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	<title>Radreise-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Canal_des_Deux_Mers&amp;diff=95997</id>
		<title>Canal des Deux Mers</title>
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		<updated>2017-07-14T09:48:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: /* GPS-Tracks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Canal des Deux Mers&lt;br /&gt;
| Logo = KeinLogo.png&lt;br /&gt;
| Länge = 485&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 779&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 783&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;44.015148&amp;quot; lon=&amp;quot;1.332074&amp;quot; zoom=&amp;quot;7&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Strecke verbindet die Mittelmeerküste [[Frankreich]]s mit Bordeaux nahe der Atlantikküste. Unter Ausnutzung der künstlichen Wasserwege quert sie quasi steigungsfrei die Lücke zwischen Zentralmassiv und Pyrenäen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Castelnaudary.jpg|thumb|Canal du Midi]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Seitenkanal.jpg|thumb|Garonne-Seitenkanal]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Bordeaux2.jpg|thumb|Bordeaux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Canal des Deux Mers'' ist eine gelegentlich verwendete Sammelbezeichnung für zwei Kanäle, die zusammengenommen eine Schiffsverbindung zwischen Mittelmeer und Atlantik sicherstellten. Dies sind der im 17. Jahrhundert gebaute '''Canal du Midi''' und und der im 19. Jahrhundert gebaute '''Canal lateral à la Garonne''' (Garonne-Seitenkanal).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Canal du Midi verbindet Toulouse mit der Lagune Étang de Thau, die ihrerseits mit dem Mittelmeer kommuniziert. Der Garonne-Seitenkanal verläuft von Toulouse bis Castets-en-Dorthe, ca. 50&amp;amp;nbsp;km vor Bordeaux. Die beiden Kanäle folgen hauptsächlich den Flüssen Aude bzw. Garonne. Als Ausgangspunkt unserer Tour dient die Stadt Agde nahe des Étang de Thau und als Endpunkt Bordeaux, wo sich die letzten Brücken über die Garonne bzw. Gironde befinden, bevor diese das Meer erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Canal du Midi ebenso wie die Altstädte von Carcassonne und Bordeaux gehören zum Weltkulturerbe der Unesco, außerdem gehören einige Kirchen im Rahmen der Jakobs-Pilgerstätten dazu (in Toulouse, Moissac, Agen, La Sauve und Bordeaux).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routenwahl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanäle werden heutzutage von Freizeitschiffern genutzt, es gibt aber auch über lange Strecken Radwege entlang der Kanäle. Diese werden von den örtlichen Gebietskörperschaften unterhalten und sind daher unterschiedlich weit ausgebaut:&lt;br /&gt;
* Im Département Hérault ist nur ein kurzer Abschnitt östlich von Béziers zum Radweg ausgebaut. Im übrigen Bereich wird der Weg von einem unbefestigten Treidelpfad gesäumt, der mal mehr, mal weniger holprig ist.&lt;br /&gt;
* Im Département Aude ist der Treidelpfad wie im Hérault durchgehend unbefestigt. Bei Carcassonne ist ein kurzer Abschnitt als Voie Verte ausgewiesen, aber ebenfalls unbefestigt und unterscheidet sich nicht vom Rest.&lt;br /&gt;
* In den Départements Haute-Garonne, Tarn-et-Garonne und Lot-et-Garonne ist der Radweg komplett und kontinuierlich entlang beider Kanäle ausgebaut und von hervorragender Qualität.&lt;br /&gt;
* Der Ausbau setzt sich im Département Gironde zunächst noch fort, endet aber lange vor Bordeaux. Unsere Route führt ein Stückweit über hügelige kleine Landstraßen und setzt sich auf einer zum Radweg umgebauten alten Bahntrasse fort, die uns nach Bordeaux führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unbefestigten Abschnitte sind teils gut fahrbar, teils aber auch regelrecht über Stock und Stein, eher was für MTB. Trotzdem sind sie in Erwägung zu ziehen, teils wegen der schönen Atmosphäre am baumgesäumten Kanal, teils wegen des Schattens, die diese Bäume in südlicher Hitze spenden. Nach Regenperioden sind die Wege aber möglicherweise verschlammt. Deswegen sind in der untenstehenden Beschreibung grundsätzlich asphaltierte Alternativen angegeben. Die Hauptroute benutzt meistens den Kanal, nur einige größere Schleifen werden auf kleineren Landstraßen abgekürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg durchquert die Route die französischen Regionen [[Languedoc-Roussillon]], [[Midi-Pyrénées]] und [[Aquitaine]], siehe dort für weiterführende Informationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartenmaterial ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Orientierung reichen die Regionalkarten von Michelin oder dem IGN. Zwischen der Michelin-Karte Languedoc-Roussillon und der IGN-Karte Aquitaine ist nur eine ganz kurze Lücke, die man problemlos am Kanal absolviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An- und Abreise per Zug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis auf den Abschnitt kurz vor Bordeaux verläuft die Eisenbahn parallel zur Strecke. Die größeren Städte werden auch von TGVs bedient, zumindest die TGVs von Paris nach Bordeaux und Toulouse nehmen auch Fahrräder mit. Siehe auch [[Frankreich#Bahn|Anreise per Bahn nach Frankreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Agde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Agde.jpg|thumb|Kathedrale von Agde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altstadt mit ehem. Kathedrale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.314723|3.469853|7|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir beginnen die Beschreibung an der Brücke über den Hérault auf Höhe der Altstadt von Agde. Die Brücke queren und geradeaus zum Bahnhof, dort zweimal links. An der Hauptstraße rechts. Auf den ersten Kilometern folgen wir der belebten, aber nicht weiter wilden D912 nach Vias und überqueren dabei erstmals den Kanal. In Vias bis zur Ortsmitte durchfahren; an einem Kreisel links durch die Stadtmauer zum Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alternative am Kanal:''' Die Brücke in Agde überqueren und rechts (Wegweisung Bessan). Nach 500&amp;amp;nbsp;m erreicht man den Kanal. Am linken Ufer verläuft ein Trampelpfad. Nach gut 2&amp;amp;nbsp;km unterquert man die Eisenbahn. An der gleich folgenden Brücke aufs rechte Ufer wechseln. Der Weg hier ist etwas breiter und glatter. Nach knapp 3&amp;amp;nbsp;km, südlich von Vias, führt der Weg zu einer kleinen Straße hoch, hier wieder ans linke Ufer wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,7|5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vias ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Vias.jpg|thumb|Marktplatz von Vias]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Hübscher Ortskern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.312584|3.418884|14|Marktplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Stadtkern nach Süden verlassen (Wgw Vias-Plage), außerorts eine Schnellstraße überqueren, dann den Kanal. Nach dem Kanal rechts abbiegen und der kleinen Landstraße folgen, die parallel zum Kanal verläuft. (Hier trifft man mit der vorherigen Alternative am Kanal zusammen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landstraße windet sich durch die Felder und trifft irgendwann auf eine andere kleine Straße, hier rechts Richtung Portiragnes bis zu einer größeren Straße. Diese überqueren und auf dem dahinter liegenden Radweg nach rechts. Dieser führt zurück zum Kanal und dort auf einen ausgebauten Radweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg am Südufer des Kanals ist relativ neu. Schattig geht es unter den Bäumen entlang, die seine Ufer säumen. Leider kommen schon vielfach die Wurzeln durch. Vorbei an Portiragnes nach Villeneuve-lès-Béziers. Dort nach kurzem Intermezzo auf Uferstraße weiter Radweg nach Béziers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Alternative am Kanal:''' Anfangs der Landstraße folgen, dann am Wegweiser ''Ouvrage du Libron'' rechts zum Kanal. Der Treidelweg ist hier breit, aber holprig, und neigt zur Pfützenbildung. Unterwegs muss ein Freizeit-Bootshafen umrundet werden. Nach 4&amp;amp;nbsp;km am Kanal, an der Brücke mit der D37, trifft man auf o.g. asphaltierten Treidelweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|20,1|25}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Béziers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Beziers.jpg|thumb|Kathedrale von Béziers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9ziers Sehenswerte Altstadt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.332624|3.224268|13|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Radweg vor einer Einbahnstraße endet, das Ufer wechseln. Zur Linken kann man entweder der Straße folgen und dann am Kreisel Richtung Innenstadt fahren, diese liegt etwas erhöht auf einem Berg. Oder man folgt dem Uferweg, wo man nach knapp 800&amp;amp;nbsp;m an einer Schleuse wieder auf den Treidelweg gelangt. Der Kanal überquert einen Fluss (die Orb) und kommt bald darauf zur [http://de.wikipedia.org/wiki/Schleusentreppe_von_Fonserannes Schleusentreppe von Fonserannes].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier kann man auf einem unbefestigten Weg am rechten Ufer des Kanals weiterfahren, man erreicht den Ort Colombiers. Etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km danach durchquert der Kanal einen Tunnel, vor dem man rechts ansteigend ausweicht. Landschaftlich ist das sehr hübsch und schattig, aber teilweise auch recht holprig und auf Dauer anstrengend. Auf Landstraßen kommt man schneller und einfacher voran, ist aber auch mehr der Sonne ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative''': Zu Beginn der Schleusentreppe rechts abbiegen (Wgw Maison de Retraite), dem schmalen Weg folgen. Nach einer Unterführung links, dann am Kreisel halbrechts und immer geradeaus. Nach etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km über die Brücke ans linke Ufer und halbrechts weiter auf schmaler Straße bis Colombiers. Dort entweder am Bootshafen geradeaus (kurz durch eine Schikane schieben) oder den Bootshafen linkerhand umgehen. Auf jeden Fall am kleinen Kreisel Richtung Nissan, aber am Ortsausgang wieder halbrechts in eine kleinere Straße. Nach gut einem Kilometer kommt man zur Querung des Kanaltunnels von Maupas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|10,1|35}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel de Malpas ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Montady.jpg|thumb|Étang de Montady]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Malpas.jpg|thumb|Am Tunnel de Malpas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Oppidum_d%E2%80%99Ens%C3%A9rune Oppidum Ensérune], [http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89tang_de_Montady Étang de Montady], [http://en.wikipedia.org/wiki/Malpas_Tunnel Tunnel de Malpas]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunnel de Malpas war eine der schwierigsten Kunstbauten des Canal du Midi. Nach rechts führt eine Straße den Hügel hinauf, wo die Ausgrabungen der eisenzeitlichen Stadt Ensérune zu sehen sind; von dem Hügel hat man auch einen Blick auf den Étang de Montady, eine trockengelegte ehemalige Lagune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3072260|3.1264851|48|Tunnel de Malpas}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter auf der linken Seite des Kanals. Der unbefestigte Treidelweg ist ganz gut zu fahren, wenn auch teilweise schmal. Die letzten 500&amp;amp;nbsp;m bis Poilhes optional auf der Landstraße direkt am Kanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Ebenfalls den Wirtschaftsweg links des Kanals einschlagen und auf diesem bleiben, dann rechts der Eisenbahn halten. Nach der Rechtskurve geradeaus, später links versetzt weiter auf der Landstraße bis Poilhes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,4|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Poilhes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3063369|3.0770261|33|Abzweig D37}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der vielen Schleifen, die der Kanal in der Folge macht, empfiehlt unser Track, in Poilhes die halblinks abzweigende D37 (später D11) nach Capestang zu nehmen. Am Ortseingang von Capestang halbrechts zur Ortsmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,1|43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Capestang ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Burgartige Stiftskirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3284130|3.0452438|28|Stadtmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach Capestang ist der Treidelweg nur ein schmaler Feldweg. Je nach Belieben kann man die Schleifen auf der D11 bzw. der D5 abkürzen. An der Brücke vor Argeliers sollte man sich jedoch wieder am linken Kanalufer halten, wo für einige Zeit ein asphaltierter Wirtschaftsweg besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abzweig des Canal de la Robine aufpassen, dass man sich weiter Richtung Carcassonne hält. Weiter am linken Ufer des Kanals über Le Somail nach Ventenac, den letzten Kilometer optional auf der parallelen Landstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Aus Capestang heraus die D16 nehmen Richtung Montels, aber schon vor Montels rechts abbiegen nach Ouveillan. Weiter über Sallèles-d'Aude, St-Marcel-sur-Aude und St-Nazaire-d'Aude nach Ventenac-en-Minervois. Diese Route verläuft leicht hüglig über kleine Landstraßen, und ist etwa gleich lang wie die im Track gezeigte Variante (d.h. Kanal mit Abkürzungen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|22,2|66}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ventenac-en-Minervois ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Ventenac.jpg|thumb|Ventenac-en-Minervois]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.2469284|2.8599660|33|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ventenac folgt der Canal du Midi dem Tal der Aude. Auf der Landstraße am linken Ufer weiter nach Paraza und Roubia, dort weiter am linken Ufer halten und später wieder dem Treidelweg folgen nach Argens-Minervois, dort weiter am linken Ufer wahlweise der kleinen Landstraße oder dem Treidelweg folgen. An einer Brücke unter der D11 hindurch und auf einer kleinen Straße am linken Ufer nach Homps.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Bis zur o.g. D11 genauso, aber zwischen Roubia und Argens-Minervois auf der rechtsufrigen D124. Dann an o.g. Brücke auf die D11 wechseln (weiter siehe Homps).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|14,1|80}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Homps ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Portiragnes.jpg|thumb|Schiffe auf dem Kanal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.2679295|2.7209298|50|Bootshafen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter auf dem unbefestigten Treidelweg am linken Ufer, man passiert La Redorte. An der D111 auf Höhe Puichéric ist ein Sackgassenschild, hier ans rechte Ufer wechseln. Bei Marseillette wieder ans linke Ufer, weiter nach Trèbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Gar nicht erst bis Homps fahren, sondern vorher auf die D11 wechseln, aber bald von ihr abbiegen und und leicht hüglig auf kleiner Landstraße über Tourouzelle, Castelnau-d'Aude und Roquecourbe-Minervois nach Puichéric.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Puichéric an der Hauptstraße links, dann am Ortsausgang rechts Richtung Rieux-Minervois, aber nach Querung des Canal du Midi links in einen unmarkierten Wirtschaftsweg. Nach etwa 1,2&amp;amp;nbsp;km aufgepasst und der Brücke über den Bach folgen. Weiter geradeaus nach Aigues-Vives und von dort über Badens und Rustiques nach Trèbes. Bis Aigues-Vives ist es flach, dann kommt bei Rustiques eine Steigung von 70&amp;amp;nbsp;Hm. Flacher, aber etwas monoton mit mehr Verkehr ab Puichéric auf der D610 über Marseillette nach Trèbes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|28,8|108}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trèbes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.2104014|2.4429256|91|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Trèbes bis Carcassonne ist der linksufrige Treidelweg offiziell als ''Voie Verte'' gekennzeichnet. Was ihn von dem bisher gesehenen Weg unterscheiden soll, wissen aber nur die Schildaufsteller. Jedenfalls führt er wie gehabt am linken Ufer in einem großen Bogen nach Carcassonne. Im Stadtbereich weiter auf der Straße; nach Unterquerung einer Eisenbahnbrücke am Kreisel halblinks, dann zweimal rechts zum Bahnhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Diese Variante kürzt den Bogen des Kanals vor Carcassonne ab. In Trébes über die Brücke und der Straße nach Carcassonne folgen. Außerorts ist sie etwas größer, hat aber einen breiten Randstreifen. An einem Kreisel rechts Richtung Berriac. In einer Rechtskurve kann man geradeaus auf einer kleinen Straße abkürzen, immer geradeaus nach Carcassonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,4|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Carcassonne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Carcassonne.jpg|thumb|Oberstadt von Carcassonne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Cité''' (Oberstadt mit vollständig erhaltenem doppelten Festungsring, Weltkulturerbe)&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Carcassonne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carcassonne hat zwei Stadtzentren: Die berühmte Oberstadt (''Cité'') auf den im Südosten gelegenen Hügel und die größere, planmäßig angelegte Unterstadt (''Bastide''). In den engen Gassen der Oberstadt ist kein Fahrzeugverkehr erlaubt (oder sinnvoll), der Zugang befindet sich im Osten (den ''Auto''-Wegweisern zur Cité folgen). Die Jugendherberge ist mitten in der Oberstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.2172115|2.3518935|108|Bahnhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Carcassonne unbedingt am rechten Kanalufer verlassen (letzte Wechselmöglichkeit an der westlichen Eisenbahnbrücke), denn am linken Ufer landet man nach einer Weile in der Wildnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Bram.jpg|thumb|Kanal zwischen Carcassonne und Castelnaudary]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Treidelweg ist durchgehend unbefestigt, mal breiter und mal schmaler, und bisweilen wird man schon recht durchgerüttelt. Landschaftlich ist es trotzdem sehr schön. Immer am rechten Ufer bleiben; einmal an der Kreuzung mit der D33 heißt es kurz rechts versetzt fahren. Ohne zwischendurch auf einen richtigen Ort zu treffen geht es bis Castelnaudary.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Eine verkehrsarme Alternative scheint nicht zu existieren, die D33 ist immerhin recht direkt und hinter Bram auch wieder ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|40,0|161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Castelnaudary ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Großes Kanalbecken, einst Haupthafen entlang des Kanals&lt;br /&gt;
* Kulinarische Spezialität [http://de.wikipedia.org/wiki/Cassoulet Cassoulet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3124110|1.9592951|176|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Castelnaudary wieder aufs linke Kanalufer wechseln und das Kanalbecken passieren. Außerorts ist der Weg zunächst ziemlich breit und sehr gut zu fahren, später wird er wieder enger wie gehabt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Weiter auf der jetzt sehr kleinen D33 Richtung Mas-Saintes-Pucelles, dann weiter auf der D218 nach Le Ségala; die Route verläuft am Rande der den Kanal begleitenden Hügelkette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,8|173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Le Ségala ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Naurouze.jpg|thumb|Riquet-Obelisk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Obélisque de Riquet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Le Ségala hat einen Bootsanlegestelle und eine Toilette, wo man sich mit Trinkwasser versorgen kann. Er liegt an der Nähe der Wasserscheide und des höchsten Punkts am Kanal, der sogenannten Schwelle von Naurouze. Etwas abseits des Kanals steht ein Obelisk zu Ehren des Kanalerbauers Riquet, zu erreichen über dierechtsufrige D218.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3413797|1.8344145|192|Brücke D218}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter am linken Ufer, an der nächsten Schleuse (Écluse de l'Océan) aufs rechte Ufer wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Asphaltierte Alternative:''' Auf der rechtsufrigen D218 weiter, der Obelisk ist über einen Stichweg kurz vor der D6113 zu erreichen. Ein kurzes Stück auf der größeren D6113 nach Avignonet-Lauragais, dort am Ortsausgang links (Wgw Beauteville) zurück zum Kanal, wo der Treidelweg ab jetzt asphaltiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,4|176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Port Lauragais ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-HauteGaronne.jpg|thumb|Radweg am Canal du Midi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3571038|1.8061633|190|Eisenbahnbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle, wo Eisenbahn und Autobahn den Kanal kreuzen, hat man nicht nur die Wasserscheide des Kanals überschritten, sondern auch das Département de la Haute-Garonne erreicht. Ab hier besteht auf dem rechten Kanalufer ein durchgängiger asphaltierter Weg ([http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=6 nähere Infos]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg ist von einwandfreier Qualität und verläuft am rechten Ufer etwas erhöht zwischen zwei Baumreihen. Man hat also nicht mehr ganz die vorherige Atmosphäre unterm Blätterdach direkt am Wasser, aber das wäre Meckern auf sehr hohem Niveau. Jedenfalls geht es ab hier spürbar leichter weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne einen weiteren Ort zu durchqueren geht es durch bis Toulouse. Am Stadtrand trifft man auf ein kleines Hafenbecken, dieses sollte man lieber umrunden als in der unübersichtlichen Schnecke zur Passarelle hochzufahren. Etwas später wechselt der Weg ans linke Ufer, der Fußgängerverkehr nimmt zu, und im Stadtzentrum verläuft die Route auf dem Hochbord, ggfs. auf die Straße wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abstecher ins Stadtzentrum:''' Um ins Stadtzentrum zu gelangen, wartet man, bis sich die Straße in zwei Arme teilt, von denen der rechte Arm zusammen mit dem Radweg eine Brücke unterquert. Rechtzeitig auf die linke Spur des rechten Arms wechseln (Wgw Centre Ville) und die Brücke überqueren, dann auf Höhe der nächsten Brücke links zum Stadtzentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|45,7|222}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Toulouse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Toulouse1.jpg|thumb|Prachtsaal im Kapitol]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Toulouse2.jpg|thumb|Cité de l'Espace]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altstadt mit Kapitol (Rathaus, kann besichtigt werden)&lt;br /&gt;
* Cité de l'Espace (Raumfahrtmuseum) am östlichen Stadtrand (leichter zu erreichen über die Voie Verte de l'Hers, die am südlichen Stadtrand abzweigt)&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Toulouse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.600699|1.456124|157|Pont Guilhemery}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Toulouse ist die &amp;quot;Voie Verte&amp;quot; weiter als Hochbordradweg ausgeführt, oder besser gesagt, der Fußweg am linken Kanalufer zum Radfahren freigegeben, was angesichts der geringen Breite desselben nicht unbedingt sinnvoll ist. Auf Höhe der Rue Matabiau wechselt die Route ans rechte Kanalufer (am Brückengeländer ist hier ein Radwegweiser zu den &amp;quot;Ponts Jumeaux&amp;quot;). Schließlich gelangt man zu einem Kanalbecken, in das drei Kanäle münden: der Canal du Midi, der hier endet, der Garonne-Seitenkanal, der hier beginnt, sowie ein kleiner Verbindungskanal, der Canal de Brienne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier beginnt nun der Radweg entlang des Garonne-Seitenkanals, der über knapp 200&amp;amp;nbsp;km durchgehend ausgebaut ist und vier Départements durchquert (Infos zu den Abschnitten in [http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=5 Haute-Garonne], [http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=197 Tarn-et-Garonne], [http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=188 Lot-et-Garonne] und [http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=240 Gironde].)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls überquert man die Straße und folgt dem nach Norden führenden Garonne-Seitenkanal am rechten Ufer nach Norden. (Am linken Ufer ist ebenfalls ein Weg, aber mit rauherem Belag). Nach 4&amp;amp;nbsp;km wechselt der Weg ans linke Ufer und verlässt Toulouse endgültig. Der im 19. Jahrhundert gebaute Kanal hat nicht ganz denselben Charme wie der Canal du Midi, aber auf dem gut ausgebauten und baumgesäumten Weg hat man genug Fahrspaß. Auch in den durchquerten Orten (Lespinasse, St-Jory) ist der Radweg kontinuierlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|28,2|250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pompignan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.8063097|1.3215043|109|Département-Grenze}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schild teilt uns mit, dass wir uns ab jetzt in Département Tarn-et-Garonne befinden. Ansonsten ändert sich nichts weiter. Kurz vor Montech wechselt der Weg für kurze Zeit ans rechte Ufer, kehrt aber auf einer Holzbrücke wieder ans linke zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|19,1|269}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Montech ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Einzigartiges [http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserkeilhebewerk_von_Montech Wasserkeilhebewerk]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.9596772|1.2373497|109|Montech}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An besagtem Hebewerk wechselt man ans rechte Ufer und verbleibt dort bis Castelsarrasin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|14,3|283}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Castelsarrasin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.0415824|1.1105146|87|Zweite Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Castelsarrasin an der ersten Brücke ans linke Ufer wechseln und den Bootshafen passieren. An der zweiten Brücke kann man links ins Stadtzentrum verzweigen, welches aber keine besonderen Sehenswürdigkeiten darbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter am linken Ufer. Kurz vor Moissac überquert man die 350&amp;amp;nbsp;m lange Kanalbrücke über den Tarn. Etwas unangenehm dabei ist das harte Kopfsteinpflaster auf der Brücke - bis auf einen schmalen glatten Streifen unmittelbar am Wasser!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,8|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moissac ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Moissac.jpg|thumb|Kreuzgang von Moissac]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_Saint-Pierre_%28Moissac%29 Abtei Moissac] (Kreuzgang kostet Eintrittskarte, aber sehr sehenswert, Kirche frei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.1013831|1.0874350|72|Rechtes Kanalufer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Stadtbereich von Moissac ist der Weg am Kanal unterbrochen. Am besten wechselt man am kleinen Kreisel ans rechte Kanalufer und am Ende der Altstadt wieder ans linke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg verläuft auf einer Insel zwischen dem Kanal zur Rechten und einem Seitenarm des Tarn bzw. später der Garonne zur Linken. Achtung, einige Brücken sind vom Radweg aus nicht zu erreichen (die der D26b und die bei Pommevic).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,9|308}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Valence ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Auvillar.jpg|thumb|Auvillar (abseits des Wegs)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raststation am Radweg mit Wasser, Toiletten, Picknick uvm.&lt;br /&gt;
* Marktplatz mit Halle&lt;br /&gt;
* möglicher Abstecher nach Auvillar (Pilgerort, schönes Dorfbild, 4 km entfernt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.1040954|0.8930707|64|Valence}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter am linken Kanalufer. Hinter Lamagistère wechselt der Weg ans rechte Ufer und erreicht bald das Département Lot-et-Garonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lot-et-Garonne ist die Infrastruktur wohl am besten ausgebaut, alle paar Kilometer gibt es Raststationen, üblicherweise an den Bootshäfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route wechselt zwischenzeitlich ans linke Ufer, kehrt zurück ans rechte und bleibt dort bis Agen. In Agen wird die Route zunächst als breiter straßenbegleitender Radweg für beide Richtungen geführt und endet auf Höhe der Stadtmitte, wo das Nordufer den Fußgängern vorbehalten ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|26,3|334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Agen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Agen.jpg|thumb|In der Kathedrale von Agen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Agen]]&lt;br /&gt;
* Kathedrale, Kanalbrücke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.209883|0.628998|56|Brücke D13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Treidelweg am Kanal auf Höhe der Stadtmitte nicht zu befahren ist, beschreibt unser Track einen Abstecher durch die Innenstadt von Agen. Also am Ende des Radwegs hinauf auf die Brücke, am Kreisel geradeaus und die Bahnlinie überqueren, am Ende der Überführung die zweite rechts (Wgw Office de Tourisme). Der Straße folgen, bis es geradeaus nicht mehr weiter geht, dann rechts (Wgw Gare). Die zweite links (Wgw Cathédrale). Am Platz mit der Kathedrale geradeaus, nach einer Linkskurve rechts in die Rue Gabriel Griffon. An der Hauptstraße links, dann rechts zurück zum Kanal. Bevor man auf die Brücke fährt, hat man linkerhand einen schönen Blick auf die gleich folgende Kanalbrücke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter am rechten Kanalufer. Gleich nach der Altstadt überquert der Seitenkanal die Garonne auf einer 540&amp;amp;nbsp;m langen Brücke (Schiebegebot). Danach geht es am rechten Ufer weiter, teils säumen Bäume den Kanal, mal ist es offene Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe von Sérignac eine kurze Zeit auf der den Kanal begleitenden kleinen Landstraße, danach geht es für 10&amp;amp;nbsp;km linksseitig weiter, vor Buzet wieder rechtsseitig. Viel mehr lässt sich nicht sagen, es geht einfach nur geradeaus und ist ziemlich ruhig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|29,5|364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buzet-sur-Baïse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-LotGaronne.jpg|thumb|500px|Übersicht der Voie Verte in Lot-et-Garonne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raststation am Bootshafen&lt;br /&gt;
* Möglicher Abzweig zur [http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=15 Véloroute am Lot], die bei Aiguillon beginnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.2571353|0.3065865|33|Raststation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier beginnt ein schöner Abschnitt, wo sich der Weg am rechten Ufer lange Zeit zwischen zwei Baumreihen bewegt. Sorgenfrei, wenn auch etwas monoton geht es stets geradeaus am Kanal entlang, unterwegs gibt es weitere Raststationen (siehe die schematische Übersicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|20,6|384}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Le Mas-d'Agenais ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Buzet.jpg|thumb|Radweg zwischen Agen und La Réole]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Raststation&lt;br /&gt;
* schönes Ortsbild&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.413670|0.217646|29|Bootshafen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter wie gehabt, außer dass sich die Route bei Fourques und Meilhan jeweils kurzzeitig aufs linke Ufer begibt. Hinter Meilhan erreicht man das Département Gironde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|25,6|410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== L'Auriole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.5570950|-0.0148187|20|Abschied vom Kanal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Weiler L'Auriole, zwischen Hure und Fontet gelegen, will die Route auf linke Ufer des Kanals wechseln. Sie würde uns dort noch weiterführen bis Castets-en-Dorthe, wo der Kanal in die Garonne mündet. Von dort käme man auf einer ruhigen Straße bis Langon, und ab Langon müsste man ins Hinterland ausweichen, um weiter auf ruhigen Straßen bis Bordeaux zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Track schlägt eine andere Lösung vor, nämlich über La Réole etwas hüglig nach Sauveterre-de-Guyenne zu fahren, wo ein sehr schöner Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse beginnt, der uns ohne weitere Schwierigkeiten nach Bordeaux bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür verlässt man den Kanal an o.g. Stelle und hält sich geradeaus auf der kleinen Straße am rechten Ufer. Diese passiert eine Siedlung an der Garonne. An der T-Kreuzung rechts an einem Damm entlang und eine Brücke unterqueren. Später mündet unsere Straße in eine etwas größere, hier geradeaus und dann gleich rechts die Brücke nach La Réole überqueren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,3|413}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== La Réole ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.5795048|-0.0340218|16|Brückenkopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Brücke rechts und gleich scharf links (Wgw Centre Ville). Der ansteigenden Straße um ein paar Kurven folgen. Sie wird zur zweispurigen Einbahnstraße, auf der Linksabbiegerspur weiter Richtung Centre Ville. Mit etwas Gefälle das Stadtzentrum durchqueren, dann steigt es wieder. Den Wegweisungen Langon und dann Centre Hospitalier nach rechts folgen. Die nächste halbrechts und dann immer geradeaus bergan (ab der Brücke 60&amp;amp;nbsp;Hm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerorts geradeaus die Landstraße queren, auf der D21 Richtung St-Sève. Immer geradeaus auf der welligen D21 halten, die mehrere verstreute Siedlungen berührt und schließlich zum Flüsschen Dropt abfällt. Weiter geradeaus und wieder ansteigend bis St-Martin-de-Lerm, dort links. Nach ein paar hundert Meter an der T-Kreuzung rechts (D129).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach gut 4&amp;amp;nbsp;km mündet die kleine D129 in die etwas größere D230, hier links Richtung Sauveterre. Bald darauf mündet diese ihrerseits in die D670, hier rechts, und binnen kurzem ist man in Sauveterre. Durchs Stadttor vorfahren bis zum Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,1|430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sauveterre-de-Guyenne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Sauveterre.jpg|thumb|Stadttor von Sauveterre]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Frontenac.jpg|thumb|Bahntrassenradweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bastide mit Stadttoren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sauveterre ist eine der für Südwestfrankreich typischen ''Bastiden'', im&lt;br /&gt;
13./14. Jahrhundert planmäßig entstandene, befestigte Städte mit rechtwinkligem&lt;br /&gt;
Straßenraster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.692555|-0.086241|74|Marktplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Marktplatz aus links durch die Rue Lafon. Draußen vor dem Stadttor (der Porte de la Font) findet man rechterhand den Einstieg in die ''Voie Verte Roger Lapébie'', einer umfunktionierten ehemaligen Bahntrasse ([http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=16 nähere Infos]). Ein Wegweiser kündigt uns 55&amp;amp;nbsp;km bis Bordeaux an, die einen würdigen Abschluss unserer Reise bilden, denn diese Route ist wirklich sehr schön. Straßenquerungen werden sind mit einem unübersehbaren Wegteiler gekennzeichnet, die sonst oft bei Wegen dieser Art anzutreffenden, unsäglichen Schikanen gibt es nicht. Kurioserweise hat der Weg sogar eine Straßennummer: D803.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entspannt gleitet man durch eine idyllische und abwechslungsreiche Landschaft. Nach etwa 25 km durchquert man kurz vor La Sauve einen gut beleuchteten, knapp 300&amp;amp;nbsp;m langen Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|26,7|456}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== La Sauve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-LaSauve.jpg|thumb|Abtei La Sauve-Majeure]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abtei La Sauve-Majeure&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.7738975|-0.3021797|81|Kreuzung D239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In La Sauve hat man die Möglichkeit, nach links in den Ort zu fahren, um die dortige Abtei zu betrachten. Ansonsten fährt man weiter auf der ehemaligen Bahntrasse und passiert nach einigen Kilometern mit Créon eine weitere kleine Bastidenstadt (Zentrum links der Trasse). Unterwegs findet man gelegentlich Rastplätze am Rande des Weges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Créon hat die Trasse ein deutlich spürbares Gefälle, das über mehrere Kilometer anhält. Im Ort Latresne schließlich endet der Weg auf der Bahntrasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|19,5|476}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Latresne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.785841|-0.501861|4|Ende der Bahntrasse}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Bahntrassenwegs links. Am folgenden Kreisel gibt es linkerhand eine überaus umständliche Radwegführung, besser ist es, den Kreisel ganz normal geradeaus zu durchqueren. Nach dem Kreisel ordnet man sich auf den linksgelegenen, für beide Richtungen angelegten Radweg ein, der uns erlaubt, die gegen uns gerichtete Einbahnstraße zu passieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Garonne macht der Weg eine Rechtskurve und verläuft an ihrem Ufer, allerdings durch Buschwerk getrennt. Die den Weg begleitende Straße ist lange Zeit vollkommen ruhig und im Grünen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Stadtrand von Bordeaux unterquert man eine Autobahnbrücke, danach wird das Ufer von einer Schnellstraße gesäumt; der Radweg setzt sich für beide Richtungen zwischen Straße und Ufer fort. Bald schon kommen am anderen Ufer die Kirchtürme von Bordeaux in Sicht. Nach etwa 3&amp;amp;nbsp;km an der Schnellstraße unterquert man eine Eisenbahnbrücke, gleich darauf kommt eine Straßenbrücke (Pont St-Jean). Hier endet der linksseitige Radweg; über die Ampel und weiter dem Radweg folgend fährt man im Bogen zur Brücke hinauf und quert diese. Zum feierlichen Abschluss macht der Radweg noch einen kleinen Schweinskringel und entlässt uns durch eine Unterführung auf den Quai de Paludate, wo unsere Beschreibung endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,5|485}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bordeaux ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Bordeaux1.jpg|thumb|Bordeaux, Port de la Lune]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Bordeaux]]&lt;br /&gt;
* große Altstadt (Weltkulturerbe); Sehenswürdigkeiten u.a. Tour Pey-Berland, Flèche St-Michel, Monument aux Girondins&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptbahnhof St-Jean befindet sich in unmittelbarer Nähe in Verlängerung der Eisenbahnbrücke. Die Altstadt liegt etwas weiter flussabwärts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei weiterer Reiseplanung ist zu bedenken, dass sich in Bordeaux die letzten Brücken über die Garonne bzw. Gironde befinden. Weiter flussabwärts gibt es sonst nur noch zwei Fähren (bei Blaye und Royan).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.8315617|-0.5587289|6|Pont St-Jean}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|im April 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juni 2017 | [[Benutzer:Hans Howald|Hans Howald]] | komplett mit dem 1Rad https://youtu.be/3CYFckZBVik }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Aug 2011 | [[Benutzer:StefanS|StefanS]] | komplett, bis Carcassonne die asphaltierten Varianten }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| April 2011 | bea_enbici | komplett}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:872142|Reisebericht im Forum]] von marcofago (September 2012)&lt;br /&gt;
* [http://www.enbici.eu/Viajes%20y%20rutas/Canal%20du%20Midi%20y%20lateral%20del%20Garona.php Reisebericht von bea_enbici] (April 2011, auf spanisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.canal-et-voie-verte.com/La-carte?lang=fr Offizielle Webseite]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Canal_des_Deux_Mers Wikipedia-Artikel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fluss-Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Arles_-_Agde&amp;diff=95996</id>
		<title>Arles - Agde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Arles_-_Agde&amp;diff=95996"/>
		<updated>2017-07-14T09:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: /* GPS-Tracks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Arles - Agde&lt;br /&gt;
| Logo = KeinLogo.png&lt;br /&gt;
| Länge = 117&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 125&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 132&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;43.503928&amp;quot; lon=&amp;quot;4.046155&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuch einer Ost-West-Verbindung entlang der französichen Mittelmeerküste. Die 118 km lange Strecke wurde aus verschiedenen GPSies-Touren mit Hilfe von OSM und GoogleEarth entwickelt. Sie dient als Arbeitsgrundlage und wartet auf Optimierungen durch erfahrene Radreisende bzw. Ortskundige. '''Achtung: An einigen Stellen ist der Track nicht passierbar (siehe Diskussion).'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier allgemeine Hinweise zum Radweg wie Streckenführung, Wegequalität, Art der Beschilderung, Anreisemöglichkeiten etc. schreiben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arles ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhône#Arles|Rhône]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.679572|4.622519|12|Pont de Trinquetaille}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der alten Landstraße geht es nach Saint-Gilles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|18,0|18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saint-Gilles-du-Gard ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.6766820|4.4298317|9|Saint-Gilles-du-Gard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,2|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franquevaux ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.6497518|4.3471116|3|Franquevaux}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,2|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gallician ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.6420699|4.2976603|2|Gallician}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,0|43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aigues-Mortes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5691284|4.1894331|1|Aigues-Mortes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf asphaltierten Feldwegen geht es entlang des Canal du Rhône à Sète.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,0|49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Le Grau-du-Roi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5374120|4.1375346|3|Schwenkbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,9|55}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== La Grande-Motte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5608076|4.0817854|5|La Grande-Motte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,7|64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solignac ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5453650|3.9816673|5|Solignac}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,7|70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Palavas-les-Flots ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5341284|3.9181413|1|Palavas-les-Flots}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,3|86}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frontignan-la-Peyrade ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.4354489|3.7764162|0|Frontignan-la-Peyrade}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,0|94}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sète ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.4042618|3.6967465|7|Sète}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz hinter Sète gibt es den [https://fr.wikipedia.org/wiki/Voie_verte_du_Lido_de_Marseillan_%C3%A0_S%C3%A8te &amp;quot;Voie Verte du Lido&amp;quot;], der 13 km bis Marseillan führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: DSCN3922_s.jpg&lt;br /&gt;
Bild: DSCN3925_s.jpg&lt;br /&gt;
Bild: Voie verte du Lido - IMAG0352 s.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,4|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marseillan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3209210|3.5518698|1|Marseillan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,4|118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Agde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Agde.jpg|thumb|Kathedrale von Agde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altstadt mit ehem. Kathedrale&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Canal des Deux Mers#Agde|Canal du Midi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.314676|3.469790|5|Brücke über den Hérault}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juni 2017 | [[Benutzer:Hans Howald|Hans Howald]] | St. Gilles-Sète mit dem 1Rad https://youtu.be/3CYFckZBVik }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| - | - | - }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.montivagus.de/to090917.html Bebilderte Radreise von Holger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Streckenvorschlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone-Route&amp;diff=95995</id>
		<title>Rhone-Route</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone-Route&amp;diff=95995"/>
		<updated>2017-07-14T09:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: /* GPS-Tracks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Rhone-Route&lt;br /&gt;
| Logo = Rhone-CH-EV17.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 323&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 3150&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 2040&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Rhone-Route (retour)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;46.376718&amp;quot; lon=&amp;quot;7.283411&amp;quot; zoom=&amp;quot;8&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rhone-Route ist die '''Nationale Route 1''' im [[Veloland Schweiz]] und fungiert zugleich als Schweizer Abschnitt der '''Eurovelo 17'''. Der hier beschriebene Abschnitt beginnt in Genf und führt am Nordufer des Genfersees entlang, folgt dann dem Fluss durchs Wallis bis hinauf zum Rhonegletscher am Furkapass, von da hinab nach Andermatt. Die Entfernung beträgt etwa 320&amp;amp;nbsp;km. Im unteren Bereich bis Siders/Sierre ist man im französischen Sprachgebiet unterwegs, ab Leuk im deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rhone-Route gehört auch ein ca. 25&amp;amp;nbsp;langer Abschnitt von Genf bis zur französischen Grenze, dieser ist im Sinne einer praktischeren Benutzbarkeit im [[Rhône|Artikel zur französischen Rhône]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Veloland selbst stuft die Route als leicht ein, allerdings mit Ausnahme einiger nicht so leichter Stücke ;-) Tatsächlich ist die Route von Genf bis Brig ziemlich flach, mit Ausnahme eines vermeidbaren Ausflugs in die Weinberge des Lavaux (siehe [[#Cully|Cully]]). In Brig ändert sich das Bild, man bewältigt eine Talstufe bis Ernen, danach ist es je nach gewählter Route (s.u.) leicht stetig ansteigend oder anstrengend auf und ab. In Oberwald beginnt der Anstieg zum Furkapass, wo der Rhônegletscher den Ursprung des Flusses markiert. Die Abfahrt nach Andermatt, an der Reuss gelegen, dient innerhalb des Veloland-Systems dem Anschluss an andere Routen.&lt;br /&gt;
* Die Route verläuft teilweise auf kleinen Landstraßen und Wirtschaftswegen bzw. dem Rhone-Deich, es gibt aber auch längere Abschnitte auf größeren Straßen (meist Radstreifen). Die nicht-asphaltierten Abschnitte belaufen sich nach offiziellen Angaben auf 26 km.&lt;br /&gt;
* Die Strecke ist meistens gut beschildert, weswegen eine detaillierte Streckenbeschreibung hier entfallen kann; das Roadbook beschreibt stattdessen die allgemeine Streckencharakteristik.&lt;br /&gt;
* Der Abschnitt von Genf nach Lausanne zählt mit Sicherheit nicht zu den Highlights des Velolands. Da das Seeufer meist mit Schnellstraßen verbaut ist, verläuft die Route im Hinterland. Den Genfersee bekommt man kaum zu Gesicht, dafür eher uninteressante Speckgürtelgemeinden. Zwischen Lausanne und Vevey ist das Lavaux ein erster landschaftlicher Höhepunkt. Im Unterwallis verläuft die Route meistens auf dem Deich entlang der Rhône, wobei sich gelegentliche Ausflüge in die seitlich gelegenen Städtchen lohnen. Bis Brig ist das Tal breit, so dass man die Alpen zwar zu beiden Seiten hat, sie aber sonst kaum merkt. Dann aber verengt es sich, die Route steigt an, und die Bergfreunde kommen auf ihre Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig|Es fehlen noch kleinere Abschnitte wie St-Prex &amp;amp;ndash; Morges sowie vor Vevey.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhône#Genf|ViaRhôna in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Genf.jpg|thumb|Fontäne Jet d'eau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2101078|6.1435579|391|Hauptbahnhof (Genf-Cornavin)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Genfer Bahnhof aus führt die Route nach Norden. Genf präsentiert sich nicht von seiner schönen Seite, überhaupt ist die Stadt so autovernarrt, dass sie in Deutschland liegen könnte. So hatte man die großartige Idee, das Seeufer mit einer autobahnähnlichen Schnellstraße zu schmücken, wo man sich auf einem Radstreifen entlang hangeln darf, möglichst ohne einer der Ausfahrten zum Opfer zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Stadtgebiets hat man ein Einsehen und entlässt den Radler auf Ortsstraßen weiter landeinwärts, allerdings um den Preis, dass der Genfersee auf den nächsten 70 km quasi unsichtbar bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,8|9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versoix ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Genfersee.jpg|thumb|Genfersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2799543|6.1658460|389|Bhf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wegweiser machen sich teilweise rar. Eingangs von Versoix gelangt man an einen Bach, der eine Eisenbahn unterquert. Vor der Unterführung ist eine Holzbrücke über den Bach. Nur ein Wander-Wegweiser zeigt über die Brücke, in Wirklichkeit soll der Radler aber dasselbe tun, erst 100 m später unterquert man die Bahn und hält sich rechts parallel davon. Später geht es verschnörkelt wieder über die Bahn, auf straßenbegleitendem Radweg verlässt man den Ort, jener setzt sich außerorts an einem Kreisel rechts fort. Mit der Kantonsgrenze Genf/Waadt endet der Spuk, und man fährt wieder auf der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tannay an einem Kreisel rechts (ausgeschildert). Ca. 1,7 km später kommt man an eine kleine Kreuzung. Hier kann man rechts die Eisenbahn unterqueren und einen Abstecher ins Städtli von '''Coppet''' machen. Ansonsten geht es geradeaus weiter, Founex durchquerend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Céligny links abbiegen und bergauf (40&amp;amp;nbsp;Hm). Im nächsten Ort, Crans-près-Céligny, biegt die Route nach links ab und macht einen Umweg. Bleibt man geradeaus auf der kleinen Ortsverbindungsstraße, so trifft man nach knapp 2&amp;amp;nbsp;km wieder auf die Route und biegt rechts auf einen Wirtschaftsweg ab. Auf jenem Wirtschaftsweg geradeaus halten (Wegweisung teilweise uneindeutig). Der Asphalt wird grob mit einigen Bremsschwellen. An der Eisenbahn links ab auf einen schmalen Weg, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,9|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nyon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Nyon.jpg|thumb|Cäsar war hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Oberstadt''' mit '''Château'''&lt;br /&gt;
* '''Römisches Museum und Ruinen'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Jura-Route#Nyon|Jura-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3831|6.23484|400|Bhf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route hält sich parallel zur Bahn; für einen Besuch der Altstadt hält man sich am Besten kurz vorm Bahnhof rechts. Nach zweimaliger Querung der Bahn verlässt man die Stadt auf einem Wirtschaftsweg. Später auf kleiner Landstraße nach Gland, das man geradeaus durchquert. Außerorts wieder ein Wirtschaftsweg bzw. kleine Straßen. Man hält sich zunächst immer geradeaus, d.h. rechts der Autobahn, auch an einem Mövenpick-Lager, wo die Wegweisung nicht eindeutig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Wäldchen ist der Weg zu Ende, die Route geht nach links. ''Nicht versuchen'', rechts nach Rolle abzukürzen, der Weg endet im Nichts. Also links die Autobahn queren, dann scharf rechts und weiter im Zickzack übers Feld (asphaltierte Wirtschaftswege) nach Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|15,4|41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Rolle.jpg|thumb|Schloss Rolle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Château'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4616008|6.3372942|393|Rolle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rolle lohnt es sich, zum See hinunterzufahren und dem Städtchen mit seiner Burg einen Besuch abzustatten. Der Abschnitt von hier nach St-Prex ist noch ungetestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,3|52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St-Prex ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-StPrex.jpg|thumb|Saint-Prex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Städtli'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4799879|6.4593042|379|St-Prex}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route führt unmittelbar an der am Seeufer gelegenen Altstadt vorbei. Dann quert sie die Hauptstraße und führt mit einer Steigung (30&amp;amp;nbsp;Hm) ins Hinterland, um wieder nach Morges abzufallen. Man kann stattdessen auch auf der Hauptstraße abkürzen, die zwar belebt, aber unproblematisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,3|59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Morges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burg''' und '''Altstadt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5076313|6.4965709|375|Morges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route durchquert die Altstadt und geht auf der Hauptstraße weiter, in den Außenbezirken mit Radstreifen auf der Fahrbahn. In Préverenges biegt die Route nach rechts und fällt zum Seeufer ab. Dort geht es kurz durch ein schönes Auenwäldchen (unasphaltiert); auf einer engen Brücke überquert man die Mündung der Venoge. Eine Steigung von 30&amp;amp;nbsp;Hm führt nach St-Sulpice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,9|65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St-Sulpice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Mittelland-Route#St-Sulpice|Mittelland-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5117427|6.5493802|391|Rue du Centre / Chemin du Laviau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St-Sulpice, eine größere Siedlung am Westrand von Lausanne, wird im Zickzack auf ruhigen Straßen durchquert. Außerhalb des Orts gelangt man an die Hauptstraße, wo sich rechterhand ein sehr breiter Fahrradstreifen für beide Richtungen befindet. Nach gut 1&amp;amp;nbsp;km, schon am Stadtrand von Lausanne, zweigt die Route wieder nach rechts ab und führt zunächst auf kleineren Straßen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,5|72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lausanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:MR-Lausanne.jpg|thumb|&amp;quot;Radfahrer&amp;quot; im Olympischen Park]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Mittelland-Route#Lausanne|Mittelland-Route]], identischer Verlauf bis St-Sulpice&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5069389|6.6263639|381|Tourist-Info in Ouchy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route besucht nicht das Stadtzentrum von Lausanne, welches auf einem Hügel rund 150&amp;amp;nbsp;Hm oberhalb des Genfersees liegt, sondern vielmehr das Hafenviertel Ouchy. Der letzte Abschnitt bis dorthin sind gut 1,5&amp;amp;nbsp;km auf einem Radweg entlang einer Hauptstraße, gemischt mit viel Fußgängerverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Passage von Lutry geht es zunächst so weiter. Ab Erreichen der Stadtgrenze wird es dann entspannter, man bewegt sich auf einer breiten, aber nicht übermäßig befahrenen Hauptstraße weiter (Radstreifen), durch Pully und Paudex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lutry weicht die Route von der Hauptstraße ab und führt durch die Gassen der Altstadt, um danach wieder zur Hauptstraße zu stoßen (weiter Radstreifen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierhin war die Route flach. Rund 1,5&amp;amp;nbsp;km hinter Lutry aber zweigt die Route nach links ab und unterquert die Eisenbahnlinie. Wer Steigungen ganz vermeiden will, nimmt diesen Abzweig nicht, sondern fährt geradeaus weiter auf der Hauptstraße, später rechts ab ins Zentrum von Cully. Wer hingegen der Route folgt, hat bis Cully auch noch nicht viel zu klettern, es geht nur ein wenig in die untersten Terassen der Weinberge (30&amp;amp;nbsp;Hm), vor Cully wieder bergab, einen Parkplatz queren, dann rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,7|81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cully ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Lavaux.jpg|thumb|Weinberge bei Epesses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4888664|6.7277591|393|Cully}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die Kletterei genug war, hat hier nochmals Gelegenheit auszusteigen: die Eisenbahn unterqueren und nach der Altstadt von Cully weiter auf der Hauptstraße (Radstreifen bis Vevey).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route selbst zweigt vor der Eisenbahn links ab und beginnt nach kurzer Zeit einen steilen Anstieg in die Weinberge, 80&amp;amp;nbsp;Hm sind es zum Weinort Épesses. Die Plackerei wird mit einem wunderschönen Ausblick belohnt; überall Weinberge, ein Ausblick über den ganzen See, die Alpen auf der anderen Seite sowie die Öffnung des Rhonetals ins Wallis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Épesses geht es zunächst flach weiter, dann geht es leicht steigend auf einer Landstraße mit Seeblick. In einer Linkskurve geradeaus und bergab. ''Achtung: Nach 300&amp;amp;nbsp;m Gefälle geht es wohl links ab und bis Vevey weiter durch die Weinberge - der Autor hat diesen Wegweiser übersehen und ist bis Rivaz hinabgefahren, dann weiter auf der schon erwähnten Hauptstraße am Seeufer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,0|93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vevey ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Seen-Route#Vevey|Seen-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4592275|6.8423448|378|Vevey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortszentrum von Vevey geht es zur Strandpromenade und entlang dieser zum Nachbarort La Tour-de-Peilz mit dem Schweizerischen Spielemuseum. Dort auf die Hauptstraße und auf dieser - weitgehend innerorts - ins 5 km entfernte Montreux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,0|100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Montreux ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Chillon.jpg|thumb|Schloss Chillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4318331|6.9103336|386|Montreux}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Montreux bis Villeneuve weiter Hauptstraße. Montreux selbst ist ziemlich überlaufen, und zur Stoßzeit ist die Straße komplett durch den Autoverkehr blockiert. Auf halbem Weg zwischen Montreux bis Villeneuve entschädigt das sehr sehenswerte '''Schloss Chillon''' (direkt am Seeufer) für die Nerverei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,3|105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villeneuve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3938875|6.9218334|376|Villeneuve}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ortskern passieren und nach einer kleinen Brücke rechts von der Hauptstraße runter. Schlagartig breitet sich wohltuende Ruhe aus, man ist im Mündungsdelta der Rhône, und der Auenwald bildet einen netten Kontrast zu allem zuvor Gesehenen. Zwei sehr kurze Abschnitte sind unasphaltiert, einmal geht es - nachdem man einen Parkplatz gequert hat - etwas abenteuerlich auf schmalem Pfad durch ein Gebüsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,6|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bouveret ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3841790|6.8711950|374|Bouveret}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überquerung der Rhône gleich links. Man ist jetzt im Kanton Wallis, und für absehbare Zeit führt der Weg stets auf einem asphaltierten Dammweg entlang des Flusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,0|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aigle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Aigle.jpg|thumb|Burg Aigle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burg Aigle'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an die Alpenpanorama-Route&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3126590|6.9326790|387|Aigle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe der Siedlung Illarsaz lohnt ein Abstecher über die Fußgängerbrücke ins 2&amp;amp;nbsp;km entfernte Aigle, wo eine Burg inmitten der Weinberge zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten immer weiter am rechten Rhône-Ufer bis Massongex, wo die Route kurzzeitig vom Ufer abweicht, um zwischen Eisenbahn und Landstraße den Engpass von St-Maurice zu queren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,5|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saint-Maurice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Abteikirche, Festungsmuseum, Thermalbad (Lavey-les-Bains)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2198670|7.0040938|428|Saint-Maurice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In St-Maurice läuft die Route erst durch den Ortskern, außerhalb auf einer breiten, aber nicht stark befahrenen Landstraße (tlw. Randstreifen). Variante: Linksseitig der Rhone führt eine wenig befahrene Strasse am Thermalbad von Lavey-les-Bains vorbei. Bei nächsten Ort Évionnaz kehrt die Radroute wieder auf den Rhône-Damm zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,5|147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martigny ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Martigny.jpg|thumb|Martigny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Römische Hinterlassenschaften''', '''Bernhardinermuseum'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Martigny - Nizza#Martigny|Martigny - Nizza]] (Großer St. Bernhard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.118894|7.067849|462|Kanalbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe des Rhoneknies überquert die Route zweimal die Autobahn. Hier kann man einen Abstecher nach Martigny einlegen, das selbst nicht direkt an der Route liegt, sondern ca. 2&amp;amp;nbsp;km abseits. Wer dies tut und nicht auf demselben Weg zurückkehren will, kann stattdessen auf Wirtschaftswegen durch die Obstgärten am südlichen Talrand fahren (Einstieg beim Friedhof nähe Amphitheater) und kommt entweder bei Fully oder bei Saillon wieder zur Route zurück. Die Rhone-Route selbst wechselt kurz nach dem Rhoneknie die Seite und läuft am nördlichen Ufer bis Saillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,0|158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saillon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Saillon.jpg|thumb|Saillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burgruine''', '''Altstadt und Thermalbad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.1606910|7.1894770|464|Saillon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saillon fällt durch seinen von Türmen gekrönten Burghügel schon von weitem auf. Ein Abstecher in den am Hang gelegenen Burgweiler kostet ca. 50&amp;amp;nbsp;Hm. Die Aussicht vom Burghügel offenbart den Charakter des mittleren Wallis als großes Weinbaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgeschilderte Route folgt weiter dem linken Rhône-Ufer, später eine Zeitlang einem Kanal zwischen Plantagen. Vor Sitten, wieder zurück am Fluss, sind zwei kurze Schotter-Abschnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,9|175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Sitten.jpg|thumb|Liegt nicht in Schottland, sondern in der Schweiz: Burg Tourbillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Altstadt''' mit den Felsen Valère und Tourbillon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2287020|7.3687920|490|Sitten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgewiesene Route führt vom Fluss zur Rückseite des Bahnhofs, den Weg in die jenseits davon gelegene Altstadt muss man sich selbst suchen. Danach wechselt die Route aufs rechte Ufer. Hier führt ein angenehm schattiger Weg schnurstracks entlang der Rhône, ohne weitere Zwischenstationen nach Siders, nur nach 13&amp;amp;nbsp;km ist einmal Uferwechsel angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,5|193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siders ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Siders.jpg|thumb|Rathaus von Siders]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2938370|7.5365680|538|Siders}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerorts der kurvenreichen, aber gut ausgeschilderten Strecke folgen, die knapp am Stadtzentrum vorbeiführt. Am Stadtrand überquert man wieder den Fluss. An einem Kreisel soll man auf den linken(!) Radweg wechseln. Dafür den Kreisel zu benutzen, war den Planern wohl zu einfach und vor allem viel zu ungefährlich: Ein extra angelegter Tunnel und die sogleich folgende Querstraße bieten mehrere blinde Kurven und sorgen für den nötigen Kick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ist jetzt im Pfynwald, der sich südlich der Rhône zwischen Siders und Leuk erstreckt und die deutsch-französische Sprachgrenze markiert. Wer sich darunter einen mythischen, finstren Tann vorstellt, den nie die welsche Zunge zu durchdringen vermocht' &amp;amp;ndash; der wird sich von der jetzt folgenden breiten Schnellstraße ziemlich ernüchtert sehen. Es handelt sich dabei um die unmittelbare Fortsetzung der A9, die bei Siders aufhört. Ein breiter und sogar halbwegs sauberer Radstreifen verhindert nicht, dass dieser Abschnitt laut und ätzend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,2|202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leuk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Leuk.jpg|thumb|Leuk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Schöner Ortskern'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3119994|7.6396865|630|Leuk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route passiert nur den Ortsteil Susten, Leuk selber liegt 100&amp;amp;nbsp;m höher am anderen Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel in Susten ist die Ausschilderung unklar, am besten halbrechts in die Ortsmitte. Später kann man auf einem Wirtschaftsweg parallel zur Hauptstraße fahren, bevor man diese unterquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf findet man sich am nördlichen Rhôneufer wieder, wo die Route zwischen kleiner Landstraße, Wirtschaftswegen und teilweise geschottertem Uferweg hin- und herwechselt. Es bietet sich an, bis Raron die Wegweisung zu ignorieren und einfach der kleinen Landstraße zu folgen, auf der man viel besser voran kommt. Auf dem Friedhof in Raron ist der Lyriker Rainer Maria Rilke bestattet. Bei Raron wieder der Wegweisung folgen, die vor Visp noch zweimal das Ufer wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|22,7|225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Visp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Visp.jpg|thumb|Visp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig Richtung Saas Fee bzw. Zermatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3031153|7.8708374|646|Visp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Visp liegt nicht direkt an der Route, sondern wird durch einen 2&amp;amp;nbsp;km langen Abstecher auf Höhe Baltschieder erschlossen. Nach dem Ort Lalden hat man eine etwas kuriose Verkehrssituation: Die Straße teilt sich, unsere Spur (Richtung Brig) verläuft auf einem Damm, während die Gegenspur links unterhalb davon verläuft. Nachteil dieses knapp 2&amp;amp;nbsp;km dauernden Arrangements ist der begrenzte Platz zum Überholen. Danach wechselt die Straße aufs rechte Ufer, und der breite Weg am linken Ufer ist dem nichtmotorisierten Verkehr vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,7|235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brig ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Brig.jpg|thumb|Stockalperschloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Stockalperschloss''' im Ortskern&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Simplonpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3202344|7.9830073|670|Brig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brig liegt südlich der Rhône, die Gemeinde Naters am Nordufer. Hier ist Schluss mit lustig, ein Schild kündigt das Ende der flachen Strecke an: Um 500&amp;amp;nbsp;m soll die Strecke auf den nächsten 18&amp;amp;nbsp;km steigen, davon mindestens 5&amp;amp;nbsp;km auf &amp;quot;sehr stark befahrener Hauptstraße&amp;quot;. Das Schild endet mit der Empfehlung, doch lieber die Bahn zu nehmen, anscheinend traut man seinen eigenen Routen nicht über den Weg. Ganz so schlimm ist es dann aber doch nicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsbereich von Naters läuft die Route zunächst noch auf einem Radweg entlang der Rhône. Ab dem Ortsrand geht es auf der Landstraße weiter. Einher geht dies mit einem Wechsel der Landschaft, das zuvor teilweise sehr breite Tal verengt sich zusehends. Die Steigung hält sich noch in Grenzen, auf 7&amp;amp;nbsp;km gewinnt man gerade mal 100&amp;amp;nbsp;Hm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landstraße (der N19) handelt es sich um die Hauptverkehrsverbindung des obersten Wallis; als solche hat sie natürlich eine gewisse Verkehrsbedeutung. Gegenüber dem Abschnitt unterhalb von Brig ist der Verkehr jedoch schon merklich reduziert, die Straße nur ganz normal zweispurig ausgebaut. Das o.g. Schild übertreibt also ein wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,2|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Filet.jpg|thumb|Rhône-Engpass bei Filet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3590622|8.0505953|762|Filet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Doppelort Mörel-Filet muss man eine Entscheidung treffen über den weiteren Weg: weiter auf der Straße bleiben oder den Schildern folgen. Kurz gesagt, die Straße ist einfacher und kürzer, die ausgeschilderte Route umständlicher, dafür ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgeschilderte Route (ungetestet bis Ernen) führt auf insgesamt 18 km auf der südlichen Talseite. Nach Mörel geht es rechts steil mit mehreren Kehren nach Pfäwi hinauf. Bis ca. 1&amp;amp;nbsp;km vor Oberndorf gehts es bergauf (+300&amp;amp;nbsp;Hm). Dann folgt eine kleine Abfahrt, um dann wieder steil anzusteigen. Bis Oberndorf bestens asphaltiert. Ab hier wird der Teer immer weniger, es folgen betonierte Fahrrinnen, zum Schluss nur noch Schotter. Beim höchsten Punkt kommt eine Kapelle. Ab hier gehts es wieder bergab (teilweise sehr steil) bis zur Römerbrücke. Ebenso steil wieder auf die andere Seite hinauf, bis man zur Straße nach Außerbinn gelangt. Landschaftlich toll, aber teilweise sehr anstrengend, vor allem, wenn man viel Gepäck dabei hat. Ich habe einiges geschoben, aber nicht bereut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist man endlich auf der Straße nach Ausserbinn angelangt, geht es eben und nach ein paar Kilometern auch abwärts dahin. Eine Erholung von den vielen Schotter- und Schiebepassagen. Bis Aragon/Chumma gehts problemlos dahin, ab da ist es ein Bergauf und Bergab. Der Belag wechselt öfters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schnelles Vorwärtskommen ist die Straße unbedingt zu empfehlen. In diesem Fall hat man eine weitere Entscheidung zu fällen: Entweder man bleibt dort bis Oberwald, oder man benutzt sie nur, um das zuvor beschriebene schwierige Stück via Ausserbinn zu umgehen. Die folgende Beschreibung geht von letzterer Möglichkeit aus, der Weg auf der Straße erklärt sich ja von selbst. In Bergab-Richtung ist auf jeden Fall von Oberwald bis Naters die Straße vorzuziehen, da die ausgeschilderte Route zahlreiche Gegensteigungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bleibt also in Mörel-Filet auf der Straße, die zunächst mit mäßiger Steigung eine Engstelle des Tals passiert. Im folgenden Talkessel von Grengiols klettert die Straße dann an der linken Talseite bergauf, um die Sonnenterasse oberhalb der folgenden Schlucht zu erreichen, hier sind 1,5&amp;amp;nbsp;km mit 10% Steigung angesagt. Ein kleines Gefälle, bei dem man 50&amp;amp;nbsp;m Höhe verliert und den Ort Lax durchquert, schließt sich an. Etwa 600&amp;amp;nbsp;m nach dem Ortsende von Lax biegt man scharf rechts auf die Straße nach Ernen ein. Nach kurzer Abfahrt zur Rotten folgen 2&amp;amp;nbsp;km Steigung mit 10%. Auf dem Dorfplatz von Ernen stößt man wieder zur ausgeschilderten Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|18,5|260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Ernen.jpg|thumb|Da lacht der Krapfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3985426|8.1459014|1200|Ernen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ernen ist man im Hochtal des Goms angelangt. Bis Oberwald, wo der Anstieg zum Furkapass beginnt, sind es von hier 25&amp;amp;nbsp;km und nur noch 170&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied. Sieht einfach genug aus, aber der Weg abseits der Hauptstraße hat eine Menge giftige Stiche und Schotterpassagen, die den Weg lang werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ernen zunächst auf leicht ansteigender Straße bis Mühlebach. Hier gibt es die Möglichkeit, über die Hängebrücke &amp;quot;Goms-Bridge&amp;quot; die hier tiefe Rhone-Schlucht einfach zu überqueren und ab Fürgangen doch noch auf der N 19 weiter zu fahren. Ansonsten weiter bis Steinhaus. Dort über eine abenteuerlich wirkende Brücke, anschließend auf Schotterweg abfallend zum Fluss und ein kurzes Stück am rechten Ufer. Nach Querung einer Brücke kurz steil bergauf nach Niederwald (25&amp;amp;nbsp;Hm), hier Übergangsmöglichkeit zur Hauptstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten auf Schotter wieder zurück zum Fluss und ca. 3&amp;amp;nbsp;km leicht wellig am rechten Ufer, teilweise im Wald. An der Siedlung Bieligermatte geht es unvermittelt rechts den Hang hoch auf asphaltiertem Wirtschaftsweg (50&amp;amp;nbsp;Hm). Auf einem Waldweg wieder bergab, einen Zeltplatz passierend, dann weiter wellig auf Schotter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,0|273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reckingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Goms.jpg|thumb|Rhone-Route im Goms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4694594|8.2450451|1316|Reckingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab hier lässt es sich etwas flüssiger fahren, da die Strecke längere Zeit asphaltiert ist. Eine kleine Bodenwelle, dann flach am Flugplatz entlang. Später wieder Waldweg bis Ulrichen, ohne größere Steigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,1|280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ulrichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Nufenenpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5054756|8.3102531|1347|Ulrichen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ulrichen links versetzt. Die ausgewiesene Route führt am rechten Ufer auf einem Schotterweg, während sich am linken Ufer ein prima asphaltierter Wirtschaftsweg befindet. In Obergesteln wechselt dann auch die Route dorthin und führt linksufrig weiter nach Oberwald. Der Weg wirkt aber so, als hätte man eine Schlaglochpiste mit einer dünnen Asphaltschicht übergossen. Es gibt viele Schlaglöcher. Bergauf mag es noch gehen, für die Talfahrt ist die Straße aber deutlich schneller, hat aber auch Lawinengalerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,6|285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberwald ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-DFB.jpg|thumb|Furka-Dampfbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.salite.ch/furka1.asp Höhenprofil der Steigung Oberwald-Furkapass]&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/grimselpass/#Ulrichen Beschreibung Oberwald-Gletsch auf quaeldich.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.matterhorngotthardbahn.ch/de/angebote/autoverlad/furka/pages/default.aspx Autoverlad] Furka-Basistunnel (auch mit Fahrrad-Beförderung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5343716|8.3488515|1371|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberwald ist der Ausgangspunkt der Straße zum Furka- bzw. Grimselpass, zum ersteren sind es von hier 1070&amp;amp;nbsp;m Steigung auf 16&amp;amp;nbsp;km. Als (wintersichere) Alternative zum Pass besteht hier die Möglichkeit, mit dem Zug durch den Furka-Basistunnel nach Realp zu gelangen. Im Ort ist, von der Gastrononie unterwegs abgesehen, auch die letzte Einkaufsmöglichkeit vor Andermatt. Hinter dem Ortsausgang beginnt die Steigung mit Werten von 6-7%, in gemächlichen Serpentinen zieht sich der Weg durch den Wald. Der Gasthof Rhonequelle trägt einen irreführenden Namen, denn selbstverständlich entsteht der Fluss viel weiter oben am Rhônegletscher. Dazu später mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gasthof beginnt ein zweiter Abschnitt; nach einem kurzen Felstunnel öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf die gewaltigen Serpentinen des Grimselpasses. Am linken Hang der Schlucht kriecht man diesen entgegen, die Steigung zieht etwas an auf 10%, und in ein paar engen, gewundenen Serpentinen wechselt man auf die rechte Talseite. Die Trasse der Furka-Dampfbahn verläuft neben der Straße, und mit etwas Glück passiert ein Zug, während man das kurze Flachstück vor Gletsch bewältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,1|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gletsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Gletsch.jpg|thumb|Talkessel bei Gletsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Aare#Gletsch|Aare-Route]]&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Grimselpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5622944|8.3613639|1763|Gletsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/furkapass/#Ulrichen Beschreibung Gletsch-Furkapass auf quaeldich.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gletsch ist eigentlich nur eine Ansammlung von zwei, drei Hotels und einer Museumsbahn-Haltestelle. Trotzdem ist hier High-Life mit Touristen aus aller Welt, kein Wunder ob des Zusammentreffens zweier spektakulärer Pass-Straßen. Links über unseren Köpfen stapeln sich die Serpentinen des Grimsels, und vor uns liegt der längliche Talschluss des Furka. Gut zu erkennen ist vorne links die vegetationsfreie Zone, wo noch vor 100 Jahren der Rhônegletscher ins Tal floss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Gletscher.jpg|thumb|Der Rhônegletscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar also, dass die Straße auf dem rechten Talhang an Höhe gewinnt, auf die ersten drei Spitzkehren folgt eine lange Gerade, bis man nach 5&amp;amp;nbsp;km nochmals die Bahn kreuzt, die bald darauf im Tunnel verschwindet. Bis hierhin hat man seit Gletsch 300&amp;amp;nbsp;m Höhe gewonnen, was einer gleichmäßigen Steigung von 6&amp;amp;nbsp;% entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt erklimmt die Straße in weitgezogenen Serpentinen den Steilhang, wobei die Steigung auf 8&amp;amp;nbsp;% zunimmt. In der fünften Spitzkehre ist das Hotel&lt;br /&gt;
'''Belvédère''', von dem aus man den '''Rhônegletscher''' besuchen kann. Für einen Obolus von 7&amp;amp;nbsp;CHF (Stand 2011) erhält man Zugang zu jenem und der Eisgrotte, einem etwa 100&amp;amp;nbsp;m langen gehauenen Tunnel im Gletscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegebenfalls frisch ausgeruht nimmt man bei nachlassender Steigung die letzten 2,5&amp;amp;nbsp;km bis zum Pass in Angriff. Die letzten und besten Aussichten über den Talkessel samt Grimselstraße hat man jedoch schon ca. 1&amp;amp;nbsp;km vor der Passhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|10,4|302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Furkapass ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Belvedere.jpg|thumb|Aussicht vom Belvédère]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Am Furkapass herrscht in der Regel von '''Oktober bis Mai Wintersperre''', siehe auch [http://www.ur.ch/de/bd/aft/aktuelle-passsituation-m2095 Urner Verkehrsinfo mit Daten der letzten Jahre].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.572837|8.415381|2436|Passhöhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Passhöhe hat keine so spektakulären Aussichten wie zuvor, dafür wenigstens ein riesiges Goethe-Zitat. Etwas deprimierend wirken nur die zum Teil geschlossenen Hotels aus der Belle Epoque. Die Abfahrt verläuft auf den ersten Kilometern geradeaus an der linken Talflanke. Am Hotel Galenstock eröffnen sich Blicke ins Urserental, dem die Straße ab hier in weiten Serpentinen entgegenstrebt. Vor der sechsten Kehre nach dem Hotel erinnert eine Gedenktafel an die Dreharbeiten zum James-Bond-Film &amp;quot;Goldfinger&amp;quot;, zu dem auf diesen Kehren einige Verfolgungsszenen gedreht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,2|314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5986445|8.5020084|1547|Realp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realp ist eine kleine Siedlung am Fuß des Passes. Das Gefälle auf der teils schnurgeraden Landstraße ist nur noch gering ausgeprägt. Ohne weitere Schnörkel erreicht man Hospental. Endpunkt des Furka-Basistunnels und der Dampfbahn Furka-Bergstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,5|319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospental ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhein-Andermatt.jpg|thumb|Andermatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Nord-Süd-Route]] Richtung Süden bzw. Abzweig zum Gotthardpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.6175473|8.5664931|1502|Hospental}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel trifft man die von rechts kommende Straße zum Gotthardpass. Wenn man es nicht eilig hat. lohnt der links der Straße gelegene Ortskern einen Abstecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landstraße nach Andermatt ist anfangs recht breit mit scheinbarem Schnellstraßencharakter, verengt sich aber bald wieder auf zwei Spuren. Nach ca. 1,5 km verlässt man die Landstraße nach rechts Richtung Andermatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,3|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andermatt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Andermatt]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhein#Andermatt|Rhein-Route]] (Schweizer Veloland Route Nr. 2)&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Nord-Süd-Route]] Richtung Norden bzw. Abzweig zur Schöllenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.634712|8.596375|1451|Kreisel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track teilweise verifiziert|[http://map.veloland.ch Veloland Schweiz]}}&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juni 2017 | [[Benutzer:Hans Howald|Hans Howald]] | Andermatt-Genf mit dem 1Rad https://youtu.be/3CYFckZBVik }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juli 2011 | [[Benutzer:StefanS|StefanS]] | Genf-Andermatt mit gelegentlichen Abweichungen }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| 2009 | [[Benutzer:Mille1|Mille1]] | Mörel-Ernen }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.veloland.ch/de/routen/route-01.html Rhone-Route auf veloland.ch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Rhone-Route Rhone-Route auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss-Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptnetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Arles_-_Agde&amp;diff=95981</id>
		<title>Arles - Agde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Arles_-_Agde&amp;diff=95981"/>
		<updated>2017-07-13T14:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: /* GPS-Tracks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Arles - Agde&lt;br /&gt;
| Logo = KeinLogo.png&lt;br /&gt;
| Länge = 117&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 125&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 132&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;43.503928&amp;quot; lon=&amp;quot;4.046155&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuch einer Ost-West-Verbindung entlang der französichen Mittelmeerküste. Die 118 km lange Strecke wurde aus verschiedenen GPSies-Touren mit Hilfe von OSM und GoogleEarth entwickelt. Sie dient als Arbeitsgrundlage und wartet auf Optimierungen durch erfahrene Radreisende bzw. Ortskundige. '''Achtung: An einigen Stellen ist der Track nicht passierbar (siehe Diskussion).'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier allgemeine Hinweise zum Radweg wie Streckenführung, Wegequalität, Art der Beschilderung, Anreisemöglichkeiten etc. schreiben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arles ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhône#Arles|Rhône]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.679572|4.622519|12|Pont de Trinquetaille}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der alten Landstraße geht es nach Saint-Gilles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|18,0|18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saint-Gilles-du-Gard ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.6766820|4.4298317|9|Saint-Gilles-du-Gard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,2|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franquevaux ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.6497518|4.3471116|3|Franquevaux}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,2|30}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gallician ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.6420699|4.2976603|2|Gallician}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,0|43}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aigues-Mortes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5691284|4.1894331|1|Aigues-Mortes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf asphaltierten Feldwegen geht es entlang des Canal du Rhône à Sète.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,0|49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Le Grau-du-Roi ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5374120|4.1375346|3|Schwenkbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,9|55}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== La Grande-Motte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5608076|4.0817854|5|La Grande-Motte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,7|64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Solignac ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5453650|3.9816673|5|Solignac}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,7|70}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Palavas-les-Flots ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.5341284|3.9181413|1|Palavas-les-Flots}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,3|86}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frontignan-la-Peyrade ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.4354489|3.7764162|0|Frontignan-la-Peyrade}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,0|94}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sète ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.4042618|3.6967465|7|Sète}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz hinter Sète gibt es den [https://fr.wikipedia.org/wiki/Voie_verte_du_Lido_de_Marseillan_%C3%A0_S%C3%A8te &amp;quot;Voie Verte du Lido&amp;quot;], der 13 km bis Marseillan führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild: DSCN3922_s.jpg&lt;br /&gt;
Bild: DSCN3925_s.jpg&lt;br /&gt;
Bild: Voie verte du Lido - IMAG0352 s.jpg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,4|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Marseillan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.3209210|3.5518698|1|Marseillan}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,4|118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Agde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Canal-Agde.jpg|thumb|Kathedrale von Agde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altstadt mit ehem. Kathedrale&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Canal des Deux Mers#Agde|Canal du Midi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.314676|3.469790|5|Brücke über den Hérault}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juni 2016 | [[Benutzer:Hans Howald|Hans Howald]] | St. Gilles-Sète mit dem 1Rad https://youtu.be/3CYFckZBVik }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| - | - | - }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.montivagus.de/to090917.html Bebilderte Radreise von Holger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Streckenvorschlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone-Route&amp;diff=95980</id>
		<title>Rhone-Route</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone-Route&amp;diff=95980"/>
		<updated>2017-07-13T14:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: /* GPS-Tracks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Rhone-Route&lt;br /&gt;
| Logo = Rhone-CH-EV17.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 323&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 3150&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 2040&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Rhone-Route (retour)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;46.376718&amp;quot; lon=&amp;quot;7.283411&amp;quot; zoom=&amp;quot;8&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rhone-Route ist die '''Nationale Route 1''' im [[Veloland Schweiz]] und fungiert zugleich als Schweizer Abschnitt der '''Eurovelo 17'''. Der hier beschriebene Abschnitt beginnt in Genf und führt am Nordufer des Genfersees entlang, folgt dann dem Fluss durchs Wallis bis hinauf zum Rhonegletscher am Furkapass, von da hinab nach Andermatt. Die Entfernung beträgt etwa 320&amp;amp;nbsp;km. Im unteren Bereich bis Siders/Sierre ist man im französischen Sprachgebiet unterwegs, ab Leuk im deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rhone-Route gehört auch ein ca. 25&amp;amp;nbsp;langer Abschnitt von Genf bis zur französischen Grenze, dieser ist im Sinne einer praktischeren Benutzbarkeit im [[Rhône|Artikel zur französischen Rhône]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Veloland selbst stuft die Route als leicht ein, allerdings mit Ausnahme einiger nicht so leichter Stücke ;-) Tatsächlich ist die Route von Genf bis Brig ziemlich flach, mit Ausnahme eines vermeidbaren Ausflugs in die Weinberge des Lavaux (siehe [[#Cully|Cully]]). In Brig ändert sich das Bild, man bewältigt eine Talstufe bis Ernen, danach ist es je nach gewählter Route (s.u.) leicht stetig ansteigend oder anstrengend auf und ab. In Oberwald beginnt der Anstieg zum Furkapass, wo der Rhônegletscher den Ursprung des Flusses markiert. Die Abfahrt nach Andermatt, an der Reuss gelegen, dient innerhalb des Veloland-Systems dem Anschluss an andere Routen.&lt;br /&gt;
* Die Route verläuft teilweise auf kleinen Landstraßen und Wirtschaftswegen bzw. dem Rhone-Deich, es gibt aber auch längere Abschnitte auf größeren Straßen (meist Radstreifen). Die nicht-asphaltierten Abschnitte belaufen sich nach offiziellen Angaben auf 26 km.&lt;br /&gt;
* Die Strecke ist meistens gut beschildert, weswegen eine detaillierte Streckenbeschreibung hier entfallen kann; das Roadbook beschreibt stattdessen die allgemeine Streckencharakteristik.&lt;br /&gt;
* Der Abschnitt von Genf nach Lausanne zählt mit Sicherheit nicht zu den Highlights des Velolands. Da das Seeufer meist mit Schnellstraßen verbaut ist, verläuft die Route im Hinterland. Den Genfersee bekommt man kaum zu Gesicht, dafür eher uninteressante Speckgürtelgemeinden. Zwischen Lausanne und Vevey ist das Lavaux ein erster landschaftlicher Höhepunkt. Im Unterwallis verläuft die Route meistens auf dem Deich entlang der Rhône, wobei sich gelegentliche Ausflüge in die seitlich gelegenen Städtchen lohnen. Bis Brig ist das Tal breit, so dass man die Alpen zwar zu beiden Seiten hat, sie aber sonst kaum merkt. Dann aber verengt es sich, die Route steigt an, und die Bergfreunde kommen auf ihre Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig|Es fehlen noch kleinere Abschnitte wie St-Prex &amp;amp;ndash; Morges sowie vor Vevey.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhône#Genf|ViaRhôna in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Genf.jpg|thumb|Fontäne Jet d'eau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2101078|6.1435579|391|Hauptbahnhof (Genf-Cornavin)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Genfer Bahnhof aus führt die Route nach Norden. Genf präsentiert sich nicht von seiner schönen Seite, überhaupt ist die Stadt so autovernarrt, dass sie in Deutschland liegen könnte. So hatte man die großartige Idee, das Seeufer mit einer autobahnähnlichen Schnellstraße zu schmücken, wo man sich auf einem Radstreifen entlang hangeln darf, möglichst ohne einer der Ausfahrten zum Opfer zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Stadtgebiets hat man ein Einsehen und entlässt den Radler auf Ortsstraßen weiter landeinwärts, allerdings um den Preis, dass der Genfersee auf den nächsten 70 km quasi unsichtbar bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,8|9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versoix ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Genfersee.jpg|thumb|Genfersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2799543|6.1658460|389|Bhf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wegweiser machen sich teilweise rar. Eingangs von Versoix gelangt man an einen Bach, der eine Eisenbahn unterquert. Vor der Unterführung ist eine Holzbrücke über den Bach. Nur ein Wander-Wegweiser zeigt über die Brücke, in Wirklichkeit soll der Radler aber dasselbe tun, erst 100 m später unterquert man die Bahn und hält sich rechts parallel davon. Später geht es verschnörkelt wieder über die Bahn, auf straßenbegleitendem Radweg verlässt man den Ort, jener setzt sich außerorts an einem Kreisel rechts fort. Mit der Kantonsgrenze Genf/Waadt endet der Spuk, und man fährt wieder auf der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tannay an einem Kreisel rechts (ausgeschildert). Ca. 1,7 km später kommt man an eine kleine Kreuzung. Hier kann man rechts die Eisenbahn unterqueren und einen Abstecher ins Städtli von '''Coppet''' machen. Ansonsten geht es geradeaus weiter, Founex durchquerend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Céligny links abbiegen und bergauf (40&amp;amp;nbsp;Hm). Im nächsten Ort, Crans-près-Céligny, biegt die Route nach links ab und macht einen Umweg. Bleibt man geradeaus auf der kleinen Ortsverbindungsstraße, so trifft man nach knapp 2&amp;amp;nbsp;km wieder auf die Route und biegt rechts auf einen Wirtschaftsweg ab. Auf jenem Wirtschaftsweg geradeaus halten (Wegweisung teilweise uneindeutig). Der Asphalt wird grob mit einigen Bremsschwellen. An der Eisenbahn links ab auf einen schmalen Weg, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,9|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nyon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Nyon.jpg|thumb|Cäsar war hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Oberstadt''' mit '''Château'''&lt;br /&gt;
* '''Römisches Museum und Ruinen'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Jura-Route#Nyon|Jura-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3831|6.23484|400|Bhf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route hält sich parallel zur Bahn; für einen Besuch der Altstadt hält man sich am Besten kurz vorm Bahnhof rechts. Nach zweimaliger Querung der Bahn verlässt man die Stadt auf einem Wirtschaftsweg. Später auf kleiner Landstraße nach Gland, das man geradeaus durchquert. Außerorts wieder ein Wirtschaftsweg bzw. kleine Straßen. Man hält sich zunächst immer geradeaus, d.h. rechts der Autobahn, auch an einem Mövenpick-Lager, wo die Wegweisung nicht eindeutig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Wäldchen ist der Weg zu Ende, die Route geht nach links. ''Nicht versuchen'', rechts nach Rolle abzukürzen, der Weg endet im Nichts. Also links die Autobahn queren, dann scharf rechts und weiter im Zickzack übers Feld (asphaltierte Wirtschaftswege) nach Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|15,4|41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Rolle.jpg|thumb|Schloss Rolle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Château'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4616008|6.3372942|393|Rolle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rolle lohnt es sich, zum See hinunterzufahren und dem Städtchen mit seiner Burg einen Besuch abzustatten. Der Abschnitt von hier nach St-Prex ist noch ungetestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,3|52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St-Prex ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-StPrex.jpg|thumb|Saint-Prex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Städtli'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4799879|6.4593042|379|St-Prex}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route führt unmittelbar an der am Seeufer gelegenen Altstadt vorbei. Dann quert sie die Hauptstraße und führt mit einer Steigung (30&amp;amp;nbsp;Hm) ins Hinterland, um wieder nach Morges abzufallen. Man kann stattdessen auch auf der Hauptstraße abkürzen, die zwar belebt, aber unproblematisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,3|59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Morges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burg''' und '''Altstadt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5076313|6.4965709|375|Morges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route durchquert die Altstadt und geht auf der Hauptstraße weiter, in den Außenbezirken mit Radstreifen auf der Fahrbahn. In Préverenges biegt die Route nach rechts und fällt zum Seeufer ab. Dort geht es kurz durch ein schönes Auenwäldchen (unasphaltiert); auf einer engen Brücke überquert man die Mündung der Venoge. Eine Steigung von 30&amp;amp;nbsp;Hm führt nach St-Sulpice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,9|65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St-Sulpice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Mittelland-Route#St-Sulpice|Mittelland-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5117427|6.5493802|391|Rue du Centre / Chemin du Laviau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St-Sulpice, eine größere Siedlung am Westrand von Lausanne, wird im Zickzack auf ruhigen Straßen durchquert. Außerhalb des Orts gelangt man an die Hauptstraße, wo sich rechterhand ein sehr breiter Fahrradstreifen für beide Richtungen befindet. Nach gut 1&amp;amp;nbsp;km, schon am Stadtrand von Lausanne, zweigt die Route wieder nach rechts ab und führt zunächst auf kleineren Straßen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,5|72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lausanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:MR-Lausanne.jpg|thumb|&amp;quot;Radfahrer&amp;quot; im Olympischen Park]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Mittelland-Route#Lausanne|Mittelland-Route]], identischer Verlauf bis St-Sulpice&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5069389|6.6263639|381|Tourist-Info in Ouchy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route besucht nicht das Stadtzentrum von Lausanne, welches auf einem Hügel rund 150&amp;amp;nbsp;Hm oberhalb des Genfersees liegt, sondern vielmehr das Hafenviertel Ouchy. Der letzte Abschnitt bis dorthin sind gut 1,5&amp;amp;nbsp;km auf einem Radweg entlang einer Hauptstraße, gemischt mit viel Fußgängerverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Passage von Lutry geht es zunächst so weiter. Ab Erreichen der Stadtgrenze wird es dann entspannter, man bewegt sich auf einer breiten, aber nicht übermäßig befahrenen Hauptstraße weiter (Radstreifen), durch Pully und Paudex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lutry weicht die Route von der Hauptstraße ab und führt durch die Gassen der Altstadt, um danach wieder zur Hauptstraße zu stoßen (weiter Radstreifen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierhin war die Route flach. Rund 1,5&amp;amp;nbsp;km hinter Lutry aber zweigt die Route nach links ab und unterquert die Eisenbahnlinie. Wer Steigungen ganz vermeiden will, nimmt diesen Abzweig nicht, sondern fährt geradeaus weiter auf der Hauptstraße, später rechts ab ins Zentrum von Cully. Wer hingegen der Route folgt, hat bis Cully auch noch nicht viel zu klettern, es geht nur ein wenig in die untersten Terassen der Weinberge (30&amp;amp;nbsp;Hm), vor Cully wieder bergab, einen Parkplatz queren, dann rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,7|81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cully ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Lavaux.jpg|thumb|Weinberge bei Epesses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4888664|6.7277591|393|Cully}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die Kletterei genug war, hat hier nochmals Gelegenheit auszusteigen: die Eisenbahn unterqueren und nach der Altstadt von Cully weiter auf der Hauptstraße (Radstreifen bis Vevey).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route selbst zweigt vor der Eisenbahn links ab und beginnt nach kurzer Zeit einen steilen Anstieg in die Weinberge, 80&amp;amp;nbsp;Hm sind es zum Weinort Épesses. Die Plackerei wird mit einem wunderschönen Ausblick belohnt; überall Weinberge, ein Ausblick über den ganzen See, die Alpen auf der anderen Seite sowie die Öffnung des Rhonetals ins Wallis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Épesses geht es zunächst flach weiter, dann geht es leicht steigend auf einer Landstraße mit Seeblick. In einer Linkskurve geradeaus und bergab. ''Achtung: Nach 300&amp;amp;nbsp;m Gefälle geht es wohl links ab und bis Vevey weiter durch die Weinberge - der Autor hat diesen Wegweiser übersehen und ist bis Rivaz hinabgefahren, dann weiter auf der schon erwähnten Hauptstraße am Seeufer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,0|93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vevey ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Seen-Route#Vevey|Seen-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4592275|6.8423448|378|Vevey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortszentrum von Vevey geht es zur Strandpromenade und entlang dieser zum Nachbarort La Tour-de-Peilz mit dem Schweizerischen Spielemuseum. Dort auf die Hauptstraße und auf dieser - weitgehend innerorts - ins 5 km entfernte Montreux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,0|100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Montreux ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Chillon.jpg|thumb|Schloss Chillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4318331|6.9103336|386|Montreux}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Montreux bis Villeneuve weiter Hauptstraße. Montreux selbst ist ziemlich überlaufen, und zur Stoßzeit ist die Straße komplett durch den Autoverkehr blockiert. Auf halbem Weg zwischen Montreux bis Villeneuve entschädigt das sehr sehenswerte '''Schloss Chillon''' (direkt am Seeufer) für die Nerverei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,3|105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villeneuve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3938875|6.9218334|376|Villeneuve}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ortskern passieren und nach einer kleinen Brücke rechts von der Hauptstraße runter. Schlagartig breitet sich wohltuende Ruhe aus, man ist im Mündungsdelta der Rhône, und der Auenwald bildet einen netten Kontrast zu allem zuvor Gesehenen. Zwei sehr kurze Abschnitte sind unasphaltiert, einmal geht es - nachdem man einen Parkplatz gequert hat - etwas abenteuerlich auf schmalem Pfad durch ein Gebüsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,6|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bouveret ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3841790|6.8711950|374|Bouveret}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überquerung der Rhône gleich links. Man ist jetzt im Kanton Wallis, und für absehbare Zeit führt der Weg stets auf einem asphaltierten Dammweg entlang des Flusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,0|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aigle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Aigle.jpg|thumb|Burg Aigle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burg Aigle'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an die Alpenpanorama-Route&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3126590|6.9326790|387|Aigle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe der Siedlung Illarsaz lohnt ein Abstecher über die Fußgängerbrücke ins 2&amp;amp;nbsp;km entfernte Aigle, wo eine Burg inmitten der Weinberge zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten immer weiter am rechten Rhône-Ufer bis Massongex, wo die Route kurzzeitig vom Ufer abweicht, um zwischen Eisenbahn und Landstraße den Engpass von St-Maurice zu queren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,5|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saint-Maurice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Abteikirche, Festungsmuseum, Thermalbad (Lavey-les-Bains)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2198670|7.0040938|428|Saint-Maurice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In St-Maurice läuft die Route erst durch den Ortskern, außerhalb auf einer breiten, aber nicht stark befahrenen Landstraße (tlw. Randstreifen). Variante: Linksseitig der Rhone führt eine wenig befahrene Strasse am Thermalbad von Lavey-les-Bains vorbei. Bei nächsten Ort Évionnaz kehrt die Radroute wieder auf den Rhône-Damm zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,5|147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martigny ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Martigny.jpg|thumb|Martigny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Römische Hinterlassenschaften''', '''Bernhardinermuseum'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Martigny - Nizza#Martigny|Martigny - Nizza]] (Großer St. Bernhard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.118894|7.067849|462|Kanalbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe des Rhoneknies überquert die Route zweimal die Autobahn. Hier kann man einen Abstecher nach Martigny einlegen, das selbst nicht direkt an der Route liegt, sondern ca. 2&amp;amp;nbsp;km abseits. Wer dies tut und nicht auf demselben Weg zurückkehren will, kann stattdessen auf Wirtschaftswegen durch die Obstgärten am südlichen Talrand fahren (Einstieg beim Friedhof nähe Amphitheater) und kommt entweder bei Fully oder bei Saillon wieder zur Route zurück. Die Rhone-Route selbst wechselt kurz nach dem Rhoneknie die Seite und läuft am nördlichen Ufer bis Saillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,0|158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saillon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Saillon.jpg|thumb|Saillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burgruine''', '''Altstadt und Thermalbad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.1606910|7.1894770|464|Saillon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saillon fällt durch seinen von Türmen gekrönten Burghügel schon von weitem auf. Ein Abstecher in den am Hang gelegenen Burgweiler kostet ca. 50&amp;amp;nbsp;Hm. Die Aussicht vom Burghügel offenbart den Charakter des mittleren Wallis als großes Weinbaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgeschilderte Route folgt weiter dem linken Rhône-Ufer, später eine Zeitlang einem Kanal zwischen Plantagen. Vor Sitten, wieder zurück am Fluss, sind zwei kurze Schotter-Abschnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,9|175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Sitten.jpg|thumb|Liegt nicht in Schottland, sondern in der Schweiz: Burg Tourbillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Altstadt''' mit den Felsen Valère und Tourbillon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2287020|7.3687920|490|Sitten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgewiesene Route führt vom Fluss zur Rückseite des Bahnhofs, den Weg in die jenseits davon gelegene Altstadt muss man sich selbst suchen. Danach wechselt die Route aufs rechte Ufer. Hier führt ein angenehm schattiger Weg schnurstracks entlang der Rhône, ohne weitere Zwischenstationen nach Siders, nur nach 13&amp;amp;nbsp;km ist einmal Uferwechsel angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,5|193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siders ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Siders.jpg|thumb|Rathaus von Siders]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2938370|7.5365680|538|Siders}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerorts der kurvenreichen, aber gut ausgeschilderten Strecke folgen, die knapp am Stadtzentrum vorbeiführt. Am Stadtrand überquert man wieder den Fluss. An einem Kreisel soll man auf den linken(!) Radweg wechseln. Dafür den Kreisel zu benutzen, war den Planern wohl zu einfach und vor allem viel zu ungefährlich: Ein extra angelegter Tunnel und die sogleich folgende Querstraße bieten mehrere blinde Kurven und sorgen für den nötigen Kick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ist jetzt im Pfynwald, der sich südlich der Rhône zwischen Siders und Leuk erstreckt und die deutsch-französische Sprachgrenze markiert. Wer sich darunter einen mythischen, finstren Tann vorstellt, den nie die welsche Zunge zu durchdringen vermocht' &amp;amp;ndash; der wird sich von der jetzt folgenden breiten Schnellstraße ziemlich ernüchtert sehen. Es handelt sich dabei um die unmittelbare Fortsetzung der A9, die bei Siders aufhört. Ein breiter und sogar halbwegs sauberer Radstreifen verhindert nicht, dass dieser Abschnitt laut und ätzend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,2|202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leuk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Leuk.jpg|thumb|Leuk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Schöner Ortskern'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3119994|7.6396865|630|Leuk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route passiert nur den Ortsteil Susten, Leuk selber liegt 100&amp;amp;nbsp;m höher am anderen Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel in Susten ist die Ausschilderung unklar, am besten halbrechts in die Ortsmitte. Später kann man auf einem Wirtschaftsweg parallel zur Hauptstraße fahren, bevor man diese unterquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf findet man sich am nördlichen Rhôneufer wieder, wo die Route zwischen kleiner Landstraße, Wirtschaftswegen und teilweise geschottertem Uferweg hin- und herwechselt. Es bietet sich an, bis Raron die Wegweisung zu ignorieren und einfach der kleinen Landstraße zu folgen, auf der man viel besser voran kommt. Auf dem Friedhof in Raron ist der Lyriker Rainer Maria Rilke bestattet. Bei Raron wieder der Wegweisung folgen, die vor Visp noch zweimal das Ufer wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|22,7|225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Visp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Visp.jpg|thumb|Visp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig Richtung Saas Fee bzw. Zermatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3031153|7.8708374|646|Visp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Visp liegt nicht direkt an der Route, sondern wird durch einen 2&amp;amp;nbsp;km langen Abstecher auf Höhe Baltschieder erschlossen. Nach dem Ort Lalden hat man eine etwas kuriose Verkehrssituation: Die Straße teilt sich, unsere Spur (Richtung Brig) verläuft auf einem Damm, während die Gegenspur links unterhalb davon verläuft. Nachteil dieses knapp 2&amp;amp;nbsp;km dauernden Arrangements ist der begrenzte Platz zum Überholen. Danach wechselt die Straße aufs rechte Ufer, und der breite Weg am linken Ufer ist dem nichtmotorisierten Verkehr vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,7|235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brig ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Brig.jpg|thumb|Stockalperschloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Stockalperschloss''' im Ortskern&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Simplonpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3202344|7.9830073|670|Brig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brig liegt südlich der Rhône, die Gemeinde Naters am Nordufer. Hier ist Schluss mit lustig, ein Schild kündigt das Ende der flachen Strecke an: Um 500&amp;amp;nbsp;m soll die Strecke auf den nächsten 18&amp;amp;nbsp;km steigen, davon mindestens 5&amp;amp;nbsp;km auf &amp;quot;sehr stark befahrener Hauptstraße&amp;quot;. Das Schild endet mit der Empfehlung, doch lieber die Bahn zu nehmen, anscheinend traut man seinen eigenen Routen nicht über den Weg. Ganz so schlimm ist es dann aber doch nicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsbereich von Naters läuft die Route zunächst noch auf einem Radweg entlang der Rhône. Ab dem Ortsrand geht es auf der Landstraße weiter. Einher geht dies mit einem Wechsel der Landschaft, das zuvor teilweise sehr breite Tal verengt sich zusehends. Die Steigung hält sich noch in Grenzen, auf 7&amp;amp;nbsp;km gewinnt man gerade mal 100&amp;amp;nbsp;Hm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landstraße (der N19) handelt es sich um die Hauptverkehrsverbindung des obersten Wallis; als solche hat sie natürlich eine gewisse Verkehrsbedeutung. Gegenüber dem Abschnitt unterhalb von Brig ist der Verkehr jedoch schon merklich reduziert, die Straße nur ganz normal zweispurig ausgebaut. Das o.g. Schild übertreibt also ein wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,2|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Filet.jpg|thumb|Rhône-Engpass bei Filet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3590622|8.0505953|762|Filet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Doppelort Mörel-Filet muss man eine Entscheidung treffen über den weiteren Weg: weiter auf der Straße bleiben oder den Schildern folgen. Kurz gesagt, die Straße ist einfacher und kürzer, die ausgeschilderte Route umständlicher, dafür ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgeschilderte Route (ungetestet bis Ernen) führt auf insgesamt 18 km auf der südlichen Talseite. Nach Mörel geht es rechts steil mit mehreren Kehren nach Pfäwi hinauf. Bis ca. 1&amp;amp;nbsp;km vor Oberndorf gehts es bergauf (+300&amp;amp;nbsp;Hm). Dann folgt eine kleine Abfahrt, um dann wieder steil anzusteigen. Bis Oberndorf bestens asphaltiert. Ab hier wird der Teer immer weniger, es folgen betonierte Fahrrinnen, zum Schluss nur noch Schotter. Beim höchsten Punkt kommt eine Kapelle. Ab hier gehts es wieder bergab (teilweise sehr steil) bis zur Römerbrücke. Ebenso steil wieder auf die andere Seite hinauf, bis man zur Straße nach Außerbinn gelangt. Landschaftlich toll, aber teilweise sehr anstrengend, vor allem, wenn man viel Gepäck dabei hat. Ich habe einiges geschoben, aber nicht bereut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist man endlich auf der Straße nach Ausserbinn angelangt, geht es eben und nach ein paar Kilometern auch abwärts dahin. Eine Erholung von den vielen Schotter- und Schiebepassagen. Bis Aragon/Chumma gehts problemlos dahin, ab da ist es ein Bergauf und Bergab. Der Belag wechselt öfters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schnelles Vorwärtskommen ist die Straße unbedingt zu empfehlen. In diesem Fall hat man eine weitere Entscheidung zu fällen: Entweder man bleibt dort bis Oberwald, oder man benutzt sie nur, um das zuvor beschriebene schwierige Stück via Ausserbinn zu umgehen. Die folgende Beschreibung geht von letzterer Möglichkeit aus, der Weg auf der Straße erklärt sich ja von selbst. In Bergab-Richtung ist auf jeden Fall von Oberwald bis Naters die Straße vorzuziehen, da die ausgeschilderte Route zahlreiche Gegensteigungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bleibt also in Mörel-Filet auf der Straße, die zunächst mit mäßiger Steigung eine Engstelle des Tals passiert. Im folgenden Talkessel von Grengiols klettert die Straße dann an der linken Talseite bergauf, um die Sonnenterasse oberhalb der folgenden Schlucht zu erreichen, hier sind 1,5&amp;amp;nbsp;km mit 10% Steigung angesagt. Ein kleines Gefälle, bei dem man 50&amp;amp;nbsp;m Höhe verliert und den Ort Lax durchquert, schließt sich an. Etwa 600&amp;amp;nbsp;m nach dem Ortsende von Lax biegt man scharf rechts auf die Straße nach Ernen ein. Nach kurzer Abfahrt zur Rotten folgen 2&amp;amp;nbsp;km Steigung mit 10%. Auf dem Dorfplatz von Ernen stößt man wieder zur ausgeschilderten Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|18,5|260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Ernen.jpg|thumb|Da lacht der Krapfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3985426|8.1459014|1200|Ernen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ernen ist man im Hochtal des Goms angelangt. Bis Oberwald, wo der Anstieg zum Furkapass beginnt, sind es von hier 25&amp;amp;nbsp;km und nur noch 170&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied. Sieht einfach genug aus, aber der Weg abseits der Hauptstraße hat eine Menge giftige Stiche und Schotterpassagen, die den Weg lang werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ernen zunächst auf leicht ansteigender Straße bis Mühlebach. Hier gibt es die Möglichkeit, über die Hängebrücke &amp;quot;Goms-Bridge&amp;quot; die hier tiefe Rhone-Schlucht einfach zu überqueren und ab Fürgangen doch noch auf der N 19 weiter zu fahren. Ansonsten weiter bis Steinhaus. Dort über eine abenteuerlich wirkende Brücke, anschließend auf Schotterweg abfallend zum Fluss und ein kurzes Stück am rechten Ufer. Nach Querung einer Brücke kurz steil bergauf nach Niederwald (25&amp;amp;nbsp;Hm), hier Übergangsmöglichkeit zur Hauptstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten auf Schotter wieder zurück zum Fluss und ca. 3&amp;amp;nbsp;km leicht wellig am rechten Ufer, teilweise im Wald. An der Siedlung Bieligermatte geht es unvermittelt rechts den Hang hoch auf asphaltiertem Wirtschaftsweg (50&amp;amp;nbsp;Hm). Auf einem Waldweg wieder bergab, einen Zeltplatz passierend, dann weiter wellig auf Schotter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,0|273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reckingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Goms.jpg|thumb|Rhone-Route im Goms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4694594|8.2450451|1316|Reckingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab hier lässt es sich etwas flüssiger fahren, da die Strecke längere Zeit asphaltiert ist. Eine kleine Bodenwelle, dann flach am Flugplatz entlang. Später wieder Waldweg bis Ulrichen, ohne größere Steigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,1|280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ulrichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Nufenenpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5054756|8.3102531|1347|Ulrichen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ulrichen links versetzt. Die ausgewiesene Route führt am rechten Ufer auf einem Schotterweg, während sich am linken Ufer ein prima asphaltierter Wirtschaftsweg befindet. In Obergesteln wechselt dann auch die Route dorthin und führt linksufrig weiter nach Oberwald. Der Weg wirkt aber so, als hätte man eine Schlaglochpiste mit einer dünnen Asphaltschicht übergossen. Es gibt viele Schlaglöcher. Bergauf mag es noch gehen, für die Talfahrt ist die Straße aber deutlich schneller, hat aber auch Lawinengalerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,6|285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberwald ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-DFB.jpg|thumb|Furka-Dampfbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.salite.ch/furka1.asp Höhenprofil der Steigung Oberwald-Furkapass]&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/grimselpass/#Ulrichen Beschreibung Oberwald-Gletsch auf quaeldich.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.matterhorngotthardbahn.ch/de/angebote/autoverlad/furka/pages/default.aspx Autoverlad] Furka-Basistunnel (auch mit Fahrrad-Beförderung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5343716|8.3488515|1371|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberwald ist der Ausgangspunkt der Straße zum Furka- bzw. Grimselpass, zum ersteren sind es von hier 1070&amp;amp;nbsp;m Steigung auf 16&amp;amp;nbsp;km. Als (wintersichere) Alternative zum Pass besteht hier die Möglichkeit, mit dem Zug durch den Furka-Basistunnel nach Realp zu gelangen. Im Ort ist, von der Gastrononie unterwegs abgesehen, auch die letzte Einkaufsmöglichkeit vor Andermatt. Hinter dem Ortsausgang beginnt die Steigung mit Werten von 6-7%, in gemächlichen Serpentinen zieht sich der Weg durch den Wald. Der Gasthof Rhonequelle trägt einen irreführenden Namen, denn selbstverständlich entsteht der Fluss viel weiter oben am Rhônegletscher. Dazu später mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gasthof beginnt ein zweiter Abschnitt; nach einem kurzen Felstunnel öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf die gewaltigen Serpentinen des Grimselpasses. Am linken Hang der Schlucht kriecht man diesen entgegen, die Steigung zieht etwas an auf 10%, und in ein paar engen, gewundenen Serpentinen wechselt man auf die rechte Talseite. Die Trasse der Furka-Dampfbahn verläuft neben der Straße, und mit etwas Glück passiert ein Zug, während man das kurze Flachstück vor Gletsch bewältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,1|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gletsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Gletsch.jpg|thumb|Talkessel bei Gletsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Aare#Gletsch|Aare-Route]]&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Grimselpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5622944|8.3613639|1763|Gletsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/furkapass/#Ulrichen Beschreibung Gletsch-Furkapass auf quaeldich.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gletsch ist eigentlich nur eine Ansammlung von zwei, drei Hotels und einer Museumsbahn-Haltestelle. Trotzdem ist hier High-Life mit Touristen aus aller Welt, kein Wunder ob des Zusammentreffens zweier spektakulärer Pass-Straßen. Links über unseren Köpfen stapeln sich die Serpentinen des Grimsels, und vor uns liegt der längliche Talschluss des Furka. Gut zu erkennen ist vorne links die vegetationsfreie Zone, wo noch vor 100 Jahren der Rhônegletscher ins Tal floss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Gletscher.jpg|thumb|Der Rhônegletscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar also, dass die Straße auf dem rechten Talhang an Höhe gewinnt, auf die ersten drei Spitzkehren folgt eine lange Gerade, bis man nach 5&amp;amp;nbsp;km nochmals die Bahn kreuzt, die bald darauf im Tunnel verschwindet. Bis hierhin hat man seit Gletsch 300&amp;amp;nbsp;m Höhe gewonnen, was einer gleichmäßigen Steigung von 6&amp;amp;nbsp;% entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt erklimmt die Straße in weitgezogenen Serpentinen den Steilhang, wobei die Steigung auf 8&amp;amp;nbsp;% zunimmt. In der fünften Spitzkehre ist das Hotel&lt;br /&gt;
'''Belvédère''', von dem aus man den '''Rhônegletscher''' besuchen kann. Für einen Obolus von 7&amp;amp;nbsp;CHF (Stand 2011) erhält man Zugang zu jenem und der Eisgrotte, einem etwa 100&amp;amp;nbsp;m langen gehauenen Tunnel im Gletscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegebenfalls frisch ausgeruht nimmt man bei nachlassender Steigung die letzten 2,5&amp;amp;nbsp;km bis zum Pass in Angriff. Die letzten und besten Aussichten über den Talkessel samt Grimselstraße hat man jedoch schon ca. 1&amp;amp;nbsp;km vor der Passhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|10,4|302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Furkapass ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Belvedere.jpg|thumb|Aussicht vom Belvédère]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Am Furkapass herrscht in der Regel von '''Oktober bis Mai Wintersperre''', siehe auch [http://www.ur.ch/de/bd/aft/aktuelle-passsituation-m2095 Urner Verkehrsinfo mit Daten der letzten Jahre].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.572837|8.415381|2436|Passhöhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Passhöhe hat keine so spektakulären Aussichten wie zuvor, dafür wenigstens ein riesiges Goethe-Zitat. Etwas deprimierend wirken nur die zum Teil geschlossenen Hotels aus der Belle Epoque. Die Abfahrt verläuft auf den ersten Kilometern geradeaus an der linken Talflanke. Am Hotel Galenstock eröffnen sich Blicke ins Urserental, dem die Straße ab hier in weiten Serpentinen entgegenstrebt. Vor der sechsten Kehre nach dem Hotel erinnert eine Gedenktafel an die Dreharbeiten zum James-Bond-Film &amp;quot;Goldfinger&amp;quot;, zu dem auf diesen Kehren einige Verfolgungsszenen gedreht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,2|314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5986445|8.5020084|1547|Realp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realp ist eine kleine Siedlung am Fuß des Passes. Das Gefälle auf der teils schnurgeraden Landstraße ist nur noch gering ausgeprägt. Ohne weitere Schnörkel erreicht man Hospental. Endpunkt des Furka-Basistunnels und der Dampfbahn Furka-Bergstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,5|319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospental ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhein-Andermatt.jpg|thumb|Andermatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Nord-Süd-Route]] Richtung Süden bzw. Abzweig zum Gotthardpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.6175473|8.5664931|1502|Hospental}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel trifft man die von rechts kommende Straße zum Gotthardpass. Wenn man es nicht eilig hat. lohnt der links der Straße gelegene Ortskern einen Abstecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landstraße nach Andermatt ist anfangs recht breit mit scheinbarem Schnellstraßencharakter, verengt sich aber bald wieder auf zwei Spuren. Nach ca. 1,5 km verlässt man die Landstraße nach rechts Richtung Andermatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,3|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andermatt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Andermatt]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhein#Andermatt|Rhein-Route]] (Schweizer Veloland Route Nr. 2)&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Nord-Süd-Route]] Richtung Norden bzw. Abzweig zur Schöllenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.634712|8.596375|1451|Kreisel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track teilweise verifiziert|[http://map.veloland.ch Veloland Schweiz]}}&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juni 2016 | [[Benutzer:Hans Howald|Hans Howald]] | Andermatt-Genf mit dem 1Rad https://youtu.be/3CYFckZBVik }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juli 2011 | [[Benutzer:StefanS|StefanS]] | Genf-Andermatt mit gelegentlichen Abweichungen }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| 2009 | [[Benutzer:Mille1|Mille1]] | Mörel-Ernen }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.veloland.ch/de/routen/route-01.html Rhone-Route auf veloland.ch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Rhone-Route Rhone-Route auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss-Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptnetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone&amp;diff=95979</id>
		<title>Rhone</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone&amp;diff=95979"/>
		<updated>2017-07-13T14:43:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: /* GPS-Tracks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = ViaRhôna&lt;br /&gt;
| Logo = Rhone-FR-EV17.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 596&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 1459&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 1843&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;44.557000&amp;quot; lon=&amp;quot;4.250132&amp;quot; zoom=&amp;quot;6&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel stellt eine Routenempfehlung von Genf entlang der Rhône zum Mittelmeer dar. Unterhalb von Viviers ist sie vorerst noch nicht richtig ausgearbeitet. Ganz allgemein ist sie noch '''mit Vorsicht zu genießen''' (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz gibt es schon seit längerer Zeit die sogenannte '''[[Rhone-Route]]''', die Route Nr. 1 des [[Veloland Schweiz]]. Diese führt von Andermatt nach Genf und weiter zur französischen Grenze. Dieser letzte, 25 km lange Abschnitt von Genf zur Grenze ist in der untenstehenden Routenempfehlung enthalten. Die Radwege entlang der Rhône in beiden Ländern werden auch unter Bezeichnung '''Eurovelo 17''' geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Rest der Route ist in Frankreich, und zwar in den Regionen [[Rhône-Alpes]] und [[Provence-Alpes-Côte d'Azur]]. Unter dem Projektnamen '''ViaRhôna''' wird zur Zeit der Aufbau einer durchgehenden touristischen Radroute betrieben, der mit Stand 2012 etwa zur Hälfte abgeschlossen ist. Die untenstehende Routenempfehlung folgt dieser Route, soweit dies möglich und sinnvoll ist, für die übrigen Abschnitte werden Verbindungen über Landstraßen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ein kleiner Teil der Route im mittleren Abschnitt zwischen Lyon und Viviers konnte bislang getestet werden. Die übrigen Streckenangaben sind nach Straßenkarte, nach Angaben der [http://www.eptb-rhone.fr/118-viarhona.htm ViaRhôna]-Webseite und anderen Angaben im Netz zusammengestellt, eine Garantie für die Richtungkeit besteht daher nicht. Außerdem ändert sich die Streckenführung zur Zeit jedes Jahr, so dass die untenstehende Beschreibung nur eine Momentaufnahme darstellen kann. '''Aktualisierungen und Erfahrungsberichte zum weiteren Ausbau dieses Artikels sind ausdrücklich erwünscht.''' Manche der untenstehenden Beschreibungen (insbesondere im Abschnitt Genf - Lyon) wurden ohne eigene Anschauung verfasst, sind daher kursorisch und geben lediglich allgemeine Hinweise.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier allgemeine Hinweise zum Radweg wie Streckenführung, Wegequalität, Art der Beschilderung, Anreisemöglichkeiten etc. schreiben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhone-Route#Genf|Schweizer Rhone-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.210108|6.143558|385|Hauptbahnhof Genf-Cornavin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ungetestet von hier bis Lyon:) Von Genf bis zur Schweizer Grenze folgt man der Rhone-Route Richtung französische Grenze. Es ist mit wenigstens zwei Steigungen von 50-70&amp;amp;nbsp;Hm zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|26,5|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grenze Schweiz/Frankreich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.133704|5.977606|432|Grenze Schweiz / Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegführung auf Landstraßen mit Radwegweisung durch die Hügellandschaft oberhalb der Rhône bis Seyssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|33,1|60}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seyssel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.957434|5.834223|257|Seyssel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Radweg am Fluss bis zur Einmündung des Nebenflusses Fier, dann Landstraße bis Serrières, auf Feldwegen zur Brücke gegenüber Culoz (Bahnhof am anderen Ufer), Radweg durch Wald und Feld bis Chanaz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|21,0|81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chanaz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.811429|5.789674|231|Chanaz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route folgt in diesem Abschnitt dem Rhône-Seitenkanal. Radweg am Ostufer bis Les Mûres, dann am West-/Nordufer vorbei an Belley bis zum Weiler Les Écassas, wieder am Ostufer bis Höhe Virignin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|18,5|99}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Virignin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.715982|5.710962|229|Virignin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich von Virignin vereinigen sich die Rhône und ihr Seitenkanal, der Bau einer Brücke für den Radweg ist geplant, aber 2012 noch nicht durchgeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorläufig Virignin durchqueren, die bestehende Straßenbrücke queren und am Südufer der Rhône wieder zurück zum Kanal. Weiter ausgewiesener Radweg am Kanal, bei Cuchet ans Nordufer des Kanals wechseln, der hier wieder separat verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|20,9|120}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== La Bruyère ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.641378|5.625724|235|La Bruyère}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei La Bruyère wendet sich die Rhône nach Norden. Die Brücke queren und am linken (westlichen) Kanalufer weiter, nach einigen Kilometern wieder Uferwechsel an einer Schleuse. Weiter bis Évieux, kleine Landstraße nach La Sauze, weiter Radweg am Ufer bis Le Port-de-Groslée.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,6|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Le Port-de-Groslée ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.713283|5.549272|207|Le Port-de-Groslée}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier vorerst Ende der ausgebauten Strecke, eine vorläufige und sehr umwegige Route führt über Morestel (10 km vom Fluss entfernt!) und trifft erst bei Sault-Brénaz wieder auf die Rhône. Der hier dargestellte Track verläuft auf der direkten D19 am Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|19,7|152}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sault-Brénaz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.852143|5.414812|199|Sault-Brénaz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder Radweg am Fluss bis Lagnieu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,6|159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lagnieu ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.885083|5.347597|200|Lagnieu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wendet sich der Fluss wieder nach Süden, die eigentliche Radroute setzt erst 30&amp;amp;nbsp;km weiter kurz vor Lyon wieder ein. Hier ist eine Routenempfehlung anfangs über kleinere Landstraßen, dann über die D55, bei Jons trifft man wieder auf den Fluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|34,9|194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.809812|5.078094|200|Jons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am linken (südlichen) Ufer führt ein Radweg durch die Vororte von Lyon. Bei Meyrieux wechselt man ans Nordufer und durchquert lange Zeit den Parc de Miribel-Jonage, einen Landschaftspark, der uns fast bis ans Zentrum von Lyon führt. Ein Radweg am Ufer der Rhône führt in die Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|25,7|219}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lyon, Rhôneufer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Saone-Fourviere.jpg|thumb|Basilika von Fourvière]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Lyon.jpg|thumb|Blick über Lyon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Altstadt''' und Hügel von '''Fourvière''' rechts der Saône (Weltkulturerbe)&lt;br /&gt;
* '''Neustadt''' (Halbinsel zwischen Rhône und Saône)&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage:Lyon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss [[Saône#Lyon, Rhôneufer|entlang der Saône]] Richtung Mâcon/Chalon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.760961|4.840777|168|Pont Lafayette}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lyon kann man zunächst auf einem Radweg am Rhôneufer weiter fahren, der jedoch irgendwann im Parc de Gerland endet. Eine ausgewiesene Route setzt (Stand 2011) erst wieder hinter Givors ein, die folgende Routenbeschreibung ist daher als Empfehlung für die Überbrückung zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, den Weg am Rhôneufer schon vor dem Parc de Gerland zu verlassen. Die letzte Brücke vor dem Zusammenfluss von Rhône und Saône heißt Pont Pasteur. Nach deren Unterquerung nutzt man gleich die erste Gelegenheit, um vom Uferweg nach links abzubiegen. Dann geradeaus auf der vierspurigen Avenue Debourg, teilweise mit Radstreifen oder gar Hochbordradweg. Nach etwa 2&amp;amp;nbsp;km kommt eine größere Eisenbahnunterführung, dann noch weiter geradeaus bis zur nächsten größeren Kreuzung, dort rechts abbiegen (Wgw Autobahn / St-Fons).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jene Straße geradeausfahren, bis man eine Art Stadtautobahn unterquert und jenseits davon St-Fons erreicht. Dann lässt der Verkehr nach. Immer geradeaus durchquert man die Ortsmitte von St-Fons, bis sich die Vorfahrtsstraße anschickt, leicht nach links abzuzweigen und anzusteigen; an dieser Stelle fährt man weiter geradeaus in eine Nebenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleinere Straße führt bald außerorts zwischen Bäumen entlang, unterquert eine Eisenbahnlinie, dann eine Schnellstraße und landet schließlich in einem Gewerbegebiet von Feyzin. Weiter geradeaus, bis man endlich an eine T-Kreuzung kommt, hier rechts, dann in der Ortsmitte der Straße nach links folgen. An einem Kreisel halbrechts, am nächsten Kreisel links.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ist jetzt auf einer Straße, die parallel zur Autobahn verläuft und diese begleitet. Nicht schön, aber auch nicht schlimm. Nerven tut eher der wie immer verdreckte Radfahrstreifen. Nach etwa 8&amp;amp;nbsp;km unterquert man die Autobahn, durchquert dann einen Teil von Ternay und außerorts zwei schmale Bahnunterführungen. Unmittelbar nach der zweiten aufgepasst, unbedingt geradeausfahren (Wgw Chasse-sur-Rhône), der rechte Abzweig führt auf die Autobahn! Also geradeaus, die Autobahn unterqueren und am nächsten Kreisel geradeaus. Eine einspurige Hängebrücke mit wechselnder Ampelschaltung führt uns hinüber nach Givors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|25,2|245}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Givors ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.580709|4.778721|159|Givors}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Brücke links abbiegen und der Landstraße D386 folgen (Radfahrstreifen). Nach 1,5&amp;amp;nbsp;km vor einer Eisenbahnbrücke links abbiegen (Wgw Île de Bans). Für knapp 2&amp;amp;nbsp;km folgt man der Straße, die parallel zu den Schienen verläuft, bis sie nach einer Linkskurve auf einen Kreisel trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel beginnt wieder eine ausgebaute und ausgeschilderte Radroute, zunächst als straßenbegleitender Radweg, dann nach 2&amp;amp;nbsp;km separat am Ufer der Rhône bis nach Vienne. Der Weg ist neu und sehr gut asphaltiert. 2011 waren die Zugänge noch mit haarsträubenden Sperren versehen, die eine Benutzung erheblich erschwerten oder z.B. für Tandems, Anhänger ganz unmöglich machten. Nach [http://vie.a.velo.over-blog.com/article-via-rhona-givors-condrieu-fev-2012-99409647.html neueren Berichten] wurden diese wohl mittlerweile abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|10,4|255}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vienne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Vienne.jpg|thumb|Amphitheater von Vienne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Römische Ruinen''' (Archäologisches Museum, Tempel, Amphitheater)&lt;br /&gt;
* '''Altstadt''' mit Kathedrale&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vienne liegt eigentlich am linken Ufer, der Ort am rechten Ufer heißt St-Romain-en-Gal, in letzterem befindet sich auch das Archäologische Museum, direkt an der Route. Eine Straßenbrücke und etwas weiter flussabwärts eine Fußgängerbrücke führen nach Vienne hinüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.525466|4.869010|153|Vienne}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radroute führt weiter am rechten Ufer. Anfangs hält man sich direkt am Fluss, bei der Autobahnbrücke fährt man rechts versetzt und hat jetzt einen Graben zwischen sich und dem Flussdeich. Gut 1&amp;amp;nbsp;km nach der Brücke rechts (Wegweisung war hier 2011 nicht eindeutig, nicht bis zur Brücke durchfahren!) und dann vor der Eisenbahn links. Wieder am Fluss entlang kommt man nach Ampuis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ampuis war 2011 gar nichts ausgeschildert, man musste den Weg im Trial-and-Error-Verfahren finden: An einer unübersichtlichen(!) T-Kreuzung am Ortsrand rechts, dann am Stoppschild links, gleich halbrechts. Auf einem asphaltierten Wirtschaftsweg ist man bald wieder parallel zur Bahn unterwegs und kommt an eine T-Kreuzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-IleBeurre.jpg|thumb|Schikane in jedem Sinn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Achtung:''' Der jetzt folgende Abschnitt ist mit einigen der idiotischten Sperren versehen, die der Autor jemals gesehen hat. Nur frustrationstolerante Menschen sollten hier links fahren. Andere, und vor allem alle mit sperrigen Fahrrädern, unbedingt rechts über die Bahnlinie und auf der D386 nach Condrieu. Oder eine Flex mitführen. Warum, sehen wir gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mutigen jedenfalls, die links abgebogen sind, halten sich an der nächsten T-Kreuzung rechts und erreichen ein kleines Naturschutzgebiet, die Île du Beurre. Der Weg hier ist leicht geschottert, wichtiger aber ist das halbe Dutzend Schikanen und Sperren, die man hier auf nur einem Kilometer errichtet hat ([http://www.dailymotion.com/video/xszemv_viarhona-dans-l-ile-du-beurre_fun?search_algo=2 Video zur Veranschaulichung] - und das ist nur eine davon!). Es ist wirklich unglaublich, welche Mühe man sich gegeben hat, einen aufwändig errichteten Weg wieder unbenutzbar zu machen. Das Wort &amp;quot;Realsatire&amp;quot; reicht nicht aus, um diese Stelle adäquat zu beschreiben. Wohlgemerkt, Fußgänger und Radfahrer sind eh schon getrennt... Ach ja, Vögel beobachten kann man hier auch, das beruhigt vielleicht wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Île de Beurre geht es am Ufer weiter zum nächsten Ort Condrieu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,6|268}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Condrieu ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.457885|4.768750|146|Condrieu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Condrieu entlang der Uferstraße. Vor dem kleinen Hafenbecken weicht man ein kurzes Stück auf die Hauptstraße aus und kehrt wieder zurück zum Ufer. Außerorts beginnt ein Radweg, anfangs zwischen Fluss und Hauptstraße eingeklemmt, dann sehr ruhig auf einer Flussinsel entlang. Dieses Stück ist sehr schön zu fahren, ohne Probleme geht es nach Chavanay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,7|274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chavanay ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.414053|4.737579|144|Chavanay}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Chavanay.jpg|thumb|Radweg bei Chavanay]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Chavanay genauso weiter, nur dass man rechts des Grabens fährt, der die &amp;quot;Insel&amp;quot; begrenzt. Auf Höhe von St-Pierre-de-Bœuf teilt sich die Rhône in zwei Arme, die eine große, langgestreckte Insel umschließen. Vor der Brücke, die auf die Insel führt, ist ein Rastplatz direkt am Wegesrand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Insel führt die Route auf einem straßenbegleitenden Zweirichtungsradweg neben einer ziemlich ruhigen Straße. Der Radweg ist immer wieder mit Holzpfosten garniert, wahrscheinlich als Aufmerksamkeitstest. Nach fünf Kilometern stur geradeaus unterquert man eine Brücke, dann geht es ohne begleitende Straße weiter. Wahrscheinlich könnte man so geradeaus bis zum Ende der Insel fahren, aber die Ausschilderung knickt irgendwann rechts ab und führt in den Ort Sablons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,8|288}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sablons ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.318936|4.768451|138|Sablons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sablons befindet sich am Westufer der großen Insel und ist deren einziger Ort. Man fährt auf einer ruhigen Straße am Ufer entlang. Außerorts knickt rechts ein Radweg ab, führt durch ein Wäldchen und trifft auf eine Brücke, die uns am Ostufer aufs &amp;quot;Festland&amp;quot; bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach besagter Brücke noch 300&amp;amp;nbsp;m weiter, bis man einen kleinen Bach überquert, dann gleich rechts und nochmal rechts auf einen Radweg. Hier beginnt ein sehr schöner Abschnitt des Wegs, der bei gutem Belag immer flach am Ufer entlang führt. Dabei erreicht man das Département Drôme, das uns für die nächsten ca. 130&amp;amp;nbsp;km begleiten wird. Vorbei an St-Rambert-d'Albon geht es am Ufer entlang, später ein kurzes Stück auf kleiner Landstraße, aber am Ortseingang von Andancette wieder rechts ans Rhône-Ufer mit schönem Blick über den Fluss und die Berge der Ardèche auf der anderen Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,3|299}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andancette ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Andance.jpg|thumb|Rhône bei Andancette]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.242153|4.802633|132|Andancette}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radroute führt unter der Brücke nach Andance hindurch. Ein Altarm am Ortsrand zwingt uns zu einem kleinen Umweg, ansonsten geht es anstandslos immer am Ufer weiter nach St-Vallier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,6|307}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St-Vallier ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Travaux en cours.jpg|miniatur|Hinweis zu den Bauarbeiten im März 2014]]&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.184349|4.813691|133|St-Vallier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In St-Vallier wechselt die Radroute wieder auf die Westseite. Das Teilstück von St-Vallier bis Tournon soll seit Anfang 2015 fertiggestellt sein ([http://www.francevelotourisme.com/contenus/actualites/nouveaux-amenagements-sur-litineraire-viarhona-en-ardeche Quelle]). Mit Stand März 2014 waren die Radwege noch im Bau, aber grundsätzlich schon befahrbar. Schilder am Wegesrand wiesen auf die Bauarbeiten hin und man musste tatsächlich an einer Stelle absteigen, und das Fahrrad ca. 30 cm hochheben, weil die Rampe zu einer Brücke noch fehlte. Ansonsten war der geschotterte Weg schon gut befahrbar. Erst kurz vor Tournon kehrt man wegen der Einmündung des Flusses Doux wieder auf die N7 zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,2|324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tournon-sur-Rhône ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Tain2.jpg|thumb|Tain-l'Hermitage]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Tain.jpg|thumb|Fahrradsperre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städte Tournon-sur-Rhône und Tain-l'Hermitage bilden ein Zwillingspaar zu beiden Seiten der Rhône, wobei Tournon durch seine Altstadt und Tain durch seine Weinberge hervorsticht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|45.067788|4.834551|123|Tournon-sur-Rhône}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schöne Hängebrücke für Fußgänger und Radfahrer verbindet die beiden Altstädte und führt hinüber nach Tain. Auf der anderen Seite ist wieder einmal eine dieser selten dämlichen Radfahr-Behinderungseinrichtungen installiert (siehe Foto). Alternativ kann man die Straßenbrücke weiter südlich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter geht es auf der Uferpromenade von Tain, die man sich bald mit Fußgängern teilt. Außerorts mündet diese in einen Kiesweg auf dem Flussdeich, der etwas monoton bis Pont de l'Isère führt. Alternativ kann man mit der ziemlich verkehrsarmen, parallel verlaufenden D758, später D220 vorliebnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,4|336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pont de l'Isère ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an den Isère-Radweg, beginnt am südlichen Ende der Brücke. Siehe [[Rhône-Alpes#Isère|Bemerkungen hierzu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.995185|4.868968|115|Pont de l'Isère}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Pont-de-l'Isère ist der Uferweg wieder asphaltiert. Eine neugebaute Brücke für Radfahrer führt über die Mündung der Isère in die Rhône. Nach weiteren 2,5&amp;amp;nbsp;km wird der Asphalt am Uferweg durch Schotter abgelöst, die Wegweisung zeigt nach links vom Ufer weg, es soll wohl ein Firmengelände am Ufer umgangen werden. Nach 2&amp;amp;nbsp;km auf straßenbegleitenden Radwegen kommt man zurück ans Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch diesmal währt der Weg nicht lang, auf Höhe von Bourg-lès-Valence endet der Asphalt wieder mal, und es geht links nach Bourg hinein. Die Ausschilderung macht sich hier rar: Links um den Parkplatz rum, an einer Ampelkreuzung über die Hauptstraße, gleicht rechts und geradeaus bis zu einem Platz mit Grünfläche in der Mitte. Hier halblinks gemäß Wegweisung &amp;quot;Valence&amp;quot;. Die Straße steigt bald etwas an, am nächsten Kreisel links Richtung &amp;quot;Centre Ville&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,4|345}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Valence ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Valence.jpg|thumb|Musikpavillon in Valence]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Altstadt''' mit Kathedrale, Maison des Têtes, Pendentif&lt;br /&gt;
* Kulinarische Spezialität: Ravioli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.935388|4.893266|130|Valence}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ist jetzt auf dem Altstadtring von Valence, auf dem man die Altstadt außen umrundet, oder man biegt am nächsten Kreisel rechts ab und durchquert die Gassen der Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ungetester Abschnitt:) Vom Champ de Mars, einem Prachtplatz am Südrand der Altstadt, führt die Route wohl über die Avenue de la Comète zum Fluss hinab. Am Flussufer geht es bis zur Pont des Lônes südlich von Valence.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,9|350}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Portes-lès-Valence ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.907459|4.869602|108|Portes-lès-Valence}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Portes-lès-Valence bis La Voulte-sur-Rhône gibt es je eine Variante an beiden Ufern, wobei die rechtsufrige (im Département Ardèche) seit 2015 fertig sein soll ([http://www.francevelotourisme.com/contenus/actualites/nouveaux-amenagements-sur-litineraire-viarhona-en-ardeche Quelle]). Der rechtsufrige Weg macht einen großen Umweg an der Einmündung des Eyrieux, die man abkürzen kann. An der Stelle besteht auch eine Anbindung ins Tal des Eyrieux, der tief in die Bergwelt der Ardèche hineinführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier beschrieben ist die linksufrige Variante im Département Drôme, nach Angaben von [http://www.af3v.org/-Fiche-VVV-.html?voie=237# af3v.org] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu vor der Brücke links abbiegen, vom Fluss weg. Eine kleinere Straße überqueren und weiter auf dem Radweg, der später straßenbegleitend wird. An einem Kreisel rechts abbiegen, wobei der Radweg links der Straße verläuft und eine Schnellstraße unterquert. An der nächsten Querstraße weiter dem Radweg folgen, an einem Hotel vorbei und durch eine weitere Unterführung. Vor der nächsten Querstraße biegt der Radweg links ab; hier nicht mehr dem Radweg folgen, sondern der nach Süden führenden Querstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(getesteter Abschnitt) Der Straße jetzt immer geradeaus folgen. Diese führt zwischen Eisenbahn und Autobahn durch ein Industriegebiet Richtung Süden, aber mit relativ wenig Verkehr. Nach Kreuzung mit einer etwas größeren Straße kommt man in eine Siedlung und trifft irgendwann auf deren Hauptstraße. Wegen eines seltsamen Straßenteilers kann man hier nur indirekt links abbiegen. Schon nach knapp 100&amp;amp;nbsp;m, noch vor der Eisenbahn, wieder rechts in eine Wohnstraße (Rue Paul Vaillaint-Couturier).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ungetester Abschnitt) Die Straße führt aus dem Ort raus, unterquert irgendwann die Autobahn und führt dann im Zickzack durch die Felder, Details siehe Track. Irgendwann landet man am Ufer der Rhône an der Brücke nach La Voulte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|19,3|369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== La Voulte-sur-Rhône ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort La Voulte selbst liegt am rechten Ufer und wird von unserer Route normalerweise nicht berührt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.798871|4.785706|94|La Voulte-sur-Rhône}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(ungetestet) Zwischen La Voulte und Le Pouzin gibt es seit 2012 einen Radweg am linken (östlichen) Ufer mit einer neugebauten Brücke über die Mündung der Drôme, die den vorher nötigen Umweg auf der N7 über Loriol erspart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,0|375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Le Pouzin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gerbier-Rhone.jpg|thumb|Die Rhône bei Le Pouzin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss Richtung [[Gerbier de Jonc#Le Pouzin|Mont Gerbier de Jonc]], zu den Quellen der Loire&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Le Pouzin liegt eigentlich am rechten Ufer, während die Route am linken Ufer entlang führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.756226|4.757150|90|Le Pouzin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Pouzin bis Montélimar soll seit 2015 ein Weg am rechten Ufer bestehen ([http://www.francevelotourisme.com/contenus/actualites/nouveaux-amenagements-sur-litineraire-viarhona-en-ardeche Quelle]). Da dieser Weg noch nicht getestet werden konnte, hier eine getestete Alternativroute am linken Ufer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geradeaus über die viel befahrene D104 auf eine kleine Straße, im Grunde ein Wirtschaftsweg, der einige Bauernhöfe verbindet und kilometerlang geradeaus führt. Nach etwa 6&amp;amp;nbsp;km teilt sich die Straße: geradeaus nach Saulce, halbrechts zur &amp;quot;Centrale Hydro-Électrique&amp;quot;, wir folgen letzterem Wegweiser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das völlig ruhig Sträßlein führt durch ein Wäldchen, parallel und mit wechselndem Abstand zur Autobahn. Nach ca. 4&amp;amp;nbsp;km erreicht man die Zentrale des besagten Wasserkraftwerks, dort am Stoppschild links. Der Straße folgen, die nach anderthalb Kilometern in Les Tourettes auf die N7 trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die N7 ist recht stark befahren. Außerorts kann man ggfs. den breiten Seitenstreifen nutzen. Nach 2&amp;amp;nbsp;km erreicht man den Ort La Coucourde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,7|389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== La Coucourde ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.646844|4.781328|96|La Coucourde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen La Coucourde und Montélimar durchquert die Rhône einen Engpass, am linken Ufer gibt es nur die N7 und die Eisenbahn. Unsere Route weicht daher in ein paralleles Tal aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In La Coucourde links abbiegen auf die D74 (Wgw Sauzet). Es geht ganz leicht bergan (20&amp;amp;nbsp;Hm). Kurz nach dem Weiler Lapra geht es rechts in eine unbeschilderte Straße rein (Route de la Combe). Dies ist eine sehr kleine Straße, die auf der rechten Talseite ein paar Weiler verbindet. Nach einigen Kilometern beschreibt sie eine langgezogene Rechtskurve und führt nach Savasse. Auf einer Anhöhe hinter Savasse ist eine Kreuzung, hier links auf die D865 Richtung Montélimar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,9|401}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Montélimar ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Montelimar.jpg|thumb|Stadttor in Montélimar]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Château des Adhémar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.561045|4.752752|87|Montélimar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Montélimar der Hauptstraße folgen Richtung Stadtmitte, bis man ein Stadttor bzw. eine Art Triumphbogen vor sich hat. Hier folgt man der nach rechts abknickenden Straße auf den alleeartigen Altstadtring. Von diesem nach 700&amp;amp;nbsp;m rechts abbiegen (Wgw Aubenas). Die Eisenbahn unterqueren, später an einem Kreisel geradeaus (Wgw Le Plan). Kurz danach einem links abzweigenden Radweg folgen, der eine Schnellstraße unterquert. Weiter geradeaus der Hauptstraße folgen, bis diese die Rhône überquert (Radfahrstreifen auf der Brücke).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jenseits der Brücke am Ortsschild &amp;quot;Les Travailleurs&amp;quot; links von der Hauptstraße abzweigen. Links auf einen Parkplatz einbiegen, hier findet man wieder einen ausgeschilderten Radweg. Dieser führt, prima asphaltiert, durch ein Feuchtgebiet in Flussnähe. Nach etwa 4,5&amp;amp;nbsp;km findet der Weg auf eine kleine Straße zurück, und es geht links über ein Stauwehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel halbrechts Richtung Châteaufneuf-du-Rhône. Nach 500&amp;amp;nbsp;m überquert man einen Bach, hier knickt ein neuer Radwegabschnitt nach rechts ab. Dieser führt uns bis zur Brücke zwischen Châteauneuf und Viviers, die man überquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|14,5|415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Viviers ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Viviers.jpg|thumb|Viviers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Altstadt mit '''Kathedrale''', ehemalige Hauptstadt der Provinz Vivarais&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Viviers ist der Track noch nicht weiter ausgearbeitet, '''Mithilfe willkommen!'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 soll es einen rechtsufrigen Radweg bis Bourg-St-Andéol geben ([http://www.francevelotourisme.com/contenus/actualites/nouveaux-amenagements-sur-litineraire-viarhona-en-ardeche Quelle]). Laut den dortigen Angaben benutzt dieser ab Viviers zunächst die D86. Dies ist eine überraschende Wahl, denn bereits jetzt besteht ein wesentlich ruhigerer Weg: Dazu unterhalb der Altstadt in die kleine Straße mit Wegweiser Déchetterie bzw. Île des Perriers einbiegen. Nach 2,5 km in der Nähe des Flusses trifft man auf den offiziellen Weg (ungetestet ab der Brücke nach Donzère). Jenseits von Bourg-St-Andéol soll der Weg noch weitergehen bis Pont-St-Esprit, wo die ViaRhôna zur Zeit aufhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|44.481019|4.692877|65|Viviers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|80,1|495}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Avignon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.95261|4.79618|21|Rhone-Insel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|26,4|522}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tarascon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.80476|4.65477|9|Tarascon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,9|540}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arles ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.677498|4.624254|14|Arles}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|40,1|580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Salin-de-Giraud ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.41591|4.73742|2|Salin-de-Giraud}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|15,7|596}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Port-St-Louis ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|43.353621|4.878802|1|Port-St-Louis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track unverifiziert|OpenStreetMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juni 2017 | [[Benutzer:Hans Howald|Hans Howald]] | Genf-Tarascon mit dem 1Rad, dann Abzweigung nach Séte https://youtu.be/3CYFckZBVik }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Apr/Aug 2011 | [[Benutzer:StefanS|StefanS]] | Lyon-Valence und einige Abschnitte bis Viviers }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.viarhona.com/ Webseite ViaRhôna]&lt;br /&gt;
* http://www.viarhona.com/litineraire/viarhona-a-velo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiseberichte:&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:893704|Reisebericht 2012]] von Grüne Peperoni&lt;br /&gt;
* [http://vie.a.velo.over-blog.com/article-viarhona-du-8-au-20-juillet-2012-109225113.html Weiterer Reisebericht 2012] (auf Französisch)&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:717485|Forums-Thread]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fluss-Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone-Route&amp;diff=95978</id>
		<title>Rhone-Route</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Rhone-Route&amp;diff=95978"/>
		<updated>2017-07-13T14:35:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: /* GPS-Tracks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Rhone-Route&lt;br /&gt;
| Logo = Rhone-CH-EV17.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 323&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 3150&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 2040&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Rhone-Route (retour)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;46.376718&amp;quot; lon=&amp;quot;7.283411&amp;quot; zoom=&amp;quot;8&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rhone-Route ist die '''Nationale Route 1''' im [[Veloland Schweiz]] und fungiert zugleich als Schweizer Abschnitt der '''Eurovelo 17'''. Der hier beschriebene Abschnitt beginnt in Genf und führt am Nordufer des Genfersees entlang, folgt dann dem Fluss durchs Wallis bis hinauf zum Rhonegletscher am Furkapass, von da hinab nach Andermatt. Die Entfernung beträgt etwa 320&amp;amp;nbsp;km. Im unteren Bereich bis Siders/Sierre ist man im französischen Sprachgebiet unterwegs, ab Leuk im deutschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Rhone-Route gehört auch ein ca. 25&amp;amp;nbsp;langer Abschnitt von Genf bis zur französischen Grenze, dieser ist im Sinne einer praktischeren Benutzbarkeit im [[Rhône|Artikel zur französischen Rhône]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Veloland selbst stuft die Route als leicht ein, allerdings mit Ausnahme einiger nicht so leichter Stücke ;-) Tatsächlich ist die Route von Genf bis Brig ziemlich flach, mit Ausnahme eines vermeidbaren Ausflugs in die Weinberge des Lavaux (siehe [[#Cully|Cully]]). In Brig ändert sich das Bild, man bewältigt eine Talstufe bis Ernen, danach ist es je nach gewählter Route (s.u.) leicht stetig ansteigend oder anstrengend auf und ab. In Oberwald beginnt der Anstieg zum Furkapass, wo der Rhônegletscher den Ursprung des Flusses markiert. Die Abfahrt nach Andermatt, an der Reuss gelegen, dient innerhalb des Veloland-Systems dem Anschluss an andere Routen.&lt;br /&gt;
* Die Route verläuft teilweise auf kleinen Landstraßen und Wirtschaftswegen bzw. dem Rhone-Deich, es gibt aber auch längere Abschnitte auf größeren Straßen (meist Radstreifen). Die nicht-asphaltierten Abschnitte belaufen sich nach offiziellen Angaben auf 26 km.&lt;br /&gt;
* Die Strecke ist meistens gut beschildert, weswegen eine detaillierte Streckenbeschreibung hier entfallen kann; das Roadbook beschreibt stattdessen die allgemeine Streckencharakteristik.&lt;br /&gt;
* Der Abschnitt von Genf nach Lausanne zählt mit Sicherheit nicht zu den Highlights des Velolands. Da das Seeufer meist mit Schnellstraßen verbaut ist, verläuft die Route im Hinterland. Den Genfersee bekommt man kaum zu Gesicht, dafür eher uninteressante Speckgürtelgemeinden. Zwischen Lausanne und Vevey ist das Lavaux ein erster landschaftlicher Höhepunkt. Im Unterwallis verläuft die Route meistens auf dem Deich entlang der Rhône, wobei sich gelegentliche Ausflüge in die seitlich gelegenen Städtchen lohnen. Bis Brig ist das Tal breit, so dass man die Alpen zwar zu beiden Seiten hat, sie aber sonst kaum merkt. Dann aber verengt es sich, die Route steigt an, und die Bergfreunde kommen auf ihre Kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig|Es fehlen noch kleinere Abschnitte wie St-Prex &amp;amp;ndash; Morges sowie vor Vevey.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhône#Genf|ViaRhôna in Frankreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Genf.jpg|thumb|Fontäne Jet d'eau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2101078|6.1435579|391|Hauptbahnhof (Genf-Cornavin)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Genfer Bahnhof aus führt die Route nach Norden. Genf präsentiert sich nicht von seiner schönen Seite, überhaupt ist die Stadt so autovernarrt, dass sie in Deutschland liegen könnte. So hatte man die großartige Idee, das Seeufer mit einer autobahnähnlichen Schnellstraße zu schmücken, wo man sich auf einem Radstreifen entlang hangeln darf, möglichst ohne einer der Ausfahrten zum Opfer zu fallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb des Stadtgebiets hat man ein Einsehen und entlässt den Radler auf Ortsstraßen weiter landeinwärts, allerdings um den Preis, dass der Genfersee auf den nächsten 70 km quasi unsichtbar bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,8|9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versoix ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Genfersee.jpg|thumb|Genfersee]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2799543|6.1658460|389|Bhf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wegweiser machen sich teilweise rar. Eingangs von Versoix gelangt man an einen Bach, der eine Eisenbahn unterquert. Vor der Unterführung ist eine Holzbrücke über den Bach. Nur ein Wander-Wegweiser zeigt über die Brücke, in Wirklichkeit soll der Radler aber dasselbe tun, erst 100 m später unterquert man die Bahn und hält sich rechts parallel davon. Später geht es verschnörkelt wieder über die Bahn, auf straßenbegleitendem Radweg verlässt man den Ort, jener setzt sich außerorts an einem Kreisel rechts fort. Mit der Kantonsgrenze Genf/Waadt endet der Spuk, und man fährt wieder auf der Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tannay an einem Kreisel rechts (ausgeschildert). Ca. 1,7 km später kommt man an eine kleine Kreuzung. Hier kann man rechts die Eisenbahn unterqueren und einen Abstecher ins Städtli von '''Coppet''' machen. Ansonsten geht es geradeaus weiter, Founex durchquerend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Céligny links abbiegen und bergauf (40&amp;amp;nbsp;Hm). Im nächsten Ort, Crans-près-Céligny, biegt die Route nach links ab und macht einen Umweg. Bleibt man geradeaus auf der kleinen Ortsverbindungsstraße, so trifft man nach knapp 2&amp;amp;nbsp;km wieder auf die Route und biegt rechts auf einen Wirtschaftsweg ab. Auf jenem Wirtschaftsweg geradeaus halten (Wegweisung teilweise uneindeutig). Der Asphalt wird grob mit einigen Bremsschwellen. An der Eisenbahn links ab auf einen schmalen Weg, teilweise geschottert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,9|26}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nyon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Nyon.jpg|thumb|Cäsar war hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Oberstadt''' mit '''Château'''&lt;br /&gt;
* '''Römisches Museum und Ruinen'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Jura-Route#Nyon|Jura-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3831|6.23484|400|Bhf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route hält sich parallel zur Bahn; für einen Besuch der Altstadt hält man sich am Besten kurz vorm Bahnhof rechts. Nach zweimaliger Querung der Bahn verlässt man die Stadt auf einem Wirtschaftsweg. Später auf kleiner Landstraße nach Gland, das man geradeaus durchquert. Außerorts wieder ein Wirtschaftsweg bzw. kleine Straßen. Man hält sich zunächst immer geradeaus, d.h. rechts der Autobahn, auch an einem Mövenpick-Lager, wo die Wegweisung nicht eindeutig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Wäldchen ist der Weg zu Ende, die Route geht nach links. ''Nicht versuchen'', rechts nach Rolle abzukürzen, der Weg endet im Nichts. Also links die Autobahn queren, dann scharf rechts und weiter im Zickzack übers Feld (asphaltierte Wirtschaftswege) nach Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|15,4|41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Rolle.jpg|thumb|Schloss Rolle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Château'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4616008|6.3372942|393|Rolle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rolle lohnt es sich, zum See hinunterzufahren und dem Städtchen mit seiner Burg einen Besuch abzustatten. Der Abschnitt von hier nach St-Prex ist noch ungetestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,3|52}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St-Prex ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-StPrex.jpg|thumb|Saint-Prex]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Städtli'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4799879|6.4593042|379|St-Prex}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route führt unmittelbar an der am Seeufer gelegenen Altstadt vorbei. Dann quert sie die Hauptstraße und führt mit einer Steigung (30&amp;amp;nbsp;Hm) ins Hinterland, um wieder nach Morges abzufallen. Man kann stattdessen auch auf der Hauptstraße abkürzen, die zwar belebt, aber unproblematisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,3|59}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Morges ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burg''' und '''Altstadt'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5076313|6.4965709|375|Morges}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route durchquert die Altstadt und geht auf der Hauptstraße weiter, in den Außenbezirken mit Radstreifen auf der Fahrbahn. In Préverenges biegt die Route nach rechts und fällt zum Seeufer ab. Dort geht es kurz durch ein schönes Auenwäldchen (unasphaltiert); auf einer engen Brücke überquert man die Mündung der Venoge. Eine Steigung von 30&amp;amp;nbsp;Hm führt nach St-Sulpice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,9|65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St-Sulpice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Mittelland-Route#St-Sulpice|Mittelland-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5117427|6.5493802|391|Rue du Centre / Chemin du Laviau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
St-Sulpice, eine größere Siedlung am Westrand von Lausanne, wird im Zickzack auf ruhigen Straßen durchquert. Außerhalb des Orts gelangt man an die Hauptstraße, wo sich rechterhand ein sehr breiter Fahrradstreifen für beide Richtungen befindet. Nach gut 1&amp;amp;nbsp;km, schon am Stadtrand von Lausanne, zweigt die Route wieder nach rechts ab und führt zunächst auf kleineren Straßen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,5|72}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lausanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:MR-Lausanne.jpg|thumb|&amp;quot;Radfahrer&amp;quot; im Olympischen Park]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Mittelland-Route#Lausanne|Mittelland-Route]], identischer Verlauf bis St-Sulpice&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5069389|6.6263639|381|Tourist-Info in Ouchy}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route besucht nicht das Stadtzentrum von Lausanne, welches auf einem Hügel rund 150&amp;amp;nbsp;Hm oberhalb des Genfersees liegt, sondern vielmehr das Hafenviertel Ouchy. Der letzte Abschnitt bis dorthin sind gut 1,5&amp;amp;nbsp;km auf einem Radweg entlang einer Hauptstraße, gemischt mit viel Fußgängerverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Passage von Lutry geht es zunächst so weiter. Ab Erreichen der Stadtgrenze wird es dann entspannter, man bewegt sich auf einer breiten, aber nicht übermäßig befahrenen Hauptstraße weiter (Radstreifen), durch Pully und Paudex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lutry weicht die Route von der Hauptstraße ab und führt durch die Gassen der Altstadt, um danach wieder zur Hauptstraße zu stoßen (weiter Radstreifen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierhin war die Route flach. Rund 1,5&amp;amp;nbsp;km hinter Lutry aber zweigt die Route nach links ab und unterquert die Eisenbahnlinie. Wer Steigungen ganz vermeiden will, nimmt diesen Abzweig nicht, sondern fährt geradeaus weiter auf der Hauptstraße, später rechts ab ins Zentrum von Cully. Wer hingegen der Route folgt, hat bis Cully auch noch nicht viel zu klettern, es geht nur ein wenig in die untersten Terassen der Weinberge (30&amp;amp;nbsp;Hm), vor Cully wieder bergab, einen Parkplatz queren, dann rechts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,7|81}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cully ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Lavaux.jpg|thumb|Weinberge bei Epesses]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4888664|6.7277591|393|Cully}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem die Kletterei genug war, hat hier nochmals Gelegenheit auszusteigen: die Eisenbahn unterqueren und nach der Altstadt von Cully weiter auf der Hauptstraße (Radstreifen bis Vevey).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route selbst zweigt vor der Eisenbahn links ab und beginnt nach kurzer Zeit einen steilen Anstieg in die Weinberge, 80&amp;amp;nbsp;Hm sind es zum Weinort Épesses. Die Plackerei wird mit einem wunderschönen Ausblick belohnt; überall Weinberge, ein Ausblick über den ganzen See, die Alpen auf der anderen Seite sowie die Öffnung des Rhonetals ins Wallis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Épesses geht es zunächst flach weiter, dann geht es leicht steigend auf einer Landstraße mit Seeblick. In einer Linkskurve geradeaus und bergab. ''Achtung: Nach 300&amp;amp;nbsp;m Gefälle geht es wohl links ab und bis Vevey weiter durch die Weinberge - der Autor hat diesen Wegweiser übersehen und ist bis Rivaz hinabgefahren, dann weiter auf der schon erwähnten Hauptstraße am Seeufer.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,0|93}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vevey ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Seen-Route#Vevey|Seen-Route]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4592275|6.8423448|378|Vevey}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortszentrum von Vevey geht es zur Strandpromenade und entlang dieser zum Nachbarort La Tour-de-Peilz mit dem Schweizerischen Spielemuseum. Dort auf die Hauptstraße und auf dieser - weitgehend innerorts - ins 5 km entfernte Montreux.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,0|100}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Montreux ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Chillon.jpg|thumb|Schloss Chillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4318331|6.9103336|386|Montreux}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Montreux bis Villeneuve weiter Hauptstraße. Montreux selbst ist ziemlich überlaufen, und zur Stoßzeit ist die Straße komplett durch den Autoverkehr blockiert. Auf halbem Weg zwischen Montreux bis Villeneuve entschädigt das sehr sehenswerte '''Schloss Chillon''' (direkt am Seeufer) für die Nerverei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,3|105}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Villeneuve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3938875|6.9218334|376|Villeneuve}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ortskern passieren und nach einer kleinen Brücke rechts von der Hauptstraße runter. Schlagartig breitet sich wohltuende Ruhe aus, man ist im Mündungsdelta der Rhône, und der Auenwald bildet einen netten Kontrast zu allem zuvor Gesehenen. Zwei sehr kurze Abschnitte sind unasphaltiert, einmal geht es - nachdem man einen Parkplatz gequert hat - etwas abenteuerlich auf schmalem Pfad durch ein Gebüsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,6|110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bouveret ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3841790|6.8711950|374|Bouveret}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Überquerung der Rhône gleich links. Man ist jetzt im Kanton Wallis, und für absehbare Zeit führt der Weg stets auf einem asphaltierten Dammweg entlang des Flusses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,0|121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aigle ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Aigle.jpg|thumb|Burg Aigle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burg Aigle'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an die Alpenpanorama-Route&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3126590|6.9326790|387|Aigle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe der Siedlung Illarsaz lohnt ein Abstecher über die Fußgängerbrücke ins 2&amp;amp;nbsp;km entfernte Aigle, wo eine Burg inmitten der Weinberge zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten immer weiter am rechten Rhône-Ufer bis Massongex, wo die Route kurzzeitig vom Ufer abweicht, um zwischen Eisenbahn und Landstraße den Engpass von St-Maurice zu queren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,5|133}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saint-Maurice ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Abteikirche, Festungsmuseum, Thermalbad (Lavey-les-Bains)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2198670|7.0040938|428|Saint-Maurice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In St-Maurice läuft die Route erst durch den Ortskern, außerhalb auf einer breiten, aber nicht stark befahrenen Landstraße (tlw. Randstreifen). Variante: Linksseitig der Rhone führt eine wenig befahrene Strasse am Thermalbad von Lavey-les-Bains vorbei. Bei nächsten Ort Évionnaz kehrt die Radroute wieder auf den Rhône-Damm zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,5|147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Martigny ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Martigny.jpg|thumb|Martigny]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Römische Hinterlassenschaften''', '''Bernhardinermuseum'''&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Martigny - Nizza#Martigny|Martigny - Nizza]] (Großer St. Bernhard)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.118894|7.067849|462|Kanalbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Höhe des Rhoneknies überquert die Route zweimal die Autobahn. Hier kann man einen Abstecher nach Martigny einlegen, das selbst nicht direkt an der Route liegt, sondern ca. 2&amp;amp;nbsp;km abseits. Wer dies tut und nicht auf demselben Weg zurückkehren will, kann stattdessen auf Wirtschaftswegen durch die Obstgärten am südlichen Talrand fahren (Einstieg beim Friedhof nähe Amphitheater) und kommt entweder bei Fully oder bei Saillon wieder zur Route zurück. Die Rhone-Route selbst wechselt kurz nach dem Rhoneknie die Seite und läuft am nördlichen Ufer bis Saillon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,0|158}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saillon ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Saillon.jpg|thumb|Saillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Burgruine''', '''Altstadt und Thermalbad'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.1606910|7.1894770|464|Saillon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saillon fällt durch seinen von Türmen gekrönten Burghügel schon von weitem auf. Ein Abstecher in den am Hang gelegenen Burgweiler kostet ca. 50&amp;amp;nbsp;Hm. Die Aussicht vom Burghügel offenbart den Charakter des mittleren Wallis als großes Weinbaugebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgeschilderte Route folgt weiter dem linken Rhône-Ufer, später eine Zeitlang einem Kanal zwischen Plantagen. Vor Sitten, wieder zurück am Fluss, sind zwei kurze Schotter-Abschnitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,9|175}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sitten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Sitten.jpg|thumb|Liegt nicht in Schottland, sondern in der Schweiz: Burg Tourbillon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Altstadt''' mit den Felsen Valère und Tourbillon&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2287020|7.3687920|490|Sitten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgewiesene Route führt vom Fluss zur Rückseite des Bahnhofs, den Weg in die jenseits davon gelegene Altstadt muss man sich selbst suchen. Danach wechselt die Route aufs rechte Ufer. Hier führt ein angenehm schattiger Weg schnurstracks entlang der Rhône, ohne weitere Zwischenstationen nach Siders, nur nach 13&amp;amp;nbsp;km ist einmal Uferwechsel angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|17,5|193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siders ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Siders.jpg|thumb|Rathaus von Siders]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.2938370|7.5365680|538|Siders}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerorts der kurvenreichen, aber gut ausgeschilderten Strecke folgen, die knapp am Stadtzentrum vorbeiführt. Am Stadtrand überquert man wieder den Fluss. An einem Kreisel soll man auf den linken(!) Radweg wechseln. Dafür den Kreisel zu benutzen, war den Planern wohl zu einfach und vor allem viel zu ungefährlich: Ein extra angelegter Tunnel und die sogleich folgende Querstraße bieten mehrere blinde Kurven und sorgen für den nötigen Kick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man ist jetzt im Pfynwald, der sich südlich der Rhône zwischen Siders und Leuk erstreckt und die deutsch-französische Sprachgrenze markiert. Wer sich darunter einen mythischen, finstren Tann vorstellt, den nie die welsche Zunge zu durchdringen vermocht' &amp;amp;ndash; der wird sich von der jetzt folgenden breiten Schnellstraße ziemlich ernüchtert sehen. Es handelt sich dabei um die unmittelbare Fortsetzung der A9, die bei Siders aufhört. Ein breiter und sogar halbwegs sauberer Radstreifen verhindert nicht, dass dieser Abschnitt laut und ätzend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,2|202}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leuk ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Leuk.jpg|thumb|Leuk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Schöner Ortskern'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3119994|7.6396865|630|Leuk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Route passiert nur den Ortsteil Susten, Leuk selber liegt 100&amp;amp;nbsp;m höher am anderen Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel in Susten ist die Ausschilderung unklar, am besten halbrechts in die Ortsmitte. Später kann man auf einem Wirtschaftsweg parallel zur Hauptstraße fahren, bevor man diese unterquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf findet man sich am nördlichen Rhôneufer wieder, wo die Route zwischen kleiner Landstraße, Wirtschaftswegen und teilweise geschottertem Uferweg hin- und herwechselt. Es bietet sich an, bis Raron die Wegweisung zu ignorieren und einfach der kleinen Landstraße zu folgen, auf der man viel besser voran kommt. Auf dem Friedhof in Raron ist der Lyriker Rainer Maria Rilke bestattet. Bei Raron wieder der Wegweisung folgen, die vor Visp noch zweimal das Ufer wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|22,7|225}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Visp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Visp.jpg|thumb|Visp]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig Richtung Saas Fee bzw. Zermatt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3031153|7.8708374|646|Visp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Visp liegt nicht direkt an der Route, sondern wird durch einen 2&amp;amp;nbsp;km langen Abstecher auf Höhe Baltschieder erschlossen. Nach dem Ort Lalden hat man eine etwas kuriose Verkehrssituation: Die Straße teilt sich, unsere Spur (Richtung Brig) verläuft auf einem Damm, während die Gegenspur links unterhalb davon verläuft. Nachteil dieses knapp 2&amp;amp;nbsp;km dauernden Arrangements ist der begrenzte Platz zum Überholen. Danach wechselt die Straße aufs rechte Ufer, und der breite Weg am linken Ufer ist dem nichtmotorisierten Verkehr vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,7|235}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brig ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Brig.jpg|thumb|Stockalperschloss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Stockalperschloss''' im Ortskern&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Simplonpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3202344|7.9830073|670|Brig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brig liegt südlich der Rhône, die Gemeinde Naters am Nordufer. Hier ist Schluss mit lustig, ein Schild kündigt das Ende der flachen Strecke an: Um 500&amp;amp;nbsp;m soll die Strecke auf den nächsten 18&amp;amp;nbsp;km steigen, davon mindestens 5&amp;amp;nbsp;km auf &amp;quot;sehr stark befahrener Hauptstraße&amp;quot;. Das Schild endet mit der Empfehlung, doch lieber die Bahn zu nehmen, anscheinend traut man seinen eigenen Routen nicht über den Weg. Ganz so schlimm ist es dann aber doch nicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ortsbereich von Naters läuft die Route zunächst noch auf einem Radweg entlang der Rhône. Ab dem Ortsrand geht es auf der Landstraße weiter. Einher geht dies mit einem Wechsel der Landschaft, das zuvor teilweise sehr breite Tal verengt sich zusehends. Die Steigung hält sich noch in Grenzen, auf 7&amp;amp;nbsp;km gewinnt man gerade mal 100&amp;amp;nbsp;Hm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Landstraße (der N19) handelt es sich um die Hauptverkehrsverbindung des obersten Wallis; als solche hat sie natürlich eine gewisse Verkehrsbedeutung. Gegenüber dem Abschnitt unterhalb von Brig ist der Verkehr jedoch schon merklich reduziert, die Straße nur ganz normal zweispurig ausgebaut. Das o.g. Schild übertreibt also ein wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,2|242}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Filet.jpg|thumb|Rhône-Engpass bei Filet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3590622|8.0505953|762|Filet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Doppelort Mörel-Filet muss man eine Entscheidung treffen über den weiteren Weg: weiter auf der Straße bleiben oder den Schildern folgen. Kurz gesagt, die Straße ist einfacher und kürzer, die ausgeschilderte Route umständlicher, dafür ruhiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgeschilderte Route (ungetestet bis Ernen) führt auf insgesamt 18 km auf der südlichen Talseite. Nach Mörel geht es rechts steil mit mehreren Kehren nach Pfäwi hinauf. Bis ca. 1&amp;amp;nbsp;km vor Oberndorf gehts es bergauf (+300&amp;amp;nbsp;Hm). Dann folgt eine kleine Abfahrt, um dann wieder steil anzusteigen. Bis Oberndorf bestens asphaltiert. Ab hier wird der Teer immer weniger, es folgen betonierte Fahrrinnen, zum Schluss nur noch Schotter. Beim höchsten Punkt kommt eine Kapelle. Ab hier gehts es wieder bergab (teilweise sehr steil) bis zur Römerbrücke. Ebenso steil wieder auf die andere Seite hinauf, bis man zur Straße nach Außerbinn gelangt. Landschaftlich toll, aber teilweise sehr anstrengend, vor allem, wenn man viel Gepäck dabei hat. Ich habe einiges geschoben, aber nicht bereut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist man endlich auf der Straße nach Ausserbinn angelangt, geht es eben und nach ein paar Kilometern auch abwärts dahin. Eine Erholung von den vielen Schotter- und Schiebepassagen. Bis Aragon/Chumma gehts problemlos dahin, ab da ist es ein Bergauf und Bergab. Der Belag wechselt öfters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für schnelles Vorwärtskommen ist die Straße unbedingt zu empfehlen. In diesem Fall hat man eine weitere Entscheidung zu fällen: Entweder man bleibt dort bis Oberwald, oder man benutzt sie nur, um das zuvor beschriebene schwierige Stück via Ausserbinn zu umgehen. Die folgende Beschreibung geht von letzterer Möglichkeit aus, der Weg auf der Straße erklärt sich ja von selbst. In Bergab-Richtung ist auf jeden Fall von Oberwald bis Naters die Straße vorzuziehen, da die ausgeschilderte Route zahlreiche Gegensteigungen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man bleibt also in Mörel-Filet auf der Straße, die zunächst mit mäßiger Steigung eine Engstelle des Tals passiert. Im folgenden Talkessel von Grengiols klettert die Straße dann an der linken Talseite bergauf, um die Sonnenterasse oberhalb der folgenden Schlucht zu erreichen, hier sind 1,5&amp;amp;nbsp;km mit 10% Steigung angesagt. Ein kleines Gefälle, bei dem man 50&amp;amp;nbsp;m Höhe verliert und den Ort Lax durchquert, schließt sich an. Etwa 600&amp;amp;nbsp;m nach dem Ortsende von Lax biegt man scharf rechts auf die Straße nach Ernen ein. Nach kurzer Abfahrt zur Rotten folgen 2&amp;amp;nbsp;km Steigung mit 10%. Auf dem Dorfplatz von Ernen stößt man wieder zur ausgeschilderten Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|18,5|260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Ernen.jpg|thumb|Da lacht der Krapfen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.3985426|8.1459014|1200|Ernen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ernen ist man im Hochtal des Goms angelangt. Bis Oberwald, wo der Anstieg zum Furkapass beginnt, sind es von hier 25&amp;amp;nbsp;km und nur noch 170&amp;amp;nbsp;m Höhenunterschied. Sieht einfach genug aus, aber der Weg abseits der Hauptstraße hat eine Menge giftige Stiche und Schotterpassagen, die den Weg lang werden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Ernen zunächst auf leicht ansteigender Straße bis Mühlebach. Hier gibt es die Möglichkeit, über die Hängebrücke &amp;quot;Goms-Bridge&amp;quot; die hier tiefe Rhone-Schlucht einfach zu überqueren und ab Fürgangen doch noch auf der N 19 weiter zu fahren. Ansonsten weiter bis Steinhaus. Dort über eine abenteuerlich wirkende Brücke, anschließend auf Schotterweg abfallend zum Fluss und ein kurzes Stück am rechten Ufer. Nach Querung einer Brücke kurz steil bergauf nach Niederwald (25&amp;amp;nbsp;Hm), hier Übergangsmöglichkeit zur Hauptstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten auf Schotter wieder zurück zum Fluss und ca. 3&amp;amp;nbsp;km leicht wellig am rechten Ufer, teilweise im Wald. An der Siedlung Bieligermatte geht es unvermittelt rechts den Hang hoch auf asphaltiertem Wirtschaftsweg (50&amp;amp;nbsp;Hm). Auf einem Waldweg wieder bergab, einen Zeltplatz passierend, dann weiter wellig auf Schotter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|13,0|273}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reckingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Goms.jpg|thumb|Rhone-Route im Goms]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4694594|8.2450451|1316|Reckingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab hier lässt es sich etwas flüssiger fahren, da die Strecke längere Zeit asphaltiert ist. Eine kleine Bodenwelle, dann flach am Flugplatz entlang. Später wieder Waldweg bis Ulrichen, ohne größere Steigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,1|280}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ulrichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Nufenenpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5054756|8.3102531|1347|Ulrichen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ulrichen links versetzt. Die ausgewiesene Route führt am rechten Ufer auf einem Schotterweg, während sich am linken Ufer ein prima asphaltierter Wirtschaftsweg befindet. In Obergesteln wechselt dann auch die Route dorthin und führt linksufrig weiter nach Oberwald. Der Weg wirkt aber so, als hätte man eine Schlaglochpiste mit einer dünnen Asphaltschicht übergossen. Es gibt viele Schlaglöcher. Bergauf mag es noch gehen, für die Talfahrt ist die Straße aber deutlich schneller, hat aber auch Lawinengalerien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|4,6|285}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberwald ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-DFB.jpg|thumb|Furka-Dampfbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.salite.ch/furka1.asp Höhenprofil der Steigung Oberwald-Furkapass]&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/grimselpass/#Ulrichen Beschreibung Oberwald-Gletsch auf quaeldich.de]&lt;br /&gt;
* [http://www.matterhorngotthardbahn.ch/de/angebote/autoverlad/furka/pages/default.aspx Autoverlad] Furka-Basistunnel (auch mit Fahrrad-Beförderung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5343716|8.3488515|1371|Brücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberwald ist der Ausgangspunkt der Straße zum Furka- bzw. Grimselpass, zum ersteren sind es von hier 1070&amp;amp;nbsp;m Steigung auf 16&amp;amp;nbsp;km. Als (wintersichere) Alternative zum Pass besteht hier die Möglichkeit, mit dem Zug durch den Furka-Basistunnel nach Realp zu gelangen. Im Ort ist, von der Gastrononie unterwegs abgesehen, auch die letzte Einkaufsmöglichkeit vor Andermatt. Hinter dem Ortsausgang beginnt die Steigung mit Werten von 6-7%, in gemächlichen Serpentinen zieht sich der Weg durch den Wald. Der Gasthof Rhonequelle trägt einen irreführenden Namen, denn selbstverständlich entsteht der Fluss viel weiter oben am Rhônegletscher. Dazu später mehr...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Gasthof beginnt ein zweiter Abschnitt; nach einem kurzen Felstunnel öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei auf die gewaltigen Serpentinen des Grimselpasses. Am linken Hang der Schlucht kriecht man diesen entgegen, die Steigung zieht etwas an auf 10%, und in ein paar engen, gewundenen Serpentinen wechselt man auf die rechte Talseite. Die Trasse der Furka-Dampfbahn verläuft neben der Straße, und mit etwas Glück passiert ein Zug, während man das kurze Flachstück vor Gletsch bewältigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,1|291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gletsch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Gletsch.jpg|thumb|Talkessel bei Gletsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Aare#Gletsch|Aare-Route]]&lt;br /&gt;
* Abzweig zum Grimselpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5622944|8.3613639|1763|Gletsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/furkapass/#Ulrichen Beschreibung Gletsch-Furkapass auf quaeldich.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gletsch ist eigentlich nur eine Ansammlung von zwei, drei Hotels und einer Museumsbahn-Haltestelle. Trotzdem ist hier High-Life mit Touristen aus aller Welt, kein Wunder ob des Zusammentreffens zweier spektakulärer Pass-Straßen. Links über unseren Köpfen stapeln sich die Serpentinen des Grimsels, und vor uns liegt der längliche Talschluss des Furka. Gut zu erkennen ist vorne links die vegetationsfreie Zone, wo noch vor 100 Jahren der Rhônegletscher ins Tal floss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Gletscher.jpg|thumb|Der Rhônegletscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar also, dass die Straße auf dem rechten Talhang an Höhe gewinnt, auf die ersten drei Spitzkehren folgt eine lange Gerade, bis man nach 5&amp;amp;nbsp;km nochmals die Bahn kreuzt, die bald darauf im Tunnel verschwindet. Bis hierhin hat man seit Gletsch 300&amp;amp;nbsp;m Höhe gewonnen, was einer gleichmäßigen Steigung von 6&amp;amp;nbsp;% entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt erklimmt die Straße in weitgezogenen Serpentinen den Steilhang, wobei die Steigung auf 8&amp;amp;nbsp;% zunimmt. In der fünften Spitzkehre ist das Hotel&lt;br /&gt;
'''Belvédère''', von dem aus man den '''Rhônegletscher''' besuchen kann. Für einen Obolus von 7&amp;amp;nbsp;CHF (Stand 2011) erhält man Zugang zu jenem und der Eisgrotte, einem etwa 100&amp;amp;nbsp;m langen gehauenen Tunnel im Gletscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegebenfalls frisch ausgeruht nimmt man bei nachlassender Steigung die letzten 2,5&amp;amp;nbsp;km bis zum Pass in Angriff. Die letzten und besten Aussichten über den Talkessel samt Grimselstraße hat man jedoch schon ca. 1&amp;amp;nbsp;km vor der Passhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|10,4|302}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Furkapass ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhone-Belvedere.jpg|thumb|Aussicht vom Belvédère]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Am Furkapass herrscht in der Regel von '''Oktober bis Mai Wintersperre''', siehe auch [http://www.ur.ch/de/bd/aft/aktuelle-passsituation-m2095 Urner Verkehrsinfo mit Daten der letzten Jahre].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.572837|8.415381|2436|Passhöhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Passhöhe hat keine so spektakulären Aussichten wie zuvor, dafür wenigstens ein riesiges Goethe-Zitat. Etwas deprimierend wirken nur die zum Teil geschlossenen Hotels aus der Belle Epoque. Die Abfahrt verläuft auf den ersten Kilometern geradeaus an der linken Talflanke. Am Hotel Galenstock eröffnen sich Blicke ins Urserental, dem die Straße ab hier in weiten Serpentinen entgegenstrebt. Vor der sechsten Kehre nach dem Hotel erinnert eine Gedenktafel an die Dreharbeiten zum James-Bond-Film &amp;quot;Goldfinger&amp;quot;, zu dem auf diesen Kehren einige Verfolgungsszenen gedreht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,2|314}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Realp ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5986445|8.5020084|1547|Realp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Realp ist eine kleine Siedlung am Fuß des Passes. Das Gefälle auf der teils schnurgeraden Landstraße ist nur noch gering ausgeprägt. Ohne weitere Schnörkel erreicht man Hospental. Endpunkt des Furka-Basistunnels und der Dampfbahn Furka-Bergstrecke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,5|319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hospental ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rhein-Andermatt.jpg|thumb|Andermatt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Nord-Süd-Route]] Richtung Süden bzw. Abzweig zum Gotthardpass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.6175473|8.5664931|1502|Hospental}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisel trifft man die von rechts kommende Straße zum Gotthardpass. Wenn man es nicht eilig hat. lohnt der links der Straße gelegene Ortskern einen Abstecher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landstraße nach Andermatt ist anfangs recht breit mit scheinbarem Schnellstraßencharakter, verengt sich aber bald wieder auf zwei Spuren. Nach ca. 1,5 km verlässt man die Landstraße nach rechts Richtung Andermatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,3|323}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andermatt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Andermatt]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Rhein#Andermatt|Rhein-Route]] (Schweizer Veloland Route Nr. 2)&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Nord-Süd-Route]] Richtung Norden bzw. Abzweig zur Schöllenen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.634712|8.596375|1451|Kreisel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track teilweise verifiziert|[http://map.veloland.ch Veloland Schweiz]}}&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juni 2016 | [[Benutzer:Hans Howald|Hans Howald]] | Andermatt-Genf mit dem Einrad }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| Juli 2011 | [[Benutzer:StefanS|StefanS]] | Genf-Andermatt mit gelegentlichen Abweichungen }}&lt;br /&gt;
{{Getestet| 2009 | [[Benutzer:Mille1|Mille1]] | Mörel-Ernen }}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.veloland.ch/de/routen/route-01.html Rhone-Route auf veloland.ch]&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Rhone-Route Rhone-Route auf Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss-Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptnetz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
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		<title>Benutzer:Hans Howald</title>
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		<updated>2014-09-24T19:02:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Hans Howald: Vom Atlantik zum Schwarzen Meer auf 1Rad&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vom Atlantik zum Schwarzen Meer auf 1Rad&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4‘171 Km lange Einradtour quer durch Europa entlang drei der grössten Flüsse: Loire, Rhein und Donau (EuroVelo 6). Die Route benützt wo möglich Radwege oder Strassen mit wenig Verkehr und durchquert zehn Länder (F, CH, D, A, SK, H, HR, SRB, BG und RO).&lt;br /&gt;
Mit einer offenen Einstellung, sowohl gegenüber Leuten als auch dem jeweiligen Umfeld, wurde ich überall sehr warm aufgenommen und nahm unglaublich schöne Eindrücke und Erinnerungen mit nach Hause. Ich traf Leute unterschiedlichster Herkunft (Land, Kultur, soziale Schicht) sowie unterschiedlichsten Alters – ein unglaubliches Erlebnis das ich nie vergessen werde!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4,171 km&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1,540,820 revolutions&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73 days (70 days riding, 3 days sight seeing)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57 km / day average&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13 UPD’s (unplanned dismount = fall)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5 flats&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3 faults (wheel bearing, luggage suspension, strap of backpack)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video:&lt;br /&gt;
http://youtu.be/ruxrp7AoLDg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pictures:&lt;br /&gt;
https://picasaweb.google.com/117010431691768719149/AtlanticToBlackSeaOn1Wheel?authuser=0&amp;amp;feat=directlink&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Presse:&lt;br /&gt;
http://www.rigianzeiger.ch/4171-kilometer-auf-dem-einrad-und-5-plattfuesse/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Hans Howald</name></author>
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