen Nummern bezeichnet, auch mehr oder weniger im Uhrzeigersinn, allerdings kann das nicht so konsequent erfolgen. Auch auf manchen dieser Straßen existiert ein  Verkehrsverbot für Radfahrer, z. B. auf der Verbindung Balaton-Sopron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßen mit lokaler Bedeutung werden nur selten mit einer Nummer ausgeschildert, obwohl man auf einigen Landkarten auch deren Nummern ablesen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Mittelgebirgen existieren asphaltierte Forststraßen, die zum Radfahren hervorragend geeignet sind. Sie werden am Waldrand mit Schranken gesichert, so dass normalerweise nur die Autos der Forstbetriebe diese Straßen nutzen können. Die Schranken können von einspurigen Fahrzeugen meistens umfahren werden, was manchmal auch von Motorrädern genutzt wird. Da diese Straßen meist recht schmal sind, sollte man auch auf bergab fahrende Radler achten, und immer damit rechnen, dass hinter einer Kurve eine Schranke kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
In Ungarn verlaufen die europäischen Fernradwege EV6 (Donau) EV11 (Theiß) und EV13 (Eiserner Vorhang) AUuerdem wurde in den letzten Jahren begonnen, ein Netz nationaler Fernradrouten auszuschildern. Diese verlaufen sowohl auf wenig befahrenen Landstraßen, expliziten Radwegen und holprigen Feldwegen. Die Ausschilderung der noch nicht übergeben Routen endet dann aber abrupt und dann hilft nur der Blick auf die Landkarte. Die Bezifferung dieser Fernradrouten stimmt jedoch nicht mit den auf vielen Openstreetmap-Karten ersichtlichen Bezifferung überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offiziell übergeben (und damit komplett ausgeschildert) wurden die Routen&lt;br /&gt;
24 Győr-Pannonhalma-Zirc-Veszprém-Balatonfüred (Verbindung vom Donauradweg zum Osten des Balatons)&lt;br /&gt;
13 Fertőd-Celldömölk-Hévíz Keszthely (Verbindung vom Neusiedler See zum Westen des Balatons)&lt;br /&gt;
Momentan enthalten jedoch beide noch einige Kilometer für Reiseräder schwer zu befahrene Streckenabschnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer auf der slowakischen Seite an der Donau entlang radelt, kann seit 2023 von Šturovo über Helemba nach Ipolydámasd radeln, die Brücke über den Ipoly ist fertig. Von Ipolydámasd nach Szob gibt es einen neuen Radweg.&lt;br /&gt;
Seit Juli 2023 verkehrt auch ein Fähre von Radvaň nad Dunajom nach Neszmély, die Benutzung ist für 2 Jahre kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut beschilderte Radrouten gibt es außerdem rings um die größeren Seen: Plattensee ([[Balaton]]), [[Velencer See]], [[Theißstausee]] (Tisza-tó) und auch auf der ungarischen Seite des [[Neusiedler See]]s (Fertő). Teilweise führen diese separaten Radwegen, teilweise auf wenig befahrenen Straßen durch die Ortschaften. Momentan wird der Radweg entlang des Plattensees an vielen Stellen erneuert und auch in der Streckenführung etwas verändert, meistens verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg Budapest-Balaton ist inzwischen fertig  Diese Radroute ist ca 25 km länger und hat 600 Höhenmeter mehr als die kürzeste Verbindung entlang der Hauptstraße. Die Stadtdurchfahrt durch Székesfehérvár wird noch ausgebaut, die Ausschilderung ist manchmal missvrständlich. &lt;br /&gt;
Es gibt einige gut ausgebaute touristische Radwege lokaler Bedeutung, z.B. Von Etyek (am Radweg Budapest-Balaton) über Bicske nach Tarján oder von Dunaalmás (am Donauradweg) über Tata-Tatabánya nach Oroszlány. Diese beiden sind in der Kombination eine Alternative zum längeren, aber interessanteren Donauradweg. Wer diese Route nutzt muss zwischen Tatabánya és Tarján auf einer mäßig befahrenen Straße fahren und einige Höhenmeter einplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen komplett ausgeschilderte Fahrradrouten von Budapest in Richtung Nordosten (Mátragebirge, Bükkgebirge, Eger, Aggteleker Höhlen, Tokaj).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokale Radwege, die nicht Teil des EuroVelo-Netzes sind, gibt es vor allem in der Umgebung von Budapest im Bereich Pilisgebirge, Börzsönygebirge, Donauknie, aber auch manchmal zwischen Orten, wo man gar nicht damit rechnen würde. Ein richtiges Netz existiert jedoch nicht, nicht einmal in Budapest, wo Radwege oft abrupt enden, ohne Hinweis auf eine Weiterführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Konzeption für die Gestaltung eines Radroutennetzes, allerdings steht dessen Umsetzung noch ganz am Anfang&lt;br /&gt;
Andererseits sind auch außerhalb der Ortschaften eine Vielzahl kürzerer Radweg entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Routen im Wiki:''' &lt;br /&gt;
* [[Donau|Donauradweg]]&lt;br /&gt;
* [[Ungarn - Krim]]&lt;br /&gt;
* [[Budapest Stadtrundfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Vor allem in den Waldgebieten Westungarns gibt es viele Zecken, ein großer Teil ist infiziert, aber auch mitten in Budapest, auf der Margaretheninsel, ist man vor Zeckenbissen nicht sicher.&lt;br /&gt;
Leitungswasser kann in der Regel problemlos getrunken werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist in Ungarn die Einführung des Euros noch nicht an der Tagesordnung. Deshalb muss in Ungarn nach wie vor mit Forint bezahlt werden. Der durchschnittliche Wechselkurs liegt bei 400 Ft = 1€, die ungarische Staatsbank gibt sich Mühe, diesen stabil zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kleineren Geschäften gibt es meistens keine Möglichkeit, mit Euro zu bezahlen. Im Hypermarkt Tesco ist ausgeschrieben, dass der Euro akzeptiert wird. In anderen Geschäften sollte man erst nachfragen. Der Kurs ist meist besser, wenn man direkt in Forint bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Hypermarktketten  (Auchan, Tesco, Cora) sind täglich bis 22 Uhr geöffnet, befinden sich allerdings meist am Rand der Stadt.  Die meisten Supermärkte sind wochentags bis 20 oder 21 Uhr geöffnet, am Wochenende etwas kürzer. Viele kleine private Lebensmittelgeschäfte sind am Sonntagvormittag geöffnet, allerdings findet man weniger Bäckereien, wie man sie aus Deutschland kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den kleineren Dörfern gibt es noch Lebensmittelläden, allerdings haben diese wesentlich kürzere Öffnungszeiten, als die in Budapest. An den Straßen gibt es an viele Stellen Verkaufsstände, wo in der Saison Obst, vor allem Melonen angeboten werden. Auf den Märkten, wo man am ehesten frisches Obst und Gemüse direkt vom Produzenten kaufen kann, ist es durchaus üblich zu feilschen. Auf dem Land ist das Einkaufen bei solchen Ständen empfehlenswert, da in den Läden frisches Obst und Gemüse nur spärlich und in schlechter Qualität zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den großen Städten gibt es „Einkaufstempel“,  mit der Bezeichnung Plaza oder Center, die von Montag bis Samstag Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet sind. Dort findet man auch die in Deutschland bekannten Modewarenketten, u.a. auch Hervis- wenn man Fahrradersatzteile benötigt. Das Sortiment ist allerdings ziemlich dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht ist am 20. August geboten, das ist Nationalfeiertag, an dem alle größeren Geschäfte geschlossen haben, nur kleinere Geschäfte, in denen der Eigentümer selbst bedient, dürfen geöffnet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Zentrum von Budapest sollte man vor dem Besuch einer Gaststätte die Speisekarte anschauen, es gibt manchmal Abzocke in der Art, dass Speisen zwar zu einem durchschnittlichen Preis angeboten werden, die Getränke jedoch in einem unverschämten Maße überteuert sind, so dass man beim Erhalten der Rechnung eine unangenehme Überraschung erlebt. Reklamationen und Beschwerden sind aussichtslos. Es wurde schon einmal eine Liste mit gastronomischen Einrichtungen erstellt, vor denen gewarnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Touristengebieten an den größeren Seen und im Donauknie gibt es ein dichtes Netz von Campingplätzen, Pensionen und Privatquartieren. Privatquartiere haben meist ein Schild &amp;quot;Zimmer frei&amp;quot; am Eingang, das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass das Zimmer wirklich frei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Balaton]] und am Donauknie dürfte es keine Schwierigkeit bedeuten, eine Privatunterkunft zu finden, man sollte sich jedoch das Zimmer zeigen lassen, manche entsprechen nicht den Standards, die man normalerweise erwarten würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donauradweg südlich von Budapest ist man nicht auf Touristen eingestellt. Hier ist die Auswahl wesentlich geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Saison, die manchmal schon am 20. August endet, jedoch spätestens in de ersten Septemberwoche, sind die Eigentümer der Privatquartiere und Pensionen oft nicht vor Ort, es ist dann lediglich eine Telefonnummer angegeben. Auch viele der kleineren Läden am Ufer des Balatons sind dann geschlossen. Dafür braucht man aber in den Strandbädern außerhalb der Saison keinen Eintritt mehr zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pensionen sind ca. 7000 Ft (ca. 25 €)  für ein Zwei-Bett-Zimmer außerhalb der Saison normal, in der Hochsaison sind schwer Preise anzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelten kann man für 1000-2000 Ft. In vielen Badeorten ist der Eintritt für das Bad in der Campingplatzgebühr enthalten, dann kommt man auf etwa 3500-4000 Ft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist nicht erlaubt, man sieht jedoch im Donautal und an kleineren Badeseen manchmal Leute, die auch über mehrere Tage dort zelten. Besonders für Radfahrer und Kanufahrer eine praktische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wo man keinesfalls wild zelten sollte, das sind die Trinkwasserschutzgebiete auf der Szentendrer Insel und auf der Csepel-Insel, sowie in den Naturparks der Mittelgebirge (an einigen Stellen gibt es ausgezeichnete Lagerplätze, diese sind auf den Wanderkarten eingezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Balaton und am Velencer See findet man sowohl Strandabschnitte oder Zugänge zum Wasser, wo man kostenlos baden kann, als auch eingezäunte Strände mit Eintrittsgebühr (800-1000 Ft/Tag), deren einziger Vorteil es ist, dass man meist eine besser gepflegte Liegefläche, eine Toilette und Büffets findet. Die Wasserqualität beider Seen ist normalerweise sehr gut.&lt;br /&gt;
Am Theissee gibt es viele Badestellen, auch im Fluss Theiß kann an mehreren Stellen gebadet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Donau kann man nördlich von Budapest sowohl am Vácer Donauarm, als auch am Szentendrer auf eigene Gefahr baden, es wird allerdings nur selten praktiziert. Man sollte auch die Strömung nicht unterschätzen. Südlich von Budapest ist die kleine Donau ab Szigetszentmarton zum Baden geeignet, in Szigetcsép, Szigetszentmárton, Ráckeve, Szigetbecse und Dömsöd existieren offizielle kommunale Badestellen. Der breitere Donauarm ist südlich von Budapest zum Baden nicht geeignet. Im Stadtgebiet ist das Baden verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ungarn gibt es eine Vielzahl von Heilquellen, wo auch Freibäder angelegt wurden. Empfehlenswert ist der See von Hévíz, nicht weit vom westlichen Ende des Balatons, wo man auch im Winter in einem See schwimmen kann, der durch warme Quellen gespeist wird. Neben den traditionellen Heilbädern Hévíz, Bük, Hajduszoboszló und den Bädern in Budapest noch weitere u. a. in Zalakaros, Sárvár, Bazakerettye, Kehidakustány, Tóalmás.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Balaton]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ersten Orientierung reicht für Fernradtouren eine Autokarte im Maßstab 1:300 000 aus. Auf dieser sind dann alle, auch kleinere asphaltierte Ortsverbindungsstraßen eingezeichnet, was zur Planung einer Route auf verkehrsarmen Straßen ausreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Atlas „Radwandern in Ungarn“ (kerékpárturák Magyarországon) 1:250 000 (2017) des Verlags Frigoria könyvkiadó kft, in dem die vorhandenen Radwege rot eingezeichnet sind. Außerdem enthält er Routenvorschläge mit einer sehr spärlichen Wegbeschreibung, jedoch viele Angaben zu Sehenswürdigkeiten, auch in Deutsch und Englisch. Format ist normale Buchgröße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Touristenregionen (Mittelgebirge, Seen, Hügelland) gibt es Wanderkarten im Maßstab 1:40 000 oder 1:50 000, auf denen auch die Waldwege eingezeichnet sind, die man offiziell mit dem Rad befahren darf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Regionen Budaer Bergland, Velencer See und Umgebung, das Gebiet südlich von Budapest und das Hügelland um Gödöllő  sowie für das Vértes-Gebirge gibt es spezielle Radwanderkarten vom Frigoria-Verlag, die zu empfehlen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bikeline-Radwanderführer Donau zeigt südlich von Budapest teils andere Strecken an, als die ungarische Ausschilderung, was  zu Verwirrungen fuhren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter www.turistautak.hu findet man routingfähige Wanderkarten der Touristenregionen. Das Routing erfolgt auf den ausgeschilderten Fußwanderwegen, ist also für Radler nur bedingt geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine leider nur auf Ungarisch funktionierende Online-Karte auf Openstreetmap-Basis  ist merretekerjek.hu. Hier kann man einstellen, ob man als Stadtradler oder MTB-Fahrer unterwegs ist, die Wanderweg-Markierungen einblenden, und vieles andere mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Garmin-Benutzer gibt es eine kostenlose openbikemap, als gmapsupp zum Runterladen. Für Handybenutzer als Mapsforge Karte ist eine openhiking map (zwar in erster Linie für die Bedürfnisse von Wanderern) verfügbar. Dazu muss der entsprechene Mapstyle mit heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Online-Karte ist kenyi.hu. Sie funktioniert auch auf englisch. Hier kann man verschieden Layer einblenden, z.B, wo Radwege sind, wo ein Verkehrsverbot für Radfahrer existiert, welche Routen schon markiert sind usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarn|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107656</id>
		<title>Bosnien und Herzegowina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107656"/>
		<updated>2025-10-16T11:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Sicherheit und Verhaltensempfehlungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Bosnien und Herzegowina ist immer noch durch den Krieg der 1990er-Jahre geprägt. Die zwei Landesteile Republika Srpska und die Föderation BiH sind fast wie zwei Staaten in einem Staat zu sehen. Die Spuren des Krieges sind überall sichtbar. Landschaftlich ist das Land sehr bergig, aber auch wunderschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Reisepass oder Personalausweis. Stempel gibt es je nach Laune der Grenzbeamten.&lt;br /&gt;
Achtung bei kleinen Grenzübergängen, manchmal sind sie dem lokalen Verkehr vorbehalten, auch wenn dies auf der Karte nicht ersichtlich ist (z.B. der kleine Übergang im Landesinneren von Neum Richtung Metkovic.&lt;br /&gt;
Die Währung ist KM (Konvertible Mark) und orientiert sich am Euro mit 1,97 zu 1 wie die Deutsche Mark. Wechselstuben mit den besten Kursen in größeren Städten, sonst bei Banken, Tankstellen oder der Post. Kartenzahlung ist nicht so stark verbreitet, Bankomaten in allen größeren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Gebirge ist das Wetter mit den Alpen vergleichbar. In der Herzegovina (um Mostar) mediterran. Es kann im Sommer heiß werden, manchmal aber auch angenehm kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Achtung auf Minen! Falls wild zelten, dann nur auf abgemähten, offensichtlich begangegen Wiesen! Abstand zu Kriegsruinen halten.&lt;br /&gt;
Karten mit [https://euforbih.org/index.php/en/bih-minefield-maps Minengebieten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bosnisch (quasi identisch mit kroatisch/serbisch). Mit einigen Grundkenntnissen Slawisch fällt es leichter sich zu verständigen. Außerdem sprechen viele Menschen Deutsch oder Englisch. Es wird sowohl das lateinische wie auch das kyrillische Alphabet benutzt, wobei offizielle Schilder (z.B. Straßenschilder) teilweise nur kyrillisch sind (oft aber zusätzlich lateinisch), das gilt vor allem für die Republika Srpska, in der Privatwirtschaft wird eher die Lateinische Schrift genutzt. Besonders im westlichen Bereich, also der Förderation Bosnien-Herzegowina ist fast nur lateinische Schrift zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Sehr schlecht. In Sarajevo gibt es Ersatzteile und Fahrradläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Regelmäßig (oft täglich) verkehren zwischen den meisten größeren Städten Bosniens und den deutschsprachigen Ländern Fernbusse (z.B. von Eurolines). Die Fahrt Sarajevo - München kostete z.B. im September 2013 rund 70 € bei 15 Stunden Fahrzeit. Die Fahrradmitnahme sollte nach Möglichkeit mit dem Busfahrer abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
Internationale Züge gibt es derzeit (2025) keine, nicht einmal zwischen der Republika Srpska und der Föderation BiH.&lt;br /&gt;
Mit dem Zug kann man über Kroatien anreisen, seit dem Wegfall des EC-Kurswagens Frankfurt-Zagreb und dem Fahrradwagen im Nachtzug Zagreb-Split ist dies aber sehr langwierig (siehe Kroatien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig und dünn befahren (Mostar-Sarajevo zwei Zugpaare täglich), es ist offiziell keine Fahrradmitnahme möglich.&lt;br /&gt;
In den Bussen hängt es von der Laune des Fahrers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Guter Zustand auf Hauptstraßen, Nebenstraßen teilweise schlechter. Allerdings gibt es noch einige Schotterstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu empfehlen ist aufgrund des vielen Verkehrs die Hauptstraße Sarajevo-Konjic-Mostar während der Sommermonate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prijedor-Banja Luka: Teilweise ausgeschilderte Radroute südlich der Hauptstraße oft entlang der Bahnlinie, später südlich davon und hügelig, aber schön. In Banja Luka sind die kostenlosen heißen Quellen südlich des Zentrums auf jeden Fall einen Aufenthalt wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banja Luka-Jajce: zunächst einige km auf östlicher Flussseite, dann Hauptstraße mit viel Verkehr durch Vrbas-Schlucht, schöner Wasserfall etwa 3km westlich der Hauptstraße an der Streckenhälfte. Danach Steigung auf eine Anhöhe über Stausee und anschließende Abfahrt zurück in die Schlucht. Einige Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jajce-Travnik: Nach ca. 10km endet der Teerbelag und man kann über eine Schotterstraße über die kürzeste Verbindung, den Karaulapass, nach Travnik fahren. Auf der nördlichen Variante einige Gegensteigungen, dafür nur kurz steil. Nach der Passhöhe kommt relativ schnell wieder Asphalt, später starker Verkehr bis Travnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Travnik-Kakanj: Die alte Bahntrasse der Bosnabahn ist meist befahrbar, teilweise beschildert. Dadurch kann man die Hauptstraße vermeiden. sobald man auf die Autobahn trifft, entweder Schotterpfad an der Bahntrasse entlang oder leere Hauptstraße. Heiße Quellen ca. 5km auf nördlicher Flussseite vor Kakanj.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakanj-Olovo: Teilweise geschottert, fast nichts los, einige Steigungen, landschaftlich extrem idyllisch, Highlight ist der Tunnel durch eine Höhle bei Vares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karaulpass Olovo-Kladanj: Sehr stark befahrene Hauptstraße, der erste Tunnel nach Olovo lässt sich, obwohl eine Umfahrung angedeutet ist, nicht umfahren, ist aber auch nur kurz. Alle weiteren Tunnel sind umfahrbar, ebenfalls der an der Passhöhe. Einige km vor dem Tunnel zweigt links die ausgeschilderte, nicht mehr unterhaltene, aber gut zu befahrende Straße über den Pass ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarajevo-Konjic über die Berge: Über die M18, zunächst über Nebenstraßen, um den vielen Verkehr zu umgehen, dann langer Anstieg über die R442 a nach &lt;br /&gt;
Bjelasnica (olympischer Spielort), komplett geteert. Danach ca. 5km Anstieg auf Schotter, dann Hochebene mit auf und ab, empfehlenswerte Sackgasse von 3km zum höchstgelegenen Dorf Bosniens, Lukomir (sanfter Tourismus). über einen weiteren kurzen Anstieg immer auf Schotter, dann später weiter auf steiler Teerstraße hinab nach Konjic. Am besten in beschriebene Richtung fahren, landschaftlich extrem schöne Berge, nur wenig Verkehr durch Touristen mit Motorrädern, Jeeps und Wohnmobilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konjic-Tomislavgrad: M5 bis Jablanica stark befahren, die kürzeren Tunnel sind umfahrbar, die längeren nur mit großem Umweg oder nicht. Langer Anstieg auf Passhöhe zur Blidinje-Ebene, sehr schöner See, kurzer Anstieg, dann lange Fahrt nach Tomislavgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glamoc-Bihac: Noch etwas der Hauptstraße folgen, dann Schotterstraße ohne größere Steigungen, dann wieder Teer nach Drvar, später sehr sehenswertes Una-Tal, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bosnische Ostbahn =====&lt;br /&gt;
(Kotroman)-Visegrad-Sarajevo: Die Strecke führt meist parallel oder auf der Bahntrasse der bosnischen Ostbahn und ist durchgängig landschaftlich extrem reizend. Zwischen Visegrad und Ustipraca ist relativ viel Verkehr und es gibt extrem viele Tunnel bis zu 600m Länge. Man sollte sehr aufmerksam fahren und jederzeit bremsbereit sein, da besonders Lkws keinen Abstand halten. Dieser Teil ist EXTREM gefährlich und sollte nur von erfahrenen Reiseradlern benutzt werden. Ein helles Licht vorne und hinten ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern eine Lebensversicherung. Etwas angenehmer ist die Weiterfahrt nach Mesici, bei der man einen Tunnel über die alte Bahntrasse (ebenfalls einige unbeleuchtete Tunnel, aber kein Verkehr), umfahren kann. In Mesici von der Hauptstraße abfahren.&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf folgt der Weg direkt der Bahntrasse im Praca-Canyon, ein schmaler Schotterweg mit sehr vielen Tunnels (Licht). Hier ist sehr wenig Verkehr, auch wenn der Abschnitt bis vor einigen Jahren teilweise noch als Fernverkehrsstraße ausgeschildert war. Nach etwa 15 km Bahntrasse ist jedoch 2017 ein zu schwerer Lkw über eine Brücke gefahren und diese ist eingestürzt. Ein Provisorium aus großen Rohren und Schottern daneben wurde beim nächsten Hochwasser fortgespült. Wahrscheinlich wird diese Situation auf absehbare Zeit so bleiben, man hat diesen Abschnitt als Radler fast für sich. Die Flussquerung der Praca an der entsprechenden Stelle ist zumindest bei Niedrigwasser im Sommer möglich (Stand 2025). Man zweigt, wenn die Brücke absehbar ist, rechts auf die ehemalige Behelfsfurt ab. Man muss noch vor dem Fluss einen Absatz von gut einem Meter überwinden. Zu Fuß kein Problem, zu zweit, wenn man die Fahrräder und das Gepäck einzeln hinunterreicht, machbar. Allein geht es mit etwas Vorsicht auch. In diese Richtung etwas einfacher als in die Gegenrichtung. Für die eigentliche Flussquerung empfehlen sich Sandalen, die geht aber problemlos, wenn auch Rad und Gepäck getrennt. Danach geht es relativ gut weiter.&lt;br /&gt;
Die Strecke wird nach und nach wieder besser, die M5 ist dann wieder zweispurig, kaum Verkehr und asphaltiert. In Gegenrichtung gibt es ein Warnschild, dass zwar vor den Tunneln und der kleinen Straße warnt, nicht jedoch vor der eingestürzten Brücke. Der M5 folgen bis Pale, am Stambolcic-Pass kann man den neuen Tunnel über den ebenso langen Bahntunnel umfahren, in dem kein Verkehr ist. Der Weg zum Portal ist etwas zugewachsen, aber gut befahrbar. Ab Pale bis Sarajevo wurde die Bahntrasse 2025 als geschotterter Radweg hergerichtet, teilweise etwas grob geschottert, aber gut befahrbar und spart den Gegenanstieg auf der vielbefahrenen Hauptstraße. Im Spätsommer 2025 waren die Bauarbeiten (Tunnelbeleuchtung...) nicht komplett abgeschlossen, die Trasse bereits problemlos befahrbar. Kurz vor der Stadtumgehung Sarajevo endet die Trasse an einem schönen Aussichtspunkt. Links über eine kleine Straße hinunter zur Ziegenbrücke, durch den Diplomatenpark auf schönem autofreiem Weg bis fast in die Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ciro-Trail =====&lt;br /&gt;
Fahrradweg auf den Spuren einer alten habsburgischen Schmalspurbahn von Mostar über Capljina nach Dubrovnik. Teilweise auf Schotter (schönste Strecken), eine asphaltierte Alternative ist überall ausgeschildert. Lohnenswerte Umfahrung der Adria-Magistrale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten: Transdinarica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Meist kann das Leitungswasser getrunken werden. Fast verlässlich spätestens alle 20 km, zumindest im bosnischen und serbischen Teil findet man ein Denkmal mit Wasserquelle. Insofern braucht man tagsüber selten mehr als 1,5l Wasservorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Orten Supermärkte, kleinere Läden sind auch in fast jedem Dorf zu finden. Nur nicht jeder Punkt, der in der Karte einen Namen trägt, kann auch als Dorf bezeichnet werden. In den Städten auch sonntags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Beim Wildcampen auf Landminen achten, also nur dorthin, wo offensichtlich schon Menschen waren. Einfach dem gesunden Menschenverstand vertrauen. Alles, was benutzt wird, ist safe und geräumt. Weg bleiben von verfallenen Gebäuden. Sonst ist Wildcampen beinahe überall problemlos möglich und nicht illegal. Campingplätze gibt es nur wenige, die nicht auf westeuropäischem Niveau sind und auch nicht unbedingt billig. In Jajce kann man bei der Jugendherberge auf dem angeschlossenen Campingplatz stadtnah gut übernachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt 1:200 000 EUR 10,90 deckt auch den Bereich Split-Dubrovnik mit ab, fast bis zur Grenze nach Montenegro. Sehr detailliert und kaum Fehler.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107654</id>
		<title>Bosnien und Herzegowina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107654"/>
		<updated>2025-10-08T11:46:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Routen und Touren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Bosnien und Herzegowina ist immer noch durch den Krieg der 1990er-Jahre geprägt. Die zwei Landesteile Republika Srpska und die Föderation BiH sind fast wie zwei Staaten in einem Staat zu sehen. Die Spuren des Krieges sind überall sichtbar. Landschaftlich ist das Land sehr bergig, aber auch wunderschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Reisepass oder Personalausweis. Stempel gibt es je nach Laune der Grenzbeamten.&lt;br /&gt;
Achtung bei kleinen Grenzübergängen, manchmal sind sie dem lokalen Verkehr vorbehalten, auch wenn dies auf der Karte nicht ersichtlich ist (z.B. der kleine Übergang im Landesinneren von Neum Richtung Metkovic.&lt;br /&gt;
Die Währung ist KM (Konvertible Mark) und orientiert sich am Euro mit 1,97 zu 1 wie die Deutsche Mark. Wechselstuben mit den besten Kursen in größeren Städten, sonst bei Banken, Tankstellen oder der Post. Kartenzahlung ist nicht so stark verbreitet, Bankomaten in allen größeren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Gebirge ist das Wetter mit den Alpen vergleichbar. In der Herzegovina (um Mostar) mediterran. Es kann im Sommer heiß werden, manchmal aber auch angenehm kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Achtung auf Minen! Falls wild zelten, dann nur auf abgemähten, offensichtlich begangegen Wiesen! Abstand zu Kriegsruinen halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bosnisch (quasi identisch mit kroatisch/serbisch). Mit einigen Grundkenntnissen Slawisch fällt es leichter sich zu verständigen. Außerdem sprechen viele Menschen Deutsch oder Englisch. Es wird sowohl das lateinische wie auch das kyrillische Alphabet benutzt, wobei offizielle Schilder (z.B. Straßenschilder) teilweise nur kyrillisch sind (oft aber zusätzlich lateinisch), das gilt vor allem für die Republika Srpska, in der Privatwirtschaft wird eher die Lateinische Schrift genutzt. Besonders im westlichen Bereich, also der Förderation Bosnien-Herzegowina ist fast nur lateinische Schrift zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Sehr schlecht. In Sarajevo gibt es Ersatzteile und Fahrradläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Regelmäßig (oft täglich) verkehren zwischen den meisten größeren Städten Bosniens und den deutschsprachigen Ländern Fernbusse (z.B. von Eurolines). Die Fahrt Sarajevo - München kostete z.B. im September 2013 rund 70 € bei 15 Stunden Fahrzeit. Die Fahrradmitnahme sollte nach Möglichkeit mit dem Busfahrer abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
Internationale Züge gibt es derzeit (2025) keine, nicht einmal zwischen der Republika Srpska und der Föderation BiH.&lt;br /&gt;
Mit dem Zug kann man über Kroatien anreisen, seit dem Wegfall des EC-Kurswagens Frankfurt-Zagreb und dem Fahrradwagen im Nachtzug Zagreb-Split ist dies aber sehr langwierig (siehe Kroatien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig und dünn befahren (Mostar-Sarajevo zwei Zugpaare täglich), es ist offiziell keine Fahrradmitnahme möglich.&lt;br /&gt;
In den Bussen hängt es von der Laune des Fahrers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Guter Zustand auf Hauptstraßen, Nebenstraßen teilweise schlechter. Allerdings gibt es noch einige Schotterstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu empfehlen ist aufgrund des vielen Verkehrs die Hauptstraße Sarajevo-Konjic-Mostar während der Sommermonate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prijedor-Banja Luka: Teilweise ausgeschilderte Radroute südlich der Hauptstraße oft entlang der Bahnlinie, später südlich davon und hügelig, aber schön. In Banja Luka sind die kostenlosen heißen Quellen südlich des Zentrums auf jeden Fall einen Aufenthalt wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banja Luka-Jajce: zunächst einige km auf östlicher Flussseite, dann Hauptstraße mit viel Verkehr durch Vrbas-Schlucht, schöner Wasserfall etwa 3km westlich der Hauptstraße an der Streckenhälfte. Danach Steigung auf eine Anhöhe über Stausee und anschließende Abfahrt zurück in die Schlucht. Einige Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jajce-Travnik: Nach ca. 10km endet der Teerbelag und man kann über eine Schotterstraße über die kürzeste Verbindung, den Karaulapass, nach Travnik fahren. Auf der nördlichen Variante einige Gegensteigungen, dafür nur kurz steil. Nach der Passhöhe kommt relativ schnell wieder Asphalt, später starker Verkehr bis Travnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Travnik-Kakanj: Die alte Bahntrasse der Bosnabahn ist meist befahrbar, teilweise beschildert. Dadurch kann man die Hauptstraße vermeiden. sobald man auf die Autobahn trifft, entweder Schotterpfad an der Bahntrasse entlang oder leere Hauptstraße. Heiße Quellen ca. 5km auf nördlicher Flussseite vor Kakanj.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakanj-Olovo: Teilweise geschottert, fast nichts los, einige Steigungen, landschaftlich extrem idyllisch, Highlight ist der Tunnel durch eine Höhle bei Vares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karaulpass Olovo-Kladanj: Sehr stark befahrene Hauptstraße, der erste Tunnel nach Olovo lässt sich, obwohl eine Umfahrung angedeutet ist, nicht umfahren, ist aber auch nur kurz. Alle weiteren Tunnel sind umfahrbar, ebenfalls der an der Passhöhe. Einige km vor dem Tunnel zweigt links die ausgeschilderte, nicht mehr unterhaltene, aber gut zu befahrende Straße über den Pass ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sarajevo-Konjic über die Berge: Über die M18, zunächst über Nebenstraßen, um den vielen Verkehr zu umgehen, dann langer Anstieg über die R442 a nach &lt;br /&gt;
Bjelasnica (olympischer Spielort), komplett geteert. Danach ca. 5km Anstieg auf Schotter, dann Hochebene mit auf und ab, empfehlenswerte Sackgasse von 3km zum höchstgelegenen Dorf Bosniens, Lukomir (sanfter Tourismus). über einen weiteren kurzen Anstieg immer auf Schotter, dann später weiter auf steiler Teerstraße hinab nach Konjic. Am besten in beschriebene Richtung fahren, landschaftlich extrem schöne Berge, nur wenig Verkehr durch Touristen mit Motorrädern, Jeeps und Wohnmobilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konjic-Tomislavgrad: M5 bis Jablanica stark befahren, die kürzeren Tunnel sind umfahrbar, die längeren nur mit großem Umweg oder nicht. Langer Anstieg auf Passhöhe zur Blidinje-Ebene, sehr schöner See, kurzer Anstieg, dann lange Fahrt nach Tomislavgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glamoc-Bihac: Noch etwas der Hauptstraße folgen, dann Schotterstraße ohne größere Steigungen, dann wieder Teer nach Drvar, später sehr sehenswertes Una-Tal, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bosnische Ostbahn =====&lt;br /&gt;
(Kotroman)-Visegrad-Sarajevo: Die Strecke führt meist parallel oder auf der Bahntrasse der bosnischen Ostbahn und ist durchgängig landschaftlich extrem reizend. Zwischen Visegrad und Ustipraca ist relativ viel Verkehr und es gibt extrem viele Tunnel bis zu 600m Länge. Man sollte sehr aufmerksam fahren und jederzeit bremsbereit sein, da besonders Lkws keinen Abstand halten. Dieser Teil ist EXTREM gefährlich und sollte nur von erfahrenen Reiseradlern benutzt werden. Ein helles Licht vorne und hinten ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern eine Lebensversicherung. Etwas angenehmer ist die Weiterfahrt nach Mesici, bei der man einen Tunnel über die alte Bahntrasse (ebenfalls einige unbeleuchtete Tunnel, aber kein Verkehr), umfahren kann. In Mesici von der Hauptstraße abfahren.&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf folgt der Weg direkt der Bahntrasse im Praca-Canyon, ein schmaler Schotterweg mit sehr vielen Tunnels (Licht). Hier ist sehr wenig Verkehr, auch wenn der Abschnitt bis vor einigen Jahren teilweise noch als Fernverkehrsstraße ausgeschildert war. Nach etwa 15 km Bahntrasse ist jedoch 2017 ein zu schwerer Lkw über eine Brücke gefahren und diese ist eingestürzt. Ein Provisorium aus großen Rohren und Schottern daneben wurde beim nächsten Hochwasser fortgespült. Wahrscheinlich wird diese Situation auf absehbare Zeit so bleiben, man hat diesen Abschnitt als Radler fast für sich. Die Flussquerung der Praca an der entsprechenden Stelle ist zumindest bei Niedrigwasser im Sommer möglich (Stand 2025). Man zweigt, wenn die Brücke absehbar ist, rechts auf die ehemalige Behelfsfurt ab. Man muss noch vor dem Fluss einen Absatz von gut einem Meter überwinden. Zu Fuß kein Problem, zu zweit, wenn man die Fahrräder und das Gepäck einzeln hinunterreicht, machbar. Allein geht es mit etwas Vorsicht auch. In diese Richtung etwas einfacher als in die Gegenrichtung. Für die eigentliche Flussquerung empfehlen sich Sandalen, die geht aber problemlos, wenn auch Rad und Gepäck getrennt. Danach geht es relativ gut weiter.&lt;br /&gt;
Die Strecke wird nach und nach wieder besser, die M5 ist dann wieder zweispurig, kaum Verkehr und asphaltiert. In Gegenrichtung gibt es ein Warnschild, dass zwar vor den Tunneln und der kleinen Straße warnt, nicht jedoch vor der eingestürzten Brücke. Der M5 folgen bis Pale, am Stambolcic-Pass kann man den neuen Tunnel über den ebenso langen Bahntunnel umfahren, in dem kein Verkehr ist. Der Weg zum Portal ist etwas zugewachsen, aber gut befahrbar. Ab Pale bis Sarajevo wurde die Bahntrasse 2025 als geschotterter Radweg hergerichtet, teilweise etwas grob geschottert, aber gut befahrbar und spart den Gegenanstieg auf der vielbefahrenen Hauptstraße. Im Spätsommer 2025 waren die Bauarbeiten (Tunnelbeleuchtung...) nicht komplett abgeschlossen, die Trasse bereits problemlos befahrbar. Kurz vor der Stadtumgehung Sarajevo endet die Trasse an einem schönen Aussichtspunkt. Links über eine kleine Straße hinunter zur Ziegenbrücke, durch den Diplomatenpark auf schönem autofreiem Weg bis fast in die Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ciro-Trail =====&lt;br /&gt;
Fahrradweg auf den Spuren einer alten habsburgischen Schmalspurbahn von Mostar über Capljina nach Dubrovnik. Teilweise auf Schotter (schönste Strecken), eine asphaltierte Alternative ist überall ausgeschildert. Lohnenswerte Umfahrung der Adria-Magistrale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten: Transdinarica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Meist kann das Leitungswasser getrunken werden. Fast verlässlich spätestens alle 20 km, zumindest im bosnischen und serbischen Teil findet man ein Denkmal mit Wasserquelle. Insofern braucht man tagsüber selten mehr als 1,5l Wasservorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Orten Supermärkte, kleinere Läden sind auch in fast jedem Dorf zu finden. Nur nicht jeder Punkt, der in der Karte einen Namen trägt, kann auch als Dorf bezeichnet werden. In den Städten auch sonntags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Beim Wildcampen auf Landminen achten, also nur dorthin, wo offensichtlich schon Menschen waren. Einfach dem gesunden Menschenverstand vertrauen. Alles, was benutzt wird, ist safe und geräumt. Weg bleiben von verfallenen Gebäuden. Sonst ist Wildcampen beinahe überall problemlos möglich und nicht illegal. Campingplätze gibt es nur wenige, die nicht auf westeuropäischem Niveau sind und auch nicht unbedingt billig. In Jajce kann man bei der Jugendherberge auf dem angeschlossenen Campingplatz stadtnah gut übernachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt 1:200 000 EUR 10,90 deckt auch den Bereich Split-Dubrovnik mit ab, fast bis zur Grenze nach Montenegro. Sehr detailliert und kaum Fehler.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107653</id>
		<title>Bosnien und Herzegowina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107653"/>
		<updated>2025-10-08T11:42:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Bosnien und Herzegowina ist immer noch durch den Krieg der 1990er-Jahre geprägt. Die zwei Landesteile Republika Srpska und die Föderation BiH sind fast wie zwei Staaten in einem Staat zu sehen. Die Spuren des Krieges sind überall sichtbar. Landschaftlich ist das Land sehr bergig, aber auch wunderschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Reisepass oder Personalausweis. Stempel gibt es je nach Laune der Grenzbeamten.&lt;br /&gt;
Achtung bei kleinen Grenzübergängen, manchmal sind sie dem lokalen Verkehr vorbehalten, auch wenn dies auf der Karte nicht ersichtlich ist (z.B. der kleine Übergang im Landesinneren von Neum Richtung Metkovic.&lt;br /&gt;
Die Währung ist KM (Konvertible Mark) und orientiert sich am Euro mit 1,97 zu 1 wie die Deutsche Mark. Wechselstuben mit den besten Kursen in größeren Städten, sonst bei Banken, Tankstellen oder der Post. Kartenzahlung ist nicht so stark verbreitet, Bankomaten in allen größeren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Gebirge ist das Wetter mit den Alpen vergleichbar. In der Herzegovina (um Mostar) mediterran. Es kann im Sommer heiß werden, manchmal aber auch angenehm kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Achtung auf Minen! Falls wild zelten, dann nur auf abgemähten, offensichtlich begangegen Wiesen! Abstand zu Kriegsruinen halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bosnisch (quasi identisch mit kroatisch/serbisch). Mit einigen Grundkenntnissen Slawisch fällt es leichter sich zu verständigen. Außerdem sprechen viele Menschen Deutsch oder Englisch. Es wird sowohl das lateinische wie auch das kyrillische Alphabet benutzt, wobei offizielle Schilder (z.B. Straßenschilder) teilweise nur kyrillisch sind (oft aber zusätzlich lateinisch), das gilt vor allem für die Republika Srpska, in der Privatwirtschaft wird eher die Lateinische Schrift genutzt. Besonders im westlichen Bereich, also der Förderation Bosnien-Herzegowina ist fast nur lateinische Schrift zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Sehr schlecht. In Sarajevo gibt es Ersatzteile und Fahrradläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Regelmäßig (oft täglich) verkehren zwischen den meisten größeren Städten Bosniens und den deutschsprachigen Ländern Fernbusse (z.B. von Eurolines). Die Fahrt Sarajevo - München kostete z.B. im September 2013 rund 70 € bei 15 Stunden Fahrzeit. Die Fahrradmitnahme sollte nach Möglichkeit mit dem Busfahrer abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
Internationale Züge gibt es derzeit (2025) keine, nicht einmal zwischen der Republika Srpska und der Föderation BiH.&lt;br /&gt;
Mit dem Zug kann man über Kroatien anreisen, seit dem Wegfall des EC-Kurswagens Frankfurt-Zagreb und dem Fahrradwagen im Nachtzug Zagreb-Split ist dies aber sehr langwierig (siehe Kroatien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig und dünn befahren (Mostar-Sarajevo zwei Zugpaare täglich), es ist offiziell keine Fahrradmitnahme möglich.&lt;br /&gt;
In den Bussen hängt es von der Laune des Fahrers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Guter Zustand auf Hauptstraßen, Nebenstraßen teilweise schlechter. Allerdings gibt es noch einige Schotterstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu empfehlen ist aufgrund des vielen Verkehrs die Hauptstraße Sarajevo-Konjic-Mostar während der Sommermonate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prijedor-Banja Luka: Teilweise ausgeschilderte Radroute südlich der Hauptstraße oft entlang der Bahnlinie, später südlich davon und hügelig, aber schön. In Banja Luka sind die kostenlosen heißen Quellen südlich des Zentrums auf jeden Fall einen Aufenthalt wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banja Luka-Jajce: zunächst einige km auf östlicher Flussseite, dann Hauptstraße mit viel Verkehr durch Vrbas-Schlucht, schöner Wasserfall etwa 3km westlich der Hauptstraße an der Streckenhälfte. Danach Steigung auf eine Anhöhe über Stausee und anschließende Abfahrt zurück in die Schlucht. Einige Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jajce-Travnik: Nach ca. 10km endet der Teerbelag und man kann über eine Schotterstraße über die kürzeste Verbindung, den Karaulapass, nach Travnik fahren. Auf der nördlichen Variante einige Gegensteigungen, dafür nur kurz steil. Nach der Passhöhe kommt relativ schnell wieder Asphalt, später starker Verkehr bis Travnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Travnik-Kakanj: Die alte Bahntrasse der Bosnabahn ist meist befahrbar, teilweise beschildert. Dadurch kann man die Hauptstraße vermeiden. sobald man auf die Autobahn trifft, entweder Schotterpfad an der Bahntrasse entlang oder leere Hauptstraße. Heiße Quellen ca. 5km auf nördlicher Flussseite vor Kakanj.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakanj-Olovo: Teilweise geschottert, fast nichts los, einige Steigungen, landschaftlich extrem idyllisch, Highlight ist der Tunnel durch eine Höhle bei Vares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karaulpass Olovo-Kladanj: Sehr stark befahrene Hauptstraße, der erste Tunnel nach Olovo lässt sich, obwohl eine Umfahrung angedeutet ist, nicht umfahren, ist aber auch nur kurz. Alle weiteren Tunnel sind umfahrbar, ebenfalls der an der Passhöhe. Einige km vor dem Tunnel zweigt links die ausgeschilderte, nicht mehr unterhaltene, aber gut zu befahrende Straße über den Pass ab.&lt;br /&gt;
Sarajevo-Konjic über die Berge: Über die M18, zunächst über Nebenstraßen, um den vielen Verkehr zu umgehen, dann langer Anstieg über die R442 a nach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bjelasnica (olympischer Spielort), komplett geteert. Danach ca. 5km Anstieg auf Schotter, dann Hochebene mit auf und ab, empfehlenswerte Sackgasse von 3km zum höchstgelegenen Dorf Bosniens, Lukomir (sanfter Tourismus). über einen weiteren kurzen Anstieg immer auf Schotter, dann später weiter auf steiler Teerstraße hinab nach Konjic. Am besten in beschriebene Richtung fahren, landschaftlich extrem schöne Berge, nur wenig Verkehr durch Touristen mit Motorrädern, Jeeps und Wohnmobilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konjic-Tomislavgrad: M5 bis Jablanica stark befahren, die kürzeren Tunnel sind umfahrbar, die längeren nur mit großem Umweg oder nicht. Langer Anstieg auf Passhöhe zur Blidinje-Ebene, sehr schöner See, kurzer Anstieg, dann lange Fahrt nach Tomislavgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glamoc-Bihac: Noch etwas der Hauptstraße folgen, dann Schotterstraße ohne größere Steigungen, dann wieder Teer nach Drvar, später sehr sehenswertes Una-Tal, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bosnische Ostbahn =====&lt;br /&gt;
(Kotroman)-Visegrad-Sarajevo: Die Strecke führt meist parallel oder auf der Bahntrasse der bosnischen Ostbahn und ist durchgängig landschaftlich extrem reizend. Zwischen Visegrad und Ustipraca ist relativ viel Verkehr und es gibt extrem viele Tunnel bis zu 600m Länge. Man sollte sehr aufmerksam fahren und jederzeit bremsbereit sein, da besonders Lkws keinen Abstand halten. Dieser Teil ist EXTREM gefährlich und sollte nur von erfahrenen Reiseradlern benutzt werden. Ein helles Licht vorne und hinten ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern eine Lebensversicherung. Etwas angenehmer ist die Weiterfahrt nach Mesici, bei der man einen Tunnel über die alte Bahntrasse (ebenfalls einige unbeleuchtete Tunnel, aber kein Verkehr), umfahren kann. In Mesici von der Hauptstraße abfahren.&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf folgt der Weg direkt der Bahntrasse im Praca-Canyon, ein schmaler Schotterweg mit sehr vielen Tunnels (Licht). Hier ist sehr wenig Verkehr, auch wenn der Abschnitt bis vor einigen Jahren teilweise noch als Fernverkehrsstraße ausgeschildert war. Nach etwa 15 km Bahntrasse ist jedoch 2017 ein zu schwerer Lkw über eine Brücke gefahren und diese ist eingestürzt. Ein Provisorium aus großen Rohren und Schottern daneben wurde beim nächsten Hochwasser fortgespült. Wahrscheinlich wird diese Situation auf absehbare Zeit so bleiben, man hat diesen Abschnitt als Radler fast für sich. Die Flussquerung der Praca an der entsprechenden Stelle ist zumindest bei Niedrigwasser im Sommer möglich (Stand 2025). Man zweigt, wenn die Brücke absehbar ist, rechts auf die ehemalige Behelfsfurt ab. Man muss noch vor dem Fluss einen Absatz von gut einem Meter überwinden. Zu Fuß kein Problem, zu zweit, wenn man die Fahrräder und das Gepäck einzeln hinunterreicht, machbar. Allein geht es mit etwas Vorsicht auch. In diese Richtung etwas einfacher als in die Gegenrichtung. Für die eigentliche Flussquerung empfehlen sich Sandalen, die geht aber problemlos, wenn auch Rad und Gepäck getrennt. Danach geht es relativ gut weiter.&lt;br /&gt;
Die Strecke wird nach und nach wieder besser, die M5 ist dann wieder zweispurig, kaum Verkehr und asphaltiert. In Gegenrichtung gibt es ein Warnschild, dass zwar vor den Tunneln und der kleinen Straße warnt, nicht jedoch vor der eingestürzten Brücke. Der M5 folgen bis Pale, am Stambolcic-Pass kann man den neuen Tunnel über den ebenso langen Bahntunnel umfahren, in dem kein Verkehr ist. Der Weg zum Portal ist etwas zugewachsen, aber gut befahrbar. Ab Pale bis Sarajevo wurde die Bahntrasse 2025 als geschotterter Radweg hergerichtet, teilweise etwas grob geschottert, aber gut befahrbar und spart den Gegenanstieg auf der vielbefahrenen Hauptstraße. Im Spätsommer 2025 waren die Bauarbeiten (Tunnelbeleuchtung...) nicht komplett abgeschlossen, die Trasse bereits problemlos befahrbar. Kurz vor der Stadtumgehung Sarajevo endet die Trasse an einem schönen Aussichtspunkt. Links über eine kleine Straße hinunter zur Ziegenbrücke, durch den Diplomatenpark auf schönem autofreiem Weg bis fast in die Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ciro-Trail =====&lt;br /&gt;
Fahrradweg auf den Spuren einer alten habsburgischen Schmalspurbahn von Mostar über Capljina nach Dubrovnik. Teilweise auf Schotter (schönste Strecken), eine asphaltierte Alternative ist überall ausgeschildert. Lohnenswerte Umfahrung der Adria-Magistrale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten: Transdinarica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Meist kann das Leitungswasser getrunken werden. Fast verlässlich spätestens alle 20 km, zumindest im bosnischen und serbischen Teil findet man ein Denkmal mit Wasserquelle. Insofern braucht man tagsüber selten mehr als 1,5l Wasservorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Orten Supermärkte, kleinere Läden sind auch in fast jedem Dorf zu finden. Nur nicht jeder Punkt, der in der Karte einen Namen trägt, kann auch als Dorf bezeichnet werden. In den Städten auch sonntags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Beim Wildcampen auf Landminen achten, also nur dorthin, wo offensichtlich schon Menschen waren. Einfach dem gesunden Menschenverstand vertrauen. Alles, was benutzt wird, ist safe und geräumt. Weg bleiben von verfallenen Gebäuden. Sonst ist Wildcampen beinahe überall problemlos möglich und nicht illegal. Campingplätze gibt es nur wenige, die nicht auf westeuropäischem Niveau sind und auch nicht unbedingt billig. In Jajce kann man bei der Jugendherberge auf dem angeschlossenen Campingplatz stadtnah gut übernachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt 1:200 000 EUR 10,90 deckt auch den Bereich Split-Dubrovnik mit ab, fast bis zur Grenze nach Montenegro. Sehr detailliert und kaum Fehler.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107652</id>
		<title>Bosnien und Herzegowina</title>
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		<updated>2025-10-07T14:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Routen und Touren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Bosnien und Herzegowina ist immer noch durch den Krieg der 1990er-Jahre geprägt. Die zwei Landesteile Republika Srpska und die Föderation BiH sind fast wie zwei Staaten in einem Staat zu sehen. Die Spuren des Krieges sind überall sichtbar. Landschaftlich ist das Land sehr bergig, aber auch landschaftlich wunderschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Reisepass oder Personalausweis. Stempel gibt es je nach Laune der Grenzbeamten.&lt;br /&gt;
Achtung bei kleinen Grenzübergängen, manchmal sind sie dem lokalen Verkehr vorbehalten, auch wenn dies auf der Karte nicht ersichtlich ist (z.B. der kleine Übergang im Landesinneren von Neum Richtung Metkovic.&lt;br /&gt;
Die Währung ist KM (Konvertible Mark) und orientiert sich am Euro mit 1,97 zu 1 wie die Deutsche Mark. Wechselstuben mit den besten Kursen in größeren Städten, sonst bei Banken, Tankstellen oder der Post. Kartenzahlung ist nicht so stark verbreitet, Bankomaten in allen größeren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Gebirge ist das Wetter mit den Alpen vergleichbar. In der Herzegovina (um Mostar) mediterran. Es kann im Sommer heiß werden, manchmal aber auch angenehm kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Achtung auf Minen! Falls wild zelten, dann nur auf abgemähten, offensichtlich begangegen Wiesen! Abstand zu Kriegsruinen halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bosnisch (quasi identisch mit kroatisch/serbisch). Mit einigen Grundkenntnissen Slawisch fällt es leichter sich zu verständigen. Außerdem sprechen viele Menschen Deutsch oder Englisch. Es wird sowohl das lateinische wie auch das kyrillische Alphabet benutzt, wobei offizielle Schilder (z.B. Straßenschilder) teilweise nur kyrillisch sind (oft aber zusätzlich lateinisch), das gilt vor allem für die Republika Srpska, in der Privatwirtschaft wird eher die Lateinische Schrift genutzt. Besonders im westlichen Bereich, also der Förderation Bosnien-Herzegowina ist fast nur lateinische Schrift zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Sehr schlecht. In Sarajevo gibt es Ersatzteile und Fahrradläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Regelmäßig (oft täglich) verkehren zwischen den meisten größeren Städten Bosniens und den deutschsprachigen Ländern Fernbusse (z.B. von Eurolines). Die Fahrt Sarajevo - München kostete z.B. im September 2013 rund 70 € bei 15 Stunden Fahrzeit. Die Fahrradmitnahme sollte nach Möglichkeit mit dem Busfahrer abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
Internationale Züge gibt es derzeit (2025) keine, nicht einmal zwischen der Republika Srpska und der Föderation BiH.&lt;br /&gt;
Mit dem Zug kann man über Kroatien anreisen, seit dem Wegfall des EC-Kurswagens Frankfurt-Zagreb und dem Fahrradwagen im Nachtzug Zagreb-Split ist dies aber sehr langwierig (siehe Kroatien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig und dünn befahren (Mostar-Sarajevo zwei Zugpaare täglich), es ist offiziell keine Fahrradmitnahme möglich.&lt;br /&gt;
In den Bussen hängt es von der Laune des Fahrers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Guter Zustand auf Hauptstraßen, Nebenstraßen teilweise schlechter. Allerdings gibt es noch einige Schotterstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu empfehlen ist aufgrund des vielen Verkehrs die Hauptstraße Sarajevo-Konjic-Mostar während der Sommermonate. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prijedor-Banja Luka: Teilweise ausgeschilderte Radroute südlich der Hauptstraße oft entlang der Bahnlinie, später südlich davon und hügelig, aber schön. In Banja Luka sind die kostenlosen heißen Quellen südlich des Zentrums auf jeden Fall einen Aufenthalt wert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Banja Luka-Jajce: zunächst einige km auf östlicher Flussseite, dann Hauptstraße mit viel Verkehr durch Vrbas-Schlucht, schöner Wasserfall etwa 3km westlich der Hauptstraße an der Streckenhälfte. Danach Steigung auf eine Anhöhe über Stausee und anschließende Abfahrt zurück in die Schlucht. Einige Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jajce-Travnik: Nach ca. 10km endet der Teerbelag und man kann über eine Schotterstraße über die kürzeste Verbindung, den Karaulapass, nach Travnik fahren. Auf der nördlichen Variante einige Gegensteigungen, dafür nur kurz steil. Nach der Passhöhe kommt relativ schnell wieder Asphalt, später starker Verkehr bis Travnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Travnik-Kakanj: Die alte Bahntrasse der Bosnabahn ist meist befahrbar, teilweise beschildert. Dadurch kann man die Hauptstraße vermeiden. sobald man auf die Autobahn trifft, entweder Schotterpfad an der Bahntrasse entlang oder leere Hauptstraße. Heiße Quellen ca. 5km auf nördlicher Flussseite vor Kakanj.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakanj-Olovo: Teilweise geschottert, fast nichts los, einige Steigungen, landschaftlich extrem idyllisch, Highlight ist der Tunnel durch eine Höhle bei Vares.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karaulpass Olovo-Kladanj: Sehr stark befahrene Hauptstraße, der erste Tunnel nach Olovo lässt sich, obwohl eine Umfahrung angedeutet ist, nicht umfahren, ist aber auch nur kurz. Alle weiteren Tunnel sind umfahrbar, ebenfalls der an der Passhöhe. Einige km vor dem Tunnel zweigt links die ausgeschilderte, nicht mehr unterhaltene, aber gut zu befahrende Straße über den Pass ab.&lt;br /&gt;
Sarajevo-Konjic über die Berge: Über die M18, zunächst über Nebenstraßen, um den vielen Verkehr zu umgehen, dann langer Anstieg über die R442 a nach &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bjelasnica (olympischer Spielort), komplett geteert. Danach ca. 5km Anstieg auf Schotter, dann Hochebene mit auf und ab, empfehlenswerte Sackgasse von 3km zum höchstgelegenen Dorf Bosniens, Lukomir (sanfter Tourismus). über einen weiteren kurzen Anstieg immer auf Schotter, dann später weiter auf steiler Teerstraße hinab nach Konjic. Am besten in beschriebene Richtung fahren, landschaftlich extrem schöne Berge, nur wenig Verkehr durch Touristen mit Motorrädern, Jeeps und Wohnmobilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konjic-Tomislavgrad: M5 bis Jablanica stark befahren, die kürzeren Tunnel sind umfahrbar, die längeren nur mit großem Umweg oder nicht. Langer Anstieg auf Passhöhe zur Blidinje-Ebene, sehr schöner See, kurzer Anstieg, dann lange Fahrt nach Tomislavgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glamoc-Bihac: Noch etwas der Hauptstraße folgen, dann Schotterstraße ohne größere Steigungen, dann wieder Teer nach Drvar, später sehr sehenswertes Una-Tal, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bosnische Ostbahn =====&lt;br /&gt;
(Kotroman)-Visegrad-Sarajevo: Die Strecke führt meist parallel oder auf der Bahntrasse der bosnischen Ostbahn und ist durchgängig landschaftlich extrem reizend. Zwischen Visegrad und Ustipraca ist relativ viel Verkehr und es gibt extrem viele Tunnel bis zu 600m Länge. Man sollte sehr aufmerksam fahren und jederzeit bremsbereit sein, da besonders Lkws keinen Abstand halten. Dieser Teil ist EXTREM gefährlich und sollte nur von erfahrenen Reiseradlern benutzt werden. Ein helles Licht vorne und hinten ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern eine Lebensversicherung. Etwas angenehmer ist die Weiterfahrt nach Mesici, bei der man einen Tunnel über die alte Bahntrasse (ebenfalls einige unbeleuchtete Tunnel, aber kein Verkehr), umfahren kann. In Mesici von der Hauptstraße abfahren.&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf folgt der Weg direkt der Bahntrasse im Praca-Canyon, ein schmaler Schotterweg mit sehr vielen Tunnels (Licht). Hier ist sehr wenig Verkehr, auch wenn der Abschnitt bis vor einigen Jahren teilweise noch als Fernverkehrsstraße ausgeschildert war. Nach etwa 15 km Bahntrasse ist jedoch 2017 ein zu schwerer Lkw über eine Brücke gefahren und diese ist eingestürzt. Ein Provisorium aus großen Rohren und Schottern daneben wurde beim nächsten Hochwasser fortgespült. Wahrscheinlich wird diese Situation auf absehbare Zeit so bleiben, man hat diesen Abschnitt als Radler fast für sich. Die Flussquerung der Praca an der entsprechenden Stelle ist zumindest bei Niedrigwasser im Sommer möglich (Stand 2025). Man zweigt, wenn die Brücke absehbar ist, rechts auf die ehemalige Behelfsfurt ab. Man muss noch vor dem Fluss einen Absatz von gut einem Meter überwinden. Zu Fuß kein Problem, zu zweit, wenn man die Fahrräder und das Gepäck einzeln hinunterreicht, machbar. Allein geht es mit etwas Vorsicht auch. In diese Richtung etwas einfacher als in die Gegenrichtung. Für die eigentliche Flussquerung empfehlen sich Sandalen, die geht aber problemlos, wenn auch Rad und Gepäck getrennt. Danach geht es relativ gut weiter.&lt;br /&gt;
Die Strecke wird nach und nach wieder besser, die M5 ist dann wieder zweispurig, kaum Verkehr und asphaltiert. In Gegenrichtung gibt es ein Warnschild, dass zwar vor den Tunneln und der kleinen Straße warnt, nicht jedoch vor der eingestürzten Brücke. Der M5 folgen bis Pale, am Stambolcic-Pass kann man den neuen Tunnel über den ebenso langen Bahntunnel umfahren, in dem kein Verkehr ist. Der Weg zum Portal ist etwas zugewachsen, aber gut befahrbar. Ab Pale bis Sarajevo wurde die Bahntrasse 2025 als geschotterter Radweg hergerichtet, teilweise etwas grob geschottert, aber gut befahrbar und spart den Gegenanstieg auf der vielbefahrenen Hauptstraße. Im Spätsommer 2025 waren die Bauarbeiten (Tunnelbeleuchtung...) nicht komplett abgeschlossen, die Trasse bereits problemlos befahrbar. Kurz vor der Stadtumgehung Sarajevo endet die Trasse an einem schönen Aussichtspunkt. Links über eine kleine Straße hinunter zur Ziegenbrücke, durch den Diplomatenpark auf schönem autofreiem Weg bis fast in die Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ciro-Trail =====&lt;br /&gt;
Fahrradweg auf den Spuren einer alten habsburgischen Schmalspurbahn von Mostar über Capljina nach Dubrovnik. Teilweise auf Schotter (schönste Strecken), eine asphaltierte Alternative ist überall ausgeschildert. Lohnenswerte Umfahrung der Adria-Magistrale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten: Transdinarica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Meist kann das Leitungswasser getrunken werden. Fast verlässlich spätestens alle 20 km, zumindest im bosnischen und serbischen Teil findet man ein Denkmal mit Wasserquelle. Insofern braucht man tagsüber selten mehr als 1,5l Wasservorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Orten Supermärkte, kleinere Läden sind auch in fast jedem Dorf zu finden. Nur nicht jeder Punkt, der in der Karte einen Namen trägt, kann auch als Dorf bezeichnet werden. In den Städten auch sonntags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Beim Wildcampen auf Landminen achten, also nur dorthin, wo offensichtlich schon Menschen waren. Einfach dem gesunden Menschenverstand vertrauen. Alles, was benutzt wird, ist safe und geräumt. Weg bleiben von verfallenen Gebäuden. Sonst ist Wildcampen beinahe überall problemlos möglich und nicht illegal. Campingplätze gibt es nur wenige, die nicht auf westeuropäischem Niveau sind und auch nicht unbedingt billig. In Jajce kann man bei der Jugendherberge auf dem angeschlossenen Campingplatz stadtnah gut übernachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt 1:200 000 EUR 10,90 deckt auch den Bereich Split-Dubrovnik mit ab, fast bis zur Grenze nach Montenegro. Sehr detailliert und kaum Fehler.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107651</id>
		<title>Bosnien und Herzegowina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=107651"/>
		<updated>2025-10-07T14:07:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Bosnien und Herzegowina ist immer noch durch den Krieg der 1990er-Jahre geprägt. Die zwei Landesteile Republika Srpska und die Föderation BiH sind fast wie zwei Staaten in einem Staat zu sehen. Die Spuren des Krieges sind überall sichtbar. Landschaftlich ist das Land sehr bergig, aber auch landschaftlich wunderschön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Reisepass oder Personalausweis. Stempel gibt es je nach Laune der Grenzbeamten.&lt;br /&gt;
Achtung bei kleinen Grenzübergängen, manchmal sind sie dem lokalen Verkehr vorbehalten, auch wenn dies auf der Karte nicht ersichtlich ist (z.B. der kleine Übergang im Landesinneren von Neum Richtung Metkovic.&lt;br /&gt;
Die Währung ist KM (Konvertible Mark) und orientiert sich am Euro mit 1,97 zu 1 wie die Deutsche Mark. Wechselstuben mit den besten Kursen in größeren Städten, sonst bei Banken, Tankstellen oder der Post. Kartenzahlung ist nicht so stark verbreitet, Bankomaten in allen größeren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Gebirge ist das Wetter mit den Alpen vergleichbar. In der Herzegovina (um Mostar) mediterran. Es kann im Sommer heiß werden, manchmal aber auch angenehm kühl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Achtung auf Minen! Falls wild zelten, dann nur auf abgemähten, offensichtlich begangegen Wiesen! Abstand zu Kriegsruinen halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bosnisch (quasi identisch mit kroatisch/serbisch). Mit einigen Grundkenntnissen Slawisch fällt es leichter sich zu verständigen. Außerdem sprechen viele Menschen Deutsch oder Englisch. Es wird sowohl das lateinische wie auch das kyrillische Alphabet benutzt, wobei offizielle Schilder (z.B. Straßenschilder) teilweise nur kyrillisch sind (oft aber zusätzlich lateinisch), das gilt vor allem für die Republika Srpska, in der Privatwirtschaft wird eher die Lateinische Schrift genutzt. Besonders im westlichen Bereich, also der Förderation Bosnien-Herzegowina ist fast nur lateinische Schrift zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Sehr schlecht. In Sarajevo gibt es Ersatzteile und Fahrradläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Regelmäßig (oft täglich) verkehren zwischen den meisten größeren Städten Bosniens und den deutschsprachigen Ländern Fernbusse (z.B. von Eurolines). Die Fahrt Sarajevo - München kostete z.B. im September 2013 rund 70 € bei 15 Stunden Fahrzeit. Die Fahrradmitnahme sollte nach Möglichkeit mit dem Busfahrer abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
Internationale Züge gibt es derzeit (2025) keine, nicht einmal zwischen der Republika Srpska und der Föderation BiH.&lt;br /&gt;
Mit dem Zug kann man über Kroatien anreisen, seit dem Wegfall des EC-Kurswagens Frankfurt-Zagreb und dem Fahrradwagen im Nachtzug Zagreb-Split ist dies aber sehr langwierig (siehe Kroatien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig und dünn befahren (Mostar-Sarajevo zwei Zugpaare täglich), es ist offiziell keine Fahrradmitnahme möglich.&lt;br /&gt;
In den Bussen hängt es von der Laune des Fahrers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Guter Zustand auf Hauptstraßen, Nebenstraßen teilweise schlechter. Allerdings gibt es noch einige Schotterstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zu empfehlen ist aufgrund des vielen Verkehrs die Hauptstraße Sarajevo-Konjic-Mostar während der Sommermonate. &lt;br /&gt;
Prijedor-Banja Luka: Teilweise ausgeschilderte Radroute südlich der Hauptstraße oft entlang der Bahnlinie, später südlich davon und hügelig, aber schön. In Banja Luka sind die kostenlosen heißen Quellen südlich des Zentrums auf jeden Fall einen Aufenthalt wert!&lt;br /&gt;
Banja Luka-Jajce: zunächst einige km auf östlicher Flussseite, dann Hauptstraße mit viel Verkehr durch Vrbas-Schlucht, schöner Wasserfall etwa 3km westlich der Hauptstraße an der Streckenhälfte. Danach Steigung auf eine Anhöhe über Stausee und anschließende Abfahrt zurück in die Schlucht. Einige Tunnel.&lt;br /&gt;
Jajce-Travnik: Nach ca. 10km endet der Teerbelag und man kann über eine Schotterstraße über die kürzeste Verbindung, den Karaulapass, nach Travnik fahren. Auf der nördlichen Variante einige Gegensteigungen, dafür nur kurz steil. Nach der Passhöhe kommt relativ schnell wieder Asphalt, später starker Verkehr bis Travnik.&lt;br /&gt;
Travnik-Kakanj: Die alte Bahntrasse der Bosnabahn ist meist befahrbar, teilweise beschildert. Dadurch kann man die Hauptstraße vermeiden. sobald man auf die Autobahn trifft, entweder Schotterpfad an der Bahntrasse entlang oder leere Hauptstraße. Heiße Quellen ca. 5km auf nördlicher Flussseite vor Kakanj.&lt;br /&gt;
Kakanj-Olovo: Teilweise geschottert, fast nichts los, einige Steigungen, landschaftlich extrem idyllisch, Highlight ist der Tunnel durch eine Höhle bei Vares.&lt;br /&gt;
Karaulpass Olovo-Kladanj: Sehr stark befahrene Hauptstraße, der erste Tunnel nach Olovo lässt sich, obwohl eine Umfahrung angedeutet ist, nicht umfahren, ist aber auch nur kurz. Alle weiteren Tunnel sind umfahrbar, ebenfalls der an der Passhöhe. Einige km vor dem Tunnel zweigt links die ausgeschilderte, nicht mehr unterhaltene, aber gut zu befahrende Straße über den Pass ab.&lt;br /&gt;
Sarajevo-Konjic über die Berge: Über die M18, zunächst über Nebenstraßen, um den vielen Verkehr zu umgehen, dann langer Anstieg über die R442 a nach Bjelasnica (olympischer Spielort), komplett geteert. Danach ca. 5km Anstieg auf Schotter, dann Hochebene mit auf und ab, empfehlenswerte Sackgasse von 3km zum höchstgelegenen Dorf Bosniens, Lukomir (sanfter Tourismus). über einen weiteren kurzen Anstieg immer auf Schotter, dann später weiter auf steiler Teerstraße hinab nach Konjic. Am besten in beschriebene Richtung fahren, landschaftlich extrem schöne Berge, nur wenig Verkehr durch Touristen mit Motorrädern, Jeeps und Wohnmobilen.&lt;br /&gt;
Konjic-Tomislavgrad: M5 bis Jablanica stark befahren, die kürzeren Tunnel sind umfahrbar, die längeren nur mit großem Umweg oder nicht. Langer Anstieg auf Passhöhe zur Blidinje-Ebene, sehr schöner See, kurzer Anstieg, dann lange Fahrt nach Tomislavgrad.&lt;br /&gt;
Glamoc-Bihac: Noch etwas der Hauptstraße folgen, dann Schotterstraße ohne größere Steigungen, dann wieder Teer nach Drvar, später sehr sehenswertes Una-Tal, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Bosnische Ostbahn =====&lt;br /&gt;
(Kotroman)-Visegrad-Sarajevo: Die Strecke führt meist parallel oder auf der Bahntrasse der bosnischen Ostbahn und ist durchgängig landschaftlich extrem reizend. Zwischen Visegrad und Ustipraca ist relativ viel Verkehr und es gibt extrem viele Tunnel bis zu 600m Länge. Man sollte sehr aufmerksam fahren und jederzeit bremsbereit sein, da besonders Lkws keinen Abstand halten. Dieser Teil ist EXTREM gefährlich und sollte nur von erfahrenen Reiseradlern benutzt werden. Ein helles Licht vorne und hinten ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern eine Lebensversicherung. Etwas angenehmer ist die Weiterfahrt nach Mesici, bei der man einen Tunnel über die alte Bahntrasse (ebenfalls einige unbeleuchtete Tunnel, aber kein Verkehr), umfahren kann. In Mesici von der Hauptstraße abfahren.&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf folgt der Weg direkt der Bahntrasse im Praca-Canyon, ein schmaler Schotterweg mit sehr vielen Tunnels (Licht). Hier ist sehr wenig Verkehr, auch wenn der Abschnitt bis vor einigen Jahren teilweise noch als Fernverkehrsstraße ausgeschildert war. Nach etwa 15 km Bahntrasse ist jedoch 2017 ein zu schwerer Lkw über eine Brücke gefahren und diese ist eingestürzt. Ein Provisorium aus großen Rohren und Schottern daneben wurde beim nächsten Hochwasser fortgespült. Wahrscheinlich wird diese Situation auf absehbare Zeit so bleiben, man hat diesen Abschnitt als Radler fast für sich. Die Flussquerung der Praca an der entsprechenden Stelle ist zumindest bei Niedrigwasser im Sommer möglich (Stand 2025). Man zweigt, wenn die Brücke absehbar ist, rechts auf die ehemalige Behelfsfurt ab. Man muss noch vor dem Fluss einen Absatz von gut einem Meter überwinden. Zu Fuß kein Problem, zu zweit, wenn man die Fahrräder und das Gepäck einzeln hinunterreicht, machbar. Allein geht es mit etwas Vorsicht auch. In diese Richtung etwas einfacher als in die Gegenrichtung. Für die eigentliche Flussquerung empfehlen sich Sandalen, die geht aber problemlos, wenn auch Rad und Gepäck getrennt. Danach geht es relativ gut weiter.&lt;br /&gt;
Die Strecke wird nach und nach wieder besser, die M5 ist dann wieder zweispurig, kaum Verkehr und asphaltiert. In Gegenrichtung gibt es ein Warnschild, dass zwar vor den Tunneln und der kleinen Straße warnt, nicht jedoch vor der eingestürzten Brücke. Der M5 folgen bis Pale, am Stambolcic-Pass kann man den neuen Tunnel über den ebenso langen Bahntunnel umfahren, in dem kein Verkehr ist. Der Weg zum Portal ist etwas zugewachsen, aber gut befahrbar. Ab Pale bis Sarajevo wurde die Bahntrasse 2025 als geschotterter Radweg hergerichtet, teilweise etwas grob geschottert, aber gut befahrbar und spart den Gegenanstieg auf der vielbefahrenen Hauptstraße. Im Spätsommer 2025 waren die Bauarbeiten (Tunnelbeleuchtung...) nicht komplett abgeschlossen, die Trasse bereits problemlos befahrbar. Kurz vor der Stadtumgehung Sarajevo endet die Trasse an einem schönen Aussichtspunkt. Links über eine kleine Straße hinunter zur Ziegenbrücke, durch den Diplomatenpark auf schönem autofreiem Weg bis fast in die Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Ciro-Trail =====&lt;br /&gt;
Fahrradweg auf den Spuren einer alten habsburgischen Schmalspurbahn von Mostar über Capljina nach Dubrovnik. Teilweise auf Schotter (schönste Strecken), eine asphaltierte Alternative ist überall ausgeschildert. Lohnenswerte Umfahrung der Adria-Magistrale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Möglichkeiten: Transdinarica&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Meist kann das Leitungswasser getrunken werden. Fast verlässlich spätestens alle 20 km, zumindest im bosnischen und serbischen Teil findet man ein Denkmal mit Wasserquelle. Insofern braucht man tagsüber selten mehr als 1,5l Wasservorrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Orten Supermärkte, kleinere Läden sind auch in fast jedem Dorf zu finden. Nur nicht jeder Punkt, der in der Karte einen Namen trägt, kann auch als Dorf bezeichnet werden. In den Städten auch sonntags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Beim Wildcampen auf Landminen achten, also nur dorthin, wo offensichtlich schon Menschen waren. Einfach dem gesunden Menschenverstand vertrauen. Alles, was benutzt wird, ist safe und geräumt. Weg bleiben von verfallenen Gebäuden. Sonst ist Wildcampen beinahe überall problemlos möglich und nicht illegal. Campingplätze gibt es nur wenige, die nicht auf westeuropäischem Niveau sind und auch nicht unbedingt billig. In Jajce kann man bei der Jugendherberge auf dem angeschlossenen Campingplatz stadtnah gut übernachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt 1:200 000 EUR 10,90 deckt auch den Bereich Split-Dubrovnik mit ab, fast bis zur Grenze nach Montenegro. Sehr detailliert und kaum Fehler.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kroatien&amp;diff=107650</id>
		<title>Kroatien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kroatien&amp;diff=107650"/>
		<updated>2025-10-07T13:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Kroatien ist Mitglied der EU und seit 2023 auch Teil des Schengen-Raums. Es finden somit keine regelmäßigen Grenzkontrollen für EU-Bürger mehr statt. Ein Ausweisdokument ist dennoch mitzuführen, für deutsche Staatsbürger genügt hierbei der Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man die Küste entlang nach Dubrovnik fahren, geht es einige Kilometer durch Bosnien und Herzegowina, man überschreitet also die EU-Außengrenze. Hier ist das Mitführen eines Ausweisdokumentes wichtig, um bei der Wiedereinreise nach Kroatien (und damit in die EU) keine unliebsamen Überraschungen zu erleben. Die Peljesac-Brücke, die diesen Korridor umfährt, ist für Fahrräder gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Sommer kann es an der Adriaküste und auch im Hinterland ganz schön heiß werden. Es empfiehlt sich also April bis Anfang Juni oder Mitte September bis Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Entlang der Jadranski-Magistrale herrscht viel Verkehr, der selten Rücksicht auf Zweiradler nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
In Istrien ist es häufig möglich, sich auf deutsch zu verständigen. In den restlichen Tourismusregionen wird Englisch gesprochen, im Landesinneren nicht so häufig. Kroatisch ist mit den anderen jugoslawischen Sprachen (bosnisch/serbisch) quasi identisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In den größeren Städten gibt es Werkstätten und Radläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== An- und Abreise ===&lt;br /&gt;
Es lohnt sich, die Anreise in die Tour mit einzuarbeiten: Mit dem Fahrrad in den Osten Kroatiens über den [[Donau|Donauradweg]] aus Richtung [[Ungarn]] möglich, in den Norden entlang der [[Drau]] von [[Slowenien]] her. Die Strecke Ljubljana - Zagreb lässt sich leicht entlang der Save zurücklegen (ausgeschilderte schöne Radroute). Speziell nach Istrien empfiehlt sich vom italienischen Triest her der Bahntrassenradweg [[Parenzana]], der an der slowenischen Adriaküste entlang direkt an die kroatische Grenze führt - siehe auch [[Triest - Pula]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
FlixBus fährt teilweise auch mit Fahrradträgern die kroatische Hauptstadt von Deutschland aus an.&lt;br /&gt;
Eine Zugfahrt nach Italien und dann die Fähre von Italien nach Split lohnt sich weder zeitlich noch geldtechnisch.&lt;br /&gt;
Lediglich ein Zugpaar nimmt in der Sommersaison Fahrräder von Österreich durchgängig nach Kroatien mit (D210/211 Villach-Vinkovci), Stand 2025. Dies empfiehlt sich insbesondere für Fahrten nach Ostkroatien, Bosnien und Serbien. Dieser Zug hat Richtung Deutschland in Villach Anschluss an den letzten Zug nach München. Eine weitere Möglichkeit ist die Anreise nach Dobova (SLO), wohin deutlich mehr Züge Fahrräder mitnehmen. Von dort ca. 3 km auf ruhiger Straße über die Grenze nach Harmica, von wo eine S-Bahn (oft relativ voll) mindestens jede Stunde nach Zagreb fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachtzug (saisonal)====&lt;br /&gt;
Anreise mit Tagzügen nach Budapest oder Zagreb. Dann nehmen die Nachtzüge Budapest-Koper/Rijeka und Zagreb-Split saisonal (ca. Juli und August) Fahrräder mit. Teilweise sind die Verbindungen erst wenige Monate im Voraus in der Fahrplanauskunft.&lt;br /&gt;
Stand 2025 nimmt der Nachtzug Zagreb-Split keine Fahrräder mehr mit, dafür aber der Tagzug in beide Richtungen. Buchbar über die Internetseite der HZPP. In Split fährt der Zug direkt am Hafen ab. Dies ändert sich jedoch des öfteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flughäfen ====&lt;br /&gt;
===== Zadar =====&lt;br /&gt;
Der Flughafen Zadar verfügt über einen Scanner, der maximal 85 * 70 cm zulässt. (Zitat Security Manager: We have large scaner to scane bike if it is in bike box but also yes you have to disamble the bike because dimension of scaner is 85 cm * 70 cm). Im Flughafen selbst gibt es weder Verpackungsmaterial noch einen Verpackungsservice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig. Im Norden gibt es noch mehrere Verbindungen, in denen meist auch ein Rad mitgenommen werden kann. Eine Übersicht zur Fahrradmitnahme findet sich auf der Internetseite der HZPP (auch auf Englisch).&lt;br /&gt;
Ein Fahrradticket (inkl. Reservierung) kann online nur zusammen mit einem Personenticket gekauft werden.&lt;br /&gt;
Auf den Autofähren ist eine Fahrradmitnahme in der Regel problemlos möglich, das Fahrradticket kostet soviel wie ein Personenticket. &lt;br /&gt;
Zwischen Dubrovnik und Split verkehren im Sommer täglich die Fähren von krilo.hr. Diese sind ganz gut auf den Nachtzug abgestimmt. Eine Fahrradmitnahme ist möglich, das Fahrrad wird ohne Rampe auf die hintere Gepäckablage verladen. Für das Fahrrad muss hier ebenfalls ein Personenticket gekauft werden, das geht online. Am besten der Gesellschaft mitteilen, dass man eine Fahrradmitnahme wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Es gibt wenig Infrastruktur für das Fahrrad. Einzelne Radrouten, die jedoch kein Gesamtnetz ergeben, sind ausgeschildert. Auf Nebenstraßen im Landesinneren wenig Verkehr, vereinzelt wie überall in Osteuropa Hunde, die einem hinterherlaufen. Entlang der Küste zwar landschaftlich schön, der Verkehr ist im Sommer jedoch enorm und es empfiehlt sich, ins Landesinnere auszuweichen. Der Radweg entlang der Save ist zumindest südöstlich von Zagreb gut ausgeschildert und führt durch ein schönes Gebiet auf ruhigen Nebenstraßen.&lt;br /&gt;
Im NP Plitvicer Seen ist das Radfahren eigentlich verboten, auch auf den kleinen Teerstraßen durch den Park, mit Rücksicht aber möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
Parenzana (s. unter Slowenien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jadranski-Magistrale (EV 8) sehr starker Pkw- und Lkw-Verkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Leitungswasser kann getrunken werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Supermärkte westeuropäischer Marken gibt es in jeder größeren Stadt (i.d.R. auch sonntags, kleine Läden auf jedem Dorf). Preisniveau teilweise leicht über deutschem Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Wildcampen ist in Kroatien offiziell verboten. Besonders im nördlichen und östlichen Landesinneren funktioniert es problemlos, im Hinterland Dalmatiens ist erhöhte Vorsicht wegen Waldbrandgefahr geboten, in Küstennähe ist es dagegen sehr schwierig. Aufpassen wegen Landminen besonders im Grenzgebiet zu Serbien und Bosnien und in der Lika! Keine Flächen betreten, die offensichtlich nie jemand betritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze zahlreich entlang der Küste, weniger im Landesinneren. Preislich an der Küste etwa deutsches Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
Bikeline Radatlas Istrien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
*[http://www.istriabike.com/ istriabike]&lt;br /&gt;
*[http://www.istria-bike.com/ bike-istria]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Slowenien&amp;diff=107649</id>
		<title>Slowenien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Slowenien&amp;diff=107649"/>
		<updated>2025-10-07T12:56:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
'''Slowenien''' ist Mitglied der EU und gehört seit dem 1.1.2007 zur Euro-Zone. Es ist seit dem 21.12.2007 auch Mitglied des Schengener Abkommens. Slowenien ist auf kleinem Raum landschaftlich vielseitig. Besonders die Julischen Alpen bieten gute Möglichkeiten und Infrastruktur für Radtouristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slowenien gehört zu den Schengen-Staaten. Daher sind für die Angehörigen anderer Schengen-Staaten erleichterte Einreisebedingungen gültig. Visum oder Reisepass werden nicht benötigt. Für gelegentliche Kontrollen insbesondere im Bereich der Staatsgrenze ist ein Personalausweis mitzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Mit Deutschland vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Europäische Standards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Slowenisch unterscheidet sich etwas von den anderen jugoslawischen Sprachen. Es wird meist Englisch und manchmal Deutsch gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Ziemlich gut. Durch den Tour-de-France-Sieg erlebt Radfahren in Slowenien einen regelrechten Hype.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es bestehen gute Bahnverbindungen etwa alle zwei Stunden nach Österreich (Regionalzüge Ljubljana-Villach bzw. Graz). Meist muss man in Villach umsteigen.&lt;br /&gt;
Mit dem Fahrrad bietet sich eine Anreise über den Alpe-Adria-Radweg an, Abzweigung nach Slowenien bei Tarvisio (Italien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bahnnetz ist einigermaßen dicht, jedoch verkehren die Züge abseits der Hauptstrecke eher selten. Am besten ist Ljubljana-Koper, Ljubljana-Maribor und Ljubljana-Jesenice.&lt;br /&gt;
Für 5 € wird das Fahrrad bei der Bahn mitgenommen. Die Fahrkarte ist für den ganzen Tag gültig. Im Nahverkehr verkehren moderne Triebzüge mit höhengleichen Einstieg und modernen Mehrzweckabteilen. Nur einige Fernverkehrsverbindungen werden noch mit klassischem Wagenmaterial betrieben. Eine Reservierung ist in den Nahverkehrszügen nicht notwendig. Auch im Schienenersatzverkehr ist die Mitnahme meist unkompliziert möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die zahlreichen Nebenstraßen sind wenig befahren. Auf größeren Straßen wird rücksichtsvoll mit Fahrrädern umgegangen. &lt;br /&gt;
In Ljubljana gibt ein ganz gutes Radwegnetz, leider ohne Ausschilderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Überland sind viele Strecken ausgeschildert.&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Drau]]&lt;br /&gt;
* [[Eurovelo 9]]&lt;br /&gt;
* [[Gailtal - Monfalcone]]&lt;br /&gt;
* [[Mur - Drau]]&lt;br /&gt;
* [[Parenzana&amp;quot; - Weg der Gesundheit und Freundschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Triest - Pula]]&lt;br /&gt;
Die Hauptradrouten sind passabel mit kleinen roten Schildern versehen, die Radrouten haben Nummern, zusätzlich ist meist der nächste größere Ort angegeben.&lt;br /&gt;
Der Radweg D2 führt von Ljubljana über Kranj und Jesenice nach Tarvisio in Italien (Anschluss an Alpe-Adria-Radweg). Die Ausschilderung ist gut. Bevor der Radweg kurz vor der Grenze über eine Bahntrasse führt, gibt es bei Jesenice wenige kurze steile (15%) Stücke. Davor von Ljubljana eher hügelig. &lt;br /&gt;
Der Radweg führt östlich von Ljubljana weiter landschaftlich schön der Save entlang (außer bei einem Stück zwischen Litija und Ratece, wo das Tal eng ist und nur die Hauptstraße bleibt. Diese ist jedoch auch passabel zu befahren, kurz vor Zidani Most gibt es eine interessante Seilbahn über die Save (Querung theoretisch auch mit dem Fahrrad möglich, allerdings muss man es abenteuerlich oben einhängen). Am besten sollte man für diese Seilbahn zu zweit sein. Ab Sevnica wird es landschaftlich langweiliger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Trinkwasser ist bedenkenlos trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
Supermärkte sind weit verbreitet: Hofer, Lidl, Spar, Tus, Mercator... (manchmal auch Sonntagsvormittags geöffnet). Kleine Läden auf den Dörfern sind eher selten. Preise auf österreichischem Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Campingplätze vor allem in den Touristenregionen, dann auch teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
ADAC-Länderkarte Slowenien 1:200 000 Achtung! Die gelb gekennzeichneten Straßen umfassen eine breite Bandbreite von kaum befahren bis zur Hauptverbindung. Sonst sehr detailliert.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.slovenia.info/?kolesarjenje=0/ Biken Slovenia]: Radportal der Slowenischen Touristik-Organisation &lt;br /&gt;
*[http://m.slovenia.info/de/sejalec-der-preis-fur-innovative-errungenschaften-im-tourismus/sloveniabike-com sloveniabike]: Kommerzieller Veranstalter von Rennradtouren durch Slowenien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowenien|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Gro%C3%9Fglockner&amp;diff=107648</id>
		<title>Großglockner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Gro%C3%9Fglockner&amp;diff=107648"/>
		<updated>2025-10-06T16:10:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Großglockner&lt;br /&gt;
| Logo = KeinLogo.png&lt;br /&gt;
| Länge = 85&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 2.626&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 2.730&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe width=&amp;quot;full&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; longitude=&amp;quot;12.86&amp;quot; latitude=&amp;quot;47.05&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;page&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;title&amp;quot;: &amp;quot;Tracks/Großglockner.map&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der spektakulärsten Bergstraßen Österreichs. Daher auch viel befahren, aber lohnenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Strecke ist landschaftlich sehr schön und bietet großes Panorama auf den höchsten Berg Österreichs. Auch wenn Pkw, Motorräder und Busse dafür viel Maut bezahlen müssen, ist sehr viel Verkehr. Die Strecke ist zwar quasi durchgängig gut zweispurig ausgebaut, dennoch wird man bergauf teilweise sehr knapp überholt. Es empfiehlt sich daher, sehr früh oder sehr spät loszufahren (vor 8 Uhr oder nach 15 Uhr). Mit dem Fahrrad ist die Benutzung der gesamten Infrastruktur kostenlos. Es gibt immer wieder Rastplätze mit Ausstellungen und öffentlichen Toiletten. Ebenfalls gibt es genügend Möglichkeiten, Wasser nachzufüllen. 1,5 Liter reichen i.d.R. immer bis zur nächsten Auffüllmöglichkeit.&lt;br /&gt;
Es sind hauptsächlich Rennräder unterwegs, mit dem Reiserad muss man etwas mehr Zeit einplanen, da enorme Höhenmeter zu machen sind, von beiden Seiten. Das Campen oder Übernachten ist entlang der Straße nicht gestattet, die Toilette an der nördlichen Mautstelle ist von früh bis spät offen und es stehen dort viele Wohnmobile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bruck an der Großglocknerstraße ===&lt;br /&gt;
Vom Tauernradweg fährt man bis Fusch nur leicht ansteigend auf einem straßenbegleitenden Radweg. Große Supermärkte an der Hauptstraße Richtung Zell am See.&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Salzach#Bruck an der Großglocknerstraße|Salzach-Radweg]] (östlicher Strang des Tauernradwegs)&lt;br /&gt;
* Anschluss an den westlichen Strang des Tauernradwegs (Saalach-Tal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2842583|12.8175083|755|Bruck an der Großglocknerstraße}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|1,9|2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorfusch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2706278|12.8251417|767|Vorfusch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,3|7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusch ===&lt;br /&gt;
Campingplatz und öffentliche Toilette. Hier beginnt die Hauptsteigung, der Radweg endet. Entlang der Straße sind es ca. 6 km bis zur Mautstelle. Ab dort immer wieder schöne Rastplätze, seltener auch mit Gastronomie. Es ist konstant steil, kurzzeitig werden an der &amp;quot;Hexenküche&amp;quot; die 14 Prozent geknackt, sonst um 10 Prozent, in den Kehren etwas flacher. &lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2268583|12.8265528|813|Fusch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|21,4|29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fuscher Törl ===&lt;br /&gt;
Hier kann man knapp zwei Kilometer Sackgasse auf sich nehmen und auf den höchsten Punkt der Straße, die Edelweißspitze, fahren. Es ist sehr voll, teilweise nur etwas mehr als einspurig (Verkehrschaos bei viel Andrang), Kopfsteinpflaster, aber oben hat man ein großartiges Panorama. Toilette oben kostet, lieber am Fuscher Törl gehen (WC weiter in Richtung Hochtor). Auf der Hauptstrecke Richtung Hochtor folgt eine kurze Gegensteigung, an deren Ende ein kurzer Tunnel wartet. Dann etwa 3 km Anstieg zum Scheiteltunnel.&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.1173389|12.8278361|2387|Fuscher Törl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,6|34}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochtor ===&lt;br /&gt;
Der Tunnel fällt leicht in Richtung Süden, ist ca. 300 m lang und schnurgerade. Die Straße verliert nun kontinuierlich an Höhe. Es gibt eine Stelle, an der die Straße etwas schmäler ist. Lediglich nach dem Abzweig zur Franz-Josephs-Höhe (ca. 8 km Sackgasse mit Ausblick auf Pasterze) kommt noch einmal eine Gegensteigung für ca. 1 km. Schöne Aussicht.&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0824833|12.8423750|2576|Hochtor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|15,0|49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiligenblut ===&lt;br /&gt;
In Heiligenblut Touri-Supermarkt, Campingplatz und Postkartenblick mit Bergsteigerfriedhof, Kirche und Großglockner im Hintergrund. Öffentliche Toiletten verfügbar. Im Anschluss gibt es einen ausgeschilderten Radweg, teilweise jedoch geschottert, aber idyllisch zu fahren und ohne Verkehr. Es rollt gemächlich bis Winklern.&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0398139|12.8430611|1316|Heiligenblut}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|2,4|51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pockhorn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0290917|12.8613639|1174|Pockhorn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,0|56}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Putschall ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9873528|12.8764833|1045|Putschall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|2,2|59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Döllach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9719444|12.8939889|1005|Döllach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,4|66}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lassach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9102028|12.9109472|922|Lassach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,4|71}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winklern ===&lt;br /&gt;
Supermärkte im Zentrum, hier geht es über den Iselberg nach Lienz in Osttirol. Alternativ kann man auf dem ausgeschilderten Mölltal-Radweg weiterfahren, dieser führt am Ort vorbei im Tal. Der Radweg ist bis Obervellach (dort Anschluss an Alpe-Adria) zumeist geteert und hat nur sehr wenig kurze Gegensteigungen, ist also bequem zu fahren.&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8697806|12.8764778|936|Winklern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,5|75}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Penzelberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8560694|12.8588722|1203|Penzelberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,1|82}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dölsach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8266694|12.8407194|713|Dölsach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|2,8|85}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Drau-Brücke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Drau#Drau-Brücke| Drau-Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8066944|12.8444639|648|Drau-Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|im Herbst 2010}}&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Herbst 2010|[[Benutzer:2blattfahrer|Andi]]|komplett}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.quaeldich.de/paesse/grossglockner-hochalpenstrasse/&lt;br /&gt;
* http://www.grossglockner.at/de/&lt;br /&gt;
* Hinweise für Radfahrer findet man [http://grossglockner.at/de/hochalpenstrasse/radfahrer/ hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Querverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=%C3%96sterreich&amp;diff=107647</id>
		<title>Österreich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=%C3%96sterreich&amp;diff=107647"/>
		<updated>2025-10-06T15:44:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich gibt es zahlreiche Campingplätze (siehe Campingführer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EU-Bürger: Reisepass oder Personalausweis (bis zu 5 Jahre kann er abgelaufen sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht-EU-Bürger: gültiger Reisepass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Mai und November.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Sicheres Reiseland mit westeuropäischen Standards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch. Im Burgenland teilweise Kroatisch, in Kärnten teilweise Slowenisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Rennräder (&amp;gt; 11kg, Rennlenker) gibt es keine Radwegbenutzungspflicht. Ungeregelte Radwegkreuzungen dürfen mit maximal 10km/h überfahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wien gibts folgende Radgeschäfte &amp;amp; Selbsthilfewerkstätten (Auszug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.  [http://www.starbike.at Starbike], Lasallestraße 5. Normalerweise rasche Reparaturen, sehr gut sortier,t allerdings kaum radreisespezifische Dinge erhältlich. Für RadlerInnen welche via Reichsbrücke nach Wien fahren die erste Anlaufstelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.  [http://www.fahrrad.co.at Cooperative], Gumpendorferstraße 111. Das Radgeschäft mit der meisten Auswahl für alle Radreisenden. Via Ring-Radweg und Gumpendorferstraße cirka 20min vom Stephansplatz entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es noch Selbsthilfeeinrichtungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. WUK&lt;br /&gt;
Im [http://www.wuk.at WUK](Werkstätten- und Kulturhaus Währinger Straße 59, 1090 Wien) gibts eine Fahrradselbsthilfewerkstatt. Unter meist professioneller Aufsicht kann dort das Fahrrad repariert werden. Außerdem gibt es Ersatzteile (in sehr schlechter Qualität, dafür sehr günstig bzw. gratis). Die Öffnungszeiten sind Montag bis Mittwoch, 15h-19h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Bikekitchen&lt;br /&gt;
Die [http://www.bikekitchen.net Fahrradküche] ist ein öffentlich zugänglicher Raum in der Goldschlagstraße 8, in 1150 Wien, der eine Werkstatt, eine Küche und ein Wohnzimmer (einen Veranstaltungsbereich) beherbergt. Dort können Fahrräder repariert werden, Schweißgeräte und vieles mehr sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt durchgehende Züge mit Fahrradmitnahme nach Österreich. Die meisten ICE/EC-Verbindungen und Railjet fahren über Salzburg und Passau. Salzburg ist ein Tarifpunkt der Deuschen Bahn, d.h. innerdeutsche Fahrkarten, also auch Sparpreise und Fahrradkarten, kann man bis Salzburg Hbf kaufen. Zwei Sparpreise bis bzw. ab Salzburg (in Österreich Sparschiene genannt) sowie zwei nationale Fahrradkarten können billiger sein, als ein durchgehender Euro-Sparpreis bzw. Sparschiene Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Fahrräder können fast in jedem Nahverkehrszug ohne Reservierung mitgenommen werden, wenn ein Platz vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Bei den Fernzügen Railjet, Nightjet, ICE, und EC sowie im Intercity-Bus nach Triest und Venedig ist eine Reservierung verpflichtend. Bei Gruppen zwischen 2 bis 5 Personen gibt es supergünstige Tickets bei der ÖBB. Der Sparpreis heißt &amp;quot;Sparschiene&amp;quot; und hat vergleichbare Konditionen. Es gibt ihn auch für grenzüberschreitende Fahrten als Sparschiene Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Sehr gute Straßenverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alpen-Pässe ===&lt;br /&gt;
* [[Bielerhöhe]]&lt;br /&gt;
* [[Brenner]]&lt;br /&gt;
* [[Fernpass]]&lt;br /&gt;
* [[Gailbergsattel]]&lt;br /&gt;
* [[Gerlospass]]&lt;br /&gt;
* [[Großglockner]]&lt;br /&gt;
* [[Pfitscherjoch]]&lt;br /&gt;
* [[Reschenpass]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Brenner-Römerstraße]]&lt;br /&gt;
* [[Donau]]&lt;br /&gt;
* [[Drau]]&lt;br /&gt;
* [[Feistritztalradweg R8]]&lt;br /&gt;
* [[Gail]] &lt;br /&gt;
* [[Gailtal - Monfalcone]]&lt;br /&gt;
* [[Inn]]&lt;br /&gt;
* [[Leutasch]]&lt;br /&gt;
* [[Moldau - Donau]]&lt;br /&gt;
* [[München - Jenbach]]&lt;br /&gt;
* [[Mur]]&lt;br /&gt;
* [[Mur - Drau]]&lt;br /&gt;
* [[Salzach]]&lt;br /&gt;
* [[Via Claudia Augusta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrundfahrten === &lt;br /&gt;
* [[Wien Stadtrundfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Sehr gutes Versorgungssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
Sehr gut. Etwas teurer als in Deutschland. Leitungswasser überall trinkbar. Es gibt besonders in Bergregionen sehr viele Brunnen und öffentliche Toiletten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kärnten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tirol&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorarlberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steiermark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niederösterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberösterreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burgenland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:734402|Österreich WEST - OST 2011]] von Muckbike&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
* [http://www.geoland.at/ geoland.at] Geodatenportal der österreichischen Bundesländer&lt;br /&gt;
* [http://gis2.tirol.gv.at/scripts/esrimap.dll?Name=bike&amp;amp;Cmd=Start Mountainbike- und Radwandernetz Tirol]&lt;br /&gt;
* [http://www.fahr-radwege.com  Radwege in Österreich]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land|Osterreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rum%C3%A4nien&amp;diff=106016</id>
		<title>Rumänien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rum%C3%A4nien&amp;diff=106016"/>
		<updated>2023-09-18T16:17:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Rumänien Mitglied der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich keine. Die Rumänen sind neugierig, was manchmal als aufdringlich interpretiert werden kann. Hunde stellen in Rumänien ein großes Problem da, weniger streunende (sehr scheu), als vielmehr Wach- und Hirtenhunde. Zur Verteidigung empfiehlt es sich, Pfefferspray oder einen Stock griffbereit mitzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumänien ist Mitglied der EU, aber nicht im Schengener Abkommen. Für die schnelle und unkomplizierte Einreise aus einem anderen EU-Land (Ungarn, Bulgarien) genügt für EU-Bürger der Personalausweis. Bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Land (Ukraine, Moldawien) kann es zu längeren Wartezeiten an den Grenzen kommen, auch sind dann Taschenkontrollen üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalklima mit kalten Wintern und recht warmen Sommern. Wechselhaftes Wetter in den Gebirgen möglich. Frühling kommt eher spät, dafür ist der Herbst lang und warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts besonderes notwendig, allerdings sollte man in touristischen Zentren etwas aufpassen. Bettler gibt's fast überall, zumeist Roma. Es gibt kein Patentrezept zur Verhaltensweise. Wenn man in Ruhe gelassen werden möchte, hilft Ignorieren und Weggehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtsprache ist gesamten Land ist Rumänisch. Es ist eine romanische Sprache, die nächste verwandte Sprache ist Italienisch. Mit Kentnissen in einer anderen romanischen Sprache ist ein Großteil des geschriebenen Rumänisch zumindest teilweise verständlich. Die rumänische Aussprache weicht allerdings von der der anderen romanische Sprachen etwas ab, insbesondere gibt es mehr Zischlaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkentnisse sind in Rumänien deutlich weiter verbeitet als in anderen osteuropäischen Ländern. Viele Rumänen haben im Ausland gearbeitet und sprechen die Sprache ihres Gastlandes. Insbesondere jüngere Rumänen sprechen oft ein sehr gutes Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf lokaler Ebene ist auch Ungarisch Amtssprachen. Es gibt in Siebenbürgen sowohl größere zusammenhängende ungarischsprachige Gebiete als auch einzelne ungarischsprachige Dörfer. Dort wird oft gar keine andere Sprache als Ungarisch verstanden, auch kein Rumänisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch wird vereinzelt noch in Siebenbürgen und im Raum Satu Mare gesprochen, dann eher von älteren Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Währung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währung ist der (neue) rumänische Leu RON. Kurs (Okt 2021) 1 Euro = 4,95 Lei. Die neuen Banknoten bestehen nicht aus Papier oder Baumwolle, sondern aus Polymer. Der Lei wurde mehrfach stark aufgewertet, zuletzt 2005 (der alte Lei trägt das Kürzel ROL). Die Aufwertung betrug 1 : 10.000. Auf das Datum der Geldscheine achten! Alle Lei sind Scheine, Münzen heißen Bani (1 RON= 100 Bani). Münzen gibt es bis 1 Ban, meist wird aber auf 10 Bani gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, Geldautomaten gibt es fast in jeder Stadt. Wechselstuben sind in Touristenzentren und mittelgroßen Städten zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Das Fahrrad ist auf dem Land als Fortbewegungsmittel sehr verbreitet, auch wenn der Zustand der Räder katastrophal ist. Vereinzelt gibt es gekennzeichnete Radspuren, deren Benutzung nicht immer Sinn macht (steile Bordsteinkanten, zu schmal). In der Praxis wird die Straße benutzt. Offiziell dürfen Minderjährige nicht auf öffentlichen Straßen radeln. Doch auch das interessiert nicht.  Es gibt fast keine Fahrradverbote auf National- und Regionalstraßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Schrauben und ähnliches gibt es bei den überall anzutreffenden &amp;quot;auto-Piese&amp;quot;-Läden mit Fahrradersatzteilen für chinesische Einheitsräder und Kinderräder oder in kleinen Märkten. Für Besseres sollte man in den größeren Städten nach Radläden suchen. Dort gibt es eine brauchbare Auswahl. Auf den Märkten kann man auch einfache Teile zu kaufen. Fahrradläden sind jedoch weiter verbreitet, als man denkt. In mittelgroßen Städten kann mit einem Laden gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Botosani, im Nordosten, gibt es ein Fachgeschäft, das angeblich einzige in sehr großem Umkreis, mit guter Ersatzteilversorgung und professionellen freundlichen Mitarbeitern, denen man bei der Arbeit anmerkt, dass sie wissen, was sie tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kette, die es in mehreren Städten gibt, heißt &amp;quot;Maros Bike&amp;quot;. Decathlon ist ebenfalls in allen Großstädten zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Der Transport per Flugzeug ist möglich. Die Bedingungen der Fluggesellschaften sind aber sehr unterschiedlich (mit/ohne Verpackung, Preise nach Gewicht oder pauschal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busfirmen wie Flixbus, Eurolines, Atlassib, Pletl oder Mayer&amp;amp;Mayer fahren oft täglich zwischen Rumänien und Deutschland. Der Transport des Fahrrads kann ziemlich nervenaufreiben sein. Es sollte auf eine Direktverbindung geachtet werden. Gut funktionieren soll es wohl bei Mayer&amp;amp;Mayer (z.B. München-Sibiu).&lt;br /&gt;
Rad unbedingt bei Kauf des Tickets anmelden und Mitnahme bestätigen lassen. Der Ausbau der Laufräder kann notwendig werden. Samstag fährt Eurolines meist mit Anhängern, ein Zerlegen der Räder ist in dem Fall nicht nötig. ACHTUNG: Die Kommunikation zwischen Reiseagentur und den Busfahrern funktioniert häufig schlecht, Diskussionen vor Ort über die Anmeldung der Fahrräder können vorkommen. Meist hält der Bus unterwegs an einem Restaurant, das Essen ist im Preis der Fahrt inbegriffen. Kosten meist um die 100 Euro pro Richtung pro Person, exklusive Fahrrad. Für die Recherche empfiehlt sich die Seite autogari.ro (auch auf Englisch), wo man sehen kann, welche Fahrzeugart eingesetzt wird. Bei der angegebenen Gesellschaft sollte man unbedingt nachhaken, ob der Bus wirklich fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreise mit dem Zug bis Budapest (eventuell eine Nacht Aufenthalt) und dann eine Weiterreise mit dem Zug bis z.B. Debrecen (Grenzübergang Letavertes-Sacueni), Gyula (Gyula-Varsand), Biharkeresztes (Artand-Bors) oder Lököshaza (Battonya-Turnu) funktioniert ganz gut. Zugticket für die innerungarische Verbindung erst in Ungarn kaufen, weil es dort billiger ist. Dann muss nur noch die Grenze nach Rumänien überquert werden. Auch von Kosice (Ostslowakei, Einige Züge mit Fahrradmitnahme ab Prag, weiter mit Regionalzug nach Cierna nad Tisou, ab Ungarn Zug Tuzser-Debrecen) ist es nicht so weit nach Rumänien). Der einzige internationale Zug mit Fahrradmitnahme nach Rumänien ist das Zugpaar IR 366/367 Harghita auf der Verbindung Budapest-Cluj-Brasov (5 Euro pro Fahrrad), der aber 2021 nicht verkehrte. Dieser startet so früh bzw. kommt so spät in Budapest an, dass dort eine Übernachtung nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
In den Bussen auf autogari.ro recherchieren, ob es sich um große Reisebusse handelt. Dann ist eine Mitnahme gegen Aufpreis (für den man keine Rechnung bekommt) meist kein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrradmitnahme in den Zügen ist ziemlich kompliziert, die Regeln verändern sich je nach Gesellschaft immer wieder (Stand 2021):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CFR, die rumänische Staatsbahn mit dem größten Streckenangebot: Vereinzelte Züge verkehren mit Fahrradabteil, vor allem auf der Strecke Bucuresti-Brasov, herauszufinden auf der rumänischen Fahrplanauskunft mersultrenurilor.infofer.ro (auch Englisch). Dann kostet das Fahrradticket zuggebunden, egal ob Regio oder Interregio, 15 RON und wird im Internet oder am Schalter dazugekauft. Sonst wird's teuer: Man sollte die quälend lange Regio-Züge nutzen, weil dort keine Platzreservierung gemacht wird und die meist leerer sind. Auf Dieselstrecken kommen oft neue Triebwägen mit Mehrzweckabteil zum Einsatz (trotzdem keine offizielle Radmitnahme), dort das Fahrrad abstellen, in herkömmlichen Wagen den Schaffner fragen, der zeigt einem, wo man die Räder am besten hinstellt. Dafür stellt einem der Schaffner ein &amp;quot;Übergepäckticket&amp;quot; aus, das Fahrrad wird pauschal mit 15 kg verrechnet und ist kilometergestaffelt. Grob kann man davon ausgehen, dass das Fahrrad rund das Doppelte (!) kostet als ein Personenticket. Mitnahme an sich ist aber kein Problem, bei mehr wie vier Rädern pro Zug wird's aber kompliziert. Preisbeispiel: 158 km Regionalzug Simeria-Arad, Dauer knapp 5 Stunden, Person ca. 20 RON, Fahrrad 45 RON. Das Fahrradticket kann nur in bar an Bord des Zuges bezahlt werden, nicht schon am Schalter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regio Calatori: Einige Strecken um Iasi, Bukarest, Arad sowie einzelne Lokalstrecken. Prozedere wie bei CFR, Fahrradmitnahme ist eigentlich nicht mehr (bis 2021 gab es billige Radtickets) vorgesehen. Übergepäckticket nur an Bord des Zuges bar erhältlich, Preisbeispiel Dorohoi-Trusesti, ca. 65 km, Person ca. 7 RON, Fahrrad 14 RON. Dieseltriebwägen selten neu, meist alte französische Bauart mit geräumigen Gepäckabteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interregio Calatori: Einzelne Strecken v.a. im Norden, alte deutsche Dieseltriebwägen mit regulärer Fahrradmitnahme, zwei Stufen (bis 100 km oder darüber), nie über 10 RON.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TFC: Einzelne Strecken im Süden und Nordwesten des Landes, reguläres Fahrradticket, Dieseltriebwägen mit Gepäckabteil, 7 RON unabhängig von Streckenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Softrans: Einzelne Strecken im Süden, reguläres Fahrradticket, Elektrotriebwägen mit max. 4 Fahrradstellplätzen, halber Personentarif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ATC: keine Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte sich immer ein Ticket ausstellen lassen! Die Züge sind relativ pünklich, Fahrten besonders in Regionalzügen dauern aber ewig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Seit dem Beitritt zur EU wurden die Straßen umfangreich ausgebaut, wobei der Verkehr stark zunahm. Die Zeiten, als einem auf der Europastraße 2 Pferdefuhrwerke in einer Stunde entgegenkamen, sind vorbei. Auf den Nebenstraßen gehören sie noch zum Straßenbild. Im Westen um Timisoara starker Verkehr, auch auf Nebenstraßen. Die einstelligen Nationalstraßen und Europastraßen sollten vermieden werden. Besonders schlimm ist die DN 6 Drobeta-Turnu-Severin - Carasebes durch das Eiserne Tor an der Donau. Ebenfalls vermeiden sollte man Stadteinfahrten auf Europastraßen (Bsp. DN 1 in Cluj), da die Gehwege nicht durchgängig befahrbar sind und sehr viel Verkehr ist. Wenn möglich, auf kleinere Straßen ausweichen, auch wenn dies Umwege bedeutet.&lt;br /&gt;
Die Straßen sind wesentlich besser, als man denkt. Auf der Karte weiß eingezeichnete Straßen sollte man vorher mit OSM gegenchecken. Sind diese als Fahrweg eingezeichnet, sollten sie vermieden werden, wenn man nicht gerade auf einem Waldpfad fersentief im Matsch landen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei neuen Straßen muss man jederzeit mit einem Schlagloch rechnen, bei Baustellen mit unzureichender Kennzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind unerzogene, weniger verwilderte Hunde ein Problem. Im Zweifelsfall anhalten und mit einem Stock, Fahrradschloss o.ä. dem Hund eine überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Der Donauradweg (EV6) ist in Rumänien nicht ausgeschildert (siehe Beschreibung Donau-Radweg). Auch sonst gibt es nur rudimentäre Radwege in größeren Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige schöne Bergstraßen/-wege:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transfagarasan: DN 7C, Der Klassiker, die bekannteste Straße Rumäniens in den Südkarpaten. Wunderschöne Landschaften, viele Kehren, viele Höhenmeter (Nordseite: Cartisoara-Balea Lac ca. 30 km und 1600 Höhenmeter, Südseite Corbeni-Balea Lac, 70 km, 1600 hm, langer Stausee wird umfahren). Sehr viel los, sehr touristisch, oben viele Verkaufsstände und Scheiteltunnel etwa 800 m lang. Schönes Wandergebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transalpina: DN 67C Sebes-Obarsia-Lotrului-Novaci, Ein Pass vor Obarsia Lotrului (letzteres kleine Siedlung mit Verkaufsständen, Campingplatz, Restaurant und Pension), die höchste Straße Rumäniens folgt danach. zwei Höhepunkte, dazwischen kurze Gegensteigung, kein wirklicher Pass, sondern Bergstraße nicht am niedrigsten Übergang. Auf der Abfahrt eklige Gegensteigung vor Novaci. Landschaftlich genauso schön wie Transfagarasan, nordseitig viel Wald, Steigung sehr inhomogen verteilt, besonders Kehren steil angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manastirea Oasa-Petrila-Petrosani: Möglichkeit zur Kürzung der Transalpina mit etwas niedrigerem Scheitelpunkt bei Skigebiet. Komplett geschottert, schön, Westseite schlechter und steiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transcindrel: Sibiu-Paltinis-Transalpina, Schöne Querverbindung von Sibiu zur Transalpina, bis Paltinis viel bergauf, danach zwei Scheitelpunkte und nur noch Schotter, durchweg gut befahrbar, viele Holzfällerwege, relativ einsam und sehr schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transvalcan: Vulcan-Targu Jiu, Scheitelpunkt auf 1650 m, Nordseite komplett geteert und extrem steil bis 21 Prozent, Südseite geschottert, weniger steil und länger anhaltend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Defileu Jiului: DN 66 Targu Jiu-Petrosani, Europastraße mit viel Verkehr, aber erträglich und schöne Schlucht, gleichmäßige Steigungen, nördlich von Petrosani einfacher Pass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DN 66A: Petrosani-Uricani-Baile Herculane: Von Petrosani bis Campu lui Neag durch ehemaliges Bergbaugebiet (hohe Arbeitslosigkeit heute) auf guter Straße. Danach ca. 70 km Schotter, Ausbaupläne wurden wegen Bären und Gefahr von illegalem Holzschlag gestoppt. Wunderschön, nur Geländewägen, lang an einem Stausee entlang. Schotter gut befahrbar, nach Cerna Sat viele Schlaglöcher, vorher auch löchrige Betonpiste. Bis Baile Herculane dann auf DN 67A, einige Gegensteigungen, dann heiße Quellen in schöner Schlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bicaz-Klamm: Bicaz-Gheorgheni DN 12C, relativ viel Verkehr, erst spektakuläre touristische Klamm mit hohen Felswänden, dann Passanstieg am Lacu Rosu (Roter See) vorbei, schöne Landschaft, dann Abfahrt nach Gheorgheni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ceahlau-Nationalpark: Durau-Bicaz, Alternative zur Hauptstraße, schöne Aussicht, Steigung nicht zu extrem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prislop-Pass: Sighet-Borsa-Iacobeni DN 14, Westseite viel befahren und unspektakulär bis Borsa, Waldbahn mit Dampflok in Viseu de Sus, Passanstieg auf beiden Seiten kaum steiler als 5 Prozent, vom Pass super Aussicht, nach Osten wesentlich wilder und kaum besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prislop-Pass-Anschluss: Carlibaba-Izvoarele Sucevei-Brodina: fast durchgängig Schotterstraße, gut zu befahren, zwei Pässe, landschaftlich sehr ursprünglich, schöne Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jibou-Surduc-Dej: Ein leichter Pass an der Kreisgrenze, schöne Strecke durch sehr ländliche Täler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apuseni-Querung (Beius-Padis-Rachitele-Belis-Lapustesti-Gilau):&lt;br /&gt;
Am Anfang lange geteerte Steigung, dann etwas auf Schotter bergab, weiterer Pass geteert, dann auf kleinere Straße wieder bergauf über einen Stausee (immer geteert) bis Belis, Hügelland, dann ca. 7 km Kehren nach unten mit gutem Schotterbelag, abschließend drei Stauseen entlang (wieder geteert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Trinkwasser kann in Siebenbürgen meist getrunken werden (am besten nachfragen, Trinkwasser heißt apa potabila), in der Walachei und im Donaudelta sollte man vorsichtig sein. Es finden sich neben blauen Trinkbrunnen oft auch Quellen am Straßenrand, vor allem in den bergigen Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Apotheken in jedem Dorf. Schwieriger wird es mit Ärzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Preisspanne bei Lebensmitteln ist recht groß je nach Laden. Auf Märkten und beim Bauern kann lokal produziertes Gemüse sehr billig sein. In Supermärkten hingegen kann das Preisniveau auch an deutsche Supermärkte herankommen. In jedem Dorf ist ein &amp;quot;Magazin Mixt&amp;quot; vorhanden, meist billiger als der Discounter und recht gutes Angebot. Besonders in Kleinstädten sind Discounter noch nicht so verbreitet und es gibt Läden, in denen man auch Schrauben u.ä. bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Hotels gibt es in größeren Städten. Wenn man von den internationalen Ketten in Großstädten absieht, sind die Preise moderat. Günstiger sind Privatzimmer. Aber auch diese gibt es vor allem dort, wo Fremdenverkehr herrscht. Als Mitteleuropäer wird man als reich angesehen. Es wird versucht, überhöhte Preise zu nehmen. Also handeln.&lt;br /&gt;
Zeltplätze sind in Siebenbürgen ausreichen vorhanden und selten teurer als 4 Euro pro Nacht pro Person. Qualität in Ordnung, auch wenn nicht mit dem deutschen Parzellenplätzen vergleichbar. Oft stimmt die Position auf Google Maps oder auf Karten nicht mit der echten überein.&lt;br /&gt;
'''Wildzelten''' ist insbesondere im Gebirge entlang der Flussläufe üblich und wird auch von den Einheimischen praktiziert. An manchen Plätzen besteht explizites Campingverbot, daran sollte man sich auch unbedingt halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Constanza stehen Leute mit Schlüsseln in der Hand an der Straße nach Mamaia. Der Schlüssel signalisiert, daß sie vermieten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.romaniacamping.ro Campingverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
Siebenbürgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt, Siebenbürgen 1:400 000&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Rad-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:702711|'''Siebenbürgen im März 2011''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Slowakei&amp;diff=103468</id>
		<title>Slowakei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Slowakei&amp;diff=103468"/>
		<updated>2021-10-10T12:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Kleines und gebirgiges Land. Rund um Bratislava eine hohe Bevölkerungsdichte, die mit der Entfernung abnimmt. Im Osten ist wenig los. Tiefland gibt es an der Donau bei Bratislava und im äußersten Osten des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Kleine Karpaten und Tatra sind sehr schön. Aber auch der dünner besiedelte und weniger industrialisierte Osten hat seine Reize, die meisten dürften allerdings die Donau kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Die Slowakei ist Mitglied der EU und im Schengener Abkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Die in Mitteleuropa üblichen Regeln gelten auch hier, besondere Vorsichtsmaßnahmen sind nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Slowakisch gehört zu den westslawischen Sprachen. Es wird auch verbreitet Englisch und Deutsch gesprochen. Tschechisch wird von den meisten Menschen ebenfalls verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Zahlungsmittel in der Slowakei ist der Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Außerhalb von Ortschaften gilt in der Slowakei seit 2009 eine Helmpflicht für Fahrradfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Westlicher Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Bratislava liegt ca. 50 km von Wien entfernt und ist von dort per Regionalzug erreichbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Deutschland aus gibt es auf der Strecke Hamburg-Berlin-Dresden-Bratislava-Budapest pro Tag zwei durchgehende Züge in die Slowakei, die Fahrräder mitnehmen. Alternativ bietet sich die Anreise über Wien oder über Tschechien an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Tschechien aus gibt es von Prag durchgehende Schlafwagenzüge mit Gepäckwagen über Žilina und Poprad bis in den Osten der Slowakei (Košice, Michalovce, Humenné) und auch tagsüber Verbindungen nach Žilina und Košice. Die Fahrradmitnahme ist reservierungspflichtig, aber ansonsten unproblematisch. Mit dem Fahrrad kann man im Nachtzug leider nur im unbequemen engen Sitzwagen reisen, leider nicht in den bequemeren Liege- und Schlafwägen. Die Preise für Bahnfahrten liegen weit unter den in Deutschland üblichen und es gibt einen großen Studentenrabatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz wird zunehmend ausgebaut und Hauptstrecken 4-spurig ausgebaut. Es scheint allerdings üblich auf der 4-spurigen auf dem Standstreifen zu radeln. Kleine Nebenstraßen sind aufgrund der gebirgigen Topographie in manchen Gegenden einfach nicht vorhanden. Rund um Bratislava sind auch auf der Karte kleine Straßen stark befahren. Autofahrer sind Radfahrer auf den Straßen eher nicht gewöhnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Donau#Bratislava_.28SK.29|Donau-Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Leitungswasser ist trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auch in kleineren Orten gibt es Läden, in denen man die wichtigsten Lebensmittel kaufen kann. In Städten gibt es Supermärkte der westlichen Ketten mit großem Angebot.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte lokale Produkte/Speisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korbáčiky: zu Zöpfen geflochtener Käse, der geräuchert oder ungeräuchert angeboten wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bryndzové halušky: eine Art Gnocchi mit dem für die Karpaten typischen Schafskäse ''bryndza'', sehr lecker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Camping: Eher einfach. Es wird gerne gefeiert, was den Schlaf durchaus stören kann. Preise sind günstig, so 5-10 euro pro Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
===Radreise-Forum===&lt;br /&gt;
* Reisebericht [[forumsbeitrag:546813|Mitteleuropa kreuz und quer 2009]] von natash&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reisebericht [[forumsbeitrag:804426|In die Slowakei reingeschnuppert - 2010]] von Radreisender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowakei|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ukraine&amp;diff=103467</id>
		<title>Ukraine</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ukraine&amp;diff=103467"/>
		<updated>2021-10-10T12:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wegweiser-ua.jpg|thumb|Typischer Wegweiser in der Ukraine.]]&lt;br /&gt;
Die Ukraine ist etwa doppelt so groß wie Deutschland. Die Entfernungen sollte man nicht unterschätzen, die Angaben auf den Straßenschildern stimmen z.T. nicht mit der Realität überein. Die Ausschilderung ist auf dem Land teilweise unvollständig. Die Straßenqualität ist generell ziemlich schlecht (s.u.). Es empfiehlt sich sehr, das kyrillische Alphabet wenigstens lesen zu können, da nahezu alle Wegweiser so beschriftet sind. Lediglich die Fernwegweiser zu den Hauptstädten der Oblaste sind auch mit lateinischen Buchstaben beschriftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger, die sich maximal 90 Tage in der Ukraine aufhalten wollen, genügt der Reisepass. Dieser muss mindestens einen Monat Gültigkeit über das geplante Reiseende hinaus besitzen. Die Ein- und Ausreise verlief im Sommer 2012 schnell und unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis einer Auslandskrankenversicherung, die in der Ukraine Gültigkeit besitzt, ist Pflicht. Theoretisch kann man bei der Einreise danach gefragt werden, praktisch ist das bisher nicht vorgekommen. Früher war auch der Erwerb einer ukrainischen Reisekrankenversicherung bei der Einreise an der Grenze obligatorisch, dies ist nun nicht mehr nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CORONA-Update September 2021: Neben einem Impfnachweis wird auch der Nachweis einer Auslandskrankenversicherung kontrolliert und mithilfe von Übersetzungstools genauestens geprüft. Darin sollte dessen weltweite bzw. ukrainische Abdeckung genannt werden UND der explizite Hinweis, dass die Kosten, die bei einer Behandlung von Covid entstehen, durch diese Versicherung übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Großteil der Ukraine herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern vor.  Im äußersten Südwesten hat die Ukraine Anteil am Karpatenbecken, dort ist der kontinentale Charakter weniger stark ausgeprägt. Als angenehme Reisezeit in der Westukraine gelten Früh- und Spätsommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südseite der Krim hat subtropisches Klima, in den Karpaten herrscht Hochgebirgsklima (jedoch keine Gletscher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Amtssprache im ganzen Land ist ukrainisch, in der Autonomen Republik Krim auch russisch und krimtatarisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ukrainisch ist eine ostslawische Sprache und wird mit dem kyrillischen Alphabet geschrieben. Die Fremdsprachenkenntnisse der Ukrainer beschränken sich in der Regel auf russisch oder polnisch, mit diesen beiden Sprachen kann man gut zurechtkommen. Auch in Hotels, in touristisch geprägten Regionen, sind Englisch- oder Deutschkenntnisse des Personals die Ausnahme. Im Osten wird verbreitet russisch als Muttersprache gesprochen, im äußersten Westen auch polnisch. Es gibt in Grenznähe auch Minderheiten, die ungarisch oder rumänisch sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu alle Wegweiser sind kyrillisch beschriftet. Das ukrainische Kyrillisch unterscheidet sich in einigen Buchstaben und in der Aussprache vom russischen. Die wichtigsten Unterschiede:&lt;br /&gt;
* Der Buchstabe &amp;quot;Г г&amp;quot; wird wie das deutsche H gesprochen (und nicht wie G im Russischen). Für den G-Laut gibt es &amp;quot;Ґ ґ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Der normale I-Laut ist das &amp;quot;І і&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Der Buchstabe &amp;quot;И и&amp;quot; wird wie ein dumpfes Y oder Ü gesprochen, er entspricht dem russischen &amp;quot;Ы ы&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in der Ukraine ist die Hryvnja (Гривня). Kurs: 1 € = 30,5 UAH (September 2021) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bankautomaten sind recht häufig auch in kleineren Ortschaften anzutreffen, Wechselstuben gibt es nur an der Grenze oder in größeren Städten. Teilweise kann man auch schon in Wechselstuben vor der Einreise tauschen. Geldscheine gibt es bis hinunter zu 1 UAH (ca. 3 ct). Kleinere Münzen sind im Alltagsgebrauch kaum anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist nahezu unmöglich, man sollte auch im Hotel genug Bargeld dabei haben. In Unterkünften gibt es auch oft keine Rechnung, da wandern nur Scheine über den Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Es darf nicht jeder Straßengrenzübergang mit dem Fahrrad benutzt werden (näheres bei Anreise).&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zug reist man am besten in die Grenzregionen an: In Polen Züge nach Przemysl, in der Slowakei nach Kosice, weiter nach Humenne bzw. Stakcin oder Cierna nad Tisou (von hier ca. 15 km über eine nicht bei Google verzeichnete Fußgängerbrücke zum Grenzübergang Velke Slemence), in Ungarn nach Zahony. genauere Infos zu diesen Zügen auf den entsprechenden Länderseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einreise mit dem Fahrrad ist darauf zu achten, dass manche Grenzübergänge nur für Fahrzeuge mit einem polizeilichen Kennzeichen zugelassen sind (im folgenden kursiv). Diese dürfen weder zu Fuß noch mit dem Fahrrad überquert werden (auch wenn der Grenzübergang Bestandteil einer internationalen Radroute ist). Ursache ist die Grenzabfertigung im ukrainischen Teil der Grenzanlagen. Dort wird zu Beginn der Grenzanlage ein Passierschein mit dem Kennzeichen des Fahrzeugs ausgestellt. Nach dem kompletten passieren der Grenzanlage wird zum Schluss der Passierschein mit dem Kennzeichen verglichen und wieder eingezogen. In dem Fall kann man sich nur von einem geeigneten Fahrzeug, bis kurz hinter das Ende der Grenzanlagen (ca. 1 km), mitnehmen lassen. Wir wurden jedoch (Aug 2018, Grenze Hrebenne) einem querenden Auto zugeordnet und angewiesen, so zu tun, als ob wir Insassen des Fahrzeugs wären. Mit amüsiertem Lächeln wurden wir von den Grenzern durchgewunken. Die Regeln scheinen also nicht allzu streng durchgesetzt zu werden, aber da kann man wohl nur probieren. Da es sich bei der Ukraine um einen Nicht-EU-Staat handelt, ist teilweise mit größeren Wartezeiten (bei größeren Übergängen) aufgrund der Kontrollen (speziell für Ukrainer bei der Ausreise aus der EU und beim ukrainischen Zoll) zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Polen (von Norden nach Süden)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berdyszcze (PL) - Starovojtove / Старовойтове (UA)&lt;br /&gt;
* Zosin (PL) - Ustylug / Устилуг (UA): nicht direkt auf dem Rad passierbar. Rad muss in einem Fahrzeug die Grenze passieren. (Juli 2016)&lt;br /&gt;
* ''Hrebenne (PL) - Rava-Ruska / Рава-Руська (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren.&lt;br /&gt;
* Korczowa (PL) - Krakovec' / Краковець (UA)&lt;br /&gt;
* Medyka (PL) - Šehyni / Шегині, (UA): E40, separater Fußgänger- u. Autoübergang, per Rad passierbar, teilweise größerer Andrang, Radfahrer nutzen den Eingang für Rollstuhlfahrer&lt;br /&gt;
* ''Krościenko (PL) - Smil'nycja / Смільниця (UA)'': Der Übergang darf offiziell nicht direkt mit dem Fahrrad überquert werden. Erfahrungsgemäß ist die Überfahrt aber problemlos möglich (siehe Artikel zum [[East_Carpathian_Greenway#Ukraine|East Carpathian Greenway]] für mehr Details). Nächster größerer Ort auf ukrainischer Seite ist Khyriv (u.a. gibt es dort Läden, Geldautomaten etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit der Slowakei (von Norden nach Süden)'''&lt;br /&gt;
* Ubľa (SK) - Malyj Beresnyj / Малий Березний (UA): Gut per Rad passierbar (siehe [http://home.arcor.de/east_side/Radreise/tourberichtsiebenbuergen.htm]), Bestandteil der internationalen Radroute [[East Carpathian Greenway]].&lt;br /&gt;
* ''Vysné Nemecké (SK) - Užhorod / Ужгород (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren. &lt;br /&gt;
* Veľké Slemence (SK) - Mali Selmentsi / Малі Селменці (UA): Nur Fußgänger und Radfahrer, geöffnet 08:00-20:00 [http://www.pressburg.diplo.de/Vertretung/pressburg/de/04/Reisehinweise/seite__grenzuebergaenge.html], nur für Bürger aus EWR Staaten und Ukraine [http://www.minv.sk/?External_land_border]. Kleiner Übergang mit sehr wenig Andrang, trotzdem entsprechend Zeit einplanen, da besonders die ukrainische Seite nicht mit Eile agiert.&lt;br /&gt;
* Čierna nad Tisou (SK) - Čop / Чоп (UA): Nur Eisenbahnübergang (2 Züge pro Tag, Stand: 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Ungarn'''&lt;br /&gt;
* ''Záhony (HU) - Čop / Чоп (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren. &lt;br /&gt;
* Tiszabecs (HU) - Vylok / Вилок (UA): Radfahrer und Fußgänger erlaubt, 2010 problemlos&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Rumänien'''&lt;br /&gt;
* ''Halmeu (RO) - Djakove / Дякове (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren.&lt;br /&gt;
* Sighetu Marmației (RO) - Solotvyno / Солотвино (UA): Kleiner Auto- und Fußgängerübergang über eine schmale Brücke über die Theiß. Recht viel Grenzverkehr von Fußgängern. Mit einem vollen Reiserad kommt man nur durch die Autospur, einfach an der Schlange vorbei fahren. 2010 und 2012 ohne Probleme.&lt;br /&gt;
* Siret (RO) - Porubne / Порубне (UA): Radfahrer erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Südlich von Moldawien gibt es eine Fähre von Orlivka (UA) nach Isaccea (RO, bei Tulcea). Nur wenige Fähren pro Tag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Moldawien'''&lt;br /&gt;
* Giurgiulești (MD) - Reni / Рені (UA)&lt;br /&gt;
* Pervomaisc (MD) - Kučurhan / Кучурган (UA) Grenzübergang auf der Route von Tiraspol, der Hauptstadt Transnistriens nach Odessa. Achtung bei der Einreise nach Transnistrien fehlt zumeist der Ausreisestempel Moldawiens, daher verlangen die Grenzbeamten eine kleine Entschädigung (2013: 5 Euro pro Person)(Juli 2016 alles problemlos, ohne Gebühr)&lt;br /&gt;
* Criva (MD) - Mamalyha (UA): Übergang auch für Fussgänger- somit mit dem Rad problemlos möglich&lt;br /&gt;
* Serpnewe (UA) - Basarabeasca / Bessarabka (MD): Juli 2016 mit dem Rad problemlos möglich&lt;br /&gt;
* Starokozache (UA) - Tudora (MD): mit dem Rad problemlos möglich&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Russland'''&lt;br /&gt;
* Velyka Pysarivka (UA) - Kozinka (RUS): 2018 problemlos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Weißrussland'''&lt;br /&gt;
* Machro (BY) - Dol'sk (UA): Mit dem Fahrrad ohne Probleme passierbar (2015)&lt;br /&gt;
* Senkivka (UA) - Veselovka / Viesialouka (BY) (&amp;quot;Три Сестры&amp;quot;): 2018 problemlos&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weblinks'''&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/349217/Grenzubergange_Bereich_SK_PL_UA#Post349217 Rad-Forum: Grenzübergänge Ukraine], von cyclist, aus 2007 u. 2008&lt;br /&gt;
* [http://dpsu.gov.ua/en/checkpoints Webseite des Ukrainschen Grenzschutzes], mit detaillierten Angaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Es ist möglich, in der Ukraine das Fahrrad im Zug zu transportieren. Offiziell muss das Fahrrad &amp;quot;verpackt sein&amp;quot; (egal wie), und in gewisser Weise &amp;quot;demontiert&amp;quot;. Bei der Entscheidung, Wie genau das im Einzelfall wirklich der Fall sein muss, hat der zuständige Wagonschaffner das letzte Wort. Allerdings scheint es, als ob diese Regelung recht streng durchgesetzt wird. Es empfiehlt sich, die Räder und den Lenker abzubauen und mittels Klebeband am Rahmen zu befestigen. Als Verpackung kann eine Zeltplane dienen, sofern ein Zelt mitgeführt wird, andernfalls kann das demontierte Rad in Klarsichtfolie eingepackt werden.&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, in welcher Zugklasse man reist, sollte man berücksichtigen, dass die dritte Klasse zwar spottbillig ist (5 Euro von Kiev nach Kovel, 500 Kilometer), man im Gegenzug aber im Großraumabteil schläft, mit sechzig anderen Leuten. Der Platz ist daher arg begrenzt. Ohne Russischkenntnisse kann der Transport schwierig werden, da die Bahnbediensteten kein Englisch können und viele der Mitreisenden auch nicht. Die zweite Klasse kostet mehr, dafür reist man in Abteilen mit deutlich mehr Platz, um Gepäck zu transportieren.&lt;br /&gt;
In Regionalzügen (Triebwägen uralt oder neu) ist es wahrscheinlich einfacher, Fahrräder mitzunehmen. Deren Fahrpläne sind in der DB-Reiseauskunft nicht enthalten!&lt;br /&gt;
In Bussen könnte ein Radtransport schwer werden, moderne Reisebusse verkehren wenn nur auf sehr langen Strecken. Der überwiegende Regional- und auch Fernverkehr wird von kleineren Bussen befahren, die nur wenig Gepäckstauraum haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Straßenqualität in der Ukraine ist ausgesprochen schlecht. Riesige Schlaglöcher auch auf nationalen Fernstraßen (Kennzeichung H, das ist ein kyrillisches N) sind keine Seltenheit. Es ist normal, dass Autos im Slalom um diese Löcher herumfahren. Falls das nicht möglich ist, reduziert sich der Straßenverkehr oft auf Schrittempo. Mit dem Fahrrad ist erhöhte Aufmerksamkeit gerade auch im hügeligen Gelände sehr ratsam, da die Schlaglöcher hohe und  scharfe Kanten haben. Fährt man mit zu hoher Geschwindigkeit durch ein plötzlich auftauchendes Loch, kann die Radreise sehr schnell zu Ende sein. Von daher sind Fahrten in der Nacht, bzw. bei schlechten Sichtverhältnissen, nicht zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besserer Qualität sind die internationalen Transitstrecken (Kennzeichung M). Fahrradfahren ist dort zwar nicht verboten, aber auch nicht sehr ratsam. Stellenweise gibt es auch unasphaltierte Nebenstraßen (Kennzeichung T oder P) mit Schotterbelag. Diese weisen wenigstens keine so scharfen Kanten auf wie die Schlaglöcher im Asphalt.&lt;br /&gt;
In Transkarpatien sind mittlerweile auch neu renovierte Nebenstraßen anzutreffen, die sich jedoch unmittelbar in alte, teilweise geschotterte Pisten verwandeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Ungarn - Krim]]&lt;br /&gt;
* [[East Carpathian Greenway]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Supermärkte sind selten und nur in größeren Städten zu finden. Kleine Läden gibt es in nahezu jedem Dorf, man muss keine größeren Vorräte mitschleppen. Man schaue nach den Aufschriften &amp;quot;МАГАЗИН&amp;quot; (Magazyn = Laden) oder &amp;quot;ПРОДУКТИ&amp;quot; (Produkty = Lebensmittel), die oftmals nur klein sein können. Öffnungszeiten dieser Länden sind etwa 8-20 Uhr, am Sonntag öffnen sie oft erst nach dem Kirchgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind sehr preiswert, gemessen an westeuropäischen Standards. Die Ukraine ist eines der wenigen Länder in Europa, in denen es &amp;quot;richtiges&amp;quot; Brot gibt, das in etwa dem deutschen Mischbrot entspricht (nicht in allen Dorfläden zu haben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radreisende interessant ist bei heißem Wetter das alkoholfreie Erfrischungsgetränk Getränk Kwas (Квас). Es handelt sich um vergorenes Roggenmalz oder -brot, der Geschmack erinnert entfernt an Cola. Das gibt es in jedem Dorf in den vielen kleines Bars direkt aus dem Fass gezapft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinkwasser ist in den Karpaten am einfachsten über eine der zahlreichen Quellen am Straßenrand zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Unterkünfte außerhalb der großen Städte können manchmal sehr rar sein, dafür in Touristengegenden häufig. In den Karpaten kostete ein Hotelzimmer zwischen 8 und 15 € die Nacht (Sommer 2012). &lt;br /&gt;
Eine Alternative sind die Turbasas, die es speziell in den Karpaten hat. Diese entsprechen in etwa den Berghütten, sind aber vom Standard vielfach deutlich unter dem einer deutschen Jugendherberge.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind nur selten zu finden, Wildcampen ist aber überhaupt kein Problem, schöne Plätze sind zumindest in Transkarpatien immer zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
=== Karpaten ===&lt;br /&gt;
[[Bild:volovec.jpg|thumb|In den ukrainischen Karpaten.]]&lt;br /&gt;
Die ukrainischen Karpaten sind ein Teil der Waldkarpaten, die auch ein Stück nach Polen (Biezczady) und in die Slowakei (Bukovské Vrchy) hineinragen, sowie auf der anderen Seite in Rumänien (Maramures) bis zum Prislop-Pass. Diese Region ist relativ touristisch geprägt, insbesondere auf der Innenseite des Karpatenbogens und rund um die Städte Truskavec (Трускавец) und Vorochta (Ворохта). Hier gibt es verhältnismäßig viele Unterkünfte und Restaurants. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gebirge ist dicht bewaldet, oft mit Buchenwäldern, in höheren Lagen auch Misch- oder Nadelwälder. Die Baumgrenze liegt meist relativ niedrig auf ca. 1100 m Höhe. Die baumlosen Gipfellagen werden Polonina genannt. Wanderwege in den Karpaten gibt es, meist ist jedoch der Anfang dieser Wege recht schwer zu finden. Der höchste Gipfel, gleichzeitg auch der höchste Punkt der Ukraine, ist die Hoverla (Говерла) mit 2061 m Höhe, den man auch besteigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südseite der ukrainischen Karpaten (ukr. Закарпатська область / Sakarpatska oder auch Transkarpatien) gibt es eine lange Tradition des Weinbaus. Mittlerweile wird auch wieder deutlich mehr Wert auf Qualität als auf Quantität gelegt. Die Weine ähneln in ihrer Art den ungarischen und rumänischen Weinen. Lokalen Wein (домашне вино) bekommt man am besten in Bars, Restaurant oder auf Weingütern. Im Laden ist der nur sehr selten zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EU-Außengrenze überquert die Karpaten zwei mal. Dort sind Kontrollen von Individualreisenden durch den ukrainischen Grenzschutz auch im Land möglich (z.T. auch im Abstand von mehreren Kilometern vor der Grenze, z.B. hat es auf dem Uzhok-Pass und südlich von Rakhiv eine Kontrollstelle in Form ähnlich eines Grenzübergangs, Radfahrer werden aber meist nicht kontrolliert). Auf die Nachfrage, wohin man möchte, sollte man zumindest den Namen des Tagesziels wissen. Die Grenze darf auf Bergpfaden nicht überschritten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ukrainische Karpaten (Українскі Карпати), Topografische Karte 1:200.000, ISBN 978-9-66497-059-1 (zu beziehen z.B. über Mapfox)&lt;br /&gt;
* Ukraine (Westteil) (Україна Захід), Straßenkarte 1:500 000 ISBN: 9786176702221 (sehr zu empfehlen, bei Bedarf auch Norden/Mitte, Süden und Osten aus der gleichen Serie z.B. bei Mapfox verfügbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ukraine, Trescher-Verlag, ISBN 978-3-89794-192-2 (sehr zu empfehlen für Individualtouristen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:650072|Info: '''Als Fahrradfahrer in die Ukraine''']] von nillerdk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]][[Kategorie:Ukraine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rum%C3%A4nien&amp;diff=103466</id>
		<title>Rumänien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rum%C3%A4nien&amp;diff=103466"/>
		<updated>2021-10-10T12:33:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Rumänien Mitglied der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich keine. Die Rumänen sind neugierig, was manchmal als aufdringlich interpretiert werden kann. Hunde stellen in Rumänien ein großes Problem da, weniger streunende (sehr scheu), als vielmehr Wach- und Hirtenhunde. Zur Verteidigung empfiehlt es sich, Pfefferspray oder einen Stock griffbereit mitzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumänien ist Mitglied der EU, aber nicht im Schengener Abkommen. Für die schnelle und unkomplizierte Einreise aus einem anderen EU-Land (Ungarn, Bulgarien) genügt für EU-Bürger der Personalausweis. Bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Land (Ukraine, Moldawien) kann es zu längeren Wartezeiten an den Grenzen kommen, auch sind dann Taschenkontrollen üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalklima mit kalten Wintern und recht warmen Sommern. Wechselhaftes Wetter in den Gebirgen möglich. Frühling kommt eher spät, dafür ist der Herbst lang und warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts besonderes notwendig, allerdings sollte man in touristischen Zentren etwas aufpassen. Bettler gibt's fast überall, zumeist Roma. Es gibt kein Patentrezept zur Verhaltensweise. Wenn man in Ruhe gelassen werden möchte, hilft Ignorieren und Weggehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtsprache ist gesamten Land ist Rumänisch. Es ist eine romanische Sprache, die nächste verwandte Sprache ist Italienisch. Mit Kentnissen in einer anderen romanischen Sprache ist ein Großteil des geschriebenen Rumänisch zumindest teilweise verständlich. Die rumänische Aussprache weicht allerdings von der der anderen romanische Sprachen etwas ab, insbesondere gibt es mehr Zischlaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkentnisse sind in Rumänien deutlich weiter verbeitet als in anderen osteuropäischen Ländern. Viele Rumänen haben im Ausland gearbeitet und sprechen die Sprache ihres Gastlandes. Insbesondere jüngere Rumänen sprechen oft ein sehr gutes Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf lokaler Ebene ist auch Ungarisch Amtssprachen. Es gibt in Siebenbürgen sowohl größere zusammenhängende ungarischsprachige Gebiete als auch einzelne ungarischsprachige Dörfer. Dort wird oft gar keine andere Sprache als Ungarisch verstanden, auch kein Rumänisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch wird vereinzelt noch in Siebenbürgen und im Raum Satu Mare gesprochen, dann eher von älteren Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Währung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währung ist der (neue) rumänische Leu RON. Kurs (Okt 2021) 1 Euro = 4,95 Lei. Die neuen Banknoten bestehen nicht aus Papier oder Baumwolle, sondern aus Polymer. Der Lei wurde mehrfach stark aufgewertet, zuletzt 2005 (der alte Lei trägt das Kürzel ROL). Die Aufwertung betrug 1 : 10.000. Auf das Datum der Geldscheine achten! Alle Lei sind Scheine, Münzen heißen Bani (1 RON= 100 Bani). Münzen gibt es bis 1 Ban, meist wird aber auf 10 Bani gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, Geldautomaten gibt es fast in jeder Stadt. Wechselstuben sind in Touristenzentren und mittelgroßen Städten zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Das Fahrrad ist auf dem Land als Fortbewegungsmittel sehr verbreitet, auch wenn der Zustand der Räder katastrophal ist. Vereinzelt gibt es gekennzeichnete Radspuren, deren Benutzung nicht immer Sinn macht (steile Bordsteinkanten, zu schmal). In der Praxis wird die Straße benutzt. Offiziell dürfen Minderjährige nicht auf öffentlichen Straßen radeln. Doch auch das interessiert nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Schrauben und ähnliches gibt es bei den überall anzutreffenden &amp;quot;auto-Piese&amp;quot;-Läden mit Fahrradersatzteilen für chinesische Einheitsräder und Kinderräder oder in kleinen Märkten. Für Besseres sollte man in den größeren Städten nach Radläden suchen. Dort gibt es eine brauchbare Auswahl. Auf den Märkten kann man auch einfache Teile zu kaufen. Fahrradläden sind jedoch weiter verbreitet, als man denkt. In mittelgroßen Städten kann mit einem Laden gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Botosani, im Nordosten, gibt es ein Fachgeschäft, das angeblich einzige in sehr großem Umkreis, mit guter Ersatzteilversorgung und professionellen freundlichen Mitarbeitern, denen man bei der Arbeit anmerkt, dass sie wissen, was sie tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Der Transport per Flugzeug ist möglich. Die Bedingungen der Fluggesellschaften sind aber sehr unterschiedlich (mit/ohne Verpackung, Preise nach Gewicht oder pauschal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busfirmen wie Flixbus, Eurolines, Atlassib, Pletl oder Mayer&amp;amp;Mayer fahren oft täglich zwischen Rumänien und Deutschland. Der Transport des Fahrrads kann ziemlich nervenaufreiben sein. Es sollte auf eine Direktverbindung geachtet werden. Gut funktionieren soll es wohl bei Mayer&amp;amp;Mayer (z.B. München-Sibiu).&lt;br /&gt;
Rad unbedingt bei Kauf des Tickets anmelden und Mitnahme bestätigen lassen. Der Ausbau der Laufräder kann notwendig werden. Samstag fährt Eurolines meist mit Anhängern, ein Zerlegen der Räder ist in dem Fall nicht nötig. ACHTUNG: Die Kommunikation zwischen Reiseagentur und den Busfahrern funktioniert häufig schlecht, Diskussionen vor Ort über die Anmeldung der Fahrräder können vorkommen. Meist hält der Bus unterwegs an einem Restaurant, das Essen ist im Preis der Fahrt inbegriffen. Kosten meist um die 100 Euro pro Richtung pro Person, exklusive Fahrrad. Für die Recherche empfiehlt sich die Seite autogari.ro (auch auf Englisch), wo man sehen kann, welche Fahrzeugart eingesetzt wird. Bei der angegebenen Gesellschaft sollte man unbedingt nachhaken, ob der Bus wirklich fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anreise mit dem Zug bis Budapest (eventuell eine Nacht Aufenthalt) und dann eine Weiterreise mit dem Zug bis z.B. Debrecen (Grenzübergang Letavertes-Sacueni), Gyula (Gyula-Varsand) oder Lököshaza (Battonya-Turnu) funktioniert ganz gut. Zugticket für die innerungarische Verbindung erst in Ungarn kaufen, weil es dort billiger ist. Dann muss nur noch die Grenze nach Rumänien überquert werden. Auch von Kosice (Ostslowakei, Einige Züge mit Fahrradmitnahme ab Prag) ist es nicht so weit nach Rumänien). Der einzige internationale Zug mit Fahrradmitnahme nach Rumänien ist das Zugpaar IR 366/367 Harghita auf der Verbindung Budapest-Cluj-Brasov (5 Euro pro Fahrrad), der aber 2021 nicht verkehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
In den Bussen auf autogari.ro recherchieren, ob es sich um große Reisebusse handelt. Dann ist eine Mitnahme gegen Aufpreis meist kein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrradmitnahme in den Zügen ist ziemlich kompliziert, die Regeln verändern sich je nach Gesellschaft immer wieder (Stand 2021):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CFR, die rumänische Staatsbahn mit dem größten Streckenangebot: Vereinzelte Züge verkehren mit Fahrradabteil, vor allem auf der Strecke Bucuresti-Brasov, herauszufinden auf der rumänischen Fahrplanauskunft mersultrenurilor.infofer.ro (auch Englisch). Dann kostet das Fahrradticket zuggebunden, egal ob Regio oder Interregio, 15 RON und wird im Internet oder am Schalter dazugekauft. Sonst wird's teuer: Man sollte die quälend lange Regio-Züge nutzen, weil dort keine Platzreservierung gemacht wird und die meist leerer sind. Auf Dieselstrecken kommen oft neue Triebwägen mit Mehrzweckabteil zum Einsatz (trotzdem keine offizielle Radmitnahme), dort das Fahrrad abstellen, in herkömmlichen Wagen den Schaffner fragen, der zeigt einem, wo man die Räder am besten hinstellt. Dafür stellt einem der Schaffner ein &amp;quot;Übergepäckticket&amp;quot; aus, das Fahrrad wird pauschal mit 15 kg verrechnet und ist kilometergestaffelt. Grob kann man davon ausgehen, dass das Fahrrad rund das Doppelte (!) kostet als ein Personenticket. Mitnahme an sich ist aber kein Problem, bei mehr wie vier Rädern pro Zug wird's aber kompliziert. Preisbeispiel: 158 km Regionalzug Simeria-Arad, Dauer knapp 5 Stunden, Person ca. 20 RON, Fahrrad 45 RON. Das Fahrradticket kann nur in bar an Bord des Zuges bezahlt werden, nicht schon am Schalter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regio Calatori: Einige Strecken um Iasi, Bukarest, Arad sowie einzelne Lokalstrecken. Prozedere wie bei CFR, Fahrradmitnahme ist eigentlich nicht mehr (bis 2021 gab es billige Radtickets) vorgesehen. Übergepäckticket nur an Bord des Zuges bar erhältlich, Preisbeispiel Dorohoi-Trusesti, ca. 65 km, Person ca. 7 RON, Fahrrad 14 RON. Dieseltriebwägen selten neu, meist alte französische Bauart mit geräumigen Gepäckabteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interregio Calatori: Einzelne Strecken v.a. im Norden, alte deutsche Dieseltriebwägen mit regulärer Fahrradmitnahme, zwei Stufen (bis 100 km oder darüber), nie über 10 RON.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TFC: Einzelne Strecken im Süden und Nordwesten des Landes, reguläres Fahrradticket, Dieseltriebwägen mit Gepäckabteil, 7 RON unabhängig von Streckenlänge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Softrans: Einzelne Strecken im Süden, reguläres Fahrradticket, Elektrotriebwägen mit max. 4 Fahrradstellplätzen, halber Personentarif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ATC: keine Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte sich immer ein Ticket ausstellen lassen! Die Züge sind relativ pünklich, Fahrten besonders in Regionalzügen dauern aber ewig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Seit dem Beitritt zur EU wurden die Straßen umfangreich ausgebaut, wobei der Verkehr stark zunahm. Die Zeiten, als einem auf der Europastraße 2 Pferdefuhrwerke in einer Stunde entgegenkamen, sind vorbei. Auf den Nebenstraßen gehören sie noch zum Straßenbild. Im Westen um Timisoara starker Verkehr, auch auf Nebenstraßen. Die einstelligen Nationalstraßen und Europastraßen sollten vermieden werden. Besonders schlimm ist die DN 6 Drobeta-Turnu-Severin - Carasebes durch das Eiserne Tor an der Donau.&lt;br /&gt;
Die Straßen sind wesentlich besser, als man denkt. Auf der Karte weiß eingezeichnete Straßen sollte man vorher mit OSM gegenchecken. Sind diese als Fahrweg eingezeichnet, sollten sie vermieden werden, wenn man nicht gerade auf einem Waldpfad fersentief im Matsch landen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei neuen Straßen muss man jederzeit mit einem Schlagloch rechnen, bei Baustellen mit unzureichender Kennzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind unerzogene, weniger verwilderte Hunde ein Problem. Im Zweifelsfall anhalten und mit einem Stock, Fahrradschloss o.ä. dem Hund eine überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Der Donauradweg (EV6) ist in Rumänien nicht ausgeschildert. Auch sonst gibt es nur rudimentäre Radwege in größeren Städten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige schöne Bergstraßen/-wege:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transfagarasan: DN 7C, Der Klassiker, die bekannteste Straße Rumäniens in den Südkarpaten. Wunderschöne Landschaften, viele Kehren, viele Höhenmeter (Nordseite: Cartisoara-Balea Lac ca. 30 km und 1600 Höhenmeter, Südseite Corbeni-Balea Lac, 70 km, 1600 hm, langer Stausee wird umfahren). Sehr viel los, sehr touristisch, oben viele Verkaufsstände und Scheiteltunnel etwa 800 m lang. Schönes Wandergebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transalpina: DN 67C Sebes-Obarsia-Lotrului-Novaci, Ein Pass vor Obarsia Lotrului (letzteres kleine Siedlung mit Verkaufsständen, Campingplatz, Restaurant und Pension), die höchste Straße Rumäniens folgt danach. zwei Höhepunkte, dazwischen kurze Gegensteigung, kein wirklicher Pass, sondern Bergstraße nicht am niedrigsten Übergang. Auf der Abfahrt eklige Gegensteigung vor Novaci. Landschaftlich genauso schön wie Transfagarasan, nordseitig viel Wald, Steigung sehr inhomogen verteilt, besonders Kehren steil angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transcindrel: Sibiu-Paltinis-Transalpina, Schöne Querverbindung von Sibiu zur Transalpina, bis Paltinis viel bergauf, danach zwei Scheitelpunkte und nur noch Schotter, durchweg gut befahrbar, viele Holzfällerwege, relativ einsam und sehr schön.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transvalcan: Vulcan-Targu Jiu, Scheitelpunkt auf 1650 m, Nordseite geteert, Südseite geschottert und länger anhaltend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Defileu Jiului: DN 66 Targu Jiu-Petrosani, Europastraße mit viel Verkehr, aber erträglich und schöne Schlucht, gleichmäßige Steigungen, nördlich von Petrosani einfacher Pass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DN 66A: Petrosani-Uricani-Baile Herculane: Von Petrosani bis Campu lui Neag durch ehemaliges Bergbaugebiet (hohe Arbeitslosigkeit heute) auf guter Straße. Danach ca. 70 km Schotter, Ausbaupläne wurden wegen Bären und Gefahr von illegalem Holzschlag gestoppt. Wunderschön, nur Geländewägen, lang an einem Stausee entlang. Schotter gut befahrbar, nach Cerna Sat viele Schlaglöcher, vorher auch löchrige Betonpiste. Bis Baile Herculane dann auf DN 67A, einige Gegensteigungen, dann heiße Quellen in schöner Schlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bicaz-Klamm: Bicaz-Gheorgheni DN 12C, relativ viel Verkehr, erst spektakuläre touristische Klamm mit hohen Felswänden, dann Passanstieg am Lacu Rosu (Roter See) vorbei, schöne Landschaft, dann Abfahrt nach Gheorgheni.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ceahlau-Nationalpark: Durau-Bicaz, Alternative zur Hauptstraße, schöne Aussicht, Steigung nicht zu extrem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prislop-Pass: Sighet-Borsa-Iacobeni DN 14, Westseite viel befahren und unspektakulär bis Borsa, Waldbahn mit Dampflok in Viseu de Sus, Passanstieg auf beiden Seiten kaum steiler als 5 Prozent, vom Pass super Aussicht, nach Osten wesentlich wilder und kaum besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prislop-Pass-Anschluss: Carlibaba-Izvoarele Sucevei-Brodina: fast durchgängig Schotterstraße, gut zu befahren, zwei Pässe, landschaftlich sehr ursprünglich, schöne Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jibou-Surduc-Dej: Ein leichter Pass an der Kreisgrenze, schöne Strecke durch sehr ländliche Täler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Trinkwasser kann in Siebenbürgen meist getrunken werden (am besten nachfragen, Trinkwasser heißt apa potabila), in der Walachei und im Donaudelta sollte man vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Apotheken in jedem Dorf. Schwieriger wird es mit Ärzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Preisspanne bei Lebensmitteln ist recht groß je nach Laden. Auf Märkten und beim Bauern kann lokal produziertes Gemüse sehr billig sein. In Supermärkten hingegen kann das Preisniveau auch an deutsche Supermärkte herankommen. In jedem Dorf ist ein &amp;quot;Magazin Mixt&amp;quot; vorhanden, meist billiger als der Discounter und recht gutes Angebot. Besonders in Kleinstädten sind Discounter noch nicht so verbreitet und es gibt Läden, in denen man auch Schrauben u.ä. bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Hotels gibt es in größeren Städten. Wenn man von den internationalen Ketten in Großstädten absieht, sind die Preise moderat. Günstiger sind Privatzimmer. Aber auch diese gibt es vor allem dort, wo Fremdenverkehr herrscht. Als Mitteleuropäer wird man als reich angesehen. Es wird versucht, überhöhte Preise zu nehmen. Also handeln.&lt;br /&gt;
Zeltplätze sind in Siebenbürgen ausreichen vorhanden und selten teurer als 4 Euro pro Nacht pro Person. Qualität in Ordnung, auch wenn nicht mit dem deutschen Parzellenplätzen vergleichbar. Oft stimmt die Position auf Google Maps oder auf Karten nicht mit der echten überein.&lt;br /&gt;
'''Wildzelten''' ist insbesondere im Gebirge entlang der Flussläufe üblich und wird auch von den Einheimischen praktiziert. An manchen Plätzen besteht explizites Campingverbot, daran sollte man sich auch unbedingt halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Constanza stehen Leute mit Schlüsseln in der Hand an der Straße nach Mamaia. Der Schlüssel signalisiert, daß sie vermieten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.romaniacamping.ro Campingverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
Siebenbürgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt, Siebenbürgen 1:400 000&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Rad-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:702711|'''Siebenbürgen im März 2011''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Moldawien&amp;diff=103465</id>
		<title>Moldawien</title>
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		<updated>2021-10-10T11:27:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Unterkunft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moldawien (eigentlich Republik Moldau) ist eines der ärmsten Länder Europas und weit abseits des Massentourismus. Landschaftlich hat es nichts Extremes zu bieten, der Großteil ist relativ unspektakuläres Hügelland. Sehenswert ist eher die Kultur mit ihren ursprünglichen Dorfstrukturen. Der abtrünnige Landesteil Transnistrien (s.u.) gilt auch als das &amp;quot;Freilichtmuseum des Kommunismus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristen sind im ganzen Land eine Seltenheit, es gibt kaum touristische Infrastruktur. Daher freuen sich die Moldawier über die Abwechslung, die ihnen Radtouristen bieten. Die Menschen begegnen einem freundlich sind sehr hilfbereit, Kinder eilen zur Straße und klatschen einen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währung ist der moldawische Leu (MDL). 1 Euro entspricht etwa 20 Lei, in Transnistrien der transnistrische Rubel mit ähnlichem Umrechnungskurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit nach der zu erwartenden Ausreise, Personalausweis reicht wohl auch. In den Pass gibt es einen Ein- und Ausreisestempel. Für Transnistrien reicht ein Reisepass, auch dort die Einreise unkompliziert, man bekommt einen Einreisezettel, den man bei der Ausreise wieder vorlegt. Beim Transit (Moldawien-Transnistrien-Ukraine bzw. andersrum) ist darauf zu achten, an den Grenzen auch den moldawischen Stempel immer zu bekommen. Für Transnistrien garantiert die BRD keinen konsularischen Schutz.&lt;br /&gt;
Visa werden für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich der Früh- oder Spätsommer, da es durch das kontinentale Klima im Sommer sehr heiß werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moldawien ist ein sicheres Reiseland, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gelten. Auch für Transnistrien gibt es nichts besonderes zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moldawisch ist ein Dialekt des Rumänischen. Russisch ist teilweise um Bălți, in Transnistrien generell die vorherrschende Sprache.&lt;br /&gt;
Grundkenntnisse anderer Sprachen sind durch Gastarbeiteraufenthalte nicht selten, zudem sind in Transnistrien Grundkenntnisse der englischen Sprache vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine besonderen Regeln, man fährt am Rand normaler Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Großstädten gibt es Fahrradwerkstätten, in Kleinstädten teilweise Läden mit billigem Grundsortiment und Autowerkstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, die Einreise in die Radreise mit einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Flug ist eine Anreise über Chișinău, Iași (RO) oder Odessa (UA) denkbar.&lt;br /&gt;
Regelmäßige Fernbusse (zu finden über autogara.md) nach Deutschland, Tschechien, Rumänien... fahren meist ab Chișinău (wo es drei verschiedene Busbahnhöfe gibt). Fahrradmitnahme sollte hier vorher abgeklärt werden, die Gepäckfächer sind sehr voll und manchmal verkehren nur Busse nach Sprinter-Bauart. Eine so lange Busfahrt kann sehr unbequem sein.&lt;br /&gt;
Offizielle Fahrradmitnahme in Zügen funktioniert bis in den Osten der Slowakei, Brașov in Rumänien (seit 2020 vorübergehend? nicht mehr) oder den Osten Ungarns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher schwierig: Inländische Züge verkehren selbst auf Hauptstrecken höchstens drei Mal täglich pro Richtung, Fahrradmitnahme inoffiziell wahrscheinlich gegen Aufpreis möglich. Die meisten Menschen reisen mit Minibussen, die häufig nach festem Fahrplan zwischen Städten und Dörfern verkehren und recht voll sind. Fahrradmitnahme könnte also schwer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen kurzen, aber kräftezehrenden Hügel sollten keinesfalls unterschätzt werden! Straßen verlaufen selten entlang von Flusstälern.&lt;br /&gt;
Die Straßenqualität in Moldawien reicht von verschlammten Geröllpisten bis hin zu frisch gebauten Asphaltteppichen. Wobei letzteres nur auf die großen zum Teil vielbefahrenen Nationalstraßen (M) zutrifft, oft mit kilometerlangen Baustellen. Bei mehr Verkehr lässt es sich auf einem Seitenstreifen meist angenehm radeln. Auf den kleineren Straßen ist wenig Verkehr, doch werden die Straßen nur notdürftig geflickt und häufig nur geschottert.&lt;br /&gt;
In Transnistrien ist die Straßenqualität meist gut. Besonderheit sind hier dreispurige Straßen, die mittlere wird für beide Fahrtrichtungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Route, die Bălți, Orheiul Vechi, Transnistrien und Chișinău abdeckt:&lt;br /&gt;
Einreise am Stânca-Costești-See von Rumänien, schön zum Baden, einfacher Campingplatz auf moldawischer Seite, Wildcampen auf rumänischer Seite gut möglich, Hügel und oft Schotter nach Glodeni (Supermärkte, Geldwechsel), größere hügelige Straße nach Bălți, unspektakuläre Sozialismus-Stadt mit vielen Plattenbauten, kein Tourismus. Dann vielbefahrene Straße mit wenigen Steigungen nach Orhei, über Nebenstraßen nach Orheiul Vechi (&amp;quot;Touri-Hotspot&amp;quot; Moldawiens: einige Pensionen, Campingplätze, schönes Flusstal mit archäologischen Ausgrabungen und Höhlenkloster), bei Dubossary nach Transnistrien bis Tiraspol (durchaus sehenswert) und Bender (Burg). Die Städte sind ca. 15 km auseinander und mit Oberleitungsbus (Kosten 15 Cent) verbunden. Für die Fahrt nach Chisinau ist die Route über den Übergang Bishok etwas länger, aber schöner als über Anenii Noi, da wesentlich weniger Verkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apotheken sind in jedem Dorf zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Supermärkte (kaum westeuropäische Ketten) in Städten, Lebensmittelläden (Magazin mixt, Magazin alimentar) zahlreich in jedem Dorf, auch sonntags geöffnet. Eingeschränktes Angebot an Obst und Gemüse, das eher an Ständen entlang der Straßen zu bekommen ist. &lt;br /&gt;
Leitungswasser ist trinkbar, die vielen Ziehbrunnen am Straßenrand haben auch Trinkwasser, meist mit intensivem Mineralgeschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudimentäres Angebot. Größere Auswahl nur in Chișinău, Tiraspol und Orheiul Vechi. Plätze zum Wildcampen sind aber meist einfach zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung Transnistriens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transnistrien ist der östlichste Streifen Moldawiens (ca. 200 km &amp;quot;hoch&amp;quot;, max. 30 km &amp;quot;breit&amp;quot;). Benannt nach dem Fluss Nistru/Dnister, weshalb man vor Ort das Land Pridnestrowie nennen sollte (&amp;quot;Land am Dnister&amp;quot; statt &amp;quot;Land jenseits des Dnisters&amp;quot;, was aus der lokalen Sichtweise eher zutrifft). Es handelt sich um einen vollwertigen De facto-Staat, dessen einziges Problem es ist, dass kein anderes Land der Welt diesen Staat anerkennt, obwohl Grenzkontrollen stattfinden, eigenes Geld gedruckt wird und Pässe herausgegeben werden. Entstanden ist es nach dem Zerfall der Sowjetunion, als es im überwiegend russisch bevölkerten Transnistrien zum Konflikt mit dem moldauischen Teil kam. Daraus ergab sich der jetzige Zustand, mit dem sich Moldawien und Transnistrien mittlerweile angefreundet haben, ein Konfliktherd ist es also nicht mehr. Transnistrien gilt als das Freilichtmuseum des Kommunismus, so steht vor dem Parlament der Hauptstadt Tiraspol eine Lenin-Statue, Hammer und Sichel sind auf der Flagge abgebildet und auch das Alltagsleben unterscheidet sich. Reiseradtechnisch also weniger interessant (unspektakuläre Landschaft), dafür umso mehr kulturell. Weitere Sehenswürdigkeit ist die Burg in Bender.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Land, das es nicht gibt&amp;quot;, hat zwar eine demokratisch gewählte Regierung, bestimmt wird es aber durch einen Oligarchen, den Chef des Sheriff-Konzerns (Tankstellen, Supermärkte etc., Sponsor des FC Sheriff Tiraspol), dessen ihm nahestehende Partei fast alle Parlamentsabgeordnete und den Regierungschef stellt. Touristen sind zwar selten, aber Reisen ist dort überhaupt kein Problem, auch wenn kein konsularischer Schutz der BRD besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise KnowHow World Mapping Project Rumänien und Moldawien 1:600 000 ist für die Navigation auf Nebenstraßen nicht ausreichend und sollte daher durch Offlinekarten auf dem Handy ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Moldawien&amp;diff=103464</id>
		<title>Moldawien</title>
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		<updated>2021-10-10T11:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moldawien (eigentlich Republik Moldau) ist eines der ärmsten Länder Europas und weit abseits des Massentourismus. Landschaftlich hat es nichts Extremes zu bieten, der Großteil ist relativ unspektakuläres Hügelland. Sehenswert ist eher die Kultur mit ihren ursprünglichen Dorfstrukturen. Der abtrünnige Landesteil Transnistrien (s.u.) gilt auch als das &amp;quot;Freilichtmuseum des Kommunismus&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Touristen sind im ganzen Land eine Seltenheit, es gibt kaum touristische Infrastruktur. Daher freuen sich die Moldawier über die Abwechslung, die ihnen Radtouristen bieten. Die Menschen begegnen einem freundlich sind sehr hilfbereit, Kinder eilen zur Straße und klatschen einen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währung ist der moldawische Leu (MDL). 1 Euro entspricht etwa 20 Lei, in Transnistrien der transnistrische Rubel mit ähnlichem Umrechnungskurs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reisepass mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit nach der zu erwartenden Ausreise, Personalausweis reicht wohl auch. In den Pass gibt es einen Ein- und Ausreisestempel. Für Transnistrien reicht ein Reisepass, auch dort die Einreise unkompliziert, man bekommt einen Einreisezettel, den man bei der Ausreise wieder vorlegt. Beim Transit (Moldawien-Transnistrien-Ukraine bzw. andersrum) ist darauf zu achten, an den Grenzen auch den moldawischen Stempel immer zu bekommen. Für Transnistrien garantiert die BRD keinen konsularischen Schutz.&lt;br /&gt;
Visa werden für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich der Früh- oder Spätsommer, da es durch das kontinentale Klima im Sommer sehr heiß werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moldawien ist ein sicheres Reiseland, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gelten. Auch für Transnistrien gibt es nichts besonderes zu beachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moldawisch ist ein Dialekt des Rumänischen. Russisch ist teilweise um Bălți, in Transnistrien generell die vorherrschende Sprache.&lt;br /&gt;
Grundkenntnisse anderer Sprachen sind durch Gastarbeiteraufenthalte nicht selten, zudem sind in Transnistrien Grundkenntnisse der englischen Sprache vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine besonderen Regeln, man fährt am Rand normaler Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Großstädten gibt es Fahrradwerkstätten, in Kleinstädten teilweise Läden mit billigem Grundsortiment und Autowerkstätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, die Einreise in die Radreise mit einzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per Flug ist eine Anreise über Chișinău, Iași (RO) oder Odessa (UA) denkbar.&lt;br /&gt;
Regelmäßige Fernbusse (zu finden über autogara.md) nach Deutschland, Tschechien, Rumänien... fahren meist ab Chișinău (wo es drei verschiedene Busbahnhöfe gibt). Fahrradmitnahme sollte hier vorher abgeklärt werden, die Gepäckfächer sind sehr voll und manchmal verkehren nur Busse nach Sprinter-Bauart. Eine so lange Busfahrt kann sehr unbequem sein.&lt;br /&gt;
Offizielle Fahrradmitnahme in Zügen funktioniert bis in den Osten der Slowakei, Brașov in Rumänien (seit 2020 vorübergehend? nicht mehr) oder den Osten Ungarns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eher schwierig: Inländische Züge verkehren selbst auf Hauptstrecken höchstens drei Mal täglich pro Richtung, Fahrradmitnahme inoffiziell wahrscheinlich gegen Aufpreis möglich. Die meisten Menschen reisen mit Minibussen, die häufig nach festem Fahrplan zwischen Städten und Dörfern verkehren und recht voll sind. Fahrradmitnahme könnte also schwer werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen kurzen, aber kräftezehrenden Hügel sollten keinesfalls unterschätzt werden! Straßen verlaufen selten entlang von Flusstälern.&lt;br /&gt;
Die Straßenqualität in Moldawien reicht von verschlammten Geröllpisten bis hin zu frisch gebauten Asphaltteppichen. Wobei letzteres nur auf die großen zum Teil vielbefahrenen Nationalstraßen (M) zutrifft, oft mit kilometerlangen Baustellen. Bei mehr Verkehr lässt es sich auf einem Seitenstreifen meist angenehm radeln. Auf den kleineren Straßen ist wenig Verkehr, doch werden die Straßen nur notdürftig geflickt und häufig nur geschottert.&lt;br /&gt;
In Transnistrien ist die Straßenqualität meist gut. Besonderheit sind hier dreispurige Straßen, die mittlere wird für beide Fahrtrichtungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Route, die Bălți, Orheiul Vechi, Transnistrien und Chișinău abdeckt:&lt;br /&gt;
Einreise am Stânca-Costești-See von Rumänien, schön zum Baden, einfacher Campingplatz auf moldawischer Seite, Wildcampen auf rumänischer Seite gut möglich, Hügel und oft Schotter nach Glodeni (Supermärkte, Geldwechsel), größere hügelige Straße nach Bălți, unspektakuläre Sozialismus-Stadt mit vielen Plattenbauten, kein Tourismus. Dann vielbefahrene Straße mit wenigen Steigungen nach Orhei, über Nebenstraßen nach Orheiul Vechi (&amp;quot;Touri-Hotspot&amp;quot; Moldawiens: einige Pensionen, Campingplätze, schönes Flusstal mit archäologischen Ausgrabungen und Höhlenkloster), bei Dubossary nach Transnistrien bis Tiraspol (durchaus sehenswert) und Bender (Burg). Die Städte sind ca. 15 km auseinander und mit Oberleitungsbus (Kosten 15 Cent) verbunden. Für die Fahrt nach Chisinau ist die Route über den Übergang Bishok etwas länger, aber schöner als über Anenii Noi, da wesentlich weniger Verkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apotheken sind in jedem Dorf zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Supermärkte (kaum westeuropäische Ketten) in Städten, Lebensmittelläden (Magazin mixt, Magazin alimentar) zahlreich in jedem Dorf, auch sonntags geöffnet. Eingeschränktes Angebot an Obst und Gemüse, das eher an Ständen entlang der Straßen zu bekommen ist. &lt;br /&gt;
Leitungswasser ist trinkbar, die vielen Ziehbrunnen am Straßenrand haben auch Trinkwasser, meist mit intensivem Mineralgeschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rudimentäres Angebot. Größere Auswahl nur in Chișinău, Tiraspol und Orheiul Vechi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Beschreibung Transnistriens:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Transnistrien ist der östlichste Streifen Moldawiens (ca. 200 km &amp;quot;hoch&amp;quot;, max. 30 km &amp;quot;breit&amp;quot;). Benannt nach dem Fluss Nistru/Dnister, weshalb man vor Ort das Land Pridnestrowie nennen sollte (&amp;quot;Land am Dnister&amp;quot; statt &amp;quot;Land jenseits des Dnisters&amp;quot;, was aus der lokalen Sichtweise eher zutrifft). Es handelt sich um einen vollwertigen De facto-Staat, dessen einziges Problem es ist, dass kein anderes Land der Welt diesen Staat anerkennt, obwohl Grenzkontrollen stattfinden, eigenes Geld gedruckt wird und Pässe herausgegeben werden. Entstanden ist es nach dem Zerfall der Sowjetunion, als es im überwiegend russisch bevölkerten Transnistrien zum Konflikt mit dem moldauischen Teil kam. Daraus ergab sich der jetzige Zustand, mit dem sich Moldawien und Transnistrien mittlerweile angefreundet haben, ein Konfliktherd ist es also nicht mehr. Transnistrien gilt als das Freilichtmuseum des Kommunismus, so steht vor dem Parlament der Hauptstadt Tiraspol eine Lenin-Statue, Hammer und Sichel sind auf der Flagge abgebildet und auch das Alltagsleben unterscheidet sich. Reiseradtechnisch also weniger interessant (unspektakuläre Landschaft), dafür umso mehr kulturell. Weitere Sehenswürdigkeit ist die Burg in Bender.&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Land, das es nicht gibt&amp;quot;, hat zwar eine demokratisch gewählte Regierung, bestimmt wird es aber durch einen Oligarchen, den Chef des Sheriff-Konzerns (Tankstellen, Supermärkte etc., Sponsor des FC Sheriff Tiraspol), dessen ihm nahestehende Partei fast alle Parlamentsabgeordnete und den Regierungschef stellt. Touristen sind zwar selten, aber Reisen ist dort überhaupt kein Problem, auch wenn kein konsularischer Schutz der BRD besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reise KnowHow World Mapping Project Rumänien und Moldawien 1:600 000 ist für die Navigation auf Nebenstraßen nicht ausreichend und sollte daher durch Offlinekarten auf dem Handy ergänzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ukraine&amp;diff=103463</id>
		<title>Ukraine</title>
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		<updated>2021-10-10T10:16:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wegweiser-ua.jpg|thumb|Typischer Wegweiser in der Ukraine.]]&lt;br /&gt;
Die Ukraine ist etwa doppelt so groß wie Deutschland. Die Entfernungen sollte man nicht unterschätzen, die Angaben auf den Straßenschildern stimmen z.T. nicht mit der Realität überein. Die Ausschilderung ist auf dem Land teilweise unvollständig. Die Straßenqualität ist generell ziemlich schlecht (s.u.). Es empfiehlt sich sehr, das kyrillische Alphabet wenigstens lesen zu können, da nahezu alle Wegweiser so beschriftet sind. Lediglich die Fernwegweiser zu den Hauptstädten der Oblaste sind auch mit lateinischen Buchstaben beschriftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger, die sich maximal 90 Tage in der Ukraine aufhalten wollen, genügt der Reisepass. Dieser muss mindestens einen Monat Gültigkeit über das geplante Reiseende hinaus besitzen. Die Ein- und Ausreise verlief im Sommer 2012 schnell und unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachweis einer Auslandskrankenversicherung, die in der Ukraine Gültigkeit besitzt, ist Pflicht. Theoretisch kann man bei der Einreise danach gefragt werden, praktisch ist das bisher nicht vorgekommen. Früher war auch der Erwerb einer ukrainischen Reisekrankenversicherung bei der Einreise an der Grenze obligatorisch, dies ist nun nicht mehr nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CORONA-Update September 2021: Neben einem Impfnachweis wird auch der Nachweis einer Auslandskrankenversicherung kontrolliert und mithilfe von Übersetzungstools genauestens geprüft. Darin sollte dessen weltweite bzw. ukrainische Abdeckung genannt werden UND der explizite Hinweis, dass die Kosten, die bei einer Behandlung von Covid entstehen, durch diese Versicherung übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Großteil der Ukraine herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern vor.  Im äußersten Südwesten hat die Ukraine Anteil am Karpatenbecken, dort ist der kontinentale Charakter weniger stark ausgeprägt. Als angenehme Reisezeit in der Westukraine gelten Früh- und Spätsommer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südseite der Krim hat subtropisches Klima, in den Karpaten herrscht Hochgebirgsklima (jedoch keine Gletscher).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Amtssprache im ganzen Land ist ukrainisch, in der Autonomen Republik Krim auch russisch und krimtatarisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ukrainisch ist eine ostslawische Sprache und wird mit dem kyrillischen Alphabet geschrieben. Die Fremdsprachenkenntnisse der Ukrainer beschränken sich in der Regel auf russisch oder polnisch, mit diesen beiden Sprachen kann man gut zurechtkommen. Auch in Hotels, in touristisch geprägten Regionen, sind Englisch- oder Deutschkenntnisse des Personals die Ausnahme. Im Osten wird verbreitet russisch als Muttersprache gesprochen, im äußersten Westen auch polnisch. Es gibt in Grenznähe auch Minderheiten, die ungarisch oder rumänisch sprechen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu alle Wegweiser sind kyrillisch beschriftet. Das ukrainische Kyrillisch unterscheidet sich in einigen Buchstaben und in der Aussprache vom russischen. Die wichtigsten Unterschiede:&lt;br /&gt;
* Der Buchstabe &amp;quot;Г г&amp;quot; wird wie das deutsche H gesprochen (und nicht wie G im Russischen). Für den G-Laut gibt es &amp;quot;Ґ ґ&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Der normale I-Laut ist das &amp;quot;І і&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* Der Buchstabe &amp;quot;И и&amp;quot; wird wie ein dumpfes Y oder Ü gesprochen, er entspricht dem russischen &amp;quot;Ы ы&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in der Ukraine ist die Hryvnja (Гривня). Kurs: 1 € = 30,5 UAH (September 2021) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bankautomaten sind recht häufig auch in kleineren Ortschaften anzutreffen, Wechselstuben gibt es nur an der Grenze oder in größeren Städten. Teilweise kann man auch schon in Wechselstuben vor der Einreise tauschen. Geldscheine gibt es bis hinunter zu 1 UAH (ca. 3 ct). Kleinere Münzen sind im Alltagsgebrauch kaum anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist nahezu unmöglich, man sollte auch im Hotel genug Bargeld dabei haben. In Unterkünften gibt es auch oft keine Rechnung, da wandern nur Scheine über den Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Es darf nicht jeder Straßengrenzübergang mit dem Fahrrad benutzt werden (näheres bei Anreise).&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Bei der Einreise mit dem Fahrrad ist darauf zu achten, dass manche Grenzübergänge nur für Fahrzeuge mit einem polizeilichen Kennzeichen zugelassen sind (im folgenden kursiv). Diese dürfen weder zu Fuß noch mit dem Fahrrad überquert werden (auch wenn der Grenzübergang Bestandteil einer internationalen Radroute ist). Ursache ist die Grenzabfertigung im ukrainischen Teil der Grenzanlagen. Dort wird zu Beginn der Grenzanlage ein Passierschein mit dem Kennzeichen des Fahrzeugs ausgestellt. Nach dem kompletten passieren der Grenzanlage wird zum Schluss der Passierschein mit dem Kennzeichen verglichen und wieder eingezogen. In dem Fall kann man sich nur von einem geeigneten Fahrzeug, bis kurz hinter das Ende der Grenzanlagen (ca. 1 km), mitnehmen lassen. Wir wurden jedoch (Aug 2018, Grenze Hrebenne) einem querenden Auto zugeordnet und angewiesen, so zu tun, als ob wir Insassen des Fahrzeugs wären. Mit amüsiertem Lächeln wurden wir von den Grenzern durchgewunken. Die Regeln scheinen also nicht allzu streng durchgesetzt zu werden, aber da kann man wohl nur probieren. Da es sich bei der Ukraine um einen Nicht-EU-Staat handelt, ist teilweise mit größeren Wartezeiten (bei größeren Übergängen) aufgrund der Kontrollen (speziell für Ukrainer bei der Ausreise aus der EU und beim ukrainischen Zoll) zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Polen (von Norden nach Süden)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berdyszcze (PL) - Starovojtove / Старовойтове (UA)&lt;br /&gt;
* Zosin (PL) - Ustylug / Устилуг (UA): nicht direkt auf dem Rad passierbar. Rad muss in einem Fahrzeug die Grenze passieren. (Juli 2016)&lt;br /&gt;
* ''Hrebenne (PL) - Rava-Ruska / Рава-Руська (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren.&lt;br /&gt;
* Korczowa (PL) - Krakovec' / Краковець (UA)&lt;br /&gt;
* Medyka (PL) - Šehyni / Шегині, (UA): E40, separater Fußgänger- u. Autoübergang, per Rad passierbar, teilweise größerer Andrang, Radfahrer nutzen den Eingang für Rollstuhlfahrer&lt;br /&gt;
* ''Krościenko (PL) - Smil'nycja / Смільниця (UA)'': Der Übergang darf offiziell nicht direkt mit dem Fahrrad überquert werden. Erfahrungsgemäß ist die Überfahrt aber problemlos möglich (siehe Artikel zum [[East_Carpathian_Greenway#Ukraine|East Carpathian Greenway]] für mehr Details). Nächster größerer Ort auf ukrainischer Seite ist Khyriv (u.a. gibt es dort Läden, Geldautomaten etc.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit der Slowakei (von Norden nach Süden)'''&lt;br /&gt;
* Ubľa (SK) - Malyj Beresnyj / Малий Березний (UA): Gut per Rad passierbar (siehe [http://home.arcor.de/east_side/Radreise/tourberichtsiebenbuergen.htm]), Bestandteil der internationalen Radroute [[East Carpathian Greenway]].&lt;br /&gt;
* ''Vysné Nemecké (SK) - Užhorod / Ужгород (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren. &lt;br /&gt;
* Veľké Slemence (SK) - Mali Selmentsi / Малі Селменці (UA): Nur Fußgänger und Radfahrer, geöffnet 08:00-20:00 [http://www.pressburg.diplo.de/Vertretung/pressburg/de/04/Reisehinweise/seite__grenzuebergaenge.html], nur für Bürger aus EWR Staaten und Ukraine [http://www.minv.sk/?External_land_border]. Kleiner Übergang mit sehr wenig Andrang, trotzdem entsprechend Zeit einplanen, da besonders die ukrainische Seite nicht mit Eile agiert.&lt;br /&gt;
* Čierna nad Tisou (SK) - Čop / Чоп (UA): Nur Eisenbahnübergang (2 Züge pro Tag, Stand: 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Ungarn'''&lt;br /&gt;
* ''Záhony (HU) - Čop / Чоп (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren. &lt;br /&gt;
* Tiszabecs (HU) - Vylok / Вилок (UA): Radfahrer und Fußgänger erlaubt, 2010 problemlos&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Rumänien'''&lt;br /&gt;
* ''Halmeu (RO) - Djakove / Дякове (UA)'': Straßenübergang nicht direkt auf dem Rad passierbar! Das Rad '''muss''' in einem Fahrzeug die Grenze passieren.&lt;br /&gt;
* Sighetu Marmației (RO) - Solotvyno / Солотвино (UA): Kleiner Auto- und Fußgängerübergang über eine schmale Brücke über die Theiß. Recht viel Grenzverkehr von Fußgängern. Mit einem vollen Reiserad kommt man nur durch die Autospur, einfach an der Schlange vorbei fahren. 2010 und 2012 ohne Probleme.&lt;br /&gt;
* Siret (RO) - Porubne / Порубне (UA): Radfahrer erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Südlich von Moldawien gibt es eine Fähre von Orlivka (UA) nach Isaccea (RO, bei Tulcea). Nur wenige Fähren pro Tag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Moldawien'''&lt;br /&gt;
* Giurgiulești (MD) - Reni / Рені (UA)&lt;br /&gt;
* Pervomaisc (MD) - Kučurhan / Кучурган (UA) Grenzübergang auf der Route von Tiraspol, der Hauptstadt Transnistriens nach Odessa. Achtung bei der Einreise nach Transnistrien fehlt zumeist der Ausreisestempel Moldawiens, daher verlangen die Grenzbeamten eine kleine Entschädigung (2013: 5 Euro pro Person)(Juli 2016 alles problemlos, ohne Gebühr)&lt;br /&gt;
* Criva (MD) - Mamalyha (UA): Übergang auch für Fussgänger- somit mit dem Rad problemlos möglich&lt;br /&gt;
* Serpnewe (UA) - Basarabeasca / Bessarabka (MD): Juli 2016 mit dem Rad problemlos möglich&lt;br /&gt;
* Starokozache (UA) - Tudora (MD): mit dem Rad problemlos möglich&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Russland'''&lt;br /&gt;
* Velyka Pysarivka (UA) - Kozinka (RUS): 2018 problemlos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Grenzübergänge mit Weißrussland'''&lt;br /&gt;
* Machro (BY) - Dol'sk (UA): Mit dem Fahrrad ohne Probleme passierbar (2015)&lt;br /&gt;
* Senkivka (UA) - Veselovka / Viesialouka (BY) (&amp;quot;Три Сестры&amp;quot;): 2018 problemlos&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Weblinks'''&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/349217/Grenzubergange_Bereich_SK_PL_UA#Post349217 Rad-Forum: Grenzübergänge Ukraine], von cyclist, aus 2007 u. 2008&lt;br /&gt;
* [http://dpsu.gov.ua/en/checkpoints Webseite des Ukrainschen Grenzschutzes], mit detaillierten Angaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Es ist möglich, in der Ukraine das Fahrrad im Zug zu transportieren. Offiziell muss das Fahrrad &amp;quot;verpackt sein&amp;quot; (egal wie), und in gewisser Weise &amp;quot;demontiert&amp;quot;. Bei der Entscheidung, Wie genau das im Einzelfall wirklich der Fall sein muss, hat der zuständige Wagonschaffner das letzte Wort. Allerdings scheint es, als ob diese Regelung recht streng durchgesetzt wird. Es empfiehlt sich, die Räder und den Lenker abzubauen und mittels Klebeband am Rahmen zu befestigen. Als Verpackung kann eine Zeltplane dienen, sofern ein Zelt mitgeführt wird, andernfalls kann das demontierte Rad in Klarsichtfolie eingepackt werden.&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung, in welcher Zugklasse man reist, sollte man berücksichtigen, dass die dritte Klasse zwar spottbillig ist (5 Euro von Kiev nach Kovel, 500 Kilometer), man im Gegenzug aber im Großraumabteil schläft, mit sechzig anderen Leuten. Der Platz ist daher arg begrenzt. Ohne Russischkenntnisse kann der Transport schwierig werden, da die Bahnbediensteten kein Englisch können und viele der Mitreisenden auch nicht. Die zweite Klasse kostet mehr, dafür reist man in Abteilen mit deutlich mehr Platz, um Gepäck zu transportieren.&lt;br /&gt;
In Regionalzügen (Triebwägen uralt oder neu) ist es wahrscheinlich einfacher, Fahrräder mitzunehmen. Deren Fahrpläne sind in der DB-Reiseauskunft nicht enthalten!&lt;br /&gt;
In Bussen könnte ein Radtransport schwer werden, moderne Reisebusse verkehren wenn nur auf sehr langen Strecken. Der überwiegende Regional- und auch Fernverkehr wird von kleineren Bussen befahren, die nur wenig Gepäckstauraum haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Straßenqualität in der Ukraine ist ausgesprochen schlecht. Riesige Schlaglöcher auch auf nationalen Fernstraßen (Kennzeichung H, das ist ein kyrillisches N) sind keine Seltenheit. Es ist normal, dass Autos im Slalom um diese Löcher herumfahren. Falls das nicht möglich ist, reduziert sich der Straßenverkehr oft auf Schrittempo. Mit dem Fahrrad ist erhöhte Aufmerksamkeit gerade auch im hügeligen Gelände sehr ratsam, da die Schlaglöcher hohe und  scharfe Kanten haben. Fährt man mit zu hoher Geschwindigkeit durch ein plötzlich auftauchendes Loch, kann die Radreise sehr schnell zu Ende sein. Von daher sind Fahrten in der Nacht, bzw. bei schlechten Sichtverhältnissen, nicht zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besserer Qualität sind die internationalen Transitstrecken (Kennzeichung M). Fahrradfahren ist dort zwar nicht verboten, aber auch nicht sehr ratsam. Stellenweise gibt es auch unasphaltierte Nebenstraßen (Kennzeichung T oder P) mit Schotterbelag. Diese weisen wenigstens keine so scharfen Kanten auf wie die Schlaglöcher im Asphalt.&lt;br /&gt;
In Transkarpatien sind mittlerweile auch neu renovierte Nebenstraßen anzutreffen, die sich jedoch unmittelbar in alte, teilweise geschotterte Pisten verwandeln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Ungarn - Krim]]&lt;br /&gt;
* [[East Carpathian Greenway]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Supermärkte sind selten und nur in größeren Städten zu finden. Kleine Läden gibt es in nahezu jedem Dorf, man muss keine größeren Vorräte mitschleppen. Man schaue nach den Aufschriften &amp;quot;МАГАЗИН&amp;quot; (Magazyn = Laden) oder &amp;quot;ПРОДУКТИ&amp;quot; (Produkty = Lebensmittel), die oftmals nur klein sein können. Öffnungszeiten dieser Länden sind etwa 8-20 Uhr, am Sonntag öffnen sie oft erst nach dem Kirchgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind sehr preiswert, gemessen an westeuropäischen Standards. Die Ukraine ist eines der wenigen Länder in Europa, in denen es &amp;quot;richtiges&amp;quot; Brot gibt, das in etwa dem deutschen Mischbrot entspricht (nicht in allen Dorfläden zu haben). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radreisende interessant ist bei heißem Wetter das alkoholfreie Erfrischungsgetränk Getränk Kwas (Квас). Es handelt sich um vergorenes Roggenmalz oder -brot, der Geschmack erinnert entfernt an Cola. Das gibt es in jedem Dorf in den vielen kleines Bars direkt aus dem Fass gezapft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trinkwasser ist in den Karpaten am einfachsten über eine der zahlreichen Quellen am Straßenrand zu beziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Unterkünfte außerhalb der großen Städte können manchmal sehr rar sein, dafür in Touristengegenden häufig. In den Karpaten kostete ein Hotelzimmer zwischen 8 und 15 € die Nacht (Sommer 2012). &lt;br /&gt;
Eine Alternative sind die Turbasas, die es speziell in den Karpaten hat. Diese entsprechen in etwa den Berghütten, sind aber vom Standard vielfach deutlich unter dem einer deutschen Jugendherberge.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind nur selten zu finden, Wildcampen ist aber überhaupt kein Problem, schöne Plätze sind zumindest in Transkarpatien immer zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
=== Karpaten ===&lt;br /&gt;
[[Bild:volovec.jpg|thumb|In den ukrainischen Karpaten.]]&lt;br /&gt;
Die ukrainischen Karpaten sind ein Teil der Waldkarpaten, die auch ein Stück nach Polen (Biezczady) und in die Slowakei (Bukovské Vrchy) hineinragen, sowie auf der anderen Seite in Rumänien (Maramures) bis zum Prislop-Pass. Diese Region ist relativ touristisch geprägt, insbesondere auf der Innenseite des Karpatenbogens und rund um die Städte Truskavec (Трускавец) und Vorochta (Ворохта). Hier gibt es verhältnismäßig viele Unterkünfte und Restaurants. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Das Gebirge ist dicht bewaldet, oft mit Buchenwäldern, in höheren Lagen auch Misch- oder Nadelwälder. Die Baumgrenze liegt meist relativ niedrig auf ca. 1100 m Höhe. Die baumlosen Gipfellagen werden Polonina genannt. Wanderwege in den Karpaten gibt es, meist ist jedoch der Anfang dieser Wege recht schwer zu finden. Der höchste Gipfel, gleichzeitg auch der höchste Punkt der Ukraine, ist die Hoverla (Говерла) mit 2061 m Höhe, den man auch besteigen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südseite der ukrainischen Karpaten (ukr. Закарпатська область / Sakarpatska oder auch Transkarpatien) gibt es eine lange Tradition des Weinbaus. Mittlerweile wird auch wieder deutlich mehr Wert auf Qualität als auf Quantität gelegt. Die Weine ähneln in ihrer Art den ungarischen und rumänischen Weinen. Lokalen Wein (домашне вино) bekommt man am besten in Bars, Restaurant oder auf Weingütern. Im Laden ist der nur sehr selten zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EU-Außengrenze überquert die Karpaten zwei mal. Dort sind Kontrollen von Individualreisenden durch den ukrainischen Grenzschutz auch im Land möglich (z.T. auch im Abstand von mehreren Kilometern vor der Grenze, z.B. hat es auf dem Uzhok-Pass und südlich von Rakhiv eine Kontrollstelle in Form ähnlich eines Grenzübergangs, Radfahrer werden aber meist nicht kontrolliert). Auf die Nachfrage, wohin man möchte, sollte man zumindest den Namen des Tagesziels wissen. Die Grenze darf auf Bergpfaden nicht überschritten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ukrainische Karpaten (Українскі Карпати), Topografische Karte 1:200.000, ISBN 978-9-66497-059-1 (zu beziehen z.B. über Mapfox)&lt;br /&gt;
* Ukraine (Westteil) (Україна Захід), Straßenkarte 1:500 000 ISBN: 9786176702221 (sehr zu empfehlen, bei Bedarf auch Norden/Mitte, Süden und Osten aus der gleichen Serie z.B. bei Mapfox verfügbar)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ukraine, Trescher-Verlag, ISBN 978-3-89794-192-2 (sehr zu empfehlen für Individualtouristen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:650072|Info: '''Als Fahrradfahrer in die Ukraine''']] von nillerdk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]][[Kategorie:Ukraine]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Belgien&amp;diff=101208</id>
		<title>Belgien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Belgien&amp;diff=101208"/>
		<updated>2019-09-17T13:49:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Belgien ist Gründungsmitglied der EU und Mitglied des Schengener Abkommens. Aufgrund der sehr langen engen Zusammenarbeit mit den Niederlanden und Luxemburg (Benelux-Staaten) ist es oft schwierig, die Grenze zwischen diesen Staaten wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belgien ist dicht besiedelt, mit Ausnahme der Ardennen sogar zersiedelt mit oft unklaren Bebauungsgrenzen. Das macht die Navigation ohne GPS auf Nebenstraßen schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belgien ist viergeteilt:&lt;br /&gt;
* Flandern ist vorwiegend flach oder mäßig hügelig, an den meisten Hauptstraßen befinden sich Radwege. Amtssprache ist niederländisch. In Flandern sind Fahrraddiebstähle zehnmal so häufig wie im restlichen Belgien.&lt;br /&gt;
* Die Wallonie ist im Westen flach, im Osten hügelig bis bergig (Ardennen), und französischsprachig, es gibt wenige, überwiegend der Freizeit dienende Radwege, die meist als &amp;quot;RAVEL&amp;quot; (aus Randonnée - Wanderung und Veló - Fahrrad zusammengesetzt) bezeichnet werden. Der Südosten ist eher dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
* Brüssel, die Hauptstadt, ist offiziell zweisprachig, hier kommt man auch mit englisch gut durch, da Brüssel Hauptquartier von NATO und EU ist.&lt;br /&gt;
* Ostbelgien (etwa zwischen Eupen und St. Vith) ist deutschsprachig, landschaftlich von den Ardennen geprägt, und hat vor allem im Süden noch einsame Ecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
siehe oben: Niederländisch (Westen), Französisch (Mitte) und etwas Deutsch im Osten. Mit Französisch kommt man überall durch, auch Englischkenntnisse sind verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Belgien ist von Deutschland über einige Radwege direkt und unkompliziert mit dem Rad erreichbar.&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Der Thalys nimmt keine Fahrräder mit. Somit ist Belgien per Rad aus Deutschland nur von wenigen Regionalzügen ab Aachen direkt erreichbar. Aachen Hbf ist belgischer Tarifpunkt, in der Eingangshalle steht ein belgischer Fahrkartenautomat ([https://avv.de/de/service/downloads?file=files/avv/files/tickets/flyer/sncb_tarif.pdf ausführliche Erklärungen des AVV]). Besser geht es über die Niederlande (Maastricht-Lüttich oder Amsterdam-Brüssel) und über Luxemburg (fast alle Züge der Relation Luxemburg-Brüssel nehmen Fahrräder mit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Praktisch alle Züge der belgischen Bahngesellschaft SNCB nehmen Fahrräder (auch mit Anhänger oder Tandems) mit, die Fahrradkarte für eine einfache Fahrt kostet 4€ (Stand 2019) und kann online oder am Automat gekauft werden. In vielen Zugtypen wird das Rad vom Schaffner eingeschlossen, in diesen Zügen befindet sich das Radabteil meist vorn im Zug neben der 1. Klasse. Manchmal sind keine Radabteile vorhanden, in diesem Fall mit dem hilfsbereiten Personal klären, wo man es am besten abstellt (am besten in den Rollstuhlabteilen).&lt;br /&gt;
Die belgischen Staatsbahnen sind der einzige Betreiber, das Wagenmaterial ist mitunter alt, sodass man beim Einstieg meist Treppen überwinden muss. Die Preise sind dagegen extrem billig (9,90 EUR für ein entfernungsunabhängiges Personenticket, 6,60 für junge Leute, Flexpreis!), sodass Belgien gut als Transitland nach Großbritannien genutzt werden kann (die französischen Häfen sind nah an der Grenze). Die Strecken werden meist im Stundentakt befahren und zumindest die IC-Verbindungen sind durch die Hauptstadt durchgebunden, so erreicht man ab Eupen Oostende ohne Umstieg, Blankenberge ab Hamont,...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufpassen muss man bei den Automaten: Nicht überall werden komischerweise ausländische Kredit- und Debitkarten akzeptiert und der Automat nimmt nur Münzen, keine Scheine. An den größeren Stationen ist aber auch ein Personenschalter verfügbar. Der Automat lässt sich auf Deutsch umstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung in Brüssel: In den Bahnhöfen Bruxelles-Central, Bruxelles-Chapelle und Bruxelles-Congres werden Fahrräder weder be- noch entladen. Es empfehlen sich statt dessen die Bahnnhöfe Bruxelles-Nord, Bruxelles-Midi und Bruxelles-Luxembourg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[forumsbeitrag:1061214|Erfahrungsbericht im Forum]] (2014)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Übersicht der Brücken, Fähren und Tunnels am Unterlauf der Schelde (Provinzen Ostflandern und Antwerpen): [[Rhein-Maas-Schelde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.fietsnet.be/routeplanner/default.aspx Online-Routenplaner Flandern]&lt;br /&gt;
* [https://fietssnelwegen.be/ Radschnellwege in Flandern]&lt;br /&gt;
* [http://www.velo-ravel.net/All_carte3.html Streckenkarte]&lt;br /&gt;
* [http://ravel.wallonie.be/home.html RAVEL et Veloroutes in der Wallonie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Belgien]]&lt;br /&gt;
* [[Binche - Wesel]] (und [[Binche - Wesel (retour)|retour]])&lt;br /&gt;
* [[Brüssel - Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Brüssel]] (und [[Paris - Brüssel (retour)|retour]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Campingplätze sind weitverbreitet, aber auch oft kostenlose Biwakplätze gibt es oft, die aber schwerer zu finden sind.&lt;br /&gt;
* [http://www.vriendenopdefiets.nl/ Vrienden op de Fiets]: 300 Dachgeber in Belgien (vor allem in Flandern) mit über 1200 Schlafplätzen&lt;br /&gt;
* [http://www.gezinsbond.be/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=56&amp;amp;Itemid=268 Gezinnen op de Fiets]: 100 Dachgeber in Belgien (vor allem in Flandern)&lt;br /&gt;
* [http://www.vlaanderen-vakantieland.be/fietsvriendelijk Fietsvriendelijke Logies]: 400 radlerfreundliche Hotels, Pensionen und Gästezimmer in Flandern&lt;br /&gt;
* Gilbert's List: über 300 Dachgeber in Belgien (vor allem in Wallonien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Michelin: Straßenkarten 1:200000, die orangen Karten 533 und 534 decken ganz Belgien ab. Die Farben der Straßen geben die Verkehrsdichte wieder (weiß = gering, gelb = mittel, rot = stark). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:735609|Belgien - Vlaanderen Fietsroutes 2011]], Reisebericht von velOlaf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:616145|Semoy und Meuse 2006]] von k_auf_reisen&lt;br /&gt;
*[[forumsbeitrag:584796|Radrouten in Belgien]] - Forumsdiskussion mit vielen Links&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
*[http://www.b-rail.be SNCB]&lt;br /&gt;
*[http://www.bicycle.irisnet.be/ Radfahren in Brüssel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgien|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Vereinigtes_K%C3%B6nigreich&amp;diff=101207</id>
		<title>Vereinigtes Königreich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Vereinigtes_K%C3%B6nigreich&amp;diff=101207"/>
		<updated>2019-09-17T13:36:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland&amp;quot; umfasst die Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland. Währung ist das Pfund Sterling (1 £ - rd. 1,10 €), das auch auf den Kanalinseln und der Isle of Man gilt. Zu beachten ist allerdings, dass die auf den Inseln, in Schottland oder Nordirland herausgegebenen lokalen Pfundnoten in anderen Landesteilen nicht immer akzeptiert werden, obwohl sie rechtlich gültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Das Vereinigte Königreich ist Mitglied der  EU, nicht jedoch des Schengener Abkommens. Besondere Zoll- und &lt;br /&gt;
Importvorschriften betreffen hauptsächlich Haustiere, aber auch einige Lebensmittel (s. &lt;br /&gt;
[http://importdetails.defra.gov.uk/Default.aspx?Location=None&amp;amp;Module=IDDSearch hier]). &lt;br /&gt;
Wegen des Brexits könnte es hier Änderungen geben. Sonst ist der Radfahrer dadurch wenig eingeschränkt, bemerkbar macht sich diese Politik aber durch ein stark gefallenes Pfund. Im Falle eines No-Deals könnte es nach Verlassen der EU Einschränkungen in der öffentlichen Versorgung geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es nasser und kälter als in unseren Breiten. Im Westen und in Schottland ist häufig mit unbeständigem Wetter und starkem Wind zu rechnen, sodass man anhand der Wolken keine Vorhersagen treffen kann. Aber auch längere Wärmeperioden ohne Niederschlag gibt es im Sommer immer wieder, reine Regentage sind dagegen eher selten. Für das beste Wetter empfehlen sich die Monate Juni bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Das Vereinigte Königreich ist ein sicheres Reiseland und auch London ist für eine Großstadt sicher. Trotzdem gelten die üblichen Ratschläge zur Vermeidung von Kleinkriminalität.&lt;br /&gt;
In Schottland ist im Sommer mit vielen kleinen Midges zu rechnen. Sie sind kleiner als unsere Stechmücken und treten in riesigen Schwärmen auf, bei wenig Wind und Regen. Sie riechen Menschen und stören allein wegen deren Anwesenheit, beißen aber auch, was zu juckenden Stellen führt. In den Städten gibt es nur wenig Probleme, vielmehr in der Natur. Sprays und Vorhersagen sind nur bedingt wirksam, in Bewegung sind die Viecher aber zu dumm, den Menschen zu folgen. Wenn man aber sesshaft wird, kommen sie nach wenigen Minuten und man verkriecht sich ins Zelt, dass ein feinmaschiges Netz haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Amtssprache ist das Englische, in den einzelnen Regionen auch Irisch, Walisisch und Gälisch. Andere Sprachen werden von Briten nur äußerst selten verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Eine englischsprachige Übersicht über für Radfahrer besonders relevante Verkehrsregeln in Großbritannien betreibt die dortige Regierung unter&lt;br /&gt;
http://www.direct.gov.uk/en/TravelAndTransport/Highwaycode/Cyclists/index.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wohl jeder weiß:  Im Vereinigten Königreich gibt es Linksverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Radfahren ist auf der Insel ein populärer Sport, sodass die gängigen Ersatzteile in jeder Stadt zu finden sind. Auch metrische Schrauben sind zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Mit dem Eurostar ab Brüssel, Paris und Lille ist London schnell, komfortabel und teuer zu erreichen. Das eigene Fahrrad kann für 25&amp;amp;nbsp;£ als Sperrgepäck aufgegeben werden, wobei es nicht nicht unbedingt im selben Zug mitfährt und deswegen bis zu 24 Stunden später ankommen kann. Man sollte das Fahrrad entweder sehr zeitig aufgegeben oder aber Wartezeit am Zielort einplanen. Die Mitnahme im Zug ist nur in einer Tasche möglich, bei der keine Seite länger als 85 cm ist - womit faktisch nur Falträder mitgenommen werden können. Weitere Infos hier: http://www.eurostar.com/uk-en/travel-information/travel-planning/luggage/travelling-with-your-bike-eurostar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht viel langsamer, aber meist billiger als der Eurostar mit Wartezeit ist die Kombination von Bahn und Fähre, wobei die Bahnverbindung nach dem vom Ausgangsort bestgelegenen Fährhafen bzw. dem gewünschten Zielhafen gewählt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkarten für Großbritannien können in Verbindung mit einer Anreisebuchung in Deutschland auch über die Radfahrerhotline der Deutschen Bahn gebucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Informationen zu den Modalitäten der einzelnen Bahngesellschaften findet sich bei [http://www.nationalrail.co.uk/css/CycleLeaflet.pdf nationalrail.co.uk].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff bzw. Schiff und Bahn ====&lt;br /&gt;
Fährverbindungen in englische Küstenstädte vom europäischen Festland (Niederlande, Belgien, Frankreich und Skandinavien) bestehen das ganze Jahr über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Calais/Dunkerque-Dover=====&lt;br /&gt;
Am häufigsten wird die Verbindung Calais-Dover bedient. Wer mit der Bahn zur Fähre bzw. von der Fähre weiter will, kann das Stück zwischen Hafen und Bahnhof per Bus überbrücken - oder natürlich mit dem Rad. In Dover heißt der nächste Bahnhof Dover Priory (wenige km vom Fährhafen). In Calais ist der Bahnhof Calais Ville (auch Gare de Calais) rund zwei km vom Fährhafen entfernt. Rund sieben km sind es bis zum Bahnhof Calais Fréthun, der vom Fernverkehr besser bedient wird als der Innenstadtbahnhof.&lt;br /&gt;
Von Dunkerque ist man eine halbe Stunde länger unterwegs, dafür ist der Fährhafen von Deutschland näher. Vom Bahnhof zum Hafen sind es knapp 20 km und ähnlich wie Calais ist dieser von Deutschland nur umständlich zu erreichen. Wenn man Zeit für eine knapp 40 km lange Tour vor der Fähre hat, kann man an den belgischen Bahnhof De Panne anreisen, welcher direkt hinter der Grenze liegt (billige Tickets in Belgien). Die Route führt zwar durch Städte und Industriegebiete, aber meist auf kleineren Straßen oder Radwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Rotterdam-Harwich=====&lt;br /&gt;
Auf der für Norddeutschland besonders interessanten Verbindung zwischen Hoek van Holland und Harwich bietet es sich an, abends am Hafen anzukommen, über Nacht zu schippern und am nächsten Tag weiter zu radeln. Derzeit werden wieder Radreisende auf den Nachtfähren akzeptiert (Stand August 2010). Praktisch an dieser Verbindung ist auch, dass beide Terminals fußläufig vom nächstgelegenen Bahnhof entfernt sind. Wer mit dem Zug weiter nach London möchte, sollte sich sein [http://www.stenaline.nl/en-GB-nl/england/rail-and-sail Rail&amp;amp;Sail-Ticket] direkt in Hoek van Holland kaufen; Dort ist neben der Fährüberfahrt auch das Zugticket eingeschlossen. Ohne Umstiege kann man so weiter nach London kommen, wobei eine Stellplatzreservierung leider nicht möglich ist (Stand 08/14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nordengland=====&lt;br /&gt;
Die einzige Fährverbindung nach Nordengland und Schottland ist die Nachtfähre von Amsterdam-IJmuiden nach Newcastle (North Shields) ([http://www.dfdsseaways.de/ DFDS)]. Hier liegen die Fährhäfen einige Kilometer vom nächstgelegenen Bahnhof entfernt, wobei die Beschilderung recht gut ist. Von Amsterdam Centraal radelt man entlang des Nordzeekanals, in Newcastle befährt man einen Teil des Hadrian Cycle Paths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die direkte Fähre von Zeebrugge nach Rosyth wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
Des weiteren besteht eine Fährverbindung von [http://www.poferries.de/ Rotterdam nach Hull]&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass man als Alleinreisender eine Zweimannkabine nehmen muss, was zu hohen Preisen führt, sodass eine kurze Fähre und Zug mit Sparpreis wesentlich günstiger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Viele Verbindungen täglich in verschiedene englische und schottische Städte sowie nach Nordirland. Alleine die &amp;quot;Billigflieger&amp;quot; bedienen nahezu alle Regionen der Insel und sind in vielen Fällen sicherlich die günstigste Option. Siehe auch [[Fahrradtransport im Flugzeug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycle Reservation First ScotRail.jpg|thumb|Fahrradreservierung]]&lt;br /&gt;
In den meisten Zügen (eine Unterscheidung zwischen Regional- und Fernverkehr gibt es nicht) ist eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern außerhalb der Spitzenzeiten möglich, vorausgesetzt der Platz ist verfügbar. Die genauen Bedingungen variieren je nach Betreiber, von denen es auf der Insel viele gibt. Eine Reservierung sinnvoll oder notwendig, da vielfach nur zwei oder drei Fahrräder transportiert werden. Ein Problem wird das vor allem auf den längeren Strecken, z.B. London - Schottland. Einige der Zugbetreiber bieten die Stellplatzreservierung inzwischen auch online, sonst am Schalter an. Abgeholt werden können die Tickets dann am Automaten am vorher ausgewählten Bahnhof. Detaillierte Informationen sind in der Broschüre [http://www.nationalrail.co.uk/static/images/structure/css/CycleLeaflet.pdf &amp;quot;Cycling by Train&amp;quot;] von [http://www.nationalrail.co.uk/stations_destinations/cyclists.aspx National Rail] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
Personenschalter sind wesentlich häufiger als in Deutschland zu finden. Doch auch ohne Reservierung ist das Zugpersonal sehr freundlich und versucht, das Rad unterzubringen. Für den Personenpreis gilt: Früh buchen (Advance-Tickets) und Pendlerzeiten meiden, sonst wird man arm. Zusätzlich können sich bei längeren Aufenthalten die sog. Railcards lohnen, die sich wesentlich schneller reinzahlen als die deutschen BahnCards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist dicht, außer in den schottischen Highlands. Sehr gut zu fahren sind die B-Roads (die orangen auf den OS-Karten). Kleinere A-Roads (drei- und vierstellig, rot) gehen auch noch gut. Gerade auf den kleineren Straßen muss man sich auf der gesamten Insel auf häufige kurze und knackige Steigungen gefasst machen. Dies gilt vor allem für den Südwesten (Cornwall, Devon) und für den Lake District und die North York Moors. In Schottland und im Osten sind die Steigungen im Vergleich dazu eher gemäßigt.&lt;br /&gt;
Wer auch kleinere Wege in seine Route einbauen will oder entlang von Radrouten auf entsprechende Schilder stößt darf offiziell auch auf einem &amp;quot;Public Byway&amp;quot; radeln. Die Bezeichnung &amp;quot;Public Bridleway&amp;quot; identifiziert Reitwege, und &amp;quot;Public Footpath&amp;quot; sind reine Fußwege, auf denen für Radler meist einige Hindernisse zu finden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen typischen englischen Straßen (verschlungene Führung, starke Steigungen selbst in nur mäßig welligem Gelände) und typisch schottischen Straßen (eher geradlinig, eher fahrradfreundlich trassiert) hat historische Gründe: Die meisten Straßen in England wurden von der Selbstverwaltung der Pfarrbezirke angelegt, nach den Interessen der örtlichen Gentry (Kleinadelige und bürgerliche Führungsschicht). Das Ergebnis ist ähnlich wie bei deutschen Radwanderwegen. Die meisten Straßen in Schottland wurden dagegen nach militärischen Gesichtspunkten angelegt, zu Zeiten langer Auseinandersetzungen zwischen englischer Krone und rebellierenden Schotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linksverkehr ====&lt;br /&gt;
Der für Kontinentaleuropäer ungewohnte Linksverkehr erfordert nicht nur auf großen Straßen und Knoten ein Bewusstmachen der Verkehrsflüsse. Wichtig ist auch, auf den vielen kleinen, schmalen, krummen und wegen der beidseitigen mannshohen Hecken äußerst unübersichtlichen kleinen Landstraßen unterhalb der B-Roads bei plötzlich auftauchendem Gegenverkehr nach links zu auszuweichen. Eine kleine Erinnerung kann der Rückspiegel sein, zum sicheren Bewegen im Straßenverkehr auch „zu Hause“ gut; für die Dauer des Aufenthalts auf den britischen Inseln setzt man ihn von der linken auf die rechte Seite des Lenkers, bei der Rückkehr auf den Kontinent gleich wieder auf die linke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Etwas Aufmerksamkeit erfordert das morgendliche Losfahren auf leeren Straßen oder auch nach längeren Pausen, wenn man etwas müde ist, da gerät man schnell &amp;quot;intuitiv&amp;quot; auf die falsche Straßenseite.  &lt;br /&gt;
* Während Linksabbiegen unproblematisch ist, muss man beim Rechtsabbiegen daran denken, weit genug auf der ursprünglichen Straße geradeauszufahren, um nicht fälschlich zu früh auf die vermeintlich richtige rechte Fahrspur abzubiegen. &lt;br /&gt;
* Größere, mehrspurige Kreisel können auch eine Herausforderung darstellen, wichtig ist zu beachten, dass das Verbleiben auf der linken (äußeren) Fahrspur bedeutet, dass man gleich bei der nächsten Ausfahrt wieder raus muss - wer also weiter rum will im Kreisel, muss auf die innere, rechte Fahrspur. &lt;br /&gt;
* Wer Abschnitte auf mehrspurigen A-Roads fährt (z.B. bei der Einfahrt in größere Orte), sollte sich vergegenwärtigen, dass die schnelleren Verkehrsteilnehmer hier rechts von einem fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radwege des National Cycle Network (NCN) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:NCN-Wegweiser.jpg|thumb|Wegweiser des NCN]][[Bild:NCN Ranger-Aufkleber.jpg|thumb|Beispiel für Streckenmarkierung eines Rangers]]&lt;br /&gt;
Das [[National Cycle Network (UK)|National Cycle Network]] ist ein Projekt der britischen NGO-Initiative [http://www.sustrans.org.uk/about-sustrans Sustrans], das ein Netz von [http://www.sustrans.org.uk/what-we-do/national-cycle-network/route-numbering-system acht nationalen Radrouten] (eine neunte in Nord-Irland ist in Vorbereitung) und mehreren regionalen Radrouten ausgehend von der jeweiligen nationalen Route aus entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Routen sind in der Regel mit der jeweiligen Ziffer auf rotem Grund auf einem blauen Schild beschildert. Viele Routenabschnitte werden von ehrenamtlichen Rangern von Sustrans betreut, welche die Radwege regelmäßig kontrollieren, Müll beseitigen, Schäden beheben oder melden und ggf. Umleitungen ausschildern. Sustrans empfiehlt daher, im Zweifelsfalle besser den Plaketten oder Aufklebern der Ranger zu folgen, da diese meist den aktuellen Verlauf der Route zeigen, während die offizielle Ausschilderung nicht so häufig kontrolliert und aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
Klassische eigene Wege wie bei uns gibt es selten, eher ist man auf Nebenstraßen unterwegs. Doch auch schmale Schotterstreifen auf kleinen Wegen ohne gemähte Seiten sind keine Seltenheit, sodass mehr Zeit eingeplant werden sollte. Manchmal kommen auch Sperrungen, durch die das Fahrrad nur ohne Gepäck durchgehoben werden kann. &lt;br /&gt;
In den Städten teilt man sich oft mit den Fußgängern schmale Gehwege, auch rechtsseitig mit vielen Ampeln. An Ampeln hält im UK kaum ein Fußgänger oder Radfahrer an, weil diese so ineffizient sind. Bei der verwirrenden Beschilderung macht es Sinn, zusätzlich Handynavigation zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde]] und [[Forth and Clyde (retour)|retour]]&lt;br /&gt;
* [[Glasgow - Inverness]] (NCN 7)&lt;br /&gt;
* [[Hadrian's Cycleway]] (NCN 72) und [[Hadrian's Cycleway (retour)|retour]]&lt;br /&gt;
* [[Inverness - Campbeltown]] (NCN 78)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg England]] (NCN 1)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln]] &lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Schottland]] (NCN 1)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Shetland-Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere nationale Fahrradrouten: &lt;br /&gt;
* [http://www.sustrans.org.uk/assets/files/general/sustrans_nationalmapposter_2010_web.pdf Karte (pdf)]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle-n-sleep.co.uk/nonreliefukmap.htm Übersicht, mit Übernachtungstipps]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es ein komplett staatliches Gesundheitswesen, das jedem Einwohner unabhängig von Krankenkassen zur Verfügung steht. Oft wird keinerlei Nachweis verlangt, als EU-Bürger hat man aber ohnehin ein offizielles Recht auf Behandlung bei diesem National Health System (NHS).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
In vielen Orten gibt es Niederlassungen der großen Supermarktketten wie Tesco oder ASDA. In kleineren Orten finden sich oft unabhängige (Genossenschafts-)Läden mit entsprechend kürzeren Öffnungszeiten. Gerade die größeren Supermärkte haben auch sonntags geöffnet, aber auch auf dem Land kann man geöffnete Läden finden. Wer sich etwas gesundheitsbewusster ernähren möchte, sollte in Städten nach Märkten Ausschau halten oder am Land direkt bei einem Farm Shop einkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
=== Jugendherbergen ===&lt;br /&gt;
Das Jugenherbergsnetz ist besonders in den Touristengebieten relativ dicht. Außerhalb von Städten sind die Häuser mitunter eher einfach, zum Teil aber sehr malerisch gelegen. Gemeinschaftsküchen sind in britischen Jugendherbergen weit verbreitet, ebenso verfügen viele Häuser über Fahrradschuppen. Neben den im Verband organisierten Herbergen gibt es auch eine wachsende Zahl unabhängiger Hostels, die sehr unterschiedliche Standards bieten (Verzeichnis s. bei Weblinks).&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten stehen in vielen Universitätsstädten auch die Studentenwohnheime als Herbergen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B&amp;amp;Bs und Guesthouses ===&lt;br /&gt;
Bed&amp;amp;Breakfast-Angebote gibt es in fast jedem Ort. Abgesehen von Luxus-Varianten kann der Preisunterschied zwischen zwei Betten im Schlafsaal einer Jugendherberge und einem Doppelzimmer in einem einfachen B&amp;amp;B bisweilen erstaunlich gering ausfallen. Allerdings sind viele B&amp;amp;Bs nicht auf spezielle Bedürfnisse von Radlern eingestellt - einige verlangen einen Aufpreis bei nur einmaliger Übernachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
Campingplätze sind recht dicht gesät und meist gut ausgestattet. Auch bieten manche Bauernhöfe angeschlossene, einfache Zeltwiesen.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist in England und Wales offiziell nicht erlaubt, in Schottland hingegen schon. Viele Privatgrundstücke sind allerdings ohnehin umzäunt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, derartig deutliche Abschirmungen persönlichen Eigentums ernst zu nehmen - viele Landbesitzer erlauben auch das Campen nach vorheriger Nachfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt recht viele Plätze von Campingvereinen bei denen &amp;quot;members only&amp;quot; dran steht. Hier lohnt es sich trotzdem, zu fragen ob noch ein Plätzchen für eine Nacht frei ist. Auch von Schildern wie &amp;quot;families only&amp;quot; oder &amp;quot;sorry, we are full&amp;quot; sollte man sich nicht abschrecken lassen. Sie dienen oft nur dazu, dem Besitzer die Möglichkeit zu geben, sich die Gäste vorher anzuschauen und sich Ärger mit randalierenden Jugendlichen etc. zu ersparen. Es scheint jedoch - zumindest in Nordengland und Schottland - zuzunehmen, dass sich die Campingplätze auf Caravans spezialisieren und keine Zelter mehr aufnehmen. Bei Campingplatzsymbolen auf Landkarten sollte man daher vorsichtig sein, ob es sich wirklich um einen Zelt-Platz handelt. Die Sustrans-Radkarten verzeichnen nur Plätze, die auch Zelt-Pitches anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Vereinigtes Königreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dachgeber ===&lt;br /&gt;
Mitglieder im Dachgeber des ADFC können auch auf das UK Cyclists Hospitality Directory zugreifen. Auch Warmshowers hat viele Mitglieder aus dem Vereinigten Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[London]]&lt;br /&gt;
* [[Schottland]]&lt;br /&gt;
* [[Orkney-Inseln]]&lt;br /&gt;
* [[Shetland-Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Die 1:250.000 Ordnance Survey Travel Maps sind absolut ausreichend, da dort alle Straßen drauf sind. Wer unbedingt spezielle Radkarten haben will (kann in Ballungsräumen vielleicht interessant sein, da es dort manchmal sogar brauchbare Radwege gibt), kann sich bei [http://www.sustransshop.co.uk/by/category/1-maps--books sustrans] umsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ausgiebigere Touren in einer speziellen Region eignen sich auch die 1:100.000 Ordance Survey Landranger Maps. In diesen sind fast alle kleineren Pfade (&amp;quot;Public Byway&amp;quot; bis &amp;quot;Public Footpath&amp;quot;) erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radwege ===&lt;br /&gt;
* [http://www.sustrans.org.uk/default.asp?sID=1089735289781 National Cycle Network]&lt;br /&gt;
* [http://www.bikehike.co.uk/mapview.php Bikehike Course Creator]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offizielle Touristinformation  ===&lt;br /&gt;
*[http://www.visitwales.com/ Visit Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.walescyclebreaks.com WalesCycleBreaks, Beschreibung und Karten kürzerer Ausflugsrouten in Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.visitbritain.de/ Visit Britain]&lt;br /&gt;
*[http://www.visitscotland.com/ Visit Scotland]&lt;br /&gt;
*[http://www.enjoyengland.com/ Enjoy England]&lt;br /&gt;
*[http://www.undiscoveredscotland.co.uk/index.html Undiscovered Scotland - sehr informativer Schottland-Reiseführer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterkunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bedandbreakfasts.co.uk/ bedandbreakfast.co.uk]&lt;br /&gt;
*[http://www.bandbbritain.com/ bandbbritain.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.independenthostelsuk.co.uk/ Independent Hostels]&lt;br /&gt;
*[http://www.yha.org.uk yha-Jugendherbergen England und Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.syha.org.uk/home.aspx yha-Herbergen Schottland]&lt;br /&gt;
*[http://v-g.me.uk/WildCamp/WildCamp.htm Informationen zum Wildcampen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ukcampsite.co.uk/sites/ ukcampsite.co.uk] &lt;br /&gt;
* [http://camping.uk-directory.com/ camping.uk-directory.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.lovecamping.co.uk/ lovecamping.co.uk]&lt;br /&gt;
* [http://www.camperado.de/Kartensuche/ Camperado]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1186044|Reisebericht: '''Birmingham - John o’Groats im Winter''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1248967 |Reisebericht: '''LE-JOG Teil2: Birmingham nach Land’s End 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinigtes Königreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Transport_im_Zug&amp;diff=100899</id>
		<title>Transport im Zug</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Transport_im_Zug&amp;diff=100899"/>
		<updated>2019-07-02T20:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Fahrradkarten im Nahverkehr */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Unvollständiger Artikel|Es fehlen noch Informationen über die Mitnahmemöglichkeiten für Trikes und Tandems, Infos zum Transport im Internationalen Fernverkehr und zu Nachtzügen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrradabteil.jpg|thumb|300px|Fahrradabteil in einem Großraum-IC-Steuerwagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer in sein Radrevier nicht direkt von der Haustür aus auf zwei Rädern aufbrechen will oder kann, der kommt um eine Reise mit der Bahn kaum herum. Doch das allein kann schon ein kleines Abenteuer werden. Deshalb ist zumindest bei Fernverkehrsfahrten eine rechtzeitige Information und Buchung notwendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel finden sich Informationen zum Fahrradtransport bei „der Bahn“ allgemein, aber auch zu unterschiedlichen Regelungen bei verschiedenen Bahnunternehmen und Verkehrsverbünden. Desweitern werden die verschiedenen Möglichkeiten der Fahrradkartenbuchung und die Besonderheiten bei besonderen Radtypen, aber auch in Nachtzügen und im internationalen Zugverkehr beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüberhinaus gibt es weitere Artikel in diesem Wiki, die Informationen zur Planung einer bahngestützten Radreise geben: &lt;br /&gt;
* Wie man an ausgesuchten Bahnhöfen zum Gleis gelangt, erfährt man in der [[:Kategorie:Bahnhof]].&lt;br /&gt;
* Für Familien findet man weiterhin zahlreiche Tipps und Tricks zur [[Bahnreise mit Kindern]].&lt;br /&gt;
* Für Fahrten von, nach und in Frankreich: [[Bahn und Rad in Frankreich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die '''Deutsche Bahn''' befördert im Fernverkehr Fahrräder in vielen IC- und EC-Zügen und einem Teil der ICE. Auch in einem Teil der von der ÖBB betriebenen und als &amp;quot;Nightjet&amp;quot; vermarkteten Nachtzüge ist ebenso wie im Flixtrain eine Fahrradmitnahme möglich. Die Fahrradkarte kostet im von der Deutschen Bahn betriebenen deutschen Inlandsverkehr 9 €, mit BahnCard 6 €. Für BahnCard 100 Besitzer ist die Fahrradkarte kostenlos. Der Preis für ein Tandem ist gleich dem Preis für ''ein'' Fahrrad. Eine Reservierung des Fahrradstellplatzes ist Pflicht und sollte spätestens am Vortag erfolgen, da eine spätere Reservierung normalerweise nicht möglich ist. Die Stellplatzreservierung ist kostenlos, wenn sie zeitgleich mit der Buchung der Fahrradkarte getätigt wird, sonst fallen weitere Entgelte an. Für Tandems gibt es in einigen Abteilen besondere oder besser geeignete Stellplätze und das Buchungssystem kann das berücksichtigen, wenn »Tandem« bei der Buchung eingegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitnahme von Falträdern, die auf das kleinstmögliche Maß gefaltet sind, ist grundsätzlich und unabhängig von einer Fahrradkarte in allen Zügen in Deutschland möglich. Eine Tasche ist zwar nicht mehr Pflicht, sie verhindert aber, dass andere Fahrgäste beschmutzt werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den Fernverkehrszügen gibt es Fahrradabteile. Diese befinden sich je nach Zugart entweder in den Steuerwagen am Anfang oder am Ende des Zuges, oder aber innerhalb der zweite-Klasse-Wagen. Ein Blick auf den Wagenstandsanzeiger am Bahnsteig hilft, sich vor Einfahrt des Zuges mit dem Rad günstig zu positionieren. Die Wagen sind lediglich an einem sehr kleinen Fahrradsymbol neben der Tür zu erkennen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am meisten Platz haben die Räder in den Steuerwagen. Hier gibt es breite Einstiegstüren. Die Räder werden mit dem Vorderrad an der Wand gehalten, es ist in der Regel ruhig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anders ist es bei den Mittelwagen. Hier wurde in unterschiedlichen Personenwagen ein Wagenende zum Radabteil umgebaut. Die Einstiege sind insbesondere bei den ehemaligen Interregio- und den Nachtzugsitzwagen Drehfalttüren und damit entsprechend eng, das Rad muss teilweise am Vorderrad hängend an der Wand verstaut werden. Es herrscht viel Durchgangsverkehr von Mitreisenden. In den Radabteilen gibt es Notsitze. Bei aus Großraumsitzwagen entstandenen Fahrradwagen sind die Verhältnisse bis auf den Durchgangsverkehr im Zug günstiger. Die Verhältnisse entsprechen in etwa denen der Großraumsteuerwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Platzkapazitäten in einem Fernverkehrszug einzuschätzen oder um sich generell einen Überblick über die zu erwartenden Wagen und deren Reihung zu verschaffen, haben sich zwei Internetseiten als hilfreich erwiesen. Das praktische Vorgehen ist wie folgt: Zunächst beschafft man sich unter der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn die Zugnummer des potentiellen Reisezuges. In der Regel besteht diese aus einem Kürzel für die Zuggattung (IC, ICE etc.), gefolgt von einer meist drei- oder vierstelligen Nummer. Nehmen wir als Beispiel den zwischen Köln und Frankfurt verkehrenden IC2011. Unter der von einem privaten Betreiber unterhaltenen Seite [http://www.grahnert.de/ www.grahnert.de] kann man dann nach dieser Zugnummer suchen und findet hier im Zahlbereich 2000-2099 schließlich den IC2011 von Düsseldorf nach Tübingen. Hier wird unter anderem schon die voraussichtliche Wagenreihung angezeigt und es ist ersichtlich, welche Wagen für die Radmitnahme geeignet sind (im Beispiel der Wagen 6, da am Zugende voraussichtlich ein Triebkopf/Steuerwagen). Unter diesem Wagen findet sich das kryptische Buchstabenkürzel &amp;quot;Bimdzf&amp;quot;, das sogenannte [https://de.wikipedia.org/wiki/Gattungszeichen_deutscher_Eisenbahnwagen Gattungszeichen]. Dabei hat jeder Buchstabe eine Bedeutung. Das &amp;quot;B&amp;quot; steht für einen 2.Klasse-Personenwagen, das &amp;quot;i&amp;quot; deutet darauf hin,  dass dies ein ehemaliger Interregiowagen war und das &amp;quot;f&amp;quot; bestätigt, dass sich in dem Wagen ein Führerstand befindet. Entscheidend für die Radmitnahme ist das Kürzel &amp;quot;d&amp;quot;, welches auf einen &lt;br /&gt;
Mehrzweckraum oder Fahrradstellplätze hinweist. Nach den Gattungszeichen kann man gut online, oder direkt unter [http://www.vagonweb.cz/fotogalerie/D/index_DB.php Vagonweb.cz], suchen und findet so z.B. [http://www.vagonweb.cz/fotogalerie/D/DB_Bimdzf.php diese Fotogallerie], die ein recht üppiges Mehrzweckabteil mit einer breiten, in der Mitte des Raumes angebrachten Tür und insgesamt 10 Radstellplätzen zeigt. Zwei davon haben obere Aufhängungen und sind damit auch gut für ein Tandem geeignet. Allerdings wird auch ersichtlich, dass ein langes Rad, wenn es nicht oben eingehangen wird, wahrscheinlich entweder die Einstiegstüren oder die Türen zum Führerstand oder Abteilbereich zumindest teilweise blockieren wird und damit auf Widerwillen beim Zugpersonal stoßen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Infos: [http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/bahn_und_fahrrad.shtml Bahn und Fahrrad] bzw. [http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/07rad_fahrradzuege.shtml DB Fahrradmitnahme im Fernverkehr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchung von Fahrradkarten für den Fernverkehr === &lt;br /&gt;
Die Buchung einer Fahrradkarte ist nicht immer komplikationslos, wie zahlreiche Diskussionen im Radreise-Forum zeigen. Man kann eine Fahrradkarte für den '''Fernverkehr''' telefonisch,  am Bahnschalter oder in spezialisierten Bahnagenturen buchen. Bei Inlandsbuchungen ohne Nachtzuganteil kann das Fahrrad auch online gebucht werden (siehe unten); Handyticket geht derzeit noch nicht. Alle Vorgehensweisen haben ihre Stärken und Schwächen und werden im Folgenden erläutert. Da die '''Fahrradmitnahme im Fernverkehr reservierungspflichtig''' ist, muss eine '''Buchung spätestens am Tag vor dem gewünschtem Reisezeitpunkt''' vorgenommen werden. Sparpreise können im Regelfall ab 180 Tage vor Reiseantritt gebucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radfahrerhotline ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am besten über die Radmitnahme informierten Bahn-Mitarbeiter findet man in der Regel bei der Radfahrerhotline unter der Telefonnummer 0180 6 99 66 33 (erst Menüpunkt 1, dann Menüpunkt 6), erreichbar Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr und spezialisierten Bahnaganturen. Die Hotline kostet 20 ct/Anruf aus dem Festnetz und bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf. Hier kann man Fahrradkarten inkl. Stellplatz und Fahrkarte mitbuchen. Wenn man die Fahrkarten nicht persönlich abholen möchte bekommt man eine Reservierungsnummer genannt, mit der man die Fahrkarten an jedem Fahrkartenautomaten unter &amp;quot;Vorbestellte Fahnkarten&amp;quot; (BahnTix) ausgedruckt bekommt. Bei Zahlung mit einer Kreditkarte erfolgt die Identifizierung am Automaten mit der selben Karte; eine BC geht auch. Agenturen versenden Fahrkarten auch per Post. Wer wenig Erfahrung mit Buchungen hat und das Streckennetz nicht gut kennt ist im Zweifel gut beraten, den Dienst des personengestützten Verkaufs in Anspruch zu nehmen. Es ist jedoch auch bei der Buchung über die Hotline sinnvoll, sich vorher im Internet über die gewünschte Verbindung zu informieren, insbesondere auch hinsichtlich der Umstiegszeiten. Die Mitarbeiter/innen der Hotline sind selten selbst Radler und achten daher nicht zwangsläufig auf ausreichende Umstiegszeiten. Ein Versenden von Fahrkarten als E-Mail-Anhang (pdf) ist im personengestützen Verkauf im Gegensatz zum Online-Ticket generell nicht möglich um die Mehrfachnutzung zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online-Buchung ====&lt;br /&gt;
Eine '''Fahrradkarte für den Fernverkehr''' kann man zusammen mit einer Fahrkarte auf [http://www.bahn.de/p/view/index.shtml bahn.de] auch online buchen. Dafür sind folgende Schritte notwendig: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auf der Startseite von bahn.de links bei der Suche zuallererst auf »Weitere Suchoptionen« klicken. Im sich nun öffnenden Fenster alle notwendigen Angaben zu Reiseorten und Datum machen etc. Für die Fahrradbuchung ist es notwendig, das '''Häkchen bei »Fahrradmitnahme« zu setzen'''. Bei der Anzahl der zu buchenden Räder ist daran zu denken, dass man für ein Kinderrad eine eigene Fahrradkarte buchen muss, auch wenn das Kind noch keine eigene Fahrkarte benötigt. '''Tipp:''' Wer ausreichend Zeit beim Umsteigen haben möchte, gibt bei »Angaben zur Verbindung« die minimal benötigte Umsteigezeit ein. Alle anderen notwendigen Eingaben tätigen und unten rechts auf »Suchen« klicken. &lt;br /&gt;
* Hinweis für Familien: Kinderanhänger dürfen offiziell nicht online gebucht werden. Wenn sie faltbar sind, ist dies in der Regel kein Problem, wenn man eine eigene Fahrradkarte für sie hat (sie also als normales Fahrrad mit angegeben hat), oder man deklariert sie als (kostenlos zu befördernde) Kinderwagen – das kann aber zu Platzproblemen im ausgebuchten Fahrradabteil führen. Kinderwagen lassen sich allerdings auch in den vergrößerten Einstiegsräumen von Großraumwagen abstellen.&lt;br /&gt;
* Unter den aufgelisteten Verbindungen die passende heraussuchen und auf »buchen« klicken. (Wer hier eine Verbindung ohne Fernverkehr auswählt, bekommt auf der nächsten Seite die Meldung, dass eine Online-Buchung von Fahrradkarten für diese Verbindung nicht möglich sei – siehe Nahverkehr.)&lt;br /&gt;
* Auf der nächsten Seite bekommt man eine Übersicht über die gewählte Verbindung und alle Informationen über die Fahrradbuchung und sollte alle Angaben überprüfen. »Weiter« klicken. &lt;br /&gt;
* Auf der folgenden Seite kommt die Frage »Reservierung gewünscht?« (Wenn kein Fahrradplatz mehr frei ist, steht das oben auf der Seite und man muss zurück und nach einer anderen Verbindung suchen). Hier muss man angeben, ob man einen Sitzplatz (kostenpflichtig) buchen möchte. Das Fahrrad und der Stellplatz dafür sind nun bereits reserviert und müssen nicht mehr extra angegeben werden! Bei der Sitzplatzreservierung ist zu beachten, dass der Platz irgendwo im Zug liegen kann, er liegt nicht zwangsläufig in der Nähe des Fahrradladeraumes. Desweiteren muss man auf dieser Seite noch die Entscheidung über Ticketzustellung treffen, dann geht es »weiter«. &lt;br /&gt;
* Auf der folgenden Seite kann man sich nun als registrierter Kunde einloggen oder die Buchung ohne Login vornehmen und klickt auf »Buchung fortsetzen«.&lt;br /&gt;
* Nun muss man entweder seine registrierten Daten bestätigen oder ohne Registrierung seine Daten eingeben, dann wieder auf »Weiter« klicken. &lt;br /&gt;
* Auf der folgenden Seiten kann man nun alle Eingaben noch einmal überprüfen. Wichtig: Unter »Ihr Ticket« sollte '''Fahrradkarten: Anzahl x''' stehen (abhängig von der gebuchten Anzahl Räder) und sowohl für Hin- als auch für Rückfahrt, wenn gebucht. Wenn diese und alle anderen Angaben auch stimmen, auf »Buchung durchführen« klicken. &lt;br /&gt;
* Die in Form einer pdf-Datei zugestellte Fahrkarte '''unbedingt auf die Angaben zu Reservierungen überprüfen'''! Hinter der Wagennummer müssen pro Fahrtabschnitt zwei Nummer stehen, eine für den reservierten Fahradstellplatz und eine für Sitzplatz (multipliziert mit der Anzahl der gebuchten Räder und Mitreisenden). Stehen da keine Nummern, ist etwas schief gelaufen und man sollte die Fahrkarte sofort reklamieren! &lt;br /&gt;
* Beachten sollte man noch, dass es nicht möglich ist einen Stellplatz für ein Tandem online zu buchen, da nicht alle Züge (Fernverkehr) für Tandems geeignet sind und man das online nicht herausfinden kann. Hier hilft nur der Gang zum Schalter, oder die Hotline.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die Online-Buchung. Es gibt natürlich auch entsprechende [http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/fahrradkarte_online.shtml Erläuterungen auf bahn.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrkartenautomat ====&lt;br /&gt;
An Fahrkartenautomat kann man wegen fehlender Reservierungsmöglichkeit keine Fahrradkarte für den Fernverkehr kaufen. https://www.bahn.de/p/view/service/vertriebswege/automat/nta.shtml beschreibt als Video alle Schritte einer Buchung am Automaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schalter oder Bahnagentur ====&lt;br /&gt;
Natürlich kann man weiterhin Fahrkarten und Fahrradkarten am Schalter oder in Bahnagenturen kaufen. Bahnagenturen berechnen häufig ein Serviceentgelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahverkehr ==&lt;br /&gt;
Durch die Privatisierung der Staatsbahnen und die Ausschreibungen der Nahverkehrsstrecken sind neben den Zügen der DB Regio eine Vielzahl von Eisenbahnunternehmen in Deutschland anzutreffen, bei denen es unterschiedliche Regelungen zum Radtransport gibt. Für Reisen innerhalb eines Verkehrsverbundes gelten nur die Preise und Regelungen des jeweiligen Verkehrsverbundes. Bei verbundübergreifenden Reisen gelten nur die Beförderungsbedingungen der DB, die teurer, billiger oder vorteilhafter sein können (die Beförderungsbedingungen der DB kennen im Gegensatz zu manchen Verkehrsverbünden z.B. keine Sperrzeiten für Fahrradmitnahme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt: eine Fahrradkarte für den Nahverkehr kann man am Schalter, am Fahrkartenautomat, bei Bahnagenturen oder als Handyticket kaufen. Am Automaten ist nicht immer ganz einfach, da sich die Option »Fahrrad(tages)karte« oft, aber nicht immer, in der Rubrik »Freizeit« findet, wo man sie nicht unbedingt vermutet. Eine bildliche Anleitung, wie es bei vielen Fahrkartenschaltern funktioniert, findet man in [[forumsbeitrag:591758|diesem Forumsbeitrag]]. Viele Verkehrsverbünde und die DB bieten Apps für das Smartfon, mit der Fahrscheine gekauft werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Online-Buchung ist für Fahrradkarten im Nahverkehr '''bis auf Ländertickets''' derzeit nicht möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reservierung von Fahrradstellplätzen im Nahverkehr gibt es nicht. Daher hat man auch keinen Anspruch auf eine Mitnahme mit Fahrrad im Nahverkehr, falls das Fahrradabteil des gewünschten Zuges überfüllt ist; Kinderwagen und Rollstuhlfahrer haben im Zweifel Vorrang. Wenn man mit einer größeren Gruppe von Radfahrern reist, sollte man die Gruppe vorher telefonisch für den gewünschten Zug anmelden. Man hat dann Vorrang vor Einzelradlern, was für diese natürlich wieder nachteilig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehrsverbundübergreifende Fahrten ===&lt;br /&gt;
Reist man über die Grenze eines Verkehrsverbundes hinaus, gelten die Beförderungsbedingungen der DB oder die des jeweiligen Bundeslandes. Die deutschlandweite Fahrradmitnahmeregelung ist in diesem Fall einfach: Man muss pro Fahrrad eine Fahrradtageskarte (5€, Stand: 2012) erwerben, die für unbegrenzt viele Fahrten in Nahverkehrszügen gültig ist. Es gibt wenige Ausnahmen: Zum Beispiel sind DB-Fahrkarten wie die Fahrradtageskarte in wenigen vor allem dem touristischen Verkehr dienende Bahnen (Harzer Schmalspurbahnen usw.) ungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Private Bahnunternehmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;830&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Bahngesellschaft !! Region !! Zugart !! Besonderheiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|DB Regio Nord || NI, HB, HH || Doppelstockwagen || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.der-metronom.de Metronom] || NI, HB, HH || Doppelstockwagen || Reservierungen nur für Gruppen möglich [http://www.der-metronom.de/index.php?5]. In den Zügen (abhängig von Bahnsteighöhe) problemloses Verladen des Rades möglich. Auf einigen Strecken großzügige Fahrradabteile. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.neb.de/tmpl/XStartPage____23810.aspx?epslanguage=ML NEB] || B, BB, Polen || Triebwagen || Reservierungen nur für Gruppen möglich, keine Radreservierung, max. 10 Räder je Traktion (1 oder 2)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.nordwestbahn.de NordWestBahn] || NI, HB || Lint-Triebzüge || Kapazitäten begrenzt, Anmeldung am Vortag bis 17 Uhr empfohlen [http://www.nordwestbahn.de/856.htm]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.odeg.info/ ODEG] || MV, B, BB, SN || Triebwagen || Reservierungen für Radlergruppen mit 10 oder 16 Personen/Räder je Traktion möglich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.hex-online.de HarzElbeExpress] || SA || Lint-Triebzüge ||  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[http://www.westfalenbahn.de Westfalenbahn] || NW, NI || Triebzüge || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradabteile in verschiedenen Wagenmodellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fahrradabteil Metronom.jpg|Großes Fahr&amp;amp;shy;rad&amp;amp;shy;ab&amp;amp;shy;teil&lt;br /&gt;
Bild:Eingangsbereich Metronom.jpg|Eingangsbereich zum Fahr&amp;amp;shy;rad&amp;amp;shy;ab&amp;amp;shy;teil im Me&amp;amp;shy;tro&amp;amp;shy;nom&lt;br /&gt;
Bild:06-150620114871.jpg|Fahrrad&amp;amp;shy;raum mit 8 Plät&amp;amp;shy;zen in ei&amp;amp;shy;nem City-Night-Line-&amp;amp;shy;Sitz&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen der DB&lt;br /&gt;
Bild:05-150620114868.jpg|Einstiegs&amp;amp;shy;tür zum Fahr&amp;amp;shy;rad&amp;amp;shy;raum mit 8 Plät&amp;amp;shy;zen in ei&amp;amp;shy;nem CNL-&amp;amp;shy;Sitz&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen (Bauart Bomdz) der DB&lt;br /&gt;
Bild:08-010520113948.jpg |Einstiegs&amp;amp;shy;tür zum Fahr&amp;amp;shy;rad&amp;amp;shy;raum mit 20 Plät&amp;amp;shy;zen in ei&amp;amp;shy;nem CNL-&amp;amp;shy;Halb&amp;amp;shy;lie&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen der DB&lt;br /&gt;
Bild:02-2012-06-10 17-15-33 745.jpg|8 Plätze Fahrrad&amp;amp;shy;ab&amp;amp;shy;teil in ei&amp;amp;shy;nem Inter&amp;amp;shy;city-&amp;amp;shy;Zug der DB, Gat&amp;amp;shy;tung Bimdz (ehem. Interregio)&lt;br /&gt;
Bild:01-2012-05-19 18-18-37 924.jpg|Mehrzweck&amp;amp;shy;ab&amp;amp;shy;teil in ei&amp;amp;shy;nem Nah&amp;amp;shy;ver&amp;amp;shy;kehrs-&amp;amp;shy;Dop&amp;amp;shy;pel&amp;amp;shy;stock&amp;amp;shy;zug der DB, Gat&amp;amp;shy;tung DBuz747 (ehem. DR-Wagen)&lt;br /&gt;
Bild:03-2012-06-23 20-32-07 965.jpg|Mehrzweck&amp;amp;shy;ab&amp;amp;shy;teil in ei&amp;amp;shy;nem Nah&amp;amp;shy;ver&amp;amp;shy;kehrs-&amp;amp;shy;Trieb&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen der DB, Typ VT628&lt;br /&gt;
Bild:07-290520114149.jpg|thumb|Mehrzweck&amp;amp;shy;ab&amp;amp;shy;teil in ei&amp;amp;shy;nem Nah&amp;amp;shy;ver&amp;amp;shy;kehrs-&amp;amp;shy;Dop&amp;amp;shy;pel&amp;amp;shy;stock&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen der DB, Bauart DBpz&lt;br /&gt;
Bild:04-2012-07-28 19-25-14 277.jpg|Fahrrad&amp;amp;shy;raum mit 20 Plät&amp;amp;shy;zen in ei&amp;amp;shy;nem CNL-&amp;amp;shy;Halb&amp;amp;shy;lie&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen der DB&lt;br /&gt;
Bild:Rad im GTW-Zug.jpg|Fahrradplätze in einem GTW2/6 Triebwagen der Usedomer Bäderbahn&lt;br /&gt;
Bild:Rad_im_IR_Steuerwagen.jpg|Fahrradraum mit 10 Stellplätzen, davon 2 für Tandem, in einem Intercity-Zug der DB, Bauart Bimdzf269 (ehem. Interregio)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradkarten im Nahverkehr ==&lt;br /&gt;
Die Fahrradkarte kostet im Nahverkehr '''5,- €''', in einigen Bundesländern, einigen Landkreisen und manchen Tarifverbünden ist die Mitnahme des Rades sogar kostenlos. Zeitliche Beschränkungen gibt es in einigen Ballungsgebieten. Die folgende Tabelle verschafft dazu einen Überblick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;830&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Geltungsbereich !! Fahrradmitnahme !! Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Baden-Württemberg || 5,50 € während der HVZ, sonst kostenlos!|| Fahrradtageskarte im Nahverkehr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bayern || 5,- € &amp;lt;br/&amp;gt; 5,- € &amp;lt;br/&amp;gt; bis 5 € || Fahrradkarte Nahverkehr (deutschlandweit) - gilt nicht in Verbünden&amp;lt;br/&amp;gt; Fahrradtageskarte Bayern - gilt auch in U-Bahnen&amp;lt;br/&amp;gt; Fahrrad-Kurzstreckenkarte Bayern - [http://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/mitnahme/bahn_und_bike_bayern.shtml DB-Info]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nordrhein-Westfalen || 5,- € || Fahrrad-Ticket NRW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rheinland-Pfalz || kostenlos || ab 9 Uhr bis Betriebsschluss und ganztägig an Wochenenden und Feiertagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Saarland || kostenlos || ab 9 Uhr bis Betriebsschluss und ganztägig an Wochenenden und Feiertagen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sachsen-Anhalt || kostenlos ||  keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Thüringen || kostenlos ||  keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sachsen, Nahverkehrsraum Leipzig (entspricht dem alten Bezirk Leipzig)|| kostenlos || keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Mittelsachsen (um Chemnitz) || kostenlos || nur mit Verbundfahrkarten, nicht verbundgrenzenüberschreitend&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Lahntalbahn (Koblenz-Gießen) || kostenlos ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsverbünde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baden-Württemberg ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;950&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verkehrsverbünde&amp;lt;br/&amp;gt; Baden-Württemberg!! Streckennetz !! Fahrradmitnahme !! Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Heilbronner Verkehrsverbund [http://www.heilbronner-verkehrsverbund.de/ HNV] || [http://www.h3nv.de/pdf/liniennetz-hn-nsu.pdf Netzplan] || ? || ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Karlsruher Verkehrsverbund [http://www.kvv.de/kvv/ KVV] || [http://www.kvv.de/kvv/documentpool/liniennetzplan/j10/lnetz_j10.pdf Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.kvv.de/kvv/tarife/tarif1_5.php Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau [http://www.naldo.de/ naldo] || [http://www.naldo.de/fileadmin/media/download/Netzplaene/2010Regio.pdf Netzplan] || kostenpflichtig, Ausnahme sind [http://www.naldo.de/fileadmin/media/download/Gruppen_Fahrrad/18-2-AKT-kostenlose_Fahrradmitnahme.pdf diese] Linien || [http://www.naldo.de/Fahrraeder-und-H.562.0.html Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Regio-Verkehrsverbund Freiburg [http://www.rvf.de/ RVF] || [http://www.rvf.de/PDF/Liniennetzplan.pdf Netzplan] || bedingt kostenlos || [http://www.rvf.de/PDF/RVF_Fahrkarten.pdf Mitnahmeregelungen] &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Regio Verkehrsverbund Lörrach [http://www.rvl-online.de/ RVL] || [http://www.rvl-online.de/web/fileadmin/user_upload/Verbundgebiet/Tarifzonenpl_09_10.pdf Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos in S, RB, RE,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.rvl-online.de/web/Fahrradmitnahme.146.0.html?&amp;amp;L=mqsprgyet Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Rhein-Neckar [http://www.vrn.de/ VRN]&amp;lt;br/&amp;gt;Rhein-Neckar (BW, RP + Hessen) || [http://www.vrn.de/linienplaene/netzlinienplaene/gesamtnetz/ Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.vrn.de/fahrausweise/mitnahmeregelungen/ Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar [http://www.v-s-b.de/ VSB] || [http://www.v-s-b.de/zonenplan.php Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.v-s-b.de/tarifinformationen.php Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart [http://www.vvs.de/ VVS] || [http://www.vvs.de/download/71.pdf Netzplan] || Mo. - Fr. ab 8:30 Uhr kostenlos in S, RB, RE,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.vvs.de/tickets/mitnahme-von-fahrraedern/ Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Waldshuter Tarifverbund [http://www.wtv-online.de/ WTV] || [http://www.wtv-online.de/v1/40-waldshut-fahrplaene/fahrplandownload.php?select_jahr=2009&amp;amp;select_orte=999&amp;amp;senden=OK Linien] || 3,00 € || [http://www.wtv-online.de/v1/30-waldshut-tickets-zonen/80-waldshut-fahrradmitnahme/Fahrrad.php Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayern ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;950&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verkehrsverbünde&amp;lt;br/&amp;gt;Bayern!! Streckennetz !! Fahrradmitnahme !! Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund [http://www.avv-augsburg.de/ AVV] || [http://www.avv-augsburg.de/download/karten/Liniennetz_Gesamtraum.pdf Netzplan] || 1,60 € am Tag || [http://www.avv-augsburg.de/news.php?id=45 Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Donau-Iller-Nahverkehrsverbund [http://www.ding-ulm.de/ DING] || [http://www.ding-ulm.de/data/downloads/Liniennetzplan_Eisenbahnstrecken_12_09.pdf Netzplan] || Tageskarte 4,00 € || [http://www.ding.eu/mehr_zum_tarif/fahrradmitnahme/index.php Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Münchner Verkehrs- und Tarifverbund [http://www.mvv-muenchen.de/de/home/index.html MVV] || [http://www.mvv-muenchen.de/web4archiv/objects/download/5/schnellbahnnetz_2010.pdf Netzplan] || 2,50 € für RB, S, U Bahnen || [http://www.mvv-muenchen.de/de/tickets-preise/mitnahmeregelungen/index.html Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Regensburger Verkehrsverbund [http://www.rvv.de/ RVV] || [http://www.rvv.de/index.php?id=0,22 Netzplan] || Biker-Ticket für Fahrradbuslinien || [http://www.rvv.de/index.php?id=0,39 Fahrradbuslinien]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Großraum Nürnberg [http://www.vgn.de/ VGN] || [http://www.vgn.de/gesamtraum_top/ Netzplan] || kostenplichtig, Sperrzeiten || [http://www.vgn.de/00000000-0406-1100-3000-00E07D97B84E Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berlin-Brandenburg ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;950&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verkehrsverbund&amp;lt;br/&amp;gt;Berlin-Brandenburg!! Streckennetz !! Fahrradmitnahme !! Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [http://www.vbb.de/ VBB] || [http://www.vbb.de/de/article/liniennetze/liniennetze/897.html Liniennetze] || Bei vorhandenem Platz in gekennzeichneten Wagen&amp;lt;br /&amp;gt; Unterschiedliche [http://www.vbb.de/de/article/fahrpreise/fahrpreise/8841.html#fahrradkarten Tarifgebiete], bis zu 3,20€/Einzelfahrt || [http://www.vbb.de/de/article/mitnahmemoeglichkeiten/fahrraeder/950.html Mitnahmemöglichkeiten]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hessen ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;950&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verkehrsverbünde&amp;lt;br/&amp;gt;Hessen!! Streckennetz !! Fahrradmitnahme !! Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund [http://www.nvv.de/ NVV]&amp;lt;br/&amp;gt;(Nord-Hessen) || [http://www.nvv.de/uploads/media/SVP_NVV_2010_schematisch.pdf Netzplan] || kostenlos || [http://www.nvv.de/uploads/media/Bef%C3%B6rderungsbedingungen_131209.pdf Beförderungsbedingungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund [http://www.rmv.de/ RMV]&amp;lt;br/&amp;gt;(Mittel- u. Südhessen + Mainz) || [http://www.rmv.de/coremedia/generator/Bilder/0Abbildungen/PlaeneNetzplaene/PLA__Schienennetzplan__PDF,property=data.pdf Netzplan] || kostenlos ganztägig, Sperrzeiten im Berufsverkehr in &amp;lt;br/&amp;gt;einigen Städten bei Bussen, Straßen- u. U-Bahnen || [http://www.rmv.de/coremedia/generator/RMV/Tickets/Fahrkartensortiment/Sonstiges/ARTVOLL/FAHRK__SONST__ARTVOLL__Fahrradmitnahme.html Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Rhein-Neckar [http://www.vrn.de/ VRN]&amp;lt;br/&amp;gt;Rhein-Neckar (BW, RP + Hessen) || [http://www.vrn.de/linienplaene/netzlinienplaene/gesamtnetz/ Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.vrn.de/fahrausweise/mitnahmeregelungen/ Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Niedersachsen === &lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;950&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verkehrsverbünde&amp;lt;br/&amp;gt;Niedersachsen!! Streckennetz !! Fahrradmitnahme !! Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Südniedersachsen [http://www.vsninfo.de/ VSN]&amp;lt;br/&amp;gt; || [http://www.vsninfo.de/index.php?parent=1770 Netzplan] || in Bussen kostenlos, im Zug 4,50 € (Achtung BahnCard-Besitzer - v.a. Familien: Innerhalb des Verbundes gibt es keine Bahncard-Ermäßigungen, daher ggf. eine Karte für einen weiter entfernten Zielbahnhof erwerben, um eine ermäßigte Fernverkehrskarte zu erhalten. Bei Zielen innerhalb des Verbundes muss für Kinder eine eigene Karte gekauft werden, zudem nur geringe Kinderermäßigung!) || [http://www.vsninfo.de/index.php?parent=1493 Erläuterungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Großraum Verkehr Hannover  [http://www.gvh.de/ GVH]&amp;lt;br/&amp;gt; || [http://www.gvh.de/netzplaene.html Netzpläne] || Bedingungen je nach Verkehrsträger unterschiedlich, bei DB und Metronom gilt: Am Wochenende sowie Wochentags zwischen 8:30 und 15:00 sowie ab 19:00 kostenlos, sonst 2,20 € (Einzelticket 1Zone gilt als Radkarte im gesamten Verbund)|| [http://www.gvh.de/fahrrad.html Erläuterungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rheinland-Pfalz ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;9&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; width=&amp;quot;950&amp;quot; text-align=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;Background-color:#E8E8E8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Verkehrsverbünde&amp;lt;br/&amp;gt;Rheinland-Pfalz!! Streckennetz !! Fahrradmitnahme !! Bedingungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund [http://www.rnn.info// RNN] || [http://www.rnn.info/uploads/media/RNN-Liniennetzplan.pdf Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.rnn.info/Fahrrad.823.0.html Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Rhein-Mosel [http://www.vrminfo.de/vrm/index.php VRM] || [http://www.vrminfo.de/vrm/liniennetz/liniennetz.php Netzplan] || ? (Vermutlich wie in den benachbarten Verbünden) || Mitnahmeregelungen ?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Region Trier [http://www.vrt-info.de/index.php VRT] || [http://www.vrt-info.de/liniennetzkarte.php Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.vrt-info.de/pdf/flyer_tarifbestimmungen_2010.pdf Beförderungsbedingungen]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund Rhein-Neckar [http://www.vrn.de/ VRN]&amp;lt;br/&amp;gt;Rhein-Neckar (BW, RP + Hessen) || [http://www.vrn.de/linienplaene/netzlinienplaene/gesamtnetz/ Netzplan] || Mo. - Fr. ab 9 Uhr kostenlos,&amp;lt;br/&amp;gt;an Wochenenden und Feiertagen ganztägig kostenlos || [http://www.vrn.de/fahrausweise/mitnahmeregelungen/ Mitnahmeregelungen]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachtzug ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Nachtzügen stehen unterschiedlich viele Fahrradplätze zur Verfügung. Einen Überblick bietet ein [http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/cnl/MDB98785-fahrrad.pdf pdf]-Dokument der Bahn. Ansonsten gelten für die Nachtzüge die gleichen Bedingungen wie für die normalen Fernzüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationaler Zugverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationale Fahrradkarten kann man nicht online buchen. Das ist nur per Hotline, am Schalter oder in spezialisierten Reisebüros möglich. Da diese Fahrkarten wohl nicht so häufig gebucht werden, sollte man sich auf eine längere Dauer des Kaufs einstellen. Diese Einschränkung gilt zumeist nicht für die Radfahrer-Hotline, deren Mitarbeiter sich mit der internationalen Fahrradkarte gut auskennen, auch mit Sparpreisen im länderübergreifenden Transport. Menge, Anordnung und Verteilung von Fahrradräumen und -plätzen sind je nach fahrzeugstellender Bahnverwaltung sehr unterschiedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport von Trikes, Liegerädern, Tandems, Anhängern ==&lt;br /&gt;
Eine Fahrradkarte für „Sonderformen“ an Rädern ist nur am Schalter oder telefonisch (Radfahrer-Hotline siehe oben) zu buchen. Man erhält auf diese Weise dieselbe Fahrradkarte wie auf den anderen Vertriebswegen, jedoch prüft der Mitarbeiter bei der Buchung der Stellplätze, ob der gewünschte Zug einen Fahrradwagen mit passender Bauart führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge mit Radmitnahme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''''Zugart | Baureihe | Zugname | Anzahl Fahrradstellplätze '''''&lt;br /&gt;
* ICE-T | 411 821-2 | &amp;quot;Darmstadt&amp;quot; | 3 Fahrradstellplätze &lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Wikivoyage:Fahrradtransport|Wikivoyage Fahrradtransport]]&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutscher_Tarif-_und_Verkehrsverb%C3%BCnde Wikipedia-Übersicht] der Verkehrsverbünde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnreise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Fahrradtransport_im_Fernbus&amp;diff=100747</id>
		<title>Diskussion:Fahrradtransport im Fernbus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Fahrradtransport_im_Fernbus&amp;diff=100747"/>
		<updated>2019-05-22T09:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Fahrradtransport_im_Fernbus&amp;diff=100734</id>
		<title>Diskussion:Fahrradtransport im Fernbus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Fahrradtransport_im_Fernbus&amp;diff=100734"/>
		<updated>2019-05-21T18:00:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: Die Seite wurde neu angelegt: „Wichtig zur Fahrradmitnahme bei FlixBus: Ich habe mir ein Ticket von Köln nach London für eine der wenigen Fahrten mit Fahrradträger gebucht. Etwa zwei Mona…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wichtig zur Fahrradmitnahme bei FlixBus:&lt;br /&gt;
Ich habe mir ein Ticket von Köln nach London für eine der wenigen Fahrten mit Fahrradträger gebucht. Etwa zwei Monate vor Abfahrt erhielt ich die Mitteilung, man tausche den Bus und so könne man kein Fahrrad befördern, man bot mir aber Alternativen (jedoch ohne konkrete Nennungen) und Erstattung an.&lt;br /&gt;
Auf meine Antwort, mir doch bitte Alternativen zu nennen, erhielt ich erneut eine Nachricht, wo ich die Fahrradmitnahme auf der Website einstellen konnte. Wie sich in weiteren Mails und Telefonaten herausstellte, teilte mir man im Kundencenter entweder zusammenhangslose oder widersprüchliche Informationen mit, zumal die Buchung mit Fahrrad für die Fahrt auch zwei Wochen später immer noch möglich war. &lt;br /&gt;
Als ich dann um eine schriftliche Bestätigung bat, weil mir jetzt wieder jeder den Transport des Fahrrads zugesichert hatte, stellte sich nach Nachfrage des Mitarbeiters irgendwo anders heraus, dass ich das Rad nicht mitnehmen könne, ein Storno sei im Internet möglich. Doch dieses hätte ein Entgeld gekostet und erst nach einem weiteren Telefonat mit der ersten einigermaßen kompetenten Mitarbeiterin bekam ich es schlussendlich erstattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fazit muss ich feststellen, dass der Kundencenter von FlixBus nur schlecht auf die Belange von Kunden eingehen kann und selbst nicht ausreichend über die Möglichkeiten informiert ist. Mittlerweile gibt es zwischen Köln oder Frankfurt und London keine Möglichkeit, das Fahrrad im Buchungsprozess mit anzugeben. Eine telefonische Anmeldung mit Verpackung soll wohl funktionieren, aber da sollte man sich bei solchem Personal auch nicht darauf verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint mir, dass viele Angebote nur für das Image vorgegeben werden und dann wieder zurückgerufen werden, zum Ärger des Fahrgasts. Übrigens gab es eine Fehlermeldung, als ich die Leistung des Kundencenters mit einem Stern bewerten wollte, bei fünf ging es ins nächste Menü weiter. So erhalten die also eine hohe Kundenzufriedenheit, indem schlechte Bewertungen gleich rausfallen. Angesichts des niedrigen Preises ist der gesamte Service aber keine Überraschung. &lt;br /&gt;
Ich möchte nur davor warnen, dass man sich auf die Fahrradmitnahme bei FlixBus nicht verlassen kann. Sogar bei der Bahn funktioniert das besser.&lt;br /&gt;
Ich wüsste nur gerne, ob sowas bei FlixBus öfter vorkommt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Greenways_Praha_-_Wien&amp;diff=100647</id>
		<title>Greenways Praha - Wien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Greenways_Praha_-_Wien&amp;diff=100647"/>
		<updated>2019-04-28T17:08:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Greenways Praha - Wien&lt;br /&gt;
| Logo = Logogreenways.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 448&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 2305&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 2347&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;49.148287&amp;quot; lon=&amp;quot;15.568774&amp;quot; zoom=&amp;quot;7&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier den Einführungstext schreiben. Maximal drei Sätze. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- {{Retour|Prague-Vienna Greenways (retour)}} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Greenway führt über kleine Landstraßen und Waldwege von Prag nach Wien, ab Mähren immer nahe an der österreichischen Grenze. Die Beschilderung (siehe oben) wird ergänzt durch eine Nummerierung, das Symbol kommt nicht immer vor. Im Netz findet man Infoflyer mit recht guten Radkarten, die unerlässlich sind, weil die Beschilderung nicht immer vollständig ist. Im Thayatal kann ist Schieben auf kurzen Stücken unumgänglich, sonst ist man meist auf geteerten Wegen unterwegs. Anfangs- und Endpunkt sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, gute Anbindung haben außerdem Tabor, Jindrichuv Hradec, Znojmo und Breclav (die beiden letzteren etwas abseits des Radwegs).&lt;br /&gt;
Besonders der NP Thayatal mit dem Schloss Vranov, aber auch die anderen Abschnitte sind sehr schön. Hügel, Wälder, Seen und Schlösser wechseln sich ab. Nach dem Nationalpark bis zur österreichischen Grenze eher unspektakulär, dafür flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier allgemeine Hinweise zum Radweg wie Streckenführung, Wegequalität, Art der Beschilderung, Anreisemöglichkeiten etc. schreiben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praha 5-Hlubočepy ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Prag]]&lt;br /&gt;
Die Ausfahrt aus Prag erfolgt entlang der Moldau bis zu einer Autobahnbrücke, nach der der Greenway nach Osten abzweigt (beschildert). Anschließend einfache Wegfindung durch Siedlungen und ein Waldgebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Hrádek nad Nisou - Domazlice#Praha 5-Hlubočepy|Hrádek nad Nisou - Domažlice]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Moldau#Praha 5-Hlubočepy|Moldau Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|50.042208|14.407971|196|Nad konecnou, Nähe Straßenbahnhaltestelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|7,9|8|99|3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Praha 11 ===&lt;br /&gt;
Bis Pruhonice knifflige Wegfindung, nicht immer eindeutig beschildert. Ab dort folgt der Greenway fast ausnahmslos der nationalen Radroute 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|50.0310325|14.4926490|302|Steg über Autobahn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|6,6|14|138|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pruhonice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|50.0004148|14.5510653|297|Pruhonice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|5,7|20|197|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herink ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.9674524|14.5753476|360|Herink}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|12,4|33|290|94}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kamenice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.9031855|14.5828847|392|Kamenice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|4,0|37|290|169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Týnec nad Sázavou-Cakovice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.8734350|14.5932136|308|Týnec nad Sázavou-Cakovice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|5,6|42|294|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Týnec nad Sázavou ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.8320089|14.5901561|262|Flussbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|12,6|55|439|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neveklov ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.7529219|14.5334777|412|Neveklov}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|8,8|64|523|270}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prosenická Lhota-Klimetice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.6844764|14.5100537|440|Prosenická Lhota-Klimetice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|4,5|68|524|332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosova Hora ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gute Campingmöglichkeit (hier ansonsten rar gesät) beim Gasthof [http://www.strnadovskymlyn.cz Strnadovsky Mlyn], dazu in Jesenice hinter Kosova Hora auf die 120 abbiegen, die in Sedlec Prcice wieder auf den Track trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.6539418|14.4720179|378|Kosova Hora}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|15,0|83|636|418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sedlec-Prcice-Sedlec ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.5732399|14.5330544|409|Sedlec-Prcice-Sedlec}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|10,7|94|819|437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strezimír ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.5325344|14.6095634|596|Strezimír}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|3,1|97|819|502}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Borotín ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.5049564|14.6124553|521|Borotín}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|14,2|111|844|614}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tábor ===&lt;br /&gt;
Kleiner Campingplatz etwa drei Kilometer vor der netten Stadt ca. 200 m vom Radweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.4140834|14.6620636|437|Tábor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|7,9|119|930|652}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radimovice u Želce ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.3766012|14.6487732|484|Radimovice u Želce}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|7,8|127|930|731}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Planá nad Lužnicí ===&lt;br /&gt;
Die Route folgt ab jetzt dem Radweg Nr. 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.3542622|14.6993640|394|Flussbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|5,2|132|990|735}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Košice u Sobeslavi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.3251003|14.7524339|456|Košice u Sobeslavi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|5,7|138|1024|779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tucapy ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.2911717|14.8033317|449|Tucapy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|6,5|144|1054|788}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dírná ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.2427715|14.8451900|470|Dírná}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|13,0|157|1171|846}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lodhérov-Studnice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.1920399|14.9601901|535|Lodhérov-Studnice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|2,2|160|1171|869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velký Ratmírov (Groß Rammerschlag) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.1778445|14.9380620|509|Velký Ratmírov (Groß Rammerschlag)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|6,3|166|1179|911}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jindrichuv Hradec IV ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.1431009|14.9973661|467|Jindrichuv Hradec IV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|5,5|171|1193|936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dolní Ždár ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.1010070|14.9886611|452|Dolní Ždár}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|11,4|183|1295|985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lesní hotel Peršlák ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.0202250|15.0255658|495|Lesní hotel Peršlák}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|5,9|189|1390|999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nová Bystrice ===&lt;br /&gt;
Campingplatz am See etwa fünf Kilometer hinter der Stadt, zwei Kilometer abseits der Radroute.&lt;br /&gt;
Hinter Klaster besteht die Möglichkeit, steigungsarmer auf der Straße 152 zu bleiben, die aber nicht am Schloss Landstejn vorbeiführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.0192381|15.1021767|591|Nová Bystrice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|13,9|203|1508|1139}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Staré Mesto pod Landštejnem ===&lt;br /&gt;
Der Radweg führt nach dem Ort auf einen Waldweg (schön). Wer es kürzer haben möchte, bleibt auf der Straße 152 nach Slavonice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|49.0034506|15.2539360|545|Staré Mesto pod Landštejnem}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|7,8|210|1572|1237}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slavonice (Zlabings) ===&lt;br /&gt;
Die Route führt ab hier auf dem Radweg Nr. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.9974144|15.3520343|517|Slavonice (Zlabings)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|9,4|220|1592|1338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Písecné (Piesling) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.9647191|15.4622085|437|Písecné (Piesling)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|12,7|232|1667|1397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vratenín (Fratting) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.9036560|15.5973706|465|Vratenín (Fratting)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schöne Variante mit Campingplatz bei Bitov am Stausee, dazu hinter Vratenin in Uherice auf die 411 abbiegen. Via Burgruine Cornstejn trifft man in Vranov wieder auf den Track.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|21,9|254|1769|1627}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schloss Vranov nad Dyjí (Frain) ===&lt;br /&gt;
Die Route führt hinab ins Thayatal, vorher am bekannten Schloss vorbei. Campingplatz nach einem Staudamm am See, alternativ nach einem weiteren Anstieg in Lesna an einem kleinen Automuseum. Fährt man nicht ins wunderschöne Thayatal, kann man nach Znojmo an der Straße weiter.&lt;br /&gt;
Der Radweg führt über Schotterwege mit steilen Passagen durch den Nationalpark, nach einer steilen Teerabfahrt und einer Brückenüberquerung geht es auf der anderen Seite wieder steil nach oben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.8968006|15.8137380|312|Schloss Vranov nad Dyjí (Frain)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|29,5|284|1988|1932}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Šatov (Schattau) ===&lt;br /&gt;
Erneut ist es möglich, auf der Straße nach Znojmo zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.7948461|16.0056858|250|Šatov (Schattau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|21,4|305|2010|2017}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jaroslavice (Joslowitz) ===&lt;br /&gt;
In Hevlin wechselt die Radroute auf den Radweg Nr. 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.7573903|16.2340582|193|Jaroslavice (Joslowitz)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|27,6|333|2025|2050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nový Prerov (Neuprerau) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.8032654|16.4947525|179|Nový Prerov (Neuprerau)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|11,2|344|2054|2056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mikulov (Nikolsburg) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.7996500|16.6266583|202|Mikulov (Nikolsburg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|11,1|355|2084|2076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Úvaly (Garschönthal) ===&lt;br /&gt;
In Valtice etwa zwei Kilometer abseits der Route kann man im Garten des Hostels zelten.&lt;br /&gt;
Über die Hauptstraße (oder Umweg mit weniger Verkehr) erreicht man Breclav im Dreiländereck. Hier besteht Fernverkehrsanschluss an die Strecke (Berlin-)Prag-Wien(-Budapest).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.7413610|16.7038594|204|Úvaly (Garschönthal)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|4,1|359|2123|2114}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schrattenberg bei Poysdorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.7265520|16.7190373|204|Schrattenberg bei Poysdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|11,9|371|2202|2205}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Poysdorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeltplatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.6680686|16.6324019|198|Poysdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|11,0|382|2224|2249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ebersdorf an der Zaya ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.6033826|16.6964158|177|Ebersdorf an der Zaya}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|2,6|384|2229|2249}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bullendorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Eurovelo 9#Bullendorf|Eurovelo 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.5935316|16.6705764|183|Bullendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|8,6|393|2243|2255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lanzendorf bei Mistelbach ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.5605981|16.5767044|193|Zayabrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|7,3|400|2261|2255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ladendorf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.5336324|16.4921808|211|Ladendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|24,1|424|2334|2362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wolkersdorf im Weinviertel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.3829024|16.5134947|175|Wolkersdorf im Weinviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{KilometrierungHm|23,5|448|2356|2400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wien, Nordsteg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Donau#Wien, Nordsteg|Donau Radweg]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Eurovelo 9#Wien, Nordsteg|Eurovelo 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|48.253817|16.381474|165|Nordsteg (Gelbe Brücke)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|im Mai 2016}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Mai 2016 | jerzvar | Valtice-Praha (als Teilstrecke [[Wien - Bratislava - Praha - Berlin - Hamburg|Wien-Hamburg]]) }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Herbst 2009 | thomas56 | komplette Strecke }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.greenways.by&lt;br /&gt;
* http://www.pragueviennagreenways.org/&lt;br /&gt;
* http://czechgreenways.wordpress.com/&lt;br /&gt;
* http://www.myczechrepublic.com/regions/prague-vienna-greenways.html&lt;br /&gt;
* http://www.czech-tourist.de/sport_radtour4.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Anderer Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Tschechien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Fahrradtransport_im_Flugzeug&amp;diff=100488</id>
		<title>Fahrradtransport im Flugzeug</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Fahrradtransport_im_Flugzeug&amp;diff=100488"/>
		<updated>2019-04-07T16:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Fluggesellschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Transport des Fahrrads im Flugzeug ist immer mit Aufwand und der Gefahr der Beschädigung verbunden. Eine Anmeldung ist unerlässlich. Teilweise kann man bei der Internetbuchung bereits Sperrgepäck angeben, manchmal muss man dies über Telefon erledigen, wobei oft horrende Telefonkosten (wegen so genannter Service-Nummern) anfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut das Fahrrad behandelt wird, hängt ''nicht'' von der Fluggesellschaft ab, sondern vom Flughafenpersonal, welches das Gepäck ein- und auslädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Fluggesellschaften schreiben eine Verpackung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: '''Es hängt vom Eincheck-Personal ab, wie streng oder lax die Vorschriften angewandt werden. Es empfiehlt sich, einen aktuellen (!) Ausdruck der Mitnahmebedingungen parat zu haben, um Diskussionen zu verkürzen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codeshare-Flüge ===&lt;br /&gt;
Bei einem Codeshare-Flug erwirbt man ein Ticket von Fluggesellschaft A, der eigentliche Flug wieder aber von Fluggesellschaft B durchgeführt. Für den Fahrradtransport ist dabei wichtig, dass in aller Regel die Bestimmungen der den Flug tatsächlich durchführenden Gesellschaft gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Fluggesellschaft A bietet kostenlosen Fahrradtransport an; Fluggesellschaft B verlangt 100&amp;amp;nbsp;€. Wenn man nun ein Ticket von A kauft, aber der Flug von B betrieben wird, muss man für den Fahrradtransport 100&amp;amp;nbsp;€ bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Buchung wird auf Codeshare-Flüge immer hingewiesen (&amp;quot;durchgeführt von&amp;quot; bzw. &amp;quot;operated by&amp;quot;) und meist lassen sie sich zusätzlich über die vierstellige Flugnummer erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gepäck-Tipp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil Fluggesellschaften meist nach Anzahl der Gepäckstücke die Gebühren berechnen, ist es empfehlenswert, nur eine große Tasche aufzugeben. Wir kaufen dazu immer in einem örtlichen Armyladen gebrauchte Bundeswehr Kampftragetaschen. Die sind sehr stabil und es paßt sehr viel rein. Wir nehmen als Handgepäck eine Backroller Tasche (mit Lenkertasche und Wertsachen drin). Zelt, Schlafsack, Werkzeug, die zweite Backroller Tasche und das sonstige Gepäck passen sehr gut in die Kampftragetasche. Diese lassen wir dann am Zielflughafen zusammen mit den Kartons zurück und radeln unbeschwert los. [[Bild:Fluggepaeck.jpg|thumb|250px|mit Bundeswehr Kampftragetaschen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzung: Auch sehr preisgünstige [https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91eSdOhE8sL._SX569_.jpg Gewebetaschen] können für das Zusammenfassen des Gepäcks verwendet werden. Diese können zusätzlich noch mit Spannriemen (die man vielleicht sowieso für die Befestigung von Gepäck am Fahrrad dabei hat) oder mit Klebebändern stabilisiert werden. Diese Taschen lassen sich sehr klein zusammenfalten und haben ein geringes Gewicht, so dass sie auch bei der Tour mitgeführt werden können, wenn z. B. ein Rückflug genutzt werden soll. Ein Bild findet man [https://lh3.googleusercontent.com/vmDktA8LKQNve60BEk5PafViRfm8r1isCv-Ki1SkKp__P8WcS7GaL3a3OAgA7I85ag3NwFc6nWtfyz7zmxK15s-fN4HCuSUNpbjE4sPGZf-DqdnOya4ETLZq3xmDX85vXmgZaaUvm0p77t54ILGZhChkzhYSjUObZ2sOC34pbxmwlNV8IfuRCShQ3d0Ze5JJWK26rmQI9qtsib7YqOoalJny4xRFtfMquI8yFVgUekJ-541H05hEl8KRu9AIdeZS51hCdYZ8k3jqqsYGmYKMG0XNIUxkGwGB9010pUC9HT8xkB5phwDdnx2o3LiL181mwsRsrJbz-EYK808a-zvBEs8s6MdgR-x66GhLUtAFc2FZFaR9RpAY9Sr86g2CBTLPfZmq4A0TL7V_EIIffEZO7i74GtytWFGW5mfy4XZ9ivJMutL28oF_BrE6FDGBOXxngINc32p6pkDPbuRSAXv1ibJu0niQH-bBZsHo5ZfwAIezUsKX5BZMNJ1pA-K09_SwdYrVyvp5K5IqfbG3UEogmsPDnKHD0b1iju3NfJ0ijELTyxQ-XfGkjDivQsxbse1J6_K6BG3r5xUv20TFeKTUHl8VEKpMGSGgoB1PWOmg98994xPXC1Ef5lbhcZjF1-41j6zE-MRk_GS4QWQ8CB5JRbfOOZa3078a4olVzfxuBm1bA3Rql0e6vzxwiIVysxGX49WKr87ZhaNOY-BMppY=s800-no?.jpg HIER].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verpackung und Schutz des Fahrrads ==&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 4393 rayno.JPG|thumb|250 px|Variante Luftpolsterfolie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Ansichten, ob man sein Rad verpacken soll, wenn es nicht vorgeschrieben ist. Die eine Theorie besagt, das Rad sollte mit einer Verpackung so gut und sicher wie möglich geschützt werden. Die andere sagt, die Verpackung sollte nur soweit gehen, dass das Fahrrad noch als solches erkennbar ist, damit es entsprechend behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ohne Verpackung: Lenker längs stellen und Pedale abschrauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frischhaltefolie der Wickelstation: schützt gut, Rad aber nicht rollbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Plane: Eine transparente Plastikfahrradgarage (alternativ irgendeine Folie) übers Rad stülpen. Das schützt nur davor, dass sich Schalt- und Bremszüge mit anderem Gepäck verheddern. Das Rad ist rollbar, sodass beim Verladen (hoffentlich) sorgsamer vorgegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rahmen mit Heizungsisolierung schützen, Lenker, Sättel, etc. mit Luftpolsterfolie umwickeln, Laufräder ggf. durch Pappe schützen, die am Gepäckträger bzw. Lowrider mit Kabelbinder befestig wird, Schaltwerk demontieren oder auch mit Pappe oder Lufpolsterfolie schützen oder auch mit einer aufgeschnittenen Cola-Dose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karton: Gibt es kostenlos bei Radhändlern, weil sie froh sind, weniger entsorgen zu müssen. In Ländern der Dritten Welt sucht man lange nach einem Karton, außerdem muss man dafür bezahlen. Manchmal kann man im Flughafen einen Karton kaufen, dann ist er teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unabhängig davon kann es sinnvoll sein, das Schaltwerk abzuschrauben und mit Kabelbindern locker baumelnd zu fixieren. Dadurch verbiegt das Schaltauge nicht bei einem Schlag oder starkem Druck. Wenn man die Laufräder ausbaut, sollte man etwas zwischen die Ausfallenden klemmen, damit Gabel/Rahmen nicht zusammengebogen werden; es gibt genau für diesen Zweck passende Kunststoffeinsätze, die mit neuen Fahrrädern geliefert werden; jeder Fahrradhändler wirft die reihenweise weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oftmals wird verlangt, die Luft aus den Reifen zu lassen. Der Grund liegt vermutlich darin, dass das Knallgeräusch eines platzenden Reifens - und das Platzen ist auch bei Normaldruck nicht ganz auszuschließen - nicht zuzuordnen ist und die Crew „besorgt“ sein könnte. Für den Radfahrer ist dies lästig, zumal spontanes Platzen eines Reifens sehr unwahrscheinlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrradtasche mit Reißverschluss - extra für den Transport angefertigt (bisher nur einmal bei &amp;quot;germanwings&amp;quot; im Einsatz). Problem: Räder rollen nicht mehr.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrrad2-lutz_.jpg|250px|thumb|Überall erhältliche Verpackung aus Pappstücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pedale abschrauben (vorher fetten!), die kommen ins normale aufgegebene Gepäck. Der Sattel wird mit einem Handtuch o.ä. umwickelt, eine Plastiktüte darüber und mit Klebeband umwickelt. Der Lenker wird um 90º gedreht. Um die empfindlichen Teile am Lenker werden zwei Stücke Karton gewickelt und festgeklebt. Am Ziel angekommen zieht man den Karton einfach zur Seite weg und das Cockpit ist sofort startklar. Für die Schaltung hinten ein großes Stück Karton, das wahlweise innen mit irgendetwas weichem gepolstert werden kann. Vorher die Kette auf die inneren Ritzel vorne und hinten schalten. Mit dem Schraubenzieher werden ein paar Löcher an passenden Stellen gebohrt und der Karton mit Kabelbindern an den Hinterradstreben und am Gepäckträger fixiert. Gleiches gilt auch für den Karton, der die Kurbel schützt bzw. anderer Leute Gepäck vor den schmutzigen Zahnkränzen und der Kette schützt. Zum Abschluss noch den gedrehten Lenker mit einem Stückchen Schnur oder Klebeband so am Oberrohr locker fixieren, dass man noch lenken kann, das Vorderrad sich aber nicht um 180º verdrehen lässt. Auf diese Art und Weise lässt sich das Rad schieben und lenken. Mehrfach haben wir auch schon Flughafenpersonal beim Einladen der Räder beobachten können, die unsere Räder tatsächlich geschoben und nicht etwa geworfen haben... Das Verpacken geht auf diese Art und Weise recht flott, auch das wieder Auspacken ist mit einer Zange zum Abknipsen der Kabelbinder innerhalb weniger Minuten erledigt.&lt;br /&gt;
* Tipp: Mit Kabelbinder lassen sich auch prima die Steckverschlüsse der Ortliebtaschen bzw. Gepäckrollen gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Galerie Transportverpackungen]] werden Fotos von Vepackungslösungen gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fluggesellschaft ==&lt;br /&gt;
* Jahr&lt;br /&gt;
* Preis&lt;br /&gt;
* Erfahrung&lt;br /&gt;
* Quelle der Erfahrung (z.B Webseite der Airline, Eigene Erfahrung, Beitrag im Forum, oder Unterschreiben '''&amp;lt;nowiki&amp;gt;--~~~~&amp;lt;/nowiki&amp;gt;''' für direkte Nachfrage)&lt;br /&gt;
* Link zur Airline&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass sich die Regelungen häufig ändern. Alle hier notierten Erfahrungen sind daher mit Vorsicht zu genießen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Air France===&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft nennt auf der HP zwar die Anforderungen an Anmeldung und Verpackung des Rades, bestätigt die tatsächliche Mitnahme auf einem bereits gebuchten Flug aber erst 36 Stunden vor Abflug. AF behält sich den Nichttransport des Rades ausdrücklich vor, ist zu keiner früheren Auskunft bereit und erklärt unter Verweis auf die eigenen Geschäftsbedingungen, dass die Verweigerung des Transportes KEINEN Anspruch auf Stornierung oder Umbuchung begründet. Da man dies erst nach Buchung eines Fluges erfährt, ist die Gesellschaft ein ungeeigneter Partner für eine langfristig geplante Radreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Air Mauritius ===&lt;br /&gt;
3/2009 (eigene Erfahrung) Mauritius- Rodrigues- Mauritius, als Extragepäck 20&amp;amp;nbsp;€ pro Strecke. Luft aus den Reifen sonst unverändert, bei Unterschrift, dass Airline nicht für etwaige Transportschäden haftbar gemacht wird. Alles o.k.&lt;br /&gt;
[http://www.airmauritius.com www.airmauritius.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Easyjet ===&lt;br /&gt;
o7/2018 (eigene Erfahrung) Berlin-Bordeaux; &lt;br /&gt;
Preis je Rad ~50 Euro, online zusammen mit Ticket und Gepäck gebucht&lt;br /&gt;
Transport in Vollkarton (vom Radladen), Pedalen ab, Lenker gedreht, Rad zusätzlich gepolstert mit Luftpolsterfolie und Rohrisoliermaterial, Luft aus den Reifen gelassen, Problemloser Check-In am Flughafen Berlin Schönefeld (Sperrgutschalter), unversehrte Ankunft am Ziel, andere Radreisende hatten nur Luftpolsterfolie, auch heil angekommen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emirates ===&lt;br /&gt;
3/2009 (eigene Erfahrung) München- Dubai- Mauritius und retour, im Freigepäck (damals 20kg jetzt 30kg) Fahradtransport ohne Aufpreis. Nur Luft aus den Reifen (vollkommen), sonst unverändert, bei Unterschrift, dass Airline nicht für etwaige Transportschäden haftbar gemacht wird. Alles o.k.&lt;br /&gt;
[http://www.emirates.com EMIRATES]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etihad ===&lt;br /&gt;
11/2008 (eigene Erfahrung) München- Abu Dhabi- Bangkok und retour, auf Nachfrage 10 kg Extrafreigepäck eingeräumt.&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser 30 kg Fahrradtransport ohne Aufpreis. Luft aus den Reifen, sonst unverändert, bei Unterschrift, dass Airline nicht für etwaige Transportschäden haftbar gemacht wird. Alles o.k.&lt;br /&gt;
[http://www.etihadairways.com www.etihadairways.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Germanwings ===&lt;br /&gt;
06/2012 (eigene Erfahrung) Treviso - Hannover&lt;br /&gt;
40&amp;amp;nbsp;€ pro Fahrrad, Verpackung wird lt. Internet gefordert&lt;br /&gt;
Verpackung: Karton zerschnitten und über Gepäckträger gestülpt, an Vorderrädern Karton mit Kabelbinder befestigt, Lenker eingedreht und mit Luftpolsterfolie gesichert, Sattel ebenso, Pedale demoniert, eine &amp;quot;Fahrradgarage drüber geworfen. Letztere war hinterher zerstört und ich würde nicht wieder eine solche verwenden.&lt;br /&gt;
Am Checkinn wurde gefordert, dass wir die Luft aus den Reifen lassen, dies wurde beim Sperrgepäckschalter überprüft und die Luft musste ganz heraus, dann mussten die Räder mussten durch den Scanner, dazu sollte ich das Vorderrad ausbauen, es passt schließlich auch ohne Ausbau gerade so!&lt;br /&gt;
Erstmals mussten wir eine Erklärung unterschreiben, die die Fluggesellschaft von der Haftung freistellt.&lt;br /&gt;
[http://www.germanwings.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08/2014 (eigene Erfahrung) Köln - Knock (Irland)&lt;br /&gt;
* 50&amp;amp;nbsp;€ pro Fahrrad, Lenker quer, Pedale ab, Luft raus wird gefordert, ebenso eine Fahrradtasche oder ein Karton. Für die Hinreise Folie und einen übergeworfenen Karton verwendet, für die Rückreise nur Luftpolsterfolie und Frischhaltefolie.&lt;br /&gt;
* Fahrrad kann einfach und bequem bei der Online-Buchung mitgebucht werden&lt;br /&gt;
* Es wurde keine Erklärung für eine Freistellung von der Haftung gefordert&lt;br /&gt;
* Der Check-In war beide Male problemlos und freundlich, auch unser nicht zerlegbares Tandem war kein Problem.&lt;br /&gt;
-- [[Benutzer:tinlie|tinlie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o7/2017 als Eurowings (eigene Erfahrung) Berlin-London ; &lt;br /&gt;
Preis je Rad ~50 Euro, online zusammen mit Ticket und Gepäck gebucht, Transport in Vollkarton (vom Radladen), Pedalen ab, Lenker gedreht, Rad zusätzlich gepolstert mit Luftpolsterfolie und Rohrisoliermaterial, Luft aus den Reifen gelassen, Problemloser Check-In am Flughafen Berlin Tegel (Sperrgutschalter), unversehrte Ankunft am Ziel,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IranAir ===&lt;br /&gt;
Dezember 2009: Fahrrad ist frei lt. Auskunft Büro Hamburg (Inlandsflüge selbst erlebt) ([[forumsbeitrag:578734|Forumsbeitrag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Air Serbia (bis Nov 2013 JAT Airways) ===&lt;br /&gt;
* Juli 2013, Berlin TXL - Belgrad BEG&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme 55&amp;amp;nbsp;€; Gesamtes eingechecktes Gepäck darf 30 kg nicht übersteigen (Fahrrad wird allerdings nicht gewogen) +8kg Handgepäck (Handgepäck wird auch nicht gewogen)&lt;br /&gt;
* Keine Möglichkeit der Onlinebuchung. Fahrrad muss per Telefon angemeldet und am JAT-Schalter in Tegel bezahlt werden. Rechtzeitig Erscheinen (oder vorher schon bezahlen), die Schlage am Schalter ist lang!&lt;br /&gt;
* Forderung der Fluggesellschaft: Lenker parallel zum Rahmen, Pedale ab, Luft aus den Reifen lassen&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrung --[[Benutzer:Toxxi|Toxxi]] 10:55, 28. Aug 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
** Zusätzlich: Pappe um das Schaltwerk, Pappe un die empfindlichen Halterungen am Lenker, Luftpolsterfolie um Rahmenrohre und Sattel&lt;br /&gt;
** Ankunft: Problemlos, das Fahrrad war eines der ersten Gepäckstücke, die ausgegeben wurden. Nichts kapputt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
* Homepage: [http://www.jat.com/active/ge/home.html www.jat.com/active/ge/home.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KLM ===&lt;br /&gt;
* 7/2016 (eigene Erfahrung [[Benutzer: tinlie|tinlie]]) Frankfurt a.M - Ålesund und zrück&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme 55&amp;amp;nbsp;€ pro Strecke. Gebühr wird erst am Flughafen bezahlt, beim Rückweg wurde sie nicht eingefordert.&lt;br /&gt;
* Nach der Onlinebuchung kann das Fahhrad online nachgebucht werden.&lt;br /&gt;
* Verpackung: Gefordert wird eine &amp;quot;geeignete Verpackung&amp;quot; mit Lenker quer, Pedale ab und Luft aus den Reifen. Bei kleinen Maschinen wird eine Verpackung in Folie (statt Karton) gefordert. Verpackt wurde von uns nur in Folie.Keine Probleme, keine Beschädigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LAN TAM ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Februar 2014 Santiago de Chile - Lima&lt;br /&gt;
* Gesamtes Gepäck, das eingecheckt wird, wird einschließlich des Rades gewogen. Davon werden 23 Kg Freigepäck abgezogen, das Mehrgewicht ist in je Kilogramm zu bezahlen. Gebühren sind abhängig vom Flugziel.&lt;br /&gt;
* Eine direkte Anmeldung im Servicecenter von LAN war nicht möglich, wurde am Flughafen aber auch nicht erwartet.&lt;br /&gt;
* Verpackung in der &amp;quot;Tasche&amp;quot; oder einer &amp;quot;speziell zum Transport geeigneten Kiste&amp;quot; wird gefordert&lt;br /&gt;
* Maximale Länge des Gegenstandes (mit Verpackung) 203 cm&lt;br /&gt;
* http://www.lan.com/de_de/sitio_personas/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LOT Polish Airlines ===&lt;br /&gt;
* Buchung Februar 2018, Tour Sommer 2018 (ab [[Estland|Tallinn]] Richtung Südosten)&lt;br /&gt;
* Kosten pro Rad 50&amp;amp;nbsp;€ einfache Strecke, Buchung über die Service-Hotline (deutsch/englisch). Anders als beim Personenticket wird keine Service-Gebühr von 30&amp;amp;nbsp;€ erhoben. Also: Personentickets z.B. online kaufen, Fahrradtickets per Telefon (Kreditkarte!).&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme unbedingt vor dem Kauf der Personentickets telefonisch abklären und reservieren lassen. Die Sachbearbeiter buchen virtuell ein Fahrrad für einen bestimmten Flug, klären mit der Flugkontrolle, ob eine Mitnahme möglich ist - Länge/Breite/Höhe vor dem Anruf ausmessen. Wenn OK, können die Personentickets gekauft werden. Die virtuelle Buchung wird in eine echte umgewandelt.&lt;br /&gt;
* Verpackung: Nicht nötig (Stand Juli 2018), nur der Lenker muss quer gestellt und die Pedale entfernt werden. Empfehlenswert ist das Anbinden weiter Bowdenzüge oder Hydraulikleitungen mit Klebeband oder Kabelbindern, damit diese nicht hängen bleiben.&lt;br /&gt;
* http://www.lot.com/de/de/sportausrustung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oman Air ===&lt;br /&gt;
* 01/2014&lt;br /&gt;
* Radtransport kostenlos bei Anmeldung unter 069 / 583 00 710&lt;br /&gt;
* Flug Frankfurt - Muscat - Bangkok. max Gepäck nach Anmeldung auf 35 kg erhöht. super Service.&lt;br /&gt;
* eigene Erfahrung&lt;br /&gt;
* http://www.omanair.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ryanair ===&lt;br /&gt;
06/2017 (eigene Erfahrung: aktuell Bremen nach Podgorica, früher Flüge nach Vilnius in Litauen, Thessloniki in Griechenland, Girona in Spanien, zweimal nach Venedig in Italien und Haugesund in Norwegen; jeweils Hinflug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder laufen als Sportgerät – Preis versteht sich pro Stück und einfachem Flug – max. Gewicht 30 kg (anderes Sportgerät hat Limitierung auf 20 kg) - Kosten 60&amp;amp;nbsp;€ bei Vorab-Internetbuchung und 70&amp;amp;nbsp;€ bei Bezahlung direkt am Flughafen ([http://www.ryanair.com/de www.ryanair.com/de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verpackung im Fahrradkarton oder schützender Tasche wird gefordert; trotz Erfüllung dieser Bedingung musste ich dennoch einmal unterschreiben, dass ich anerkenne, dass Ryanair bei Beschädigungen keine Verantwortung übernimmt - das war aber eine Ausnahme. Das Ablassen der Luft aus den Reifen wurde meistens ausdrücklich erfragt, wurde aber nie überprüft. Ein paar Bilder zu der von mir verwendeten Verpackung sind [http://forum.bikefreaks.de/topics/1231486#Post1231486 HIER] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- [[Benutzer:Keine Ahnung|Keine Ahnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SAS ===&lt;br /&gt;
* Juni 2009, Bodø-Oslo-Frankfurt&lt;br /&gt;
* von Norwegen nach Deutschland umgerechnet ca. 35&amp;amp;nbsp;€ (teilweise auch kostenlose Mitnahme möglich, siehe [http://www.flysas.com/en/Travel_info/Baggage/Special_baggage/Prices/ Website])&lt;br /&gt;
* Fahrrad muss in Plastikbeutel verpackt sein (vor Ort für etwa 20&amp;amp;nbsp;€ erhältlich, alternativ auch Kiste möglich), Vorderrad abmontiert werden, Pedale abgenommen/Lenker seitlich gestellt werden. Großer Schraubenschlüssel für Pedale ist in Bodø am Checkin vorhanden, Personal war sehr freundlich und hat mir die Gebühren für den Beutel erlassen.&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrung -- [[Benutzer:Jot82|jot82]] 21:00, 19. Jan 2010 (CET)&lt;br /&gt;
* [http://www.flysas.com www.flysas.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swiss ===&lt;br /&gt;
* April 2009, HAJ - Zürich - Athen. Verpackt in Luftpolsterfolie, ein Rad ein Athen etwas beschädigt leichte Acht im Hinterrad; 70&amp;amp;nbsp;€ für den Transport mussten beim Checkinn gezahlt werden.&lt;br /&gt;
* August 2010, Zürich - Budapest. wird nur im Karton befördert! Karton erhält man gratis als Swisskunde. Preis Fahrradtransport 110.00 sfr.&lt;br /&gt;
* Juni 2018, Wien - Zürich - Sao Paulo; verpackt im Karton, 100,- € jeweils am Abflugort bezahlt&lt;br /&gt;
* http://www.swiss.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TAP Portugal ===&lt;br /&gt;
* Mai 2017&lt;br /&gt;
* Ein Mitradler erzählte mir in Portugal, er sei mit TAP geflogen und habe nur den Lenker querstellen und die Pedale abbauen müssen. Ungläubig habe ich dann die Gepäckbestimmungen bei TAP gecheckt und tatsächlich ist es so.&lt;br /&gt;
* 50&amp;amp;nbsp;€ innerhalb Europas pro Flug&lt;br /&gt;
* https://www.flytap.com/de-de/gepaeck/sondergepaeck/sportausruestung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turkish Airlines THY ===&lt;br /&gt;
2010-12 Gebühr pro Fahrrad, je Richtung:&lt;br /&gt;
* Zwischen Deutschland und der Türkei 30&amp;amp;nbsp;€ pro einfacher Strecke.&lt;br /&gt;
* Zwischen Deutschland und Nah- und mittl. Osten 60&amp;amp;nbsp;€ pro einfacher Strecke.&lt;br /&gt;
* Zwischen Deutschland und allen anderen Zielen 90&amp;amp;nbsp;€ pro einfacher Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebühren werden unabhängig vom Freigepäck und den sonstigen Übergepäckgebühren erhoben. Beispielsweise muss auch ein Passagier, der nur 10 kg Gepäck mit sich führt, für sein Fahrrad die obigen Gebühren entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Angaben gelten nur für von Turkish Airlines durchgeführte Flüge. Bei Codeshare Flügen können diese Bedingungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch [https://www.turkishairlines.com/de-de/any-questions/sports-equipment/index.html Sportausrüstung] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigene Erfahrung 2010: Flüge vom Flughafen Istanbul abgehend dürfen 30 kg Handgepäck aufweisen. --[[Benutzer:Cat|Cat]] 13:38, 4. Dez 2010 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrung 2017: Fahrradtransport für Flug vom Flughafen Istanbul in Karton (von Decathlon) problemlos - sehr hilfsbereites Personal -- [[Benutzer:Keine Ahnung|Keine Ahnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ukraine International ===&lt;br /&gt;
* September 2010, Odessa - Zürich über Wien (transit). Ohne Karton, verpackt mit Plastiksäcken, Karton seitlich am Hinterrad. Wurde direkt nach Zürich weitergeleitet.&lt;br /&gt;
* Wechselschutz war massiv verbogen, Wechsel aber noch ok. Kosten: 30&amp;amp;nbsp;€ pro Strecke, Flug Wien - Zürich mit Austrian Airlines. [Wechsel: schweiz. für Schaltwerk]&lt;br /&gt;
* Odessa Airport hat eine Wickelstation mit Plastikfolie.&lt;br /&gt;
* http://www.flyuia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vueling ===&lt;br /&gt;
* November 2018 Barcelona El Prat-Stuttgart&lt;br /&gt;
* 70,-EUR etwa ein Monat im Voraus gebucht&lt;br /&gt;
* Auf der Internetseite steht, man solle es in Karton oder Hülle verpacken mit den üblichen Abmontagen und &amp;quot;Zusammenklappen&amp;quot; (WIE???). Das Flughafenpersonal in Barcelona zeigte sich äußerst unfreundlich und meinte, man könne es NUR in einem Karton mitnehmen. Auf eigenen Vorschlag (das Personal war nicht am Finden einer Lösung interessiert und spielte auf Zeit) kaufte ich einen Karton (20 EUR!!) am Flughafen, da das Personal stur blieb. Als der Karton trotz Demontage beider Räder zu groß für den Karton war, ging wieder keine Hilfe vom Personal aus und ich kaufte als letzten Ausweg einen zweiten Karton. Das Personal war endlich zufrieden, obwohl die Maße wesentlich unhandlicher waren als die des vorher in Folie eingewickelte Rad. &lt;br /&gt;
Fazit: Das ausgesprochen unfreundliche Personal war in Barcelona nicht auf das Mitnehmen von Rädern vorbereitet, auch eigene Bestimmungen waren nicht bekannt. Vielfache Beschwerden und Bitte um Rückerstattung der Fahrradkartons wurden ignoriert. Nie wieder Vueling mit Fahrrad!&lt;br /&gt;
* eigene Erfahrung&lt;br /&gt;
* Sondergepäckbestimmungen Vueling [https://www.vueling.com/de/serviceleistungen-von-vueling/reisevorbereitungen/gepaeckstuecke/sondergepaeck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Abkürzungen auf Flugreisen und Flugscheinen]]&lt;br /&gt;
[[Galerie Transportverpackungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://rad-forum.de/topics/578524/Airlines_die_das_Velo_mitnehmen Beitrag im Rad-Forum]&lt;br /&gt;
* [http://www.bikeaccess.net/BikeAccess/Airlines.cfm Travel with Bicycles -- Airlines] - In Englisch, zum Teil alte Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugreise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=99978</id>
		<title>Spanien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=99978"/>
		<updated>2018-11-29T12:47:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für Reisende aus Deutschland reicht der Personalausweis, da Spanien der EU angehört. Entsprechendes gilt für alle anderen EU-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Spanien ist nicht zuletzt aufgrund des Wetters immer noch ein beliebtes Ferien- und Reiseziel. Der Sommer ist länger und heißer als in Deutschland, je weiter südlich und ins Landesinnere man sich bewegt, desto heißer wird es im allgemeinen. Während die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht an der Küste und auf den Inseln durch den Einfluss der Meere meist recht moderat sind, können diese im Landesinneren auf der Hochebene Meseta durchaus 20&amp;amp;nbsp;ºC betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien ist grob in vier Klimazonen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ozeanisches oder Atlantisches Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
*** [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
*** [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
*** [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: ca. 1000&amp;amp;nbsp;mm über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 20-25ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontinentalklima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]] (Außer Küste)&lt;br /&gt;
*** [[Aragón]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
*** [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
*** [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
*** [[Madrid]]&lt;br /&gt;
*** [[Navarra]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm, im Juli und August als Gewitter&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Längere strenge Winter, bis -13ºC, kurze aber heiße Sommer bis zu 40ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mediterranes Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen: &lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
*** [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
*** [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
*** [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
*** [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm in Frühling und Herbst&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 25-30ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungs- und Touristengebiete ist mit Fremdsprachenkenntnissen nicht zu rechnen. Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Sie wird weltweit von 400 Millionen Menschen gesprochen. Die ältere Generation hat in der Schule noch Französischunterricht gehabt, die Jüngere Englisch. Auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen kann man sich jedoch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Autonomiegebieten ist neben dem Spanischen (eigentlich kastilisch) auch noch eine weitere Sprache Amtssprache, die auch gesprochen wird. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katalonien, Balearen und Valenzianisches Autonomiegebiet: Katalanisch, eine romanische Sprache&lt;br /&gt;
* Baskenland und Navarra: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache Baskisch]]&lt;br /&gt;
* Galizien: Galizisch, auch eine romanische Sprache, dem Portugiesischen nicht fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sind hier die teilweise abweichenden Ortsbezeichnungen. Während man im Katalanischen oder Galizischen meist den Ortsnamen auf Spanisch erraten kann (Gerona wird auf Katalanisch zu Girona, La Coruña auf Galizisch zu A Coruña), muss man beim Baskischen schon wissen, dass es sich bei Gasteiz um die Provinzhauptstadt Vitoria handelt, oder bei Iruña um die berühmte Stadt, in der im Juli die Jungen und Junggebliebenen vor den Stieren flüchten, nämlich Pamplona. Früher gab es auch mal zweisprachige Schilder, aber die sind im Laufe der demokratischen Geschichte Spaniens von den jeweiligen Nationalisten immer wieder entstellt oder zerstört worden. So haben auch die staatlichen Stellen die Flügel gestreckt und belassen es meist bei Beschriftung in Autonomiesprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch ist es aber anders. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass auch im letzten versteckten Bergdörfchen die kastilische Sprache verstanden und (wenn auch widerwillig) mit Fremden gesprochen wird. Auf den kanarischen Inseln ist die Sprache aufgrund von engen Verwandschaftsverhältnissen sehr vom amerikanischen Sprachgebrauch, insbesondere aus Kuba und Venezuela, geprägt und damit etwas gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanische Bezeichnungen von [http://es.wikipedia.org/wiki/Imagen:Bicycle_diagram-es.svg Fahrradkomponenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Radfahrer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, was in der Praxis aber nicht relevant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrten außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Helmpflicht. Ausnahmen davon gelten bei &amp;quot;langen Steigungen&amp;quot;, &amp;quot;großer Hitze&amp;quot; oder aus medizinischen Gründen. Diese Vorschrift wird nicht streng umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad muss stets mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein, zusätzliche Reflektoren an Pedalen und Reifen sind optional. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang und in Tunneln muss der Radfahrer mit Positionslichtern (vorne weiß, hinten rot) ausgestattet sein und ein reflektierendes, nicht näher spezifiziertes, Kleidungsstück tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradanhänger dürfen nur tagsüber, sofern keine Sichteinschränkungen bestehen, benutzt werden. Die Masse eines Fahrradanhängers darf maximal die Hälfte der Leermasse des Fahrrades betragen. Fahrradanhänger dürfen nicht für den Transport von Personen benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
====Bahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J20 682m Renfe-BR 100, Gepaeckregal.jpg|mini|Gepäck&amp;amp;shy;re&amp;amp;shy;gal in ei&amp;amp;shy;nem Mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen ei&amp;amp;shy;nes Ren&amp;amp;shy;fe-Hoch&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;schwin&amp;amp;shy;dig&amp;amp;shy;keits&amp;amp;shy;zu&amp;amp;shy;ges BR 100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehende Züge ab Mitteleuropa gibt es keine mehr. Seit dem 15. Dezember 2013 ist die Regelspurverbindung zwischen Perpignan und Barcelona voll in Betrieb, damit verkehren durchgehende Hochgeschwindigkeitstriebzüge zwischen Paris, Lyon, Marseille und Toulouse nach Barcelona, ein tägliches Zugpaar auch von Marseille bis Madrid Puerta de Atocha und zurück. Die SNCF setzt überwiegend TGV Duplex ein, die Renfe die von den TGV Atlantique abgeleiteten Triebzüge der Reihe 100 ein. Die Regeln für den Fahrradtransport entsprechen denen der SNCF für teilzerlegte und verpackte. Wichtig für die Rückfahrt, die Bahnsteige der Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge sind in Spanien nur nach flughafenähnlichen Gepäckkontrollen zugängig. Offiziell begrenzt die Renfe die Gepäckmenge auf drei Stück pro Person. Sollte es zu Diskussionen kommen, hilft ein Packsack für die Fahrradtaschen. Erfahrungen in dieser Hinsicht liegen nur für den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachtzugpaar Straßburg (Elsass)–Portbou bzw Cerbère–Straßburg verkehrt 2015 absehbar ganzjährig an den Wochenenden. Mittlerweile wurde es eingestellt. Dafür gibt es noch die Nachtverbindungen Paris-Cèrbere und Paris-Latour de Carol-Enveitg. Beide Züge erlauben die Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Cerbère, Portbou und Latour de Carol-Enveitg kann man Barcelona auch per Regionalzug (Cercania) erreichen. Durchgehende Verbindungen bestehen tagsüber etwa im Zweistundentakt nach Portbou, umzusteigen ist jeweils hinter der Grenze, also in Portbou Richtung Barcelona und Cerbère Richtung Perpignan. Die Fahrradmitnahme ist unproblematisch. Die Renfe setzt vorwiegend S-Bahn-Triebzüge der Reihen 446 und 447 ein, hinter jeder Tür gibt es drei Klappsitze. In Cerbère (Fahrtrichtung Spanien–Frankreich) ist das Umsteigen nur durch den Personentunnel mit Treppensteigen und Umweg durch den ehemaligen Zollraum möglich. Nach Latour de Carol-Enveitg verkehren die Züge von Barcelona nicht ganz so häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische TGV verkehren zudem zwischen Paris und Hendaye bzw. Irún im Baskenland. Fernzüge enden jeweils hinter der Grenze, Regionalzüge überqueren sie jedoch in der Regel nicht. Radmitnahme nach Irún meistens möglich, Reservierung erforderlich. Details dazu stehen im Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]]. Zwischen Hendaye und Irún (und weiter nach San Sebastián Amara mit Anschluss nach Bilbao) verkehren jedoch die Züge der Ferrocarriles Vascos / EuskoTren etwa im Halbstundentakt und mit problemloser Fahrradmitnahme. Offiziell sind pro Triebwageneinheit nur zwei aufgerüstete Fahrräder zugelassen, doch erweisen sich die FV/ET praktisch als flexibel. Die Züge verkehren auf Meterspur, das Streckengleis verläuft etwas landeinwärts. Die Haltepunkte Irún-Colón und Belaskoenea liegen etwas versteckt und nicht unmittelbar vor den Ausgängen des Bahnhofes Irún, ersterer besser zugänglich unterhalb der Straße Colon pasealekua. Die breitspurigen S-Bahn-Züge (»Cercanías«) von San Sebastián enden in Irún und bieten keinen direkten Anschluss nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterreise innerhalb Spaniens mit Rad im Zug nur mit Einschränkungen möglich, Einzelheiten siehe [[#Eisenbahn|Transport im Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renfe, die Staatliche Eisenbahngesellschaft, besticht nicht gerade durch Fahrradfreundlichkeit. Die Zeiten, in denen in abenteuerlich anmutenden blauen Regionalzügen im Gepäckabteil alles verstaut werden konnte, was Gnade vor den Augen der Schaffners fand, und das war ziemlich viel, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird ja bei der nächsten Generation Züge wieder verstärkt auf Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme geachtet, aber im Moment ist dieses nicht der Fall. Gute Infos bietet die spanische Initiative [http://www.conbici.org/bicisaltren/?p=1043 BICIS AL TREN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staatliche Eisenbahn-Gesellschaft [http://www.renfe.com RENFE] (Stand 15/04/2013)&lt;br /&gt;
** Hochgeschwindigkeitszüge und Langstreckenverbindungen: Fahrradmitnahme ist nur in Zügen, die Schlafwagen anbieten, gestattet. Hierbei sind maximal zwei Fahrräder pro Abteil erlaubt, das Abteil muss als »Familienabteil«, also als geschlossene Gruppe gebucht sein und das Fahrrad muss unter das Bett passen, also in einer Schutztasche verpackt sein. Pedale ausgebaut, Lenker um 90º gedreht. In den Hochgeschwindigkeitszügen, die unter verschiedenen Namen je nach eingesetzter Fahrzeugart wie AVE, Altaria und Alvia verkehren, werden Fahrräder nur abgerüstet und verpackt mitgenommen.&lt;br /&gt;
** Media Distancia: in der Regel vergleichbar mit deutschen Eilzügen bzw Regionalexpress, die Haupt- und Nebenstrecken befahren. R598 und MD-Züge: maximal 3 Fahrräder pro Zug, Erwerb einer (kostenlosen) Fahrradkarte erforderlich. TRD-Züge, keine Fahrradmitnahme, außer Klappräder nicht größer als 30 × 66 × 82. In Katalonien und Aragón vergleichbar mit den Verhältnissen in Mitteleuropa, in beiden Kastillien sowie Galizien und Andalusien in der Regel platzkartenpflichtig, wobei die Reservierung in der Fahrkarte enthalten ist. Wichtig, außer in Katalonien gibt es außerhalb von den S-Bahn-Netzen meist keinen Regionalverkehr unterhalb der Eilzüge »Media Distancia«. Das Land ist dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
** Nahverkehr – S-Bahn-Netze (»Cercanías«, in Katalonien »Rodalies«): Je nach Region unterschiedlich, aber Klappräder mit den oben angegebenen Maßen dürfen jederzeit mitgeführt werden. Normale Räder dürfen zu nachstehenden Uhrzeiten mitgenommen werden:&lt;br /&gt;
*** Asturias: ganztägig, maximal zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Barcelona: Mo.–Fr. 10:00 bis 15:00, Sa. und So. ganztägig.&lt;br /&gt;
*** Bilbao: Mo. bis Fr. ganztägig außer 07:00 – 09:00, Sa. und So. ganztägig, maximal 2 Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Cádiz: ganztägig, maximal ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Madrid: ganztägig, jedoch kein Anspruch auf Transport bei vollen Zügen.&lt;br /&gt;
*** Málaga: Mo. bis So. ab 9:00 Uhr in Linie C-2 (Malaga–Álora), max. 3 Fahrräder pro Wagen, '''keine Radmitnahme''' in Linie C1 (Malaga – Fuengirola). ''[Diese Einschränkung wurde offiziell abgeschafft, es gibt jedoch noch keine Bestätigung]''&lt;br /&gt;
*** Murcia / Alicante: &lt;br /&gt;
**** C-1, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 17:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-2, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 16:00  – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3, ganztägig, Max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Santander: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** San Sebastián: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Sevilla:&lt;br /&gt;
**** C-1 und C-5, Mo. bis Fr. 09:00 – 13:00, 16:00 – 18:00 und 21:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3 und C-4, ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Valencia: alle Linien ganztägig, C-5 nur nach telefonischer Anmeldung unter (+34) 963 357 261.&lt;br /&gt;
*** Zaragoza: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
* [http://www.fgc.net FGC], Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, S-Bahn-artiges Netz rund um Barcelona (Meterspur ab Plaza España, Regelspur ab Plaza Cataluña gemeinsam mit der Sarriá-Metro): Fahrradmitnahme prinzipiell jederzeit möglich, jedoch nicht bei starker Auslastung des Zuges.&lt;br /&gt;
* [http://www.renfe.com/viajeros/feve/index.html FEVE], Schmalspurbahnen in Nordwestspanien zwischen Bilbao und El Ferrol erlauben prinzipiell die Mitnahme von Fahrrädern, unter Rücksichtnahme auf die maximale Kapazität der Wagen und der Auslastung. Seit 2013 gehört die FEVE zur Renfe, Änderungen wären deshalb möglich. Bislang ist die Betriebsführung des Meterspurnetzes jedoch noch relativ eigenständig. Neu 2014 ist bei den FEVE-Regionalzügen zwischen den S-Bahn-Netzen eine Transportgebühr von drei Euro, wenn die Streckenlänge 150 Kilometer übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrstage werden in Spanien mit den Anfangsbuchstaben der Wochentage gekennzeichnet, »LMXJVSD« bedeutet verkehrt täglich, »LMXJV« verkehrt Montag bis Freitag. Es gibt auch scheinbar abwegige Kombinationen, gelegentlich sind fehlende Tage durch Unterstriche ersetzt. &lt;br /&gt;
* L ''lunes'', Montag&lt;br /&gt;
* M ''martes'' Dienstag&lt;br /&gt;
* X ''miércoles'' Mittwoch (aufpassen, das ›X‹ dient der Verwechslungssicherheit)&lt;br /&gt;
* J ''jueves'' Donnerstag&lt;br /&gt;
* V ''viernes'' Freitag&lt;br /&gt;
* S ''sábado'' Sonnabend&lt;br /&gt;
* D ''domingo'' Sonntag&lt;br /&gt;
* ''días laborables'' an Arbeitstagen Mo–Fr&lt;br /&gt;
* ''festivos'' Feiertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Busunternehmen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fernbusse transportieren im Gepäckraum eine begrenzte Anzahl Fahrräder. Diese müssen aber meistens verpackt sein, also Tasche, Pedale ab und Lenker um 90º gedreht. Ob und wie Fahrräder transportiert werden, hat leider auch sehr viel mit dem Busfahrer und seiner Laune zu tun. An großen Busbahnhöfen (zumindest in Madrid) werden Taschen für ca. 10&amp;amp;nbsp;€ verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Spanien ist dünn besiedelt, denn es hat bei einer Fläche von rund einer halben Million km² nur gut die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Von den 46 Mio. Einwohnern leben ca. 20 Millionen in den Ballungsräumen um Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Zaragoza und noch einmal 5 - 6 Mio. sind auf die anderen Provinzhauptstädte und die Küste verteilt. Daher haben weite Landstriche eine Einwohnerdichte von unter 10 Einwohner/km². Hier findet man insbesondere auf der zentralen Hochebene Meseta einsame und verlassene Landschaften. Die Straßen sind nicht für Radfahrer ausgebaut, aber bei der geringen Verkehrsdichte in diesen Regionen ist das auch nicht weiter schlimm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es in den Ballungszentren aus: Hier gibt es Autobahnen und Straßen in einer mit deutschen Ballungsräumen vergleichbaren Dichte, Radwege sind jedoch Mangelware, auch wenn sich langsam eine Trendwende abzeichnet. Auf Straßen bis zur Kategorie Autovias (Schnellstraßen mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h und mindestens 2 Fahrstreifen pro Richtung, Richtungen voneinander getrennt) ist Radfahren jedoch, außer anderweitig verboten (wie in vielen Fällen), auf den Seitenstreifen erlaubt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die oft vorhandene &amp;quot;Via de Servicio&amp;quot; parallel zur Schnellstraße zu verwenden. Zusätzlich gibt es sehr oft noch gut erhaltene &amp;quot;alte&amp;quot; Straßen, die für Autos gesperrt sind, aber zum Beispiel längere Straßentunnel umfahren. Auf Autopistas ist das Fahrradfahren generell verboten (beschildert). Fehlt dieses Schild bedeutet das meist, dass es keine alternative Strecke gibt, und man die Autopista auch beradeln kann. Wenn möglich sollte man das trotzdem vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanier oder Ortsansässige kommen mit dem Fahrrad als Reisefahrzeug selten in Kontakt, sondern betreiben eher Mountain-Biking und Rennrad-Fahren. Mit dem Reiserad ist man somit Mangelware auf spanischen Straßen. Außerhalb von Ballungsräumen wird man in der Regel vom motorisierten Verkehr dennoch respektiert und meist rücksichtsvoll überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Nationalstraßen kann bedenkenlos gefahren werden, da diese mit breiten Seitenstreifen ausgestattet und trotzdem wenig befahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenregionen sollten gemieden werden. An der Costa del Sol ist es oft unumgänglich, die vielbefahrene Autovia mit dürftigem Seitenstreifen zu benutzen. In den Städten kann teilweise auf Radwegen oder auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang gefahren werden. Diese Radwege enden aber im Nirgendwo und man muss sich den Weg zurück auf die Straße suchen. Manchmal kann auch auf Wohngebiete ausgewichen werden. Das ist aber alles zeitraubend und nirgendwo wird man als Radfahrer erwünscht, sodass ein Reisen im Landesinneren wesentlich entspannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten (v.a. Barcelona und Córdoba) verfügen mittlerweile über ein gutes innerstädtisches Radwegnetz. Das Problem ist die Anbindung an das Umland. Eine einzige Katastrophe für Radfahrer ist Madrid. In den großen Städten empfiehlt es sich, mit den Nahverkehrszügen mit problemloser Fahrradmitnahme durchzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Bahntrassen können interessante Landschaften verkehrs- und steigungsarm erschließen. Eine Übersicht dazu findet sich aus der offiziellen Homepage der [http://www.viasverdes.com/ Vias Verdes] und auf der deutschen Seite [http://bahntrassenradeln.de/bahneur_e.htm Bahntrassenradeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuroVelo 1 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-1/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 3 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-3/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 8 (http://de.eurovelo8.com/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - [[Camino francés]] (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos de Galicia (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Norte (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Andaluces (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Centro (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Este (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Catalanes (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Sureste (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* TransAndalus - Route rund um Andalusien (http://www.transandalus.org)&lt;br /&gt;
* Vías verdes - Grüne Wege (http://www.viasverdes.com/en/itineraries/principal.asp)&lt;br /&gt;
* Camino del Cid (http://www.caminodelcid.org)&lt;br /&gt;
* Canal de Castilla (http://www.canaldecastilla.org)&lt;br /&gt;
* TransCAM - Route rund um die Autonome Gemeinschaft Madrid (http://www.transcam.org/index-deu.php)&lt;br /&gt;
* Transnevada - Route rund um Sierra Nevada (http://www.juntadeandalucia.es/medioambiente/servtc5/ventana/mostrarFicha.do?idEquipamiento=43604&amp;amp;lg=EN)&lt;br /&gt;
* Transpirenaica - Route durch die Pyrenäen von Mittelmeer zum Atlantik (http://www.transpirinaica.com)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Ebro (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-noreste/ebro/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural Camí de Cavalls - Menorca (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-balear/cami-cavalls/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Tajo (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/tajo/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Guadiana (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/guadiana/default.aspx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Besondere Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen werden für Spanien nicht ausdrücklich empfohlen. Trinkwasser und Nahrungsmittel sind ähnlich sicher wie in anderen Ländern Westeuropas. Bei Brunnen und Quellen sollte man unbedingt darauf achten, ob es sich um Trinkwasser (Agua potable) oder um nichttrinkbares (Agua no potable) Wasser handelt. Meistens ist auch noch ein Zeichen mit einem durchgestrichenem Trinkglas am Brunnen oder an der Quelle angebracht. Oft sind aber auch Hinweise angebracht wie &amp;quot;agua no conectada a la red&amp;quot; oder &amp;quot;agua no vigilada&amp;quot;, als Wasser, das nicht mit dem Netz verbunden oder nicht überwacht ist. Es gilt also Trinken auf eigene Gefahr, stellt aber in der Regel kein Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen, insbesondere in der Nähe größerer Feuchtgebiete, haben sich mittlerweile in den Sommermonaten Tigermücken angesiedelt. Ein Stich ist erheblich schmerzhafter als der Stich einer normalen Mücke. Aber auch wegen der normalen Plagegeister empfehlen sich gute Moskitonetze oder ein wirkungsvolles Mückenmittel. Wenn man doch mal gestochen wird, helfen entweder ammoniakhaltige Sticks oder die üblichen Cremes und Gels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche Versorgung in Spanien ist vergleichbar mit der von anderen mitteleuropäischen Ländern. Die europäische Krankenversicherungskarte, die man sich vor Reiseantritt besorgen sollte, deckt auch eine Versorgung in Spanien ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist eine Besonderheit zu beachten: Nicht die niedergelassenen Ärzte erbringen die gesetzliche Versicherungsleistung, sondern nur direkt beim Gesundheitssystem der Region oder des Staates angestellte Ärzte und Personal, in sogenannten &amp;quot;Centros Salud públicos&amp;quot;, öffentlichen Gesundheitszentren. Diese nennen sich in den Städten meistens &amp;quot;Ambulatorio&amp;quot;, auf dem Land &amp;quot;Dispensario&amp;quot;. In Katalonien ist der Begriff &amp;quot;CAP&amp;quot; (Centre d'Atenció Primària - Zentrum für primäre Versorgung), geläufig. An alle diese Einrichtungen kann man sich üblicherweise von 08:30 - 14:00 und von 16:00 - 19:00 Uhr wenden. Danach haben die Gesundheitszentren in größeren Ortschaften, zumindest eines davon auch nachts, einen Bereitschaftsdienst. Diese entscheiden nach Schwere des Falls auch über die Einweisung in ein Krankenhaus. Im Falle der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben kann man sich natürlich auch direkt in die Notaufnahme (Urgencias) des nächsten Krankenhauses (Hospital) begeben. Diese sind, im Unterschied zu Kliniken (Clínica) meist dem staatlichen Gesundheitssystem angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krankenhäusern findet man meistens Dolmetscher oder Sprachmittler. In den Dispensarios oder Ambulatorios ist das meistens nicht der Fall. Man sollte also schon irgendwie auf Spanisch mitteilen können, woran es denn nun fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Medikamente verschrieben werden, dann auf dem Einheitsrezept, einem grünen vorgedruckten A4-Blatt. Man muss wenige Cent bis ein paar Euro, je nach Medikament, in der Apotheke (Farmacia) dazuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Ärzte gibt es natürlich auch, in touristisch erschlossenen Gebieten an der Küste durchaus auch deutschsprachige. Deren Leistungen sind in bar zu begleichen und können teilweise von der heimischen Krankenkasse zurückgefordert werden. Am besten vor Reisebeginn die genauen Bedingungen bei der eigenen Kasse erfragen. Gleiches gilt bei Privatversicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern ist eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht immer gewährleistet. Wenn es kleine Läden gibt, machen diese Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr. In den größeren Orten gibt es Supermärkte, die den ganzen Tag über geöffnet haben. In Provinzhauptstädten gibt es Carrefour Express und weitere private kleinere Lebensmittelläden, die auch sonntags geöffnet sind, oft auch bis Mitternacht. Supermärkte sind meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jakobsweg gibt es zahlreiche billige Herbergen.&lt;br /&gt;
In den großen Städten auch sehr billige Hostels.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind vor allem an der Küste und in Tourismusregionen anzufinden, sonst eher Mangelware und auch schon im Oktober geschlossen, obwohl es noch sehr warm ist.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist offiziell auch verboten, wird aber geduldet, da es oft keine andere Möglichkeit gibt. Einen Platz zu finden, ist schwieriger als man denkt. Viele Grundstücke sind kilometerlang eingezäunt und Ländereien mit den Schildern &amp;quot;coto vigilado&amp;quot; (überwachtes Gelände) sollten auch vermieden werden. Es empfiehlt sich, in kleinen Dörfern nachzufragen, dann öffnen sich auch Möglichkeiten wie der Fußballplatz. Spanischkenntnisse sind natürlich nützlich. Tendenziell ist es im Norden einfacher, einen Platz zu finden. Wenn man zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen guten Platz findet, sollte man nicht mehr weiterradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
* [[Aragón]]&lt;br /&gt;
* [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
* [[Canarias|Kanaren]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
* [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
* [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
* [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Navarra]]&lt;br /&gt;
* [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
* [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Es empfielt sich Karten schon vor Abfahrt zu kaufen, es sei denn, man weiß ganz genau, wo man gute Karten bekommt.&lt;br /&gt;
Die besten Karten gibt es von Michelin (mehrere Regionalkarten) 1:400 000 fürs Land völlig ausreichen, in den Städten ist eine Offlinekarte ratsam. Flächendeckende Spanienkarten gibt es nicht in kleinerem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karten-Viewer ====&lt;br /&gt;
* [http://sigpac.mapa.es/fega/visor/ Visor SigPac (M.A.P.A.)] benötigt [http://www.macromedia.com/software/flash/about/ Adobe Flash Player]&lt;br /&gt;
* [http://www.idee.es/clientesIGN/wmsGenericClient/index.html?lang=EN Map Viewer (IDE-E)] WMS-Server&lt;br /&gt;
* [http://www.ign.es/iberpix/visoriberpix/visorign.html Visor Cartográfico del IGN]&lt;br /&gt;
* [http://www.cnig.es:8081/visir2/visualizador.asp Viewer vom CNIG] mit ECW-Plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.campinguia.com/ Campinguia: (Fast) alle Campingplätze] auch als [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.creamun.campinguia Android App]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/521532#Post521532 Reisebericht: Andalusischer Frühling mit einer Prise Portugal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Zusammenfassungen der spanischen Verkehrsregeln für Radfahrer [http://www.bacc.info/seguretat_vial/fedecat/normativa/resumen_rgc.html]&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Vereinigung zum Schutz des Fahrrades [http://www.conbici.org/joomla/]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasverdes.com Vias Verdes - &amp;quot;Grüne Wege&amp;quot; = Bahntrassenradwege, auch auf Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Land]][[Kategorie:Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Andorra&amp;diff=99977</id>
		<title>Andorra</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Andorra&amp;diff=99977"/>
		<updated>2018-11-29T12:21:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Andorra lebt vor allem von seiner Stellung als Steuerparadies, die dem kleinen Land regelrechte Überfälle der beiden Nachbarländer zum Tanken und Einkaufen beschert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Andorra ist kein EU-Mitglied. Bei der Ausreise finden aufgrund des immensen privaten Wahrenverkehrs oft Zollkontrollen statt. Mit dem Fahrrad gibt es keine Probleme. Der Euro ist offizielles Zahlungsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Gebirgsklima etwas wärmer wie in den Alpen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Andorra ist ein sehr sicheres Reiseland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Straßenschilder sind auf Katalanisch beschriftet. Am besten kommt man mit Spanisch zurecht, auf Französisch wird meist verstanden. Andorra ist ein Einwanderungsland, die Mehrheit der Bevölkerung hat Wurzeln im Ausland, sodass sehr viele Sprachen nützlich sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Bahnverkehr besteht von Barcelona und Toulouse nach Latour de Carol-Enveitg, wo beide Züge aufgrund unterschiedlicher Spurweiten enden. In beiden Zügen (TER in Frankreich, Cercania in Spanien) können Räder mitgenommen werden. Von Paris verkehrt nicht täglich ein Nachtzug mit Radmitnahme an diesen Bahnhof, ein letztes Überbleibsel der französischen Nachtzüge.&lt;br /&gt;
Vom Tal der Ariège verkehren Busse mit Fahrradmitnahme nach Andorra la Vella. Die o.g. Züge halten auch hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Fahrrad bietet sich die Anreise von Barcelona/Lleida an, sodass nur einem Tal gefolgt werden muss. Bei allen anderen Routen müssen Pässe überquert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Ausschließlich Busse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist perfekt ausgebaut. Am Steigungen gibt es oft eine dritte Spur. Straßenschäden gibt es nicht.&lt;br /&gt;
Es gibt eine asphaltierte Hauptstrecke, die über den Pyrenäenkamm führt. Von Süden, also aus Spanien kommend, gibt es eine Abzweigung nach Osten, die nach Puigcerdà führt. Letztere stellt eine Abkürzung der Strecke Lleida - Perpignan dar.&lt;br /&gt;
Diese Hauptstrecke durch Andorra ist viel befahren. Mit dem Fahrrad gibt es teilweise Radspuren. Pässe sind wie in den französischen Alpen mit Kilometersteinen speziell für Fahrradfahrer versehen.&lt;br /&gt;
Von Andorra la Vella steigt die Straße über 20 km bis zum Port d'Envalira, dem höchsten Pyrenäenpass (rund 2400m). Unter dem Pass gibt es einen mautpflichtigen Tunnel für Autos, der kaum benutzt wird. Die Strecke von Frankreich her auf der Europastraße 9 ist sehr voll bis zu den Tankstellen hinter der Grenze, gleiches gilt für Spanien. &lt;br /&gt;
Für eine Querung von Andorra von Frankreich nach Spanien bietet sich folgende Variante: Einreise über den Port d'Envalira, der weder landschaftlich noch verkehrstechnisch besonders überzeugt (Augen zu und durch). In Canillo auf die kleinere Straße auf den Coll d'Ordino, nochmals etwa 500 Höhenmeter. Hier weniger los und landschaftlich sehenswert. Abfahrt, dann über Ordino nach La Massana. Von dort weiter auf der CG 4 über Erts nach Pal, etwa 1000 Höhenmeter Gesamtsteigung zum Port de Cabus. Bis zum Pass ist die Straße geteert, gegen Ende aber schmal. Es bietet sich eine herrliche Aussicht über die Pyrenäen abseits des Trubels. Unterkünfte und Einkaufsmöglichkeiten in den Tälern. Mit dieser Variante umgeht man Trubel um das nicht besonders sehenswerte Andorra la Vella und sieht etwas mehr von der Landschaft. Die Weiterreise nach Spanien erfolgt erst auf einem schlechten Schotterweg, der bergab aber auch für Tourenräder bedingt geeignet ist (nicht bei starker Nässe), erst nach Tor, dem ersten Weiler in Spanien, wird die Straße besser. Somit muss man aber nich auf der Hauptstrecke Andorra-Barcelona das Land verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Es gibt die drei Pässe Port d'Envalira, Port de Cabus und Coll d'Ordino. Das Seitental von Andorra la Vella Richtung La Massana ist aufgrund des fehlenden Transitverkehrs eher zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Westeuropäischer Standard.&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Andorra kann man zollvergünstigt einkaufen. Supermärkte sind bis hoch in die Berge verbreitet, außerdem gibt es große Einkaufszentren. Unschlagbar billig sind auch die Tankstellen, die sich an der Hauptverbindung durch Andorra direkt aneinanderreihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Es gibt in den Tälern einige Campingplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Im Frankreich-Atlas von Michelin (1:200 000) ist Andorra in völlig ausreichender Größe enthalten.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Frankreich&amp;diff=99975</id>
		<title>Frankreich</title>
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		<updated>2018-11-29T11:53:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:France relief location map.jpg|right|thumb|570px|Physische Karte Frankreichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich liegt in Westeuropa. Außerdem sind verschiedene Überseeterritorien integraler Bestandteil der französischen Republik (siehe [[#Regionen|Regionen]]). Aus praktischen Gründen konzentriert sich dieser Artikel jedoch auf den europäischen Anteil samt [[Korsika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich ist etwa anderthalbmal so groß wie Deutschland und weist eine noch größere landschaftliche Vielfalt auf: von der schroffen Küste der Bretagne über die Salzwiesen der Camargue zu den Palmenstränden der Côte d'Azur; vom dichtbesiedelten, industrialisierten Norden über die lieblichen Hügel des Burgund bis zu den menschenleeren Causses des Zentralmassivs, den grünen Pyrenäen und den höchsten Cols der Alpen. Gegenüber Deutschland gibt es mehr &amp;quot;wilde&amp;quot; Natur und mehr Großlandschaften, die man per Rad nicht so schnell an einem Tag durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannbreite der geschichtlichen Denkmäler steht dem nicht nach: Das Kulturwelterbe Frankreichs umfasst so diverse Stätten wie die Höhlen von Lascaux, den römischen Aquädukt des Pont du Gard, gotische Kathedralen wie die von Chartres, das Seineufer von Paris mit dem Eiffelturm oder die moderne Architektur des wiederaufgebauten Le Havre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Kennzahl ist die Bevölkerung: mit knapp 65 Mio etwas weniger als Deutschland, dazu sehr ungleichmäßig verteilt. Einer starken Konzentration auf einige Ballungsräume stehen weite, für europäische Verhältnisse sehr dünn besiedelte Flächen gegenüber, Landflucht ist ein ernstes Problem. Die Bevölkerungsdichte im Vergleich: der Median über alle französischen Départements entspricht der Dichte in Mecklenburg oder Brandenburg, den dünnst besiedelten deutschen Ländern. Dies in Zusammenhang mit einem dichten Netz an Nebenstraßen bedeutet für den Radler vor allem eins: viel Stille und Besinnlichkeit abseits der touristischen und wirtschaftlichen Schlagadern. Aber auch eine geringere Dichte an Geschäften, Unterkünften, Bahnhöfen und touristischen Attraktionen, im Rahmen einer einzigen Tagestour findet man meist weniger Abwechslung und Vielfalt als auf einer vergleichbaren Tour innerhalb Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Paris existiert ein Zentrum, das in Hinblick auf Bevölkerung, Politik, Kultur und Wirtschaft den Rest des Landes in einem Maße überragt, das in Deutschland undenkbar wäre. Dennoch hat sich eine feingliedrige regionale Identität erhalten, die sich nicht zuletzt über ihre kulinarischen Produkte und ihre Küche definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radfahren ist in Frankreich weniger verbreitet (3&amp;amp;nbsp;% Verkehrsanteil) als in Deutschland, dies gilt insbesondere für Alltagsradeln oder Fahrradtourismus. Es gibt aber mehr Respekt für Radfahrer, was sich auch im Fahrverhalten ausdrückt, insgesamt geht es auf den Straßen sehr viel entspannter und kooperativer zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich ist Mitglied der EU, der Europäischen Zollunion und des Schengener Abkommens. Es gilt daher grundsätzlich Reisefreiheit zwischen den deutschsprachigen Ländern und Frankreich, allerdings sind Personalausweis bzw. Reisepass mitzuführen. Stichprobenartige Passkontrollen werden insbesondere noch im Zugverkehr durchgeführt. Zwischen Frankreich und der Schweiz kann es immer noch Zollkontrollen geben. Wenn man per Rad die Grenze überquert, ist man in der Praxis jedoch weder Einreise- noch Zollkontrollen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich gehört zur gemäßigten Klimazone und kann das ganze Jahr über bereist werden. In Ostfrankreich ist das Klima ähnlich wie in den angrenzenden Regionen Mitteleuropas und mit strengeren Wintern als im Rest des Landes. Im Pariser Becken ist das Klima etwas milder als im deutschen Durchschnitt, im Winter fällt nur selten Schnee und im Sommer herrschen ähnliche Temperaturen. Die maritimen Regionen Nord- und Westfrankreichs haben etwas feuchteres Klima und wechselhafte Wetterverhältnisse. Südfrankreich ist deutlich wärmer, die Vegetation ist im Frühling schon deutlich weiter, und im Sommer kann es teils unangenehm heiß werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August ist in Frankreich Ferienzeit, die Mehrheit der Bevölkerung fährt in den Urlaub. Insbesondere in den Badegebieten an Mittelmeer und Atlantik kann es dann sehr voll sein, während anderswo Geschäfte geschlossen sind. Außerhalb der genannten Gebiete wird man sich weniger Sorgen um Unterkünfte machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelten die gleichen Maßregeln wie für Deutschland oder andere vergleichbare Länder: Im Allgemeinen ist es sehr sicher, und Ausnahmen beherrscht man mit gesundem Menschenverstand (gewisse Quartiere in Ballungszentren und auf Touristen gerichtete Gaunereien insbesondere in Paris oder an der Mittelmeerküste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landessprache ist Französisch. Das Klischee vom Franzosen als Fremdsprachenmuffel ist veraltet, insbesondere die jüngere und mittlere Generation der Franzosen stellt gerne ihre Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis. An touristischen Einrichtungen wird man oft ungefragt auf Englisch zugetextet, sobald einen der Gesprächspartner als Ausländer identifiziert hat. Nichtsdestotrotz kommt es immer gut an, wenn man sich zumindest etwas Mühe gibt, Französisch zu reden. In der breiten Bevölkerung sind Englischkenntnisse sonst ähnlich weit verbreitet wie in Deutschland, sprich je ländlicher die Gegend und je älter der Gegenüber, desto unwahrscheinlicher. Basiskenntnisse der Sprache sind generell nützlich, um sich zurechtzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch wird teilweise im [[Elsass]] und in den Grenzregionen [[Lothringen]]s gesprochen, allerdings eher in den Kleinstädten und Dörfern; außerdem sind Hotels und Gastwirte meist auf deutsche Touristen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrrad ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsregeln in Frankreich sind im Großen und Ganzen die gleichen wie in Deutschland. Hier sind nur einige für Frankreich spezifische Regeln aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts oder bei schlechter Sicht müssen Radfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften eine Warnweste tragen ([http://www.legifrance.gouv.fr/affichCodeArticle.do;jsessionid=2D798E4063DD44F2F134651F4BC70496.tpdjo09v_3?idArticle=LEGIARTI000019277075&amp;amp;cidTexte=LEGITEXT000006074228&amp;amp;dateTexte=20130223 Gesetzestext]). Kinder unter 12 müssen seit Anfang 2017 beim Radfahren einen Helm tragen ([https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do;jsessionid=9C8A3E04E94944123A0B152BC2023149.tpdila07v_1?cidTexte=JORFTEXT000033665805&amp;amp;dateTexte=&amp;amp;oldAction=rechJO&amp;amp;categorieLien=id&amp;amp;idJO=JORFCONT000033664602 Dekret 2016-1800]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbegleitende Radwege - von denen es in Frankreich viel weniger gibt als in Deutschland - sowie Radstreifen sind durch zwei Arten von Schildern gekennzeichnet: runde und viereckige. Runde blaue Schilder mit Fahrradsymbol markieren, so wie in Deutschland auch, eine Benutzungspflicht. Die Benutzungspflicht gilt nicht für Fahrräder mit Anhänger (remorque). Zusätzlich gibt es ''eckige'' blaue Schilder mit Fahrradsymbol, diese werden zur Benutzung empfohlen, sind aber nicht verpflichtend. (Vergleiche Zeichen B22a und C113 in der [http://www.equipementsdelaroute.equipement.gouv.fr/IMG/pdf/Arrete1967_2annexe_vc20120402_cle03791b.pdf Tabelle der Verkehrszeichen].) Ein spezielles, selbsterklärendes Schild (C115) kennzeichnet sogenannte Voies Vertes, also Wege im Grünen, die Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ampeln in Frankreich haben auf der Rückseite ein rotes Kreuz, das aufleuchtet, wenn die Ampel rot ist. Auf diese Weise kann man erkennen, ob der Gegenverkehr Rot hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Frankreich-Gelbpfeil.jpg|thumb|Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Ampeln in Frankreich erlauben das Rechtsabbiegen trotz roter Ampeln, dies wird durch einen blinkenden gelben Pfeil neben der Ampel angezeigt. Dabei muss der Vorrang anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Fußgängern sowie Querverkehr, beachtet werden. Es handelt sich praktisch um dieselben Regeln wie beim deutschen Grünpfeil, außer dass der Pfeil nicht permanent aktiv sein muss. Es gibt auch eine Variante zum Geradeausfahren bei von links einmündenden Straßen. Die Straßenverkehrsordnung sieht spezielle Regelungen für Radfahrer vor: Ein Vorfahrt-Beachten-Schild (auf der Spitze stehendes Dreieck) mit gelbem Fahrradsymbol und Pfeil erlaubt das Überqueren roter Ampeln ausschließlich für Radfahrer in die Richtungen, die der Pfeil vorgibt. Ursprünglich nur für das Abbiegen nach rechts vorgesehen, kann seit 2015 das Abbiegen in sämtliche Fahrtrichtungen erlaubt werden. Alternativ wird dies durch blinkende Lichtsignale mit Fahrradsymbol angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Links:&lt;br /&gt;
* [http://www.mdb-idf.org/spip/spip.php?article224 Rechte und Pflichten für Radfahrer] - Zusammenstellung des MDB (auf Französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.legifrance.gouv.fr/affichCode.do?cidTexte=LEGITEXT000006074228 Code de la Route] - französische Straßenverkehrsordnung mit allen Einzelheiten&lt;br /&gt;
* [https://mdb-idf.org/la-signalisation-routiere-evolue/ La signalisation routière évolue] - Artikel über spezielle Ampelregelungen für Radfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradläden gibt es in jeder Kleinstadt. Je nach Region kann die nächste Kleinstadt aber gerne mal 20 oder 30&amp;amp;nbsp;km entfernt sein. Die meisten Ersatzteile wird man problemlos finden. Man sollte jedoch gewahr sein, dass die meisten französischen Radfahrer Rennrad oder MTB fahren, Trekkingräder bzw. Fahrradtourismus sind weniger geläufig. Bestimmte in Deutschland geläufige Komponenten kann man in einem durchschnittlichen Fahrradladen nicht erwarten, z.B. Nabendynamo, Winterreifen, Hydraulikbremsen (und entsprechende Bremsklötze, z.B. für Magura HS33 - besser aus Deutschland mitbringen).&lt;br /&gt;
Die Sportdiscounterkette Decathlon stammt aus Frankreich und ist dort weit verbreitet. Auch in großen Supermärkten gibt es gängige Ersatzteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Fahrradteile, Übersetzungen in andere Sprachen]]&lt;br /&gt;
* siehe auch [http://www.dfjw.org/sites/default/files/cyclisme.pdf Glossar Cyclotourisme] des Deutsch-Französischen Jugendwerks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=130 | '''Komponenten'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmen || cadre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel || fourche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenker || guidon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sattel || selle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremse || frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rad || roue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Felge || jante&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Speiche || rayon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nabe || moyeu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lager || roulement&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kurbelarm || manivelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pedal || pédale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kette || chaîne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gangschaltung || changement de vitesse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Umwerfer || dérailleur avant&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schaltwerk || dérailleur arrière&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorderlicht || phare&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rücklicht || feu arrière&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dynamo || dynamo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reflektor || catadioptre&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Klingel || sonnette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gepäckträger || porte-bagage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradtasche || sacoche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutzblech || garde-boue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradschloss || antivol&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradcomputer || compteur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuersatz || jeu de direction&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anhänger  || remorque&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=130 | '''Ersatzteile/Werkzeug'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mantel || enveloppe de pneu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schlauch || chambre à air&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ventil || valve&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kettenschloss || maillon de chaîne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kettenblatt || plateau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ritzel || pignon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ritzelpaket || cassette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremsklotz || patin de frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremsscheibe || disque de frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremszug || câble de frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bowdenzug || câble Bowden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Werkzeug || outil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flickzeug || trousse de réparation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luftpumpe || pompe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kettenöl || huile de chaîne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schraubenschlüssel || cléf à vis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schraubendreher || tournevis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Inbusschlüssel || clé Allen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Speichennippel || écrou de rayon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schraube || vis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mutter || écrou&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=130 | '''Verschiedene'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradladen || magasin de vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradabteil || compartiment vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradverleih || location de vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrrad-Abstellraum || local à vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Radweg || piste cyclable&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spiritus ||alcool à brûler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kaputt || cassé&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reparieren || réparer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platten || crevaison&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufpumpen || gonfler&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe den ausführlichen Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
Manche Gesellschaften bieten Bustransporte mit Fahrradbeförderung an (z.B. [http://www.bike-und-bus.de/ Bike &amp;amp; Bus]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterwegs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographischer Überblick ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrer einigermaßen zweckmäßig ist eine grobe Einteilung des Landes in drei Beckenlandschaften umgeben von mehreren Gebirgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pariser Becken nimmt die nördliche Mitte des Landes ein und geht im Osten in die Schichtstufenlandschaft Lothringens über. Den Südwesten, rund um die Garonne, nimmt das Aquitanische Becken ein, und die Küste des Golfe du Lion gehört zum Mittelmeerbecken. Zusammen umringen die drei Becken das Zentralmassiv, ihrerseits umgeben sind sie von mehreren Mittel- und Hochgebirgen: den Ardennen, den Vogesen, dem Jura, den Alpen, den Pyrenäen und dem Armorikanischen Massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untereinander verbunden sind die drei Becken durch die Poitou-Schwelle (bei Poitiers), die Schwelle von Naurouze (am [[Canal du Midi]]) und über den [[Rhône]]graben durch die Schwellen des [[Burgund]]. Für Fernradler ergibt sich so die Möglichkeit, die meisten Gegenden Frankreichs ohne Querung des Zentralmassivs erreichen zu können, oder aber die Möglichkeit einer einfachen, langen Rundtour durch Frankreich. Zu beachten ist jedoch, dass die Beckenlandschaften keinesfalls flach sind, typischerweise bestehen sie aus Plateaus von bis zu 200&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe, in die sich zahlreiche Flüsse und Bachläufe eingegraben haben. Da das Straßennetz nur schwach mit den Tälern korreliert, hat man trotz der geringen Höhenunterschiede viel Auf und Ab zu bewältigen, jedenfalls abseits einiger weniger Hauptachsen. Wie bereits erwähnt, gehört der Ostteil des Pariser Beckens zudem zum [[Lothringen|Lothringer]] Schichtstufenland. Dieses ist - mit dem Rheingraben als Achse - ein Spiegelbild seines süddeutschen Pendants, aber mit Ausnahme der Vogesen weniger scharf als jenes ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Gebirgen ist das Armorikanische Massiv eines der geologisch älteren und mit bis zu 400&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe das flachste; es nimmt den Westzipfel Frankreichs mit der [[Bretagne]] und Teilen des Poitou und der Normandie ein. Die Übergänge zu den Becken erscheinen äußerlich fließend, und nur an einigen Stellen (z.B. Suisse normande, Alpes mancelles, Montagnes noires sowie die bretonische Küste) nimmt man den Mittelgebirgscharakter deutlich wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ardennen berühren das Land nur am Rande, der französische Anteil besteht hauptsächlich aus den Tälern von Maas und Semoy, siehe [[Champagne-Ardenne]]. Die Vogesen als Waldberge und der Jura mit seiner Karstlandschaft sind Mittelgebirge ganz unterschiedlichen Charakters, zwischen ihnen erleichtert die Burgundische Pforte den Übergang von der Rheinebene ins Innere Frankreichs. Eine Sonderstellung unter den Mittelgebirgen nimmt das Zentralmassiv ein. Hier wurde ein älteres Gebirge, das aus derselben geologischen Epoche wie das Armorikanische Massiv oder die Ardennen stammt, durch die Auffaltung von Alpen und Pyrenäen angehoben und teilweise überprägt. Dementsprechend vielfältig präsentiert es sich, es umfasst die Karstplateaus der Causses und die Vulkane der Auvergne ebenso wie die endlosen Hügel des Limousin, das Weinanbaugebiet des Beaujolais oder den Limagne-Graben. Anders als in den Alpen oder Pyrenäen gibt es im Zentralmassiv keine einfachen Transitrouten, die mit ein oder zwei Pässen auskämen; dies liegt einerseits an der verschachtelten Topographie des Gebirges, andererseits daran, dass viele Flüsse unzugängliche Schluchten bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebirge sind Alpen und Pyrenäen, beide ein Eldorado für sportliche Ambitionen, nicht zuletzt dank ihrer mythenumrankten Tour-de-France-Anstiege. Dabei ist das Gebiet der Alpen größer, landschaftlich vielfältiger, und ihre Pässe sowie Berge sind generell höher als in den Pyrenäen, die ihrerseits mit mehr Grün punkten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Administrativ ist Frankreich in Regionen aufgeteilt, fünf davon in Übersee. Die Zahl der Regionen im europäischen Kernland betrug ursprünglich 22, wurde Anfang 2016 jedoch auf 13 verringert. So wurden z.B. die Regionen Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne zu einer Region zusammengefasst, die sich jetzt Grand Est nennt. Im alltäglichen Gebrauch haben die alten Regionen aber durchaus noch ihren Platz, für die Orientierung im Forum können diese weiter verwendet werden. Die folgenden Artikel stellen die alten Regionen vor und geben weitere Detailinformationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;85%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;17%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Aquitaine]]&lt;br /&gt;
* [[Auvergne]]&lt;br /&gt;
* [[Bretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Burgund]]&lt;br /&gt;
* [[Centre-Val de Loire]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;18%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Champagne-Ardenne]]&lt;br /&gt;
* [[Elsass]]&lt;br /&gt;
* [[Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
* [[Île-de-France]]&lt;br /&gt;
* [[Korsika]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Languedoc-Roussillon]]&lt;br /&gt;
* [[Limousin]]&lt;br /&gt;
* [[Lothringen]]&lt;br /&gt;
* [[Midi-Pyrénées]]&lt;br /&gt;
* [[Nord-Pas-de-Calais]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Basse-Normandie]]&lt;br /&gt;
* [[Haute-Normandie]]&lt;br /&gt;
* [[Pays de la Loire]]&lt;br /&gt;
* [[Picardie]]&lt;br /&gt;
* [[Poitou-Charentes]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;25%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Provence-Alpes-Côte d'Azur]]&lt;br /&gt;
* [[Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überseedépartements: Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Réunion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Voieverte-schild.jpg|thumb|Wegweiser zur Voie Verte in Cornimont]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich ist ein Flächenland mit wenigen Ballungsräumen um die großen Städte; es gibt wenige Fahrradwege, auch kaum Feld- und Wirtschaftswege zwischen den Dörfern, wie man es aus Deutschland kennt (Ausnahme: Elsass). Dafür gibt es aber sehr viele verkehrsarme Nebenstraßen, auf denen sich sehr angenehm radeln lässt. Um Frankreich zu entdecken, wird man daher das öffentliche Straßennetz benutzen, eine handelsübliche Straßenkarte reicht dafür aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Straßenkarten (z.B. Michelin, IGN) teilen Straßen nach ihrer relativen Wichtigkeit in drei Farben ein, weiß, gelb und rot. Weiße Straßen sind Ortsverbindungsstraßen, auf denen sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Gelbe Straßen sind Nebenstrecken im regionalen Verkehr, auf denen mehr als ein Auto pro Minute unterwegs sein kann. Rote Straßen sind Hauptverkehrsverbindungen. Diese Charakterisierung ist natürlich nur eine Tendenz: In Ballungsräumen oder Touristenzentren zur Hochsaison können auch weiße Straßen viel Verkehr haben, umgekehrt in der Provinz auch rote Straßen sehr entspannt sein. Einen Hinweis gibt auch die Breite der Straße, die mit angedeutet wird. Kraftfahrstraßen sind in der Regel blau gekennzeichnet, so dass man sie leicht umgehen kann. Auf allen anderen Straßen kann man fahren, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Niemand findet etwas dabei, wenn man auf Hauptstraßen ganz normal am Verkehr teilnimmt, anders als in .... naja, lassen wir das. Jedenfalls braucht man keine Hemmungen zu haben, eine auf der Karte eingezeichnete Straße auch zu benutzen. Selten ist auf größeren Straßen ein Seitenstreifen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren werden in Frankreich mehr Radverkehrsanlagen gebaut. Dies betrifft in erster Linie die größeren Städte (z.B: Nancy, Lyon), aber weniger Paris und auch nicht den ländlichen Raum. Die Resultate sind gemischt. Man setzt in erster Linie auf Radstreifen. Diese sind dann oft verdreckt, da kleine Partikel von den Autos auf diese Streifen gefegt werden. Auf den - zum Glück sehr seltenen - Hochbordradwegen ist hohe Vorsicht geboten, insbesondere kann man nicht davon ausgehen, dass man an Kreuzungen denselben Vorrang hat wie die Fahrbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Passstraßen und Schluchtstrecken gehören Radfahrer zum Straßenbild. Manchmal ist eine Radspur bergauf angezeichnet, jeden Kilometer zeigt ein Stein die verbleibende Distanz, Höhe und Steigung zum Pass an, was auch sehr deprimierend sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradkultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radfahren wird in Frankreich nur in geringem Maße für alltägliche Besorgungen benutzt, auch wenn diverse Maßnahmen in jüngerer Zeit (z.B. [[Vélib|Leihfahrräder]] in fast allen großen Städten) darauf zielen, den Anteil zu erhöhen. Meistens wird Radfahren daher mit einem sportlichen Einschlag ausgeübt, das hat hohes Ansehen und gilt geradezu als nationales Kulturgut. Dazu trägt selbstverständlich die Tour de France bei, der zahlreichen Denkmälern im Land Tribut zollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Frankreich als Fahrrad-Urlaubsland bei Ausländern sehr beliebt ist, ist Radwandern bei den Franzosen selbst ein wenig verbreitetes Konzept. Franzosen benutzen eher Rennräder oder Mountainbikes entweder zur Tagestour oder mit festem Quartier bzw. Autounterstüzung im Urlaub. Radwanderer sind abseits der großen Routen eine sehr kleine Minderheit, ein Fahrrad mit Gepäckträger gilt Manchem als &amp;quot;Stadtrad&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgeschilderte Radrouten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Voie Verte'' (&amp;quot;Grüner Weg&amp;quot;) versteht man im Französischen einen Verbindungsweg, der für den motorisierten Verkehr gesperrt, also weitgehend Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist. Diese verlaufen beispielsweise auf ehemaligen Bahntrassen, an Flüssen oder Kanälen. Mit ''Véloroute'' wird allgemein eine zum Radwandern geeignete Route bezeichnet, die auf Voies vertes ebenso wie auf ruhigen öffentlichen Straßen verlaufen kann. Die beiden Begriffe werden häufig zusammen verwendet, daher die Abkürzung 3V für ''Véloroutes et voies vertes''. Im Folgenden wird für beide zusammen der im Deutschen übliche Begriff Radrouten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhein-Rhone-Kanalc.jpg|thumb|Radweg entlang des Rhein-Rhone-Kanals südlich von Straßburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang gibt es in Frankreich viele kleine dieser Radrouten, die aber untereinander kaum vernetzt sind. Hauptnutzer der verstreuten Abschnitte ist die Bevölkerung vor Ort. Man muss von der Existenz dieser Strecken wissen, um sie überhaupt zu finden. Nicht selten sind Parkplätze entlang der Routen - der vorherrschende Modus operandi besteht dann in der An- und Abreise per Auto und Nutzung des Fahrrads strikt auf dem Radweg hin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link mit Übersichtskarte findet man am Ende dieses Abschnitts. Die dort verzeichneten Wege sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Einige sind über zig Kilometer hinweg großartig ausgebaut, andere sind matschige Holperpisten und nur für Schönwetter-Radeln geeignet. Bisweilen behindern irrsinnige Sperren den Zugang zur Route, sie sind dann mit Gepäck oder gar Anhänger umständlich zu nutzen. Als Radweg ausgebaute Treidelwege entlang von Kanälen trifft man häufiger an als in Deutschland. Als gelungenes Beispiel kann man den Radweg entlang des Rhein-Rhone-Kanals südlich von Straßburg nennen. Er ist Teil des [[Véloroute Rhin|französischen Rhein-Radweges]] zwischen Straßburg und Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mangel an vernetzten, landesweiten Radrouten wird in Frankreich als Mangel empfunden, man befürchtet im Fahrradtourismus ins Hintertreffen zu geraten. Deshalb hat das Land ein ambitioniertes Programm zur Schaffung eines nationalen Radroutennetzes aufgelegt, das zur Zeit nach und nach umgesetzt wird. Erste Früchte sind die Eurovelo 6 (siehe [[Loire]] und [[Rhein - Loire]]) sowie der [[Vélodyssée|Atlantikküsten-Radweg]], auch die Beschilderung des Rhoneradwegs ist im Gange. Mehr über den Plan mit Details über den Ausbauzustand findet man im ausführlichen Artikel '''[[Nationale Radrouten in Frankreich]]'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links zum Thema:&lt;br /&gt;
* [http://www.af3v.org/CarteAF3V/carte-detaillee.html Übersichtskarte]  der Voies vertes (AF3V)&lt;br /&gt;
* [http://www.velocanauxdodo.fr/ velocanauxdodo.fr] - Webseite mit Tipps zu Radfahren auf Treidelwegen in Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen im Wiki ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;plainlinks&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Frankreich-RFW.gif|400px|right|link=http://www.lsv.ens-cachan.fr/~schwoon/radtouren/Frankreich-Map.php]]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiki werden bislang folgende Routen innerhalb Frankreichs beschrieben: ([http://www.doogal.co.uk/KmlViewer.php?url=http:%2F%2Fradreise-wiki.de%2Fimages%2FRadfernwege_%C3%9Cbersicht.kmz&amp;amp;hl=de&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=46.664517,2.900391&amp;amp;spn=7.691061,19.753418&amp;amp;t=p&amp;amp;z=6&amp;amp;vpsrc=6 Übersichtskarte])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Die Boucles de la Haute-Saône]]&lt;br /&gt;
* [[Canal des Deux Mers]]&lt;br /&gt;
* [[Canal de Nivernais]]&lt;br /&gt;
* [[Chalon - Mâcon]]&lt;br /&gt;
* [[Charles le Téméraire]]&lt;br /&gt;
* [[Dole - Fontainebleau]]&lt;br /&gt;
* [[Gerbier de Jonc]]&lt;br /&gt;
* [[Glan-Blies]]&lt;br /&gt;
* [[Martigny - Nizza]]&lt;br /&gt;
* [[Loire]]&lt;br /&gt;
* [[Marne]]&lt;br /&gt;
* [[Mosel]]&lt;br /&gt;
* [[Noyon - Lille]]&lt;br /&gt;
* [[Paris Stadtrundfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Brüssel]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Paris - Chartres]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Dieppe]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Fontainebleau]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Orléans]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Rouen]]&lt;br /&gt;
* [[Rhein - Loire]]&lt;br /&gt;
* [[Rhône]]&lt;br /&gt;
* [[Route des Grandes Alpes]]&lt;br /&gt;
* [[Saar]]&lt;br /&gt;
* [[Saône]]&lt;br /&gt;
* [[Somme]]&lt;br /&gt;
* [[Straßburg - Paris]]&lt;br /&gt;
* [[Vélodyssée]]&lt;br /&gt;
* [[Véloroute Rhin]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radweit-Routen:&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Radweit Aachen - Reims]]&lt;br /&gt;
* [http://www.radweit.de/ncfr/ncfryd.html Radweit Freiburg - Nancy]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Karlsruhe - Straßburg]]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Mainz - Paris]]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Paris - Brüssel]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Radweit Paris - Wesel]]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Pforzheim - Paris]]&lt;br /&gt;
* [http://www.radweit.de/ribar/ribaryd.html Radweit Reims - Bar-le-Duc]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Straßburg - Zürich]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feste Unterkünfte ===&lt;br /&gt;
* Unterkunftsarten&lt;br /&gt;
[[Bild:LogoAccueilVelo.png|thumb|]]&lt;br /&gt;
Für die weiter unten genannten Kategorien gibt es seit 2016 ein offizielles Label mit dem Titel ''Accueil Vélo''. Die Träger dieses Labels haben folgende Kriterien zu erfüllen:&lt;br /&gt;
** Weniger als 5 km von einer offiziellen Radstrecke entfernt sein.&lt;br /&gt;
** Die Strecke zwischen der Radstrecke und der Unterkunft muß beschildert sein.&lt;br /&gt;
** Freundlicher und angemessener Empfang mit Auslage von für Radwanderer interessanten Prospekten und Karten, Info über öffentliche Transportmittel, Adressen von Radwerkstätten und -händlern, Wetteraussichten, auf der Strecke liegende Unterkünfte&lt;br /&gt;
** Ausreichende Kenntnis der umliegenden Radstrecken um die Radwanderer informieren und beraten zu können&lt;br /&gt;
** Abschließbare Radgarage &lt;br /&gt;
** Bereitstellung von Werk- und Flickzeug&lt;br /&gt;
** Möglichkeit der frühen Abreise, nahrhaftes Frühstück&lt;br /&gt;
** Radverleih, Angebot von Radtransport, Möglichkeit Wäsche zu waschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** ''Chambres d'hôtes'' sind Zimmer bei Privatleuten mit Frühstück oder Halbpension (Abendessen am ''table d'hôtes'' oft zusammen mit den Eigentümern), meist in reizvoller Lage und in landestypischem Ambiente. Das Preisniveau ist in der Regel deutlich höher als bei deutschen Privatzimmern, sodass Hotels sogar günstiger sein können.&lt;br /&gt;
** ''Gîtes (ruraux)'' (Singular: ''Gîte (rural)'') sind Ferienhäuser oder -wohnungen, meist in ländlicher Umgebung, die überwiegend wochenweise oder für mehrere Nächte vermietet werden.&lt;br /&gt;
** ''Gîtes d'étape'' bieten Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer, Reiter und Radfahrer. Der Komfort reicht vom einfachen Matratzenlager bis zu gehobenem JuHe-Standard. Vor allem die kommunalen Gîtes werden leider außerhalb der Hochsaison oft zweckentfremdet, z.B. als Unterkunft für Jugendgruppen, oder sind nicht geöffnet. Am besten fragt man im Rathaus nach.&lt;br /&gt;
** Viele Vermieter vorgenannter Unterkünfte haben sich verschiedenen Organisationen angeschlossen, von denen hier die wichtigsten genannt sind:&lt;br /&gt;
*** [http://www.gites-de-france.com/ '''Gîtes de France'''] ist die bekannteste Organisation auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
*** [http://www.accueil-paysan.com/ '''Accueil Paysan'''] Unterkunft auf dem Land&lt;br /&gt;
*** [http://www.bienvenue-a-la-ferme.com '''Bienvenue à la Ferme'''] Unterkunft bei Bauern&lt;br /&gt;
*** [http://www.rando-accueil.com/ '''Rando Accueil''']&lt;br /&gt;
*** [http://www.clevacances.com/ '''Clévacances''']&lt;br /&gt;
** ''Refuges'' sind (Alpenvereins-)Hütten&lt;br /&gt;
*** '''CAF''' - Club Alpin Francais: [http://www.ffcam.fr/rechercher_refuge_chalet.html Hüttensuche]&lt;br /&gt;
** Weitere Verzeichnisse&lt;br /&gt;
*** [http://www.gites-refuges.com/ '''Guide gîtes d’étape et réfuges, France et frontières'''], Online-Verzeichnis, ausführliche Version zum Herunterladen und Ausdrucken (kostenpflichtig)&lt;br /&gt;
*** [http://www.gite-etape.com/ '''Annuaire des gîtes d'étape et chambre d'hotes'''], Online-Verzeichnis&lt;br /&gt;
** ''Foyers de Jeunes Travailleurs'' sind Arbeiterwohnheime, in die man sich manchmal auch als Tourist einmieten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hotels&lt;br /&gt;
**Für das ländliche Frankreich sind die [http://www.logishotels.com/ Logis Hotels] (vormals: ''Logis de France'') typisch, eine Kooperation von privaten Hotels, alle mit guter regionaler Küche. &lt;br /&gt;
**In der Nähe von Autobahnabfahrten und Gewerbegebieten finden sich dazu viele Hotels der unteren und mittleren Preisklasse:&lt;br /&gt;
*** [http://ibisbudgethotel.ibis.com/ '''Ibis budget''']&lt;br /&gt;
*** [http://www.hotelf1.com/ '''Hotel F1''']&lt;br /&gt;
*** [http://www.premiereclasse.com/ '''Premiere Classe''']&lt;br /&gt;
**Obwohl die Hotelzimmerpreise in Frankreich nicht unbedingt höher sind als in Deutschland, wird man als Einzelreisender tiefer in die Tasche greifen müssen, da es weniger Einzelzimmer gibt bzw. man den vollen Doppelzimmer-Preis bezahlen muss.&lt;br /&gt;
**Während in Frankreich das Essen mittags und abends meist gut ist (Ausnahmen treten in Paris und Umgebung sowie in der Provence gehäuft auf), ist das Frühstück außer in Hotelketten der gehobenen Klasse eher ärmlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.fuaj.org/ '''FUAJ''' - Fédération Unie des Auberges de Jeunesse] Jugendherbergen&lt;br /&gt;
* [http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;amp;filename=/hs.xml&amp;amp;xslsheet=NFI:/DE/country.xsl&amp;amp;export=html&amp;amp;landid=FR '''Naturfreundehäuser''']&lt;br /&gt;
* [http://www.iguide-hotels.com// '''Rivages''': Guide de Charme]&lt;br /&gt;
* [http://www.cci.asso.fr/ '''Cyclo-Accueil-Cyclo''': CAC] 500 Dachgeber in Frankreich mit kostenfreien Schlafplätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campingplätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich verfügt über eine für Radreisende äußerst angenehme Dichte von Campingplätzen, die in touristisch belebten Regionen noch etwas größer ist. Grundsätzlich gibt es zwei Arten, die privaten und die sogenannten 'camping municipal'. Letztere werden von den örtlichen Gemeinden getragen und sind i.d.R. sehr günstig. Das Preisgefälle ist mitunter recht beachtlich. Während man abseits der Touristenströme und oft auch im Landesinneren Preise zwischen 3,50€ bis 7€/Person/Nacht vorfindet, können die Kosten gerade in Küstennähe und anderen stark frequentierten Gebieten das Zwei- bis Dreifache betragen. Im Gegensatz zu den Campingplätzen in Deutschland ist die Anzahl der fest installierten Wohnwagen eher gering. Alleinreisende sind oft zur Bezahlung eines fixen Betrages für einen Zeltplatz gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln zu den [[Frankreich#Regionen|Regionen Frankreichs]] steht jeweils eine Auswahl von Plätzen, die (relativ) günstig sind und sich durch eine schöne Lage und andere Merkmale auszeichnen. Diese Listen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern nennen solche Campingplätze, über die man ansonsten nur zufällig stolpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildcampen ist an versteckten Stellen möglich. Empfehlenswert ist es, bei Bauernhöfen nachzufragen, wo man am besten zelten könne. Dort wird immer eine Lösung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Campingführer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''gedruckt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.easy-camping.com/fr/Guides-touristiques/Guide-Bel-air-Campings-de-France Guide Bel-air, Camping de France], ca. 6.500 Plätze&lt;br /&gt;
*[http://www.campingfrance.com/Guides-et-Magazines/Guides/Guide-Officiel-Camping-Caravaning Le guide officiel camping caravaning], ca. 10.000 Plätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Führer enthalten weitaus mehr Plätze als die großen deutschen Campingführer, die eine vergleichbare Anzahl von Plätzen für ganz Europa enthalten. Beide kosten jeweils um die 12 Euro und sind auch in Deutschland erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Online''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische Campingplätze findet man auch hier: [http://www.campingfrance.com campingfrance.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Kartenverlage#Frankreich|Kartenverlage in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gedruckte Karten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei große Anbieter von Karten für ganz Frankreich, IGN und Michelin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''IGN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersichtskarte im Maßstab 1:1.000.000, dazu regionale Straßenkarten im Maßstab 1:250.000-1:280.000, dazu Departementsstraßenkarten im Maßstab 1:125.000-1:140.000. Außerdem gibt es Wanderkarten im Maßstab 1:25.000 sowie verschiedene touristische Karten, etwa zu den Weingebieten, zu den National- und Regionalparks oder zur Route des Grandes Alpes (Maßstab 1:250.000, einige zusätzliche Informationen und Fotos).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Topographische Karten TOP 100''&lt;br /&gt;
* Maßstab 1:100.000, &lt;br /&gt;
* nur mit touristschen Einträgen im Handel, 74 Karten für ganz Frankreich, Preis pro Karte ca. 5 EUR (in Frankreich), eine elektronische Version besteht aus mehreren DVD und ist sehr teuer&lt;br /&gt;
* Höhenlinien (Äquidistanz 40 m) und viele Höhenangaben&lt;br /&gt;
* Straßendarstellung außerorts detailliert, innerorts stärker vereinfacht als bei deutschen 100.000er TK. Darstellung der Straßenbreite nicht so differenziert wie bei Michelin 1:200.000, Entfernungen zwischen den Orten und Kreuzungen werden angegeben, jedoch nicht für die kleineren Straßen &lt;br /&gt;
* Fußwanderwege sind etwas vage lokalisiert eingetragen&lt;br /&gt;
* straßenunabhängige Radwege exakt lokalisiert aber nicht vollständig&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiete und Naturparks sind eingezeichnet, Darstellung der Wald- und Weinbaugebiete, Symbole für viele touristische Attraktionen, vom Kletterpark zum Schloss, von der Berghütte zum Thermalbad &lt;br /&gt;
* Campingplätze sind nicht eingezeichnet&lt;br /&gt;
2008-2010 wurde das Kartenwerk grundlegend überarbeitet, die &amp;quot;Carte de promenade&amp;quot; mit blauer Umschlagseite durch die Serie &amp;quot;Tourisme et Découverte&amp;quot; mit gelbgrüner Umschlagseite ersetzt. &lt;br /&gt;
* die Karte wurde GPS-kompatibel gemacht&lt;br /&gt;
* die Erkennbarkeit innerörtlicher Straßennetze wurde verbessert durch&lt;br /&gt;
** die nicht mehr ganz so breite Darstellung von Hauptstraßen&lt;br /&gt;
** die Entrümpelung touristischer Logos&lt;br /&gt;
* die Darstellung des außerörtlichen Netzes ist jetzt weniger detailliert, da viele unbefestigte Wege weggelassen wurden&lt;br /&gt;
* bei der Nummerierung wurde zumeist nur eine 1 vor die alte zweistellige Nummer gesetzt, bei manchen Blättern wurden auch die hinteren Stellen verändert. Einige Blätter bekamen einen völlig neuen Zuschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Topographische Karten TOP 25''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karten im Maßstab 1:25.000 decken ein Gebiet von circa 20 x 20 km ab und enthalten auch unbefestigte Wege und Wanderwege. Sie eignen sich daher besonders für die Planung von Touren von einem festen Quartier aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Michelin'''&lt;br /&gt;
* [http://www.travel-house-media.de/programm_michelin.html Katalog] (Travel House Media)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rot: National''&lt;br /&gt;
* Für Frankreich Maßstab 1:1.000.000, eignet sich für die Grobplanung, Übersicht, ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Orange: Regional'' &lt;br /&gt;
* 18 Blätter, Maßstab 1:200.000 bis 1:275.000, Straßen nach Verkehrsstärke differenziert dargestellt: Rot - Hauptverkehrsstraßen, gelb - Nebenstrecken, weiß - &amp;quot;route&amp;quot;, wenig Verkehr, * Breite der Straßen dargestellt (von vier- bis einspurig), Steigungen (drei Stufen: ein Pfeil - 5 bis 9 %, zwei Pfeile - 9 bis 13 %, drei Pfeile über 13 %), Entfernungen zwischen den Orten bzw. Kreuzungen sind angegeben, einige Höhenangaben (bei Orten und z. T. auch auf Straßen) &lt;br /&gt;
* landschaftlich interessante Straßen sind grün gekennzeichnet, weitere touristisch interessante Punkte, wie Panoramablick, Aussichtspunkt, Ruinen, Schlösser etc. &lt;br /&gt;
* ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gelb-orange: Local''&lt;br /&gt;
* 45 Karten, Maßstab 1:150.000 bis 1:175.000, Darstellungen wie in Regional-Serie, etwas detaillierter&lt;br /&gt;
* Campingplätze: wenn hinter dem Ortsnamen das Campingplatzsymbol steht (weißes Dreieck in schwarzem Kreis), dann ist hier ein Campingplatz, der im Michelin-Campingführer verzeichnet ist&lt;br /&gt;
* ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Grün: Zoom''&lt;br /&gt;
* Ballungsräume und touristisch interessante Gebiete im Süden, Paris (1:53.000 und 1:100.000), Lyon (1:60.000), Marseille-Avignon-Montpellier (1:160.000), Cote d'Azur-Var (1:100.000), Nizza und Umgebung (1:100.000) &lt;br /&gt;
* genauere Darstellung des Straßenverlaufs (im Vergleich zu Regional oder Local), auch kleinste Straßen eingezeichnet &lt;br /&gt;
* viele touristisch interessante Punkte eingezeichnet, genaue Lage der Campingplätze &lt;br /&gt;
* ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Atlas Routier France''&lt;br /&gt;
* Spiralatlas von ganz Frankreich, Maßstab 1:200.000, Inhalt entsprechend der Serie &amp;quot;Local&amp;quot;, in 2 Formaten: A4 ISBN 978-2-06-712531-5, A3 ISBN 978-2-06-712532-2 Mit dem Fahrrad sehr ungeschickt zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Digitale Karten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IGN-Karten im Maßstab 1:100.000 und 1:25.000 und eine zugehörige Tourplanungs-Software gibt es von zwei Anbietern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''IGN''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IGN bietet das Programm ''Géorando Maxi Liberté VT'' zusammen mit den Karten für ganz Frankreich im Maßstab 1:100.000 an. Die Karten im Maßstab 1:25.000 können einzeln nachgekauft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cartes-numeriques.ign.fr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bayo''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ''CartoExploreur 3'' gibt es im Paket mit der IGN-Karte 1:100.000 für eine Region (Elsass, Bretagne,...) oder mit der IGN-Karte 1:25.000 für ein halbes Departement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bayo.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online-Karten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.geoportail.fr Géoportail]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal können unter anderem die IGN-Karten bis herunter zur TOP 25 angezeigt werden, aber auch Luftbilder und diverse administrative und wissenschaftliche Kartenwerke. Das Portal verfügt auch über eine deutscher Bedienoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.viamichelin.de/  ViaMichelin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.altigraph.fr/ Altigraph] Pässe-Atlanten: Alpen, Pyrenäen, Jura und Vogesen&lt;br /&gt;
* BLV: &lt;br /&gt;
** Mit dem Bike durch die Provence, 1992, ISBN 3-405-14304-7 (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
** Radurlaub in Frankreich: Genußtouren abseits der großen Straßen, 1990, ISBN 3-405-13754-3 (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* [http://www.bruckmann.de/titel-4611-bruckmanns_radfuehrer_elsass_und_vogesen_19.html Bruckmanns Radführer Elsass &amp;amp; Vogesen] ISBN 978-3-7654-4611-5&lt;br /&gt;
* [http://www.chamina.com/ Chamina] Schwerpunkt: Zentralmassiv&lt;br /&gt;
* [http://www.cheminprive.com/ Chemin prive] Bikeführer Apt (Luberon/Provence)&lt;br /&gt;
* Delius-Klasing: [http://www.delius-klasing.de/shop/detail.php4?artid=5235&amp;amp;thema=1&amp;amp;rubrik=2 Tour de France: Die klassischen Bergstrecken]&lt;br /&gt;
* Didier Richard: La traversée des Alpes à VTT, 1996, ISBN 2-7038-0184-X (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* [http://www.edisud.com Édisud]&lt;br /&gt;
* Esterbauer: [http://www.esterbauer.com/db_rtb_allg.php?land_id=FR&amp;amp;reihe_id=RB bikeline Radtourenbücher in Frankreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.glenatlivres.com/livres.asp Glénat (Libris)]&lt;br /&gt;
* Kettler (cyklos):&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/nofrank.htm Nordost-Frankreich per Rad]&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/swfrank.htm Südwest-Frankreich per Rad]&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/sofrank.htm Südost-Frankreich per Rad]&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/korsika.htm Korsika per Rad]&lt;br /&gt;
* Rother: [http://www.rother.de/titpage/5016.php Korsika, Rad- und Mountainbike-Führer], 1. Aufl. 2006, ISBN 978-3-7633-5016-2&lt;br /&gt;
* Sportinform:  Die schönsten Pässe &amp;amp; Touren in Frankreich : von d. Alpen bis zu d. Pyrenäen, 1987, ISBN 3-924557-25-X (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* Syro: Über alle Berge. Auf Paß- und Höhenstraßen durch Frankreich, 1988, ISBN 3-921885-38-8 (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* [http://www.vtopo.com/ VTOPO] MTB&lt;br /&gt;
* Cycling Canal Du Midi  Verlag:Cicerone Pr Ltd, 2009  ISBN: 978-185284559&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.adfc.de/763_1 Länderinfos des ADFC zu Frankreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.sncf.fr SNCF]&lt;br /&gt;
* [http://www.iaurif.org/fr/sig/pistecycle/vue1200.html Radwege in Paris und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [http://www.viamichelin.fr/viamichelin/fra/dyn/controller/Cartes-plans Michelin-Karte von Frankreich] (enthält das Original 1:200000er Kartenbild, wenn man die richtige Vergrößerungsstufe wählt)&lt;br /&gt;
* [http://www.michelin.fr/michelinfr/lien.AfficheServlet?codeRubrique=20070109142123&amp;amp;lang=FR Michelin] Übersicht über die Michelinkarten&lt;br /&gt;
* [[Institut Géographique National]] (IGN)&lt;br /&gt;
* [http://www.campingfrance.com Campingplätze in Frankreich]&lt;br /&gt;
* [http://troisv.amis-nature.org/ vélo routes et voies vertes]&lt;br /&gt;
* [http://www.bisonfute.equipement.gouv.fr/acces-aux-cols/index.do Informationen über Öffnungszeiten der Pässe]&lt;br /&gt;
* [http://www.af3v.org/ af3v - Association Française de développement des Véloroutes et Voies Vertes] Vereinigung für die Entwicklung von Radwegen und Greenways&lt;br /&gt;
* [http://www.centcols.org/ Club des Cent Cols] Verein der Bergpässe-Radler, gibt Pässe-Kataloge heraus (nicht nur von Frankreich)&lt;br /&gt;
* [http://www.ffc.fr/ FFC - Fédération francaise de cyclisme] Radsport-Verband&lt;br /&gt;
* [http://www.ffct.org/ FFCT - Fédération française de cyclotourisme] Radtourismus-Verband&lt;br /&gt;
* [http://www.fubicy.org/ FUBicy - Fédération française des Usagers de la Bicyclette] Radfahrer-Verband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Frankreich-Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Italien&amp;diff=99974</id>
		<title>Italien</title>
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		<updated>2018-11-29T11:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Italien verhält man sich nicht anders, als in einem anderen westlichen Staat. Man bekommt alles und hat generell keine Probleme. Die italienischen MTB-Fahrradschläuche sind nicht zu empfehlen, da sie fast nichts aushalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italien ist Mitglied der Europäischen Union. Die Einreise erfolgt mit gültigem Reisepass oder Personalausweis, wobei der Reisepass für EU-Bürger bis zu 5 Jahre abgelaufen sein darf. Grenzkontrollen erfolgen nur stichprobenartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norditalien ist die beste Reisezeit von März bis November. Im Winter gibt es auch hier viel Schnee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Süditalien reist man zwischen September und Mai. Von Juni bis August ist es im Süden sehr heiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Einkauf muss man den Kassenbon (''scontrino'') beim Verlassen des Ladens aufbewahren. Die [http://de.wikipedia.org/wiki/Guardia_di_Finanza Guardia di Finanza] kontrolliert gelegentlich, ob man den Bon dabei hat. Bei Nichtvorlage kann eine hohe Geldbuße erhoben werden. Der Grund: Vermeidung von Steuerhinterziehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Landesweite Amtssprache ist Italienisch, daneben in einigen Regionen aber z.B. auch Deutsch (Südtirol), Französisch, Griechisch (ein paar Dörfer in Apulien) oder Slowenisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es normalerweise ein Zeichen von Respekt, dass man die Einwohner zunächst in der Landessprache begrüßt, ist es in Südtirol genau umgekehrt. Die meisten Südtiroler sind aufgrund ihrer Vergangenheit (siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_S%C3%BCdtirols Wikipedia]) stolz auf ihre österreichischen Wurzeln und bevorzugen es in Deutsch angesprochen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Seit dem 12. Oktober 2010 gilt außerorts bei Dunkelheit sowie in Tunneln eine Warnwestenpflicht. Diese und andere radfahr-relevanten Vorschriften sind in Artikel 182 (Absatz 9bis) der italienischen Straßenverkehrsordnung  [http://www.altalex.com/index.php?idnot=34126#titolo Codice della Strada (italienisch)] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Italien gibt es ausreichend Sportgeschäfte, sowohl als sehr große Ketten aber auch sehr viele Einzelhändler. Im Normalfall sollte es kein Problem sein,  Ersatzteile zu bekommen. Sicher gibt es Ausnahmefälle und wenn man etwas spezielles braucht, muss man überall warten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar ist eine Fahrradmitnahme im Zug nur noch mit den EC München - Bologna/Venezia und über die Schweiz EC Basel/Zürich - Milano - Venezia möglich. Der Nachtzug nimmt keine Räder mit! Innerhalb Italiens zeigt die Reiseauskunft nur Regionalzüge (R) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:621320|Forumsbeitrag über den Radtransport in italienischen Zügen]] von Gerhard&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrplan &amp;amp; Tickets: [http://www.ferroviedellostato.it/ Trenitalia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ticketpreise Fahrradmitnahme: Im Regionalverkehr kostet das Tagesticket  3,50 Euro und ist 24 Stunden ab Entwertung gültig. Kostet die einfache Fahrt weniger als 3,50 €/Person,kostet das Fahrradticket für eine einfache Fahrt soviel wie der Preis für eine Person. In Südtirol gilt das leider nicht. Wer im Bereich des Südtiroler Verkehrsverbundes unterwegs ist, zahlt seit 2012 6,00 Euro für das Tagesticket. Es gilt auch nur am gleichen Tag. In Fernzügen auf nationalen Verbindungen kostet das Fahrradticket 5,00 Euro, auf internationalen 12,00 Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:It0089.jpg|thumb|Radfahren auf dem Petersplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Italien hat nur wenige Fahrradverbote. Diese gelten außer auf Autobahnen auch auf bestimmten autobahnähnlich ausgebauten Staatsstraßen, auf Strecken mit Tunneln oder Brücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Straßenverkehr in Italien erscheint manchem etwas unübersichtlich, hektisch und laut. Das trifft mitunter für ein paar Großstädte zu, ist aber nicht zu verallgemeinern. Bei näherem Hinsehen und etwas Fahrpraxis im Land wird man feststellen, dass die Italiener als Verkehrsteilnehmer wesentlich entspannter sind als bspw. die Deutschen. Grundsätzlich gilt das Prinzip „Leben und leben lassen“. Der Italiener ist im Allgemeinen (auch als Verkehrsteilnehmer) ein kommunikationsfreudiger Mensch. Also machen wir es ihm nach und deuten durch Körpersprache, Gestik, Mimik oder einfach auch verbal an, was wir wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) in Städten: Nicht warten, bis jemand hält. Das wird nicht passieren. Die Straße vorsichtig betreten, sofort wird gehalten. Das gilt auch bei mehrspurigen Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es eng wird, z.B. beim Umfahren von Hindernissen oder stehenden Fahrzeugen - kurzes Handzeichen wird akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:It0099.jpg|thumb|Wenig Autoverkehr auf vielen Provinzstraßen (SP).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man auf der Landstraße fährt, immer mit ordentlichem Seitenabstand, insbesondere bei Einmündungen und Grundstücksausfahrten, vor allem bei hügeligem Gelände wegen der eingeschränkten Sicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überholende Fahrzeuge hupen meist kurz, um auf sich aufmerksam zu machen. Kurzes Handzeichen als Bestätigung und gelegentliches Ausweichen kommt gut an. Radfahrern wird im Straßenverkehr allgemeine Achtung entgegengebracht. Rennradler genießen ohnehin einen besonderen Status und Reiseradlern wird meist wegen der „schweren Fuhre“ mit Hochachtung begegnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gute Charakteristik des typisch italienischen Verkehrsverhaltens ist das „Nase-vorn-Prinzip“, das wohl keiner Erklärung bedarf. Einfach beobachten und anpassen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Top Radwege gibt es bisher vor allem im Norden Italiens (bspw. Südtirol). Puster- Eisack- und Etschtal sind sehr gut ausgebaut und beschildert, aber auch die ehemalige geschotterte Bahntrasse Toblach-Cortina d'Ampezzo ist empfehlenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pässe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Brenner]]&lt;br /&gt;
* [[Jaufenpass]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Bergell|Malojapass]]&lt;br /&gt;
* [[Penser Joch]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Pfitscherjoch]]&lt;br /&gt;
* [[Reschenpass]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Stilfser Joch]]&lt;br /&gt;
* [[Splügenpass]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
{| valign=top&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | '''Alpen:'''&lt;br /&gt;
* [[Alpe Adria]]&lt;br /&gt;
* [[Dolomiten-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Eisack]]&lt;br /&gt;
* [[Etsch]]&lt;br /&gt;
* [[Gailtal - Monfalcone]]&lt;br /&gt;
* [[Pustertal]]&lt;br /&gt;
* [[Via Claudia Augusta]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | '''Nord-Süd-Querung:'''&lt;br /&gt;
* [[Venedig - Ravenna]]&lt;br /&gt;
* [[Ravenna - Florenz]]&lt;br /&gt;
* [[Florenz - Rom]]&lt;br /&gt;
* [[Rom - Neapel]]&lt;br /&gt;
* [[Neapel - Messina]]&lt;br /&gt;
* [[Messina - Syrakus]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;200&amp;quot; | '''Andere:'''&lt;br /&gt;
* [[Gardasee - Lucca]]&lt;br /&gt;
* [[Rom Stadtrundfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Venedig - Triest]]&lt;br /&gt;
* [[Triest - Pula]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Routen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nationale Radwegnetz Bicitalia befindet sich im Aufbau.&lt;br /&gt;
In Italien gibt es ein Netz von 15 Radfernwegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N1: Ciclopista del Sole&lt;br /&gt;
* N2: Via del Po e Lagune (1300 km)&lt;br /&gt;
* N3: Via dei Pelegrini (1800 km)&lt;br /&gt;
* N4: Ciclovieidei Fiumi Veneti (1000 km)&lt;br /&gt;
* N5: Via Romea (800 km)&lt;br /&gt;
* N6: Via Adriatica (1000 km)&lt;br /&gt;
* N11: Alta via dell'Italia centrale (900 km)&lt;br /&gt;
* N12: Via Pedemontana Alpina (800 km)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Routen 7, 8, 9, 10,13 und 14 verlaufen in West-Ost-Richtung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* N7: Romagna - Versalia (400 km)&lt;br /&gt;
* N8: Conera - Argentario (500 km)&lt;br /&gt;
* N9: Via Salaria (400 km)&lt;br /&gt;
* N10: Via dei Borbini (500 km)&lt;br /&gt;
* N13: Via dei Tratturi (400 km)&lt;br /&gt;
* N14: Via dei Tre Mari (600 km)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.bicitalia.org/ Bicitalia - La Rete Ciclabile Nazionale]&lt;br /&gt;
* [http://www.piste-ciclabili.com/ Piste Ciclabili]&lt;br /&gt;
* [http://www.achim-bartoschek.de/bahneur_i.htm Bahntrassenradeln in Italien]&lt;br /&gt;
* [[Alta Via dei Monti Liguri]]&lt;br /&gt;
* [http://www.fiab-onlus.it/cps.htm La Ciclopista del Sole]&lt;br /&gt;
* [http://www.cicloviadeilaghi.it/ CicloVia dei Laghi]&lt;br /&gt;
* [http://www.montesolebikegroup.it/php5/articolo.php?idart=16 La cicloVia della Seta]&lt;br /&gt;
* [http://www.dabolognaafirenze.it/ Da Bologna a Firenze]&lt;br /&gt;
* [http://www.bicitalia.org/laghi/ Laghi di Lombardia]&lt;br /&gt;
* [http://www.achab.org/transostigliabike/ Ostiglia Ciclabile]&lt;br /&gt;
* [http://nuke.laviadeltevere.it/Home/LaviadelTevereinbici/tabid/469/Default.aspx Pista Ciclabile del Tevere (Tiber)], [http://www.slowbike.info Tiber und Rom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterwegs findet man relativ häufig Unterkünfte mit &amp;quot;Bed and Breakfast&amp;quot;-Schildern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.albergabici.it/ albergabici]&lt;br /&gt;
* [http://www.toscanacottages.com/ Urlaub auf dem Bauernhof und Ferienwohnungen in der Toskana]&lt;br /&gt;
* [http://www.fiab-onlus.it/deutsch/index.htm Ospitabici] Adressen mit kostenfreien Schlafplätzen&lt;br /&gt;
* [http://www.camperonline.it/aree-di-sosta.asp] Wohnmobilstellplätze, tw. mit WC und Dusche. Zum Teil keine Übernachtungsgarantie für Zelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Italien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Abruzzen]]&lt;br /&gt;
* [[Aostatal]]&lt;br /&gt;
* [[Apulien]]&lt;br /&gt;
* [[Basilikata]]&lt;br /&gt;
* [[Emilia-Romagna]]&lt;br /&gt;
* [[Friaul-Julisch Venetien]]&lt;br /&gt;
* [[Kalabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Kampanien]]&lt;br /&gt;
* [[Latium]]&lt;br /&gt;
* [[Ligurien]]&lt;br /&gt;
* [[Lombardei]]&lt;br /&gt;
* [[Marken]]&lt;br /&gt;
* [[Molise]]&lt;br /&gt;
* [[Piemont]]&lt;br /&gt;
* [[Sardinien]]&lt;br /&gt;
* [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* [[Toskana]]&lt;br /&gt;
* [[Trentino-Südtirol]]&lt;br /&gt;
* [[Umbrien]]&lt;br /&gt;
* [[Venetien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.pcn.minambiente.it/ Portale Cartografico Nazionale] oder [http://map.geoportale.it/apollo-client/ Geoportale] Zugriff auf amtliche Karten&lt;br /&gt;
* [http://www.centrointerregionale-gis.it/ Centro Interregionale] Portal der &amp;quot;Vermessungsämter&amp;quot;&lt;br /&gt;
* [http://www.igmi.org/ IGMI - Istituto Geografico Militare Italiano] Militärkarten&lt;br /&gt;
* [http://mappe.puntopartenza.it/ Puntopartenza] Kartensammlung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* ''Greenways in Italia''. Scoprire le nostre strade verdi. [http://www.deagostini.it/ Istituto Geografico De Agostini] 2003. ISBN 88-418-0905-1&lt;br /&gt;
* Marco Boglione: [http://catalog.mtrade.com/cgi-win/Catalog.exe?Browse;Catalog=blued;Query=01191;Lang=ted ''Le strade dei cannoni'']. In pace sui percorsi di guerra. [http://www.bluedizioni.it/ Blue Edizioni] 2003. ISBN 978-88-87417-68-5&lt;br /&gt;
* Claudio Coppola: [http://catalog.mtrade.com/cgi-win/Catalog.exe?Browse;Catalog=blued;Query=03188;Lang=ita ''ALPIBIKE'']. Per sentieri e mulattiere da Trieste a Ventimiglia. [http://www.bluedizioni.it/ Blue Edizioni] 2006. ISBN 88-7904-018-9  &lt;br /&gt;
* Georges Rossini: [http://www.ediciclo.it/index.php?pagid=prod_det&amp;amp;_get_prod_id=1099 ''Valichi stradali d'Italia'']. [http://www.ediciclo.it/ Ediclo Editore]. 2001. ISBN 978-88-85318-59-5&lt;br /&gt;
Die folgenden italienischen Verlage geben ein für Radler relevantes Programm heraus:&lt;br /&gt;
* [http://www.bluedizioni.it/ Blue Edizioni]&lt;br /&gt;
* [http://www.cdavivalda.it/ Cda &amp;amp; Vivalda Editori]&lt;br /&gt;
* [http://www.ediciclo.it/ Ediciclo Editore]&lt;br /&gt;
* [http://www.tamari.it/ Tamari]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.comuni-italiani.it/ Comuni Italiani] Regionen, Provinzen und Gemeinden Italiens&lt;br /&gt;
* [http://www.parks.it/Gindex.html Parks.it] Das Portal der Parks in Italien&lt;br /&gt;
* [http://www.peverada.it/mtb/ Mountain Bike Italian Links]&lt;br /&gt;
* [http://www.greenwaysitalia.it/ Greenways]&lt;br /&gt;
* [http://www.bicitalia.org/cakebi/ Radnetz Italien (italienisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.radwegvinschgau.org Radweg Vinschgau]&lt;br /&gt;
* [http://www.bikemeran.it Informationsportal zu Radwegen und Radtouren in Südtirol]&lt;br /&gt;
* [http://www.adriabike.eu/index.php/it/ Ravenna - Kranjska Gora][[Kategorie:Italien|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schweiz&amp;diff=99972</id>
		<title>Schweiz</title>
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		<updated>2018-11-29T11:32:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz gehört nicht zur EU, aber zum Schengenraum. Grenzkontrollen finden weiterhin wegen der Zollkontrollen (und nicht wegen der Einreise von Personen) sporadisch statt. Grundsätzlich kann in die Schweiz an jedem Ort eingereist werden, es sei denn, man hat etwas zu deklarieren. Dann muss ein offizieller Grenzübergang genutzt werden. Es gilt jedoch zu beachten, dass sonntags normalerweise keine Verzollung stattfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen zum Thema Verzollung findet man hier: [http://www.ezv.admin.ch/zollinfo_privat/index.html?lang=de Zollverwaltung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die Schweiz besteht klimatisch grob gesagt aus drei Bereichen. Das Tessin und die Teile der Schweiz südlich der Alpen haben ein ähnliche Klima wie Norditalien.  Man findet dort viele Palmen. Das Gebiet nördlich der Alpen hat relativ milde Winter mit gelegentlichem Schnee und Frost, aber man kann dort praktisch ganzjährig Fahrrad fahren. Das Juragebiet ist ein relativ hohes Mittelgebirge an der Grenze zu Frankreich. Dort sind die Winter sehr kalt. In den Alpen sind die Winter ohnehin sehr kalt und ein großer Teil der Passstraßen ist im Winter gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz ist ein sehr sicheres Reiseland. Trotzdem gelten die üblichen Empfehlungen, insbesondere in den großen Bahnhöfen wie Zürich HB, Bern, Basel SBB oder auch Genf. Insbesondere vor Taschendieben sollte man sich in Acht nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich geht man hier sehr höflich miteinander um, Drängeln ist verpönt. Veloreisende haben in der Schweiz einen sehr guten Ruf. Diesen gilt es zu bewahren. &amp;quot;Verhalte Dich einfach so, wie Du auch selbst behandelt werden möchtest, dann wirst Du - von wenigen Ausnahmen abgesehen - nur gute Erfahrungen mit nach Hause nehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
In der Schweiz werden vier Landessprachen gesprochen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In der Deutschschweiz: Schwyzerdütsch (man versteht und spricht Deutsch)&lt;br /&gt;
* In der Romandie: Französisch (man versteht meistens Deutsch)&lt;br /&gt;
* Im Tessin und den südlichen Bündner Tälern: Italienisch (man versteht meistens Deutsch)&lt;br /&gt;
* Graubünden (u. a. Oberrheintal und Unterengadin) - Rätoromanisch (man versteht und spricht Deutsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Lesenswert: [http://www.augsburg.ihk.de/dokumente/merkblaetter/M179634.pdf Deutsche in der Schweiz, eine Kommunikation mit Hindernissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Schweizer verstehen und sprechen ein wenig Englisch, man sollte sich aber nicht auf seine Englisch-Kenntnisse - insbesondere in den weniger touristisch erschlossenen Regionen - verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der WikiMedia gibt es eine sehr gute Grafik mit der Aufteilung der verschiedenen Sprachregionen: [http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sprachen_CH_2000.png Sprachregionen der Schweiz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
- [http://www.admin.ch/ch/d/sr/7/741.11.de.pdf Schweizer Verkehrsregelnverordnung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich gelten in der Schweiz die gleichen Verkehrsregeln wie in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Persönlich habe ich jedoch festgestellt, dass insbesondere älteren Automobilisten das korrekte Verhalten im Kreisverkehr nicht immer leicht fällt. Daher ist hier besonders aufmerkam zu fahren, im Zweifelsfall eher defensiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahrrad-Fachgeschäfte''': Sehr dichtes Netz an Fachgeschäften, besonders in der Deutschschweiz. Die Ladenöffnungszeiten sind allerdings allgemein beschränkt, an Samstagen sind sie meist nur vormittags offen, montags ist der Veloladen meistens geschlossen. Supermärkte mit Heimwerkerabteilung sind eine valable Alternative (bis 17 Uhr), allerdings eher im Bereich der Billigteile. An Sonntagen ist die Lage hoffnungslos, allerdings lohnt sich immer das Ansprechen eines einheimischen Fahrrradfahrers, gelegentlich können sich dann Türen öffnen die sonst verschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Schweiz ist sowohl mit dem Flugzeug, dem Zug als auch mit Auto und Velo aus jeder Richtung gut zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der wichtigste Flughafen in der Schweiz ist [http://www.flughafen-zuerich.ch/ Zürich-Kloten]. Der Flughafen wird mehrmals täglich von allen wichtigen Fluggesellschaften bedient. Für die Anreise mit dem Fahrrad aus Deutschland empfehlen sich insbesondere [http://www.airberlin.com/prepage.php Air Berlin] und speziell von Köln-Bonn [http://www.germanwings.com Germanwings]. Beide Fluggesellschaften haben halbwegs bezahlbare Preise und mutieren auch bei OneWay-Flügen nicht gleich zu absoluten &amp;quot;Teuer-Airlines.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Flughäfen gibt es in [http://www.euroairport.com/ Basel] und [http://www.gva.ch/ Genf]. In Basel hat EasyJet ein Drehkreuz. Wer gleich im Tessin starten möchte, sollte den Mailändischen Flughafen [http://www.sea-aeroportimilano.it/en/malpensa/index.phtml Malpensa] anfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Wer aus Richtung Deutschland anreist wird in der Regel mit einem EuroCity oder einem InterCity Night via Basel SBB in die Schweiz kommen. Es gibt mehrere umsteigefreie Verbindungen, z.B. auch aus Hamburg. Wer von München kommt reist normalerweise via Österreich (Feldkrich) in die Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls durchgehende Verbindungen werden aus allen anderen Nachbarländern angeboten. Man beachte die jeweiligen Länderseiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
Die Schweiz ist auch mit dem Schiff in erreichbar. Kursschiffe mit Fahrradtransport oder Fähren verkehren auf Bodensee, Lac Léman (Genfersee) und [http://de.wikipedia.org/wiki/Lago_Maggiore Lago Maggiore].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Auto ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:SBB_Veloselbstverlad.JPG|thumb]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrplan &amp;amp; Tickets: [http://www.sbb.ch/ sbb.ch] und [https://www.sbb.ch/mct/wi/shop/b2c/adw.do?sprache=de&amp;amp;artikelnummer=4004 günstige Angebote]. Tickets können beim Schalter, Ticketautomat an jedem Bahnhof der Schweiz, via Onlineticket zum selbst Ausdrucken oder in der [http://www.micro.sbb.ch/mobile/de/home.html SBB-App] gelöst werden. Günstige Angebote gibt es nur online.&lt;br /&gt;
Schalter sind auch in kleineren Bahnhöfen sonntags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Achtung: Seit 2012 werden keine Tickets mehr in den Zügen verkauft. Wer keines hat und erwischt wird, bezahlt einen Zuschlag (ca. CHF 100.-) und wird registriert. Dies gilt auch für Fahrradkarten und -reservationen (siehe nächster Punkt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme&lt;br /&gt;
** unverpackt: [http://www.sbb.ch/bahnhof-services/auto-velo/unterwegs-mit-dem-velo/so-reist-ihr-velo-mit-ihnen.html Selbstverlad]Die Fahrradmitnahme ist mit der Bahn gut möglich, aber teuer (2. Fahrkarte oder Tageskarte zu 18,- CHF). In der Regel kann man Fahrräder in den Zügen und zum Teil auch in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln mitnehmen ([http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/services/fuer-alle/velo/veloselbstverlad-schweiz.htm Selbstverlad]). Ausnahmen sind deutsche ICE-Züge, S-Bahnen zur Hauptverkehrszeit und Züge, die im Fahrplan mit einem durchgestrichenen Fahrradpiktogramm gekennzeichnet sind. Bei [http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/services/fuer-alle/velo/veloselbstverlad-schweiz/veloselbstverlad-icn.htm ICN-Neigezügen] muss der Fahrradstellplatz im Sommerhalbjahr reserviert werden; Reservationen werden an bedienten Bahnschaltern bis 15 Minuten vor Abfahrt oder via SBB-App bis 5 Minuten vor Abfahrt entgegengenommen. Wenn der Zug voll ist, gilt folgende Regelung: Grundsätzlich besteht keine Beförderungspflicht für Fahrräder. Fahrräder werden nur mitgenommen, wenn Platz ist. Ausnahme: Es wurde im Vorfeld ein Fahrradstellplatz reserviert. Eigene Erfahrung: Auf den entsprechend stark frequentierten Linien sind im Regelfall ausreichend Stellplätze vorhanden. Eng kann es werden sonntags jeweils zu den touristischen &amp;quot;Stoßzeiten&amp;quot;, also morgens und abends. Das gilt insbesondere rund um den Bodensee und auf der Gotthard-Linie.&lt;br /&gt;
** als &amp;quot;Handgepäck&amp;quot; verpackt: Ein verpacktes Fahrrad wird kostenlos transportiert, siehe [http://www.sbb.ch/bahnhof-services/auto-velo/unterwegs-mit-dem-velo/so-reist-ihr-velo-mit-ihnen.html#tab4 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reservierung Gotthard Basistunnel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reservierung ist zwischen Ende März und Ende Oktober erforderlich. Entweder am Schalter oder online: [https://www.sbb.ch/ticketshop/b2c/adw.do?sprache=de&amp;amp;artikelnummer=1966 Klick]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrradversand von der Schweiz nach Österreich und Deutschland (nur mit gültigem Personenfahrschein): [http://www.sbb.ch/bahnhof-services/auto-velo/unterwegs-mit-dem-velo/mit-dem-velo-nach-europa.html Fahrradversand]. Lieferung erfolgt an die Heimadresse, Lieferfrist: 4 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Postauto ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrplan &amp;amp; Tickets: [http://www.postauto.ch/ postauto.ch] oder [http://www.sbb.ch/ sbb.ch] &lt;br /&gt;
Tickets können direkt im Postauto beim Fahrzeugführer sowie analog Bahn gelöst werden. Tickets (auch für Fahrräder) der SBB sind auch für Postautos gültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme: [http://www.postauto.ch/pag-nat-velo-und-postauto.pdf Mit dem Fahrrad unterwegs] &lt;br /&gt;
Im Bus resp. in dessen Gepäckabteil, auf speziellen Heckträgern oder Anhängern. Gewisse touristische Strecken sowie Gruppen ab 5 Personen erfordern eine Reservierung. Ein verpacktes Fahrrad wird kostenlos mitgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Informationen für Familien ====&lt;br /&gt;
Kindern unter 6 Jahren reisen kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder von 6 bis 16 Jahren reisen in Begleitung ihrer Eltern mit einer Juniorkarte (20.- Fr./pro Kind, ab 3. Kind kostenlos, 1 Jahr gültig) kostenlos. Ansonsten halber Fahrpreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder der Kinder sind mit einer Juniorkarte kostenlos: &lt;br /&gt;
* SBB: sofern die Eltern eine gültige Fahrradkarte für ihr Fahrrad besitzen &lt;br /&gt;
* Postauto: immer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtes und gut unterhaltenes Straßennetz, auch (und gerade) kleine Nebenstrassen eignen sich gut für Radreisen. Die größeren Städte haben mit Ausnahme von Basel und Winterthur eher weniger Radwege und weniger Fahrradverbote als deutsche Städte.  Für diejenigen, die gerne auf Radwegen fahren, sind diese Städte also größtenteils nicht besonders Reiseradfreundlich erschlossen.  Wegen der verhältnismäßig geringen Größe der Schweizer Städte stellt das aber kein allzu großes Ärgernis dar.  Anscheinend haben die öffentlichen Verkehrsmittel in der Schweiz einen höheren Stellenwert als in vielen anderen Ländern Europas. Im Gegenzug sind Straßen häufig schmaler und kurviger und teilweise auch verkehrsärmer als man aufgrund von deren Bedeutung erwarten könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alpenraum konzentriert sich der Verkehr oft auf einer einzigen Verbindung im Talgrund. Die meisten Alpenpässe werden von Frühsommer bis Spätherbst an Wochenenden von vielen Motorradfahrern befahren. Es gibt generell einen starken Ausflugverkehr. Wer sich daran stört, sollte diese Pässe meiden oder weniger befahrene Pässe aussuchen. Einzelne Passstraßen, zum Beispiel die &amp;quot;Große Scheidegg&amp;quot; oder der Pragelpass sind abschnittsweise (oder zeitweise) für den motorisierten Individualverkehr gesperrt und deshalb insgesamt weniger stark befahren. Am ersten Sonntag im September ist der Albulapass autofrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für kurzfristige Prognosen zum Straßenzustand bietet sich [http://www.swissinfo.ch/ger/infos_zur_schweiz/verkehrsinfo/index.html?cid=7766200#pass SwissInfo] oder [http://www.tcs.ch/main/de/home/verkehrsinfo.html TCS Informationsdienst] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Routen des Velonetzes sind wie im Foto dargestellt [[bild:CH_Velowegweiser.jpg|Wegweiser zum Langsamverkehr in der Schweiz|thumb]]signalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Folgende Routen führen quer durch die gesamte Schweiz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Rhone-Route]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-01.html Nationale Veloroute Nummer 1]&lt;br /&gt;
* [[Rhein]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-02.html Nationale Veloroute Nummer 2]&lt;br /&gt;
* [[Nord-Süd-Route]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-03.html Nationale Veloroute Nummer 3]&lt;br /&gt;
* [[Alpenpanorama-Route]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-04.html Nationale Veloroute Nummer 4]&lt;br /&gt;
* [[Mittelland-Route]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-05.html Nationale Veloroute Nummer 5]&lt;br /&gt;
* [[Graubünden-Route]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-06.html Nationale Veloroute Nummer 6]&lt;br /&gt;
* [[Jura-Route]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-07.html Nationale Veloroute Nummer 7]&lt;br /&gt;
* [[Aare]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-08.html Nationale Veloroute Nummer 8]&lt;br /&gt;
* [[Seen-Route]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-09.html Nationale Veloroute Nummer 9]&lt;br /&gt;
* [[Herzroute]] - [http://www.veloland.ch/de/regionale-routen/route-099.html Veloroute 99]&lt;br /&gt;
* [[Inn]] - [http://www.veloland.ch/de/routen/route-065.html Inn-Radweg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen Dutzende regionale Routen und auch diverse ausgeschilderte [http://www.mountainbikeland.ch/de/welcome.cfm Mountain-Bike-Routen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Veloland Schweiz ====&lt;br /&gt;
In der Schweiz wurden neun nationale und Dutzende regionale Routen touristischer Natur eingerichtet. Siehe dazu den Artikel [[Veloland Schweiz]].&lt;br /&gt;
Im Gebirge gibt es auf ausgeschilderten Radwegen oft heftige Steigungen (sowohl auf als auch ab), obwohl die Route Flusstälern folgt. Teilweise wird auf Schildern die Umfahrung per Bahn empfohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer es besonders komfortabel haben möchte, kann den Service von [http://www.swisstrails.ch/veloland/veloland.html SwissTrails] nutzen. Ganz preiswert ist das allerdings nicht. Dafür wird das Gepäck transportiert und sämtliche Übernachtungen werden im Voraus reserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz verfügt über ein dichtes Netz an Spitälern, Arztpraxen und Apotheken. Viele deutsche Ärzte und Krankenpfleger praktizieren in der Deutschschweiz. Die diensttuende Notfall-Apotheke am Aufenthaltsort lässt sich über die Telefoninformation (z.B. Nr. 1818) ausfindig machen: Standort angeben und nach der nächsten Notfall-Apotheke fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dorfläden''' gibt's in kleineren Ortschaften leider immer weniger. Die verbliebenen sind unterstützenswert, sonst bietet sich dort bald nur noch die Alternative &amp;quot;Restaurant&amp;quot; an. Meist machen die Läden eine Mittagspause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Supermärkte''': Die Schweizer kaufen mehrheitlich immer noch bei [http://www.migros.ch Migros] oder [http://www.coop.ch Coop] und bezahlen gerne etwas mehr. Das Preisniveau ist höher als in Deutschland, aber die Qualität stimmt. Besonders empfehlenswert sind Milchprodukte. Fleisch ist extrem teuer. [http://www.aldi-suisse.ch Aldi] und [http://www.lidl.ch Lidl] haben nun auch in der Schweiz den Markteintritt geschafft. Das Filialnetz ist allerdings noch eher dürftig. Die beiden großen Genossenschaften Migros und Coop machen mit ihren Unternehmen noch immer mehr als zwei Drittel des Lebensmitteleinzelhandels unter sich aus. Ein Ärger für viele deutsche Besucher sind die beschränkten Öffnungszeiten, jedoch ändert sich dies seit einigen Jahren. An den Bahnhöfen in den großen Städten finden sich Coop- und Migros-Filialen, welche auch an Wochenenden und bis 22 Uhr geöffnet sind. Zudem gibt es vor allem an Tankstellen und Bahnhöfen ca. 200 [http://www.coop-pronto.ch Coop-pronto-Filialen] und ca 100 [http://www.avec.ch avec-] bzw. [http://www.migrolino.ch migrolino]-Läden (mit Migros-Produkten), die ebenfalls an den Wochenenden und z. T. bis 23 Uhr geöffnet haben. Migros verkauft in seinen Filialen unter dem &amp;quot;Migros&amp;quot;-Label keine alkoholischen Getränke und keine Zigaretten, in den migrolino- und anderen zum Konzern gehörenden Läden (z. B. Denner) kann man Alkohol und Zigaretten kaufen, wenn man möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bioprodukte sind weit verbreitet und Produkte aus regionaler Produktion erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Jedoch haben sowohl Migros (M-Budget) als auch Coop (Prix-Garantie) Eigenmarken mit günstigen Preisen, die nicht viel teurer sind als ähnliche Produkte in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In touristischen Gebieten sind die '''Restaurants''' oft sündhaft teuer. Wenn's ein Restaurantbesuch sein soll, Augen nach einem Restaurant im Migros- oder Coop- Supermarkt offen halten. Diese bieten sich mancherorts als bezahlbare Alternativen an. Soll's ein normales Restaurant sein: Mit dem Mittagmenü fährt man meist nicht schlecht und bedeutend preiswerter als à la carte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Hotels und Pensionen sind nicht günstig in der Schweiz (Ausnahmen bestätigen die Regel). Um das Reisebudget zu schonen, kann man entweder in Jugendherbergen ([http://www.youthhostel.ch Jugendherbergen Schweiz]) oder in Backpacker-Hostels ([http://www.backpacker.ch swiss backpacker news]) übernachten. In der Hauptsaison empfiehlt sich allerdings in den Tourismusregionen eine Reservierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein guter Tipp zum preiswerten Übernachten ist das [http://www.schlaf-im-stroh.ch Schlaf-im-Stroh-Netzwerk]. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von über 200 Bauernhöfen, die auf ihrem Gelände Übernachtungen im Stroh oder einem Matratzenlager, ggf. auch im eigenen Zelt anbieten. Üblich sind 20 bis 30 SFR für eine Nacht mit Frühstück. Zur Anmeldung genügt es meist, einen Tag vorher bei dem jeweiligen Hof anzurufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Schweiz ist die [http://www.dachgeber.de Dachgeber-Organisation] aktiv. Dabei handelt es sich um ein Verzeichnis von Fahrradfahrern die sich gegenseitig das kostenlose Übernachten ermöglichen. In der Schweiz heißt diese Organisation [http://www.velodach.ch/index.htm Velodach].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Netz an Campingplätzen ist nicht so dicht wie in Frankreich, es gibt aber genügend. Mit zwei Fahrrädern und einem Zelt sollte man immer einen Platz finden. Im Mittelland und zum Teil auch in den Bergen haben die Campingplätze oft einen sehr hohen Anteil an Dauercampern. In den Tourismusregionen (beispielsweise Tessin) können Campingplätze sehr teuer sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Schweiz]].&lt;br /&gt;
Wildcampen ist verboten. Besonders im Nationalpark am Ofenpass sind überall Verbotsschilder aufgestellt, Richtung Westen nicht mehr so viele. Versteckt oder auf dem Grundstück von Bauern (nachfragen) funktioniert es ganz gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
Die Schweizer Regionen werden Kantone genannt.  Es gibt davon 26:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;85%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;17%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Aargau (AG)&lt;br /&gt;
* Appenzell Ausserrhoden (AR)&lt;br /&gt;
* Appenzell Innerrhoden (AI)&lt;br /&gt;
* Basel-Landschaft (BL)&lt;br /&gt;
* Basel-Stadt (BS)&lt;br /&gt;
* Bern (BE)&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;12%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Freiburg (FR)&lt;br /&gt;
* Genf (GE)&lt;br /&gt;
* Glarus (GL)&lt;br /&gt;
* Graubünden (GR)&lt;br /&gt;
* Jura (JU)&lt;br /&gt;
* Luzern (LU)&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;12%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Neuenburg (NE)&lt;br /&gt;
* Nidwalden (NW)&lt;br /&gt;
* Obwalden (OW)&lt;br /&gt;
* St. Gallen (SG)&lt;br /&gt;
* Schaffhausen (SH)&lt;br /&gt;
* Schwyz (SZ)&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;12%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Solothurn (SO)&lt;br /&gt;
* Tessin (TI)&lt;br /&gt;
* Thurgau (TG)&lt;br /&gt;
* Uri (UR)&lt;br /&gt;
* Waadt (VD)&lt;br /&gt;
* Wallis (VS)&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* Zug (ZG)&lt;br /&gt;
* Zürich (ZH)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Kartenverlage#Schweiz|Kartenverlage in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit in der Schweiz ist, dass das Landesvermessungsamt das Urheberrecht über die Realität in der Schweiz beansprucht und deshalb Geld verlangt, wenn man diese Realität mit einer Landkarte mit Maßstab 1:300.000 oder genauer abdruckt.  Deshalb findet man sehr viele Karten mit dem Maßstab 1:301.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Fahrrad-Wegweiser in der Schweiz zeigen nur die Nummer der Radroute, aber nicht den Zielort. Deshalb ist grundsätzlich eine Karte anzuraten, die aufschlüsselt, wohin die jeweiligen Routen führen und mit welcher Wegbeschaffenheit man unterwegs zu rechnen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Touristische Velokarte Schweiz – Übersichtskarte des Veloland Schweiz''', hrsg. vom VCS, im Verlag Kümmerly + Frey, Maßstab 1:301.000, deckt die ganze Schweiz ab, 19,80 CHF, 10,50 EUR&lt;br /&gt;
** Die markierten Radwege sind dargestellt, neben den neun Velorouten auch eine Vielzahl von regionalen Radwegen,  Belagsarten der Radwege, Steigungen (leicht, mittel, schwer) sowie Entfernungen zwischen den wichtigsten Orten &lt;br /&gt;
** Campingplätze, Jugendherbergen und sonstige touristische Infrastruktur sind ebenfalls markiert &lt;br /&gt;
** Vorteile: relativ günstig, ganze Schweiz auf einen Blick, reicht völlig aus, wenn man auf den Velorouten bleibt &lt;br /&gt;
** Nachteile: Wenige Höhenangaben, keine Informationen zu übrigem Straßennetz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Karten des Bundesamtes für Landestopographie''' [http://www.swisstopo.ch www.swisstopo.ch - Bundesamt für Landestopographie], amtliche Landeskarten, in den Maßstäben 1:25.000, 1:50.000, 1:100.000, 1:200.000, 1:300.000, 1:500.000, 1:1.000.000, zum Radfahren vor allem 1:50.000 - 1:300.000 Karten interessant &lt;br /&gt;
** sehr detaillierte Darstellung der naturgeographischen Gegebenheiten, bei 1:50.000 und 1:100.000 gute Orientierung mit Höhenlinien möglich &lt;br /&gt;
** Straßenkarte der Schweiz 1:200.000 (zwei Blätter): keine Höhenlinien, dafür viele Höhenpunkte und Entfernungsangaben, Campingplätze eingezeichnet&lt;br /&gt;
** Vorteile: Bei Landeskarten genaue Höhenbestimmung durch Höhenlinien möglich; bei Straßenkarte: viele Höhenangaben, Entfernungen sowie Campingplätze eingezeichnet; günstiger Preis (24,50 CHF für beide Blätter zusammen), exakte Darstellung der naturgeographischen Gegebenheiten, schönes Kartenbild &lt;br /&gt;
** Nachteile: Landeskarten ohne Entfernungsangaben, ohne touristische Infrastruktur -&amp;gt; als einziges Kartenwerk möglicherweise nicht ausreichend, relativ teuer (1:50.000 13,50 CHF; Zusammensetzung 1:50.000 24,50 CHF; 1:100.000 15 CHF; Zusammensetzung 1:100.000 28 CHF) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Michelin-Karten''', aus der Serie &amp;quot;Regional&amp;quot;, Maßstab 1:200.000, drei Blätter (mit großen Überschneidungen):&lt;br /&gt;
** 551 Schweiz Nord, deckt bis auf das östliche Graubünden, die westliche Waadt, Genf sowie das südliche Tessin fast die ganze Schweiz ab&lt;br /&gt;
** 552 Schweiz Süd-West: Westschweiz, im Osten bis zum Vierwaldstätter See, im Norden bis zu einer Linie Délémont-Zürich&lt;br /&gt;
** 553 Schweiz Süd-Ost: Graubünden, Tessin, in der Nordwestecke der Karte der Vierwaldstätter See&lt;br /&gt;
** Darstellung wie die Michelinkarten in Frankreich, Entfernungsangaben, Steigungspfeile, Höhenpunkte, keine Campingplätze,  Stadtpläne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Online verfügbare Karten''', herbei handelt es sich um Kartenmaterial mit direkt am PC geplant werden kann und danach Ausdrucke gemacht werden können:&lt;br /&gt;
** [http://www.mapplus.ch/?size=2 Mapplus] Online verfügbares Kartenmaterial welches bis zum einem Masstab von 1:25.000 runter geht. Diverse nützliche Informationen können eingeblendet werden&lt;br /&gt;
** [http://map.search.ch/ Map-Search] Mein persönlicher Favorit, insbesondere in Städten um wenn es um die Erkundung von öV-Haltestellen mit Fahrplan geht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== App für iOS und Android ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine hervorragende App für iOS und Android. Die App hält aktuelle topografische Karten vor, ermittelt den Standort, und zeigt die Routen von Veloland und von Montainland Schweiz auf der Karte. Zu allen Routen können Informationen wie z.B. kurze Beschreibungen und auch Höhenprofile abgerufen werden. Die App heisst SchweizMobil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* '''Veloroutenführer des Veloland Schweiz''', [[Veloland Schweiz]], die sehr nützlich sind, und viele Hauptrouten quer durch die Schweiz darstellen. Mit Ringbindung, topografischer Karte oben und Sehenswürdigkeiten unten ist man gut bedient. Ein Streckenprofil zeigt den Gesamtverlauf, und die einzelnen Etappen sind mit Infos zur Distanz und den gefahrenen Höhenmetern in beiden Richtungen versehen. Zudem sind auch Bus-, Bahn- und Schiffsverbindungen aufgeführt, die bei Bedarf Distanz und gefahrene Höhenmeter reduzieren können. Insgesamt 10 Bände (9 Routenführer, 1 Übernachtungsverzeichnis).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:454309|Reisebericht '''Schweiz: Ostschweiz, Tessin und zwischendrin 2008''']] von Holger&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1228922|Reisebericht '''Tour de Suisse - von Burgdorf nach Landquart 2016''']] von velOlaf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstopo.ch Bundesamt für Landestopographie]&lt;br /&gt;
* [http://www.mapplus.ch Mapplus.ch] - Landeskarte mit vielen nützlichen Anzeigen&lt;br /&gt;
* [http://www.youthhostel.ch Jugendherbergen in der Schweiz]&lt;br /&gt;
* [http://www.veloland.ch Veloland Schweiz] Die 9 nationalen Velorouten, dazu viele regionale Routen und Informationen rund ums Radfahren in der Schweiz&lt;br /&gt;
* [http://www.ivs.admin.ch/ IVS - Inventar der historischen Verkehrswege der Schweiz] Saumwege etc.&lt;br /&gt;
* [http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/services/wissen/velo.htm SBB und Velo]&lt;br /&gt;
* [http://www.schlaf-im-stroh.ch Schlaf-im-Stroh]&lt;br /&gt;
* [http://www.tcs.ch/main/de/home/verkehrsinfo/paesse_tunnels.html Straßenzustand der Pass-Straßen und Tunnelzufahrten in der ganzen Schweiz]&lt;br /&gt;
* [http://www.strassen.gr.ch/ Straßenzustand der Pass-Straßen in Graubünden]&lt;br /&gt;
* [http://www.ur.ch/de/bd/aft/aktuelle-passsituation-m2095 Straßenzustand/Passöffnungen in Uri]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Slowenien&amp;diff=99971</id>
		<title>Slowenien</title>
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		<updated>2018-11-29T11:20:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
'''Slovenien''' ist Mitglied der EU und gehört seit dem 1.1.2007 zur Euro-Zone. Es ist seit dem 21.12.2007 auch Mitglied des Schengener Abkommens. Slowenien ist auf kleinem Raum landschaftlich vielseitig. Besonders die julischen Alpen bieten gute Möglichkeiten und Infrastruktur für Radtouristen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slowenien gehört zu den Schengen-Staaten. Daher sind für die Angehörigen anderer Schengen-Staaten erleichterte Einreisebedingungen gültig. Visum oder Reisepass werden nicht benötigt. Für gelegentliche Kontrollen insbesondere im Bereich der Staatsgrenze ist ein Personalausweis mitzuführen. Die Grenze Slowenien-Kroatien ist zugleich Schengen-Grenze, man sollte sich auf Kontrollen einstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Mit Deutschland vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Europäische Standards.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Slowenisch unterscheidet sich etwas von den anderen jugoslawischen Sprachen. Es wird meist Englisch und manchmal Deutsch gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Ziemlich gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es bestehen gute Bahnverbindungen nach Österreich (Regionalzüge Ljubljana-Villach). Außerdem gibt es einen EC-Kurswagen von Frankfurt über Villach nach Lubljana (weiter nach Zagreb). &lt;br /&gt;
Mit dem Fahrrad bietet sich eine Anreise über den Alpe-Adria-Radweg an, Abzweigung nach Slowenien bei Tarvisio (Italien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 5 € wird das Fahrrad bei der Bahn mitgenommen. Die Fahrkarte ist für den ganzen Tag gültig. Jeweils zwei Schaffner nehmen das Fahrrad und laden es ein und aus. Eine Reservierung ist nicht notwendig. Auch im Schienenersatzverkehr ist die Mitnahme unkompliziert möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die zahlreichen Nebenstraßen sind wenig befahren. Auf größeren Straßen wird rücksichtsvoll mit Fahrrädern umgegangen. &lt;br /&gt;
In Ljubljana gibt ein ganz gutes Radwegnetz, leider ohne Ausschilderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Überland sind viele Strecken ausgeschildert.&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Drau]]&lt;br /&gt;
* [[Eurovelo 9]]&lt;br /&gt;
* [[Gailtal - Monfalcone]]&lt;br /&gt;
* [[Mur - Drau]]&lt;br /&gt;
* [[Parenzana&amp;quot; - Weg der Gesundheit und Freundschaft]]&lt;br /&gt;
* [[Triest - Pula]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg D2 führt von Ljubljana über Kranj und Jesenice nach Tarvisio in Italien (Anschluss an Alpe-Adria-Radweg). Die Ausschilderung ist gut. Bevor der Radweg kurz vor der Grenze über eine Bahntrasse führt, gibt es bei Jesenice wenige kurze steile (15%) Stücke. Davor von Ljubljana eher hügelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Trinkwasser ist bedenkenlos trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
Supermärkte sind weit verbreitet (meist auch Sonntags bis 15 Uhr geöffnet). Kleine Läden auf den Dörfern sind eher selten. Preise auf österreichischem Niveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Campingplätze vor allem in den Touristenregionen, dann auch teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
ADAC-Länderkarte Slowenien 1:200 000 Achtung! Die gelb gekennzeichneten Straßen umfassen eine breite Bandbreite von kaum befahren bis zur Hauptverbindung.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.slovenia.info/?kolesarjenje=0/ Biken Slovenia]: Radportal der Slowenischen Touristik-Organisation &lt;br /&gt;
*[http://m.slovenia.info/de/sejalec-der-preis-fur-innovative-errungenschaften-im-tourismus/sloveniabike-com sloveniabike]: Kommerzieller Veranstalter von Rennradtouren durch Slowenien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowenien|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=99969</id>
		<title>Bosnien und Herzegowina</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bosnien_und_Herzegowina&amp;diff=99969"/>
		<updated>2018-11-28T18:03:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Reisepass oder Personalausweis. Es gibt keinen Stempel mehr.&lt;br /&gt;
Besonderheit: An der Jadranski-Magistrale bei Neum wird der Pass nicht gescannt.&lt;br /&gt;
Achtung bei kleinen Grenzübergängen, manchmal sind sie dem lokalen Verkehr vorbehalten, auch wenn dies auf der Karte nicht ersichtlich ist (z.B. der kleine Übergang im Landesinneren von Neum Richtung Metkovic.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Gebirge wird ist das Wetter mit den Alpen vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Achtung auf Minen! Falls wild zelten, dann nur auf abgemähten Wiesen! Abstand zu Kriegsruinen halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Bosnisch. Mit einigen Grundkenntnissen Slawisch fällt es leichter sich zu verständigen. Außerdem sprechen viele Menschen Deutsch oder Englisch. Es wird sowohl das lateinische wie auch das kyrillische Alphabet benutzt, wobei offizielle Schilder (z.B. Straßenschilder) teilweise nur kyrillisch sind (oft aber zusätzlich lateinisch), in der Privatwirtschaft wird eher die Lateinische Schrift genutzt. Besonders im westlichen Bereich ist fast nur lateinische Schrift zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Sehr schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Regelmäßig (oft täglich) verkehren zwischen den meisten größeren Städten Bosniens und den deutschsprachigen Ländern Fernbusse (z.B. von Eurolines). Die Fahrt Sarajevo - München kostete z.B. im September 2013 rund 70 € bei 15 Stunden Fahrzeit. Die Fahrradmitnahme sollte nach Möglichkeit mit dem Busfahrer abgesprochen werden. &lt;br /&gt;
Internationale Züge gibt es derzeit (2018) keine. &lt;br /&gt;
Mit dem Zug kann man ganz gut über Kroatien anreisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig und dünn befahren (Mostar-Sarajevo zwei Zugpaare täglich), es ist keine Fahrradmitnahme möglich.&lt;br /&gt;
In den Bussen hängt es von der Laune des Fahrers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Guter Zustand. Allerdings gibt es noch einige Schotterstraßen, die aber auch gut unterhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
Von der kroatischen Grenze führt über Caplina nach Mostar ein gut ausgeschilderter Radweg auf nicht oder wenig befahrenen Straßen am nördlichen Ufer der Neretva. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Meist kann das Leitungswasser getrunken werden. Es empfiehlt sich, nachzufragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Orten Supermärkte, kleinere Läden sind auch in fast jedem Dorf zu finden. Nur nicht jeder Punkt, der in der Karte einen Namen trägt, kann auch als Dorf bezeichnet werden. In den Städten auch sonntags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Beim Wildcampen auf Landminen achten. Sonst problemlos möglich. Campingplätze gibt es nur wenige, die nicht auf westeuropäischem Niveau sind und auch nicht unbedingt billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt 1:200 000 EUR 10,90 deckt auch den Bereich Split-Dubrovnik mit ab, fast bis zur Grenze nach Montenegro.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kroatien&amp;diff=99968</id>
		<title>Kroatien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kroatien&amp;diff=99968"/>
		<updated>2018-11-28T17:43:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: /* Routen und Touren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Kroatien ist Mitglied der EU, nicht aber im Schengener Abkommen. Mit kürzeren Wartezeiten an der Grenze ist zu rechnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Sommer kann es an der Adriaküste ganz schön heiß werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Entlang der Jadranski-Magistrale herrscht viel Verkehr, der selten Rücksicht auf Zweiradler nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
In Istrien ist es häufig möglich, sich auf deutsch zu verständigen. In den restlichen Tourismusregionen wird Englisch gesprochen, im Landesinneren nicht so häufig. Kroatisch ist den anderen jugoslawischen Sprachen sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In den größeren Städten gibt es Werkstätten und Radläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Mit dem Fahrrad über den Donauradweg möglich.&lt;br /&gt;
Der Nachtzug München-Zagreb befördert keine Fahrräder. &lt;br /&gt;
Es gibt einen EC-Kurswagen täglich von Frankfurt via München und Villach nach Zagreb. Der Kurswagen hat allerdings nur zwei Fahrradstellplätze, sodass bei kurzfristigen Unternehmungen eventuell ab Villach über Ljubljana mit anderen Zügen gefahren werden muss.&lt;br /&gt;
FlixBus fährt teilweise auch mit Fahrradträgern die kroatische Hauptstadt von Deutschland aus an.&lt;br /&gt;
Eine Zugfahrt nach Italien und dann die Fähre von Italien nach Split lohnt sich weder zeitlich noch geldtechnisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig. Im Norden gibt es noch mehrere Verbindungen, in denen meist auch ein Rad mitgenommen werden kann. &lt;br /&gt;
Nach Split gibt es zwar auch Tagzüge, doch nur im täglichen Nachtzugpaar Zagreb-Split können Fahrräder mitgenommen werden. In Split fährt der Zug direkt am Hafen ab. Der Zug von Split kommt in Zagreb so an, dass der oben genannte EC-Kurswagen gut erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
Ein Fahrradticket (inkl. Reservierung) kann online nur zusammen mit einem Personenticket gekauft werden.&lt;br /&gt;
In den Autofähren ist eine Fahrradmitnahme meist kostenlos möglich. &lt;br /&gt;
Zwischen Dubrovnik und Split verkehren im Sommer täglich die Fähren von krilo.hr. Diese sind ganz gut auf den Nachtzug abgestimmt. Eine Fahrradmitnahme ist möglich, das Fahrrad wird ohne Rampe auf die hintere Gepäckablage verladen. Für das Fahrrad muss ein Personenticket gekauft werden, das geht online. Am besten der Gesellschaft mitteilen, dass man eine Fahrradmitnahme wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Es gibt wenig Infrastruktur für das Fahrrad. Einzelne Radrouten, die jedoch kein Gesamtnetz ergeben, sind ausgeschildert. Auf Nebenstraßen im Landesinneren wenig Verkehr, vereinzelt wie überall in Osteuropa Hunde, die einem hinterherlaufen. Entlang der Küste zwar landschaftlich schön, der Verkehr ist im Sommer jedoch enorm und es empfiehlt sich, ins Landesinnere auszuweichen.&lt;br /&gt;
Im NP Plitvicer Seen ist das Radfahren eigentlich verboten, auch auf den kleinen Teerstraßen durch den Park, mit Rücksicht aber möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
Parenzana (s. unter Slowenien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jadranski-Magistrale (EV 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Leitungswasser kann getrunken werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Supermärkte gibt es in den größeren Orten, kleine Läden fast überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Wildcampen geht im Landesinneren problemlos, am Strand eher schlecht. Aufpassen wegen Landminen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
Bikeline Radatlas Istrien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
*[http://www.istriabike.com/ istriabike]&lt;br /&gt;
*[http://www.istria-bike.com/ bike-istria]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kroatien&amp;diff=99967</id>
		<title>Kroatien</title>
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		<updated>2018-11-28T17:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Kroatien ist Mitglied der EU, nicht aber im Schengener Abkommen. Mit kürzeren Wartezeiten an der Grenze ist zu rechnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Sommer kann es an der Adriaküste ganz schön heiß werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Entlang der Jadranski-Magistrale herrscht viel Verkehr, der selten Rücksicht auf Zweiradler nimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
In Istrien ist es häufig möglich, sich auf deutsch zu verständigen. In den restlichen Tourismusregionen wird Englisch gesprochen, im Landesinneren nicht so häufig. Kroatisch ist den anderen jugoslawischen Sprachen sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In den größeren Städten gibt es Werkstätten und Radläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Mit dem Fahrrad über den Donauradweg möglich.&lt;br /&gt;
Der Nachtzug München-Zagreb befördert keine Fahrräder. &lt;br /&gt;
Es gibt einen EC-Kurswagen täglich von Frankfurt via München und Villach nach Zagreb. Der Kurswagen hat allerdings nur zwei Fahrradstellplätze, sodass bei kurzfristigen Unternehmungen eventuell ab Villach über Ljubljana mit anderen Zügen gefahren werden muss.&lt;br /&gt;
FlixBus fährt teilweise auch mit Fahrradträgern die kroatische Hauptstadt von Deutschland aus an.&lt;br /&gt;
Eine Zugfahrt nach Italien und dann die Fähre von Italien nach Split lohnt sich weder zeitlich noch geldtechnisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Das Zugnetz ist sehr weitmaschig. Im Norden gibt es noch mehrere Verbindungen, in denen meist auch ein Rad mitgenommen werden kann. &lt;br /&gt;
Nach Split gibt es zwar auch Tagzüge, doch nur im täglichen Nachtzugpaar Zagreb-Split können Fahrräder mitgenommen werden. In Split fährt der Zug direkt am Hafen ab. Der Zug von Split kommt in Zagreb so an, dass der oben genannte EC-Kurswagen gut erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
Ein Fahrradticket (inkl. Reservierung) kann online nur zusammen mit einem Personenticket gekauft werden.&lt;br /&gt;
In den Autofähren ist eine Fahrradmitnahme meist kostenlos möglich. &lt;br /&gt;
Zwischen Dubrovnik und Split verkehren im Sommer täglich die Fähren von krilo.hr. Diese sind ganz gut auf den Nachtzug abgestimmt. Eine Fahrradmitnahme ist möglich, das Fahrrad wird ohne Rampe auf die hintere Gepäckablage verladen. Für das Fahrrad muss ein Personenticket gekauft werden, das geht online. Am besten der Gesellschaft mitteilen, dass man eine Fahrradmitnahme wünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Es gibt wenig Infrastruktur für das Fahrrad. Einzelne Radrouten, die jedoch kein Gesamtnetz ergeben, sind ausgeschildert. Auf Nebenstraßen im Landesinneren wenig Verkehr, vereinzelt wie überall in Osteuropa Hunde, die einem hinterherlaufen. Entlang der Küste zwar landschaftlich schön, der Verkehr ist im Sommer jedoch enorm und es empfiehlt sich, ins Landesinnere auszuweichen.&lt;br /&gt;
Im NP Plitvicer Seen ist das Radfahren eigentlich verboten, auch auf den kleinen Teerstraßen durch den Park, mit Rücksicht aber möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
Parenzana (s. unter Slowenien)&lt;br /&gt;
Jadranski-Magistrale (EV 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Leitungswasser kann getrunken werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Supermärkte gibt es in den größeren Orten, kleine Läden fast überall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Wildcampen geht im Landesinneren problemlos, am Strand eher schlecht. Aufpassen wegen Landminen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
Bikeline Radatlas Istrien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
*[http://www.istriabike.com/ istriabike]&lt;br /&gt;
*[http://www.istria-bike.com/ bike-istria]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Montenegro&amp;diff=99966</id>
		<title>Montenegro</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Montenegro&amp;diff=99966"/>
		<updated>2018-11-27T12:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Montenegro ist eine ehemalige Republik von Jugoslawien, die seit 2006 die volle staatliche Unabhängigkeit besitzt. Es ist die einzige Republik, die auf friedliche Weise aus dem Staatenbund ausgeschieden ist und keinen Krieg auf ihrem Territorium hatte. In Landessprache heißt Montenegro '''Crna Gora''' / Црна Гора (Montenegrinisch bzw. Serbisch) bzw. Mali i Zi (Albanisch). Montenegro grenzt an [[Kroatien]], [[Bosnien und Herzegowina]], [[Serbien]], den [[Kosovo]] und [[Albanien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Montenegro ist ein gebirgiges Land (Montenegro = Land der schwarzen Berge) mit einem schmalem Küstenstreifen an der Adria, einer kleinen zentralen Ebene zwischen der Hauptstadt Podgorica und der zweitgrößten Stadt Nikšić und ansonsten viel Hochgebirge. Die bekanntesten und höchsten Gebirge sind das gut erschlossene Durmitor-Gebirge (hochster Gipfel Bobotov Kuk / Боботов Кук mit 2522 m) und das eher einsame Prokletije-Gebirge (höchster Gipfel Maja e Jezercës 2694 m in Albanien, höchtester Gipfel in Montenegro und höchster Gipfel des ganzen Landes Zla Kolata / Зла Колата 2634 m). Ein Großteil des Landes liegt auf Höhen über 1000 m. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Adria gibt es viel Tourismus, speziell an der Bucht von Kotor. Hinter der Adria geht es schnell steil nach oben. Touristisch sind dann nur noch die Nationalparks erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger und Schweizer genügt der Reisepass.&lt;br /&gt;
Der Personalausweis erlaubt eine Einreise für 30 Tage.&lt;br /&gt;
Der Grenzübergang an der Adriamagistrale ist häufig überfüllt, mit dem Rad kann aber überholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
An der Adria herrscht mediterranes Klima mit sehr heißen Sommern. Im Hinterland, das fast nur aus Gebirge besteht, ist das Klima kontinentaler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Montenegro ist ein unkompliziertes Reiseland. Es gelten die allgemeinen Regeln des gesunden Menschenverstandes. Eine Gefahr durch Landminen besteht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Offizielle Amtssprache ist Montenegrinisch, regional auch Albanisch. Die montenegrinische Sprache unterscheidet sich nur in wenigen Nuancen, die auch für Muttersprachler kaum hörbar sind, von der serbischen Sprache.  Sowohl das kyrillische als auch das lateinische Alphabet sind offiziell, meistens wird das lateinische verwendet (im Gegensatz zu [[Serbien#Sprache|Serbien]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Albanisch wird in der Gegend um Gusinje(Gucia) und Plav (Plavë) im Nordosten im Prokletie-Gebirge, östlich der Hauptstadt Podgorica in Tuzi und an der Adria im Gebiet Ucinj (Ulqin) gesprochen. Die Gegend um Ulcinj (Ulqin) ist offiziell zweisprachig.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Währung===&lt;br /&gt;
Offizielle Währung ist der Euro, obwohl Montenegro weder zur EU noch zum Euroraum gehört. Wechselstuben sind eher selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
===Mit dem Zug===&lt;br /&gt;
Von Belgrad fährt täglich ein Nachtzug über Bijelo Pole, Mojkovac, Kolašin und Podgorica nach Bar an der Adria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit der Fähre===&lt;br /&gt;
Ab Bari (Italien) verkehren regelmäßig Fähren nach Bar. Nach Bari kann mit dem Zug angereist werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mit dem Flugzeug=== &lt;br /&gt;
Es gibt zwei Flughäfen, einen in Podgorica und einen in Tivat. Beide sind über Mitteleuropa oft nur mit Umsteigen (z.B. in Belgrad) zu erreichen. Die Flüge sind verhältnismäßig teuer. &lt;br /&gt;
Alternativ kann man auch über Dubrovnik (Kroatien) nach Montenegro reisen. Vom Flughafen bis nach Herceg Novi (Montenegro) sind es nur 25 km, von der Stadt etwa 50 km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßenetz beschränkt sich auf einige Hauptverbindungen (die aber oft recht leer sind), im Gebirge gibt es oft einspurige, aber geteerte schöne Straßen fast ohne Verkehr. Die Adria-Magistrale ist stark befahren und mit dem Fahrrad selten schön. In der Bucht von Kotor kann man stattdessen oft auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang fahren. Von Süden kommend sollte man in Kotor Richtung Leptane auf einer kleinen Straße weiterfahren, die an einer Fähre (ein Euro pro Radfahrer) endet. Spart etwa 15 km Strecke und einen Haufen Ärger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
Ich bin von Podgorica entlang des Skadarsees nach Shkodra (Albanien) gefahren. Die Strecke ist wunderschön, landschaftlich echt top. Es geht aber viel bergauf und bergab,  immer so auf 200 bis 400 m hoch und dann wieder runter. Man kann die meiste Zeit prima über den See schauen. Irgendwann kommen dann Esskastanienwälder wo man wandern könnte. Ich hab 2 Tage (mit viel Gepäck) für die Strecke gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite beliebte Route ist auf der P-14 über das Durmitor-Gebirge. Sie führt durch alpines Gelände, ist komplett asphaltiert und fast nicht von Autos befahren. Von Žabljak fährt man ein paar km nach Süden, biegt dann nach Westen ab und fährt über zwei Pässe und eine Hochebene, bis die Straße steil zum Piva-Stausee herunter führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere beeindruckende Straße führt von Kotor direkt ins Gebirge zum Lovćen-NP. Man fährt unzählige Serpentinen an einem steilen Hang hinauf, und hat ständig einen tollen Blick auf die direkt unter einem liegende Stadt Kotor und die Kotor-Bucht. Verpflegung und Wasser gibt es nur in Njeguši.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Leitungswasser ist trinkbar.&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu Serbien sind in Montenegro Discounter nach westeuropäischem Vorbild weiter verbreitet (Idea, Aroma, Voli). In den Dörfern gibt es Minimärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In Murici am Skadarsee ist ein kleiner Zeltplatz, ziemlich neu und für 4 € pro Person mit Zelt auch günstig. Man könnte da aber auch in einer Holzhütte schlafen. Am Meer viele Zeltplätze, die manchmal westeuropäisches Preisniveau erreichen, sonst außerhalb der Nationalparks kaum. In den Weiten des Hügellandes ist Wildcampen problemlos möglich (auch wenn offiziell verboten) und bietet schöne Plätze. In Nationalparks wird das Verbot angeblich kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
===Adriaküste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zentrale Ebene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebirgiges Hinterland===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* ''Montenegro'', Freitag &amp;amp; Bernd Autokarte, 1:150.000, ISBN-13 978-3707910599 (aufgrund des kleinen Maßstabes ist so gut wie jede Straße drauf)&lt;br /&gt;
* ''Serbien - Montenegro - Kosovo'', Reise KnowHow, 1:385.000, ISBN-13 978-3-8317-7133-2 (recht grob und gut für die Übersicht, oft ausreichend, da im Gebirge sowieso nicht so viele Straßen existieren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* ''Montenegro'' (von Achim Wigand), Michael-Müller-Verlag, ISBN-13 978-3-8995-3810-6 (sehr zu empfehlen, auch für Wandertouren)&lt;br /&gt;
* ''Montenegro'' (von Marko Plesnik), Trescher-Verlag, ISBN-13 978-3-8979-4236-3 (nicht getestet, aber erfahrungsgemäß ist die Reihe sehr gut)&lt;br /&gt;
* ''Montenegro - Crna Gora'' (von Werner Lips), Reise-Know-How-Verlag, ISBN-13 978-3-8317-1570-1 (autolastig, veraltet, nicht empfehlenswert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Serbien&amp;diff=99965</id>
		<title>Serbien</title>
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		<updated>2018-11-27T12:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Es genügt der Reisepass (es gibt noch Stempel). EU-Bürger, Bürger der Schweiz, Norwegens und Islands können den Personalausweis benutzen, der für 90 Tage gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In den Ebenen im Sommer heiß, auf dem Balkan warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Übliche Standards, die auch in Mitteleuropa gelten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wegweiser serbien.jpg|thumb|Typischer Wegweiser in Serbien mit zwei Alphabeten.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serbisch ist eine südslawische Sprache. Serbisch wird offiziell mit zwei Alphabeten geschrieben: mit dem kyrillischen und dem lateinischen. Die serbische Lateinschrift ist nahezu identisch mit dem Kroatischen (auch wenn beide Völker das vehement abstreiten und vorgeben, sich nicht zu verstehen). Offizielle Stellen (Ämter, Stempel...) und die orthodoxe Kirche benutzen eher das kyrillische Alphabet. Werbung verwendet zu etwa zwei Dritteln das lateinische Alphabet. Grundkenntnisse der kyrillischen Schrift sind unvermeidbar.&lt;br /&gt;
Bei Wegweisern kommen alle drei Möglichkeiten vor: Nur kyrillisch, nur lateinisch oder beides. Es gibt sogar Wegweiser, auf denen zwei verschiedene Ortsnamen stehen und wo einer in kyrillischer und einer in lateinischer Schrift geschrieben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Autonomen Region Voivodina hat auch Ungarisch offiziellen Status.&lt;br /&gt;
Der Kosovo wird von Serbien beansprucht. Sein Status ist umstritten. Dort ist auch Albanisch offizielle Sprache.&lt;br /&gt;
Es gibt rund ein Dutzend Sprachminderheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere Leute können oft nur Serbisch oder Serbisch und Russisch. Jüngere Leute können oft Englisch.&lt;br /&gt;
Im Sommer trifft man häufig serbischstämmige Österreicher, Deutsche, Briten und Italiener. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Währung===&lt;br /&gt;
Offizielle Währung ist der Serbische Dinar (RSD). Kurs vom Juli 2013: 1 EUR = 113 RSD. '''ACHTUNG!''' Diese Währung wird außerhalb Serbiens fast nicht gehandelt. Dinar, die nicht mehr benötigt werden, sollten noch in Serbien getauscht werden.&lt;br /&gt;
Bis 10 RSD gibt es Scheine, somit ist der Geldbeutel meist voller Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donauradweg ist es auch oft möglich, die Quartiere in Euro zu bezahlen.&lt;br /&gt;
Wechselstuben gibt es in fast jedem Dorf (Menjasnica).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Es gibt Radläden mit Mittelklassezubehör. Einfache Teile auch auf dem Markt erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Mit dem Zug bis Szeged, anschließend die vierspurige Grenzstraße nehmen. Kein extra Übergang für Radfahrer/Fußgänger. An der Donau gibt es zwei Übergänge über Staumauern nach Rumänien. Es gibt mehrere internationale Flughäfen, die von Mitteleuropa aus angeflogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
===Eisenbahn===&lt;br /&gt;
Radmitnahme funktioniert nur mit Serbischkenntnissen. Dann soll es aber einfach sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Land schmale und manchmal recht löchrige Straßen mit mäßiger Qualität. Dafür aber auch kaum Verkehr. Straßen orientieren sich selten an Flusstälern, im südlichen Mittelgebirge muss mit erheblichen Steigungen gerechnet werden. Lediglich auf Europastraßen ist der Verkehr etwas stärker. Hier vor allem knapp überholende LKW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wegweiser-Serbische-Donau.jpg|thumb|Beschilderung des serbischen Donauradweges]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut ausgeschildert ist der serbische Donauradweg. Daneben werden zunehmend weitere lokale Radrouten ausgeschildert. Die Beschilderung erfolgt in lateinischer Schrift in blau auf weiß und ist gut zu erkennen. Haupstrecken sind mit einem roten Streifen versehen, Alternativstrecken mit einem pinkfarbenen. Im Eisernen Tor sind auch einige Steigungen zu bewältigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Donau]] - führt entlang der serbischen Donau von Ungarn bis Rumänien bzw. Bulgarien.&lt;br /&gt;
* [[Eisernes_Tor_(Serbien)|Eisernes Tor]] - spektakulärer Teil des Donauradweges entlang des Durchbruchtales ''Eisernes Tor'' durch die Karpaten.&lt;br /&gt;
* [[Kovin - Alibunar]] - lokale Radroute im Banat von der Donau durch das Naturschutzgebiet Deliblatska peščara / Делиблатска пешчара (Banater Sandwüste)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Trinkwasser ist meist trinkbar. Im Gebirge befinden sich sehr viele Brunnen weniger in den Dörfern, als vielmehr am Straßenrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Es gibt in jedem Dorf einen oder mehrere Minimärkte, deren Angebot etwas kleiner als in den Städten ist. Auch in Städten sind große Discounter eher selten, eher gibt es kleinere Läden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In größeren Städten gibt es Hotels. Die Preis sind unterschiedlich und können (je nach Qualität) den westeuropäischen gleichen. Entlang des Donauradweges gibt es eine Vielzahl an Pensionen (Preis etwa 10 - 15 €). Einige Leute vermieten dort auch ihren Garten zum Zelten. In Tekija im Eisernen Tor kann kostenlos am Donaustrand mit Außendusche, Wasseranschluss und Trockenklo gezeltet werden.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind äußerst rar gesät. Wildcampen ist auch offensichtlich problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Reise-Knowhow, Serbein 1:385 000 Höhenlinien sehr grob, Einzeichnungsdichte sehr grob, aber ganz Serbien enthalten.&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:695041|Balkan 2010: Belgrad -Tirana, kreuz und quer]] von Paarios&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Serbien|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rum%C3%A4nien&amp;diff=99964</id>
		<title>Rumänien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rum%C3%A4nien&amp;diff=99964"/>
		<updated>2018-11-27T11:54:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2007 ist Rumänien Mitglied der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich keine. Die Rumänen sind neugierig, was manchmal als aufdringlich interpretiert werden kann. Hunde stellen in Rumänien ein großes Problem da, weniger streunende (sehr scheu), als vielmehr Wach- und Hirtenhunde. Zur Verteidigung empfiehlt es sich, Pfefferspray oder einen Stock griffbereit mitzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rumänien ist Mitglied der EU, aber nicht im Schengener Abkommen. Für die schnelle und unkomplizierte Einreise aus einem anderen EU-Land (Ungarn, Bulgarien) genügt für EU-Bürger der Personalausweis. Bei der Einreise aus einem Nicht-EU-Land (Ukraine, Moldawien) kann es zu längeren Wartezeiten an den Grenzen kommen, auch sind dann Taschenkontrollen üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontinentalklima mit kalten Wintern und recht warmen Sommern. Wechselhaftes Wetter in den Gebirgen möglich. Frühling kommt eher spät, dafür ist der Herbst lang und warm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts besonderes notwendig, allerdings sollte man in touristischen Zentren etwas aufpassen. Bettler gibt's fast überall, zumeist Roma. Es gibt kein Patentrezept zur Verhaltensweise. Wenn man in Ruhe gelassen werden möchte, hilft Ignorieren und Weggehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amtsprache ist gesamten Land ist Rumänisch. Es ist eine romanische Sprache, die nächste verwandte Sprache ist Italienisch. Mit Kentnissen in einer anderen romanischen Sprache ist ein Großteil des geschriebenen Rumänisch zumindest teilweise verständlich. Die rumänische Aussprache weicht allerdings von der der anderen romanische Sprachen etwas ab, insbesondere gibt es mehr Zischlaute. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkentnisse sind in Rumänien deutlich weiter verbeitet als in anderen osteuropäischen Ländern. Viele Rumänen haben im Ausland gearbeitet und sprechen die Sprache ihres Gastlandes. Insbesondere jüngere Rumänen sprechen oft ein sehr gutes Englisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf lokaler Ebene ist auch Ungarisch Amtssprachen. Es gibt in Siebenbürgen sowohl größere zusammenhängende ungarischsprachige Gebiete als auch einzelne ungarischsprachige Dörfer. Dort wird oft gar keine andere Sprache als Ungarisch verstanden, auch kein Rumänisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch wird vereinzelt noch in Siebenbürgen und im Raum Satu Mare gesprochen, dann eher von älteren Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Währung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Währung ist der (neue) rumänische Lei RON. Kurs (3 Mai 2010) 1 Euro = 4,17 Lei. Die neuen Banknoten bestehen nicht aus Papier oder Baumwolle, sondern aus Polymer. Der Lei wurde mehrfach stark aufgewertet, zuletzt 2005 (der alte Lei trägt das Kürzel ROL). Die Aufwertung betrug 1 : 10.000. Auf das Datum der Geldscheine achten! Alle Lei sind Scheine, Münzen heißen Bani (1 RON= 100 Bani). Münzen gibt es bis 1 Ban, meist wird aber auf 10 Bani gerundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, Geldautomaten gibt es fast in jeder Stadt. Wechselstuben sind in Touristenzentren und mittelgroßen Städten zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Das Fahrrad ist auf dem Land als Fortbewegungsmittel sehr verbreitet, auch wenn der Zustand der Räder katastrophal ist. Vereinzelt gibt es gekennzeichnete Radspuren, deren Benutzung nicht immer Sinn macht (steile Bordsteinkanten, zu schmal). In der Praxis wird die Straße benutzt. Offiziell dürfen Minderjährige nicht auf öffentlichen Straßen radeln. Doch auch das interessiert nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Schrauben und ähnliches gibt es bei den überall anzutreffenden &amp;quot;auto-Piese&amp;quot;-Läden mit Fahrradersatzteilen für chinesische Einheitsräder und Kinderräder. Für Besseres sollte man in den größeren Städten nach Radläden suchen. Dort gibt es eine brauchbare Auswahl. Auf den Märkten kann man auch einfache Teile zu kaufen. Fahrradläden sind jedoch weiter verbreitet, als man denkt. In mittelgroßen Städten kann mit einem Laden gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Botosani, im Nordosten, gibt es ein Fachgeschäft, das angeblich einzige in sehr großem Umkreis, mit guter Ersatzteilversorgung und professionellen freundlichen Mitarbeitern, denen man bei der Arbeit anmerkt, dass sie wissen, was sie tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
2009 war die Anreise per Eisenbahn nicht möglich. Züge mit Fahrradbeförderung liefen nur bis Budapest bzw. dem Osten Ungarns. Der Transport per Flugzeug ist möglich. Die Bedingungen der Fluggesellschaften sind aber sehr unterschiedlich (mit/ohne Verpackung, Preise nach Gewicht oder pauschal).&lt;br /&gt;
Möglich ist ein Transfer per Bus, z. B. Eurolines, mit Ziel Bukarest bei Halt in den größeren Orten an der Strecke. Rad unbedingt bei Kauf des Tickets anmelden und Mitnahme bestätigen lassen. Der Ausbau der Laufräder kann notwendig werden. Samstag fährt Eurolines meist mit Anhängern, ein Zerlegen der Räder ist in dem Fall nicht nötig. ACHTUNG: Die Kommunikation zwischen Reiseagentur und den Busfahrern funktioniert häufig schlecht, Diskussionen vor Ort über die Anmeldung der Fahrräder können vorkommen.&lt;br /&gt;
Eine Anreise mit dem Zug bis Budapest (eventuell eine Nacht Aufenthalt) und dann eine Weiterreise mit dem Zug bis z.B. Debrecen funktioniert ganz gut. Zugticket für die innerungarische Verbindung erst in Ungarn kaufen. Dann muss nur noch die Grenze nach Rumänien überquert werden.&lt;br /&gt;
Auch eine Anreise per Bus ist denkbar. Rumänische Agenturen wie Atlassib, Pletl oder Mayer&amp;amp;Mayer fahren oft täglich zwischen Rumänien und Deutschland. Der Transport des Fahrrads kann ziemlich nervenaufreiben sein. Es sollte auf eine Direktverbindung geachtet werden. Gut funktionieren soll es wohl bei Mayer&amp;amp;Mayer (z.B. München-Sibiu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Es gibt vereinzelt Züge mit Radabteil. Welche das sind, kann man am Bahnschalter erfragen. Die Bezahlung kann sowohl am Schalter als auch im Zug bzw. beim Einladen in das Radabteil erfolgen. Der Preis ist dabei an die Zugart gekoppelt (Stand 08/2013: 5LEI für die &amp;quot;Bummelbahnen&amp;quot;, 10LEI für die schnelle Variante (z.B. Brasov-Bukarest)). Auf der Website der rumänischen Bahn lassen sich Zugeverbindungen heraussuchen, Züge mit Radmitnahme sind mit entsprechenden Pictogrammen gekennzeichnet. Es kann jedoch vorkommen, dass an diesem Tag der Fahrplan verändert wird. In dem Fall lassen sich Fahrgastbegleiter zu einer Mitnahme der Räder überzeugen, laut einigen Rumänen kann es jedoch zu &amp;quot;Superkontrollen&amp;quot; kommen, unbedingt darauf achten, dass der Schaffner auch ein Ticket ausstelllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Seit dem Beitritt zur EU wurden die Straßen umfangreich ausgebaut, wobei der Verkehr stark zunahm. Die Zeiten, als einem auf der Europastraße 2 Pferdefuhrwerke in einer Stunde entgegenkamen, sind vorbei. Auf den Nebenstraßen gehören sie noch zum Straßenbild. Im Westen um Timisoara starker Verkehr, auch auf Nebenstraßen. Die einstelligen Nationalstraßen und Europastraßen sollten vermieden werden. Besonders schlimm ist die DN 6 Drobeta-Turnu-Severin - Carasebes.&lt;br /&gt;
Die Straßen sind wesentlich besser, als man denkt. Auf der Karte weiß eingezeichnete Straßen sollte man vorher mit OSM gegenchecken. Sind diese als Fahrweg eingezeichnet, sollten sie vermieden werden, wenn man nicht gerade auf einem Waldpfad fersentief im Matsch landen will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei neuen Straßen muss man jederzeit mit einem Schlagloch rechnen, bei Baustellen mit unzureichender Kennzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft sind unerzogene, weniger verwilderte Hunde ein Problem. Im Zweifelsfall anhalten und mit einem Stock, Fahrradschloss o.ä. dem Hund eine überziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Der Donauradweg (EV6) ist in Rumänien nicht ausgeschildert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Trinkwasser kann in Siebenbürgen meist getrunken werden (am besten nachfragen, Trinkwasser heißt apa potabila), in der Walachei und im Donaudelta sollte man vorsichtig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Apotheken in jedem Dorf. Schwieriger wird es mit Ärzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Preisspanne bei Lebensmitteln ist recht groß je nach Laden. Auf Märkten und beim Bauern kann lokal produziertes Gemüse sehr billig sein. In Spuermärkten hingegen kann das Preisniveau auch an deutsche Supermärkte herankommen. In jedem Dorf ist ein &amp;quot;Magazin Mixt&amp;quot; vorhanden, meist billiger als der Discounter und recht gutes Angebot. Besonders in Kleinstädten sind Discounter noch nicht so verbreitet und es gibt Läden, in denen man auch Schrauben u.ä. bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Hotels gibt es in größeren Städten. Wenn man von den internationalen Ketten in Großstädten absieht, sind die Preise moderat. Günstiger sind Privatzimmer. Aber auch diese gibt es vor allem dort, wo Fremdenverkehr herrscht. Als Mitteleuropäer wird man als reich angesehen. Es wird versucht, überhöhte Preise zu nehmen. Also handeln.&lt;br /&gt;
Zeltplätze sind in Siebenbürgen ausreichen vorhanden und selten teurer als 4 Euro pro Nacht pro Person. Qualität in Ordnung, auch wenn nicht mit dem deutschen Parzellenplätzen vergleichbar. Oft stimmt die Position auf Google Maps oder auf Karten nicht mit der echten überein.&lt;br /&gt;
'''Wildzelten''' ist insbesondere im Gebirge entlang der Flussläufe üblich und wird auch von den Einheimischen praktiziert. An manchen Plätzen besteht explizites Campingverbot, daran sollte man sich auch unbedingt halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Constanza stehen Leute mit Schlüsseln in der Hand an der Straße nach Mamaia. Der Schlüssel signalisiert, daß sie vermieten wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.romaniacamping.ro Campingverzeichnis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
Siebenbürgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Freytag&amp;amp;Berndt, Siebenbürgen 1:400 000&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Rad-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:702711|'''Siebenbürgen im März 2011''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ungarn&amp;diff=99963</id>
		<title>Ungarn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ungarn&amp;diff=99963"/>
		<updated>2018-11-27T11:29:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat auch in Ungarn der Radfahrboom begonnen, während es früher nur ausgesprochenes Sportgerät oder Verkehrsmittel für Kurzstrecken auf den Dörfern war- für letztere war der treffende Ausdruck &amp;quot;Bauernfahrrad&amp;quot; gebräuchlich. Heutzutage nutzen auch immer mehr das Rad als innerstädtisches Verkehrsmittel, allerdings besteht noch großer Nachholbedarf, was die Radfahrer-Infrastruktur und die Fahrgewohnheiten einiger ungarischen Autofahrer betrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Mitglied im Schengener Abkommen und der EU. Dennoch ist aktuell (2018) teilweise mit Kontrollen zu rechnen. Im konkreten Fall betraf das die Ausreise nach Rumänien (Letavertes-Sacueni)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Hochsommer sind in der Ungarischen Tiefebene Temperaturen über 30 Grad keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Allgemeinen ist die Sicherheit für Radler nicht schlechter als in anderen Ländern der Region.&lt;br /&gt;
In Budapest muss man etwas mehr Vorsicht walten lassen als auf dem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad sollte jedoch immer angeschlossen werden, auch bei einem Schnelleinkauf. Tachos, Batteriebeleuchtungen u.ä. werden manchmal gestohlen (auch nur einfach abgerissen, so dass sie selbst dem Dieb keinen Nutzen bringen). Man sollte auf alle Fälle versuchen, das Rad nachts im Quartier unterzubringen, es ist nicht üblich das Fahrrad draußen stehen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Budapest sollte man in den wichtigsten Linien der Budapester Verkehrsbetriebe (alle U-Bahnen, Straßenbahnlinien 1,2,3,4,6, Bus 7) wegen Taschendieben vorsichtig sein. Taschendiebe treiben sich auch oft an den Stränden am Balaton herum, man sollte hier Wertsachen nicht unbeaufsichtigt lassen, während man badet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Möglichkeit sollte man dem Gespräch mit Bettlern, Obdachlosen und Straßenhändlern etc. vermeiden, auch kein Geld geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld nie auf der Straße tauschen, selbst die kleineren Wechselstuben sind zuverlässiger, man sollte sich jedoch zuerst über den aktuellen Wechselkurs informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz vieler polizeilicher Maßnahmen gilt der mittlere Teil des VIII. Stadtbezirks (Józsefváros)als am gefährlichsten. &lt;br /&gt;
Der Chinesenmarkt des VIII: Stadtbezirks wurde inzwischen geschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Großen Ungarischen Tiefebene gibt es viele Einzelgehöfte, hier muss man damit rechnen, dass Hunde durch ein Loch im maroden Zaun auf die Straße gelangen. Diese Gefahr ist bei unbefestigten Wegen naturgemäß größer als auf Landstraßen mit Verkehr.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gefährdungen durch Autofahrer sollte man die Ruhe bewahren und (un)missverständliche Gesten vermeiden, manche Autofahrer können sehr agressiv werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Ungarische nicht zur indoeuropäischen Sprachfamilie gehört, kann man aus der Kenntnis anderer Fremdsprachen keinen Nutzen ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fremdsprachenkenntnisse der ungarischen Bevölkerung sind nicht sehr gut, jüngere Leute können zwar meist Englisch, teilweise auch Deutsch, aber nicht auf hohem Niveau. In den gastronomischen Einrichtungen der Touristenregionen können die Beschäftigten meist Deutsch oder Englisch, in vielen Restaurants gibt es mehrsprachige Speisekarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl es früher eine bevölkerungsreiche deutsche Minderheit in einigen Regionen Ungarn gab, sprechen heute oft nur noch einige alte Leute ihre deutsche Mundart. Das gilt auch für die meisten Orte, wo auch ein deutschsprachiges Ortseingangsschild zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungarischer Forint. 1 € sind ca. 320 Ft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls keine Wechselstube oder kein Geldautomat zu finden ist, kann man problemlos bei der Post (posta) mit der EC-Karte Bargeld am Schalter abheben.&lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern in Ostungarn kann Geld selten getauscht werden, somit am besten schon in größeren Städten tauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internetcafes in Budapest === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internetcafes scheinen in Budapest recht dünn gesät zu sein. In April 2013 entdeckte ich in Budapest nur zwei: &lt;br /&gt;
* Im Fernbahnhof Keleti pu. befindet sich im Zugang zu den Gleisen 1-6, direkt neben dem internationalen Fahrkartenschalter, ein Internetcafe. Es ist aber kaum gekennzeichnet und weder von der Bahnhofshalle noch vom Fahrkartenschalter, sondern nur von der Außenseite zu betreten. Geöffnet 9-24 Uhr, etwa vier oft frequentierte Rechner; 2013 halbe Stunde 250 Forint, eine Stunde 500 Forint. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;Kinizsi Café&amp;quot; im IX. Bezirk (Ferencváros - südöstliches Zentrum), Kinizsi utca 35 (zwischen Knézich utca und Üllői út; Station Corvin-negyet = Ferenc körút der blauen Metró M 3). Dazu Geldumtausch und internationales Telefonieren. Von einer arabischen Familie geführt, es wird englisch gesprochen. Geöffnet 7-24 Uhr, etwa sechs kaum frequentierte Rechner, 2013 halbe Stunde 200 Forint, eine Stunde 400 Forint. Es gibt echt arabischen Kaffee, und wer will, kann Wasserpfeife rauchen :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres befindet sich im VII. Stadtbezirk, in der Akácfa u. (Nähe Kreuzung Wesselényi u.)&lt;br /&gt;
In touristischen Einrichtung ist aber WLAN Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Am 1.1.2010 traten neue Regeln in Kraft, die der Sicherheit der Radfahrer und Fußgänger dienen sollen. Als negative Beigabe wurde der Unzumutbarkeitsparagraf abgeschafft, die Benutzung des Radwegs (auch bei kombinierten Rad/Fußwegen) ist also Pflicht. Auf solchen Wegen gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h . Auf Radwegen darf sonst max. 40 km/h gefahren werden, wer einen Helm trägt, darf auch mit 50 km/h fahren- Regelungen, die bei der Beschaffenheit der Radwege absurd sind. &lt;br /&gt;
Eine generelle Helmpflicht besteht nicht.&lt;br /&gt;
Besteht ein Radweg, ist an der Straße auch meist ein Radverbotsschild vorhanden. Manchmal gibt es das Verbotsschild auch ohne ersichtliche Alternative. In der Praxis kann das Schild ignoriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorschriften bezüglich der Ausstattung des Fahrrades entsprechen im Prinzip der deutschen Regelung, allerdings sind auch Batteriebeleuchtungen erlaubt. Außerhalb geschlossener Ortschaften ist es bei schlechten Sichtverhältnissen Pflicht, eine Warnweste zu tragen. Das gilt auch für Reiseradler die beispielsweise am Neusiedler See oder am Plattensee unterwegs sind. In Ungarn herrscht für Kfz-Fahrer absolutes Alkoholverbot. Radler dürfen Alkohol in geringer Menge zu sich nehmen, wenn sie nicht auf Hauptstraßen unterwegs sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahren auf dem Bürgersteig ist zwar nicht gestattet (Ausnahme Kinder unter 12 Jahre), wird aber im Allgemeinen toleriert. &lt;br /&gt;
Die gemischten Rad/Fußwege enden oft an einer Kreuzung, ohne dass den Radfahrern eine eigen Spur zugewiesen wird, sie überqueren die Ampel auf dem Fußgängerstreifen und müssten dort eigentlich absteigen, ähnlich wie an Fußgängerschutzwegen. Wenn der Radweg auf einem Bürgersteig als gemischter Rad/Fußweg angelegt ist, sollte man an jeder Einmündung auch nach hinten schauen. Leider überholt ein großer Teil der Autofahrer ohne ausreichenden Seitenabstand, auch bei Gegenverkehr sind die wenigsten bereit, abzubremsen. Manchmal ist es sinnvoll auf den unbefestigten Seitenstreifen auszuweichen. In letzter Zeit wird von den Autofahrern immer häufiger angezeigt, dass man fahren soll, aber man kann noch immer nicht davon ausgehen, dass die Fußgängerschutzübergänge so respektiert werden, wie in Deutschland. Im Allgemeinen muss man damit rechnen, dass auch die Fußgänger den Teil der kombinierten Rad/Fußwege benutzen, der eigentlich den Radlern vorbehalten ist, auch dann wenn die Abgrenzung durch unterschiedlich farbigen Belag gut zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gängigen Ersatzteile und Komponenten sind auch in Ungarn erhältlich, aber sind selbst in Budapest nicht in allen Fahrradgeschäften auf Lager. Manches muss erst bestellt werden, kommt dann meistens am nächsten oder übernächsten Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrradhändler in Budapest ====&lt;br /&gt;
(mit ziemlich großer Auswahl in der Nähe des Donauradwegs) &lt;br /&gt;
* Bike Berguson, 1035 Budapest, Vihar u. 12 (Óbuda, nicht weit von der Árpádbrücke entfernt)&lt;br /&gt;
* Hugo Bike, 1091 Budapest, Kálvin tér 7 (nicht weit von der Freiheitsbrücke)&lt;br /&gt;
* Allez, 1085 Baross u.4 (100 m vom Hugo Bike entfernt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwierig wird es mit Nabendynamos und hochwertigen Nabenschaltungen, hier haben die meisten ungarischen Fahrradmechaniker wenig Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anreise mit dem Rad'''&lt;br /&gt;
Mit dem Rad erreicht man Budapest über den gut ausgeschilderten Donauradweg (EV6) in etwa zwei Wochen ab München. Die Fahrt kann in der Ebene an der Grenze Slowakei-Ungarn etwas langweilig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anreise mit dem Zug'''&lt;br /&gt;
* Die internationalen Fernzüge aus Deutschland oder Österreich kommen meistens am [[Budapest Keleti pu. (Ostbahnhof)|Ostbahnhof (Keleti pu.)]] an. &lt;br /&gt;
Von München fährt mehrmals täglich ein Railjet der ÖBB mit Fahrradmitnahme nach Budapest. Im Nachtzug München-Budapest kann kein Rad mitgenommen werden.&lt;br /&gt;
* Die Züge in Richtung Balaton starten meist am [[Budapest Déli pu. (Südbahnhof)|Südbahnhof (Déli pu.)]], mit Ausnahme weniger Fernzüge, die das ganze Land von Sárospatak bis Nagykanizsa durchqueren.&lt;br /&gt;
* In Richtung Donauknie und Debrecen fährt man vom [[Budapest Nyugati pu. (Westbahnhof)|Westbahnhof (Nyugati pu.)]] ab.&lt;br /&gt;
* Die Strecke vom Ostbahnhof zum Westbahnhof kann man relativ gut mit dem Rad zurücklegen, am günstigsten auf Nebenstraßen parallel zum Erzsébet körút bzw. Teréz körút, Entfernung ca. 2,5 km. Wer von Budapest Keleti Richtung Debrecen reisen werden will, kann auch in Budapest Zuglo, einem kleineren Bahnhof näher beim Ostbahnhof umsteigen.&lt;br /&gt;
* Zum Südbahnhof kommt man vom Ostbahnhof nur auf der Rákóczi út, dann über die Elisabethbrücke ohne allzu große Umwege. (Entfernung ca. 6 km, auf der Budaer Seite der Elisabethbrücke beginnt ein Radweg, der bis in die Nähe des Südbahnhofes führt) .Allerdings ist das eine der verkehrsreichsten Straßen von Budapest, einen Radweg gibt es zwischen Ostbahnhof und Elisabethbrücke nicht. Die Brücke auf dem Bürgersteig zu überqueren wird dadurch erschwert, dass man auf der Pester Seite Den Bürgersteig nur über Treppenstufen  erreichen kann. Die Kettenbrücke (Lánchíd) ist für Fahrräder gesperrt, ebenso der Tunnel unter der Burg, was eine kürzere Alternative wäre. Durch den Tunnel darf man auch als Fußgänger nicht  gehen.&lt;br /&gt;
* Vom Westbahnhof zum Südbahnhof kommt man am besten über die Margarethenbrücke, die zur Zeit 2010 für den Verkehr gesperrt ist. Fahrräder dürfen jedoch auf dem Bürgersteig an der südlichen Seite geschoben werden. Danach muss man jedoch wieder auf verkehrsreichen Straßen fahren. (Entfernung ca. 5 km). Leider gibt es keine vernünftige Alternative, das Rad mit öffentlichen Verkehrsmitteln in der Innenstadt zu transportieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Anreise mit dem Flugzeug'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flughafen Ferihegy liegt im Südosten der Stadt, das erste Stück der autobahnähnlichen Zubringerstraße (ca. 1,5 km) ist für Radfahrer gesperrt, eine Alternativstrecke gibt es jedoch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ortseingang Vecsés (an der Stadtgrenze von Budapest) beginnt ein Radweg, der jedoch nur etwa 3 km lang ist. Dann radelt man auf der Gyömrői út weiter. Der größte Teil des Autoverkehrs von und zum Flughafen wird hier jedoch auf einer separaten Trasse geführt. Am Einkaufszentrum Sárkány-Center beginnt eine nach rechts von der Hauptstraße abzweigende, ausgeschilderte Radroute, zunächst auf Nebenstraßen durch ein Wohngebiet, dann als Radweg. So kommt man durch den 10. Stadtbezirk (Budapest-Kőbánya) bis in die Nähe des Stadtzentrums. An der Kreuzung Hungaria_Ring kann man auf einen anderen Radweg abzweigen, der bis zum Heldenplatz (Hősök tere) führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zügen der Ungarischen Staatsbahnen (MÁV) ist die Fahrradmitnahme meist möglich, auch in Schnellzügen, eine Ausnahme bilden manche Intercitys. Für die Fahrradmitnahme muss eine Fahrradkarte (kerékpárjegy) gekauft werden, deren Preis etwa ein Viertel des Fahrpreises beträgt, also von den Kilometern abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 15. Mai müssen für Schnell- und Eilzüge (gyorsvonat und sebesvonat) Zuschläge bezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zügen, die kein Fahrradabteil haben können die Räder im ersten und letzten Wagen im Einstiegsbereich platziert werden. Vor allem auf der Strecke Budapest-Balaton kommt es in der Hauptsaison bei Schnellzügen manchmal zu kritischen Situationen. Es empfiehlt sich, am Südbahnhof (Déli pu.) oder am Ostbahnhof (Keleti pu.) (je nach Zug) einzusteigen, nicht am Bahnhof Kelenföld, dort sind diese Perons schon besetzt. Die Möglichkeit, andere Perons zu nutzen, hängt dann vom guten Willen des Zugbegleiters ab. Die letzten Erfahrungen zeigen jedoch, dass man mit dem guten Willen der Zugbegleiter nicht mehr rechnen kann. Vermutlich befürchten sie Probleme, wenn sie kontrolliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahnsteige liegen oft recht tief, vor allem in kleineren Orten, dort wird das Ein und Aussteigen problematisch, es empfiehlt sich das Gepäck abzunehmen. Im Vorortverkehr von Budapest kommen aber immer mehr moderne Wagen mit niedrigem Einstieg zum Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2010 wurde auf mehreren Nebenstrecken der Personenverkehr eingestellt oder stark reduziert, so verkehren auf der Strecke Komárom-Esztergom bzw. Székesfehérvár-Komárom nur noch einige Zugpaare pro Tag, zu ungünstigen Tageszeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des  Donauradwegs südlich von Budapest wurde auf den Strecken Kunszentmiklós-Tass – Dunapataj, bzw. Kiskőrös – Kalocsa  der Personenverkehr schon ganzlich eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen gibt es an vielen Bahnstationen Fahrkartenautomaten, an denen man auch Fahrradkarten erhält. Ob dann der Schaffner noch eine Fahrkarte ohne NAchlösegebühr ausstellt, ist wohl Ermessensfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mitnahme der Fahrräder in Bussen ist im Allgemeinen nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Fahrradmitnahme in Budapest'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorortbahnen der Budapester Verkehrsbetriebe (HÉV) ermöglichen die Fahrradmitnahme, es ist ein Streckenfahrschein (vonaljegy) zu kaufen und im Zug zu entwerten. Ein Streckenfahrschein fürs Rad reicht auch, wenn man bis zur Endstelle dieser Züge fährt (Szentendre, Gödöllő, Csömör, Ráckeve), innerhalb von Budapest braucht der Reisende den gleichen Fahrschein auch für sich  selbst, außerhalb der Stadtgrenzen muss der Fahrschein am Bahnhof oder Beim Schaffner gelöst werden, dann ist der Preis abhängig von der zurückgelegten Strecke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Zahnradbahn kann man die Räder zu gleichen Bedingungen mitnehmen. Das ist eine gute Möglichkeit die fast 400 Hm in die Budaer Berge zu überbrücken. Die Talstation befindet sich direkt am Radweg nach Hüvösvölgy, von der Bergstation kann man auf Radwegen oder wenig befahrenen Straßen zum Ausgangspunkt zurückfahren (d.h. fast nur rollen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahrradmitnahme in Straßenbahnen, U-Bahnen und Bussen ist nicht gestattet. Ausnahmen sind der Bus 65 zum Hármashatárhegy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrkarten (angeblich auch Auslandsfahrkarten) kann man in Budapest auch direkt in der Zentrale der Eisenbahngesellschaft MÁV an der Metróstation Deák tér, József Attila utca 16, kaufen. Es wird englisch gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Fernradler ist man meist gezwungen, mehr oder weniger das öffentliche Straßenverkehrsnetz zu benutzen. &lt;br /&gt;
In der Ungarischen Tiefebene ist auf Nebenstraßen mit katastrophalen Straßenzuständen zu rechnen. Fernstraßen sind besser ausgebaut, aber auch stärker befahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptverkehrsstraßen mit einstelliger Nummer führen von Budapest sternförmig in idie größten Städte oder wichtigen Regionen  &lt;br /&gt;
* 1: Győr-Wien&lt;br /&gt;
* 2: Vác-Slowakei&lt;br /&gt;
* 3: Miskolc-Tokaj-Kosice&lt;br /&gt;
* 4: Debrecen-Rumanien&lt;br /&gt;
* 5:Szeged-Serbien&lt;br /&gt;
* 6: Pécs-Kroatien&lt;br /&gt;
* 7: Balaton-Slowenien&lt;br /&gt;
* 8 beginnt als einzige nicht in Budapest, sondern in Székesfehérvár und führt über Veszprém an Szombathely vorbei in Richtung Graz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kilometerberechnung beginnt in Budapest am Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke. &lt;br /&gt;
* Parallel zu einigen dieser Fernverkehrsstraßen verlaufen Autobahnen, die die gleiche Nummer haben, aber ein M davor (M1, M2, M3, M5, M6, M7). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise ist auf allen Straßen mit einstelliger Nummer und des öfteren auf Straßen mit zweistelliger Nummer das Radfahren außerhalb der Orte verboten, oft gibt es jedoch keine sinnvolle Alternativstrecke, und wenn, auch dann existieren keine Hinweise für Radfahrer. Wenn es eine parallel verlaufende Autobahn gibt, ist dieses Verkehrsverbot für Radler unsinnig, zumal auf einigen dieser Straßen auf längeren Streckenabschnitten auch ein Verkehrsverbot für Lastkraftwagen über 7 t besteht. Da diese Straßen ursprünglich als Hauptverbindungsstraßen ausgebaut wurden, sind sie meist breit genug, dass PKW eine Radfahrer überholen können, ohne auf den Mittelstreifen zu überfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz typisch die Straße Nr. 7 von Budapest zum Balaton, die durch mehrere Orte mit Radwegen führt, am Velencer See entlang, so dass nur auf ca. 20 km ein Radverkehrsverbot existiert, was  jedoch von viele Radfahrern ignoriert wird, weil das die schnellste Verbindung von Budapest an das Südufer des Balatons ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auf den ungarischen Autobahnen eine Maut bezahlt werden muss, nutzen aber viele ungarische Autofahrer für kürzere Strecken auch die Fernverkehrsstraßen, mit Kindern sind solche Strecken nicht empfehlenswert. Wo jedoch keine Autobahn vorhanden ist, ist das Benutzen der einstelligen Fernstraßen nicht nur verboten, sondern auch lebensgefährlich (Budapest-Szolnok-Debrecen, Székesfehérvár-Veszpém-Szentgotthárd), hier sollte man eine längere Strecke in Kauf nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Straßen in den Sektoren zwischen zwei einstelligen Straßen werden mit zweistelligen Nummern bezeichnet, auch mehr oder weniger im Uhrzeigersinn, allerdings kann das nicht so konsequent erfolgen. Auch auf manchen dieser Straßen existiert ein  Verkehrsverbot für Radfahrer, z. B. auf der Verbindung Balaton-Sopron. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßen mit lokaler Bedeutung werden nur selten mit einer Nummer ausgeschildert, obwohl man auf einigen Landkarten auch deren Nummern ablesen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Mittelgebirgen existieren asphaltierte Forststraßen, die zum Radfahren hervorragend geeignet sind. Sie werden am Waldrand mit Schranken gesichert, so dass normalerweise nur die Autos der Forstbetriebe diese Straßen nutzen können. Die Schranken können von einspurigen Fahrzeugen meistens umfahren werden, was manchmal auch von Motorrädern genutzt wird. Da diese Straßen meist recht schmal sind, sollte man auch auf bergab fahrende Radler achten, und immer damit rechnen, dass hinter einer Kurve eine Schranke kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
Es existieren nur wenige Fernradwege, wie man sie aus Deutschland kennt. Der [[Donau#Komarom (H)|Donauradweg]] ist seit 2009 ausgeschildert, ebenso der Theißradweg, die beide europäische Fernradwege sind (siehe [[Eurovelo 6]]). Allerdings muss man bei beiden auch längere Streckenabschnitte mit höherem Verkehr  oder schlechter Wegbeschaffenheit in Kauf nehmen, vor allem außerhalb der Touristenzentren. Die Beschilderung entspricht nicht deutschen Standards. Im Donauknie muss für die Benutzung zweier Fähren jeweils etwa drei Euro bezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut beschilderte Radrouten gibt es außerdem rings um die größeren Seen: Plattensee ([[Balaton]]), [[Velencer See]], [[Theißstausee]] (Tisza-tó) und auch auf der ungarischen Seite des [[Neusiedler See]]s (Fertő). Teilweise führen diese separaten Radwegen, teilweise auf wenig befahrenen Straßen durch die Ortschaften, was jedoch in der Hochsaison teilweise nicht zutrifft, wenn Autos diese Straßen nutzen, um dort einen Parkplatz zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen komplett ausgeschilderte Fahrradrouten von Budapest zum [[Balaton]] (in Budapest gibt es vereinzelt ein Hinweisschild, zur Orientierung völlig unzureichend), vom Balaton in Richtung Nordwestungarn (Neusiedler See, Sopron), oder auch von Budapest in Richtung Nordosten (Mátragebirge, Bükkgebirge, Eger, Aggteleker Höhlen, Tokaj).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lokale Radwege, die nicht Teil des EuroVelo-Netzes sind, gibt es vor allem in der Umgebung von Budapest im Bereich Pilisgebirge, Börzsönygebirge, Donauknie, aber auch manchmal zwischen Orten, wo man gar nicht damit rechnen würde. Ein richtiges Netz existiert jedoch nicht, nicht einmal in Budapest, wo Radwege oft abrupt enden, ohne Hinweis auf eine Weiterführung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Konzeption für die Gestaltung eines Radroutennetzes, die in etwa der Bezifferung des Straßensystems folgt. Einige dieser Routen sind schon in den Openstreetmap-Karten eingetragen, obwohl es weder Radwege, noch eine Ausschilderung gibt.&lt;br /&gt;
Andererseits sind auch außerhalb der Ortschaften eine Vielzahl kürzerer Radweg entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Routen im Wiki:''' &lt;br /&gt;
* [[Donau|Donauradweg]]&lt;br /&gt;
* [[Ungarn - Krim]]&lt;br /&gt;
* [[Budapest Stadtrundfahrt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Vor allem in den Waldgebieten Westungarns gibt es viele Zecken, ein großer Teil ist infiziert, aber auch mitten in Budapest, auf der Margaretheninsel, ist man vor Zeckenbissen nicht sicher.&lt;br /&gt;
Leitungswasser kann in der Regel problemlos getrunken werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist in Ungarn die Einführung des Euros noch nicht an der Tagesordnung. Deshalb muss in Ungarn nach wie vor mit Forint bezahlt werden. Der durchschnittliche Wechselkurs liegt bei 300 Ft = 1€, die ungarische Staatsbank gibt sich Mühe, diesen stabil zu halten. Allerdings kann es schon zu Turbulenzen kommen, der Kurs lag im Jahr 2009 auch schon bei 250 und auch bei 320 Ft für 1 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kleineren Geschäften gibt es meistens keine Möglichkeit, mit Euro oder mit Bankkarten zu bezahlen. Im Hypermarkt Tesco ist ausgeschrieben, dass der Euro akzeptiert wird. In anderen Geschäften sollte man erst nachfragen. Der Kurs ist meist besser, wenn man direkt in Forint bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Hypermarktketten  (Auchan, Tesco, Cora) sind täglich bis 22 Uhr geöffnet, befinden sich allerdings meist am Rand der Stadt. Von März 2015 bis März 2016 waren die Supermärkte am Sonntag geschlossen, neuerdings dürfen sie wieder geöffnet sein. Nicht in allen Supermarktketten kann man am Sonntag wieder einkaufen, das ist auch örtlich unterschiedlich. Die meisten Supermärkte sind wochentags bis 20 oder 21 Uhr geöffnet. Viele kleine private Lebensmittelgeschäfte sind am Sonntagvormittag geöffnet, allerdings findet man weniger Bäckereien, wie man sie aus Deutschland kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in den kleineren Dörfern gibt es noch Lebensmittelläden, allerdings haben diese wesentlich kürzere Öffnungszeiten, als die in Budapest. An den Straßen gibt es an viele Stellen Verkaufsstände, wo in der Saison Obst, vor allem Melonen angeboten werden. Auf den Märkten, wo man am ehesten frisches Obst und Gemüse direkt vom Produzenten kaufen kann, ist es durchaus üblich zu feilschen. Auf dem Land ist das Einkaufen bei solchen Ständen empfehlenswert, da in den Läden frisches Obst und Gemüse nur spärlich und in schlechter Qualität zu finden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den großen Städten gibt es „Einkaufstempel“,  mit der Bezeichnung Plaza oder Center, die von Montag bis Samstag Tag von 10 bis 20 Uhr geöffnet sind. Dort findet man auch die in Deutschland bekannten Modewarenketten, u.a. auch Hervis- wenn man Fahrradersatzteile benötigt. Das Sortiment ist allerdings ziemlich dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsicht ist am 20. August geboten, das ist Nationalfeiertag, an dem alle größeren Geschäfte geschlossen haben, nur kleinere Geschäfte, in denen der Eigentümer selbst bedient, dürfen geöffnet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem im Zentrum von Budapest sollte man vor dem Besuch einer Gaststätte die Speisekarte anschauen, es gibt manchmal Abzocke in der Art, dass Speisen zwar zu einem durchschnittlichen Preis angeboten werden, die Getränke jedoch in einem unverschämten Maße überteuert sind, so dass man beim Erhalten der Rechnung eine unangenehme Überraschung erlebt. Reklamationen und Beschwerden sind aussichtslos. Es wurde schon einmal eine Liste mit gastronomischen Einrichtungen erstellt, vor denen gewarnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Touristengebieten an den größeren Seen und im Donauknie gibt es ein dichtes Netz von Campingplätzen, Pensionen und Privatquartieren. Privatquartiere haben meist ein Schild &amp;quot;Zimmer frei&amp;quot; am Eingang, das bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass das Zimmer wirklich frei ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Balaton]] und am Donauknie dürfte es keine Schwierigkeit bedeuten, eine Privatunterkunft zu finden, man sollte sich jedoch das Zimmer zeigen lassen, manche entsprechen nicht den Standards, die man normalerweise erwarten würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Donauradweg südlich von Budapest ist man nicht auf Touristen eingestellt. Hier ist die Auswahl wesentlich geringer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb der Saison, die manchmal schon am 20. August endet, jedoch spätestens in de ersten Septemberwoche, sind die Eigentümer der Privatquartiere und Pensionen oft nicht vor Ort, es ist dann lediglich eine Telefonnummer angegeben. Auch viele der kleineren Läden am Ufer des Balatons sind dann geschlossen. Dafür braucht man aber in den Strandbädern außerhalb der Saison keinen Eintritt mehr zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Pensionen sind ca. 7000 Ft (ca. 25 €)  für ein Zwei-Bett-Zimmer außerhalb der Saison normal, in der Hochsaison sind schwer Preise anzugeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelten kann man für 1000-2000 Ft. In vielen Badeorten ist der Eintritt für das Bad in der Campingplatzgebühr enthalten, dann kommt man auf etwa 3500-4000 Ft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist nicht erlaubt, man sieht jedoch im Donautal und an kleineren Badeseen manchmal Leute, die auch über mehrere Tage dort zelten. Besonders für Radfahrer und Kanufahrer eine praktische Möglichkeit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wo man keinesfalls wild zelten sollte, das sind die Trinkwasserschutzgebiete auf der Szentendrer Insel und auf der Csepel-Insel, sowie in den Naturparks der Mittelgebirge (an einigen Stellen gibt es ausgezeichnete Lagerplätze, diese sind auf den Wanderkarten eingezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Baden'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Balaton und am Velencer See findet man sowohl Strandabschnitte oder Zugänge zum Wasser, wo man kostenlos baden kann, als auch eingezäunte Strände mit Eintrittsgebühr (800-1000 Ft/Tag), deren einziger Vorteil es ist, dass man meist eine besser gepflegte Liegefläche, eine Toilette und Büffets findet. Die Wasserqualität beider Seen ist normalerweise sehr gut.&lt;br /&gt;
Am Theissee gibt es viele Badestellen, auch im Fluss Theiß kann an mehreren Stellen gebadet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Donau kann man nördlich von Budapest sowohl am Vácer Donauarm, als auch am Szentendrer auf eigene Gefahr baden, es wird allerdings nur selten praktiziert. Man sollte auch die Strömung nicht unterschätzen. Südlich von Budapest ist die kleine Donau ab Szigetszentmarton zum Baden geeignet, in Szigetcsép, Szigetszentmárton, Ráckeve, Szigetbecse und Dömsöd existieren offizielle kommunale Badestellen. Der breitere Donauarm ist südlich von Budapest zum Baden nicht geeignet. Im Stadtgebiet ist das Baden verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ungarn gibt es eine Vielzahl von Heilquellen, wo auch Freibäder angelegt wurden. Empfehlenswert ist der See von Hévíz, nicht weit vom westlichen Ende des Balatons, wo man auch im Winter in einem See schwimmen kann, der durch warme Quellen gespeist wird. Neben den traditionellen Heilbädern Hévíz, Bük, Hajduszoboszló und den Bädern in Budapest noch weitere u. a. in Zalakaros, Sárvár, Bazakerettye, Kehidakustány, Tóalmás.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Balaton]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man nicht ausgesprochene Feldwege  fahren möchte (was man nur Hundefreunden empfehlen kann), reicht für Fernradtouren eine Autokarte im Maßstab 1:300 000 aus. Auf dieser sind dann alle, auch kleinere asphaltierte Ortsverbindungsstraßen eingezeichnet, was zur Planung einer Route auf verkehrsarmen Straßen ausreicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Taschenatlas des Verlages freytag &amp;amp; berndt  1: 350 000  (Magyarország zsebatlasz) enthält auch die Forststraßen und die wichtigeren, nicht asphaltierten Verbindungsstraßen. Alle asphaltierten Straßen haben Entfernungsangaben. Das Format ist etwas größer als ein Reisepass, aber kleiner als ein Schulheft, passt also gut in die Lenkertasche.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es einen Atlas „Radwandern in Ungarn“ (kerékpárturák Magyarországon) 1:250 000 (2009) des Verlags Frigoria könyvkiadó kft, in dem die vorhandenen Radwege rot eingezeichnet sind. Außerdem enthält er Routenvorschläge mit einer sehr spärlichen Wegbeschreibung, jedoch viele Angaben zu Sehenswürdigkeiten, auch in Deutsch und Englisch. Format ist normale Buchgröße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Touristenregionen (Mittelgebirge, Seen, Hügelland) gibt es Wanderkarten im Maßstab 1:40 000 oder 1:50 000, auf denen auch die Waldwege eingezeichnet sind, die man offiziell mit dem Rad befahren darf. &lt;br /&gt;
Für die Regionen Budaer Bergland, Velencer See und Umgebung, das Gebiet südlich von Budapest und das Hügelland um Gödöllő gibt es Radwanderkarten vom Frigoria-Verlag, die zu empfehlen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bikeline-Radwanderführer Donau zeigt südlich von Budapest teils andere Strecken an, als die ungarische Ausschilderung, was  zu Verwirrungen fuhren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren existieren Karten der einzelnen Komitate (megyetérkép) 1:150 000, die jedoch kaum mehr Informationen bieten als ein Autoatlas.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Für Budapest findet man eine Karte mit den Radwegen bzw. für Radfahrern geeignete Straßen unter www.vbb.hu. Die gleiche Karte erhält man auch kostenlos im Rathaus von Budapest, in der Nähe des Deák tér.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter www.turistautak.hu findet man routingfähige Wanderkarten der Touristenregionen. Das Routing erfolgt auf den ausgeschilderten Fußwanderwegen, ist also für Radler nur bedingt geeignet.&lt;br /&gt;
Eine leider nur auf Ungarisch funktionierende Online-Karte auf Openstreetmap-Basis  ist merretekerjek.hu. Hier kann man einstellen, ob man als Stadradler oder MTB-Fahrer unterwegs ist, die Wanderweg-Markierungen einblenden, und vieles andere mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ungarn|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Slowakei&amp;diff=99962</id>
		<title>Slowakei</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Slowakei&amp;diff=99962"/>
		<updated>2018-11-27T11:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Kleines und gebirgiges Land. Rund um Bratislava eine hohe Bevölkerungsdichte, die mit der Entfernung abnimmt. Im Osten ist wenig los. Tiefland gibt es an der Donau bei Bratislava und im äußersten Osten des Landes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Kleine Karpaten und Tatra sind sehr schön. Aber auch der dünner besiedelte und weniger industrialisierte Osten hat seine Reize, die meisten dürften allerdings die Donau kennenlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Die Slowakei ist Mitglied der EU und im Schengener Abkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Die in Mitteleuropa üblichen Regeln gelten auch hier, besondere Vorsichtsmaßnahmen sind nicht nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Slowakisch gehört zu den westslawischen Sprachen. Es wird auch verbreitet Englisch und Deutsch gesprochen. Tschechisch wird von den meisten Menschen ebenfalls verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Zahlungsmittel in der Slowakei ist der Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Außerhalb von Ortschaften gilt in der Slowakei seit 2009 eine Helmpflicht für Fahrradfahrer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Westlicher Standard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Bratislava liegt ca. 50 km von Wien entfernt und ist von dort per Regionalzug erreichbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Deutschland aus gibt es auf der Strecke Hamburg-Berlin-Dresden-Bratislava-Budapest pro Tag zwei durchgehende Züge in die Slowakei, die Fahrräder mitnehmen. Alternativ bietet sich die Anreise über Wien oder über Tschechien an. Von Tschechien aus gibt es von Prag durchgehende Schlafwagenzüge mit Gepäckwagen über Žilina und Poprad bis in den Osten der Slowakei (Košice, Michalovce, Humenné) und auch tagsüber Verbindungen nach Žilina und Košice. Die Fahrradmitnahme ist reservierungspflichtig, aber ansonsten unproblematisch. Die Preise für Bahnfahrten liegen weit unter den in Deutschland üblichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz wird zunehmend ausgebaut und Hauptstrecken 4-spurig ausgebaut. Es scheint allerdings üblich auf der 4-spurigen auf dem Standstreifen zu radeln. Kleine Nebenstraßen sind aufgrund der gebirgigen Topographie in manchen Gegenden einfach nicht vorhanden. Rund um Bratislava sind auch auf der Karte kleine Straßen stark befahren. Autofahrer sind Radfahrer auf den Straßen eher nicht gewöhnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Donau#Bratislava_.28SK.29|Donau-Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Leitungswasser ist trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auch in kleineren Orten gibt es Läden, in denen man die wichtigsten Lebensmittel kaufen kann. In Städten gibt es Supermärkte der westlichen Ketten mit großem Angebot.&lt;br /&gt;
Empfehlenswerte lokale Produkte/Speisen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Korbáčiky: zu Zöpfen geflochtener Käse, der geräuchert oder ungeräuchert angeboten wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bryndzové halušky: eine Art Gnocchi mit dem für die Karpaten typischen Schafskäse ''bryndza'', sehr lecker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
Camping: Eher einfach. Es wird gerne gefeiert, was den Schlaf durchaus stören kann. Preise sind günstig, so 5-10 euro pro Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
===Radreise-Forum===&lt;br /&gt;
* Reisebericht [[forumsbeitrag:546813|Mitteleuropa kreuz und quer 2009]] von natash&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reisebericht [[forumsbeitrag:804426|In die Slowakei reingeschnuppert - 2010]] von Radreisender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowakei|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Tschechien&amp;diff=99961</id>
		<title>Tschechien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Tschechien&amp;diff=99961"/>
		<updated>2018-11-27T11:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Andifahrrad: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Kleines Land, innen flach bis hügelig, am Rand Mittelgebirge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Mitglied der EU und im Schengener Abkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen ===&lt;br /&gt;
Standard vergleichbar mit Deutschland. Lediglich an den touristischen Sehenswürdigkeiten in Prag erhöhte Gefahr von Gelegenheitsdelikten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Tschechisch, gehört zur westslawischen Sprachgruppe. In den grenznahen Gebieten und in den touristischen Gegenden wird auch vermehrt Deutsch oder Englisch gesprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Slowakisch oder Polnisch ist eine gewisse Verständigung ebenfalls möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Tschechen, v.a. der älteren Generation, haben immer noch Schwierigkeiten mit der Zuordnung im vereinten Deutschland. Man sollte darauf vorbereitet sein, daß auf die Angabe &amp;quot;Němec&amp;quot; (Deutscher) die Frage &amp;quot;NSR nebo NDR?&amp;quot; (BRD oder DDR?) folgen kann. (Das vereinigte Deutschland wird übrigens &amp;quot;SRN&amp;quot; = Spolková Republika Nemecko abgekürzt.)&lt;br /&gt;
Außerhalb von Prag kann nur teilweise mit Fremdsprachenkenntnissen gerechnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Währung===&lt;br /&gt;
Tschechische Krone. 100 CZK sind ca. 3,90 Euro, für 1 € bekommt man ca. 25 CZK. Der Heller, der hundertste Teil einer Krone, ist nicht im Umlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
'''Kinder nur mit einem Schutzhelm''' - Nach tschechischem Gesetz sind alle Kinder unter 15 Jahre verpflichtet, während der Radfahrt auf dem tschechischen Gebiet einen Schutzhelm zu tragen! Das Mitführen eines Fahrradanhängers ist in Tschechien unzulässig. [http://www.adfc.de/ADFC-ReisenPLUS/Ausland/Europa-Infos/Tschechische-Republik/Strassen-und-Verkehr Quelle] Es wird allerdings von einer ganzen Reihe von Radfahrern berichtet, dass in der Praxis keine Probleme auftraten, wenn mit Anhängern gefahren wurde. Natürlich besteht hierfür keine Gewähr. Eine Anfrage bei der offiziellen [http://www.czechtourism.com/de/home/ Touristeninformation] sollte hier aber hilfreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Sehr gut. Viele Läden mit teils sehr hochwertigen Rädern und Teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
==== Fahrrad ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Nachbarländer Tschechiens sind Mitglieder im Schengener Abkommen. Die Grenze kann deshalb an jedem Punkt problemlos überquert werden. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an grenzüberschreitenden Radwegen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Deutschland: [[Elbe]], [[Oder-Neiße]], [[Weiße Elster]], [[Regen]]&lt;br /&gt;
* Österreich: [[Moldau - Donau]], [[Greenways Praha - Wien|Prag - Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Wegfall der Grenzkontrollen besteht nahezu von jedem an der Grenze gelegen Ort die Möglichkeit, ins Nachbarland zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Sommer 2012 ist die Anreise mit der Bahn komplizierter geworden, weil nur noch einzelne Fernverkehrszüge auf der Strecke Hamburg-Berlin-Dresden-Prag Fahrräder mitnehmen. Aktuell (Sommer 2014) gibt es nur zwei tägliche Fernverkehrszüge auf dieser Strecke mit Fahrradmitnahme (EC 173/172 Hamburg-Berlin-Dresden-Prag-Wien-Villach und EC 175/174 Hamburg-Berlin-Dresden-Prag-Bratislava-Budapest). Außerdem nehmen die Nachtzüge Zürich-Prag und Amsterdam-Köln-Prag Fahrräder mit (reservierungspflichtig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von der EC173 fährt ca. 6.20 Uhr ab Hamburg, ca. 8.30 Uhr ab Berlin, ca. 11 Uhr ab Dresden, Fahrradmitnahme reservierungspflichtig, in mehreren Wagen gibt es Hängeplätze für je 6 Räder (die in der Hochsaison auf Monate ausgebucht sind). Hält in Děčín, Ústí nad Labem, Praha-Holešovice, Prag-Hauptbahnhof (Praha hlavní nádraží), Kolín, Pardubice, Česká Třebová, Brno und Břeclav. In Břeclav besteht, vorausgesetzt, der Zug ist pünktlich, Anschluss an den Zug Ostrava-Budapest, in dem die Fahrradmitnahme ebenfalls möglich ist (ebenfalls reservierungspflichtig). &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Als Alternative bleibt nur, eine der grenznahen Städte anzusteuen (z.B. Cheb, Ústí nad Labem) und von dort den innertschechischen Verkehr zu nutzen. Wer von Norden anreist, sollte in Dresden auf die S-Bahn und die grenzüberschreitenden Regionalzüge (Elbe-Labe-Sprinter) umsteigen und ab Děčín die inner-tschechischen Züge nutzen, die meist ein Gepäck- bzw. Fahrradabteil führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von München aus kann die Anreise im Regionalzug alex via Regensburg mehrmals täglich erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Nürnberg ist es durch die Ersetzung des EC durch einen IC-Bus etwas komplizierter geworden. Hier macht es Sinn, via Regensburg (alex) anzureisen. Oder man nutzt den Fernbus.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Fernreisebusse ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flixbus (http://www.flixbus.de) fährt teilweise mehrmals täglich von einigen Großstädten in Deutschland nach Prag. Radmitnahme ist begrenzt möglich (Euro 9,- pro Rad, reservierungspflichtig) und erfolgt auf Fahrradträgern außen am Bus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
Fahrradmitnahme ist in fast allen Zügen innerhalb Tschechien möglich. Zu den Ausnahmen gehören u.a. die meisten EC/IC/EN-Züge auf der Route Hamburg-Berlin-Dresden-Praha-Budapest. Besonderheiten aus der Sicht von DB-Kunden:&lt;br /&gt;
* Die nationalen Fahrradtickets können ''nur vom Schaffner'', nicht am Schalter oder online erworben werden. Am Schalter können Fahrradstellplatzreservierungen für bestimmte Züge kostenpflichtig erworben werden. In den meisten Zügen besteht keine Reservierungspflicht. Die Personentickets erwirbt man am besten am Schalter, wenn vorhanden und geöffnet.&lt;br /&gt;
* Das Fahrradticket kostet 25/30 CZK pro Fahrrad für nur einen Zug oder 50/60 CZK pro Fahrrad für beliebig viele Züge an einem Tag. Die höheren Preise werden benötigt, wenn man mindestens einen Zug mit Gepäckwagen benutzt.&lt;br /&gt;
* In vielen R-Zügen (R=Rychlík=Schnellzug) müssen die Fahrräder in den Gepäckwagen in Zusammenarbeit mit dem Schaffner geladen werden. Während der Fahrt hat man keinen Zugang zu den Fahrrädern.&lt;br /&gt;
* Die elektronischen Reiseauskünfte der DB und ČD enthalten nur unvollständige Informationen zu Fahrradmitnahme in Tschechien. Bei Reiseplanung sollte man demnächst ''nicht'' das Häckchen bei &amp;quot;Fahrradmitnahme&amp;quot; setzen.&lt;br /&gt;
* Wenn in einem bestimmten Zug der Gattung Os, Sp, R oder Ex keine Fahrradmitnahme explizit vorgesehen ist, dürfen trotzdem bis maximal zwei Fahrräder im Einstiegsbereich der Tür an der Zugspitze sowie am Zugschluss untergebracht werden. Sehr praktisch ist dabei, einen Spanngurt um das Fahrrad zu fixieren. Moderne tschechische Regionalzüge haben statt eines Gepäckwagens ein kleines Fahrradabteil mit breiten, aber hochliegenden Einstiegstüren. Am günstigsten ist die Mitnahme in Doppelstockzügen (&amp;quot;City Elefant&amp;quot;) mit breiten, ebenerdigen Einstiegstüren. &lt;br /&gt;
* Weitere Erläuterungen zur Fahrradmitnahme ist auf [http://www.cd.cz/vnitrostatni-cestovani/zavazadla-a-zvirata/preprava-kol/-8893/ Transporting Bicycles on the Train] von České dráhy (ČD) verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Fahrrad-Busse ====&lt;br /&gt;
Es gibt auch regionale Busse mit Fahrradbeförderung, z.B. im:&lt;br /&gt;
* Riesengebirge: [http://www.ergis.cz/krkonose/index.php?lang=de&amp;amp;menu=9&amp;amp;navid=91 Cyklobus Krkonose]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Gut ausgebaute Straßen, Verkehr nimmt Richtung Prag zu. Kooperative Fahrweise der Autofahrer, Straßen werden auch durch einheimische Radfahrer gut genutzt.&lt;br /&gt;
Es gibt viele Nebenstraßen, Hauptstraßen sind meist vermeidbar und auch aufgrund des starken Verkehrs ohne Seitenstreifen nicht zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Image:Radeln in Tschechien.jpg|thumb|Das Tschechische Radwegenetz nutzt vor allem die Infrastruktur der Landstraßen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Radwegenetz in Tschechien ist 29 936,50 km lang [http://www.czechtourism.com/ger/de/docs/holiday-tips/students-holiday/reasons-why/05-cycling-hiking/index.html Quelle]. Allerdings gibt es nur wenige Wege, die explizit für den Fahrradverkehr gebaut wurden. Das verhältnismäßig große Radwegenetz Tschechiens zählt in der Praxis hierzu meist ruhige Landstraßen, die auch von Fahrradfahrern genutzt werden können. Wenn autofreie Wege genutzt werden, können auch Schiebestücke oder sehr schlechte Beläge (matschig oder uralter Beton) vorhanden sein.&lt;br /&gt;
Die Beschilderung des Radroutennetzes ist mit der deutschen vergleichbar, eine genaue Karte (digital oder Papier) sollte dabei sein.&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass mit wesentlich mehr Steigungen gerechnet werden muss, da Radwege selten an Flüssen entlangführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Elbe]]&lt;br /&gt;
* [[Elbe - Neiße]]&lt;br /&gt;
* [[Eurovelo 9]]&lt;br /&gt;
* [[Greenways Praha - Wien]]&lt;br /&gt;
* [[Hohenberg an der Eger - Pramen Bílý Halstrov]]&lt;br /&gt;
* [[Hrádek nad Nisou - Domazlice|Hrádek nad Nisou - Domažlice]] &lt;br /&gt;
* [[Jestedský hrbet (Jeschkengebirge)|Jeschkengebirge]]&lt;br /&gt;
* [[Krušnohorská Magistralá]]&lt;br /&gt;
* [[Magistrála Ceský les]]&lt;br /&gt;
* [[Moravska stezka|March-Radweg]]&lt;br /&gt;
* [[Moldau]]&lt;br /&gt;
* [[Oderquelle]]&lt;br /&gt;
* [[Sumavská magistrála|Böhmerwald-Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
Sehr gut. Nahezu jedes kleine Dorf besitzt noch einen Laden mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs, der auch samstags geöffnet hat. Diese Läden schließen meist um 17 Uhr, in Städten um 18 Uhr, sind aber kurz vor Ladenschluß bei Brot o. ä. manchmal leergekauft - was dann noch bleibt, ist &amp;quot;pivo&amp;quot;. Sinnvoller ist Brotkauf entweder am Vormittag oder nachmittags im Supermarkt einer Kleinstadt. ([http://radreise-forum.de/topics/1022343#Post1022343 Quelle im Radreise-Forum 2014]) In Städten befinden sich große Supermärkte, die meist an 7 Tagen/Woche und teilweise bis Mitternacht geöffnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschechisches Leitungswasser ist überall trinkbar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
===Camping===&lt;br /&gt;
Die Bandbreite ist recht hoch, von der Zeltwiese mit Häuschen bis zur Kampieranlage findet man alles. Preise umgerechnet im einstelligen Eurobereich.&lt;br /&gt;
Meist muss für eine Dusche extra bezahlt werden.&lt;br /&gt;
Obacht: Es wird auf den Plätzen gerne gefeiert und Musik gemacht. Kann in der falschen Ecke recht laut werden. Wer das nicht will, sollte nahe Familien seinen Platz suchen.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist mit den üblichen Maßnahmen möglich. Speziell entlang den Fernradwegen gibt es manchmal Rastplätze abseits von Dörfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Feste Unterkünfte===&lt;br /&gt;
Hotels und Pensionen in größeren Orten und in touristischen Gebieten. Im Gebirge auch Wanderhütten ähnlich den Alpenvereinshütten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Online-Karte ===&lt;br /&gt;
* [http://www.cykloserver.cz/cykloatlas/ CykloServer: ClycoAtlas on-line] - in Englisch umschaltbar, Radwege werden erst in hoher Zoomstufe angezeigt (Farbe für Radrouten violett, offizielle Radrouten zusätzlich mit 4stelliger gelber Nummer; übrige mit Rad fahrbare Wege pink).&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [http://radreise-wiki.de/Online-Karten#Tschechien Online-Karten von Tschechien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Cykloatlas česko 1:75.000, SHOCart Verlag 2008, ISBN - 978-80-7224-626-7 - Radatlas, deckt ganz Tschechien ab und bietet außerdem einzeln beschriebene Touren.&lt;br /&gt;
* Cycloturistická mapa, 1:50.000 - 1:75.000, SHOCart Verlag - Spezielle Radkarte (70 Blätter).&lt;br /&gt;
* Turistická mapa 1:100.000, SHOCart Verlag - Allgemeine Touristenkarte in 23 Blättern, enthalten auch überregionale Radfernwege.&lt;br /&gt;
* Kempy Ceske Republiky - Karte (auch der kleinen) Campingplätze, 1:500.000, ISBN 80-7279-493-0&lt;br /&gt;
* Die Firma [http://www.smartmaps.cz/ Smartmaps] liefert digitale Karten von Tschechien und den Kartenanzeiger [http://www.smartmaps.cz/smartmaps-navigator/ Smartmaps-Navigator] für verschiedene Betriebssysteme (Windows, Windows Mobile, Android, Symbian, Java, Palm). In der kostenlosen Version ist eine Tschechien-Karte im Maßstab 1:100.000 enthalten, die das Radwegenetz inklusive der Radwegenummer anzeigt. Die kostenpflichtige Version (Preis 2013 rund 40 €) enthält zusätzlich die Radkarten 1:75.000, 1:50.000, einige Detailkarten 1:10.000, eine Datenbank. Besonderheit: Die Software verfügt nur über Menüs in tschechischer Sprache, deren Funktion sich mittels Wörterbuch und Übung erschließt.&lt;br /&gt;
* Digitale Karten gibt es - außer Openstreetmap - als kostenpflichtige Topo-Karte für GPS-Geräte bzw. GPS-Software, u.a. Garmin (ca. 1:25.000, rund 90 EUR/2013), QuoVadis (1:25.000, ca. 80 EUR/2013), TwoNav (1:50.000, ca. 60 EUR/2013). Die Kartenbasis von QuoVadis und TwoNav gleicht den Daten des Cykloatlas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Elbe-Radweg =====&lt;br /&gt;
* Der tschechische SHOCart-Verlag bietet Übersichtskarten (Turistická mapa) im Maßstab 1:100.000 an. Benötigt werden die Blätter 202 (Českosaské Švýcarsko, České středohoří), 208 (Okolí Prahy, Polabí) und 204 (Krkonoše, Broumovsko). Kosten: je 8,90 €, in Tschechien: 59,- Kč.&lt;br /&gt;
* Der SHOCart-Verlag (tschechisches Landesvermessungsamtes) bietet Radweg-Karten mit ausgewiesenen Radwanderwegen im Maßstab 1:60.000 an. Benötigt werden die Blätter: 101 Sächsisch-Böhmische Schweiz (EAN / ISBN: 9788072245055), 107 Böhmisches Mittelgebirge (EAN / ISBN: 9788072245116), 109 Prager Umgebung - Melnik (EAN / ISBN: 9788072245130) und 110 Kokorschin (EAN / ISBN: 9788072245147). Kosten: je 8,90 €, in Tschechien: 99,- Kč (3,80 €). [http://www.shocart.cz/e-shop/select.php?z=0&amp;amp;skupina=1&amp;amp;razeni=a.Kat_cislo&amp;amp;odkaz=1&amp;amp;detail_search=true&amp;amp;obsah=3#17 Verlagsübersicht: Radkarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Herbert Lindenberg. ''Tschechien per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler, 2006, 2. Aufl. ISBN 3-932546-33-4 - Tschechien in 87 [http://www.kettler-verlag.de/tschechien_karte.htm Etappen], viele davon auf Radfernwegen. Außerdem Kurzbeschreibungen der Ortschaften und Übernachtungsmöglichkeiten sowie ein Radlerwörterbuch. &lt;br /&gt;
* Jozef Petro und Karin Werner. ''Reise Know-How Tschechien''. Reise-Know-How-Verlag, 2006, 5. Aufl. ISBN 3831714754&lt;br /&gt;
* Michael Bussmann und Gabriele Tröger. ''Tschechien''. Michael-Müller-Verlag, 2008. ISBN 978-3-89953-412-2. - Kundig geschriebener, ausführlicher Reiseführer mit gutem Verhältnis zwischen praktischen Handreichungen und Hintergrundinfos.&lt;br /&gt;
* ''Radfahren in grenzenloser Weite'', kostenlose Broschüre mit Infos zu den wichtigsten Radfernwegen in Tschechien, zu beziehen über die [http://www.czechtourism.com/ Tschechische Zentrale für Tourismus]. Ähnliches gibt es dort auch zu einzelnen Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pragueviennagreenways.org/ Greenway Prag-Wien]&lt;br /&gt;
* [http://www.elberadweg.cz/ Elberadweg.cz]&lt;br /&gt;
* [http://www.shocart.cz/en/ SHOCart Kartenverlag]&lt;br /&gt;
* [http://www.czechtourism.com Tschechische Tourismuszentrale]&lt;br /&gt;
* [http://www.cykloserver.cz/cykloatlas/ zoombare Online-Karte Tschechien mit Radrouten] • tschechisch / englisch − Die Radwege erscheinen bei höheren Zoomstufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Radreise-Forum===&lt;br /&gt;
* Reisebericht [[forumsbeitrag:546813|Mitteleuropa kreuz und quer 2009]] von natash&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechien|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Andifahrrad</name></author>
	</entry>
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