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	<title>Radreise-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-19T05:42:27Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Georgien&amp;diff=99958</id>
		<title>Georgien</title>
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		<updated>2018-11-25T19:05:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joshu: Name der Airline &amp;quot;Wizzair&amp;quot; richtig geschrieben, Preis für Fahrradmitnahme ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Deutsche und österreichische Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt in '''Georgien''' bis zu 360 Tagen kein Visum zur Einreise. Laut Auswärtigen Amt ist die Einreise mit Reisepass oder auch Personalausweis möglich. Jedes der beiden Dokumente muss zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Erfolgt die Einreise über bestimmte Drittstaaten (z. B. über Istanbul mit „Turkish Airlines“ oder Riga mit Air Baltic) ist die Mitnahme des Reisepasses unerlässlich.&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Direkt vor Reisebeginn ist es ratsam auf jeden Fall noch mal aktuelle Informationen beim [http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/GeorgienSicherheit.html Auswärtigen Amt] nachzulesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Landessprache ist Georgisch, daneben Russisch, Englisch und Deutsch als gängige Fremdsprachen; Minderheitensprachen sind Abchasisch, Armenisch, Aserisch und Ossetisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Es besteht in Georgien eine Helmpflicht.&lt;br /&gt;
Da es im Prinzip keine Helme zu kaufen gibt, trägt niemand, wenn er kein Ausländer ist, einen Helm. Eine Reaktion der Polizei wurde nicht beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Im Westen, am Schwarzen Meer ist das Klima warm und subtropisch-feucht, im Osten des Landes trocken und gemäßigt.&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Ersatzteile sind nur in großen Städten zu bekommen, Bereifung auch in kleineren (in der Regel 26'' oder 20'')&lt;br /&gt;
In Kutaissi findet sich ein Radladen mit durchaus gebrauchsfähigem, wenn gleich meist gebrauchtem Material am Stadtrand an der Ausfallstraße zum Flughafen-&lt;br /&gt;
In Batumi an der Ausfallstraße in Richtung Khulo inmitten vieler Gewerbeobjekte. Dort werden vor allem gebrauchte Räder gehandelt. Die Läden werden bei Google nicht gefunden. Taxifahrer fragen!&lt;br /&gt;
Tiflis gibt es ein paar Radläden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
==== Flug ====&lt;br /&gt;
Anreise über Tbilisi International Airport, georgisch თბილისის საერთაშორისო აეროპორტი -tbilisis saertaschoriso aeroporti), die [http://en.wikipedia.org/wiki/Tbilisi_International_Airport#Airlines_and_destinations englische Seite] der Wikipedia listet alle Airlines auf, die den Flughafen ansteuern. Von Deutschland aus gibt es Direktverbindungen von Frankfurt mit der Georgian Airways und von München mit der Lufthansa. Von Wien fliegt ebenfalls die Georgian Airways.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den ungarischen Billigflieger Wizzair wird Kutaissi (zweitgrößte Stadt des Landes) bedient. Zur Zeit (2018)Direktflüge von Berlin und Dortmund.&lt;br /&gt;
Fahrradmitnahme (30€) ohne Probleme, fester Karton oder Transportbehälter vorgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Gefährlich. Auf die Frage warum es in Georgien keine RadfahrerInnen gibt, bekamen [http://acrossborders.over-blog.de Acrossborders] die Antwort: &amp;quot;Die sind alle tot!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Es lohnt sich, um den gefährlichen Straßenverkehr zu vermeiden über den türkischen Grenzposten Türkgözü nach Georgien einzureisen. Dann weiter via Borjomi und Gori nach Tiflis. Achtung: die Straßen sind sehr schlecht (ausgebaut) und gefährlich. Wer den Weg über Batumi nimmt erspart sich zwar die Berge, kriegt dafür Unmengen an Lkws und gefährlicher Überholmanöver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edit 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auffassung des Erstellers des Eintrages wird nicht geteilt. Auf allen Straßen, von denen erster Ordnung bis zu Pisten ist gefahrloses Fahren möglich. Die überwiegende Masse der Kraftfahrer sind rücksichtsvoll und überholen in großem Abstand.&lt;br /&gt;
Üblich ist es, die Annäherung von hinten durch Hupen anzuzeigen. Leider auch als freundliche Begrüßung für den Exoten auf der Straße, was die Begleitung durch ständige Huperei bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der lokale LKW-Verkehr wird oft durch alte sowjetische LKW, meist also Fahrzeuge, die älter als 50 Jahre alt sind, abgewickelt. Das führt zu Gestank&lt;br /&gt;
Auf allen Straße ist mit freilaufenden Rindern zu rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitnahme von Rädern in der Bahn ist möglich. In &amp;quot;Schnellzügen&amp;quot; müssen nach offizieller Auskunft, die Räder verpackt werden und dürfen nicht mehr Platz wegnehmen als &amp;quot;ein großes Gepäckstück&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Das wird von den Bahnmitarbeitern am und im Zug nicht beachtet und die Räder im Abteil untergebracht.&lt;br /&gt;
Eine Gebühr von 5 Lari (1,80€ 2018) wird erhoben und  nicht quittiert.&lt;br /&gt;
Tickets für Schnellzüge werden namentlich ausgestellt und der Ausweis im Zug kontrolliert. Die Karten müssen im Internet oder am Bahnhof gekauft werden. Für anderen Züge auch in der Bahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man in der Türkei in der Nähe der georgischen Grenze ist, ist der Abstecher zwischen Batumi (Grenzübergang Sarp am Schwarzen Meer) und Akhaltsikhe (Grenzübergang Türkgözü) ein lohnenswerter Umweg. Der direkte Weg zwischen Batumi und Akhaltsikhe ist hart aber landschaftlich sehr schön. Er führt über einen 2000m hohen Pass, der meist nur zwischen Ende Februar und Ende Oktober befahrbar ist.&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten ist die Strecke in zwei Tagen machbar. Bester Zwischenstopp von Batumi kommend ist Khulo (auf ca. 900m) - dort ist auch das einzige (einfache) Hotel auf der Strecke, direkt an der Hauptstraße. Ende 2011 wurde in Shuakhevi ca. 18km vor Khulo ein weiteres Hotel gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Batumi und Khulo größtenteils Asphalt mit vereinzelten kurzen Pistenabschnitten. Ab Khulo über den Pass bis kurz vor Adigeni ca. 65km Sand/Schlamm/Stein-Piste. Teilweise sehr schlechte Qualität und sehr ausgewaschen. Laut Informationen der einheimischen soll die Piste ab Frühjahr 2017 ausgebaut werden. Da auf der Passhöhe ein Skigebiet entsteht, gibt es dort oben ein relativ neues günstiges Hotel. Die Gegend erwartet auch hier einen Tourismusaufschwung.&lt;br /&gt;
Ab Adigeni dann sehr gute und verkehrsarme Straße bis Akhaltsikhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Akhalcikhe lohnen sich Ausflüge nach Vardzia (Höhlensiedlung, einfach in Tagestour mit Fahrrad erreichbar, Hotels vor Ort) und zum Sapara-Kloster (über Sand/Steinpiste in die Berge - besser als Wandertour machbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Akhalcikhe kann man entweder über den Grenzübergang Türkgözü in die Türkei, weiter über Gori in Richtung Tbilisi oder auf guter Straße Richtung Akhalkalaki und Armenien fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GPS-Tracks incl. Höhenprofile:&lt;br /&gt;
[http://www.gps-sport.net/trainings/Day-117-Batumi-Khulo_721361 Batumi - Khulo 85km]&lt;br /&gt;
[http://www.gps-sport.net/trainings/Day-118-Khulo-Zarzma_721363 Khulo - Zarzma 51km]&lt;br /&gt;
[http://www.gps-sport.net/trainings/Day-119-Zarzma-Akhalcikhe_721364 Zarzma - Akhalcikhe 34km]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berichte inkl. Bilder:&lt;br /&gt;
[http://leipzigindia.blogspot.com/2011/10/day-117-batumi-khulo.html Batumi - Kuhlo ]&lt;br /&gt;
[http://leipzigindia.blogspot.com/2011/10/day-118-khulo-zarzma.html Khulo - Zarzma ]&lt;br /&gt;
[http://leipzigindia.blogspot.com/2011/10/day-119-zarzma-akhalcikhe.html Zarzma - Akhalcikhe]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Durch Swanetien'''&lt;br /&gt;
[[Bild:Ushguli-Wehrtuerme.jpg|thumb|Wehrtürme in Ushguli]] [[Bild:Ailama.jpg|thumb|Gletscher des Ailama]]&lt;br /&gt;
Mestia - Ushguli - Kutaissi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfahrt nach Mestia (მესტია, 1500m ü.M) von Potskho Etseri - an der abchasischen Grenze entlang - kommend ist durchweg asphaltiert und in gutem Zustand. Mestia, sehr touristisch mit einer Vielzahl an Unterkünften und Restaurants, ist beliebter Ausgangspunkt für Bergwandertouren. Die asphaltierte Strecke endet gleich hinter Mestia oben auf dem Ugviri Pass (1911m ü.M.). Von dort an ist mit zum Teil sehr schlechten Wegstrecken zu rechnen, die je nach Wetterlage mal besser, mal schlechter zu befahren sind.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Ushguli (უშგული, 2100-2200m ü.M.) hat man einen wunderschönen Blick auf den Schchara, einem der höchsten Gipfel des großen Kaukasus. Nach Ushguli erreicht man mit dem Zagaro Pass (2623m ü.M.) den höchsten Punkt der Strecke. Danach folgt die Strecke dem Gletscherfluß Koruldashi Richtung Süden bis zum&lt;br /&gt;
Zcheniszchali Fluß. Erst in Lentekhi gibt es dann wieder feste Unterkünfte, Campingausrüstung sollte also vorhanden sein.&lt;br /&gt;
Kutaissi (ქუთაისი, 100m ü.M.) ist die zweitgrößte Stadt Georgiens, hat sich aber vor allem im Bereich der Altstadt mit dem schönen Markt und einigen architektonisch interessanten Gebäuden Kleinstadtcharme bewahrt. Von hier aus bietet sich noch ein Ausflug zum nahegelegenem Gelati an, einer der interessantesten Klosteranlagen Georgiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
Gut. Zahlreiche Straßenstände und kleine Geschäfte sorgen für gute Versorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Georgien Unterkünfte zu finden ist kein Problem. Selbst in kleineren Ortschaften die nicht in den touristischen Gebieten liegen finden sich zumindest einige Pensionen.&lt;br /&gt;
Nach Auskunft einheimischer Freunde ist es auch möglich, bei Privatpersonen, die nicht ausdrücklich vermieten, um Unterkunft zu bitten.&lt;br /&gt;
Auch Taxifahrer werden behilflich sein, falls tatsächlich keine professionelle Herberge vorhanden ist.&lt;br /&gt;
Trotzdem sollte in Bergregionen abseits großer Straßen defensiv geplant werden, da oftmals lange Strecke auf schwer zu befahrenden Pisten zurückgelegt werden, bis sie nächste Siedlung erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Campingplätze ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei nördlich Batumi an der Küste.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wild&amp;quot; Zelten ohne Problem möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Kartenverlage#Georgien|Kartenverlage in Georgien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kaukasus / Caucasus 1 : 650 000 armenien/armenia - aserbaidschan/azerbaijan - georgien/georgia, Reise Know-How Verlag (Mai 2009)&lt;br /&gt;
* Kaukasus, Georgien, Armenien, Aserbaidschan 1 : 700 000 Freytag-Berndt (2009) (Bei Amazon.de wird wohl der falsche Maßstab angegeben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Kriegenherdt, Marlies: ''Georgien''. Handbuch für individuelles Entdecken. 1. Auflage. Reise Know-How Verlag, Bielefeld 2008 ISBN 978-3-8317-1681-4&lt;br /&gt;
* Richard Plunkett, Richard &amp;amp; Masters, Tom: ''Georgia, Armenia &amp;amp; Azerbaijan''3. Auflage. Lonely Plane, Lonely Planet Publications 2008 ISBN 978-1741044775&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/01-Laender/Georgien.html Länderinformationen des Auswärtigen Amtes zu Georgien]&lt;br /&gt;
* [http://www.railway.ge/?lang=eng Georgian railway](englisch)&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joshu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Iran&amp;diff=87949</id>
		<title>Iran</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Iran&amp;diff=87949"/>
		<updated>2015-03-21T13:45:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joshu: /* Straßennetz, allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Entgegen seinem Image ist der Grossteil des Irans ein sicheres Fahrradreiseland mit sehr freundlichen Menschen. Die Grenzregion zu Pakistan/Afghanistan sollte z.Zt. gemieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidervorschriften ===&lt;br /&gt;
Die groesste Huerde fuer weibliche Radler sind die islamischen Kleidervorschriften, besonders im Sommer. Frauen muessen in der Oeffentlichkeit immer - auch beim Radeln - ein Kopftuch (Hejab) sowie weite Kleidung tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ta'arof ===&lt;br /&gt;
Die Iraner sind sehr aufgeschlossen gegenueber Auslaendern, viele wollen ihr Englisch ausprobieren und ihr werdet of zu Tee/Essen/Gespraech eingeladen werden. Es wird auch oft vorkommen, dass ihr beim Versuch zu bezahlen einfach abgewunken wird - dies ist in vielen Faellen der persische Sitte des Ta'arof geschuldet. Kurz gesagt, solltet Ihr Einladungen erst dreimal hoeflich ablehnen - wenn der Einladende dann immer noch darauf besteht, ist die Einladung wahrscheinlich wirklich ernst gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche, Oesterreicher und Schweizer benoetigen ein Visum, welches vor der Einreise beantragt werden muss. Die Visumbeantragung laeuft je nach Botschaft / Konsulat unterschiedlich. Bei den meisten Botschaften/Konsulaten wird eine Referenznummer eines iranischen Reiseanbieters benoetigt und die Ausstellung dauert mehrere Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Konsulaten in der Tuerkei geht die Visabeantragung einfacher und schneller: am besten ist z.Zt. das Konsulat in Trabzon - im Oktober 2011 dort das Visum innerhalb eines Tages ausgestellt ohne dass eine Referenznummer benoetigt wird (frueh im Konsulat Formular ausfuellen, Pass und 2 Passfotos abgeben, danach 75 Euro bei einer Bank einzahlen und am selben Nachmittag Visum abholen).&lt;br /&gt;
In Istanbul hingegen wurde im September 2011 eine Referenznummer verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Visum wird fuer 30 Tage ausgestellt, wobei ihr 3 Monate Zeit bis zur Einreise habt. Die 30 Tage laufen erst ab der Einreise. Im Iran kann das Visum verlaengert werden (bis zu insgesamt 90 Tagen). Die Verlaengerung ist von Ort zu Ort unterschiedlich einfach. In Esfahan &amp;amp; Yazd bekam man im Dezember 2011 innerhalb eines Vormittags eine Verlaengerung von weiteren 30 Tagen (ab Auslaufen des alten Visums). In Tehran wurden nach mehreren Tagen Wartezeit jedoch nur 20 Tage gewaehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iran ist wegen des Embargos groesstenteils vom internationalen Finanzsystem abgekoppelt. D.h. vergesst Kreditkarten, EC-Karten, Reiseschecks,... - ihr muesst Euer gesamtes Reisebudget als Bargeld mitbringen!&lt;br /&gt;
Wenn ihr Iran ueber die Landgrenzen im Westen erreicht, solltet Ihr fruehzeitig anfangen Bargeld (Euro oder Dollar) zu sammeln. An den Grenzen kann auch die Waehrung des jeweiligen Nachbarlandes (Tuerkei, Armenien) umgetauscht werden - anderswo im Land ist der Umtausch mit Euro oder Dollar wesentlich einfacher.&lt;br /&gt;
In der Tuerkei gibt es einige Geldautomaten mit Euro oder Dollar. In Georgien koennt ihr theoretisch an fast jedem Geldautomaten Dollar oder Euro auswaehlen - die Automaten sind jedoch nicht immer mit grossen Mengen Dollar/Euro bestueckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iran ist recht gut abgedeckt. Selbst in kleineren Städten finden sich Internetcaffees welche gegen wenig Geld auch Ausländern offen stehen. Zu beachten ist hier jedoch dass viele in Deutschland alltäglich Seiten wie Facebook, Twitter und GMX gesperrt sind. In Privaten Häusern ist der Zugang in den meisten Fällen durch einen Vielzahl von (illegales) VPN-Netzen dann doch möglich. Auf mitgeführte Geräten Empfiehlt es sich eine Zugang über das [https://www.torproject.org TOR-Netzwerk] schon vor Eintritt ins Land eingerichtet zu haben. Dies geht auf PCs/Laptops per [https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html.en TOR-Browser] oder auf dem (gerooteten) Android Smartphoe über die App [https://www.torproject.org/docs/android Orbot]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gegen das Vorzeigen des Reispasses relativ einfach möglich eine locale Simkarte zu erwerben mit der man dann auch (in Bewohnten Gebieten) ins Internet kann. Ausländische SIM-Karten funktionieren im Iran nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Hochwertige Ersatzteile sind nur in sehr wenigen Laeden erhaeltlich. Diese Laeden versorgen meist die iranischen Rennradler. D.h. mit etwas Glueck habt ihr Chancen Ersatz fuer Bremsen, Tretlager, etc. zu finden. Reiseradlerspezifische Ersatzteile (z.B. Lowrider) gibt es nicht.&lt;br /&gt;
Eine sehr gute Adresse (gute Teile, guter Mechaniker, englischsprachiger Chef) ist [http://www.bicyclecity.ir  bicyclecity] in Yazd: ca. 1 km stadtauswaerts vom Feuertempel, auf der selben Strassenseite wie der Feuertempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Entfernungen im Land sind beträchtlich. Versorgungsmöglichkeiten auch entlang von Hauptstrecken sind oft dünn gesät. Hotels bzw. Gasthäuser findet man nur in größeren Städten und in den wenigen touristisch erschlossenen Regionen. Zelten ist einfach, da es auch von Einheimischen gerne gemacht wird. Campingplätze im eigentlichen Sinne gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Hauptstrecken zwischen den Städten sind in der Regel mehrspurige Schnellstraßen, häufig mit Randstreifen, auf dem es sich gut radeln lässt. Auch kleine entlegene Dörfer sind meist auf asphaltierten Straßen erreichbar.&lt;br /&gt;
Der Straßenzustand ist sehr unterschiedlich, von glattem Asphalt über sehr unebene geflickte Decken bis zu Schlaglochstrecken findet man alles im Land. In abgelegenen Regionen kann man auch endlose Pisten unterschiedlichster Qualität befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Landesteilen sind große Bereiche nicht öffentlich zugänglich (Naturschutz, Bergbau, Ölförderung, Militär etc.) und die dort hindurchführenden Straßen gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sperrgebiete:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das ganze Land hinweg gibt es verschiedene Gebiete in denen Ausländer nicht erwünscht und/oder als verdächtig wahrgenommen werden. Meist handelt es sich um Militärstandorte oder Anlagen die mit dem iranischen Atomprogramm zusammenhängen. Betroffene Straße sind häufig nicht durch Schilder oder andere Markierungen erkennbar. Die Reaktionen wenn man als Ausländer in den Betroffenen Gebieten angetroffen wird, reichen von klaren Ansagen dass Gebiet zu verlassen bis hin zu Verhaftungen und sich über Tage hin wegziehende Verhöre. Hinweise über wo sich zu vermeidende Atomanlagen befinden, finden sich unter anderem auf der Seite des Auswärtigen Amtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Unvollständige und nach Möglichkeit zu ergänzende Liste mit Erfahrungen zu besser zu vermeidenden Straßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Atomanlage bei Arak:''' Bei Arak führt eine Straße von Thate Mahal über Khondab Richtung Hamedan. Hier wurden wir zu zweit im Februar 2014 noch vor Khondab von der Polizei angehalten und zum zurückfahren aufgefordert. Wir nahmen dann in die Straße nach Kishan und Mehr Abad ab und wollten an dieser Straße zelten, wurden jedoch dann von der Polizei zurück Richtung Hamedan in ein Hotel gebracht (gut bewirtet) und am nächsten Tag freundlich aber bestimmt befragt.&lt;br /&gt;
Als Alternativstrecke bietet sich die Straße Eybak Abad und Komijan an, allerdings stehen hier noch Erfahrungsberichte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joshu</name></author>
	</entry>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Iran&amp;diff=87947</id>
		<title>Iran</title>
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		<updated>2015-03-20T22:00:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joshu: /* Allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Entgegen seinem Image ist der Grossteil des Irans ein sicheres Fahrradreiseland mit sehr freundlichen Menschen. Die Grenzregion zu Pakistan/Afghanistan sollte z.Zt. gemieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidervorschriften ===&lt;br /&gt;
Die groesste Huerde fuer weibliche Radler sind die islamischen Kleidervorschriften, besonders im Sommer. Frauen muessen in der Oeffentlichkeit immer - auch beim Radeln - ein Kopftuch (Hejab) sowie weite Kleidung tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ta'arof ===&lt;br /&gt;
Die Iraner sind sehr aufgeschlossen gegenueber Auslaendern, viele wollen ihr Englisch ausprobieren und ihr werdet of zu Tee/Essen/Gespraech eingeladen werden. Es wird auch oft vorkommen, dass ihr beim Versuch zu bezahlen einfach abgewunken wird - dies ist in vielen Faellen der persische Sitte des Ta'arof geschuldet. Kurz gesagt, solltet Ihr Einladungen erst dreimal hoeflich ablehnen - wenn der Einladende dann immer noch darauf besteht, ist die Einladung wahrscheinlich wirklich ernst gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche, Oesterreicher und Schweizer benoetigen ein Visum, welches vor der Einreise beantragt werden muss. Die Visumbeantragung laeuft je nach Botschaft / Konsulat unterschiedlich. Bei den meisten Botschaften/Konsulaten wird eine Referenznummer eines iranischen Reiseanbieters benoetigt und die Ausstellung dauert mehrere Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Konsulaten in der Tuerkei geht die Visabeantragung einfacher und schneller: am besten ist z.Zt. das Konsulat in Trabzon - im Oktober 2011 dort das Visum innerhalb eines Tages ausgestellt ohne dass eine Referenznummer benoetigt wird (frueh im Konsulat Formular ausfuellen, Pass und 2 Passfotos abgeben, danach 75 Euro bei einer Bank einzahlen und am selben Nachmittag Visum abholen).&lt;br /&gt;
In Istanbul hingegen wurde im September 2011 eine Referenznummer verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Visum wird fuer 30 Tage ausgestellt, wobei ihr 3 Monate Zeit bis zur Einreise habt. Die 30 Tage laufen erst ab der Einreise. Im Iran kann das Visum verlaengert werden (bis zu insgesamt 90 Tagen). Die Verlaengerung ist von Ort zu Ort unterschiedlich einfach. In Esfahan &amp;amp; Yazd bekam man im Dezember 2011 innerhalb eines Vormittags eine Verlaengerung von weiteren 30 Tagen (ab Auslaufen des alten Visums). In Tehran wurden nach mehreren Tagen Wartezeit jedoch nur 20 Tage gewaehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iran ist wegen des Embargos groesstenteils vom internationalen Finanzsystem abgekoppelt. D.h. vergesst Kreditkarten, EC-Karten, Reiseschecks,... - ihr muesst Euer gesamtes Reisebudget als Bargeld mitbringen!&lt;br /&gt;
Wenn ihr Iran ueber die Landgrenzen im Westen erreicht, solltet Ihr fruehzeitig anfangen Bargeld (Euro oder Dollar) zu sammeln. An den Grenzen kann auch die Waehrung des jeweiligen Nachbarlandes (Tuerkei, Armenien) umgetauscht werden - anderswo im Land ist der Umtausch mit Euro oder Dollar wesentlich einfacher.&lt;br /&gt;
In der Tuerkei gibt es einige Geldautomaten mit Euro oder Dollar. In Georgien koennt ihr theoretisch an fast jedem Geldautomaten Dollar oder Euro auswaehlen - die Automaten sind jedoch nicht immer mit grossen Mengen Dollar/Euro bestueckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iran ist recht gut abgedeckt. Selbst in kleineren Städten finden sich Internetcaffees welche gegen wenig Geld auch Ausländern offen stehen. Zu beachten ist hier jedoch dass viele in Deutschland alltäglich Seiten wie Facebook, Twitter und GMX gesperrt sind. In Privaten Häusern ist der Zugang in den meisten Fällen durch einen Vielzahl von (illegales) VPN-Netzen dann doch möglich. Auf mitgeführte Geräten Empfiehlt es sich eine Zugang über das [https://www.torproject.org TOR-Netzwerk] schon vor Eintritt ins Land eingerichtet zu haben. Dies geht auf PCs/Laptops per [https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html.en TOR-Browser] oder auf dem (gerooteten) Android Smartphoe über die App [https://www.torproject.org/docs/android Orbot]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist gegen das Vorzeigen des Reispasses relativ einfach möglich eine locale Simkarte zu erwerben mit der man dann auch (in Bewohnten Gebieten) ins Internet kann. Ausländische SIM-Karten funktionieren im Iran nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Hochwertige Ersatzteile sind nur in sehr wenigen Laeden erhaeltlich. Diese Laeden versorgen meist die iranischen Rennradler. D.h. mit etwas Glueck habt ihr Chancen Ersatz fuer Bremsen, Tretlager, etc. zu finden. Reiseradlerspezifische Ersatzteile (z.B. Lowrider) gibt es nicht.&lt;br /&gt;
Eine sehr gute Adresse (gute Teile, guter Mechaniker, englischsprachiger Chef) ist [http://www.bicyclecity.ir  bicyclecity] in Yazd: ca. 1 km stadtauswaerts vom Feuertempel, auf der selben Strassenseite wie der Feuertempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Entfernungen im Land sind beträchtlich. Versorgungsmöglichkeiten auch entlang von Hauptstrecken sind oft dünn gesät. Hotels bzw. Gasthäuser findet man nur in größeren Städten und in den wenigen touristisch erschlossenen Regionen. Zelten ist einfach, da es auch von Einheimischen gerne gemacht wird. Campingplätze im eigentlichen Sinne gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Hauptstrecken zwischen den Städten sind in der Regel mehrspurige Schnellstraßen, häufig mit Randstreifen, auf dem es sich gut radeln lässt. Auch kleine entlegene Dörfer sind meist auf asphaltierten Straßen erreichbar.&lt;br /&gt;
Der Straßenzustand ist sehr unterschiedlich, von glattem Asphalt über sehr unebene geflickte Decken bis zu Schlaglochstrecken findet man alles im Land. In abgelegenen Regionen kann man auch endlose Pisten unterschiedlichster Qualität befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Landesteilen sind große Bereiche nicht öffentlich zugänglich (Naturschutz, Bergbau, Ölförderung, Militär etc.) und die dort hindurchführenden Straßen gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sperrgebiete:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das ganze Land hinweg gibt es verschiedene Gebiete in denen Ausländer nicht erwünscht und/oder als verdächtig wahrgenommen werden. Meist handelt es sich um Militärstandorte oder Anlagen die mit dem iranischen Atomprogramm zusammenhängen. Betroffene Straße sind häufig nicht durch Schilder oder andere Markierungen erkennbar. Die Reaktionen wenn man als Ausländer in den Betroffenen Gebieten angetroffen wird, reichen von klaren Ansagen dass Gebiet zu verlassen bis hin zu Verhaftungen und sich über Tage hin wegziehende Verhöre. Hinweise über wo sich zu vermeidende Atomanlagen befinden, finden sich unter anderem auf der Seite des Auswärtigen Amtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Unvollständige und nach Möglichkeit zu ergänzende Liste mit Erfahrungen zu besser zu vermeidenden Straßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Atomanlage bei Arak:''' Bei Arak führt eine Straße von Thate Mahal über Khondab Richtung Hamedan. Hier wurden wir zu zweit im Februar 2014 noch vor Khondab von der Polizei angehalten und zum zurückfahren aufgefordert. Wir nahmen dann eine Kishan und Mehr Abad und wollten an dieser Straße zelten, wurden jedoch dann von der Polizei zurück Richtung Hamedan in ein Hotel gebracht (gut bewirtet) und am nächsten Tag freundlich aber bestimmt befragt.&lt;br /&gt;
Als Alternativstrecke bietet sich die Straße Eybak Abad und Komijan an, allerdings stehen hier noch Erfahrungsberichte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joshu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Iran&amp;diff=87944</id>
		<title>Iran</title>
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		<updated>2015-03-20T21:41:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Joshu: /* Straßennetz, allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
=== generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Entgegen seinem Image ist der Grossteil des Irans ein sicheres Fahrradreiseland mit sehr freundlichen Menschen. Die Grenzregion zu Pakistan/Afghanistan sollte z.Zt. gemieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kleidervorschriften ===&lt;br /&gt;
Die groesste Huerde fuer weibliche Radler sind die islamischen Kleidervorschriften, besonders im Sommer. Frauen muessen in der Oeffentlichkeit immer - auch beim Radeln - ein Kopftuch (Hejab) sowie weite Kleidung tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ta'arof ===&lt;br /&gt;
Die Iraner sind sehr aufgeschlossen gegenueber Auslaendern, viele wollen ihr Englisch ausprobieren und ihr werdet of zu Tee/Essen/Gespraech eingeladen werden. Es wird auch oft vorkommen, dass ihr beim Versuch zu bezahlen einfach abgewunken wird - dies ist in vielen Faellen der persische Sitte des Ta'arof geschuldet. Kurz gesagt, solltet Ihr Einladungen erst dreimal hoeflich ablehnen - wenn der Einladende dann immer noch darauf besteht, ist die Einladung wahrscheinlich wirklich ernst gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche, Oesterreicher und Schweizer benoetigen ein Visum, welches vor der Einreise beantragt werden muss. Die Visumbeantragung laeuft je nach Botschaft / Konsulat unterschiedlich. Bei den meisten Botschaften/Konsulaten wird eine Referenznummer eines iranischen Reiseanbieters benoetigt und die Ausstellung dauert mehrere Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einigen Konsulaten in der Tuerkei geht die Visabeantragung einfacher und schneller: am besten ist z.Zt. das Konsulat in Trabzon - im Oktober 2011 dort das Visum innerhalb eines Tages ausgestellt ohne dass eine Referenznummer benoetigt wird (frueh im Konsulat Formular ausfuellen, Pass und 2 Passfotos abgeben, danach 75 Euro bei einer Bank einzahlen und am selben Nachmittag Visum abholen).&lt;br /&gt;
In Istanbul hingegen wurde im September 2011 eine Referenznummer verlangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Visum wird fuer 30 Tage ausgestellt, wobei ihr 3 Monate Zeit bis zur Einreise habt. Die 30 Tage laufen erst ab der Einreise. Im Iran kann das Visum verlaengert werden (bis zu insgesamt 90 Tagen). Die Verlaengerung ist von Ort zu Ort unterschiedlich einfach. In Esfahan &amp;amp; Yazd bekam man im Dezember 2011 innerhalb eines Vormittags eine Verlaengerung von weiteren 30 Tagen (ab Auslaufen des alten Visums). In Tehran wurden nach mehreren Tagen Wartezeit jedoch nur 20 Tage gewaehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iran ist wegen des Embargos groesstenteils vom internationalen Finanzsystem abgekoppelt. D.h. vergesst Kreditkarten, EC-Karten, Reiseschecks,... - ihr muesst Euer gesamtes Reisebudget als Bargeld mitbringen!&lt;br /&gt;
Wenn ihr Iran ueber die Landgrenzen im Westen erreicht, solltet Ihr fruehzeitig anfangen Bargeld (Euro oder Dollar) zu sammeln. An den Grenzen kann auch die Waehrung des jeweiligen Nachbarlandes (Tuerkei, Armenien) umgetauscht werden - anderswo im Land ist der Umtausch mit Euro oder Dollar wesentlich einfacher.&lt;br /&gt;
In der Tuerkei gibt es einige Geldautomaten mit Euro oder Dollar. In Georgien koennt ihr theoretisch an fast jedem Geldautomaten Dollar oder Euro auswaehlen - die Automaten sind jedoch nicht immer mit grossen Mengen Dollar/Euro bestueckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Hochwertige Ersatzteile sind nur in sehr wenigen Laeden erhaeltlich. Diese Laeden versorgen meist die iranischen Rennradler. D.h. mit etwas Glueck habt ihr Chancen Ersatz fuer Bremsen, Tretlager, etc. zu finden. Reiseradlerspezifische Ersatzteile (z.B. Lowrider) gibt es nicht.&lt;br /&gt;
Eine sehr gute Adresse (gute Teile, guter Mechaniker, englischsprachiger Chef) ist [http://www.bicyclecity.ir  bicyclecity] in Yazd: ca. 1 km stadtauswaerts vom Feuertempel, auf der selben Strassenseite wie der Feuertempel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Entfernungen im Land sind beträchtlich. Versorgungsmöglichkeiten auch entlang von Hauptstrecken sind oft dünn gesät. Hotels bzw. Gasthäuser findet man nur in größeren Städten und in den wenigen touristisch erschlossenen Regionen. Zelten ist einfach, da es auch von Einheimischen gerne gemacht wird. Campingplätze im eigentlichen Sinne gibt es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist gut ausgebaut. Die Hauptstrecken zwischen den Städten sind in der Regel mehrspurige Schnellstraßen, häufig mit Randstreifen, auf dem es sich gut radeln lässt. Auch kleine entlegene Dörfer sind meist auf asphaltierten Straßen erreichbar.&lt;br /&gt;
Der Straßenzustand ist sehr unterschiedlich, von glattem Asphalt über sehr unebene geflickte Decken bis zu Schlaglochstrecken findet man alles im Land. In abgelegenen Regionen kann man auch endlose Pisten unterschiedlichster Qualität befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Landesteilen sind große Bereiche nicht öffentlich zugänglich (Naturschutz, Bergbau, Ölförderung, Militär etc.) und die dort hindurchführenden Straßen gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Sperrgebiete:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das ganze Land hinweg gibt es verschiedene Gebiete in denen Ausländer nicht erwünscht und/oder als verdächtig wahrgenommen werden. Meist handelt es sich um Militärstandorte oder Anlagen die mit dem iranischen Atomprogramm zusammenhängen. Betroffene Straße sind häufig nicht durch Schilder oder andere Markierungen erkennbar. Die Reaktionen wenn man als Ausländer in den Betroffenen Gebieten angetroffen wird, reichen von klaren Ansagen dass Gebiet zu verlassen bis hin zu Verhaftungen und sich über Tage hin wegziehende Verhöre. Hinweise über wo sich zu vermeidende Atomanlagen befinden, finden sich unter anderem auf der Seite des Auswärtigen Amtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Unvollständige und nach Möglichkeit zu ergänzende Liste mit Erfahrungen zu besser zu vermeidenden Straßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Atomanlage bei Arak:''' Bei Arak führt eine Straße von Thate Mahal über Khondab Richtung Hamedan. Hier wurden wir zu zweit im Februar 2014 noch vor Khondab von der Polizei angehalten und zum zurückfahren aufgefordert. Wir nahmen dann eine Kishan und Mehr Abad und wollten an dieser Straße zelten, wurden jedoch dann von der Polizei zurück Richtung Hamedan in ein Hotel gebracht (gut bewirtet) und am nächsten Tag freundlich aber bestimmt befragt.&lt;br /&gt;
Als Alternativstrecke bietet sich die Straße Eybak Abad und Komijan an, allerdings stehen hier noch Erfahrungsberichte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Joshu</name></author>
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