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	<title>Radreise-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-06-05T23:57:22Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=59504</id>
		<title>Sattel</title>
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		<updated>2011-10-30T11:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Eine häufige Fehlannahme ist, dass ein breiter Sattel grundsätzlich bequemer ist als ein schmaler Sattel. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. gefedert) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug (aus Leder, Kunstleder oder Gewebe) bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum, können also nicht wie Kernledersättel &amp;quot;ausleiern&amp;quot;&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln, die meisten klassischen Rennsättel wiegen 200-350g)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* benötigen keine Pflege. Echtlederbezüge können gelegentlich mit etwas Lederfett, Vaseline o.Ä. behandelt werden&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
* einfache Sättel sind sehr preiswert, hochwertige Modelle sind nicht billiger als Kernledersättel, z.T. sogar deutlich teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Ergonomie/Gesundheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.selleitalia.com/ Selle Italia]&lt;br /&gt;
* [http://www.sellesanmarco.it/ Selle San Marco]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
* [http://www.terry-comfort.de/index.php Terry]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.fahrradmonteur.de/sattelpflege.php Sattelpflege]&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenpeitsche&amp;diff=39161</id>
		<title>Kettenpeitsche</title>
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		<updated>2011-03-27T08:51:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Kettenpeitsche_SR-1.jpg|thumb|Kettenpeitsche Park Tool SR-1]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Kettenpeitsche ist ein Werkzeug, das in Verbindung mit einem [[Zahnkranzabzieher]] dazu dient, bei Fahrräder mit Kettenschaltung die Kassette von der Nabe zu lösen. Die Kettenpeitsche verhindert dabei das Mitdrehen des [[Freilauf|Freilaufs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Werkzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Felgenbremse&amp;diff=39092</id>
		<title>Felgenbremse</title>
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		<updated>2011-03-24T10:07:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Rennbremsen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Felgenbremsen'' sind alle Bremsen die ihren Bremsklotz an die [[Felge]] pressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile können recht unterschiedlich je nach Felgenbremsmodell und der Vergleichsbremse sein. Am ehesten kann man als generellen Vorteil noch die Einfachheit des Bremssystems betrachten. Diese Einfachheit ergibt sich daraus, das als Gegenstück zur Bremsbacke die Felge genutzt wird, die meist nicht als zur Bremse gehörig betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Mechanische Felgenbremsen sind in der Regel etwas leichter als hydraulische Bremsen und Scheibenbremsen. Ein Satz Seitenzugbremsen, Cantileverbremsen oder V-Brakes wiegt etwa 300-400g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genereller Nachteil aller Felgenbremse ist die aus der Mitnutzung der Felge als Bremsbestandteil enstehenden Probleme:&lt;br /&gt;
*Das Problem der Felgenerhitzung, wodurch der Schlauch platzen kann. [[forumsbeitrag:340795|Felgenüberhitzung]]&lt;br /&gt;
*Das Problem des Felgenabriebes wodurch die Felge als tragendes Bauteil kontinuierlich an Stabilität verliert und bis hin zum [[Felgenbruch]] durchgeschliffen werden kann, sofern man sie nicht rechtzeitig austauscht.&lt;br /&gt;
*schwarzer Felgenabrieb führt zu Verschmutzungen bei Regenfahrten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rennbremsen ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rennbremse&amp;quot; ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Mittel- und Seitenzugbremsen, die in den Bohrungen am Gabelkopf und am Bremssteg dafür vorgesehener Rahmen befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelzugbremsen bestehen aus einer zentralen Befestigungsplatte und zwei Bremsarmen mit je eigener Bremsachse, die meistens mit einem Querzug (selten auch mit einer Gelenkkonstruktion) miteinander verbunden sind. Diese Bremsen waren von den 60ern bis in die 80er Jahre an Renn- und Sporträdern weit verbreitet, werden heute aber kaum noch verwendet. In den 90er Jahren wurden Mittelzugbremsen für den MTB-Einsatz entwickelt (U-Brake und Roller-Cam- oder Nockenbremse), die sich aber, außer im BMX-Bereich, nicht durchgesetzt haben. Mittelzugbremsen benötigen, wie die verwandten Cantileverbremsen, Zugwiderlager an Rahmen und Steuersatz/Vorbau. Sie sind heutzutage wohl nur noch interessant, wenn es um die Restaurierung alter Räder geht. Wer heute ein für Rennbremsen ausgelegtes Reiserad ausrüstet, wird vermutlich moderne Dual-Pivot-Seitenzugbremsen wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitenzugbremsen lassen sich differenzieren in Eingelenkbremsen, bei denen beide Bremsarme auf einer zentralen Bremsachse sitzen und die seit etwa 1990 vorherrschenden Zweigelenkbremsen (&amp;quot;Dual-Pivot&amp;quot;), die bauartbedingt (zwei Bremsachsen, vgl. Mittelzugbremse) günstigere Hebelverhältnisse aufweisen und dadurch bessere Bremswirkung bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Reiseräder eignen sich am ehesten mittellange Seitenzugbremsen (Schenkellänge 47-57 Millimeter), wie sie u. a. von Shimano und Tektro hergestellt werden. In Verbindung mit schmalen Schutzblechen sind dann, je nach Rahmen, Reifenbreiten bis etwa 32 Millimeter möglich. &lt;br /&gt;
Kurze Seitenzugbremsen (39-49), wie sie an &amp;quot;echten&amp;quot; Rennrädern zu finden sind, lassen nur sehr schmale Bereifung (etwa 28 Millimeter, an manchen Rahmen noch weniger) und normalerweise auch keine Schutzbleche zu. Noch längere Modelle scheiden wegen schlechter Bremswirkung (bedingt durch ungünstige Hebelverhältnisse und die starke Verwindung der Bremsarme beim Bremsen) aus und sind ohnehin nur in sehr einfachen Qualitäten erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteilhaft ist die Verwendung von Rennbremsen besonders in Verbindung mit Rennbremshebeln, da die Feineinstellung der Bremszüge Teil der Bremse selbst ist und daher nicht, wie bei der Kombination Rennbremshebel - Cantileverbremse, zusätzlich realisiert werden muß. An vielen Rennbremsen läßt sich der Bremszug per Exzenterhebel entspannen, was den Radausbau erleichtert. Die Montage und Einstellung der Bremsbeläge ist bei Rennbremsen meist unkomplizierter als bei Cantileverbremsen und V-Brakes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cantileverbremsen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Shimanoaliviobrake.jpg|thumb|Klassische Cantilever-Bremse]]&lt;br /&gt;
Cantilever ist der englische Begriff für einen einseitig aufgehängten Ausleger oder Hebel [http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;amp;lang=de&amp;amp;searchLoc=0&amp;amp;cmpType=relaxed&amp;amp;sectHdr=on&amp;amp;spellToler=std&amp;amp;chinese=both&amp;amp;pinyin=diacritic&amp;amp;search=cantilever&amp;amp;relink=on] dementsprechend sind die Bremshebel dieser Felgenbremsen jeweils am unteren Ende an einem Lötpunkt an einer Gabelscheide aufgehängt. Alle Bremsen, die auf den quasi-standardisierten Cantilever-Sockeln angebracht sind, bezeichnet man als ''Cantilever-Bremsen'', wobei man insbesondere zwischen der klassischen Cantilever- (Mittelzug) und der V-Bremse (Seitenzug) unterscheidet.&lt;br /&gt;
* '''„klassische Cantilever-Bauart“''': Zunächst nur im Querfeldeinsport verbreitet, wurde dieser Typ mit dem Aufkommen des Mountainbikes allgemein populär, weil herkömmliche Bremsen nicht genügend Reifenfreiheit bzw. die langschenkligen Modelle nicht genügend Bremskraft boten; später auch bei preiswerten Rädern weit verbreitet, steht dieser Typ mittlerweile aber in der Popularität hinter der V-Brake zurück. Bei Crossrädern werden Cantileverbremsen nach wie vor verwendet, u.a. wegen der guten Kompatibilität zu Rennbremshebeln.&lt;br /&gt;
[[Bild:789px-Pedderson-bremse.jpg|thumb|Pedersen-Bremse]]&lt;br /&gt;
* '''Pedersen''', auch bekannt als ''Self-Energizing Cantilever'': Hier sitzt der Bremsarm auf einem Schneckengang und wird so zusätzlich durch die Drehung des Rades gegen die Felge gepreßt. Vordere und hintere Bremse sind daher unterschiedlich und können nicht gegeneinander ausgetauscht werden (Eine VR-Bremse würde, am Hinterrad montiert, beim Bremsen nach außen gedrückt). Von Scott Pedersen als besonders kraftvolle Cantilever-Bremse für [[Tandem]]s entwickelt, später auch von [[Suntour]] (nur HR-Bremse) gebaut, war ihre Bremskraft offenbar zu brachial. In der Folge führten Produktklagen in den USA dazu, dass dieser Bremsentyp völlig vom Markt verschwand.&lt;br /&gt;
[[Bild:523px-V-Brake.jpg|thumb|V-Brake]]&lt;br /&gt;
* '''V-Brake/V-Bremse''': Markenname von [[Shimano]] für eine Cantilever-Bremse mit seitlich herausgeführtem in einem Rohrwinkel geführten [[Seilzug]], die unter anderem Namen von verschiedenen Herstellern angeboten wird; der Name spielt entweder auf die frühere U-Brake oder auf die zueinandergeneigte Stellung der Cantilever-Bremshebel an. Vorteil ist hier, dass die Seilkraft nahezu senkrecht auf den Bremsarm wirkt und somit eine höhere Normalkraft in den Backen erreicht wird als bei der klassischen Cantileverbremse wo das Seilzugdreieck die Seilkräfte unter 45° auf den Bremsarm wirken lässt, was die Normalkraft in den Backen reduziert.&lt;br /&gt;
* ''Mini V-Brake'': wie V-Brake, aber mit kürzerem Hebelarm. Deshalb mit Rennradbremshebeln, die ein anderes Hebelverhältnis als V-Brake-Hebel haben, kompatibel.&lt;br /&gt;
* [[Hydraulik|hydraulische]] Felgenbremsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig (2008) sind V-Brakes die populärste Bremsenform am Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachteile ====&lt;br /&gt;
Der Nachteil älterer Cantileverbremsen ist die komplizierte Montage und Einstellung der Bremsbeläge. Bei sehr billigen Systemen kommt hinzu, dass die Bremse aufgrund fehlender Einstellmöglichkeit für die Federspannung oft permanent an einer Seite der Felge schleift. Um das zu vermeiden, muss man die Bremse sehr locker einstellen, sodass keine starke Bremswirkung möglich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Liegt der Angriffspunkt des Seilzuges an der Bremse (wie z.B. bei V-Brakes) höher als das Winkelrohr / der Seilzug selber, so kann Feuchtigkeit in die Seilzugführung gelangen und bei Frost den Seilzug blockieren und die Bremse außer Kraft setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== hydraulische Felgenbremsen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die Kraftübertragung durch eine Flüssigkeit (Öl). Bremshebel und Bremskolben sind durch eine Hydraulikleitung verbunden, über welche die Kraft vom Geberkolben am Bremshebel zum Nehmerkolben an der Bremse selbst übertragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile gegenüber Seilzug ===&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
*keine Seilreibung: Deshalb kann man Hydraulikleitungen beliebig verlegen ohne das die Kraftübertragung leidet&lt;br /&gt;
*Extrem Wartungsarm: Schmutz kann nicht in die Hydraulikleitungen eindringen, weshalb (außer im Schadensfall) über Jahre gleichbleibende Kraftübertragung ohne Wartung möglich ist.&lt;br /&gt;
*kein Einfrieren im Winter: Da in das System kein Wasser und keine Feuchtigkeit eindringen kann, frieren Hydraulikleitungen nicht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
*teurer in der Anschaffung und bei Reparatur&lt;br /&gt;
*Reparaturmöglichkeiten: Im Schadensfall benötigt man zur Reparatur meist Spezialteile (Dichtungen, Leitungen, Hydrauliköl) und die Reparatur ist komplexer. Außerhalb der Verbreitungsgebiete von Hydraulikbremsen sind keine Ersatzteile erhältlich.&lt;br /&gt;
*meist höheres Gewicht (Ausnahme: Magura HS 33 Firm Tech)&lt;br /&gt;
*Teilweise kann es durch den systembedingten ungleichmäßigen Bremsbackenabstand zum einseitigen [[forumsbeitrag:335333|Schleifen]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tipp'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Servicekit des Herstellers hat man die entsprechenden Ersatzteile und kann Reparaturen selbst durchführen. Für extreme Einsätze gibt es mit Metallgewebe geschützte Leitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== aktuelle Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33 Firm Tech'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== am Gebrauchtmarkt erhältliche Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 66'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Scheibenbremse]]&lt;br /&gt;
* [[Sicher_fahren#Bremsen|Sicher bremsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremse]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
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		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Felgenbremse&amp;diff=39091</id>
		<title>Felgenbremse</title>
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		<updated>2011-03-24T10:02:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Rennbremsen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Felgenbremsen'' sind alle Bremsen die ihren Bremsklotz an die [[Felge]] pressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile können recht unterschiedlich je nach Felgenbremsmodell und der Vergleichsbremse sein. Am ehesten kann man als generellen Vorteil noch die Einfachheit des Bremssystems betrachten. Diese Einfachheit ergibt sich daraus, das als Gegenstück zur Bremsbacke die Felge genutzt wird, die meist nicht als zur Bremse gehörig betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Mechanische Felgenbremsen sind in der Regel etwas leichter als hydraulische Bremsen und Scheibenbremsen. Ein Satz Seitenzugbremsen, Cantileverbremsen oder V-Brakes wiegt etwa 300-400g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genereller Nachteil aller Felgenbremse ist die aus der Mitnutzung der Felge als Bremsbestandteil enstehenden Probleme:&lt;br /&gt;
*Das Problem der Felgenerhitzung, wodurch der Schlauch platzen kann. [[forumsbeitrag:340795|Felgenüberhitzung]]&lt;br /&gt;
*Das Problem des Felgenabriebes wodurch die Felge als tragendes Bauteil kontinuierlich an Stabilität verliert und bis hin zum [[Felgenbruch]] durchgeschliffen werden kann, sofern man sie nicht rechtzeitig austauscht.&lt;br /&gt;
*schwarzer Felgenabrieb führt zu Verschmutzungen bei Regenfahrten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rennbremsen ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rennbremse&amp;quot; ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Mittel- und Seitenzugbremsen, die in den Bohrungen am Gabelkopf und am Bremssteg dafür vorgesehener Rahmen befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelzugbremsen bestehen aus einer zentralen Befestigungsplatte und zwei Bremsarmen mit je eigener Bremsachse, die meistens mit einem Querzug (selten auch mit einer Gelenkkonstruktion) miteinander verbunden sind. Diese Bremsen waren von den 60ern bis in die 80er Jahre an Renn- und Sporträdern weit verbreitet, werden heute aber kaum noch verwendet. In den 90er Jahren wurden Mittelzugbremsen für den MTB-Einsatz entwickelt (U-Brake und Roller-Cam- oder Nockenbremse), die sich aber, außer im BMX-Bereich, nicht durchgesetzt haben. Mittelzugbremsen benötigen, wie die verwandten Cantileverbremsen, Zugwiderlager an Rahmen und Steuersatz/Vorbau. Sie sind heutzutage wohl nur noch interessant, wenn es um die Restaurierung alter Räder geht. Wer heute ein für Rennbremsen ausgelegtes Reiserad ausrüstet, wird vermutlich moderne Dual-Pivot-Seitenzugbremsen wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitenzugbremsen lassen sich differenzieren in Eingelenkbremsen, bei denen beide Bremsarme auf einer zentralen Bremsachse sitzen und die seit etwa 1990 vorherrschenden Zweigelenkbremsen (&amp;quot;Dual-Pivot&amp;quot;), die bauartbedingt (zwei Bremsachsen, vgl. Mittelzugbremse) günstigere Hebelverhältnisse aufweisen und dadurch bessere Bremswirkung bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Reiseräder eignen sich am ehesten mittellange Seitenzugbremsen (Schenkellänge 47-57 Millimeter), wie sie u. a. von Shimano und Tektro hergestellt werden. In Verbindung mit schmalen Schutzblechen sind dann, je nach Rahmen, Reifenbreiten bis etwa 32 Millimeter möglich. &lt;br /&gt;
Kurze Seitenzugbremsen (39-49), wie sie an &amp;quot;echten&amp;quot; Rennrädern zu finden sind, lassen nur sehr schmale Bereifung (etwa 28 Millimeter, an manchen Rahmen noch weniger) und normalerweise auch keine Schutzbleche zu. Noch längere Modelle scheiden wegen schlechter Bremswirkung (bedingt durch ungünstige Hebelverhältnisse und die starke Verwindung der Bremsarme beim Bremsen) aus und sind ohnehin nur in sehr einfachen Qualitäten erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteilhaft ist die Verwendung von Rennbremsen besonders in Verbindung mit Rennbremshebeln, da die Feineinstellung der Bremszüge Teil der Bremse selbst ist und daher nicht, wie bei der Kombination Rennbremshebel - Cantileverbremse, zusätzlich realisiert werden muß. An vielen Rennbremsen läßt sich der Bremszug per Exzenterhebel entspannen, was den Radausbau erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cantileverbremsen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Shimanoaliviobrake.jpg|thumb|Klassische Cantilever-Bremse]]&lt;br /&gt;
Cantilever ist der englische Begriff für einen einseitig aufgehängten Ausleger oder Hebel [http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;amp;lang=de&amp;amp;searchLoc=0&amp;amp;cmpType=relaxed&amp;amp;sectHdr=on&amp;amp;spellToler=std&amp;amp;chinese=both&amp;amp;pinyin=diacritic&amp;amp;search=cantilever&amp;amp;relink=on] dementsprechend sind die Bremshebel dieser Felgenbremsen jeweils am unteren Ende an einem Lötpunkt an einer Gabelscheide aufgehängt. Alle Bremsen, die auf den quasi-standardisierten Cantilever-Sockeln angebracht sind, bezeichnet man als ''Cantilever-Bremsen'', wobei man insbesondere zwischen der klassischen Cantilever- (Mittelzug) und der V-Bremse (Seitenzug) unterscheidet.&lt;br /&gt;
* '''„klassische Cantilever-Bauart“''': Zunächst nur im Querfeldeinsport verbreitet, wurde dieser Typ mit dem Aufkommen des Mountainbikes allgemein populär, weil herkömmliche Bremsen nicht genügend Reifenfreiheit bzw. die langschenkligen Modelle nicht genügend Bremskraft boten; später auch bei preiswerten Rädern weit verbreitet, steht dieser Typ mittlerweile aber in der Popularität hinter der V-Brake zurück. Bei Crossrädern werden Cantileverbremsen nach wie vor verwendet, u.a. wegen der guten Kompatibilität zu Rennbremshebeln.&lt;br /&gt;
[[Bild:789px-Pedderson-bremse.jpg|thumb|Pedersen-Bremse]]&lt;br /&gt;
* '''Pedersen''', auch bekannt als ''Self-Energizing Cantilever'': Hier sitzt der Bremsarm auf einem Schneckengang und wird so zusätzlich durch die Drehung des Rades gegen die Felge gepreßt. Vordere und hintere Bremse sind daher unterschiedlich und können nicht gegeneinander ausgetauscht werden (Eine VR-Bremse würde, am Hinterrad montiert, beim Bremsen nach außen gedrückt). Von Scott Pedersen als besonders kraftvolle Cantilever-Bremse für [[Tandem]]s entwickelt, später auch von [[Suntour]] (nur HR-Bremse) gebaut, war ihre Bremskraft offenbar zu brachial. In der Folge führten Produktklagen in den USA dazu, dass dieser Bremsentyp völlig vom Markt verschwand.&lt;br /&gt;
[[Bild:523px-V-Brake.jpg|thumb|V-Brake]]&lt;br /&gt;
* '''V-Brake/V-Bremse''': Markenname von [[Shimano]] für eine Cantilever-Bremse mit seitlich herausgeführtem in einem Rohrwinkel geführten [[Seilzug]], die unter anderem Namen von verschiedenen Herstellern angeboten wird; der Name spielt entweder auf die frühere U-Brake oder auf die zueinandergeneigte Stellung der Cantilever-Bremshebel an. Vorteil ist hier, dass die Seilkraft nahezu senkrecht auf den Bremsarm wirkt und somit eine höhere Normalkraft in den Backen erreicht wird als bei der klassischen Cantileverbremse wo das Seilzugdreieck die Seilkräfte unter 45° auf den Bremsarm wirken lässt, was die Normalkraft in den Backen reduziert.&lt;br /&gt;
* ''Mini V-Brake'': wie V-Brake, aber mit kürzerem Hebelarm. Deshalb mit Rennradbremshebeln, die ein anderes Hebelverhältnis als V-Brake-Hebel haben, kompatibel.&lt;br /&gt;
* [[Hydraulik|hydraulische]] Felgenbremsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig (2008) sind V-Brakes die populärste Bremsenform am Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachteile ====&lt;br /&gt;
Der Nachteil älterer Cantileverbremsen ist die komplizierte Montage und Einstellung der Bremsbeläge. Bei sehr billigen Systemen kommt hinzu, dass die Bremse aufgrund fehlender Einstellmöglichkeit für die Federspannung oft permanent an einer Seite der Felge schleift. Um das zu vermeiden, muss man die Bremse sehr locker einstellen, sodass keine starke Bremswirkung möglich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Liegt der Angriffspunkt des Seilzuges an der Bremse (wie z.B. bei V-Brakes) höher als das Winkelrohr / der Seilzug selber, so kann Feuchtigkeit in die Seilzugführung gelangen und bei Frost den Seilzug blockieren und die Bremse außer Kraft setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== hydraulische Felgenbremsen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die Kraftübertragung durch eine Flüssigkeit (Öl). Bremshebel und Bremskolben sind durch eine Hydraulikleitung verbunden, über welche die Kraft vom Geberkolben am Bremshebel zum Nehmerkolben an der Bremse selbst übertragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile gegenüber Seilzug ===&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
*keine Seilreibung: Deshalb kann man Hydraulikleitungen beliebig verlegen ohne das die Kraftübertragung leidet&lt;br /&gt;
*Extrem Wartungsarm: Schmutz kann nicht in die Hydraulikleitungen eindringen, weshalb (außer im Schadensfall) über Jahre gleichbleibende Kraftübertragung ohne Wartung möglich ist.&lt;br /&gt;
*kein Einfrieren im Winter: Da in das System kein Wasser und keine Feuchtigkeit eindringen kann, frieren Hydraulikleitungen nicht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
*teurer in der Anschaffung und bei Reparatur&lt;br /&gt;
*Reparaturmöglichkeiten: Im Schadensfall benötigt man zur Reparatur meist Spezialteile (Dichtungen, Leitungen, Hydrauliköl) und die Reparatur ist komplexer. Außerhalb der Verbreitungsgebiete von Hydraulikbremsen sind keine Ersatzteile erhältlich.&lt;br /&gt;
*meist höheres Gewicht (Ausnahme: Magura HS 33 Firm Tech)&lt;br /&gt;
*Teilweise kann es durch den systembedingten ungleichmäßigen Bremsbackenabstand zum einseitigen [[forumsbeitrag:335333|Schleifen]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tipp'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Servicekit des Herstellers hat man die entsprechenden Ersatzteile und kann Reparaturen selbst durchführen. Für extreme Einsätze gibt es mit Metallgewebe geschützte Leitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== aktuelle Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33 Firm Tech'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== am Gebrauchtmarkt erhältliche Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 66'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Scheibenbremse]]&lt;br /&gt;
* [[Sicher_fahren#Bremsen|Sicher bremsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremse]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Felgenbremse&amp;diff=39090</id>
		<title>Felgenbremse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Felgenbremse&amp;diff=39090"/>
		<updated>2011-03-24T09:58:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Rennbremsen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Felgenbremsen'' sind alle Bremsen die ihren Bremsklotz an die [[Felge]] pressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile können recht unterschiedlich je nach Felgenbremsmodell und der Vergleichsbremse sein. Am ehesten kann man als generellen Vorteil noch die Einfachheit des Bremssystems betrachten. Diese Einfachheit ergibt sich daraus, das als Gegenstück zur Bremsbacke die Felge genutzt wird, die meist nicht als zur Bremse gehörig betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Mechanische Felgenbremsen sind in der Regel etwas leichter als hydraulische Bremsen und Scheibenbremsen. Ein Satz Seitenzugbremsen, Cantileverbremsen oder V-Brakes wiegt etwa 300-400g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genereller Nachteil aller Felgenbremse ist die aus der Mitnutzung der Felge als Bremsbestandteil enstehenden Probleme:&lt;br /&gt;
*Das Problem der Felgenerhitzung, wodurch der Schlauch platzen kann. [[forumsbeitrag:340795|Felgenüberhitzung]]&lt;br /&gt;
*Das Problem des Felgenabriebes wodurch die Felge als tragendes Bauteil kontinuierlich an Stabilität verliert und bis hin zum [[Felgenbruch]] durchgeschliffen werden kann, sofern man sie nicht rechtzeitig austauscht.&lt;br /&gt;
*schwarzer Felgenabrieb führt zu Verschmutzungen bei Regenfahrten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rennbremsen ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rennbremse&amp;quot; ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Mittel- und Seitenzugbremsen, die in den Bohrungen am Gabelkopf und am Bremssteg dafür vorgesehener Rahmen befestigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelzugbremsen bestehen aus einer zentralen Befestigungsplatte und zwei Bremsarmen mit je eigener Bremsachse, die meistens mit einem Querzug (selten auch mit einer Gelenkkonstruktion)miteinander verbunden sind. Diese Bremsen waren von den 60ern bis in die 80er Jahre an Renn- und Sporträdern weit verbreitet, werden heute aber kaum noch verwendet. In den 90er Jahren wurden Mittelzugbremsen für den MTB-Einsatz entwickelt (U-Brake und Roller-Cam- oder Nockenbremse), die sich aber, außer im BMX-Bereich, nicht durchgesetzt haben. Mittelzugbremsen benötigen, wie die verwandten Cantileverbremsen, Zugwiderlager an Rahmen und Steuersatz/Vorbau. Sie sind heutzutage wohl nur noch interessant, wenn es um die Restaurierung alter Räder geht. Wer heute ein für Rennbremsen ausgelegtes Reiserad ausrüstet, wird vermutlich moderne Dual-Pivot-Seitenzugbremsen wählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitenzugbremsen lassen sich differenzieren in Eingelenkbremsen, bei denen beide Bremsarme auf einer zentralen Bremsachse sitzen und die seit etwa 1990 vorherrschenden Zweigelenkbremsen (&amp;quot;Dual-Pivot&amp;quot;), die bauartbedingt (zwei Bremsachsen, vgl. Mittelzugbremse) günstigere Hebelverhältnisse aufweisen und dadurch bessere Bremswirkung bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Reiseräder eignen sich am ehesten mittellange Seitenzugbremsen (Schenkellänge 47-57 Millimeter), wie sie u. a. von Shimano und Tektro hergestellt werden. In Verbindung mit schmalen Schutzblechen sind dann, je nach Rahmen, Reifenbreiten bis etwa 32 Millimeter möglich. &lt;br /&gt;
Kurze Seitenzugbremsen (39-49), wie sie an &amp;quot;echten&amp;quot; Rennrädern zu finden sind, lassen nur sehr schmale Bereifung (etwa 28 Millimeter, an manchen Rahmen noch weniger) und normalerweise auch keine Schutzbleche zu. Noch längere Modelle scheiden wegen schlechter Bremswirkung (bedingt durch ungünstige Hebelverhältnisse und die starke Verwindung der Bremsarme beim Bremsen) aus und sind ohnehin nur in sehr einfachen Qualitäten erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteilhaft ist die Verwendung von Rennbremsen besonders in Verbindung mit Rennbremshebeln, da die Feineinstellung der Bremszüge Teil der Bremse selbst ist und daher nicht, wie bei der Kombination Rennbremshebel - Cantileverbremse, zusätzlich realisiert werden muß. An vielen Rennbremsen läßt sich der Bremszug per Exzenterhebel entspannen, was den Radausbau erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cantileverbremsen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Shimanoaliviobrake.jpg|thumb|Klassische Cantilever-Bremse]]&lt;br /&gt;
Cantilever ist der englische Begriff für einen einseitig aufgehängten Ausleger oder Hebel [http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;amp;lang=de&amp;amp;searchLoc=0&amp;amp;cmpType=relaxed&amp;amp;sectHdr=on&amp;amp;spellToler=std&amp;amp;chinese=both&amp;amp;pinyin=diacritic&amp;amp;search=cantilever&amp;amp;relink=on] dementsprechend sind die Bremshebel dieser Felgenbremsen jeweils am unteren Ende an einem Lötpunkt an einer Gabelscheide aufgehängt. Alle Bremsen, die auf den quasi-standardisierten Cantilever-Sockeln angebracht sind, bezeichnet man als ''Cantilever-Bremsen'', wobei man insbesondere zwischen der klassischen Cantilever- (Mittelzug) und der V-Bremse (Seitenzug) unterscheidet.&lt;br /&gt;
* '''„klassische Cantilever-Bauart“''': Zunächst nur im Querfeldeinsport verbreitet, wurde dieser Typ mit dem Aufkommen des Mountainbikes allgemein populär, weil herkömmliche Bremsen nicht genügend Reifenfreiheit bzw. die langschenkligen Modelle nicht genügend Bremskraft boten; später auch bei preiswerten Rädern weit verbreitet, steht dieser Typ mittlerweile aber in der Popularität hinter der V-Brake zurück. Bei Crossrädern werden Cantileverbremsen nach wie vor verwendet, u.a. wegen der guten Kompatibilität zu Rennbremshebeln.&lt;br /&gt;
[[Bild:789px-Pedderson-bremse.jpg|thumb|Pedersen-Bremse]]&lt;br /&gt;
* '''Pedersen''', auch bekannt als ''Self-Energizing Cantilever'': Hier sitzt der Bremsarm auf einem Schneckengang und wird so zusätzlich durch die Drehung des Rades gegen die Felge gepreßt. Vordere und hintere Bremse sind daher unterschiedlich und können nicht gegeneinander ausgetauscht werden (Eine VR-Bremse würde, am Hinterrad montiert, beim Bremsen nach außen gedrückt). Von Scott Pedersen als besonders kraftvolle Cantilever-Bremse für [[Tandem]]s entwickelt, später auch von [[Suntour]] (nur HR-Bremse) gebaut, war ihre Bremskraft offenbar zu brachial. In der Folge führten Produktklagen in den USA dazu, dass dieser Bremsentyp völlig vom Markt verschwand.&lt;br /&gt;
[[Bild:523px-V-Brake.jpg|thumb|V-Brake]]&lt;br /&gt;
* '''V-Brake/V-Bremse''': Markenname von [[Shimano]] für eine Cantilever-Bremse mit seitlich herausgeführtem in einem Rohrwinkel geführten [[Seilzug]], die unter anderem Namen von verschiedenen Herstellern angeboten wird; der Name spielt entweder auf die frühere U-Brake oder auf die zueinandergeneigte Stellung der Cantilever-Bremshebel an. Vorteil ist hier, dass die Seilkraft nahezu senkrecht auf den Bremsarm wirkt und somit eine höhere Normalkraft in den Backen erreicht wird als bei der klassischen Cantileverbremse wo das Seilzugdreieck die Seilkräfte unter 45° auf den Bremsarm wirken lässt, was die Normalkraft in den Backen reduziert.&lt;br /&gt;
* ''Mini V-Brake'': wie V-Brake, aber mit kürzerem Hebelarm. Deshalb mit Rennradbremshebeln, die ein anderes Hebelverhältnis als V-Brake-Hebel haben, kompatibel.&lt;br /&gt;
* [[Hydraulik|hydraulische]] Felgenbremsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig (2008) sind V-Brakes die populärste Bremsenform am Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachteile ====&lt;br /&gt;
Der Nachteil älterer Cantileverbremsen ist die komplizierte Montage und Einstellung der Bremsbeläge. Bei sehr billigen Systemen kommt hinzu, dass die Bremse aufgrund fehlender Einstellmöglichkeit für die Federspannung oft permanent an einer Seite der Felge schleift. Um das zu vermeiden, muss man die Bremse sehr locker einstellen, sodass keine starke Bremswirkung möglich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Liegt der Angriffspunkt des Seilzuges an der Bremse (wie z.B. bei V-Brakes) höher als das Winkelrohr / der Seilzug selber, so kann Feuchtigkeit in die Seilzugführung gelangen und bei Frost den Seilzug blockieren und die Bremse außer Kraft setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== hydraulische Felgenbremsen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die Kraftübertragung durch eine Flüssigkeit (Öl). Bremshebel und Bremskolben sind durch eine Hydraulikleitung verbunden, über welche die Kraft vom Geberkolben am Bremshebel zum Nehmerkolben an der Bremse selbst übertragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile gegenüber Seilzug ===&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
*keine Seilreibung: Deshalb kann man Hydraulikleitungen beliebig verlegen ohne das die Kraftübertragung leidet&lt;br /&gt;
*Extrem Wartungsarm: Schmutz kann nicht in die Hydraulikleitungen eindringen, weshalb (außer im Schadensfall) über Jahre gleichbleibende Kraftübertragung ohne Wartung möglich ist.&lt;br /&gt;
*kein Einfrieren im Winter: Da in das System kein Wasser und keine Feuchtigkeit eindringen kann, frieren Hydraulikleitungen nicht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
*teurer in der Anschaffung und bei Reparatur&lt;br /&gt;
*Reparaturmöglichkeiten: Im Schadensfall benötigt man zur Reparatur meist Spezialteile (Dichtungen, Leitungen, Hydrauliköl) und die Reparatur ist komplexer. Außerhalb der Verbreitungsgebiete von Hydraulikbremsen sind keine Ersatzteile erhältlich.&lt;br /&gt;
*meist höheres Gewicht (Ausnahme: Magura HS 33 Firm Tech)&lt;br /&gt;
*Teilweise kann es durch den systembedingten ungleichmäßigen Bremsbackenabstand zum einseitigen [[forumsbeitrag:335333|Schleifen]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tipp'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Servicekit des Herstellers hat man die entsprechenden Ersatzteile und kann Reparaturen selbst durchführen. Für extreme Einsätze gibt es mit Metallgewebe geschützte Leitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== aktuelle Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33 Firm Tech'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== am Gebrauchtmarkt erhältliche Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 66'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Scheibenbremse]]&lt;br /&gt;
* [[Sicher_fahren#Bremsen|Sicher bremsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremse]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Felgenbremse&amp;diff=39089</id>
		<title>Felgenbremse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Felgenbremse&amp;diff=39089"/>
		<updated>2011-03-24T09:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Rennbremsen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Begriff ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Felgenbremsen'' sind alle Bremsen die ihren Bremsklotz an die [[Felge]] pressen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile können recht unterschiedlich je nach Felgenbremsmodell und der Vergleichsbremse sein. Am ehesten kann man als generellen Vorteil noch die Einfachheit des Bremssystems betrachten. Diese Einfachheit ergibt sich daraus, das als Gegenstück zur Bremsbacke die Felge genutzt wird, die meist nicht als zur Bremse gehörig betrachtet wird.&lt;br /&gt;
Mechanische Felgenbremsen sind in der Regel etwas leichter als hydraulische Bremsen und Scheibenbremsen. Ein Satz Seitenzugbremsen, Cantileverbremsen oder V-Brakes wiegt etwa 300-400g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genereller Nachteil aller Felgenbremse ist die aus der Mitnutzung der Felge als Bremsbestandteil enstehenden Probleme:&lt;br /&gt;
*Das Problem der Felgenerhitzung, wodurch der Schlauch platzen kann. [[forumsbeitrag:340795|Felgenüberhitzung]]&lt;br /&gt;
*Das Problem des Felgenabriebes wodurch die Felge als tragendes Bauteil kontinuierlich an Stabilität verliert und bis hin zum [[Felgenbruch]] durchgeschliffen werden kann, sofern man sie nicht rechtzeitig austauscht.&lt;br /&gt;
*schwarzer Felgenabrieb führt zu Verschmutzungen bei Regenfahrten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rennbremsen ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Rennbremse&amp;quot; ist die umgangssprachliche Bezeichnung für Mittel- und Seitenzugbremsen, die in den Bohrungen am Gabelkopf und am Bremssteg dafür vorgesehener Rahmen befestigt werden.&lt;br /&gt;
Mittelzugbremsen bestehen aus einer zentralen Befestigungsplatte und zwei Bremsarmen mit je eigener Bremsachse, die meistens mit einem Querzug (selten auch mit einer Gelenkkonstruktion)miteinander verbunden sind. Diese Bremsen waren von den 60ern bis in die 80er Jahre an Renn- und Sporträdern weit verbreitet, werden heute aber kaum noch verwendet. In den 90er Jahren wurden Mittelzugbremsen für den MTB-Einsatz entwickelt (U-Brake und Roller-Cam- oder Nockenbremse), die sich aber, außer im BMX-Bereich, nicht durchgesetzt haben. Mittelzugbremsen benötigen, wie die verwandten Cantileverbremsen, Zugwiderlager an Rahmen und Steuersatz/Vorbau. Sie sind heutzutage wohl nur noch interessant, wenn es um die Restaurierung alter Räder geht. Wer heute ein für Rennbremsen ausgelegtes Reiserad ausrüstet, wird vermutlich moderne Dual-Pivot-Seitenzugbremsen wählen.&lt;br /&gt;
Seitenzugbremsen lassen sich differenzieren in Eingelenkbremsen, bei denen beide Bremsarme auf einer zentralen Bremsachse sitzen und die seit etwa 1990 vorherrschenden Zweigelenkbremsen (&amp;quot;Dual-Pivot&amp;quot;), die bauartbedingt (zwei Bremsachsen, vgl. Mittelzugbremse) günstigere Hebelverhältnisse aufweisen und dadurch bessere Bremswirkung bieten.&lt;br /&gt;
Für Reiseräder eignen sich am ehesten mittellange Seitenzugbremsen (Schenkellänge 47-57 Millimeter), wie sie u. a. von Shimano und Tektro hergestellt werden. In Verbindung mit schmalen Schutzblechen sind dann, je nach Rahmen, Reifenbreiten bis etwa 32 Millimeter möglich. &lt;br /&gt;
Kurze Seitenzugbremsen (39-49), wie sie an &amp;quot;echten&amp;quot; Rennrädern zu finden sind, lassen nur sehr schmale Bereifung (etwa 28 Millimeter, an manchen Rahmen noch weniger) und normalerweise auch keine Schutzbleche zu. Noch längere Modelle scheiden wegen schlechter Bremswirkung (bedingt durch ungünstige Hebelverhältnisse und die starke Verwindung der Bremsarme beim Bremsen) aus und sind ohnehin nur in sehr einfachen Qualitäten erhältlich.&lt;br /&gt;
Vorteilhaft ist die Verwendung von Rennbremsen besonders in Verbindung mit Rennbremshebeln, da die Feineinstellung der Bremszüge Teil der Bremse selbst ist und daher nicht, wie bei der Kombination Rennbremshebel - Cantileverbremse, zusätzlich realisiert werden muß. An vielen Rennbremsen läßt sich der Bremszug per Exzenterhebel entspannen, was den Radausbau erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Cantileverbremsen  ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:800px-Shimanoaliviobrake.jpg|thumb|Klassische Cantilever-Bremse]]&lt;br /&gt;
Cantilever ist der englische Begriff für einen einseitig aufgehängten Ausleger oder Hebel [http://dict.leo.org/ende?lp=ende&amp;amp;lang=de&amp;amp;searchLoc=0&amp;amp;cmpType=relaxed&amp;amp;sectHdr=on&amp;amp;spellToler=std&amp;amp;chinese=both&amp;amp;pinyin=diacritic&amp;amp;search=cantilever&amp;amp;relink=on] dementsprechend sind die Bremshebel dieser Felgenbremsen jeweils am unteren Ende an einem Lötpunkt an einer Gabelscheide aufgehängt. Alle Bremsen, die auf den quasi-standardisierten Cantilever-Sockeln angebracht sind, bezeichnet man als ''Cantilever-Bremsen'', wobei man insbesondere zwischen der klassischen Cantilever- (Mittelzug) und der V-Bremse (Seitenzug) unterscheidet.&lt;br /&gt;
* '''„klassische Cantilever-Bauart“''': Zunächst nur im Querfeldeinsport verbreitet, wurde dieser Typ mit dem Aufkommen des Mountainbikes allgemein populär, weil herkömmliche Bremsen nicht genügend Reifenfreiheit bzw. die langschenkligen Modelle nicht genügend Bremskraft boten; später auch bei preiswerten Rädern weit verbreitet, steht dieser Typ mittlerweile aber in der Popularität hinter der V-Brake zurück. Bei Crossrädern werden Cantileverbremsen nach wie vor verwendet, u.a. wegen der guten Kompatibilität zu Rennbremshebeln.&lt;br /&gt;
[[Bild:789px-Pedderson-bremse.jpg|thumb|Pedersen-Bremse]]&lt;br /&gt;
* '''Pedersen''', auch bekannt als ''Self-Energizing Cantilever'': Hier sitzt der Bremsarm auf einem Schneckengang und wird so zusätzlich durch die Drehung des Rades gegen die Felge gepreßt. Vordere und hintere Bremse sind daher unterschiedlich und können nicht gegeneinander ausgetauscht werden (Eine VR-Bremse würde, am Hinterrad montiert, beim Bremsen nach außen gedrückt). Von Scott Pedersen als besonders kraftvolle Cantilever-Bremse für [[Tandem]]s entwickelt, später auch von [[Suntour]] (nur HR-Bremse) gebaut, war ihre Bremskraft offenbar zu brachial. In der Folge führten Produktklagen in den USA dazu, dass dieser Bremsentyp völlig vom Markt verschwand.&lt;br /&gt;
[[Bild:523px-V-Brake.jpg|thumb|V-Brake]]&lt;br /&gt;
* '''V-Brake/V-Bremse''': Markenname von [[Shimano]] für eine Cantilever-Bremse mit seitlich herausgeführtem in einem Rohrwinkel geführten [[Seilzug]], die unter anderem Namen von verschiedenen Herstellern angeboten wird; der Name spielt entweder auf die frühere U-Brake oder auf die zueinandergeneigte Stellung der Cantilever-Bremshebel an. Vorteil ist hier, dass die Seilkraft nahezu senkrecht auf den Bremsarm wirkt und somit eine höhere Normalkraft in den Backen erreicht wird als bei der klassischen Cantileverbremse wo das Seilzugdreieck die Seilkräfte unter 45° auf den Bremsarm wirken lässt, was die Normalkraft in den Backen reduziert.&lt;br /&gt;
* ''Mini V-Brake'': wie V-Brake, aber mit kürzerem Hebelarm. Deshalb mit Rennradbremshebeln, die ein anderes Hebelverhältnis als V-Brake-Hebel haben, kompatibel.&lt;br /&gt;
* [[Hydraulik|hydraulische]] Felgenbremsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig (2008) sind V-Brakes die populärste Bremsenform am Markt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachteile ====&lt;br /&gt;
Der Nachteil älterer Cantileverbremsen ist die komplizierte Montage und Einstellung der Bremsbeläge. Bei sehr billigen Systemen kommt hinzu, dass die Bremse aufgrund fehlender Einstellmöglichkeit für die Federspannung oft permanent an einer Seite der Felge schleift. Um das zu vermeiden, muss man die Bremse sehr locker einstellen, sodass keine starke Bremswirkung möglich ist.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Liegt der Angriffspunkt des Seilzuges an der Bremse (wie z.B. bei V-Brakes) höher als das Winkelrohr / der Seilzug selber, so kann Feuchtigkeit in die Seilzugführung gelangen und bei Frost den Seilzug blockieren und die Bremse außer Kraft setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== hydraulische Felgenbremsen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsprinzip ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier erfolgt die Kraftübertragung durch eine Flüssigkeit (Öl). Bremshebel und Bremskolben sind durch eine Hydraulikleitung verbunden, über welche die Kraft vom Geberkolben am Bremshebel zum Nehmerkolben an der Bremse selbst übertragen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vor- und Nachteile gegenüber Seilzug ===&lt;br /&gt;
'''Vorteile'''&lt;br /&gt;
*keine Seilreibung: Deshalb kann man Hydraulikleitungen beliebig verlegen ohne das die Kraftübertragung leidet&lt;br /&gt;
*Extrem Wartungsarm: Schmutz kann nicht in die Hydraulikleitungen eindringen, weshalb (außer im Schadensfall) über Jahre gleichbleibende Kraftübertragung ohne Wartung möglich ist.&lt;br /&gt;
*kein Einfrieren im Winter: Da in das System kein Wasser und keine Feuchtigkeit eindringen kann, frieren Hydraulikleitungen nicht ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Nachteile'''&lt;br /&gt;
*teurer in der Anschaffung und bei Reparatur&lt;br /&gt;
*Reparaturmöglichkeiten: Im Schadensfall benötigt man zur Reparatur meist Spezialteile (Dichtungen, Leitungen, Hydrauliköl) und die Reparatur ist komplexer. Außerhalb der Verbreitungsgebiete von Hydraulikbremsen sind keine Ersatzteile erhältlich.&lt;br /&gt;
*meist höheres Gewicht (Ausnahme: Magura HS 33 Firm Tech)&lt;br /&gt;
*Teilweise kann es durch den systembedingten ungleichmäßigen Bremsbackenabstand zum einseitigen [[forumsbeitrag:335333|Schleifen]] kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tipp'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Servicekit des Herstellers hat man die entsprechenden Ersatzteile und kann Reparaturen selbst durchführen. Für extreme Einsätze gibt es mit Metallgewebe geschützte Leitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== aktuelle Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 33 Firm Tech'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Magura HS 11'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== am Gebrauchtmarkt erhältliche Modelle ===&lt;br /&gt;
'''Magura HS 66'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siehe auch==&lt;br /&gt;
* [[Scheibenbremse]]&lt;br /&gt;
* [[Sicher_fahren#Bremsen|Sicher bremsen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bremse]][[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Halfstep&amp;diff=39085</id>
		<title>Halfstep</title>
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		<updated>2011-03-24T09:12:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Halfstep'' (englisch für ''Halbschritt'') bezeichnet eine Ausführung der Kettenschaltung, die eine feine Abstufung zwischen einzelnen Gängen (wie am Rennrad) mit einem großen Übersetzungsbereich (wie am Mountainbike) kombiniert. Beim Einsatz von drei Kettenblättern spricht man von ''Halfstep mit Granny''. (Granny, engl. für Großmutter als Anspielung auf kleine Gänge, wie sie schwache Personen nutzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grundidee ist folgende: Bei Kettenschaltungen gibt es immer einen sehr großen Bereich, in dem sich die Übersetzungen überschneiden. Als Beispiel sei ein typisches [[Reiserad]] mit folgender Ausstattung genannt: Kettenblätter mit 22/32/44 Zähnen, Neunfach-Kassette mit 11 bis 32 Zähnen, 28-Zoll-Laufräder. Das bedeutet:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem mittleren Blatt hat man Entfaltungen von 2,16 bis 6,27 Meter.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem kleinen Blatt von 1,48 bis 4,31 Meter.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit dem großen Blatt 2,96 bis 8,62 Meter.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man vom mittleren Blatt ausgeht, ist gut zu erkennen, dass es sowohl mit dem kleinen als auch mit dem großen Blatt große Überschneidungen gibt, also praktisch doppelte Gänge. Diese wären theoretisch vermeidbar, wenn man ein Kettenblatt mit 18 und eines mit 56 Zähnen verwenden würde. Leider schafft keine Schaltung so einen extrem großen Sprung. Abgesehen davon hätte man damit immer noch das Problem der großen Gangsprünge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Lösung dieses Problems ist Halfstep. Das charakteristische daran ist, dass sich das große und das mittlere Kettenblatt nur um wenige (3 oder 4, abhängig von der Ritzelabstufung) Zähne unterscheiden. Das bedeutet eine sehr starke Überschneidung, die man eigentlich vermeiden will. Der Trick besteht nun darin, dass es bei richtiger Auslegung trotzdem keine doppelten Gänge gibt. Die Gänge des großen Blattes liegen immer „zwischen“ den Gängen des mittleren Blattes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bergtauglichkeit sorgt ein drittes Blatt, das so klein wie möglich gewählt wird, damit die Überschneidung zum mittleren Blatt gering ist. So klein wie möglich bedeutet, dass es die Schaltung gerade noch gut schafft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich hat Halfstep auch Nachteile. Es funktioniert nur, wenn man das Schaltschema versteht und den höheren Aufwand beim Schalten in Kauf nimmt. Um die „Zwischengänge“ zu nutzen, muss man nämlich öfter zwischen dem mittleren und großen Blatt wechseln. Ein technischer Nachteil ist der stärkere Schräglauf der Kassette. Damit der Schräglauf nicht zu groß wird, empfiehlt sich eine sorgsam gewählte Kettenlinie und eine Kassette mit nur sieben Gängen (die bei Halfstep auch ausreicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://fahrradzukunft.de/2/halfstep/ Aufbau einer Halfstep-Schaltung mit Granny]&lt;br /&gt;
* [http://www.ritzelrechner.de/#KB=30,49,52&amp;amp;RZ=11,13,15,17,20,23,26,30,34&amp;amp;TF=96&amp;amp;UF=1470&amp;amp;SL=3.5 Beispiel einer Halfstep-Schaltung mit Granny]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=23729</id>
		<title>Campingkocher</title>
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		<updated>2010-05-24T21:04:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Multifuel-Kocher */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Kocher ist ein Ausrüstungsgegenstand zum Erwärmen von Nahrungsmitteln.&lt;br /&gt;
Mit einer Flamme wird dabei das Kochgeschirr und die darin enthaltenen Nahrungsmittel erhitzt, wobei neben Kochen auch andere Zubereitungsarten wie z.B. Braten, Dünsten usw. möglich sind.&lt;br /&gt;
Kriterien nach denen man einen Kocher auswählen kann sind:&lt;br /&gt;
*mögliche Brennstoffe (und deren Verfügbarkeit im Reiseland)&lt;br /&gt;
*Leistung&lt;br /&gt;
*Standsicherheit&lt;br /&gt;
*Handhabung&lt;br /&gt;
*Gewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
Es hat im Forum schon vielfache Diskussionen um DEN besten Kocher gegeben. Und dabei lange Debatten um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Brennstoffe (Brennspiritus, Benzin, Flüssiggas, seltener Petroleum noch seltener Diesel).&lt;br /&gt;
=== Verfügbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Frage welcher Brennstoff verwendet werden kann spielt auch die Verfügbarkeit eine Rolle. Insbesondere in Ländern, in denen Campingurlaube nicht üblich oder für die Bevölkerung nicht finanzierbar sind, sind spezielle Kocherbrennstoffe kaum zu bekommen. Was man immer bekommt sind die verschiedenen Treibstoffe für Fahrzeuge. In solchen Ländern haben sich deshalb Benzinkocher bewährt. Inzwischen gibt es auch sogenannte Multifuelkocher, die mit vielen verschiedenen Brennstoffen betrieben werden können. Durch Austausch der Brenndüse können diese Kocher teilweise alles von Gas über Benzin bis hin zu Diesel oder Kerosin als Brennstoff verwenden.&lt;br /&gt;
=== Brennwert ===&lt;br /&gt;
Standardbrennstoffe haben feststehende &amp;quot;spezifische Heizwerte&amp;quot;. Damit ist die Wärmemenge gemeint, die man mit jedem Gramm oder Liter dieses Brennstoffes dabeihat. Dieser Wert ist bei jeder Brennstoffsorte konstant, unabhängig davon, in welchem Kocher er verbrannt wird. Der spezifiche Heizwert von Spiritus (Alkohol) etwa halb so hoch wie bei den fossilen Brennstoffen. Um die gleiche Menge Tee zu kochen, wird also etwa doppelt so viel Brennspiritus wie Benzin benötigt (oder der Brenner müßte einen Wirkungsgrad haben, der doppelt so hoch liegt wie der Benzinbrenner). Wenn alo Brennspiritus genauso so teuer ist wie Benzin, ist das Teekochen mit Spiritus etwa doppelt so teuer wie mit Benzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KWh (Kilowattstunde) ist dabei das physikalische Maß für die Wärmemenge. Eine Kilowattstunde ist die Wärmemenge, die z.B. eine elektrische Herdplatte mit einer Leistung von einem Kilowatt, (das ist ungefähr die ganz kleine Platte eines Haushaltsherdes) abgibt, wenn sie eine Stunde lang eingeschaltet ist (oder eine &amp;quot;normale&amp;quot; Herdplatte von 2kW, wenn sie eine halbe Stunde lang an ist). In den Tabellen sind diese verschiedenen Werte zusammen- und gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betrachtung fällt sicher auch auf, daß ein besonders leistungstarker Kocher von z.B. 3,5 oder 4kW, wie sie oft angeboten werden, zwangsläufig mehr Brennstoff verbrauchen muß (Wunderkocher gibt es nicht! ). Der Vorteil solcher Kocher liegt darin, dass sie das Tee- (oder Abwasch)wasser in wenigen Minuten aufkochen können. Deutlich wird auch, dass man durch langsameres Aufkochen, z.B. mit halber Leistung keinen Brennstoff sparen kann. Zur Essensbereitung, zum Garen von Speisen ist eine so hohe Leistung meist unnötig, und führt nur zum schnellen Anbrennen der Speisen (vor allem bei den dünnwandigen Campingtöpfen). Da ist die gute Regelbarkeit eines Brenners im ganz UNTEREN Leistungsbereich viel wichtiger (&amp;quot;Fortkochen&amp;quot;). Und hier wiederum wird man mit gut regelbaren Brennern ganz erheblich weniger Brennstoff benötigen. Bei schlecht regelbaren Brennern bleibt nur, den Topf, die Pfanne ab und an weg zu nehmen oder höher zu stellen, während der Brenner weiter Brennstoff verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Spezifischer Heizwert '''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spezifischer Heizwert der &amp;quot;üblichen&amp;quot; Brennstoffe: mit Berücksichtigung des spez. Gewichtes:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Heizwert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspiritus || ca. 07,00 kWh / kg x 0,79kg/l = 5,54 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca. 12,00 kWh / kg x 0,76kg/l = 9,28 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 11,90 kWh / kg x 0,80kg/l = 9,52 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 11.90 kWh / kg x0,86 kg/l =10,23 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flüssiggas || ca. 12,80 kWh / kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
''' Gewicht / kWh '''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Leistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 440g Kartusche || 5,63kWh = Tara204g = 36g(Tara) / kWh = 114,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 220g Kartusche || 2,81kWh = Tara160g = 56g(Tara) / kWh = 134,3g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stechkartusche 190g || 2,43kWh = Tara 090g = 37g(Tara) / kWh = 115,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Brennspriritus 1L(PE-Fl) || 5,54kWh = Tara105g = 19g (Tara) / kWh = 161,6g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Waschbenzin 1L (Alu-Fl.) || 12,0kWh = Tara205g = 17g(Tara) / kWh = 098,9g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sagen für sich alleine auch nicht alles, weil man das jeweilige ganze Kochsystem betrachten muss: Als Vergleichsgröße wird hier das Aufkochen von insgesamt zwanzig Litern Wasser von einer Temperatur von 15°C (ist wie erwähnt eine Vergleichsgröße die Wirkunsgradunterschiede und Wärmeverluste ignoriert) betrachtet. Wasser hat eine sog. spezifische Wämekapazität von 4,18 Joule je Gramm und Grad Celsius. Um einen Liter Wasser also um die 85°C zu erwärmen ist eine Energie von ewa 355,3KJ =~0,1kWh erforderlich. Für das Aufkochen von zwanzig Litern Wasser also zwei kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür braucht man:&lt;br /&gt;
0,36l Spiritus = 285g oder&lt;br /&gt;
0.22l Benzin = 164g oder&lt;br /&gt;
Den Spiritus verfeuere ich im kleinen Trangia-Set= 900g +285g Spiritus= 1185g Kochgwicht ges.&lt;br /&gt;
Das Benzin verfeuere ich z.b. im MSR Wisperlite = 455g (inkl Tankflasche) + ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja und jetzt hab' ich grad keine Energie und Zeit mehr zum weiterrechnen ... Ingenieure, Abiturienten, Techniker vor! und den Rechenansatz weiterführen oder besseren vorstellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Bei den Kosten für das Erhitzen der Nahrung ist zum geringen Anteil der Brennwert maßgebend (siehe oben) zum größeren Anteil dagegen die Form, in der die Treibstoffe angeboten werden. Bei Gaskartuschen muss stets die Kartusche mitgezahlt werden. Kartuschem mit Schraubverschluss sind dabei teurer als Stechkartuschen. Zusätzlich ist Gas aufgrund der Reinheit teurer als Tankstellenbenzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten (Preise in Norddeutschland, Drogerie-Discounter. In Campingläden, Tankstellen=doppelter Preis!)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Kosten pro Menge || Kosten pro kWh&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspritus || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,28 - 0,36 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca, 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 0,83 €/Liter || ca 0,08 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche Coleman || 6,62 €/440g = 15,05 €/kg || 1,17 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche, blau, Ventil || 8,16 €/450g = 18,13 €/kg || 1,41 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Blaue Kartusche, Stechdorn || 1,79 €/190g = 9,42 €/kg || 0,74 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Coleman-Kartusche, Stechdorn || 1,00 €/190g = 5,26 €/kg || 0,41 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
No-name Kartuschen gibs noch günstiger und tun genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundinfo: Fa Coleman hat vor einigen Jahren die europ. &amp;quot;Camping-Gaz&amp;quot; aufgekauft, seitdem haben alle Stechdorn-Kartuschen ein einheitliches Maß, davor gab es Probleme mit &amp;quot;No-Name&amp;quot; in &amp;quot;blauen&amp;quot; Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Flüssiggas noch ein paar Anmerkungen: Es hat einen spezifischen Heizwert von ca. 12,8 kWh/kg. Dieser ist bei Propan und Butan praktisch gleich (Der oft erwähnte Unterschied -&amp;quot;Butan hat je m³ den höheren Heizwert&amp;quot;-, entsteht aus dem unterschiedlichen spez. Gewicht von Propan und Butan, da beides aber nicht nach Volumen sondern nach Masse (Gewicht) gehandelt wird ist's unerheblich). Der Hinweis in vielen Globetrotterläden / Katalogen, dass diese oder jene Mischung &amp;quot;eine höhere Leistung bewirkt&amp;quot; ist schlicht Unfug / Verarschung. Kartuschen mit reinem Butan &amp;quot;funktionieren bei Temperaturen unter null aber schlicht nicht, weil das Gas dann flüssig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter für die Verwendung beim Wandern oder Radeln dürfte da neben den Kosten das Gewicht je transportierter kWh Heiz-/ Kochleistung sein.&lt;br /&gt;
Zudem sollte man natürlich die ökologischen Kosten nicht unbeachtet lassen, da eine übliche Gaskartusche nicht wiederbefüllt wird, und damit ein Einwegprodukt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die Brennstoffe werden im Kocher mehr oder weniger vollständig verbrannt, wobei auch Schadstoffe entstehen, die man einatmen kann, bzw. die sich bei offenem Topf oder Pfanne im Essen anlagern können.&lt;br /&gt;
Am saubersten verbrennt Gas, das meist aus ein oder zwei Gassorten großer Reinheit besteht. Treibstoffe wie Benzin oder Diesel sind Gemische verschiedener Stoffe, die teilweise noch mit Zusatzstoffen für den Betrieb der Motoren versehen sind. Bei der Verbrennung enstehen verschiedene Schadstoffe und Ruß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kochertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benzinkocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprituskocher ===&lt;br /&gt;
Der klassische Spirituskocher ist der sogenannte Sturmkocher von [[Trangia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaskocher ===&lt;br /&gt;
Gaskocher sind einfach und gut zu handhaben (bei Feuchtigkeit können sie aber auch mal eine Stichflamme produzieren, daher ggf. erst draußen anzünden). Für den klassischen Gaskartuschenkocher mit sogenanten Stechkartuschen gibt es in den üblichen Urlaubsländern auch überall problemlos und meist auch günstig Kartuschen. Laut Wikipedia ist das Stechkartuschen-System sogar weltweit nahezu überall zu finden, wo es Gaskartuschen gibt. Gaskartuschen gibt es aber nicht überall. Von verschiedenen Firmen gibt es auch ein Schraubkartuschensystem, dass laut Wikipedia vor allem in den skandinavischen Ländern, aber auch in Mitteleuropa zu finden ist. Die Firma ''Campingaz'' produziert Kocher für ein Bajonettkartuschen, die laut Wikipedia hauptsächlich in Frankreich und Südeuropa aber auch in Deutschland ohne Probleme erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multifuel-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multifuelkocher können verschiedene Brennstoffe nutzen. Dies sind meist Benzin, Diesel, Kerosin/Petroleum und Gas.&lt;br /&gt;
Um von einem Brennstoff auf einen anderen zu wechseln, muß man die Brenndüse austauschen, da diese je nach Brennstoff einen unterschiedlichen Durchmesser besitzt.&lt;br /&gt;
Als Treibstoffbehälter steht eine Flasche für Brennflüssigkeiten zur Verfügung, bei Gasnutzung kann man eine Schraubgaskartusche direkt an die Zuleitung schrauben.&lt;br /&gt;
Sie eignen sich insbesondere in Gebieten, in denen man nur schwer an die üblichen Kocherbrennstoffe herankommt. In Gebieten mit Camping- oder Bergsteigerinfrastruktur kann man dagegen das saubere Gas nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle erstmal der Hinweis auf den feuersicheren Umgang. Wenn möglich weg von brennbaren Materialien gehen. Was besonders bei Benzinkochern nötig ist, da sie ein teils großflammiges Vorfeuern fordern.&lt;br /&gt;
Eine enorme Senkung des Verbrauchs und ein angenehmeres, weil kontrollierteres Kochen hat man bei ausreichendem Windschutz. Bei längeren Reisen ist das Mehrgewicht eines selbstgebastelten Windschutz aus dickerem Alu (wie von Grillschalen) geringer als das von mehr Benzin.&lt;br /&gt;
Kalten Gaskartuschen fehlt oftmals der Druck um befriedigende Ergebnisse zu erbringen, will man dann dennoch kochen, hilft es die Kartusche mit Körperwärme aufzuwärmen, vielleicht mit in den Schlafsack zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=23644</id>
		<title>Campingkocher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=23644"/>
		<updated>2010-05-24T17:35:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Handhabung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Kocher ist ein Ausrüstungsgegenstand zum Erwärmen von Nahrungsmitteln.&lt;br /&gt;
Mit einer Flamme wird dabei das Kochgeschirr und die darin enthaltenen Nahrungsmittel erhitzt, wobei neben Kochen auch andere Zubereitungsarten wie z.B. Braten, Dünsten usw. möglich sind.&lt;br /&gt;
Kriterien nach denen man einen Kocher auswählen kann sind:&lt;br /&gt;
*mögliche Brennstoffe (und deren Verfügbarkeit im Reiseland)&lt;br /&gt;
*Leistung&lt;br /&gt;
*Standsicherheit&lt;br /&gt;
*Handhabung&lt;br /&gt;
*Gewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
Es hat im Forum schon vielfache Diskussionen um DEN besten Kocher gegeben. Und dabei lange Debatten um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Brennstoffe (Brennspiritus, Benzin, Flüssiggas, seltener Petroleum noch seltener Diesel).&lt;br /&gt;
=== Verfügbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Frage welcher Brennstoff verwendet werden kann spielt auch die Verfügbarkeit eine Rolle. Insbesondere in Ländern, in denen Campingurlaube nicht üblich oder für die Bevölkerung nicht finanzierbar sind, sind spezielle Kocherbrennstoffe kaum zu bekommen. Was man immer bekommt sind die verschiedenen Treibstoffe für Fahrzeuge. In solchen Ländern haben sich deshalb Benzinkocher bewährt. Inzwischen gibt es auch sogenannte Multifuelkocher, die mit vielen verschiedenen Brennstoffen betrieben werden können. Durch Austausch der Brenndüse können diese Kocher teilweise alles von Gas über Benzin bis hin zu Diesel oder Kerosin als Brennstoff verwenden.&lt;br /&gt;
=== Brennwert ===&lt;br /&gt;
Standardbrennstoffe haben feststehende &amp;quot;spezifische Heizwerte&amp;quot;. Damit ist die Wärmemenge gemeint, die man mit jedem Gramm oder Liter dieses Brennstoffes dabeihat. Dieser Wert ist bei jeder Brennstoffsorte konstant, unabhängig davon, in welchem Kocher er verbrannt wird. Der spezifiche Heizwert von Spiritus (Alkohol) etwa halb so hoch wie bei den fossilen Brennstoffen. Um die gleiche Menge Tee zu kochen, wird also etwa doppelt so viel Brennspiritus wie Benzin benötigt (oder der Brenner müßte einen Wirkungsgrad haben, der doppelt so hoch liegt wie der Benzinbrenner). Wenn alo Brennspiritus genauso so teuer ist wie Benzin, ist das Teekochen mit Spiritus etwa doppelt so teuer wie mit Benzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KWh (Kilowattstunde) ist dabei das physikalische Maß für die Wärmemenge. Eine Kilowattstunde ist die Wärmemenge, die z.B. eine elektrische Herdplatte mit einer Leistung von einem Kilowatt, (das ist ungefähr die ganz kleine Platte eines Haushaltsherdes) abgibt, wenn sie eine Stunde lang eingeschaltet ist (oder eine &amp;quot;normale&amp;quot; Herdplatte von 2kW, wenn sie eine halbe Stunde lang an ist). In den Tabellen sind diese verschiedenen Werte zusammen- und gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betrachtung fällt sicher auch auf, daß ein besonders leistungstarker Kocher von z.B. 3,5 oder 4kW, wie sie oft angeboten werden, zwangsläufig mehr Brennstoff verbrauchen muß (Wunderkocher gibt es nicht! ). Der Vorteil solcher Kocher liegt darin, dass sie das Tee- (oder Abwasch)wasser in wenigen Minuten aufkochen können. Deutlich wird auch, dass man durch langsameres Aufkochen, z.B. mit halber Leistung keinen Brennstoff sparen kann. Zur Essensbereitung, zum Garen von Speisen ist eine so hohe Leistung meist unnötig, und führt nur zum schnellen Anbrennen der Speisen (vor allem bei den dünnwandigen Campingtöpfen). Da ist die gute Regelbarkeit eines Brenners im ganz UNTEREN Leistungsbereich viel wichtiger (&amp;quot;Fortkochen&amp;quot;). Und hier wiederum wird man mit gut regelbaren Brennern ganz erheblich weniger Brennstoff benötigen. Bei schlecht regelbaren Brennern bleibt nur, den Topf, die Pfanne ab und an weg zu nehmen oder höher zu stellen, während der Brenner weiter Brennstoff verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Spezifischer Heizwert '''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spezifischer Heizwert der &amp;quot;üblichen&amp;quot; Brennstoffe: mit Berücksichtigung des spez. Gewichtes:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Heizwert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspiritus || ca. 07,00 kWh / kg x 0,79kg/l = 5,54 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca. 12,00 kWh / kg x 0,76kg/l = 9,28 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 11,90 kWh / kg x 0,80kg/l = 9,52 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 11.90 kWh / kg x0,86 kg/l =10,23 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flüssiggas || ca. 12,80 kWh / kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
''' Gewicht / kWh '''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Leistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 440g Kartusche || 5,63kWh = Tara204g = 36g(Tara) / kWh = 114,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 220g Kartusche || 2,81kWh = Tara160g = 56g(Tara) / kWh = 134,3g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stechkartusche 190g || 2,43kWh = Tara 090g = 37g(Tara) / kWh = 115,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Brennspriritus 1L(PE-Fl) || 5,54kWh = Tara105g = 19g (Tara) / kWh = 161,6g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Waschbenzin 1L (Alu-Fl.) || 12,0kWh = Tara205g = 17g(Tara) / kWh = 098,9g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sagen für sich alleine auch nicht alles, weil man das jeweilige ganze Kochsystem betrachten muss: Als Vergleichsgröße wird hier das Aufkochen von insgesamt zwanzig Litern Wasser von einer Temperatur von 15°C (ist wie erwähnt eine Vergleichsgröße die Wirkunsgradunterschiede und Wärmeverluste ignoriert) betrachtet. Wasser hat eine sog. spezifische Wämekapazität von 4,18 Joule je Gramm und Grad Celsius. Um einen Liter Wasser also um die 85°C zu erwärmen ist eine Energie von ewa 355,3KJ =~0,1kWh erforderlich. Für das Aufkochen von zwanzig Litern Wasser also zwei kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür braucht man:&lt;br /&gt;
0,36l Spiritus = 285g oder&lt;br /&gt;
0.22l Benzin = 164g oder&lt;br /&gt;
Den Spiritus verfeuere ich im kleinen Trangia-Set= 900g +285g Spiritus= 1185g Kochgwicht ges.&lt;br /&gt;
Das Benzin verfeuere ich z.b. im MSR Wisperlite = 455g (inkl Tankflasche) + ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja und jetzt hab' ich grad keine Energie und Zeit mehr zum weiterrechnen ... Ingenieure, Abiturienten, Techniker vor! und den Rechenansatz weiterführen oder besseren vorstellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Bei den Kosten für das Erhitzen der Nahrung ist zum geringen Anteil der Brennwert maßgebend (siehe oben) zum größeren Anteil dagegen die Form, in der die Treibstoffe angeboten werden. Bei Gaskartuschen muss stets die Kartusche mitgezahlt werden. Kartuschem mit Schraubverschluss sind dabei teurer als Stechkartuschen. Zusätzlich ist Gas aufgrund der Reinheit teurer als Tankstellenbenzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten (Preise in Norddeutschland, Drogerie-Discounter. In Campingläden, Tankstellen=doppelter Preis!)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Kosten pro Menge || Kosten pro kWh&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspritus || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,28 - 0,36 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca, 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 0,83 €/Liter || ca 0,08 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche Coleman || 6,62 €/440g = 15,05 €/kg || 1,17 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche, blau, Ventil || 8,16 €/450g = 18,13 €/kg || 1,41 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Blaue Kartusche, Stechdorn || 1,79 €/190g = 9,42 €/kg || 0,74 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Coleman-Kartusche, Stechdorn || 1,00 €/190g = 5,26 €/kg || 0,41 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
No-name Kartuschen gibs noch günstiger und tun genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundinfo: Fa Coleman hat vor einigen Jahren die europ. &amp;quot;Camping-Gaz&amp;quot; aufgekauft, seitdem haben alle Stechdorn-Kartuschen ein einheitliches Maß, davor gab es Probleme mit &amp;quot;No-Name&amp;quot; in &amp;quot;blauen&amp;quot; Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Flüssiggas noch ein paar Anmerkungen: Es hat einen spezifischen Heizwert von ca. 12,8 kWh/kg. Dieser ist bei Propan und Butan praktisch gleich (Der oft erwähnte Unterschied -&amp;quot;Butan hat je m³ den höheren Heizwert&amp;quot;-, entsteht aus dem unterschiedlichen spez. Gewicht von Propan und Butan, da beides aber nicht nach Volumen sondern nach Masse (Gewicht) gehandelt wird ist's unerheblich). Der Hinweis in vielen Globetrotterläden / Katalogen, dass diese oder jene Mischung &amp;quot;eine höhere Leistung bewirkt&amp;quot; ist schlicht Unfug / Verarschung. Kartuschen mit reinem Butan &amp;quot;funktionieren bei Temperaturen unter null aber schlicht nicht, weil das Gas dann flüssig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter für die Verwendung beim Wandern oder Radeln dürfte da neben den Kosten das Gewicht je transportierter kWh Heiz-/ Kochleistung sein.&lt;br /&gt;
Zudem sollte man natürlich die ökologischen Kosten nicht unbeachtet lassen, da eine übliche Gaskartusche nicht wiederbefüllt wird, und damit ein Einwegprodukt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die Brennstoffe werden im Kocher mehr oder weniger vollständig verbrannt, wobei auch Schadstoffe entstehen, die man einatmen kann, bzw. die sich bei offenem Topf oder Pfanne im Essen anlagern können.&lt;br /&gt;
Am saubersten verbrennt Gas, das meist aus ein oder zwei Gassorten großer Reinheit besteht. Treibstoffe wie Benzin oder Diesel sind Gemische verschiedener Stoffe, die teilweise noch mit Zusatzstoffen für den Betrieb der Motoren versehen sind. Bei der Verbrennung enstehen verschiedene Schadstoffe und Ruß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kochertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benzinkocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprituskocher ===&lt;br /&gt;
Der klassische Spirituskocher ist der sogenannte Sturmkocher von [[Trangia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaskocher ===&lt;br /&gt;
Gaskocher sind einfach und gut zu handhaben (bei Feuchtigkeit können sie aber auch mal eine Stichflamme produzieren, daher ggf. erst draußen anzünden). Für den klassischen Gaskartuschenkocher mit sogenanten Stechkartuschen gibt es in den üblichen Urlaubsländern auch überall problemlos und meist auch günstig Kartuschen. Laut Wikipedia ist das Stechkartuschen-System sogar weltweit nahezu überall zu finden, wo es Gaskartuschen gibt. Gaskartuschen gibt es aber nicht überall. Von verschiedenen Firmen gibt es auch ein Schraubkartuschensystem, dass laut Wikipedia vor allem in den skandinavischen Ländern, aber auch in Mitteleuropa zu finden ist. Die Firma ''Campingaz'' produziert Kocher für ein Bajonettkartuschen, die laut Wikipedia hauptsächlich in Frankreich und Südeuropa aber auch in Deutschland ohne Probleme erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multifuel-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multifulekocher können verschiedene Brennstoffe nutzen. Dies sind meist Benzin, Diesel, Kerosin und Gas.&lt;br /&gt;
Um von einem Brennstoff auf einen anderen zu wechseln, muß man die Brenndüse austauschen, da diese je nach Brennstoff einen unterschiedlichen Durchmesser besitzt.&lt;br /&gt;
Als Treibstoffbehälter steht eine Flasche für Brennflüssigkeiten zur Verfügung, bei Gasnutzung kann man eine Schraubgaskartusche direkt an die Zuleitung schrauben.&lt;br /&gt;
Sie eignen sich insbesondere in Gebieten, in denen man nur schwer an die üblichen Kocherbrennstoffe herankommt. In Gebieten mit Camping- oder Bergsteigerinfrastruktur kann man dagegen das saubere Gas nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle erstmal der Hinweis auf den feuersicheren Umgang. Wenn möglich weg von brennbaren Materialien gehen. Was besonders bei Benzinkochern nötig ist, da sie ein teils großflammiges Vorfeuern fordern.&lt;br /&gt;
Eine enorme Senkung des Verbrauchs und ein angenehmeres, weil kontrollierteres Kochen hat man bei ausreichendem Windschutz. Bei längeren Reisen ist das Mehrgewicht eines selbstgebastelten Windschutz aus dickerem Alu (wie von Grillschalen) geringer als das von mehr Benzin.&lt;br /&gt;
Kalten Gaskartuschen fehlt oftmals der Druck um befriedigende Ergebnisse zu erbringen, will man dann dennoch kochen, hilft es die Kartusche mit Körperwärme aufzuwärmen, vielleicht mit in den Schlafsack zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=23638</id>
		<title>Campingkocher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Campingkocher&amp;diff=23638"/>
		<updated>2010-05-24T17:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Brennstoffe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Kocher ist ein Ausrüstungsgegenstand zum Erwärmen von Nahrungsmitteln.&lt;br /&gt;
Mit einer Flamme wird dabei das Kochgeschirr und die darin enthaltenen Nahrungsmittel erhitzt, wobei neben Kochen auch andere Zubereitungsarten wie z.B. Braten, Dünsten usw. möglich sind.&lt;br /&gt;
Kriterien nach denen man einen Kocher auswählen kann sind:&lt;br /&gt;
*mögliche Brennstoffe (und deren Verfügbarkeit im Reiseland)&lt;br /&gt;
*Leistung&lt;br /&gt;
*Standsicherheit&lt;br /&gt;
*Handhabung&lt;br /&gt;
*Gewicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brennstoffe ==&lt;br /&gt;
Es hat im Forum schon vielfache Diskussionen um DEN besten Kocher gegeben. Und dabei lange Debatten um die Vor- und Nachteile der verschiedenen Brennstoffe (Brennspiritus, Benzin, Flüssiggas, seltener Petroleum noch seltener Diesel).&lt;br /&gt;
=== Verfügbarkeit ===&lt;br /&gt;
Bei der Frage welcher Brennstoff verwendet werden kann spielt auch die Verfügbarkeit eine Rolle. Insbesondere in Ländern, in denen Campingurlaube nicht üblich oder für die Bevölkerung nicht finanzierbar sind, sind spezielle Kocherbrennstoffe kaum zu bekommen. Was man immer bekommt sind die verschiedenen Treibstoffe für Fahrzeuge. In solchen Ländern haben sich deshalb Benzinkocher bewährt. Inzwischen gibt es auch sogenannte Multifuelkocher, die mit vielen verschiedenen Brennstoffen betrieben werden können. Durch Austausch der Brenndüse können diese Kocher teilweise alles von Gas über Benzin bis hin zu Diesel oder Kerosin als Brennstoff verwenden.&lt;br /&gt;
=== Brennwert ===&lt;br /&gt;
Standardbrennstoffe haben feststehende &amp;quot;spezifische Heizwerte&amp;quot;. Damit ist die Wärmemenge gemeint, die man mit jedem Gramm oder Liter dieses Brennstoffes dabeihat. Dieser Wert ist bei jeder Brennstoffsorte konstant, unabhängig davon, in welchem Kocher er verbrannt wird. Der spezifiche Heizwert von Spiritus (Alkohol) etwa halb so hoch wie bei den fossilen Brennstoffen. Um die gleiche Menge Tee zu kochen, wird also etwa doppelt so viel Brennspiritus wie Benzin benötigt (oder der Brenner müßte einen Wirkungsgrad haben, der doppelt so hoch liegt wie der Benzinbrenner). Wenn alo Brennspiritus genauso so teuer ist wie Benzin, ist das Teekochen mit Spiritus etwa doppelt so teuer wie mit Benzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KWh (Kilowattstunde) ist dabei das physikalische Maß für die Wärmemenge. Eine Kilowattstunde ist die Wärmemenge, die z.B. eine elektrische Herdplatte mit einer Leistung von einem Kilowatt, (das ist ungefähr die ganz kleine Platte eines Haushaltsherdes) abgibt, wenn sie eine Stunde lang eingeschaltet ist (oder eine &amp;quot;normale&amp;quot; Herdplatte von 2kW, wenn sie eine halbe Stunde lang an ist). In den Tabellen sind diese verschiedenen Werte zusammen- und gegenübergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dieser Betrachtung fällt sicher auch auf, daß ein besonders leistungstarker Kocher von z.B. 3,5 oder 4kW, wie sie oft angeboten werden, zwangsläufig mehr Brennstoff verbrauchen muß (Wunderkocher gibt es nicht! ). Der Vorteil solcher Kocher liegt darin, dass sie das Tee- (oder Abwasch)wasser in wenigen Minuten aufkochen können. Deutlich wird auch, dass man durch langsameres Aufkochen, z.B. mit halber Leistung keinen Brennstoff sparen kann. Zur Essensbereitung, zum Garen von Speisen ist eine so hohe Leistung meist unnötig, und führt nur zum schnellen Anbrennen der Speisen (vor allem bei den dünnwandigen Campingtöpfen). Da ist die gute Regelbarkeit eines Brenners im ganz UNTEREN Leistungsbereich viel wichtiger (&amp;quot;Fortkochen&amp;quot;). Und hier wiederum wird man mit gut regelbaren Brennern ganz erheblich weniger Brennstoff benötigen. Bei schlecht regelbaren Brennern bleibt nur, den Topf, die Pfanne ab und an weg zu nehmen oder höher zu stellen, während der Brenner weiter Brennstoff verbraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''' Spezifischer Heizwert '''&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Spezifischer Heizwert der &amp;quot;üblichen&amp;quot; Brennstoffe: mit Berücksichtigung des spez. Gewichtes:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Heizwert&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspiritus || ca. 07,00 kWh / kg x 0,79kg/l = 5,54 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca. 12,00 kWh / kg x 0,76kg/l = 9,28 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 11,90 kWh / kg x 0,80kg/l = 9,52 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 11.90 kWh / kg x0,86 kg/l =10,23 kWh / Liter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Flüssiggas || ca. 12,80 kWh / kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
''' Gewicht / kWh '''&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Leistung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 440g Kartusche || 5,63kWh = Tara204g = 36g(Tara) / kWh = 114,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Coleman 220g Kartusche || 2,81kWh = Tara160g = 56g(Tara) / kWh = 134,3g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Stechkartusche 190g || 2,43kWh = Tara 090g = 37g(Tara) / kWh = 115,2g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Brennspriritus 1L(PE-Fl) || 5,54kWh = Tara105g = 19g (Tara) / kWh = 161,6g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|| Waschbenzin 1L (Alu-Fl.) || 12,0kWh = Tara205g = 17g(Tara) / kWh = 098,9g(ges) / kWh&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Angaben sagen für sich alleine auch nicht alles, weil man das jeweilige ganze Kochsystem betrachten muss: Als Vergleichsgröße wird hier das Aufkochen von insgesamt zwanzig Litern Wasser von einer Temperatur von 15°C (ist wie erwähnt eine Vergleichsgröße die Wirkunsgradunterschiede und Wärmeverluste ignoriert) betrachtet. Wasser hat eine sog. spezifische Wämekapazität von 4,18 Joule je Gramm und Grad Celsius. Um einen Liter Wasser also um die 85°C zu erwärmen ist eine Energie von ewa 355,3KJ =~0,1kWh erforderlich. Für das Aufkochen von zwanzig Litern Wasser also zwei kWh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür braucht man:&lt;br /&gt;
0,36l Spiritus = 285g oder&lt;br /&gt;
0.22l Benzin = 164g oder&lt;br /&gt;
Den Spiritus verfeuere ich im kleinen Trangia-Set= 900g +285g Spiritus= 1185g Kochgwicht ges.&lt;br /&gt;
Das Benzin verfeuere ich z.b. im MSR Wisperlite = 455g (inkl Tankflasche) + ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja und jetzt hab' ich grad keine Energie und Zeit mehr zum weiterrechnen ... Ingenieure, Abiturienten, Techniker vor! und den Rechenansatz weiterführen oder besseren vorstellen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kosten ===&lt;br /&gt;
Bei den Kosten für das Erhitzen der Nahrung ist zum geringen Anteil der Brennwert maßgebend (siehe oben) zum größeren Anteil dagegen die Form, in der die Treibstoffe angeboten werden. Bei Gaskartuschen muss stets die Kartusche mitgezahlt werden. Kartuschem mit Schraubverschluss sind dabei teurer als Stechkartuschen. Zusätzlich ist Gas aufgrund der Reinheit teurer als Tankstellenbenzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kosten (Preise in Norddeutschland, Drogerie-Discounter. In Campingläden, Tankstellen=doppelter Preis!)&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;prettytable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!| Brennstoff || Kosten pro Menge || Kosten pro kWh&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Brennspritus || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,28 - 0,36 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Reinigungs- / Waschbenzin || ca, 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Petroleum || ca. 1,6 - 2 €/Liter || ca 0,17 - 0,21 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Diesel || ca. 0,83 €/Liter || ca 0,08 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche Coleman || 6,62 €/440g = 15,05 €/kg || 1,17 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Kartusche, blau, Ventil || 8,16 €/450g = 18,13 €/kg || 1,41 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Blaue Kartusche, Stechdorn || 1,79 €/190g = 9,42 €/kg || 0,74 €&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
|| Coleman-Kartusche, Stechdorn || 1,00 €/190g = 5,26 €/kg || 0,41 €&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
No-name Kartuschen gibs noch günstiger und tun genauso.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hintergrundinfo: Fa Coleman hat vor einigen Jahren die europ. &amp;quot;Camping-Gaz&amp;quot; aufgekauft, seitdem haben alle Stechdorn-Kartuschen ein einheitliches Maß, davor gab es Probleme mit &amp;quot;No-Name&amp;quot; in &amp;quot;blauen&amp;quot; Geräten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Flüssiggas noch ein paar Anmerkungen: Es hat einen spezifischen Heizwert von ca. 12,8 kWh/kg. Dieser ist bei Propan und Butan praktisch gleich (Der oft erwähnte Unterschied -&amp;quot;Butan hat je m³ den höheren Heizwert&amp;quot;-, entsteht aus dem unterschiedlichen spez. Gewicht von Propan und Butan, da beides aber nicht nach Volumen sondern nach Masse (Gewicht) gehandelt wird ist's unerheblich). Der Hinweis in vielen Globetrotterläden / Katalogen, dass diese oder jene Mischung &amp;quot;eine höhere Leistung bewirkt&amp;quot; ist schlicht Unfug / Verarschung. Kartuschen mit reinem Butan &amp;quot;funktionieren bei Temperaturen unter null aber schlicht nicht, weil das Gas dann flüssig bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanter für die Verwendung beim Wandern oder Radeln dürfte da neben den Kosten das Gewicht je transportierter kWh Heiz-/ Kochleistung sein.&lt;br /&gt;
Zudem sollte man natürlich die ökologischen Kosten nicht unbeachtet lassen, da eine übliche Gaskartusche nicht wiederbefüllt wird, und damit ein Einwegprodukt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gesundheit ===&lt;br /&gt;
Die Brennstoffe werden im Kocher mehr oder weniger vollständig verbrannt, wobei auch Schadstoffe entstehen, die man einatmen kann, bzw. die sich bei offenem Topf oder Pfanne im Essen anlagern können.&lt;br /&gt;
Am saubersten verbrennt Gas, das meist aus ein oder zwei Gassorten großer Reinheit besteht. Treibstoffe wie Benzin oder Diesel sind Gemische verschiedener Stoffe, die teilweise noch mit Zusatzstoffen für den Betrieb der Motoren versehen sind. Bei der Verbrennung enstehen verschiedene Schadstoffe und Ruß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kochertypen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Benzinkocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprituskocher ===&lt;br /&gt;
Der klassische Spirituskocher ist der sogenannte Sturmkocher von [[Trangia]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gaskocher ===&lt;br /&gt;
Gaskocher sind einfach und gut zu handhaben (bei Feuchtigkeit können sie aber auch mal eine Stichflamme produzieren, daher ggf. erst draußen anzünden). Für den klassischen Gaskartuschenkocher mit sogenanten Stechkartuschen gibt es in den üblichen Urlaubsländern auch überall problemlos und meist auch günstig Kartuschen. Laut Wikipedia ist das Stechkartuschen-System sogar weltweit nahezu überall zu finden, wo es Gaskartuschen gibt. Gaskartuschen gibt es aber nicht überall. Von verschiedenen Firmen gibt es auch ein Schraubkartuschensystem, dass laut Wikipedia vor allem in den skandinavischen Ländern, aber auch in Mitteleuropa zu finden ist. Die Firma ''Campingaz'' produziert Kocher für ein Bajonettkartuschen, die laut Wikipedia hauptsächlich in Frankreich und Südeuropa aber auch in Deutschland ohne Probleme erhältlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Multifuel-Kocher ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Multifulekocher können verschiedene Brennstoffe nutzen. Dies sind meist Benzin, Diesel, Kerosin und Gas.&lt;br /&gt;
Um von einem Brennstoff auf einen anderen zu wechseln, muß man die Brenndüse austauschen, da diese je nach Brennstoff einen unterschiedlichen Durchmesser besitzt.&lt;br /&gt;
Als Treibstoffbehälter steht eine Flasche für Brennflüssigkeiten zur Verfügung, bei Gasnutzung kann man eine Schraubgaskartusche direkt an die Zuleitung schrauben.&lt;br /&gt;
Sie eignen sich insbesondere in Gebieten, in denen man nur schwer an die üblichen Kocherbrennstoffe herankommt. In Gebieten mit Camping- oder Bergsteigerinfrastruktur kann man dagegen das saubere Gas nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handhabung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An erster Stelle erstmal der Hinweis auf den feuersicheren Umgang. Wenn möglich weg von brennbaren Materialien gehen. Was besonders bei Benzinkochern nötig ist, da sie ein teils großflammiges Vorfeuern fordern.&lt;br /&gt;
Eine enorme Senkung des Verbrauchs und ein angenehmeres, weil kontrollierteres Kochen hat man bei ausreichendem Windschutz. Bei längeren Reisen ist das Mehrgewicht eines selbstgebastelten Windschutz aus dickeren Alu (wie von Grillschalen) geringer als das von mehr Benzin.&lt;br /&gt;
Kalten Gaskartuschen fehlt oftmals der Druck um befriedigende Ergebnisse zu erbringen, will man dann dennoch kochen, hilft es die Kartusche mit Körperwärme aufzuwärmen, vielleicht mit in den Schlafsack zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Montagest%C3%A4nder&amp;diff=22826</id>
		<title>Montageständer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Montagest%C3%A4nder&amp;diff=22826"/>
		<updated>2010-05-19T14:16:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Rahmen- oder Sattelstützenklemmung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ein '''Montageständer''' ist ein Fahrradständer, welcher das Fahrrad so hält, dass Arbeiten am Fahrrad möglich sind. Es gibt drei unterschiedliche Grund-Bauarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auflageständer ==&lt;br /&gt;
Bei Montageständern im untersten Preissegment (ab 25&amp;amp;nbsp;€) liegt das Tretlagergehäuse auf einer Fläche und das Fahrrad wird am Unterrohr geklemmt. Manchmal liegt auch das Unterrohr nur auf. Diese Montageständer bieten keine feste Verbindung, sodass schwere Arbeiten (z.B. Wechsel des Innenlagers, Montage von Tretkurbeln) problematisch sind. Ihr Vorteil ist der niedrige Preis. Solche Montageständer sind ausschließlich für Fahrräder mit Diamantrahmen geeignet. Das hintere Laufrad ist meistens frei drehbar. Das vordere Laufrad wird meistens mit zwei Blechen gegen verdrehen der Lenkung gesichert; stellt man diese Bleche hoch, kann man das Laufrad frei drehen, allerdings dreht sich dann meistens auch die Lenkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Achsklemmung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:T3075-01.jpg|thumb|Tacx T3075]]&lt;br /&gt;
[[Bild:T3075-02.jpg|thumb|Tacx T3075. Mit SChutzblech am Rad passt es eher nicht]]&lt;br /&gt;
Hauptsächlich im Hobbybereich sind Montageständer anzutreffen, bei denen das Fahrrad wahlweise mit der Gabel oder dem Hinterbau festgeklemmt wird, wobei das Tretlagergehäuse auf einer Auflage liegt. Dazu ist eines der beiden Laufräder auszubauen. Im Prinzip sind damit alle Arbeiten am Fahrrad möglich. Allerdings steigt der Zeitaufwand durch das Aus- und Einbauen der Laufräder; das gilt besonders, wenn an beiden Laufrädern nacheinander gearbeitet werden soll. Arbeiten am hinteren Laufrad sind nur möglich, wenn sich eine Gabel im Rahmen befindet. Die Fixierung der Gabel kann schwierig sein, wenn am Fahrrad ein Schutzblech montiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein stabiler und empfehlenswerter Montageständer dieser Variante ist der [http://www.heise.de/preisvergleich/a275405.html Tacx 3075], den es ab etwa 80&amp;amp;nbsp;EUR gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rahmen- oder Sattelstützenklemmung ==&lt;br /&gt;
[[Bild:PCS9-Liegerad.jpg|thumb|Park Tool PCS-9]]&lt;br /&gt;
Werkstätten benutzen in der Regel Montageständer, die das Fahrrad am Oberrohr oder an der Sattelstütze klemmen. Beide Laufräder bleiben am Fahrrad und sind frei drehbar, sodass man beispielsweise die Bremsen und die Schaltung einstellen kann. Montageständer dieser Art sind meistens in der Höhe verstellbar, was sehr angenehm ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gute Montageständer dieser Art kosten etwa 90-150 EUR.&lt;br /&gt;
Empfehlenswert in diesem Preisbereich sind:&lt;br /&gt;
* Der Montageständer »Kettler Profi«&lt;br /&gt;
* [http://www.heise.de/preisvergleich/a270246.html Park Tool PCS-9] (auch für viele Liegeräder und für Aero-Sattelstützen geeignet). Die recht langen Beine kann man ohne Werkzeug einklappen. Der Ausleger ist nur mit Aufwand abzubauen.&lt;br /&gt;
* [http://www.heise.de/preisvergleich/a275407.html Tacx 3025]&lt;br /&gt;
* [http://www.bike-alm.de/product_info.php?info=p42833_Ultimate-ECO-Reparatur-Staender-BRS-50.html Ultimate Eco]  &lt;br /&gt;
* [http://www.bike-alm.de/product_info.php?info=p42838_Ultimate-Pro-Ultralight-Reparaturstaender.html Ultimate Pro]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abzuraten ist nach Erfahrungen mehrerer Forumsmitglieder (u.a. Job und DrKimble) von den beiden Montageständern von Rose (S1300 und S3000). Siehe folgende Diskussionen:&lt;br /&gt;
*[[forumsbeitrag:291983|Konstruktionsfehler bei preiswerten Montageständer]]&lt;br /&gt;
*[[forumsbeitrag:336200|Empfehlenswerter Montageständer (mit Bildern)]].&lt;br /&gt;
*[[forumsbeitrag:573563|Rose S3000 zurückgeschickt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Modell Velo Works von Decathlon scheint mit dem Rose S1300 identisch zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Werkzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=12444</id>
		<title>Nabendynamo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=12444"/>
		<updated>2009-12-19T18:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Schmidts Original Nabendynamo (SON) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Nabendynamo''' ist ein [[:Kategorie:Dynamo|Dynamo]] der sich in der Vorderradnabe befindet und mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt.&lt;br /&gt;
In erster Linie dient der Dynamo zur Versorgung der Lichtanlage des Fahrrades. (Darüber hinaus kann der Dyamo auch zur Ladung von Mobiltelefonen, Akkus und anderer Stromverbraucher genutzt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider von Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind (gegenüber [[Seitenläuferdynamo|Seitenläuferdynamos]]) unanfälliger für Defekte, die durch Nässe, Schmutz oder falsche Einstellungen auftreten können. Sie gelten daher als zuverlässig und wartungsarm. &lt;br /&gt;
* Der Wirkungsgrad von Nabendynamos ist meist höher als der von Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Hochwertige Nabendynamos verursachen im Betrieb kaum bis gar keine Laufgeräusche.&lt;br /&gt;
* Auch bei nicht eingeschaltetem Licht können über den Nabendynamo mittels einer externen Schaltung Verbraucher mit Strom versorgt werden (z.B. Akkuladegerät).&lt;br /&gt;
* Nabendynamos ermöglichen den Einsatz von Sensorscheinwerfern, die bei Dämmerung/Dunkelheit automatisch das Licht einschalten.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind unabhängig von Anlötteilen zur Dynamobefestigung und unabhängig von einer Dynamolauffläche am Reifen (die nicht bei allen Reifen vorhanden ist -&amp;gt; uneingeschränkte Reifenauswahl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
* Obwohl es einen immer größeren Markt für Nabendynamos gibt, sind Nabendynamos weiterhin meist teuerer als herkömmliche Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind meist schwerer als eine Seitendynamo-Variante in Kombination mit einer herkömmlichen Nabe.&lt;br /&gt;
* Auch ohne eingeschaltetes Licht ist der Widerstand bei fast allen Nabendynamos größer als der einer herkömmlichen Nabe.&lt;br /&gt;
* Wenn mehrere [[:Kategorie:Laufrad|Laufräder]] im Wechsel am Fahrrad genutzt werden sollen, fällt mit einem Wechsel des Laufrades die Lichtversorgung des Fahrrades aus, sofern sich nicht an jedem Laufrad ein Nabendynamo befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl des passenden Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Aspekte für einen Nabendynamo sind Effizienz, Gewicht, Bauqualität und natürlich Preis. Jeder hat eine andere Gewichtung für diese Kategorien und sie können nicht alle immer ermittelt werden, besonders Bauqualität und Effizienz. Hier wird versucht, die gängigsten und wichtigsten Modelle aufzulisten und zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Eine Grundfrage beim Kauf ist auch, ob irgendwann (oder natürlich sofort) eine Scheibenbremse geplant ist. Falls ja, nimmt man einen Nabendynamo mit Scheibenbremsaufnahme. Diesen kann man für beide Bremsenarten verwenden (Scheiben- und Felgenbremse). Einen Nabendynamo ohne Scheibenbremsaufnahme kann man für Scheibenbremsen nicht verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NovaTec ===&lt;br /&gt;
Getriebelos analog SON und Shimano.&lt;br /&gt;
* hohes Gewicht, ca. 800g&lt;br /&gt;
* Lagerung: 2 Rillenkugellager&lt;br /&gt;
* keine Scheibenbremsversion&lt;br /&gt;
* angeblich mit integriertem Überspannungsschutz (Stand Anfang 2007)&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: 28&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro; bis 44&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 04.2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renak Enparlite ===&lt;br /&gt;
Anderes Konzept. Arbeitet mit einem Planeten-Getriebe. Etwas höhere Verluste, lässt sich aber bei Nichbenutzung komplett ausschalten und ist leichter.&lt;br /&gt;
* mit 395 g sehr leichter Nabendynamo am Markt&lt;br /&gt;
* kompakter Nabenkörper&lt;br /&gt;
* mittlerer Wirkungsgrad wenn eingeschaltet (40% bei 15 km/h)&lt;br /&gt;
* lässt sich &amp;quot;komplett&amp;quot; ausschalten&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 100&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmidts Original Nabendynamo (SON) ===&lt;br /&gt;
Von Schmidt Maschinenbau aus Tübingen, von vielen als der beste Nabendynamo auf dem Markt erachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SON 28 :&lt;br /&gt;
* mittleres Gewicht (570&amp;amp;nbsp;g ohne Spannachse)&lt;br /&gt;
* sehr effizient (65% bei 15km/h)&lt;br /&gt;
* geringe Leerlaufverluste&lt;br /&gt;
* auch als SON 20 für kleinere Laufräder erhältlich (z.B. Faltrad)&lt;br /&gt;
* auch mit Aufnahme für Scheibenbremse nach IS 2000 erhältlich&lt;br /&gt;
* teuer&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 160+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SON R20 :&lt;br /&gt;
* Leichtes Gewicht (380&amp;amp;nbsp;g ohne Spannachse)&lt;br /&gt;
* sehr effizient (65% bei 15km/h)&lt;br /&gt;
* sehr geringe Leerlaufverluste&lt;br /&gt;
* auch als SON 20 für kleinere Laufräder erhältlich (z.B. Faltrad)&lt;br /&gt;
* auch mit Aufnahme für Scheibenbremse (IS 2000 und Centerlock) erhältlich&lt;br /&gt;
* teuer&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 180+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N80 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger des DH-3N71 und derzeitiges (2008) Top-Modell von Shimano. Hauptunterschied zum Vorgänger ist das geringere Gewicht.&lt;br /&gt;
*leichter Nabendynamo für 26 - 28&amp;quot;-Laufräder (483 g)&lt;br /&gt;
*Wirkungsgrad vergleichbar DH-3N71&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 70 €, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N71 / DH-3D71 ===&lt;br /&gt;
Bisheriges Top-Modell von Shimano. Vorgänger DH-3N70 bzw. DH-3D70. Laut Shimano wurde der Widerstand des Models mit der Endung 70 zu 71 um 40% verringert. &lt;br /&gt;
Möglicherweise besseres Preis-Leistung-Verhältnis als SON, obwohl keine Information/Erfahrungen zu Bauqualität und Lebensdauer bekannt sind.&lt;br /&gt;
* relativ leicht (667 g, DH-3N70)&lt;br /&gt;
* sehr effizient, an und aus&lt;br /&gt;
* als DH-3D71 auch mit Scheibenbremsaufnahme (Center Lock)&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. &amp;lt; 60&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N30 / DH-3D30 ===&lt;br /&gt;
Bietet velleicht bestes Preis-Leistung-Verhältnis im mittleren Niveau.&lt;br /&gt;
* hohes Gewicht (827 g)&lt;br /&gt;
* gute Effizienz, an und aus&lt;br /&gt;
*als DH-3D30 auch mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
* günstig&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 30&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N20 ===&lt;br /&gt;
Vom Innenleben baugleich mit DH-3N30&lt;br /&gt;
* Nur mit Vollachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano HB-NX32 ===&lt;br /&gt;
Preisniveau ähnlich 3N30 aber deutlich ineffizienter, dafür etwas leichter.&lt;br /&gt;
* 729 g&lt;br /&gt;
* ziemlich ineffizient&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 40&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano HB-C051D ===&lt;br /&gt;
Vom Innenleben her baugleich mit HB-NX32&lt;br /&gt;
* nur mit Vollachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano NX70 ===&lt;br /&gt;
Vom Innenleben her weitgehend baugleich mit HB-NX32&lt;br /&gt;
* Scheibenbremsaufnahme nach IS2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SRAM i-light D7 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teuerster Dynamo von SRAM, wie alle i-light-Modelle mit Rillenkugellager. Erfahrungen zur Dauerhaltbarkeit und Verarbeitungsqualität fehlen bisher.&lt;br /&gt;
* leicht (565 g)&lt;br /&gt;
* sehr effizient bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* Versionen für Trommelbremse und Scheibenbremse (IS 2000) lieferbar&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 80 €, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SRAM i-light D3 ===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SRAM i-light D1 ===&lt;br /&gt;
Bis 2007 als &amp;quot;i-light&amp;quot; einziger Nabendynamo von SRAM. Hoher Widerstand in abgeschaltetem Zustand ist sein größter Nachteil.&lt;br /&gt;
* schwer (887 g)&lt;br /&gt;
* nur mit Vollachse&lt;br /&gt;
* effizient bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* ineffizient bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* angeblich ohne Überspannungsschutz&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ab 30&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 04.2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturmey Archer X-FDD ===&lt;br /&gt;
* Nabendynamo mit Trommelbremse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller == &lt;br /&gt;
[[SON]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Renak]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Shimano]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sturmey-Archer]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Vergleich von Spannung und Wirkungsgrad div. Dynamos: [http://www.veloplus.ch/pdf/fachinformation/beleuchtung_042004629113216.pdf VeloPlus 04/05] (link veraltet)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seite mit Vergleich von Spannung und Wirkungsgrad div. Dynamos: [http://www.veloplus.ch/Premium/Beleuchtung.aspx VeloPlus 04/05]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Effizienzvergleich von Nabendynamos: [http://www.nabendynamo.de/pdf/ar.1-2_2005.pdf Aktiv Radfahren 1-2/05]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ|Autor=HPeugeot}} &amp;lt;!-- bestehender Artikel, nur teilweise aus der FAQ ergänzt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynamo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=12443</id>
		<title>Nabendynamo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Nabendynamo&amp;diff=12443"/>
		<updated>2009-12-19T18:49:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Auswahl des passenden Nabendynamos */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Nabendynamo''' ist ein [[:Kategorie:Dynamo|Dynamo]] der sich in der Vorderradnabe befindet und mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt.&lt;br /&gt;
In erster Linie dient der Dynamo zur Versorgung der Lichtanlage des Fahrrades. (Darüber hinaus kann der Dyamo auch zur Ladung von Mobiltelefonen, Akkus und anderer Stromverbraucher genutzt werden.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider von Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind (gegenüber [[Seitenläuferdynamo|Seitenläuferdynamos]]) unanfälliger für Defekte, die durch Nässe, Schmutz oder falsche Einstellungen auftreten können. Sie gelten daher als zuverlässig und wartungsarm. &lt;br /&gt;
* Der Wirkungsgrad von Nabendynamos ist meist höher als der von Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Hochwertige Nabendynamos verursachen im Betrieb kaum bis gar keine Laufgeräusche.&lt;br /&gt;
* Auch bei nicht eingeschaltetem Licht können über den Nabendynamo mittels einer externen Schaltung Verbraucher mit Strom versorgt werden (z.B. Akkuladegerät).&lt;br /&gt;
* Nabendynamos ermöglichen den Einsatz von Sensorscheinwerfern, die bei Dämmerung/Dunkelheit automatisch das Licht einschalten.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind unabhängig von Anlötteilen zur Dynamobefestigung und unabhängig von einer Dynamolauffläche am Reifen (die nicht bei allen Reifen vorhanden ist -&amp;gt; uneingeschränkte Reifenauswahl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
* Obwohl es einen immer größeren Markt für Nabendynamos gibt, sind Nabendynamos weiterhin meist teuerer als herkömmliche Seitendynamos.&lt;br /&gt;
* Nabendynamos sind meist schwerer als eine Seitendynamo-Variante in Kombination mit einer herkömmlichen Nabe.&lt;br /&gt;
* Auch ohne eingeschaltetes Licht ist der Widerstand bei fast allen Nabendynamos größer als der einer herkömmlichen Nabe.&lt;br /&gt;
* Wenn mehrere [[:Kategorie:Laufrad|Laufräder]] im Wechsel am Fahrrad genutzt werden sollen, fällt mit einem Wechsel des Laufrades die Lichtversorgung des Fahrrades aus, sofern sich nicht an jedem Laufrad ein Nabendynamo befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswahl des passenden Nabendynamos ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Aspekte für einen Nabendynamo sind Effizienz, Gewicht, Bauqualität und natürlich Preis. Jeder hat eine andere Gewichtung für diese Kategorien und sie können nicht alle immer ermittelt werden, besonders Bauqualität und Effizienz. Hier wird versucht, die gängigsten und wichtigsten Modelle aufzulisten und zu beschreiben.&lt;br /&gt;
Eine Grundfrage beim Kauf ist auch, ob irgendwann (oder natürlich sofort) eine Scheibenbremse geplant ist. Falls ja, nimmt man einen Nabendynamo mit Scheibenbremsaufnahme. Diesen kann man für beide Bremsenarten verwenden (Scheiben- und Felgenbremse). Einen Nabendynamo ohne Scheibenbremsaufnahme kann man für Scheibenbremsen nicht verwenden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NovaTec ===&lt;br /&gt;
Getriebelos analog SON und Shimano.&lt;br /&gt;
* hohes Gewicht, ca. 800g&lt;br /&gt;
* Lagerung: 2 Rillenkugellager&lt;br /&gt;
* keine Scheibenbremsversion&lt;br /&gt;
* angeblich mit integriertem Überspannungsschutz (Stand Anfang 2007)&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: 28&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro; bis 44&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 04.2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renak Enparlite ===&lt;br /&gt;
Anderes Konzept. Arbeitet mit einem Planeten-Getriebe. Etwas höhere Verluste, lässt sich aber bei Nichbenutzung komplett ausschalten und ist leichter.&lt;br /&gt;
* mit 395 g sehr leichter Nabendynamo am Markt&lt;br /&gt;
* kompakter Nabenkörper&lt;br /&gt;
* mittlerer Wirkungsgrad wenn eingeschaltet (40% bei 15 km/h)&lt;br /&gt;
* lässt sich &amp;quot;komplett&amp;quot; ausschalten&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 100&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schmidts Original Nabendynamo (SON) ===&lt;br /&gt;
Von Schmidt Maschinenbau aus Tübingen, von vielen als der beste Nabendynamo auf dem Markt erachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SON 28 :&lt;br /&gt;
* mittleres Gewicht (570&amp;amp;nbsp;g ohne Spannachse)&lt;br /&gt;
* sehr effizient (65% bei 15km/h)&lt;br /&gt;
* geringe Leerlaufverluste&lt;br /&gt;
* auch als SON 20 für kleinere Laufräder erhältlich (z.B. Faltrad)&lt;br /&gt;
* auch mit Aufnahme für Scheibenbremse nach IS 2000 erhältlich&lt;br /&gt;
* teuer&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 160+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SON R20 :&lt;br /&gt;
* Leichtes Gewicht (380&amp;amp;nbsp;g ohne Spannachse)&lt;br /&gt;
* sehr effizient (65% bei 15km/h)&lt;br /&gt;
* sher geringe Leerlaufverluste&lt;br /&gt;
* auch als SON 20 für kleinere Laufräder erhältlich (z.B. Faltrad)&lt;br /&gt;
* auch mit Aufnahme für Scheibenbremse nach mit Centerlockaufnahme erhältlich&lt;br /&gt;
* teuer&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 180+&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N80 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger des DH-3N71 und derzeitiges (2008) Top-Modell von Shimano. Hauptunterschied zum Vorgänger ist das geringere Gewicht.&lt;br /&gt;
*leichter Nabendynamo für 26 - 28&amp;quot;-Laufräder (483 g)&lt;br /&gt;
*Wirkungsgrad vergleichbar DH-3N71&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 70 €, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N71 / DH-3D71 ===&lt;br /&gt;
Bisheriges Top-Modell von Shimano. Vorgänger DH-3N70 bzw. DH-3D70. Laut Shimano wurde der Widerstand des Models mit der Endung 70 zu 71 um 40% verringert. &lt;br /&gt;
Möglicherweise besseres Preis-Leistung-Verhältnis als SON, obwohl keine Information/Erfahrungen zu Bauqualität und Lebensdauer bekannt sind.&lt;br /&gt;
* relativ leicht (667 g, DH-3N70)&lt;br /&gt;
* sehr effizient, an und aus&lt;br /&gt;
* als DH-3D71 auch mit Scheibenbremsaufnahme (Center Lock)&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. &amp;lt; 60&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N30 / DH-3D30 ===&lt;br /&gt;
Bietet velleicht bestes Preis-Leistung-Verhältnis im mittleren Niveau.&lt;br /&gt;
* hohes Gewicht (827 g)&lt;br /&gt;
* gute Effizienz, an und aus&lt;br /&gt;
*als DH-3D30 auch mit Scheibenbremsaufnahme (IS 2000)&lt;br /&gt;
* günstig&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 30&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano DH-3N20 ===&lt;br /&gt;
Vom Innenleben baugleich mit DH-3N30&lt;br /&gt;
* Nur mit Vollachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano HB-NX32 ===&lt;br /&gt;
Preisniveau ähnlich 3N30 aber deutlich ineffizienter, dafür etwas leichter.&lt;br /&gt;
* 729 g&lt;br /&gt;
* ziemlich ineffizient&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 40&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano HB-C051D ===&lt;br /&gt;
Vom Innenleben her baugleich mit HB-NX32&lt;br /&gt;
* nur mit Vollachse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shimano NX70 ===&lt;br /&gt;
Vom Innenleben her weitgehend baugleich mit HB-NX32&lt;br /&gt;
* Scheibenbremsaufnahme nach IS2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SRAM i-light D7 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teuerster Dynamo von SRAM, wie alle i-light-Modelle mit Rillenkugellager. Erfahrungen zur Dauerhaltbarkeit und Verarbeitungsqualität fehlen bisher.&lt;br /&gt;
* leicht (565 g)&lt;br /&gt;
* sehr effizient bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* Versionen für Trommelbremse und Scheibenbremse (IS 2000) lieferbar&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ca. 80 €, Stand 01.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SRAM i-light D3 ===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== SRAM i-light D1 ===&lt;br /&gt;
Bis 2007 als &amp;quot;i-light&amp;quot; einziger Nabendynamo von SRAM. Hoher Widerstand in abgeschaltetem Zustand ist sein größter Nachteil.&lt;br /&gt;
* schwer (887 g)&lt;br /&gt;
* nur mit Vollachse&lt;br /&gt;
* effizient bei eingeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* ineffizient bei ausgeschaltetem Licht&lt;br /&gt;
* angeblich ohne Überspannungsschutz&lt;br /&gt;
Kostenpunkt: ab 30&amp;amp;nbsp;&amp;amp;euro;, Stand 04.2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sturmey Archer X-FDD ===&lt;br /&gt;
* Nabendynamo mit Trommelbremse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller == &lt;br /&gt;
[[SON]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Renak]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Shimano]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sturmey-Archer]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Vergleich von Spannung und Wirkungsgrad div. Dynamos: [http://www.veloplus.ch/pdf/fachinformation/beleuchtung_042004629113216.pdf VeloPlus 04/05] (link veraltet)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seite mit Vergleich von Spannung und Wirkungsgrad div. Dynamos: [http://www.veloplus.ch/Premium/Beleuchtung.aspx VeloPlus 04/05]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Effizienzvergleich von Nabendynamos: [http://www.nabendynamo.de/pdf/ar.1-2_2005.pdf Aktiv Radfahren 1-2/05]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ|Autor=HPeugeot}} &amp;lt;!-- bestehender Artikel, nur teilweise aus der FAQ ergänzt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynamo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laufrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=10003</id>
		<title>Steuersatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=10003"/>
		<updated>2009-05-16T10:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
'''Steuersatz''' oder auch '''Steuerlager''' nennt man die Lagerung der [[Gabelschaftrohr|Gabel]] im [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit 1 Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm), seltener (vorwiegend im MTB-Bereich) auch 1 1/4 (31,8 mm) oder 1 1/2 (38 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Durch den Rahmen, bzw. dessen Steuerrohr ist festgelegt, welche Bauart hinsichtlich der Lagerschalen und der Größe benötigt wird. Die Art der Gabel (Gewinde oder glatt) entscheidet über den zu verwendenden Vorbau und die Frage Gewinde- oder Aheadsteuersatz. Reduziersteuersätze ermöglichen die Verwendung von Gabeln mit kleinerem Durchmesser als vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei konventionellen Steuersätzen sitzen die Lagerschalen außerhalb des Steuerrohres&lt;br /&gt;
* bei semiintegrierten Steuersätzen sitzen die Lagerschalen im Steuerrohr&lt;br /&gt;
* integrierte Steuersätze kommen ohne Lagerschalen aus. Hier sind die Lagersitze bereits in das Steuerrohr eingefräst. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Bei diesem Typ hat die obere Lagerschale ein Innengewinde entsprechend dem Gabelschaftgewinde. Außerdem gehört noch eine Kopfmutter mit dem gleichen Gewinde dazu, mit der die Einstellung gekontert wird. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|semiintegrierter Ahead- Steuersatz mit Nadel-Cartridgelagern]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft seit einigen Jahren die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos und länger als bei Gewindegabeln, da der (Ahead-)Vorbau außen auf den Schaft geklemmt wird. Die Einstellung des Lagerspiels ist deutlich einfacher als bei Gewindesteuersätzen, für die man zum Einstellen und Kontern stets zwei große Schlüssel mit Maulweiten von 32mm oder 36mm benötigt: Mit einem Innensechskantschlüssel (meist 5mm) wird bei gelöster Vorbauklemmung mittels der Schraube in der Aheadkappe die Vorspannung des Ensembles aus Steuersatz, Vorbau und evtl. noch Spacern, Bremszuggegenhalter etc. reguliert und die Einstellung abschließend gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Die Lagersitze im Steuerrohr sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Konusaufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles (teures) Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätzen mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ein spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|einfacher Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=10002</id>
		<title>Steuersatz</title>
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		<updated>2009-05-16T10:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Lagerung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
'''Steuersatz''' oder auch '''Steuerlager''' nennt man die Lagerung der [[Gabelschaftrohr|Gabel]] im [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
* bei konventionellen Steuersätzen sitzen die Lagerschalen außerhalb des Steuerrohres&lt;br /&gt;
* bei semiintegrierten Steuersätzen sitzen die Lagerschalen im Steuerrohr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Bei diesem Typ hat die obere Lagerschale ein Innengewinde entsprechend dem Gabelschaftgewinde. Außerdem gehört noch eine Kopfmutter mit dem gleichen Gewinde dazu, mit der die Einstellung gekontert wird. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|semiintegrierter Ahead- Steuersatz mit Nadel-Cartridgelagern]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft seit einigen Jahren die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos und länger als bei Gewindegabeln, da der (Ahead-)Vorbau außen auf den Schaft geklemmt wird. Die Einstellung des Lagerspiels ist deutlich einfacher als bei Gewindesteuersätzen, für die man zum Einstellen und Kontern stets zwei große Schlüssel mit Maulweiten von 32mm oder 36mm benötigt: Mit einem Innensechskantschlüssel (meist 5mm) wird bei gelöster Vorbauklemmung mittels der Schraube in der Aheadkappe die Vorspannung des Ensembles aus Steuersatz, Vorbau und evtl. noch Spacern, Bremszuggegenhalter etc. reguliert und die Einstellung abschließend gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Die Lagersitze im Steuerrohr sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Konusaufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles (teures) Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätzen mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ein spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|einfacher Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=10001</id>
		<title>Steuersatz</title>
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		<updated>2009-05-16T10:11:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Pflege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
'''Steuersatz''' oder auch '''Steuerlager''' nennt man die Lagerung der [[Gabelschaftrohr|Gabel]] im [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Bei diesem Typ hat die obere Lagerschale ein Innengewinde entsprechend dem Gabelschaftgewinde. Außerdem gehört noch eine Kopfmutter mit dem gleichen Gewinde dazu, mit der die Einstellung gekontert wird. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|semiintegrierter Ahead- Steuersatz mit Nadel-Cartridgelagern]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft seit einigen Jahren die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos und länger als bei Gewindegabeln, da der (Ahead-)Vorbau außen auf den Schaft geklemmt wird. Die Einstellung des Lagerspiels ist deutlich einfacher als bei Gewindesteuersätzen, für die man zum Einstellen und Kontern stets zwei große Schlüssel mit Maulweiten von 32mm oder 36mm benötigt: Mit einem Innensechskantschlüssel (meist 5mm) wird bei gelöster Vorbauklemmung mittels der Schraube in der Aheadkappe die Vorspannung des Ensembles aus Steuersatz, Vorbau und evtl. noch Spacern, Bremszuggegenhalter etc. reguliert und die Einstellung abschließend gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Die Lagersitze im Steuerrohr sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Konusaufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles (teures) Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätzen mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ein spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|einfacher Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=10000</id>
		<title>Steuersatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=10000"/>
		<updated>2009-05-16T10:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ahead-Steuersätze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
'''Steuersatz''' oder auch '''Steuerlager''' nennt man die Lagerung der [[Gabelschaftrohr|Gabel]] im [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Bei diesem Typ hat die obere Lagerschale ein Innengewinde entsprechend dem Gabelschaftgewinde. Außerdem gehört noch eine Kopfmutter mit dem gleichen Gewinde dazu, mit der die Einstellung gekontert wird. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|semiintegrierter Ahead- Steuersatz mit Nadel-Cartridgelagern]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft seit einigen Jahren die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos und länger als bei Gewindegabeln, da der (Ahead-)Vorbau außen auf den Schaft geklemmt wird. Die Einstellung des Lagerspiels ist deutlich einfacher als bei Gewindesteuersätzen, für die man zum Einstellen und Kontern stets zwei große Schlüssel mit Maulweiten von 32mm oder 36mm benötigt: Mit einem Innensechskantschlüssel (meist 5mm) wird bei gelöster Vorbauklemmung mittels der Schraube in der Aheadkappe die Vorspannung des Ensembles aus Steuersatz, Vorbau und evtl. noch Spacern, Bremszuggegenhalter etc. reguliert und die Einstellung abschließend gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Die Lagersitze im Steuerrohr sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Konusaufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles (teures) Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätzen mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ein spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9999</id>
		<title>Steuersatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9999"/>
		<updated>2009-05-16T09:39:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Montage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
'''Steuersatz''' oder auch '''Steuerlager''' nennt man die Lagerung der [[Gabelschaftrohr|Gabel]] im [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Bei diesem Typ hat die obere Lagerschale ein Innengewinde entsprechend dem Gabelschaftgewinde. Außerdem gehört noch eine Kopfmutter mit dem gleichen Gewinde dazu, mit der die Einstellung gekontert wird. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|Ahead- Steuersatz]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos, das Lagerspiel wird durch Druck des Vorbaus von oben auf das Lager eingestellt und gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Die Lagersitze im Steuerrohr sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Konusaufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles (teures) Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätzen mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ein spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9912</id>
		<title>Kettenblatt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9912"/>
		<updated>2009-04-25T16:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (z.B. bei manchen Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Befestigungsarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Loch befindet sich dann auf der Rückseite des Tretarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand (Mitte-Mitte) in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne. Ersatz schwierig &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren, kleines Blatt bei RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen (auch ungerade) und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Klein/Mitte und Groß an älteren franz. (Stronglight, Nervar) Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Klein/Mitte und Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Klein/Mitte und Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Klein/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Komponentenhersteller bieten heute Austauschkettenblätter in der Regel nur in einigen Standardgrößen an. Wer ausgefallene Zähnezahlen benötigt, wird vermutlich beim franz. Hersteller Spécialités TA fündig. Andere Anbieter mit allerdings nicht ganz so breiter Auswahl sind z.B. BBB, FSA, Miche, Stronglight, Sugino, tune&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, seltener auch Titan, Edelstahl und sogar Carbon. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, das kleine aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9894</id>
		<title>Kettenblatt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9894"/>
		<updated>2009-04-19T21:09:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (z.B. bei manchen Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Befestigungsarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Loch befindet sich dann auf der Rückseite des Tretarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand (Mitte-Mitte) in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne. Ersatz schwierig &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen (auch ungerade) und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. (Stronglight, Nervar) Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Komponentenhersteller bieten heute Austauschkettenblätter in der Regel nur in einigen Standardgrößen an. Wer ausgefallene Zähnezahlen benötigt, wird vermutlich beim franz. Hersteller Spécialités TA fündig. Andere Anbieter mit allerdings nicht ganz so breiter Auswahl sind z.B. BBB, FSA, Miche, Stronglight, Sugino, tune&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, seltener auch Titan, Edelstahl und sogar Carbon. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, das kleine aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9893</id>
		<title>Kettenblatt</title>
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		<updated>2009-04-19T20:50:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Material */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand (Mitte-Mitte) in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne. Ersatz schwierig &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen (auch ungerade) und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. (Stronglight, Nervar) Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, seltener auch Titan, Edelstahl und sogar Carbon. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, das kleine aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9891</id>
		<title>Kettenblatt</title>
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		<updated>2009-04-19T11:00:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand (Mitte-Mitte) in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne. Ersatz schwierig &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen (auch ungerade) und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. (Stronglight, Nervar) Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9890</id>
		<title>Kettenblatt</title>
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		<updated>2009-04-19T10:58:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand (Mitte-Mitte) in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen (auch ungerade) und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. (Stronglight, Nervar) Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9889</id>
		<title>Kettenblatt</title>
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		<updated>2009-04-19T10:57:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen (auch ungerade) und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. (Stronglight, Nervar) Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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		<title>Kettenblatt</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. (Stronglight, Nervar) Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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		<title>Kettenblatt</title>
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		<updated>2009-04-19T10:52:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 bis 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Sehr großes Angebot diverser Zähnezahlen und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne. Großes Angebot div. Hersteller&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne, 20 Zähne nach Anpassung der Kurbel möglich&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne. Ersatz problematisch&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne. Großes Angebot diverser Zähnezahlen und Qualitäten&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne. Ersatz schwierig&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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		<updated>2009-04-19T10:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne &lt;br /&gt;
* LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
* LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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		<title>Kettenblatt</title>
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		<updated>2009-04-19T10:45:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne # LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
# LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9883</id>
		<title>Kettenblatt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9883"/>
		<updated>2009-04-19T10:42:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm Kurbeln (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Bei einigen Kurbeln (anzutreffen z.B. bei Campagnolo, Ritchey, Sugino) wird ein Kurbelarm eingespart, das vierte bzw. fünfte Befestigungsloch befindet sich dann auf der Rückseite des Kurbelarms. &lt;br /&gt;
Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser, der durch den Abstand der Befestigungsbohrungen definiert ist. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige relevante Lochkreisdurchmesser (LK), Lochabstand in Klammern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LK 56 (33): kleines Kettenblatt an Microdrive-Garnituren von Suntour (frühe 90er Jahre); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
LK 58 (34): kleines Kettenblatt an MTB-Kompaktkurbeln (LK 94); ab 20 Zähne&lt;br /&gt;
LK 64 (46): kleines Kettenblatt an MTB-Vierarmkurbeln (LK 104); ab 22 Zähne&lt;br /&gt;
LK 74 (43): kleines Kettenblatt an Dreifachkurbeln mit LK 110, 130 und 135; ab 24 Zähne&lt;br /&gt;
LK 86 (50): gemeinsamer LK an alten franz. Dreifachgarnituren; ab 28 bis über 50 Zähne&lt;br /&gt;
LK 94 (55): Mitte/Groß bei MTB-Kompakt; ab 29 bis 50 Zähne&lt;br /&gt;
LK 104 (75): Mitte/Groß bei MTB-Vierarm; ab 32 Zähne&lt;br /&gt;
LK 110 (65): Mitte/Groß an älteren MTB- und Touring-Garnituren sowie RR-Kompakt; ab 33 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
LK 122 (72): Mitte/Groß an älteren franz. Zwei- und Dreifachkurbeln; ab 38 bis über 50 Zähne&lt;br /&gt;
LK 130 (76): Mitte/Groß bei Shimano Standard-LK für RR; ab 38 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
LK 135 (80): Mitte/Groß bei Campagnolo Standard-LK für RR; ab 39 bis über 60 Zähne&lt;br /&gt;
LK 144 (85): Mitte/Groß bei altem Campagnolo-Standard; ab 41 Zähne&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9882</id>
		<title>Sattel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9882"/>
		<updated>2009-04-19T09:40:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Für und Wider Plastiksattel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. gefedert) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug (aus Leder, Kunstleder oder Gewebe) bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum, können also nicht wie Kernledersättel &amp;quot;ausleiern&amp;quot;&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln, die meisten klassischen Rennsättel wiegen 200-350g)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* benötigen keine Pflege. Echtlederbezüge können gelegentlich mit etwas Lederfett, Vaseline o.Ä. behandelt werden&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
* einfache Sättel sind sehr preiswert, hochwertige Modelle sind nicht billiger als Kernledersättel, z.T. sogar deutlich teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.fahrradmonteur.de/sattelpflege.php Sattelpflege]&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9780</id>
		<title>Steuersatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9780"/>
		<updated>2009-03-29T13:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Gewindesteuersätze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
'''Steuersatz''' oder auch '''Steuerlager''' nennt man die Lagerung der [[Gabelschaftrohr|Gabel]] im [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Bei diesem Typ hat die obere Lagerschale ein Innengewinde entsprechend dem Gabelschaftgewinde. Außerdem gehört noch eine Kopfmutter mit dem gleichen Gewinde dazu, mit der die Einstellung gekontert wird. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|Ahead- Steuersatz]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos, das Lagerspiel wird durch Druck des Vorbaus von oben auf das Lager eingestellt und gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Das Steuerrohr und Gabelkonus sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Aufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätze mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ebenfalls spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9779</id>
		<title>Steuersatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9779"/>
		<updated>2009-03-29T13:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
'''Steuersatz''' oder auch '''Steuerlager''' nennt man die Lagerung der [[Gabelschaftrohr|Gabel]] im [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|Ahead- Steuersatz]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos, das Lagerspiel wird durch Druck des Vorbaus von oben auf das Lager eingestellt und gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Das Steuerrohr und Gabelkonus sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Aufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätze mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ebenfalls spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9747</id>
		<title>Steuersatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9747"/>
		<updated>2009-03-28T14:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Pflege */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
Der '''Steuersatz''' oder auch das '''Steuerlager''' ist das verbindende Element zwischen der drehenden [[Gabelschaftrohr|Gabel]] und dem [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|Ahead- Steuersatz]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos, das Lagerspiel wird durch Druck des Vorbaus von oben auf das Lager eingestellt und gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Das Steuerrohr und Gabelkonus sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Aufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätze mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ebenfalls spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9746</id>
		<title>Steuersatz</title>
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		<updated>2009-03-28T14:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: Fehler korrigiert, Unsachlichkeiten, stilistische Schnitzer und Mißverständliches beseitigt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
Der '''Steuersatz''' oder auch das '''Steuerlager''' ist das verbindende Element zwischen der drehenden [[Gabelschaftrohr|Gabel]] und dem [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschaftrohre mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder [[Konuslager]] (als Kugel- oder Nadellager oder Kombination aus beiden) oder gedichtete Lagereinheiten (engl. Cartridge) (oft als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagersitze bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewindesteuersätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewindesteuersätze kommen an Gabeln mit Gewinde zum Einsatz. Das Lagerspiel wird durch die Position der oberen Lagerschale auf dem Schaftgewinde eingestellt und durch Kontern mit der Kopfmutter fixiert. Diese Gabeln werden mit Schaftvorbauten oder Aheadvorbauten mit Schaftadapter gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|Ahead- Steuersatz]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft die Regel. Der Gabelschaft ist gewindelos, das Lagerspiel wird durch Druck des Vorbaus von oben auf das Lager eingestellt und gesichert durch die Klemmung des Vorbaus mit dem Schaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Das Steuerrohr und Gabelkonus sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Aufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätze mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ebenfalls spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|Steuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
Steuersätze mit Nadellagern oder Kugelringen müssen regelmäßig gesäubert und frisch gefettet werden, das gilt besonders für die ungedichteten Varianten. Steuersätze mit Kompaktlagereinheiten sind wartungsfrei, sollten aber gegen Korrosion bei der Montage dünn mit Fett eingestrichen werden. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchey]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Steuersatz&amp;diff=9745</id>
		<title>Steuersatz</title>
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		<updated>2009-03-28T14:31:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Steuersatz-aufbau.jpg|thumb|Aufbau eines Steuersatzes]]&lt;br /&gt;
Der '''Steuersatz''' oder auch das '''Steuerlager''' ist das verbindende Element zwischen der drehenden [[Gabelschaftrohr|Gabel]] und dem [[Steuerrohr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Steuersatz muss auf den Rahmen und auf den passenden Gabelschaft abgestimmt sein.&lt;br /&gt;
Üblich sind Gabelschäftrohe mit einem Zoll (25,4 mm) oder mit 1 1/8 Zoll (28,6 mm) Durchmesser.&lt;br /&gt;
Des Weiteren gibt es Steuersätze für Gabelschaftrohre mit und ohne Gewinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen ==&lt;br /&gt;
Die Steuerlager müssen die Gabel leichtgängig lenken lassen und zugleich die Gabel bombenfest mit dem Rahmen verbinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagerung ==&lt;br /&gt;
Steuersätze haben entweder ein [[Konuslager]] oder ein Lager als gedichtete Einheit (engl. Cartridge) (oft sinnfrei als Industrielager bezeichnet).&lt;br /&gt;
Zudem gibt es sogenannte integrierte Steuersätze deren Lagerschalen bereits im Steuerrohr eingefräst sind. Integrierte Steuersätze müssen überaus genau vorbereitet sein; bei minderer Qualität lässt sich der Steuersatz nachträglich kaum mehr spielfrei justieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahead-Steuersätze ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-ahead.jpg|thumb|Ahead- Steuersatz]]&lt;br /&gt;
Ahead-Steuersätze sind an hochwertigen Fahrrädern mit 1 1/8 Zoll Gabelschaft die Regel. Sie setzten einen gewindelosen Gabelschaft voraus und besitzen selbst keine Kopfmutter. Die Klemmung erfolgt nur über den [[Vorbau]], die Aheadkralle dient zum Einstellen des Spiels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Montage == &lt;br /&gt;
Die Haltbarkeit von Steuersätzen hängt stark von der korrekten Montage ab, daher sollte man bei Unkenntnis besser einen Fahrradhändler beauftragen.&lt;br /&gt;
Das Steuerrohr und Gabelkonus sollten exakt plangefräst sein, ebenfalls die Aufnahme am Gabelschaft. Hierzu ist spezielles Fräswerkzeug notwendig.&lt;br /&gt;
Die Schalen von Steuersätze mit Lagerschalen müssen exakt sitzen. Hierfür ist ebenfalls spezielles Einpresswerkzeug notwendig (Werkzeug kann durch Selbstbau ersetzt werden: aus zwei durchbohrten Aluminiumplatten, Unterlegscheiben, M 10 Gewindestange und Muttern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pflege ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Steuersatz-kugel.jpg|thumb|Gewindesteuersatz mit Kugellagern]]&lt;br /&gt;
In älteren einfachgekapselten Steursätzen kann Wasser eindringen. Diese sind daher öfters mal zu säubern und nachzufetten. Neuere hochwertige Steuersätze sollten wartungsfrei sein. Spiel des Lagers lässt sich durch Vor- und Zurückschieben bei angezogener Vorderradbremse überprüfen. Knackgeräusche sollten nicht zu hören sein.&lt;br /&gt;
===Maße===&lt;br /&gt;
Alle Maße bezeichnen den Durchmesser in mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
| 1&amp;quot; (25,4 x 24) || 1 1/8&amp;quot; || 1 1/4&amp;quot; || 1,5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabelkonus&lt;br /&gt;
| 26,4 || 30,0 || 33,0 || 39,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rahmenschalen&lt;br /&gt;
| 30,2 || 34,2 || 37,0 || 42,9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#E0DFDF; color:#A00202&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Gewinde&amp;amp;nbsp;(Nennmaß)&lt;br /&gt;
| 25,4 || 28,6 || 31,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gabel - innen&lt;br /&gt;
| 22,3 || 25,5 || 28,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lenkerschaft&lt;br /&gt;
| 22,2 || 25,4 || 28,6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller von Steuersätzen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Chris King]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[FSA]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[RaceFace]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ritchy]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Stronglight]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Tange]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WCW]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[WTB]]&lt;br /&gt;
[[Xtasy]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9744</id>
		<title>Pedal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9744"/>
		<updated>2009-03-28T14:02:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Kombipedal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pedale sind Auflageflächen an der Tretkurbel mit denen der Radfahrer seine Körperkräfte zum Antrieb auf das Rad überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedalarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalpedal ===&lt;br /&gt;
Normalpedale sind alle Pedale, die den Schuh nicht fixieren, so dass sich keine Zugkräfte übertragen lassen. Die Kraftübertragungsmöglichkeit bei verschiedenen Kurbelstellungen ist von der Profilierung des Pedals und des Schuhs abhängig. Normalpedale lassen sich durch ihre breite Auflagefläche mit jedem Schuh fahren. Beispiele: Gummiklotzpedal, &amp;quot;Bärentatze&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klickpedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Klickpedal_k.jpg|thumb|Shimano PDM 540(*)]]&lt;br /&gt;
Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man mit den Haken auf der Unterseite zugehöriger Schuhe einrastet und so eine feste Verbindung eingeht.Klickpedale können sehr klein und leicht konstruiert werden, da sie nicht die breite Auflagefläche wie Normalpedale bieten müssen. Bei Frost haben Klickpedale den Nachteil, dass über die Bindung und die Metallplatte im Schuh dem Fuß Wärme entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Erkennbar ist die Einstellschraube mit der man die Auslösehärte einstellen kann. Durch die offene Bauweise ist die Bindung schmutzunempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hakenpedal/Riemenpedal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hakenpedale sind Pedale, die aus einem Kunstoff- oder Metallhaken oder -käfig bestehen und bei dem der Fuß zusätzlich mit einem Leder- oder Geweberiemen festgezurrt werden kann.&lt;br /&gt;
Bei Rennhakenpedalen gibt es auf dem Pedal Strukturen, die mit entsprechend geformten Sohlen eine noch festere Verbindung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des Hakenpedals sind, dass man mit jeder Art Schuh fahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenart ist, dass man sich entscheiden muss zwischen einer &lt;br /&gt;
* eng angezogenen Bindung die auch mal ein ziehen am Pedal ermöglicht, bei der man den Fuß ohne vorheriges Lockern des Riemens aber nur sehr schwer vom Pedal bekommt,&lt;br /&gt;
* und einer weiten Bindung, wo das Herausziehen zwar unproblematisch, aber das Hochziehen nur schwer möglich ist, und die nur als Fixierung bei hohen Trittfrequenzen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise fährt man auf Landstraßen eine engere Bindung und im stopp-reichen Stadtverkehr eine weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezieller Nachteil soll nicht ungenannt bleiben: bei abwechselnder Nutzung von Klickpedalen und Hakenpedalen kann Unsicherheit wegen der unterschiedlichen Lösebewegung (beim Hakenpedal den Fuß nach hinten rausziehen, beim Klickpedal mit der Ferse rotieren) entstehen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil kann beim Fahren auf schlechten Pisten oder Pfaden (Geröll, LKW-Spuren, Wurzeln) auftreten: Wenn man dort aus Sicherheitsgründen ohne Riemen fährt (also auf der Pedalunterseite) können die Riemen am Boden hängenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombipedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kombipedal_k.jpg|thumb|Shimano Kombipedal(*)]]&lt;br /&gt;
Kombipedale bestehen aus zwei unterschiedlichen Seiten. Die eine Seite ist mit einer Bindung für Pedalplatten versehen, die andere Seite bietet eine breite Auflagefläche für normale Schuhe.&lt;br /&gt;
Diese Pedale eignen sich besonders dann, wenn man teilweise mit und teilweise ohne spezielle Schuhe unterwegs ist. Auch bei Stadtdurchfahrten mit vielen Stops ist es vorteilhaft, daß man eingerastet fahren kann, aber nicht muß. Auf langen Reisen hat man zusätzlich die Sicherheit, das Pedal auch bei Verlust oder Zerstörung der Systemschuhe weiter bedienen zu können. Nachteilig ist beim Anfahren nur, das man das Pedal mit dem Fuß auf die richtige Seite drehen muss, bevor man voll durchstarten kann, andererseits ist so eine gewisse Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Einrasten, z.B. in der Stadt oder in schwierigem Gelände, gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Die Bindung ist hier durch die geschlossene Fläche unter der Bindung etwas empfindlicher gegenüber Schmutz und Schnee. Man kann jedoch stets die bindungsfreie Seite benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
Für die Straßenzulassung sind auf Vorder- und Rückseite der Pedale Reflektoren nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedale lösen ==&lt;br /&gt;
* Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde (also genauso, wie eine &amp;quot;normale&amp;quot; Schraube festdrehen bzw lösen - wenn Du von rechts außen in Richtung [[Tretlagerwelle]] schaust, dann das Pedal im Uhrzeigersinn festdrehen, entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.&lt;br /&gt;
* Das linke Pedal hat ein Linksgewinde (also genau andersherum). Wenn Du von der linken Seite in Richtung Tretlagerwelle schaust, dann das Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn festdrehen und im Uhrzeigersinn lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Gewinde haben den Sinn, daß sich die Pedale beim Treten in Fahrtrichtung nicht losdrehen. Am besten merkt man sich also: Für beide Pedale gilt, in Fahrtrichtung ist fest!&lt;br /&gt;
Wichtig: Bei der Montage der Pedale unbedingt ein gutes Montagefett verwenden - ansonsten kann die Demontage ziemlich schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9743</id>
		<title>Pedal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9743"/>
		<updated>2009-03-28T13:59:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Normalpedal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pedale sind Auflageflächen an der Tretkurbel mit denen der Radfahrer seine Körperkräfte zum Antrieb auf das Rad überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedalarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalpedal ===&lt;br /&gt;
Normalpedale sind alle Pedale, die den Schuh nicht fixieren, so dass sich keine Zugkräfte übertragen lassen. Die Kraftübertragungsmöglichkeit bei verschiedenen Kurbelstellungen ist von der Profilierung des Pedals und des Schuhs abhängig. Normalpedale lassen sich durch ihre breite Auflagefläche mit jedem Schuh fahren. Beispiele: Gummiklotzpedal, &amp;quot;Bärentatze&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klickpedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Klickpedal_k.jpg|thumb|Shimano PDM 540(*)]]&lt;br /&gt;
Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man mit den Haken auf der Unterseite zugehöriger Schuhe einrastet und so eine feste Verbindung eingeht.Klickpedale können sehr klein und leicht konstruiert werden, da sie nicht die breite Auflagefläche wie Normalpedale bieten müssen. Bei Frost haben Klickpedale den Nachteil, dass über die Bindung und die Metallplatte im Schuh dem Fuß Wärme entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Erkennbar ist die Einstellschraube mit der man die Auslösehärte einstellen kann. Durch die offene Bauweise ist die Bindung schmutzunempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hakenpedal/Riemenpedal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hakenpedale sind Pedale, die aus einem Kunstoff- oder Metallhaken oder -käfig bestehen und bei dem der Fuß zusätzlich mit einem Leder- oder Geweberiemen festgezurrt werden kann.&lt;br /&gt;
Bei Rennhakenpedalen gibt es auf dem Pedal Strukturen, die mit entsprechend geformten Sohlen eine noch festere Verbindung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des Hakenpedals sind, dass man mit jeder Art Schuh fahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenart ist, dass man sich entscheiden muss zwischen einer &lt;br /&gt;
* eng angezogenen Bindung die auch mal ein ziehen am Pedal ermöglicht, bei der man den Fuß ohne vorheriges Lockern des Riemens aber nur sehr schwer vom Pedal bekommt,&lt;br /&gt;
* und einer weiten Bindung, wo das Herausziehen zwar unproblematisch, aber das Hochziehen nur schwer möglich ist, und die nur als Fixierung bei hohen Trittfrequenzen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise fährt man auf Landstraßen eine engere Bindung und im stopp-reichen Stadtverkehr eine weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezieller Nachteil soll nicht ungenannt bleiben: bei abwechselnder Nutzung von Klickpedalen und Hakenpedalen kann Unsicherheit wegen der unterschiedlichen Lösebewegung (beim Hakenpedal den Fuß nach hinten rausziehen, beim Klickpedal mit der Ferse rotieren) entstehen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil kann beim Fahren auf schlechten Pisten oder Pfaden (Geröll, LKW-Spuren, Wurzeln) auftreten: Wenn man dort aus Sicherheitsgründen ohne Riemen fährt (also auf der Pedalunterseite) können die Riemen am Boden hängenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombipedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kombipedal_k.jpg|thumb|Shimano Kombipedal(*)]]&lt;br /&gt;
Kombipedale bestehen aus zwei unterschiedlichen Seiten. Die eine Seite ist mit einer Bindung für Pedalplatten versehen, die andere Seite bietet eine breite Auflagefläche für normale Schuhe.&lt;br /&gt;
Diese Pedale eignen sich besonders dann, wenn man teilweise mit und teilweise ohne spezielle Schuhe unterwegs ist. Auch bei Stadtdurchfahrten mit vielen Stops ist es vorteilhaft, daß man eingerastet fahren kann, aber nicht muß. Auf langen Reisen hat man zusätzlich die Sicherheit, das Pedal auch bei Verlust oder Zerstörung der Systemschuhe weiter bedienen zu können. Nachteilig ist beim Anfahren nur, das man das Pedal mit dem Fuß auf die richte Seite drehen muss, bevor man voll durchstarten kann, andererseits ist so eine gewisse Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Einrasten, z.B. in der Stadt oder in schwierigem Gelände, gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Die Bindung ist hier durch die geschlossene Fläche unter der Bindung etwas empfindlicher gegenüber Schmutz und Schnee. Man kann jedoch stets die bindungsfreie Seite benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
Für die Straßenzulassung sind auf Vorder- und Rückseite der Pedale Reflektoren nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedale lösen ==&lt;br /&gt;
* Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde (also genauso, wie eine &amp;quot;normale&amp;quot; Schraube festdrehen bzw lösen - wenn Du von rechts außen in Richtung [[Tretlagerwelle]] schaust, dann das Pedal im Uhrzeigersinn festdrehen, entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.&lt;br /&gt;
* Das linke Pedal hat ein Linksgewinde (also genau andersherum). Wenn Du von der linken Seite in Richtung Tretlagerwelle schaust, dann das Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn festdrehen und im Uhrzeigersinn lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Gewinde haben den Sinn, daß sich die Pedale beim Treten in Fahrtrichtung nicht losdrehen. Am besten merkt man sich also: Für beide Pedale gilt, in Fahrtrichtung ist fest!&lt;br /&gt;
Wichtig: Bei der Montage der Pedale unbedingt ein gutes Montagefett verwenden - ansonsten kann die Demontage ziemlich schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9742</id>
		<title>Pedal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9742"/>
		<updated>2009-03-28T13:59:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Normalpedal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pedale sind Auflageflächen an der Tretkurbel mit denen der Radfahrer seine Körperkräfte zum Antrieb auf das Rad überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedalarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalpedal ===&lt;br /&gt;
Normalpedale sind alle Pedale, die den Schuh nicht fixieren, so dass sich keine Zugkräfte übertragen lassen. Die Kraftübertragungsmöglichkeit bei verschiedenen Kurbelstellungen ist von der Profilierung des Pedals und des Schuhs abhängig. Normalpedale lassen sich durch ihre breite Auflagefläche mit jedem Schuh fahren. Beispiele: Gummiklotzpedal, &amp;quot;Bärentatze&amp;quot;,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klickpedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Klickpedal_k.jpg|thumb|Shimano PDM 540(*)]]&lt;br /&gt;
Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man mit den Haken auf der Unterseite zugehöriger Schuhe einrastet und so eine feste Verbindung eingeht.Klickpedale können sehr klein und leicht konstruiert werden, da sie nicht die breite Auflagefläche wie Normalpedale bieten müssen. Bei Frost haben Klickpedale den Nachteil, dass über die Bindung und die Metallplatte im Schuh dem Fuß Wärme entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Erkennbar ist die Einstellschraube mit der man die Auslösehärte einstellen kann. Durch die offene Bauweise ist die Bindung schmutzunempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hakenpedal/Riemenpedal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hakenpedale sind Pedale, die aus einem Kunstoff- oder Metallhaken oder -käfig bestehen und bei dem der Fuß zusätzlich mit einem Leder- oder Geweberiemen festgezurrt werden kann.&lt;br /&gt;
Bei Rennhakenpedalen gibt es auf dem Pedal Strukturen, die mit entsprechend geformten Sohlen eine noch festere Verbindung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des Hakenpedals sind, dass man mit jeder Art Schuh fahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenart ist, dass man sich entscheiden muss zwischen einer &lt;br /&gt;
* eng angezogenen Bindung die auch mal ein ziehen am Pedal ermöglicht, bei der man den Fuß ohne vorheriges Lockern des Riemens aber nur sehr schwer vom Pedal bekommt,&lt;br /&gt;
* und einer weiten Bindung, wo das Herausziehen zwar unproblematisch, aber das Hochziehen nur schwer möglich ist, und die nur als Fixierung bei hohen Trittfrequenzen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise fährt man auf Landstraßen eine engere Bindung und im stopp-reichen Stadtverkehr eine weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezieller Nachteil soll nicht ungenannt bleiben: bei abwechselnder Nutzung von Klickpedalen und Hakenpedalen kann Unsicherheit wegen der unterschiedlichen Lösebewegung (beim Hakenpedal den Fuß nach hinten rausziehen, beim Klickpedal mit der Ferse rotieren) entstehen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil kann beim Fahren auf schlechten Pisten oder Pfaden (Geröll, LKW-Spuren, Wurzeln) auftreten: Wenn man dort aus Sicherheitsgründen ohne Riemen fährt (also auf der Pedalunterseite) können die Riemen am Boden hängenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombipedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kombipedal_k.jpg|thumb|Shimano Kombipedal(*)]]&lt;br /&gt;
Kombipedale bestehen aus zwei unterschiedlichen Seiten. Die eine Seite ist mit einer Bindung für Pedalplatten versehen, die andere Seite bietet eine breite Auflagefläche für normale Schuhe.&lt;br /&gt;
Diese Pedale eignen sich besonders dann, wenn man teilweise mit und teilweise ohne spezielle Schuhe unterwegs ist. Auch bei Stadtdurchfahrten mit vielen Stops ist es vorteilhaft, daß man eingerastet fahren kann, aber nicht muß. Auf langen Reisen hat man zusätzlich die Sicherheit, das Pedal auch bei Verlust oder Zerstörung der Systemschuhe weiter bedienen zu können. Nachteilig ist beim Anfahren nur, das man das Pedal mit dem Fuß auf die richte Seite drehen muss, bevor man voll durchstarten kann, andererseits ist so eine gewisse Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Einrasten, z.B. in der Stadt oder in schwierigem Gelände, gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Die Bindung ist hier durch die geschlossene Fläche unter der Bindung etwas empfindlicher gegenüber Schmutz und Schnee. Man kann jedoch stets die bindungsfreie Seite benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
Für die Straßenzulassung sind auf Vorder- und Rückseite der Pedale Reflektoren nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedale lösen ==&lt;br /&gt;
* Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde (also genauso, wie eine &amp;quot;normale&amp;quot; Schraube festdrehen bzw lösen - wenn Du von rechts außen in Richtung [[Tretlagerwelle]] schaust, dann das Pedal im Uhrzeigersinn festdrehen, entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.&lt;br /&gt;
* Das linke Pedal hat ein Linksgewinde (also genau andersherum). Wenn Du von der linken Seite in Richtung Tretlagerwelle schaust, dann das Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn festdrehen und im Uhrzeigersinn lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Gewinde haben den Sinn, daß sich die Pedale beim Treten in Fahrtrichtung nicht losdrehen. Am besten merkt man sich also: Für beide Pedale gilt, in Fahrtrichtung ist fest!&lt;br /&gt;
Wichtig: Bei der Montage der Pedale unbedingt ein gutes Montagefett verwenden - ansonsten kann die Demontage ziemlich schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9741</id>
		<title>Pedal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9741"/>
		<updated>2009-03-28T13:53:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Normalpedal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pedale sind Auflageflächen an der Tretkurbel mit denen der Radfahrer seine Körperkräfte zum Antrieb auf das Rad überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedalarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalpedal ===&lt;br /&gt;
Normalpedale sind alle Pedale, die den Schuh nicht fixieren, so dass sich keine Zugkräfte übertragen lassen. Die Kraftübertragungsmöglichkeit bei verschiedenen Kurbelstellungen ist von der Profilierung des Pedals und des Schuhs abhängig. Normalpedale lassen sich durch ihre breite Auflagefläche mit jedem Schuh fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klickpedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Klickpedal_k.jpg|thumb|Shimano PDM 540(*)]]&lt;br /&gt;
Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man mit den Haken auf der Unterseite zugehöriger Schuhe einrastet und so eine feste Verbindung eingeht.Klickpedale können sehr klein und leicht konstruiert werden, da sie nicht die breite Auflagefläche wie Normalpedale bieten müssen. Bei Frost haben Klickpedale den Nachteil, dass über die Bindung und die Metallplatte im Schuh dem Fuß Wärme entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Erkennbar ist die Einstellschraube mit der man die Auslösehärte einstellen kann. Durch die offene Bauweise ist die Bindung schmutzunempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hakenpedal/Riemenpedal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hakenpedale sind Pedale, die aus einem Kunstoff- oder Metallhaken oder -käfig bestehen und bei dem der Fuß zusätzlich mit einem Leder- oder Geweberiemen festgezurrt werden kann.&lt;br /&gt;
Bei Rennhakenpedalen gibt es auf dem Pedal Strukturen, die mit entsprechend geformten Sohlen eine noch festere Verbindung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des Hakenpedals sind, dass man mit jeder Art Schuh fahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenart ist, dass man sich entscheiden muss zwischen einer &lt;br /&gt;
* eng angezogenen Bindung die auch mal ein ziehen am Pedal ermöglicht, bei der man den Fuß ohne vorheriges Lockern des Riemens aber nur sehr schwer vom Pedal bekommt,&lt;br /&gt;
* und einer weiten Bindung, wo das Herausziehen zwar unproblematisch, aber das Hochziehen nur schwer möglich ist, und die nur als Fixierung bei hohen Trittfrequenzen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise fährt man auf Landstraßen eine engere Bindung und im stopp-reichen Stadtverkehr eine weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezieller Nachteil soll nicht ungenannt bleiben: bei abwechselnder Nutzung von Klickpedalen und Hakenpedalen kann Unsicherheit wegen der unterschiedlichen Lösebewegung (beim Hakenpedal den Fuß nach hinten rausziehen, beim Klickpedal mit der Ferse rotieren) entstehen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil kann beim Fahren auf schlechten Pisten oder Pfaden (Geröll, LKW-Spuren, Wurzeln) auftreten: Wenn man dort aus Sicherheitsgründen ohne Riemen fährt (also auf der Pedalunterseite) können die Riemen am Boden hängenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombipedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kombipedal_k.jpg|thumb|Shimano Kombipedal(*)]]&lt;br /&gt;
Kombipedale bestehen aus zwei unterschiedlichen Seiten. Die eine Seite ist mit einer Bindung für Pedalplatten versehen, die andere Seite bietet eine breite Auflagefläche für normale Schuhe.&lt;br /&gt;
Diese Pedale eignen sich besonders dann, wenn man teilweise mit und teilweise ohne spezielle Schuhe unterwegs ist. Auch bei Stadtdurchfahrten mit vielen Stops ist es vorteilhaft, daß man eingerastet fahren kann, aber nicht muß. Auf langen Reisen hat man zusätzlich die Sicherheit, das Pedal auch bei Verlust oder Zerstörung der Systemschuhe weiter bedienen zu können. Nachteilig ist beim Anfahren nur, das man das Pedal mit dem Fuß auf die richte Seite drehen muss, bevor man voll durchstarten kann, andererseits ist so eine gewisse Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Einrasten, z.B. in der Stadt oder in schwierigem Gelände, gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Die Bindung ist hier durch die geschlossene Fläche unter der Bindung etwas empfindlicher gegenüber Schmutz und Schnee. Man kann jedoch stets die bindungsfreie Seite benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
Für die Straßenzulassung sind auf Vorder- und Rückseite der Pedale Reflektoren nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedale lösen ==&lt;br /&gt;
* Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde (also genauso, wie eine &amp;quot;normale&amp;quot; Schraube festdrehen bzw lösen - wenn Du von rechts außen in Richtung [[Tretlagerwelle]] schaust, dann das Pedal im Uhrzeigersinn festdrehen, entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.&lt;br /&gt;
* Das linke Pedal hat ein Linksgewinde (also genau andersherum). Wenn Du von der linken Seite in Richtung Tretlagerwelle schaust, dann das Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn festdrehen und im Uhrzeigersinn lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Gewinde haben den Sinn, daß sich die Pedale beim Treten in Fahrtrichtung nicht losdrehen. Am besten merkt man sich also: Für beide Pedale gilt, in Fahrtrichtung ist fest!&lt;br /&gt;
Wichtig: Bei der Montage der Pedale unbedingt ein gutes Montagefett verwenden - ansonsten kann die Demontage ziemlich schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9740</id>
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		<updated>2009-03-28T13:50:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Kombipedal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pedale sind Auflageflächen an der Tretkurbel mit denen der Radfahrer seine Körperkräfte zum Antrieb auf das Rad überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedalarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalpedal ===&lt;br /&gt;
Normalpedale sind Pedale die keine feste Verbindung mit dem Schuh eingehen, so dass sich keine Zugkräfte übertragen lassen. Die Kraftübertragunsmöglichkeit bei verschiedenen Kurbelstellungen ist von Profilierung des Pedals und der Schuhe abhängig. Normalpedale lassen sich mit jedem Schuh bedienen, es ist eine breite Auflagefläche dafür vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klickpedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Klickpedal_k.jpg|thumb|Shimano PDM 540(*)]]&lt;br /&gt;
Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man mit den Haken auf der Unterseite zugehöriger Schuhe einrastet und so eine feste Verbindung eingeht.Klickpedale können sehr klein und leicht konstruiert werden, da sie nicht die breite Auflagefläche wie Normalpedale bieten müssen. Bei Frost haben Klickpedale den Nachteil, dass über die Bindung und die Metallplatte im Schuh dem Fuß Wärme entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Erkennbar ist die Einstellschraube mit der man die Auslösehärte einstellen kann. Durch die offene Bauweise ist die Bindung schmutzunempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hakenpedal/Riemenpedal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hakenpedale sind Pedale, die aus einem Kunstoff- oder Metallhaken oder -käfig bestehen und bei dem der Fuß zusätzlich mit einem Leder- oder Geweberiemen festgezurrt werden kann.&lt;br /&gt;
Bei Rennhakenpedalen gibt es auf dem Pedal Strukturen, die mit entsprechend geformten Sohlen eine noch festere Verbindung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des Hakenpedals sind, dass man mit jeder Art Schuh fahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenart ist, dass man sich entscheiden muss zwischen einer &lt;br /&gt;
* eng angezogenen Bindung die auch mal ein ziehen am Pedal ermöglicht, bei der man den Fuß ohne vorheriges Lockern des Riemens aber nur sehr schwer vom Pedal bekommt,&lt;br /&gt;
* und einer weiten Bindung, wo das Herausziehen zwar unproblematisch, aber das Hochziehen nur schwer möglich ist, und die nur als Fixierung bei hohen Trittfrequenzen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise fährt man auf Landstraßen eine engere Bindung und im stopp-reichen Stadtverkehr eine weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezieller Nachteil soll nicht ungenannt bleiben: bei abwechselnder Nutzung von Klickpedalen und Hakenpedalen kann Unsicherheit wegen der unterschiedlichen Lösebewegung (beim Hakenpedal den Fuß nach hinten rausziehen, beim Klickpedal mit der Ferse rotieren) entstehen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil kann beim Fahren auf schlechten Pisten oder Pfaden (Geröll, LKW-Spuren, Wurzeln) auftreten: Wenn man dort aus Sicherheitsgründen ohne Riemen fährt (also auf der Pedalunterseite) können die Riemen am Boden hängenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombipedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kombipedal_k.jpg|thumb|Shimano Kombipedal(*)]]&lt;br /&gt;
Kombipedale bestehen aus zwei unterschiedlichen Seiten. Die eine Seite ist mit einer Bindung für Pedalplatten versehen, die andere Seite bietet eine breite Auflagefläche für normale Schuhe.&lt;br /&gt;
Diese Pedale eignen sich besonders dann, wenn man teilweise mit und teilweise ohne spezielle Schuhe unterwegs ist. Auch bei Stadtdurchfahrten mit vielen Stops ist es vorteilhaft, daß man eingerastet fahren kann, aber nicht muß. Auf langen Reisen hat man zusätzlich die Sicherheit, das Pedal auch bei Verlust oder Zerstörung der Systemschuhe weiter bedienen zu können. Nachteilig ist beim Anfahren nur, das man das Pedal mit dem Fuß auf die richte Seite drehen muss, bevor man voll durchstarten kann, andererseits ist so eine gewisse Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Einrasten, z.B. in der Stadt oder in schwierigem Gelände, gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Die Bindung ist hier durch die geschlossene Fläche unter der Bindung etwas empfindlicher gegenüber Schmutz und Schnee. Man kann jedoch stets die bindungsfreie Seite benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
Für die Straßenzulassung sind auf Vorder- und Rückseite der Pedale Reflektoren nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedale lösen ==&lt;br /&gt;
* Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde (also genauso, wie eine &amp;quot;normale&amp;quot; Schraube festdrehen bzw lösen - wenn Du von rechts außen in Richtung [[Tretlagerwelle]] schaust, dann das Pedal im Uhrzeigersinn festdrehen, entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.&lt;br /&gt;
* Das linke Pedal hat ein Linksgewinde (also genau andersherum). Wenn Du von der linken Seite in Richtung Tretlagerwelle schaust, dann das Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn festdrehen und im Uhrzeigersinn lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Gewinde haben den Sinn, daß sich die Pedale beim Treten in Fahrtrichtung nicht losdrehen. Am besten merkt man sich also: Für beide Pedale gilt, in Fahrtrichtung ist fest!&lt;br /&gt;
Wichtig: Bei der Montage der Pedale unbedingt ein gutes Montagefett verwenden - ansonsten kann die Demontage ziemlich schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9739</id>
		<title>Pedal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9739"/>
		<updated>2009-03-28T13:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Hakenpedal/Riemenpedal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pedale sind Auflageflächen an der Tretkurbel mit denen der Radfahrer seine Körperkräfte zum Antrieb auf das Rad überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedalarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalpedal ===&lt;br /&gt;
Normalpedale sind Pedale die keine feste Verbindung mit dem Schuh eingehen, so dass sich keine Zugkräfte übertragen lassen. Die Kraftübertragunsmöglichkeit bei verschiedenen Kurbelstellungen ist von Profilierung des Pedals und der Schuhe abhängig. Normalpedale lassen sich mit jedem Schuh bedienen, es ist eine breite Auflagefläche dafür vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klickpedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Klickpedal_k.jpg|thumb|Shimano PDM 540(*)]]&lt;br /&gt;
Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man mit den Haken auf der Unterseite zugehöriger Schuhe einrastet und so eine feste Verbindung eingeht.Klickpedale können sehr klein und leicht konstruiert werden, da sie nicht die breite Auflagefläche wie Normalpedale bieten müssen. Bei Frost haben Klickpedale den Nachteil, dass über die Bindung und die Metallplatte im Schuh dem Fuß Wärme entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Erkennbar ist die Einstellschraube mit der man die Auslösehärte einstellen kann. Durch die offene Bauweise ist die Bindung schmutzunempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hakenpedal/Riemenpedal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hakenpedale sind Pedale, die aus einem Kunstoff- oder Metallhaken oder -käfig bestehen und bei dem der Fuß zusätzlich mit einem Leder- oder Geweberiemen festgezurrt werden kann.&lt;br /&gt;
Bei Rennhakenpedalen gibt es auf dem Pedal Strukturen, die mit entsprechend geformten Sohlen eine noch festere Verbindung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des Hakenpedals sind, dass man mit jeder Art Schuh fahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenart ist, dass man sich entscheiden muss zwischen einer &lt;br /&gt;
* eng angezogenen Bindung die auch mal ein ziehen am Pedal ermöglicht, bei der man den Fuß ohne vorheriges Lockern des Riemens aber nur sehr schwer vom Pedal bekommt,&lt;br /&gt;
* und einer weiten Bindung, wo das Herausziehen zwar unproblematisch, aber das Hochziehen nur schwer möglich ist, und die nur als Fixierung bei hohen Trittfrequenzen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise fährt man auf Landstraßen eine engere Bindung und im stopp-reichen Stadtverkehr eine weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezieller Nachteil soll nicht ungenannt bleiben: bei abwechselnder Nutzung von Klickpedalen und Hakenpedalen kann Unsicherheit wegen der unterschiedlichen Lösebewegung (beim Hakenpedal den Fuß nach hinten rausziehen, beim Klickpedal mit der Ferse rotieren) entstehen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachteil kann beim Fahren auf schlechten Pisten oder Pfaden (Geröll, LKW-Spuren, Wurzeln) auftreten: Wenn man dort aus Sicherheitsgründen ohne Riemen fährt (also auf der Pedalunterseite) können die Riemen am Boden hängenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombipedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kombipedal_k.jpg|thumb|Shimano Kombipedal(*)]]&lt;br /&gt;
Kombipedale bestehen aus zwei unterschiedlichen Seiten. Die eine Seite ist mit einer Bindung für Pedalhaken versehen, die andere Seite bietet eine breite Auflagefläche für normale Schuhe.&lt;br /&gt;
Diese Pedale eignen sich besonders dann, wenn man teilweise mit und teilweise ohne spezielle Schuhe unterwegs ist. Auf langen Reisen hat man zusätzlich die Sicherheit, das Pedal auch bei Verlust oder Zerstörung der Systemschuhe weiter bedienen zu können. Nachteilig ist beim Anfahren nur, das man das Pedal mit dem Fuß auf die richte Seite drehen muss, bevor man voll durchstarten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Die Bindung ist hier durch die geschlossene Fläche unter der Bindung etwas empfindlicher gegenüber Schmutz und Schnee. Man kann jedoch stets die bindungsfreie Seite benutzen.&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
Für die Straßenzulassung sind auf Vorder- und Rückseite der Pedale Reflektoren nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedale lösen ==&lt;br /&gt;
* Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde (also genauso, wie eine &amp;quot;normale&amp;quot; Schraube festdrehen bzw lösen - wenn Du von rechts außen in Richtung [[Tretlagerwelle]] schaust, dann das Pedal im Uhrzeigersinn festdrehen, entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.&lt;br /&gt;
* Das linke Pedal hat ein Linksgewinde (also genau andersherum). Wenn Du von der linken Seite in Richtung Tretlagerwelle schaust, dann das Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn festdrehen und im Uhrzeigersinn lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Gewinde haben den Sinn, daß sich die Pedale beim Treten in Fahrtrichtung nicht losdrehen. Am besten merkt man sich also: Für beide Pedale gilt, in Fahrtrichtung ist fest!&lt;br /&gt;
Wichtig: Bei der Montage der Pedale unbedingt ein gutes Montagefett verwenden - ansonsten kann die Demontage ziemlich schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9738</id>
		<title>Pedal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Pedal&amp;diff=9738"/>
		<updated>2009-03-28T13:34:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Klickpedal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Pedale sind Auflageflächen an der Tretkurbel mit denen der Radfahrer seine Körperkräfte zum Antrieb auf das Rad überträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedalarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normalpedal ===&lt;br /&gt;
Normalpedale sind Pedale die keine feste Verbindung mit dem Schuh eingehen, so dass sich keine Zugkräfte übertragen lassen. Die Kraftübertragunsmöglichkeit bei verschiedenen Kurbelstellungen ist von Profilierung des Pedals und der Schuhe abhängig. Normalpedale lassen sich mit jedem Schuh bedienen, es ist eine breite Auflagefläche dafür vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klickpedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Klickpedal_k.jpg|thumb|Shimano PDM 540(*)]]&lt;br /&gt;
Klickpedale besitzen eine Bindung, in die man mit den Haken auf der Unterseite zugehöriger Schuhe einrastet und so eine feste Verbindung eingeht.Klickpedale können sehr klein und leicht konstruiert werden, da sie nicht die breite Auflagefläche wie Normalpedale bieten müssen. Bei Frost haben Klickpedale den Nachteil, dass über die Bindung und die Metallplatte im Schuh dem Fuß Wärme entzogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Erkennbar ist die Einstellschraube mit der man die Auslösehärte einstellen kann. Durch die offene Bauweise ist die Bindung schmutzunempfindlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hakenpedal/Riemenpedal ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hakenpedale sind Pedale die aus einem Kunstoff- oder Metallhaken oder -käfig bestehen und bei dem der Fuß zusätzlich mit einem Leder- oder Geweberiemen festgezurrt werden kann.&lt;br /&gt;
Bei Rennhakenpedalen gibt es auf dem Pedal Strukturen die mit entsprechend geformten Sohlen ein noch festere Verbindung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorteile des Hakenpedals sind, dass man mit jeder Art Schuh fahren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eigenart ist, dass man sich entscheiden muss zwischen einer &lt;br /&gt;
* eng angezogenen Bindung die auch mal ein ziehen am Pedal ermöglicht, bei der man den Fuß ohne vorheriges Lockern des Riemens aber nur sehr schwer vom Pedal bekommt,&lt;br /&gt;
* und einer weiten Bindung, wo das Herausziehen zwar unproblematisch, aber das Hochziehen nur schwer möglich ist, und die nur als Fixierung bei hohen Trittfrequenzen dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise fährt man auf Landstraßen eine engere Bindung und im stopp-reichen Stadtverkehr eine weite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein spezieller Nachteil soll nicht ungenannt bleiben: bei Nutzung von Klickpedalen und Hakenpedalen kommt man in Verwirrung mit den unterschiedlichen Lösebewegung (beim Hakenpedal den Fuß nach hinten rausziehen, beim Klickpedal mit der Ferse rotieren)&lt;br /&gt;
Ein weitere Nachteil stellt sich nur beim Fahren von schlechten Pisten oder Pfaden (Geröll, LKW-Spuren, Wurzeln): Wenn man dort aus Sicherheistgründen ohne Riemen fährt (also auf der Pedalunterseite) können die Riemen am Boden hängenbleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kombipedal ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Kombipedal_k.jpg|thumb|Shimano Kombipedal(*)]]&lt;br /&gt;
Kombipedale bestehen aus zwei unterschiedlichen Seiten. Die eine Seite ist mit einer Bindung für Pedalhaken versehen, die andere Seite bietet eine breite Auflagefläche für normale Schuhe.&lt;br /&gt;
Diese Pedale eignen sich besonders dann, wenn man teilweise mit und teilweise ohne spezielle Schuhe unterwegs ist. Auf langen Reisen hat man zusätzlich die Sicherheit, das Pedal auch bei Verlust oder Zerstörung der Systemschuhe weiter bedienen zu können. Nachteilig ist beim Anfahren nur, das man das Pedal mit dem Fuß auf die richte Seite drehen muss, bevor man voll durchstarten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*)Bildbeschreibung: Die Bindung ist hier durch die geschlossene Fläche unter der Bindung etwas empfindlicher gegenüber Schmutz und Schnee. Man kann jedoch stets die bindungsfreie Seite benutzen.&lt;br /&gt;
== Tipps ==&lt;br /&gt;
Für die Straßenzulassung sind auf Vorder- und Rückseite der Pedale Reflektoren nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pedale lösen ==&lt;br /&gt;
* Das rechte Pedal hat ein Rechtsgewinde (also genauso, wie eine &amp;quot;normale&amp;quot; Schraube festdrehen bzw lösen - wenn Du von rechts außen in Richtung [[Tretlagerwelle]] schaust, dann das Pedal im Uhrzeigersinn festdrehen, entgegen dem Uhrzeigersinn lösen.&lt;br /&gt;
* Das linke Pedal hat ein Linksgewinde (also genau andersherum). Wenn Du von der linken Seite in Richtung Tretlagerwelle schaust, dann das Pedal entgegen dem Uhrzeigersinn festdrehen und im Uhrzeigersinn lösen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterschiedlichen Gewinde haben den Sinn, daß sich die Pedale beim Treten in Fahrtrichtung nicht losdrehen. Am besten merkt man sich also: Für beide Pedale gilt, in Fahrtrichtung ist fest!&lt;br /&gt;
Wichtig: Bei der Montage der Pedale unbedingt ein gutes Montagefett verwenden - ansonsten kann die Demontage ziemlich schwierig werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Radreise-FAQ}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9737</id>
		<title>Kettenblatt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Kettenblatt&amp;diff=9737"/>
		<updated>2009-03-28T12:58:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Ausführungsarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;= Kettenblatt =&lt;br /&gt;
Das Kettenblatt ist ein Zahnkranz, welcher an der Kurbelgarnitur befestigt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl der Anzahl der Kettenblätter und der jeweiligen Zähnezahl läßt sich die Übersetzung des Antriebes beeinflussen.&lt;br /&gt;
Kettenblattanzahl x Ritzelanzahl bzw. bei Nabenschaltung Kettenblattanzahl x interne Nabengänge, ergibt die Anzahl der möglichen Gänge die man schalten kann. Bei z.B. drei Kettenblättern und 9 Ritzeln ergibt dies ein 27-fach-Schaltung, bei 2 Kettenblättern und einer 8-Gang-Nabenschaltung eine 16-fach-Schaltung. Je größer (mehr Zähne) das Kettenblatt im Verhältnis zum Ritzel ist, desto größer wird die Entfaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausführungsarten ==&lt;br /&gt;
Hier wird nach den Befestigungsmöglichkeiten an der Kurbelgarnitur unterschieden. Ein erster Unterschied macht die Anzahl der Kurbelgarniturarme. Es gibt 4-Arm und 5-Arm (historische Kurbeln auch mit 3 Armen) und jeweils dazu passende Kettenblätter. Zweiter Unterschied ist der Lochkreisdurchmesser. Über diese Bohrungen wird das Kettenblatt an der Kurbelgarnitur verschraubt, der Lochkreisdurchmesser von Kettenblatt und Kurbelgarnitur muss deshalb übereinstimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Benutzung von mehreren Kettenblättern empfehlen sich Kettenblätter mit Steighilfen, um das Schaltverhalten zu verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Material ==&lt;br /&gt;
Es gibt Stahl und Aluminiumkettenblätter, selten auch Titan. Meist sind die großen Kettenblätter aus Aluminium, die kleinen auch aus Stahl.&lt;br /&gt;
Stahl ist gegenüber Aluminium verschleißfester aber schwerer. Titan ist leicht und stabil, aber teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9736</id>
		<title>Sattel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9736"/>
		<updated>2009-03-28T11:48:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Für und Wider Plastiksattel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. gefedert) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug (aus Leder, Kunstleder oder Gewebe) bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum, können also nicht wie Kernledersättel &amp;quot;ausleiern&amp;quot;&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* benötigen keine Pflege. Echtlederbezüge können gelegentlich mit etwas Lederfett, Vaseline o.Ä. behandelt werden&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
* einfache Sättel sind sehr preiswert, hochwertige Modelle sind nicht billiger als Kernledersättel, z.T. sogar deutlich teurer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9735</id>
		<title>Sattel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9735"/>
		<updated>2009-03-28T11:44:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Für und Wider Plastiksattel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. gefedert) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug (aus Leder, Kunstleder oder Gewebe) bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum, können also nicht wie Kernledersättel &amp;quot;ausleiern&amp;quot;&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* benötigen keine Pflege. Echtlederbezüge können gelegentlich mit etwas Lederfett, Vaseline o.Ä. behandelt werden&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9734</id>
		<title>Sattel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9734"/>
		<updated>2009-03-28T11:38:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Für und Wider Plastiksattel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. gefedert) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug (aus Leder, Kunstleder oder Gewebe) bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum, können also nicht wie Kernledersättel &amp;quot;ausleiern&amp;quot;&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9733</id>
		<title>Sattel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9733"/>
		<updated>2009-03-28T11:38:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Für und Wider Plastiksattel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. mit Spiralfedern) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug (aus Leder, Kunstleder oder Gewebe) bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum, können also nicht wie Kernledersättel &amp;quot;ausleiern&amp;quot;&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9732</id>
		<title>Sattel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9732"/>
		<updated>2009-03-28T11:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Für und Wider Plastiksattel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. mit Spiralfedern) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum, können also nicht wie Kernledersättel &amp;quot;ausleiern&amp;quot;&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9731</id>
		<title>Sattel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Sattel&amp;diff=9731"/>
		<updated>2009-03-28T11:23:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Mr. Pither: /* Für und Wider Plastiksattel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der '''Sattel''' dient zum Sitzen auf dem Fahrrad. Zusätzlich dient er zur Führung und Stabilisierung des Rades.&lt;br /&gt;
Dabei sollen die Geschlechtsteile und deren Umgebung möglichst entlastet, und die verbleibende Belastung gleichmäßig um die Sitzknochen verteilt werden. &lt;br /&gt;
== Sattelwahl ==&lt;br /&gt;
Bei der Sattelwahl scheiden sich die Geister, die Einen vergöttern ein bestimmtes Modell, Andere wechseln frustriert ihren Folterstuhl.  &lt;br /&gt;
Ratschläge in Geschäften &amp;quot;Der Sattel ist gut, der wird oft gekauft&amp;quot; sind wertlos, denn es ist nicht nur jeder Hintern anders, es hängt auch entscheidend von der Sitzposition ab, welcher Sattel als bequem empfunden wird. Was im Umkehrschluss natürlich auch heißt, dass vielleicht gar nicht der Sattel schuld ist, wenn es nicht bequem ist.&lt;br /&gt;
Die Auflagefläche mit dem größtem Druck auf den Sattel ist der Beckenknochen. Beide Beckenknochen haben bei jedem einen individuellen Abstand. Daher muß die Breite des Sattels zum persönlichen Sitzknochen-Abstand passen. Nicht zuletzt muss auch eine Radhose zum Sattel genauso passen wie die richtige Sattelneigung und Position. Zudem kann sich mit zunehmender Fitness der Sitzkomfort erheblich steigern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Satteltest ==&lt;br /&gt;
Gute Läden bieten an, Sättel zu ausgiebig testen. So bietet beispielsweise [[Rose|Rose.de]] sowohl im Laden als auch über den Versand an, mit den Sätteln der Marken [[Fizik]], [[Selle Royal]] und [[Terry]] eine Probefahrt zu unternehmen und bei Nichtgefallen diese Sättel zurück zu geben/senden. Bei allen anderen Sätteln von Rose ist das wohl nicht möglich.&lt;br /&gt;
Gesäßvermessungen führt unter anderem jeder SQ-lab-Händler durch. Jeder der bei SQ-lab in der Händerliste mit dem Vermerk 'Testcenter' gekennzeichnet ist, lässt seine Kunden ausgiebig probefahren.&lt;br /&gt;
Einige Fahrradläden haben ein Sitzpolster, mit Hilfe dessen man den Sitzknochenabstand ermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sitzknochenabstand selber messen == &lt;br /&gt;
Eine Sitzknochenabstandsmessung kann mit Hilfe von Wellpappe einfach selbst durchgeführt werden. Bei spitzem Sitzwinkel von Beinen und Körper kommen die Sitzkochen gut zur Geltung. Beim Setzen auf die Kartonage können normalerweise die Eindrücke der Beckenknochen in der Wellpappe gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sattelposition ==&lt;br /&gt;
Eine Wasserwaage die auf einem Sattel aufliegt, sollte normalerweise exakt waagerecht austariert sein. Je nach individuellem Empfinden kann davon aber auch abgerückt werden. Drückt es hinten an den Sitzknochen, kann es helfen die Sattelnase etwas anzuheben. Drückt es vorn am Damm, kann es helfen, die Sattelnase etwas tiefer zu stellen. Die Sattelposition sollte dabei in ganz kleinen Schritten verstellt werden, bis die optimale Sitzposition gefunden wurde. Weiterhin kann es helfen, etwas an der Sattelhöhe zu spielen. Den Lenker etwas tiefer stellen hilft auch dabei, Druck vom Sattel zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Kernledersattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Brooks-b66.jpg|thumb|Kernledersattel Brooks Team Professional]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattelfett.jpg|thumb|Sattelfett]]&lt;br /&gt;
Vorteile:&lt;br /&gt;
# der Ledersattel passt sich im Laufe der Zeit an die Konturen des Sitzenden an, wodurch ein besonders hoher Sitzkomfort entsteht (außer man sitzt auf Metallteilen des Sattels)&lt;br /&gt;
# angenehmes Sitzklima &lt;br /&gt;
# Bei guter Pflege wird ein Kernledersattel viele zehntausend Kilometer halten können, womit sich die wesentlich höheren Preise durchaus rentieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteile:&lt;br /&gt;
# Pflegeintensiver als übliche Sättel mit Kunststoffüberzug. Der Sattel sollte regelmäßig gefettet werden.&lt;br /&gt;
# Ledersättel sind nässeempfindlich. Sie sollten generell nicht ohne Schutzbleche gefahren und bei Regen möglichst abgedeckt werden. &lt;br /&gt;
# Leder ist ein Naturprodukt, es muss sich an die Anatomie des Fahrenden anpassen. Diese Einfahrphase kann viele hundert Kilometer dauern. Nicht jeder Ledersattel wird weich, ein Kernledersattel ist daher nicht die Patentlösung für alle Sitzprobleme. (Eine Plastiktüte kann einen Kernledersattel vor neugierigen Blicken, als auch gegen Nässe schützen. Während der Fahrt kann die Plastiktüte unter den Sattel geklemmt werden oder in einer Satteltasche transportiert werden. Darüber hinaus gibt es Sattelbezüge die selbiges erfüllen.)&lt;br /&gt;
# Kernledersättel sind meist wesentlich schwerer als moderne Kunststoffsättel. Es gibt jedoch auch Ledersättel ohne Federungen und mit Titangestell.&lt;br /&gt;
# Das Leder und die Nieten können Flecke an der Kleidung verursachen.&lt;br /&gt;
# es gibt nur noch wenige Hersteller von Kernledersätteln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensdauer von Kernledersätteln ist dadurch begrenzt, dass sich das Leder mit der Zeit dehnt und die Nachstellschraube nicht weiter gelöst werden kann. Es ist also ratsam, das Leder nicht übertrieben einzufetten und die Nachstellschraube nur so wenig wie möglich anzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Gelsattel ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Sattel-gel.jpg|thumb|Gelsattel]]&lt;br /&gt;
*Gelsättel können schnell matschig werden und das ist dann wie Fahrradfahren auf einem Pudding.&lt;br /&gt;
*sie sind zu weich, deshalb kann man sich schnell einen &amp;quot;Wolf&amp;quot; reiten&lt;br /&gt;
*wegen der Verwendung von Kunststoffen witterungsbeständig, solange die Satteldecke unbeschädigt ist&lt;br /&gt;
*leichter als Kernledersattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Für und Wider Plastiksattel ==&lt;br /&gt;
Kunstoffsättel, die aus einer Kunstoffschale und dem Sattelgestell (aus Stahl, Titan, Aluminium oder Carbon; z.T. mit Spiralfedern) und meistens auch noch einer Schaumstoff- oder Gelpolsterung und dem Sattelbezug bestehen, sind seit den siebziger Jahren die am meisten verbreitete Sattelform. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die Sättel müssen nicht eingefahren werden und verändern ihre Form während des Gebrauchs kaum&lt;br /&gt;
* meist deutlich leichter als Kernledersättel (&amp;lt; 100g bei modernen, ungepolsterten Carbonsätteln)&lt;br /&gt;
* unempfindlich gegen Nässe, bei manchen Leder- und Gewebesattelbezügen kann sich die Polsterung bei Regen allerdings voll Wasser saugen und wirkt dann über längere Zeit als &amp;quot;Stempelkissen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Echtlederbezüge sind in der Regel angenehmer zu fahren als solche aus Kunstleder&lt;br /&gt;
* die Sattelbezüge sind, vor allem an den Kanten, anfällig für Risse und Durchscheuerungen&lt;br /&gt;
* bei einfachen Kunstoffsätteln ist die Polsterung oft schon nach kurzer Zeit durchgesessen, hochwertige Rennsättel können dagegen durchaus einige Jahrzehnte gefahren werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brooks]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[SQ-lab]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Lepper]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.brookssaddles.com Brooks]&lt;br /&gt;
* [http://www.lepper.nl/ Lepper]&lt;br /&gt;
* [http://www.dersattel.de/ SQ-lab]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== weiteres ===&lt;br /&gt;
* [http://www.wallbike.com/content/butchering.html Tuning von Brookssättel]&lt;br /&gt;
* [http://www.brooksarchives.info/museum/index.html Historisches zum Brooks]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Fahrrad]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Mr. Pither</name></author>
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