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	<title>Radreise-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-21T15:23:54Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Chile&amp;diff=107807</id>
		<title>Chile</title>
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		<updated>2026-02-18T08:43:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Währung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Chile.png|100px|right]][[Bild:Vulkanschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Chile liegt in Südamerika. Es erstreckt sich sich über eine Länge von ca. 4500 km in Nord-Süd-Richtung und maximal 200 km in Ost-West-Richtung. Das Land ist ca. doppelt so groß wie Deutschland und hat 14 Millonen Einwohner, von denen die Hälfte in und um die Hauptstadt Santiago lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist vielfältig und beinhaltet unter anderem Wüste, mediterranes Klima, kahle Berge, kalten Regenwald, Fjorde, Gletscher und auch sehr grüne und regenreiche Regionen.  Im Westen wird Chile vom Pazifischen Ozean begrenzt, im Osten von der Hochgebirgskette der Anden. Der Ozean ist durch den antarktischen Humboldt-Strom sehr kalt. Aus diesem Gunde fällt (außer im Süden) sehr wenig Regen, und die Landschaft ist vergleichsweise trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. Bei der Einreise muss eine Einreisekarte ausgefüllt werden, die abgestempelt wird. Diese Karte darf nicht verloren werden und muss bei der Ausreise abgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalige Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
Für die Einreise nach Chile mit einem Fahrrad muss man einen Kaufnachweis und die Rahmennummer des Fahrrads vorlegen, um den Besitz nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einreise ist ebenfalls ein Zollformular auszufüllen. Für die Einfuhr von Lebensmitteln gibt es strenge Regeln. Im Zweifelsfalle kreuzt man auf der Zollkarte bei Lebensmitteln &amp;quot;Ja&amp;quot; an (auf Spanisch &amp;quot;Sí&amp;quot;) und lässt anschließend die Lebensmittel kontrollieren. Diese Regeln sollten überaus ernst genommen werden. Bereits ein nicht deklarierter Apfel im Gepäck kann zu unschönen Szenen führen. Am Flughafen von Santiago wird sämtliches Gepäck bei der Einreise gescannt, bei der Einreise über Land meist von Hand kontrolliert.&lt;br /&gt;
'''Folgende Sachen dürfen nicht nach Chile eingeführt werden:'''&lt;br /&gt;
* Frisches Obst und Gemüse&lt;br /&gt;
* Milch und Milchprodukte (dazu zählt auch Käse)&lt;br /&gt;
* Fleisch und Wurstwaren&lt;br /&gt;
* Honig und Bienenwaben&lt;br /&gt;
* Körner und Samen &lt;br /&gt;
* '''Bodenproben, das kann auch ein schlammverkrustetes Fahrrad betreffen!'''&lt;br /&gt;
Industriell verarbeitete Lebensmittel dürfen eingeführt werden (z.B. Nudeln, Konserven, eingeschweißte Nudelsoße), ebenso Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung kommen in Chile alle Klimazonen vor, die in Europa vom Nordkap bis in die Sahara anzutreffen sind. Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um ein halbes Jahr verschoben. Hochsommer ist von Dezember bis Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Chile ist im allgemeinen ein sicheres Reiseland. Es gelten die Regeln des gesunden Menschenverstandes.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist (chilenisches) Spanisch. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Spezifisch chilenisch ist das Weglassen von Konsonanten.  Meistens geschieht dies am Wortende, z.B. &amp;quot;do' café&amp;quot; statt &amp;quot;dos café&amp;quot;, manchmal am Wortanfang, z.B. &amp;quot;'cudo&amp;quot; statt &amp;quot;escudo&amp;quot;. Ihre eigene Sprache bezeichnen die Chilenen nicht als &amp;quot;español&amp;quot; sondern als &amp;quot;castellano&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen Süden Chiles (speziell zwischen Concepción und Temuco) wird auch Mapudungun gesprochen. Ortsschilder und Begrüßungstafeln sind teilweise zweisprachig ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkenntnisse sind nicht sehr weit verbreitet, aber durchaus vorhanden. In größeren Städten wie Santiago oder Concepción oder in touristischen Regionen wird gelegentlich Englisch verstanden, im Süden Chiles auch Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Chile ist der chilenische Peso CLP. Kurs: 1 € = 1000 CLP. Kurzzeichen für den Peso ist das Dollarzeichen &amp;quot;$&amp;quot;. Manchmal sind Preise in US-Dollar angegeben, dann steht &amp;quot;US$&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen lateinamerikanischen Währungen unterliegt der chilenische Peso keinem rapiden Preisverfall, sondern steigt sogar gegenüber Dollar und Euro. Die Währung ist voll konvertierbar und kann in beliebiger Menge umgetauscht werden. Deshalb ist der US-Doller in Chile keine Schattenwährung. Gerade in touristischen Gebieten wird er jedoch auch angenommen und zum Tageskurs umgerechnet, das Wechselgeld wird in Pesos herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, jedoch nicht in sehr kleinen Läden und Imbissbuden. Geldautomaten können auf dem Land rar sein, in Städten sind sie häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycleway-chile.jpg|thumb|Radspur auf einer chilenischen Landstraße. ]]&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Gefahren wird am rechten Straßenrand. Gelegentlich gibt es markierte Radspuren, in größeren Städten auch Radwege.&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Chile besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern. Kleinere Fahrradläden gibt es recht oft. In größeren Städten und in Touristengebieten gibt es auch größere Fahrradläden mit einem umfangreichen Angebot an Ersatzteilen. Hochwertige Teile sind jedoch deutlich teurer als in Europa. Viele Chilenen sind mit billigen Mountainbikes unterwegs, gelegentlich aber auch mit höherwertigen. Rennradfahren ist auch recht verbreitet, aber nur in den Regionen, in denen es auch asphaltierte Straßen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welle der 29er MTBs hat auch Chile erfasst. Ersatzteile für 28-Zoll-Räder (622mm) sind zu bekommen. Die Versorgung für 26-Zoll-Räder (559mm) ist jedoch deutlich besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Flüge von Europa direkt nach Chile sind selten. Aktuell (Feb 2026) fliegen nur Air France von Paris, Iberia von Madrid und British Airways von Lindon. Ansonsten muss in Nord- oder Südamerika umgestiegen werden (oft Buenos Aires, Sao Paulo, Lima oder Miami). Nahezu alle Flüge vom Ausland nach Chile landen in Santiago. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit dem Fahrrad über eine der Landesgrenzen zu Argentinien, Bolivien oder Peru läuft relativ problemlos. An vielbefahrenen Straßen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die meisten Straßen über die Landesgrenzen sind Passstraßen über das Gebirge, die oftmals geschottert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den touristischen Regionen Argentiniens in den Anden gibt es Busse, die in die näheren chilenischen Städte fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen Grenzen sind strengen Regeln zur Einfuhr von Lebensmitteln zu beachten (siehe [[Chile#Einreisebestimmungen.2C_Dokumente|Einreisebestimmungen]])!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Das Land wird von einem dichten System von Fernbussen durchzogen. Offiziell werden keine Fahrräder transportiert. Inoffziell wird das Fahrrad vorher auseinangernommen (zumindest die Laufräder raus) und verschnürt oder verpackt, dann gilt es als großes Gepäckstück. Wieviel Gebühr für Übergepäck zu entrichten ist, wird dann mit dem Busfahrer ausgehandelt.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Das chilenische Eisenbahnnetz wurde zunehmend ausgedünnt und stillgelegt. Die einzige noch befahrene Strecke führt von Santiago in Richtung Süden nach Puerto Montt. Sie wird aber nicht ganzjährig bedient.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
Die schnellste Möglichkeit, in Chile größere Entfernungen zurückzulegen, ist das Flugzeug. Das Land wird von einem dichten Netz von Inlandsfluglinien durchzogen. Die beiden großen Anbieter sind ''LATAM Airlines'' und ''Sky Airline''. Die Fahrradmitnahme sollte bei beiden Fluggesellschaften vorher angemeldet werden und kostet im Inland ~30,- EUR (Stand 02/2026). Das Fahrrad gilt als Sportgepäck, muss in einem Fahrradkarton verpackt sein,  darf bei LATAM Airlines bis zu 45 kg wiegen und das Gesamtmass von 300 cm nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
In den Anden müssen gelegentlich Seen per Fähre überquert werden, in der Fjordlandschaft im Süden Fjordarme oder die Magellanstraße. Eine regelmäßige längere Fährverbindung besteht zwischen Puerto Montt und Puerto Natales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Direction-chile.jpg|thumb|Kennzeichnung von Einbahnstraßen in chilenischen Ortschaften. ]]&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Chile ist deutlich dünner als in Europa (Ausnahme: Großraum Santiago). Die Hauptstrecken sind asphaltiert, Nebenstraßen können asphaltiert oder unbefestigt sein (''ripio'' genannt). Asphaltstraßen sind meistens in einem sehr guten Zustand. Am Straßenrand befinden sich alle 50 bis 100 m Reflektoren, die das Radfahren erschweren. Die Qualität der Schotterstrecken kann sehr unterschiedlich sein und von einer problemlos zu fahrenden  festgefahrenen Decke bis hin zu rutschigem Baustellenschotter reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der '''Autobahn''' darf mit dem Fahrrad gefahren werden, sofern es nicht explizit durch ein Schild verboten wird (im Großraum Santiago). In manchen Gegenden des Landes gibt es keine andere Verbindung zwischen den Orten. Maut muss mit dem Fahrrad nicht entrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr hält sich meist in Grenzen. An Wochenenden in touristisch beliebten Gebieten kann es aber auch sehr voll werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Ernährungssituation vor Ort ist problemlos. Lebensmittelläden gibt es in nahezu jedem Ort, Supermärkte in größeren Orten. Aufgrund der dünnen Besiedelung des Landes sollte man nicht völlig ohne Vorräte losfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser ist oft chlorhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
Chile wird von Norden nach Süden in fünf größere Gebiete gegliedert:&lt;br /&gt;
* Großer Norden&lt;br /&gt;
* Kleiner Norden&lt;br /&gt;
* Zentralregion&lt;br /&gt;
* Kleiner Süden&lt;br /&gt;
* Großer Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Landkarten, auf denen Chile komplett abgebildet ist, haben einen relativ kleinen Maßstab (1:1.000.000 bis 1:3.000.000). Trotzdem sind sie zur Übersicht recht brauchbar. Zum anderen ist die Dichte der Straßen abseits der Ballungsräume oft ziemlich gering, so dass selbst auf Karten besserer Maßstäbe auch nicht mehr Straßen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lagos del Sur - Araucania''', ''Zagier&amp;amp;Urruty Publications'', ISBN: 9781879568952. &lt;br /&gt;
**Kleiner Süden von Chile zwischen Temuco und Puerto Montt sowie die angrenzenden argentinischen Provinzen in den Anden.&lt;br /&gt;
**Straßenbelag (fest oder uneben) ist markiert, aber mittlerweile recht veraltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Chile&amp;diff=107806</id>
		<title>Chile</title>
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		<updated>2026-02-18T08:36:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Flugzeug */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Chile.png|100px|right]][[Bild:Vulkanschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Chile liegt in Südamerika. Es erstreckt sich sich über eine Länge von ca. 4500 km in Nord-Süd-Richtung und maximal 200 km in Ost-West-Richtung. Das Land ist ca. doppelt so groß wie Deutschland und hat 14 Millonen Einwohner, von denen die Hälfte in und um die Hauptstadt Santiago lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist vielfältig und beinhaltet unter anderem Wüste, mediterranes Klima, kahle Berge, kalten Regenwald, Fjorde, Gletscher und auch sehr grüne und regenreiche Regionen.  Im Westen wird Chile vom Pazifischen Ozean begrenzt, im Osten von der Hochgebirgskette der Anden. Der Ozean ist durch den antarktischen Humboldt-Strom sehr kalt. Aus diesem Gunde fällt (außer im Süden) sehr wenig Regen, und die Landschaft ist vergleichsweise trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. Bei der Einreise muss eine Einreisekarte ausgefüllt werden, die abgestempelt wird. Diese Karte darf nicht verloren werden und muss bei der Ausreise abgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalige Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
Für die Einreise nach Chile mit einem Fahrrad muss man einen Kaufnachweis und die Rahmennummer des Fahrrads vorlegen, um den Besitz nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einreise ist ebenfalls ein Zollformular auszufüllen. Für die Einfuhr von Lebensmitteln gibt es strenge Regeln. Im Zweifelsfalle kreuzt man auf der Zollkarte bei Lebensmitteln &amp;quot;Ja&amp;quot; an (auf Spanisch &amp;quot;Sí&amp;quot;) und lässt anschließend die Lebensmittel kontrollieren. Diese Regeln sollten überaus ernst genommen werden. Bereits ein nicht deklarierter Apfel im Gepäck kann zu unschönen Szenen führen. Am Flughafen von Santiago wird sämtliches Gepäck bei der Einreise gescannt, bei der Einreise über Land meist von Hand kontrolliert.&lt;br /&gt;
'''Folgende Sachen dürfen nicht nach Chile eingeführt werden:'''&lt;br /&gt;
* Frisches Obst und Gemüse&lt;br /&gt;
* Milch und Milchprodukte (dazu zählt auch Käse)&lt;br /&gt;
* Fleisch und Wurstwaren&lt;br /&gt;
* Honig und Bienenwaben&lt;br /&gt;
* Körner und Samen &lt;br /&gt;
* '''Bodenproben, das kann auch ein schlammverkrustetes Fahrrad betreffen!'''&lt;br /&gt;
Industriell verarbeitete Lebensmittel dürfen eingeführt werden (z.B. Nudeln, Konserven, eingeschweißte Nudelsoße), ebenso Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung kommen in Chile alle Klimazonen vor, die in Europa vom Nordkap bis in die Sahara anzutreffen sind. Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um ein halbes Jahr verschoben. Hochsommer ist von Dezember bis Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Chile ist im allgemeinen ein sicheres Reiseland. Es gelten die Regeln des gesunden Menschenverstandes.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist (chilenisches) Spanisch. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Spezifisch chilenisch ist das Weglassen von Konsonanten.  Meistens geschieht dies am Wortende, z.B. &amp;quot;do' café&amp;quot; statt &amp;quot;dos café&amp;quot;, manchmal am Wortanfang, z.B. &amp;quot;'cudo&amp;quot; statt &amp;quot;escudo&amp;quot;. Ihre eigene Sprache bezeichnen die Chilenen nicht als &amp;quot;español&amp;quot; sondern als &amp;quot;castellano&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen Süden Chiles (speziell zwischen Concepción und Temuco) wird auch Mapudungun gesprochen. Ortsschilder und Begrüßungstafeln sind teilweise zweisprachig ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkenntnisse sind nicht sehr weit verbreitet, aber durchaus vorhanden. In größeren Städten wie Santiago oder Concepción oder in touristischen Regionen wird gelegentlich Englisch verstanden, im Süden Chiles auch Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Chile ist der chilenische Peso CLP. Kurs: 1 € = 720 CLP. Kurzzeichen für den Peso ist das Dollarzeichen &amp;quot;$&amp;quot;. Manchmal sind Preise in US-Dollar angegeben, dann steht &amp;quot;US$&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen lateinamerikanischen Währungen unterliegt der chilenische Peso keinem rapiden Preisverfall, sondern steigt sogar gegenüber Dollar und Euro. Die Währung ist voll konvertierbar und kann in beliebiger Menge umgetauscht werden. Deshalb ist der US-Doller in Chile keine Schattenwährung. Gerade in touristischen Gebieten wird er jedoch auch angenommen und zum Tageskurs umgerechnen (ca. 550 CLP), das Wechselgeld wird in Pesos herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, jedoch nicht in sehr kleinen Läden und Imbissbuden. Geldautomaten können auf dem Land rar sein, in Städten sind sie häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycleway-chile.jpg|thumb|Radspur auf einer chilenischen Landstraße. ]]&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Gefahren wird am rechten Straßenrand. Gelegentlich gibt es markierte Radspuren, in größeren Städten auch Radwege.&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Chile besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern. Kleinere Fahrradläden gibt es recht oft. In größeren Städten und in Touristengebieten gibt es auch größere Fahrradläden mit einem umfangreichen Angebot an Ersatzteilen. Hochwertige Teile sind jedoch deutlich teurer als in Europa. Viele Chilenen sind mit billigen Mountainbikes unterwegs, gelegentlich aber auch mit höherwertigen. Rennradfahren ist auch recht verbreitet, aber nur in den Regionen, in denen es auch asphaltierte Straßen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welle der 29er MTBs hat auch Chile erfasst. Ersatzteile für 28-Zoll-Räder (622mm) sind zu bekommen. Die Versorgung für 26-Zoll-Räder (559mm) ist jedoch deutlich besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Flüge von Europa direkt nach Chile sind selten. Aktuell (Feb 2026) fliegen nur Air France von Paris, Iberia von Madrid und British Airways von Lindon. Ansonsten muss in Nord- oder Südamerika umgestiegen werden (oft Buenos Aires, Sao Paulo, Lima oder Miami). Nahezu alle Flüge vom Ausland nach Chile landen in Santiago. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit dem Fahrrad über eine der Landesgrenzen zu Argentinien, Bolivien oder Peru läuft relativ problemlos. An vielbefahrenen Straßen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die meisten Straßen über die Landesgrenzen sind Passstraßen über das Gebirge, die oftmals geschottert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den touristischen Regionen Argentiniens in den Anden gibt es Busse, die in die näheren chilenischen Städte fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen Grenzen sind strengen Regeln zur Einfuhr von Lebensmitteln zu beachten (siehe [[Chile#Einreisebestimmungen.2C_Dokumente|Einreisebestimmungen]])!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Das Land wird von einem dichten System von Fernbussen durchzogen. Offiziell werden keine Fahrräder transportiert. Inoffziell wird das Fahrrad vorher auseinangernommen (zumindest die Laufräder raus) und verschnürt oder verpackt, dann gilt es als großes Gepäckstück. Wieviel Gebühr für Übergepäck zu entrichten ist, wird dann mit dem Busfahrer ausgehandelt.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Das chilenische Eisenbahnnetz wurde zunehmend ausgedünnt und stillgelegt. Die einzige noch befahrene Strecke führt von Santiago in Richtung Süden nach Puerto Montt. Sie wird aber nicht ganzjährig bedient.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
Die schnellste Möglichkeit, in Chile größere Entfernungen zurückzulegen, ist das Flugzeug. Das Land wird von einem dichten Netz von Inlandsfluglinien durchzogen. Die beiden großen Anbieter sind ''LATAM Airlines'' und ''Sky Airline''. Die Fahrradmitnahme sollte bei beiden Fluggesellschaften vorher angemeldet werden und kostet im Inland ~30,- EUR (Stand 02/2026). Das Fahrrad gilt als Sportgepäck, muss in einem Fahrradkarton verpackt sein,  darf bei LATAM Airlines bis zu 45 kg wiegen und das Gesamtmass von 300 cm nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
In den Anden müssen gelegentlich Seen per Fähre überquert werden, in der Fjordlandschaft im Süden Fjordarme oder die Magellanstraße. Eine regelmäßige längere Fährverbindung besteht zwischen Puerto Montt und Puerto Natales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Direction-chile.jpg|thumb|Kennzeichnung von Einbahnstraßen in chilenischen Ortschaften. ]]&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Chile ist deutlich dünner als in Europa (Ausnahme: Großraum Santiago). Die Hauptstrecken sind asphaltiert, Nebenstraßen können asphaltiert oder unbefestigt sein (''ripio'' genannt). Asphaltstraßen sind meistens in einem sehr guten Zustand. Am Straßenrand befinden sich alle 50 bis 100 m Reflektoren, die das Radfahren erschweren. Die Qualität der Schotterstrecken kann sehr unterschiedlich sein und von einer problemlos zu fahrenden  festgefahrenen Decke bis hin zu rutschigem Baustellenschotter reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der '''Autobahn''' darf mit dem Fahrrad gefahren werden, sofern es nicht explizit durch ein Schild verboten wird (im Großraum Santiago). In manchen Gegenden des Landes gibt es keine andere Verbindung zwischen den Orten. Maut muss mit dem Fahrrad nicht entrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr hält sich meist in Grenzen. An Wochenenden in touristisch beliebten Gebieten kann es aber auch sehr voll werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Ernährungssituation vor Ort ist problemlos. Lebensmittelläden gibt es in nahezu jedem Ort, Supermärkte in größeren Orten. Aufgrund der dünnen Besiedelung des Landes sollte man nicht völlig ohne Vorräte losfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser ist oft chlorhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
Chile wird von Norden nach Süden in fünf größere Gebiete gegliedert:&lt;br /&gt;
* Großer Norden&lt;br /&gt;
* Kleiner Norden&lt;br /&gt;
* Zentralregion&lt;br /&gt;
* Kleiner Süden&lt;br /&gt;
* Großer Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Landkarten, auf denen Chile komplett abgebildet ist, haben einen relativ kleinen Maßstab (1:1.000.000 bis 1:3.000.000). Trotzdem sind sie zur Übersicht recht brauchbar. Zum anderen ist die Dichte der Straßen abseits der Ballungsräume oft ziemlich gering, so dass selbst auf Karten besserer Maßstäbe auch nicht mehr Straßen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lagos del Sur - Araucania''', ''Zagier&amp;amp;Urruty Publications'', ISBN: 9781879568952. &lt;br /&gt;
**Kleiner Süden von Chile zwischen Temuco und Puerto Montt sowie die angrenzenden argentinischen Provinzen in den Anden.&lt;br /&gt;
**Straßenbelag (fest oder uneben) ist markiert, aber mittlerweile recht veraltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Chile&amp;diff=107805</id>
		<title>Chile</title>
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		<updated>2026-02-18T08:35:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Flugzeug */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Chile.png|100px|right]][[Bild:Vulkanschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Chile liegt in Südamerika. Es erstreckt sich sich über eine Länge von ca. 4500 km in Nord-Süd-Richtung und maximal 200 km in Ost-West-Richtung. Das Land ist ca. doppelt so groß wie Deutschland und hat 14 Millonen Einwohner, von denen die Hälfte in und um die Hauptstadt Santiago lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist vielfältig und beinhaltet unter anderem Wüste, mediterranes Klima, kahle Berge, kalten Regenwald, Fjorde, Gletscher und auch sehr grüne und regenreiche Regionen.  Im Westen wird Chile vom Pazifischen Ozean begrenzt, im Osten von der Hochgebirgskette der Anden. Der Ozean ist durch den antarktischen Humboldt-Strom sehr kalt. Aus diesem Gunde fällt (außer im Süden) sehr wenig Regen, und die Landschaft ist vergleichsweise trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. Bei der Einreise muss eine Einreisekarte ausgefüllt werden, die abgestempelt wird. Diese Karte darf nicht verloren werden und muss bei der Ausreise abgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalige Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
Für die Einreise nach Chile mit einem Fahrrad muss man einen Kaufnachweis und die Rahmennummer des Fahrrads vorlegen, um den Besitz nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einreise ist ebenfalls ein Zollformular auszufüllen. Für die Einfuhr von Lebensmitteln gibt es strenge Regeln. Im Zweifelsfalle kreuzt man auf der Zollkarte bei Lebensmitteln &amp;quot;Ja&amp;quot; an (auf Spanisch &amp;quot;Sí&amp;quot;) und lässt anschließend die Lebensmittel kontrollieren. Diese Regeln sollten überaus ernst genommen werden. Bereits ein nicht deklarierter Apfel im Gepäck kann zu unschönen Szenen führen. Am Flughafen von Santiago wird sämtliches Gepäck bei der Einreise gescannt, bei der Einreise über Land meist von Hand kontrolliert.&lt;br /&gt;
'''Folgende Sachen dürfen nicht nach Chile eingeführt werden:'''&lt;br /&gt;
* Frisches Obst und Gemüse&lt;br /&gt;
* Milch und Milchprodukte (dazu zählt auch Käse)&lt;br /&gt;
* Fleisch und Wurstwaren&lt;br /&gt;
* Honig und Bienenwaben&lt;br /&gt;
* Körner und Samen &lt;br /&gt;
* '''Bodenproben, das kann auch ein schlammverkrustetes Fahrrad betreffen!'''&lt;br /&gt;
Industriell verarbeitete Lebensmittel dürfen eingeführt werden (z.B. Nudeln, Konserven, eingeschweißte Nudelsoße), ebenso Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung kommen in Chile alle Klimazonen vor, die in Europa vom Nordkap bis in die Sahara anzutreffen sind. Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um ein halbes Jahr verschoben. Hochsommer ist von Dezember bis Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Chile ist im allgemeinen ein sicheres Reiseland. Es gelten die Regeln des gesunden Menschenverstandes.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist (chilenisches) Spanisch. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Spezifisch chilenisch ist das Weglassen von Konsonanten.  Meistens geschieht dies am Wortende, z.B. &amp;quot;do' café&amp;quot; statt &amp;quot;dos café&amp;quot;, manchmal am Wortanfang, z.B. &amp;quot;'cudo&amp;quot; statt &amp;quot;escudo&amp;quot;. Ihre eigene Sprache bezeichnen die Chilenen nicht als &amp;quot;español&amp;quot; sondern als &amp;quot;castellano&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen Süden Chiles (speziell zwischen Concepción und Temuco) wird auch Mapudungun gesprochen. Ortsschilder und Begrüßungstafeln sind teilweise zweisprachig ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkenntnisse sind nicht sehr weit verbreitet, aber durchaus vorhanden. In größeren Städten wie Santiago oder Concepción oder in touristischen Regionen wird gelegentlich Englisch verstanden, im Süden Chiles auch Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Chile ist der chilenische Peso CLP. Kurs: 1 € = 720 CLP. Kurzzeichen für den Peso ist das Dollarzeichen &amp;quot;$&amp;quot;. Manchmal sind Preise in US-Dollar angegeben, dann steht &amp;quot;US$&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen lateinamerikanischen Währungen unterliegt der chilenische Peso keinem rapiden Preisverfall, sondern steigt sogar gegenüber Dollar und Euro. Die Währung ist voll konvertierbar und kann in beliebiger Menge umgetauscht werden. Deshalb ist der US-Doller in Chile keine Schattenwährung. Gerade in touristischen Gebieten wird er jedoch auch angenommen und zum Tageskurs umgerechnen (ca. 550 CLP), das Wechselgeld wird in Pesos herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, jedoch nicht in sehr kleinen Läden und Imbissbuden. Geldautomaten können auf dem Land rar sein, in Städten sind sie häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycleway-chile.jpg|thumb|Radspur auf einer chilenischen Landstraße. ]]&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Gefahren wird am rechten Straßenrand. Gelegentlich gibt es markierte Radspuren, in größeren Städten auch Radwege.&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Chile besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern. Kleinere Fahrradläden gibt es recht oft. In größeren Städten und in Touristengebieten gibt es auch größere Fahrradläden mit einem umfangreichen Angebot an Ersatzteilen. Hochwertige Teile sind jedoch deutlich teurer als in Europa. Viele Chilenen sind mit billigen Mountainbikes unterwegs, gelegentlich aber auch mit höherwertigen. Rennradfahren ist auch recht verbreitet, aber nur in den Regionen, in denen es auch asphaltierte Straßen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welle der 29er MTBs hat auch Chile erfasst. Ersatzteile für 28-Zoll-Räder (622mm) sind zu bekommen. Die Versorgung für 26-Zoll-Räder (559mm) ist jedoch deutlich besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Flüge von Europa direkt nach Chile sind selten. Aktuell (Feb 2026) fliegen nur Air France von Paris, Iberia von Madrid und British Airways von Lindon. Ansonsten muss in Nord- oder Südamerika umgestiegen werden (oft Buenos Aires, Sao Paulo, Lima oder Miami). Nahezu alle Flüge vom Ausland nach Chile landen in Santiago. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit dem Fahrrad über eine der Landesgrenzen zu Argentinien, Bolivien oder Peru läuft relativ problemlos. An vielbefahrenen Straßen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die meisten Straßen über die Landesgrenzen sind Passstraßen über das Gebirge, die oftmals geschottert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den touristischen Regionen Argentiniens in den Anden gibt es Busse, die in die näheren chilenischen Städte fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen Grenzen sind strengen Regeln zur Einfuhr von Lebensmitteln zu beachten (siehe [[Chile#Einreisebestimmungen.2C_Dokumente|Einreisebestimmungen]])!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Das Land wird von einem dichten System von Fernbussen durchzogen. Offiziell werden keine Fahrräder transportiert. Inoffziell wird das Fahrrad vorher auseinangernommen (zumindest die Laufräder raus) und verschnürt oder verpackt, dann gilt es als großes Gepäckstück. Wieviel Gebühr für Übergepäck zu entrichten ist, wird dann mit dem Busfahrer ausgehandelt.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Das chilenische Eisenbahnnetz wurde zunehmend ausgedünnt und stillgelegt. Die einzige noch befahrene Strecke führt von Santiago in Richtung Süden nach Puerto Montt. Sie wird aber nicht ganzjährig bedient.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
Die schnellste Möglichkeit, in Chile größere Entfernungen zurückzulegen, ist das Flugzeug. Das Land wird von einem dichten Netz von Inlandsfluglinien durchzogen. Die beiden großen Anbieter sind ''LATAM Airlines'' und ''Sky Airline''. Die Fahrradmitnahme sollte bei beiden Fluggesellschaften vorher angemeldet werden und kostet im Inland ~30,- EUR. Das Fahrrad gilt als Sportgepäck, muss in einem Fahrradkarton verpackt sein,  darf bei LATAM Airlines bis zu 45 kg wiegen und das Gesamtmass von 300 cm nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
In den Anden müssen gelegentlich Seen per Fähre überquert werden, in der Fjordlandschaft im Süden Fjordarme oder die Magellanstraße. Eine regelmäßige längere Fährverbindung besteht zwischen Puerto Montt und Puerto Natales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Direction-chile.jpg|thumb|Kennzeichnung von Einbahnstraßen in chilenischen Ortschaften. ]]&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Chile ist deutlich dünner als in Europa (Ausnahme: Großraum Santiago). Die Hauptstrecken sind asphaltiert, Nebenstraßen können asphaltiert oder unbefestigt sein (''ripio'' genannt). Asphaltstraßen sind meistens in einem sehr guten Zustand. Am Straßenrand befinden sich alle 50 bis 100 m Reflektoren, die das Radfahren erschweren. Die Qualität der Schotterstrecken kann sehr unterschiedlich sein und von einer problemlos zu fahrenden  festgefahrenen Decke bis hin zu rutschigem Baustellenschotter reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der '''Autobahn''' darf mit dem Fahrrad gefahren werden, sofern es nicht explizit durch ein Schild verboten wird (im Großraum Santiago). In manchen Gegenden des Landes gibt es keine andere Verbindung zwischen den Orten. Maut muss mit dem Fahrrad nicht entrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr hält sich meist in Grenzen. An Wochenenden in touristisch beliebten Gebieten kann es aber auch sehr voll werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Ernährungssituation vor Ort ist problemlos. Lebensmittelläden gibt es in nahezu jedem Ort, Supermärkte in größeren Orten. Aufgrund der dünnen Besiedelung des Landes sollte man nicht völlig ohne Vorräte losfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser ist oft chlorhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
Chile wird von Norden nach Süden in fünf größere Gebiete gegliedert:&lt;br /&gt;
* Großer Norden&lt;br /&gt;
* Kleiner Norden&lt;br /&gt;
* Zentralregion&lt;br /&gt;
* Kleiner Süden&lt;br /&gt;
* Großer Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Landkarten, auf denen Chile komplett abgebildet ist, haben einen relativ kleinen Maßstab (1:1.000.000 bis 1:3.000.000). Trotzdem sind sie zur Übersicht recht brauchbar. Zum anderen ist die Dichte der Straßen abseits der Ballungsräume oft ziemlich gering, so dass selbst auf Karten besserer Maßstäbe auch nicht mehr Straßen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lagos del Sur - Araucania''', ''Zagier&amp;amp;Urruty Publications'', ISBN: 9781879568952. &lt;br /&gt;
**Kleiner Süden von Chile zwischen Temuco und Puerto Montt sowie die angrenzenden argentinischen Provinzen in den Anden.&lt;br /&gt;
**Straßenbelag (fest oder uneben) ist markiert, aber mittlerweile recht veraltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Chile&amp;diff=107804</id>
		<title>Chile</title>
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		<updated>2026-02-18T08:02:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Einreisebestimmungen, Dokumente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Chile.png|100px|right]][[Bild:Vulkanschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Chile liegt in Südamerika. Es erstreckt sich sich über eine Länge von ca. 4500 km in Nord-Süd-Richtung und maximal 200 km in Ost-West-Richtung. Das Land ist ca. doppelt so groß wie Deutschland und hat 14 Millonen Einwohner, von denen die Hälfte in und um die Hauptstadt Santiago lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist vielfältig und beinhaltet unter anderem Wüste, mediterranes Klima, kahle Berge, kalten Regenwald, Fjorde, Gletscher und auch sehr grüne und regenreiche Regionen.  Im Westen wird Chile vom Pazifischen Ozean begrenzt, im Osten von der Hochgebirgskette der Anden. Der Ozean ist durch den antarktischen Humboldt-Strom sehr kalt. Aus diesem Gunde fällt (außer im Süden) sehr wenig Regen, und die Landschaft ist vergleichsweise trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. Bei der Einreise muss eine Einreisekarte ausgefüllt werden, die abgestempelt wird. Diese Karte darf nicht verloren werden und muss bei der Ausreise abgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalige Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
Für die Einreise nach Chile mit einem Fahrrad muss man einen Kaufnachweis und die Rahmennummer des Fahrrads vorlegen, um den Besitz nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einreise ist ebenfalls ein Zollformular auszufüllen. Für die Einfuhr von Lebensmitteln gibt es strenge Regeln. Im Zweifelsfalle kreuzt man auf der Zollkarte bei Lebensmitteln &amp;quot;Ja&amp;quot; an (auf Spanisch &amp;quot;Sí&amp;quot;) und lässt anschließend die Lebensmittel kontrollieren. Diese Regeln sollten überaus ernst genommen werden. Bereits ein nicht deklarierter Apfel im Gepäck kann zu unschönen Szenen führen. Am Flughafen von Santiago wird sämtliches Gepäck bei der Einreise gescannt, bei der Einreise über Land meist von Hand kontrolliert.&lt;br /&gt;
'''Folgende Sachen dürfen nicht nach Chile eingeführt werden:'''&lt;br /&gt;
* Frisches Obst und Gemüse&lt;br /&gt;
* Milch und Milchprodukte (dazu zählt auch Käse)&lt;br /&gt;
* Fleisch und Wurstwaren&lt;br /&gt;
* Honig und Bienenwaben&lt;br /&gt;
* Körner und Samen &lt;br /&gt;
* '''Bodenproben, das kann auch ein schlammverkrustetes Fahrrad betreffen!'''&lt;br /&gt;
Industriell verarbeitete Lebensmittel dürfen eingeführt werden (z.B. Nudeln, Konserven, eingeschweißte Nudelsoße), ebenso Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung kommen in Chile alle Klimazonen vor, die in Europa vom Nordkap bis in die Sahara anzutreffen sind. Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um ein halbes Jahr verschoben. Hochsommer ist von Dezember bis Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Chile ist im allgemeinen ein sicheres Reiseland. Es gelten die Regeln des gesunden Menschenverstandes.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist (chilenisches) Spanisch. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Spezifisch chilenisch ist das Weglassen von Konsonanten.  Meistens geschieht dies am Wortende, z.B. &amp;quot;do' café&amp;quot; statt &amp;quot;dos café&amp;quot;, manchmal am Wortanfang, z.B. &amp;quot;'cudo&amp;quot; statt &amp;quot;escudo&amp;quot;. Ihre eigene Sprache bezeichnen die Chilenen nicht als &amp;quot;español&amp;quot; sondern als &amp;quot;castellano&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen Süden Chiles (speziell zwischen Concepción und Temuco) wird auch Mapudungun gesprochen. Ortsschilder und Begrüßungstafeln sind teilweise zweisprachig ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkenntnisse sind nicht sehr weit verbreitet, aber durchaus vorhanden. In größeren Städten wie Santiago oder Concepción oder in touristischen Regionen wird gelegentlich Englisch verstanden, im Süden Chiles auch Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Chile ist der chilenische Peso CLP. Kurs: 1 € = 720 CLP. Kurzzeichen für den Peso ist das Dollarzeichen &amp;quot;$&amp;quot;. Manchmal sind Preise in US-Dollar angegeben, dann steht &amp;quot;US$&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen lateinamerikanischen Währungen unterliegt der chilenische Peso keinem rapiden Preisverfall, sondern steigt sogar gegenüber Dollar und Euro. Die Währung ist voll konvertierbar und kann in beliebiger Menge umgetauscht werden. Deshalb ist der US-Doller in Chile keine Schattenwährung. Gerade in touristischen Gebieten wird er jedoch auch angenommen und zum Tageskurs umgerechnen (ca. 550 CLP), das Wechselgeld wird in Pesos herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, jedoch nicht in sehr kleinen Läden und Imbissbuden. Geldautomaten können auf dem Land rar sein, in Städten sind sie häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycleway-chile.jpg|thumb|Radspur auf einer chilenischen Landstraße. ]]&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Gefahren wird am rechten Straßenrand. Gelegentlich gibt es markierte Radspuren, in größeren Städten auch Radwege.&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Chile besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern. Kleinere Fahrradläden gibt es recht oft. In größeren Städten und in Touristengebieten gibt es auch größere Fahrradläden mit einem umfangreichen Angebot an Ersatzteilen. Hochwertige Teile sind jedoch deutlich teurer als in Europa. Viele Chilenen sind mit billigen Mountainbikes unterwegs, gelegentlich aber auch mit höherwertigen. Rennradfahren ist auch recht verbreitet, aber nur in den Regionen, in denen es auch asphaltierte Straßen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welle der 29er MTBs hat auch Chile erfasst. Ersatzteile für 28-Zoll-Räder (622mm) sind zu bekommen. Die Versorgung für 26-Zoll-Räder (559mm) ist jedoch deutlich besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Flüge von Europa direkt nach Chile sind selten. Aktuell (Feb 2026) fliegen nur Air France von Paris, Iberia von Madrid und British Airways von Lindon. Ansonsten muss in Nord- oder Südamerika umgestiegen werden (oft Buenos Aires, Sao Paulo, Lima oder Miami). Nahezu alle Flüge vom Ausland nach Chile landen in Santiago. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit dem Fahrrad über eine der Landesgrenzen zu Argentinien, Bolivien oder Peru läuft relativ problemlos. An vielbefahrenen Straßen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die meisten Straßen über die Landesgrenzen sind Passstraßen über das Gebirge, die oftmals geschottert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den touristischen Regionen Argentiniens in den Anden gibt es Busse, die in die näheren chilenischen Städte fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen Grenzen sind strengen Regeln zur Einfuhr von Lebensmitteln zu beachten (siehe [[Chile#Einreisebestimmungen.2C_Dokumente|Einreisebestimmungen]])!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Das Land wird von einem dichten System von Fernbussen durchzogen. Offiziell werden keine Fahrräder transportiert. Inoffziell wird das Fahrrad vorher auseinangernommen (zumindest die Laufräder raus) und verschnürt oder verpackt, dann gilt es als großes Gepäckstück. Wieviel Gebühr für Übergepäck zu entrichten ist, wird dann mit dem Busfahrer ausgehandelt.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Das chilenische Eisenbahnnetz wurde zunehmend ausgedünnt und stillgelegt. Die einzige noch befahrene Strecke führt von Santiago in Richtung Süden nach Puerto Montt. Sie wird aber nicht ganzjährig bedient.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
Die schnellste Möglichkeit, in Chile größere Entfernungen zurückzulegen, ist das Flugzeug. Das Land wird von einem dichten Netz von Inlandsfluglinien durchzogen. Die beiden großen Anbieter sind ''LAN Chile'' und ''Sky Airways''. Sky ist preiswerter als LAN. Die Fahrradmitnahme muss bei beiden Fluggesellschaften nicht angemeldet werden, ist an sich kostenlos und und recht unkompliziert. Das Fahrrad gilt als normales Gepäckstück, eventuelles Übergewicht muss beim Check-In bezahlt werden. Gegebenenfalls müssen die Laufräder zum Check-In ausgebaut werden, damit das Fahrrad durch den Scanner passt. Ein Fahrradkarton ist hilfreich (unbedingt vor Ort erkundigen, ob er vorgeschrieben ist!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
In den Anden müssen gelegentlich Seen per Fähre überquert werden, in der Fjordlandschaft im Süden Fjordarme oder die Magellanstraße. Eine regelmäßige längere Fährverbindung besteht zwischen Puerto Montt und Puerto Natales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Direction-chile.jpg|thumb|Kennzeichnung von Einbahnstraßen in chilenischen Ortschaften. ]]&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Chile ist deutlich dünner als in Europa (Ausnahme: Großraum Santiago). Die Hauptstrecken sind asphaltiert, Nebenstraßen können asphaltiert oder unbefestigt sein (''ripio'' genannt). Asphaltstraßen sind meistens in einem sehr guten Zustand. Am Straßenrand befinden sich alle 50 bis 100 m Reflektoren, die das Radfahren erschweren. Die Qualität der Schotterstrecken kann sehr unterschiedlich sein und von einer problemlos zu fahrenden  festgefahrenen Decke bis hin zu rutschigem Baustellenschotter reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der '''Autobahn''' darf mit dem Fahrrad gefahren werden, sofern es nicht explizit durch ein Schild verboten wird (im Großraum Santiago). In manchen Gegenden des Landes gibt es keine andere Verbindung zwischen den Orten. Maut muss mit dem Fahrrad nicht entrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr hält sich meist in Grenzen. An Wochenenden in touristisch beliebten Gebieten kann es aber auch sehr voll werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Ernährungssituation vor Ort ist problemlos. Lebensmittelläden gibt es in nahezu jedem Ort, Supermärkte in größeren Orten. Aufgrund der dünnen Besiedelung des Landes sollte man nicht völlig ohne Vorräte losfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser ist oft chlorhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
Chile wird von Norden nach Süden in fünf größere Gebiete gegliedert:&lt;br /&gt;
* Großer Norden&lt;br /&gt;
* Kleiner Norden&lt;br /&gt;
* Zentralregion&lt;br /&gt;
* Kleiner Süden&lt;br /&gt;
* Großer Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Landkarten, auf denen Chile komplett abgebildet ist, haben einen relativ kleinen Maßstab (1:1.000.000 bis 1:3.000.000). Trotzdem sind sie zur Übersicht recht brauchbar. Zum anderen ist die Dichte der Straßen abseits der Ballungsräume oft ziemlich gering, so dass selbst auf Karten besserer Maßstäbe auch nicht mehr Straßen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lagos del Sur - Araucania''', ''Zagier&amp;amp;Urruty Publications'', ISBN: 9781879568952. &lt;br /&gt;
**Kleiner Süden von Chile zwischen Temuco und Puerto Montt sowie die angrenzenden argentinischen Provinzen in den Anden.&lt;br /&gt;
**Straßenbelag (fest oder uneben) ist markiert, aber mittlerweile recht veraltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Chile&amp;diff=107803</id>
		<title>Chile</title>
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		<updated>2026-02-18T07:59:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Anreise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Flag of Chile.png|100px|right]][[Bild:Vulkanschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Chile liegt in Südamerika. Es erstreckt sich sich über eine Länge von ca. 4500 km in Nord-Süd-Richtung und maximal 200 km in Ost-West-Richtung. Das Land ist ca. doppelt so groß wie Deutschland und hat 14 Millonen Einwohner, von denen die Hälfte in und um die Hauptstadt Santiago lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist vielfältig und beinhaltet unter anderem Wüste, mediterranes Klima, kahle Berge, kalten Regenwald, Fjorde, Gletscher und auch sehr grüne und regenreiche Regionen.  Im Westen wird Chile vom Pazifischen Ozean begrenzt, im Osten von der Hochgebirgskette der Anden. Der Ozean ist durch den antarktischen Humboldt-Strom sehr kalt. Aus diesem Gunde fällt (außer im Süden) sehr wenig Regen, und die Landschaft ist vergleichsweise trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. Bei der Einreise muss eine Einreisekarte ausgefüllt werden, die abgestempelt wird. Diese Karte darf nicht verloren werden und muss bei der Ausreise abgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalige Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Einreise ist ebenfalls ein Zollformular auszufüllen. Für die Einfuhr von Lebensmitteln gibt es strenge Regeln. Im Zweifelsfalle kreuzt man auf der Zollkarte bei Lebensmitteln &amp;quot;Ja&amp;quot; an (auf Spanisch &amp;quot;Sí&amp;quot;) und lässt anschließend die Lebensmittel kontrollieren. Diese Regeln sollten überaus ernst genommen werden. Bereits ein nicht deklarierter Apfel im Gepäck kann zu unschönen Szenen führen. Am Flughafen von Santiago wird sämtliches Gepäck bei der Einreise gescannt, bei der Einreise über Land meist von Hand kontrolliert.&lt;br /&gt;
'''Folgende Sachen dürfen nicht nach Chile eingeführt werden:'''&lt;br /&gt;
* Frisches Obst und Gemüse&lt;br /&gt;
* Milch und Milchprodukte (dazu zählt auch Käse)&lt;br /&gt;
* Fleisch und Wurstwaren&lt;br /&gt;
* Honig und Bienenwaben&lt;br /&gt;
* Körner und Samen &lt;br /&gt;
* '''Bodenproben, das kann auch ein schlammverkrustetes Fahrrad betreffen!'''&lt;br /&gt;
Industriell verarbeitete Lebensmittel dürfen eingeführt werden (z.B. Nudeln, Konserven, eingeschweißte Nudelsoße), ebenso Brot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner großen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung kommen in Chile alle Klimazonen vor, die in Europa vom Nordkap bis in die Sahara anzutreffen sind. Die Jahreszeiten sind gegenüber Europa um ein halbes Jahr verschoben. Hochsommer ist von Dezember bis Februar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Chile ist im allgemeinen ein sicheres Reiseland. Es gelten die Regeln des gesunden Menschenverstandes.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist (chilenisches) Spanisch. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Spezifisch chilenisch ist das Weglassen von Konsonanten.  Meistens geschieht dies am Wortende, z.B. &amp;quot;do' café&amp;quot; statt &amp;quot;dos café&amp;quot;, manchmal am Wortanfang, z.B. &amp;quot;'cudo&amp;quot; statt &amp;quot;escudo&amp;quot;. Ihre eigene Sprache bezeichnen die Chilenen nicht als &amp;quot;español&amp;quot; sondern als &amp;quot;castellano&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kleinen Süden Chiles (speziell zwischen Concepción und Temuco) wird auch Mapudungun gesprochen. Ortsschilder und Begrüßungstafeln sind teilweise zweisprachig ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremdsprachenkenntnisse sind nicht sehr weit verbreitet, aber durchaus vorhanden. In größeren Städten wie Santiago oder Concepción oder in touristischen Regionen wird gelegentlich Englisch verstanden, im Süden Chiles auch Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Chile ist der chilenische Peso CLP. Kurs: 1 € = 720 CLP. Kurzzeichen für den Peso ist das Dollarzeichen &amp;quot;$&amp;quot;. Manchmal sind Preise in US-Dollar angegeben, dann steht &amp;quot;US$&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu vielen anderen lateinamerikanischen Währungen unterliegt der chilenische Peso keinem rapiden Preisverfall, sondern steigt sogar gegenüber Dollar und Euro. Die Währung ist voll konvertierbar und kann in beliebiger Menge umgetauscht werden. Deshalb ist der US-Doller in Chile keine Schattenwährung. Gerade in touristischen Gebieten wird er jedoch auch angenommen und zum Tageskurs umgerechnen (ca. 550 CLP), das Wechselgeld wird in Pesos herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kartenzahlung ist oft möglich, jedoch nicht in sehr kleinen Läden und Imbissbuden. Geldautomaten können auf dem Land rar sein, in Städten sind sie häufiger anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycleway-chile.jpg|thumb|Radspur auf einer chilenischen Landstraße. ]]&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Gefahren wird am rechten Straßenrand. Gelegentlich gibt es markierte Radspuren, in größeren Städten auch Radwege.&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Chile besser als in den meisten lateinamerikanischen Ländern. Kleinere Fahrradläden gibt es recht oft. In größeren Städten und in Touristengebieten gibt es auch größere Fahrradläden mit einem umfangreichen Angebot an Ersatzteilen. Hochwertige Teile sind jedoch deutlich teurer als in Europa. Viele Chilenen sind mit billigen Mountainbikes unterwegs, gelegentlich aber auch mit höherwertigen. Rennradfahren ist auch recht verbreitet, aber nur in den Regionen, in denen es auch asphaltierte Straßen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welle der 29er MTBs hat auch Chile erfasst. Ersatzteile für 28-Zoll-Räder (622mm) sind zu bekommen. Die Versorgung für 26-Zoll-Räder (559mm) ist jedoch deutlich besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Flüge von Europa direkt nach Chile sind selten. Aktuell (Feb 2026) fliegen nur Air France von Paris, Iberia von Madrid und British Airways von Lindon. Ansonsten muss in Nord- oder Südamerika umgestiegen werden (oft Buenos Aires, Sao Paulo, Lima oder Miami). Nahezu alle Flüge vom Ausland nach Chile landen in Santiago. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit dem Fahrrad über eine der Landesgrenzen zu Argentinien, Bolivien oder Peru läuft relativ problemlos. An vielbefahrenen Straßen ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Die meisten Straßen über die Landesgrenzen sind Passstraßen über das Gebirge, die oftmals geschottert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den touristischen Regionen Argentiniens in den Anden gibt es Busse, die in die näheren chilenischen Städte fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An allen Grenzen sind strengen Regeln zur Einfuhr von Lebensmitteln zu beachten (siehe [[Chile#Einreisebestimmungen.2C_Dokumente|Einreisebestimmungen]])!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Das Land wird von einem dichten System von Fernbussen durchzogen. Offiziell werden keine Fahrräder transportiert. Inoffziell wird das Fahrrad vorher auseinangernommen (zumindest die Laufräder raus) und verschnürt oder verpackt, dann gilt es als großes Gepäckstück. Wieviel Gebühr für Übergepäck zu entrichten ist, wird dann mit dem Busfahrer ausgehandelt.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Das chilenische Eisenbahnnetz wurde zunehmend ausgedünnt und stillgelegt. Die einzige noch befahrene Strecke führt von Santiago in Richtung Süden nach Puerto Montt. Sie wird aber nicht ganzjährig bedient.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
Die schnellste Möglichkeit, in Chile größere Entfernungen zurückzulegen, ist das Flugzeug. Das Land wird von einem dichten Netz von Inlandsfluglinien durchzogen. Die beiden großen Anbieter sind ''LAN Chile'' und ''Sky Airways''. Sky ist preiswerter als LAN. Die Fahrradmitnahme muss bei beiden Fluggesellschaften nicht angemeldet werden, ist an sich kostenlos und und recht unkompliziert. Das Fahrrad gilt als normales Gepäckstück, eventuelles Übergewicht muss beim Check-In bezahlt werden. Gegebenenfalls müssen die Laufräder zum Check-In ausgebaut werden, damit das Fahrrad durch den Scanner passt. Ein Fahrradkarton ist hilfreich (unbedingt vor Ort erkundigen, ob er vorgeschrieben ist!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
In den Anden müssen gelegentlich Seen per Fähre überquert werden, in der Fjordlandschaft im Süden Fjordarme oder die Magellanstraße. Eine regelmäßige längere Fährverbindung besteht zwischen Puerto Montt und Puerto Natales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Direction-chile.jpg|thumb|Kennzeichnung von Einbahnstraßen in chilenischen Ortschaften. ]]&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Chile ist deutlich dünner als in Europa (Ausnahme: Großraum Santiago). Die Hauptstrecken sind asphaltiert, Nebenstraßen können asphaltiert oder unbefestigt sein (''ripio'' genannt). Asphaltstraßen sind meistens in einem sehr guten Zustand. Am Straßenrand befinden sich alle 50 bis 100 m Reflektoren, die das Radfahren erschweren. Die Qualität der Schotterstrecken kann sehr unterschiedlich sein und von einer problemlos zu fahrenden  festgefahrenen Decke bis hin zu rutschigem Baustellenschotter reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der '''Autobahn''' darf mit dem Fahrrad gefahren werden, sofern es nicht explizit durch ein Schild verboten wird (im Großraum Santiago). In manchen Gegenden des Landes gibt es keine andere Verbindung zwischen den Orten. Maut muss mit dem Fahrrad nicht entrichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehr hält sich meist in Grenzen. An Wochenenden in touristisch beliebten Gebieten kann es aber auch sehr voll werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Die Ernährungssituation vor Ort ist problemlos. Lebensmittelläden gibt es in nahezu jedem Ort, Supermärkte in größeren Orten. Aufgrund der dünnen Besiedelung des Landes sollte man nicht völlig ohne Vorräte losfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser ist oft chlorhaltig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
Chile wird von Norden nach Süden in fünf größere Gebiete gegliedert:&lt;br /&gt;
* Großer Norden&lt;br /&gt;
* Kleiner Norden&lt;br /&gt;
* Zentralregion&lt;br /&gt;
* Kleiner Süden&lt;br /&gt;
* Großer Süden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Landkarten, auf denen Chile komplett abgebildet ist, haben einen relativ kleinen Maßstab (1:1.000.000 bis 1:3.000.000). Trotzdem sind sie zur Übersicht recht brauchbar. Zum anderen ist die Dichte der Straßen abseits der Ballungsräume oft ziemlich gering, so dass selbst auf Karten besserer Maßstäbe auch nicht mehr Straßen vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lagos del Sur - Araucania''', ''Zagier&amp;amp;Urruty Publications'', ISBN: 9781879568952. &lt;br /&gt;
**Kleiner Süden von Chile zwischen Temuco und Puerto Montt sowie die angrenzenden argentinischen Provinzen in den Anden.&lt;br /&gt;
**Straßenbelag (fest oder uneben) ist markiert, aber mittlerweile recht veraltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107784</id>
		<title>Hilleberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107784"/>
		<updated>2026-01-28T13:58:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Ganzjahreszelte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tunnelzelt.jpg|thumb|300px|Nammatj 3 GT]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Soulo.jpg|thumb|300px|Soulo]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Akto.jpg|thumb|300px|Akto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hilleberg''' ist ein schwedischer Zelthersteller. Qualitativ und preislich sind die [[Zelt|Zelte]] im obersten Segment angesiedelt. Auch der Wiederverkaufswert ist hoch. Die meisten Zelte sind sturmsichere Ganzjahreszelte für langjährige Nutzung. Seit 2012 hat Hilleberg auch sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte im Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Außenzelt wird das silikonbeschichtete Ripstop-Nylon ''Kerlon'' verwendet, welches geringes Gewicht und hohe Reißfestigkeit besitzt und welches relativ geringe Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung aufweist. Nachteilig ist die Dehnung des Materials bei Feuchtigkeit, weshalb Tunnelzelte bei Regen durchhängen und nachgespannt werden müssen. Das Gewebe wird in drei verschiedenen Stärken eingesetzt: Kerlon 1800, Kerlon 1200 und Kerlon 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird bei Spezialzelten Kerlon SP verwendet, ein silikonbeschichtetes Polyester-Gewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ganzjahreszelte sind auch für extremstes Wetter in allen 4 Jahreszeiten ausgelegt. Die Außenzelte sind bis auf den Boden heruntergezogen, was aber auch nachteilig für die Belüftung ist. Insbesondere die Tunnelzelte bilden deshalb - abhängig von Luftfeuchtigkeit und Standort - oftmals viel Kondenswasser innen am Außenzelt. Es empfiehlt sich, bei gutem Wetter den Eingang etwas geöffnet zu lassen. Die Kuppelzelte mit dem ganz oben liegenden Lüfter sind bezüglich Kondenswasser günstiger. Ebenso das Akto, das an beiden Zeltenden sehr große Lüfter hat und einen dritten am Eingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilleberg teilt seine Zelte in vier Labels ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Black Label&lt;br /&gt;
:Black Label Zelte sind Ganzjahreszelte, bei denen die Robustheit und Zuverlässigkeit absolute Priorität hat. Daher haben sie ein etwas höheres Gewicht als andere Zelte. Sie werden häufig als Expeditionszelte eingesetzt. Bei den Black Label Zelten wird für das Außenzelt das Kerlon 1800-Gewebe eingesetzt, einem 40 den Ripstop-Nylon, das beidseitig mit 3 Lagen Silikon beschichtet ist. Auch das Innenzelt besteht aus einem 40 den Ripstop-Nylon, dieses ist wasserabweisend und atmugsaktiv imprägniert. Der Boden der Black Label Serie besteht aus einem 70 den Nylon, das 3fach PU-beschichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Red Label&lt;br /&gt;
:Red Label Zelte sind leichtere Ganzjahreszelte, die zwar durchaus unter extremen Wettersituationen eingesetzt werden können, aber aufgrund des leichteren Gewichts nicht über die absolute Robustheit der Black Label Zelte verfügen. Die Außenzelte der Red Label Zelte werden aus Kerlon 1200 gefertigt, einem 30 den Ripstop-Nylon, wie Black Label ebenfalls beidseitig 3-lagig silikonbeschichtet. Das Innenzelt ist ebenfalls aus 30 den Nylon, ansonsten entsprechend Black Label. Der Boden wird aus 70 den Nylon gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Yellow Label&lt;br /&gt;
:Yellow Label Zelte sind sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte für Touren, bei denen keine extremen Wettersituationen erwartet werden. Das Außenzelt ist nicht bis zum Boden heruntergezogen, was die Belüftungsmöglichkeiten verbessert. Beim Yellow Label sind Beschichtungen von Zelt und Boden ebenfalls entsprechend dem Black Label, allerdings besteht das Außenzelt aus Kerlon 1000 (20 den Ripstop Nylon), das Innenzelt ebenfalls aus 20 den Ripstop Nylon und der Boden aus 50 den Nylon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blue Label&lt;br /&gt;
:Blue Label Zelte sind spezialisierte Zelte wie Einwandzelte oder Gruppenzelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganzjahreszelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tunnel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endung GT steht für ein zusätzliches Zeltsegment (incl. eines zusätzlichen Gestängebogens), das die Apsis des jeweiligen Grundtypes verlängert. &lt;br /&gt;
* Akto (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Kaitum 2, Kaitum 3, Kaitum 4, Kaitum 2 GT, Kaitum 3 GT, Kaitum 4 GT (Kerlon 1200, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Keron 3, Keron 4, Keron 3 GT, Keron 4 GT (Kerlon 1800, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Nallo 2, Nallo 3, Nallo 2 GT, Nallo 3 GT, Nallo 4, Nallo 4 GT (Kerlon 1200, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Nammatj 2, Nammatj 3, Nammatj 2 GT, Nammatj 3 GT (Kerlon 1800, eine Apsis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kuppel/Geodäten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Soulo (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Soulo BL (Solozelt) &lt;br /&gt;
* Unna (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Jannu (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Tarra (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Staika (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Allak 2, Allak 3 (2 oder 3 Personen)&lt;br /&gt;
* Saivo 3, Saivo 4 (3 oder 4 Personen)&lt;br /&gt;
* Saitaris (4 Personen)&lt;br /&gt;
* Atlas (8 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altai (6 Personen)&lt;br /&gt;
* Salon XL (14 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Jahreszeiten-Zelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anjan 2, Anjan 3, Anjan 2 GT, Anjan 3 GT (Kerlon 1000, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Enan (Solozelt, Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
* Helags 2, Helags 3 (Kerlon 1000, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Niak (2 Personen, Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
* Rogen 2, Rogen 3 (Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussionspunkte im Radreise-Forum ==&lt;br /&gt;
Kaum ein Zelthersteller entfacht im Radreise-Forum derart emotionsgeladene Diskussionen, immer wieder werden folgende Pro- und Contra-Aspekte der Hilleberg-Zelte aufgezählt: &lt;br /&gt;
=== Pro ===&lt;br /&gt;
* hohe Stabilität und Standfestigkeit bei starken Stürmen (Tunnelzelte bei Sturm mit wechselnden Windrichtungen nur bedingt)&lt;br /&gt;
* hohe Wasserdichtigkeit auch bei Starkregen&lt;br /&gt;
* schneller Aufbau&lt;br /&gt;
* Ganzjahreszelte, die auch Schneelasten tragen können.&lt;br /&gt;
* höchste Qualität auch bei kleinen Details&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra ===&lt;br /&gt;
* Kondenswasserproblematik, insbesondere bei den Tunnelzelten, hier insbesondere das Nallo (&amp;quot;Tropfsteinhöhle&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* schlechte Lüftungsmöglichkeiten, insbesondere beim Nallo&lt;br /&gt;
* hoher Preis&lt;br /&gt;
* Nachgiebigkeit des Zeltstoffes bei Regen bzw. hoher Luftfeuchtigkeit, die ein Durchhängen bewirkt und häufiges Nachspannen erfordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Diskussionen wird allerdings oft nicht zwischen Merkmalen des Herstellers und Eigenschaften, die alle Zelte mit dem gleichen Material oder Schnitt betreffen unterschieden und der Hersteller steht aufgrund des hohen Preises besonders stark in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Kondenswasserproblematik wird oft übersehen, dass man die Hillebergzelte nicht hermetisch verschließen sollte, sofern es das Wetter nicht unbedingt nötig macht. Bedingt durch das bis auf dem Boden herunter gezogene Außenzelt sind die Zelte für eine Belüftung auf geöffnete Lüfter mehr als 3-Jahreszeiten-Zelte angewiesen. Die Lüfter beim Akto sind z.B. mit einem dünnen, etwas luftdurchlässigen Netzstoff bezogen, der wirbelnden Schnee abhält. Schneit es nicht, kann man den Reißverschluss an den Endlüftern komplett öffnen (siehe Bild) und den oberen Lüfter bis zum Ende der Überdachung. Das Zelt ist trotzdem regendicht. Bei Schnee oder Regen mit Sturm sollte möglichst nur die dem Wind zugewandte Seite geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wikipedia|Hilleberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hilleberg.se/de Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107783</id>
		<title>Hilleberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107783"/>
		<updated>2026-01-28T13:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* 3-Jahreszeiten-Zelte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tunnelzelt.jpg|thumb|300px|Nammatj 3 GT]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Soulo.jpg|thumb|300px|Soulo]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Akto.jpg|thumb|300px|Akto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hilleberg''' ist ein schwedischer Zelthersteller. Qualitativ und preislich sind die [[Zelt|Zelte]] im obersten Segment angesiedelt. Auch der Wiederverkaufswert ist hoch. Die meisten Zelte sind sturmsichere Ganzjahreszelte für langjährige Nutzung. Seit 2012 hat Hilleberg auch sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte im Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Außenzelt wird das silikonbeschichtete Ripstop-Nylon ''Kerlon'' verwendet, welches geringes Gewicht und hohe Reißfestigkeit besitzt und welches relativ geringe Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung aufweist. Nachteilig ist die Dehnung des Materials bei Feuchtigkeit, weshalb Tunnelzelte bei Regen durchhängen und nachgespannt werden müssen. Das Gewebe wird in drei verschiedenen Stärken eingesetzt: Kerlon 1800, Kerlon 1200 und Kerlon 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird bei Spezialzelten Kerlon SP verwendet, ein silikonbeschichtetes Polyester-Gewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ganzjahreszelte sind auch für extremstes Wetter in allen 4 Jahreszeiten ausgelegt. Die Außenzelte sind bis auf den Boden heruntergezogen, was aber auch nachteilig für die Belüftung ist. Insbesondere die Tunnelzelte bilden deshalb - abhängig von Luftfeuchtigkeit und Standort - oftmals viel Kondenswasser innen am Außenzelt. Es empfiehlt sich, bei gutem Wetter den Eingang etwas geöffnet zu lassen. Die Kuppelzelte mit dem ganz oben liegenden Lüfter sind bezüglich Kondenswasser günstiger. Ebenso das Akto, das an beiden Zeltenden sehr große Lüfter hat und einen dritten am Eingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilleberg teilt seine Zelte in vier Labels ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Black Label&lt;br /&gt;
:Black Label Zelte sind Ganzjahreszelte, bei denen die Robustheit und Zuverlässigkeit absolute Priorität hat. Daher haben sie ein etwas höheres Gewicht als andere Zelte. Sie werden häufig als Expeditionszelte eingesetzt. Bei den Black Label Zelten wird für das Außenzelt das Kerlon 1800-Gewebe eingesetzt, einem 40 den Ripstop-Nylon, das beidseitig mit 3 Lagen Silikon beschichtet ist. Auch das Innenzelt besteht aus einem 40 den Ripstop-Nylon, dieses ist wasserabweisend und atmugsaktiv imprägniert. Der Boden der Black Label Serie besteht aus einem 70 den Nylon, das 3fach PU-beschichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Red Label&lt;br /&gt;
:Red Label Zelte sind leichtere Ganzjahreszelte, die zwar durchaus unter extremen Wettersituationen eingesetzt werden können, aber aufgrund des leichteren Gewichts nicht über die absolute Robustheit der Black Label Zelte verfügen. Die Außenzelte der Red Label Zelte werden aus Kerlon 1200 gefertigt, einem 30 den Ripstop-Nylon, wie Black Label ebenfalls beidseitig 3-lagig silikonbeschichtet. Das Innenzelt ist ebenfalls aus 30 den Nylon, ansonsten entsprechend Black Label. Der Boden wird aus 70 den Nylon gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Yellow Label&lt;br /&gt;
:Yellow Label Zelte sind sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte für Touren, bei denen keine extremen Wettersituationen erwartet werden. Das Außenzelt ist nicht bis zum Boden heruntergezogen, was die Belüftungsmöglichkeiten verbessert. Beim Yellow Label sind Beschichtungen von Zelt und Boden ebenfalls entsprechend dem Black Label, allerdings besteht das Außenzelt aus Kerlon 1000 (20 den Ripstop Nylon), das Innenzelt ebenfalls aus 20 den Ripstop Nylon und der Boden aus 50 den Nylon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blue Label&lt;br /&gt;
:Blue Label Zelte sind spezialisierte Zelte wie Einwandzelte oder Gruppenzelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganzjahreszelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tunnel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endung GT steht für ein zusätzliches Zeltsegment (incl. eines zusätzlichen Gestängebogens), das die Apsis des jeweiligen Grundtypes verlängert. &lt;br /&gt;
* Akto (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Anjan 2, Anjan 3, Anjan 2 GT, Anjan 3 GT (Kerlon 1000, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Enan (Solozelt, Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
* Helags 2, Helags 3 (Kerlon 1000, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Kaitum 2, Kaitum 3, Kaitum 4, Kaitum 2 GT, Kaitum 3 GT, Kaitum 4 GT (Kerlon 1200, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Keron 3, Keron 4, Keron 3 GT, Keron 4 GT (Kerlon 1800, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Nallo 2, Nallo 3, Nallo 2 GT, Nallo 3 GT, Nallo 4, Nallo 4 GT (Kerlon 1200, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Nammatj 2, Nammatj 3, Nammatj 2 GT, Nammatj 3 GT (Kerlon 1800, eine Apsis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kuppel/Geodäten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Soulo (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Soulo BL (Solozelt) &lt;br /&gt;
* Unna (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Jannu (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Niak (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Tarra (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Staika (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Allak 2, Allak 3 (2 oder 3 Personen)&lt;br /&gt;
* Rogen 2, Rogen 3 (2 oder 3 Personen)&lt;br /&gt;
* Saivo 3, Saivo 4 (3 oder 4 Personen)&lt;br /&gt;
* Saitaris (4 Personen)&lt;br /&gt;
* Atlas (8 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altai (6 Personen)&lt;br /&gt;
* Salon XL (14 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Jahreszeiten-Zelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anjan 2, Anjan 3, Anjan 2 GT, Anjan 3 GT (Kerlon 1000, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Enan (Solozelt, Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
* Helags 2, Helags 3 (Kerlon 1000, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Niak (2 Personen, Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
* Rogen 2, Rogen 3 (Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussionspunkte im Radreise-Forum ==&lt;br /&gt;
Kaum ein Zelthersteller entfacht im Radreise-Forum derart emotionsgeladene Diskussionen, immer wieder werden folgende Pro- und Contra-Aspekte der Hilleberg-Zelte aufgezählt: &lt;br /&gt;
=== Pro ===&lt;br /&gt;
* hohe Stabilität und Standfestigkeit bei starken Stürmen (Tunnelzelte bei Sturm mit wechselnden Windrichtungen nur bedingt)&lt;br /&gt;
* hohe Wasserdichtigkeit auch bei Starkregen&lt;br /&gt;
* schneller Aufbau&lt;br /&gt;
* Ganzjahreszelte, die auch Schneelasten tragen können.&lt;br /&gt;
* höchste Qualität auch bei kleinen Details&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra ===&lt;br /&gt;
* Kondenswasserproblematik, insbesondere bei den Tunnelzelten, hier insbesondere das Nallo (&amp;quot;Tropfsteinhöhle&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* schlechte Lüftungsmöglichkeiten, insbesondere beim Nallo&lt;br /&gt;
* hoher Preis&lt;br /&gt;
* Nachgiebigkeit des Zeltstoffes bei Regen bzw. hoher Luftfeuchtigkeit, die ein Durchhängen bewirkt und häufiges Nachspannen erfordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Diskussionen wird allerdings oft nicht zwischen Merkmalen des Herstellers und Eigenschaften, die alle Zelte mit dem gleichen Material oder Schnitt betreffen unterschieden und der Hersteller steht aufgrund des hohen Preises besonders stark in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Kondenswasserproblematik wird oft übersehen, dass man die Hillebergzelte nicht hermetisch verschließen sollte, sofern es das Wetter nicht unbedingt nötig macht. Bedingt durch das bis auf dem Boden herunter gezogene Außenzelt sind die Zelte für eine Belüftung auf geöffnete Lüfter mehr als 3-Jahreszeiten-Zelte angewiesen. Die Lüfter beim Akto sind z.B. mit einem dünnen, etwas luftdurchlässigen Netzstoff bezogen, der wirbelnden Schnee abhält. Schneit es nicht, kann man den Reißverschluss an den Endlüftern komplett öffnen (siehe Bild) und den oberen Lüfter bis zum Ende der Überdachung. Das Zelt ist trotzdem regendicht. Bei Schnee oder Regen mit Sturm sollte möglichst nur die dem Wind zugewandte Seite geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wikipedia|Hilleberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hilleberg.se/de Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107782</id>
		<title>Hilleberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107782"/>
		<updated>2026-01-28T13:53:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Ganzjahreszelte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tunnelzelt.jpg|thumb|300px|Nammatj 3 GT]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Soulo.jpg|thumb|300px|Soulo]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Akto.jpg|thumb|300px|Akto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hilleberg''' ist ein schwedischer Zelthersteller. Qualitativ und preislich sind die [[Zelt|Zelte]] im obersten Segment angesiedelt. Auch der Wiederverkaufswert ist hoch. Die meisten Zelte sind sturmsichere Ganzjahreszelte für langjährige Nutzung. Seit 2012 hat Hilleberg auch sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte im Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Außenzelt wird das silikonbeschichtete Ripstop-Nylon ''Kerlon'' verwendet, welches geringes Gewicht und hohe Reißfestigkeit besitzt und welches relativ geringe Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung aufweist. Nachteilig ist die Dehnung des Materials bei Feuchtigkeit, weshalb Tunnelzelte bei Regen durchhängen und nachgespannt werden müssen. Das Gewebe wird in drei verschiedenen Stärken eingesetzt: Kerlon 1800, Kerlon 1200 und Kerlon 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird bei Spezialzelten Kerlon SP verwendet, ein silikonbeschichtetes Polyester-Gewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ganzjahreszelte sind auch für extremstes Wetter in allen 4 Jahreszeiten ausgelegt. Die Außenzelte sind bis auf den Boden heruntergezogen, was aber auch nachteilig für die Belüftung ist. Insbesondere die Tunnelzelte bilden deshalb - abhängig von Luftfeuchtigkeit und Standort - oftmals viel Kondenswasser innen am Außenzelt. Es empfiehlt sich, bei gutem Wetter den Eingang etwas geöffnet zu lassen. Die Kuppelzelte mit dem ganz oben liegenden Lüfter sind bezüglich Kondenswasser günstiger. Ebenso das Akto, das an beiden Zeltenden sehr große Lüfter hat und einen dritten am Eingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilleberg teilt seine Zelte in vier Labels ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Black Label&lt;br /&gt;
:Black Label Zelte sind Ganzjahreszelte, bei denen die Robustheit und Zuverlässigkeit absolute Priorität hat. Daher haben sie ein etwas höheres Gewicht als andere Zelte. Sie werden häufig als Expeditionszelte eingesetzt. Bei den Black Label Zelten wird für das Außenzelt das Kerlon 1800-Gewebe eingesetzt, einem 40 den Ripstop-Nylon, das beidseitig mit 3 Lagen Silikon beschichtet ist. Auch das Innenzelt besteht aus einem 40 den Ripstop-Nylon, dieses ist wasserabweisend und atmugsaktiv imprägniert. Der Boden der Black Label Serie besteht aus einem 70 den Nylon, das 3fach PU-beschichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Red Label&lt;br /&gt;
:Red Label Zelte sind leichtere Ganzjahreszelte, die zwar durchaus unter extremen Wettersituationen eingesetzt werden können, aber aufgrund des leichteren Gewichts nicht über die absolute Robustheit der Black Label Zelte verfügen. Die Außenzelte der Red Label Zelte werden aus Kerlon 1200 gefertigt, einem 30 den Ripstop-Nylon, wie Black Label ebenfalls beidseitig 3-lagig silikonbeschichtet. Das Innenzelt ist ebenfalls aus 30 den Nylon, ansonsten entsprechend Black Label. Der Boden wird aus 70 den Nylon gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Yellow Label&lt;br /&gt;
:Yellow Label Zelte sind sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte für Touren, bei denen keine extremen Wettersituationen erwartet werden. Das Außenzelt ist nicht bis zum Boden heruntergezogen, was die Belüftungsmöglichkeiten verbessert. Beim Yellow Label sind Beschichtungen von Zelt und Boden ebenfalls entsprechend dem Black Label, allerdings besteht das Außenzelt aus Kerlon 1000 (20 den Ripstop Nylon), das Innenzelt ebenfalls aus 20 den Ripstop Nylon und der Boden aus 50 den Nylon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blue Label&lt;br /&gt;
:Blue Label Zelte sind spezialisierte Zelte wie Einwandzelte oder Gruppenzelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganzjahreszelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tunnel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endung GT steht für ein zusätzliches Zeltsegment (incl. eines zusätzlichen Gestängebogens), das die Apsis des jeweiligen Grundtypes verlängert. &lt;br /&gt;
* Akto (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Anjan 2, Anjan 3, Anjan 2 GT, Anjan 3 GT (Kerlon 1000, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Enan (Solozelt, Kerlon 1000)&lt;br /&gt;
* Helags 2, Helags 3 (Kerlon 1000, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Kaitum 2, Kaitum 3, Kaitum 4, Kaitum 2 GT, Kaitum 3 GT, Kaitum 4 GT (Kerlon 1200, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Keron 3, Keron 4, Keron 3 GT, Keron 4 GT (Kerlon 1800, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Nallo 2, Nallo 3, Nallo 2 GT, Nallo 3 GT, Nallo 4, Nallo 4 GT (Kerlon 1200, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Nammatj 2, Nammatj 3, Nammatj 2 GT, Nammatj 3 GT (Kerlon 1800, eine Apsis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kuppel/Geodäten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Soulo (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Soulo BL (Solozelt) &lt;br /&gt;
* Unna (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Jannu (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Niak (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Tarra (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Staika (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Allak 2, Allak 3 (2 oder 3 Personen)&lt;br /&gt;
* Rogen 2, Rogen 3 (2 oder 3 Personen)&lt;br /&gt;
* Saivo 3, Saivo 4 (3 oder 4 Personen)&lt;br /&gt;
* Saitaris (4 Personen)&lt;br /&gt;
* Atlas (8 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altai (6 Personen)&lt;br /&gt;
* Salon XL (14 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Jahreszeiten-Zelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anjan 2, Anjan 3, Anjan 2 GT, Anjan 3 GT&lt;br /&gt;
* Rogen (2 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussionspunkte im Radreise-Forum ==&lt;br /&gt;
Kaum ein Zelthersteller entfacht im Radreise-Forum derart emotionsgeladene Diskussionen, immer wieder werden folgende Pro- und Contra-Aspekte der Hilleberg-Zelte aufgezählt: &lt;br /&gt;
=== Pro ===&lt;br /&gt;
* hohe Stabilität und Standfestigkeit bei starken Stürmen (Tunnelzelte bei Sturm mit wechselnden Windrichtungen nur bedingt)&lt;br /&gt;
* hohe Wasserdichtigkeit auch bei Starkregen&lt;br /&gt;
* schneller Aufbau&lt;br /&gt;
* Ganzjahreszelte, die auch Schneelasten tragen können.&lt;br /&gt;
* höchste Qualität auch bei kleinen Details&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra ===&lt;br /&gt;
* Kondenswasserproblematik, insbesondere bei den Tunnelzelten, hier insbesondere das Nallo (&amp;quot;Tropfsteinhöhle&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* schlechte Lüftungsmöglichkeiten, insbesondere beim Nallo&lt;br /&gt;
* hoher Preis&lt;br /&gt;
* Nachgiebigkeit des Zeltstoffes bei Regen bzw. hoher Luftfeuchtigkeit, die ein Durchhängen bewirkt und häufiges Nachspannen erfordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Diskussionen wird allerdings oft nicht zwischen Merkmalen des Herstellers und Eigenschaften, die alle Zelte mit dem gleichen Material oder Schnitt betreffen unterschieden und der Hersteller steht aufgrund des hohen Preises besonders stark in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Kondenswasserproblematik wird oft übersehen, dass man die Hillebergzelte nicht hermetisch verschließen sollte, sofern es das Wetter nicht unbedingt nötig macht. Bedingt durch das bis auf dem Boden herunter gezogene Außenzelt sind die Zelte für eine Belüftung auf geöffnete Lüfter mehr als 3-Jahreszeiten-Zelte angewiesen. Die Lüfter beim Akto sind z.B. mit einem dünnen, etwas luftdurchlässigen Netzstoff bezogen, der wirbelnden Schnee abhält. Schneit es nicht, kann man den Reißverschluss an den Endlüftern komplett öffnen (siehe Bild) und den oberen Lüfter bis zum Ende der Überdachung. Das Zelt ist trotzdem regendicht. Bei Schnee oder Regen mit Sturm sollte möglichst nur die dem Wind zugewandte Seite geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wikipedia|Hilleberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hilleberg.se/de Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Packtasche&amp;diff=107781</id>
		<title>Packtasche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Packtasche&amp;diff=107781"/>
		<updated>2026-01-28T13:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Packtaschen''' ermöglichen die Mitnahme von Gepäck am [[:Kategorie:Fahrrad|Fahrrad]]. Zunehmende Verbreitung finden wasserdichte Packtaschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Packtaschen lassen sich je nach Ausführung an vielen Stellen eines Fahrrads anbringen. Bei einem häufigem Nutzen ist hierbei besonders wichtig, dass sich die Taschen schnell am Rad befestigen und wieder entnehmen lassen, aber auch einen schnellen Zugriff auf deren Inhalt erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbringungsorte für Packtaschen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:VgXhc_Crosscheck.jpg|thumb|Reiserad mit vier Packtaschen von [[Ortlieb]]]]&lt;br /&gt;
Je nach Fahrradtyp lassen sich Gepäcktaschen an unterschiedlichen Orten anbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* am Hinterradgepäckträger&lt;br /&gt;
* auf dem Hinterradgepäckträger (Gepäckrolle oder Packsack)&lt;br /&gt;
* am Vorderradgepäckträger&lt;br /&gt;
* am Lenker&lt;br /&gt;
* im Rahmendreieck eines Diamantrahmens&lt;br /&gt;
* unter dem Sattel&lt;br /&gt;
* im/am [[Anhänger|Fahrradanhänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Packtaschen flicken ==&lt;br /&gt;
Folgende Flickmethoden können bei wasserdichten Packtaschen angewandt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einige Packtaschenhersteller verkaufen Flicksets für ihre Packtaschen.&lt;br /&gt;
* Einige Packtaschenhersteller bieten einen Reparaturservice für eingeschickte Taschen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch weitere zuverlässige Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewebeband (an den Ecken abrunden) &lt;br /&gt;
* [[Seamgrip]]&lt;br /&gt;
* Zeltflicken&lt;br /&gt;
* [[Reifenschaden#Reparatur| Reifenflicken]], zum Beispiel von [[Parktool]], können jahrelang an vielen Packtaschen zuverlässig halten.&lt;br /&gt;
* Betriebe, die LKW-Planen ausbessern&lt;br /&gt;
* Die meisten Sekundenkleber kleben PVC-Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbau von Packtaschen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:NOR1A.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
'''Packtaschen im Eigenbau (Autor Georg/irg)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bauanleitung schreibt nicht jeden einzelnen Arbeitsgang einzeln vor. Mit etwas Mitdenken sollten aber keine größeren Schwierigkeiten entstehen. Dafür hast du dann ja auch deine eigenen Taschen, und nicht irgendwelche. Jede/r ist herzlichst eingeladen, seine/ihre eigenen Ideen und Wünsche umzusetzen. Die Bauanleitung ist '''nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt''', sie darf nicht ohne meiner ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung kommerziell verwendet werden. Das gilt auch für Auszüge daraus. Kontaktadresse: georg.faber@aon.at Garantien irgendwelcher Art übernehme ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht meiner Taschen (je nach verwendetem Material kann das Gewicht anderer Taschen natürlich abweichen.):&lt;br /&gt;
Beide Backroller zusammen 1400g&lt;br /&gt;
Beide Frontroller zusammen 970g&lt;br /&gt;
Lenkertasche 490g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entstehungsgeschichte und Erfahrungsbericht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Taschensatz ist inzwischen die 4. Generation von Packtaschen, die ich entworfen und gebaut habe. Die Taschen aus der 2. Generation verwende ich (seit 26 Jahren!) immer noch, sie sollten also nicht allzu filigran sein. Für die wasserdichte 4. Generation mit Wickelverschluss fehlen mir noch die Langzeiterfahrungen. Ich bin damit erst Touren mit insgesamt über 6000km gefahren, sowohl durch Gewitter mit sehr starkem Regen wie auch durch stundenlangen, starken Landregen, ohne dass ich jemals ein Problem gehabt hätte. Der Anfang ist also durchaus vielversprechend. Da das Abdichten der Nähte mit Nahtdichter beim Wohnwagen-Vorzelt auch all die Jahre dicht gehalten hat, erwarte ich kaum Probleme. Vielleicht muss man alle paar Jahre die Nähte nach pinseln, das kostet fast nichts (der Nahtdichter hält ewig lange) und geht schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nie ausgerechnet, wie viele Liter in die Taschen passen. Jedenfalls genügt mir der Stauraum, um in Skandinavien mein ganzes Outfit, das auch Campingausrüstung und Kleidung für den Frühling in den Bergen und Essen für viereinhalb Tage umfassen konnte, in den vier Taschen und der Lenkertasche unterzubringen. In der warmen Jahreszeit fahre ich nur mehr mit den beiden Backrollern und der Lenkertasche, dann wandert manchmal das Zelt auf den Träger. Wer den Stauraum erweitern will, kann die Taschen leicht breiter und höher machen. Nur in der Länge (gemeint: parallel zur Fahrtrichtung) dürfte es weniger Spiel geben. Besonders die Lenkertasche hat für mich den Vorteil, dass sie größer als die handesüblichen ist. Dadurch haben alle kleinen und alle wichtigen Dinge (incl. der Spiegelreflexkamera und dem Wechselobjektiv in ihren Hüllen) darin Platz. Im Gegensatz zu den üblichen Taschen steht meine Tasche am Gepäckträger (der sich auch leicht und stabil selbst bauen lässt), die Halterung muss nur verhindern, dass die Tasche hinunterfällt, und wird dadurch kaum belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Düne.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
'''Aufbau der Taschen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Alle Maße, wenn nicht anders angegeben, in cm.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taschen bestehen aus zwei Schichten: Außen Markisenstoff (= v.a. als Rest spottbillig zu bekommen und fast unverwüstlich, leicht zu bearbeiten und, wenn nötig, auch zu flicken), innen eine Kunststoffplane, wie sie zum Nähen der Dächer und der Faulstreifen von großen Steilwandzelten und Wohnwagen-Vorzelten verwendet wird. Auch diese Plane gibt es in Form von Resten. Durch die Bauweise mit zwei Schichten genügt eine normale Nähmaschine, außerdem kann man/frau nach Herzenslust Außentaschen etc. annähen, da durch die zusätzlichen Nähte die wasserdichte Innentasche nicht belastet wird. Außerdem kann man/frau so auch die Innentaschen zu Hause lassen, wenn sie in trockenen Regionen nicht nötig sind, auch das Flicken und Abdichten ist leicht zu erledigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt schwerer Rückwände verwende ich nur Alu-Rohre als Versteifung (ideal: alte Kinder-Schistöcke oder Langlaufstöcke, es können natürlich auch andere Rohre verwendet werden), dadurch spare ich gegenüber einigen üblichen Taschen bis zu einem Drittel an Gewicht. Mit etwas Hirn beim Packen (An der Innenseite kommen unten, wo die Taschen am ehesten scheuern, weiche Gegenstände hin.) sind die festen Rückwände völlig unnötig. (=Erfahrung von 26 Jahren Tourenfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der üblichen Haken verwende ich Lederriemen mit Dornschnallen, die im Gegensatz zu den Haken noch nie gebrochen sind. (Die ältesten meiner Riemen sind nach 26 Jahren immer noch im Einsatz.) Der Komfortverlust ist, finde ich, zu gering, um aufwändigere Lösungen zu suchen.&lt;br /&gt;
Die hinteren Taschen haben unten keine Abspannung zum Rad. Diese ist auf Asphalt und guten Schotterstraßen auch völlig unnötig. Es gäbe aufwändige Lösungen dafür, sie lohnen aber nicht. Auf langen und schlechten Schotterstrecken hindere ich die hinteren Taschen entweder mit einem kurzen Stück Reepschnur oder mit einem Expander wirkungsvoll am Schwingen. Einfacher geht es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf eine Ausnahme (Innentasche der Lenkertasche) werden alle Innentaschen am oberen Rand mit Klettband in die Außentaschen gehängt. Dabei muss das weiche Klettband in der Außentasche eingenäht sein, damit diese auch ohne der Innentasche verwendet werden kann. Die Innentasche der Lenkertasche wird mit dem Schnurzug, der durch die Löcher der Innen- und der Außentasche gefädelt wird, verbunden. Alle Innentaschen bekommen 5mm mehr Nahtzugabe, damit sie ohne mechanischer Belastung in den Außentaschen liegen und daher besser dicht bleiben. Die Innentaschen werden mit so wenig Nähten wie möglich (siehe Schnittskizze) genäht, um eventuelle Schwachstellen möglichst zu reduzieren. Wo dabei Nähte zusammentreffen, dürfen keine Löcher offenbleiben, an denen die Nahtdichtung nicht möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle stark belasteten Nähte der Außentaschen werden 2x genäht, wo nötig werden dabei die Stoffränder zusätzlich zickzack geendelt, um sie am Ausfransen zu hindern. Ich verwende zum Nähen am liebsten Aptan oder Nylonbond, weil sie besonders fest sind, es lässt sich aber auch jedes andere Kunstfasergarn verwenden. Naturfasern scheuern stärker ab, sie sollten deshalb eher vermieden werden. Die Innentaschen sollten nur 1x genäht werden, das Endeln entfällt dabei. Alle Nähte müssen am Anfang und am Ende ein paar Stiche zurück genäht werden, um das Aufgehen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoff für Außen- und Innentaschen''' lassen sich relativ leicht bei '''Markisenherstellern''' und –Händlern bekommen. Wer Reste nimmt, hat weniger Auswahl bei den Farben, bezahlt dafür aber weit weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Reflexionsband''' (ich verwende 5cm breites!) ist meistens schwieriger zu bekommen: Beim Hersteller (3m) gibt es normalerweise nur Rollen zu 100m. Am besten lassen sich Bänder ohne klebender Rückseite verarbeiten, da der Kleber beim Nähen stören kann. 3 Meter Reflexionsband sind für alle Taschen zusammen, also für vorne und hinten, nötig. Vielleicht wirst du auch bei einem Hersteller oder Händler von Arbeitskleidung fündig, der hat vielleicht eine Rolle, um Reparaturen durchführen zu können. Reflexionsstreifen von Warnwesten tun es genauso, wenn sie aufgenäht und nicht aufgeklebt sind, die kann man abtrennen. Schmale Bänder mit ca. 2cm Breite und klebender Rückseite sind ziemlich leicht zu bekommen, sie werden auf Kinderanoraks und Schultaschen geklebt. Auch sie sollen aufgenäht werden, wenn sie nur geklebt werden, lösen sie sich bald ab. Zwei schmale Reflexionsbänder nebeneinander bieten die gleiche Sicherheit wie ein breites.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flachbänder''': Aufhängeschlaufen am besten aus 20mm-Schlauchband, wie es beim Klettern verwendet wird. Normales Flachband kann auch verwendet werden, es ist nur nicht so scheuerfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verschlüsse:''' Es reichen normale Kunststoff-Verschlüsse aus dem Baumarkt, die Außentaschen und der Deckel der Lenkertasche werden mit 20mm-Verschlüssen verschlossen, die Wickelverschlüsse und die Bänder über die Hinterradtaschen mit 25mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lederflecken:''' Leder verträgt Scheuern gut und wird deshalb auf die gefährdeten Stellen aufgenäht. Gute Quellen für Lederflecken sind z.B. Beschäftigungsinitiativen, die Wohnungen räumen oder Flohmärkte, dort gibt es alte Handtaschen, die sonst niemand mehr kauft. Aber aufpassen, dass diese wirklich aus Leder bestehen. Kunstleder ist für unsere Zwecke wertlos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günstige Reihenfolge beim Zusammennähen der Außentaschen:'''&lt;br /&gt;
Alle Einzelteile der Außentaschen fertig nähen.&lt;br /&gt;
Die Reflexionsbänder auf die Außentaschen nähen.&lt;br /&gt;
Die Außentaschen, die Bänder und die Halterungen mit ihren Verstärkungen auf die fertig ausgeschnittenen, aber noch nicht zusammengenähten Taschen aufnähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am leichtesten sind die Hinterradtaschen zu nähen, dann kommen erst die Lowridertaschen und die Lenkertasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versteifungsrohre:''' Die Laschen für die Versteifungen werden bei den Lowridertaschen innen, bei den Hinterradtaschen außen aufgenäht und am oberen Ende offen gelassen. Die Rohre werden erst, wenn die Tasche fertig ist, eingeschoben und die Lasche (am besten mit dem Reißverschlussfusserl) eingenäht. Die Enden der Strebenlaschen am Hinterrad müssen außen mit Lederfleckerln verstärkt werden. (Um Lederfleckerln aufzunähen, gibt es spezielle Ledernadeln für die Maschine, sie können aber au7ch leicht mit der Hand angenäht werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Befestigungslaschen für die Lederriemen:''' An der Innenseite der Tasche wird ein Flicken (Größe laut Zeichnung) doppelt genommener Markisenstoff sauber eingenäht, um die Belastung gut auf eine große Fläche zu verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lederriemen:''' Stärkeres Leder ist dafür günstig (ca. 2,5 bis 3mm stark), 16mm breit und 12 bis 15cm lang. Die Riemen werden einfach mit stärkeren Doppelhohlnieten an die Schnallen genietet. Doppelhohlnieten gibt es im Baumarkt, stärkere Lederreste hat auch jeder Schuster, falls sie nicht am billigsten Weg aufgetrieben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Außentaschen:''' Oben etwas breiter als unten, damit hineingesteckte Dinge leichter herausgenommen werden können. Wenn sie oben und unten gleich breit sind, klemmen die Sachen leichter fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alurohre:''' Ein Durchmesser von 12mm reicht leicht aus. Die Enden werden ca. 1cm kürzer als nötig abgeschnitten, in die glatt gefeilten Enden werden abgerundete Holzstoppel aus trockenem Holz (damit sie sich nicht lockern) hineingesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lenkertasche'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Kartentasche und die innere Lenkertasche sind herausnehmbar, nur die wasserdichte Schichte des Deckels ist fix eingenäht. Die kleine Tasche am Deckel ist, wie alle Außentaschen, nicht wasserdicht, vor starkem Regen muss daher, wenn nötig, empfindlicher Inhalt anders verstaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innentasche hat innen an der Rückseite ein wasserdichtes Fach mit Reißverschluss für Pass, Kreditkarten und Reservegeld. Wer für diebstahlsgefährdete Regionen vorsorgen möchte, kann in dieser Bauart auch auf der Außenseite anderer Innentaschen Fächer aufkleben oder –nähen, vielleicht bleiben sie ja bei einem Überfall unentdeckt, und der Räuber zieht mit den gefundenen Wertsachen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartentasche ist nicht am Rand an die Lenkertasche angenäht, sondern, wie aus der Zeichnung zu sehen, weiter innen. Dadurch wird sie nicht flachgedrückt, die Karten lassen sich so leichter herausnehmen und hinein schieben. &lt;br /&gt;
Halterung der Lenkertasche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mm-Bandaluminium, die Enden müssen rund gebogen werden, auch alle Kanten und Ecken sauber gerundet, um das Scheuern zu verhindern. Lasche: am besten aus dünnem Nirosta-Blech, wie es z.B. in alten Topfdeckeln zu finden ist. Die Lasche wird am besten mit Blindnieten befestigt, 3mm-Schrauben gehen aber auch. Der Bügel wird zwischen Deckel und Tasche eingenäht, an den Enden bilden die Schlaufenhalterungen gleichzeitig Verstärkungen für den Bügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halterungsteil, der am Lenker befestigt wird, lässt sich am besten aus einem alten Bremsgriff herstellen (siehe Zeichnung), in den ein Stück Eisenblech von 2-3mm Stärke eingepasst wird. Wenn der Bremsgriff nicht auf den Lenker passen sollte, weil der Durchmesser zu klein ist, kann statt der originalen Klemme einen Streifen Blech (siehe oben, Topfdeckel) eine längere gebastelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lowridertaschen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Taschen sind mit Tubus Tara, Blackburn und Bor Yueh kompatibel, andere Lowrider habe ich nicht. Wenn du einen anderen Lowrider verwendest, musst du vielleicht die kleine Halterungstasche etwas verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befestigung: Die Taschen werden mit den Halterungstaschen von unten über den Unterteil des Lowriders geschoben, oben werden sie mit Lederriemen fixiert. Dadurch bleiben sie auch bei starker Belastung immer stabil.&lt;br /&gt;
Die genauen Maße müssen am Lowrider überprüft werden, bevor die Bänder für die Lederriemen angenäht werden. Dazu näht man/frau erst die kleine Halterungstasche auf die Rückwand der Tasche, schiebt sie auf den Lowrider und schaut, ob die eingezeichneten Positionen für die Bänder stimmen, notfalls werden sie etwas korrigiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Hinterradtaschen:'''&lt;br /&gt;
Der zusätzliche Spanngurt mit dem Band in der Mitte ist nicht unbedingt nötig, bringt aber große Vorteile: Locker gestellt kann die Tasche daran getragen werden, während der Fahrt können Kleidungsstücke oder Handtücher außen angeklemmt und so getrocknet werden. Auf meiner letzten Italientour habe ich dieses Band benützt, um den Hundeprügel griffbereit zu transportieren.&lt;br /&gt;
Dieses Band hilft auch, den Wickelverschluss dicht zu halten, wenn die Tasche besonders voll gepackt ist.&lt;br /&gt;
Scheuerschutz:&lt;br /&gt;
Er ist nur bei manchen Gepäckträgern, bei denen viel seitlicher Druck auf der mittleren Strebe besteht, sinnvoll. Er besteht aus einem Fleckerl etwas stärkerem Leder, unter dem sich ein Stückerl Alu-Blech befindet, um den Druck zu verteilen. Die genaue Lage kann nur am Rad herausgefunden werden, ev. lässt sich auch eine kürzere Testfahrt ohne Scheuerschutz durchführen, um zu schauen, ob er überhaupt nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gepäckträger für die Lenkertasche:'''&lt;br /&gt;
Entweder kaufen: erspart Arbeit.&lt;br /&gt;
Oder selbst bauen: spart Geld und Gewicht.&lt;br /&gt;
Material: v.a. alte Schistöcke aus Alu oder 12mm-Alurohre (kosten nicht viel), je nach Typ ein Rest 2-3mm-Alublech (rechtzeitig im Altmetall oder bei einer Schlosserei suchen anfangen!)&lt;br /&gt;
Wenn der Träger nicht auf den Tubus-Lowrider aufgesetzt wird, funktioniert er genauso gut ohne diesem, es werden nur die senkrechten Streben zu den Gabelscheiden verlängert.&lt;br /&gt;
Beim Biegen werden die Rohre nicht geknickt, sondern im Schraubstock um einen dicken Bohrer oder Eisenstab gebogen, so wird eine zu hohe Punktbelastung vermieden. Auch zum Flachpressen von Enden ist der Bohrer nützlich, damit es keine scharfe Kante gibt, an der das Rohr brechen würde.&lt;br /&gt;
Der Träger wird hinten mit einem Stück Alu-Blech (2-3mm) an der Gabel montiert. Dieses Blech wird am besten mit Blindnieten an das Rohr des Trägers angenietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verstärkung für den Bor Yueh:'''&lt;br /&gt;
Nachdem mir mein Blackburn (spannungsfrei montiert) ohne einem einzigem km Radtour gebrochen ist (!), habe ich für meine Alltagsräder den Bor Yueh genommen, mit einer simplen Verstärkung der unteren Befestigung hat er auch  mehrtägige Radtouren in rauem Gelände problemlos überstanden. Das dafür nötige Bandeisen lässt sich z.B. leicht aus einem alten Fensterbeschlag ausbauen. Es muss nur genau der Form des Lowriders nachgebogen werden, um die Biegebelastung gleichmäßig übernehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu den Zeichnungen:'''&lt;br /&gt;
Ich kann keine perfekten, mit Zeichenprogramm hergestellten Zeichnungen anbieten. Sie sind auch nicht nötig. Meine privaten Entwürfe, nach denen ich die Taschen gebaut habe, sind noch unprofessioneller ausgefallen, was der Qualität der Taschen nicht geschadet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/514.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/515.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/516.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/517.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/518.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/519.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
* [http://www.arkel-od.com/| Arkel]: Taschen aus Cordura mit bis zu 54l Volumen&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksengland.com/| Brooks]: Sehr hochpreisige Taschen aus Baumwolle/Leder in klassischem Design&lt;br /&gt;
* [http://www.carradice.co.uk/| Carradice]: Taschen aus Baumwolle/Leder und PVC&lt;br /&gt;
* [http://www.gillesberthoud.fr/| Gilles Berthoud]: Taschen aus Baumwolle/Leder im klassischen Design&lt;br /&gt;
* [[Ortlieb]]: Marktführer in Deutschland. Taschen aus PVC und Cordura&lt;br /&gt;
* [[VauDe]]&lt;br /&gt;
* [http://store.velo-orange.com/| Velo Orange]: Taschen aus Baumwolle/Leder im klassischen Design&lt;br /&gt;
* [http://mainstream-msx.de/start_js.php/| MSX]: Zuverlässige Taschen fürs Rad.&lt;br /&gt;
* [https://routewerks.cc/| Route Werks]: Lenkertaschen aus Cordura mit Befestigungen für GPS-Geräte, Smartphone, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Weblinks == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Packtasche&amp;diff=107780</id>
		<title>Packtasche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Packtasche&amp;diff=107780"/>
		<updated>2026-01-28T13:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Packtaschen''' ermöglichen die Mitnahme von Gepäck am [[:Kategorie:Fahrrad|Fahrrad]]. Zunehmende Verbreitung finden wasserdichte Packtaschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Packtaschen lassen sich je nach Ausführung an vielen Stellen eines Fahrrads anbringen. Bei einem häufigem Nutzen ist hierbei besonders wichtig, dass sich die Taschen schnell am Rad befestigen und wieder entnehmen lassen, aber auch einen schnellen Zugriff auf deren Inhalt erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbringungsorte für Packtaschen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:VgXhc_Crosscheck.jpg|thumb|Reiserad mit vier Packtaschen von [[Ortlieb]]]]&lt;br /&gt;
Je nach Fahrradtyp lassen sich Gepäcktaschen an unterschiedlichen Orten anbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* am Hinterradgepäckträger&lt;br /&gt;
* auf dem Hinterradgepäckträger (Gepäckrolle oder Packsack)&lt;br /&gt;
* am Vorderradgepäckträger&lt;br /&gt;
* am Lenker&lt;br /&gt;
* im Rahmendreieck eines Diamantrahmens&lt;br /&gt;
* unter dem Sattel&lt;br /&gt;
* im/am [[Anhänger|Fahrradanhänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Packtaschen flicken ==&lt;br /&gt;
Folgende Flickmethoden können bei wasserdichten Packtaschen angewandt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einige Packtaschenhersteller verkaufen Flicksets für ihre Packtaschen.&lt;br /&gt;
* Einige Packtaschenhersteller bieten einen Reparaturservice für eingeschickte Taschen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch weitere zuverlässige Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewebeband (an den Ecken abrunden) &lt;br /&gt;
* [[Seamgrip]]&lt;br /&gt;
* Zeltflicken&lt;br /&gt;
* [[Reifenschaden#Reparatur| Reifenflicken]], zum Beispiel von [[Parktool]], können jahrelang an vielen Packtaschen zuverlässig halten.&lt;br /&gt;
* Betriebe, die LKW-Planen ausbessern&lt;br /&gt;
* Die meisten Sekundenkleber kleben PVC-Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbau von Packtaschen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:NOR1A.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
'''Packtaschen im Eigenbau (Autor Georg/irg)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bauanleitung schreibt nicht jeden einzelnen Arbeitsgang einzeln vor. Mit etwas Mitdenken sollten aber keine größeren Schwierigkeiten entstehen. Dafür hast du dann ja auch deine eigenen Taschen, und nicht irgendwelche. Jede/r ist herzlichst eingeladen, seine/ihre eigenen Ideen und Wünsche umzusetzen. Die Bauanleitung ist '''nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt''', sie darf nicht ohne meiner ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung kommerziell verwendet werden. Das gilt auch für Auszüge daraus. Kontaktadresse: georg.faber@aon.at Garantien irgendwelcher Art übernehme ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht meiner Taschen (je nach verwendetem Material kann das Gewicht anderer Taschen natürlich abweichen.):&lt;br /&gt;
Beide Backroller zusammen 1400g&lt;br /&gt;
Beide Frontroller zusammen 970g&lt;br /&gt;
Lenkertasche 490g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entstehungsgeschichte und Erfahrungsbericht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Taschensatz ist inzwischen die 4. Generation von Packtaschen, die ich entworfen und gebaut habe. Die Taschen aus der 2. Generation verwende ich (seit 26 Jahren!) immer noch, sie sollten also nicht allzu filigran sein. Für die wasserdichte 4. Generation mit Wickelverschluss fehlen mir noch die Langzeiterfahrungen. Ich bin damit erst Touren mit insgesamt über 6000km gefahren, sowohl durch Gewitter mit sehr starkem Regen wie auch durch stundenlangen, starken Landregen, ohne dass ich jemals ein Problem gehabt hätte. Der Anfang ist also durchaus vielversprechend. Da das Abdichten der Nähte mit Nahtdichter beim Wohnwagen-Vorzelt auch all die Jahre dicht gehalten hat, erwarte ich kaum Probleme. Vielleicht muss man alle paar Jahre die Nähte nach pinseln, das kostet fast nichts (der Nahtdichter hält ewig lange) und geht schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nie ausgerechnet, wie viele Liter in die Taschen passen. Jedenfalls genügt mir der Stauraum, um in Skandinavien mein ganzes Outfit, das auch Campingausrüstung und Kleidung für den Frühling in den Bergen und Essen für viereinhalb Tage umfassen konnte, in den vier Taschen und der Lenkertasche unterzubringen. In der warmen Jahreszeit fahre ich nur mehr mit den beiden Backrollern und der Lenkertasche, dann wandert manchmal das Zelt auf den Träger. Wer den Stauraum erweitern will, kann die Taschen leicht breiter und höher machen. Nur in der Länge (gemeint: parallel zur Fahrtrichtung) dürfte es weniger Spiel geben. Besonders die Lenkertasche hat für mich den Vorteil, dass sie größer als die handesüblichen ist. Dadurch haben alle kleinen und alle wichtigen Dinge (incl. der Spiegelreflexkamera und dem Wechselobjektiv in ihren Hüllen) darin Platz. Im Gegensatz zu den üblichen Taschen steht meine Tasche am Gepäckträger (der sich auch leicht und stabil selbst bauen lässt), die Halterung muss nur verhindern, dass die Tasche hinunterfällt, und wird dadurch kaum belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Düne.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
'''Aufbau der Taschen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Alle Maße, wenn nicht anders angegeben, in cm.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taschen bestehen aus zwei Schichten: Außen Markisenstoff (= v.a. als Rest spottbillig zu bekommen und fast unverwüstlich, leicht zu bearbeiten und, wenn nötig, auch zu flicken), innen eine Kunststoffplane, wie sie zum Nähen der Dächer und der Faulstreifen von großen Steilwandzelten und Wohnwagen-Vorzelten verwendet wird. Auch diese Plane gibt es in Form von Resten. Durch die Bauweise mit zwei Schichten genügt eine normale Nähmaschine, außerdem kann man/frau nach Herzenslust Außentaschen etc. annähen, da durch die zusätzlichen Nähte die wasserdichte Innentasche nicht belastet wird. Außerdem kann man/frau so auch die Innentaschen zu Hause lassen, wenn sie in trockenen Regionen nicht nötig sind, auch das Flicken und Abdichten ist leicht zu erledigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt schwerer Rückwände verwende ich nur Alu-Rohre als Versteifung (ideal: alte Kinder-Schistöcke oder Langlaufstöcke, es können natürlich auch andere Rohre verwendet werden), dadurch spare ich gegenüber einigen üblichen Taschen bis zu einem Drittel an Gewicht. Mit etwas Hirn beim Packen (An der Innenseite kommen unten, wo die Taschen am ehesten scheuern, weiche Gegenstände hin.) sind die festen Rückwände völlig unnötig. (=Erfahrung von 26 Jahren Tourenfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der üblichen Haken verwende ich Lederriemen mit Dornschnallen, die im Gegensatz zu den Haken noch nie gebrochen sind. (Die ältesten meiner Riemen sind nach 26 Jahren immer noch im Einsatz.) Der Komfortverlust ist, finde ich, zu gering, um aufwändigere Lösungen zu suchen.&lt;br /&gt;
Die hinteren Taschen haben unten keine Abspannung zum Rad. Diese ist auf Asphalt und guten Schotterstraßen auch völlig unnötig. Es gäbe aufwändige Lösungen dafür, sie lohnen aber nicht. Auf langen und schlechten Schotterstrecken hindere ich die hinteren Taschen entweder mit einem kurzen Stück Reepschnur oder mit einem Expander wirkungsvoll am Schwingen. Einfacher geht es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf eine Ausnahme (Innentasche der Lenkertasche) werden alle Innentaschen am oberen Rand mit Klettband in die Außentaschen gehängt. Dabei muss das weiche Klettband in der Außentasche eingenäht sein, damit diese auch ohne der Innentasche verwendet werden kann. Die Innentasche der Lenkertasche wird mit dem Schnurzug, der durch die Löcher der Innen- und der Außentasche gefädelt wird, verbunden. Alle Innentaschen bekommen 5mm mehr Nahtzugabe, damit sie ohne mechanischer Belastung in den Außentaschen liegen und daher besser dicht bleiben. Die Innentaschen werden mit so wenig Nähten wie möglich (siehe Schnittskizze) genäht, um eventuelle Schwachstellen möglichst zu reduzieren. Wo dabei Nähte zusammentreffen, dürfen keine Löcher offenbleiben, an denen die Nahtdichtung nicht möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle stark belasteten Nähte der Außentaschen werden 2x genäht, wo nötig werden dabei die Stoffränder zusätzlich zickzack geendelt, um sie am Ausfransen zu hindern. Ich verwende zum Nähen am liebsten Aptan oder Nylonbond, weil sie besonders fest sind, es lässt sich aber auch jedes andere Kunstfasergarn verwenden. Naturfasern scheuern stärker ab, sie sollten deshalb eher vermieden werden. Die Innentaschen sollten nur 1x genäht werden, das Endeln entfällt dabei. Alle Nähte müssen am Anfang und am Ende ein paar Stiche zurück genäht werden, um das Aufgehen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoff für Außen- und Innentaschen''' lassen sich relativ leicht bei '''Markisenherstellern''' und –Händlern bekommen. Wer Reste nimmt, hat weniger Auswahl bei den Farben, bezahlt dafür aber weit weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Reflexionsband''' (ich verwende 5cm breites!) ist meistens schwieriger zu bekommen: Beim Hersteller (3m) gibt es normalerweise nur Rollen zu 100m. Am besten lassen sich Bänder ohne klebender Rückseite verarbeiten, da der Kleber beim Nähen stören kann. 3 Meter Reflexionsband sind für alle Taschen zusammen, also für vorne und hinten, nötig. Vielleicht wirst du auch bei einem Hersteller oder Händler von Arbeitskleidung fündig, der hat vielleicht eine Rolle, um Reparaturen durchführen zu können. Reflexionsstreifen von Warnwesten tun es genauso, wenn sie aufgenäht und nicht aufgeklebt sind, die kann man abtrennen. Schmale Bänder mit ca. 2cm Breite und klebender Rückseite sind ziemlich leicht zu bekommen, sie werden auf Kinderanoraks und Schultaschen geklebt. Auch sie sollen aufgenäht werden, wenn sie nur geklebt werden, lösen sie sich bald ab. Zwei schmale Reflexionsbänder nebeneinander bieten die gleiche Sicherheit wie ein breites.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flachbänder''': Aufhängeschlaufen am besten aus 20mm-Schlauchband, wie es beim Klettern verwendet wird. Normales Flachband kann auch verwendet werden, es ist nur nicht so scheuerfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verschlüsse:''' Es reichen normale Kunststoff-Verschlüsse aus dem Baumarkt, die Außentaschen und der Deckel der Lenkertasche werden mit 20mm-Verschlüssen verschlossen, die Wickelverschlüsse und die Bänder über die Hinterradtaschen mit 25mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lederflecken:''' Leder verträgt Scheuern gut und wird deshalb auf die gefährdeten Stellen aufgenäht. Gute Quellen für Lederflecken sind z.B. Beschäftigungsinitiativen, die Wohnungen räumen oder Flohmärkte, dort gibt es alte Handtaschen, die sonst niemand mehr kauft. Aber aufpassen, dass diese wirklich aus Leder bestehen. Kunstleder ist für unsere Zwecke wertlos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günstige Reihenfolge beim Zusammennähen der Außentaschen:'''&lt;br /&gt;
Alle Einzelteile der Außentaschen fertig nähen.&lt;br /&gt;
Die Reflexionsbänder auf die Außentaschen nähen.&lt;br /&gt;
Die Außentaschen, die Bänder und die Halterungen mit ihren Verstärkungen auf die fertig ausgeschnittenen, aber noch nicht zusammengenähten Taschen aufnähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am leichtesten sind die Hinterradtaschen zu nähen, dann kommen erst die Lowridertaschen und die Lenkertasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versteifungsrohre:''' Die Laschen für die Versteifungen werden bei den Lowridertaschen innen, bei den Hinterradtaschen außen aufgenäht und am oberen Ende offen gelassen. Die Rohre werden erst, wenn die Tasche fertig ist, eingeschoben und die Lasche (am besten mit dem Reißverschlussfusserl) eingenäht. Die Enden der Strebenlaschen am Hinterrad müssen außen mit Lederfleckerln verstärkt werden. (Um Lederfleckerln aufzunähen, gibt es spezielle Ledernadeln für die Maschine, sie können aber au7ch leicht mit der Hand angenäht werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Befestigungslaschen für die Lederriemen:''' An der Innenseite der Tasche wird ein Flicken (Größe laut Zeichnung) doppelt genommener Markisenstoff sauber eingenäht, um die Belastung gut auf eine große Fläche zu verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lederriemen:''' Stärkeres Leder ist dafür günstig (ca. 2,5 bis 3mm stark), 16mm breit und 12 bis 15cm lang. Die Riemen werden einfach mit stärkeren Doppelhohlnieten an die Schnallen genietet. Doppelhohlnieten gibt es im Baumarkt, stärkere Lederreste hat auch jeder Schuster, falls sie nicht am billigsten Weg aufgetrieben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Außentaschen:''' Oben etwas breiter als unten, damit hineingesteckte Dinge leichter herausgenommen werden können. Wenn sie oben und unten gleich breit sind, klemmen die Sachen leichter fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alurohre:''' Ein Durchmesser von 12mm reicht leicht aus. Die Enden werden ca. 1cm kürzer als nötig abgeschnitten, in die glatt gefeilten Enden werden abgerundete Holzstoppel aus trockenem Holz (damit sie sich nicht lockern) hineingesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lenkertasche'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Kartentasche und die innere Lenkertasche sind herausnehmbar, nur die wasserdichte Schichte des Deckels ist fix eingenäht. Die kleine Tasche am Deckel ist, wie alle Außentaschen, nicht wasserdicht, vor starkem Regen muss daher, wenn nötig, empfindlicher Inhalt anders verstaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innentasche hat innen an der Rückseite ein wasserdichtes Fach mit Reißverschluss für Pass, Kreditkarten und Reservegeld. Wer für diebstahlsgefährdete Regionen vorsorgen möchte, kann in dieser Bauart auch auf der Außenseite anderer Innentaschen Fächer aufkleben oder –nähen, vielleicht bleiben sie ja bei einem Überfall unentdeckt, und der Räuber zieht mit den gefundenen Wertsachen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartentasche ist nicht am Rand an die Lenkertasche angenäht, sondern, wie aus der Zeichnung zu sehen, weiter innen. Dadurch wird sie nicht flachgedrückt, die Karten lassen sich so leichter herausnehmen und hinein schieben. &lt;br /&gt;
Halterung der Lenkertasche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mm-Bandaluminium, die Enden müssen rund gebogen werden, auch alle Kanten und Ecken sauber gerundet, um das Scheuern zu verhindern. Lasche: am besten aus dünnem Nirosta-Blech, wie es z.B. in alten Topfdeckeln zu finden ist. Die Lasche wird am besten mit Blindnieten befestigt, 3mm-Schrauben gehen aber auch. Der Bügel wird zwischen Deckel und Tasche eingenäht, an den Enden bilden die Schlaufenhalterungen gleichzeitig Verstärkungen für den Bügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halterungsteil, der am Lenker befestigt wird, lässt sich am besten aus einem alten Bremsgriff herstellen (siehe Zeichnung), in den ein Stück Eisenblech von 2-3mm Stärke eingepasst wird. Wenn der Bremsgriff nicht auf den Lenker passen sollte, weil der Durchmesser zu klein ist, kann statt der originalen Klemme einen Streifen Blech (siehe oben, Topfdeckel) eine längere gebastelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lowridertaschen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Taschen sind mit Tubus Tara, Blackburn und Bor Yueh kompatibel, andere Lowrider habe ich nicht. Wenn du einen anderen Lowrider verwendest, musst du vielleicht die kleine Halterungstasche etwas verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befestigung: Die Taschen werden mit den Halterungstaschen von unten über den Unterteil des Lowriders geschoben, oben werden sie mit Lederriemen fixiert. Dadurch bleiben sie auch bei starker Belastung immer stabil.&lt;br /&gt;
Die genauen Maße müssen am Lowrider überprüft werden, bevor die Bänder für die Lederriemen angenäht werden. Dazu näht man/frau erst die kleine Halterungstasche auf die Rückwand der Tasche, schiebt sie auf den Lowrider und schaut, ob die eingezeichneten Positionen für die Bänder stimmen, notfalls werden sie etwas korrigiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Hinterradtaschen:'''&lt;br /&gt;
Der zusätzliche Spanngurt mit dem Band in der Mitte ist nicht unbedingt nötig, bringt aber große Vorteile: Locker gestellt kann die Tasche daran getragen werden, während der Fahrt können Kleidungsstücke oder Handtücher außen angeklemmt und so getrocknet werden. Auf meiner letzten Italientour habe ich dieses Band benützt, um den Hundeprügel griffbereit zu transportieren.&lt;br /&gt;
Dieses Band hilft auch, den Wickelverschluss dicht zu halten, wenn die Tasche besonders voll gepackt ist.&lt;br /&gt;
Scheuerschutz:&lt;br /&gt;
Er ist nur bei manchen Gepäckträgern, bei denen viel seitlicher Druck auf der mittleren Strebe besteht, sinnvoll. Er besteht aus einem Fleckerl etwas stärkerem Leder, unter dem sich ein Stückerl Alu-Blech befindet, um den Druck zu verteilen. Die genaue Lage kann nur am Rad herausgefunden werden, ev. lässt sich auch eine kürzere Testfahrt ohne Scheuerschutz durchführen, um zu schauen, ob er überhaupt nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gepäckträger für die Lenkertasche:'''&lt;br /&gt;
Entweder kaufen: erspart Arbeit.&lt;br /&gt;
Oder selbst bauen: spart Geld und Gewicht.&lt;br /&gt;
Material: v.a. alte Schistöcke aus Alu oder 12mm-Alurohre (kosten nicht viel), je nach Typ ein Rest 2-3mm-Alublech (rechtzeitig im Altmetall oder bei einer Schlosserei suchen anfangen!)&lt;br /&gt;
Wenn der Träger nicht auf den Tubus-Lowrider aufgesetzt wird, funktioniert er genauso gut ohne diesem, es werden nur die senkrechten Streben zu den Gabelscheiden verlängert.&lt;br /&gt;
Beim Biegen werden die Rohre nicht geknickt, sondern im Schraubstock um einen dicken Bohrer oder Eisenstab gebogen, so wird eine zu hohe Punktbelastung vermieden. Auch zum Flachpressen von Enden ist der Bohrer nützlich, damit es keine scharfe Kante gibt, an der das Rohr brechen würde.&lt;br /&gt;
Der Träger wird hinten mit einem Stück Alu-Blech (2-3mm) an der Gabel montiert. Dieses Blech wird am besten mit Blindnieten an das Rohr des Trägers angenietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verstärkung für den Bor Yueh:'''&lt;br /&gt;
Nachdem mir mein Blackburn (spannungsfrei montiert) ohne einem einzigem km Radtour gebrochen ist (!), habe ich für meine Alltagsräder den Bor Yueh genommen, mit einer simplen Verstärkung der unteren Befestigung hat er auch  mehrtägige Radtouren in rauem Gelände problemlos überstanden. Das dafür nötige Bandeisen lässt sich z.B. leicht aus einem alten Fensterbeschlag ausbauen. Es muss nur genau der Form des Lowriders nachgebogen werden, um die Biegebelastung gleichmäßig übernehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu den Zeichnungen:'''&lt;br /&gt;
Ich kann keine perfekten, mit Zeichenprogramm hergestellten Zeichnungen anbieten. Sie sind auch nicht nötig. Meine privaten Entwürfe, nach denen ich die Taschen gebaut habe, sind noch unprofessioneller ausgefallen, was der Qualität der Taschen nicht geschadet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/514.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/515.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/516.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/517.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/518.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/519.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
* [http://www.abus.de/| Abus]: Taschen aus Cordura und Kunstfasern&lt;br /&gt;
* [http://www.arkel-od.com/| Arkel]: Taschen aus Cordura mit bis zu 54l Volumen&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksengland.com/| Brooks]: Sehr hochpreisige Taschen aus Baumwolle/Leder in klassischem Design&lt;br /&gt;
* [http://www.carradice.co.uk/| Carradice]: Taschen aus Baumwolle/Leder und PVC&lt;br /&gt;
* [http://www.gillesberthoud.fr/| Gilles Berthoud]: Taschen aus Baumwolle/Leder im klassischen Design&lt;br /&gt;
* [[Ortlieb]]: Marktführer in Deutschland. Taschen aus PVC und Cordura&lt;br /&gt;
* [[VauDe]]&lt;br /&gt;
* [http://store.velo-orange.com/| Velo Orange]: Taschen aus Baumwolle/Leder im klassischen Design&lt;br /&gt;
* [http://mainstream-msx.de/start_js.php/| MSX]: Zuverlässige Taschen fürs Rad.&lt;br /&gt;
* [https://routewerks.cc/| Route Werks]: Lenkertaschen aus Cordura mit Befestigungen für GPS-Geräte, Smartphone, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Weblinks == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Packtasche&amp;diff=107779</id>
		<title>Packtasche</title>
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		<updated>2026-01-27T17:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Packtaschen''' ermöglichen die Mitnahme von Gepäck am [[:Kategorie:Fahrrad|Fahrrad]]. Zunehmende Verbreitung finden wasserdichte Packtaschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Packtaschen lassen sich je nach Ausführung an vielen Stellen eines Fahrrads anbringen. Bei einem häufigem Nutzen ist hierbei besonders wichtig, dass sich die Taschen schnell am Rad befestigen und wieder entnehmen lassen, aber auch einen schnellen Zugriff auf deren Inhalt erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbringungsorte für Packtaschen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:VgXhc_Crosscheck.jpg|thumb|Reiserad mit vier Packtaschen von [[Ortlieb]]]]&lt;br /&gt;
Je nach Fahrradtyp lassen sich Gepäcktaschen an unterschiedlichen Orten anbringen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* am Hinterradgepäckträger&lt;br /&gt;
* auf dem Hinterradgepäckträger (Gepäckrolle oder Packsack)&lt;br /&gt;
* am Vorderradgepäckträger&lt;br /&gt;
* am Lenker&lt;br /&gt;
* im Rahmendreieck eines Diamantrahmens&lt;br /&gt;
* unter dem Sattel&lt;br /&gt;
* im/am [[Anhänger|Fahrradanhänger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Packtaschen flicken ==&lt;br /&gt;
Folgende Flickmethoden können bei wasserdichten Packtaschen angewandt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einige Packtaschenhersteller verkaufen Flicksets für ihre Packtaschen.&lt;br /&gt;
* Einige Packtaschenhersteller bieten einen Reparaturservice für eingeschickte Taschen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus gibt es noch weitere zuverlässige Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gewebeband (an den Ecken abrunden) &lt;br /&gt;
* [[Seamgrip]]&lt;br /&gt;
* Zeltflicken&lt;br /&gt;
* [[Reifenschaden#Reparatur| Reifenflicken]], zum Beispiel von [[Parktool]], können jahrelang an vielen Packtaschen zuverlässig halten.&lt;br /&gt;
* Betriebe, die LKW-Planen ausbessern&lt;br /&gt;
* Die meisten Sekundenkleber kleben PVC-Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Selbstbau von Packtaschen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:NOR1A.JPG|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
'''Packtaschen im Eigenbau (Autor Georg/irg)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Bauanleitung schreibt nicht jeden einzelnen Arbeitsgang einzeln vor. Mit etwas Mitdenken sollten aber keine größeren Schwierigkeiten entstehen. Dafür hast du dann ja auch deine eigenen Taschen, und nicht irgendwelche. Jede/r ist herzlichst eingeladen, seine/ihre eigenen Ideen und Wünsche umzusetzen. Die Bauanleitung ist '''nur für den persönlichen Gebrauch bestimmt''', sie darf nicht ohne meiner ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung kommerziell verwendet werden. Das gilt auch für Auszüge daraus. Kontaktadresse: georg.faber@aon.at Garantien irgendwelcher Art übernehme ich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewicht meiner Taschen (je nach verwendetem Material kann das Gewicht anderer Taschen natürlich abweichen.):&lt;br /&gt;
Beide Backroller zusammen 1400g&lt;br /&gt;
Beide Frontroller zusammen 970g&lt;br /&gt;
Lenkertasche 490g&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Entstehungsgeschichte und Erfahrungsbericht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Taschensatz ist inzwischen die 4. Generation von Packtaschen, die ich entworfen und gebaut habe. Die Taschen aus der 2. Generation verwende ich (seit 26 Jahren!) immer noch, sie sollten also nicht allzu filigran sein. Für die wasserdichte 4. Generation mit Wickelverschluss fehlen mir noch die Langzeiterfahrungen. Ich bin damit erst Touren mit insgesamt über 6000km gefahren, sowohl durch Gewitter mit sehr starkem Regen wie auch durch stundenlangen, starken Landregen, ohne dass ich jemals ein Problem gehabt hätte. Der Anfang ist also durchaus vielversprechend. Da das Abdichten der Nähte mit Nahtdichter beim Wohnwagen-Vorzelt auch all die Jahre dicht gehalten hat, erwarte ich kaum Probleme. Vielleicht muss man alle paar Jahre die Nähte nach pinseln, das kostet fast nichts (der Nahtdichter hält ewig lange) und geht schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe nie ausgerechnet, wie viele Liter in die Taschen passen. Jedenfalls genügt mir der Stauraum, um in Skandinavien mein ganzes Outfit, das auch Campingausrüstung und Kleidung für den Frühling in den Bergen und Essen für viereinhalb Tage umfassen konnte, in den vier Taschen und der Lenkertasche unterzubringen. In der warmen Jahreszeit fahre ich nur mehr mit den beiden Backrollern und der Lenkertasche, dann wandert manchmal das Zelt auf den Träger. Wer den Stauraum erweitern will, kann die Taschen leicht breiter und höher machen. Nur in der Länge (gemeint: parallel zur Fahrtrichtung) dürfte es weniger Spiel geben. Besonders die Lenkertasche hat für mich den Vorteil, dass sie größer als die handesüblichen ist. Dadurch haben alle kleinen und alle wichtigen Dinge (incl. der Spiegelreflexkamera und dem Wechselobjektiv in ihren Hüllen) darin Platz. Im Gegensatz zu den üblichen Taschen steht meine Tasche am Gepäckträger (der sich auch leicht und stabil selbst bauen lässt), die Halterung muss nur verhindern, dass die Tasche hinunterfällt, und wird dadurch kaum belastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Düne.jpg|thumb|300px]]&lt;br /&gt;
'''Aufbau der Taschen''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Alle Maße, wenn nicht anders angegeben, in cm.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Taschen bestehen aus zwei Schichten: Außen Markisenstoff (= v.a. als Rest spottbillig zu bekommen und fast unverwüstlich, leicht zu bearbeiten und, wenn nötig, auch zu flicken), innen eine Kunststoffplane, wie sie zum Nähen der Dächer und der Faulstreifen von großen Steilwandzelten und Wohnwagen-Vorzelten verwendet wird. Auch diese Plane gibt es in Form von Resten. Durch die Bauweise mit zwei Schichten genügt eine normale Nähmaschine, außerdem kann man/frau nach Herzenslust Außentaschen etc. annähen, da durch die zusätzlichen Nähte die wasserdichte Innentasche nicht belastet wird. Außerdem kann man/frau so auch die Innentaschen zu Hause lassen, wenn sie in trockenen Regionen nicht nötig sind, auch das Flicken und Abdichten ist leicht zu erledigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt schwerer Rückwände verwende ich nur Alu-Rohre als Versteifung (ideal: alte Kinder-Schistöcke oder Langlaufstöcke, es können natürlich auch andere Rohre verwendet werden), dadurch spare ich gegenüber einigen üblichen Taschen bis zu einem Drittel an Gewicht. Mit etwas Hirn beim Packen (An der Innenseite kommen unten, wo die Taschen am ehesten scheuern, weiche Gegenstände hin.) sind die festen Rückwände völlig unnötig. (=Erfahrung von 26 Jahren Tourenfahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt der üblichen Haken verwende ich Lederriemen mit Dornschnallen, die im Gegensatz zu den Haken noch nie gebrochen sind. (Die ältesten meiner Riemen sind nach 26 Jahren immer noch im Einsatz.) Der Komfortverlust ist, finde ich, zu gering, um aufwändigere Lösungen zu suchen.&lt;br /&gt;
Die hinteren Taschen haben unten keine Abspannung zum Rad. Diese ist auf Asphalt und guten Schotterstraßen auch völlig unnötig. Es gäbe aufwändige Lösungen dafür, sie lohnen aber nicht. Auf langen und schlechten Schotterstrecken hindere ich die hinteren Taschen entweder mit einem kurzen Stück Reepschnur oder mit einem Expander wirkungsvoll am Schwingen. Einfacher geht es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf eine Ausnahme (Innentasche der Lenkertasche) werden alle Innentaschen am oberen Rand mit Klettband in die Außentaschen gehängt. Dabei muss das weiche Klettband in der Außentasche eingenäht sein, damit diese auch ohne der Innentasche verwendet werden kann. Die Innentasche der Lenkertasche wird mit dem Schnurzug, der durch die Löcher der Innen- und der Außentasche gefädelt wird, verbunden. Alle Innentaschen bekommen 5mm mehr Nahtzugabe, damit sie ohne mechanischer Belastung in den Außentaschen liegen und daher besser dicht bleiben. Die Innentaschen werden mit so wenig Nähten wie möglich (siehe Schnittskizze) genäht, um eventuelle Schwachstellen möglichst zu reduzieren. Wo dabei Nähte zusammentreffen, dürfen keine Löcher offenbleiben, an denen die Nahtdichtung nicht möglich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle stark belasteten Nähte der Außentaschen werden 2x genäht, wo nötig werden dabei die Stoffränder zusätzlich zickzack geendelt, um sie am Ausfransen zu hindern. Ich verwende zum Nähen am liebsten Aptan oder Nylonbond, weil sie besonders fest sind, es lässt sich aber auch jedes andere Kunstfasergarn verwenden. Naturfasern scheuern stärker ab, sie sollten deshalb eher vermieden werden. Die Innentaschen sollten nur 1x genäht werden, das Endeln entfällt dabei. Alle Nähte müssen am Anfang und am Ende ein paar Stiche zurück genäht werden, um das Aufgehen zu verhindern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Material'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Stoff für Außen- und Innentaschen''' lassen sich relativ leicht bei '''Markisenherstellern''' und –Händlern bekommen. Wer Reste nimmt, hat weniger Auswahl bei den Farben, bezahlt dafür aber weit weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das '''Reflexionsband''' (ich verwende 5cm breites!) ist meistens schwieriger zu bekommen: Beim Hersteller (3m) gibt es normalerweise nur Rollen zu 100m. Am besten lassen sich Bänder ohne klebender Rückseite verarbeiten, da der Kleber beim Nähen stören kann. 3 Meter Reflexionsband sind für alle Taschen zusammen, also für vorne und hinten, nötig. Vielleicht wirst du auch bei einem Hersteller oder Händler von Arbeitskleidung fündig, der hat vielleicht eine Rolle, um Reparaturen durchführen zu können. Reflexionsstreifen von Warnwesten tun es genauso, wenn sie aufgenäht und nicht aufgeklebt sind, die kann man abtrennen. Schmale Bänder mit ca. 2cm Breite und klebender Rückseite sind ziemlich leicht zu bekommen, sie werden auf Kinderanoraks und Schultaschen geklebt. Auch sie sollen aufgenäht werden, wenn sie nur geklebt werden, lösen sie sich bald ab. Zwei schmale Reflexionsbänder nebeneinander bieten die gleiche Sicherheit wie ein breites.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Flachbänder''': Aufhängeschlaufen am besten aus 20mm-Schlauchband, wie es beim Klettern verwendet wird. Normales Flachband kann auch verwendet werden, es ist nur nicht so scheuerfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verschlüsse:''' Es reichen normale Kunststoff-Verschlüsse aus dem Baumarkt, die Außentaschen und der Deckel der Lenkertasche werden mit 20mm-Verschlüssen verschlossen, die Wickelverschlüsse und die Bänder über die Hinterradtaschen mit 25mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lederflecken:''' Leder verträgt Scheuern gut und wird deshalb auf die gefährdeten Stellen aufgenäht. Gute Quellen für Lederflecken sind z.B. Beschäftigungsinitiativen, die Wohnungen räumen oder Flohmärkte, dort gibt es alte Handtaschen, die sonst niemand mehr kauft. Aber aufpassen, dass diese wirklich aus Leder bestehen. Kunstleder ist für unsere Zwecke wertlos!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Günstige Reihenfolge beim Zusammennähen der Außentaschen:'''&lt;br /&gt;
Alle Einzelteile der Außentaschen fertig nähen.&lt;br /&gt;
Die Reflexionsbänder auf die Außentaschen nähen.&lt;br /&gt;
Die Außentaschen, die Bänder und die Halterungen mit ihren Verstärkungen auf die fertig ausgeschnittenen, aber noch nicht zusammengenähten Taschen aufnähen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am leichtesten sind die Hinterradtaschen zu nähen, dann kommen erst die Lowridertaschen und die Lenkertasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Versteifungsrohre:''' Die Laschen für die Versteifungen werden bei den Lowridertaschen innen, bei den Hinterradtaschen außen aufgenäht und am oberen Ende offen gelassen. Die Rohre werden erst, wenn die Tasche fertig ist, eingeschoben und die Lasche (am besten mit dem Reißverschlussfusserl) eingenäht. Die Enden der Strebenlaschen am Hinterrad müssen außen mit Lederfleckerln verstärkt werden. (Um Lederfleckerln aufzunähen, gibt es spezielle Ledernadeln für die Maschine, sie können aber au7ch leicht mit der Hand angenäht werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Befestigungslaschen für die Lederriemen:''' An der Innenseite der Tasche wird ein Flicken (Größe laut Zeichnung) doppelt genommener Markisenstoff sauber eingenäht, um die Belastung gut auf eine große Fläche zu verteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Lederriemen:''' Stärkeres Leder ist dafür günstig (ca. 2,5 bis 3mm stark), 16mm breit und 12 bis 15cm lang. Die Riemen werden einfach mit stärkeren Doppelhohlnieten an die Schnallen genietet. Doppelhohlnieten gibt es im Baumarkt, stärkere Lederreste hat auch jeder Schuster, falls sie nicht am billigsten Weg aufgetrieben werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Außentaschen:''' Oben etwas breiter als unten, damit hineingesteckte Dinge leichter herausgenommen werden können. Wenn sie oben und unten gleich breit sind, klemmen die Sachen leichter fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alurohre:''' Ein Durchmesser von 12mm reicht leicht aus. Die Enden werden ca. 1cm kürzer als nötig abgeschnitten, in die glatt gefeilten Enden werden abgerundete Holzstoppel aus trockenem Holz (damit sie sich nicht lockern) hineingesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lenkertasche'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die innere Kartentasche und die innere Lenkertasche sind herausnehmbar, nur die wasserdichte Schichte des Deckels ist fix eingenäht. Die kleine Tasche am Deckel ist, wie alle Außentaschen, nicht wasserdicht, vor starkem Regen muss daher, wenn nötig, empfindlicher Inhalt anders verstaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innentasche hat innen an der Rückseite ein wasserdichtes Fach mit Reißverschluss für Pass, Kreditkarten und Reservegeld. Wer für diebstahlsgefährdete Regionen vorsorgen möchte, kann in dieser Bauart auch auf der Außenseite anderer Innentaschen Fächer aufkleben oder –nähen, vielleicht bleiben sie ja bei einem Überfall unentdeckt, und der Räuber zieht mit den gefundenen Wertsachen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kartentasche ist nicht am Rand an die Lenkertasche angenäht, sondern, wie aus der Zeichnung zu sehen, weiter innen. Dadurch wird sie nicht flachgedrückt, die Karten lassen sich so leichter herausnehmen und hinein schieben. &lt;br /&gt;
Halterung der Lenkertasche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3mm-Bandaluminium, die Enden müssen rund gebogen werden, auch alle Kanten und Ecken sauber gerundet, um das Scheuern zu verhindern. Lasche: am besten aus dünnem Nirosta-Blech, wie es z.B. in alten Topfdeckeln zu finden ist. Die Lasche wird am besten mit Blindnieten befestigt, 3mm-Schrauben gehen aber auch. Der Bügel wird zwischen Deckel und Tasche eingenäht, an den Enden bilden die Schlaufenhalterungen gleichzeitig Verstärkungen für den Bügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Halterungsteil, der am Lenker befestigt wird, lässt sich am besten aus einem alten Bremsgriff herstellen (siehe Zeichnung), in den ein Stück Eisenblech von 2-3mm Stärke eingepasst wird. Wenn der Bremsgriff nicht auf den Lenker passen sollte, weil der Durchmesser zu klein ist, kann statt der originalen Klemme einen Streifen Blech (siehe oben, Topfdeckel) eine längere gebastelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Lowridertaschen:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Taschen sind mit Tubus Tara, Blackburn und Bor Yueh kompatibel, andere Lowrider habe ich nicht. Wenn du einen anderen Lowrider verwendest, musst du vielleicht die kleine Halterungstasche etwas verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befestigung: Die Taschen werden mit den Halterungstaschen von unten über den Unterteil des Lowriders geschoben, oben werden sie mit Lederriemen fixiert. Dadurch bleiben sie auch bei starker Belastung immer stabil.&lt;br /&gt;
Die genauen Maße müssen am Lowrider überprüft werden, bevor die Bänder für die Lederriemen angenäht werden. Dazu näht man/frau erst die kleine Halterungstasche auf die Rückwand der Tasche, schiebt sie auf den Lowrider und schaut, ob die eingezeichneten Positionen für die Bänder stimmen, notfalls werden sie etwas korrigiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Hinterradtaschen:'''&lt;br /&gt;
Der zusätzliche Spanngurt mit dem Band in der Mitte ist nicht unbedingt nötig, bringt aber große Vorteile: Locker gestellt kann die Tasche daran getragen werden, während der Fahrt können Kleidungsstücke oder Handtücher außen angeklemmt und so getrocknet werden. Auf meiner letzten Italientour habe ich dieses Band benützt, um den Hundeprügel griffbereit zu transportieren.&lt;br /&gt;
Dieses Band hilft auch, den Wickelverschluss dicht zu halten, wenn die Tasche besonders voll gepackt ist.&lt;br /&gt;
Scheuerschutz:&lt;br /&gt;
Er ist nur bei manchen Gepäckträgern, bei denen viel seitlicher Druck auf der mittleren Strebe besteht, sinnvoll. Er besteht aus einem Fleckerl etwas stärkerem Leder, unter dem sich ein Stückerl Alu-Blech befindet, um den Druck zu verteilen. Die genaue Lage kann nur am Rad herausgefunden werden, ev. lässt sich auch eine kürzere Testfahrt ohne Scheuerschutz durchführen, um zu schauen, ob er überhaupt nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Gepäckträger für die Lenkertasche:'''&lt;br /&gt;
Entweder kaufen: erspart Arbeit.&lt;br /&gt;
Oder selbst bauen: spart Geld und Gewicht.&lt;br /&gt;
Material: v.a. alte Schistöcke aus Alu oder 12mm-Alurohre (kosten nicht viel), je nach Typ ein Rest 2-3mm-Alublech (rechtzeitig im Altmetall oder bei einer Schlosserei suchen anfangen!)&lt;br /&gt;
Wenn der Träger nicht auf den Tubus-Lowrider aufgesetzt wird, funktioniert er genauso gut ohne diesem, es werden nur die senkrechten Streben zu den Gabelscheiden verlängert.&lt;br /&gt;
Beim Biegen werden die Rohre nicht geknickt, sondern im Schraubstock um einen dicken Bohrer oder Eisenstab gebogen, so wird eine zu hohe Punktbelastung vermieden. Auch zum Flachpressen von Enden ist der Bohrer nützlich, damit es keine scharfe Kante gibt, an der das Rohr brechen würde.&lt;br /&gt;
Der Träger wird hinten mit einem Stück Alu-Blech (2-3mm) an der Gabel montiert. Dieses Blech wird am besten mit Blindnieten an das Rohr des Trägers angenietet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Verstärkung für den Bor Yueh:'''&lt;br /&gt;
Nachdem mir mein Blackburn (spannungsfrei montiert) ohne einem einzigem km Radtour gebrochen ist (!), habe ich für meine Alltagsräder den Bor Yueh genommen, mit einer simplen Verstärkung der unteren Befestigung hat er auch  mehrtägige Radtouren in rauem Gelände problemlos überstanden. Das dafür nötige Bandeisen lässt sich z.B. leicht aus einem alten Fensterbeschlag ausbauen. Es muss nur genau der Form des Lowriders nachgebogen werden, um die Biegebelastung gleichmäßig übernehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu den Zeichnungen:'''&lt;br /&gt;
Ich kann keine perfekten, mit Zeichenprogramm hergestellten Zeichnungen anbieten. Sie sind auch nicht nötig. Meine privaten Entwürfe, nach denen ich die Taschen gebaut habe, sind noch unprofessioneller ausgefallen, was der Qualität der Taschen nicht geschadet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/514.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/515.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/516.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/517.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/518.png&lt;br /&gt;
http://radreise-forum.de/gallery/default/full/519.png&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
* [http://www.abus.de/| Abus]: Taschen aus Cordura und Kunstfasern&lt;br /&gt;
* [http://www.arkel-od.com/| Arkel]: Taschen aus Cordura mit bis zu 54l Volumen&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksengland.com/| Brooks]: Sehr hochpreisige Taschen aus Baumwolle/Leder in klassischem Design&lt;br /&gt;
* [http://www.carradice.co.uk/| Carradice]: Taschen aus Baumwolle/Leder und PVC&lt;br /&gt;
* [http://www.gillesberthoud.fr/| Gilles Berthoud]: Taschen aus Baumwolle/Leder im klassischen Design&lt;br /&gt;
* [[Ortlieb]]: Marktführer in Deutschland. Taschen aus PVC und Cordura&lt;br /&gt;
* [[VauDe]]&lt;br /&gt;
* [http://store.velo-orange.com/| Velo Orange]: Taschen aus Baumwolle/Leder im klassischen Design&lt;br /&gt;
* [http://mainstream-msx.de/start_js.php/| MSX]: Zuverlässige Taschen fürs Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Weblinks == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107778</id>
		<title>Hilleberg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Hilleberg&amp;diff=107778"/>
		<updated>2026-01-27T16:55:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Kuppel/Geodäten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Tunnelzelt.jpg|thumb|300px|Nammatj 3 GT]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Soulo.jpg|thumb|300px|Soulo]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Hilleberg-Akto.jpg|thumb|300px|Akto]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Hilleberg''' ist ein schwedischer Zelthersteller. Qualitativ und preislich sind die [[Zelt|Zelte]] im obersten Segment angesiedelt. Auch der Wiederverkaufswert ist hoch. Die meisten Zelte sind sturmsichere Ganzjahreszelte für langjährige Nutzung. Seit 2012 hat Hilleberg auch sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte im Angebot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Materialien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Außenzelt wird das silikonbeschichtete Ripstop-Nylon ''Kerlon'' verwendet, welches geringes Gewicht und hohe Reißfestigkeit besitzt und welches relativ geringe Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung aufweist. Nachteilig ist die Dehnung des Materials bei Feuchtigkeit, weshalb Tunnelzelte bei Regen durchhängen und nachgespannt werden müssen. Das Gewebe wird in drei verschiedenen Stärken eingesetzt: Kerlon 1800, Kerlon 1200 und Kerlon 1000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird bei Spezialzelten Kerlon SP verwendet, ein silikonbeschichtetes Polyester-Gewebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Ganzjahreszelte sind auch für extremstes Wetter in allen 4 Jahreszeiten ausgelegt. Die Außenzelte sind bis auf den Boden heruntergezogen, was aber auch nachteilig für die Belüftung ist. Insbesondere die Tunnelzelte bilden deshalb - abhängig von Luftfeuchtigkeit und Standort - oftmals viel Kondenswasser innen am Außenzelt. Es empfiehlt sich, bei gutem Wetter den Eingang etwas geöffnet zu lassen. Die Kuppelzelte mit dem ganz oben liegenden Lüfter sind bezüglich Kondenswasser günstiger. Ebenso das Akto, das an beiden Zeltenden sehr große Lüfter hat und einen dritten am Eingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilleberg teilt seine Zelte in vier Labels ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Black Label&lt;br /&gt;
:Black Label Zelte sind Ganzjahreszelte, bei denen die Robustheit und Zuverlässigkeit absolute Priorität hat. Daher haben sie ein etwas höheres Gewicht als andere Zelte. Sie werden häufig als Expeditionszelte eingesetzt. Bei den Black Label Zelten wird für das Außenzelt das Kerlon 1800-Gewebe eingesetzt, einem 40 den Ripstop-Nylon, das beidseitig mit 3 Lagen Silikon beschichtet ist. Auch das Innenzelt besteht aus einem 40 den Ripstop-Nylon, dieses ist wasserabweisend und atmugsaktiv imprägniert. Der Boden der Black Label Serie besteht aus einem 70 den Nylon, das 3fach PU-beschichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Red Label&lt;br /&gt;
:Red Label Zelte sind leichtere Ganzjahreszelte, die zwar durchaus unter extremen Wettersituationen eingesetzt werden können, aber aufgrund des leichteren Gewichts nicht über die absolute Robustheit der Black Label Zelte verfügen. Die Außenzelte der Red Label Zelte werden aus Kerlon 1200 gefertigt, einem 30 den Ripstop-Nylon, wie Black Label ebenfalls beidseitig 3-lagig silikonbeschichtet. Das Innenzelt ist ebenfalls aus 30 den Nylon, ansonsten entsprechend Black Label. Der Boden wird aus 70 den Nylon gefertigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Yellow Label&lt;br /&gt;
:Yellow Label Zelte sind sehr leichte 3-Jahreszeiten-Zelte für Touren, bei denen keine extremen Wettersituationen erwartet werden. Das Außenzelt ist nicht bis zum Boden heruntergezogen, was die Belüftungsmöglichkeiten verbessert. Beim Yellow Label sind Beschichtungen von Zelt und Boden ebenfalls entsprechend dem Black Label, allerdings besteht das Außenzelt aus Kerlon 1000 (20 den Ripstop Nylon), das Innenzelt ebenfalls aus 20 den Ripstop Nylon und der Boden aus 50 den Nylon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Blue Label&lt;br /&gt;
:Blue Label Zelte sind spezialisierte Zelte wie Einwandzelte oder Gruppenzelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modelle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ganzjahreszelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tunnel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Endung GT steht für ein zusätzliches Zeltsegment (incl. eines zusätzlichen Gestängebogens), das die Apsis des jeweiligen Grundtypes verlängert. &lt;br /&gt;
* Akto (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Kaitum 2, Kaitum 3, Kaitum 2 GT, Kaitum 3 GT (Kerlon 1200, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Keron 3, Keron 4, Keron 3 GT, Keron 4 GT (Kerlon 1800, zwei Apsiden)&lt;br /&gt;
* Nallo 2, Nallo 3, Nallo 2 GT, Nallo 3 GT, Nallo 4, Nallo 4 GT (Kerlon 1200, eine Apsis)&lt;br /&gt;
* Nammatj 2, Nammatj 3, Nammatj 2 GT, Nammatj 3 GT (Kerlon 1800, eine Apsis)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kuppel/Geodäten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Soulo (Solozelt) &lt;br /&gt;
* Unna (Solozelt)&lt;br /&gt;
* Jannu (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Tarra (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Allak (2 oder 3 Personen)&lt;br /&gt;
* Staika (2 Personen)&lt;br /&gt;
* Saivo (3 Personen)&lt;br /&gt;
* Saitaris (4 Personen)&lt;br /&gt;
* Atlas (8 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Andere ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altai (6 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 3-Jahreszeiten-Zelte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anjan 2, Anjan 3, Anjan 2 GT, Anjan 3 GT&lt;br /&gt;
* Rogen (2 Personen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussionspunkte im Radreise-Forum ==&lt;br /&gt;
Kaum ein Zelthersteller entfacht im Radreise-Forum derart emotionsgeladene Diskussionen, immer wieder werden folgende Pro- und Contra-Aspekte der Hilleberg-Zelte aufgezählt: &lt;br /&gt;
=== Pro ===&lt;br /&gt;
* hohe Stabilität und Standfestigkeit bei starken Stürmen (Tunnelzelte bei Sturm mit wechselnden Windrichtungen nur bedingt)&lt;br /&gt;
* hohe Wasserdichtigkeit auch bei Starkregen&lt;br /&gt;
* schneller Aufbau&lt;br /&gt;
* Ganzjahreszelte, die auch Schneelasten tragen können.&lt;br /&gt;
* höchste Qualität auch bei kleinen Details&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Contra ===&lt;br /&gt;
* Kondenswasserproblematik, insbesondere bei den Tunnelzelten, hier insbesondere das Nallo (&amp;quot;Tropfsteinhöhle&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* schlechte Lüftungsmöglichkeiten, insbesondere beim Nallo&lt;br /&gt;
* hoher Preis&lt;br /&gt;
* Nachgiebigkeit des Zeltstoffes bei Regen bzw. hoher Luftfeuchtigkeit, die ein Durchhängen bewirkt und häufiges Nachspannen erfordert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesen Diskussionen wird allerdings oft nicht zwischen Merkmalen des Herstellers und Eigenschaften, die alle Zelte mit dem gleichen Material oder Schnitt betreffen unterschieden und der Hersteller steht aufgrund des hohen Preises besonders stark in der Kritik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bezüglich der Kondenswasserproblematik wird oft übersehen, dass man die Hillebergzelte nicht hermetisch verschließen sollte, sofern es das Wetter nicht unbedingt nötig macht. Bedingt durch das bis auf dem Boden herunter gezogene Außenzelt sind die Zelte für eine Belüftung auf geöffnete Lüfter mehr als 3-Jahreszeiten-Zelte angewiesen. Die Lüfter beim Akto sind z.B. mit einem dünnen, etwas luftdurchlässigen Netzstoff bezogen, der wirbelnden Schnee abhält. Schneit es nicht, kann man den Reißverschluss an den Endlüftern komplett öffnen (siehe Bild) und den oberen Lüfter bis zum Ende der Überdachung. Das Zelt ist trotzdem regendicht. Bei Schnee oder Regen mit Sturm sollte möglichst nur die dem Wind zugewandte Seite geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wikipedia|Hilleberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.hilleberg.se/de Offizielle Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ventil&amp;diff=107777</id>
		<title>Ventil</title>
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		<updated>2026-01-27T16:50:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(auch Fahrradventil oder  Schlauchventil)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe und Funktion ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ventil hat die Aufgabe, hereingepumpte Luft im Schlauch zu halten. Das klassische Fahrradventil ist ein Rückschlagventil. Ist der Druck von außen höher (von der Pumpe oder vom Kompressor), öffnet es und lässt Luft hereinströmen. Es verschließt sich selbsttätig. Das Ventil lässt sich, je nach Bauart, öffnen oder herausschrauben um die Luft auch wieder aus dem Schlauch abzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauarten und Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt vier Bauarten, die untereinander nicht kompatibel sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blitzventil oder auch Dunlopventil genannt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Blitzventil ist eine Weiterentwicklung des Dunlopventils. Das Dunlopventil war sehr einfach aufgebaut, hatte aber den Nachteil, dass man es mit einer Handpumpe nur sehr schwer aufpumpen konnte. Das Blitzventil ist vollkommen anders aufgebaut, lässt sich einfacher aufpumpen und  es passt  in den gleichen Ventilsitz. Lange Zeit war diese Bauart die verbreiteste in Deutschland. Das Ventil wird in den Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 8,3mm) gesteckt und mit einer Rändelüberwurfmutter gesichert. Daher ist es sehr leicht durch Abschrauben der Überwurfmutter und Lockern des Ventils die Luft aus dem Schlauch abzulassen oder gar das Ventil zu entwenden. Beim Aufpumpen öffnet der Überdruck der Pumpe das Ventil selbsttätig. Es verschließt sich ebenfalls selbsttätig. Für Laien ist dieses Ventil sehr einfach zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sclaverandventil/ Rennradventil/ französisches Ventil ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sclaverandventil ist sehr einfach aufgebaut, es sitzt in einem schmalerem Ventilsitz (für Felgenlochdurchmesser 6,5 mm) und ist deshalb die leichteste Ventilbauart. Es kann mit einer speziellen Überwurfmutter für den Ventilsitz auch in [[Felge|Felgen]] eingebaut werden, deren Ventilsitzloch 8,3 mm Durchmesser aufweist. Zum Ein- und Ausschrauben des Sclaverandventils in den Ventilsitz wird ein Gabelschlüssel benötigt. Es gibt aber auch Sclaverandventile die nicht herausgeschraubt werden können. Da das Ventil durch eine Rändelmutter gesichert wird, wird es von Laien oft fehlbedient. Bei dieser Bauart muss zum Ablassen der Luft das Ventil nicht ausgebaut werden. Einfach die Rändelmutter losschrauben und den Stift herein drücken und schon strömt die Luft heraus. Vor dem Aufpumpen ist es oft hilfreich, das Ventil durch hereindrücken des Stiftes kurz zu öffnen. Meistens passiert das von ganz alleine beim Aufsetzen der Pumpe an das Ventil. Wird eine Handpumpe zu weit über das Ventil geschoben, kann es sich nicht mehr selbsttätig verschließen. Dann strömt die hereingepumpte Luft wieder in die Pumpe zurück. Die Beinamen verraten, dass diese Bauart früher nur an Rennrädern oder Importfahrrädern (Frankreich war Jahrzehnte lang der größte Importeur hierzulande) Verwendung fand. Mittlerweile hat es sich bei den hochwertigeren Fahrrädern zum Standard entwickelt (Ausnahme MTB). Weitere Namen für diese Bauart sind Prestaventil, Reginaventil oder Schlauchreifenventil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schraderventil oder auch Autoventil genannt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Schraderventil nicht selbsttätig öffnet, ist es für Laien ohne Erfahrungen mit Kraftfahrzeugen komplizierter zu handhaben. Zum Ein- und Ausbauen des Schraderventils in den Ventilsitz wird ein spezieller geschlitzter Schraubendreher oder eine ''Schlüsselventilkappe'', die auf der Oberseite das entsprechende Profil trägt, verwendet. Schlüsselventilkappen sind am Tankstellen oder bei Reifenhändlern erhältlich. Zum Aufpumpen wird ein dafür ausgelegter Pumpenkopf (den es bei jeder Kfz-Luftpumpe gibt) oder ein Adapter benötigt, der den Stift im Ventil herunter drückt. Durch Hereindrücken dieses Stiftes kann die Luft auch ohne Demontage des Ventils abgelassen werden. Da beim Schraderventil der Sift beim Befüllen immer heruntergedrückt sein muss, benötigen Luftpumpen ein eigenes Rückschlagventil. Damit ist es einfach möglich, mit Hilfe eines Manometers (an der Luftpumpe) den Reifendruck zu messen. Mit dem Mountainbike fand auch das Schraderventil weite Verbreitung. Da die MTBs sehr großvolumige Reifen besitzen, ist es sehr mühsam dieses Volumen durch ein Blitz- oder Sclaverandventil in den Schlauch zu pumpen. An jeder Tankstelle sind Kompressoren verfügbar, mit denen man auf sehr einfache Weise den Schlauch mit dem großen Luftvolumen befüllen kann. Mittlerweile ist diese Bauart für alle Reifengrößen verfügbar, da der Ventilsitz den gleichen Durchmesser (für 8,3 mm Felgenbohrungen) wie beim Blitzventil hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Clik Valve (SCV) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ventil wurde von Schwalbe 2025 auf den Markt gebracht und zeichnet sich durch die sehr einfache Bedienung aus. Der Pumpenkopf wird aufgeklickt und dadurch ist kein Luftverlust möglich. Weiters ist der Luftdurchfluss in Verbindung mit Tubeless um 50% höher als bei herkömmlichen SV-Ventilen.&lt;br /&gt;
Es gibt Umrüstkits für SV und DV Ventile und Adapter für das AV Ventil. Mittlerweile gibt es neben Butylschläuchen auch schon TPUSchläuche mit dem neuen Ventil.&lt;br /&gt;
Es können auch die meisten Pumpen mit SV Köpfen weiterverwendet, denn maximalen Komfort hat man allerdings mit einem speziellen Pumpenkopf bzw. ist auch ein Adapter erhältlich. Die misten Hersteller haben mittlerweile auch spezielle Mini- und Standpumpen dem Schwalbe Clik Valve im Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ventiladapter == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:VentiladapterAV-SV.jpg|thumb|250px|Ventiladapter von Prestapumpe auf Sclaverandventil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine Pumpe für einen bestimmten Ventiltyp mit einem anderen Ventiltyp verwenden zu können, gibt es Ventiladapter, die auf das Ventil aufgeschraubt werden: Schraderpumpe auf Sclaverandventil und Schraderpumpe auf Dunlopventil.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=107776</id>
		<title>Campingkocher</title>
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		<updated>2026-01-27T16:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller von Benzinkochern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Kocher''' ist ein Ausrüstungsgegenstand zum Erwärmen von Nahrungsmitteln. Mit einer Flamme werden dabei das Kochgeschirr und die Nahrungsmittel erhitzt, wobei neben Kochen auch andere Zubereitungsarten wie z.B. Braten, Dünsten, usw. möglich sind.&lt;br /&gt;
Kriterien, nach denen man einen Kocher auswählen kann, sind:&lt;br /&gt;
*Brennstoffe (und deren Verfügbarkeit im Reiseland)&lt;br /&gt;
*Leistung&lt;br /&gt;
*Standsicherheit&lt;br /&gt;
*Handhabung&lt;br /&gt;
*Gewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
Im Forum hat es schon viele Diskussionen um den besten Kocher mit langen Debatten um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Brennstoffe (Brennspiritus, Benzin, Flüssiggas, seltener Petroleum noch seltener Diesel) gegeben. Die immer wieder auftauchende Frage nach der Bezeichnung für die verschiedenen Brennstoffe in verschiedenen Ländern beantwortet die Internetseite [http://fuel.papo-art.com/ fuel.papo-art.com]. Primus hat ebenfalls eine [http://www.primus.eu/knowhow/fuel-i-pedia Fuel-i-pedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfügbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Frage, welcher Brennstoff verwendet werden kann, spielt auch die Verfügbarkeit eine Rolle. Insbesondere in Ländern, in denen Campingurlaube nicht üblich oder für die Bevölkerung nicht finanzierbar sind, sind spezielle Kocherbrennstoffe kaum zu bekommen. Was man immer bekommt, sind die verschiedenen Treibstoffe für Fahrzeuge. In solchen Ländern haben sich deshalb Benzinkocher bewährt. Inzwischen gibt es auch sogenannte Multifuelkocher, die mit vielen verschiedenen Brennstoffen betrieben werden können. Durch Austausch der Brenndüse können diese Kocher teilweise alles von Gas über Benzin bis zu Diesel oder Kerosin verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brennwert ===&lt;br /&gt;
Standardbrennstoffe haben feststehende &amp;quot;spezifische Heizwerte&amp;quot;. Damit ist die Wärmemenge gemeint, die man mit jedem Gramm oder Liter dieses Brennstoffes erzeugen kann. Dieser Wert ist bei jeder Brennstoffsorte konstant, unabhängig davon, in welchem Kocher er verbrannt wird. Der spezifische Heizwert von Spiritus (Alkohol) ist etwa halb so hoch wie bei den fossilen Brennstoffen. Um die gleiche Menge Tee zu kochen, wird also etwa doppelt so viel Brennspiritus wie Benzin benötigt (oder der Brenner müßte einen Wirkungsgrad haben, der doppelt so hoch liegt wie der Benzinbrenner). Wenn also Brennspiritus genauso so teuer ist wie Benzin, ist das Teekochen mit Spiritus etwa doppelt so teuer wie mit Benzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die physikalische Maßeinheit für die Wärmemenge ist die Kilowattstunde (kWh). Eine Kilowattstunde ist die Wärmemenge, die z.B. eine elektrische Herdplatte mit einer Leistung von einem Kilowatt, (das ist ungefähr die ganz kleine Platte eines Haushaltsherdes) abgibt, wenn sie eine Stunde lang eingeschaltet ist (oder eine &amp;quot;normale&amp;quot; Herdplatte von 2kW, wenn sie eine halbe Stunde lang an ist). In den Tabellen sind diese verschiedenen Werte zusammen- und gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betrachtung fällt sicher auch auf, daß ein besonders leistungstarker Kocher mit einer Nennleistung von z.B. 3,5 oder 4 kW, wie er oft angeboten wird, zwangsläufig mehr Brennstoff verbrauchen muss (Wunderkocher gibt es nicht!). Der Vorteil solcher Kocher liegt darin, dass sie das Tee- (oder Abwasch)wasser in wenigen Minuten zum Kochen bringen können. Deutlich wird auch, dass man durch langsameres Erhitzen, z.B. mit halber Leistung, keinen Brennstoff sparen kann. Zur Essenzubereitung, zum Garen von Speisen ist eine so hohe Leistung meist unnötig. Sie führt nur zum schnellen Anbrennen der Speisen, vor allem bei den dünnwandigen Campingtöpfen. Da ist die gute Regelbarkeit eines Brenners im untersten Leistungsbereich viel wichtiger (&amp;quot;Fortkochen&amp;quot;). Hier wiederum wird man mit gut regelbaren Brennern ganz erheblich weniger Brennstoff benötigen. Bei schlecht regelbaren Brennern kann man sich damit behelfen, den Topf oder die Pfanne ab und an weg zu nehmen oder höher zu stellen, während der Brenner weiter Brennstoff verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Spezifischer Heizwert '''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spezifischer Heizwert der &amp;quot;üblichen&amp;quot; Brennstoffe: mit Berücksichtigung der Dichte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Heizwert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspiritus || ca. 07,00 kWh/kg x 0,79kg/l = 5,54 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca. 12,00 kWh/kg x 0,76kg/l = 9,28 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 11,90 kWh/kg x 0,80 kg/l = 9,52 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 11.90 kWh/kg x 0,86 kg/l = 10,23 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flüssiggas || ca. 12,80 kWh/kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
''' Masse (g) / Energie (kWh) '''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Leistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 440g Kartusche || 5,63kWh = Tara204g = 36g(Tara) / kWh = 114,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 220g Kartusche || 2,81kWh = Tara160g = 56g(Tara) / kWh = 134,3g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stechkartusche 190g || 2,43kWh = Tara 090g = 37g(Tara) / kWh = 115,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Brennspriritus 1L(PE-Fl) || 5,54kWh = Tara105g = 19g (Tara) / kWh = 161,6g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Waschbenzin 1L (Alu-Fl.) || 12,0kWh = Tara205g = 17g(Tara) / kWh = 098,9g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sagen für sich alleine auch nicht alles, weil man das jeweilige ganze Kochsystem betrachten muss: Als Vergleichsgröße wird hier das Aufkochen von insgesamt zwanzig Litern Wasser von einer Temperatur von 15°C (ist wie erwähnt eine Vergleichsgröße die Wirkunsgradunterschiede und Wärmeverluste ignoriert) betrachtet. Wasser hat eine sog. spezifische Wämekapazität von 4,18 Joule je Gramm und Grad Celsius. Um einen Liter Wasser also um die 85°C zu erwärmen ist eine Energie von ewa 355,3KJ =~0,1kWh erforderlich. Für das Aufkochen von zwanzig Litern Wasser also zwei kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür braucht man:&lt;br /&gt;
0,36l Spiritus = 285g oder&lt;br /&gt;
0.22l Benzin = 164g oder&lt;br /&gt;
Den Spiritus verfeuere ich im kleinen Trangia-Set= 900g +285g Spiritus= 1185g Kochgwicht ges.&lt;br /&gt;
Das Benzin verfeuere ich z.b. im MSR Wisperlite = 455g (inkl Tankflasche) + ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja und jetzt hab' ich grad keine Energie und Zeit mehr zum weiterrechnen ... Ingenieure, Abiturienten, Techniker vor! und den Rechenansatz weiterführen oder besseren vorstellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Bei den Kosten für das Erhitzen der Nahrung ist zum geringen Anteil der Brennwert maßgebend (siehe oben) zum größeren Anteil dagegen die Form, in der die Treibstoffe angeboten werden. Bei Gaskartuschen muss stets die Kartusche mitgezahlt werden. Kartuschem mit Schraubverschluss sind dabei teurer als Stechkartuschen. Zusätzlich ist Gas aufgrund der Reinheit teurer als Tankstellenbenzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten (Preise in Norddeutschland, Drogerie-Discounter. In Campingläden, Tankstellen=doppelter Preis!)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Kosten pro Menge || Kosten pro kWh&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspritus || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,28 - 0,36 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca, 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 1,45 €/Liter || ca 0,15 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche Coleman || 6,62 €/440g = 15,05 €/kg || 1,17 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche, blau, Ventil || 8,16 €/450g = 18,13 €/kg || 1,41 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Blaue Kartusche, Stechdorn || 1,79 €/190g = 9,42 €/kg || 0,74 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Coleman-Kartusche, Stechdorn || 1,00 €/190g = 5,26 €/kg || 0,41 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
No-name Kartuschen gibt es bei gleichem Nutzen noch günstiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundinfo: Fa Coleman hat vor einigen Jahren die europ. &amp;quot;Camping-Gaz&amp;quot; aufgekauft, seitdem haben alle Stechdorn-Kartuschen ein einheitliches Maß, davor gab es Probleme mit &amp;quot;No-Name&amp;quot; in &amp;quot;blauen&amp;quot; Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Flüssiggas noch ein paar Anmerkungen: Es hat einen spezifischen Heizwert von ca. 12,8 kWh/kg. Dieser ist bei Propan und Butan praktisch gleich (Der oft erwähnte Unterschied -&amp;quot;Butan hat je m³ den höheren Heizwert&amp;quot;-, entsteht aus dem unterschiedlichen spez. Gewicht von Propan und Butan, da beides aber nicht nach Volumen sondern nach Masse (Gewicht) gehandelt wird ist's unerheblich). Der Hinweis in vielen Globetrotterläden und Katalogen, dass diese oder jene Mischung &amp;quot;eine höhere Leistung bewirkt&amp;quot; ist schlicht Unfug. Kartuschen mit reinem Butan funktionieren bei Temperaturen unter null aber schlicht nicht, weil das Gas dann flüssig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter für die Verwendung beim Wandern oder Radeln dürfte da neben den Kosten das Gewicht je transportierter kWh Heiz-/ Kochleistung sein.&lt;br /&gt;
Zudem sollte man natürlich die ökologischen Kosten nicht unbeachtet lassen, da eine übliche Gaskartusche nicht wiederbefüllt wird, und damit ein Einwegprodukt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die Brennstoffe werden im Kocher mehr oder weniger vollständig verbrannt, wobei auch Schadstoffe entstehen, die man einatmen kann, bzw. die sich bei offenem Topf oder Pfanne im Essen anlagern können.&lt;br /&gt;
Am saubersten verbrennt Gas, das meist aus ein oder zwei Gassorten großer Reinheit besteht. Treibstoffe wie Benzin oder Diesel sind Gemische verschiedener Stoffe, die teilweise noch mit Zusatzstoffen für den Betrieb der Motoren versehen sind. Bei der Verbrennung enstehen verschiedene Schadstoffe und Ruß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kochertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benzinkocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprituskocher ===&lt;br /&gt;
Der klassische Spirituskocher ist der sogenannte Sturmkocher von [[Trangia]]. Als preiswerte und meist auch gewichtssparende Alternative gibt es eine Vielzahl von Selbstbaulösungen für Spirituskocher. [http://zenstoves.net/] [http://www.fairoutdoor.de/ausruestung/recycling-outdoor-dosenkocher] Ein Nachteil von Spirituskochern ist, dass die meisten Modelle bei sehr niedrigen Temperaturen nicht oder nur schlecht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaskocher ===&lt;br /&gt;
Gaskocher sind einfach und gut zu handhaben (bei Feuchtigkeit können sie aber auch mal eine Stichflamme produzieren, daher ggf. erst draußen anzünden). Für den klassischen Gaskartuschenkocher mit sogenanten Stechkartuschen gibt es in den üblichen Urlaubsländern auch überall problemlos und meist auch günstig Kartuschen. Laut Wikipedia ist das Stechkartuschen-System sogar weltweit nahezu überall zu finden, wo es Gaskartuschen gibt. Gaskartuschen gibt es aber nicht überall. Von verschiedenen Firmen gibt es auch ein Schraubkartuschensystem, dass laut Wikipedia vor allem in den skandinavischen Ländern, aber auch in Mitteleuropa zu finden ist. Die Firma ''Campingaz'' produziert Kocher für Bajonettkartuschen, die laut Wikipedia hauptsächlich in Frankreich und Südeuropa aber auch in Deutschland ohne Probleme erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multifuel-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multifuel-Kocher können verschiedene Brennstoffe nutzen. Diese sind meist Benzin, Diesel, Kerosin/Petroleum und Gas. Um von einem Brennstoff auf einen anderen zu wechseln, muss man die Brenndüsen austauschen, da diese je nach Brennstoff einen unterschiedlichen Durchmesser besitzen.&lt;br /&gt;
Als Treibstoffbehälter steht eine Flasche für Brennflüssigkeiten zur Verfügung, bei Gasnutzung kann man eine Schraubgaskartusche direkt an die Zuleitung schrauben.&lt;br /&gt;
Sie eignen sich insbesondere in Gebieten, in denen man nur schwer an die üblichen Kocherbrennstoffe herankommt. In Gebieten mit Camping- oder Bergsteigerinfrastruktur kann man dagegen das saubere Gas nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Hobo&amp;quot;-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht i.d.R. aus einem Metallgefäß, welches mit brennbarem Material aus der Natur (Holz, Zapfen, Dung) befeuert wird. Dabei können durch den entstehenden Kamineffekt durchaus gute Heizleistungen erreicht werden. Ein solches Gerät lässt sich kostengünstig betreiben und herstellen (z.B aus einer Konservenbüchse oder zweckentfremdeten [http://www.youtube.com/watch?v=jAFLiT_smRg/ Haushaltsgegenständen]. Auch ist die Befeuerung mittels Spirituskochereinsatz möglich, weshalb sich Hobokocher quasi auch zu den Multifuelbrennern zählen lassen. Der entfallende Brennstofftransport stellt einen weiteren Vorteil dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Benzinkochern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Brunton&lt;br /&gt;
* [http://coleman.com/ Coleman]&lt;br /&gt;
* [http://fire-maple.com/ Fire-Maple]&lt;br /&gt;
* [https://firemaplegear.com/products/lava-multi-fuel-backpacking-stove Kovea]&lt;br /&gt;
* [http://cascadedesigns.com/msr/ MSR]&lt;br /&gt;
* [http://optimus.se/ Optimus]&lt;br /&gt;
* [https://primusequipment.com/ Primus]&lt;br /&gt;
* [https://sotooutdoors.eu Soto]&lt;br /&gt;
* Russenkocher (&amp;quot;Primus&amp;quot; Touristskij, Schmel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle erstmal der Hinweis auf den feuersicheren Umgang. Wenn möglich weg von brennbaren Materialien gehen. Was besonders bei Benzinkochern nötig ist, da sie ein teils großflammiges Vorfeuern fordern.&lt;br /&gt;
Eine enorme Senkung des Verbrauchs und ein angenehmeres, weil kontrollierteres Kochen hat man bei ausreichendem Windschutz. Bei längeren Reisen ist das Mehrgewicht eines selbstgebastelten Windschutzes aus dickerem Aluminium (wie von Grillschalen) geringer als das einer größeren Benzinmenge.&lt;br /&gt;
Kalten Gaskartuschen fehlt oftmals der Druck, um befriedigende Ergebnisse zu erbringen. Will man dann dennoch kochen, hilft es die Kartusche mit Körperwärme aufzuwärmen, z.B. vielleicht mit in den Schlafsack zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=107775</id>
		<title>Campingkocher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=107775"/>
		<updated>2026-01-27T16:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller von Benzinkochern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Kocher''' ist ein Ausrüstungsgegenstand zum Erwärmen von Nahrungsmitteln. Mit einer Flamme werden dabei das Kochgeschirr und die Nahrungsmittel erhitzt, wobei neben Kochen auch andere Zubereitungsarten wie z.B. Braten, Dünsten, usw. möglich sind.&lt;br /&gt;
Kriterien, nach denen man einen Kocher auswählen kann, sind:&lt;br /&gt;
*Brennstoffe (und deren Verfügbarkeit im Reiseland)&lt;br /&gt;
*Leistung&lt;br /&gt;
*Standsicherheit&lt;br /&gt;
*Handhabung&lt;br /&gt;
*Gewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
Im Forum hat es schon viele Diskussionen um den besten Kocher mit langen Debatten um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Brennstoffe (Brennspiritus, Benzin, Flüssiggas, seltener Petroleum noch seltener Diesel) gegeben. Die immer wieder auftauchende Frage nach der Bezeichnung für die verschiedenen Brennstoffe in verschiedenen Ländern beantwortet die Internetseite [http://fuel.papo-art.com/ fuel.papo-art.com]. Primus hat ebenfalls eine [http://www.primus.eu/knowhow/fuel-i-pedia Fuel-i-pedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfügbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Frage, welcher Brennstoff verwendet werden kann, spielt auch die Verfügbarkeit eine Rolle. Insbesondere in Ländern, in denen Campingurlaube nicht üblich oder für die Bevölkerung nicht finanzierbar sind, sind spezielle Kocherbrennstoffe kaum zu bekommen. Was man immer bekommt, sind die verschiedenen Treibstoffe für Fahrzeuge. In solchen Ländern haben sich deshalb Benzinkocher bewährt. Inzwischen gibt es auch sogenannte Multifuelkocher, die mit vielen verschiedenen Brennstoffen betrieben werden können. Durch Austausch der Brenndüse können diese Kocher teilweise alles von Gas über Benzin bis zu Diesel oder Kerosin verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brennwert ===&lt;br /&gt;
Standardbrennstoffe haben feststehende &amp;quot;spezifische Heizwerte&amp;quot;. Damit ist die Wärmemenge gemeint, die man mit jedem Gramm oder Liter dieses Brennstoffes erzeugen kann. Dieser Wert ist bei jeder Brennstoffsorte konstant, unabhängig davon, in welchem Kocher er verbrannt wird. Der spezifische Heizwert von Spiritus (Alkohol) ist etwa halb so hoch wie bei den fossilen Brennstoffen. Um die gleiche Menge Tee zu kochen, wird also etwa doppelt so viel Brennspiritus wie Benzin benötigt (oder der Brenner müßte einen Wirkungsgrad haben, der doppelt so hoch liegt wie der Benzinbrenner). Wenn also Brennspiritus genauso so teuer ist wie Benzin, ist das Teekochen mit Spiritus etwa doppelt so teuer wie mit Benzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die physikalische Maßeinheit für die Wärmemenge ist die Kilowattstunde (kWh). Eine Kilowattstunde ist die Wärmemenge, die z.B. eine elektrische Herdplatte mit einer Leistung von einem Kilowatt, (das ist ungefähr die ganz kleine Platte eines Haushaltsherdes) abgibt, wenn sie eine Stunde lang eingeschaltet ist (oder eine &amp;quot;normale&amp;quot; Herdplatte von 2kW, wenn sie eine halbe Stunde lang an ist). In den Tabellen sind diese verschiedenen Werte zusammen- und gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betrachtung fällt sicher auch auf, daß ein besonders leistungstarker Kocher mit einer Nennleistung von z.B. 3,5 oder 4 kW, wie er oft angeboten wird, zwangsläufig mehr Brennstoff verbrauchen muss (Wunderkocher gibt es nicht!). Der Vorteil solcher Kocher liegt darin, dass sie das Tee- (oder Abwasch)wasser in wenigen Minuten zum Kochen bringen können. Deutlich wird auch, dass man durch langsameres Erhitzen, z.B. mit halber Leistung, keinen Brennstoff sparen kann. Zur Essenzubereitung, zum Garen von Speisen ist eine so hohe Leistung meist unnötig. Sie führt nur zum schnellen Anbrennen der Speisen, vor allem bei den dünnwandigen Campingtöpfen. Da ist die gute Regelbarkeit eines Brenners im untersten Leistungsbereich viel wichtiger (&amp;quot;Fortkochen&amp;quot;). Hier wiederum wird man mit gut regelbaren Brennern ganz erheblich weniger Brennstoff benötigen. Bei schlecht regelbaren Brennern kann man sich damit behelfen, den Topf oder die Pfanne ab und an weg zu nehmen oder höher zu stellen, während der Brenner weiter Brennstoff verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Spezifischer Heizwert '''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spezifischer Heizwert der &amp;quot;üblichen&amp;quot; Brennstoffe: mit Berücksichtigung der Dichte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Heizwert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspiritus || ca. 07,00 kWh/kg x 0,79kg/l = 5,54 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca. 12,00 kWh/kg x 0,76kg/l = 9,28 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 11,90 kWh/kg x 0,80 kg/l = 9,52 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 11.90 kWh/kg x 0,86 kg/l = 10,23 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flüssiggas || ca. 12,80 kWh/kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
''' Masse (g) / Energie (kWh) '''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Leistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 440g Kartusche || 5,63kWh = Tara204g = 36g(Tara) / kWh = 114,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 220g Kartusche || 2,81kWh = Tara160g = 56g(Tara) / kWh = 134,3g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stechkartusche 190g || 2,43kWh = Tara 090g = 37g(Tara) / kWh = 115,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Brennspriritus 1L(PE-Fl) || 5,54kWh = Tara105g = 19g (Tara) / kWh = 161,6g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Waschbenzin 1L (Alu-Fl.) || 12,0kWh = Tara205g = 17g(Tara) / kWh = 098,9g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sagen für sich alleine auch nicht alles, weil man das jeweilige ganze Kochsystem betrachten muss: Als Vergleichsgröße wird hier das Aufkochen von insgesamt zwanzig Litern Wasser von einer Temperatur von 15°C (ist wie erwähnt eine Vergleichsgröße die Wirkunsgradunterschiede und Wärmeverluste ignoriert) betrachtet. Wasser hat eine sog. spezifische Wämekapazität von 4,18 Joule je Gramm und Grad Celsius. Um einen Liter Wasser also um die 85°C zu erwärmen ist eine Energie von ewa 355,3KJ =~0,1kWh erforderlich. Für das Aufkochen von zwanzig Litern Wasser also zwei kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür braucht man:&lt;br /&gt;
0,36l Spiritus = 285g oder&lt;br /&gt;
0.22l Benzin = 164g oder&lt;br /&gt;
Den Spiritus verfeuere ich im kleinen Trangia-Set= 900g +285g Spiritus= 1185g Kochgwicht ges.&lt;br /&gt;
Das Benzin verfeuere ich z.b. im MSR Wisperlite = 455g (inkl Tankflasche) + ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja und jetzt hab' ich grad keine Energie und Zeit mehr zum weiterrechnen ... Ingenieure, Abiturienten, Techniker vor! und den Rechenansatz weiterführen oder besseren vorstellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Bei den Kosten für das Erhitzen der Nahrung ist zum geringen Anteil der Brennwert maßgebend (siehe oben) zum größeren Anteil dagegen die Form, in der die Treibstoffe angeboten werden. Bei Gaskartuschen muss stets die Kartusche mitgezahlt werden. Kartuschem mit Schraubverschluss sind dabei teurer als Stechkartuschen. Zusätzlich ist Gas aufgrund der Reinheit teurer als Tankstellenbenzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten (Preise in Norddeutschland, Drogerie-Discounter. In Campingläden, Tankstellen=doppelter Preis!)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Kosten pro Menge || Kosten pro kWh&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspritus || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,28 - 0,36 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca, 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 1,45 €/Liter || ca 0,15 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche Coleman || 6,62 €/440g = 15,05 €/kg || 1,17 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche, blau, Ventil || 8,16 €/450g = 18,13 €/kg || 1,41 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Blaue Kartusche, Stechdorn || 1,79 €/190g = 9,42 €/kg || 0,74 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Coleman-Kartusche, Stechdorn || 1,00 €/190g = 5,26 €/kg || 0,41 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
No-name Kartuschen gibt es bei gleichem Nutzen noch günstiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundinfo: Fa Coleman hat vor einigen Jahren die europ. &amp;quot;Camping-Gaz&amp;quot; aufgekauft, seitdem haben alle Stechdorn-Kartuschen ein einheitliches Maß, davor gab es Probleme mit &amp;quot;No-Name&amp;quot; in &amp;quot;blauen&amp;quot; Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Flüssiggas noch ein paar Anmerkungen: Es hat einen spezifischen Heizwert von ca. 12,8 kWh/kg. Dieser ist bei Propan und Butan praktisch gleich (Der oft erwähnte Unterschied -&amp;quot;Butan hat je m³ den höheren Heizwert&amp;quot;-, entsteht aus dem unterschiedlichen spez. Gewicht von Propan und Butan, da beides aber nicht nach Volumen sondern nach Masse (Gewicht) gehandelt wird ist's unerheblich). Der Hinweis in vielen Globetrotterläden und Katalogen, dass diese oder jene Mischung &amp;quot;eine höhere Leistung bewirkt&amp;quot; ist schlicht Unfug. Kartuschen mit reinem Butan funktionieren bei Temperaturen unter null aber schlicht nicht, weil das Gas dann flüssig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter für die Verwendung beim Wandern oder Radeln dürfte da neben den Kosten das Gewicht je transportierter kWh Heiz-/ Kochleistung sein.&lt;br /&gt;
Zudem sollte man natürlich die ökologischen Kosten nicht unbeachtet lassen, da eine übliche Gaskartusche nicht wiederbefüllt wird, und damit ein Einwegprodukt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die Brennstoffe werden im Kocher mehr oder weniger vollständig verbrannt, wobei auch Schadstoffe entstehen, die man einatmen kann, bzw. die sich bei offenem Topf oder Pfanne im Essen anlagern können.&lt;br /&gt;
Am saubersten verbrennt Gas, das meist aus ein oder zwei Gassorten großer Reinheit besteht. Treibstoffe wie Benzin oder Diesel sind Gemische verschiedener Stoffe, die teilweise noch mit Zusatzstoffen für den Betrieb der Motoren versehen sind. Bei der Verbrennung enstehen verschiedene Schadstoffe und Ruß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kochertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benzinkocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprituskocher ===&lt;br /&gt;
Der klassische Spirituskocher ist der sogenannte Sturmkocher von [[Trangia]]. Als preiswerte und meist auch gewichtssparende Alternative gibt es eine Vielzahl von Selbstbaulösungen für Spirituskocher. [http://zenstoves.net/] [http://www.fairoutdoor.de/ausruestung/recycling-outdoor-dosenkocher] Ein Nachteil von Spirituskochern ist, dass die meisten Modelle bei sehr niedrigen Temperaturen nicht oder nur schlecht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaskocher ===&lt;br /&gt;
Gaskocher sind einfach und gut zu handhaben (bei Feuchtigkeit können sie aber auch mal eine Stichflamme produzieren, daher ggf. erst draußen anzünden). Für den klassischen Gaskartuschenkocher mit sogenanten Stechkartuschen gibt es in den üblichen Urlaubsländern auch überall problemlos und meist auch günstig Kartuschen. Laut Wikipedia ist das Stechkartuschen-System sogar weltweit nahezu überall zu finden, wo es Gaskartuschen gibt. Gaskartuschen gibt es aber nicht überall. Von verschiedenen Firmen gibt es auch ein Schraubkartuschensystem, dass laut Wikipedia vor allem in den skandinavischen Ländern, aber auch in Mitteleuropa zu finden ist. Die Firma ''Campingaz'' produziert Kocher für Bajonettkartuschen, die laut Wikipedia hauptsächlich in Frankreich und Südeuropa aber auch in Deutschland ohne Probleme erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multifuel-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multifuel-Kocher können verschiedene Brennstoffe nutzen. Diese sind meist Benzin, Diesel, Kerosin/Petroleum und Gas. Um von einem Brennstoff auf einen anderen zu wechseln, muss man die Brenndüsen austauschen, da diese je nach Brennstoff einen unterschiedlichen Durchmesser besitzen.&lt;br /&gt;
Als Treibstoffbehälter steht eine Flasche für Brennflüssigkeiten zur Verfügung, bei Gasnutzung kann man eine Schraubgaskartusche direkt an die Zuleitung schrauben.&lt;br /&gt;
Sie eignen sich insbesondere in Gebieten, in denen man nur schwer an die üblichen Kocherbrennstoffe herankommt. In Gebieten mit Camping- oder Bergsteigerinfrastruktur kann man dagegen das saubere Gas nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Hobo&amp;quot;-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht i.d.R. aus einem Metallgefäß, welches mit brennbarem Material aus der Natur (Holz, Zapfen, Dung) befeuert wird. Dabei können durch den entstehenden Kamineffekt durchaus gute Heizleistungen erreicht werden. Ein solches Gerät lässt sich kostengünstig betreiben und herstellen (z.B aus einer Konservenbüchse oder zweckentfremdeten [http://www.youtube.com/watch?v=jAFLiT_smRg/ Haushaltsgegenständen]. Auch ist die Befeuerung mittels Spirituskochereinsatz möglich, weshalb sich Hobokocher quasi auch zu den Multifuelbrennern zählen lassen. Der entfallende Brennstofftransport stellt einen weiteren Vorteil dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Benzinkochern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Brunton&lt;br /&gt;
* [http://coleman.com/ Coleman]&lt;br /&gt;
* [http://fire-maple.com/ Fire-Maple]&lt;br /&gt;
* [http://kovea.com/ Kovea]&lt;br /&gt;
* [http://cascadedesigns.com/msr/ MSR]&lt;br /&gt;
* [http://optimus.se/ Optimus]&lt;br /&gt;
* [https://primusequipment.com/ Primus]&lt;br /&gt;
* [https://sotooutdoors.eu Soto]&lt;br /&gt;
* Russenkocher (&amp;quot;Primus&amp;quot; Touristskij, Schmel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle erstmal der Hinweis auf den feuersicheren Umgang. Wenn möglich weg von brennbaren Materialien gehen. Was besonders bei Benzinkochern nötig ist, da sie ein teils großflammiges Vorfeuern fordern.&lt;br /&gt;
Eine enorme Senkung des Verbrauchs und ein angenehmeres, weil kontrollierteres Kochen hat man bei ausreichendem Windschutz. Bei längeren Reisen ist das Mehrgewicht eines selbstgebastelten Windschutzes aus dickerem Aluminium (wie von Grillschalen) geringer als das einer größeren Benzinmenge.&lt;br /&gt;
Kalten Gaskartuschen fehlt oftmals der Druck, um befriedigende Ergebnisse zu erbringen. Will man dann dennoch kochen, hilft es die Kartusche mit Körperwärme aufzuwärmen, z.B. vielleicht mit in den Schlafsack zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=107774</id>
		<title>Campingkocher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=107774"/>
		<updated>2026-01-27T16:25:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller von Benzinkochern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Kocher''' ist ein Ausrüstungsgegenstand zum Erwärmen von Nahrungsmitteln. Mit einer Flamme werden dabei das Kochgeschirr und die Nahrungsmittel erhitzt, wobei neben Kochen auch andere Zubereitungsarten wie z.B. Braten, Dünsten, usw. möglich sind.&lt;br /&gt;
Kriterien, nach denen man einen Kocher auswählen kann, sind:&lt;br /&gt;
*Brennstoffe (und deren Verfügbarkeit im Reiseland)&lt;br /&gt;
*Leistung&lt;br /&gt;
*Standsicherheit&lt;br /&gt;
*Handhabung&lt;br /&gt;
*Gewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
Im Forum hat es schon viele Diskussionen um den besten Kocher mit langen Debatten um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Brennstoffe (Brennspiritus, Benzin, Flüssiggas, seltener Petroleum noch seltener Diesel) gegeben. Die immer wieder auftauchende Frage nach der Bezeichnung für die verschiedenen Brennstoffe in verschiedenen Ländern beantwortet die Internetseite [http://fuel.papo-art.com/ fuel.papo-art.com]. Primus hat ebenfalls eine [http://www.primus.eu/knowhow/fuel-i-pedia Fuel-i-pedia].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verfügbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Frage, welcher Brennstoff verwendet werden kann, spielt auch die Verfügbarkeit eine Rolle. Insbesondere in Ländern, in denen Campingurlaube nicht üblich oder für die Bevölkerung nicht finanzierbar sind, sind spezielle Kocherbrennstoffe kaum zu bekommen. Was man immer bekommt, sind die verschiedenen Treibstoffe für Fahrzeuge. In solchen Ländern haben sich deshalb Benzinkocher bewährt. Inzwischen gibt es auch sogenannte Multifuelkocher, die mit vielen verschiedenen Brennstoffen betrieben werden können. Durch Austausch der Brenndüse können diese Kocher teilweise alles von Gas über Benzin bis zu Diesel oder Kerosin verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brennwert ===&lt;br /&gt;
Standardbrennstoffe haben feststehende &amp;quot;spezifische Heizwerte&amp;quot;. Damit ist die Wärmemenge gemeint, die man mit jedem Gramm oder Liter dieses Brennstoffes erzeugen kann. Dieser Wert ist bei jeder Brennstoffsorte konstant, unabhängig davon, in welchem Kocher er verbrannt wird. Der spezifische Heizwert von Spiritus (Alkohol) ist etwa halb so hoch wie bei den fossilen Brennstoffen. Um die gleiche Menge Tee zu kochen, wird also etwa doppelt so viel Brennspiritus wie Benzin benötigt (oder der Brenner müßte einen Wirkungsgrad haben, der doppelt so hoch liegt wie der Benzinbrenner). Wenn also Brennspiritus genauso so teuer ist wie Benzin, ist das Teekochen mit Spiritus etwa doppelt so teuer wie mit Benzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die physikalische Maßeinheit für die Wärmemenge ist die Kilowattstunde (kWh). Eine Kilowattstunde ist die Wärmemenge, die z.B. eine elektrische Herdplatte mit einer Leistung von einem Kilowatt, (das ist ungefähr die ganz kleine Platte eines Haushaltsherdes) abgibt, wenn sie eine Stunde lang eingeschaltet ist (oder eine &amp;quot;normale&amp;quot; Herdplatte von 2kW, wenn sie eine halbe Stunde lang an ist). In den Tabellen sind diese verschiedenen Werte zusammen- und gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betrachtung fällt sicher auch auf, daß ein besonders leistungstarker Kocher mit einer Nennleistung von z.B. 3,5 oder 4 kW, wie er oft angeboten wird, zwangsläufig mehr Brennstoff verbrauchen muss (Wunderkocher gibt es nicht!). Der Vorteil solcher Kocher liegt darin, dass sie das Tee- (oder Abwasch)wasser in wenigen Minuten zum Kochen bringen können. Deutlich wird auch, dass man durch langsameres Erhitzen, z.B. mit halber Leistung, keinen Brennstoff sparen kann. Zur Essenzubereitung, zum Garen von Speisen ist eine so hohe Leistung meist unnötig. Sie führt nur zum schnellen Anbrennen der Speisen, vor allem bei den dünnwandigen Campingtöpfen. Da ist die gute Regelbarkeit eines Brenners im untersten Leistungsbereich viel wichtiger (&amp;quot;Fortkochen&amp;quot;). Hier wiederum wird man mit gut regelbaren Brennern ganz erheblich weniger Brennstoff benötigen. Bei schlecht regelbaren Brennern kann man sich damit behelfen, den Topf oder die Pfanne ab und an weg zu nehmen oder höher zu stellen, während der Brenner weiter Brennstoff verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Spezifischer Heizwert '''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spezifischer Heizwert der &amp;quot;üblichen&amp;quot; Brennstoffe: mit Berücksichtigung der Dichte:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Heizwert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspiritus || ca. 07,00 kWh/kg x 0,79kg/l = 5,54 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca. 12,00 kWh/kg x 0,76kg/l = 9,28 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 11,90 kWh/kg x 0,80 kg/l = 9,52 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 11.90 kWh/kg x 0,86 kg/l = 10,23 kWh/l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flüssiggas || ca. 12,80 kWh/kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
''' Masse (g) / Energie (kWh) '''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Leistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 440g Kartusche || 5,63kWh = Tara204g = 36g(Tara) / kWh = 114,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 220g Kartusche || 2,81kWh = Tara160g = 56g(Tara) / kWh = 134,3g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stechkartusche 190g || 2,43kWh = Tara 090g = 37g(Tara) / kWh = 115,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Brennspriritus 1L(PE-Fl) || 5,54kWh = Tara105g = 19g (Tara) / kWh = 161,6g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Waschbenzin 1L (Alu-Fl.) || 12,0kWh = Tara205g = 17g(Tara) / kWh = 098,9g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sagen für sich alleine auch nicht alles, weil man das jeweilige ganze Kochsystem betrachten muss: Als Vergleichsgröße wird hier das Aufkochen von insgesamt zwanzig Litern Wasser von einer Temperatur von 15°C (ist wie erwähnt eine Vergleichsgröße die Wirkunsgradunterschiede und Wärmeverluste ignoriert) betrachtet. Wasser hat eine sog. spezifische Wämekapazität von 4,18 Joule je Gramm und Grad Celsius. Um einen Liter Wasser also um die 85°C zu erwärmen ist eine Energie von ewa 355,3KJ =~0,1kWh erforderlich. Für das Aufkochen von zwanzig Litern Wasser also zwei kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür braucht man:&lt;br /&gt;
0,36l Spiritus = 285g oder&lt;br /&gt;
0.22l Benzin = 164g oder&lt;br /&gt;
Den Spiritus verfeuere ich im kleinen Trangia-Set= 900g +285g Spiritus= 1185g Kochgwicht ges.&lt;br /&gt;
Das Benzin verfeuere ich z.b. im MSR Wisperlite = 455g (inkl Tankflasche) + ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja und jetzt hab' ich grad keine Energie und Zeit mehr zum weiterrechnen ... Ingenieure, Abiturienten, Techniker vor! und den Rechenansatz weiterführen oder besseren vorstellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Bei den Kosten für das Erhitzen der Nahrung ist zum geringen Anteil der Brennwert maßgebend (siehe oben) zum größeren Anteil dagegen die Form, in der die Treibstoffe angeboten werden. Bei Gaskartuschen muss stets die Kartusche mitgezahlt werden. Kartuschem mit Schraubverschluss sind dabei teurer als Stechkartuschen. Zusätzlich ist Gas aufgrund der Reinheit teurer als Tankstellenbenzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten (Preise in Norddeutschland, Drogerie-Discounter. In Campingläden, Tankstellen=doppelter Preis!)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Kosten pro Menge || Kosten pro kWh&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspritus || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,28 - 0,36 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca, 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 1,45 €/Liter || ca 0,15 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche Coleman || 6,62 €/440g = 15,05 €/kg || 1,17 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche, blau, Ventil || 8,16 €/450g = 18,13 €/kg || 1,41 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Blaue Kartusche, Stechdorn || 1,79 €/190g = 9,42 €/kg || 0,74 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Coleman-Kartusche, Stechdorn || 1,00 €/190g = 5,26 €/kg || 0,41 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
No-name Kartuschen gibt es bei gleichem Nutzen noch günstiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundinfo: Fa Coleman hat vor einigen Jahren die europ. &amp;quot;Camping-Gaz&amp;quot; aufgekauft, seitdem haben alle Stechdorn-Kartuschen ein einheitliches Maß, davor gab es Probleme mit &amp;quot;No-Name&amp;quot; in &amp;quot;blauen&amp;quot; Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Flüssiggas noch ein paar Anmerkungen: Es hat einen spezifischen Heizwert von ca. 12,8 kWh/kg. Dieser ist bei Propan und Butan praktisch gleich (Der oft erwähnte Unterschied -&amp;quot;Butan hat je m³ den höheren Heizwert&amp;quot;-, entsteht aus dem unterschiedlichen spez. Gewicht von Propan und Butan, da beides aber nicht nach Volumen sondern nach Masse (Gewicht) gehandelt wird ist's unerheblich). Der Hinweis in vielen Globetrotterläden und Katalogen, dass diese oder jene Mischung &amp;quot;eine höhere Leistung bewirkt&amp;quot; ist schlicht Unfug. Kartuschen mit reinem Butan funktionieren bei Temperaturen unter null aber schlicht nicht, weil das Gas dann flüssig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter für die Verwendung beim Wandern oder Radeln dürfte da neben den Kosten das Gewicht je transportierter kWh Heiz-/ Kochleistung sein.&lt;br /&gt;
Zudem sollte man natürlich die ökologischen Kosten nicht unbeachtet lassen, da eine übliche Gaskartusche nicht wiederbefüllt wird, und damit ein Einwegprodukt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die Brennstoffe werden im Kocher mehr oder weniger vollständig verbrannt, wobei auch Schadstoffe entstehen, die man einatmen kann, bzw. die sich bei offenem Topf oder Pfanne im Essen anlagern können.&lt;br /&gt;
Am saubersten verbrennt Gas, das meist aus ein oder zwei Gassorten großer Reinheit besteht. Treibstoffe wie Benzin oder Diesel sind Gemische verschiedener Stoffe, die teilweise noch mit Zusatzstoffen für den Betrieb der Motoren versehen sind. Bei der Verbrennung enstehen verschiedene Schadstoffe und Ruß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kochertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benzinkocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprituskocher ===&lt;br /&gt;
Der klassische Spirituskocher ist der sogenannte Sturmkocher von [[Trangia]]. Als preiswerte und meist auch gewichtssparende Alternative gibt es eine Vielzahl von Selbstbaulösungen für Spirituskocher. [http://zenstoves.net/] [http://www.fairoutdoor.de/ausruestung/recycling-outdoor-dosenkocher] Ein Nachteil von Spirituskochern ist, dass die meisten Modelle bei sehr niedrigen Temperaturen nicht oder nur schlecht funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaskocher ===&lt;br /&gt;
Gaskocher sind einfach und gut zu handhaben (bei Feuchtigkeit können sie aber auch mal eine Stichflamme produzieren, daher ggf. erst draußen anzünden). Für den klassischen Gaskartuschenkocher mit sogenanten Stechkartuschen gibt es in den üblichen Urlaubsländern auch überall problemlos und meist auch günstig Kartuschen. Laut Wikipedia ist das Stechkartuschen-System sogar weltweit nahezu überall zu finden, wo es Gaskartuschen gibt. Gaskartuschen gibt es aber nicht überall. Von verschiedenen Firmen gibt es auch ein Schraubkartuschensystem, dass laut Wikipedia vor allem in den skandinavischen Ländern, aber auch in Mitteleuropa zu finden ist. Die Firma ''Campingaz'' produziert Kocher für Bajonettkartuschen, die laut Wikipedia hauptsächlich in Frankreich und Südeuropa aber auch in Deutschland ohne Probleme erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multifuel-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multifuel-Kocher können verschiedene Brennstoffe nutzen. Diese sind meist Benzin, Diesel, Kerosin/Petroleum und Gas. Um von einem Brennstoff auf einen anderen zu wechseln, muss man die Brenndüsen austauschen, da diese je nach Brennstoff einen unterschiedlichen Durchmesser besitzen.&lt;br /&gt;
Als Treibstoffbehälter steht eine Flasche für Brennflüssigkeiten zur Verfügung, bei Gasnutzung kann man eine Schraubgaskartusche direkt an die Zuleitung schrauben.&lt;br /&gt;
Sie eignen sich insbesondere in Gebieten, in denen man nur schwer an die üblichen Kocherbrennstoffe herankommt. In Gebieten mit Camping- oder Bergsteigerinfrastruktur kann man dagegen das saubere Gas nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &amp;quot;Hobo&amp;quot;-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besteht i.d.R. aus einem Metallgefäß, welches mit brennbarem Material aus der Natur (Holz, Zapfen, Dung) befeuert wird. Dabei können durch den entstehenden Kamineffekt durchaus gute Heizleistungen erreicht werden. Ein solches Gerät lässt sich kostengünstig betreiben und herstellen (z.B aus einer Konservenbüchse oder zweckentfremdeten [http://www.youtube.com/watch?v=jAFLiT_smRg/ Haushaltsgegenständen]. Auch ist die Befeuerung mittels Spirituskochereinsatz möglich, weshalb sich Hobokocher quasi auch zu den Multifuelbrennern zählen lassen. Der entfallende Brennstofftransport stellt einen weiteren Vorteil dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Benzinkochern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Brunton&lt;br /&gt;
*[http://coleman.com/ Coleman]&lt;br /&gt;
*[http://fire-maple.com/ Fire-Maple]&lt;br /&gt;
*[http://kovea.com/ Kovea]&lt;br /&gt;
*[http://cascadedesigns.com/msr/ MSR]&lt;br /&gt;
*[http://optimus.se/ Optimus]&lt;br /&gt;
*[http://www.primus.eu/ Primus]&lt;br /&gt;
*[http://www.snowpeak.com/stoves/backpacking.html/ Snow Peak]&lt;br /&gt;
* Russenkocher (&amp;quot;Primus&amp;quot; Touristskij, Schmel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle erstmal der Hinweis auf den feuersicheren Umgang. Wenn möglich weg von brennbaren Materialien gehen. Was besonders bei Benzinkochern nötig ist, da sie ein teils großflammiges Vorfeuern fordern.&lt;br /&gt;
Eine enorme Senkung des Verbrauchs und ein angenehmeres, weil kontrollierteres Kochen hat man bei ausreichendem Windschutz. Bei längeren Reisen ist das Mehrgewicht eines selbstgebastelten Windschutzes aus dickerem Aluminium (wie von Grillschalen) geringer als das einer größeren Benzinmenge.&lt;br /&gt;
Kalten Gaskartuschen fehlt oftmals der Druck, um befriedigende Ergebnisse zu erbringen. Will man dann dennoch kochen, hilft es die Kartusche mit Körperwärme aufzuwärmen, z.B. vielleicht mit in den Schlafsack zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=107773</id>
		<title>Nabendynamo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=107773"/>
		<updated>2026-01-27T16:20:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Nabendynamo''' ist ein [[:Kategorie:Dynamo|Dynamo]] der sich in der Vorderradnabe befindet und mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt.&lt;br /&gt;
In erster Linie dient der Dynamo zur Versorgung der Lichtanlage des Fahrrades. (Darüber hinaus kann der Dyamo auch zur Ladung von Mobiltelefonen, Akkus und anderer Stromverbraucher genutzt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider von Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind (gegenüber [[Seitenläuferdynamo|Seitenläuferdynamos]]) unanfälliger für Defekte, die durch Nässe, Schmutz oder falsche Einstellungen auftreten können. Sie gelten daher als zuverlässig und wartungsarm. &lt;br /&gt;
* Der Wirkungsgrad von Nabendynamos ist meist höher als der von Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Hochwertige Nabendynamos verursachen im Betrieb kaum bis gar keine Laufgeräusche.&lt;br /&gt;
* Auch bei nicht eingeschaltetem Licht können über den Nabendynamo mittels einer externen Schaltung Verbraucher mit Strom versorgt werden (z. B. Akkuladegerät).&lt;br /&gt;
* Nabendynamos ermöglichen den Einsatz von Sensorscheinwerfern, die bei Dämmerung/Dunkelheit automatisch das Licht einschalten.&lt;br /&gt;
* Mechanisch abschaltbare Nabendynamos (wie z. B. der Renak Enparlite 2) setzen in abgeschaltetem Zustand dem Vortrieb keinen Induktionswiderstand entgegen; die Nabe läuft dann so leichtgängig wie eine solche ohne Dynamo.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind unabhängig von Anlötteilen zur Dynamobefestigung und ebenfalls von Dynamolaufflächen am Reifen (nicht bei allen Reifen vorhanden -&amp;gt; uneingeschränkte Reifenauswahl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
* Ein Nabendynamo lässt sich nicht so ohne weiteres nachrüsten. Dazu muss das Vorderrad entweder neu eingespeicht oder komplett gewechselt werden.&lt;br /&gt;
* Obwohl es einen immer größeren Markt für Nabendynamos gibt, sind Nabendynamos weiterhin meist teuerer als herkömmliche Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind meist schwerer als eine Seitendynamo-Variante in Kombination mit einer herkömmlichen Nabe.&lt;br /&gt;
* Außer bei den mechanisch abschaltbaren Modellen ist der Laufwiderstand von Nabendynamos generell größer als der einer Vorderradnabe ohne Dynamo.&lt;br /&gt;
* Wenn mehrere [[:Kategorie:Laufrad|Laufräder]] im Wechsel am Fahrrad genutzt werden sollen, fällt mit einem Wechsel des Laufrades die Lichtversorgung des Fahrrades aus, sofern sich nicht in jedem der Wechsellaufräder eine Dynamonabe befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl des passenden Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Aspekte für einen Nabendynamo sind Effizienz, Gewicht, Bauqualität und natürlich Preis. Jeder hat eine andere Gewichtung für diese Kategorien und sie können nicht alle immer ermittelt werden, besonders Bauqualität und Effizienz. Hier wird versucht, die gängigsten und wichtigsten Modelle aufzulisten und zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Eine Grundfrage beim Kauf ist auch, ob irgendwann (oder natürlich sofort) eine Scheibenbremse geplant ist. Falls ja, nimmt man einen Nabendynamo mit Scheibenbremsaufnahme. Diesen kann man für beide Bremsenarten verwenden (Scheiben- und Felgenbremse). Einen Nabendynamo ohne Scheibenbremsaufnahme kann man für Scheibenbremsen nicht verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9; border-collapse: collapse; margin: 1em 0;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! Speichen &lt;br /&gt;
! Gewicht (Herstellerangaben, ohne Spannachse)&lt;br /&gt;
! Varianten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
! Preis ca.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Novatec'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EDH-1&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 785 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*Eingebauter Überspannungsschutz (ältere Version ohne?)&lt;br /&gt;
*Vergleichsweise sehr hohes Gewicht&lt;br /&gt;
|30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Renak'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enparlite 2&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 400 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*komplett abschaltbar, mit Getriebe, in ausgeschaltetem Zustand keinerlei Induktionswiderstand&lt;br /&gt;
*bei eingeschaltetem Dynamo vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme und leicht summendes Laufgeräusch &lt;br /&gt;
| 150 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Sanyo'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NH-H27&lt;br /&gt;
|28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 567 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
|35 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Schmidts Original Nabendynamo (SON)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SON 28 klassik&lt;br /&gt;
| 32, 36, 40, 48&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 570 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Tandemversion mit verstärkten Achsen&lt;br /&gt;
*SON XS für schmale Gabeln&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*vielfach bewährt, häufig als Referenz für Nabendynamos angeführt&lt;br /&gt;
*geringe Verluste bei ausgeschaltetem Licht, vergleichsweise hohes Gewicht&lt;br /&gt;
*hohe Effizienz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| 170 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SON 28 &lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 440 g&lt;br /&gt;
460g (6-Loch), 430 g (center lock)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (center lock)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*steckerlos&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*2011 als neuer „Standard“ vorgestellt, bisher keine Erfahrungsberichte&lt;br /&gt;
*Leerlaufverluste lt. Hersteller ggü. SON 28 Klassik nochmals reduziert&lt;br /&gt;
| 200 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SONdelux&lt;br /&gt;
| 20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 390 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (center lock)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz/rot&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des SON 20R&lt;br /&gt;
*sehr verlustarm bei an- und ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*für alle Radgrößen offiziell nur in Verbindung mit Scheinwerfer „Edelux“ zugelassen&lt;br /&gt;
| 200 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SON 29S&lt;br /&gt;
| 24, 16:8, 16:16&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 390-410 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (center lock)&lt;br /&gt;
*schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*schlanker Dynamo für 29&amp;quot;&lt;br /&gt;
*höchste Effizienz&lt;br /&gt;
*integrierte SON Koax-Buchse für den SON Koax-Stecker&lt;br /&gt;
| 439 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Shimano'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-UR705-3D&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 477 g  (Herstellerangbe)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber, schwarz&lt;br /&gt;
*für 12 x 100 mm Stecksachse&lt;br /&gt;
*als DH-UR700-3D für Schnellspanner&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*sehr leicht&lt;br /&gt;
*Schrägkugel- und Konuslagern &lt;br /&gt;
*44 % effizienter als den DH-T8000 &lt;br /&gt;
| 100€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T8000-3D&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 503 g  (Herstellerangbe)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 75€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N80&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 480 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als DH-3D80 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
*als DH-T708 mit  E-Thru [[Nabenachse|Steckachse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Top-Modell von Shimano&lt;br /&gt;
*Aluminiumachse&lt;br /&gt;
*sehr verlustarm bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*gute Werte bei angeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
| 65 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T780 (XT)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 483 g&lt;br /&gt;
510 g (DH-T785)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als DH-T785 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 65 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T670 (LX)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 550 g&lt;br /&gt;
555g (DH-T675)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als DH-T675 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-T660, Modell 2013&lt;br /&gt;
| 55 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T660 (LX)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 546 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als DH-T665 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-S701 (Alfine)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 433 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*1,5 Watt-Ausführung&lt;br /&gt;
| 65 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-S501 (Alfine)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 565 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-S500&lt;br /&gt;
| 60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WH-S500-V-3D (Alfine)&lt;br /&gt;
| 20, 24&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ?g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als WH-S500-3D mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*nur komplett im Alfine Systemlaufrad&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N72&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 560 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als DH-3D72 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger der DH-3N70 und DH-3N71&lt;br /&gt;
*Verluste vergleichbar mit 3N80&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N71&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 675 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als DH-3D71 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Modell 2005, Nachfolger des DH-3N70, abgelöst durch DH-3N72&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N70&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 667 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Modell 2004, abgelöst durch DH-3N71&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-C3000-3N (Nexus)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 712 g (Schnellspanner)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Schnellspanner/Vollachse &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-3N31&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N31&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 685 g&lt;br /&gt;
(700g Vollachsversion ohne Hutmuttern)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Hohlachse&lt;br /&gt;
*als DH-3D32 auch mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000) &lt;br /&gt;
*als DH-3D37 auch mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock), Gewicht 650g&lt;br /&gt;
*als DH-3R31-NT mit Vollachse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-3N30, Modell 2014&lt;br /&gt;
*mittlere Verluste&lt;br /&gt;
*geschlossenes Spulengehäuse&lt;br /&gt;
| 30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N30&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 830 g&lt;br /&gt;
(920g Vollachsversion inkl. Hutmuttern)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse&lt;br /&gt;
*als DH-3D30 auch mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000) &lt;br /&gt;
*als DH-3D35 auch mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock)&lt;br /&gt;
*als DH-3R30/DH-3R35 auch mit Rollenbremse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*mittlere Verluste&lt;br /&gt;
*geschlossenes Spulengehäuse&lt;br /&gt;
*sehr hohes Gewicht&lt;br /&gt;
| 30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N20&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 830 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse &lt;br /&gt;
*mittlere Verluste&lt;br /&gt;
*Innenleben weitgehend baugleich mit 3N30&lt;br /&gt;
*offenes Spulengehäuse&lt;br /&gt;
*sehr hohes Gewicht&lt;br /&gt;
| 20 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HB-NX30&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 729 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*HB-NX32 mit &amp;quot;offenen&amp;quot; linken Nabenflansch&lt;br /&gt;
*HB-NX70 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse &lt;br /&gt;
*sehr hoher Leerlaufwiderstand&lt;br /&gt;
*hohes Gewicht&lt;br /&gt;
*nicht mehr in Produktion&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''SP-Dynamo (Shutter Precision)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|PV-8&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 390 g&lt;br /&gt;
410 g (PD-8)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
420 g (PD-8X/PL-8X)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*als PD-8 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
*als PL-8 mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock)&lt;br /&gt;
*als PD-8X mit QR15 Steckache (IS2000)&lt;br /&gt;
*als PL-8X mit QR15 Steckachse (Centerlock)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|100 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SV-9&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|309 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*auch mit 74 mm Einbaubreite erhältlich (SV-9-F/SV-9FB)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*ähnlich dem PV-8, jedoch kleinerer Durchmesser und nur mit 2,4 W (622/28&amp;quot;), für kleine Laufräder vorgesehen (3W bei 20&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SL-9&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|323 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SV-8&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|367 g&lt;br /&gt;
385 g (SD-8)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als SD-8 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
*auch mit 74 mm Einbaubreite erhältlich&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*baugleich mit PV-8/PD-8, jedoch nur mit 2,4 W, für kleine Laufräder vorgesehen&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|PV-7&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 680 g&lt;br /&gt;
690 g (PD-7)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*schwarz/silber&lt;br /&gt;
*als PD-7 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*am Dynamo komplett mechanisch abschaltbar&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SV-7&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 640 g&lt;br /&gt;
650 g (SD-7)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*schwarz/silber&lt;br /&gt;
*als SD-7 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*am Dynamo komplett mechanisch abschaltbar&lt;br /&gt;
*Bauartgleich mit PV-7/PD-7 jedoch nur mit 2,4 W, für kleine Laufräder vorgesehen&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''SRAM'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| i-light D7&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 565 g&lt;br /&gt;
594g (Scheibe), 602 (i-Brake)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz/rot&lt;br /&gt;
*mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*im Vergleich leicht höhere Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*gute Werte bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
| 60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| i-light D3&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 565 g&lt;br /&gt;
602 g (Vollachse), 640 g (i-Brake) &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse&lt;br /&gt;
*als N74 mit Einbaubreite 74 mm &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*im Vergleich leicht höhere Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*gute Werte bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
| 35 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''SR Suntour'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|DH-CT600&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ? g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*Eingebauter Überspannungsschutz bei 9 V&lt;br /&gt;
*aktuell nicht mehr im Programm (2012)&lt;br /&gt;
|60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Sturmey-Archer'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|X-FDD&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1220 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*Version in 2,4 W und 3 W&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse&lt;br /&gt;
*70mm Trommelbremse&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
|60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XL-FDD&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1350 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*Version in 2,4 W und 3 W&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse&lt;br /&gt;
*90 mm Trommelbremse&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
|70 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynohub&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1250 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*GH6 - 6 V/2 W&lt;br /&gt;
*GH8 - 8 V (bis 50er Jahre)&lt;br /&gt;
*GH12 - 12 V (1936)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Erster Nabendynamo&lt;br /&gt;
*Produktion bis frühe 80er Jahre&lt;br /&gt;
*auch in Kombination mit 3&amp;amp;4-Gang-Nabenschaltung fürs Hinterrad gebaut&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Supernova'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Infinity 8&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 660 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*grau/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (6loch)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*am Dynamo komplett mechanisch abschaltbar, dadurch sehr geringe Verluste bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*relativ neues Produkt, Praxiserfahrungen fehlen&lt;br /&gt;
*baugleich mit SP-Dynamos&lt;br /&gt;
| 200 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Infinity S&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 400 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*grau/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (CenterLock)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*relativ neues Produkt, Praxiserfahrungen fehlen&lt;br /&gt;
*baugleich mit SP-Dynamos&lt;br /&gt;
| 190 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wartung und Reparatur von Nabendynamos==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich läßt sich sagen, daß, mit Ausnahme von Shimano, alle Hersteller ihre Modelle mit eingepreßten Rillenkugellagern ausstatten. Diese sind im Betrieb wartungsfrei und werden im Reparaturfall komplett ausgetauscht. Ein Reparaturservice des Herstellers ist bislang von den Firmen Renak, Schmidt und Shutter Precision bekannt; hier kann der Nabendynamo zu Reparatur und Wartung eingeschickt  werden. Dabei ist zu beachten, daß der Renak Enparlite 2 wie auch Schmidts SON 28 Klassik den Vorteil bieten, im Reparaturfall das komplette Laufrad als Einheit belassen zu können, da das Nabengehäuse von der Seite her geöffnet wird, während die meisten anderen Nabendynamos zum Öffnen ausgespeicht werden müssen.&lt;br /&gt;
Auch Shutter Precision bietet auf seiner [http://www.sp-dynamo.com/Store.html Homepage] einen Kugellageraustauschservice an. Dazu ist die ausgespeichte Nabe nach Taiwan zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nabendynamos von Shimano sind mit herkömmlichen Konuslagern ausgestattet, welche im Gegensatz zu sonstigen Shimano-Naben nur bedingt zu Demontage und Wartung geeignet sind. So ist auf den technischen Explosionszeichnungen von Shimano die rechte Seite immer als unzerlegbare Einheit von Achse und Rotor dargestellt. Für technisch Versierte besteht dennoch die Möglichkeit, die Lagerseite zu öffnen, ggf. muß je nach Modell das Kontaktblech des Anschlußkabels abgelötet werden, um den Konus von der Achse zu lösen. Dabei sollte darauf geachtet werden, den dünnen, isolierten Draht, welcher den Pluspol des elektrischen Anschlusses mit Strom versorgt, nicht zu zerbrechen, bzw. die Isolierung zu beschädigen. Verschlissene Lagerteile und Ersatzrotoren können im Shimano-Service-Center nachbestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bebilderte Anleitung zur Wartung des älteren Shimano HB-NX30 findet sich [http://web.archive.org/web/20091026235408/http://de.geocities.com/hb_nx30/ hier] (deutsch), für den DH-3N71 bei [https://www.dropbox.com/s/r7g5tk9sxyi6wkf/Overhauling_Shimano_Dynamo_Hubs.pdf?dl=0 Trinity Bicycles] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfahrungen mit der Wartung eines DH-3N80 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BigDevil: Der Aufbau eines DH-3N80 ähnelt sehr stark dem eines DH-3N71, daher ist die Anleitung von Trinity Bicycles sehr empfehlenswert. Löten ist nicht erforderlich, aber wie in der Anleitung beschrieben muss darauf geachtet werden, beim Lösen der Konterung auf der Steckerseite ein Verdrehen des Steckeranschlusses zu verhindern, um das Kabel nicht zu beschädigen. In der Anleitung wird der (IMO verwirrende) Begriff &amp;quot;Drive side&amp;quot; verwendet - damit ist die Seite mit dem Anschluss für den Stecker gemeint. Theoretisch etwas einfacher als die in der Anleitung empfohlene, komplette Zerlegung des Dynamos sollte es sein, zunächst das Lager auf der Steckerseite zu öffnen, zu fetten und die Seite vollständig wieder zusammenzubauen. Anschließend kann auf der Nicht-Steckerseite das Lager geöffnet, gefettet und eingestellt werden. Dann wird auch kein 32mm Schlüssel benötigt. Etwas Vorsicht ist beim Kontern geboten, da die Aluachse etwas empfindlicher ist. Für die Reihenfolge und die richtige Seite der Teile (und der Dichtungen) ist es sinnvoll, diese auf Kabelbindern zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wartung wird ein 17mm Konusschlüssel und ein 17mm Schraubenschlüssel benötigt (alternativ zwei 17mm Konusschlüssel).&lt;br /&gt;
Für die Lagereinstellung ist ein Schraubstock hilfreich, um die Achse zu fixieren, da das Lagerspiel ansonsten nur im eingebauten Zustand des Laufrades geprüft werden kann. Es geht aber auch ohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller == &lt;br /&gt;
* [[SON]]&lt;br /&gt;
* [[Renak]]&lt;br /&gt;
* [[Shimano]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmey-Archer]]&lt;br /&gt;
* [[Supernova]]&lt;br /&gt;
* [http://www.sp-dynamo.com Shutter Precision]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Vergleich von Spannung und Wirkungsgrad div. Dynamos: [http://www.veloplus.ch/pdf/fachinformation/beleuchtung2010616151251.pdf VeloPlus 04/05]&lt;br /&gt;
* Testing the Efficiency of Generator Hubs (Vintagebicyclequarterly 2005): [https://web.archive.org/web/20140331143526/http://www.bikequarterly.com/VBQgenerator.pdf PDF engl.]&lt;br /&gt;
* Nabendynamos im Labortest: [http://fahrradzukunft.de/1/labortest-nabendynamos/ Fahrradzukunft 2006]&lt;br /&gt;
* Effizienzvergleich von Nabendynamos: [https://web.archive.org/web/20161020133436/http://www.nabendynamo.de:80/service/pdf/ar_01-02_2005.pdf Aktiv Radfahren 1-2/05]&lt;br /&gt;
* Testbericht aus 2007: [https://web.archive.org/web/20170315005912/http://www.nabendynamo.de/service/pdf/ar_11-12_2007.pdf Aktiv Radfahren]&lt;br /&gt;
* Testbericht aus 2008: [https://web.archive.org/web/20160411232416/http://www.nabendynamo.de:80/service/pdf/ar_11-12_2008.pdf Aktiv Radfahren]&lt;br /&gt;
* Neuerer Testbericht aus 2010: [https://web.archive.org/web/20160704141745/https://nabendynamo.de/service/pdf/ar_09-10_2010.pdf Aktiv Radfahren]&lt;br /&gt;
* Neue Nabendynamos im Vergleichstest: [http://fahrradzukunft.de/14/neue-nabendynamos-im-test/ Fahrradzukunft April 2012]&lt;br /&gt;
* SON Nabendynamos im Vergleichstest: [https://www.cyclingabout.com/son-29-s-dynamo-hub-lab-test/ cyclingabout.com - 05/2025]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynamo]][[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107772</id>
		<title>Anhänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107772"/>
		<updated>2026-01-27T16:11:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller von Fahrradanhänger (Kinderanhänger, Transport- Einkaufsanhänger) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Leichte Reiseanhänger ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell hast Du zwei Möglichkeiten: Einrädrige oder zweirädrige Anhänger.&lt;br /&gt;
Ein Einradanhänger ist schmal und relativ leicht. Er wird an beiden Seiten des Hinterrades am Rahmen befestigt. Dadurch kippt der Anhänger nur dann um, wenn das Zugrad ebenfalls mit umfällt.&lt;br /&gt;
Problematisch ist in der Regel die Kombination von Sachs/Sram Klickbox und Einradanhänger. Beispiele sind der Bob Yak bzw. Ibex, der Weber Monoporter und der Koga Miyata Chela (der allerdings nicht gerade leicht ist).&lt;br /&gt;
Neben den Einradanhängern gibt es auch kleine, flotte zweirädrige Anhänger. Sie sind auf Grund der zwei Räder in der Regel etwas schwerer und breiter, dafür aber auch kürzer.&lt;br /&gt;
In der Regel sind die zweirädrigen Anhänger seitlich auf der linken Seite des Hinterrades am Zugrad angekoppelt. Zusammen mit dem schmalen Radstand besteht dadurch eine erhöhte Kippgefahr. Beispiele: Vitelli Camping, Carry Freedom Y Frame, Burley Nomad, Radical Cyclone, Ausnahme stellt die Roland Carrie S Familie dar, die nicht nur tief, sondern auch höher am Gepäckträger gekuppelt werden können und damit fast nicht mehr zum Kippen gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oxtailbicycletrailers.com Oxtail bicycle trailers] bietet einen Einrad Fahrradanhänger an mit Federungssystem. Auf der Webseite gibt es ausserdem einen Artikel über grundsätzliche Prinzipien für das ziehen eines Anhängers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupplungen ==&lt;br /&gt;
Welche Version der Kupplung die richtige Variante ist, kommt sehr stark auf den Einsatzzweck an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anhänger, die sehr oft als Handkarren verwendet werden ===&lt;br /&gt;
Aus praktischen Gründen werden diese Anhänger gerne oben in der Nähe oder an der Sattelstütze befestigt.&lt;br /&gt;
Funktionell hat die Kupplungsvariante aber sehr viele Nachteile:&lt;br /&gt;
Bei starkem Bremsen drückt der Anhänger durch seinen hohen Koppelpunkt das Zugrad oben nach vorne, daß selbst bei einer einfachen Vorderradbremse das Hinterrad angehoben wird. Bei ungeübten Fahrern bzw. bei hohem Tempo kann das sehr schnell zum Sturz führen.&lt;br /&gt;
Wird die Kupplung an der Sattelstütze befestigt, sollte die Sattelstütze ausrechend stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shopper oder schmale zweirädrige Anhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden optimalerweise hinten am Gepäckträger bzw. mit einem ausladenden Gestell in dieser Gegend befestigt.&lt;br /&gt;
Durch die im Vergleich zum Anhängergesamtgewicht hohe Aufliegelast ist der Drang des Anhängers das Hinterrad zum Abheben zu bewegen deutlich geringer als bei den oben erwähnten schweren Anhängern.&lt;br /&gt;
Bei Shoppern kann das Gewicht aber relativ hoch liegen, weshalb es sehr wichtig ist, daß die Kupplung einen Schutz vorm Umkippen hat. Dies kann durch ein Dämpfungselement oder eine mechanische Blokierung geschehen.&lt;br /&gt;
Schmale zweirädrige Anhänger neigen bei Stufen (insb. in flott gefahrenen Kurven) gerne zum Kippen wenn sie wie im letzten Punkt beschrieben unten gekuppelt sind. Ist die Kupplung oben am Gepäckträger angebracht müsste sich der Schwerpunkt beim Kippen entgegen der Fahrtrichtung, also nach hinten oben bewegen. Dies würde der Fahrdynamik widersprechen, weshalb die Kippneigung so verringert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einradanhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden in der Regel links und rechts vom Hinterrad angekoppelt. Probleme gibt es allerdings durch diese Befestigungsweise bei den meisten Rädern mit einer Sram/Sachs Klickbox (rechts auf der Achse sitzend), da die Einradanhänger in der Regel direkt an der Achse befestigt werden. Ausnahme sind Räder mit verschiebbarem Rohloff-Ausfallende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle anderen Anhänger (Kinderanhänger, Lastenanhänger) ===&lt;br /&gt;
Alle weiteren Anhänger sollten unten links neben dem Hinterrad angekuppelt werden. Belastungstechnisch ist dies der günstigste Befestigungspunkt und auch von der Fahrdynamik ist man mit einem unten gekuppelten Anhänger bestens beraten. Ausnahmen sind nur sehr schmal gebaute Anhänger, diese können sich durch Bodenwellen o.Ä. angeregt auch mal aufs Dach legen. Normale Kinder- oder &amp;quot;schwere&amp;quot; Lastenanhänger neigen - zumindest beladen - erst sehr spät zum Kippen.&lt;br /&gt;
Schmale (Lasten-)Anhänger sind allerdings kritischer. Sie drehen sich gerne mal um ihre Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trailerbike und Liegerad ==&lt;br /&gt;
Auf die folgende (etwas gekürzte) Frage, wurde im Forum sehr ausführlich geantwortet:&lt;br /&gt;
es ist absehbar, daß unsere letzte Radreise mit Finn (Jahrgang Juni 2003) im Kinderanhänger spätestens 2007 stattfinden wird. Ein Hase &amp;quot;[[Trets]]&amp;quot; ist zwar angedacht, trotzdem denke ich (rechtzeitig) über eine Ergänzung oder Alternative nach. Glücklicherweise verfüge ich ein zweites, noch nicht fertig aufgebautes BEVO-Bike. Als relativ hohes Liegerad eignet es sich wahrscheinlich zur Kopplung mit einem Trailerbike*. Ich müßte nur das hintere Rahmenteil zur Aufnahme einer entsprechenden Kupplung modifizieren.&lt;br /&gt;
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Trailerbikes und vor allem mit deren Kupplungen? Sind die Kupplungen spielfrei? Genügt eine Dreigangnabe? Können zwei zusätzliche Ortliebs am Trailerbike befestigt werden ohne (die Kupplung) zu überlasten?&lt;br /&gt;
Welche Radreise-Erfahrungen habt Ihr mit Euren Kindern auf Trailerbikes gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu antwortete ich:&lt;br /&gt;
Zum Thema Trailerbike hab ich relativ viel Erfahrung, aber nicht am Liegerad. Wobei ich denke, das dürfte ziemlich egal sein, an welches Rad man den Trailer ankuppelt. Am Liegerad (Bevo ist natürlich relativ hoch) dürfte sich &amp;quot;nur&amp;quot; durch den höheren Schwerpunkt des Trailers im Vergleich zum Fahrer das Gezappel des Kindes deutlicher bemerkbar machen. Von daher würde ich persönlich sehr zum Trets tendieren.&lt;br /&gt;
Solls dennoch ein Upright sein, dann würde ich auf keinen Fall ein Modell wählen, das für die Sattelstütze gedacht ist. Bei Dir spielt es zwar keine Rolle, daß die Sattelstütze für solche Lasten nicht ausgelegt ist - Du hast ja keine und müsstest sowieso irgendwas bauen. Das Problem ist, daß durch die lange Deichsel das Trailerbike sehr weit nach innen ausschert, man eckt früher am Bordstein an, als man denkt. Günstiger ist meiner Meinung auf jeden Fall ein kürzeres Modell wie von Burley oder Roland (Ehemaliges Hoenig Add+Bike). Hier bekommst Du auf jeden Fall auch was qualitativ hochwertiges.&lt;br /&gt;
Wir haben ein Add+Bike. Wir sind in Summe sehr zufrieden - grade nachdems das Teil jetzt auch als 7-Gänger (Nabe) gibt. Bei längeren und flotteren Touren ist das wohl die beste Wahl - 3 Gänge waren uns viel zu wenig. Bei ner Nabenschaltung müssen die Kids nicht dran denken, daß sie nicht im Stand schalten dürfen etc. Der Gepäckträger, an dem das Rad befestigt wird, ist megaschwer und megastabil. Allerdings kippelt die Kupplung immer leicht im Gegenstück am Gepäckträger.&lt;br /&gt;
Das Burley ist leichter und flotter. Die Kupplung kippelt auch nicht. Allerdings hat es eine Kettenschaltung. Das überfordert in meinen Augen Kinder im entsprechenden Alter. Sie werden beim Anfahren im falschen Gang sein, im Stand schalten wollen etc.&lt;br /&gt;
Dritte Lösung wäre das [[Follow Me]]. Vorteil: Es wird an der Achse befestigt. (Könnte bei einer Sram Klickbox ein Problem sein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier darfst Du Dir selber das Rad raussuchen, die Befestigung ist an der Achse - sowas sollte Dein Reiselieger und Dein Bevo haben.&lt;br /&gt;
Das Kind kann auch mal solo fahren. Aber, ich hab überhaupt keine Erfahrung mit dem Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten: Taschen hinten sollten möglich sein.&lt;br /&gt;
Touren: Wir sind bis zu 80km am Tag mit der Kloa gefahren. Du solltest nur immer wieder ausreichend Pausen machen und für Unterhaltung sorgen. Ist Dein &amp;quot;Turbo&amp;quot; am dritten Rad fit und motiviert, dann kannst Du erstaunliche Tempi fahren. 25-30km/h waren bei uns in der Ebene auch auf längere Zeit machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worauf beim Fahren zu achten ist ==&lt;br /&gt;
Anfangs ist ein Rückspiegel zu empfehlen. Ohne ihn fühlt man sich an Engstellen doch sehr unsicher. Mit einiger Fahrpraxis wird dieser jedoch immer entbehrlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei schmalen oder leeren Anhängern ist die Kippgefahr nicht zu unterschätzen. Das Kritischste sind Stufen oder Bodenwellen innen in einer engeren Kurve. Das kurveninnere Rad kann abheben und der ganze Hänger nach außen umkippen.&lt;br /&gt;
Um dieser Neigung weitestgehend entgegenzuwirken sollte man den Hänger möglichst gleichmäßig beladen. Das heißt einzelne Kinder sollten, wenn möglich mittig im Hänger sitzen. Ist eine gleichmäßig Beladung nicht möglich (z.B. zwei unterschiedlich schwere Kinder) gehört das schwerere Kind immer auf die rechte Anhängerseite. Da so gut wie alle Kinderanhänger links am Hinterrad angekuppelt werden, ist bei dieser Gewichtsverteilung das Kippverhalten unkritischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anhänger kürzt gefahrene Kurven innen ab und bleibt nicht mittig hinter dem Zugrad. Solange das Fahrverhalten eines Anhängers noch nicht vertraut ist, sollte der Hänger in Kurven immer im Auge behalten werden (Spiegel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenbau Unterwegs ==&lt;br /&gt;
Im Netz findet man auch einige Seiten mit Anleitungen zum Eigenbau eines Anhängers. Die meisten davon sind allerdings recht groß und schwer und somit eher etwas für den Lastennahtransport als für einen Reiseradler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte auf Reisen allerdings doch einmal (vorrübergehend) das Bedürfnis nach einem Anhänger bestehen, so gibt es beispielsweise auf den Seiten von [http://www.carryfreedom.com Carry Freedom] eine Bauanleitung für einen &amp;quot;Bamboo Trailer&amp;quot;, welcher ohne viel Werkzeug recht einfach und schnell herzustellen ist und es erlaubt, auch einmal größere Lasten zu transportieren.&lt;br /&gt;
Die Konstruktion besteht aus aus einem Rahmen mit einer vorderen und hinteren Querstrebe und links und rechts je zwei Längsstreben, welche der Radaufnahme dienen und auf der linken Seite als Teil Deichsel verlängert sind. Eine kurze Querstrebe am vorderen Ende der Längsstreben vervollständigt dann die Deichsel und muß dann am Rahmen des Rades in der Nähe der Hinterradachse befestigt werden. Der Rahmen wird durch eine kreuzförmige Verspannung der Ecken stabilisiert.&lt;br /&gt;
Als Baumaterial können Holz, Bambus oder Eisenstangen dienen, welche miteinander verschraubt oder verknotet werden. Einzig für die Achsaufnahme werden vier Metallwinkel benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, bei der Konstruktion darauf zu achten, daß die Räder so parallel wie möglich befestigt zueinander stehen und auch beide Radachsen eine gedachte Achse bilden. Die Deichsel so konstruiert ist, daß der Anhänger so mittig wie möglich hinter dem Fahrrad läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahreigenschaften sind dann natürlich sehr stark abhängig von dem handwerklichen Geschick des Erbauers/der Erbauerin. Auch sollten einer solchen Konstruktion auf keinen Fall höhrere Geschwindigkeiten zugemutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pdeleuw.de/fahrrad/anhaenger-fakten.html Fakten zu Fahrradanhängern] &lt;br /&gt;
* [http://www.adfc.de/83_1 ADFC Länderinformationen] mit Informationen zur Benutzung von Fahrradanhängern in den jeweiligen Ländern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbstbauprojekte und Bauanleitungen===&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/bamboo.html Bauanleitung eine Anhänges] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/enhydra/node74.html Ausgeführte Idee eines Fahrradeinradanhängers] Einradanhänger&lt;br /&gt;
* [http://www.karstilo.net/hpv/fahrzeuge/rohrtrailer/index.php Einspuriger Trailer] ohne Schweißarbeiten realisiert&lt;br /&gt;
* [http://www.ligfiets.net/zelfbouwer/project.php?project_nr=346 Fahrrradanhänger mit Thule Dachbox für Autos] mit einem Volumen von 340 Liter. Montiert auf der Trolley Serie von der Fa. Roland&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=hAvHDaffU7s Auto Campinganhänger am Liegerad ;)] inkl. zweier Fahrradträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (Kinderanhänger, Transport- Einkaufsanhänger) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/ Carry Freedom -Transportanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.croozer.de Croozer]&lt;br /&gt;
* [https://www.hinterher.com Hinterher]&lt;br /&gt;
* [http://www.kidcar.com Kinderanhänger von Kidcar]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/anhaenger/kinderanhaenger/ Tout Terrain] einspurige Kinderanhänger&lt;br /&gt;
* [http://www.oxtailbicycletrailers.com Oxtail Bicycle Trailers]&lt;br /&gt;
* [http://www.weber-products.de/ Weber Technik GmbH]&lt;br /&gt;
* [https://www.wintherbikes.com/products/trikes-trailers/trikes-trailers/donkey Winther Donkey]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (für Radreisen) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.bobgear.com B.O.B Trailers]&lt;br /&gt;
* [http://www.huegelduebel.de/test_huegel2.html Hügeldübel Anhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.radicaldesign.nl Radicaldesign]&lt;br /&gt;
* [http://www.used-hq.de/used-website/german/produkte/Carry Freedom/carryfreedom-yframe-de.html Carryfreedom &amp;quot;y-frame&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.vitelli.ch/gallery/album/anhaenger/Camping_alle.pdf Vitelli Camping]&lt;br /&gt;
* [http://www.extrawheel.com/de/ Extrawheel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Kanu und Faltboothängern ===&lt;br /&gt;
* [https://www.hinterher.com Hinterher]&lt;br /&gt;
* [http://www.paddleboy.com/pages/product_pages/pb_flyer.html  PB Flyer,] a bike trailer for canoes and kayaks.&lt;br /&gt;
* [http://www.paddlecart.com/biketrailer.html Tagalongx] http://www.paddlecart.com/biketrailer.html&lt;br /&gt;
* [http://www.tonystrailers.com/kayak/ The Trayak]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhängern (&amp;quot;Sonderanfertigungen&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.midgetcampers.com.au/Products.htm Midgetcampers, Campinganhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.speedlobster.de/konzept.html Speedlobster, für den Campingeinsatz mit integriertem Zelt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107771</id>
		<title>Anhänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107771"/>
		<updated>2026-01-27T16:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller von Fahrradanhänger (Kinderanhänger, Transport- Einkaufsanhänger) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Leichte Reiseanhänger ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell hast Du zwei Möglichkeiten: Einrädrige oder zweirädrige Anhänger.&lt;br /&gt;
Ein Einradanhänger ist schmal und relativ leicht. Er wird an beiden Seiten des Hinterrades am Rahmen befestigt. Dadurch kippt der Anhänger nur dann um, wenn das Zugrad ebenfalls mit umfällt.&lt;br /&gt;
Problematisch ist in der Regel die Kombination von Sachs/Sram Klickbox und Einradanhänger. Beispiele sind der Bob Yak bzw. Ibex, der Weber Monoporter und der Koga Miyata Chela (der allerdings nicht gerade leicht ist).&lt;br /&gt;
Neben den Einradanhängern gibt es auch kleine, flotte zweirädrige Anhänger. Sie sind auf Grund der zwei Räder in der Regel etwas schwerer und breiter, dafür aber auch kürzer.&lt;br /&gt;
In der Regel sind die zweirädrigen Anhänger seitlich auf der linken Seite des Hinterrades am Zugrad angekoppelt. Zusammen mit dem schmalen Radstand besteht dadurch eine erhöhte Kippgefahr. Beispiele: Vitelli Camping, Carry Freedom Y Frame, Burley Nomad, Radical Cyclone, Ausnahme stellt die Roland Carrie S Familie dar, die nicht nur tief, sondern auch höher am Gepäckträger gekuppelt werden können und damit fast nicht mehr zum Kippen gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oxtailbicycletrailers.com Oxtail bicycle trailers] bietet einen Einrad Fahrradanhänger an mit Federungssystem. Auf der Webseite gibt es ausserdem einen Artikel über grundsätzliche Prinzipien für das ziehen eines Anhängers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupplungen ==&lt;br /&gt;
Welche Version der Kupplung die richtige Variante ist, kommt sehr stark auf den Einsatzzweck an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anhänger, die sehr oft als Handkarren verwendet werden ===&lt;br /&gt;
Aus praktischen Gründen werden diese Anhänger gerne oben in der Nähe oder an der Sattelstütze befestigt.&lt;br /&gt;
Funktionell hat die Kupplungsvariante aber sehr viele Nachteile:&lt;br /&gt;
Bei starkem Bremsen drückt der Anhänger durch seinen hohen Koppelpunkt das Zugrad oben nach vorne, daß selbst bei einer einfachen Vorderradbremse das Hinterrad angehoben wird. Bei ungeübten Fahrern bzw. bei hohem Tempo kann das sehr schnell zum Sturz führen.&lt;br /&gt;
Wird die Kupplung an der Sattelstütze befestigt, sollte die Sattelstütze ausrechend stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shopper oder schmale zweirädrige Anhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden optimalerweise hinten am Gepäckträger bzw. mit einem ausladenden Gestell in dieser Gegend befestigt.&lt;br /&gt;
Durch die im Vergleich zum Anhängergesamtgewicht hohe Aufliegelast ist der Drang des Anhängers das Hinterrad zum Abheben zu bewegen deutlich geringer als bei den oben erwähnten schweren Anhängern.&lt;br /&gt;
Bei Shoppern kann das Gewicht aber relativ hoch liegen, weshalb es sehr wichtig ist, daß die Kupplung einen Schutz vorm Umkippen hat. Dies kann durch ein Dämpfungselement oder eine mechanische Blokierung geschehen.&lt;br /&gt;
Schmale zweirädrige Anhänger neigen bei Stufen (insb. in flott gefahrenen Kurven) gerne zum Kippen wenn sie wie im letzten Punkt beschrieben unten gekuppelt sind. Ist die Kupplung oben am Gepäckträger angebracht müsste sich der Schwerpunkt beim Kippen entgegen der Fahrtrichtung, also nach hinten oben bewegen. Dies würde der Fahrdynamik widersprechen, weshalb die Kippneigung so verringert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einradanhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden in der Regel links und rechts vom Hinterrad angekoppelt. Probleme gibt es allerdings durch diese Befestigungsweise bei den meisten Rädern mit einer Sram/Sachs Klickbox (rechts auf der Achse sitzend), da die Einradanhänger in der Regel direkt an der Achse befestigt werden. Ausnahme sind Räder mit verschiebbarem Rohloff-Ausfallende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle anderen Anhänger (Kinderanhänger, Lastenanhänger) ===&lt;br /&gt;
Alle weiteren Anhänger sollten unten links neben dem Hinterrad angekuppelt werden. Belastungstechnisch ist dies der günstigste Befestigungspunkt und auch von der Fahrdynamik ist man mit einem unten gekuppelten Anhänger bestens beraten. Ausnahmen sind nur sehr schmal gebaute Anhänger, diese können sich durch Bodenwellen o.Ä. angeregt auch mal aufs Dach legen. Normale Kinder- oder &amp;quot;schwere&amp;quot; Lastenanhänger neigen - zumindest beladen - erst sehr spät zum Kippen.&lt;br /&gt;
Schmale (Lasten-)Anhänger sind allerdings kritischer. Sie drehen sich gerne mal um ihre Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trailerbike und Liegerad ==&lt;br /&gt;
Auf die folgende (etwas gekürzte) Frage, wurde im Forum sehr ausführlich geantwortet:&lt;br /&gt;
es ist absehbar, daß unsere letzte Radreise mit Finn (Jahrgang Juni 2003) im Kinderanhänger spätestens 2007 stattfinden wird. Ein Hase &amp;quot;[[Trets]]&amp;quot; ist zwar angedacht, trotzdem denke ich (rechtzeitig) über eine Ergänzung oder Alternative nach. Glücklicherweise verfüge ich ein zweites, noch nicht fertig aufgebautes BEVO-Bike. Als relativ hohes Liegerad eignet es sich wahrscheinlich zur Kopplung mit einem Trailerbike*. Ich müßte nur das hintere Rahmenteil zur Aufnahme einer entsprechenden Kupplung modifizieren.&lt;br /&gt;
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Trailerbikes und vor allem mit deren Kupplungen? Sind die Kupplungen spielfrei? Genügt eine Dreigangnabe? Können zwei zusätzliche Ortliebs am Trailerbike befestigt werden ohne (die Kupplung) zu überlasten?&lt;br /&gt;
Welche Radreise-Erfahrungen habt Ihr mit Euren Kindern auf Trailerbikes gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu antwortete ich:&lt;br /&gt;
Zum Thema Trailerbike hab ich relativ viel Erfahrung, aber nicht am Liegerad. Wobei ich denke, das dürfte ziemlich egal sein, an welches Rad man den Trailer ankuppelt. Am Liegerad (Bevo ist natürlich relativ hoch) dürfte sich &amp;quot;nur&amp;quot; durch den höheren Schwerpunkt des Trailers im Vergleich zum Fahrer das Gezappel des Kindes deutlicher bemerkbar machen. Von daher würde ich persönlich sehr zum Trets tendieren.&lt;br /&gt;
Solls dennoch ein Upright sein, dann würde ich auf keinen Fall ein Modell wählen, das für die Sattelstütze gedacht ist. Bei Dir spielt es zwar keine Rolle, daß die Sattelstütze für solche Lasten nicht ausgelegt ist - Du hast ja keine und müsstest sowieso irgendwas bauen. Das Problem ist, daß durch die lange Deichsel das Trailerbike sehr weit nach innen ausschert, man eckt früher am Bordstein an, als man denkt. Günstiger ist meiner Meinung auf jeden Fall ein kürzeres Modell wie von Burley oder Roland (Ehemaliges Hoenig Add+Bike). Hier bekommst Du auf jeden Fall auch was qualitativ hochwertiges.&lt;br /&gt;
Wir haben ein Add+Bike. Wir sind in Summe sehr zufrieden - grade nachdems das Teil jetzt auch als 7-Gänger (Nabe) gibt. Bei längeren und flotteren Touren ist das wohl die beste Wahl - 3 Gänge waren uns viel zu wenig. Bei ner Nabenschaltung müssen die Kids nicht dran denken, daß sie nicht im Stand schalten dürfen etc. Der Gepäckträger, an dem das Rad befestigt wird, ist megaschwer und megastabil. Allerdings kippelt die Kupplung immer leicht im Gegenstück am Gepäckträger.&lt;br /&gt;
Das Burley ist leichter und flotter. Die Kupplung kippelt auch nicht. Allerdings hat es eine Kettenschaltung. Das überfordert in meinen Augen Kinder im entsprechenden Alter. Sie werden beim Anfahren im falschen Gang sein, im Stand schalten wollen etc.&lt;br /&gt;
Dritte Lösung wäre das [[Follow Me]]. Vorteil: Es wird an der Achse befestigt. (Könnte bei einer Sram Klickbox ein Problem sein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier darfst Du Dir selber das Rad raussuchen, die Befestigung ist an der Achse - sowas sollte Dein Reiselieger und Dein Bevo haben.&lt;br /&gt;
Das Kind kann auch mal solo fahren. Aber, ich hab überhaupt keine Erfahrung mit dem Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten: Taschen hinten sollten möglich sein.&lt;br /&gt;
Touren: Wir sind bis zu 80km am Tag mit der Kloa gefahren. Du solltest nur immer wieder ausreichend Pausen machen und für Unterhaltung sorgen. Ist Dein &amp;quot;Turbo&amp;quot; am dritten Rad fit und motiviert, dann kannst Du erstaunliche Tempi fahren. 25-30km/h waren bei uns in der Ebene auch auf längere Zeit machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worauf beim Fahren zu achten ist ==&lt;br /&gt;
Anfangs ist ein Rückspiegel zu empfehlen. Ohne ihn fühlt man sich an Engstellen doch sehr unsicher. Mit einiger Fahrpraxis wird dieser jedoch immer entbehrlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei schmalen oder leeren Anhängern ist die Kippgefahr nicht zu unterschätzen. Das Kritischste sind Stufen oder Bodenwellen innen in einer engeren Kurve. Das kurveninnere Rad kann abheben und der ganze Hänger nach außen umkippen.&lt;br /&gt;
Um dieser Neigung weitestgehend entgegenzuwirken sollte man den Hänger möglichst gleichmäßig beladen. Das heißt einzelne Kinder sollten, wenn möglich mittig im Hänger sitzen. Ist eine gleichmäßig Beladung nicht möglich (z.B. zwei unterschiedlich schwere Kinder) gehört das schwerere Kind immer auf die rechte Anhängerseite. Da so gut wie alle Kinderanhänger links am Hinterrad angekuppelt werden, ist bei dieser Gewichtsverteilung das Kippverhalten unkritischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anhänger kürzt gefahrene Kurven innen ab und bleibt nicht mittig hinter dem Zugrad. Solange das Fahrverhalten eines Anhängers noch nicht vertraut ist, sollte der Hänger in Kurven immer im Auge behalten werden (Spiegel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenbau Unterwegs ==&lt;br /&gt;
Im Netz findet man auch einige Seiten mit Anleitungen zum Eigenbau eines Anhängers. Die meisten davon sind allerdings recht groß und schwer und somit eher etwas für den Lastennahtransport als für einen Reiseradler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte auf Reisen allerdings doch einmal (vorrübergehend) das Bedürfnis nach einem Anhänger bestehen, so gibt es beispielsweise auf den Seiten von [http://www.carryfreedom.com Carry Freedom] eine Bauanleitung für einen &amp;quot;Bamboo Trailer&amp;quot;, welcher ohne viel Werkzeug recht einfach und schnell herzustellen ist und es erlaubt, auch einmal größere Lasten zu transportieren.&lt;br /&gt;
Die Konstruktion besteht aus aus einem Rahmen mit einer vorderen und hinteren Querstrebe und links und rechts je zwei Längsstreben, welche der Radaufnahme dienen und auf der linken Seite als Teil Deichsel verlängert sind. Eine kurze Querstrebe am vorderen Ende der Längsstreben vervollständigt dann die Deichsel und muß dann am Rahmen des Rades in der Nähe der Hinterradachse befestigt werden. Der Rahmen wird durch eine kreuzförmige Verspannung der Ecken stabilisiert.&lt;br /&gt;
Als Baumaterial können Holz, Bambus oder Eisenstangen dienen, welche miteinander verschraubt oder verknotet werden. Einzig für die Achsaufnahme werden vier Metallwinkel benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, bei der Konstruktion darauf zu achten, daß die Räder so parallel wie möglich befestigt zueinander stehen und auch beide Radachsen eine gedachte Achse bilden. Die Deichsel so konstruiert ist, daß der Anhänger so mittig wie möglich hinter dem Fahrrad läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahreigenschaften sind dann natürlich sehr stark abhängig von dem handwerklichen Geschick des Erbauers/der Erbauerin. Auch sollten einer solchen Konstruktion auf keinen Fall höhrere Geschwindigkeiten zugemutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pdeleuw.de/fahrrad/anhaenger-fakten.html Fakten zu Fahrradanhängern] &lt;br /&gt;
* [http://www.adfc.de/83_1 ADFC Länderinformationen] mit Informationen zur Benutzung von Fahrradanhängern in den jeweiligen Ländern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbstbauprojekte und Bauanleitungen===&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/bamboo.html Bauanleitung eine Anhänges] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/enhydra/node74.html Ausgeführte Idee eines Fahrradeinradanhängers] Einradanhänger&lt;br /&gt;
* [http://www.karstilo.net/hpv/fahrzeuge/rohrtrailer/index.php Einspuriger Trailer] ohne Schweißarbeiten realisiert&lt;br /&gt;
* [http://www.ligfiets.net/zelfbouwer/project.php?project_nr=346 Fahrrradanhänger mit Thule Dachbox für Autos] mit einem Volumen von 340 Liter. Montiert auf der Trolley Serie von der Fa. Roland&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=hAvHDaffU7s Auto Campinganhänger am Liegerad ;)] inkl. zweier Fahrradträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (Kinderanhänger, Transport- Einkaufsanhänger) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/ Carry Freedom -Transportanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.croozer.de Croozer]&lt;br /&gt;
* [https://www.hinterher.com Hinterher]&lt;br /&gt;
* [http://www.kidcar.com Kinderanhänger von Kidcar]&lt;br /&gt;
* [http://www.tout-terrain.de/1/produkte/kinderanhaenger/singletrailer/index.html einspuriger Kinderanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.braucke.com/fahrrad.htm Braucke, Transportanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.oxtailbicycletrailers.com/anhaenger.html OX1]&lt;br /&gt;
* [http://www.weber-products.de/ Weber Technik GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://www.winther-bikes.com/pages/dolphin_intro.php Winther Dolphin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (für Radreisen) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.bobgear.com B.O.B Trailers]&lt;br /&gt;
* [http://www.huegelduebel.de/test_huegel2.html Hügeldübel Anhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.radicaldesign.nl Radicaldesign]&lt;br /&gt;
* [http://www.used-hq.de/used-website/german/produkte/Carry Freedom/carryfreedom-yframe-de.html Carryfreedom &amp;quot;y-frame&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.vitelli.ch/gallery/album/anhaenger/Camping_alle.pdf Vitelli Camping]&lt;br /&gt;
* [http://www.extrawheel.com/de/ Extrawheel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Kanu und Faltboothängern ===&lt;br /&gt;
* [https://www.hinterher.com Hinterher]&lt;br /&gt;
* [http://www.paddleboy.com/pages/product_pages/pb_flyer.html  PB Flyer,] a bike trailer for canoes and kayaks.&lt;br /&gt;
* [http://www.paddlecart.com/biketrailer.html Tagalongx] http://www.paddlecart.com/biketrailer.html&lt;br /&gt;
* [http://www.tonystrailers.com/kayak/ The Trayak]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhängern (&amp;quot;Sonderanfertigungen&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.midgetcampers.com.au/Products.htm Midgetcampers, Campinganhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.speedlobster.de/konzept.html Speedlobster, für den Campingeinsatz mit integriertem Zelt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107770</id>
		<title>Anhänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107770"/>
		<updated>2026-01-27T16:04:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller von Fahrradanhänger (Kinderanhänger, Transport- Einkaufsanhänger) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Leichte Reiseanhänger ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell hast Du zwei Möglichkeiten: Einrädrige oder zweirädrige Anhänger.&lt;br /&gt;
Ein Einradanhänger ist schmal und relativ leicht. Er wird an beiden Seiten des Hinterrades am Rahmen befestigt. Dadurch kippt der Anhänger nur dann um, wenn das Zugrad ebenfalls mit umfällt.&lt;br /&gt;
Problematisch ist in der Regel die Kombination von Sachs/Sram Klickbox und Einradanhänger. Beispiele sind der Bob Yak bzw. Ibex, der Weber Monoporter und der Koga Miyata Chela (der allerdings nicht gerade leicht ist).&lt;br /&gt;
Neben den Einradanhängern gibt es auch kleine, flotte zweirädrige Anhänger. Sie sind auf Grund der zwei Räder in der Regel etwas schwerer und breiter, dafür aber auch kürzer.&lt;br /&gt;
In der Regel sind die zweirädrigen Anhänger seitlich auf der linken Seite des Hinterrades am Zugrad angekoppelt. Zusammen mit dem schmalen Radstand besteht dadurch eine erhöhte Kippgefahr. Beispiele: Vitelli Camping, Carry Freedom Y Frame, Burley Nomad, Radical Cyclone, Ausnahme stellt die Roland Carrie S Familie dar, die nicht nur tief, sondern auch höher am Gepäckträger gekuppelt werden können und damit fast nicht mehr zum Kippen gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oxtailbicycletrailers.com Oxtail bicycle trailers] bietet einen Einrad Fahrradanhänger an mit Federungssystem. Auf der Webseite gibt es ausserdem einen Artikel über grundsätzliche Prinzipien für das ziehen eines Anhängers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupplungen ==&lt;br /&gt;
Welche Version der Kupplung die richtige Variante ist, kommt sehr stark auf den Einsatzzweck an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anhänger, die sehr oft als Handkarren verwendet werden ===&lt;br /&gt;
Aus praktischen Gründen werden diese Anhänger gerne oben in der Nähe oder an der Sattelstütze befestigt.&lt;br /&gt;
Funktionell hat die Kupplungsvariante aber sehr viele Nachteile:&lt;br /&gt;
Bei starkem Bremsen drückt der Anhänger durch seinen hohen Koppelpunkt das Zugrad oben nach vorne, daß selbst bei einer einfachen Vorderradbremse das Hinterrad angehoben wird. Bei ungeübten Fahrern bzw. bei hohem Tempo kann das sehr schnell zum Sturz führen.&lt;br /&gt;
Wird die Kupplung an der Sattelstütze befestigt, sollte die Sattelstütze ausrechend stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shopper oder schmale zweirädrige Anhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden optimalerweise hinten am Gepäckträger bzw. mit einem ausladenden Gestell in dieser Gegend befestigt.&lt;br /&gt;
Durch die im Vergleich zum Anhängergesamtgewicht hohe Aufliegelast ist der Drang des Anhängers das Hinterrad zum Abheben zu bewegen deutlich geringer als bei den oben erwähnten schweren Anhängern.&lt;br /&gt;
Bei Shoppern kann das Gewicht aber relativ hoch liegen, weshalb es sehr wichtig ist, daß die Kupplung einen Schutz vorm Umkippen hat. Dies kann durch ein Dämpfungselement oder eine mechanische Blokierung geschehen.&lt;br /&gt;
Schmale zweirädrige Anhänger neigen bei Stufen (insb. in flott gefahrenen Kurven) gerne zum Kippen wenn sie wie im letzten Punkt beschrieben unten gekuppelt sind. Ist die Kupplung oben am Gepäckträger angebracht müsste sich der Schwerpunkt beim Kippen entgegen der Fahrtrichtung, also nach hinten oben bewegen. Dies würde der Fahrdynamik widersprechen, weshalb die Kippneigung so verringert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einradanhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden in der Regel links und rechts vom Hinterrad angekoppelt. Probleme gibt es allerdings durch diese Befestigungsweise bei den meisten Rädern mit einer Sram/Sachs Klickbox (rechts auf der Achse sitzend), da die Einradanhänger in der Regel direkt an der Achse befestigt werden. Ausnahme sind Räder mit verschiebbarem Rohloff-Ausfallende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle anderen Anhänger (Kinderanhänger, Lastenanhänger) ===&lt;br /&gt;
Alle weiteren Anhänger sollten unten links neben dem Hinterrad angekuppelt werden. Belastungstechnisch ist dies der günstigste Befestigungspunkt und auch von der Fahrdynamik ist man mit einem unten gekuppelten Anhänger bestens beraten. Ausnahmen sind nur sehr schmal gebaute Anhänger, diese können sich durch Bodenwellen o.Ä. angeregt auch mal aufs Dach legen. Normale Kinder- oder &amp;quot;schwere&amp;quot; Lastenanhänger neigen - zumindest beladen - erst sehr spät zum Kippen.&lt;br /&gt;
Schmale (Lasten-)Anhänger sind allerdings kritischer. Sie drehen sich gerne mal um ihre Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trailerbike und Liegerad ==&lt;br /&gt;
Auf die folgende (etwas gekürzte) Frage, wurde im Forum sehr ausführlich geantwortet:&lt;br /&gt;
es ist absehbar, daß unsere letzte Radreise mit Finn (Jahrgang Juni 2003) im Kinderanhänger spätestens 2007 stattfinden wird. Ein Hase &amp;quot;[[Trets]]&amp;quot; ist zwar angedacht, trotzdem denke ich (rechtzeitig) über eine Ergänzung oder Alternative nach. Glücklicherweise verfüge ich ein zweites, noch nicht fertig aufgebautes BEVO-Bike. Als relativ hohes Liegerad eignet es sich wahrscheinlich zur Kopplung mit einem Trailerbike*. Ich müßte nur das hintere Rahmenteil zur Aufnahme einer entsprechenden Kupplung modifizieren.&lt;br /&gt;
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Trailerbikes und vor allem mit deren Kupplungen? Sind die Kupplungen spielfrei? Genügt eine Dreigangnabe? Können zwei zusätzliche Ortliebs am Trailerbike befestigt werden ohne (die Kupplung) zu überlasten?&lt;br /&gt;
Welche Radreise-Erfahrungen habt Ihr mit Euren Kindern auf Trailerbikes gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu antwortete ich:&lt;br /&gt;
Zum Thema Trailerbike hab ich relativ viel Erfahrung, aber nicht am Liegerad. Wobei ich denke, das dürfte ziemlich egal sein, an welches Rad man den Trailer ankuppelt. Am Liegerad (Bevo ist natürlich relativ hoch) dürfte sich &amp;quot;nur&amp;quot; durch den höheren Schwerpunkt des Trailers im Vergleich zum Fahrer das Gezappel des Kindes deutlicher bemerkbar machen. Von daher würde ich persönlich sehr zum Trets tendieren.&lt;br /&gt;
Solls dennoch ein Upright sein, dann würde ich auf keinen Fall ein Modell wählen, das für die Sattelstütze gedacht ist. Bei Dir spielt es zwar keine Rolle, daß die Sattelstütze für solche Lasten nicht ausgelegt ist - Du hast ja keine und müsstest sowieso irgendwas bauen. Das Problem ist, daß durch die lange Deichsel das Trailerbike sehr weit nach innen ausschert, man eckt früher am Bordstein an, als man denkt. Günstiger ist meiner Meinung auf jeden Fall ein kürzeres Modell wie von Burley oder Roland (Ehemaliges Hoenig Add+Bike). Hier bekommst Du auf jeden Fall auch was qualitativ hochwertiges.&lt;br /&gt;
Wir haben ein Add+Bike. Wir sind in Summe sehr zufrieden - grade nachdems das Teil jetzt auch als 7-Gänger (Nabe) gibt. Bei längeren und flotteren Touren ist das wohl die beste Wahl - 3 Gänge waren uns viel zu wenig. Bei ner Nabenschaltung müssen die Kids nicht dran denken, daß sie nicht im Stand schalten dürfen etc. Der Gepäckträger, an dem das Rad befestigt wird, ist megaschwer und megastabil. Allerdings kippelt die Kupplung immer leicht im Gegenstück am Gepäckträger.&lt;br /&gt;
Das Burley ist leichter und flotter. Die Kupplung kippelt auch nicht. Allerdings hat es eine Kettenschaltung. Das überfordert in meinen Augen Kinder im entsprechenden Alter. Sie werden beim Anfahren im falschen Gang sein, im Stand schalten wollen etc.&lt;br /&gt;
Dritte Lösung wäre das [[Follow Me]]. Vorteil: Es wird an der Achse befestigt. (Könnte bei einer Sram Klickbox ein Problem sein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier darfst Du Dir selber das Rad raussuchen, die Befestigung ist an der Achse - sowas sollte Dein Reiselieger und Dein Bevo haben.&lt;br /&gt;
Das Kind kann auch mal solo fahren. Aber, ich hab überhaupt keine Erfahrung mit dem Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten: Taschen hinten sollten möglich sein.&lt;br /&gt;
Touren: Wir sind bis zu 80km am Tag mit der Kloa gefahren. Du solltest nur immer wieder ausreichend Pausen machen und für Unterhaltung sorgen. Ist Dein &amp;quot;Turbo&amp;quot; am dritten Rad fit und motiviert, dann kannst Du erstaunliche Tempi fahren. 25-30km/h waren bei uns in der Ebene auch auf längere Zeit machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worauf beim Fahren zu achten ist ==&lt;br /&gt;
Anfangs ist ein Rückspiegel zu empfehlen. Ohne ihn fühlt man sich an Engstellen doch sehr unsicher. Mit einiger Fahrpraxis wird dieser jedoch immer entbehrlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei schmalen oder leeren Anhängern ist die Kippgefahr nicht zu unterschätzen. Das Kritischste sind Stufen oder Bodenwellen innen in einer engeren Kurve. Das kurveninnere Rad kann abheben und der ganze Hänger nach außen umkippen.&lt;br /&gt;
Um dieser Neigung weitestgehend entgegenzuwirken sollte man den Hänger möglichst gleichmäßig beladen. Das heißt einzelne Kinder sollten, wenn möglich mittig im Hänger sitzen. Ist eine gleichmäßig Beladung nicht möglich (z.B. zwei unterschiedlich schwere Kinder) gehört das schwerere Kind immer auf die rechte Anhängerseite. Da so gut wie alle Kinderanhänger links am Hinterrad angekuppelt werden, ist bei dieser Gewichtsverteilung das Kippverhalten unkritischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anhänger kürzt gefahrene Kurven innen ab und bleibt nicht mittig hinter dem Zugrad. Solange das Fahrverhalten eines Anhängers noch nicht vertraut ist, sollte der Hänger in Kurven immer im Auge behalten werden (Spiegel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenbau Unterwegs ==&lt;br /&gt;
Im Netz findet man auch einige Seiten mit Anleitungen zum Eigenbau eines Anhängers. Die meisten davon sind allerdings recht groß und schwer und somit eher etwas für den Lastennahtransport als für einen Reiseradler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte auf Reisen allerdings doch einmal (vorrübergehend) das Bedürfnis nach einem Anhänger bestehen, so gibt es beispielsweise auf den Seiten von [http://www.carryfreedom.com Carry Freedom] eine Bauanleitung für einen &amp;quot;Bamboo Trailer&amp;quot;, welcher ohne viel Werkzeug recht einfach und schnell herzustellen ist und es erlaubt, auch einmal größere Lasten zu transportieren.&lt;br /&gt;
Die Konstruktion besteht aus aus einem Rahmen mit einer vorderen und hinteren Querstrebe und links und rechts je zwei Längsstreben, welche der Radaufnahme dienen und auf der linken Seite als Teil Deichsel verlängert sind. Eine kurze Querstrebe am vorderen Ende der Längsstreben vervollständigt dann die Deichsel und muß dann am Rahmen des Rades in der Nähe der Hinterradachse befestigt werden. Der Rahmen wird durch eine kreuzförmige Verspannung der Ecken stabilisiert.&lt;br /&gt;
Als Baumaterial können Holz, Bambus oder Eisenstangen dienen, welche miteinander verschraubt oder verknotet werden. Einzig für die Achsaufnahme werden vier Metallwinkel benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, bei der Konstruktion darauf zu achten, daß die Räder so parallel wie möglich befestigt zueinander stehen und auch beide Radachsen eine gedachte Achse bilden. Die Deichsel so konstruiert ist, daß der Anhänger so mittig wie möglich hinter dem Fahrrad läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahreigenschaften sind dann natürlich sehr stark abhängig von dem handwerklichen Geschick des Erbauers/der Erbauerin. Auch sollten einer solchen Konstruktion auf keinen Fall höhrere Geschwindigkeiten zugemutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pdeleuw.de/fahrrad/anhaenger-fakten.html Fakten zu Fahrradanhängern] &lt;br /&gt;
* [http://www.adfc.de/83_1 ADFC Länderinformationen] mit Informationen zur Benutzung von Fahrradanhängern in den jeweiligen Ländern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbstbauprojekte und Bauanleitungen===&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/bamboo.html Bauanleitung eine Anhänges] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/enhydra/node74.html Ausgeführte Idee eines Fahrradeinradanhängers] Einradanhänger&lt;br /&gt;
* [http://www.karstilo.net/hpv/fahrzeuge/rohrtrailer/index.php Einspuriger Trailer] ohne Schweißarbeiten realisiert&lt;br /&gt;
* [http://www.ligfiets.net/zelfbouwer/project.php?project_nr=346 Fahrrradanhänger mit Thule Dachbox für Autos] mit einem Volumen von 340 Liter. Montiert auf der Trolley Serie von der Fa. Roland&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=hAvHDaffU7s Auto Campinganhänger am Liegerad ;)] inkl. zweier Fahrradträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (Kinderanhänger, Transport- Einkaufsanhänger) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.aiolos.de/Transportation.713.0.html Aiolos]&lt;br /&gt;
* [http://www.used-hq.de/used-website/german/produkte/Carry%20Freedom/carryfreedom-city-de.html Carryfreedom &amp;quot;city&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/products.html Carry Freedom -Transportanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.croozer.de Croozer]&lt;br /&gt;
* [https://www.hinterher.com Hinterher]&lt;br /&gt;
* [http://www.kidcar.com Kinderanhänger von Kidcar]&lt;br /&gt;
* [http://www.tout-terrain.de/1/produkte/kinderanhaenger/singletrailer/index.html einspuriger Kinderanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.braucke.com/fahrrad.htm Braucke, Transportanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.oxtailbicycletrailers.com/anhaenger.html OX1]&lt;br /&gt;
* [http://www.weber-products.de/ Weber Technik GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://www.winther-bikes.com/pages/dolphin_intro.php Winther Dolphin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (für Radreisen) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.bobgear.com B.O.B Trailers]&lt;br /&gt;
* [http://www.huegelduebel.de/test_huegel2.html Hügeldübel Anhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.radicaldesign.nl Radicaldesign]&lt;br /&gt;
* [http://www.used-hq.de/used-website/german/produkte/Carry Freedom/carryfreedom-yframe-de.html Carryfreedom &amp;quot;y-frame&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.vitelli.ch/gallery/album/anhaenger/Camping_alle.pdf Vitelli Camping]&lt;br /&gt;
* [http://www.extrawheel.com/de/ Extrawheel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Kanu und Faltboothängern ===&lt;br /&gt;
* [https://www.hinterher.com Hinterher]&lt;br /&gt;
* [http://www.paddleboy.com/pages/product_pages/pb_flyer.html  PB Flyer,] a bike trailer for canoes and kayaks.&lt;br /&gt;
* [http://www.paddlecart.com/biketrailer.html Tagalongx] http://www.paddlecart.com/biketrailer.html&lt;br /&gt;
* [http://www.tonystrailers.com/kayak/ The Trayak]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhängern (&amp;quot;Sonderanfertigungen&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.midgetcampers.com.au/Products.htm Midgetcampers, Campinganhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.speedlobster.de/konzept.html Speedlobster, für den Campingeinsatz mit integriertem Zelt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107769</id>
		<title>Anhänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Anh%C3%A4nger&amp;diff=107769"/>
		<updated>2026-01-27T16:03:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Hersteller von Kanu und Faltboothängern */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Leichte Reiseanhänger ==&lt;br /&gt;
Prinzipiell hast Du zwei Möglichkeiten: Einrädrige oder zweirädrige Anhänger.&lt;br /&gt;
Ein Einradanhänger ist schmal und relativ leicht. Er wird an beiden Seiten des Hinterrades am Rahmen befestigt. Dadurch kippt der Anhänger nur dann um, wenn das Zugrad ebenfalls mit umfällt.&lt;br /&gt;
Problematisch ist in der Regel die Kombination von Sachs/Sram Klickbox und Einradanhänger. Beispiele sind der Bob Yak bzw. Ibex, der Weber Monoporter und der Koga Miyata Chela (der allerdings nicht gerade leicht ist).&lt;br /&gt;
Neben den Einradanhängern gibt es auch kleine, flotte zweirädrige Anhänger. Sie sind auf Grund der zwei Räder in der Regel etwas schwerer und breiter, dafür aber auch kürzer.&lt;br /&gt;
In der Regel sind die zweirädrigen Anhänger seitlich auf der linken Seite des Hinterrades am Zugrad angekoppelt. Zusammen mit dem schmalen Radstand besteht dadurch eine erhöhte Kippgefahr. Beispiele: Vitelli Camping, Carry Freedom Y Frame, Burley Nomad, Radical Cyclone, Ausnahme stellt die Roland Carrie S Familie dar, die nicht nur tief, sondern auch höher am Gepäckträger gekuppelt werden können und damit fast nicht mehr zum Kippen gebracht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.oxtailbicycletrailers.com Oxtail bicycle trailers] bietet einen Einrad Fahrradanhänger an mit Federungssystem. Auf der Webseite gibt es ausserdem einen Artikel über grundsätzliche Prinzipien für das ziehen eines Anhängers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kupplungen ==&lt;br /&gt;
Welche Version der Kupplung die richtige Variante ist, kommt sehr stark auf den Einsatzzweck an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anhänger, die sehr oft als Handkarren verwendet werden ===&lt;br /&gt;
Aus praktischen Gründen werden diese Anhänger gerne oben in der Nähe oder an der Sattelstütze befestigt.&lt;br /&gt;
Funktionell hat die Kupplungsvariante aber sehr viele Nachteile:&lt;br /&gt;
Bei starkem Bremsen drückt der Anhänger durch seinen hohen Koppelpunkt das Zugrad oben nach vorne, daß selbst bei einer einfachen Vorderradbremse das Hinterrad angehoben wird. Bei ungeübten Fahrern bzw. bei hohem Tempo kann das sehr schnell zum Sturz führen.&lt;br /&gt;
Wird die Kupplung an der Sattelstütze befestigt, sollte die Sattelstütze ausrechend stabil sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shopper oder schmale zweirädrige Anhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden optimalerweise hinten am Gepäckträger bzw. mit einem ausladenden Gestell in dieser Gegend befestigt.&lt;br /&gt;
Durch die im Vergleich zum Anhängergesamtgewicht hohe Aufliegelast ist der Drang des Anhängers das Hinterrad zum Abheben zu bewegen deutlich geringer als bei den oben erwähnten schweren Anhängern.&lt;br /&gt;
Bei Shoppern kann das Gewicht aber relativ hoch liegen, weshalb es sehr wichtig ist, daß die Kupplung einen Schutz vorm Umkippen hat. Dies kann durch ein Dämpfungselement oder eine mechanische Blokierung geschehen.&lt;br /&gt;
Schmale zweirädrige Anhänger neigen bei Stufen (insb. in flott gefahrenen Kurven) gerne zum Kippen wenn sie wie im letzten Punkt beschrieben unten gekuppelt sind. Ist die Kupplung oben am Gepäckträger angebracht müsste sich der Schwerpunkt beim Kippen entgegen der Fahrtrichtung, also nach hinten oben bewegen. Dies würde der Fahrdynamik widersprechen, weshalb die Kippneigung so verringert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einradanhänger ===&lt;br /&gt;
Diese werden in der Regel links und rechts vom Hinterrad angekoppelt. Probleme gibt es allerdings durch diese Befestigungsweise bei den meisten Rädern mit einer Sram/Sachs Klickbox (rechts auf der Achse sitzend), da die Einradanhänger in der Regel direkt an der Achse befestigt werden. Ausnahme sind Räder mit verschiebbarem Rohloff-Ausfallende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alle anderen Anhänger (Kinderanhänger, Lastenanhänger) ===&lt;br /&gt;
Alle weiteren Anhänger sollten unten links neben dem Hinterrad angekuppelt werden. Belastungstechnisch ist dies der günstigste Befestigungspunkt und auch von der Fahrdynamik ist man mit einem unten gekuppelten Anhänger bestens beraten. Ausnahmen sind nur sehr schmal gebaute Anhänger, diese können sich durch Bodenwellen o.Ä. angeregt auch mal aufs Dach legen. Normale Kinder- oder &amp;quot;schwere&amp;quot; Lastenanhänger neigen - zumindest beladen - erst sehr spät zum Kippen.&lt;br /&gt;
Schmale (Lasten-)Anhänger sind allerdings kritischer. Sie drehen sich gerne mal um ihre Längsachse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trailerbike und Liegerad ==&lt;br /&gt;
Auf die folgende (etwas gekürzte) Frage, wurde im Forum sehr ausführlich geantwortet:&lt;br /&gt;
es ist absehbar, daß unsere letzte Radreise mit Finn (Jahrgang Juni 2003) im Kinderanhänger spätestens 2007 stattfinden wird. Ein Hase &amp;quot;[[Trets]]&amp;quot; ist zwar angedacht, trotzdem denke ich (rechtzeitig) über eine Ergänzung oder Alternative nach. Glücklicherweise verfüge ich ein zweites, noch nicht fertig aufgebautes BEVO-Bike. Als relativ hohes Liegerad eignet es sich wahrscheinlich zur Kopplung mit einem Trailerbike*. Ich müßte nur das hintere Rahmenteil zur Aufnahme einer entsprechenden Kupplung modifizieren.&lt;br /&gt;
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Trailerbikes und vor allem mit deren Kupplungen? Sind die Kupplungen spielfrei? Genügt eine Dreigangnabe? Können zwei zusätzliche Ortliebs am Trailerbike befestigt werden ohne (die Kupplung) zu überlasten?&lt;br /&gt;
Welche Radreise-Erfahrungen habt Ihr mit Euren Kindern auf Trailerbikes gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu antwortete ich:&lt;br /&gt;
Zum Thema Trailerbike hab ich relativ viel Erfahrung, aber nicht am Liegerad. Wobei ich denke, das dürfte ziemlich egal sein, an welches Rad man den Trailer ankuppelt. Am Liegerad (Bevo ist natürlich relativ hoch) dürfte sich &amp;quot;nur&amp;quot; durch den höheren Schwerpunkt des Trailers im Vergleich zum Fahrer das Gezappel des Kindes deutlicher bemerkbar machen. Von daher würde ich persönlich sehr zum Trets tendieren.&lt;br /&gt;
Solls dennoch ein Upright sein, dann würde ich auf keinen Fall ein Modell wählen, das für die Sattelstütze gedacht ist. Bei Dir spielt es zwar keine Rolle, daß die Sattelstütze für solche Lasten nicht ausgelegt ist - Du hast ja keine und müsstest sowieso irgendwas bauen. Das Problem ist, daß durch die lange Deichsel das Trailerbike sehr weit nach innen ausschert, man eckt früher am Bordstein an, als man denkt. Günstiger ist meiner Meinung auf jeden Fall ein kürzeres Modell wie von Burley oder Roland (Ehemaliges Hoenig Add+Bike). Hier bekommst Du auf jeden Fall auch was qualitativ hochwertiges.&lt;br /&gt;
Wir haben ein Add+Bike. Wir sind in Summe sehr zufrieden - grade nachdems das Teil jetzt auch als 7-Gänger (Nabe) gibt. Bei längeren und flotteren Touren ist das wohl die beste Wahl - 3 Gänge waren uns viel zu wenig. Bei ner Nabenschaltung müssen die Kids nicht dran denken, daß sie nicht im Stand schalten dürfen etc. Der Gepäckträger, an dem das Rad befestigt wird, ist megaschwer und megastabil. Allerdings kippelt die Kupplung immer leicht im Gegenstück am Gepäckträger.&lt;br /&gt;
Das Burley ist leichter und flotter. Die Kupplung kippelt auch nicht. Allerdings hat es eine Kettenschaltung. Das überfordert in meinen Augen Kinder im entsprechenden Alter. Sie werden beim Anfahren im falschen Gang sein, im Stand schalten wollen etc.&lt;br /&gt;
Dritte Lösung wäre das [[Follow Me]]. Vorteil: Es wird an der Achse befestigt. (Könnte bei einer Sram Klickbox ein Problem sein)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier darfst Du Dir selber das Rad raussuchen, die Befestigung ist an der Achse - sowas sollte Dein Reiselieger und Dein Bevo haben.&lt;br /&gt;
Das Kind kann auch mal solo fahren. Aber, ich hab überhaupt keine Erfahrung mit dem Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten: Taschen hinten sollten möglich sein.&lt;br /&gt;
Touren: Wir sind bis zu 80km am Tag mit der Kloa gefahren. Du solltest nur immer wieder ausreichend Pausen machen und für Unterhaltung sorgen. Ist Dein &amp;quot;Turbo&amp;quot; am dritten Rad fit und motiviert, dann kannst Du erstaunliche Tempi fahren. 25-30km/h waren bei uns in der Ebene auch auf längere Zeit machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Worauf beim Fahren zu achten ist ==&lt;br /&gt;
Anfangs ist ein Rückspiegel zu empfehlen. Ohne ihn fühlt man sich an Engstellen doch sehr unsicher. Mit einiger Fahrpraxis wird dieser jedoch immer entbehrlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere bei schmalen oder leeren Anhängern ist die Kippgefahr nicht zu unterschätzen. Das Kritischste sind Stufen oder Bodenwellen innen in einer engeren Kurve. Das kurveninnere Rad kann abheben und der ganze Hänger nach außen umkippen.&lt;br /&gt;
Um dieser Neigung weitestgehend entgegenzuwirken sollte man den Hänger möglichst gleichmäßig beladen. Das heißt einzelne Kinder sollten, wenn möglich mittig im Hänger sitzen. Ist eine gleichmäßig Beladung nicht möglich (z.B. zwei unterschiedlich schwere Kinder) gehört das schwerere Kind immer auf die rechte Anhängerseite. Da so gut wie alle Kinderanhänger links am Hinterrad angekuppelt werden, ist bei dieser Gewichtsverteilung das Kippverhalten unkritischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Anhänger kürzt gefahrene Kurven innen ab und bleibt nicht mittig hinter dem Zugrad. Solange das Fahrverhalten eines Anhängers noch nicht vertraut ist, sollte der Hänger in Kurven immer im Auge behalten werden (Spiegel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenbau Unterwegs ==&lt;br /&gt;
Im Netz findet man auch einige Seiten mit Anleitungen zum Eigenbau eines Anhängers. Die meisten davon sind allerdings recht groß und schwer und somit eher etwas für den Lastennahtransport als für einen Reiseradler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte auf Reisen allerdings doch einmal (vorrübergehend) das Bedürfnis nach einem Anhänger bestehen, so gibt es beispielsweise auf den Seiten von [http://www.carryfreedom.com Carry Freedom] eine Bauanleitung für einen &amp;quot;Bamboo Trailer&amp;quot;, welcher ohne viel Werkzeug recht einfach und schnell herzustellen ist und es erlaubt, auch einmal größere Lasten zu transportieren.&lt;br /&gt;
Die Konstruktion besteht aus aus einem Rahmen mit einer vorderen und hinteren Querstrebe und links und rechts je zwei Längsstreben, welche der Radaufnahme dienen und auf der linken Seite als Teil Deichsel verlängert sind. Eine kurze Querstrebe am vorderen Ende der Längsstreben vervollständigt dann die Deichsel und muß dann am Rahmen des Rades in der Nähe der Hinterradachse befestigt werden. Der Rahmen wird durch eine kreuzförmige Verspannung der Ecken stabilisiert.&lt;br /&gt;
Als Baumaterial können Holz, Bambus oder Eisenstangen dienen, welche miteinander verschraubt oder verknotet werden. Einzig für die Achsaufnahme werden vier Metallwinkel benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, bei der Konstruktion darauf zu achten, daß die Räder so parallel wie möglich befestigt zueinander stehen und auch beide Radachsen eine gedachte Achse bilden. Die Deichsel so konstruiert ist, daß der Anhänger so mittig wie möglich hinter dem Fahrrad läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fahreigenschaften sind dann natürlich sehr stark abhängig von dem handwerklichen Geschick des Erbauers/der Erbauerin. Auch sollten einer solchen Konstruktion auf keinen Fall höhrere Geschwindigkeiten zugemutet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.pdeleuw.de/fahrrad/anhaenger-fakten.html Fakten zu Fahrradanhängern] &lt;br /&gt;
* [http://www.adfc.de/83_1 ADFC Länderinformationen] mit Informationen zur Benutzung von Fahrradanhängern in den jeweiligen Ländern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbstbauprojekte und Bauanleitungen===&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/bamboo.html Bauanleitung eine Anhänges] (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.enhydralutris.de/Fahrrad/enhydra/node74.html Ausgeführte Idee eines Fahrradeinradanhängers] Einradanhänger&lt;br /&gt;
* [http://www.karstilo.net/hpv/fahrzeuge/rohrtrailer/index.php Einspuriger Trailer] ohne Schweißarbeiten realisiert&lt;br /&gt;
* [http://www.ligfiets.net/zelfbouwer/project.php?project_nr=346 Fahrrradanhänger mit Thule Dachbox für Autos] mit einem Volumen von 340 Liter. Montiert auf der Trolley Serie von der Fa. Roland&lt;br /&gt;
* [http://www.youtube.com/watch?v=hAvHDaffU7s Auto Campinganhänger am Liegerad ;)] inkl. zweier Fahrradträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (Kinderanhänger, Transport- Einkaufsanhänger) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.aiolos.de/Transportation.713.0.html Aiolos]&lt;br /&gt;
* [http://www.used-hq.de/used-website/german/produkte/Carry%20Freedom/carryfreedom-city-de.html Carryfreedom &amp;quot;city&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.carryfreedom.com/products.html Carry Freedom -Transportanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.croozer.de Croozer]&lt;br /&gt;
* [http://www.kidcar.com Kinderanhänger von Kidcar]&lt;br /&gt;
* [http://www.tout-terrain.de/1/produkte/kinderanhaenger/singletrailer/index.html einspuriger Kinderanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.braucke.com/fahrrad.htm Braucke, Transportanhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.oxtailbicycletrailers.com/anhaenger.html OX1]&lt;br /&gt;
* [http://www.weber-products.de/ Weber Technik GmbH]&lt;br /&gt;
* [http://www.winther-bikes.com/pages/dolphin_intro.php Winther Dolphin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhänger (für Radreisen) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.bobgear.com B.O.B Trailers]&lt;br /&gt;
* [http://www.huegelduebel.de/test_huegel2.html Hügeldübel Anhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.radicaldesign.nl Radicaldesign]&lt;br /&gt;
* [http://www.used-hq.de/used-website/german/produkte/Carry Freedom/carryfreedom-yframe-de.html Carryfreedom &amp;quot;y-frame&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.vitelli.ch/gallery/album/anhaenger/Camping_alle.pdf Vitelli Camping]&lt;br /&gt;
* [http://www.extrawheel.com/de/ Extrawheel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Kanu und Faltboothängern ===&lt;br /&gt;
* [https://www.hinterher.com Hinterher]&lt;br /&gt;
* [http://www.paddleboy.com/pages/product_pages/pb_flyer.html  PB Flyer,] a bike trailer for canoes and kayaks.&lt;br /&gt;
* [http://www.paddlecart.com/biketrailer.html Tagalongx] http://www.paddlecart.com/biketrailer.html&lt;br /&gt;
* [http://www.tonystrailers.com/kayak/ The Trayak]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hersteller von Fahrradanhängern (&amp;quot;Sonderanfertigungen&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
* [http://www.midgetcampers.com.au/Products.htm Midgetcampers, Campinganhänger]&lt;br /&gt;
* [http://www.speedlobster.de/konzept.html Speedlobster, für den Campingeinsatz mit integriertem Zelt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=107768</id>
		<title>Nabendynamo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=107768"/>
		<updated>2026-01-27T15:55:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Übersicht Nabendynamos */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Nabendynamo''' ist ein [[:Kategorie:Dynamo|Dynamo]] der sich in der Vorderradnabe befindet und mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt.&lt;br /&gt;
In erster Linie dient der Dynamo zur Versorgung der Lichtanlage des Fahrrades. (Darüber hinaus kann der Dyamo auch zur Ladung von Mobiltelefonen, Akkus und anderer Stromverbraucher genutzt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider von Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind (gegenüber [[Seitenläuferdynamo|Seitenläuferdynamos]]) unanfälliger für Defekte, die durch Nässe, Schmutz oder falsche Einstellungen auftreten können. Sie gelten daher als zuverlässig und wartungsarm. &lt;br /&gt;
* Der Wirkungsgrad von Nabendynamos ist meist höher als der von Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Hochwertige Nabendynamos verursachen im Betrieb kaum bis gar keine Laufgeräusche.&lt;br /&gt;
* Auch bei nicht eingeschaltetem Licht können über den Nabendynamo mittels einer externen Schaltung Verbraucher mit Strom versorgt werden (z. B. Akkuladegerät).&lt;br /&gt;
* Nabendynamos ermöglichen den Einsatz von Sensorscheinwerfern, die bei Dämmerung/Dunkelheit automatisch das Licht einschalten.&lt;br /&gt;
* Mechanisch abschaltbare Nabendynamos (wie z. B. der Renak Enparlite 2) setzen in abgeschaltetem Zustand dem Vortrieb keinen Induktionswiderstand entgegen; die Nabe läuft dann so leichtgängig wie eine solche ohne Dynamo.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind unabhängig von Anlötteilen zur Dynamobefestigung und ebenfalls von Dynamolaufflächen am Reifen (nicht bei allen Reifen vorhanden -&amp;gt; uneingeschränkte Reifenauswahl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
* Ein Nabendynamo lässt sich nicht so ohne weiteres nachrüsten. Dazu muss das Vorderrad entweder neu eingespeicht oder komplett gewechselt werden.&lt;br /&gt;
* Obwohl es einen immer größeren Markt für Nabendynamos gibt, sind Nabendynamos weiterhin meist teuerer als herkömmliche Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind meist schwerer als eine Seitendynamo-Variante in Kombination mit einer herkömmlichen Nabe.&lt;br /&gt;
* Außer bei den mechanisch abschaltbaren Modellen ist der Laufwiderstand von Nabendynamos generell größer als der einer Vorderradnabe ohne Dynamo.&lt;br /&gt;
* Wenn mehrere [[:Kategorie:Laufrad|Laufräder]] im Wechsel am Fahrrad genutzt werden sollen, fällt mit einem Wechsel des Laufrades die Lichtversorgung des Fahrrades aus, sofern sich nicht in jedem der Wechsellaufräder eine Dynamonabe befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl des passenden Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Aspekte für einen Nabendynamo sind Effizienz, Gewicht, Bauqualität und natürlich Preis. Jeder hat eine andere Gewichtung für diese Kategorien und sie können nicht alle immer ermittelt werden, besonders Bauqualität und Effizienz. Hier wird versucht, die gängigsten und wichtigsten Modelle aufzulisten und zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Eine Grundfrage beim Kauf ist auch, ob irgendwann (oder natürlich sofort) eine Scheibenbremse geplant ist. Falls ja, nimmt man einen Nabendynamo mit Scheibenbremsaufnahme. Diesen kann man für beide Bremsenarten verwenden (Scheiben- und Felgenbremse). Einen Nabendynamo ohne Scheibenbremsaufnahme kann man für Scheibenbremsen nicht verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f9f9f9; border-collapse: collapse; margin: 1em 0;&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
! Speichen &lt;br /&gt;
! Gewicht (Herstellerangaben, ohne Spannachse)&lt;br /&gt;
! Varianten&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
! Preis ca.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Novatec'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|EDH-1&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 785 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*Eingebauter Überspannungsschutz (ältere Version ohne?)&lt;br /&gt;
*Vergleichsweise sehr hohes Gewicht&lt;br /&gt;
|30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Renak'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Enparlite 2&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 400 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*komplett abschaltbar, mit Getriebe, in ausgeschaltetem Zustand keinerlei Induktionswiderstand&lt;br /&gt;
*bei eingeschaltetem Dynamo vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme und leicht summendes Laufgeräusch &lt;br /&gt;
| 150 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Sanyo'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|NH-H27&lt;br /&gt;
|28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 567 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
|35 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Schmidts Original Nabendynamo (SON)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SON 28 klassik&lt;br /&gt;
| 32, 36, 40, 48&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 570 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Tandemversion mit verstärkten Achsen&lt;br /&gt;
*SON XS für schmale Gabeln&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*vielfach bewährt, häufig als Referenz für Nabendynamos angeführt&lt;br /&gt;
*geringe Verluste bei ausgeschaltetem Licht, vergleichsweise hohes Gewicht&lt;br /&gt;
*hohe Effizienz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| 170 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SON 28 &lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 440 g&lt;br /&gt;
460g (6-Loch), 430 g (center lock)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (center lock)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*steckerlos&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*2011 als neuer „Standard“ vorgestellt, bisher keine Erfahrungsberichte&lt;br /&gt;
*Leerlaufverluste lt. Hersteller ggü. SON 28 Klassik nochmals reduziert&lt;br /&gt;
| 200 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SONdelux&lt;br /&gt;
| 20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 390 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (center lock)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz/rot&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des SON 20R&lt;br /&gt;
*sehr verlustarm bei an- und ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*für alle Radgrößen offiziell nur in Verbindung mit Scheinwerfer „Edelux“ zugelassen&lt;br /&gt;
| 200 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| SON 29S&lt;br /&gt;
| 24, 16:8, 16:16&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 390-410 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (IS 2000)&lt;br /&gt;
*Scheibenbremse (center lock)&lt;br /&gt;
*schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*schlanker Dynamo für 29&amp;quot;&lt;br /&gt;
*höchste Effizienz&lt;br /&gt;
*integrierte SON Koax-Buchse für den SON Koax-Stecker&lt;br /&gt;
| 439 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Shimano'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-UR705-3D&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 477 g  (Herstellerangbe)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber, schwarz&lt;br /&gt;
*für 12 x 100 mm Stecksachse&lt;br /&gt;
*als DH-UR700-3D für Schnellspanner&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*sehr leicht&lt;br /&gt;
*Schrägkugel- und Konuslagern &lt;br /&gt;
*44 % effizienter als den DH-T8000 &lt;br /&gt;
| 100€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T8000-3D&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 503 g  (Herstellerangbe)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 75€&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N80&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 480 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als DH-3D80 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
*als DH-T708 mit  E-Thru [[Nabenachse|Steckachse]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Top-Modell von Shimano&lt;br /&gt;
*Aluminiumachse&lt;br /&gt;
*sehr verlustarm bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*gute Werte bei angeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
| 65 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T780 (XT)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 483 g&lt;br /&gt;
510 g (DH-T785)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als DH-T785 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 65 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T670 (LX)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 550 g&lt;br /&gt;
555g (DH-T675)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als DH-T675 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-T660, Modell 2013&lt;br /&gt;
| 55 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-T660 (LX)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 546 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als DH-T665 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-S701 (Alfine)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 433 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*1,5 Watt-Ausführung&lt;br /&gt;
| 65 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-S501 (Alfine)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 565 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-S500&lt;br /&gt;
| 60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| WH-S500-V-3D (Alfine)&lt;br /&gt;
| 20, 24&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ?g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als WH-S500-3D mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*nur komplett im Alfine Systemlaufrad&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N72&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 560 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als DH-3D72 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger der DH-3N70 und DH-3N71&lt;br /&gt;
*Verluste vergleichbar mit 3N80&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N71&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 675 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*als DH-3D71 auch mit Scheibenbremsaufnahme (center lock) &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Modell 2005, Nachfolger des DH-3N70, abgelöst durch DH-3N72&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N70&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 667 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Modell 2004, abgelöst durch DH-3N71&lt;br /&gt;
| 50 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-C3000-3N (Nexus)&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 712 g (Schnellspanner)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Schnellspanner/Vollachse &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-3N31&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N31&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 685 g&lt;br /&gt;
(700g Vollachsversion ohne Hutmuttern)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Hohlachse&lt;br /&gt;
*als DH-3D32 auch mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000) &lt;br /&gt;
*als DH-3D37 auch mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock), Gewicht 650g&lt;br /&gt;
*als DH-3R31-NT mit Vollachse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Nachfolger des DH-3N30, Modell 2014&lt;br /&gt;
*mittlere Verluste&lt;br /&gt;
*geschlossenes Spulengehäuse&lt;br /&gt;
| 30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N30&lt;br /&gt;
| 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 830 g&lt;br /&gt;
(920g Vollachsversion inkl. Hutmuttern)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse&lt;br /&gt;
*als DH-3D30 auch mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000) &lt;br /&gt;
*als DH-3D35 auch mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock)&lt;br /&gt;
*als DH-3R30/DH-3R35 auch mit Rollenbremse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*mittlere Verluste&lt;br /&gt;
*geschlossenes Spulengehäuse&lt;br /&gt;
*sehr hohes Gewicht&lt;br /&gt;
| 30 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| DH-3N20&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 830 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse &lt;br /&gt;
*mittlere Verluste&lt;br /&gt;
*Innenleben weitgehend baugleich mit 3N30&lt;br /&gt;
*offenes Spulengehäuse&lt;br /&gt;
*sehr hohes Gewicht&lt;br /&gt;
| 20 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HB-NX30&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 729 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*HB-NX32 mit &amp;quot;offenen&amp;quot; linken Nabenflansch&lt;br /&gt;
*HB-NX70 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse &lt;br /&gt;
*sehr hoher Leerlaufwiderstand&lt;br /&gt;
*hohes Gewicht&lt;br /&gt;
*nicht mehr in Produktion&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''SP-Dynamo (Shutter Precision)'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|PV-8&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 390 g&lt;br /&gt;
410 g (PD-8)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
420 g (PD-8X/PL-8X)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*als PD-8 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
*als PL-8 mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock)&lt;br /&gt;
*als PD-8X mit QR15 Steckache (IS2000)&lt;br /&gt;
*als PL-8X mit QR15 Steckachse (Centerlock)&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|100 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SV-9&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|309 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*auch mit 74 mm Einbaubreite erhältlich (SV-9-F/SV-9FB)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*ähnlich dem PV-8, jedoch kleinerer Durchmesser und nur mit 2,4 W (622/28&amp;quot;), für kleine Laufräder vorgesehen (3W bei 20&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SL-9&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|323 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*mit Scheibenbremsaufnahme (Centerlock)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SV-8&lt;br /&gt;
|20, 24, 28, 32&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|367 g&lt;br /&gt;
385 g (SD-8)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*als SD-8 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
*auch mit 74 mm Einbaubreite erhältlich&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*baugleich mit PV-8/PD-8, jedoch nur mit 2,4 W, für kleine Laufräder vorgesehen&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|PV-7&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 680 g&lt;br /&gt;
690 g (PD-7)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*schwarz/silber&lt;br /&gt;
*als PD-7 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*am Dynamo komplett mechanisch abschaltbar&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SV-7&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 640 g&lt;br /&gt;
650 g (SD-7)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*schwarz/silber&lt;br /&gt;
*als SD-7 mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*am Dynamo komplett mechanisch abschaltbar&lt;br /&gt;
*Bauartgleich mit PV-7/PD-7 jedoch nur mit 2,4 W, für kleine Laufräder vorgesehen&lt;br /&gt;
*bei Felgenbremsnutzung zur radialen Einspeichung freigegeben&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''SRAM'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| i-light D7&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | 565 g&lt;br /&gt;
594g (Scheibe), 602 (i-Brake)&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber/schwarz/rot&lt;br /&gt;
*mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*im Vergleich leicht höhere Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*gute Werte bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
| 60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| i-light D3&lt;br /&gt;
| 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 565 g&lt;br /&gt;
602 g (Vollachse), 640 g (i-Brake) &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse&lt;br /&gt;
*als N74 mit Einbaubreite 74 mm &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*im Vergleich leicht höhere Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*gute Werte bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
| 35 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''SR Suntour'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|DH-CT600&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| ? g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber/schwarz&lt;br /&gt;
*Vollachse/Hohlachse&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
*Eingebauter Überspannungsschutz bei 9 V&lt;br /&gt;
*aktuell nicht mehr im Programm (2012)&lt;br /&gt;
|60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Sturmey-Archer'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|X-FDD&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1220 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*Version in 2,4 W und 3 W&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse&lt;br /&gt;
*70mm Trommelbremse&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
|60 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|XL-FDD&lt;br /&gt;
|36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 1350 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*silber&lt;br /&gt;
*Version in 2,4 W und 3 W&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Vollachse&lt;br /&gt;
*90 mm Trommelbremse&lt;br /&gt;
*Rillenkugellager&lt;br /&gt;
|70 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dynohub&lt;br /&gt;
|32, 36&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1250 g&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*GH6 - 6 V/2 W&lt;br /&gt;
*GH8 - 8 V (bis 50er Jahre)&lt;br /&gt;
*GH12 - 12 V (1936)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*Erster Nabendynamo&lt;br /&gt;
*Produktion bis frühe 80er Jahre&lt;br /&gt;
*auch in Kombination mit 3&amp;amp;4-Gang-Nabenschaltung fürs Hinterrad gebaut&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;11&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #f2f2f2;&amp;quot; |'''Supernova'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Infinity 8&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 660 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*grau/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (6loch)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*am Dynamo komplett mechanisch abschaltbar, dadurch sehr geringe Verluste bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
*relativ neues Produkt, Praxiserfahrungen fehlen&lt;br /&gt;
*baugleich mit SP-Dynamos&lt;br /&gt;
| 200 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Infinity S&lt;br /&gt;
| 32&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;| 400 g&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
*grau/schwarz&lt;br /&gt;
*nur mit Scheibenbremsaufnahme (CenterLock)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
*relativ neues Produkt, Praxiserfahrungen fehlen&lt;br /&gt;
*baugleich mit SP-Dynamos&lt;br /&gt;
| 190 €&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wartung und Reparatur von Nabendynamos==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich läßt sich sagen, daß, mit Ausnahme von Shimano, alle Hersteller ihre Modelle mit eingepreßten Rillenkugellagern ausstatten. Diese sind im Betrieb wartungsfrei und werden im Reparaturfall komplett ausgetauscht. Ein Reparaturservice des Herstellers ist bislang von den Firmen Renak, Schmidt und Shutter Precision bekannt; hier kann der Nabendynamo zu Reparatur und Wartung eingeschickt  werden. Dabei ist zu beachten, daß der Renak Enparlite 2 wie auch Schmidts SON 28 Klassik den Vorteil bieten, im Reparaturfall das komplette Laufrad als Einheit belassen zu können, da das Nabengehäuse von der Seite her geöffnet wird, während die meisten anderen Nabendynamos zum Öffnen ausgespeicht werden müssen.&lt;br /&gt;
Auch Shutter Precision bietet auf seiner [http://www.sp-dynamo.com/Store.html Homepage] einen Kugellageraustauschservice an. Dazu ist die ausgespeichte Nabe nach Taiwan zu schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nabendynamos von Shimano sind mit herkömmlichen Konuslagern ausgestattet, welche im Gegensatz zu sonstigen Shimano-Naben nur bedingt zu Demontage und Wartung geeignet sind. So ist auf den technischen Explosionszeichnungen von Shimano die rechte Seite immer als unzerlegbare Einheit von Achse und Rotor dargestellt. Für technisch Versierte besteht dennoch die Möglichkeit, die Lagerseite zu öffnen, ggf. muß je nach Modell das Kontaktblech des Anschlußkabels abgelötet werden, um den Konus von der Achse zu lösen. Dabei sollte darauf geachtet werden, den dünnen, isolierten Draht, welcher den Pluspol des elektrischen Anschlusses mit Strom versorgt, nicht zu zerbrechen, bzw. die Isolierung zu beschädigen. Verschlissene Lagerteile und Ersatzrotoren können im Shimano-Service-Center nachbestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bebilderte Anleitung zur Wartung des älteren Shimano HB-NX30 findet sich [http://web.archive.org/web/20091026235408/http://de.geocities.com/hb_nx30/ hier] (deutsch), für den DH-3N71 bei [https://www.dropbox.com/s/r7g5tk9sxyi6wkf/Overhauling_Shimano_Dynamo_Hubs.pdf?dl=0 Trinity Bicycles] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erfahrungen mit der Wartung eines DH-3N80 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BigDevil: Der Aufbau eines DH-3N80 ähnelt sehr stark dem eines DH-3N71, daher ist die Anleitung von Trinity Bicycles sehr empfehlenswert. Löten ist nicht erforderlich, aber wie in der Anleitung beschrieben muss darauf geachtet werden, beim Lösen der Konterung auf der Steckerseite ein Verdrehen des Steckeranschlusses zu verhindern, um das Kabel nicht zu beschädigen. In der Anleitung wird der (IMO verwirrende) Begriff &amp;quot;Drive side&amp;quot; verwendet - damit ist die Seite mit dem Anschluss für den Stecker gemeint. Theoretisch etwas einfacher als die in der Anleitung empfohlene, komplette Zerlegung des Dynamos sollte es sein, zunächst das Lager auf der Steckerseite zu öffnen, zu fetten und die Seite vollständig wieder zusammenzubauen. Anschließend kann auf der Nicht-Steckerseite das Lager geöffnet, gefettet und eingestellt werden. Dann wird auch kein 32mm Schlüssel benötigt. Etwas Vorsicht ist beim Kontern geboten, da die Aluachse etwas empfindlicher ist. Für die Reihenfolge und die richtige Seite der Teile (und der Dichtungen) ist es sinnvoll, diese auf Kabelbindern zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wartung wird ein 17mm Konusschlüssel und ein 17mm Schraubenschlüssel benötigt (alternativ zwei 17mm Konusschlüssel).&lt;br /&gt;
Für die Lagereinstellung ist ein Schraubstock hilfreich, um die Achse zu fixieren, da das Lagerspiel ansonsten nur im eingebauten Zustand des Laufrades geprüft werden kann. Es geht aber auch ohne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller == &lt;br /&gt;
* [[SON]]&lt;br /&gt;
* [[Renak]]&lt;br /&gt;
* [[Shimano]]&lt;br /&gt;
* [[Sturmey-Archer]]&lt;br /&gt;
* [[Supernova]]&lt;br /&gt;
* [http://www.sp-dynamo.com Shutter Precision]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Vergleich von Spannung und Wirkungsgrad div. Dynamos: [http://www.veloplus.ch/pdf/fachinformation/beleuchtung2010616151251.pdf VeloPlus 04/05]&lt;br /&gt;
* Testing the Efficiency of Generator Hubs (Vintagebicyclequarterly 2005): [https://web.archive.org/web/20140331143526/http://www.bikequarterly.com/VBQgenerator.pdf PDF engl.]&lt;br /&gt;
* Nabendynamos im Labortest: [http://fahrradzukunft.de/1/labortest-nabendynamos/ Fahrradzukunft 2006]&lt;br /&gt;
* Effizienzvergleich von Nabendynamos: [https://web.archive.org/web/20161020133436/http://www.nabendynamo.de:80/service/pdf/ar_01-02_2005.pdf Aktiv Radfahren 1-2/05]&lt;br /&gt;
* Testbericht aus 2007: [https://web.archive.org/web/20170315005912/http://www.nabendynamo.de/service/pdf/ar_11-12_2007.pdf Aktiv Radfahren]&lt;br /&gt;
* Testbericht aus 2008: [https://web.archive.org/web/20160411232416/http://www.nabendynamo.de:80/service/pdf/ar_11-12_2008.pdf Aktiv Radfahren]&lt;br /&gt;
* Neuerer Testbericht aus 2010: [https://web.archive.org/web/20160704141745/https://nabendynamo.de/service/pdf/ar_09-10_2010.pdf Aktiv Radfahren]&lt;br /&gt;
* Neue Nabendynamos im Vergleichstest: [http://fahrradzukunft.de/14/neue-nabendynamos-im-test/ Fahrradzukunft April 2012]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynamo]][[Kategorie:Laufrad]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107767</id>
		<title>Ladegerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107767"/>
		<updated>2026-01-26T11:37:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Ladegerät''' dient dazu, elektronische Geräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[GPS-Geräte]], Mobiltelefone, MP3-Player) zu betreiben und/oder Akkus zu aufzuladen. Kann auf elektronische Geräte während der Radreise nicht verzichtet werden, sucht man eine Lösung für die fehlende Stromversorgung. Entfällt der Zugriff auf eine Steckdose, gibt es grundsätzlich nur zwei gängige Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamoladegeräte&lt;br /&gt;
* Solarladegeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dynamoladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamoladegeräte beziehen ihre Energie vom Fahrraddynamo. Sinnvoll ist ein [[Nabendynamo]] mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Über ein Kabel wird eine Box angeschlossen, die entweder Akkus lädt oder ein USB-Ladekabel für den Betrieb eines [[USB-Geräte|USB-Geräts]] bereitstellt. Es gibt auch kombinierte Geräte, die beides gleichzeitig gewährleisten.&lt;br /&gt;
Neben einigen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise dem Zzing, dem KEcharger und dem Navicase bike von Kuhnelektronik, dem Bumm-E-Werk, Bumm Ixon Akkuscheinwerfer mit dem Ride &amp;amp; Charge-Paket oder dem Ladegerät von Stollberg Elektrotechnik gibt es auch das Selbstbauprojekt [http://www.forumslader.de Forumslader].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Ladegerät sollten einige Kriterien beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kommt ein fertiges Gerät oder ein Selbstbau-Modell in Frage? Auch bei Komplettgeräten muss in jedem Falle das Anschlusskabel nach Anleitung selbst montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Ausgangsspannungen und -ströme liefert das Modell? Standard wäre z.&amp;amp;nbsp;B. 500&amp;amp;nbsp;mA bei 5&amp;amp;nbsp;V für Mobiltelefone und PDA. Beim BUMM-E-Werk sind die Werte einstellbar.&lt;br /&gt;
* Ab welcher Geschwindigkeit liegt die Ladespannung an? Beispiel: Beim Zzing ab 15&amp;amp;nbsp;km/h, beim KEcharger ab 10 km/h. Fährt man langsamer, wird bei einem Lader ''ohne Pufferakku'' das Mobilgerät nicht mehr geladen; bei einem Gerät ''mit Pufferakku'' wird das Mobilgerät zwar weiter geladen, aber der Pufferakku wird entladen. Faustregel: Die Mindestgeschwindigkeit sollte unterhalb der persönlichen Durchschnittsgeschwindigkeit liegen (Pausen und Stillstand des Rades einberechnet).&lt;br /&gt;
* Wie viele Geräte können gleichzeitig geladen werden? Bei fast allen Ladegeräten nur ein Gerät bzw. ein Akku. Beim Forumslader können gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden.&lt;br /&gt;
* Ist das Gehäuse wasserdicht oder muss es in der Lenkertasche untergebracht werden? Wasserdicht ist z.&amp;amp;nbsp;B. der KEcharger, nicht wasserdicht das Zzing.&lt;br /&gt;
* Hat das Ladegerät einen integrierten Akku oder wird das Gerät ohne Pufferakku direkt angeschlossen? Geräte mit integriertem Akku bieten einen einfachen und wirksamen Schutz vor Überspannungen und verhindern das ständige Umschalten von Akkubetrieb zu Netzbetrieb bei jedem Stop. Andererseits haben sich auch Ladegeräte ohne Pufferakku bewährt, wenn das Mobilgerät diese Betriebsart akzeptiert. Test: Mobilgerät mit USB-Kabel am Netz laden und Kabel mehrfach abziehen und anstecken. Die laufenden Programme sollten dabei ohne Störung weiterlaufen, die Ladekontroll-LED entsprechend umschalten.&lt;br /&gt;
* Wie und wo wird das Mobilgerät befestigt? Nur beim Navicase bike ext sind Mobilgerät und Ladeelektronik in einem wasserdichten Gehäuse vereinigt. Bei allen anderen Modellen muss das Mobilgerät separat wassergeschützt montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Prüfzeichen und Garantie hat das Ladegerät? Insbesondere Geräte ohne Pufferakku benötigen Schutzschaltungen, um das Mobilgerät vor Überspannungen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* USB-Ladegeräte für Nabendynamos: [https://fahrradbeleuchtung-info.de/marktuebersicht-usb-ladegeraete-fuer-nabendynamos Marktübersicht und Tests] auf Fahrradbeleuchtung Info (Stand 2024)&lt;br /&gt;
* Fahrradzukunft - Steckdose unterwegs:[https://fahrradzukunft.de/40/steckdose-unterwegs-10 Teil 10 (2025)] [https://fahrradzukunft.de/34/steckdose-unterwegs-9 Teil 9 (2022)] [https://fahrradzukunft.de/30/steckdose-unterwegs-8 Teil 8][https://fahrradzukunft.de/28/steckdose-unterwegs-7 Teil 7][https://fahrradzukunft.de/26/steckdose-unterwegs-6 Teil 6][https://fahrradzukunft.de/22/steckdose-unterwegs-5 Teil 5] [https://fahrradzukunft.de/21/steckdose-unterwegs-4 Teil 4][https://fahrradzukunft.de/13/steckdose-unterwegs-3 Teil 3][https://fahrradzukunft.de/12/steckdose-unterwegs-2 Teil 2] [https://fahrradzukunft.de/11/steckdose-unterwegs Teil 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.bumm.de/de/produkte/stromversorgung.html Busch &amp;amp; Müller] Stromversorgung E-Werk, K-Werk und USB-Werk&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle2charge.de/ Cycle2Charge]&lt;br /&gt;
* [https://www.fahrradlader.de/ Fahrradlader]&lt;br /&gt;
* [http://forumslader.de Forumslader]&lt;br /&gt;
* [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ SON Ladelux]&lt;br /&gt;
* [http://www.dynalader.de/ Stollberg Elektrotechnik DynaLader]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/shop/kaufen/zubehoer/ Tout Terrain Cinq Plug Pure 7, Plug5 Pure]&lt;br /&gt;
* [https://www.zzing.de/ Zzing (momentan nicht erhältlich Stand 10/2024)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solarladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solarladegeräte nehmen mit ihren Solarpanelen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in Strom und puffern sie in der Regel in Akkus. Meist wird ein USB-Anschluss bereitgestellt, um [[USB-Geräte]] laden oder betreiben zu können. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine weitere Ladeschale, mit der Akkus aufgeladen werden können. Zwei typische Vertreter aus der Familie der Solarladegeräte sind das &amp;quot;e.GO!&amp;quot; sowie der REVOLT Solarcharger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.bos-stollberg.de/&lt;br /&gt;
* http://www.solarc.de/cms/pages/de/produkte/consumerprodukte/universal-ladegeraet/professional.php&lt;br /&gt;
* http://www.voltaicsystems.com/17-watt-kit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107766</id>
		<title>Ladegerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107766"/>
		<updated>2026-01-26T11:34:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Ladegerät''' dient dazu, elektronische Geräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[GPS-Geräte]], Mobiltelefone, MP3-Player) zu betreiben und/oder Akkus zu aufzuladen. Kann auf elektronische Geräte während der Radreise nicht verzichtet werden, sucht man eine Lösung für die fehlende Stromversorgung. Entfällt der Zugriff auf eine Steckdose, gibt es grundsätzlich nur zwei gängige Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamoladegeräte&lt;br /&gt;
* Solarladegeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dynamoladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamoladegeräte beziehen ihre Energie vom Fahrraddynamo. Sinnvoll ist ein [[Nabendynamo]] mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Über ein Kabel wird eine Box angeschlossen, die entweder Akkus lädt oder ein USB-Ladekabel für den Betrieb eines [[USB-Geräte|USB-Geräts]] bereitstellt. Es gibt auch kombinierte Geräte, die beides gleichzeitig gewährleisten.&lt;br /&gt;
Neben einigen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise dem Zzing, dem KEcharger und dem Navicase bike von Kuhnelektronik, dem Bumm-E-Werk, Bumm Ixon Akkuscheinwerfer mit dem Ride &amp;amp; Charge-Paket oder dem Ladegerät von Stollberg Elektrotechnik gibt es auch das Selbstbauprojekt [http://www.forumslader.de Forumslader].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Ladegerät sollten einige Kriterien beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kommt ein fertiges Gerät oder ein Selbstbau-Modell in Frage? Auch bei Komplettgeräten muss in jedem Falle das Anschlusskabel nach Anleitung selbst montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Ausgangsspannungen und -ströme liefert das Modell? Standard wäre z.&amp;amp;nbsp;B. 500&amp;amp;nbsp;mA bei 5&amp;amp;nbsp;V für Mobiltelefone und PDA. Beim BUMM-E-Werk sind die Werte einstellbar.&lt;br /&gt;
* Ab welcher Geschwindigkeit liegt die Ladespannung an? Beispiel: Beim Zzing ab 15&amp;amp;nbsp;km/h, beim KEcharger ab 10 km/h. Fährt man langsamer, wird bei einem Lader ''ohne Pufferakku'' das Mobilgerät nicht mehr geladen; bei einem Gerät ''mit Pufferakku'' wird das Mobilgerät zwar weiter geladen, aber der Pufferakku wird entladen. Faustregel: Die Mindestgeschwindigkeit sollte unterhalb der persönlichen Durchschnittsgeschwindigkeit liegen (Pausen und Stillstand des Rades einberechnet).&lt;br /&gt;
* Wie viele Geräte können gleichzeitig geladen werden? Bei fast allen Ladegeräten nur ein Gerät bzw. ein Akku. Beim Forumslader können gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden.&lt;br /&gt;
* Ist das Gehäuse wasserdicht oder muss es in der Lenkertasche untergebracht werden? Wasserdicht ist z.&amp;amp;nbsp;B. der KEcharger, nicht wasserdicht das Zzing.&lt;br /&gt;
* Hat das Ladegerät einen integrierten Akku oder wird das Gerät ohne Pufferakku direkt angeschlossen? Geräte mit integriertem Akku bieten einen einfachen und wirksamen Schutz vor Überspannungen und verhindern das ständige Umschalten von Akkubetrieb zu Netzbetrieb bei jedem Stop. Andererseits haben sich auch Ladegeräte ohne Pufferakku bewährt, wenn das Mobilgerät diese Betriebsart akzeptiert. Test: Mobilgerät mit USB-Kabel am Netz laden und Kabel mehrfach abziehen und anstecken. Die laufenden Programme sollten dabei ohne Störung weiterlaufen, die Ladekontroll-LED entsprechend umschalten.&lt;br /&gt;
* Wie und wo wird das Mobilgerät befestigt? Nur beim Navicase bike ext sind Mobilgerät und Ladeelektronik in einem wasserdichten Gehäuse vereinigt. Bei allen anderen Modellen muss das Mobilgerät separat wassergeschützt montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Prüfzeichen und Garantie hat das Ladegerät? Insbesondere Geräte ohne Pufferakku benötigen Schutzschaltungen, um das Mobilgerät vor Überspannungen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* USB-Ladegeräte für Nabendynamos: [https://fahrradbeleuchtung-info.de/marktuebersicht-usb-ladegeraete-fuer-nabendynamos Marktübersicht und Tests] auf Fahrradbeleuchtung Info (Stand 2024)&lt;br /&gt;
* Fahrradzukunft - Steckdose unterwegs:[https://fahrradzukunft.de/40/steckdose-unterwegs-10 Teil 10 (2025)] [https://fahrradzukunft.de/34/steckdose-unterwegs-9 Teil 9 (2022)] [https://fahrradzukunft.de/30/steckdose-unterwegs-8 Teil 8][https://fahrradzukunft.de/28/steckdose-unterwegs-7 Teil 7][https://fahrradzukunft.de/26/steckdose-unterwegs-6 Teil 6][https://fahrradzukunft.de/22/steckdose-unterwegs-5 Teil 5] [https://fahrradzukunft.de/21/steckdose-unterwegs-4 Teil 4][https://fahrradzukunft.de/13/steckdose-unterwegs-3 Teil 3][https://fahrradzukunft.de/12/steckdose-unterwegs-2 Teil 2] [https://fahrradzukunft.de/11/steckdose-unterwegs Teil 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.fahrradlader.de/ Fahrradlader]&lt;br /&gt;
* [https://www.zzing.de/ Zzing (momentan nicht erhältlich Stand 10/2024)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dynalader.de/ Stollberg Elektrotechnik DynaLader]&lt;br /&gt;
* [https://www.bumm.de/de/produkte/stromversorgung.html Busch &amp;amp; Müller] Stromversorgung E-Werk, K-Werk und USB-Werk&lt;br /&gt;
* [http://forumslader.de Forumslader]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/shop/kaufen/zubehoer/ Tout Terrain Cinq Plug Pure 7, Plug5 Pure]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle2charge.de/ Cycle2Charge]&lt;br /&gt;
* [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ SON Ladelux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solarladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solarladegeräte nehmen mit ihren Solarpanelen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in Strom und puffern sie in der Regel in Akkus. Meist wird ein USB-Anschluss bereitgestellt, um [[USB-Geräte]] laden oder betreiben zu können. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine weitere Ladeschale, mit der Akkus aufgeladen werden können. Zwei typische Vertreter aus der Familie der Solarladegeräte sind das &amp;quot;e.GO!&amp;quot; sowie der REVOLT Solarcharger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.bos-stollberg.de/&lt;br /&gt;
* http://www.solarc.de/cms/pages/de/produkte/consumerprodukte/universal-ladegeraet/professional.php&lt;br /&gt;
* http://www.voltaicsystems.com/17-watt-kit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107765</id>
		<title>Ladegerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107765"/>
		<updated>2026-01-26T11:33:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Ladegerät''' dient dazu, elektronische Geräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[GPS-Geräte]], Mobiltelefone, MP3-Player) zu betreiben und/oder Akkus zu aufzuladen. Kann auf elektronische Geräte während der Radreise nicht verzichtet werden, sucht man eine Lösung für die fehlende Stromversorgung. Entfällt der Zugriff auf eine Steckdose, gibt es grundsätzlich nur zwei gängige Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamoladegeräte&lt;br /&gt;
* Solarladegeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dynamoladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamoladegeräte beziehen ihre Energie vom Fahrraddynamo. Sinnvoll ist ein [[Nabendynamo]] mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Über ein Kabel wird eine Box angeschlossen, die entweder Akkus lädt oder ein USB-Ladekabel für den Betrieb eines [[USB-Geräte|USB-Geräts]] bereitstellt. Es gibt auch kombinierte Geräte, die beides gleichzeitig gewährleisten.&lt;br /&gt;
Neben einigen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise dem Zzing, dem KEcharger und dem Navicase bike von Kuhnelektronik, dem Bumm-E-Werk, Bumm Ixon Akkuscheinwerfer mit dem Ride &amp;amp; Charge-Paket oder dem Ladegerät von Stollberg Elektrotechnik gibt es auch das Selbstbauprojekt [http://www.forumslader.de Forumslader].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Ladegerät sollten einige Kriterien beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kommt ein fertiges Gerät oder ein Selbstbau-Modell in Frage? Auch bei Komplettgeräten muss in jedem Falle das Anschlusskabel nach Anleitung selbst montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Ausgangsspannungen und -ströme liefert das Modell? Standard wäre z.&amp;amp;nbsp;B. 500&amp;amp;nbsp;mA bei 5&amp;amp;nbsp;V für Mobiltelefone und PDA. Beim BUMM-E-Werk sind die Werte einstellbar.&lt;br /&gt;
* Ab welcher Geschwindigkeit liegt die Ladespannung an? Beispiel: Beim Zzing ab 15&amp;amp;nbsp;km/h, beim KEcharger ab 10 km/h. Fährt man langsamer, wird bei einem Lader ''ohne Pufferakku'' das Mobilgerät nicht mehr geladen; bei einem Gerät ''mit Pufferakku'' wird das Mobilgerät zwar weiter geladen, aber der Pufferakku wird entladen. Faustregel: Die Mindestgeschwindigkeit sollte unterhalb der persönlichen Durchschnittsgeschwindigkeit liegen (Pausen und Stillstand des Rades einberechnet).&lt;br /&gt;
* Wie viele Geräte können gleichzeitig geladen werden? Bei fast allen Ladegeräten nur ein Gerät bzw. ein Akku. Beim Forumslader können gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden.&lt;br /&gt;
* Ist das Gehäuse wasserdicht oder muss es in der Lenkertasche untergebracht werden? Wasserdicht ist z.&amp;amp;nbsp;B. der KEcharger, nicht wasserdicht das Zzing.&lt;br /&gt;
* Hat das Ladegerät einen integrierten Akku oder wird das Gerät ohne Pufferakku direkt angeschlossen? Geräte mit integriertem Akku bieten einen einfachen und wirksamen Schutz vor Überspannungen und verhindern das ständige Umschalten von Akkubetrieb zu Netzbetrieb bei jedem Stop. Andererseits haben sich auch Ladegeräte ohne Pufferakku bewährt, wenn das Mobilgerät diese Betriebsart akzeptiert. Test: Mobilgerät mit USB-Kabel am Netz laden und Kabel mehrfach abziehen und anstecken. Die laufenden Programme sollten dabei ohne Störung weiterlaufen, die Ladekontroll-LED entsprechend umschalten.&lt;br /&gt;
* Wie und wo wird das Mobilgerät befestigt? Nur beim Navicase bike ext sind Mobilgerät und Ladeelektronik in einem wasserdichten Gehäuse vereinigt. Bei allen anderen Modellen muss das Mobilgerät separat wassergeschützt montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Prüfzeichen und Garantie hat das Ladegerät? Insbesondere Geräte ohne Pufferakku benötigen Schutzschaltungen, um das Mobilgerät vor Überspannungen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* USB-Ladegeräte für Nabendynamos: [https://fahrradbeleuchtung-info.de/marktuebersicht-usb-ladegeraete-fuer-nabendynamos Marktübersicht und Tests] auf Fahrradbeleuchtung Info (Stand 2024)&lt;br /&gt;
* Fahrradzukunft - Steckdose unterwegs:[https://fahrradzukunft.de/40/steckdose-unterwegs-10 Teil 10 (2025)] [https://fahrradzukunft.de/34/steckdose-unterwegs-9 Teil 9 (2022)] [https://fahrradzukunft.de/30/steckdose-unterwegs-8 Teil 8][https://fahrradzukunft.de/28/steckdose-unterwegs-7 Teil 7][https://fahrradzukunft.de/26/steckdose-unterwegs-6 Teil 6][https://fahrradzukunft.de/22/steckdose-unterwegs-5 Teil 5] [https://fahrradzukunft.de/21/steckdose-unterwegs-4 Teil 4][https://fahrradzukunft.de/13/steckdose-unterwegs-3 Teil 3][https://fahrradzukunft.de/12/steckdose-unterwegs-2 Teil 2] [https://fahrradzukunft.de/11/steckdose-unterwegs Teil 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.fahrradlader.de/ Fahrradlader]&lt;br /&gt;
* [https://www.zzing.de/ Zzing (momentan nicht erhältlich Stand 10/2024)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dynalader.de/ Stollberg Elektrotechnik DynaLader]&lt;br /&gt;
* [https://www.bumm.de/de/produkte/stromversorgung.html Busch &amp;amp; Müller Stromversorgung E-Werk, K-Werk und USB-Werk]&lt;br /&gt;
* [http://forumslader.de Forumslader]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/shop/kaufen/zubehoer/ Tout Terrain Cinq Plug Pure 7, Plug5 Pure]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle2charge.de/ Cycle2Charge]&lt;br /&gt;
* [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ SON Ladelux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solarladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solarladegeräte nehmen mit ihren Solarpanelen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in Strom und puffern sie in der Regel in Akkus. Meist wird ein USB-Anschluss bereitgestellt, um [[USB-Geräte]] laden oder betreiben zu können. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine weitere Ladeschale, mit der Akkus aufgeladen werden können. Zwei typische Vertreter aus der Familie der Solarladegeräte sind das &amp;quot;e.GO!&amp;quot; sowie der REVOLT Solarcharger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.bos-stollberg.de/&lt;br /&gt;
* http://www.solarc.de/cms/pages/de/produkte/consumerprodukte/universal-ladegeraet/professional.php&lt;br /&gt;
* http://www.voltaicsystems.com/17-watt-kit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107764</id>
		<title>Ladegerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107764"/>
		<updated>2026-01-26T11:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Ladegerät''' dient dazu, elektronische Geräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[GPS-Geräte]], Mobiltelefone, MP3-Player) zu betreiben und/oder Akkus zu aufzuladen. Kann auf elektronische Geräte während der Radreise nicht verzichtet werden, sucht man eine Lösung für die fehlende Stromversorgung. Entfällt der Zugriff auf eine Steckdose, gibt es grundsätzlich nur zwei gängige Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamoladegeräte&lt;br /&gt;
* Solarladegeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dynamoladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamoladegeräte beziehen ihre Energie vom Fahrraddynamo. Sinnvoll ist ein [[Nabendynamo]] mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Über ein Kabel wird eine Box angeschlossen, die entweder Akkus lädt oder ein USB-Ladekabel für den Betrieb eines [[USB-Geräte|USB-Geräts]] bereitstellt. Es gibt auch kombinierte Geräte, die beides gleichzeitig gewährleisten.&lt;br /&gt;
Neben einigen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise dem Zzing, dem KEcharger und dem Navicase bike von Kuhnelektronik, dem Bumm-E-Werk, Bumm Ixon Akkuscheinwerfer mit dem Ride &amp;amp; Charge-Paket oder dem Ladegerät von Stollberg Elektrotechnik gibt es auch das Selbstbauprojekt [http://www.forumslader.de Forumslader].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Ladegerät sollten einige Kriterien beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kommt ein fertiges Gerät oder ein Selbstbau-Modell in Frage? Auch bei Komplettgeräten muss in jedem Falle das Anschlusskabel nach Anleitung selbst montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Ausgangsspannungen und -ströme liefert das Modell? Standard wäre z.&amp;amp;nbsp;B. 500&amp;amp;nbsp;mA bei 5&amp;amp;nbsp;V für Mobiltelefone und PDA. Beim BUMM-E-Werk sind die Werte einstellbar.&lt;br /&gt;
* Ab welcher Geschwindigkeit liegt die Ladespannung an? Beispiel: Beim Zzing ab 15&amp;amp;nbsp;km/h, beim KEcharger ab 10 km/h. Fährt man langsamer, wird bei einem Lader ''ohne Pufferakku'' das Mobilgerät nicht mehr geladen; bei einem Gerät ''mit Pufferakku'' wird das Mobilgerät zwar weiter geladen, aber der Pufferakku wird entladen. Faustregel: Die Mindestgeschwindigkeit sollte unterhalb der persönlichen Durchschnittsgeschwindigkeit liegen (Pausen und Stillstand des Rades einberechnet).&lt;br /&gt;
* Wie viele Geräte können gleichzeitig geladen werden? Bei fast allen Ladegeräten nur ein Gerät bzw. ein Akku. Beim Forumslader können gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden.&lt;br /&gt;
* Ist das Gehäuse wasserdicht oder muss es in der Lenkertasche untergebracht werden? Wasserdicht ist z.&amp;amp;nbsp;B. der KEcharger, nicht wasserdicht das Zzing.&lt;br /&gt;
* Hat das Ladegerät einen integrierten Akku oder wird das Gerät ohne Pufferakku direkt angeschlossen? Geräte mit integriertem Akku bieten einen einfachen und wirksamen Schutz vor Überspannungen und verhindern das ständige Umschalten von Akkubetrieb zu Netzbetrieb bei jedem Stop. Andererseits haben sich auch Ladegeräte ohne Pufferakku bewährt, wenn das Mobilgerät diese Betriebsart akzeptiert. Test: Mobilgerät mit USB-Kabel am Netz laden und Kabel mehrfach abziehen und anstecken. Die laufenden Programme sollten dabei ohne Störung weiterlaufen, die Ladekontroll-LED entsprechend umschalten.&lt;br /&gt;
* Wie und wo wird das Mobilgerät befestigt? Nur beim Navicase bike ext sind Mobilgerät und Ladeelektronik in einem wasserdichten Gehäuse vereinigt. Bei allen anderen Modellen muss das Mobilgerät separat wassergeschützt montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Prüfzeichen und Garantie hat das Ladegerät? Insbesondere Geräte ohne Pufferakku benötigen Schutzschaltungen, um das Mobilgerät vor Überspannungen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* USB-Ladegeräte für Nabendynamos: [https://fahrradbeleuchtung-info.de/marktuebersicht-usb-ladegeraete-fuer-nabendynamos Marktübersicht und Tests] auf Fahrradbeleuchtung Info (Stand 2024)&lt;br /&gt;
* Fahrradzukunft - Steckdose unterwegs:[https://fahrradzukunft.de/40/steckdose-unterwegs-10 Teil 10 (2025)] [https://fahrradzukunft.de/34/steckdose-unterwegs-9 Teil 9 (2022)] [https://fahrradzukunft.de/30/steckdose-unterwegs-8 Teil 8][https://fahrradzukunft.de/28/steckdose-unterwegs-7 Teil 7][https://fahrradzukunft.de/26/steckdose-unterwegs-6 Teil 6][https://fahrradzukunft.de/22/steckdose-unterwegs-5 Teil 5] [https://fahrradzukunft.de/21/steckdose-unterwegs-4 Teil 4][https://fahrradzukunft.de/13/steckdose-unterwegs-3 Teil 3][https://fahrradzukunft.de/12/steckdose-unterwegs-2 Teil 2] [https://fahrradzukunft.de/11/steckdose-unterwegs Teil 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.fahrradlader.de/ Fahrradlader]&lt;br /&gt;
* [https://www.zzing.de/ Zzing (momentan nicht erhältlich Stand 10/2024)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dynalader.de/ Stollberg Elektrotechnik DynaLader]&lt;br /&gt;
* [https://www.bumm.de/de/produkte/stromversorgung.html Busch &amp;amp; Müller Stromversorgung E-Werk, K-Werk und USB-Werk]&lt;br /&gt;
* [http://forumslader.de Forumslader]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/shop/kaufen/zubehoer/ Tout Terrain Cinq Plug Pure 7&lt;br /&gt;
, Plug5 Pure]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle2charge.de/ Cycle2Charge]&lt;br /&gt;
* [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ SON Ladelux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solarladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solarladegeräte nehmen mit ihren Solarpanelen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in Strom und puffern sie in der Regel in Akkus. Meist wird ein USB-Anschluss bereitgestellt, um [[USB-Geräte]] laden oder betreiben zu können. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine weitere Ladeschale, mit der Akkus aufgeladen werden können. Zwei typische Vertreter aus der Familie der Solarladegeräte sind das &amp;quot;e.GO!&amp;quot; sowie der REVOLT Solarcharger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.bos-stollberg.de/&lt;br /&gt;
* http://www.solarc.de/cms/pages/de/produkte/consumerprodukte/universal-ladegeraet/professional.php&lt;br /&gt;
* http://www.voltaicsystems.com/17-watt-kit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=USB-Ger%C3%A4te&amp;diff=107763</id>
		<title>USB-Geräte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=USB-Ger%C3%A4te&amp;diff=107763"/>
		<updated>2026-01-26T11:28:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Der USB-Anschluss zur Stromversorgung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Der USB-Anschluss zur Stromversorgung ==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat sich der USB-Anschluss auch abseits der Computer-Peripherie zu einem Standard für die Stromversorgung von Kleingeräten entwickelt. Immer mehr Geräte können über den USB-Anschluss betrieben und/oder geladen werden. Das ist auch für Radreisende interessant, weil [[Ladegerät#Dynamoladegeräte|Nabendynamo-Ladegeräte]] wie [http://forumslader.de Forumslader], [https://bumm.de/de/zubehoer/stromversorgung/ E-Werk und USB-Werk], [http://www.zzing.de Zzing], etc. Strom per [[Nabendynamo]] bereitstellen können. Außerdem besitzen viele [[Ladegerät#Solarladegeräte|Solar-Ladegeräte]] einen USB-Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel listet Geräte auf, die für die Radreise interessant sind und sich per USB-Anschluss betreiben bzw. laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kameras ==&lt;br /&gt;
Bei vielen Kompaktkameras von Samsung lässt sich der Akku in der Kamera mit dem mitgelieferten USB-Kabel laden (Auswahl unvollständig):&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwelt.de/news/83158-samsung-ex1-lichtstarke-kamera-urlaubstest.html Samsung EX1]&lt;br /&gt;
* Samsung Reisezooms: WB650/WB700/WB750&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stirnlampen ==&lt;br /&gt;
* Petzl: [http://www.petzl.com/en/outdoor/stirnlampen/core-akkubatterie-fur-tikka2-und-zipka2 Tikka² Core und Tikka XP² Core], der Li-Ion-Akku lässt sich per Micro-USB-Buchse laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taschenlampen ==&lt;br /&gt;
* NiteCore MH1A [http://www.nitecore.com/productDetail.aspx?id=66#.VQ8Dc-G6NEI NiteCore MH1A], der dazugelieferte Akku lässt sich in der Taschenlampe mit dazugehörigem USB-Kabel laden. Eventuell gibt es noch andere Modelle mit dieser Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scheinwerfer ==&lt;br /&gt;
Bei folgenden Scheinwerfern lassen sich die Akkus per direkt im Scheinwerfer laden:&lt;br /&gt;
* SON: [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ Ladelux], USB-C bzw. Lightning-Anschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ladegeräte ==&lt;br /&gt;
* Pixo: [http://www.pixo.de/p/pixo_cusb.html C-USB] lädt beliebige Li-Ion-Akkus oder bis zu zwei AA/AAA-Akkus. Höhere Ladeströme durch USB3-Modus möglich.&lt;br /&gt;
* Sistec: [http://www.sistech.com/dynapage.asp?mpage=SwissCharger Swisscharger P1] lädt schonend bis zu vier AA/AAA-Akkus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigationsgeräte ==&lt;br /&gt;
* Garmin Montana 600/650/650T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MP3/MP4 Player ==&lt;br /&gt;
* Cowon X9 und eventuell andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gängige USB-Steckertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Type A USB connector.jpg|USB Typ A&lt;br /&gt;
Bild:Mini USB-Stecker.JPG|Mini-USB Typ B&lt;br /&gt;
Bild:USB-Stecker Nokia 5130.jpg|Micro-USB Typ B&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten der USB-Stromversorgung ==&lt;br /&gt;
(Ergänzen: Beschreibung des &amp;quot;Aushandelns&amp;quot; des maximalen Stroms, proprietäre Pinbelegungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wikipedia|Universal_Serial_Bus|Universal Serial Bus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=USB-Ger%C3%A4te&amp;diff=107762</id>
		<title>USB-Geräte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=USB-Ger%C3%A4te&amp;diff=107762"/>
		<updated>2026-01-26T11:20:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Scheinwerfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Der USB-Anschluss zur Stromversorgung ==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat sich der USB-Anschluss auch abseits der Computer-Peripherie zu einem Standard für die Stromversorgung von Kleingeräten entwickelt. Immer mehr Geräte können über den USB-Anschluss betrieben und/oder geladen werden. Das ist auch für Radreisende interessant, weil [[Ladegerät#Dynamoladegeräte|Nabendynamo-Ladegeräte]] wie [http://forumslader.de Forumslader], [http://www.bumm.de/produkte/e-werk-usb-werk.html E-Werk und USB-Werk], [http://www.zzing.de Zzing], etc. Strom per [[Nabendynamo]] bereitstellen können. Außerdem besitzen viele [[Ladegerät#Solarladegeräte|Solar-Ladegeräte]] einen USB-Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel listet Geräte auf, die für die Radreise interessant sind und sich per USB-Anschluss betreiben bzw. laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kameras ==&lt;br /&gt;
Bei vielen Kompaktkameras von Samsung lässt sich der Akku in der Kamera mit dem mitgelieferten USB-Kabel laden (Auswahl unvollständig):&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwelt.de/news/83158-samsung-ex1-lichtstarke-kamera-urlaubstest.html Samsung EX1]&lt;br /&gt;
* Samsung Reisezooms: WB650/WB700/WB750&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stirnlampen ==&lt;br /&gt;
* Petzl: [http://www.petzl.com/en/outdoor/stirnlampen/core-akkubatterie-fur-tikka2-und-zipka2 Tikka² Core und Tikka XP² Core], der Li-Ion-Akku lässt sich per Micro-USB-Buchse laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taschenlampen ==&lt;br /&gt;
* NiteCore MH1A [http://www.nitecore.com/productDetail.aspx?id=66#.VQ8Dc-G6NEI NiteCore MH1A], der dazugelieferte Akku lässt sich in der Taschenlampe mit dazugehörigem USB-Kabel laden. Eventuell gibt es noch andere Modelle mit dieser Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scheinwerfer ==&lt;br /&gt;
Bei folgenden Scheinwerfern lassen sich die Akkus per direkt im Scheinwerfer laden:&lt;br /&gt;
* SON: [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ Ladelux], USB-C bzw. Lightning-Anschluss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ladegeräte ==&lt;br /&gt;
* Pixo: [http://www.pixo.de/p/pixo_cusb.html C-USB] lädt beliebige Li-Ion-Akkus oder bis zu zwei AA/AAA-Akkus. Höhere Ladeströme durch USB3-Modus möglich.&lt;br /&gt;
* Sistec: [http://www.sistech.com/dynapage.asp?mpage=SwissCharger Swisscharger P1] lädt schonend bis zu vier AA/AAA-Akkus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigationsgeräte ==&lt;br /&gt;
* Garmin Montana 600/650/650T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MP3/MP4 Player ==&lt;br /&gt;
* Cowon X9 und eventuell andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gängige USB-Steckertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Type A USB connector.jpg|USB Typ A&lt;br /&gt;
Bild:Mini USB-Stecker.JPG|Mini-USB Typ B&lt;br /&gt;
Bild:USB-Stecker Nokia 5130.jpg|Micro-USB Typ B&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten der USB-Stromversorgung ==&lt;br /&gt;
(Ergänzen: Beschreibung des &amp;quot;Aushandelns&amp;quot; des maximalen Stroms, proprietäre Pinbelegungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wikipedia|Universal_Serial_Bus|Universal Serial Bus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=USB-Ger%C3%A4te&amp;diff=107761</id>
		<title>USB-Geräte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=USB-Ger%C3%A4te&amp;diff=107761"/>
		<updated>2026-01-26T11:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Scheinwerfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Der USB-Anschluss zur Stromversorgung ==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat sich der USB-Anschluss auch abseits der Computer-Peripherie zu einem Standard für die Stromversorgung von Kleingeräten entwickelt. Immer mehr Geräte können über den USB-Anschluss betrieben und/oder geladen werden. Das ist auch für Radreisende interessant, weil [[Ladegerät#Dynamoladegeräte|Nabendynamo-Ladegeräte]] wie [http://forumslader.de Forumslader], [http://www.bumm.de/produkte/e-werk-usb-werk.html E-Werk und USB-Werk], [http://www.zzing.de Zzing], etc. Strom per [[Nabendynamo]] bereitstellen können. Außerdem besitzen viele [[Ladegerät#Solarladegeräte|Solar-Ladegeräte]] einen USB-Anschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel listet Geräte auf, die für die Radreise interessant sind und sich per USB-Anschluss betreiben bzw. laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kameras ==&lt;br /&gt;
Bei vielen Kompaktkameras von Samsung lässt sich der Akku in der Kamera mit dem mitgelieferten USB-Kabel laden (Auswahl unvollständig):&lt;br /&gt;
* [http://www.netzwelt.de/news/83158-samsung-ex1-lichtstarke-kamera-urlaubstest.html Samsung EX1]&lt;br /&gt;
* Samsung Reisezooms: WB650/WB700/WB750&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stirnlampen ==&lt;br /&gt;
* Petzl: [http://www.petzl.com/en/outdoor/stirnlampen/core-akkubatterie-fur-tikka2-und-zipka2 Tikka² Core und Tikka XP² Core], der Li-Ion-Akku lässt sich per Micro-USB-Buchse laden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taschenlampen ==&lt;br /&gt;
* NiteCore MH1A [http://www.nitecore.com/productDetail.aspx?id=66#.VQ8Dc-G6NEI NiteCore MH1A], der dazugelieferte Akku lässt sich in der Taschenlampe mit dazugehörigem USB-Kabel laden. Eventuell gibt es noch andere Modelle mit dieser Funktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Scheinwerfer ==&lt;br /&gt;
Bei folgenden Scheinwerfern lassen sich die Akkus per Mini-USB-Buchse direkt im Scheinwerfer laden:&lt;br /&gt;
* SON: [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ Ladelux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ladegeräte ==&lt;br /&gt;
* Pixo: [http://www.pixo.de/p/pixo_cusb.html C-USB] lädt beliebige Li-Ion-Akkus oder bis zu zwei AA/AAA-Akkus. Höhere Ladeströme durch USB3-Modus möglich.&lt;br /&gt;
* Sistec: [http://www.sistech.com/dynapage.asp?mpage=SwissCharger Swisscharger P1] lädt schonend bis zu vier AA/AAA-Akkus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigationsgeräte ==&lt;br /&gt;
* Garmin Montana 600/650/650T&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MP3/MP4 Player ==&lt;br /&gt;
* Cowon X9 und eventuell andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gängige USB-Steckertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Type A USB connector.jpg|USB Typ A&lt;br /&gt;
Bild:Mini USB-Stecker.JPG|Mini-USB Typ B&lt;br /&gt;
Bild:USB-Stecker Nokia 5130.jpg|Micro-USB Typ B&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten der USB-Stromversorgung ==&lt;br /&gt;
(Ergänzen: Beschreibung des &amp;quot;Aushandelns&amp;quot; des maximalen Stroms, proprietäre Pinbelegungen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{wikipedia|Universal_Serial_Bus|Universal Serial Bus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schiffsreise&amp;diff=107760</id>
		<title>Schiffsreise</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schiffsreise&amp;diff=107760"/>
		<updated>2026-01-26T10:39:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Frachtschiffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Fähr-)Schiffe sind mit die gebräuchlichsten Transportmittel für Radreisende, um Meere zu überqueren. Mit der zunehmenden Verbreitung sogenannter Billig-Airlines werden immer mehr Fahrverbindungen eingestellt, so dass es zunehmend schwieriger wird, als Radreisender Möglichkeiten zu finden, auf &amp;quot;klassische&amp;quot; Art überzusetzen. Für die Nutzung von Fährschiffen sprechen gegenüber dem Flugzeug nicht nur ökologischen Gründe, sondern auch die Möglichkeit, Entfernungen anhand der Dauer, die ihre Überwindung in Anspruch nimmt, bewusst wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel sollen mit der Zeit Informationen zu verschiedenen Arten des Transportes von Rad und Radler mit dem Schiff gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fährschiffe ==&lt;br /&gt;
Fährüberfahrten bieten sich für Reiseradler in Europa vor allem im skandinavischen Raum, auf der Fahrt nach Irland, Großbritannien oder Island oder im Mittelmeerraum an. Durch zunehmenden Bau von Brücken oder Unterwasssertunneln reduziert sich die Anzahl der Fährlinien in fast allen Ländern zunehmend, des Weiteren sind Fluglinien große Konkurrenten, die zu einem Rückgang an Fährlinien geführt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fährlinien ===&lt;br /&gt;
* [http://www.atob.org.uk/bike-rail/uk-bike-ferry-restrictions/ Übersicht über Fährlinien in Europa und deren Möglichkeiten zur Radmitnahme]&lt;br /&gt;
* [http://www.faehrverband.org/ Seite des Fährverbands, Übersicht über Fährlinien in Europa]&lt;br /&gt;
* [http://blog.ost-impuls.de/archives/327-Russische-Faehrgesellschaften-und-europaeische-Faehren-nach-Russland.html Infos zu russischen Fährlinien, von und nach Russland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fährhäfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amsterdam-Ijmuiden ====&lt;br /&gt;
Der Fährhafen in Amsterdam-Ijmuiden, meist unter Amsterdam geführt, ist Hafen der DFDS-Seaways-Fähren nach Newcastle upon Tyne. Reiseradler aus Deutschland werden zumeist mit der Bahn zum Fährhafen anreisen wollen, jedoch verzeichnet [http://www.dfdsseaways.de/kundenservice/reiseinformationen/hafeninformationen-amsterdam-ijmuiden DFDS] keine entsprechenden Anreisemöglichkeiten für Radfahrer, sondern verweist lediglich auf einen Zubringerbus von Amsterdam Centraal. Der nächstgelegene Bahnhof ist jedoch Driehuis, den man mit Umsteigen in Amsterdam Centraal ebenso problemlos erreichen kann. Von dort sind es etwa 5 km zum Fähranleger in Ijmuiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Binnen-Frachtschiffe ==&lt;br /&gt;
Zur Mitfahrt auf Binnenschiffen können folgende Links helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.urlaub-binnenschiff.de/ urlaub-binnenschiff.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.binnenschiffe.de/inhalte/mitfahr/gaeste2.htm binnenschiffe.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frachtschiffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Corona ist die Auswahl sehr eingeschränkt, aber es gibt doch noch einige wenige Passagen die bedient werden. Allerdings muss bedacht werden, dass die Kosten mittlerweile sehr hoch sind. Die Mitnahme des Fahrrades sollte kein Problem darstellen, sollte aber sicherheitshalber im vorhinein abgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.frachtschiff-reisen.net Frachtschiffreisen]&lt;br /&gt;
* [https://frachtschiffreisen-pfeiffer.de Internationale Frachtschiffreisen Pfeiffer GmbH]&lt;br /&gt;
* [https://www.shipntrain.ch Ship'N'Train Travel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Private Boote ==&lt;br /&gt;
[[Bild:1012219478lemlem.jpg|thumb|250px|Im Yachthafen von Recife]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gibt es Radler, die auf ihrer Reise für Passagen über Nord- oder Ostsee oder auch über die Ozeane die Mitfahrmöglichkeit auf einer privaten Segel oder Motor-Yacht finden. Zustande kommen derartige Mitreisemöglichkeiten vor allem durch das Glück, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, als auch durch hartnäckiges Nachfragen und eine gute Portion Begeisterungsfähigkeit, die den Schiffseigner davon überzeugt, Rad und Radler für einen kürzeren oder längeren Abschnitt mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist Peter Smolka, der auf seiner Weltumradlung die [http://www.lemlem.de/smolka_live/wochenbuch/aktuell/00038/html/01.php Passage über den Atlantik] (von Kapstadt/ Südafrika nach Recife/ Brasilien) auf der Yacht eines Weltumseglers mitsegeln konnte, für den dies die letzte Etappe seiner Weltumseglung war. Für die Passage über die Timorsee fand er die Mitfahrgelegenheit auf einer Yacht, die überführt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereitschaft zur Mithilfe an Bord und ggf. zu einer Kostenbeteiligung sollten Voraussetzung sein. Das Rad wird auf den meisten Yachten, auf denen es stets eng an Platz ist, an Deck verzurrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Schiffsreise&amp;diff=107759</id>
		<title>Schiffsreise</title>
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		<updated>2026-01-26T10:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Frachtschiffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;(Fähr-)Schiffe sind mit die gebräuchlichsten Transportmittel für Radreisende, um Meere zu überqueren. Mit der zunehmenden Verbreitung sogenannter Billig-Airlines werden immer mehr Fahrverbindungen eingestellt, so dass es zunehmend schwieriger wird, als Radreisender Möglichkeiten zu finden, auf &amp;quot;klassische&amp;quot; Art überzusetzen. Für die Nutzung von Fährschiffen sprechen gegenüber dem Flugzeug nicht nur ökologischen Gründe, sondern auch die Möglichkeit, Entfernungen anhand der Dauer, die ihre Überwindung in Anspruch nimmt, bewusst wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Artikel sollen mit der Zeit Informationen zu verschiedenen Arten des Transportes von Rad und Radler mit dem Schiff gesammelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fährschiffe ==&lt;br /&gt;
Fährüberfahrten bieten sich für Reiseradler in Europa vor allem im skandinavischen Raum, auf der Fahrt nach Irland, Großbritannien oder Island oder im Mittelmeerraum an. Durch zunehmenden Bau von Brücken oder Unterwasssertunneln reduziert sich die Anzahl der Fährlinien in fast allen Ländern zunehmend, des Weiteren sind Fluglinien große Konkurrenten, die zu einem Rückgang an Fährlinien geführt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fährlinien ===&lt;br /&gt;
* [http://www.atob.org.uk/bike-rail/uk-bike-ferry-restrictions/ Übersicht über Fährlinien in Europa und deren Möglichkeiten zur Radmitnahme]&lt;br /&gt;
* [http://www.faehrverband.org/ Seite des Fährverbands, Übersicht über Fährlinien in Europa]&lt;br /&gt;
* [http://blog.ost-impuls.de/archives/327-Russische-Faehrgesellschaften-und-europaeische-Faehren-nach-Russland.html Infos zu russischen Fährlinien, von und nach Russland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fährhäfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Amsterdam-Ijmuiden ====&lt;br /&gt;
Der Fährhafen in Amsterdam-Ijmuiden, meist unter Amsterdam geführt, ist Hafen der DFDS-Seaways-Fähren nach Newcastle upon Tyne. Reiseradler aus Deutschland werden zumeist mit der Bahn zum Fährhafen anreisen wollen, jedoch verzeichnet [http://www.dfdsseaways.de/kundenservice/reiseinformationen/hafeninformationen-amsterdam-ijmuiden DFDS] keine entsprechenden Anreisemöglichkeiten für Radfahrer, sondern verweist lediglich auf einen Zubringerbus von Amsterdam Centraal. Der nächstgelegene Bahnhof ist jedoch Driehuis, den man mit Umsteigen in Amsterdam Centraal ebenso problemlos erreichen kann. Von dort sind es etwa 5 km zum Fähranleger in Ijmuiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Binnen-Frachtschiffe ==&lt;br /&gt;
Zur Mitfahrt auf Binnenschiffen können folgende Links helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.urlaub-binnenschiff.de/ urlaub-binnenschiff.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.binnenschiffe.de/inhalte/mitfahr/gaeste2.htm binnenschiffe.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frachtschiffe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Corona ist die Auswahl sehr eingeschränkt, aber es gibt doch noch einige wenige Passagen die bedient werde. Allerdings muss bedacht werden, dass die Kosten mittlerweile sehr hoch sind. Die Mitnahme des Fahrrades sollte kein Problem sein, sollte aber im vorhinein abgeklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.frachtschiff-reisen.net Frachtschiffreisen]&lt;br /&gt;
* [https://frachtschiffreisen-pfeiffer.de Internationale Frachtschiffreisen Pfeiffer GmbH]&lt;br /&gt;
* [https://www.shipntrain.ch Ship'N'Train Travel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Private Boote ==&lt;br /&gt;
[[Bild:1012219478lemlem.jpg|thumb|250px|Im Yachthafen von Recife]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gibt es Radler, die auf ihrer Reise für Passagen über Nord- oder Ostsee oder auch über die Ozeane die Mitfahrmöglichkeit auf einer privaten Segel oder Motor-Yacht finden. Zustande kommen derartige Mitreisemöglichkeiten vor allem durch das Glück, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, als auch durch hartnäckiges Nachfragen und eine gute Portion Begeisterungsfähigkeit, die den Schiffseigner davon überzeugt, Rad und Radler für einen kürzeren oder längeren Abschnitt mitzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel hierfür ist Peter Smolka, der auf seiner Weltumradlung die [http://www.lemlem.de/smolka_live/wochenbuch/aktuell/00038/html/01.php Passage über den Atlantik] (von Kapstadt/ Südafrika nach Recife/ Brasilien) auf der Yacht eines Weltumseglers mitsegeln konnte, für den dies die letzte Etappe seiner Weltumseglung war. Für die Passage über die Timorsee fand er die Mitfahrgelegenheit auf einer Yacht, die überführt werden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereitschaft zur Mithilfe an Bord und ggf. zu einer Kostenbeteiligung sollten Voraussetzung sein. Das Rad wird auf den meisten Yachten, auf denen es stets eng an Platz ist, an Deck verzurrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Frankreich&amp;diff=107613</id>
		<title>Frankreich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Frankreich&amp;diff=107613"/>
		<updated>2025-09-08T18:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Campingplätze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:France relief location map.jpg|right|thumb|570px|Physische Karte Frankreichs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich liegt in Westeuropa. Außerdem sind verschiedene Überseeterritorien integraler Bestandteil der französischen Republik (siehe [[#Regionen|Regionen]]). Aus praktischen Gründen konzentriert sich dieser Artikel jedoch auf den europäischen Anteil samt [[Korsika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich ist etwa anderthalbmal so groß wie Deutschland und weist eine noch größere landschaftliche Vielfalt auf: von der schroffen Küste der Bretagne über die Salzwiesen der Camargue zu den Palmenstränden der Côte d'Azur; vom dichtbesiedelten, industrialisierten Norden über die lieblichen Hügel des Burgund bis zu den menschenleeren Causses des Zentralmassivs, den grünen Pyrenäen und den höchsten Cols der Alpen. Gegenüber Deutschland gibt es mehr &amp;quot;wilde&amp;quot; Natur und mehr Großlandschaften, die man per Rad nicht so schnell an einem Tag durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spannbreite der geschichtlichen Denkmäler steht dem nicht nach: Das Kulturwelterbe Frankreichs umfasst so diverse Stätten wie die Höhlen von Lascaux, den römischen Aquädukt des Pont du Gard, gotische Kathedralen wie die von Chartres, das Seineufer von Paris mit dem Eiffelturm oder die moderne Architektur des wiederaufgebauten Le Havre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Kennzahl ist die Bevölkerung: mit knapp 65 Mio etwas weniger als Deutschland, dazu sehr ungleichmäßig verteilt. Einer starken Konzentration auf einige Ballungsräume stehen weite, für europäische Verhältnisse sehr dünn besiedelte Flächen gegenüber, Landflucht ist ein ernstes Problem. Die Bevölkerungsdichte im Vergleich: der Median über alle französischen Départements entspricht der Dichte in Mecklenburg oder Brandenburg, den dünnst besiedelten deutschen Ländern. Dies in Zusammenhang mit einem dichten Netz an Nebenstraßen bedeutet für den Radler vor allem eins: viel Stille und Besinnlichkeit abseits der touristischen und wirtschaftlichen Schlagadern. Aber auch eine geringere Dichte an Geschäften, Unterkünften, Bahnhöfen und touristischen Attraktionen, im Rahmen einer einzigen Tagestour findet man meist weniger Abwechslung und Vielfalt als auf einer vergleichbaren Tour innerhalb Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Paris existiert ein Zentrum, das in Hinblick auf Bevölkerung, Politik, Kultur und Wirtschaft den Rest des Landes in einem Maße überragt, das in Deutschland undenkbar wäre. Dennoch hat sich eine feingliedrige regionale Identität erhalten, die sich nicht zuletzt über ihre kulinarischen Produkte und ihre Küche definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radfahren ist in Frankreich weniger verbreitet (3&amp;amp;nbsp;% Verkehrsanteil) als in Deutschland, dies gilt insbesondere für Alltagsradeln oder Fahrradtourismus. Es gibt aber mehr Respekt für Radfahrer, was sich auch im Fahrverhalten ausdrückt, insgesamt geht es auf den Straßen sehr viel entspannter und kooperativer zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich ist Mitglied der EU, der Europäischen Zollunion und des Schengener Abkommens. Es gilt daher grundsätzlich Reisefreiheit zwischen den deutschsprachigen Ländern und Frankreich, allerdings sind Personalausweis bzw. Reisepass mitzuführen. Stichprobenartige Passkontrollen werden insbesondere noch im Zugverkehr durchgeführt. Zwischen Frankreich und der Schweiz kann es immer noch Zollkontrollen geben. Wenn man per Rad die Grenze überquert, ist man in der Praxis jedoch weder Einreise- noch Zollkontrollen unterworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich gehört zur gemäßigten Klimazone und kann das ganze Jahr über bereist werden. In Ostfrankreich ist das Klima ähnlich wie in den angrenzenden Regionen Mitteleuropas und mit strengeren Wintern als im Rest des Landes. Im Pariser Becken ist das Klima etwas milder als im deutschen Durchschnitt, im Winter fällt nur selten Schnee und im Sommer herrschen ähnliche Temperaturen. Die maritimen Regionen Nord- und Westfrankreichs haben etwas feuchteres Klima und wechselhafte Wetterverhältnisse. Südfrankreich ist deutlich wärmer, die Vegetation ist im Frühling schon deutlich weiter, und im Sommer kann es teils unangenehm heiß werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
August ist in Frankreich Ferienzeit, die Mehrheit der Bevölkerung fährt in den Urlaub. Insbesondere in den Badegebieten an Mittelmeer und Atlantik kann es dann sehr voll sein, während anderswo Geschäfte geschlossen sind. Außerhalb der genannten Gebiete wird man sich weniger Sorgen um Unterkünfte machen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gelten die gleichen Maßregeln wie für Deutschland oder andere vergleichbare Länder: Im Allgemeinen ist es sehr sicher, und Ausnahmen beherrscht man mit gesundem Menschenverstand (gewisse Quartiere in Ballungszentren und auf Touristen gerichtete Gaunereien insbesondere in Paris oder an der Mittelmeerküste).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landessprache ist Französisch. Das Klischee vom Franzosen als Fremdsprachenmuffel ist veraltet, insbesondere die jüngere und mittlere Generation der Franzosen stellt gerne ihre Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis. An touristischen Einrichtungen wird man oft ungefragt auf Englisch zugetextet, sobald einen der Gesprächspartner als Ausländer identifiziert hat. Nichtsdestotrotz kommt es immer gut an, wenn man sich zumindest etwas Mühe gibt, Französisch zu reden. In der breiten Bevölkerung sind Englischkenntnisse sonst ähnlich weit verbreitet wie in Deutschland, sprich je ländlicher die Gegend und je älter der Gegenüber, desto unwahrscheinlicher. Basiskenntnisse der Sprache sind generell nützlich, um sich zurechtzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch wird teilweise im [[Elsass]] und in den Grenzregionen [[Lothringen]]s gesprochen, allerdings eher in den Kleinstädten und Dörfern; außerdem sind Hotels und Gastwirte meist auf deutsche Touristen eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrrad ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrsregeln in Frankreich sind im Großen und Ganzen die gleichen wie in Deutschland. Hier sind nur einige für Frankreich spezifische Regeln aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachts oder bei schlechter Sicht müssen Radfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften eine Warnweste tragen ([http://www.legifrance.gouv.fr/affichCodeArticle.do;jsessionid=2D798E4063DD44F2F134651F4BC70496.tpdjo09v_3?idArticle=LEGIARTI000019277075&amp;amp;cidTexte=LEGITEXT000006074228&amp;amp;dateTexte=20130223 Gesetzestext]). Kinder unter 12 müssen seit Anfang 2017 beim Radfahren einen Helm tragen ([https://www.legifrance.gouv.fr/affichTexte.do;jsessionid=9C8A3E04E94944123A0B152BC2023149.tpdila07v_1?cidTexte=JORFTEXT000033665805&amp;amp;dateTexte=&amp;amp;oldAction=rechJO&amp;amp;categorieLien=id&amp;amp;idJO=JORFCONT000033664602 Dekret 2016-1800]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straßenbegleitende Radwege - von denen es in Frankreich viel weniger gibt als in Deutschland - sowie Radstreifen sind durch zwei Arten von Schildern gekennzeichnet: runde und viereckige. Runde blaue Schilder mit Fahrradsymbol markieren, so wie in Deutschland auch, eine Benutzungspflicht. Die Benutzungspflicht gilt nicht für Fahrräder mit Anhänger (remorque). Zusätzlich gibt es ''eckige'' blaue Schilder mit Fahrradsymbol, diese werden zur Benutzung empfohlen, sind aber nicht verpflichtend. (Vergleiche Zeichen B22a und C113 in der [http://www.equipementsdelaroute.equipement.gouv.fr/IMG/pdf/Arrete1967_2annexe_vc20120402_cle03791b.pdf Tabelle der Verkehrszeichen].) Ein spezielles, selbsterklärendes Schild (C115) kennzeichnet sogenannte Voies Vertes, also Wege im Grünen, die Fußgängern und Radfahrern vorbehalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ampeln in Frankreich haben auf der Rückseite ein rotes Kreuz, das aufleuchtet, wenn die Ampel rot ist. Auf diese Weise kann man erkennen, ob der Gegenverkehr Rot hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Frankreich-Gelbpfeil.jpg|thumb|Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Ampeln in Frankreich erlauben das Rechtsabbiegen trotz roter Ampeln, dies wird durch einen blinkenden gelben Pfeil neben der Ampel angezeigt. Dabei muss der Vorrang anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Fußgängern sowie Querverkehr, beachtet werden. Es handelt sich praktisch um dieselben Regeln wie beim deutschen Grünpfeil, außer dass der Pfeil nicht permanent aktiv sein muss. Es gibt auch eine Variante zum Geradeausfahren bei von links einmündenden Straßen. Die Straßenverkehrsordnung sieht spezielle Regelungen für Radfahrer vor: Ein Vorfahrt-Beachten-Schild (auf der Spitze stehendes Dreieck) mit gelbem Fahrradsymbol und Pfeil erlaubt das Überqueren roter Ampeln ausschließlich für Radfahrer in die Richtungen, die der Pfeil vorgibt. Ursprünglich nur für das Abbiegen nach rechts vorgesehen, kann seit 2015 das Abbiegen in sämtliche Fahrtrichtungen erlaubt werden. Alternativ wird dies durch blinkende Lichtsignale mit Fahrradsymbol angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Links:&lt;br /&gt;
* [http://www.mdb-idf.org/spip/spip.php?article224 Rechte und Pflichten für Radfahrer] - Zusammenstellung des MDB (auf Französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.legifrance.gouv.fr/affichCode.do?cidTexte=LEGITEXT000006074228 Code de la Route] - französische Straßenverkehrsordnung mit allen Einzelheiten&lt;br /&gt;
* [https://mdb-idf.org/la-signalisation-routiere-evolue/ La signalisation routière évolue] - Artikel über spezielle Ampelregelungen für Radfahrer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradläden gibt es in jeder Kleinstadt. Je nach Region kann die nächste Kleinstadt aber gerne mal 20 oder 30&amp;amp;nbsp;km entfernt sein. Die meisten Ersatzteile wird man problemlos finden. Man sollte jedoch gewahr sein, dass die meisten französischen Radfahrer Rennrad oder MTB fahren, Trekkingräder bzw. Fahrradtourismus sind weniger geläufig. Bestimmte in Deutschland geläufige Komponenten kann man in einem durchschnittlichen Fahrradladen nicht erwarten, z.B. Nabendynamo, Winterreifen, Hydraulikbremsen (und entsprechende Bremsklötze, z.B. für Magura HS33 - besser aus Deutschland mitbringen).&lt;br /&gt;
Die Sportdiscounterkette Decathlon stammt aus Frankreich und ist dort weit verbreitet. Auch in großen Supermärkten gibt es gängige Ersatzteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* siehe auch [[Fahrradteile, Übersetzungen in andere Sprachen]]&lt;br /&gt;
* siehe auch [http://www.dfjw.org/sites/default/files/cyclisme.pdf Glossar Cyclotourisme] des Deutsch-Französischen Jugendwerks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=130 | '''Komponenten'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmen || cadre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel || fourche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenker || guidon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sattel || selle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremse || frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rad || roue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Felge || jante&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Speiche || rayon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nabe || moyeu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lager || roulement&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kurbelarm || manivelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Pedal || pédale&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kette || chaîne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gangschaltung || changement de vitesse&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Umwerfer || dérailleur avant&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schaltwerk || dérailleur arrière&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorderlicht || phare&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rücklicht || feu arrière&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dynamo || dynamo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reflektor || catadioptre&lt;br /&gt;
|} &lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Klingel || sonnette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gepäckträger || porte-bagage&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradtasche || sacoche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schutzblech || garde-boue&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradschloss || antivol&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradcomputer || compteur&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steuersatz || jeu de direction&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Anhänger  || remorque&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=130 | '''Ersatzteile/Werkzeug'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mantel || enveloppe de pneu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schlauch || chambre à air&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ventil || valve&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kettenschloss || maillon de chaîne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kettenblatt || plateau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ritzel || pignon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ritzelpaket || cassette&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremsklotz || patin de frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremsscheibe || disque de frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bremszug || câble de frein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bowdenzug || câble Bowden&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| Werkzeug || outil&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flickzeug || trousse de réparation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Luftpumpe || pompe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kettenöl || huile de chaîne&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schraubenschlüssel || cléf à vis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schraubendreher || tournevis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Inbusschlüssel || clé Allen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Speichennippel || écrou de rayon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Schraube || vis&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mutter || écrou&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| width=130 | '''Verschiedene'''&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradladen || magasin de vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradabteil || compartiment vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrradverleih || location de vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fahrrad-Abstellraum || local à vélos&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Radweg || piste cyclable&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spiritus ||alcool à brûler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kaputt || cassé&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| reparieren || réparer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Platten || crevaison&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| aufpumpen || gonfler&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe den ausführlichen Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
Manche Gesellschaften bieten Bustransporte mit Fahrradbeförderung an (z.B. [http://www.bike-und-bus.de/ Bike &amp;amp; Bus]). Alternativ An-/Abreise per Flixbus (z. B. Paris, Strasbourg).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterwegs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographischer Überblick ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrer einigermaßen zweckmäßig ist eine grobe Einteilung des Landes in drei Beckenlandschaften umgeben von mehreren Gebirgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pariser Becken nimmt die nördliche Mitte des Landes ein und geht im Osten in die Schichtstufenlandschaft Lothringens über. Den Südwesten, rund um die Garonne, nimmt das Aquitanische Becken ein, und die Küste des Golfe du Lion gehört zum Mittelmeerbecken. Zusammen umringen die drei Becken das Zentralmassiv, ihrerseits umgeben sind sie von mehreren Mittel- und Hochgebirgen: den Ardennen, den Vogesen, dem Jura, den Alpen, den Pyrenäen und dem Armorikanischen Massiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untereinander verbunden sind die drei Becken durch die Poitou-Schwelle (bei Poitiers), die Schwelle von Naurouze (am [[Canal du Midi]]) und über den [[Rhone]]graben durch die Schwellen des [[Burgund]]. Für Fernradler ergibt sich so die Möglichkeit, die meisten Gegenden Frankreichs ohne Querung des Zentralmassivs erreichen zu können, oder aber die Möglichkeit einer einfachen, langen Rundtour durch Frankreich. Zu beachten ist jedoch, dass die Beckenlandschaften keinesfalls flach sind, typischerweise bestehen sie aus Plateaus von bis zu 200&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe, in die sich zahlreiche Flüsse und Bachläufe eingegraben haben. Da das Straßennetz nur schwach mit den Tälern korreliert, hat man trotz der geringen Höhenunterschiede viel Auf und Ab zu bewältigen, jedenfalls abseits einiger weniger Hauptachsen. Wie bereits erwähnt, gehört der Ostteil des Pariser Beckens zudem zum [[Lothringen|Lothringer]] Schichtstufenland. Dieses ist - mit dem Rheingraben als Achse - ein Spiegelbild seines süddeutschen Pendants, aber mit Ausnahme der Vogesen weniger scharf als jenes ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Gebirgen ist das Armorikanische Massiv eines der geologisch älteren und mit bis zu 400&amp;amp;nbsp;m Meereshöhe das flachste; es nimmt den Westzipfel Frankreichs mit der [[Bretagne]] und Teilen des Poitou und der Normandie ein. Die Übergänge zu den Becken erscheinen äußerlich fließend, und nur an einigen Stellen (z.B. Suisse normande, Alpes mancelles, Montagnes noires sowie die bretonische Küste) nimmt man den Mittelgebirgscharakter deutlich wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ardennen berühren das Land nur am Rande, der französische Anteil besteht hauptsächlich aus den Tälern von Maas und Semoy, siehe [[Champagne-Ardenne]]. Die Vogesen als Waldberge und der Jura mit seiner Karstlandschaft sind Mittelgebirge ganz unterschiedlichen Charakters, zwischen ihnen erleichtert die Burgundische Pforte den Übergang von der Rheinebene ins Innere Frankreichs. Eine Sonderstellung unter den Mittelgebirgen nimmt das Zentralmassiv ein. Hier wurde ein älteres Gebirge, das aus derselben geologischen Epoche wie das Armorikanische Massiv oder die Ardennen stammt, durch die Auffaltung von Alpen und Pyrenäen angehoben und teilweise überprägt. Dementsprechend vielfältig präsentiert es sich, es umfasst die Karstplateaus der Causses und die Vulkane der Auvergne ebenso wie die endlosen Hügel des Limousin, das Weinanbaugebiet des Beaujolais oder den Limagne-Graben. Anders als in den Alpen oder Pyrenäen gibt es im Zentralmassiv keine einfachen Transitrouten, die mit ein oder zwei Pässen auskämen; dies liegt einerseits an der verschachtelten Topographie des Gebirges, andererseits daran, dass viele Flüsse unzugängliche Schluchten bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebirge sind Alpen und Pyrenäen, beide ein Eldorado für sportliche Ambitionen, nicht zuletzt dank ihrer mythenumrankten Tour-de-France-Anstiege. Dabei ist das Gebiet der Alpen größer, landschaftlich vielfältiger, und ihre Pässe sowie Berge sind generell höher als in den Pyrenäen, die ihrerseits mit mehr Grün punkten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Administrativ ist Frankreich in Regionen aufgeteilt, fünf davon in Übersee. Die Zahl der Regionen im europäischen Kernland betrug ursprünglich 22, wurde Anfang 2016 jedoch auf 13 verringert. So wurden z.B. die Regionen Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne zu einer Region zusammengefasst, die sich jetzt Grand Est nennt. Im alltäglichen Gebrauch haben die alten Regionen aber durchaus noch ihren Platz, für die Orientierung im Forum können diese weiter verwendet werden. Die folgenden Artikel stellen die alten Regionen vor und geben weitere Detailinformationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;85%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;17%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Aquitaine]]&lt;br /&gt;
* [[Auvergne]]&lt;br /&gt;
* [[Bretagne]]&lt;br /&gt;
* [[Burgund]]&lt;br /&gt;
* [[Centre-Val de Loire]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;18%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Champagne-Ardenne]]&lt;br /&gt;
* [[Elsass]]&lt;br /&gt;
* [[Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
* [[Île-de-France]]&lt;br /&gt;
* [[Korsika]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Languedoc-Roussillon]]&lt;br /&gt;
* [[Limousin]]&lt;br /&gt;
* [[Lothringen]]&lt;br /&gt;
* [[Midi-Pyrénées]]&lt;br /&gt;
* [[Nord-Pas-de-Calais]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;20%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Basse-Normandie]]&lt;br /&gt;
* [[Haute-Normandie]]&lt;br /&gt;
* [[Pays de la Loire]]&lt;br /&gt;
* [[Picardie]]&lt;br /&gt;
* [[Poitou-Charentes]]&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;25%&amp;quot; style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Provence-Alpes-Côte d'Azur]]&lt;br /&gt;
* [[Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überseedépartements: Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Réunion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Voieverte-schild.jpg|thumb|Wegweiser zur Voie Verte in Cornimont]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich ist ein Flächenland mit wenigen Ballungsräumen um die großen Städte; es gibt wenige Fahrradwege, auch kaum Feld- und Wirtschaftswege zwischen den Dörfern, wie man es aus Deutschland kennt (Ausnahme: Elsass). Dafür gibt es aber sehr viele verkehrsarme Nebenstraßen, auf denen sich sehr angenehm radeln lässt. Um Frankreich zu entdecken, wird man daher das öffentliche Straßennetz benutzen, eine handelsübliche Straßenkarte reicht dafür aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Straßenkarten (z.B. Michelin, IGN) teilen Straßen nach ihrer relativen Wichtigkeit in drei Farben ein, weiß, gelb und rot. Weiße Straßen sind Ortsverbindungsstraßen, auf denen sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Gelbe Straßen sind Nebenstrecken im regionalen Verkehr, auf denen mehr als ein Auto pro Minute unterwegs sein kann. Rote Straßen sind Hauptverkehrsverbindungen. Diese Charakterisierung ist natürlich nur eine Tendenz: In Ballungsräumen oder Touristenzentren zur Hochsaison können auch weiße Straßen viel Verkehr haben, umgekehrt in der Provinz auch rote Straßen sehr entspannt sein. Einen Hinweis gibt auch die Breite der Straße, die mit angedeutet wird. Kraftfahrstraßen sind in der Regel blau gekennzeichnet, so dass man sie leicht umgehen kann. Auf allen anderen Straßen kann man fahren, nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Niemand findet etwas dabei, wenn man auf Hauptstraßen ganz normal am Verkehr teilnimmt, anders als in .... naja, lassen wir das. Jedenfalls braucht man keine Hemmungen zu haben, eine auf der Karte eingezeichnete Straße auch zu benutzen. Selten ist auf größeren Straßen ein Seitenstreifen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren werden in Frankreich mehr Radverkehrsanlagen gebaut. Dies betrifft in erster Linie die größeren Städte (z.B: Nancy, Lyon), aber weniger Paris und auch nicht den ländlichen Raum. Die Resultate sind gemischt. Man setzt in erster Linie auf Radstreifen. Diese sind dann oft verdreckt, da kleine Partikel von den Autos auf diese Streifen gefegt werden. Auf den - zum Glück sehr seltenen - Hochbordradwegen ist hohe Vorsicht geboten, insbesondere kann man nicht davon ausgehen, dass man an Kreuzungen denselben Vorrang hat wie die Fahrbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Passstraßen und Schluchtstrecken gehören Radfahrer zum Straßenbild. Manchmal ist eine Radspur bergauf angezeichnet, jeden Kilometer zeigt ein Stein die verbleibende Distanz, Höhe und Steigung zum Pass an, was auch sehr deprimierend sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradkultur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radfahren wird in Frankreich nur in geringem Maße für alltägliche Besorgungen benutzt, auch wenn diverse Maßnahmen in jüngerer Zeit (z.B. [[Vélib|Leihfahrräder]] in fast allen großen Städten) darauf zielen, den Anteil zu erhöhen. Meistens wird Radfahren daher mit einem sportlichen Einschlag ausgeübt, das hat hohes Ansehen und gilt geradezu als nationales Kulturgut. Dazu trägt selbstverständlich die Tour de France bei, der zahlreichen Denkmälern im Land Tribut zollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Frankreich als Fahrrad-Urlaubsland bei Ausländern sehr beliebt ist, ist Radwandern bei den Franzosen selbst ein wenig verbreitetes Konzept. Franzosen benutzen eher Rennräder oder Mountainbikes entweder zur Tagestour oder mit festem Quartier bzw. Autounterstüzung im Urlaub. Radwanderer sind abseits der großen Routen eine sehr kleine Minderheit, ein Fahrrad mit Gepäckträger gilt Manchem als &amp;quot;Stadtrad&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausgeschilderte Radrouten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter ''Voie Verte'' (&amp;quot;Grüner Weg&amp;quot;) versteht man im Französischen einen Verbindungsweg, der für den motorisierten Verkehr gesperrt, also weitgehend Fußgängern und Radfahrern vorbehalten ist. Diese verlaufen beispielsweise auf ehemaligen Bahntrassen, an Flüssen oder Kanälen. Mit ''Véloroute'' wird allgemein eine zum Radwandern geeignete Route bezeichnet, die auf Voies vertes ebenso wie auf ruhigen öffentlichen Straßen verlaufen kann. Die beiden Begriffe werden häufig zusammen verwendet, daher die Abkürzung 3V für ''Véloroutes et voies vertes''. Im Folgenden wird für beide zusammen der im Deutschen übliche Begriff Radrouten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhein-Rhone-Kanalc.jpg|thumb|Radweg entlang des Rhein-Rhone-Kanals südlich von Straßburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bislang gibt es in Frankreich viele kleine dieser Radrouten, die aber untereinander kaum vernetzt sind. Hauptnutzer der verstreuten Abschnitte ist die Bevölkerung vor Ort. Man muss von der Existenz dieser Strecken wissen, um sie überhaupt zu finden. Nicht selten sind Parkplätze entlang der Routen - der vorherrschende Modus operandi besteht dann in der An- und Abreise per Auto und Nutzung des Fahrrads strikt auf dem Radweg hin und zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen Link mit Übersichtskarte findet man am Ende dieses Abschnitts. Die dort verzeichneten Wege sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Einige sind über zig Kilometer hinweg großartig ausgebaut, andere sind matschige Holperpisten und nur für Schönwetter-Radeln geeignet. Bisweilen behindern irrsinnige Sperren den Zugang zur Route, sie sind dann mit Gepäck oder gar Anhänger umständlich zu nutzen. Als Radweg ausgebaute Treidelwege entlang von Kanälen trifft man häufiger an als in Deutschland. Als gelungenes Beispiel kann man den Radweg entlang des Rhein-Rhone-Kanals südlich von Straßburg nennen. Er ist Teil des [[Véloroute Rhin|französischen Rhein-Radweges]] zwischen Straßburg und Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mangel an vernetzten, landesweiten Radrouten wird in Frankreich als Mangel empfunden, man befürchtet im Fahrradtourismus ins Hintertreffen zu geraten. Deshalb hat das Land ein ambitioniertes Programm zur Schaffung eines nationalen Radroutennetzes aufgelegt, das zur Zeit nach und nach umgesetzt wird. Erste Früchte sind die Eurovelo 6 (siehe [[Loire]] und [[Rhein - Loire]]) sowie der [[Vélodyssée|Atlantikküsten-Radweg]], auch die Beschilderung des Rhoneradwegs ist im Gange. Mehr über den Plan mit Details über den Ausbauzustand findet man im ausführlichen Artikel '''[[Nationale Radrouten in Frankreich]]'''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links zum Thema:&lt;br /&gt;
* [http://www.af3v.org/CarteAF3V/carte-detaillee.html Übersichtskarte]  der Voies vertes (AF3V)&lt;br /&gt;
* [http://www.velocanauxdodo.fr/ velocanauxdodo.fr] - Webseite mit Tipps zu Radfahren auf Treidelwegen in Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen im Wiki ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;plainlinks&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Frankreich-RFW.gif|400px|right|link=http://www.lsv.ens-cachan.fr/~schwoon/radtouren/Frankreich-Map.php]]&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Routenplaner: [https://www.francevelotourisme.com/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiki werden bislang folgende Routen innerhalb Frankreichs beschrieben: ([http://www.doogal.co.uk/KmlViewer.php?url=http:%2F%2Fradreise-wiki.de%2Fimages%2FRadfernwege_%C3%9Cbersicht.kmz&amp;amp;hl=de&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=46.664517,2.900391&amp;amp;spn=7.691061,19.753418&amp;amp;t=p&amp;amp;z=6&amp;amp;vpsrc=6 Übersichtskarte])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Die Boucles de la Haute-Saône]]&lt;br /&gt;
* [[Canal des Deux Mers]]&lt;br /&gt;
* [[Canal de Nivernais]]&lt;br /&gt;
* [[Chalon - Mâcon]]&lt;br /&gt;
* [[Charles le Téméraire]]&lt;br /&gt;
* [[Dole - Fontainebleau]]&lt;br /&gt;
* [[Gerbier de Jonc]]&lt;br /&gt;
* [[Glan-Blies]]&lt;br /&gt;
* [[Martigny - Nizza]]&lt;br /&gt;
* [[Loire]]&lt;br /&gt;
* [[Marne]]&lt;br /&gt;
* [[Mosel]]&lt;br /&gt;
* [[Noyon - Lille]]&lt;br /&gt;
* [[Paris Stadtrundfahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Brüssel]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Paris - Chartres]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Dieppe]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Fontainebleau]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Orléans]]&lt;br /&gt;
* [[Paris - Rouen]]&lt;br /&gt;
* [[Rhein - Loire]]&lt;br /&gt;
* [[Rhone]]&lt;br /&gt;
* [[Route des Grandes Alpes]]&lt;br /&gt;
* [[Saar]]&lt;br /&gt;
* [[Saône]]&lt;br /&gt;
* [[Somme]]&lt;br /&gt;
* [[Straßburg - Paris]]&lt;br /&gt;
* [[Vélodyssée]]&lt;br /&gt;
* [[Véloroute Rhin]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radweit-Routen:&lt;br /&gt;
{| width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Radweit Aachen - Reims]]&lt;br /&gt;
* [http://www.radweit.de/ncfr/ncfryd.html Radweit Freiburg - Nancy]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Karlsruhe - Straßburg]]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Mainz - Paris]]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Paris - Brüssel]]&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* [[Radweit Paris - Wesel]]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Pforzheim - Paris]]&lt;br /&gt;
* [http://www.radweit.de/ribar/ribaryd.html Radweit Reims - Bar-le-Duc]&lt;br /&gt;
* [[Radweit Straßburg - Zürich]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feste Unterkünfte ===&lt;br /&gt;
* Unterkunftsarten&lt;br /&gt;
[[Bild:LogoAccueilVelo.png|thumb|]]&lt;br /&gt;
Für die weiter unten genannten Kategorien gibt es seit 2016 ein offizielles Label mit dem Titel ''Accueil Vélo''. Die Träger dieses Labels haben folgende Kriterien zu erfüllen:&lt;br /&gt;
** Weniger als 5 km von einer offiziellen Radstrecke entfernt sein.&lt;br /&gt;
** Die Strecke zwischen der Radstrecke und der Unterkunft muß beschildert sein.&lt;br /&gt;
** Freundlicher und angemessener Empfang mit Auslage von für Radwanderer interessanten Prospekten und Karten, Info über öffentliche Transportmittel, Adressen von Radwerkstätten und -händlern, Wetteraussichten, auf der Strecke liegende Unterkünfte&lt;br /&gt;
** Ausreichende Kenntnis der umliegenden Radstrecken um die Radwanderer informieren und beraten zu können&lt;br /&gt;
** Abschließbare Radgarage &lt;br /&gt;
** Bereitstellung von Werk- und Flickzeug&lt;br /&gt;
** Möglichkeit der frühen Abreise, nahrhaftes Frühstück&lt;br /&gt;
** Radverleih, Angebot von Radtransport, Möglichkeit Wäsche zu waschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** ''Chambres d'hôtes'' sind Zimmer bei Privatleuten mit Frühstück oder Halbpension (Abendessen am ''table d'hôtes'' oft zusammen mit den Eigentümern), meist in reizvoller Lage und in landestypischem Ambiente. Das Preisniveau ist in der Regel deutlich höher als bei deutschen Privatzimmern, sodass Hotels sogar günstiger sein können.&lt;br /&gt;
** ''Gîtes (ruraux)'' (Singular: ''Gîte (rural)'') sind Ferienhäuser oder -wohnungen, meist in ländlicher Umgebung, die überwiegend wochenweise oder für mehrere Nächte vermietet werden.&lt;br /&gt;
** ''Gîtes d'étape'' bieten Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer, Reiter und Radfahrer. Der Komfort reicht vom einfachen Matratzenlager bis zu gehobenem JuHe-Standard. Vor allem die kommunalen Gîtes werden leider außerhalb der Hochsaison oft zweckentfremdet, z.B. als Unterkunft für Jugendgruppen, oder sind nicht geöffnet. Am besten fragt man im Rathaus nach.&lt;br /&gt;
** Viele Vermieter vorgenannter Unterkünfte haben sich verschiedenen Organisationen angeschlossen, von denen hier die wichtigsten genannt sind:&lt;br /&gt;
*** [http://www.gites-de-france.com/ '''Gîtes de France'''] ist die bekannteste Organisation auf diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
*** [http://www.accueil-paysan.com/ '''Accueil Paysan'''] Unterkunft auf dem Land&lt;br /&gt;
*** [http://www.bienvenue-a-la-ferme.com '''Bienvenue à la Ferme'''] Unterkunft bei Bauern&lt;br /&gt;
*** [http://www.rando-accueil.com/ '''Rando Accueil''']&lt;br /&gt;
*** [http://www.clevacances.com/ '''Clévacances''']&lt;br /&gt;
** ''Refuges'' sind (Alpenvereins-)Hütten&lt;br /&gt;
*** '''CAF''' - Club Alpin Francais: [http://www.ffcam.fr/rechercher_refuge_chalet.html Hüttensuche]&lt;br /&gt;
** Weitere Verzeichnisse&lt;br /&gt;
*** [http://www.gites-refuges.com/ '''Guide gîtes d’étape et réfuges, France et frontières'''], Online-Verzeichnis, ausführliche Version zum Herunterladen und Ausdrucken (kostenpflichtig)&lt;br /&gt;
*** [http://www.gite-etape.com/ '''Annuaire des gîtes d'étape et chambre d'hotes'''], Online-Verzeichnis&lt;br /&gt;
** ''Foyers de Jeunes Travailleurs'' sind Arbeiterwohnheime, in die man sich manchmal auch als Tourist einmieten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hotels&lt;br /&gt;
**Für das ländliche Frankreich sind die [http://www.logishotels.com/ Logis Hotels] (vormals: ''Logis de France'') typisch, eine Kooperation von privaten Hotels, alle mit guter regionaler Küche. &lt;br /&gt;
**In der Nähe von Autobahnabfahrten und Gewerbegebieten finden sich dazu viele Hotels der unteren und mittleren Preisklasse:&lt;br /&gt;
*** [http://ibisbudgethotel.ibis.com/ '''Ibis budget''']&lt;br /&gt;
*** [http://www.hotelf1.com/ '''Hotel F1''']&lt;br /&gt;
*** [http://www.premiereclasse.com/ '''Premiere Classe''']&lt;br /&gt;
**Obwohl die Hotelzimmerpreise in Frankreich nicht unbedingt höher sind als in Deutschland, wird man als Einzelreisender tiefer in die Tasche greifen müssen, da es weniger Einzelzimmer gibt bzw. man den vollen Doppelzimmer-Preis bezahlen muss.&lt;br /&gt;
**Während in Frankreich das Essen mittags und abends meist gut ist (Ausnahmen treten in Paris und Umgebung sowie in der Provence gehäuft auf), ist das Frühstück außer in Hotelketten der gehobenen Klasse eher ärmlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.fuaj.org/ '''FUAJ''' - Fédération Unie des Auberges de Jeunesse] Jugendherbergen&lt;br /&gt;
* [http://www.nfhouse.org/scripts/xlnisapi.dll?servicename=NFI&amp;amp;filename=/hs.xml&amp;amp;xslsheet=NFI:/DE/country.xsl&amp;amp;export=html&amp;amp;landid=FR '''Naturfreundehäuser''']&lt;br /&gt;
* [http://www.iguide-hotels.com// '''Rivages''': Guide de Charme]&lt;br /&gt;
* [http://www.cci.asso.fr/ '''Cyclo-Accueil-Cyclo''': CAC] 500 Dachgeber in Frankreich mit kostenfreien Schlafplätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Campingplätze ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankreich verfügt über eine für Radreisende äußerst angenehme Dichte von Campingplätzen, die in touristisch belebten Regionen noch etwas größer ist. Grundsätzlich gibt es zwei Arten, die privaten und die sogenannten '[http://camping-municipal.org camping municipal]'. Letztere werden von den örtlichen Gemeinden getragen und sind i.d.R. sehr günstig. Das Preisgefälle ist mitunter recht beachtlich. Während man abseits der Touristenströme und oft auch im Landesinneren Preise zwischen 3,50€ bis 7€/Person/Nacht vorfindet, können die Kosten gerade in Küstennähe und anderen stark frequentierten Gebieten das Zwei- bis Dreifache betragen. Im Gegensatz zu den Campingplätzen in Deutschland ist die Anzahl der fest installierten Wohnwagen eher gering. Alleinreisende sind oft zur Bezahlung eines fixen Betrages für einen Zeltplatz gezwungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte beachten, dass die Toiletten einfacherer Campingplätze oft nicht über Klobrillen und Klopapier verfügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Artikeln zu den [[Frankreich#Regionen|Regionen Frankreichs]] steht jeweils eine Auswahl von Plätzen, die (relativ) günstig sind und sich durch eine schöne Lage und andere Merkmale auszeichnen. Diese Listen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sondern nennen solche Campingplätze, über die man ansonsten nur zufällig stolpert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildcampen ist an versteckten Stellen möglich. Empfehlenswert ist es, bei Bauernhöfen nachzufragen, wo man am besten zelten könne. Dort wird immer eine Lösung gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Campingführer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''gedruckt''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.easy-camping.com/fr/Guides-touristiques/Guide-Bel-air-Campings-de-France Guide Bel-air, Camping de France], ca. 6.500 Plätze&lt;br /&gt;
*[http://www.campingfrance.com/Guides-et-Magazines/Guides/Guide-Officiel-Camping-Caravaning Le guide officiel camping caravaning], ca. 10.000 Plätze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Führer enthalten weitaus mehr Plätze als die großen deutschen Campingführer, die eine vergleichbare Anzahl von Plätzen für ganz Europa enthalten. Beide kosten jeweils um die 12 Euro und sind auch in Deutschland erhältlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Online''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische Campingplätze findet man auch hier: [http://www.campingfrance.com campingfrance.com]&lt;br /&gt;
[https://lesvelosmigrateurs.fr/@touteslatitudes/randocamping lesvelosmihrateurs] [https://randocamping.touteslatitudes.fr randocamping.touteslatitudes.fr]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die holländische Android-App und Internetseite [https://www.camping-frankrijk.nl/ www.camping-frankrijk.nl]  ist auch ohne Kenntnisse der niederländischen Sprache leicht zu bedienen und empfiehlt sich insbesondere bei Unsicherheiten mit der französischen Sprache. Sie zeigt alle Campingplätze auf einer zoombaren Landkarte (&amp;quot;Kaart&amp;quot;) an und bietet eine gute Suchfunktion (&amp;quot;Zoek&amp;quot;, Aussprache klingt, bis auf das K, wie deutsch &amp;quot;Such&amp;quot;), in die man z. B. den (französischen) Namen der Region eintippt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Kartenverlage#Frankreich|Kartenverlage in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gedruckte Karten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei große Anbieter von Karten für ganz Frankreich, IGN und Michelin:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''IGN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersichtskarte im Maßstab 1:1.000.000, dazu regionale Straßenkarten im Maßstab 1:250.000-1:280.000, dazu Departementsstraßenkarten im Maßstab 1:125.000-1:140.000. Außerdem gibt es Wanderkarten im Maßstab 1:25.000 sowie verschiedene touristische Karten, etwa zu den Weingebieten, zu den National- und Regionalparks oder zur Route des Grandes Alpes (Maßstab 1:250.000, einige zusätzliche Informationen und Fotos).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Voies Vertes et Véloroutes de France &lt;br /&gt;
1:1 000 000: Greenways and Cycle Routes of France (Découverte de la France, Band 924)''&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
''Topographische Karten TOP 100''&lt;br /&gt;
* Maßstab 1:100.000, &lt;br /&gt;
* nur mit touristschen Einträgen im Handel, 74 Karten für ganz Frankreich, Preis pro Karte ca. 5 EUR (in Frankreich), eine elektronische Version besteht aus mehreren DVD und ist sehr teuer&lt;br /&gt;
* Höhenlinien (Äquidistanz 40 m) und viele Höhenangaben&lt;br /&gt;
* Straßendarstellung außerorts detailliert, innerorts stärker vereinfacht als bei deutschen 100.000er TK. Darstellung der Straßenbreite nicht so differenziert wie bei Michelin 1:200.000, Entfernungen zwischen den Orten und Kreuzungen werden angegeben, jedoch nicht für die kleineren Straßen &lt;br /&gt;
* Fußwanderwege sind etwas vage lokalisiert eingetragen&lt;br /&gt;
* straßenunabhängige Radwege exakt lokalisiert aber nicht vollständig&lt;br /&gt;
* Naturschutzgebiete und Naturparks sind eingezeichnet, Darstellung der Wald- und Weinbaugebiete, Symbole für viele touristische Attraktionen, vom Kletterpark zum Schloss, von der Berghütte zum Thermalbad &lt;br /&gt;
* Campingplätze sind nicht eingezeichnet&lt;br /&gt;
2008-2010 wurde das Kartenwerk grundlegend überarbeitet, die &amp;quot;Carte de promenade&amp;quot; mit blauer Umschlagseite durch die Serie &amp;quot;Tourisme et Découverte&amp;quot; mit gelbgrüner Umschlagseite ersetzt. &lt;br /&gt;
* die Karte wurde GPS-kompatibel gemacht&lt;br /&gt;
* die Erkennbarkeit innerörtlicher Straßennetze wurde verbessert durch&lt;br /&gt;
** die nicht mehr ganz so breite Darstellung von Hauptstraßen&lt;br /&gt;
** die Entrümpelung touristischer Logos&lt;br /&gt;
* die Darstellung des außerörtlichen Netzes ist jetzt weniger detailliert, da viele unbefestigte Wege weggelassen wurden&lt;br /&gt;
* bei der Nummerierung wurde zumeist nur eine 1 vor die alte zweistellige Nummer gesetzt, bei manchen Blättern wurden auch die hinteren Stellen verändert. Einige Blätter bekamen einen völlig neuen Zuschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Topographische Karten TOP 25''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Karten im Maßstab 1:25.000 decken ein Gebiet von circa 20 x 20 km ab und enthalten auch unbefestigte Wege und Wanderwege. Sie eignen sich daher besonders für die Planung von Touren von einem festen Quartier aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Michelin'''&lt;br /&gt;
* [http://www.travel-house-media.de/programm_michelin.html Katalog] (Travel House Media)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Rot: National''&lt;br /&gt;
* Für Frankreich Maßstab 1:1.000.000, eignet sich für die Grobplanung, Übersicht, ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Orange: Regional'' &lt;br /&gt;
* 18 Blätter, Maßstab 1:200.000 bis 1:275.000, Straßen nach Verkehrsstärke differenziert dargestellt: Rot - Hauptverkehrsstraßen, gelb - Nebenstrecken, weiß - &amp;quot;route&amp;quot;, wenig Verkehr, * Breite der Straßen dargestellt (von vier- bis einspurig), Steigungen (drei Stufen: ein Pfeil - 5 bis 9 %, zwei Pfeile - 9 bis 13 %, drei Pfeile über 13 %), Entfernungen zwischen den Orten bzw. Kreuzungen sind angegeben, einige Höhenangaben (bei Orten und z. T. auch auf Straßen) &lt;br /&gt;
* landschaftlich interessante Straßen sind grün gekennzeichnet, weitere touristisch interessante Punkte, wie Panoramablick, Aussichtspunkt, Ruinen, Schlösser etc. &lt;br /&gt;
* ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Gelb-orange: Local''&lt;br /&gt;
* 45 Karten, Maßstab 1:150.000 bis 1:175.000, Darstellungen wie in Regional-Serie, etwas detaillierter&lt;br /&gt;
* Campingplätze: wenn hinter dem Ortsnamen das Campingplatzsymbol steht (weißes Dreieck in schwarzem Kreis), dann ist hier ein Campingplatz, der im Michelin-Campingführer verzeichnet ist&lt;br /&gt;
* ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Grün: Zoom''&lt;br /&gt;
* Ballungsräume und touristisch interessante Gebiete im Süden, Paris (1:53.000 und 1:100.000), Lyon (1:60.000), Marseille-Avignon-Montpellier (1:160.000), Cote d'Azur-Var (1:100.000), Nizza und Umgebung (1:100.000) &lt;br /&gt;
* genauere Darstellung des Straßenverlaufs (im Vergleich zu Regional oder Local), auch kleinste Straßen eingezeichnet &lt;br /&gt;
* viele touristisch interessante Punkte eingezeichnet, genaue Lage der Campingplätze &lt;br /&gt;
* ca. 5 EUR (in Frankreich, Stand Frühjahr 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Atlas Routier France''&lt;br /&gt;
* Spiralatlas von ganz Frankreich, Maßstab 1:200.000, Inhalt entsprechend der Serie &amp;quot;Local&amp;quot;, in 2 Formaten: A4 ISBN 978-2-06-712531-5, A3 ISBN 978-2-06-712532-2 Mit dem Fahrrad sehr ungeschickt zu transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Digitale Karten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die IGN-Karten im Maßstab 1:100.000 und 1:25.000 und eine zugehörige Tourplanungs-Software gibt es von zwei Anbietern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''IGN''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IGN bietet das Programm ''Géorando Maxi Liberté VT'' zusammen mit den Karten für ganz Frankreich im Maßstab 1:100.000 an. Die Karten im Maßstab 1:25.000 können einzeln nachgekauft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cartes-numeriques.ign.fr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Bayo''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm ''CartoExploreur 3'' gibt es im Paket mit der IGN-Karte 1:100.000 für eine Region (Elsass, Bretagne,...) oder mit der IGN-Karte 1:25.000 für ein halbes Departement.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bayo.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online-Karten ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.geoportail.fr Géoportail]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Portal können unter anderem die IGN-Karten bis herunter zur TOP 25 angezeigt werden, aber auch Luftbilder und diverse administrative und wissenschaftliche Kartenwerke. Das Portal verfügt auch über eine deutscher Bedienoberfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''[http://www.viamichelin.de/  ViaMichelin]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.altigraph.fr/ Altigraph] Pässe-Atlanten: Alpen, Pyrenäen, Jura und Vogesen&lt;br /&gt;
* BLV: &lt;br /&gt;
** Mit dem Bike durch die Provence, 1992, ISBN 3-405-14304-7 (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
** Radurlaub in Frankreich: Genußtouren abseits der großen Straßen, 1990, ISBN 3-405-13754-3 (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* [http://www.bruckmann.de/titel-4611-bruckmanns_radfuehrer_elsass_und_vogesen_19.html Bruckmanns Radführer Elsass &amp;amp; Vogesen] ISBN 978-3-7654-4611-5&lt;br /&gt;
* [http://www.chamina.com/ Chamina] Schwerpunkt: Zentralmassiv&lt;br /&gt;
* [http://www.cheminprive.com/ Chemin prive] Bikeführer Apt (Luberon/Provence)&lt;br /&gt;
* Delius-Klasing: [http://www.delius-klasing.de/shop/detail.php4?artid=5235&amp;amp;thema=1&amp;amp;rubrik=2 Tour de France: Die klassischen Bergstrecken]&lt;br /&gt;
* Didier Richard: La traversée des Alpes à VTT, 1996, ISBN 2-7038-0184-X (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* [http://www.edisud.com Édisud]&lt;br /&gt;
* Esterbauer: [http://www.esterbauer.com/db_rtb_allg.php?land_id=FR&amp;amp;reihe_id=RB bikeline Radtourenbücher in Frankreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.glenatlivres.com/livres.asp Glénat (Libris)]&lt;br /&gt;
* Kettler (cyklos):&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/nofrank.htm Nordost-Frankreich per Rad]&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/swfrank.htm Südwest-Frankreich per Rad]&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/sofrank.htm Südost-Frankreich per Rad]&lt;br /&gt;
** [http://www.cyklos.de/korsika.htm Korsika per Rad]&lt;br /&gt;
* Rother: [http://www.rother.de/titpage/5016.php Korsika, Rad- und Mountainbike-Führer], 1. Aufl. 2006, ISBN 978-3-7633-5016-2&lt;br /&gt;
* Sportinform:  Die schönsten Pässe &amp;amp; Touren in Frankreich : von d. Alpen bis zu d. Pyrenäen, 1987, ISBN 3-924557-25-X (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* Syro: Über alle Berge. Auf Paß- und Höhenstraßen durch Frankreich, 1988, ISBN 3-921885-38-8 (nicht mehr lieferbar)&lt;br /&gt;
* [http://www.vtopo.com/ VTOPO] MTB&lt;br /&gt;
* Cycling Canal Du Midi  Verlag:Cicerone Pr Ltd, 2009  ISBN: 978-185284559&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.adfc.de/763_1 Länderinfos des ADFC zu Frankreich]&lt;br /&gt;
* [http://www.sncf.fr SNCF]&lt;br /&gt;
* [http://www.iaurif.org/fr/sig/pistecycle/vue1200.html Radwege in Paris und Umgebung]&lt;br /&gt;
* [http://www.viamichelin.fr/viamichelin/fra/dyn/controller/Cartes-plans Michelin-Karte von Frankreich] (enthält das Original 1:200000er Kartenbild, wenn man die richtige Vergrößerungsstufe wählt)&lt;br /&gt;
* [http://www.michelin.fr/michelinfr/lien.AfficheServlet?codeRubrique=20070109142123&amp;amp;lang=FR Michelin] Übersicht über die Michelinkarten&lt;br /&gt;
* [[Institut Géographique National]] (IGN)&lt;br /&gt;
* [http://www.campingfrance.com Campingplätze in Frankreich]&lt;br /&gt;
* [http://troisv.amis-nature.org/ vélo routes et voies vertes]&lt;br /&gt;
* [http://www.bisonfute.equipement.gouv.fr/acces-aux-cols/index.do Informationen über Öffnungszeiten der Pässe]&lt;br /&gt;
* [http://www.af3v.org/ af3v - Association Française de développement des Véloroutes et Voies Vertes] Vereinigung für die Entwicklung von Radwegen und Greenways&lt;br /&gt;
* [http://www.centcols.org/ Club des Cent Cols] Verein der Bergpässe-Radler, gibt Pässe-Kataloge heraus (nicht nur von Frankreich)&lt;br /&gt;
* [http://www.ffc.fr/ FFC - Fédération francaise de cyclisme] Radsport-Verband&lt;br /&gt;
* [http://www.ffct.org/ FFCT - Fédération française de cyclotourisme] Radtourismus-Verband&lt;br /&gt;
* [http://www.fubicy.org/ FUBicy - Fédération française des Usagers de la Bicyclette] Radfahrer-Verband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Frankreich-Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107558</id>
		<title>Ladegerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107558"/>
		<updated>2025-07-21T19:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Ladegerät''' dient dazu, elektronische Geräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[GPS-Geräte]], Mobiltelefone, MP3-Player) zu betreiben und/oder Akkus zu aufzuladen. Kann auf elektronische Geräte während der Radreise nicht verzichtet werden, sucht man eine Lösung für die fehlende Stromversorgung. Entfällt der Zugriff auf eine Steckdose, gibt es grundsätzlich nur zwei gängige Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamoladegeräte&lt;br /&gt;
* Solarladegeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dynamoladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamoladegeräte beziehen ihre Energie vom Fahrraddynamo. Sinnvoll ist ein [[Nabendynamo]] mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Über ein Kabel wird eine Box angeschlossen, die entweder Akkus lädt oder ein USB-Ladekabel für den Betrieb eines [[USB-Geräte|USB-Geräts]] bereitstellt. Es gibt auch kombinierte Geräte, die beides gleichzeitig gewährleisten.&lt;br /&gt;
Neben einigen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise dem Zzing, dem KEcharger und dem Navicase bike von Kuhnelektronik, dem Bumm-E-Werk, Bumm Ixon Akkuscheinwerfer mit dem Ride &amp;amp; Charge-Paket oder dem Ladegerät von Stollberg Elektrotechnik gibt es auch das Selbstbauprojekt [http://www.forumslader.de Forumslader].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Ladegerät sollten einige Kriterien beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kommt ein fertiges Gerät oder ein Selbstbau-Modell in Frage? Auch bei Komplettgeräten muss in jedem Falle das Anschlusskabel nach Anleitung selbst montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Ausgangsspannungen und -ströme liefert das Modell? Standard wäre z.&amp;amp;nbsp;B. 500&amp;amp;nbsp;mA bei 5&amp;amp;nbsp;V für Mobiltelefone und PDA. Beim BUMM-E-Werk sind die Werte einstellbar.&lt;br /&gt;
* Ab welcher Geschwindigkeit liegt die Ladespannung an? Beispiel: Beim Zzing ab 15&amp;amp;nbsp;km/h, beim KEcharger ab 10 km/h. Fährt man langsamer, wird bei einem Lader ''ohne Pufferakku'' das Mobilgerät nicht mehr geladen; bei einem Gerät ''mit Pufferakku'' wird das Mobilgerät zwar weiter geladen, aber der Pufferakku wird entladen. Faustregel: Die Mindestgeschwindigkeit sollte unterhalb der persönlichen Durchschnittsgeschwindigkeit liegen (Pausen und Stillstand des Rades einberechnet).&lt;br /&gt;
* Wie viele Geräte können gleichzeitig geladen werden? Bei fast allen Ladegeräten nur ein Gerät bzw. ein Akku. Beim Forumslader können gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden.&lt;br /&gt;
* Ist das Gehäuse wasserdicht oder muss es in der Lenkertasche untergebracht werden? Wasserdicht ist z.&amp;amp;nbsp;B. der KEcharger, nicht wasserdicht das Zzing.&lt;br /&gt;
* Hat das Ladegerät einen integrierten Akku oder wird das Gerät ohne Pufferakku direkt angeschlossen? Geräte mit integriertem Akku bieten einen einfachen und wirksamen Schutz vor Überspannungen und verhindern das ständige Umschalten von Akkubetrieb zu Netzbetrieb bei jedem Stop. Andererseits haben sich auch Ladegeräte ohne Pufferakku bewährt, wenn das Mobilgerät diese Betriebsart akzeptiert. Test: Mobilgerät mit USB-Kabel am Netz laden und Kabel mehrfach abziehen und anstecken. Die laufenden Programme sollten dabei ohne Störung weiterlaufen, die Ladekontroll-LED entsprechend umschalten.&lt;br /&gt;
* Wie und wo wird das Mobilgerät befestigt? Nur beim Navicase bike ext sind Mobilgerät und Ladeelektronik in einem wasserdichten Gehäuse vereinigt. Bei allen anderen Modellen muss das Mobilgerät separat wassergeschützt montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Prüfzeichen und Garantie hat das Ladegerät? Insbesondere Geräte ohne Pufferakku benötigen Schutzschaltungen, um das Mobilgerät vor Überspannungen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* USB-Ladegeräte für Nabendynamos: [https://fahrradbeleuchtung-info.de/marktuebersicht-usb-ladegeraete-fuer-nabendynamos Marktübersicht und Tests] auf Fahrradbeleuchtung Info (Stand 2024)&lt;br /&gt;
* Fahrradzukunft - Steckdose unterwegs:[https://fahrradzukunft.de/40/steckdose-unterwegs-10 Teil 10 (2025)] [https://fahrradzukunft.de/34/steckdose-unterwegs-9 Teil 9 (2022)] [https://fahrradzukunft.de/30/steckdose-unterwegs-8 Teil 8][https://fahrradzukunft.de/28/steckdose-unterwegs-7 Teil 7][https://fahrradzukunft.de/26/steckdose-unterwegs-6 Teil 6][https://fahrradzukunft.de/22/steckdose-unterwegs-5 Teil 5] [https://fahrradzukunft.de/21/steckdose-unterwegs-4 Teil 4][https://fahrradzukunft.de/13/steckdose-unterwegs-3 Teil 3][https://fahrradzukunft.de/12/steckdose-unterwegs-2 Teil 2] [https://fahrradzukunft.de/11/steckdose-unterwegs Teil 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.fahrradlader.de/ Fahrradlader]&lt;br /&gt;
* [https://www.zzing.de/ Zzing (momentan nicht erhältlich Stand 10/2024)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dynalader.de/ Stollberg Elektrotechnik DynaLader]&lt;br /&gt;
* [https://www.bumm.de/de/produkte/stromversorgung.html Busch &amp;amp; Müller Stromversorgung E-Werk und K-Werk]&lt;br /&gt;
* [http://forumslader.de Forumslader]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/de/die-produkte/komponenten/1820/plug5-pure/ Tout Terrain Plug5 Pure]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle2charge.de/ Cycle2Charge]&lt;br /&gt;
* [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ SON Ladelux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solarladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solarladegeräte nehmen mit ihren Solarpanelen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in Strom und puffern sie in der Regel in Akkus. Meist wird ein USB-Anschluss bereitgestellt, um [[USB-Geräte]] laden oder betreiben zu können. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine weitere Ladeschale, mit der Akkus aufgeladen werden können. Zwei typische Vertreter aus der Familie der Solarladegeräte sind das &amp;quot;e.GO!&amp;quot; sowie der REVOLT Solarcharger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.bos-stollberg.de/&lt;br /&gt;
* http://www.solarc.de/cms/pages/de/produkte/consumerprodukte/universal-ladegeraet/professional.php&lt;br /&gt;
* http://www.voltaicsystems.com/17-watt-kit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107557</id>
		<title>Ladegerät</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107557"/>
		<updated>2025-07-21T19:50:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Ladegerät''' dient dazu, elektronische Geräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[GPS-Geräte]], Mobiltelefone, MP3-Player) zu betreiben und/oder Akkus zu aufzuladen. Kann auf elektronische Geräte während der Radreise nicht verzichtet werden, sucht man eine Lösung für die fehlende Stromversorgung. Entfällt der Zugriff auf eine Steckdose, gibt es grundsätzlich nur zwei gängige Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamoladegeräte&lt;br /&gt;
* Solarladegeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dynamoladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamoladegeräte beziehen ihre Energie vom Fahrraddynamo. Sinnvoll ist ein [[Nabendynamo]] mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Über ein Kabel wird eine Box angeschlossen, die entweder Akkus lädt oder ein USB-Ladekabel für den Betrieb eines [[USB-Geräte|USB-Geräts]] bereitstellt. Es gibt auch kombinierte Geräte, die beides gleichzeitig gewährleisten.&lt;br /&gt;
Neben einigen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise dem Zzing, dem KEcharger und dem Navicase bike von Kuhnelektronik, dem Bumm-E-Werk, Bumm Ixon Akkuscheinwerfer mit dem Ride &amp;amp; Charge-Paket oder dem Ladegerät von Stollberg Elektrotechnik gibt es auch das Selbstbauprojekt [http://www.forumslader.de Forumslader].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Ladegerät sollten einige Kriterien beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kommt ein fertiges Gerät oder ein Selbstbau-Modell in Frage? Auch bei Komplettgeräten muss in jedem Falle das Anschlusskabel nach Anleitung selbst montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Ausgangsspannungen und -ströme liefert das Modell? Standard wäre z.&amp;amp;nbsp;B. 500&amp;amp;nbsp;mA bei 5&amp;amp;nbsp;V für Mobiltelefone und PDA. Beim BUMM-E-Werk sind die Werte einstellbar.&lt;br /&gt;
* Ab welcher Geschwindigkeit liegt die Ladespannung an? Beispiel: Beim Zzing ab 15&amp;amp;nbsp;km/h, beim KEcharger ab 10 km/h. Fährt man langsamer, wird bei einem Lader ''ohne Pufferakku'' das Mobilgerät nicht mehr geladen; bei einem Gerät ''mit Pufferakku'' wird das Mobilgerät zwar weiter geladen, aber der Pufferakku wird entladen. Faustregel: Die Mindestgeschwindigkeit sollte unterhalb der persönlichen Durchschnittsgeschwindigkeit liegen (Pausen und Stillstand des Rades einberechnet).&lt;br /&gt;
* Wie viele Geräte können gleichzeitig geladen werden? Bei fast allen Ladegeräten nur ein Gerät bzw. ein Akku. Beim Forumslader können gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden.&lt;br /&gt;
* Ist das Gehäuse wasserdicht oder muss es in der Lenkertasche untergebracht werden? Wasserdicht ist z.&amp;amp;nbsp;B. der KEcharger, nicht wasserdicht das Zzing.&lt;br /&gt;
* Hat das Ladegerät einen integrierten Akku oder wird das Gerät ohne Pufferakku direkt angeschlossen? Geräte mit integriertem Akku bieten einen einfachen und wirksamen Schutz vor Überspannungen und verhindern das ständige Umschalten von Akkubetrieb zu Netzbetrieb bei jedem Stop. Andererseits haben sich auch Ladegeräte ohne Pufferakku bewährt, wenn das Mobilgerät diese Betriebsart akzeptiert. Test: Mobilgerät mit USB-Kabel am Netz laden und Kabel mehrfach abziehen und anstecken. Die laufenden Programme sollten dabei ohne Störung weiterlaufen, die Ladekontroll-LED entsprechend umschalten.&lt;br /&gt;
* Wie und wo wird das Mobilgerät befestigt? Nur beim Navicase bike ext sind Mobilgerät und Ladeelektronik in einem wasserdichten Gehäuse vereinigt. Bei allen anderen Modellen muss das Mobilgerät separat wassergeschützt montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Prüfzeichen und Garantie hat das Ladegerät? Insbesondere Geräte ohne Pufferakku benötigen Schutzschaltungen, um das Mobilgerät vor Überspannungen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* USB-Ladegeräte für Nabendynamos: [https://fahrradbeleuchtung-info.de/marktuebersicht-usb-ladegeraete-fuer-nabendynamos Marktübersicht und Tests] auf Fahrradbeleuchtung Info (Stand 2024)&lt;br /&gt;
* Fahrradzukunft - Steckdose unterwegs:[https://fahrradzukunft.de/40/steckdose-unterwegs-10 Teil 10 (2025)] [https://fahrradzukunft.de/34/steckdose-unterwegs-9 Teil 9 (2022)] [https://fahrradzukunft.de/30/steckdose-unterwegs-8 Teil 8][https://fahrradzukunft.de/28/steckdose-unterwegs-7 Teil 7][https://fahrradzukunft.de/26/steckdose-unterwegs-6 Teil 6][https://fahrradzukunft.de/22/steckdose-unterwegs-5 Teil 5] [https://fahrradzukunft.de/21/steckdose-unterwegs-4 Teil 4][https://fahrradzukunft.de/13/steckdose-unterwegs-3 Teil 3][https://fahrradzukunft.de/12/steckdose-unterwegs-2 Teil 2] [https://fahrradzukunft.de/11/steckdose-unterwegs Teil 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.fahrradlader.de/ Fahrradlader]&lt;br /&gt;
* [https://www.zzing.de/ Zzing (momentan nicht erhältlich Stand 10/2024)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dynalader.de/ Stollberg Elektrotechnik DynaLader]&lt;br /&gt;
* [https://www.bumm.de/de/produkte/stromversorgung.html Busch &amp;amp; Müller Stromversorgung E-Werk und K-Werk]&lt;br /&gt;
* [http://forumslader.de Forumslader]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/de/die-produkte/komponenten/1820/plug5-pure/ Tout Terrain Plug5 Pure]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle2charge.de/ Cycle2Charge]&lt;br /&gt;
* [https://nabendynamo.de/produkte/scheinwerfer/ladelux/ SON ladelux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solarladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solarladegeräte nehmen mit ihren Solarpanelen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in Strom und puffern sie in der Regel in Akkus. Meist wird ein USB-Anschluss bereitgestellt, um [[USB-Geräte]] laden oder betreiben zu können. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine weitere Ladeschale, mit der Akkus aufgeladen werden können. Zwei typische Vertreter aus der Familie der Solarladegeräte sind das &amp;quot;e.GO!&amp;quot; sowie der REVOLT Solarcharger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.bos-stollberg.de/&lt;br /&gt;
* http://www.solarc.de/cms/pages/de/produkte/consumerprodukte/universal-ladegeraet/professional.php&lt;br /&gt;
* http://www.voltaicsystems.com/17-watt-kit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Ladeger%C3%A4t&amp;diff=107556</id>
		<title>Ladegerät</title>
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		<updated>2025-07-21T19:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Ladegerät''' dient dazu, elektronische Geräte (z.&amp;amp;nbsp;B. [[GPS-Geräte]], Mobiltelefone, MP3-Player) zu betreiben und/oder Akkus zu aufzuladen. Kann auf elektronische Geräte während der Radreise nicht verzichtet werden, sucht man eine Lösung für die fehlende Stromversorgung. Entfällt der Zugriff auf eine Steckdose, gibt es grundsätzlich nur zwei gängige Methoden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dynamoladegeräte&lt;br /&gt;
* Solarladegeräte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dynamoladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dynamoladegeräte beziehen ihre Energie vom Fahrraddynamo. Sinnvoll ist ein [[Nabendynamo]] mit möglichst hohem Wirkungsgrad. Über ein Kabel wird eine Box angeschlossen, die entweder Akkus lädt oder ein USB-Ladekabel für den Betrieb eines [[USB-Geräte|USB-Geräts]] bereitstellt. Es gibt auch kombinierte Geräte, die beides gleichzeitig gewährleisten.&lt;br /&gt;
Neben einigen kommerziellen Lösungen, wie beispielsweise dem Zzing, dem KEcharger und dem Navicase bike von Kuhnelektronik, dem Bumm-E-Werk, Bumm Ixon Akkuscheinwerfer mit dem Ride &amp;amp; Charge-Paket oder dem Ladegerät von Stollberg Elektrotechnik gibt es auch das Selbstbauprojekt [http://www.forumslader.de Forumslader].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Ladegerät sollten einige Kriterien beachtet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kommt ein fertiges Gerät oder ein Selbstbau-Modell in Frage? Auch bei Komplettgeräten muss in jedem Falle das Anschlusskabel nach Anleitung selbst montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Ausgangsspannungen und -ströme liefert das Modell? Standard wäre z.&amp;amp;nbsp;B. 500&amp;amp;nbsp;mA bei 5&amp;amp;nbsp;V für Mobiltelefone und PDA. Beim BUMM-E-Werk sind die Werte einstellbar.&lt;br /&gt;
* Ab welcher Geschwindigkeit liegt die Ladespannung an? Beispiel: Beim Zzing ab 15&amp;amp;nbsp;km/h, beim KEcharger ab 10 km/h. Fährt man langsamer, wird bei einem Lader ''ohne Pufferakku'' das Mobilgerät nicht mehr geladen; bei einem Gerät ''mit Pufferakku'' wird das Mobilgerät zwar weiter geladen, aber der Pufferakku wird entladen. Faustregel: Die Mindestgeschwindigkeit sollte unterhalb der persönlichen Durchschnittsgeschwindigkeit liegen (Pausen und Stillstand des Rades einberechnet).&lt;br /&gt;
* Wie viele Geräte können gleichzeitig geladen werden? Bei fast allen Ladegeräten nur ein Gerät bzw. ein Akku. Beim Forumslader können gleichzeitig mehrere Geräte geladen werden.&lt;br /&gt;
* Ist das Gehäuse wasserdicht oder muss es in der Lenkertasche untergebracht werden? Wasserdicht ist z.&amp;amp;nbsp;B. der KEcharger, nicht wasserdicht das Zzing.&lt;br /&gt;
* Hat das Ladegerät einen integrierten Akku oder wird das Gerät ohne Pufferakku direkt angeschlossen? Geräte mit integriertem Akku bieten einen einfachen und wirksamen Schutz vor Überspannungen und verhindern das ständige Umschalten von Akkubetrieb zu Netzbetrieb bei jedem Stop. Andererseits haben sich auch Ladegeräte ohne Pufferakku bewährt, wenn das Mobilgerät diese Betriebsart akzeptiert. Test: Mobilgerät mit USB-Kabel am Netz laden und Kabel mehrfach abziehen und anstecken. Die laufenden Programme sollten dabei ohne Störung weiterlaufen, die Ladekontroll-LED entsprechend umschalten.&lt;br /&gt;
* Wie und wo wird das Mobilgerät befestigt? Nur beim Navicase bike ext sind Mobilgerät und Ladeelektronik in einem wasserdichten Gehäuse vereinigt. Bei allen anderen Modellen muss das Mobilgerät separat wassergeschützt montiert werden.&lt;br /&gt;
* Welche Prüfzeichen und Garantie hat das Ladegerät? Insbesondere Geräte ohne Pufferakku benötigen Schutzschaltungen, um das Mobilgerät vor Überspannungen zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tests ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* USB-Ladegeräte für Nabendynamos: [https://fahrradbeleuchtung-info.de/marktuebersicht-usb-ladegeraete-fuer-nabendynamos Marktübersicht und Tests] auf Fahrradbeleuchtung Info (Stand 2024)&lt;br /&gt;
* Fahrradzukunft - Steckdose unterwegs:[https://fahrradzukunft.de/40/steckdose-unterwegs-10 Teil 10 (2025)] [https://fahrradzukunft.de/34/steckdose-unterwegs-9 Teil 9 (2022)] [https://fahrradzukunft.de/30/steckdose-unterwegs-8 Teil 8][https://fahrradzukunft.de/28/steckdose-unterwegs-7 Teil 7][https://fahrradzukunft.de/26/steckdose-unterwegs-6 Teil 6][https://fahrradzukunft.de/22/steckdose-unterwegs-5 Teil 5] [https://fahrradzukunft.de/21/steckdose-unterwegs-4 Teil 4][https://fahrradzukunft.de/13/steckdose-unterwegs-3 Teil 3][https://fahrradzukunft.de/12/steckdose-unterwegs-2 Teil 2] [https://fahrradzukunft.de/11/steckdose-unterwegs Teil 1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* [https://www.fahrradlader.de/ Fahrradlader]&lt;br /&gt;
* [https://www.zzing.de/ Zzing (momentan nicht erhältlich Stand 10/2024)]&lt;br /&gt;
* [http://www.dynalader.de/ Stollberg Elektrotechnik DynaLader]&lt;br /&gt;
* [https://www.bumm.de/de/produkte/stromversorgung.html Busch &amp;amp; Müller Stromversorgung E-Werk und K-Werk]&lt;br /&gt;
* [http://forumslader.de Forumslader]&lt;br /&gt;
* [https://tout-terrain.de/de/die-produkte/komponenten/1820/plug5-pure/ Tout Terrain Plug5 Pure]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle2charge.de/ Cycle2Charge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Solarladegeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solarladegeräte nehmen mit ihren Solarpanelen die Sonnenenergie auf, wandeln sie in Strom und puffern sie in der Regel in Akkus. Meist wird ein USB-Anschluss bereitgestellt, um [[USB-Geräte]] laden oder betreiben zu können. Dazu zählt z.&amp;amp;nbsp;B. auch eine weitere Ladeschale, mit der Akkus aufgeladen werden können. Zwei typische Vertreter aus der Familie der Solarladegeräte sind das &amp;quot;e.GO!&amp;quot; sowie der REVOLT Solarcharger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.bos-stollberg.de/&lt;br /&gt;
* http://www.solarc.de/cms/pages/de/produkte/consumerprodukte/universal-ladegeraet/professional.php&lt;br /&gt;
* http://www.voltaicsystems.com/17-watt-kit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=107334</id>
		<title>Spanien</title>
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		<updated>2025-02-17T17:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Fähre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für Reisende aus Deutschland reicht der Personalausweis, da Spanien der EU angehört. Entsprechendes gilt für alle anderen EU-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Spanien ist nicht zuletzt aufgrund des Wetters immer noch ein beliebtes Ferien- und Reiseziel. Der Sommer ist länger und heißer als in Deutschland, je weiter südlich und ins Landesinnere man sich bewegt, desto heißer wird es im allgemeinen. Während die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht an der Küste und auf den Inseln durch den Einfluss der Meere meist recht moderat sind, können diese im Landesinneren auf der Hochebene Meseta durchaus 20&amp;amp;nbsp;ºC betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien ist grob in vier Klimazonen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ozeanisches oder Atlantisches Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
*** [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
*** [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
*** [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: ca. 1000&amp;amp;nbsp;mm über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 20-25ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontinentalklima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]] (Außer Küste)&lt;br /&gt;
*** [[Aragón]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
*** [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
*** [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
*** [[Madrid]]&lt;br /&gt;
*** [[Navarra]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm, im Juli und August als Gewitter&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Längere strenge Winter, bis -13ºC, kurze aber heiße Sommer bis zu 40ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mediterranes Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen: &lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
*** [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
*** [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
*** [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
*** [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm in Frühling und Herbst&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 25-30ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungs- und Touristengebiete ist mit Fremdsprachenkenntnissen nicht zu rechnen. Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Sie wird weltweit von 400 Millionen Menschen gesprochen. Die ältere Generation hat in der Schule noch Französischunterricht gehabt, die Jüngere Englisch. Auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen kann man sich jedoch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Autonomiegebieten ist neben dem Spanischen (eigentlich kastilisch) auch noch eine weitere Sprache Amtssprache, die auch gesprochen wird. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katalonien, Balearen und Valenzianisches Autonomiegebiet: Katalanisch, eine romanische Sprache&lt;br /&gt;
* Baskenland und Navarra: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache Baskisch]]&lt;br /&gt;
* Galizien: Galizisch, auch eine romanische Sprache, dem Portugiesischen nicht fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sind hier die teilweise abweichenden Ortsbezeichnungen. Während man im Katalanischen oder Galizischen meist den Ortsnamen auf Spanisch erraten kann (Gerona wird auf Katalanisch zu Girona, La Coruña auf Galizisch zu A Coruña), muss man beim Baskischen schon wissen, dass es sich bei Gasteiz um die Provinzhauptstadt Vitoria handelt, oder bei Iruña um die berühmte Stadt, in der im Juli die Jungen und Junggebliebenen vor den Stieren flüchten, nämlich Pamplona. Früher gab es auch mal zweisprachige Schilder, aber die sind im Laufe der demokratischen Geschichte Spaniens von den jeweiligen Nationalisten immer wieder entstellt oder zerstört worden. So haben auch die staatlichen Stellen die Flügel gestreckt und belassen es meist bei Beschriftung in Autonomiesprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch ist es aber anders. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass auch im letzten versteckten Bergdörfchen die kastilische Sprache verstanden und (wenn auch widerwillig) mit Fremden gesprochen wird. Auf den kanarischen Inseln ist die Sprache aufgrund von engen Verwandschaftsverhältnissen sehr vom amerikanischen Sprachgebrauch, insbesondere aus Kuba und Venezuela, geprägt und damit etwas gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanische Bezeichnungen von [http://es.wikipedia.org/wiki/Imagen:Bicycle_diagram-es.svg Fahrradkomponenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Radfahrer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, was in der Praxis aber nicht relevant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrten außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Helmpflicht. Ausnahmen davon gelten bei &amp;quot;langen Steigungen&amp;quot;, &amp;quot;großer Hitze&amp;quot; oder aus medizinischen Gründen. Diese Vorschrift wird nicht streng umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad muss stets mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein, zusätzliche Reflektoren an Pedalen und Reifen sind optional. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang und in Tunneln muss der Radfahrer mit Positionslichtern (vorne weiß, hinten rot) ausgestattet sein und ein reflektierendes, nicht näher spezifiziertes, Kleidungsstück tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradanhänger dürfen nur tagsüber, sofern keine Sichteinschränkungen bestehen, benutzt werden. Die Masse eines Fahrradanhängers darf maximal die Hälfte der Leermasse des Fahrrades betragen. Fahrradanhänger dürfen nicht für den Transport von Personen benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
====Bahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J20 682m Renfe-BR 100, Gepaeckregal.jpg|mini|Gepäck&amp;amp;shy;re&amp;amp;shy;gal in ei&amp;amp;shy;nem Mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen ei&amp;amp;shy;nes Ren&amp;amp;shy;fe-Hoch&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;schwin&amp;amp;shy;dig&amp;amp;shy;keits&amp;amp;shy;zu&amp;amp;shy;ges BR 100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehende Züge ab Mitteleuropa gibt es keine mehr. Seit dem 15. Dezember 2013 ist die Regelspurverbindung zwischen Perpignan und Barcelona voll in Betrieb, damit verkehren durchgehende Hochgeschwindigkeitstriebzüge zwischen Paris, Lyon, Marseille und Toulouse nach Barcelona, ein tägliches Zugpaar auch von Marseille bis Madrid Puerta de Atocha und zurück. Die SNCF setzt überwiegend TGV Duplex ein, die Renfe die von den TGV Atlantique abgeleiteten Triebzüge der Reihe 100 ein. Die Regeln für den Fahrradtransport entsprechen denen der SNCF für teilzerlegte und verpackte. Wichtig für die Rückfahrt, die Bahnsteige der Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge sind in Spanien nur nach flughafenähnlichen Gepäckkontrollen zugängig. Offiziell begrenzt die Renfe die Gepäckmenge auf drei Stück pro Person. Sollte es zu Diskussionen kommen, hilft ein Packsack für die Fahrradtaschen. Erfahrungen in dieser Hinsicht liegen nur für den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachtzugpaar Straßburg (Elsass)–Portbou bzw Cerbère–Straßburg verkehrt 2015 absehbar ganzjährig an den Wochenenden. Mittlerweile wurde es eingestellt. Dafür gibt es noch die Nachtverbindungen Paris-Cèrbere und Paris-Latour de Carol-Enveitg. Beide Züge erlauben die Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Cerbère, Portbou und Latour de Carol-Enveitg kann man Barcelona auch per Regionalzug (Cercania) erreichen. Durchgehende Verbindungen bestehen tagsüber etwa im Zweistundentakt nach Portbou, umzusteigen ist jeweils hinter der Grenze, also in Portbou Richtung Barcelona und Cerbère Richtung Perpignan. Die Fahrradmitnahme ist unproblematisch. Die Renfe setzt vorwiegend S-Bahn-Triebzüge der Reihen 446 und 447 ein, hinter jeder Tür gibt es drei Klappsitze. In Cerbère (Fahrtrichtung Spanien–Frankreich) ist das Umsteigen nur durch den Personentunnel mit Treppensteigen und Umweg durch den ehemaligen Zollraum möglich. Nach Latour de Carol-Enveitg verkehren die Züge von Barcelona nicht ganz so häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische TGV verkehren zudem zwischen Paris und Hendaye bzw. Irún im Baskenland. Fernzüge enden jeweils hinter der Grenze, Regionalzüge überqueren sie jedoch in der Regel nicht. Radmitnahme nach Irún meistens möglich, Reservierung erforderlich. Details dazu stehen im Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]]. Zwischen Hendaye und Irún (und weiter nach San Sebastián Amara mit Anschluss nach Bilbao) verkehren jedoch die Züge der Ferrocarriles Vascos / EuskoTren etwa im Halbstundentakt und mit problemloser Fahrradmitnahme. Offiziell sind pro Triebwageneinheit nur zwei aufgerüstete Fahrräder zugelassen, doch erweisen sich die FV/ET praktisch als flexibel. Die Züge verkehren auf Meterspur, das Streckengleis verläuft etwas landeinwärts. Die Haltepunkte Irún-Colón und Belaskoenea liegen etwas versteckt und nicht unmittelbar vor den Ausgängen des Bahnhofes Irún, ersterer besser zugänglich unterhalb der Straße Colon pasealekua. Die breitspurigen S-Bahn-Züge (»Cercanías«) von San Sebastián enden in Irún und bieten keinen direkten Anschluss nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterreise innerhalb Spaniens mit Rad im Zug nur mit Einschränkungen möglich, Einzelheiten siehe [[#Eisenbahn|Transport im Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fähre====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche kann es auch interessant sein mittels Fähre von Genua nach Barcelona anzureisen. Genua selbst ist unter anderem relativ gut von München bzw. Wien mit dem [https://www.nightjet.com/ nightjet] zu erreichen. Die Kosten für die Fähre sind sehr überschaubar (so ab 40,- €, Stand 2024) und die Radmitnahme ist problemlos. Die Dauer der Überfahrt beträgt oft nur 16 Stunden anstatt der angegebenen 21 Stunden. Das ist zwar nicht die schnellste Variante, aber sehr entspannt und relativ kostengünstig. Allerdings fährt die Fähre vor allem in der Nebensaison nicht täglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter (Stand 02/2025):&lt;br /&gt;
[https://www.gnv.it/ GNV]&lt;br /&gt;
[https://www.grimaldi-lines.com/de/ Grimaldi Lines]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renfe, die Staatliche Eisenbahngesellschaft, besticht nicht gerade durch Fahrradfreundlichkeit. Die Zeiten, in denen in abenteuerlich anmutenden blauen Regionalzügen im Gepäckabteil alles verstaut werden konnte, was Gnade vor den Augen der Schaffners fand, und das war ziemlich viel, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird ja bei der nächsten Generation Züge wieder verstärkt auf Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme geachtet, aber im Moment ist dieses nicht der Fall. Eine Übersicht über die Fahrradmitnahme in spanischen Zügen gibt es [https://www.renfe.com/es/en/viajar/informacion-util/equipajes/bicicletas-y-patines hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staatliche Eisenbahn-Gesellschaft [https://www.renfe.com/es/en RENFE] (Stand 15/04/2013)&lt;br /&gt;
** Hochgeschwindigkeitszüge und Langstreckenverbindungen: Fahrradmitnahme ist nur in Zügen, die Schlafwagen anbieten, gestattet. Hierbei sind maximal zwei Fahrräder pro Abteil erlaubt, das Abteil muss als »Familienabteil«, also als geschlossene Gruppe gebucht sein und das Fahrrad muss unter das Bett passen, also in einer Schutztasche verpackt sein. Pedale ausgebaut, Lenker um 90º gedreht. In den Hochgeschwindigkeitszügen, die unter verschiedenen Namen je nach eingesetzter Fahrzeugart wie AVE, Altaria und Alvia verkehren, werden Fahrräder nur abgerüstet und verpackt mitgenommen.&lt;br /&gt;
** Media Distancia: in der Regel vergleichbar mit deutschen Eilzügen bzw Regionalexpress, die Haupt- und Nebenstrecken befahren. R598 und MD-Züge: maximal 3 Fahrräder pro Zug, Erwerb einer Fahrradkarte erforderlich (bis 100 km Distanz kostenlos, darüber 3 €). TRD-Züge, keine Fahrradmitnahme, außer Klappräder nicht größer als 30 × 66 × 82. In Katalonien und Aragón vergleichbar mit den Verhältnissen in Mitteleuropa, in beiden Kastillien sowie Galizien und Andalusien in der Regel platzkartenpflichtig, wobei die Reservierung in der Fahrkarte enthalten ist. Wichtig, außer in Katalonien gibt es außerhalb von den S-Bahn-Netzen meist keinen Regionalverkehr unterhalb der Eilzüge »Media Distancia«. Das Land ist dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
** Nahverkehr – S-Bahn-Netze (»Cercanías«, in Katalonien »Rodalies«): Je nach Region unterschiedlich, aber Klappräder mit den oben angegebenen Maßen dürfen jederzeit mitgeführt werden. Normale Räder dürfen zu nachstehenden Uhrzeiten mitgenommen werden:&lt;br /&gt;
*** Asturias: ganztägig, maximal zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Barcelona: Mo.–Fr. 10:00 bis 15:00, Sa. und So. ganztägig.&lt;br /&gt;
*** Bilbao: Mo. bis Fr. ganztägig außer 07:00 – 09:00, Sa. und So. ganztägig, maximal 2 Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Cádiz: ganztägig, maximal ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Madrid: ganztägig, jedoch kein Anspruch auf Transport bei vollen Zügen.&lt;br /&gt;
*** Málaga: Mo. bis So. ab 9:00 Uhr in Linie C-2 (Malaga–Álora), max. 3 Fahrräder pro Wagen, '''keine Radmitnahme''' in Linie C1 (Malaga – Fuengirola). ''[Diese Einschränkung wurde offiziell abgeschafft, es gibt jedoch noch keine Bestätigung]''&lt;br /&gt;
*** Murcia / Alicante: &lt;br /&gt;
**** C-1, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 17:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-2, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 16:00  – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3, ganztägig, Max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Santander: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** San Sebastián: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Sevilla:&lt;br /&gt;
**** C-1 und C-5, Mo. bis Fr. 09:00 – 13:00, 16:00 – 18:00 und 21:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3 und C-4, ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Valencia: alle Linien ganztägig, C-5 nur nach telefonischer Anmeldung unter (+34) 963 357 261.&lt;br /&gt;
*** Zaragoza: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
* [http://www.fgc.net FGC], Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, S-Bahn-artiges Netz rund um Barcelona (Meterspur ab Plaza España, Regelspur ab Plaza Cataluña gemeinsam mit der Sarriá-Metro): Fahrradmitnahme prinzipiell jederzeit möglich, jedoch nicht bei starker Auslastung des Zuges.&lt;br /&gt;
* [http://www.renfe.com/viajeros/feve/index.html FEVE], Schmalspurbahnen in Nordwestspanien zwischen Bilbao und El Ferrol erlauben prinzipiell die Mitnahme von Fahrrädern, unter Rücksichtnahme auf die maximale Kapazität der Wagen und der Auslastung. Seit 2013 gehört die FEVE zur Renfe, Änderungen wären deshalb möglich. Bislang ist die Betriebsführung des Meterspurnetzes jedoch noch relativ eigenständig. Neu 2014 ist bei den FEVE-Regionalzügen zwischen den S-Bahn-Netzen eine Transportgebühr von drei Euro, wenn die Streckenlänge 150 Kilometer übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrstage werden in Spanien mit den Anfangsbuchstaben der Wochentage gekennzeichnet, »LMXJVSD« bedeutet verkehrt täglich, »LMXJV« verkehrt Montag bis Freitag. Es gibt auch scheinbar abwegige Kombinationen, gelegentlich sind fehlende Tage durch Unterstriche ersetzt. &lt;br /&gt;
* L ''lunes'', Montag&lt;br /&gt;
* M ''martes'' Dienstag&lt;br /&gt;
* X ''miércoles'' Mittwoch (aufpassen, das ›X‹ dient der Verwechslungssicherheit)&lt;br /&gt;
* J ''jueves'' Donnerstag&lt;br /&gt;
* V ''viernes'' Freitag&lt;br /&gt;
* S ''sábado'' Sonnabend&lt;br /&gt;
* D ''domingo'' Sonntag&lt;br /&gt;
* ''días laborables'' an Arbeitstagen Mo–Fr&lt;br /&gt;
* ''festivos'' Feiertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Busunternehmen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fernbusse transportieren im Gepäckraum eine begrenzte Anzahl Fahrräder. Diese müssen aber meistens verpackt sein, also Tasche, Pedale ab und Lenker um 90º gedreht. Ob und wie Fahrräder transportiert werden, hat leider auch sehr viel mit dem Busfahrer und seiner Laune zu tun. An großen Busbahnhöfen (zumindest in Madrid) werden Taschen für ca. 10&amp;amp;nbsp;€ verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Spanien ist dünn besiedelt, denn es hat bei einer Fläche von rund einer halben Million km² nur gut die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Von den 46 Mio. Einwohnern leben ca. 20 Millionen in den Ballungsräumen um Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Zaragoza und noch einmal 5 - 6 Mio. sind auf die anderen Provinzhauptstädte und die Küste verteilt. Daher haben weite Landstriche eine Einwohnerdichte von unter 10 Einwohner/km². Hier findet man insbesondere auf der zentralen Hochebene Meseta einsame und verlassene Landschaften. Die Straßen sind nicht für Radfahrer ausgebaut, aber bei der geringen Verkehrsdichte in diesen Regionen ist das auch nicht weiter schlimm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es in den Ballungszentren aus: Hier gibt es Autobahnen und Straßen in einer mit deutschen Ballungsräumen vergleichbaren Dichte, Radwege sind jedoch Mangelware, auch wenn sich langsam eine Trendwende abzeichnet. Auf Straßen bis zur Kategorie Autovias (Schnellstraßen mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h und mindestens 2 Fahrstreifen pro Richtung, Richtungen voneinander getrennt) ist Radfahren jedoch, außer anderweitig verboten (wie in vielen Fällen), auf den Seitenstreifen erlaubt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die oft vorhandene &amp;quot;Via de Servicio&amp;quot; parallel zur Schnellstraße zu verwenden. Zusätzlich gibt es sehr oft noch gut erhaltene &amp;quot;alte&amp;quot; Straßen, die für Autos gesperrt sind, aber zum Beispiel längere Straßentunnel umfahren. Auf Autopistas ist das Fahrradfahren generell verboten (beschildert). Fehlt dieses Schild bedeutet das meist, dass es keine alternative Strecke gibt, und man die Autopista auch beradeln kann. Wenn möglich sollte man das trotzdem vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanier oder Ortsansässige kommen mit dem Fahrrad als Reisefahrzeug selten in Kontakt, sondern betreiben eher Mountain-Biking und Rennrad-Fahren. Mit dem Reiserad ist man somit Mangelware auf spanischen Straßen. Außerhalb von Ballungsräumen wird man in der Regel vom motorisierten Verkehr dennoch respektiert und meist rücksichtsvoll überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Nationalstraßen kann bedenkenlos gefahren werden, da diese mit breiten Seitenstreifen ausgestattet und trotzdem wenig befahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenregionen sollten gemieden werden. An der Costa del Sol ist es oft unumgänglich, die vielbefahrene Autovia mit dürftigem Seitenstreifen zu benutzen. In den Städten kann teilweise auf Radwegen oder auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang gefahren werden. Diese Radwege enden aber im Nirgendwo und man muss sich den Weg zurück auf die Straße suchen. Manchmal kann auch auf Wohngebiete ausgewichen werden. Das ist aber alles zeitraubend und nirgendwo wird man als Radfahrer erwünscht, sodass ein Reisen im Landesinneren wesentlich entspannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten (v.a. Barcelona und Córdoba) verfügen mittlerweile über ein gutes innerstädtisches Radwegnetz. Das Problem ist die Anbindung an das Umland. Eine einzige Katastrophe für Radfahrer ist Madrid. In den großen Städten empfiehlt es sich, mit den Nahverkehrszügen mit problemloser Fahrradmitnahme durchzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Bahntrassen können interessante Landschaften verkehrs- und steigungsarm erschließen. Eine Übersicht dazu findet sich aus der offiziellen Homepage der [http://www.viasverdes.com/ Vias Verdes] und auf der deutschen Seite [http://bahntrassenradeln.de/bahneur_e.htm Bahntrassenradeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuroVelo 1 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-1/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 3 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-3/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 8 (http://de.eurovelo8.com/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - [[Camino francés]] (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos de Galicia (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Norte (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Andaluces (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Centro (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Este (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Catalanes (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Sureste (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* TransAndalus - Route rund um Andalusien (http://www.transandalus.org)&lt;br /&gt;
* Vías verdes - Grüne Wege (http://www.viasverdes.com/en/itineraries/principal.asp)&lt;br /&gt;
* Camino del Cid (http://www.caminodelcid.org)&lt;br /&gt;
* Canal de Castilla (http://www.canaldecastilla.org)&lt;br /&gt;
* TransCAM - Route rund um die Autonome Gemeinschaft Madrid (http://www.transcam.org/index-deu.php)&lt;br /&gt;
* Transnevada - Route rund um Sierra Nevada (http://www.juntadeandalucia.es/medioambiente/servtc5/ventana/mostrarFicha.do?idEquipamiento=43604&amp;amp;lg=EN)&lt;br /&gt;
* Transpirenaica - Route durch die Pyrenäen von Mittelmeer zum Atlantik (http://www.transpirinaica.com)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Ebro (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-noreste/ebro/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural Camí de Cavalls - Menorca (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-balear/cami-cavalls/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Tajo (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/tajo/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Guadiana (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/guadiana/default.aspx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Besondere Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen werden für Spanien nicht ausdrücklich empfohlen. Trinkwasser und Nahrungsmittel sind ähnlich sicher wie in anderen Ländern Westeuropas. Bei Brunnen und Quellen sollte man unbedingt darauf achten, ob es sich um Trinkwasser (Agua potable) oder um nichttrinkbares (Agua no potable) Wasser handelt. Meistens ist auch noch ein Zeichen mit einem durchgestrichenem Trinkglas am Brunnen oder an der Quelle angebracht. Oft sind aber auch Hinweise angebracht wie &amp;quot;agua no conectada a la red&amp;quot; oder &amp;quot;agua no vigilada&amp;quot;, als Wasser, das nicht mit dem Netz verbunden oder nicht überwacht ist. Es gilt also Trinken auf eigene Gefahr, stellt aber in der Regel kein Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen, insbesondere in der Nähe größerer Feuchtgebiete, haben sich mittlerweile in den Sommermonaten Tigermücken angesiedelt. Ein Stich ist erheblich schmerzhafter als der Stich einer normalen Mücke. Aber auch wegen der normalen Plagegeister empfehlen sich gute Moskitonetze oder ein wirkungsvolles Mückenmittel. Wenn man doch mal gestochen wird, helfen entweder ammoniakhaltige Sticks oder die üblichen Cremes und Gels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche Versorgung in Spanien ist vergleichbar mit der von anderen mitteleuropäischen Ländern. Die europäische Krankenversicherungskarte, die man sich vor Reiseantritt besorgen sollte, deckt auch eine Versorgung in Spanien ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist eine Besonderheit zu beachten: Nicht die niedergelassenen Ärzte erbringen die gesetzliche Versicherungsleistung, sondern nur direkt beim Gesundheitssystem der Region oder des Staates angestellte Ärzte und Personal, in sogenannten &amp;quot;Centros Salud públicos&amp;quot;, öffentlichen Gesundheitszentren. Diese nennen sich in den Städten meistens &amp;quot;Ambulatorio&amp;quot;, auf dem Land &amp;quot;Dispensario&amp;quot;. In Katalonien ist der Begriff &amp;quot;CAP&amp;quot; (Centre d'Atenció Primària - Zentrum für primäre Versorgung), geläufig. An alle diese Einrichtungen kann man sich üblicherweise von 08:30 - 14:00 und von 16:00 - 19:00 Uhr wenden. Danach haben die Gesundheitszentren in größeren Ortschaften, zumindest eines davon auch nachts, einen Bereitschaftsdienst. Diese entscheiden nach Schwere des Falls auch über die Einweisung in ein Krankenhaus. Im Falle der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben kann man sich natürlich auch direkt in die Notaufnahme (Urgencias) des nächsten Krankenhauses (Hospital) begeben. Diese sind, im Unterschied zu Kliniken (Clínica) meist dem staatlichen Gesundheitssystem angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krankenhäusern findet man meistens Dolmetscher oder Sprachmittler. In den Dispensarios oder Ambulatorios ist das meistens nicht der Fall. Man sollte also schon irgendwie auf Spanisch mitteilen können, woran es denn nun fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Medikamente verschrieben werden, dann auf dem Einheitsrezept, einem grünen vorgedruckten A4-Blatt. Man muss wenige Cent bis ein paar Euro, je nach Medikament, in der Apotheke (Farmacia) dazuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Ärzte gibt es natürlich auch, in touristisch erschlossenen Gebieten an der Küste durchaus auch deutschsprachige. Deren Leistungen sind in bar zu begleichen und können teilweise von der heimischen Krankenkasse zurückgefordert werden. Am besten vor Reisebeginn die genauen Bedingungen bei der eigenen Kasse erfragen. Gleiches gilt bei Privatversicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern ist eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht immer gewährleistet. Wenn es kleine Läden gibt, machen diese Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr. In den größeren Orten gibt es Supermärkte, die den ganzen Tag über geöffnet haben. In Provinzhauptstädten gibt es Carrefour Express und weitere private kleinere Lebensmittelläden, die auch sonntags geöffnet sind, oft auch bis Mitternacht. Supermärkte sind meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jakobsweg gibt es zahlreiche billige Herbergen.&lt;br /&gt;
In den großen Städten auch sehr billige Hostels.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind vor allem an der Küste und in Tourismusregionen anzufinden, sonst eher Mangelware und auch schon im Oktober geschlossen, obwohl es noch sehr warm ist.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist offiziell auch verboten, wird aber geduldet, da es oft keine andere Möglichkeit gibt. Einen Platz zu finden, ist schwieriger als man denkt. Viele Grundstücke sind kilometerlang eingezäunt und Ländereien mit den Schildern &amp;quot;coto vigilado&amp;quot; (überwachtes Gelände) sollten auch vermieden werden. Es empfiehlt sich, in kleinen Dörfern nachzufragen, dann öffnen sich auch Möglichkeiten wie der Fußballplatz. Spanischkenntnisse sind natürlich nützlich. Tendenziell ist es im Norden einfacher, einen Platz zu finden. Wenn man zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen guten Platz findet, sollte man nicht mehr weiterradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
* [[Aragón]]&lt;br /&gt;
* [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
* [[Canarias|Kanaren]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
* [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
* [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
* [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Navarra]]&lt;br /&gt;
* [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
* [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Es empfielt sich Karten schon vor Abfahrt zu kaufen, es sei denn, man weiß ganz genau, wo man gute Karten bekommt.&lt;br /&gt;
Die besten Karten gibt es von Michelin (mehrere Regionalkarten) 1:400 000 fürs Land völlig ausreichen, in den Städten ist eine Offlinekarte ratsam. Flächendeckende Spanienkarten gibt es nicht in kleinerem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karten-Viewer ====&lt;br /&gt;
* [http://sigpac.mapa.es/fega/visor/ Visor SigPac (M.A.P.A.)] benötigt [http://www.macromedia.com/software/flash/about/ Adobe Flash Player]&lt;br /&gt;
* [http://www.idee.es/clientesIGN/wmsGenericClient/index.html?lang=EN Map Viewer (IDE-E)] WMS-Server&lt;br /&gt;
* [http://www.ign.es/iberpix/visoriberpix/visorign.html Visor Cartográfico del IGN]&lt;br /&gt;
* [http://www.cnig.es:8081/visir2/visualizador.asp Viewer vom CNIG] mit ECW-Plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.campinguia.com/ Campinguia: (Fast) alle Campingplätze] auch als [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.creamun.campinguia Android App]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/521532#Post521532 Reisebericht: Andalusischer Frühling mit einer Prise Portugal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Zusammenfassungen der spanischen Verkehrsregeln für Radfahrer [http://www.bacc.info/seguretat_vial/fedecat/normativa/resumen_rgc.html]&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Vereinigung zum Schutz des Fahrrades [http://www.conbici.org/joomla/]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasverdes.com Vias Verdes - &amp;quot;Grüne Wege&amp;quot; = Bahntrassenradwege, auch auf Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Land]][[Kategorie:Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=107333</id>
		<title>Spanien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=107333"/>
		<updated>2025-02-17T16:54:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für Reisende aus Deutschland reicht der Personalausweis, da Spanien der EU angehört. Entsprechendes gilt für alle anderen EU-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Spanien ist nicht zuletzt aufgrund des Wetters immer noch ein beliebtes Ferien- und Reiseziel. Der Sommer ist länger und heißer als in Deutschland, je weiter südlich und ins Landesinnere man sich bewegt, desto heißer wird es im allgemeinen. Während die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht an der Küste und auf den Inseln durch den Einfluss der Meere meist recht moderat sind, können diese im Landesinneren auf der Hochebene Meseta durchaus 20&amp;amp;nbsp;ºC betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien ist grob in vier Klimazonen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ozeanisches oder Atlantisches Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
*** [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
*** [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
*** [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: ca. 1000&amp;amp;nbsp;mm über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 20-25ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontinentalklima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]] (Außer Küste)&lt;br /&gt;
*** [[Aragón]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
*** [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
*** [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
*** [[Madrid]]&lt;br /&gt;
*** [[Navarra]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm, im Juli und August als Gewitter&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Längere strenge Winter, bis -13ºC, kurze aber heiße Sommer bis zu 40ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mediterranes Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen: &lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
*** [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
*** [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
*** [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
*** [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm in Frühling und Herbst&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 25-30ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungs- und Touristengebiete ist mit Fremdsprachenkenntnissen nicht zu rechnen. Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Sie wird weltweit von 400 Millionen Menschen gesprochen. Die ältere Generation hat in der Schule noch Französischunterricht gehabt, die Jüngere Englisch. Auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen kann man sich jedoch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Autonomiegebieten ist neben dem Spanischen (eigentlich kastilisch) auch noch eine weitere Sprache Amtssprache, die auch gesprochen wird. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katalonien, Balearen und Valenzianisches Autonomiegebiet: Katalanisch, eine romanische Sprache&lt;br /&gt;
* Baskenland und Navarra: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache Baskisch]]&lt;br /&gt;
* Galizien: Galizisch, auch eine romanische Sprache, dem Portugiesischen nicht fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sind hier die teilweise abweichenden Ortsbezeichnungen. Während man im Katalanischen oder Galizischen meist den Ortsnamen auf Spanisch erraten kann (Gerona wird auf Katalanisch zu Girona, La Coruña auf Galizisch zu A Coruña), muss man beim Baskischen schon wissen, dass es sich bei Gasteiz um die Provinzhauptstadt Vitoria handelt, oder bei Iruña um die berühmte Stadt, in der im Juli die Jungen und Junggebliebenen vor den Stieren flüchten, nämlich Pamplona. Früher gab es auch mal zweisprachige Schilder, aber die sind im Laufe der demokratischen Geschichte Spaniens von den jeweiligen Nationalisten immer wieder entstellt oder zerstört worden. So haben auch die staatlichen Stellen die Flügel gestreckt und belassen es meist bei Beschriftung in Autonomiesprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch ist es aber anders. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass auch im letzten versteckten Bergdörfchen die kastilische Sprache verstanden und (wenn auch widerwillig) mit Fremden gesprochen wird. Auf den kanarischen Inseln ist die Sprache aufgrund von engen Verwandschaftsverhältnissen sehr vom amerikanischen Sprachgebrauch, insbesondere aus Kuba und Venezuela, geprägt und damit etwas gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanische Bezeichnungen von [http://es.wikipedia.org/wiki/Imagen:Bicycle_diagram-es.svg Fahrradkomponenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Radfahrer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, was in der Praxis aber nicht relevant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrten außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Helmpflicht. Ausnahmen davon gelten bei &amp;quot;langen Steigungen&amp;quot;, &amp;quot;großer Hitze&amp;quot; oder aus medizinischen Gründen. Diese Vorschrift wird nicht streng umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad muss stets mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein, zusätzliche Reflektoren an Pedalen und Reifen sind optional. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang und in Tunneln muss der Radfahrer mit Positionslichtern (vorne weiß, hinten rot) ausgestattet sein und ein reflektierendes, nicht näher spezifiziertes, Kleidungsstück tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradanhänger dürfen nur tagsüber, sofern keine Sichteinschränkungen bestehen, benutzt werden. Die Masse eines Fahrradanhängers darf maximal die Hälfte der Leermasse des Fahrrades betragen. Fahrradanhänger dürfen nicht für den Transport von Personen benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
====Bahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J20 682m Renfe-BR 100, Gepaeckregal.jpg|mini|Gepäck&amp;amp;shy;re&amp;amp;shy;gal in ei&amp;amp;shy;nem Mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen ei&amp;amp;shy;nes Ren&amp;amp;shy;fe-Hoch&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;schwin&amp;amp;shy;dig&amp;amp;shy;keits&amp;amp;shy;zu&amp;amp;shy;ges BR 100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehende Züge ab Mitteleuropa gibt es keine mehr. Seit dem 15. Dezember 2013 ist die Regelspurverbindung zwischen Perpignan und Barcelona voll in Betrieb, damit verkehren durchgehende Hochgeschwindigkeitstriebzüge zwischen Paris, Lyon, Marseille und Toulouse nach Barcelona, ein tägliches Zugpaar auch von Marseille bis Madrid Puerta de Atocha und zurück. Die SNCF setzt überwiegend TGV Duplex ein, die Renfe die von den TGV Atlantique abgeleiteten Triebzüge der Reihe 100 ein. Die Regeln für den Fahrradtransport entsprechen denen der SNCF für teilzerlegte und verpackte. Wichtig für die Rückfahrt, die Bahnsteige der Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge sind in Spanien nur nach flughafenähnlichen Gepäckkontrollen zugängig. Offiziell begrenzt die Renfe die Gepäckmenge auf drei Stück pro Person. Sollte es zu Diskussionen kommen, hilft ein Packsack für die Fahrradtaschen. Erfahrungen in dieser Hinsicht liegen nur für den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachtzugpaar Straßburg (Elsass)–Portbou bzw Cerbère–Straßburg verkehrt 2015 absehbar ganzjährig an den Wochenenden. Mittlerweile wurde es eingestellt. Dafür gibt es noch die Nachtverbindungen Paris-Cèrbere und Paris-Latour de Carol-Enveitg. Beide Züge erlauben die Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Cerbère, Portbou und Latour de Carol-Enveitg kann man Barcelona auch per Regionalzug (Cercania) erreichen. Durchgehende Verbindungen bestehen tagsüber etwa im Zweistundentakt nach Portbou, umzusteigen ist jeweils hinter der Grenze, also in Portbou Richtung Barcelona und Cerbère Richtung Perpignan. Die Fahrradmitnahme ist unproblematisch. Die Renfe setzt vorwiegend S-Bahn-Triebzüge der Reihen 446 und 447 ein, hinter jeder Tür gibt es drei Klappsitze. In Cerbère (Fahrtrichtung Spanien–Frankreich) ist das Umsteigen nur durch den Personentunnel mit Treppensteigen und Umweg durch den ehemaligen Zollraum möglich. Nach Latour de Carol-Enveitg verkehren die Züge von Barcelona nicht ganz so häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische TGV verkehren zudem zwischen Paris und Hendaye bzw. Irún im Baskenland. Fernzüge enden jeweils hinter der Grenze, Regionalzüge überqueren sie jedoch in der Regel nicht. Radmitnahme nach Irún meistens möglich, Reservierung erforderlich. Details dazu stehen im Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]]. Zwischen Hendaye und Irún (und weiter nach San Sebastián Amara mit Anschluss nach Bilbao) verkehren jedoch die Züge der Ferrocarriles Vascos / EuskoTren etwa im Halbstundentakt und mit problemloser Fahrradmitnahme. Offiziell sind pro Triebwageneinheit nur zwei aufgerüstete Fahrräder zugelassen, doch erweisen sich die FV/ET praktisch als flexibel. Die Züge verkehren auf Meterspur, das Streckengleis verläuft etwas landeinwärts. Die Haltepunkte Irún-Colón und Belaskoenea liegen etwas versteckt und nicht unmittelbar vor den Ausgängen des Bahnhofes Irún, ersterer besser zugänglich unterhalb der Straße Colon pasealekua. Die breitspurigen S-Bahn-Züge (»Cercanías«) von San Sebastián enden in Irún und bieten keinen direkten Anschluss nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterreise innerhalb Spaniens mit Rad im Zug nur mit Einschränkungen möglich, Einzelheiten siehe [[#Eisenbahn|Transport im Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fähre====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für manche kann es auch interessant sein mittels Fähre von Genua nach Barcelona anzureisen. Genua selbst ist unter anderem relativ gut von München bzw. Wien mit dem [https://www.nightjet.com/ nightjet] zu erreichen. Die Kosten für die Fähre dazu sind sehr überschaubar (so ab 40,- €, Stand 2024) und die Radmitnahme ist problemlos. Die Dauer der Überfahrt beträgt oft nur 16 Stunden anstatt der angegebenen 21 Stunden. Das ist zwar nicht die schnellste Variante, aber sehr entspannt und relativ kostengünstig. Allerdings fährt die Fähre vor allem in der Nebensaison nicht täglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbieter (Stand 02/2025):&lt;br /&gt;
[https://www.gnv.it/ GNV]&lt;br /&gt;
[https://www.grimaldi-lines.com/de/ Grimaldi Lines]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renfe, die Staatliche Eisenbahngesellschaft, besticht nicht gerade durch Fahrradfreundlichkeit. Die Zeiten, in denen in abenteuerlich anmutenden blauen Regionalzügen im Gepäckabteil alles verstaut werden konnte, was Gnade vor den Augen der Schaffners fand, und das war ziemlich viel, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird ja bei der nächsten Generation Züge wieder verstärkt auf Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme geachtet, aber im Moment ist dieses nicht der Fall. Eine Übersicht über die Fahrradmitnahme in spanischen Zügen gibt es [https://www.renfe.com/es/en/viajar/informacion-util/equipajes/bicicletas-y-patines hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staatliche Eisenbahn-Gesellschaft [https://www.renfe.com/es/en RENFE] (Stand 15/04/2013)&lt;br /&gt;
** Hochgeschwindigkeitszüge und Langstreckenverbindungen: Fahrradmitnahme ist nur in Zügen, die Schlafwagen anbieten, gestattet. Hierbei sind maximal zwei Fahrräder pro Abteil erlaubt, das Abteil muss als »Familienabteil«, also als geschlossene Gruppe gebucht sein und das Fahrrad muss unter das Bett passen, also in einer Schutztasche verpackt sein. Pedale ausgebaut, Lenker um 90º gedreht. In den Hochgeschwindigkeitszügen, die unter verschiedenen Namen je nach eingesetzter Fahrzeugart wie AVE, Altaria und Alvia verkehren, werden Fahrräder nur abgerüstet und verpackt mitgenommen.&lt;br /&gt;
** Media Distancia: in der Regel vergleichbar mit deutschen Eilzügen bzw Regionalexpress, die Haupt- und Nebenstrecken befahren. R598 und MD-Züge: maximal 3 Fahrräder pro Zug, Erwerb einer Fahrradkarte erforderlich (bis 100 km Distanz kostenlos, darüber 3 €). TRD-Züge, keine Fahrradmitnahme, außer Klappräder nicht größer als 30 × 66 × 82. In Katalonien und Aragón vergleichbar mit den Verhältnissen in Mitteleuropa, in beiden Kastillien sowie Galizien und Andalusien in der Regel platzkartenpflichtig, wobei die Reservierung in der Fahrkarte enthalten ist. Wichtig, außer in Katalonien gibt es außerhalb von den S-Bahn-Netzen meist keinen Regionalverkehr unterhalb der Eilzüge »Media Distancia«. Das Land ist dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
** Nahverkehr – S-Bahn-Netze (»Cercanías«, in Katalonien »Rodalies«): Je nach Region unterschiedlich, aber Klappräder mit den oben angegebenen Maßen dürfen jederzeit mitgeführt werden. Normale Räder dürfen zu nachstehenden Uhrzeiten mitgenommen werden:&lt;br /&gt;
*** Asturias: ganztägig, maximal zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Barcelona: Mo.–Fr. 10:00 bis 15:00, Sa. und So. ganztägig.&lt;br /&gt;
*** Bilbao: Mo. bis Fr. ganztägig außer 07:00 – 09:00, Sa. und So. ganztägig, maximal 2 Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Cádiz: ganztägig, maximal ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Madrid: ganztägig, jedoch kein Anspruch auf Transport bei vollen Zügen.&lt;br /&gt;
*** Málaga: Mo. bis So. ab 9:00 Uhr in Linie C-2 (Malaga–Álora), max. 3 Fahrräder pro Wagen, '''keine Radmitnahme''' in Linie C1 (Malaga – Fuengirola). ''[Diese Einschränkung wurde offiziell abgeschafft, es gibt jedoch noch keine Bestätigung]''&lt;br /&gt;
*** Murcia / Alicante: &lt;br /&gt;
**** C-1, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 17:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-2, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 16:00  – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3, ganztägig, Max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Santander: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** San Sebastián: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Sevilla:&lt;br /&gt;
**** C-1 und C-5, Mo. bis Fr. 09:00 – 13:00, 16:00 – 18:00 und 21:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3 und C-4, ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Valencia: alle Linien ganztägig, C-5 nur nach telefonischer Anmeldung unter (+34) 963 357 261.&lt;br /&gt;
*** Zaragoza: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
* [http://www.fgc.net FGC], Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, S-Bahn-artiges Netz rund um Barcelona (Meterspur ab Plaza España, Regelspur ab Plaza Cataluña gemeinsam mit der Sarriá-Metro): Fahrradmitnahme prinzipiell jederzeit möglich, jedoch nicht bei starker Auslastung des Zuges.&lt;br /&gt;
* [http://www.renfe.com/viajeros/feve/index.html FEVE], Schmalspurbahnen in Nordwestspanien zwischen Bilbao und El Ferrol erlauben prinzipiell die Mitnahme von Fahrrädern, unter Rücksichtnahme auf die maximale Kapazität der Wagen und der Auslastung. Seit 2013 gehört die FEVE zur Renfe, Änderungen wären deshalb möglich. Bislang ist die Betriebsführung des Meterspurnetzes jedoch noch relativ eigenständig. Neu 2014 ist bei den FEVE-Regionalzügen zwischen den S-Bahn-Netzen eine Transportgebühr von drei Euro, wenn die Streckenlänge 150 Kilometer übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrstage werden in Spanien mit den Anfangsbuchstaben der Wochentage gekennzeichnet, »LMXJVSD« bedeutet verkehrt täglich, »LMXJV« verkehrt Montag bis Freitag. Es gibt auch scheinbar abwegige Kombinationen, gelegentlich sind fehlende Tage durch Unterstriche ersetzt. &lt;br /&gt;
* L ''lunes'', Montag&lt;br /&gt;
* M ''martes'' Dienstag&lt;br /&gt;
* X ''miércoles'' Mittwoch (aufpassen, das ›X‹ dient der Verwechslungssicherheit)&lt;br /&gt;
* J ''jueves'' Donnerstag&lt;br /&gt;
* V ''viernes'' Freitag&lt;br /&gt;
* S ''sábado'' Sonnabend&lt;br /&gt;
* D ''domingo'' Sonntag&lt;br /&gt;
* ''días laborables'' an Arbeitstagen Mo–Fr&lt;br /&gt;
* ''festivos'' Feiertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Busunternehmen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fernbusse transportieren im Gepäckraum eine begrenzte Anzahl Fahrräder. Diese müssen aber meistens verpackt sein, also Tasche, Pedale ab und Lenker um 90º gedreht. Ob und wie Fahrräder transportiert werden, hat leider auch sehr viel mit dem Busfahrer und seiner Laune zu tun. An großen Busbahnhöfen (zumindest in Madrid) werden Taschen für ca. 10&amp;amp;nbsp;€ verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Spanien ist dünn besiedelt, denn es hat bei einer Fläche von rund einer halben Million km² nur gut die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Von den 46 Mio. Einwohnern leben ca. 20 Millionen in den Ballungsräumen um Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Zaragoza und noch einmal 5 - 6 Mio. sind auf die anderen Provinzhauptstädte und die Küste verteilt. Daher haben weite Landstriche eine Einwohnerdichte von unter 10 Einwohner/km². Hier findet man insbesondere auf der zentralen Hochebene Meseta einsame und verlassene Landschaften. Die Straßen sind nicht für Radfahrer ausgebaut, aber bei der geringen Verkehrsdichte in diesen Regionen ist das auch nicht weiter schlimm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es in den Ballungszentren aus: Hier gibt es Autobahnen und Straßen in einer mit deutschen Ballungsräumen vergleichbaren Dichte, Radwege sind jedoch Mangelware, auch wenn sich langsam eine Trendwende abzeichnet. Auf Straßen bis zur Kategorie Autovias (Schnellstraßen mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h und mindestens 2 Fahrstreifen pro Richtung, Richtungen voneinander getrennt) ist Radfahren jedoch, außer anderweitig verboten (wie in vielen Fällen), auf den Seitenstreifen erlaubt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die oft vorhandene &amp;quot;Via de Servicio&amp;quot; parallel zur Schnellstraße zu verwenden. Zusätzlich gibt es sehr oft noch gut erhaltene &amp;quot;alte&amp;quot; Straßen, die für Autos gesperrt sind, aber zum Beispiel längere Straßentunnel umfahren. Auf Autopistas ist das Fahrradfahren generell verboten (beschildert). Fehlt dieses Schild bedeutet das meist, dass es keine alternative Strecke gibt, und man die Autopista auch beradeln kann. Wenn möglich sollte man das trotzdem vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanier oder Ortsansässige kommen mit dem Fahrrad als Reisefahrzeug selten in Kontakt, sondern betreiben eher Mountain-Biking und Rennrad-Fahren. Mit dem Reiserad ist man somit Mangelware auf spanischen Straßen. Außerhalb von Ballungsräumen wird man in der Regel vom motorisierten Verkehr dennoch respektiert und meist rücksichtsvoll überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Nationalstraßen kann bedenkenlos gefahren werden, da diese mit breiten Seitenstreifen ausgestattet und trotzdem wenig befahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenregionen sollten gemieden werden. An der Costa del Sol ist es oft unumgänglich, die vielbefahrene Autovia mit dürftigem Seitenstreifen zu benutzen. In den Städten kann teilweise auf Radwegen oder auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang gefahren werden. Diese Radwege enden aber im Nirgendwo und man muss sich den Weg zurück auf die Straße suchen. Manchmal kann auch auf Wohngebiete ausgewichen werden. Das ist aber alles zeitraubend und nirgendwo wird man als Radfahrer erwünscht, sodass ein Reisen im Landesinneren wesentlich entspannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten (v.a. Barcelona und Córdoba) verfügen mittlerweile über ein gutes innerstädtisches Radwegnetz. Das Problem ist die Anbindung an das Umland. Eine einzige Katastrophe für Radfahrer ist Madrid. In den großen Städten empfiehlt es sich, mit den Nahverkehrszügen mit problemloser Fahrradmitnahme durchzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Bahntrassen können interessante Landschaften verkehrs- und steigungsarm erschließen. Eine Übersicht dazu findet sich aus der offiziellen Homepage der [http://www.viasverdes.com/ Vias Verdes] und auf der deutschen Seite [http://bahntrassenradeln.de/bahneur_e.htm Bahntrassenradeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuroVelo 1 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-1/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 3 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-3/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 8 (http://de.eurovelo8.com/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - [[Camino francés]] (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos de Galicia (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Norte (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Andaluces (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Centro (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Este (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Catalanes (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Sureste (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* TransAndalus - Route rund um Andalusien (http://www.transandalus.org)&lt;br /&gt;
* Vías verdes - Grüne Wege (http://www.viasverdes.com/en/itineraries/principal.asp)&lt;br /&gt;
* Camino del Cid (http://www.caminodelcid.org)&lt;br /&gt;
* Canal de Castilla (http://www.canaldecastilla.org)&lt;br /&gt;
* TransCAM - Route rund um die Autonome Gemeinschaft Madrid (http://www.transcam.org/index-deu.php)&lt;br /&gt;
* Transnevada - Route rund um Sierra Nevada (http://www.juntadeandalucia.es/medioambiente/servtc5/ventana/mostrarFicha.do?idEquipamiento=43604&amp;amp;lg=EN)&lt;br /&gt;
* Transpirenaica - Route durch die Pyrenäen von Mittelmeer zum Atlantik (http://www.transpirinaica.com)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Ebro (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-noreste/ebro/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural Camí de Cavalls - Menorca (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-balear/cami-cavalls/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Tajo (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/tajo/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Guadiana (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/guadiana/default.aspx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Besondere Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen werden für Spanien nicht ausdrücklich empfohlen. Trinkwasser und Nahrungsmittel sind ähnlich sicher wie in anderen Ländern Westeuropas. Bei Brunnen und Quellen sollte man unbedingt darauf achten, ob es sich um Trinkwasser (Agua potable) oder um nichttrinkbares (Agua no potable) Wasser handelt. Meistens ist auch noch ein Zeichen mit einem durchgestrichenem Trinkglas am Brunnen oder an der Quelle angebracht. Oft sind aber auch Hinweise angebracht wie &amp;quot;agua no conectada a la red&amp;quot; oder &amp;quot;agua no vigilada&amp;quot;, als Wasser, das nicht mit dem Netz verbunden oder nicht überwacht ist. Es gilt also Trinken auf eigene Gefahr, stellt aber in der Regel kein Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen, insbesondere in der Nähe größerer Feuchtgebiete, haben sich mittlerweile in den Sommermonaten Tigermücken angesiedelt. Ein Stich ist erheblich schmerzhafter als der Stich einer normalen Mücke. Aber auch wegen der normalen Plagegeister empfehlen sich gute Moskitonetze oder ein wirkungsvolles Mückenmittel. Wenn man doch mal gestochen wird, helfen entweder ammoniakhaltige Sticks oder die üblichen Cremes und Gels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche Versorgung in Spanien ist vergleichbar mit der von anderen mitteleuropäischen Ländern. Die europäische Krankenversicherungskarte, die man sich vor Reiseantritt besorgen sollte, deckt auch eine Versorgung in Spanien ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist eine Besonderheit zu beachten: Nicht die niedergelassenen Ärzte erbringen die gesetzliche Versicherungsleistung, sondern nur direkt beim Gesundheitssystem der Region oder des Staates angestellte Ärzte und Personal, in sogenannten &amp;quot;Centros Salud públicos&amp;quot;, öffentlichen Gesundheitszentren. Diese nennen sich in den Städten meistens &amp;quot;Ambulatorio&amp;quot;, auf dem Land &amp;quot;Dispensario&amp;quot;. In Katalonien ist der Begriff &amp;quot;CAP&amp;quot; (Centre d'Atenció Primària - Zentrum für primäre Versorgung), geläufig. An alle diese Einrichtungen kann man sich üblicherweise von 08:30 - 14:00 und von 16:00 - 19:00 Uhr wenden. Danach haben die Gesundheitszentren in größeren Ortschaften, zumindest eines davon auch nachts, einen Bereitschaftsdienst. Diese entscheiden nach Schwere des Falls auch über die Einweisung in ein Krankenhaus. Im Falle der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben kann man sich natürlich auch direkt in die Notaufnahme (Urgencias) des nächsten Krankenhauses (Hospital) begeben. Diese sind, im Unterschied zu Kliniken (Clínica) meist dem staatlichen Gesundheitssystem angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krankenhäusern findet man meistens Dolmetscher oder Sprachmittler. In den Dispensarios oder Ambulatorios ist das meistens nicht der Fall. Man sollte also schon irgendwie auf Spanisch mitteilen können, woran es denn nun fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Medikamente verschrieben werden, dann auf dem Einheitsrezept, einem grünen vorgedruckten A4-Blatt. Man muss wenige Cent bis ein paar Euro, je nach Medikament, in der Apotheke (Farmacia) dazuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Ärzte gibt es natürlich auch, in touristisch erschlossenen Gebieten an der Küste durchaus auch deutschsprachige. Deren Leistungen sind in bar zu begleichen und können teilweise von der heimischen Krankenkasse zurückgefordert werden. Am besten vor Reisebeginn die genauen Bedingungen bei der eigenen Kasse erfragen. Gleiches gilt bei Privatversicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern ist eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht immer gewährleistet. Wenn es kleine Läden gibt, machen diese Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr. In den größeren Orten gibt es Supermärkte, die den ganzen Tag über geöffnet haben. In Provinzhauptstädten gibt es Carrefour Express und weitere private kleinere Lebensmittelläden, die auch sonntags geöffnet sind, oft auch bis Mitternacht. Supermärkte sind meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jakobsweg gibt es zahlreiche billige Herbergen.&lt;br /&gt;
In den großen Städten auch sehr billige Hostels.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind vor allem an der Küste und in Tourismusregionen anzufinden, sonst eher Mangelware und auch schon im Oktober geschlossen, obwohl es noch sehr warm ist.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist offiziell auch verboten, wird aber geduldet, da es oft keine andere Möglichkeit gibt. Einen Platz zu finden, ist schwieriger als man denkt. Viele Grundstücke sind kilometerlang eingezäunt und Ländereien mit den Schildern &amp;quot;coto vigilado&amp;quot; (überwachtes Gelände) sollten auch vermieden werden. Es empfiehlt sich, in kleinen Dörfern nachzufragen, dann öffnen sich auch Möglichkeiten wie der Fußballplatz. Spanischkenntnisse sind natürlich nützlich. Tendenziell ist es im Norden einfacher, einen Platz zu finden. Wenn man zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen guten Platz findet, sollte man nicht mehr weiterradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
* [[Aragón]]&lt;br /&gt;
* [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
* [[Canarias|Kanaren]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
* [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
* [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
* [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Navarra]]&lt;br /&gt;
* [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
* [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Es empfielt sich Karten schon vor Abfahrt zu kaufen, es sei denn, man weiß ganz genau, wo man gute Karten bekommt.&lt;br /&gt;
Die besten Karten gibt es von Michelin (mehrere Regionalkarten) 1:400 000 fürs Land völlig ausreichen, in den Städten ist eine Offlinekarte ratsam. Flächendeckende Spanienkarten gibt es nicht in kleinerem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karten-Viewer ====&lt;br /&gt;
* [http://sigpac.mapa.es/fega/visor/ Visor SigPac (M.A.P.A.)] benötigt [http://www.macromedia.com/software/flash/about/ Adobe Flash Player]&lt;br /&gt;
* [http://www.idee.es/clientesIGN/wmsGenericClient/index.html?lang=EN Map Viewer (IDE-E)] WMS-Server&lt;br /&gt;
* [http://www.ign.es/iberpix/visoriberpix/visorign.html Visor Cartográfico del IGN]&lt;br /&gt;
* [http://www.cnig.es:8081/visir2/visualizador.asp Viewer vom CNIG] mit ECW-Plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.campinguia.com/ Campinguia: (Fast) alle Campingplätze] auch als [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.creamun.campinguia Android App]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/521532#Post521532 Reisebericht: Andalusischer Frühling mit einer Prise Portugal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Zusammenfassungen der spanischen Verkehrsregeln für Radfahrer [http://www.bacc.info/seguretat_vial/fedecat/normativa/resumen_rgc.html]&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Vereinigung zum Schutz des Fahrrades [http://www.conbici.org/joomla/]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasverdes.com Vias Verdes - &amp;quot;Grüne Wege&amp;quot; = Bahntrassenradwege, auch auf Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Land]][[Kategorie:Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99423</id>
		<title>Bolivien</title>
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		<updated>2018-08-13T12:03:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Santa Cruz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht (auch in vielen größeren Städten), da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist. Einfachste Ersatzteile können durch Zufall in irgendwelchen Geschäften gefunden (z.B.: einfache Schaltröllchen auf einem Markt), aber es gibt zum Glück auch eine kleine Auswahl an Geschäften bzw. Helfern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Cochabamba =====&lt;br /&gt;
ciclomundo, Av salamanca esq. Crisostomo, Carrillo Edif. Cibeles - Local B, http://www.ciclomundo.com, Tel 4593994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== La Paz=====&lt;br /&gt;
Gravity Bikeshop, Sotomayor Corner, http://www.gravitybolivia.com, Tel  591 765-65333&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Oruro=====&lt;br /&gt;
Biciclub Oruro, https://www.facebook.com/bicicluboruro/ Uns wurde hier von Mitgliedern des Vereins schnell &amp;amp; optimal geholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Santa Cruz =====&lt;br /&gt;
ciclomundo, 4to Anillo esquina Canal Isuto, http://www.ciclomundo.com, Tel: 3 3416677&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgt in Santa Cruz völlig problemlos. Der Fahrradkarton passt dort bei der Einreise nicht durch der Scanner und muss entweder ausgepackt werden bzw. kann man tlw. das Personal überreden einem so durchzulassen. Man kann die 18 km in das Zentrum bzw. Bus Terminal mit dem Fahrrad auf der Nationalstraße No. 4 fahren oder man leistet sich ein Taxi (80 Bs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen. Generell gibt es immer eine Möglichkeit das Fahrrad mitzunehmen, allerdings muss man tlw. die Räder dazu etwas zerlegen (tlw. sehr niedrige Kofferräume bei besseren Überlandbussen) bzw. bei kleinen Fahrzeugen landet das Rad am Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99422</id>
		<title>Bolivien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99422"/>
		<updated>2018-08-13T12:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Santa Cruz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht (auch in vielen größeren Städten), da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist. Einfachste Ersatzteile können durch Zufall in irgendwelchen Geschäften gefunden (z.B.: einfache Schaltröllchen auf einem Markt), aber es gibt zum Glück auch eine kleine Auswahl an Geschäften bzw. Helfern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Cochabamba =====&lt;br /&gt;
ciclomundo, Av salamanca esq. Crisostomo, Carrillo Edif. Cibeles - Local B, http://www.ciclomundo.com, Tel 4593994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== La Paz=====&lt;br /&gt;
Gravity Bikeshop, Sotomayor Corner, http://www.gravitybolivia.com, Tel  591 765-65333&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Oruro=====&lt;br /&gt;
Biciclub Oruro, https://www.facebook.com/bicicluboruro/ Uns wurde hier von Mitgliedern des Vereins schnell &amp;amp; optimal geholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Santa Cruz =====&lt;br /&gt;
ciclomundo, 4to Anillo esquina Canal Isuto, http://www.ciclomundo.com, Telf: 3 3416677&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgt in Santa Cruz völlig problemlos. Der Fahrradkarton passt dort bei der Einreise nicht durch der Scanner und muss entweder ausgepackt werden bzw. kann man tlw. das Personal überreden einem so durchzulassen. Man kann die 18 km in das Zentrum bzw. Bus Terminal mit dem Fahrrad auf der Nationalstraße No. 4 fahren oder man leistet sich ein Taxi (80 Bs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen. Generell gibt es immer eine Möglichkeit das Fahrrad mitzunehmen, allerdings muss man tlw. die Räder dazu etwas zerlegen (tlw. sehr niedrige Kofferräume bei besseren Überlandbussen) bzw. bei kleinen Fahrzeugen landet das Rad am Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
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=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99421</id>
		<title>Bolivien</title>
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		<updated>2018-08-13T12:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Versorgungslage für Ersatzteile */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht (auch in vielen größeren Städten), da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist. Einfachste Ersatzteile können durch Zufall in irgendwelchen Geschäften gefunden (z.B.: einfache Schaltröllchen auf einem Markt), aber es gibt zum Glück auch eine kleine Auswahl an Geschäften bzw. Helfern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Cochabamba =====&lt;br /&gt;
ciclomundo, Av salamanca esq. Crisostomo, Carrillo Edif. Cibeles - Local B, http://www.ciclomundo.com, Tel 4593994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== La Paz=====&lt;br /&gt;
Gravity Bikeshop, Sotomayor Corner, http://www.gravitybolivia.com, Tel  591 765-65333&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Oruro=====&lt;br /&gt;
Biciclub Oruro, https://www.facebook.com/bicicluboruro/ Uns wurde hier von Mitgliedern des Vereins schnell &amp;amp; optimal geholfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== Santa Cruz =====&lt;br /&gt;
ciclomundo, 4to Anillo esquina Canal Isuto, http://www.ciclomundo.com,Telf: 3 3416677&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgt in Santa Cruz völlig problemlos. Der Fahrradkarton passt dort bei der Einreise nicht durch der Scanner und muss entweder ausgepackt werden bzw. kann man tlw. das Personal überreden einem so durchzulassen. Man kann die 18 km in das Zentrum bzw. Bus Terminal mit dem Fahrrad auf der Nationalstraße No. 4 fahren oder man leistet sich ein Taxi (80 Bs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen. Generell gibt es immer eine Möglichkeit das Fahrrad mitzunehmen, allerdings muss man tlw. die Räder dazu etwas zerlegen (tlw. sehr niedrige Kofferräume bei besseren Überlandbussen) bzw. bei kleinen Fahrzeugen landet das Rad am Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
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== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
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		<author><name>Avwings</name></author>
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		<title>Bolivien</title>
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		<updated>2018-08-13T10:05:01Z</updated>

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Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht (auch in vielen größeren Städten), da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cochabamba&lt;br /&gt;
ciclomundo&lt;br /&gt;
Av salamanca esq. Crisostomo&lt;br /&gt;
Carrillo Edif. Cibeles - Local B &lt;br /&gt;
www.ciclomundo.com&lt;br /&gt;
Tel 4593994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Santa Cruz&lt;br /&gt;
ciclomundo&lt;br /&gt;
4to Anillo esquina Canal Isuto&lt;br /&gt;
www.ciclomundo.com&lt;br /&gt;
Telf: 3 3416677&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgt in Santa Cruz völlig problemlos. Der Fahrradkarton passt dort bei der Einreise nicht durch der Scanner und muss entweder ausgepackt werden bzw. kann man tlw. das Personal überreden einem so durchzulassen. Man kann die 18 km in das Zentrum bzw. Bus Terminal mit dem Fahrrad auf der Nationalstraße No. 4 fahren oder man leistet sich ein Taxi (80 Bs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen. Generell gibt es immer eine Möglichkeit das Fahrrad mitzunehmen, allerdings muss man tlw. die Räder dazu etwas zerlegen (tlw. sehr niedrige Kofferräume bei besseren Überlandbussen) bzw. bei kleinen Fahrzeugen landet das Rad am Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Fahrradtransport_im_Flugzeug&amp;diff=99399</id>
		<title>Fahrradtransport im Flugzeug</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Fahrradtransport_im_Flugzeug&amp;diff=99399"/>
		<updated>2018-08-08T16:25:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Swiss */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Transport des Fahrrads im Flugzeug ist immer mit Aufwand und der Gefahr der Beschädigung verbunden. Eine Anmeldung ist unerlässlich. Teilweise kann man bei der Internetbuchung bereits Sperrgepäck angeben, manchmal muss man dies über Telefon erledigen, wobei oft horrende Telefonkosten (wegen so genannter Service-Nummern) anfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut das Fahrrad behandelt wird, hängt ''nicht'' von der Fluggesellschaft ab, sondern vom Flughafenpersonal, welches das Gepäck ein- und auslädt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Fluggesellschaften schreiben eine Verpackung vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig: '''Es hängt vom Eincheck-Personal ab, wie streng oder lax die Vorschriften angewandt werden. Es empfiehlt sich, einen aktuellen (!) Ausdruck der Mitnahmebedingungen parat zu haben, um Diskussionen zu verkürzen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Codeshare-Flüge ===&lt;br /&gt;
Bei einem Codeshare-Flug erwirbt man ein Ticket von Fluggesellschaft A, der eigentliche Flug wieder aber von Fluggesellschaft B durchgeführt. Für den Fahrradtransport ist dabei wichtig, dass in aller Regel die Bestimmungen der den Flug tatsächlich durchführenden Gesellschaft gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Fluggesellschaft A bietet kostenlosen Fahrradtransport an; Fluggesellschaft B verlangt 100&amp;amp;nbsp;€. Wenn man nun ein Ticket von A kauft, aber der Flug von B betrieben wird, muss man für den Fahrradtransport 100&amp;amp;nbsp;€ bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Buchung wird auf Codeshare-Flüge immer hingewiesen (&amp;quot;durchgeführt von&amp;quot; bzw. &amp;quot;operated by&amp;quot;) und meist lassen sie sich zusätzlich über die vierstellige Flugnummer erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verpackung und Schutz des Fahrrads ==&lt;br /&gt;
[[Bild:IMG 4393 rayno.JPG|thumb|250 px|Variante Luftpolsterfolie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Ansichten, ob man sein Rad verpacken soll, wenn es nicht vorgeschrieben ist. Die eine Theorie besagt, das Rad sollte mit einer Verpackung so gut und sicher wie möglich geschützt werden. Die andere sagt, die Verpackung sollte nur soweit gehen, dass das Fahrrad noch als solches erkennbar ist, damit es entsprechend behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ohne Verpackung: Lenker längs stellen und Pedale abschrauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Frischhaltefolie der Wickelstation: schützt gut, Rad aber nicht rollbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Plane: Eine transparente Plastikfahrradgarage (alternativ irgendeine Folie) übers Rad stülpen. Das schützt nur davor, dass sich Schalt- und Bremszüge mit anderem Gepäck verheddern. Das Rad ist rollbar, sodass beim Verladen (hoffentlich) sorgsamer vorgegangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rahmen mit Heizungsisolierung schützen, Lenker, Sättel, etc. mit Luftpolsterfolie umwickeln, Laufräder ggf. durch Pappe schützen, die am Gepäckträger bzw. Lowrider mit Kabelbinder befestig wird, Schaltwerk demontieren oder auch mit Pappe oder Lufpolsterfolie schützen oder auch mit einer aufgeschnittenen Cola-Dose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Karton: Gibt es kostenlos bei Radhändlern, weil sie froh sind, weniger entsorgen zu müssen. In Ländern der Dritten Welt sucht man lange nach einem Karton, außerdem muss man dafür bezahlen. Manchmal kann man im Flughafen einen Karton kaufen, dann ist er teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Unabhängig davon kann es sinnvoll sein, das Schaltwerk abzuschrauben und mit Kabelbindern locker baumelnd zu fixieren. Dadurch verbiegt das Schaltauge nicht bei einem Schlag oder starkem Druck. Wenn man die Laufräder ausbaut, sollte man etwas zwischen die Ausfallenden klemmen, damit Gabel/Rahmen nicht zusammengebogen werden; es gibt genau für diesen Zweck passende Kunststoffeinsätze, die mit neuen Fahrrädern geliefert werden; jeder Fahrradhändler wirft die reihenweise weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oftmals wird verlangt, die Luft aus den Reifen zu lassen. Der Grund liegt vermutlich darin, dass das Knallgeräusch eines platzenden Reifens - und das Platzen ist auch bei Normaldruck nicht ganz auszuschließen - nicht zuzuordnen ist und die Crew „besorgt“ sein könnte. Für den Radfahrer ist dies lästig, zumal spontanes Platzen eines Reifens sehr unwahrscheinlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrradtasche mit Reißverschluss - extra für den Transport angefertigt (bisher nur einmal bei &amp;quot;germanwings&amp;quot; im Einsatz). Problem: Räder rollen nicht mehr.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrrad2-lutz_.jpg|250px|thumb|Überall erhältliche Verpackung aus Pappstücken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Pedale abschrauben (vorher fetten!), die kommen ins normale aufgegebene Gepäck. Der Sattel wird mit einem Handtuch o.ä. umwickelt, eine Plastiktüte darüber und mit Klebeband umwickelt. Der Lenker wird um 90º gedreht. Um die empfindlichen Teile am Lenker werden zwei Stücke Karton gewickelt und festgeklebt. Am Ziel angekommen zieht man den Karton einfach zur Seite weg und das Cockpit ist sofort startklar. Für die Schaltung hinten ein großes Stück Karton, das wahlweise innen mit irgendetwas weichem gepolstert werden kann. Vorher die Kette auf die inneren Ritzel vorne und hinten schalten. Mit dem Schraubenzieher werden ein paar Löcher an passenden Stellen gebohrt und der Karton mit Kabelbindern an den Hinterradstreben und am Gepäckträger fixiert. Gleiches gilt auch für den Karton, der die Kurbel schützt bzw. anderer Leute Gepäck vor den schmutzigen Zahnkränzen und der Kette schützt. Zum Abschluss noch den gedrehten Lenker mit einem Stückchen Schnur oder Klebeband so am Oberrohr locker fixieren, dass man noch lenken kann, das Vorderrad sich aber nicht um 180º verdrehen lässt. Auf diese Art und Weise lässt sich das Rad schieben und lenken. Mehrfach haben wir auch schon Flughafenpersonal beim Einladen der Räder beobachten können, die unsere Räder tatsächlich geschoben und nicht etwa geworfen haben... Das Verpacken geht auf diese Art und Weise recht flott, auch das wieder Auspacken ist mit einer Zange zum Abknipsen der Kabelbinder innerhalb weniger Minuten erledigt.&lt;br /&gt;
* Tipp: Mit Kabelbinder lassen sich auch prima die Steckverschlüsse der Ortliebtaschen bzw. Gepäckrollen gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Galerie Transportverpackungen]] werden Fotos von Vepackungslösungen gesammelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fluggesellschaft ==&lt;br /&gt;
* Jahr&lt;br /&gt;
* Preis&lt;br /&gt;
* Erfahrung&lt;br /&gt;
* Quelle der Erfahrung (z.B Webseite der Airline, Eigene Erfahrung, Beitrag im Forum, oder Unterschreiben '''&amp;lt;nowiki&amp;gt;--~~~~&amp;lt;/nowiki&amp;gt;''' für direkte Nachfrage)&lt;br /&gt;
* Link zur Airline&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass sich die Regelungen häufig ändern. Alle hier notierten Erfahrungen sind daher mit Vorsicht zu genießen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Air France===&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft nennt auf der HP zwar die Anforderungen an Anmeldung und Verpackung des Rades, bestätigt die tatsächliche Mitnahme auf einem bereits gebuchten Flug aber erst 36 Stunden vor Abflug. AF behält sich den Nichttransport des Rades ausdrücklich vor, ist zu keiner früheren Auskunft bereit und erklärt unter Verweis auf die eigenen Geschäftsbedingungen, dass die Verweigerung des Transportes KEINEN Anspruch auf Stornierung oder Umbuchung begründet. Da man dies erst nach Buchung eines Fluges erfährt, ist die Gesellschaft ein ungeeigneter Partner für eine langfristig geplante Radreise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Air Mauritius ===&lt;br /&gt;
3/2009 (eigene Erfahrung) Mauritius- Rodrigues- Mauritius, als Extragepäck 20&amp;amp;nbsp;€ pro Strecke. Luft aus den Reifen sonst unverändert, bei Unterschrift, dass Airline nicht für etwaige Transportschäden haftbar gemacht wird. Alles o.k.&lt;br /&gt;
[http://www.airmauritius.com www.airmauritius.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Emirates ===&lt;br /&gt;
3/2009 (eigene Erfahrung) München- Dubai- Mauritius und retour, im Freigepäck (damals 20kg jetzt 30kg) Fahradtransport ohne Aufpreis. Nur Luft aus den Reifen (vollkommen), sonst unverändert, bei Unterschrift, dass Airline nicht für etwaige Transportschäden haftbar gemacht wird. Alles o.k.&lt;br /&gt;
[http://www.emirates.com EMIRATES]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Etihad ===&lt;br /&gt;
11/2008 (eigene Erfahrung) München- Abu Dhabi- Bangkok und retour, auf Nachfrage 10 kg Extrafreigepäck eingeräumt.&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser 30 kg Fahrradtransport ohne Aufpreis. Luft aus den Reifen, sonst unverändert, bei Unterschrift, dass Airline nicht für etwaige Transportschäden haftbar gemacht wird. Alles o.k.&lt;br /&gt;
[http://www.etihadairways.com www.etihadairways.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Germanwings ===&lt;br /&gt;
06/2012 (eigene Erfahrung) Treviso - Hannover&lt;br /&gt;
40&amp;amp;nbsp;€ pro Fahrrad, Verpackung wird lt. Internet gefordert&lt;br /&gt;
Verpackung: Karton zerschnitten und über Gepäckträger gestülpt, an Vorderrädern Karton mit Kabelbinder befestigt, Lenker eingedreht und mit Luftpolsterfolie gesichert, Sattel ebenso, Pedale demoniert, eine &amp;quot;Fahrradgarage drüber geworfen. Letztere war hinterher zerstört und ich würde nicht wieder eine solche verwenden.&lt;br /&gt;
Am Checkinn wurde gefordert, dass wir die Luft aus den Reifen lassen, dies wurde beim Sperrgepäckschalter überprüft und die Luft musste ganz heraus, dann mussten die Räder mussten durch den Scanner, dazu sollte ich das Vorderrad ausbauen, es passt schließlich auch ohne Ausbau gerade so!&lt;br /&gt;
Erstmals mussten wir eine Erklärung unterschreiben, die die Fluggesellschaft von der Haftung freistellt.&lt;br /&gt;
[http://www.germanwings.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
08/2014 (eigene Erfahrung) Köln - Knock (Irland)&lt;br /&gt;
* 50&amp;amp;nbsp;€ pro Fahrrad, Lenker quer, Pedale ab, Luft raus wird gefordert, ebenso eine Fahrradtasche oder ein Karton. Für die Hinreise Folie und einen übergeworfenen Karton verwendet, für die Rückreise nur Luftpolsterfolie und Frischhaltefolie.&lt;br /&gt;
* Fahrrad kann einfach und bequem bei der Online-Buchung mitgebucht werden&lt;br /&gt;
* Es wurde keine Erklärung für eine Freistellung von der Haftung gefordert&lt;br /&gt;
* Der Check-In war beide Male problemlos und freundlich, auch unser nicht zerlegbares Tandem war kein Problem.&lt;br /&gt;
-- [[Benutzer:tinlie|tinlie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IranAir ===&lt;br /&gt;
Dezember 2009: Fahrrad ist frei lt. Auskunft Büro Hamburg (Inlandsflüge selbst erlebt) ([[forumsbeitrag:578734|Forumsbeitrag]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Air Serbia (bis Nov 2013 JAT Airways) ===&lt;br /&gt;
* Juli 2013, Berlin TXL - Belgrad BEG&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme 55&amp;amp;nbsp;€; Gesamtes eingechecktes Gepäck darf 30 kg nicht übersteigen (Fahrrad wird allerdings nicht gewogen) +8kg Handgepäck (Handgepäck wird auch nicht gewogen)&lt;br /&gt;
* Keine Möglichkeit der Onlinebuchung. Fahrrad muss per Telefon angemeldet und am JAT-Schalter in Tegel bezahlt werden. Rechtzeitig Erscheinen (oder vorher schon bezahlen), die Schlage am Schalter ist lang!&lt;br /&gt;
* Forderung der Fluggesellschaft: Lenker parallel zum Rahmen, Pedale ab, Luft aus den Reifen lassen&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrung --[[Benutzer:Toxxi|Toxxi]] 10:55, 28. Aug 2013 (CEST)&lt;br /&gt;
** Zusätzlich: Pappe um das Schaltwerk, Pappe un die empfindlichen Halterungen am Lenker, Luftpolsterfolie um Rahmenrohre und Sattel&lt;br /&gt;
** Ankunft: Problemlos, das Fahrrad war eines der ersten Gepäckstücke, die ausgegeben wurden. Nichts kapputt oder beschädigt.&lt;br /&gt;
* Homepage: [http://www.jat.com/active/ge/home.html www.jat.com/active/ge/home.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== KLM ===&lt;br /&gt;
* 7/2016 (eigene Erfahrung [[Benutzer: tinlie|tinlie]]) Frankfurt a.M - Ålesund und zrück&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme 55&amp;amp;nbsp;€ pro Strecke. Gebühr wird erst am Flughafen bezahlt, beim Rückweg wurde sie nicht eingefordert.&lt;br /&gt;
* Nach der Onlinebuchung kann das Fahhrad online nachgebucht werden.&lt;br /&gt;
* Verpackung: Gefordert wird eine &amp;quot;geeignete Verpackung&amp;quot; mit Lenker quer, Pedale ab und Luft aus den Reifen. Bei kleinen Maschinen wird eine Verpackung in Folie (statt Karton) gefordert. Verpackt wurde von uns nur in Folie.Keine Probleme, keine Beschädigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LAN TAM ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Februar 2014 Santiago de Chile - Lima&lt;br /&gt;
* Gesamtes Gepäck, das eingecheckt wird, wird einschließlich des Rades gewogen. Davon werden 23 Kg Freigepäck abgezogen, das Mehrgewicht ist in je Kilogramm zu bezahlen. Gebühren sind abhängig vom Flugziel.&lt;br /&gt;
* Eine direkte Anmeldung im Servicecenter von LAN war nicht möglich, wurde am Flughafen aber auch nicht erwartet.&lt;br /&gt;
* Verpackung in der &amp;quot;Tasche&amp;quot; oder einer &amp;quot;speziell zum Transport geeigneten Kiste&amp;quot; wird gefordert&lt;br /&gt;
* Maximale Länge des Gegenstandes (mit Verpackung) 203 cm&lt;br /&gt;
* http://www.lan.com/de_de/sitio_personas/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== LOT Polish Airlines ===&lt;br /&gt;
* Buchung Februar 2018, Tour Sommer 2018 (ab [[Estland|Tallinn]] Richtung Südosten)&lt;br /&gt;
* Kosten pro Rad 50&amp;amp;nbsp;€ einfache Strecke, Buchung über die Service-Hotline (deutsch/englisch). Anders als beim Personenticket wird keine Service-Gebühr von 30&amp;amp;nbsp;€ erhoben. Also: Personentickets z.B. online kaufen, Fahrradtickets per Telefon (Kreditkarte!).&lt;br /&gt;
* Fahrradmitnahme unbedingt vor dem Kauf der Personentickets telefonisch abklären und reservieren lassen. Die Sachbearbeiter buchen virtuell ein Fahrrad für einen bestimmten Flug, klären mit der Flugkontrolle, ob eine Mitnahme möglich ist - Länge/Breite/Höhe vor dem Anruf ausmessen. Wenn OK, können die Personentickets gekauft werden. Die virtuelle Buchung wird in eine echte umgewandelt.&lt;br /&gt;
* Verpackung: Nicht nötig (Stand Juli 2018), nur der Lenker muss quer gestellt und die Pedale entfernt werden. Empfehlenswert ist das Anbinden weiter Bowdenzüge oder Hydraulikleitungen mit Klebeband oder Kabelbindern, damit diese nicht hängen bleiben.&lt;br /&gt;
* http://www.lot.com/de/de/sportausrustung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oman Air ===&lt;br /&gt;
* 01/2014&lt;br /&gt;
* Radtransport kostenlos bei Anmeldung unter 069 / 583 00 710&lt;br /&gt;
* Flug Frankfurt - Muscat - Bangkok. max Gepäck nach Anmeldung auf 35 kg erhöht. super Service.&lt;br /&gt;
* eigene Erfahrung&lt;br /&gt;
* http://www.omanair.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ryanair ===&lt;br /&gt;
06/2017 (eigene Erfahrung: aktuell Bremen nach Podgorica, früher Flüge nach Vilnius in Litauen, Thessloniki in Griechenland, Girona in Spanien, zweimal nach Venedig in Italien und Haugesund in Norwegen; jeweils Hinflug)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder laufen als Sportgerät – Preis versteht sich pro Stück und einfachem Flug – max. Gewicht 30 kg (anderes Sportgerät hat Limitierung auf 20 kg) - Kosten 60&amp;amp;nbsp;€ bei Vorab-Internetbuchung und 70&amp;amp;nbsp;€ bei Bezahlung direkt am Flughafen ([http://www.ryanair.com/de www.ryanair.com/de]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verpackung im Fahrradkarton oder schützender Tasche wird gefordert; trotz Erfüllung dieser Bedingung musste ich dennoch einmal unterschreiben, dass ich anerkenne, dass Ryanair bei Beschädigungen keine Verantwortung übernimmt - das war aber eine Ausnahme. Das Ablassen der Luft aus den Reifen wurde meistens ausdrücklich erfragt, wurde aber nie überprüft. Ein paar Bilder zu der von mir verwendeten Verpackung sind [http://forum.bikefreaks.de/topics/1231486#Post1231486 HIER] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-- [[Benutzer:Keine Ahnung|Keine Ahnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SAS ===&lt;br /&gt;
* Juni 2009, Bodø-Oslo-Frankfurt&lt;br /&gt;
* von Norwegen nach Deutschland umgerechnet ca. 35&amp;amp;nbsp;€ (teilweise auch kostenlose Mitnahme möglich, siehe [http://www.flysas.com/en/Travel_info/Baggage/Special_baggage/Prices/ Website])&lt;br /&gt;
* Fahrrad muss in Plastikbeutel verpackt sein (vor Ort für etwa 20&amp;amp;nbsp;€ erhältlich, alternativ auch Kiste möglich), Vorderrad abmontiert werden, Pedale abgenommen/Lenker seitlich gestellt werden. Großer Schraubenschlüssel für Pedale ist in Bodø am Checkin vorhanden, Personal war sehr freundlich und hat mir die Gebühren für den Beutel erlassen.&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrung -- [[Benutzer:Jot82|jot82]] 21:00, 19. Jan 2010 (CET)&lt;br /&gt;
* [http://www.flysas.com www.flysas.com]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Swiss ===&lt;br /&gt;
* April 2009, HAJ - Zürich - Athen. Verpackt in Luftpolsterfolie, ein Rad ein Athen etwas beschädigt leichte Acht im Hinterrad; 70&amp;amp;nbsp;€ für den Transport mussten beim Checkinn gezahlt werden.&lt;br /&gt;
* August 2010, Zürich - Budapest. wird nur im Karton befördert! Karton erhält man gratis als Swisskunde. Preis Fahrradtransport 110.00 sfr.&lt;br /&gt;
* Juni 2018, Wien - Zürich - Sao Paulo; verpackt im Karton, 100,- € jeweils am Abflugort bezahlt&lt;br /&gt;
* http://www.swiss.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TAP Portugal ===&lt;br /&gt;
* Mai 2017&lt;br /&gt;
* Ein Mitradler erzählte mir in Portugal, er sei mit TAP geflogen und habe nur den Lenker querstellen und die Pedale abbauen müssen. Ungläubig habe ich dann die Gepäckbestimmungen bei TAP gecheckt und tatsächlich ist es so.&lt;br /&gt;
* 50&amp;amp;nbsp;€ innerhalb Europas pro Flug&lt;br /&gt;
* https://www.flytap.com/de-de/gepaeck/sondergepaeck/sportausruestung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Turkish Airlines THY ===&lt;br /&gt;
2010-12 Gebühr pro Fahrrad, je Richtung:&lt;br /&gt;
* Zwischen Deutschland und der Türkei 30&amp;amp;nbsp;€ pro einfacher Strecke.&lt;br /&gt;
* Zwischen Deutschland und Nah- und mittl. Osten 60&amp;amp;nbsp;€ pro einfacher Strecke.&lt;br /&gt;
* Zwischen Deutschland und allen anderen Zielen 90&amp;amp;nbsp;€ pro einfacher Strecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebühren werden unabhängig vom Freigepäck und den sonstigen Übergepäckgebühren erhoben. Beispielsweise muss auch ein Passagier, der nur 10 kg Gepäck mit sich führt, für sein Fahrrad die obigen Gebühren entrichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Angaben gelten nur für von Turkish Airlines durchgeführte Flüge. Bei Codeshare Flügen können diese Bedingungen abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch [https://www.turkishairlines.com/de-de/any-questions/sports-equipment/index.html Sportausrüstung] &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eigene Erfahrung 2010: Flüge vom Flughafen Istanbul abgehend dürfen 30 kg Handgepäck aufweisen. --[[Benutzer:Cat|Cat]] 13:38, 4. Dez 2010 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfahrung 2017: Fahrradtransport für Flug vom Flughafen Istanbul in Karton (von Decathlon) problemlos - sehr hilfsbereites Personal -- [[Benutzer:Keine Ahnung|Keine Ahnung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ukraine International ===&lt;br /&gt;
* September 2010, Odessa - Zürich über Wien (transit). Ohne Karton, verpackt mit Plastiksäcken, Karton seitlich am Hinterrad. Wurde direkt nach Zürich weitergeleitet.&lt;br /&gt;
* Wechselschutz war massiv verbogen, Wechsel aber noch ok. Kosten: 30&amp;amp;nbsp;€ pro Strecke, Flug Wien - Zürich mit Austrian Airlines. [Wechsel: schweiz. für Schaltwerk]&lt;br /&gt;
* Odessa Airport hat eine Wickelstation mit Plastikfolie.&lt;br /&gt;
* http://www.flyuia.com/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Abkürzungen auf Flugreisen und Flugscheinen]]&lt;br /&gt;
[[Galerie Transportverpackungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://rad-forum.de/topics/578524/Airlines_die_das_Velo_mitnehmen Beitrag im Rad-Forum]&lt;br /&gt;
* [http://www.bikeaccess.net/BikeAccess/Airlines.cfm Travel with Bicycles -- Airlines] - In Englisch, zum Teil alte Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugreise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transport]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99398</id>
		<title>Bolivien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99398"/>
		<updated>2018-08-08T16:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Anreise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht, da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgt in Santa Cruz völlig problemlos. Der Fahrradkarton passt dort bei der Einreise nicht durch der Scanner und muss entweder ausgepackt werden bzw. kann man tlw. das Personal überreden einem so durchzulassen. Man kann die 18 km in das Zentrum bzw. Bus Terminal mit dem Fahrrad auf der Nationalstraße No. 4 fahren oder man leistet sich ein Taxi (80 Bs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen. Generell gibt es immer eine Möglichkeit das Fahrrad mitzunehmen, allerdings muss man tlw. die Räder dazu etwas zerlegen (tlw. sehr niedrige Kofferräume bei besseren Überlandbussen) bzw. bei kleinen Fahrzeugen landet das Rad am Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99397</id>
		<title>Bolivien</title>
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		<updated>2018-08-08T15:50:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Bus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht, da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto.&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgt in Santa Cruz völlig problemlos. Der Fahrradkarton passt dort bei der Einreise nicht durch der Scanner und muss entweder ausgepackt werden bzw. kann man tlw. das Personal überreden einem so durchzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen. Generell gibt es immer eine Möglichkeit das Fahrrad mitzunehmen, allerdings muss man tlw. die Räder dazu etwas zerlegen (tlw. sehr niedrige Kofferräume bei besseren Überlandbussen) bzw. bei kleinen Fahrzeugen landet das Rad am Dach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99396</id>
		<title>Bolivien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99396"/>
		<updated>2018-08-08T15:46:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Anreise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht, da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto.&lt;br /&gt;
Die Anreise erfolgt in Santa Cruz völlig problemlos. Der Fahrradkarton passt dort bei der Einreise nicht durch der Scanner und muss entweder ausgepackt werden bzw. kann man tlw. das Personal überreden einem so durchzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen, weshalb die Fahrradmitnahme größere Probleme bereiten kann.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99391</id>
		<title>Bolivien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99391"/>
		<updated>2018-08-08T10:26:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Währung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 8 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht, da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto.&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen, weshalb die Fahrradmitnahme größere Probleme bereiten kann.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Avwings</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99390</id>
		<title>Bolivien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Bolivien&amp;diff=99390"/>
		<updated>2018-08-08T10:25:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Avwings: /* Einreisebestimmungen, Dokumente */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Bolivien liegt im Herzen Südamerikas. Es ist etwa 3x so groß wie Deutschland, hat jedoch nur ein Achtel so viele Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landschaft ist sehr vielfältig und besteht zu 2/3 aus Tiefland (im Norden Amazonasbecken mit Regenwald, im Südosten Chaco) und zu 1/3 aus dem Altiplano und den Andentälern, wo sich der größte Teil der Bevölkerung befindet. In Bolivien gibt es Wüsten, die größte Salzwüste der Welt, Seen, vergletscherte Berge, fruchtbare grüne Täler, trockene Steppen, Regenwald, Schluchten und tiefe Täler. Das Klima reicht von tropisch bis arktisch auf den Gipfeln in den Anden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für EU-Bürger genügt für eine Aufenthaltsdauer von bis zu 90 Tagen der Reisepass, der noch 6 Monate gültig sein muss. &lt;br /&gt;
Bei der Einreise wird im Pass nur eine Aufenthaltsdauer von 30 Tagen gestempelt. Diese kann dann aber später in allen großen Departementshauptstädten (z.B.: La Paz, Santa Cruz, Sucre,...) bei den Büros des Servicio Nacional de Migration um die 60 Tage erweitert werden. Der dazu benötigte Zeitaufwand ist jedoch relativ gering (in La Paz 20 min.) und mit keinen Kosten verbunden. Bei Überziehung der eingetragenen Tage werden bei der Ausreise pro Tag 20 Bs. fällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mehrmalig Ein- und Ausreise über eine Landesgrenze mit dem Fahrrad geht problemlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
In Bolivien ist im europäischen Winter Regenzeit. Zu dieser Zeit sind die vielen unbefestigten Straßen schwer bis nicht befahrbar. Von Mai bis November ist meist gutes Wetter, allerdings wird es nachts auf Höhen über 3500m sehr kalt.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Bolivien ist ein sicheres Reiseland. Taschendiebstahl kommt bei Unachtsamkeit vor, schlimmeres jedoch selten. Einheimische warnen aber davor, bei Nacht durch El Alto fahren zu wollen.&lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Amtssprache ist Spanisch, Quechua, Aymara und viele weitere indigene Sprachen. Das lateinamerikanische Spanisch unterscheidet sich in einigen Worten und vor allem in der Aussprache vom europäischen Spanisch. Insbesondere gibt es keine gelispelten S-Laute, der Buchstabe &amp;quot;c&amp;quot; in den Kombinationen &amp;quot;ce&amp;quot; und &amp;quot;ci&amp;quot; wird wie ein deutsches &amp;quot;s&amp;quot; gesprochen. Die Aussprache ist relativ deutlich und klar und somit gut für Spanisch-Anfänger geeignet. Es werden aber einige Wörter aus indianischen Sprachen in die Alltagssprache eingeflochten. Im Osten Boliviens wird oft das &amp;quot;s&amp;quot; am Wortende verschluckt, also z.B. &amp;quot;do cuñapé&amp;quot; anstatt &amp;quot;dos cuñapés&amp;quot; (ein typisches Gebäck aus dem Osten Boliviens).&lt;br /&gt;
Auf Märkten und in Dörfern kann es vorkommen, dass man auf Leute trifft, die kein Spanisch sprechen, aber es findet sich aber eigentlich immer jemand, der auf Spanisch übersetzen kann. Fremdsprachen sollte man aber nicht erwarten, auch in La Paz oder anderen großen Städten und auch im Tourismussektor sind Fremdsprachenkenntnisse alles andere als selbstverständlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Währung in Bolivien ist der Boliviano. Er wird in 100 Centavos unterteilt. 1 Euro entspricht etwa 9 Bolivianos (bei einzelnen Münzen oder Kleinbeträgen auch &amp;quot;Peso&amp;quot; genannt).&lt;br /&gt;
Der Wert des Boliviano ist stabil und der Umtausch unterliegt keinerlei Beschränkungen. Bei großen Beträgen wird der US-Dollar genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldautomaten gibt es nur in den (größeren) Städten und manchmal muss man mehrere durchprobieren, bis einer funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgung mit Ersatzteilen ist in Bolivien schlecht, da Fahrradfahren nur sehr wenig verbreitet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrrad-Wörterbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Es gibt keine Direktflüge aus dem deutschsprachigen Raum. Entweder man steigt in Madrid um oder in einem anderen südamerikanischen Land (Brasilien, Peru). Die beiden wichtigsten internationalen Flughäfen sind Viru Viru in Santa Cruz und La Paz/El Alto.&lt;br /&gt;
Die Einreise auf dem Landweg aus den Nachbarländern ist unproblematisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
====Bus====&lt;br /&gt;
Innerhalb Boliviens ist der Bus das am weitesten verbreitete Verkehrsmittel. Zwischen den größeren Städten fahren oft mehrere Busse pro Tag (meist über Nacht), aber auch in kleinere Orte gibt es Verbindungen, allerdings meist in kleineren Fahrzeugen, weshalb die Fahrradmitnahme größere Probleme bereiten kann.&lt;br /&gt;
====Eisenbahn====&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Eisenbahnnetze in Bolivien. Das östliche Netz führt von Puerto Suarez an der brasilianischen Grenze nach Santa Cruz und von dort nach Yacuíba an der argentinischen Grenze. Das westliche Netz führt von Villazón an der argentinischen Grenze über Uyuni nach Oruro.&lt;br /&gt;
====Flugzeug====&lt;br /&gt;
====Schiff====&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz in Bolivien ist sehr dünn. Nur die Hauptrouten sind asphaltiert, dafür hält sich der Verkehr fast überall in Grenzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Städte sind schachbrettartig angelegt mit '''Einbahnstraßen''' in abwechselnden Richtungen. Die erlaubte Fahrtrichtung wird durch Pfeile an den Straßenschildern angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
Beliebt ist die Salar-Route. Die Landschaft ist überwältigend, aber es müssen sehr große Entfernungen ohne Einkaufsmöglichkeiten, Straßen und Wegweiser zurückgelegt werden. Eine gute Planung und Vorbereitung ist daher ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von La Paz aus führt die &amp;quot;Ruta de la Muerte&amp;quot; über den Pass &amp;quot;La Cumbre&amp;quot; in die subtropischen Yungas über mehrere Tausend Höhenmeter hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Auf Grund der niedrigen Bevölkerungsdichte im Größten Teil Boliviens, muss oft viel Nahrung und Wasser mitgenommen werden. Besonders in der Südwestecke des Landes ist eine gute Planung ein Muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leitungswasser muss vor dem Trinken abgekocht werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen ist die Qualität fester Unterkünfte gewöhnungsbedürftig, dafür ist der Preis nicht hoch. Zelten ist im ganzen Land problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
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== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
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