
<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://radreise-wiki.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Reisefux</id>
	<title>Radreise-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://radreise-wiki.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Reisefux"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Reisefux"/>
	<updated>2026-04-11T19:41:06Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.37.1</generator>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Vereinigtes_K%C3%B6nigreich&amp;diff=107331</id>
		<title>Vereinigtes Königreich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Vereinigtes_K%C3%B6nigreich&amp;diff=107331"/>
		<updated>2025-02-11T11:23:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: Hinweis zur elektronischen Reisegenehmigung hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland&amp;quot; umfasst die Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland. Währung ist das Pfund Sterling (1 £ - rd. 1,10 €), das auch auf den Kanalinseln und der Isle of Man gilt. Zu beachten ist allerdings, dass die auf den Inseln, in Schottland oder Nordirland herausgegebenen lokalen Pfundnoten in anderen Landesteilen nicht immer akzeptiert werden, obwohl sie rechtlich gültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Das Vereinigte Königreich ist kein Mitglied der EU oder des Schengener Abkommens. Für die Einreise ist daher ein gültiger Reisepass nötig - ein Personalausweis reicht seit dem Brexit nicht mehr aus ([https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/grossbritannien-node/grossbritanniensicherheit/206408#content_4 siehe]). Darüber hinaus ist ab April 2025 eine elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation, ETA) nötig, um in das Vereinigte Königreich einzureisen ([https://www.gov.uk/government/news/uk-to-expand-digital-travel-to-more-visitors.de weitere Infos (deutsch)]). Diese kostet 10 £ und ist vor der Reise zu beantragen.&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2021 gelten für Reisende die gleichen Mengen- und Wertgrenzen (Reisefreimengen), die auch bei Reisen aus anderen Drittländern gelten. Detaillierte Informationen sind auf der Webseite des [https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Brexit/Brexit-Privatpersonen/brexit-privatpersonen_node.html;jsessionid=1E6C1BB47A8A741374F52956D9728DF6.internet051 deutschen Zolls] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es nasser und kälter als in unseren Breiten. Im Westen und in Schottland ist häufig mit unbeständigem Wetter und starkem Wind zu rechnen, sodass man anhand der Wolken keine Vorhersagen treffen kann. Aber auch längere Wärmeperioden ohne Niederschlag gibt es im Sommer immer wieder, reine Regentage sind dagegen eher selten. Für das beste Wetter empfehlen sich die Monate Juni bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Das Vereinigte Königreich ist ein sicheres Reiseland und auch London ist für eine Großstadt sicher. Trotzdem gelten die üblichen Ratschläge zur Vermeidung von Kleinkriminalität.&lt;br /&gt;
In Schottland ist im Sommer mit vielen kleinen Midges zu rechnen. Sie sind kleiner als unsere Stechmücken und treten in riesigen Schwärmen auf, bei wenig Wind und Regen. Sie riechen Menschen und stören allein wegen deren Anwesenheit, beißen aber auch, was zu juckenden Stellen führt. In den Städten gibt es nur wenig Probleme, vielmehr in der Natur. Sprays und Vorhersagen sind nur bedingt wirksam, in Bewegung sind die Viecher aber zu dumm, den Menschen zu folgen. Wenn man aber sesshaft wird, kommen sie nach wenigen Minuten und man verkriecht sich ins Zelt, dass ein feinmaschiges Netz haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Amtssprache ist das Englische, in den einzelnen Regionen auch Irisch, Walisisch und Gälisch. Andere Sprachen werden von Briten nur äußerst selten verstanden. Insbesondere der schottische Akzent kann einem durchaus das Gefühl vermitteln im falschen Land gelandet zu sein, auf höfliche Nachfrage kann der gemeine Schotte aber durchaus (wie der gewillte Bayer in Deutschland) ein verständliches &amp;quot;Hochenglisch&amp;quot; von sich geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Eine englischsprachige Übersicht über für Radfahrer besonders relevante Verkehrsregeln in Großbritannien betreibt die dortige Regierung unter&lt;br /&gt;
http://www.direct.gov.uk/en/TravelAndTransport/Highwaycode/Cyclists/index.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wohl jeder weiß:  Im Vereinigten Königreich gibt es Linksverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Radfahren ist auf der Insel ein populärer Sport, sodass die gängigen Ersatzteile in jeder Stadt zu finden sind. Auch metrische Schrauben sind zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Mit dem Eurostar ab Brüssel, Paris und Lille ist London schnell, komfortabel und teuer zu erreichen. Fahrräder können derzeit (2022) weder als Gepäck aufgegeben noch verpackt mitgenommen werden. Falt- oder Kinderräder werden im Zug nur in einer Tasche akzeptiert, bei der keine Seite länger als 85 cm ist. Weitere Infos hier: http://www.eurostar.com/uk-en/travel-information/travel-planning/luggage/travelling-with-your-bike-eurostar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht viel langsamer, aber meist billiger als der Eurostar mit Wartezeit ist die Kombination von Bahn und Fähre, wobei die Bahnverbindung nach dem vom Ausgangsort bestgelegenen Fährhafen bzw. dem gewünschten Zielhafen gewählt werden kann. Es gibt auch nur noch wenige Fährhäfen, die von Deutschland aus direkt mit der Bahn angefahren werden. Informationen dazu weiter unten.&lt;br /&gt;
Fahrkarten für Großbritannien können in Verbindung mit einer Anreisebuchung in Deutschland auch über die Radfahrerhotline der Deutschen Bahn gebucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Informationen zu den Modalitäten der einzelnen Bahngesellschaften findet sich bei [http://www.nationalrail.co.uk/css/CycleLeaflet.pdf nationalrail.co.uk].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff bzw. Schiff und Bahn ====&lt;br /&gt;
Fährverbindungen in englische Küstenstädte vom europäischen Festland (Niederlande, Belgien, Frankreich und Skandinavien) bestehen das ganze Jahr über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Calais/Dunkerque-Dover=====&lt;br /&gt;
Am häufigsten wird die Verbindung Calais-Dover bedient. Wer mit der Bahn zur Fähre bzw. von der Fähre weiter will, kann das Stück zwischen Hafen und Bahnhof per Bus überbrücken - oder natürlich mit dem Rad. In Dover heißt der nächste Bahnhof Dover Priory (wenige km vom Fährhafen). In Calais ist der Bahnhof Calais Ville (auch Gare de Calais) rund zwei km vom Fährhafen entfernt. Rund sieben km sind es bis zum Bahnhof Calais Fréthun, der vom Fernverkehr besser bedient wird als der Innenstadtbahnhof.&lt;br /&gt;
Von Dunkerque (Dünkirchen) ist man eine halbe Stunde länger unterwegs, dafür ist der Fährhafen von Deutschland näher. Vom Bahnhof zum Hafen sind es knapp 20 km und ähnlich wie Calais ist dieser von Deutschland nur umständlich zu erreichen. Der Bahnhof von Gravelines liegt näher am Terminal (10 km), aber die Züge nach Gravelines halten vorher in Calais. Vom belgischen Bahnhof De Panne, der direkt hinter der Grenze liegt, sind es auch nur 35 km bis zum Terminal (billige Tickets und einfache Fahradmitnahme in Belgien). Die Route führt zwar durch Städte und Industriegebiete, aber meist auf kleineren Straßen oder Radwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Rotterdam-Harwich=====&lt;br /&gt;
Auf der für Norddeutschland besonders interessanten Verbindung zwischen Hoek van Holland und Harwich bietet es sich an, abends am Hafen anzukommen, über Nacht zu schippern und am nächsten Tag weiter zu radeln. Derzeit werden wieder Radreisende auf den Nachtfähren akzeptiert (Stand August 2019). In Holland wurde die Bahnstrecke (Rotterdam-)Schiedam - Hoek van Holland zu einer Straßenbahn [https://www.hoekselijn.nl  Hoekselijn] umgewandelt und es muss ein separater Fahrausweis gekauft werden (Eröffnung voraussichtlich Ende September 2019). Betreiber der Straßenbahn sind die Rotterdamer Verkehrsbetriebe [http://ret.nl RET]. Die Haltestelle Hoek van Holland Haven ist fußläufig zum Terminal, ebenso wie der Bahnhof in Harwich. Wer mit dem Zug weiter nach London möchte, sollte sich sein [http://www.stenaline.nl/en-GB-nl/england/rail-and-sail Rail&amp;amp;Sail-Ticket] direkt in Hoek van Holland kaufen; Dort ist neben der Fährüberfahrt auch das Zugticket eingeschlossen. Ohne Umstiege kann man so weiter nach London kommen, wobei eine Stellplatzreservierung leider nicht möglich ist (Stand 08/14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nordengland=====&lt;br /&gt;
Die einzige Fährverbindung nach Nordengland und Schottland ist die Nachtfähre von Amsterdam-IJmuiden nach Newcastle (North Shields) ([http://www.dfdsseaways.de/ DFDS)]. Hier liegen die Fährhäfen einige Kilometer vom nächstgelegenen Bahnhof entfernt, wobei die Beschilderung recht gut ist. Von Amsterdam Centraal radelt man entlang des Nordzeekanals, in Newcastle befährt man einen Teil des Hadrian Cycle Paths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Dieppe-Newhaven=====&lt;br /&gt;
Die Fähre von Dieppe nach Newhaven wird mehrfach täglich bedient wobei die interessanteste Verbindung sicherlich jene mit Abfahrt 12:30 in Dieppe ist. Man sollte spätestens 45 Minuten vor Abfahrt da sein. Der Fährhafen von Dieppe liegt etwas außerhalb des Hafens im Stadtzentrum, der Ticketkauf ist sowohl vor Ort als auch im Internet möglich, eine Person mit Rad kostet (Stand 2020) 30GBP also etw. 33€. E-Bikes sind teurer. Der Check-In läuft über den Namen, ein ausdrucken des Tickets ist nicht erforderlich obwohl es auf der Buchungsbestätigung so steht. Nach Ticketkontrolle und französischem Zoll befährt man die Fähre und stellt das Rad direkt links neben der rechten Rampe des Bootes ab, ein sichern ist nicht erforderlich. Während der Fahrt sind auf den oberen Decks Sitzgelegenheiten und ein SB-Restaurant vorhanden. Wichtig zu wissen ist das die Bordwährung bereits der britische Pfund ist, wer hier seine letzten Euroscheine gegen ein (sehr kleines) Essen tauschen will der sei gewarnt das der Wechselkurs sich eher wie ein Schwarzwechseln auf einer indischen Straße anfühlt als ein gerechtes Verfahren. 100mb kostenloses WiFi stehen jedem Gast zur Verfügung. Nach etwa drei Stunden Fahrt erreicht man den britischen Hafen Newhaven. Da die Fähre zum Bug hin entladen wird sollte man versuchen sich zwischen den Autos und LKW hinduchzuschlängeln wenn die Tore noch geschlossen sind um als einer der ersten an der Passkontrolle anzustehen und nicht den ersten Tag auf der Insel zwischen LKW's mit Anstehen zu verbringen. &lt;br /&gt;
Als Campingplatz für die erste Nacht empfiehlt sich der &amp;quot;Alfriston Camping Park&amp;quot;, etwa eine bis 1,5 Stunden entfernt, vom Bahnhof Newhaven kann man sich aber auch eine Verbindung nach London organisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die direkte Fähre von Zeebrugge nach Rosyth wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
Des weiteren besteht eine Fährverbindung von [http://www.poferries.de/ Rotterdam nach Hull]&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass man als Alleinreisender eine Zweimannkabine nehmen muss, was zu hohen Preisen führt, sodass eine kurze Fähre und Zug mit Sparpreis wesentlich günstiger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Viele Verbindungen täglich in verschiedene englische und schottische Städte sowie nach Nordirland. Alleine die &amp;quot;Billigflieger&amp;quot; bedienen nahezu alle Regionen der Insel und sind in vielen Fällen sicherlich die günstigste Option. Siehe auch [[Fahrradtransport im Flugzeug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycle Reservation First ScotRail.jpg|thumb|Fahrradreservierung]]&lt;br /&gt;
In den meisten Zügen (eine Unterscheidung zwischen Regional- und Fernverkehr gibt es nicht) ist eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern außerhalb der Spitzenzeiten möglich, vorausgesetzt der Platz ist verfügbar. Die genauen Bedingungen variieren je nach Betreiber, von denen es auf der Insel viele gibt. Eine Reservierung sinnvoll oder notwendig, da vielfach nur zwei oder drei Fahrräder transportiert werden. Ein Problem wird das vor allem auf den längeren Strecken, z.B. London - Schottland. Einige der Zugbetreiber bieten die Stellplatzreservierung inzwischen auch online, sonst am Schalter an. Abgeholt werden können die Tickets dann am Automaten am vorher ausgewählten Bahnhof. Detaillierte Informationen sind in der Broschüre [http://www.nationalrail.co.uk/static/images/structure/css/CycleLeaflet.pdf &amp;quot;Cycling by Train&amp;quot;] von [http://www.nationalrail.co.uk/stations_destinations/cyclists.aspx National Rail] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
Personenschalter sind wesentlich häufiger als in Deutschland zu finden. Doch auch ohne Reservierung ist das Zugpersonal sehr freundlich und versucht, das Rad unterzubringen. Für den Personenpreis gilt: Früh buchen (Advance-Tickets) und Pendlerzeiten meiden, sonst wird man arm. Zusätzlich können sich bei längeren Aufenthalten die sog. Railcards lohnen, die sich wesentlich schneller reinzahlen als die deutschen BahnCards. Ebenso ist es wichtig zu wissen dass das Preissystem der englischen Bahnen nur auf Nachfrage und nicht auf Distanz achtet. Es macht also Sinn alle Stationen einer Zugverbindung in Erfahrung zu bringen und die Reise lieber von einem kleinen Dorf zu starten als von grosser Stadt zu grosser Stadt zu fahren, so kann eine längere Strecke drastisch billiger sein als eine kürzere. (Bsp. Berwick-upon-Tweed -&amp;gt; London: 14,50GBP, Leeds -&amp;gt; London: 40GBP). Für den Radreisenden der vorhat seine Pfund zusammenzuhalten ist die App &amp;quot;trainline&amp;quot; interessant die mit der Option &amp;quot;SplitSave&amp;quot; häufig günstigere Ticketkombinationen produziert. Das Einsteigen an Stationen nach der auf dem Ticket aufgedruckten Startstation ist problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend gilt es immer einen anständigen Zeitpuffer einzuplanen wenn man mit dem Rad in einen Zug will. Nach Ankunft am Bahnhof sollte man zunächst eine/n Bahnmitarbeiter/in aufsuchen und ihm das Vorhaben schildern. Er/Sie kann einem Auskunft über die Art der Verladung in der geplanten Verbindung geben und ggf. den Fahrradwaggon zeigen. Allgemein gibt es zwei Möglichkeiten wie das Rad transportiert wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Passagierwaggon ähnlich wie in Deutschland.&lt;br /&gt;
Das Rad wird ganz ähnlich wie in Deutschland durch den Fahrer/ die Fahrerin selbst in einen Wagen gehoben und im Fahrradabteil, in der Regel an der Decke hängend, verstaut. Diese Fahrradabteile sind, wie fast alle Radinfrastruktur im UK, primär auf Rennradfahrer ausgelegt, mit sehr breiten Lenkern oder Reifen bekommt man entsprechend Probleme. Normale Trekkingreifen a la Marathon Tour Plus sind jedoch problemlos. Je nach Zug, besonders schlimm ist es in einigen Modellen der LNER, sind jedoch herausragende Fertigkeiten in Tetris erforderlich um mehrere Fahrräder zu verstauen, die Radtaschen sollten hier ohne Ausnahme unbedingt schon am Bahnsteig abgenommen werden. Mit dem Aushängen des Rads sollte man dementsprechend auch nicht erst beginnen wenn der Zug bereits im Zielbahnhof steht. Gepäckunterbringung ist in der Regel kein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frachtabteil am Anfang/Ende des Zuges.&lt;br /&gt;
Gerade die älteren Modelle der englischen Züge haben die Fahrradunterbringung häufig im Triebwagen. Hier ist die Hilfe eines Mitarbeiters zwingend erforderlich, die Tür muss extra geöffnet werden. Wenn man aber erstmal drin ist, ist es fast ein Paradies für den zugfahrenden Radreisenden: Fahrradbügelständer ähnlich denen vor einer Station sind oft vorhanden, das befestigen mit allen Taschen noch am Rad ist meist möglich, Bahnsteige in England können jedoch durchaus tiefer sein als man es von Deutschland gewohnt ist, Radreisenden mit Rückproblemen ist geraten dennoch alle Taschen abzunehmen, 30cm+ Hebeweg sind keine Seltenheit. Die größte Herausforderung bei dieser Variante ist jedoch das Ausladen des Rades wenn man nicht bis zum Endbahnhof durchfährt. In der Theorie gibt der Mitarbeiter des Abfahrtsbahnhofes dem Mitarbeiter des Zielbahnhofes Bescheid dass ein Rad ausgeladen werden muss. Diese Nachricht versandet jedoch hin und wieder entlang den Schienen sodass man am Zielbahnhof vor verschlossener Tür steht und sich lautstark bemerkbar machen muss um zu verhindern dass sein Rad noch einige Stationen weiterfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist dicht, außer in den schottischen Highlands. Sehr gut zu fahren sind die B-Roads (die orangen auf den OS-Karten). Kleinere A-Roads (drei- und vierstellig, rot) gehen auch noch gut. Wer gezwungen ist größere A-Roads zu befahren kann teilweise noch auf einen Standstreifen hoffen der sich ebenfalls akzeptabel befahren lässt. Gerade auf den kleineren Straßen muss man sich auf der gesamten Insel auf häufige kurze und knackige Steigungen gefasst machen. Dies gilt vor allem für den Südwesten (Cornwall, Devon) und für den Lake District und die North York Moors. In Schottland und im Osten sind die Steigungen im Vergleich dazu eher gemäßigt.&lt;br /&gt;
Wer auch kleinere Wege in seine Route einbauen will oder entlang von Radrouten auf entsprechende Schilder stößt darf offiziell auch auf einem &amp;quot;Public Byway&amp;quot; radeln. Die Bezeichnung &amp;quot;Public Bridleway&amp;quot; identifiziert Reitwege, und &amp;quot;Public Footpath&amp;quot; sind reine Fußwege, auf denen für Radler meist einige Hindernisse zu finden sind. Besonders vorsichtig muss man beim Befahren von Footpaths sein die Weideflächen queren. Hier sind Tore häufig, bei der der Radfahrer keine andere Chance hat als alles Gepäck abzunehmen, das Rad über den Zaun zu heben und alles wieder anzuhängen. Leider folgen oft mehrere dieser Tore in Abständen von rund 200 Meter aufeinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen typischen englischen Straßen (verschlungene Führung, starke Steigungen selbst in nur mäßig welligem Gelände) und typisch schottischen Straßen (eher geradlinig, eher fahrradfreundlich trassiert) hat historische Gründe: Die meisten Straßen in England wurden von der Selbstverwaltung der Pfarrbezirke angelegt, nach den Interessen der örtlichen Gentry (Kleinadelige und bürgerliche Führungsschicht). Das Ergebnis ist ähnlich wie bei deutschen Radwanderwegen. Die meisten Straßen in Schottland wurden dagegen nach militärischen Gesichtspunkten angelegt, zu Zeiten langer Auseinandersetzungen zwischen englischer Krone und rebellierenden Schotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso sollte man beachten dass keine formale &amp;quot;Rechts vor links&amp;quot; oder in diesem Fall &amp;quot;Links vor Rechts&amp;quot; Regel existiert. Bei einer Kreuzung an denen keine Ampel existiert muss man sich gemeinsam arrangieren, hier blind auf seine Vorfahrt zu vertrauen kann zu schneller Praxiserfahrung mit dem nationalen Gesundheitssystem führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linksverkehr ====&lt;br /&gt;
Der für Kontinentaleuropäer ungewohnte Linksverkehr erfordert nicht nur auf großen Straßen und Knoten ein Bewusstmachen der Verkehrsflüsse. Wichtig ist auch, auf den vielen kleinen, schmalen, krummen und wegen der beidseitigen mannshohen Hecken äußerst unübersichtlichen kleinen Landstraßen unterhalb der B-Roads bei plötzlich auftauchendem Gegenverkehr nach links zu auszuweichen. Eine kleine Erinnerung kann der Rückspiegel sein, zum sicheren Bewegen im Straßenverkehr auch „zu Hause“ gut; für die Dauer des Aufenthalts auf den britischen Inseln setzt man ihn von der linken auf die rechte Seite des Lenkers, bei der Rückkehr auf den Kontinent gleich wieder auf die linke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Etwas Aufmerksamkeit erfordert das morgendliche Losfahren auf leeren Straßen oder auch nach längeren Pausen, wenn man etwas müde ist, da gerät man schnell &amp;quot;intuitiv&amp;quot; auf die falsche Straßenseite.  &lt;br /&gt;
* Während Linksabbiegen unproblematisch ist, muss man beim Rechtsabbiegen daran denken, weit genug auf der ursprünglichen Straße geradeauszufahren, um nicht fälschlich zu früh auf die vermeintlich richtige rechte Fahrspur abzubiegen. &lt;br /&gt;
* Größere, mehrspurige Kreisel können auch eine Herausforderung darstellen, wichtig ist zu beachten, dass das Verbleiben auf der linken (äußeren) Fahrspur bedeutet, dass man gleich bei der nächsten Ausfahrt wieder raus muss - wer also weiter rum will im Kreisel, muss auf die innere, rechte Fahrspur. &lt;br /&gt;
* Wer Abschnitte auf mehrspurigen A-Roads fährt (z.B. bei der Einfahrt in größere Orte), sollte sich vergegenwärtigen, dass die schnelleren Verkehrsteilnehmer hier rechts von einem fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radwege des National Cycle Network (NCN) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:NCN-Wegweiser.jpg|thumb|Wegweiser des NCN]][[Bild:NCN Ranger-Aufkleber.jpg|thumb|Beispiel für Streckenmarkierung eines Rangers]]&lt;br /&gt;
Das [[National Cycle Network (UK)|National Cycle Network]] ist ein Projekt der britischen NGO-Initiative [http://www.sustrans.org.uk/about-sustrans Sustrans], das ein Netz von [http://www.sustrans.org.uk/what-we-do/national-cycle-network/route-numbering-system acht nationalen Radrouten] (eine neunte in Nord-Irland ist in Vorbereitung) und mehreren regionalen Radrouten ausgehend von der jeweiligen nationalen Route aus entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Routen sind in der Regel mit der jeweiligen Ziffer auf rotem Grund auf einem blauen Schild beschildert. Viele Routenabschnitte werden von ehrenamtlichen Rangern von Sustrans betreut, welche die Radwege regelmäßig kontrollieren, Müll beseitigen, Schäden beheben oder melden und ggf. Umleitungen ausschildern. Sustrans empfiehlt daher, im Zweifelsfalle besser den Plaketten oder Aufklebern der Ranger zu folgen, da diese meist den aktuellen Verlauf der Route zeigen, während die offizielle Ausschilderung nicht so häufig kontrolliert und aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
Klassische eigene Wege wie bei uns gibt es selten, eher ist man auf Nebenstraßen unterwegs. Doch auch schmale Schotterstreifen auf kleinen Wegen ohne gemähte Seiten sind keine Seltenheit, sodass mehr Zeit eingeplant werden sollte. Manchmal kommen auch Sperrungen, durch die das Fahrrad nur ohne Gepäck durchgehoben werden kann. &lt;br /&gt;
In den Städten teilt man sich oft mit den Fußgängern schmale Gehwege, auch rechtsseitig mit vielen Ampeln. An Ampeln hält im UK kaum ein Fußgänger oder Radfahrer an, weil diese so ineffizient sind. Bei der verwirrenden Beschilderung macht es Sinn, zusätzlich Handynavigation zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde]] und [[Forth and Clyde (retour)|retour]]&lt;br /&gt;
* [[Glasgow - Inverness]] (NCN 7)&lt;br /&gt;
* [[Hadrian's Cycleway]] (NCN 72) und [[Hadrian's Cycleway (retour)|retour]]&lt;br /&gt;
* [[Inverness - Campbeltown]] (NCN 78)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg England]] (NCN 1)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln]] &lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Schottland]] (NCN 1)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Shetland-Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere nationale Fahrradrouten: &lt;br /&gt;
* [http://www.sustrans.org.uk/assets/files/general/sustrans_nationalmapposter_2010_web.pdf Karte (pdf)]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle-n-sleep.co.uk/nonreliefukmap.htm Übersicht, mit Übernachtungstipps]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es ein komplett staatliches Gesundheitswesen, das jedem Einwohner unabhängig von Krankenkassen zur Verfügung steht. Oft wird keinerlei Nachweis verlangt, als EU-Bürger hat man aber ohnehin ein offizielles Recht auf Behandlung bei diesem National Health System (NHS). Auf dem Land sollte man sich nachts vergewissern dass das Krankenhaus welches angefahren wird auch eine 24h Besetzung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
In vielen Orten gibt es Niederlassungen der großen Supermarktketten wie Tesco, ASDA oder Sainsburys. Auch Ketten wie Aldi und Lidl sind vertreten. In kleineren Orten finden sich oft unabhängige (Genossenschafts-)Läden mit entsprechend kürzeren Öffnungszeiten. Gerade die größeren Supermärkte haben auch sonntags geöffnet, aber auch auf dem Land kann man geöffnete Läden finden. Wer sich etwas gesundheitsbewusster ernähren möchte, sollte in Städten nach Märkten Ausschau halten oder am Land direkt bei einem Farm Shop einkaufen. Für das schnelle Mittagessen empfiehlt sich der &amp;quot;3GBP Meal Deal&amp;quot; welcher sich sowohl bei Tesco wie auch Sainsbury findet. Wenn man hier einen &amp;quot;Hauptgang&amp;quot;, also einen Sandwich oder Salat mit dem entsprechenden Schild, ein Getränk und einen Snack, also Crisps oder irgendeinen Riegel, kauft erhält man alles drei, unabhängig vom Einzelpreis für 3BGP. Wichtig ist dass an den Self-Checkout Kassen der Rabatt erst nach dem Drücken auf den &amp;quot;Pay Now&amp;quot; Button erfolgt. Bei Salaten im Supermarkt liegt oft keine Gabel bei, eine solche gehört in England also in die Lenkertasche. Allgemein sind Lebensmittel auf der Insel teurer als in Deutschland, wer Geld sparen will sollte seine Ernährung auf selbstgemachte Sandwiches umstellen.Teilweise ist es schwer Gemüse einzeln oder nur in kleinen Packungen zu erhalten.&lt;br /&gt;
Der kulinarisch wenig abenteuerliche Radreisende ist angeraten die Zutaten des schottischen Nationalgerichts &amp;quot;Haggis&amp;quot; erst nach dem Verzehr zu recherchieren. Es schmeckt deutlich besser als es aussieht/riecht/klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
=== Jugendherbergen ===&lt;br /&gt;
Das Jugenherbergsnetz ist besonders in den Touristengebieten relativ dicht. Außerhalb von Städten sind die Häuser mitunter eher einfach, zum Teil aber sehr malerisch gelegen. Gemeinschaftsküchen sind in britischen Jugendherbergen weit verbreitet, ebenso verfügen viele Häuser über Fahrradschuppen. Neben den im Verband organisierten Herbergen gibt es auch eine wachsende Zahl unabhängiger Hostels, die sehr unterschiedliche Standards bieten (Verzeichnis s. bei Weblinks).&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten stehen in vielen Universitätsstädten auch die Studentenwohnheime als Herbergen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B&amp;amp;Bs und Guesthouses ===&lt;br /&gt;
Bed&amp;amp;Breakfast-Angebote gibt es in fast jedem Ort. Abgesehen von Luxus-Varianten kann der Preisunterschied zwischen zwei Betten im Schlafsaal einer Jugendherberge und einem Doppelzimmer in einem einfachen B&amp;amp;B bisweilen erstaunlich gering ausfallen. Allerdings sind viele B&amp;amp;Bs nicht auf spezielle Bedürfnisse von Radlern eingestellt - einige verlangen einen Aufpreis bei nur einmaliger Übernachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
Campingplätze sind recht dicht gesät und meist gut ausgestattet. Auch bieten manche Bauernhöfe angeschlossene, einfache Zeltwiesen.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist in England und Wales offiziell nicht erlaubt, in Schottland hingegen schon. Viele Privatgrundstücke sind allerdings ohnehin umzäunt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, derartig deutliche Abschirmungen persönlichen Eigentums ernst zu nehmen - viele Landbesitzer erlauben auch das Campen nach vorheriger Nachfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelten ist in Großbritannien anders als im Rest von Europa. Der klassische UK-Camper ist mit einer Gruppe, oder mindestens zu zweit unterwegs, bleibt für eine Woche oder mehr an einem Ort und hat eine ausgeprägte Affinität zum Lagerfeuer welches er in einer Feuerschale vor seinem Zelt mit der geschätzten Größe einer Lagerhalle entzündet, sollte er nicht sogar Glamping bevorzugen und in einem Wagen oder fertig aufgebauten Zelt übernachten. Man wird selten Durchreisende treffen und oft einer Mindestbuchdauer von zwei Tagen an Wochenenden der Hauptsaison gegenüberstehen. Ein &amp;quot;Drauf-los-fahren&amp;quot; ist also mit Risiken verbunden, am besten sucht man sich morgens schon den Platz für abends. Von Reservierungspflicht oder Fristen sollte man sich nicht abschrecken lassen, wenn man erstmal da ist findet sich immer ein Plätzchen. Der allein reisende England Fahrer muss achtsam sein, teilweise werden Zeltplätze nicht nach Person und Übernachtungsart verrechnet sondern einfach nach Platz, womit in der Regel ein Caravanstellplatz mit zwei Personen gemeint ist, was wiederum deutlich teuerer als ein normaler Platz in Resteuropa ist. &lt;br /&gt;
Allgemein sollte man alleine etwa 10-15GBP pro Nacht in der Hauptsaison einplanen, etwa 10GBP in der Nebensaison. Einige Plätze bieten sogenannte &amp;quot;Backpacker&amp;quot; oder sogar &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; Tarife an die etwas günstiger sind und in der Regel eine Person mit einem Zelt für eine Nacht beinhalten. Hier kann man auch schon für 8GBP einen Schlafplatz ergattern. Duschen sind meist im Preis inbegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt recht viele Plätze von Campingvereinen bei denen &amp;quot;members only&amp;quot; dran steht. Hier lohnt es sich trotzdem, zu fragen ob noch ein Plätzchen für eine Nacht frei ist. Auch von Schildern wie &amp;quot;families only&amp;quot; oder &amp;quot;sorry, we are full&amp;quot; sollte man sich nicht abschrecken lassen. Sie dienen oft nur dazu, dem Besitzer die Möglichkeit zu geben, sich die Gäste vorher anzuschauen und sich Ärger mit randalierenden Jugendlichen etc. zu ersparen. Es scheint jedoch - zumindest in Nordengland und Schottland - zuzunehmen, dass sich die Campingplätze auf Caravans spezialisieren und keine Zelter mehr aufnehmen. Bei Campingplatzsymbolen auf Landkarten sollte man daher vorsichtig sein, ob es sich wirklich um einen Zelt-Platz handelt. Die Sustrans-Radkarten verzeichnen nur Plätze, die auch Zelt-Pitches anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Vereinigtes Königreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dachgeber ===&lt;br /&gt;
Mitglieder im Dachgeber des ADFC können auch auf das UK Cyclists Hospitality Directory zugreifen. Auch Warmshowers hat viele Mitglieder aus dem Vereinigten Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[London]]&lt;br /&gt;
* [[Schottland]]&lt;br /&gt;
* [[Orkney-Inseln]]&lt;br /&gt;
* [[Shetland-Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Die 1:250.000 Ordnance Survey Travel Maps sind absolut ausreichend, da dort alle Straßen drauf sind. Wer unbedingt spezielle Radkarten haben will (kann in Ballungsräumen vielleicht interessant sein, da es dort manchmal sogar brauchbare Radwege gibt), kann sich bei [http://www.sustransshop.co.uk/by/category/1-maps--books sustrans] umsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ausgiebigere Touren in einer speziellen Region eignen sich auch die 1:100.000 Ordance Survey Landranger Maps. In diesen sind fast alle kleineren Pfade (&amp;quot;Public Byway&amp;quot; bis &amp;quot;Public Footpath&amp;quot;) erfasst.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Angewohnheit von Google Maps, Routen aus möglichst vielen Fahrradwegen zusammenzubasteln, und der Radwegsituation in England ist die App nur bedingt brauchbar, mit der Papierkarte findet man oft schönere Routen abseits der grossen A-Roads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radwege ===&lt;br /&gt;
* [http://www.sustrans.org.uk/default.asp?sID=1089735289781 National Cycle Network]&lt;br /&gt;
* [http://www.bikehike.co.uk/mapview.php Bikehike Course Creator]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offizielle Touristinformation  ===&lt;br /&gt;
*[http://www.visitwales.com/ Visit Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.walescyclebreaks.com WalesCycleBreaks, Beschreibung und Karten kürzerer Ausflugsrouten in Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.visitbritain.de/ Visit Britain]&lt;br /&gt;
*[http://www.visitscotland.com/ Visit Scotland]&lt;br /&gt;
*[http://www.enjoyengland.com/ Enjoy England]&lt;br /&gt;
*[http://www.undiscoveredscotland.co.uk/index.html Undiscovered Scotland - sehr informativer Schottland-Reiseführer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterkunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bedandbreakfasts.co.uk/ bedandbreakfast.co.uk]&lt;br /&gt;
*[http://www.bandbbritain.com/ bandbbritain.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.independenthostelsuk.co.uk/ Independent Hostels]&lt;br /&gt;
*[http://www.yha.org.uk yha-Jugendherbergen England und Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.syha.org.uk/home.aspx yha-Herbergen Schottland]&lt;br /&gt;
*[http://v-g.me.uk/WildCamp/WildCamp.htm Informationen zum Wildcampen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ukcampsite.co.uk/sites/ ukcampsite.co.uk] &lt;br /&gt;
* [http://camping.uk-directory.com/ camping.uk-directory.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.lovecamping.co.uk/ lovecamping.co.uk]&lt;br /&gt;
* [http://www.camperado.de/Kartensuche/ Camperado]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1186044|Reisebericht: '''Birmingham - John o’Groats im Winter''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1248967 |Reisebericht: '''LE-JOG Teil2: Birmingham nach Land’s End 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1519327 |Reisebericht: '''Borderlands UK 22/23 - Das Wetter ist ein A***''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1413477 |Reisebericht: '''Silvester in Wales - Berge sind zum Wandern da''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinigtes Königreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107180</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107180"/>
		<updated>2024-10-09T20:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Regeln und Vorschriften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die Landeswährung ist die Isländische Krone (Abkürzung: ISK). 1 Euro entspricht ca. 148 ISK (Stand 2024).&lt;br /&gt;
In der Regel wird überall bargeldlos per Karte bezahlt. Es soll jedoch sehr vereinzelt noch Campingplätze geben, auf denen nur bar bezahlt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Hauptstadtregion gibt es ein recht gutes Fahrradwegenetz. Darüber hinaus ist es in Island erlaubt und üblich auf Gehwegen zu radeln. Außerhalb von Ortschaften gibt es keine Radwege. Es können daher alle Straßen mit dem Rad befahren werden - mit Ausnahme zweier Tunnel: Hvalfjarðargöng (nördlich von Reykjavík) und Vaðlaheiðargöng (östlich von Akureyri). Sie sind beide Teil der Ringstraße und können jeweils über die alte Straße umfahren werden. In allen anderen Tunneln ist Radfahren erlaubt und sie sind generell beleuchtet. Auf der Tröllaskagi Halbinsel und in den Westfjorden gibt es einspurige Tunnel. Diese sind in regelmäßigen Abständen mit Ausweichbuchten ausgestattet. Ein Helm ist für Kinder unter 15 Jahren vorgeschrieben, Licht bei Dunkelheit, schlechter Sicht und in Tunneln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Während die Karte zuvor bei Touristeninformationen erhältlich war, gibt es sie mittlerweile nicht mehr in gedruckter Form (Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger. Der Preis für die Fahrradmitnahme ist ebenfalls dynamisch (66€ in der Hauptsaison, 2024). Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des ansonsten relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen. Eine Übersichtskarte mit den Busverbindungen in ganz Island gibt es hier: [http://www.publictransport.is http://www.publictransport.is].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...): [https://cyclingiceland.is/en/ https://cyclingiceland.is].&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen zum Radfahren in Island und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [https://umferdin.is/en/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107179</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107179"/>
		<updated>2024-10-09T19:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Währung ===&lt;br /&gt;
Die Landeswährung ist die Isländische Krone (Abkürzung: ISK). 1 Euro entspricht ca. 148 ISK (Stand 2024).&lt;br /&gt;
In der Regel wird überall bargeldlos per Karte bezahlt. Es soll jedoch sehr vereinzelt noch Campingplätze geben, auf denen nur bar bezahlt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Während die Karte zuvor bei Touristeninformationen erhältlich war, gibt es sie mittlerweile nicht mehr in gedruckter Form (Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger. Der Preis für die Fahrradmitnahme ist ebenfalls dynamisch (66€ in der Hauptsaison, 2024). Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des ansonsten relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen. Eine Übersichtskarte mit den Busverbindungen in ganz Island gibt es hier: [http://www.publictransport.is http://www.publictransport.is].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...): [https://cyclingiceland.is/en/ https://cyclingiceland.is].&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen zum Radfahren in Island und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [https://umferdin.is/en/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107177</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107177"/>
		<updated>2024-10-09T11:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Während die Karte zuvor bei Touristeninformationen erhältlich war, gibt es sie mittlerweile nicht mehr in gedruckter Form (Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger. Der Preis für die Fahrradmitnahme ist ebenfalls dynamisch (66€ in der Hauptsaison, 2024). Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des ansonsten relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen. Eine Übersichtskarte mit den Busverbindungen in ganz Island gibt es hier: [http://www.publictransport.is http://www.publictransport.is].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...): [https://cyclingiceland.is/en/ https://cyclingiceland.is].&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen zum Radfahren in Island und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [https://umferdin.is/en/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107176</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107176"/>
		<updated>2024-10-09T09:42:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Versorgungslage für Ersatzteile */ Verfügbarkeit der gedruckten Version der Karte von cycling Iceland&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Während die Karte zuvor bei Touristeninformationen erhältlich war, gibt es sie mittlerweile nicht mehr in gedruckter Form (Stand 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger. Der Preis für die Fahrradmitnahme ist ebenfalls dynamisch (66€ in der Hauptsaison, 2024). Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des ansonsten relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen. Eine Übersichtskarte mit den Busverbindungen in ganz Island gibt es hier: [http://www.publictransport.is http://www.publictransport.is].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...): [https://cyclingiceland.is/en/ https://cyclingiceland.is].&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegag.is/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107175</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107175"/>
		<updated>2024-10-09T09:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Anreise mit der Fähre */ Preis für Fahrradmitnahme aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Die Karte ist in Island bei allen Touristeninformationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger. Der Preis für die Fahrradmitnahme ist ebenfalls dynamisch (66€ in der Hauptsaison, 2024). Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des ansonsten relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen. Eine Übersichtskarte mit den Busverbindungen in ganz Island gibt es hier: [http://www.publictransport.is http://www.publictransport.is].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...): [https://cyclingiceland.is/en/ https://cyclingiceland.is].&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegag.is/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107174</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107174"/>
		<updated>2024-10-09T09:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Transport im Land */ Link zur Karte mit Busverbindungen hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Die Karte ist in Island bei allen Touristeninformationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger, das Fahrrad kostet generell nur ca. € 15,- pro Fahrt. Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen. Eine Übersichtskarte mit den Busverbindungen in ganz Island gibt es hier: [http://www.publictransport.is http://www.publictransport.is].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...): [https://cyclingiceland.is/en/ https://cyclingiceland.is].&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegag.is/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107173</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107173"/>
		<updated>2024-10-09T09:19:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Karten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Die Karte ist in Island bei allen Touristeninformationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger, das Fahrrad kostet generell nur ca. € 15,- pro Fahrt. Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...): [https://cyclingiceland.is/en/ https://cyclingiceland.is].&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegag.is/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107172</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=107172"/>
		<updated>2024-10-09T09:16:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Karten */ Cycling Iceland Infos angepasst&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Die Karte ist in Island bei allen Touristeninformationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger, das Fahrrad kostet generell nur ca. € 15,- pro Fahrt. Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is. Enthält zahlreiche für Radler_innen nützliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...), hier [https://cyclingiceland.is/en/] zu finden.&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegag.is/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=106978</id>
		<title>Island</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Island&amp;diff=106978"/>
		<updated>2024-05-03T08:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Karten */ Link zur Karte aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Island ist Mitglied des Schengener Abkommens. Die Einreise von einem anderen Schengen-Staat ist somit unkompliziert, es genügt ein Personalausweis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Die beste Reisezeit für Island ist Mitte Juni bis Ende August. Ab September wird das Wetter unbeständiger und unberechenbarer, das unbesiedelte Hochland ist meist von Oktober bis Mai gesperrt bzw. unpassierbar. Auch die Länge der Tage sollte so knapp am Polarkreis berücksichtigt werden. Radreisende außerhalb der kurzen Sommermonate sollten also genau wissen, was da auf sie zu kommt!&lt;br /&gt;
Zu Bedenken ist weiters, dass das Wetter auch in den Sommermonaten sehr wechselhaft sein kann. Es kann zB mehrere Tage lang in Strömen regnen oder (mit etwas Glück) auch mal eine ganze Woche blauer Himmel und Sonnenschein sein. Man sollte auf jedenfall ausreichend warme (Isolationsjacke, Handschuhe, Haube/Stirnband, warme Socken) und regenfeste (inkl. Regenhose und Schuhüberzieher) Kleidung dabeihaben, denn es regnet auch im Sommer viel und kann in höheren Lagen auch im Sommer auf unter 5°C runter gehen.&lt;br /&gt;
Island ist eine sehr windige Insel. Man kann Pech mit Gegenwind haben (zB auf Snaefellsnes oder auf den weiten Ebenen im Süden) und muss aufpassen, falls der Wind mal wirklich stark wird. Windverstecke sind oft schwierig zu finden, da es in Island ja kaum Bäume gibt und in abgelegenen Bereichen sonst auch nichts zu finden ist (Bushütten, Häuser etc.). Da hilft dann oft nur in den Bus zu steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Island ist ein sehr sicheres Land, man muss sich diesbezüglich keine Sorgen machen. Es kann nur passieren, dass man mal von Küstenseeschwalben (Kría) attackiert wird, wenn man zu nahe an ihre Nester kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Die Landessprache Isländisch ist eng verwandt mit Norwegisch und Schwedisch. Zur Verständigung genügen Englischkenntnisse. Nicht wenige Isländer sprechen auch ein wenig Deutsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Insbesondere in den Innenstädten ist es üblich, auf den Gehwegen bzw. auf ausgewiesenen Fahrradspuren zu radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Island ist ein sehr dünn besiedeltes Land, die meisten Menschen wohnen in wenigen Bereichen an der Küste. Nur um Reykjavík ist ein etwas dichter besiedeltes Zentrum zu finden. Folglich gibt es auch nur wenige Fahrrädgeschäfte über das Land verteilt. Diese Geschäfte und auch andere Reparaturmöglichkeiten (tlw. bei Privaten) sind in der sehr praktischen Karte von 'Cycling Iceland' eingezeichnet (http://cyclingiceland.is/). Hier finden sich übrigens auch noch alle möglichen anderen Informationen zum Fahrradfahren in Island. Die Karte ist in Island bei allen Touristeninformationen zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Island erfolgt entweder per Flugzeug oder per Fähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Es gibt nur eine regelmäßige Fährverbindung ab Dänemark über die Färöer nach Island. Die Fähre fährt von Hirtshals nach Torshavn (Faröer), dann zurück nach Hirtshals um schließlich über Torshavn direkt nach Island zu fahren. Man legt bei einer Direktfahrt nach zwei Nächten an Bord in Seyðisfjörður in den isländischen Ostfjorden an. Es ist auch möglich einen dreitägigen Zwischenstopp auf den empfehlenswerten Faröern einzulegen, bevor man weiter nach Island fährt. Die Fährfahrt ist in der Nebensaison günstiger, das Fahrrad kostet generell nur ca. € 15,- pro Fahrt. Wenn man sparen möchte, kann man auch in den günstigen Gemeinschaftskabinen (6 oder 9 Personen) im untersten Deck des relativ luxuriösen Schiffes unterkommen.&lt;br /&gt;
* [http://www.smyrilline.de/ Hirsthals - Seyðisfjörður]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Der Hauptflughafen Keflavik ist ca. 40km von Reykjavik entfernt.&lt;br /&gt;
Die meisten Fluglinien nach Island nehmen bei vorheriger Anmeldung und für ca. 50 - 80 EUR Aufpreis pro Strecke auch Fahrräder mit. Neben vielen Charterflügen im Sommer gibt es die folgende ganzjährige Fluglinie:&lt;br /&gt;
* [http://www.icelandair.de Icelandair]&lt;br /&gt;
Icelandair hat nur geringe Anforderungen bezüglich der &amp;quot;Verpackung&amp;quot; des Fahrrades.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Flughafen gibt es außerdem ein &amp;quot;Bike Pit&amp;quot;. Es wird gewünscht, dass man dort erst nach der Ankunft sein Fahrrad auspackt und montiert. Es steht Werkzeug zur Verfügung.&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein paar Hinweise zum Thema Radreisen in Island in gut aufgemachter, bebilderter Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
Als öffentliches Verkehrsmittel stehen in Island Busse zur Verfügung, die auf allen größeren Routen verkehren. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist in begrenztem Umfang möglich und relativ unkompliziert. Da jedoch oft nur ein Bus am Tag verkehrt, ist bei schlechtem Wetter mit großem Andrang zu rechnen. Und es gilt: 'First come, first serve' - also besser mal eine Stunde auf den Bus warten als sich ärgern und auf den nächsten Bus warten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Wer asphaltierte Strecken sucht, der beschränkt sich auf einen sehr kleinen Küstenstreifen. Mittlerweile kann man die Insel sogar fast vollständig auf der Ringstraße auf guten, asphaltierten Straßen umrunden. Die Schotterpisten im restlichen Land variieren zwischen &amp;quot;noch recht gut befahrbar&amp;quot; bis &amp;quot;völlige Katastrophe&amp;quot;. Die wenigen Pisten im unbesiedelten Hochland sind definitiv nichts für jemanden, der überall asphaltierte Radwege erwartet. Man sollte auf jeden Fall mit weniger Tageskilometern rechnen, da man gerade im Hochland oft nur 5/6 km pro Stunde schafft, an sandigen Stellen und durch Bäche/Flüsse schieben muss.&lt;br /&gt;
Bei diesen Furten (die gerade im Hochland recht häufig sind) ist vorsicht geboten, da sie durch Geländewagen oft vertieft sind und schon etwas stärkere Strömungen gefährlich sein können. Deshalb: Sandalen (für sicheren Halt) anziehen, Hose hochkrämpeln und die Furt zuerst probeweise durchwaten, bevor man das Rad durchschiebt. Bei einigen wenigen tiefen Furten müssen Rad und Gepäck auch nacheinander durchgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
=== Rundherum und über den Kjölur zurück ===&lt;br /&gt;
Die Ideal-Standard Route für alle, die zum ersten Mal in Island sind. Von Reykjavík aus geht es auf der Ringstraße im Süden und Osten herum einmal um die halbe Insel, zwischen Varmahlíð und Blönduós dann die Abzweigung auf die Straße 35 &amp;quot;Kjalvegur&amp;quot; durchs Kjölur-Hochland zurück nach Reykjavík. Die Strecke ist in 3 - 4 Wochen gut zu schaffen und reiht die großen Sehenswürdigkeiten Islands sehr schön aneinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ruhiges, abgelegenes Island ===&lt;br /&gt;
Wer weg von Tourist_innenströmen und landwirtschaftlichen Gegenden möchte, der sollte sich Zeit für die Westfjorde nehmen. Hier gibt es zwar kaum asphaltierte Straßen und Busverbindungen, dafür aber wunderschöne (und anspruchsvolle) Pässe, Fjorde, heiße Quellen und leere Gegenden. Von Snaefellsnes aus kann man recht flott mit einer Fähre in den Norden fahren. Das Wetter ist dort zwar etwas rauher, die Landschaft und die Menschen dafür umso eindrucksvoller!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer herausfordernde Straßen, leere und unberührte Natur sucht, sollte sich in die Region nördlich des Mýrdalsjökull begeben. Die spannenden Hochlandstraßen (wie zB F261, F210 oder F208) führen durch diese Region und sind bei Vulkansausbrüchen als Ersatz für die südliche Ringstraße geplant. Ein Abstecher auf der F235 zum Langisjór-See und das Besteigen des Aussichtsbergs Sveinstindur (bei schönem Wetter Blick auf fünf Gletscher, zahlreiche Vulkane und das Meer) sind sehr zum empfehlen. Für alle diese abgelegenen Hochlandstraßen gilt aber: genug Zeit einplanen, ausreichend Proviant und die nötigen Ersatzteile mitnehmen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut zu befahren und sehr ruhig sind auch die Regionen im Nordosten der Insel. Der Abstecher von der Ringstraße über Vopnafjörður, Þórshöfn (gesprochen thorshöp, das 'th' wie im englischen 'think', auf deutsch: Thors Hafen) und Raufarhöfn ist zu einem großen Teil sogar asphaltiert (nur die 870er ist oft ein wenig sandig, man kommt dafür an den nördlichsten Festlandpunkt Islands). Danach kommt man über den Dettifoss oder Húsavík (Whalewatching!) zurück auf die Ringstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell sind Abstecher von der Ringstraße zu empfehlen, wenn man auf der Suche nach weniger touristischen Gegenden ist. ZB lohnt es sich auch die Trollhalbinsel nördlich von Akureyri mit den beeindruckenden Ortschaften Ólafsfjörður und Siglufjörður zu umrunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den größeren Siedlungen an der Küste gibt es oft einen Supermarkt mit allem was man braucht. Diese größeren Siedlungen liegen jedoch oft 50km und mehr auseinander. Im unbesiedelten Hochland gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, auch nicht an den vereinzelten Hochlandhütten. Eine sorgfältige Vorratsplanung ist angebracht. Die Trinkwasserversorgung ist in der Regel unkritisch, da man das Wasser aus fast allen Bächen bedenkenlos trinken kann. Auch hier gibt es wieder Ausnahmen in den Wüstenregionen des Hochlandes und in den südlichen Regionen, wo so gut wie alle Bäche/Flüsse von Gletschern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
In jedem Jahr gibt es eine kostenlose Broschüre &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;, in der die aktuellen Unterkünfte mit Telefonnummern verzeichnet sind. Eine Online-Version ist unten bei den Links zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeltplätze ===&lt;br /&gt;
Ein typischer, isländischer Campingplatz besteht aus einer Wiese und einem Klohäuschen mit kaltem Wasser. Je nach Lage gibt es manchmal Duschen. Oft kommt morgens oder abends ein Platzwart vom Wohnhaus nebenan, um das Geld zu kassieren. Platz ist immer, Reservierungen werden nicht angenommen. Diese einfachen Plätze sind auch meist verhältnismäßig günstig (10 - 15 Euro).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wildzelten ist mittlerweile verboten. Meist kann man aber auch am nächsten Hof fragen, ob man auf dem Grundstück zelten darf. Im Hochland hat man oft keine Möglichkeit einen Zeltplatz zu erreichen. Daher wird hier das Wilde Zelten bei Wanderern und Radfahrern geduldet - solange man sich nicht in einem Nationalpark oder Naturschutzgebiet befindet. Das Wasser der isländischen Bäche und Flüsse ist ohne Aufbereitung trinkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis von offiziellen Campingplätzen findet man [http://www.heimur.is/heimur/upload/files/aning/aning_p072-086_-%C2%B407.pdf hier (pdf!)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pensionen, Gasthäuser, Hotels ===&lt;br /&gt;
Pensionen, Gästehäuser und Hotels sind in der Regel gut ausgeschildert und leicht zu finden. In der Hauptsaison sind sie jedoch oft ausgebucht und ziemlich teuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hochlandhütten ===&lt;br /&gt;
Im unbesiedelten Hochland werden im Sommer einige Hütten mit Schlafsackunterkünften betrieben, meist mit einem Zeltplatz nebenan. Es findet sich fast immer ein Hüttenwärter, jedoch sonst keinerlei Service wie Bewirtung oder Verkauf von Lebensmitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Regionen als eigenes Kapitel anlegen, hier dann nur verlinken--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
* Ferðakort-Verlag: Sehr gute Karten des gesamten Landes im Maßstab 1:250.000, 3 Kartenblätter. Die detaillierteren Aðalkort-Karten im Maßstab 1:100.000 sind veraltet, Staðfræðikort 1:50.000 nicht flächendeckend erhältlich, beide Serien sind aber auch eher für Wandertouren sinnvoll.&lt;br /&gt;
* Mál og Menning Verlag: Flächendeckende Karten im Maßstab 1:300.000, 4 Kartenblätter. Die Spezialkarten mit feinerem Maßstab für Wandertouren enthalten mitunter grobe Fehler.&lt;br /&gt;
* Cycling Iceland - Karte von cyclingiceland.is, kommt jedes Jahr neu raus und enthält zahlreiche für Radler_innen nütliche Infos (Straßenqualität, Furten, Steigungen, Tunnel, Baustellen, windreiche Regionen, Radreparatur, Geschäfte, heiße Quellen, Toiletten, ...), in allen Touristeninformationen und hier [https://cyclingiceland.is/en/] zu finden.&lt;br /&gt;
* Reise Know-How: Gute, wasserfeste Karte im Maßstab 1:425.000, 1 Kartenblatt. Ein genauerer Maßstab ist in Island gar nicht nötig, 2016 neu herausgegeben (ISBN 978-3-8317-7302-2). Gut in Kombination mit der Cycling Iceland - Karte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Ulf Hoffmann: ''Island per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2001, 2. Aufl., ISBN 978-3932546174 (Beschreibung von insgesamt 110 Einzeletappen, die beliebig kombiniert werden können - inkl. Hochland)&lt;br /&gt;
* Christian E. Hannig: ''Island Vulkane, Eis und Einsamkeit''. Verlag Frederking und Thaler: 2003, 6. Aufl., ISBN 978-3-89405-049-8 (Seine Island-Biketour liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber die Geschichte ist legendär...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingiceland.is/ Allgemeine Informationen und Karte (englisch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.heimur.is/world Unterkunftsverzeichnis &amp;quot;Rund um Island&amp;quot;]&lt;br /&gt;
* [http://www.fjallahjolaklubburinn.is/content/view/112/104/ Isländischer Fahrradverein]&lt;br /&gt;
* [http://www.vedur.is/ Wetterdienst und Erdbebenüberwachung]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegag.is/ Straßenamt mit aktuellem Straßenzustand]&lt;br /&gt;
* [http://www.nat.is/ Isländisches Reiseportal]&lt;br /&gt;
* [http://www.ferdakort.is/ Landkartenverlag Ferðakort]&lt;br /&gt;
* [http://www.vegagerdin.is/english/road-conditions-and-weather/ Vegagerðin - Aktuelle Straßenzustandsberichte und Webcams]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:642791|Reisebericht: '''Island 2010''']] von Stefan Boehm&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1235801 |Reisebericht: '''Island - durch's Hochland 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1329861 |Reisebericht: '''Islands Westen im Winter 2018''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=106553</id>
		<title>Spanien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=106553"/>
		<updated>2023-12-10T16:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Eisenbahn */ Link zu renfe mit Infos zur Fahrradmitnahme hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für Reisende aus Deutschland reicht der Personalausweis, da Spanien der EU angehört. Entsprechendes gilt für alle anderen EU-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Spanien ist nicht zuletzt aufgrund des Wetters immer noch ein beliebtes Ferien- und Reiseziel. Der Sommer ist länger und heißer als in Deutschland, je weiter südlich und ins Landesinnere man sich bewegt, desto heißer wird es im allgemeinen. Während die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht an der Küste und auf den Inseln durch den Einfluss der Meere meist recht moderat sind, können diese im Landesinneren auf der Hochebene Meseta durchaus 20&amp;amp;nbsp;ºC betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien ist grob in vier Klimazonen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ozeanisches oder Atlantisches Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
*** [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
*** [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
*** [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: ca. 1000&amp;amp;nbsp;mm über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 20-25ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontinentalklima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]] (Außer Küste)&lt;br /&gt;
*** [[Aragón]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
*** [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
*** [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
*** [[Madrid]]&lt;br /&gt;
*** [[Navarra]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm, im Juli und August als Gewitter&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Längere strenge Winter, bis -13ºC, kurze aber heiße Sommer bis zu 40ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mediterranes Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen: &lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
*** [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
*** [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
*** [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
*** [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm in Frühling und Herbst&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 25-30ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungs- und Touristengebiete ist mit Fremdsprachenkenntnissen nicht zu rechnen. Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Sie wird weltweit von 400 Millionen Menschen gesprochen. Die ältere Generation hat in der Schule noch Französischunterricht gehabt, die Jüngere Englisch. Auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen kann man sich jedoch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Autonomiegebieten ist neben dem Spanischen (eigentlich kastilisch) auch noch eine weitere Sprache Amtssprache, die auch gesprochen wird. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katalonien, Balearen und Valenzianisches Autonomiegebiet: Katalanisch, eine romanische Sprache&lt;br /&gt;
* Baskenland und Navarra: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache Baskisch]]&lt;br /&gt;
* Galizien: Galizisch, auch eine romanische Sprache, dem Portugiesischen nicht fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sind hier die teilweise abweichenden Ortsbezeichnungen. Während man im Katalanischen oder Galizischen meist den Ortsnamen auf Spanisch erraten kann (Gerona wird auf Katalanisch zu Girona, La Coruña auf Galizisch zu A Coruña), muss man beim Baskischen schon wissen, dass es sich bei Gasteiz um die Provinzhauptstadt Vitoria handelt, oder bei Iruña um die berühmte Stadt, in der im Juli die Jungen und Junggebliebenen vor den Stieren flüchten, nämlich Pamplona. Früher gab es auch mal zweisprachige Schilder, aber die sind im Laufe der demokratischen Geschichte Spaniens von den jeweiligen Nationalisten immer wieder entstellt oder zerstört worden. So haben auch die staatlichen Stellen die Flügel gestreckt und belassen es meist bei Beschriftung in Autonomiesprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch ist es aber anders. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass auch im letzten versteckten Bergdörfchen die kastilische Sprache verstanden und (wenn auch widerwillig) mit Fremden gesprochen wird. Auf den kanarischen Inseln ist die Sprache aufgrund von engen Verwandschaftsverhältnissen sehr vom amerikanischen Sprachgebrauch, insbesondere aus Kuba und Venezuela, geprägt und damit etwas gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanische Bezeichnungen von [http://es.wikipedia.org/wiki/Imagen:Bicycle_diagram-es.svg Fahrradkomponenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Radfahrer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, was in der Praxis aber nicht relevant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrten außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Helmpflicht. Ausnahmen davon gelten bei &amp;quot;langen Steigungen&amp;quot;, &amp;quot;großer Hitze&amp;quot; oder aus medizinischen Gründen. Diese Vorschrift wird nicht streng umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad muss stets mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein, zusätzliche Reflektoren an Pedalen und Reifen sind optional. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang und in Tunneln muss der Radfahrer mit Positionslichtern (vorne weiß, hinten rot) ausgestattet sein und ein reflektierendes, nicht näher spezifiziertes, Kleidungsstück tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradanhänger dürfen nur tagsüber, sofern keine Sichteinschränkungen bestehen, benutzt werden. Die Masse eines Fahrradanhängers darf maximal die Hälfte der Leermasse des Fahrrades betragen. Fahrradanhänger dürfen nicht für den Transport von Personen benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
====Bahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J20 682m Renfe-BR 100, Gepaeckregal.jpg|mini|Gepäck&amp;amp;shy;re&amp;amp;shy;gal in ei&amp;amp;shy;nem Mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen ei&amp;amp;shy;nes Ren&amp;amp;shy;fe-Hoch&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;schwin&amp;amp;shy;dig&amp;amp;shy;keits&amp;amp;shy;zu&amp;amp;shy;ges BR 100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehende Züge ab Mitteleuropa gibt es keine mehr. Seit dem 15. Dezember 2013 ist die Regelspurverbindung zwischen Perpignan und Barcelona voll in Betrieb, damit verkehren durchgehende Hochgeschwindigkeitstriebzüge zwischen Paris, Lyon, Marseille und Toulouse nach Barcelona, ein tägliches Zugpaar auch von Marseille bis Madrid Puerta de Atocha und zurück. Die SNCF setzt überwiegend TGV Duplex ein, die Renfe die von den TGV Atlantique abgeleiteten Triebzüge der Reihe 100 ein. Die Regeln für den Fahrradtransport entsprechen denen der SNCF für teilzerlegte und verpackte. Wichtig für die Rückfahrt, die Bahnsteige der Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge sind in Spanien nur nach flughafenähnlichen Gepäckkontrollen zugängig. Offiziell begrenzt die Renfe die Gepäckmenge auf drei Stück pro Person. Sollte es zu Diskussionen kommen, hilft ein Packsack für die Fahrradtaschen. Erfahrungen in dieser Hinsicht liegen nur für den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachtzugpaar Straßburg (Elsass)–Portbou bzw Cerbère–Straßburg verkehrt 2015 absehbar ganzjährig an den Wochenenden. Mittlerweile wurde es eingestellt. Dafür gibt es noch die Nachtverbindungen Paris-Cèrbere und Paris-Latour de Carol-Enveitg. Beide Züge erlauben die Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Cerbère, Portbou und Latour de Carol-Enveitg kann man Barcelona auch per Regionalzug (Cercania) erreichen. Durchgehende Verbindungen bestehen tagsüber etwa im Zweistundentakt nach Portbou, umzusteigen ist jeweils hinter der Grenze, also in Portbou Richtung Barcelona und Cerbère Richtung Perpignan. Die Fahrradmitnahme ist unproblematisch. Die Renfe setzt vorwiegend S-Bahn-Triebzüge der Reihen 446 und 447 ein, hinter jeder Tür gibt es drei Klappsitze. In Cerbère (Fahrtrichtung Spanien–Frankreich) ist das Umsteigen nur durch den Personentunnel mit Treppensteigen und Umweg durch den ehemaligen Zollraum möglich. Nach Latour de Carol-Enveitg verkehren die Züge von Barcelona nicht ganz so häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische TGV verkehren zudem zwischen Paris und Hendaye bzw. Irún im Baskenland. Fernzüge enden jeweils hinter der Grenze, Regionalzüge überqueren sie jedoch in der Regel nicht. Radmitnahme nach Irún meistens möglich, Reservierung erforderlich. Details dazu stehen im Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]]. Zwischen Hendaye und Irún (und weiter nach San Sebastián Amara mit Anschluss nach Bilbao) verkehren jedoch die Züge der Ferrocarriles Vascos / EuskoTren etwa im Halbstundentakt und mit problemloser Fahrradmitnahme. Offiziell sind pro Triebwageneinheit nur zwei aufgerüstete Fahrräder zugelassen, doch erweisen sich die FV/ET praktisch als flexibel. Die Züge verkehren auf Meterspur, das Streckengleis verläuft etwas landeinwärts. Die Haltepunkte Irún-Colón und Belaskoenea liegen etwas versteckt und nicht unmittelbar vor den Ausgängen des Bahnhofes Irún, ersterer besser zugänglich unterhalb der Straße Colon pasealekua. Die breitspurigen S-Bahn-Züge (»Cercanías«) von San Sebastián enden in Irún und bieten keinen direkten Anschluss nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterreise innerhalb Spaniens mit Rad im Zug nur mit Einschränkungen möglich, Einzelheiten siehe [[#Eisenbahn|Transport im Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renfe, die Staatliche Eisenbahngesellschaft, besticht nicht gerade durch Fahrradfreundlichkeit. Die Zeiten, in denen in abenteuerlich anmutenden blauen Regionalzügen im Gepäckabteil alles verstaut werden konnte, was Gnade vor den Augen der Schaffners fand, und das war ziemlich viel, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird ja bei der nächsten Generation Züge wieder verstärkt auf Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme geachtet, aber im Moment ist dieses nicht der Fall. Eine Übersicht über die Fahrradmitnahme in spanischen Zügen gibt es [https://www.renfe.com/es/en/viajar/informacion-util/equipajes/bicicletas-y-patines hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staatliche Eisenbahn-Gesellschaft [https://www.renfe.com/es/en RENFE] (Stand 15/04/2013)&lt;br /&gt;
** Hochgeschwindigkeitszüge und Langstreckenverbindungen: Fahrradmitnahme ist nur in Zügen, die Schlafwagen anbieten, gestattet. Hierbei sind maximal zwei Fahrräder pro Abteil erlaubt, das Abteil muss als »Familienabteil«, also als geschlossene Gruppe gebucht sein und das Fahrrad muss unter das Bett passen, also in einer Schutztasche verpackt sein. Pedale ausgebaut, Lenker um 90º gedreht. In den Hochgeschwindigkeitszügen, die unter verschiedenen Namen je nach eingesetzter Fahrzeugart wie AVE, Altaria und Alvia verkehren, werden Fahrräder nur abgerüstet und verpackt mitgenommen.&lt;br /&gt;
** Media Distancia: in der Regel vergleichbar mit deutschen Eilzügen bzw Regionalexpress, die Haupt- und Nebenstrecken befahren. R598 und MD-Züge: maximal 3 Fahrräder pro Zug, Erwerb einer Fahrradkarte erforderlich (bis 100 km Distanz kostenlos, darüber 3 €). TRD-Züge, keine Fahrradmitnahme, außer Klappräder nicht größer als 30 × 66 × 82. In Katalonien und Aragón vergleichbar mit den Verhältnissen in Mitteleuropa, in beiden Kastillien sowie Galizien und Andalusien in der Regel platzkartenpflichtig, wobei die Reservierung in der Fahrkarte enthalten ist. Wichtig, außer in Katalonien gibt es außerhalb von den S-Bahn-Netzen meist keinen Regionalverkehr unterhalb der Eilzüge »Media Distancia«. Das Land ist dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
** Nahverkehr – S-Bahn-Netze (»Cercanías«, in Katalonien »Rodalies«): Je nach Region unterschiedlich, aber Klappräder mit den oben angegebenen Maßen dürfen jederzeit mitgeführt werden. Normale Räder dürfen zu nachstehenden Uhrzeiten mitgenommen werden:&lt;br /&gt;
*** Asturias: ganztägig, maximal zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Barcelona: Mo.–Fr. 10:00 bis 15:00, Sa. und So. ganztägig.&lt;br /&gt;
*** Bilbao: Mo. bis Fr. ganztägig außer 07:00 – 09:00, Sa. und So. ganztägig, maximal 2 Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Cádiz: ganztägig, maximal ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Madrid: ganztägig, jedoch kein Anspruch auf Transport bei vollen Zügen.&lt;br /&gt;
*** Málaga: Mo. bis So. ab 9:00 Uhr in Linie C-2 (Malaga–Álora), max. 3 Fahrräder pro Wagen, '''keine Radmitnahme''' in Linie C1 (Malaga – Fuengirola). ''[Diese Einschränkung wurde offiziell abgeschafft, es gibt jedoch noch keine Bestätigung]''&lt;br /&gt;
*** Murcia / Alicante: &lt;br /&gt;
**** C-1, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 17:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-2, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 16:00  – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3, ganztägig, Max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Santander: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** San Sebastián: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Sevilla:&lt;br /&gt;
**** C-1 und C-5, Mo. bis Fr. 09:00 – 13:00, 16:00 – 18:00 und 21:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3 und C-4, ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Valencia: alle Linien ganztägig, C-5 nur nach telefonischer Anmeldung unter (+34) 963 357 261.&lt;br /&gt;
*** Zaragoza: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
* [http://www.fgc.net FGC], Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, S-Bahn-artiges Netz rund um Barcelona (Meterspur ab Plaza España, Regelspur ab Plaza Cataluña gemeinsam mit der Sarriá-Metro): Fahrradmitnahme prinzipiell jederzeit möglich, jedoch nicht bei starker Auslastung des Zuges.&lt;br /&gt;
* [http://www.renfe.com/viajeros/feve/index.html FEVE], Schmalspurbahnen in Nordwestspanien zwischen Bilbao und El Ferrol erlauben prinzipiell die Mitnahme von Fahrrädern, unter Rücksichtnahme auf die maximale Kapazität der Wagen und der Auslastung. Seit 2013 gehört die FEVE zur Renfe, Änderungen wären deshalb möglich. Bislang ist die Betriebsführung des Meterspurnetzes jedoch noch relativ eigenständig. Neu 2014 ist bei den FEVE-Regionalzügen zwischen den S-Bahn-Netzen eine Transportgebühr von drei Euro, wenn die Streckenlänge 150 Kilometer übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrstage werden in Spanien mit den Anfangsbuchstaben der Wochentage gekennzeichnet, »LMXJVSD« bedeutet verkehrt täglich, »LMXJV« verkehrt Montag bis Freitag. Es gibt auch scheinbar abwegige Kombinationen, gelegentlich sind fehlende Tage durch Unterstriche ersetzt. &lt;br /&gt;
* L ''lunes'', Montag&lt;br /&gt;
* M ''martes'' Dienstag&lt;br /&gt;
* X ''miércoles'' Mittwoch (aufpassen, das ›X‹ dient der Verwechslungssicherheit)&lt;br /&gt;
* J ''jueves'' Donnerstag&lt;br /&gt;
* V ''viernes'' Freitag&lt;br /&gt;
* S ''sábado'' Sonnabend&lt;br /&gt;
* D ''domingo'' Sonntag&lt;br /&gt;
* ''días laborables'' an Arbeitstagen Mo–Fr&lt;br /&gt;
* ''festivos'' Feiertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Busunternehmen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fernbusse transportieren im Gepäckraum eine begrenzte Anzahl Fahrräder. Diese müssen aber meistens verpackt sein, also Tasche, Pedale ab und Lenker um 90º gedreht. Ob und wie Fahrräder transportiert werden, hat leider auch sehr viel mit dem Busfahrer und seiner Laune zu tun. An großen Busbahnhöfen (zumindest in Madrid) werden Taschen für ca. 10&amp;amp;nbsp;€ verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Spanien ist dünn besiedelt, denn es hat bei einer Fläche von rund einer halben Million km² nur gut die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Von den 46 Mio. Einwohnern leben ca. 20 Millionen in den Ballungsräumen um Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Zaragoza und noch einmal 5 - 6 Mio. sind auf die anderen Provinzhauptstädte und die Küste verteilt. Daher haben weite Landstriche eine Einwohnerdichte von unter 10 Einwohner/km². Hier findet man insbesondere auf der zentralen Hochebene Meseta einsame und verlassene Landschaften. Die Straßen sind nicht für Radfahrer ausgebaut, aber bei der geringen Verkehrsdichte in diesen Regionen ist das auch nicht weiter schlimm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es in den Ballungszentren aus: Hier gibt es Autobahnen und Straßen in einer mit deutschen Ballungsräumen vergleichbaren Dichte, Radwege sind jedoch Mangelware, auch wenn sich langsam eine Trendwende abzeichnet. Auf Straßen bis zur Kategorie Autovias (Schnellstraßen mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h und mindestens 2 Fahrstreifen pro Richtung, Richtungen voneinander getrennt) ist Radfahren jedoch, außer anderweitig verboten (wie in vielen Fällen), auf den Seitenstreifen erlaubt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die oft vorhandene &amp;quot;Via de Servicio&amp;quot; parallel zur Schnellstraße zu verwenden. Zusätzlich gibt es sehr oft noch gut erhaltene &amp;quot;alte&amp;quot; Straßen, die für Autos gesperrt sind, aber zum Beispiel längere Straßentunnel umfahren. Auf Autopistas ist das Fahrradfahren generell verboten (beschildert). Fehlt dieses Schild bedeutet das meist, dass es keine alternative Strecke gibt, und man die Autopista auch beradeln kann. Wenn möglich sollte man das trotzdem vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanier oder Ortsansässige kommen mit dem Fahrrad als Reisefahrzeug selten in Kontakt, sondern betreiben eher Mountain-Biking und Rennrad-Fahren. Mit dem Reiserad ist man somit Mangelware auf spanischen Straßen. Außerhalb von Ballungsräumen wird man in der Regel vom motorisierten Verkehr dennoch respektiert und meist rücksichtsvoll überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Nationalstraßen kann bedenkenlos gefahren werden, da diese mit breiten Seitenstreifen ausgestattet und trotzdem wenig befahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenregionen sollten gemieden werden. An der Costa del Sol ist es oft unumgänglich, die vielbefahrene Autovia mit dürftigem Seitenstreifen zu benutzen. In den Städten kann teilweise auf Radwegen oder auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang gefahren werden. Diese Radwege enden aber im Nirgendwo und man muss sich den Weg zurück auf die Straße suchen. Manchmal kann auch auf Wohngebiete ausgewichen werden. Das ist aber alles zeitraubend und nirgendwo wird man als Radfahrer erwünscht, sodass ein Reisen im Landesinneren wesentlich entspannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten (v.a. Barcelona und Córdoba) verfügen mittlerweile über ein gutes innerstädtisches Radwegnetz. Das Problem ist die Anbindung an das Umland. Eine einzige Katastrophe für Radfahrer ist Madrid. In den großen Städten empfiehlt es sich, mit den Nahverkehrszügen mit problemloser Fahrradmitnahme durchzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Bahntrassen können interessante Landschaften verkehrs- und steigungsarm erschließen. Eine Übersicht dazu findet sich aus der offiziellen Homepage der [http://www.viasverdes.com/ Vias Verdes] und auf der deutschen Seite [http://bahntrassenradeln.de/bahneur_e.htm Bahntrassenradeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuroVelo 1 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-1/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 3 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-3/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 8 (http://de.eurovelo8.com/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - [[Camino francés]] (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos de Galicia (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Norte (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Andaluces (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Centro (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Este (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Catalanes (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Sureste (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* TransAndalus - Route rund um Andalusien (http://www.transandalus.org)&lt;br /&gt;
* Vías verdes - Grüne Wege (http://www.viasverdes.com/en/itineraries/principal.asp)&lt;br /&gt;
* Camino del Cid (http://www.caminodelcid.org)&lt;br /&gt;
* Canal de Castilla (http://www.canaldecastilla.org)&lt;br /&gt;
* TransCAM - Route rund um die Autonome Gemeinschaft Madrid (http://www.transcam.org/index-deu.php)&lt;br /&gt;
* Transnevada - Route rund um Sierra Nevada (http://www.juntadeandalucia.es/medioambiente/servtc5/ventana/mostrarFicha.do?idEquipamiento=43604&amp;amp;lg=EN)&lt;br /&gt;
* Transpirenaica - Route durch die Pyrenäen von Mittelmeer zum Atlantik (http://www.transpirinaica.com)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Ebro (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-noreste/ebro/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural Camí de Cavalls - Menorca (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-balear/cami-cavalls/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Tajo (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/tajo/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Guadiana (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/guadiana/default.aspx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Besondere Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen werden für Spanien nicht ausdrücklich empfohlen. Trinkwasser und Nahrungsmittel sind ähnlich sicher wie in anderen Ländern Westeuropas. Bei Brunnen und Quellen sollte man unbedingt darauf achten, ob es sich um Trinkwasser (Agua potable) oder um nichttrinkbares (Agua no potable) Wasser handelt. Meistens ist auch noch ein Zeichen mit einem durchgestrichenem Trinkglas am Brunnen oder an der Quelle angebracht. Oft sind aber auch Hinweise angebracht wie &amp;quot;agua no conectada a la red&amp;quot; oder &amp;quot;agua no vigilada&amp;quot;, als Wasser, das nicht mit dem Netz verbunden oder nicht überwacht ist. Es gilt also Trinken auf eigene Gefahr, stellt aber in der Regel kein Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen, insbesondere in der Nähe größerer Feuchtgebiete, haben sich mittlerweile in den Sommermonaten Tigermücken angesiedelt. Ein Stich ist erheblich schmerzhafter als der Stich einer normalen Mücke. Aber auch wegen der normalen Plagegeister empfehlen sich gute Moskitonetze oder ein wirkungsvolles Mückenmittel. Wenn man doch mal gestochen wird, helfen entweder ammoniakhaltige Sticks oder die üblichen Cremes und Gels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche Versorgung in Spanien ist vergleichbar mit der von anderen mitteleuropäischen Ländern. Die europäische Krankenversicherungskarte, die man sich vor Reiseantritt besorgen sollte, deckt auch eine Versorgung in Spanien ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist eine Besonderheit zu beachten: Nicht die niedergelassenen Ärzte erbringen die gesetzliche Versicherungsleistung, sondern nur direkt beim Gesundheitssystem der Region oder des Staates angestellte Ärzte und Personal, in sogenannten &amp;quot;Centros Salud públicos&amp;quot;, öffentlichen Gesundheitszentren. Diese nennen sich in den Städten meistens &amp;quot;Ambulatorio&amp;quot;, auf dem Land &amp;quot;Dispensario&amp;quot;. In Katalonien ist der Begriff &amp;quot;CAP&amp;quot; (Centre d'Atenció Primària - Zentrum für primäre Versorgung), geläufig. An alle diese Einrichtungen kann man sich üblicherweise von 08:30 - 14:00 und von 16:00 - 19:00 Uhr wenden. Danach haben die Gesundheitszentren in größeren Ortschaften, zumindest eines davon auch nachts, einen Bereitschaftsdienst. Diese entscheiden nach Schwere des Falls auch über die Einweisung in ein Krankenhaus. Im Falle der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben kann man sich natürlich auch direkt in die Notaufnahme (Urgencias) des nächsten Krankenhauses (Hospital) begeben. Diese sind, im Unterschied zu Kliniken (Clínica) meist dem staatlichen Gesundheitssystem angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krankenhäusern findet man meistens Dolmetscher oder Sprachmittler. In den Dispensarios oder Ambulatorios ist das meistens nicht der Fall. Man sollte also schon irgendwie auf Spanisch mitteilen können, woran es denn nun fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Medikamente verschrieben werden, dann auf dem Einheitsrezept, einem grünen vorgedruckten A4-Blatt. Man muss wenige Cent bis ein paar Euro, je nach Medikament, in der Apotheke (Farmacia) dazuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Ärzte gibt es natürlich auch, in touristisch erschlossenen Gebieten an der Küste durchaus auch deutschsprachige. Deren Leistungen sind in bar zu begleichen und können teilweise von der heimischen Krankenkasse zurückgefordert werden. Am besten vor Reisebeginn die genauen Bedingungen bei der eigenen Kasse erfragen. Gleiches gilt bei Privatversicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern ist eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht immer gewährleistet. Wenn es kleine Läden gibt, machen diese Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr. In den größeren Orten gibt es Supermärkte, die den ganzen Tag über geöffnet haben. In Provinzhauptstädten gibt es Carrefour Express und weitere private kleinere Lebensmittelläden, die auch sonntags geöffnet sind, oft auch bis Mitternacht. Supermärkte sind meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jakobsweg gibt es zahlreiche billige Herbergen.&lt;br /&gt;
In den großen Städten auch sehr billige Hostels.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind vor allem an der Küste und in Tourismusregionen anzufinden, sonst eher Mangelware und auch schon im Oktober geschlossen, obwohl es noch sehr warm ist.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist offiziell auch verboten, wird aber geduldet, da es oft keine andere Möglichkeit gibt. Einen Platz zu finden, ist schwieriger als man denkt. Viele Grundstücke sind kilometerlang eingezäunt und Ländereien mit den Schildern &amp;quot;coto vigilado&amp;quot; (überwachtes Gelände) sollten auch vermieden werden. Es empfiehlt sich, in kleinen Dörfern nachzufragen, dann öffnen sich auch Möglichkeiten wie der Fußballplatz. Spanischkenntnisse sind natürlich nützlich. Tendenziell ist es im Norden einfacher, einen Platz zu finden. Wenn man zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen guten Platz findet, sollte man nicht mehr weiterradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
* [[Aragón]]&lt;br /&gt;
* [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
* [[Canarias|Kanaren]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
* [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
* [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
* [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Navarra]]&lt;br /&gt;
* [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
* [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Es empfielt sich Karten schon vor Abfahrt zu kaufen, es sei denn, man weiß ganz genau, wo man gute Karten bekommt.&lt;br /&gt;
Die besten Karten gibt es von Michelin (mehrere Regionalkarten) 1:400 000 fürs Land völlig ausreichen, in den Städten ist eine Offlinekarte ratsam. Flächendeckende Spanienkarten gibt es nicht in kleinerem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karten-Viewer ====&lt;br /&gt;
* [http://sigpac.mapa.es/fega/visor/ Visor SigPac (M.A.P.A.)] benötigt [http://www.macromedia.com/software/flash/about/ Adobe Flash Player]&lt;br /&gt;
* [http://www.idee.es/clientesIGN/wmsGenericClient/index.html?lang=EN Map Viewer (IDE-E)] WMS-Server&lt;br /&gt;
* [http://www.ign.es/iberpix/visoriberpix/visorign.html Visor Cartográfico del IGN]&lt;br /&gt;
* [http://www.cnig.es:8081/visir2/visualizador.asp Viewer vom CNIG] mit ECW-Plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.campinguia.com/ Campinguia: (Fast) alle Campingplätze] auch als [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.creamun.campinguia Android App]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/521532#Post521532 Reisebericht: Andalusischer Frühling mit einer Prise Portugal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Zusammenfassungen der spanischen Verkehrsregeln für Radfahrer [http://www.bacc.info/seguretat_vial/fedecat/normativa/resumen_rgc.html]&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Vereinigung zum Schutz des Fahrrades [http://www.conbici.org/joomla/]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasverdes.com Vias Verdes - &amp;quot;Grüne Wege&amp;quot; = Bahntrassenradwege, auch auf Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Land]][[Kategorie:Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=106551</id>
		<title>Spanien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=106551"/>
		<updated>2023-12-10T13:57:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Eisenbahn */ Preis für Fahrradkarte ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für Reisende aus Deutschland reicht der Personalausweis, da Spanien der EU angehört. Entsprechendes gilt für alle anderen EU-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Spanien ist nicht zuletzt aufgrund des Wetters immer noch ein beliebtes Ferien- und Reiseziel. Der Sommer ist länger und heißer als in Deutschland, je weiter südlich und ins Landesinnere man sich bewegt, desto heißer wird es im allgemeinen. Während die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht an der Küste und auf den Inseln durch den Einfluss der Meere meist recht moderat sind, können diese im Landesinneren auf der Hochebene Meseta durchaus 20&amp;amp;nbsp;ºC betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien ist grob in vier Klimazonen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ozeanisches oder Atlantisches Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
*** [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
*** [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
*** [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: ca. 1000&amp;amp;nbsp;mm über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 20-25ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontinentalklima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]] (Außer Küste)&lt;br /&gt;
*** [[Aragón]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
*** [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
*** [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
*** [[Madrid]]&lt;br /&gt;
*** [[Navarra]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm, im Juli und August als Gewitter&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Längere strenge Winter, bis -13ºC, kurze aber heiße Sommer bis zu 40ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mediterranes Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen: &lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
*** [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
*** [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
*** [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
*** [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm in Frühling und Herbst&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 25-30ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungs- und Touristengebiete ist mit Fremdsprachenkenntnissen nicht zu rechnen. Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Sie wird weltweit von 400 Millionen Menschen gesprochen. Die ältere Generation hat in der Schule noch Französischunterricht gehabt, die Jüngere Englisch. Auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen kann man sich jedoch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Autonomiegebieten ist neben dem Spanischen (eigentlich kastilisch) auch noch eine weitere Sprache Amtssprache, die auch gesprochen wird. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katalonien, Balearen und Valenzianisches Autonomiegebiet: Katalanisch, eine romanische Sprache&lt;br /&gt;
* Baskenland und Navarra: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache Baskisch]]&lt;br /&gt;
* Galizien: Galizisch, auch eine romanische Sprache, dem Portugiesischen nicht fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sind hier die teilweise abweichenden Ortsbezeichnungen. Während man im Katalanischen oder Galizischen meist den Ortsnamen auf Spanisch erraten kann (Gerona wird auf Katalanisch zu Girona, La Coruña auf Galizisch zu A Coruña), muss man beim Baskischen schon wissen, dass es sich bei Gasteiz um die Provinzhauptstadt Vitoria handelt, oder bei Iruña um die berühmte Stadt, in der im Juli die Jungen und Junggebliebenen vor den Stieren flüchten, nämlich Pamplona. Früher gab es auch mal zweisprachige Schilder, aber die sind im Laufe der demokratischen Geschichte Spaniens von den jeweiligen Nationalisten immer wieder entstellt oder zerstört worden. So haben auch die staatlichen Stellen die Flügel gestreckt und belassen es meist bei Beschriftung in Autonomiesprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch ist es aber anders. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass auch im letzten versteckten Bergdörfchen die kastilische Sprache verstanden und (wenn auch widerwillig) mit Fremden gesprochen wird. Auf den kanarischen Inseln ist die Sprache aufgrund von engen Verwandschaftsverhältnissen sehr vom amerikanischen Sprachgebrauch, insbesondere aus Kuba und Venezuela, geprägt und damit etwas gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanische Bezeichnungen von [http://es.wikipedia.org/wiki/Imagen:Bicycle_diagram-es.svg Fahrradkomponenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Radfahrer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, was in der Praxis aber nicht relevant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrten außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Helmpflicht. Ausnahmen davon gelten bei &amp;quot;langen Steigungen&amp;quot;, &amp;quot;großer Hitze&amp;quot; oder aus medizinischen Gründen. Diese Vorschrift wird nicht streng umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad muss stets mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein, zusätzliche Reflektoren an Pedalen und Reifen sind optional. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang und in Tunneln muss der Radfahrer mit Positionslichtern (vorne weiß, hinten rot) ausgestattet sein und ein reflektierendes, nicht näher spezifiziertes, Kleidungsstück tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradanhänger dürfen nur tagsüber, sofern keine Sichteinschränkungen bestehen, benutzt werden. Die Masse eines Fahrradanhängers darf maximal die Hälfte der Leermasse des Fahrrades betragen. Fahrradanhänger dürfen nicht für den Transport von Personen benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
====Bahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J20 682m Renfe-BR 100, Gepaeckregal.jpg|mini|Gepäck&amp;amp;shy;re&amp;amp;shy;gal in ei&amp;amp;shy;nem Mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen ei&amp;amp;shy;nes Ren&amp;amp;shy;fe-Hoch&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;schwin&amp;amp;shy;dig&amp;amp;shy;keits&amp;amp;shy;zu&amp;amp;shy;ges BR 100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehende Züge ab Mitteleuropa gibt es keine mehr. Seit dem 15. Dezember 2013 ist die Regelspurverbindung zwischen Perpignan und Barcelona voll in Betrieb, damit verkehren durchgehende Hochgeschwindigkeitstriebzüge zwischen Paris, Lyon, Marseille und Toulouse nach Barcelona, ein tägliches Zugpaar auch von Marseille bis Madrid Puerta de Atocha und zurück. Die SNCF setzt überwiegend TGV Duplex ein, die Renfe die von den TGV Atlantique abgeleiteten Triebzüge der Reihe 100 ein. Die Regeln für den Fahrradtransport entsprechen denen der SNCF für teilzerlegte und verpackte. Wichtig für die Rückfahrt, die Bahnsteige der Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge sind in Spanien nur nach flughafenähnlichen Gepäckkontrollen zugängig. Offiziell begrenzt die Renfe die Gepäckmenge auf drei Stück pro Person. Sollte es zu Diskussionen kommen, hilft ein Packsack für die Fahrradtaschen. Erfahrungen in dieser Hinsicht liegen nur für den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachtzugpaar Straßburg (Elsass)–Portbou bzw Cerbère–Straßburg verkehrt 2015 absehbar ganzjährig an den Wochenenden. Mittlerweile wurde es eingestellt. Dafür gibt es noch die Nachtverbindungen Paris-Cèrbere und Paris-Latour de Carol-Enveitg. Beide Züge erlauben die Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Cerbère, Portbou und Latour de Carol-Enveitg kann man Barcelona auch per Regionalzug (Cercania) erreichen. Durchgehende Verbindungen bestehen tagsüber etwa im Zweistundentakt nach Portbou, umzusteigen ist jeweils hinter der Grenze, also in Portbou Richtung Barcelona und Cerbère Richtung Perpignan. Die Fahrradmitnahme ist unproblematisch. Die Renfe setzt vorwiegend S-Bahn-Triebzüge der Reihen 446 und 447 ein, hinter jeder Tür gibt es drei Klappsitze. In Cerbère (Fahrtrichtung Spanien–Frankreich) ist das Umsteigen nur durch den Personentunnel mit Treppensteigen und Umweg durch den ehemaligen Zollraum möglich. Nach Latour de Carol-Enveitg verkehren die Züge von Barcelona nicht ganz so häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische TGV verkehren zudem zwischen Paris und Hendaye bzw. Irún im Baskenland. Fernzüge enden jeweils hinter der Grenze, Regionalzüge überqueren sie jedoch in der Regel nicht. Radmitnahme nach Irún meistens möglich, Reservierung erforderlich. Details dazu stehen im Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]]. Zwischen Hendaye und Irún (und weiter nach San Sebastián Amara mit Anschluss nach Bilbao) verkehren jedoch die Züge der Ferrocarriles Vascos / EuskoTren etwa im Halbstundentakt und mit problemloser Fahrradmitnahme. Offiziell sind pro Triebwageneinheit nur zwei aufgerüstete Fahrräder zugelassen, doch erweisen sich die FV/ET praktisch als flexibel. Die Züge verkehren auf Meterspur, das Streckengleis verläuft etwas landeinwärts. Die Haltepunkte Irún-Colón und Belaskoenea liegen etwas versteckt und nicht unmittelbar vor den Ausgängen des Bahnhofes Irún, ersterer besser zugänglich unterhalb der Straße Colon pasealekua. Die breitspurigen S-Bahn-Züge (»Cercanías«) von San Sebastián enden in Irún und bieten keinen direkten Anschluss nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterreise innerhalb Spaniens mit Rad im Zug nur mit Einschränkungen möglich, Einzelheiten siehe [[#Eisenbahn|Transport im Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renfe, die Staatliche Eisenbahngesellschaft, besticht nicht gerade durch Fahrradfreundlichkeit. Die Zeiten, in denen in abenteuerlich anmutenden blauen Regionalzügen im Gepäckabteil alles verstaut werden konnte, was Gnade vor den Augen der Schaffners fand, und das war ziemlich viel, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird ja bei der nächsten Generation Züge wieder verstärkt auf Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme geachtet, aber im Moment ist dieses nicht der Fall. Gute Infos bietet die spanische Initiative [http://www.conbici.org/bicisaltren/?p=1043 BICIS AL TREN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staatliche Eisenbahn-Gesellschaft [http://www.renfe.com RENFE] (Stand 15/04/2013)&lt;br /&gt;
** Hochgeschwindigkeitszüge und Langstreckenverbindungen: Fahrradmitnahme ist nur in Zügen, die Schlafwagen anbieten, gestattet. Hierbei sind maximal zwei Fahrräder pro Abteil erlaubt, das Abteil muss als »Familienabteil«, also als geschlossene Gruppe gebucht sein und das Fahrrad muss unter das Bett passen, also in einer Schutztasche verpackt sein. Pedale ausgebaut, Lenker um 90º gedreht. In den Hochgeschwindigkeitszügen, die unter verschiedenen Namen je nach eingesetzter Fahrzeugart wie AVE, Altaria und Alvia verkehren, werden Fahrräder nur abgerüstet und verpackt mitgenommen.&lt;br /&gt;
** Media Distancia: in der Regel vergleichbar mit deutschen Eilzügen bzw Regionalexpress, die Haupt- und Nebenstrecken befahren. R598 und MD-Züge: maximal 3 Fahrräder pro Zug, Erwerb einer Fahrradkarte erforderlich (bis 100 km Distanz kostenlos, darüber 3 €). TRD-Züge, keine Fahrradmitnahme, außer Klappräder nicht größer als 30 × 66 × 82. In Katalonien und Aragón vergleichbar mit den Verhältnissen in Mitteleuropa, in beiden Kastillien sowie Galizien und Andalusien in der Regel platzkartenpflichtig, wobei die Reservierung in der Fahrkarte enthalten ist. Wichtig, außer in Katalonien gibt es außerhalb von den S-Bahn-Netzen meist keinen Regionalverkehr unterhalb der Eilzüge »Media Distancia«. Das Land ist dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
** Nahverkehr – S-Bahn-Netze (»Cercanías«, in Katalonien »Rodalies«): Je nach Region unterschiedlich, aber Klappräder mit den oben angegebenen Maßen dürfen jederzeit mitgeführt werden. Normale Räder dürfen zu nachstehenden Uhrzeiten mitgenommen werden:&lt;br /&gt;
*** Asturias: ganztägig, maximal zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Barcelona: Mo.–Fr. 10:00 bis 15:00, Sa. und So. ganztägig.&lt;br /&gt;
*** Bilbao: Mo. bis Fr. ganztägig außer 07:00 – 09:00, Sa. und So. ganztägig, maximal 2 Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Cádiz: ganztägig, maximal ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Madrid: ganztägig, jedoch kein Anspruch auf Transport bei vollen Zügen.&lt;br /&gt;
*** Málaga: Mo. bis So. ab 9:00 Uhr in Linie C-2 (Malaga–Álora), max. 3 Fahrräder pro Wagen, '''keine Radmitnahme''' in Linie C1 (Malaga – Fuengirola). ''[Diese Einschränkung wurde offiziell abgeschafft, es gibt jedoch noch keine Bestätigung]''&lt;br /&gt;
*** Murcia / Alicante: &lt;br /&gt;
**** C-1, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 17:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-2, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 16:00  – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3, ganztägig, Max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Santander: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** San Sebastián: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Sevilla:&lt;br /&gt;
**** C-1 und C-5, Mo. bis Fr. 09:00 – 13:00, 16:00 – 18:00 und 21:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3 und C-4, ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Valencia: alle Linien ganztägig, C-5 nur nach telefonischer Anmeldung unter (+34) 963 357 261.&lt;br /&gt;
*** Zaragoza: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
* [http://www.fgc.net FGC], Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, S-Bahn-artiges Netz rund um Barcelona (Meterspur ab Plaza España, Regelspur ab Plaza Cataluña gemeinsam mit der Sarriá-Metro): Fahrradmitnahme prinzipiell jederzeit möglich, jedoch nicht bei starker Auslastung des Zuges.&lt;br /&gt;
* [http://www.renfe.com/viajeros/feve/index.html FEVE], Schmalspurbahnen in Nordwestspanien zwischen Bilbao und El Ferrol erlauben prinzipiell die Mitnahme von Fahrrädern, unter Rücksichtnahme auf die maximale Kapazität der Wagen und der Auslastung. Seit 2013 gehört die FEVE zur Renfe, Änderungen wären deshalb möglich. Bislang ist die Betriebsführung des Meterspurnetzes jedoch noch relativ eigenständig. Neu 2014 ist bei den FEVE-Regionalzügen zwischen den S-Bahn-Netzen eine Transportgebühr von drei Euro, wenn die Streckenlänge 150 Kilometer übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrstage werden in Spanien mit den Anfangsbuchstaben der Wochentage gekennzeichnet, »LMXJVSD« bedeutet verkehrt täglich, »LMXJV« verkehrt Montag bis Freitag. Es gibt auch scheinbar abwegige Kombinationen, gelegentlich sind fehlende Tage durch Unterstriche ersetzt. &lt;br /&gt;
* L ''lunes'', Montag&lt;br /&gt;
* M ''martes'' Dienstag&lt;br /&gt;
* X ''miércoles'' Mittwoch (aufpassen, das ›X‹ dient der Verwechslungssicherheit)&lt;br /&gt;
* J ''jueves'' Donnerstag&lt;br /&gt;
* V ''viernes'' Freitag&lt;br /&gt;
* S ''sábado'' Sonnabend&lt;br /&gt;
* D ''domingo'' Sonntag&lt;br /&gt;
* ''días laborables'' an Arbeitstagen Mo–Fr&lt;br /&gt;
* ''festivos'' Feiertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Busunternehmen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fernbusse transportieren im Gepäckraum eine begrenzte Anzahl Fahrräder. Diese müssen aber meistens verpackt sein, also Tasche, Pedale ab und Lenker um 90º gedreht. Ob und wie Fahrräder transportiert werden, hat leider auch sehr viel mit dem Busfahrer und seiner Laune zu tun. An großen Busbahnhöfen (zumindest in Madrid) werden Taschen für ca. 10&amp;amp;nbsp;€ verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Spanien ist dünn besiedelt, denn es hat bei einer Fläche von rund einer halben Million km² nur gut die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Von den 46 Mio. Einwohnern leben ca. 20 Millionen in den Ballungsräumen um Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Zaragoza und noch einmal 5 - 6 Mio. sind auf die anderen Provinzhauptstädte und die Küste verteilt. Daher haben weite Landstriche eine Einwohnerdichte von unter 10 Einwohner/km². Hier findet man insbesondere auf der zentralen Hochebene Meseta einsame und verlassene Landschaften. Die Straßen sind nicht für Radfahrer ausgebaut, aber bei der geringen Verkehrsdichte in diesen Regionen ist das auch nicht weiter schlimm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es in den Ballungszentren aus: Hier gibt es Autobahnen und Straßen in einer mit deutschen Ballungsräumen vergleichbaren Dichte, Radwege sind jedoch Mangelware, auch wenn sich langsam eine Trendwende abzeichnet. Auf Straßen bis zur Kategorie Autovias (Schnellstraßen mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h und mindestens 2 Fahrstreifen pro Richtung, Richtungen voneinander getrennt) ist Radfahren jedoch, außer anderweitig verboten (wie in vielen Fällen), auf den Seitenstreifen erlaubt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die oft vorhandene &amp;quot;Via de Servicio&amp;quot; parallel zur Schnellstraße zu verwenden. Zusätzlich gibt es sehr oft noch gut erhaltene &amp;quot;alte&amp;quot; Straßen, die für Autos gesperrt sind, aber zum Beispiel längere Straßentunnel umfahren. Auf Autopistas ist das Fahrradfahren generell verboten (beschildert). Fehlt dieses Schild bedeutet das meist, dass es keine alternative Strecke gibt, und man die Autopista auch beradeln kann. Wenn möglich sollte man das trotzdem vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanier oder Ortsansässige kommen mit dem Fahrrad als Reisefahrzeug selten in Kontakt, sondern betreiben eher Mountain-Biking und Rennrad-Fahren. Mit dem Reiserad ist man somit Mangelware auf spanischen Straßen. Außerhalb von Ballungsräumen wird man in der Regel vom motorisierten Verkehr dennoch respektiert und meist rücksichtsvoll überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Nationalstraßen kann bedenkenlos gefahren werden, da diese mit breiten Seitenstreifen ausgestattet und trotzdem wenig befahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenregionen sollten gemieden werden. An der Costa del Sol ist es oft unumgänglich, die vielbefahrene Autovia mit dürftigem Seitenstreifen zu benutzen. In den Städten kann teilweise auf Radwegen oder auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang gefahren werden. Diese Radwege enden aber im Nirgendwo und man muss sich den Weg zurück auf die Straße suchen. Manchmal kann auch auf Wohngebiete ausgewichen werden. Das ist aber alles zeitraubend und nirgendwo wird man als Radfahrer erwünscht, sodass ein Reisen im Landesinneren wesentlich entspannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten (v.a. Barcelona und Córdoba) verfügen mittlerweile über ein gutes innerstädtisches Radwegnetz. Das Problem ist die Anbindung an das Umland. Eine einzige Katastrophe für Radfahrer ist Madrid. In den großen Städten empfiehlt es sich, mit den Nahverkehrszügen mit problemloser Fahrradmitnahme durchzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Bahntrassen können interessante Landschaften verkehrs- und steigungsarm erschließen. Eine Übersicht dazu findet sich aus der offiziellen Homepage der [http://www.viasverdes.com/ Vias Verdes] und auf der deutschen Seite [http://bahntrassenradeln.de/bahneur_e.htm Bahntrassenradeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuroVelo 1 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-1/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 3 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-3/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 8 (http://de.eurovelo8.com/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - [[Camino francés]] (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos de Galicia (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Norte (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Andaluces (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Centro (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Este (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Catalanes (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Sureste (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* TransAndalus - Route rund um Andalusien (http://www.transandalus.org)&lt;br /&gt;
* Vías verdes - Grüne Wege (http://www.viasverdes.com/en/itineraries/principal.asp)&lt;br /&gt;
* Camino del Cid (http://www.caminodelcid.org)&lt;br /&gt;
* Canal de Castilla (http://www.canaldecastilla.org)&lt;br /&gt;
* TransCAM - Route rund um die Autonome Gemeinschaft Madrid (http://www.transcam.org/index-deu.php)&lt;br /&gt;
* Transnevada - Route rund um Sierra Nevada (http://www.juntadeandalucia.es/medioambiente/servtc5/ventana/mostrarFicha.do?idEquipamiento=43604&amp;amp;lg=EN)&lt;br /&gt;
* Transpirenaica - Route durch die Pyrenäen von Mittelmeer zum Atlantik (http://www.transpirinaica.com)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Ebro (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-noreste/ebro/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural Camí de Cavalls - Menorca (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-balear/cami-cavalls/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Tajo (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/tajo/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Guadiana (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/guadiana/default.aspx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Besondere Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen werden für Spanien nicht ausdrücklich empfohlen. Trinkwasser und Nahrungsmittel sind ähnlich sicher wie in anderen Ländern Westeuropas. Bei Brunnen und Quellen sollte man unbedingt darauf achten, ob es sich um Trinkwasser (Agua potable) oder um nichttrinkbares (Agua no potable) Wasser handelt. Meistens ist auch noch ein Zeichen mit einem durchgestrichenem Trinkglas am Brunnen oder an der Quelle angebracht. Oft sind aber auch Hinweise angebracht wie &amp;quot;agua no conectada a la red&amp;quot; oder &amp;quot;agua no vigilada&amp;quot;, als Wasser, das nicht mit dem Netz verbunden oder nicht überwacht ist. Es gilt also Trinken auf eigene Gefahr, stellt aber in der Regel kein Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen, insbesondere in der Nähe größerer Feuchtgebiete, haben sich mittlerweile in den Sommermonaten Tigermücken angesiedelt. Ein Stich ist erheblich schmerzhafter als der Stich einer normalen Mücke. Aber auch wegen der normalen Plagegeister empfehlen sich gute Moskitonetze oder ein wirkungsvolles Mückenmittel. Wenn man doch mal gestochen wird, helfen entweder ammoniakhaltige Sticks oder die üblichen Cremes und Gels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche Versorgung in Spanien ist vergleichbar mit der von anderen mitteleuropäischen Ländern. Die europäische Krankenversicherungskarte, die man sich vor Reiseantritt besorgen sollte, deckt auch eine Versorgung in Spanien ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist eine Besonderheit zu beachten: Nicht die niedergelassenen Ärzte erbringen die gesetzliche Versicherungsleistung, sondern nur direkt beim Gesundheitssystem der Region oder des Staates angestellte Ärzte und Personal, in sogenannten &amp;quot;Centros Salud públicos&amp;quot;, öffentlichen Gesundheitszentren. Diese nennen sich in den Städten meistens &amp;quot;Ambulatorio&amp;quot;, auf dem Land &amp;quot;Dispensario&amp;quot;. In Katalonien ist der Begriff &amp;quot;CAP&amp;quot; (Centre d'Atenció Primària - Zentrum für primäre Versorgung), geläufig. An alle diese Einrichtungen kann man sich üblicherweise von 08:30 - 14:00 und von 16:00 - 19:00 Uhr wenden. Danach haben die Gesundheitszentren in größeren Ortschaften, zumindest eines davon auch nachts, einen Bereitschaftsdienst. Diese entscheiden nach Schwere des Falls auch über die Einweisung in ein Krankenhaus. Im Falle der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben kann man sich natürlich auch direkt in die Notaufnahme (Urgencias) des nächsten Krankenhauses (Hospital) begeben. Diese sind, im Unterschied zu Kliniken (Clínica) meist dem staatlichen Gesundheitssystem angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krankenhäusern findet man meistens Dolmetscher oder Sprachmittler. In den Dispensarios oder Ambulatorios ist das meistens nicht der Fall. Man sollte also schon irgendwie auf Spanisch mitteilen können, woran es denn nun fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Medikamente verschrieben werden, dann auf dem Einheitsrezept, einem grünen vorgedruckten A4-Blatt. Man muss wenige Cent bis ein paar Euro, je nach Medikament, in der Apotheke (Farmacia) dazuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Ärzte gibt es natürlich auch, in touristisch erschlossenen Gebieten an der Küste durchaus auch deutschsprachige. Deren Leistungen sind in bar zu begleichen und können teilweise von der heimischen Krankenkasse zurückgefordert werden. Am besten vor Reisebeginn die genauen Bedingungen bei der eigenen Kasse erfragen. Gleiches gilt bei Privatversicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern ist eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht immer gewährleistet. Wenn es kleine Läden gibt, machen diese Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr. In den größeren Orten gibt es Supermärkte, die den ganzen Tag über geöffnet haben. In Provinzhauptstädten gibt es Carrefour Express und weitere private kleinere Lebensmittelläden, die auch sonntags geöffnet sind, oft auch bis Mitternacht. Supermärkte sind meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jakobsweg gibt es zahlreiche billige Herbergen.&lt;br /&gt;
In den großen Städten auch sehr billige Hostels.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind vor allem an der Küste und in Tourismusregionen anzufinden, sonst eher Mangelware und auch schon im Oktober geschlossen, obwohl es noch sehr warm ist.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist offiziell auch verboten, wird aber geduldet, da es oft keine andere Möglichkeit gibt. Einen Platz zu finden, ist schwieriger als man denkt. Viele Grundstücke sind kilometerlang eingezäunt und Ländereien mit den Schildern &amp;quot;coto vigilado&amp;quot; (überwachtes Gelände) sollten auch vermieden werden. Es empfiehlt sich, in kleinen Dörfern nachzufragen, dann öffnen sich auch Möglichkeiten wie der Fußballplatz. Spanischkenntnisse sind natürlich nützlich. Tendenziell ist es im Norden einfacher, einen Platz zu finden. Wenn man zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen guten Platz findet, sollte man nicht mehr weiterradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
* [[Aragón]]&lt;br /&gt;
* [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
* [[Canarias|Kanaren]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
* [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
* [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
* [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Navarra]]&lt;br /&gt;
* [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
* [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Es empfielt sich Karten schon vor Abfahrt zu kaufen, es sei denn, man weiß ganz genau, wo man gute Karten bekommt.&lt;br /&gt;
Die besten Karten gibt es von Michelin (mehrere Regionalkarten) 1:400 000 fürs Land völlig ausreichen, in den Städten ist eine Offlinekarte ratsam. Flächendeckende Spanienkarten gibt es nicht in kleinerem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karten-Viewer ====&lt;br /&gt;
* [http://sigpac.mapa.es/fega/visor/ Visor SigPac (M.A.P.A.)] benötigt [http://www.macromedia.com/software/flash/about/ Adobe Flash Player]&lt;br /&gt;
* [http://www.idee.es/clientesIGN/wmsGenericClient/index.html?lang=EN Map Viewer (IDE-E)] WMS-Server&lt;br /&gt;
* [http://www.ign.es/iberpix/visoriberpix/visorign.html Visor Cartográfico del IGN]&lt;br /&gt;
* [http://www.cnig.es:8081/visir2/visualizador.asp Viewer vom CNIG] mit ECW-Plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.campinguia.com/ Campinguia: (Fast) alle Campingplätze] auch als [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.creamun.campinguia Android App]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/521532#Post521532 Reisebericht: Andalusischer Frühling mit einer Prise Portugal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Zusammenfassungen der spanischen Verkehrsregeln für Radfahrer [http://www.bacc.info/seguretat_vial/fedecat/normativa/resumen_rgc.html]&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Vereinigung zum Schutz des Fahrrades [http://www.conbici.org/joomla/]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasverdes.com Vias Verdes - &amp;quot;Grüne Wege&amp;quot; = Bahntrassenradwege, auch auf Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Land]][[Kategorie:Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Eisack&amp;diff=105583</id>
		<title>Eisack</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Eisack&amp;diff=105583"/>
		<updated>2023-06-11T14:50:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Gossensaß */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Eisacktal-Radweg&lt;br /&gt;
| Logo = KeinLogo.png&lt;br /&gt;
| Länge = 102&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 536&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 1680&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe width=&amp;quot;full&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; longitude=&amp;quot;11.485528&amp;quot; latitude=&amp;quot;46.740263&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;page&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;title&amp;quot;: &amp;quot;Tracks/Eisack.map&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dargestellt ist der Eisacktal-Radweg von Brenner bis Bozen. Zwischen Brenner und Sterzing kann man alternativ auf der Staatsstraße fahren (siehe [[Brenner]]), was 7 km kürzer ist, dafür mit mehr Verkehr verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier allgemeine Hinweise zum Radweg wie Streckenführung, Wegequalität, Art der Beschilderung, Anreisemöglichkeiten etc. schreiben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner beginn.JPG|thumb|Beginn des Eisackradweges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage:Brenner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Brenner (retour)#Brenner|Brennerroute]] Richtung Innsbruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0068054|11.5061976|1376|Ehemaliger Grenzposten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg führt an der alten Bahntrasse mit moderatem Gefälle zunächst parallel zur Staatsstraße. Kurz vor Gossensaß macht er einen Schlenker ins Pflerschtal, um das steile Gefälle zu umgehen. Direkt vor Gossensaß gibt es ein paar unbedeutende Steigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,4|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gossensaß ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gossensass.jpg|thumb|Gossensaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9382799|11.4449231|1088|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend ist die Brennerautobahn, die auf Pfeilern hoch über dem Dorf verläuft. Bei Gossensaß macht der Radweg einen weiten Bogen (ca. 3 km) in das Pflerschtal und führt dann durch die Ortsmitte. Dadurch hat der Radweg allerdings eine sehr angenehme Steigung bzw. Gefälle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Bahnhof gibt es ein Café sowie kostenlose Toiletten beim Bahnhofsgebäude. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,8|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sterzing ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sterzing.jpg|thumb|Sterzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Sterzing]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Brenner (retour)#Sterzing|Brennerroute]] Richtung Innsbruck&lt;br /&gt;
* Anschluss an das [[Pfitscherjoch#Sterzing|Pfitscherjoch]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Jaufenpass#Sterzing|Jaufenpass]] (Zeltplatz in Gasteig)&lt;br /&gt;
* Anschluss [[Penser Joch#Sterzing|Penser Joch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.896405|11.432163|947|Untertorplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sterzing fährt man direkt durchs Zentrum, unter dem Zwölferturm hindurch.&lt;br /&gt;
Von Sterzing bis Freienfeld führt der Radweg direkt und flach am Eisack entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,3|28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freienfeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8705222|11.4804116|930|Eisackbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Freienfeld bis Brixen geht es durch die Hügellandschaft am linken und rechten Talrand. Es geht ständig hoch und runter, mit Steigungen und Gefällen von deutlich über 10% (bis 18% gemessen). Ein erster Gegenanstieg ist vor der Ortseinfahrt Stilfes am westlichen Talrand zu überwinden. Der Radweg ist bis zum Vahrner See durchgehend asphaltiert. Wer schnell vorankommen will, sollte als Alternative die Bundesstraße SS12 in Erwägung ziehen. Circa 1 km nach dem Ort Grasstein liegt rechts am Hang, ca. 100m steile, unbefestigte Zufahrt, das [http://www.tecneum.eu/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1187&amp;amp;Itemid=37 Schaukraftwerk Sachsenklemme].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,3|40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittewald ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8078111|11.5748163|804|Mittewald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Mittewald verläuft der Radweg zunächst neben der Staatsstraße und überquert schließlich diese über einen Steg. Weiter geht es am östlichen Talrand, in mittlerweile gewohntem auf und ab, bis nach Franzensfeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,6|45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franzensfeste ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Franzensfeste.JPG|thumb|Radweg bei Franzensfeste.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss ins [[Pustertal#Franzensfeste|Pustertal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.778202|11.624895|729|Festung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt unter der Autobahn zweigt unser beschilderter Weg nach rechts ab, geradeaus geht es ins Pustertal. Über ein paar Kurven wird schnell ein Gegenanstieg bezwungen, dann wird der Radweg von Auto- und Eisenbahn begleitet.&lt;br /&gt;
Hinter Franzensfeste verläuft der Radweg an der westlichen Talseite. Er ist größtenteils unbefestigt und sehr hügelig. Das steilste Stück geht geschottert mit 20% bergauf, ist aber auf Grund der Kürze schnell überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf halbem Weg nach Vahrn, nach Unterquerung der Bahnlinie, liegt der kleine [http://www.camping-vahrnersee.com/ Campingplatz Vahrner See] neben dem gleichnamigen Gasthof.&lt;br /&gt;
Am Nordufer des Sees befindet sich eine frei zugängliche Badestelle mit Liegewiese. Vom Vahrner See geht es weiter auf einem nur spärlich befestigtem Waldweg, später auf einem geschottertem Wirtschaftsweg zwischen den Wiesen. Die zu bewältigenden Gegenanstiege sind nur kurz, und bald ist man am Ortsrand von Vahrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,1|51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vahrn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.7412287|11.6408331|633|Vahrn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,6|55}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brixen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage:Brixen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://brixen.jugendherberge.it/ Jugendherberge Brixen], im Zentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.7168389|11.6587950|565|Adlerbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab hier geht es bis Bozen sehr dicht am Eisack entlang. Die Strecke geht größtenteils sehr leicht bergab und ist durchgehend asphaltiert. Südlich von Brixen verläuft die Route etwa drei Kilometer auf dem rechten Eisackdamm im Bereich eines Gewerbegebietes. Etwas beschaulicher geht es auf dem linken Eisackdamm zu, allerdings auf nicht asphaltiertem Weg. Bei letzterer Variante  wechselt man spätestens beim Sportplatz von Albeins ans rechte Ufer, und erreicht nach dem Kreisverkehr wieder die originale Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,8|68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klausen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.6395463|11.5657633|527|Unterstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,1|74}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waidbruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5984333|11.5293333|469|Eisackbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Waidbruck verläuft der Weg auf der linken Seite der Staatsstraße als straßenbegleitender Radweg. Nach etwa einem Kilometer folgt eine enge Haarnadelkurve nach links, der Weg führt in Gegenrichtung runter und dann über eine neue Eisackbrücke auf das alte Planum der in den Schlerntunnel verlegten Brennerbahn. Der Weg ist asphaltiert, nutzt allerdings nur den Raum eines Gleises. Nach dem ehemaligen Bahnhof Atzwang folgen acht Sporntunnel. Zur Beruhigung von ängstlichen Nutzern wurden die Sicherheitsnischen in den Tunnelwänden zugemauert. Vor Blumau (Bahnhof, kein Reisezughalt mehr) wird die Fahrradroute wieder in den Straßenraum ausgefädelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|14,7|89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blumau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4950917|11.4477639|332|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Blumau, nach der Überwerfung der Staatsstraße über die Brennerbahn, die hier im ebenfalls erst nach 2000 fertiggestellten Kardauntunnel vrschwindet, führt der Eisackradweg erneut auf das alte Brennerbahnplanum. Auf diesem Abschnitt gibt es nur einen Tunnel, den alten Blumautunnel mit 430 Metern, allerdings wieder im Bogen. Das Planum wird vor dem Kreisverkehr Kardaun verlassen, der Weg ist dann unter dem Kreisverkehr durchgefädelt. Die Unterführung von Straße und Brennerbahn ist ausgeschildert, über die Egentaler Straße und einen anschließenden Fahrweg mit einer Eisackbrücke geht es weiter. Der Weg bleibt im Gewerbegebiet Bozner Boden und auch danach immer auf den rechten Eisackufer. Zum Bahnhof Bozen und ins Stadtzentrum kommt man nach der nächsten Eisenbahnbrücke rechts. Beide Ziele sollten ausgeschildert sein, der Eisackrdweg verläuft weiter bis zur Mündung in die Etsch auf dem rechten Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,6|98}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bozen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Bozen]]&lt;br /&gt;
* Anschluss via Sarntal zum [[Penser Joch#Bozen|Penser Joch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.493828|11.347689|268|Mündung Sarn /Eisack}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,8|102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bozen-Kaiserau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Via Claudia Augusta#Bozen-Kaiserau|Via Claudia Augusta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mündung des Eisack in die Etsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4736766|11.3105399|238|Kaiserau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|im September 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Mai 2013|[[Benutzer:Falk|Falk]]|Klausen–Bozen}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|September 2011|[[Benutzer:Mikesch|Mikesch]]|Brenner-Bozen}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2011|[[Benutzer:Toxxi|Toxxi]]|Brenner-Bozen}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkingbike_artikel//show.php3?id=774&amp;amp;subnav=3&amp;amp;nodeid=122 Transalp Brenner] - Artikel der Zeitschrift ''Trekkingbike''&lt;br /&gt;
* [http://eisacktalradweg.de/ Video vom Abschnitt auf der alten Eisenbahntrasse] auf Eisacktalradweg.de&lt;br /&gt;
* [http://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=eisacktal-radweg-1 Beschreibung des Eisacktal-Radwegs] auf bahntrassenradwege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fluss-Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Eisack&amp;diff=105582</id>
		<title>Eisack</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Eisack&amp;diff=105582"/>
		<updated>2023-06-11T14:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Gossensaß */ Abschnitt Gossensaß aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Eisacktal-Radweg&lt;br /&gt;
| Logo = KeinLogo.png&lt;br /&gt;
| Länge = 102&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 536&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 1680&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe width=&amp;quot;full&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; longitude=&amp;quot;11.485528&amp;quot; latitude=&amp;quot;46.740263&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{&lt;br /&gt;
  &amp;quot;type&amp;quot;: &amp;quot;ExternalData&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;service&amp;quot;: &amp;quot;page&amp;quot;,&lt;br /&gt;
  &amp;quot;title&amp;quot;: &amp;quot;Tracks/Eisack.map&amp;quot;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/mapframe&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier dargestellt ist der Eisacktal-Radweg von Brenner bis Bozen. Zwischen Brenner und Sterzing kann man alternativ auf der Staatsstraße fahren (siehe [[Brenner]]), was 7 km kürzer ist, dafür mit mehr Verkehr verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier allgemeine Hinweise zum Radweg wie Streckenführung, Wegequalität, Art der Beschilderung, Anreisemöglichkeiten etc. schreiben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner beginn.JPG|thumb|Beginn des Eisackradweges.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage:Brenner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Brenner (retour)#Brenner|Brennerroute]] Richtung Innsbruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0068054|11.5061976|1376|Ehemaliger Grenzposten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg führt an der alten Bahntrasse mit moderatem Gefälle zunächst parallel zur Staatsstraße. Kurz vor Gossensaß macht er einen Schlenker ins Pflerschtal, um das steile Gefälle zu umgehen. Direkt vor Gossensaß gibt es ein paar unbedeutende Steigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,4|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gossensaß ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gossensass.jpg|thumb|Gossensaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9382799|11.4449231|1088|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beeindruckend ist die Brennerautobahn, die auf Pfeilern hoch über dem Dorf verläuft. Bei Gossensaß macht der Radweg einen weiten Bogen (ca. 3 km) in das Pflerschtal und führt dann durch die Ortsmitte. Dadurch hat der Radweg allerdings eine sehr angenehme Steigung bzw. Gefälle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,8|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sterzing ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sterzing.jpg|thumb|Sterzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Sterzing]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Brenner (retour)#Sterzing|Brennerroute]] Richtung Innsbruck&lt;br /&gt;
* Anschluss an das [[Pfitscherjoch#Sterzing|Pfitscherjoch]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Jaufenpass#Sterzing|Jaufenpass]] (Zeltplatz in Gasteig)&lt;br /&gt;
* Anschluss [[Penser Joch#Sterzing|Penser Joch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.896405|11.432163|947|Untertorplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sterzing fährt man direkt durchs Zentrum, unter dem Zwölferturm hindurch.&lt;br /&gt;
Von Sterzing bis Freienfeld führt der Radweg direkt und flach am Eisack entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,3|28}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freienfeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8705222|11.4804116|930|Eisackbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Freienfeld bis Brixen geht es durch die Hügellandschaft am linken und rechten Talrand. Es geht ständig hoch und runter, mit Steigungen und Gefällen von deutlich über 10% (bis 18% gemessen). Ein erster Gegenanstieg ist vor der Ortseinfahrt Stilfes am westlichen Talrand zu überwinden. Der Radweg ist bis zum Vahrner See durchgehend asphaltiert. Wer schnell vorankommen will, sollte als Alternative die Bundesstraße SS12 in Erwägung ziehen. Circa 1 km nach dem Ort Grasstein liegt rechts am Hang, ca. 100m steile, unbefestigte Zufahrt, das [http://www.tecneum.eu/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1187&amp;amp;Itemid=37 Schaukraftwerk Sachsenklemme].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,3|40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittewald ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8078111|11.5748163|804|Mittewald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Mittewald verläuft der Radweg zunächst neben der Staatsstraße und überquert schließlich diese über einen Steg. Weiter geht es am östlichen Talrand, in mittlerweile gewohntem auf und ab, bis nach Franzensfeste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,6|45}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Franzensfeste ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Franzensfeste.JPG|thumb|Radweg bei Franzensfeste.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss ins [[Pustertal#Franzensfeste|Pustertal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.778202|11.624895|729|Festung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Direkt unter der Autobahn zweigt unser beschilderter Weg nach rechts ab, geradeaus geht es ins Pustertal. Über ein paar Kurven wird schnell ein Gegenanstieg bezwungen, dann wird der Radweg von Auto- und Eisenbahn begleitet.&lt;br /&gt;
Hinter Franzensfeste verläuft der Radweg an der westlichen Talseite. Er ist größtenteils unbefestigt und sehr hügelig. Das steilste Stück geht geschottert mit 20% bergauf, ist aber auf Grund der Kürze schnell überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf halbem Weg nach Vahrn, nach Unterquerung der Bahnlinie, liegt der kleine [http://www.camping-vahrnersee.com/ Campingplatz Vahrner See] neben dem gleichnamigen Gasthof.&lt;br /&gt;
Am Nordufer des Sees befindet sich eine frei zugängliche Badestelle mit Liegewiese. Vom Vahrner See geht es weiter auf einem nur spärlich befestigtem Waldweg, später auf einem geschottertem Wirtschaftsweg zwischen den Wiesen. Die zu bewältigenden Gegenanstiege sind nur kurz, und bald ist man am Ortsrand von Vahrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,1|51}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vahrn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.7412287|11.6408331|633|Vahrn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,6|55}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brixen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage:Brixen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://brixen.jugendherberge.it/ Jugendherberge Brixen], im Zentrum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.7168389|11.6587950|565|Adlerbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab hier geht es bis Bozen sehr dicht am Eisack entlang. Die Strecke geht größtenteils sehr leicht bergab und ist durchgehend asphaltiert. Südlich von Brixen verläuft die Route etwa drei Kilometer auf dem rechten Eisackdamm im Bereich eines Gewerbegebietes. Etwas beschaulicher geht es auf dem linken Eisackdamm zu, allerdings auf nicht asphaltiertem Weg. Bei letzterer Variante  wechselt man spätestens beim Sportplatz von Albeins ans rechte Ufer, und erreicht nach dem Kreisverkehr wieder die originale Route.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|12,8|68}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klausen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.6395463|11.5657633|527|Unterstadt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,1|74}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waidbruck ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.5984333|11.5293333|469|Eisackbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Waidbruck verläuft der Weg auf der linken Seite der Staatsstraße als straßenbegleitender Radweg. Nach etwa einem Kilometer folgt eine enge Haarnadelkurve nach links, der Weg führt in Gegenrichtung runter und dann über eine neue Eisackbrücke auf das alte Planum der in den Schlerntunnel verlegten Brennerbahn. Der Weg ist asphaltiert, nutzt allerdings nur den Raum eines Gleises. Nach dem ehemaligen Bahnhof Atzwang folgen acht Sporntunnel. Zur Beruhigung von ängstlichen Nutzern wurden die Sicherheitsnischen in den Tunnelwänden zugemauert. Vor Blumau (Bahnhof, kein Reisezughalt mehr) wird die Fahrradroute wieder in den Straßenraum ausgefädelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|14,7|89}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blumau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4950917|11.4477639|332|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Blumau, nach der Überwerfung der Staatsstraße über die Brennerbahn, die hier im ebenfalls erst nach 2000 fertiggestellten Kardauntunnel vrschwindet, führt der Eisackradweg erneut auf das alte Brennerbahnplanum. Auf diesem Abschnitt gibt es nur einen Tunnel, den alten Blumautunnel mit 430 Metern, allerdings wieder im Bogen. Das Planum wird vor dem Kreisverkehr Kardaun verlassen, der Weg ist dann unter dem Kreisverkehr durchgefädelt. Die Unterführung von Straße und Brennerbahn ist ausgeschildert, über die Egentaler Straße und einen anschließenden Fahrweg mit einer Eisackbrücke geht es weiter. Der Weg bleibt im Gewerbegebiet Bozner Boden und auch danach immer auf den rechten Eisackufer. Zum Bahnhof Bozen und ins Stadtzentrum kommt man nach der nächsten Eisenbahnbrücke rechts. Beide Ziele sollten ausgeschildert sein, der Eisackrdweg verläuft weiter bis zur Mündung in die Etsch auf dem rechten Ufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|8,6|98}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bozen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Bozen]]&lt;br /&gt;
* Anschluss via Sarntal zum [[Penser Joch#Bozen|Penser Joch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.493828|11.347689|268|Mündung Sarn /Eisack}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|3,8|102}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bozen-Kaiserau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Via Claudia Augusta#Bozen-Kaiserau|Via Claudia Augusta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mündung des Eisack in die Etsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.4736766|11.3105399|238|Kaiserau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|im September 2011}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Mai 2013|[[Benutzer:Falk|Falk]]|Klausen–Bozen}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|September 2011|[[Benutzer:Mikesch|Mikesch]]|Brenner-Bozen}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2011|[[Benutzer:Toxxi|Toxxi]]|Brenner-Bozen}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkingbike_artikel//show.php3?id=774&amp;amp;subnav=3&amp;amp;nodeid=122 Transalp Brenner] - Artikel der Zeitschrift ''Trekkingbike''&lt;br /&gt;
* [http://eisacktalradweg.de/ Video vom Abschnitt auf der alten Eisenbahntrasse] auf Eisacktalradweg.de&lt;br /&gt;
* [http://www.bahntrassenradwege.de/index.php?page=eisacktal-radweg-1 Beschreibung des Eisacktal-Radwegs] auf bahntrassenradwege.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fluss-Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Brenner&amp;diff=105581</id>
		<title>Brenner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Brenner&amp;diff=105581"/>
		<updated>2023-06-11T14:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Gossensaß */ Abschnitt aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Brenner&lt;br /&gt;
| Logo = Passo brennero04-11-07 ji.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 53&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 978&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 597&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Brenner (retour)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;47.103489&amp;quot; lon=&amp;quot;11.483072&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brenner ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen, er verbindet Nord- und Südtirol. Mit 1.374 Metern über dem Meer ist er weit und breit der niedrigste Pass über den Alpenhauptkamm, und hat daher auch ein reges Verkehrsaufkommen. Hier dargestellt ist die Fahrt auf der Bundes- bzw. Staatsstraße von Norden nach Süden. Auf der Nordseite stellt die [[Brenner-Römerstraße|&amp;quot;Römerstraße&amp;quot;]] von Hall nach Matrei eine Teilalternative dar. Möchte man auch das letzte Stück Bundesstraße von Steinach bis zur Passhöhe umgehen, bleibt nur die Alternative über Nösslach (mit zusätzlichen Höhenmetern) und die Brenner-Grenzkammstraße (siehe unten). Auf der Südseite kann man auf den gut ausgebauten [[Eisack|Eisacktal-Radweg]] ausweichen, der auf der Passhöhe beginnt. &lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal zu beiden Seiten des Passes wird Wipptal genannt. Nach Norden hin wird es von der Sill entwässert. Dort handelt es sich um ein von den eiszeitlichen Gletschern geformtes Kastental mit breitem Talgrund. Von Matrei talabwärts hat jedoch die Sill eine immer tiefere Schlucht in den Talboden gefräst und ihn entzwei geteilt. Innsbruck liegt auf etwa 600 Metern Meereshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Passes wird das Wipptal vom Eisack entwässert, das Tal ist weniger breit, aber ungeteilt. Nur zwischen Gossensaß und Sterzing verengt es sich ein wenig. Sterzing liegt auf etwa 950 Metern Meereshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der jahrtausendelangen Bedeutung des Brenners ist der Brenner ein verkehrsreicher Pass, und so teilen sich mehrere Verkehrswege den Platz im engen Tal: die Bundes- bzw. Staatsstraße, die Brennerautobahn und die Bahnstrecke. Auf der Bundes- bzw. Staatsstraße ist - abhängig von Wochentag, Jahreszeit, Wetter etc - mit mäßigem bis starkem Kfz-Verkehr zu rechnen, der Haupt- und Schwerverkehr rauscht jedoch über die Autobahn. Der Brenner gilt auch nicht als landschaftliche Attraktion, insbesondere die Passhöhe ist ziemlich verbaut. Interessant für Radfahrer ist er als schnellste Verbindung zwischen den Großräumen München/Innsbruck und Südtirol/Dolomiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist er ein vergleichsweise einfacher Pass, es gibt nur wenige Stellen, an denen es mit 10% etwas steiler zugeht. Wer mit Steigungen im Mittelgebirge klarkommt, dürfte auch mit dem Brenner keine Probleme haben. Für unerfahrere Radler, insbesondere mit wenig Verkehrserfahrung, ist er aber eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschlüsse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sterzinger Talkessel teilen sich die Wege, am [[Eisack]] entlang geht es weiter nach Brixen, Bozen bzw. Verona. Außerdem beginnen hier die Straßen zum Jaufenpass und zum Penser Joch. Nach Norden kann man im [[Inn|Inntal]] östlich oder westlich weiterfahren. Nördlich des Inntals türmen sich die Nördlichen Kalkalpen auf, die nächstliegenden Querungen sind [[Leutasch|bei Telfs]] (Buchensattel) und [[München - Jenbach|bei Jenbach]] (Achensee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Transalp-Querung von Nord- nach Südtirol gibt es noch drei weitere Pässe:&lt;br /&gt;
* Der [[Reschenpass]] liegt wesentlich weiter westlich, führt bei Nauders in den Vinschgau und bedeutet einen gewissen Umweg. Er ist mit 1.525 Metern ähnlich niedrig wie der Brenner, kann aber auf verkehrsarmen Wegen überquert werden und ist landschaftlich attraktiver.&lt;br /&gt;
* Das Timmelsjoch verbindet Ötz- und Passeiertal, führt mit 2.474 Metern in hochalpine Regionen und ist meist von Juni bis Oktober geöffnet.&lt;br /&gt;
* Das [[Pfitscherjoch]] (2.246 m) liegt östlich des Brenners und verbindet das Zillertal mit Sterzing. Es handelt sich nicht um einen Straßenpass, sondern um eine MTB-Strecke mit einigen Schiebestrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner-Grenzkammstraße ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Grenzkammstraße.jpg|thumb|Brenner-Grenzkammstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative am Brenner direkt ist auch die Brenner-Grenzkammstraße, die im ersten Weltkrieg als Militärstraße angelegt wurde und zwischen Gries und Brenner über 2000m knapp unter dem Bergkamm oberhalb des Brenners entlangführt. (Maximalhöhe ca. 2200m) Die Straße bietet ein einzigartiges Panorama und tolle Möglichkeiten zum Wildcampen. Von Norden kommend führt der Weg nach oben über die Sattelbergalm, welche zum Einkehren einlädt und auch Übernachtungsmöglichkeiten anbietet. Zur Alm nimmt man am besten die Rodelbahn von Vinaders aus. Von dort aus gibt es zwei Möglichkeiten, um weiter zur Grenzkammstraße zu gelangen: (1) über die MTB-Schiebestrecke (mit einem bepackten Reiserad quasi unmöglich) oder (2) über Bauerngelände, wo die Durchfahrt zwar durch Beschilderung offiziell verboten ist, jedoch aktuell (Stand: Juni 2023) geduldet wird. Auch hier geht es meist sehr steil über Schotter nach oben, sodass man wahrscheinlich die letzten 2,5 km schieben muss. Dort oben stößt man dann auf die original Grenzkammstraße, die in etwa das Niveau von Forstwegen besitzt und sich gut befahren lässt. Bis in den Mai/Juni hinein muss noch mit Schneefeldern gerechnet werden. Auf der Südseite bietet sich die Strecke von/nach Brennerbad an. Die Strecke enthält einige unbeleuchtete Tunnel, ist bis auf Anlieger der Almen verkehrsfrei und auch mit jedem robusteren Reiserad zu befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnanbindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von beiden Seiten gibt es Regionalbahnen, die bis zur Passhöhe hinauf fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Innsbruck: Die Regionalzüge aus Italien enden am Brenner in der Regel auf Gleis 7. Die Regionalzüge Richtung Innsbruck starten vom &amp;quot;Tronco Nord&amp;quot;, einem Stumpfgleis zwischen Gleis 6 und 7. Beim Umsteigen muß man also nicht den Bahnsteig wechseln. Am Bahnhof Brenner werden keine Tickets für den ÖBB-Regionalverkehr verkauft, man kann im Zug nachlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- einzuarbeiten:&lt;br /&gt;
Vom Inntal nach Matrei gibt es zwei Wege, östlich und westlich der Sillschlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Weg ist die Bundesstraße, die bei Innsbruck losgeht und sich langsam, aber stetig am Hang der Sillschlucht hochwindet (siehe das unten verlinkte Profil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Weg ist die so genannte alte Römerstraße. Hier verlässt man das Inntal bei Hall und fährt über Ampass hinauf nach Patsch (alternativ auch von Volderns über Tulfes nach Patsch). Diese Straße ist steiler, man überwindet man gleich am Anfang ca. 300 Höhenmeter, dafür ist der Verkehr geringer. Bis Matrei gewinnt man jetzt keine Höhe mehr, aber der Weg am Talrand ist wellig, mit einigen kurzen, kräftigen Einschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Matrei führen beide Wege zusammen. Man kann noch auf Wirtschaftswegen am östlichen Sillufer nach Steinach fahren, aber spätestens dort ist man endgültig auf der Bundesstraße unterwegs. Der steilste Abschnitt befindet sich kurz vor der Passhöhe.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innsbruck ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Innsbruck.jpg|thumb|Goldenes Dachl in Innsbruck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Innsbruck]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den Inntal-Radweg [[Inn#Innsbruck|Richtung Passau]] und [[Inn (retour)#Innsbruck|Richtung Maloja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2682332|11.3915058|580|Innbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,8|6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Axams ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig bzw. Querverbindung Richtung Kühtaisattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2376068|11.3870766|702|Kreisel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,8|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Schönberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig ins Stubaital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.1802438|11.4164536|968|Abzweig B183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,2|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Matrei am Brenner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blicknachmatrei.JPG|thumb|Ortsdurchfahrt Matrei am Brenner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Brenner-Römerstraße#Matrei am Brenner|Alte Römerstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.1339143|11.4524650|991|Abzweig Richtung Pfons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,0|27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinach am Brenner ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sill.jpg|thumb|Die Sill bei Steinach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Steinach ist die letzte Gelegenheit, sich -bei durchgehenden Öffnungszeiten- vor der Passhöhe noch einmal mit Getränken und Lebensmitteln zu versorgen. Ein kleiner Supermarkt in Gries ist unter Mittag geschlossen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0921738|11.4668295|1052|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter auf der Straße bleiben. Im unten verlinkten &amp;quot;Trekkingbike&amp;quot;-Artikel wird ein Umweg über den Weiler Nösslach ins Spiel gebracht. Dieser kostet aber 200 verlorene Höhenmeter zusätzlich.&lt;br /&gt;
Ca. 1 km nach Gries liegt rechts, etwas abseits, die &amp;quot;Kirche am Lueg&amp;quot; am hier verlaufenden Jakobsweg. Die Kapelle ist wegen Steinschlaggefahr geschlossen (Sep 2011).&lt;br /&gt;
Kurz vor der Passhöhe kommt ein etwas steileres Stück von ca. 2 km Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstecher zum Ufer des Brennersees: kurz vor der Autobahnanschlußstelle Brennersee, hinter der Tankstelle, führt ein Weg unter der Autobahn hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,7|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Grenzstation.jpg|thumb|Die alte Grenzstation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Eisack#Brenner|Eisacktal-Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Brenner-Ort beginnt der Eisacktal-Radweg. Die Straße stellt demgegenüber eine nicht unerhebliche Abkürzung von 7&amp;amp;nbsp;km dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0068054|11.5061976|1376|Ehemaliger Grenzposten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,8|48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gossensaß ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Gossensass.jpg|thumb|Gossensaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9382799|11.4449231|1088|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Gossensaß macht der Radweg einen weiten Bogen (ca. 3 km) in das Pflerschtal und führt dann durch die Ortsmitte. Möchte man dem Radweg folgen, hat man dadurch allerdings eine sehr angenehme Steigung bzw. Gefälle. Die Staatsstraße macht keinen Bogen und führt ebenfalls direkt durch die Ortsmitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,1|53}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sterzing ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sterzing.jpg|thumb|Zwölferturm in Sterzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Sterzing]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Eisack#Sterzing|Eisacktal-Radweg]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an das [[Pfitscherjoch#Sterzing|Pfitscherjoch]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Jaufenpass#Sterzing|Jaufenpass]] (Zeltplatz in Gasteig, ca. 2 km)&lt;br /&gt;
* Abzweig zum [[Penser Joch#Sterzing|Penser Joch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8964050|11.4321630|949|Untertorplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|August 2009}}&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2011|[[Benutzer:Toxxi|Toxxi]]|Matrei-Brenner}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|August 2009|[[Benutzer:StefanS|StefanS]]|Sterzing-Innsbruck}}&lt;br /&gt;
{{getestet|mehrfach|[[Benutzer:Kekser|Kekser]]|Gossensass-Innsbruck}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.salite.ch/7790.asp Anstiegsprofil der Nordseite] (salite.ch)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Brennerpass Brennerpass] auf Wikipedia&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/brenner/ Brenner] auf quaeldich.de&lt;br /&gt;
* [http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkingbike_artikel//show.php3?id=774&amp;amp;subnav=3&amp;amp;nodeid=122 Transalp Brenner] - Artikel der Zeitschrift ''Trekkingbike''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Querverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Brenner&amp;diff=105580</id>
		<title>Brenner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Brenner&amp;diff=105580"/>
		<updated>2023-06-11T10:29:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: Abschnitt Brenner-Grenzkamm erweitert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Brenner&lt;br /&gt;
| Logo = Passo brennero04-11-07 ji.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 53&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 978&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 597&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Brenner (retour)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;47.103489&amp;quot; lon=&amp;quot;11.483072&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brenner ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen, er verbindet Nord- und Südtirol. Mit 1.374 Metern über dem Meer ist er weit und breit der niedrigste Pass über den Alpenhauptkamm, und hat daher auch ein reges Verkehrsaufkommen. Hier dargestellt ist die Fahrt auf der Bundes- bzw. Staatsstraße von Norden nach Süden. Auf der Nordseite stellt die [[Brenner-Römerstraße|&amp;quot;Römerstraße&amp;quot;]] von Hall nach Matrei eine Teilalternative dar. Möchte man auch das letzte Stück Bundesstraße von Steinach bis zur Passhöhe umgehen, bleibt nur die Alternative über Nösslach (mit zusätzlichen Höhenmetern) und die Brenner-Grenzkammstraße (siehe unten). Auf der Südseite kann man auf den gut ausgebauten [[Eisack|Eisacktal-Radweg]] ausweichen, der auf der Passhöhe beginnt. &lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal zu beiden Seiten des Passes wird Wipptal genannt. Nach Norden hin wird es von der Sill entwässert. Dort handelt es sich um ein von den eiszeitlichen Gletschern geformtes Kastental mit breitem Talgrund. Von Matrei talabwärts hat jedoch die Sill eine immer tiefere Schlucht in den Talboden gefräst und ihn entzwei geteilt. Innsbruck liegt auf etwa 600 Metern Meereshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Passes wird das Wipptal vom Eisack entwässert, das Tal ist weniger breit, aber ungeteilt. Nur zwischen Gossensaß und Sterzing verengt es sich ein wenig. Sterzing liegt auf etwa 950 Metern Meereshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der jahrtausendelangen Bedeutung des Brenners ist der Brenner ein verkehrsreicher Pass, und so teilen sich mehrere Verkehrswege den Platz im engen Tal: die Bundes- bzw. Staatsstraße, die Brennerautobahn und die Bahnstrecke. Auf der Bundes- bzw. Staatsstraße ist - abhängig von Wochentag, Jahreszeit, Wetter etc - mit mäßigem bis starkem Kfz-Verkehr zu rechnen, der Haupt- und Schwerverkehr rauscht jedoch über die Autobahn. Der Brenner gilt auch nicht als landschaftliche Attraktion, insbesondere die Passhöhe ist ziemlich verbaut. Interessant für Radfahrer ist er als schnellste Verbindung zwischen den Großräumen München/Innsbruck und Südtirol/Dolomiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist er ein vergleichsweise einfacher Pass, es gibt nur wenige Stellen, an denen es mit 10% etwas steiler zugeht. Wer mit Steigungen im Mittelgebirge klarkommt, dürfte auch mit dem Brenner keine Probleme haben. Für unerfahrere Radler, insbesondere mit wenig Verkehrserfahrung, ist er aber eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschlüsse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sterzinger Talkessel teilen sich die Wege, am [[Eisack]] entlang geht es weiter nach Brixen, Bozen bzw. Verona. Außerdem beginnen hier die Straßen zum Jaufenpass und zum Penser Joch. Nach Norden kann man im [[Inn|Inntal]] östlich oder westlich weiterfahren. Nördlich des Inntals türmen sich die Nördlichen Kalkalpen auf, die nächstliegenden Querungen sind [[Leutasch|bei Telfs]] (Buchensattel) und [[München - Jenbach|bei Jenbach]] (Achensee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Transalp-Querung von Nord- nach Südtirol gibt es noch drei weitere Pässe:&lt;br /&gt;
* Der [[Reschenpass]] liegt wesentlich weiter westlich, führt bei Nauders in den Vinschgau und bedeutet einen gewissen Umweg. Er ist mit 1.525 Metern ähnlich niedrig wie der Brenner, kann aber auf verkehrsarmen Wegen überquert werden und ist landschaftlich attraktiver.&lt;br /&gt;
* Das Timmelsjoch verbindet Ötz- und Passeiertal, führt mit 2.474 Metern in hochalpine Regionen und ist meist von Juni bis Oktober geöffnet.&lt;br /&gt;
* Das [[Pfitscherjoch]] (2.246 m) liegt östlich des Brenners und verbindet das Zillertal mit Sterzing. Es handelt sich nicht um einen Straßenpass, sondern um eine MTB-Strecke mit einigen Schiebestrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner-Grenzkammstraße ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Grenzkammstraße.jpg|thumb|Brenner-Grenzkammstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative am Brenner direkt ist auch die Brenner-Grenzkammstraße, die im ersten Weltkrieg als Militärstraße angelegt wurde und zwischen Gries und Brenner über 2000m knapp unter dem Bergkamm oberhalb des Brenners entlangführt. (Maximalhöhe ca. 2200m) Die Straße bietet ein einzigartiges Panorama und tolle Möglichkeiten zum Wildcampen. Von Norden kommend führt der Weg nach oben über die Sattelbergalm, welche zum Einkehren einlädt und auch Übernachtungsmöglichkeiten anbietet. Zur Alm nimmt man am besten die Rodelbahn von Vinaders aus. Von dort aus gibt es zwei Möglichkeiten, um weiter zur Grenzkammstraße zu gelangen: (1) über die MTB-Schiebestrecke (mit einem bepackten Reiserad quasi unmöglich) oder (2) über Bauerngelände, wo die Durchfahrt zwar durch Beschilderung offiziell verboten ist, jedoch aktuell (Stand: Juni 2023) geduldet wird. Auch hier geht es meist sehr steil über Schotter nach oben, sodass man wahrscheinlich die letzten 2,5 km schieben muss. Dort oben stößt man dann auf die original Grenzkammstraße, die in etwa das Niveau von Forstwegen besitzt und sich gut befahren lässt. Bis in den Mai/Juni hinein muss noch mit Schneefeldern gerechnet werden. Auf der Südseite bietet sich die Strecke von/nach Brennerbad an. Die Strecke enthält einige unbeleuchtete Tunnel, ist bis auf Anlieger der Almen verkehrsfrei und auch mit jedem robusteren Reiserad zu befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnanbindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von beiden Seiten gibt es Regionalbahnen, die bis zur Passhöhe hinauf fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Innsbruck: Die Regionalzüge aus Italien enden am Brenner in der Regel auf Gleis 7. Die Regionalzüge Richtung Innsbruck starten vom &amp;quot;Tronco Nord&amp;quot;, einem Stumpfgleis zwischen Gleis 6 und 7. Beim Umsteigen muß man also nicht den Bahnsteig wechseln. Am Bahnhof Brenner werden keine Tickets für den ÖBB-Regionalverkehr verkauft, man kann im Zug nachlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- einzuarbeiten:&lt;br /&gt;
Vom Inntal nach Matrei gibt es zwei Wege, östlich und westlich der Sillschlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Weg ist die Bundesstraße, die bei Innsbruck losgeht und sich langsam, aber stetig am Hang der Sillschlucht hochwindet (siehe das unten verlinkte Profil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Weg ist die so genannte alte Römerstraße. Hier verlässt man das Inntal bei Hall und fährt über Ampass hinauf nach Patsch (alternativ auch von Volderns über Tulfes nach Patsch). Diese Straße ist steiler, man überwindet man gleich am Anfang ca. 300 Höhenmeter, dafür ist der Verkehr geringer. Bis Matrei gewinnt man jetzt keine Höhe mehr, aber der Weg am Talrand ist wellig, mit einigen kurzen, kräftigen Einschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Matrei führen beide Wege zusammen. Man kann noch auf Wirtschaftswegen am östlichen Sillufer nach Steinach fahren, aber spätestens dort ist man endgültig auf der Bundesstraße unterwegs. Der steilste Abschnitt befindet sich kurz vor der Passhöhe.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innsbruck ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Innsbruck.jpg|thumb|Goldenes Dachl in Innsbruck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Innsbruck]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den Inntal-Radweg [[Inn#Innsbruck|Richtung Passau]] und [[Inn (retour)#Innsbruck|Richtung Maloja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2682332|11.3915058|580|Innbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,8|6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Axams ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig bzw. Querverbindung Richtung Kühtaisattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2376068|11.3870766|702|Kreisel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,8|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Schönberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig ins Stubaital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.1802438|11.4164536|968|Abzweig B183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,2|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Matrei am Brenner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blicknachmatrei.JPG|thumb|Ortsdurchfahrt Matrei am Brenner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Brenner-Römerstraße#Matrei am Brenner|Alte Römerstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.1339143|11.4524650|991|Abzweig Richtung Pfons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,0|27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinach am Brenner ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sill.jpg|thumb|Die Sill bei Steinach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Steinach ist die letzte Gelegenheit, sich -bei durchgehenden Öffnungszeiten- vor der Passhöhe noch einmal mit Getränken und Lebensmitteln zu versorgen. Ein kleiner Supermarkt in Gries ist unter Mittag geschlossen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0921738|11.4668295|1052|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter auf der Straße bleiben. Im unten verlinkten &amp;quot;Trekkingbike&amp;quot;-Artikel wird ein Umweg über den Weiler Nösslach ins Spiel gebracht. Dieser kostet aber 200 verlorene Höhenmeter zusätzlich.&lt;br /&gt;
Ca. 1 km nach Gries liegt rechts, etwas abseits, die &amp;quot;Kirche am Lueg&amp;quot; am hier verlaufenden Jakobsweg. Die Kapelle ist wegen Steinschlaggefahr geschlossen (Sep 2011).&lt;br /&gt;
Kurz vor der Passhöhe kommt ein etwas steileres Stück von ca. 2 km Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstecher zum Ufer des Brennersees: kurz vor der Autobahnanschlußstelle Brennersee, hinter der Tankstelle, führt ein Weg unter der Autobahn hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,7|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Grenzstation.jpg|thumb|Die alte Grenzstation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Eisack#Brenner|Eisacktal-Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Brenner-Ort beginnt der Eisacktal-Radweg. Die Straße stellt demgegenüber eine nicht unerhebliche Abkürzung von 7&amp;amp;nbsp;km dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0068054|11.5061976|1376|Ehemaliger Grenzposten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,8|48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gossensaß ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Gossensass.jpg|thumb|Gossensaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9382799|11.4449231|1088|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Richtung Süden kommend wird der Radweg kurz hinter Sterzing für auf der Staatsstraße geführt (Vorsicht, leider gibt es häufiger Zeitgenossen die aus Richtung Norden kommend hier die Straße auf dem Seitenstreifen entgegen der Fahrtrichtung nutzen), nach etwa 2km führt die Beschilderung über die Eisack und folgt dieser am jenseitigen Ufer auf einem sehr schlechten Wegstück (Grobschotter, nach Regen schlammig). Besser folgt man weiter der Staatsstraße (ca.250m) und überquert die Eisack an der nächsten Brücke. Von Norden kommend befindet sich die Stelle nach der Abfahrt vom Oberried und Unterquerung der Eisenbahn (das schlechte Wegstück kann eingesehen werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,1|53}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sterzing ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sterzing.jpg|thumb|Zwölferturm in Sterzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Sterzing]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Eisack#Sterzing|Eisacktal-Radweg]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an das [[Pfitscherjoch#Sterzing|Pfitscherjoch]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Jaufenpass#Sterzing|Jaufenpass]] (Zeltplatz in Gasteig, ca. 2 km)&lt;br /&gt;
* Abzweig zum [[Penser Joch#Sterzing|Penser Joch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8964050|11.4321630|949|Untertorplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|August 2009}}&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2011|[[Benutzer:Toxxi|Toxxi]]|Matrei-Brenner}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|August 2009|[[Benutzer:StefanS|StefanS]]|Sterzing-Innsbruck}}&lt;br /&gt;
{{getestet|mehrfach|[[Benutzer:Kekser|Kekser]]|Gossensass-Innsbruck}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.salite.ch/7790.asp Anstiegsprofil der Nordseite] (salite.ch)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Brennerpass Brennerpass] auf Wikipedia&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/brenner/ Brenner] auf quaeldich.de&lt;br /&gt;
* [http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkingbike_artikel//show.php3?id=774&amp;amp;subnav=3&amp;amp;nodeid=122 Transalp Brenner] - Artikel der Zeitschrift ''Trekkingbike''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Querverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Brenner&amp;diff=105579</id>
		<title>Brenner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Brenner&amp;diff=105579"/>
		<updated>2023-06-10T21:24:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Allgemeines */  Anmerkung zur Streckensperrung entfernt, da veraltet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Brenner&lt;br /&gt;
| Logo = Passo brennero04-11-07 ji.jpg&lt;br /&gt;
| Länge = 53&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 978&amp;lt;!-- Glättungsfaktor = 6 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 597&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Brenner (retour)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;47.103489&amp;quot; lon=&amp;quot;11.483072&amp;quot; zoom=&amp;quot;9&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;400&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brenner ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen, er verbindet Nord- und Südtirol. Mit 1.374 Metern über dem Meer ist er weit und breit der niedrigste Pass über den Alpenhauptkamm, und hat daher auch ein reges Verkehrsaufkommen. Hier dargestellt ist die Fahrt auf der Bundes- bzw. Staatsstraße von Norden nach Süden. Auf der Nordseite stellt die [[Brenner-Römerstraße|&amp;quot;Römerstraße&amp;quot;]] von Hall nach Matrei eine Teilalternative dar. Auf der Südseite kann man alternativ auf den [[Eisack|Eisacktal-Radweg]] ausweichen, der nahe der Passhöhe beginnt. Eine, wenngleich schwierigere, Offroad-Alternative ist die Brenner-Grenzkammstraße (siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal zu beiden Seiten des Passes wird Wipptal genannt. Nach Norden hin wird es von der Sill entwässert. Dort handelt es sich um ein von den eiszeitlichen Gletschern geformtes Kastental mit breitem Talgrund. Von Matrei talabwärts hat jedoch die Sill eine immer tiefere Schlucht in den Talboden gefräst und ihn entzwei geteilt. Innsbruck liegt auf etwa 600 Metern Meereshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Passes wird das Wipptal vom Eisack entwässert, das Tal ist weniger breit, aber ungeteilt. Nur zwischen Gossensaß und Sterzing verengt es sich ein wenig. Sterzing liegt auf etwa 950 Metern Meereshöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der jahrtausendelangen Bedeutung des Brenners ist der Brenner ein verkehrsreicher Pass, und so teilen sich mehrere Verkehrswege den Platz im engen Tal: die Bundes- bzw. Staatsstraße, die Brennerautobahn und die Bahnstrecke. Auf der Bundes- bzw. Staatsstraße ist - abhängig von Wochentag, Jahreszeit, Wetter etc - mit mäßigem bis starkem Kfz-Verkehr zu rechnen, der Haupt- und Schwerverkehr rauscht jedoch über die Autobahn. Der Brenner gilt auch nicht als landschaftliche Attraktion, insbesondere die Passhöhe ist ziemlich verbaut. Interessant für Radfahrer ist er als schnellste Verbindung zwischen den Großräumen München/Innsbruck und Südtirol/Dolomiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist er ein vergleichsweise einfacher Pass, es gibt nur wenige Stellen, an denen es mit 10% etwas steiler zugeht. Wer mit Steigungen im Mittelgebirge klarkommt, dürfte auch mit dem Brenner keine Probleme haben. Für unerfahrere Radler, insbesondere mit wenig Verkehrserfahrung, ist er aber eher ungeeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anschlüsse ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sterzinger Talkessel teilen sich die Wege, am [[Eisack]] entlang geht es weiter nach Brixen, Bozen bzw. Verona. Außerdem beginnen hier die Straßen zum Jaufenpass und zum Penser Joch. Nach Norden kann man im [[Inn|Inntal]] östlich oder westlich weiterfahren. Nördlich des Inntals türmen sich die Nördlichen Kalkalpen auf, die nächstliegenden Querungen sind [[Leutasch|bei Telfs]] (Buchensattel) und [[München - Jenbach|bei Jenbach]] (Achensee).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alternativen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Transalp-Querung von Nord- nach Südtirol gibt es noch drei weitere Pässe:&lt;br /&gt;
* Der [[Reschenpass]] liegt wesentlich weiter westlich, führt bei Nauders in den Vinschgau und bedeutet einen gewissen Umweg. Er ist mit 1.525 Metern ähnlich niedrig wie der Brenner, kann aber auf verkehrsarmen Wegen überquert werden und ist landschaftlich attraktiver.&lt;br /&gt;
* Das Timmelsjoch verbindet Ötz- und Passeiertal, führt mit 2.474 Metern in hochalpine Regionen und ist meist von Juni bis Oktober geöffnet.&lt;br /&gt;
* Das [[Pfitscherjoch]] (2.246 m) liegt östlich des Brenners und verbindet das Zillertal mit Sterzing. Es handelt sich nicht um einen Straßenpass, sondern um eine MTB-Strecke mit einigen Schiebestrecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner-Grenzkammstraße ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Grenzkammstraße.jpg|thumb|Brenner-Grenzkammstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Alternative am Brenner direkt ist auch die Brenner-Grenzkammstraße, die im ersten Weltkrieg als Militärstraße angelegt wurde und zwischen Gries und Brenner über 2000m knapp unter dem Bergkamm oberhalb des Brenners entlangführt. (Maximalhöhe ca. 2200m) Die Straße bietet ein einzigartiges Panorama und tolle Möglichkeiten zum Wildcampen. Im Anstieg von Gries aus führt ein Stück des Weges über einen steilen Bergpfad, auf dem wohl von vielen das Rad geschoben werden muss. Weiter oben stößt man dann auf die original Grenzkammstraße, die in etwa das Niveau von Forstwegen besitzt. Teilabschnitte sind auch asphaltiert. Wer den steilen Pfad bei Gries meiden will, findet auch einen Zugang von Brennerbad. Dort kann man größtenteils auf Asphalt bergauf fahren. Es gibt dort einige unbeleuchtete Tunnels. Die Strecke ist bis auf Anlieger der Almen verkehrsfrei und auch mit jedem robusteren Reiserad zu befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnanbindung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von beiden Seiten gibt es Regionalbahnen, die bis zur Passhöhe hinauf fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richtung Innsbruck: Die Regionalzüge aus Italien enden am Brenner in der Regel auf Gleis 7. Die Regionalzüge Richtung Innsbruck starten vom &amp;quot;Tronco Nord&amp;quot;, einem Stumpfgleis zwischen Gleis 6 und 7. Beim Umsteigen muß man also nicht den Bahnsteig wechseln. Am Bahnhof Brenner werden keine Tickets für den ÖBB-Regionalverkehr verkauft, man kann im Zug nachlösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- einzuarbeiten:&lt;br /&gt;
Vom Inntal nach Matrei gibt es zwei Wege, östlich und westlich der Sillschlucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der westliche Weg ist die Bundesstraße, die bei Innsbruck losgeht und sich langsam, aber stetig am Hang der Sillschlucht hochwindet (siehe das unten verlinkte Profil).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der östliche Weg ist die so genannte alte Römerstraße. Hier verlässt man das Inntal bei Hall und fährt über Ampass hinauf nach Patsch (alternativ auch von Volderns über Tulfes nach Patsch). Diese Straße ist steiler, man überwindet man gleich am Anfang ca. 300 Höhenmeter, dafür ist der Verkehr geringer. Bis Matrei gewinnt man jetzt keine Höhe mehr, aber der Weg am Talrand ist wellig, mit einigen kurzen, kräftigen Einschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Matrei führen beide Wege zusammen. Man kann noch auf Wirtschaftswegen am östlichen Sillufer nach Steinach fahren, aber spätestens dort ist man endgültig auf der Bundesstraße unterwegs. Der steilste Abschnitt befindet sich kurz vor der Passhöhe.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Unvollständig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innsbruck ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Innsbruck.jpg|thumb|Goldenes Dachl in Innsbruck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Innsbruck]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den Inntal-Radweg [[Inn#Innsbruck|Richtung Passau]] und [[Inn (retour)#Innsbruck|Richtung Maloja]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2682332|11.3915058|580|Innbrücke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,8|6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Axams ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig bzw. Querverbindung Richtung Kühtaisattel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.2376068|11.3870766|702|Kreisel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,8|16}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Schönberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Abzweig ins Stubaital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.1802438|11.4164536|968|Abzweig B183}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|6,2|22}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Matrei am Brenner ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blicknachmatrei.JPG|thumb|Ortsdurchfahrt Matrei am Brenner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [[Brenner-Römerstraße#Matrei am Brenner|Alte Römerstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.1339143|11.4524650|991|Abzweig Richtung Pfons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,0|27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinach am Brenner ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sill.jpg|thumb|Die Sill bei Steinach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Steinach ist die letzte Gelegenheit, sich -bei durchgehenden Öffnungszeiten- vor der Passhöhe noch einmal mit Getränken und Lebensmitteln zu versorgen. Ein kleiner Supermarkt in Gries ist unter Mittag geschlossen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0921738|11.4668295|1052|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter auf der Straße bleiben. Im unten verlinkten &amp;quot;Trekkingbike&amp;quot;-Artikel wird ein Umweg über den Weiler Nösslach ins Spiel gebracht. Dieser kostet aber 200 verlorene Höhenmeter zusätzlich.&lt;br /&gt;
Ca. 1 km nach Gries liegt rechts, etwas abseits, die &amp;quot;Kirche am Lueg&amp;quot; am hier verlaufenden Jakobsweg. Die Kapelle ist wegen Steinschlaggefahr geschlossen (Sep 2011).&lt;br /&gt;
Kurz vor der Passhöhe kommt ein etwas steileres Stück von ca. 2 km Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstecher zum Ufer des Brennersees: kurz vor der Autobahnanschlußstelle Brennersee, hinter der Tankstelle, führt ein Weg unter der Autobahn hindurch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|11,7|39}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brenner ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Grenzstation.jpg|thumb|Die alte Grenzstation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Eisack#Brenner|Eisacktal-Radweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Brenner-Ort beginnt der Eisacktal-Radweg. Die Straße stellt demgegenüber eine nicht unerhebliche Abkürzung von 7&amp;amp;nbsp;km dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|47.0068054|11.5061976|1376|Ehemaliger Grenzposten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|9,8|48}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gossensaß ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Gossensass.jpg|thumb|Gossensaß]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.9382799|11.4449231|1088|Ortsmitte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Richtung Süden kommend wird der Radweg kurz hinter Sterzing für auf der Staatsstraße geführt (Vorsicht, leider gibt es häufiger Zeitgenossen die aus Richtung Norden kommend hier die Straße auf dem Seitenstreifen entgegen der Fahrtrichtung nutzen), nach etwa 2km führt die Beschilderung über die Eisack und folgt dieser am jenseitigen Ufer auf einem sehr schlechten Wegstück (Grobschotter, nach Regen schlammig). Besser folgt man weiter der Staatsstraße (ca.250m) und überquert die Eisack an der nächsten Brücke. Von Norden kommend befindet sich die Stelle nach der Abfahrt vom Oberried und Unterquerung der Eisenbahn (das schlechte Wegstück kann eingesehen werden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|5,1|53}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sterzing ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Brenner-Sterzing.jpg|thumb|Zwölferturm in Sterzing]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformation auf [[Wikivoyage: Sterzing]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Eisack#Sterzing|Eisacktal-Radweg]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an das [[Pfitscherjoch#Sterzing|Pfitscherjoch]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an den [[Jaufenpass#Sterzing|Jaufenpass]] (Zeltplatz in Gasteig, ca. 2 km)&lt;br /&gt;
* Abzweig zum [[Penser Joch#Sterzing|Penser Joch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|46.8964050|11.4321630|949|Untertorplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|August 2009}}&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2011|[[Benutzer:Toxxi|Toxxi]]|Matrei-Brenner}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|August 2009|[[Benutzer:StefanS|StefanS]]|Sterzing-Innsbruck}}&lt;br /&gt;
{{getestet|mehrfach|[[Benutzer:Kekser|Kekser]]|Gossensass-Innsbruck}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.salite.ch/7790.asp Anstiegsprofil der Nordseite] (salite.ch)&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Brennerpass Brennerpass] auf Wikipedia&lt;br /&gt;
* [http://www.quaeldich.de/paesse/brenner/ Brenner] auf quaeldich.de&lt;br /&gt;
* [http://www.trekkingbike.com/tbo/trekkingbike_artikel//show.php3?id=774&amp;amp;subnav=3&amp;amp;nodeid=122 Transalp Brenner] - Artikel der Zeitschrift ''Trekkingbike''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Querverbindung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=OpenStreetMap&amp;diff=104319</id>
		<title>OpenStreetMap</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=OpenStreetMap&amp;diff=104319"/>
		<updated>2023-01-18T15:18:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Routenplaner auch für Radler */ Link zu BRouter Weg repariert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''OpenStreetMap''' ist ein Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, freie geographische Daten (z.B. über Straßen, Flüsse, Wälder, ...) zu erfassen und anderen Nutzern kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Dies geschieht entweder über vorgenerierte Karten im Web, als Download für [[GPS-Gerät|Navigationsgeräte]] oder in Rohdaten, um daraus eigene Kartendaten zu generieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Erklärung für absolute Neulinge befindet sich z.B. im [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Newbie OpenStreetMap-Wiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Onlinekarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Kartendaten frei verfügbar sind, haben verschiedene Projekte eine für ihre Bedürfnisse optimale Karte generiert, so auch für Radfahrer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.openstreetmap.org/ openstreetmap.org] – zwei unterschiedliche Straßenkarten ohne Höhenlinien und eine Radfahrerkarte, Auswahl rechts oben auf das Pluszeichen klicken&lt;br /&gt;
* [http://hikebikemap.de/ Hike &amp;amp; Bike Map] – Wander- und Fahrradkarte, warum sie &amp;quot;Bikemap&amp;quot; heißt, ist nicht so ganz klar; Stand April 2011&lt;br /&gt;
* [https://cycling.waymarkedtrails.org/de/ Waymarked Trails] – Radrouten-Overlay mit einblendbarer Höhenschummerungen, täglich aktualisiert (früher ''Lonvia's Cycling Map'')&lt;br /&gt;
* [https://www.wanderreitkarte.de/ Reit- und Wanderkarte] – topographische Wander- und Reitkarte&lt;br /&gt;
* [http://www.öpnvkarte.de/ ÖPNVKarte] – Bus- und Bahnlinien sowie Stationen hervorgehoben&lt;br /&gt;
* [https://www.opentopomap.org/ OpenTopoMap] – OpenTopoMap ist ein Projekt mit dem Ziel freie, topografische Karten aus der OpenStreetMap zu erstellen. Dem deutschen Benutzer soll ein gewohntes Kartenbild zur Verfügung gestellt werden. Die OpenTopoMap befindet sich noch im Testbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausführlichere Übersicht gibt es u.a. im [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Anwender#Als_Karte_im_Webbrowser_anzeigen OpenStreetMap-Wiki].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routenplaner auch für Radler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://maps.openrouteservice.org OpenRouteService] – Routenqualität hängt vom OpenStreetMap-Datenbestand der Region ab, mittlerweile auch mit Radrouten-Routing&lt;br /&gt;
* [https://brouter.de/brouter-web BRouter Web] – schnelles Routing auf OSM-Basis, verschiedene Profile, mehrere Varianten, Vermeiden von Bereichen (no-go areas), Streckenprofil, Höhenmeter auf- und absteigend.&lt;br /&gt;
* [https://www.naviki.org/de/naviki/ Naviki] – sehr schnelles Routing auf OSM-Basis, verschiedene Profile, Streckenprofil, Höhenmeter aufsteigend.&lt;br /&gt;
* [https://www.alltrails.com/de/ GPSies] – GPSies ist jetzt alltrails.com. Schnelles Routing auf OSM-Basis, ein Fahrradprofil, Streckenprofil, Höhenmeter auf- und absteigend (nach Abspeichern der Strecke), viele Formate und Formatkonversionen.&lt;br /&gt;
* [https://www.outdooractive.com/de/routeplanner/ Outdooractive] – Routing auf OSM-Basis (?), über größere Distanzen nur mit Zwischenzielen einigermaßen schnell, mehrere Profile, Streckenprofil, Höhenmeter auf- und absteigend (nach Abspeichern der Strecke), Einbindung von Kommentaren und Fotos, gute Druckfunktione (Tourenbuch).&lt;br /&gt;
* [https://cycle.travel/map cycle travel] – Sehr schneller Routenplaner für Europa und den USA mit englischer Bedienoberfläche, auf OSM-Basis, ohne Einstellmöglichkeiten, auf Radreisen optimiert, berücksichtigt das Höhenprofil&lt;br /&gt;
* [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.almica.alminav Alminav] – Routenplanung und Offline Navigation mit GPS für Radfahrer und Wanderer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karte zum Download für Navigationsgeräte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht jeder hat die Zeit und Lust sich mit der Generierung von eigenen Karten zu beschäftigen, daher gibt es eine Menge vorgenerierter Karten zum Download:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://wiki.openstreetmap.org/wiki/OSM_Map_On_Garmin/Download Übersicht] über die Garminkarten&lt;br /&gt;
* [https://www.velomap.org/ VeloMap]&lt;br /&gt;
* [https://www.openmtbmap.org/ OpenMTBMap]&lt;br /&gt;
* [http://www.hscholland.de/OSM/index.php RadReiseKarte] Routingfähige Karten für Garmin GPS-Geräte&lt;br /&gt;
* [http://www.openfietsmap.nl/ OpenFietsMap] Routingfähige OSM-Radkarte für Europa und in vereinfachter Version weltweit.&lt;br /&gt;
* [http://garmin.openstreetmap.nl/ OpenFietsMap Lite] Abgespeckte Version der OpenFietsMap, Länderkarten oder frei zusammengestelltes Gebiet, besonders geeignet für Geräte mit wenig Speicherplatz.&lt;br /&gt;
* [https://www.wanderreitkarte.de/ Wanderreitkarte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was können Reiseradler beitragen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiseradler kommen viel in der Welt herum. Gerade in Ländern, mit unzureichender Abdeckung sind selbst einfache gpx-Tracks hilfreich. Diese kann man über [http://www.openstreetmap.org www.openstreetmap.org] der Community zur Verfügung stellen. Der Aufwand dafür ist sehr gering, der Nutzen kann mitunter aber sehr hoch sein. Noch besser wäre es natürlich, wenn man noch ungefähr weiß, was das für eine Straße/Piste war und diese Info für andere hinterlässt oder die Straßen/Pisten gleich in die Datenbank einträgt. Dann haben nachfolgende Reisende nicht mehr das Problem, eine weiße Karte vorzufinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Straßen/Pisten sind auch wichtige Orte für den Reiseradler wichtig. Bpsw. [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:amenity=drinking_water Trinkwasser], [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Key:shop Einkaufsmöglichkeiten], [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:shop=bicycle Radläden] [http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Map_Features und vieles mehr].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen bzw. auch für das Hinterlassen der Infos bieten sich aktive OSMer an, die man per [http://forum.openstreetmap.org Forum] oder auch direkt kontaktieren kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Navigation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Niederlande&amp;diff=104318</id>
		<title>Niederlande</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Niederlande&amp;diff=104318"/>
		<updated>2023-01-18T14:56:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Biwakplätze/Paalkampeerterrein */ Die Plätze wurden mittlerweile dauerhaft geschlossen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Die Niederlande, umgangssprachlich zumeist auch als ''Holland'' bezeichnet, sind Gründungsmitglied der EU und Mitglied des Schengener Abkommens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlande sind ein dezentralisierter Einheitsstaat und geteilt in zwölf Provinzen, die sich wiederum in vier Gruppen einteilen lassen: &lt;br /&gt;
#Utrecht, Nord- und Südholland im Westen, &lt;br /&gt;
#Zeeland, Nord-Brabant und Limburg im Süden, &lt;br /&gt;
#Flevoland, Gelderland und Overijssel im Osten &lt;br /&gt;
#sowie Drenthe, Groningen und Friesland im Norden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Entgegen weit verbreiteter Annahmen gibt es in den Niederlanden abseits der Touristenzentren auch Regionen, in denen Deutsch oft nicht verstanden wird. In Friesland wird dazu tlw. noch friesisch gesprochen, was selbst für viele Niederländer nicht verständlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Die Versorgungslage für Ersatzteile ist im Allgemeinen exzellent, da das Fahrrad für viele Niederländer ein tägliches Transportmittel darstellt. In den meisten Radläden wird fließend Englisch und manchmal sogar Deutsch gesprochen.&lt;br /&gt;
Man sollte beachten, dass Radläden montags oft geschlossen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
In den Zügen der nationalen Eisenbahngesellschaft kostet eine Fahrradtageskarte 6&amp;amp;nbsp;Euro. Die Mitnahme ist im Rahmen der Kapazitäten der Fahrradabteile möglich, ausgenommen die Stoßzeiten von 6:30 bis 9:00 und 16:30 bis 18:00. An Wochenenden, Feiertagen sowie in den Monaten Juli und August gilt diese Beschränkung nicht. Falträder gehen als Handgepäck mit.&lt;br /&gt;
* [https://www.ns.nl/en/travel-information/bikes-on-the-train.html Detaillierte Bedingungen] (auf englisch)&lt;br /&gt;
* Es empfiehlt sich eine Übersichtskarte der Zugverbindungen vor der Anreise zu organisieren, da man sonst nicht weiß, wie man von A nach B kommen soll (man muss in den NL oft umsteigen)&lt;br /&gt;
* Es gibt i.d.R. keine Wagenstandsanzeiger am Bahnhof. Beim Einfahren des Zuges muss man also gleich drauf achten, wo das Fahrradsymbol an der Tür angebracht ist. Meist hat jeder Zug mind. 2 Türen mit Fahrradsymbol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Der Großteil des Landes ist flach und liegt etwa auf Höhe des Meeresspiegels oder darunter. Nicht zuletzt deshalb ist das Fahrrad (''fiets'') überaus weit verbreitet und Radlern stehen ein gut ausgebautes Radwegenetz oder auch Verkehrsstreifen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Tipp''': Auch die Beschilderung ist, im Gegensatz zu Deutschland, speziell auf den Radverkehr eingerichtet. Bei Baustellen gibt es sogut wie immer eine eigene Umleitung und Sackgassen ohne explizite Freigabe für Fahrräder hatten immer ein Ende ohne Weiterkommen. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gibt es in den Niederlanden gar nicht oder nur sehr selten den Fall, daß man auf einer Nationalstraße oder einer größeren Hauptstraße auf der Fahrbahn fahren darf.  Entweder gibt es einen benutzungspflichtigen Radweg oder ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Radwegen fahren auch Mofas und Mopedroller, was für deutsche Radfahrer recht ungewohnt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Mündungen von Rhein, Maas und Schelde (Provinzen Zeeland und Südholland und angrenzende Bereiche) stößt man im Labyrinth der vielen Fluss- und Meeresarme oft auf unverhoffte Hindernisse. Die [[Rhein-Maas-Schelde|Karte des Rhein-Maas-Schelde-Deltas]] gibt eine Übersicht der Möglichkeiten für Radfahrer in diesem Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wiki sind folgende Routen dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Emmerich - Amsterdam]]&lt;br /&gt;
* [[Holland-Heide]]&lt;br /&gt;
* [[Rhein|Rheinradweg]]&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Niederlande]]&lt;br /&gt;
* [[Brüssel - Köln]]&lt;br /&gt;
* [[Binche - Wesel]] über Venlo und [[Binche - Wesel (retour)|zurück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Niederlanden existiert ein Netzwerk nationaler Radrouten, die einheitlich mit LF (''Landelijke Fietsroutes'') gekennzeichnet sind: [[Landelijke Fietsroutes|Überblick über die Landelijke Fietsroutes]]. Eine Auswahl dieser nationalen Radrouten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LF 1: Noordzeeroute (siehe [[Nordseeküstenradweg Niederlande|Nordseeküstenradweg Niederlande]])&lt;br /&gt;
* LF 2: Stedenroute &lt;br /&gt;
* LF 3: Maasroute und Rietlandroute (im Norden) &lt;br /&gt;
* LF 4: Midden-Nederlandroute &lt;br /&gt;
* LF 7: Oeverlandroute &lt;br /&gt;
* LF 10: Waddenzeeroute (siehe [[Nordseeküstenradweg Niederlande|Nordseeküstenradweg]])&lt;br /&gt;
* LF 11: Prinsenroute &lt;br /&gt;
* LF 12: Maas- und Vestingroute &lt;br /&gt;
* LF 13: Schelde-Rheinroute &lt;br /&gt;
* LF 14: Saksenroute &lt;br /&gt;
* LF 15: Boerenlandroute &lt;br /&gt;
* LF 16: Vechtdalroute &lt;br /&gt;
* LF 18: Rondje Twente &lt;br /&gt;
* LF 20: Flevoroute&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* http://www.fietsplatform.nl/routes/default.asp&lt;br /&gt;
* http://www.fietsnet.be/routeplanner/default.aspx&lt;br /&gt;
* http://www.nederlandfietsland.nl/fietsrouteplanner/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
Das Preisniveau ist etwas höher als in Deutschland. Montags bleiben morgens viele Geschäfte geschlossen. In manchen Gegenden sind dafür auch Sonntags am Nachmittag diverse Läden geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
* '''Wildes Zelten''' ist verboten (Strafe ca. 86 €), so lange man keine Erlaubnis des Eigentümers hat. Offizielle Zeltplätze sind jedoch weit verbreitet, über 1.000 sind im ganzen Land zu finden.&lt;br /&gt;
* Auf vielen Campingplätzen gilt: &lt;br /&gt;
** Ohne Duschmarken keine Dusche (also gleich beim Check-In kaufen)&lt;br /&gt;
** Klopapier meist nicht vorhanden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Niederlande]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Natuurkampeen ====&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es rund 140 sogenannte Natuurkampeen Camping-Plätze - das sind naturbelassene, meist nur einfach ausgestattete und kleine Camping-Plätze. Dort wird mehr Wert auf Ruhe und Landschaft gelegt, als bei vielen &amp;quot;normalen&amp;quot; Campingplätzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Link: [http://www.natuurkampeerterreinen.nl/de/ Naturcampingplätze]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übernachtung wird eine sogenannte Natuurkampeer-Karte benötigt, die man mit dem &amp;quot;Groene Boekje&amp;quot; (Grünes Buch) erwerben kann. Derzeit kostet das Groene Boekje 14,95€ (Stand: 05/2014). Das Groene Boekje kann gekauft werden:&lt;br /&gt;
* Über die [http://www.natuurkampeerterreinen.nl/de/das-groene-boekje/das-groene-boekje-bestellen/ Bestellseite Natuurkampeen]&lt;br /&gt;
* Bei den Natuurkampeen Camping-Plätzen vor Ort (zumindest teilweise)&lt;br /&gt;
* In den Filialen des ANWB (ANWB entspricht dem holländischen ADAC). Die Adressen der Filialen findet man hier: [http://www.anwb.nl/contact-en-service/anwb-winkels anwb.nl]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Biwakplätze/Paalkampeerterrein ====&lt;br /&gt;
Bis Juni 2020 gab es über das Land verteilt einige Biwakplätze (niederländisch: Paalkampeerterreinen), verwaltet von Regierungsorganisation Staatsbosbeheer (Wald &amp;amp; Naturschutzgebiete). Seit dem sind die Plätze allerdings geschlossen und wurden, aufgrund unsachgemäßer Nutzung und dem Hinterlassen von Müll, abgebaut ([https://www.logerenbijdeboswachter.nl/paalkamperen Quelle, niederländisch]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bed &amp;amp; Breakfast ===&lt;br /&gt;
* [http://www.bedandbreakfast.nl/ Bedandbreakfast.nl]&lt;br /&gt;
* [http://www.anwbbedandbreakfast.nl/ ANWB Bed and Breakfast]&lt;br /&gt;
* [http://www.vekabo.de/ vekabo]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dachgeber ===&lt;br /&gt;
* [http://www.vriendenopdefiets.nl/ Vrienden op de Fiets]: 3600 Dachgeber in den Niederlanden mit über 14000 Schlafplätzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Rhein-Maas-Schelde]] (betrifft vor allem Provinzen Zeeland und Südholland, aber auch Teile von Nordbrant, Utrecht und Gelderland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der oft völlig ausreichenden Beschilderungen reichen einfache Karten, wie z.B. die kostenlose [http://www.niederlande.de/de/generalinformation/service/broschuren.jsp Hollandkarte des Tourismusbüros], zur Groborientierung oft aus. An Tourismusinformationen erhält man zudem so gut wie immer Auskünfte in Deutsch.&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es nahezu flächendeckend das Knotenpunktsystem. An jedem dieser Knotenpunkte gibt es eine Übersichtskarte für die Umgebung. Achtung: manchmal ändern sich die Routen oder die Standorte der Knotenpunkte, ohne dass die Kartenschilder entsprechend aktualisiert wurden. Das betrifft auch die OSM-Karte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Übersichtskarte für nationale und regionale Radwege ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Karte, die alle nationalen und regionalen Radwege darstellt: Landelijke fietskaart, 2018 Buijten &amp;amp; Schipperheijn Recreatif, John Eberhardt. ISBN 9 789058 819789. 6,90 EUR. Maßstab: 1:225.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maßstab ist relativ klein, aber da die Radwege durchweg sehr gut ausgeschildert sind, ist die Karte optimal geeignet, um sich in der jeweiligen Region einen Überblick zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Basiskaart ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basiskaart besteht aus 22 Blättern (DIN A3, doppelseitig bedruckt) im Maßstab 1:100.000. Sie enthält alle Knoten des Knotenpunktsystems sowie die Lf-Routen (Landelijke Fietsroutes, Fernwege) und deckt die kompletten Niederlande ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kann für derzeit 24,95€ (Stand: 05/2014) online ([http://webwinkel.nederlandfietsland.nl/basiskaart-fietsnetwerk-lf-routes.html Bestellseite NL]) oder auch im gut sortierten Buchladen in Deutschland gekauft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.nederlandfietsland.nl/landelijke-fietsroutes/overzicht-lf-routes Lf-Routen-Übersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Online Routenplaner ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Webseiten von nederlandfietsland.nl findet man den Routenplaner: [http://www.nederlandfietsland.nl/de/online-radroutenplaner Routenplaner]. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internet ==&lt;br /&gt;
Kostenloses WLan (heißt in den Niederlanden &amp;quot;Wifi&amp;quot;) ist i.d.R. verfügbar:&lt;br /&gt;
* In (fast) allen Zügen (via Browser erst Nutzungsbedingungen akzeptieren, dann hat man 15min WLan zur Verfügung)&lt;br /&gt;
* Auf den Fähren von und nach Terschelling (unbegrenzt) - vermutlich gilt das auch für viele andere Fähren&lt;br /&gt;
* In Restaurants, Cafes und Kneipen oftmals freie oder passwortgeschützte WLan-Zugänge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.niederlande.de/de/ Offizielle Website des Niederländischen Büros für Tourismus &amp;amp; Convention]&lt;br /&gt;
*[http://adfc.de/4533_1 Informationen des ADFC]&lt;br /&gt;
*[http://www.openfietskaart.nl/ Radwegübersicht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederlande|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=104317</id>
		<title>Spanien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=104317"/>
		<updated>2023-01-18T14:40:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: Änderung 104316 von Reisefux (Diskussion) rückgängig gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für Reisende aus Deutschland reicht der Personalausweis, da Spanien der EU angehört. Entsprechendes gilt für alle anderen EU-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Spanien ist nicht zuletzt aufgrund des Wetters immer noch ein beliebtes Ferien- und Reiseziel. Der Sommer ist länger und heißer als in Deutschland, je weiter südlich und ins Landesinnere man sich bewegt, desto heißer wird es im allgemeinen. Während die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht an der Küste und auf den Inseln durch den Einfluss der Meere meist recht moderat sind, können diese im Landesinneren auf der Hochebene Meseta durchaus 20&amp;amp;nbsp;ºC betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien ist grob in vier Klimazonen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ozeanisches oder Atlantisches Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
*** [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
*** [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
*** [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: ca. 1000&amp;amp;nbsp;mm über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 20-25ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontinentalklima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]] (Außer Küste)&lt;br /&gt;
*** [[Aragón]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
*** [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
*** [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
*** [[Madrid]]&lt;br /&gt;
*** [[Navarra]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm, im Juli und August als Gewitter&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Längere strenge Winter, bis -13ºC, kurze aber heiße Sommer bis zu 40ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mediterranes Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen: &lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
*** [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
*** [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
*** [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
*** [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm in Frühling und Herbst&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 25-30ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungs- und Touristengebiete ist mit Fremdsprachenkenntnissen nicht zu rechnen. Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Sie wird weltweit von 400 Millionen Menschen gesprochen. Die ältere Generation hat in der Schule noch Französischunterricht gehabt, die Jüngere Englisch. Auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen kann man sich jedoch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Autonomiegebieten ist neben dem Spanischen (eigentlich kastilisch) auch noch eine weitere Sprache Amtssprache, die auch gesprochen wird. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katalonien, Balearen und Valenzianisches Autonomiegebiet: Katalanisch, eine romanische Sprache&lt;br /&gt;
* Baskenland und Navarra: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache Baskisch]]&lt;br /&gt;
* Galizien: Galizisch, auch eine romanische Sprache, dem Portugiesischen nicht fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sind hier die teilweise abweichenden Ortsbezeichnungen. Während man im Katalanischen oder Galizischen meist den Ortsnamen auf Spanisch erraten kann (Gerona wird auf Katalanisch zu Girona, La Coruña auf Galizisch zu A Coruña), muss man beim Baskischen schon wissen, dass es sich bei Gasteiz um die Provinzhauptstadt Vitoria handelt, oder bei Iruña um die berühmte Stadt, in der im Juli die Jungen und Junggebliebenen vor den Stieren flüchten, nämlich Pamplona. Früher gab es auch mal zweisprachige Schilder, aber die sind im Laufe der demokratischen Geschichte Spaniens von den jeweiligen Nationalisten immer wieder entstellt oder zerstört worden. So haben auch die staatlichen Stellen die Flügel gestreckt und belassen es meist bei Beschriftung in Autonomiesprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch ist es aber anders. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass auch im letzten versteckten Bergdörfchen die kastilische Sprache verstanden und (wenn auch widerwillig) mit Fremden gesprochen wird. Auf den kanarischen Inseln ist die Sprache aufgrund von engen Verwandschaftsverhältnissen sehr vom amerikanischen Sprachgebrauch, insbesondere aus Kuba und Venezuela, geprägt und damit etwas gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanische Bezeichnungen von [http://es.wikipedia.org/wiki/Imagen:Bicycle_diagram-es.svg Fahrradkomponenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Radfahrer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, was in der Praxis aber nicht relevant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrten außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Helmpflicht. Ausnahmen davon gelten bei &amp;quot;langen Steigungen&amp;quot;, &amp;quot;großer Hitze&amp;quot; oder aus medizinischen Gründen. Diese Vorschrift wird nicht streng umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad muss stets mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein, zusätzliche Reflektoren an Pedalen und Reifen sind optional. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang und in Tunneln muss der Radfahrer mit Positionslichtern (vorne weiß, hinten rot) ausgestattet sein und ein reflektierendes, nicht näher spezifiziertes, Kleidungsstück tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradanhänger dürfen nur tagsüber, sofern keine Sichteinschränkungen bestehen, benutzt werden. Die Masse eines Fahrradanhängers darf maximal die Hälfte der Leermasse des Fahrrades betragen. Fahrradanhänger dürfen nicht für den Transport von Personen benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
====Bahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J20 682m Renfe-BR 100, Gepaeckregal.jpg|mini|Gepäck&amp;amp;shy;re&amp;amp;shy;gal in ei&amp;amp;shy;nem Mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen ei&amp;amp;shy;nes Ren&amp;amp;shy;fe-Hoch&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;schwin&amp;amp;shy;dig&amp;amp;shy;keits&amp;amp;shy;zu&amp;amp;shy;ges BR 100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehende Züge ab Mitteleuropa gibt es keine mehr. Seit dem 15. Dezember 2013 ist die Regelspurverbindung zwischen Perpignan und Barcelona voll in Betrieb, damit verkehren durchgehende Hochgeschwindigkeitstriebzüge zwischen Paris, Lyon, Marseille und Toulouse nach Barcelona, ein tägliches Zugpaar auch von Marseille bis Madrid Puerta de Atocha und zurück. Die SNCF setzt überwiegend TGV Duplex ein, die Renfe die von den TGV Atlantique abgeleiteten Triebzüge der Reihe 100 ein. Die Regeln für den Fahrradtransport entsprechen denen der SNCF für teilzerlegte und verpackte. Wichtig für die Rückfahrt, die Bahnsteige der Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge sind in Spanien nur nach flughafenähnlichen Gepäckkontrollen zugängig. Offiziell begrenzt die Renfe die Gepäckmenge auf drei Stück pro Person. Sollte es zu Diskussionen kommen, hilft ein Packsack für die Fahrradtaschen. Erfahrungen in dieser Hinsicht liegen nur für den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachtzugpaar Straßburg (Elsass)–Portbou bzw Cerbère–Straßburg verkehrt 2015 absehbar ganzjährig an den Wochenenden. Mittlerweile wurde es eingestellt. Dafür gibt es noch die Nachtverbindungen Paris-Cèrbere und Paris-Latour de Carol-Enveitg. Beide Züge erlauben die Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Cerbère, Portbou und Latour de Carol-Enveitg kann man Barcelona auch per Regionalzug (Cercania) erreichen. Durchgehende Verbindungen bestehen tagsüber etwa im Zweistundentakt nach Portbou, umzusteigen ist jeweils hinter der Grenze, also in Portbou Richtung Barcelona und Cerbère Richtung Perpignan. Die Fahrradmitnahme ist unproblematisch. Die Renfe setzt vorwiegend S-Bahn-Triebzüge der Reihen 446 und 447 ein, hinter jeder Tür gibt es drei Klappsitze. In Cerbère (Fahrtrichtung Spanien–Frankreich) ist das Umsteigen nur durch den Personentunnel mit Treppensteigen und Umweg durch den ehemaligen Zollraum möglich. Nach Latour de Carol-Enveitg verkehren die Züge von Barcelona nicht ganz so häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische TGV verkehren zudem zwischen Paris und Hendaye bzw. Irún im Baskenland. Fernzüge enden jeweils hinter der Grenze, Regionalzüge überqueren sie jedoch in der Regel nicht. Radmitnahme nach Irún meistens möglich, Reservierung erforderlich. Details dazu stehen im Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]]. Zwischen Hendaye und Irún (und weiter nach San Sebastián Amara mit Anschluss nach Bilbao) verkehren jedoch die Züge der Ferrocarriles Vascos / EuskoTren etwa im Halbstundentakt und mit problemloser Fahrradmitnahme. Offiziell sind pro Triebwageneinheit nur zwei aufgerüstete Fahrräder zugelassen, doch erweisen sich die FV/ET praktisch als flexibel. Die Züge verkehren auf Meterspur, das Streckengleis verläuft etwas landeinwärts. Die Haltepunkte Irún-Colón und Belaskoenea liegen etwas versteckt und nicht unmittelbar vor den Ausgängen des Bahnhofes Irún, ersterer besser zugänglich unterhalb der Straße Colon pasealekua. Die breitspurigen S-Bahn-Züge (»Cercanías«) von San Sebastián enden in Irún und bieten keinen direkten Anschluss nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterreise innerhalb Spaniens mit Rad im Zug nur mit Einschränkungen möglich, Einzelheiten siehe [[#Eisenbahn|Transport im Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renfe, die Staatliche Eisenbahngesellschaft, besticht nicht gerade durch Fahrradfreundlichkeit. Die Zeiten, in denen in abenteuerlich anmutenden blauen Regionalzügen im Gepäckabteil alles verstaut werden konnte, was Gnade vor den Augen der Schaffners fand, und das war ziemlich viel, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird ja bei der nächsten Generation Züge wieder verstärkt auf Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme geachtet, aber im Moment ist dieses nicht der Fall. Gute Infos bietet die spanische Initiative [http://www.conbici.org/bicisaltren/?p=1043 BICIS AL TREN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staatliche Eisenbahn-Gesellschaft [http://www.renfe.com RENFE] (Stand 15/04/2013)&lt;br /&gt;
** Hochgeschwindigkeitszüge und Langstreckenverbindungen: Fahrradmitnahme ist nur in Zügen, die Schlafwagen anbieten, gestattet. Hierbei sind maximal zwei Fahrräder pro Abteil erlaubt, das Abteil muss als »Familienabteil«, also als geschlossene Gruppe gebucht sein und das Fahrrad muss unter das Bett passen, also in einer Schutztasche verpackt sein. Pedale ausgebaut, Lenker um 90º gedreht. In den Hochgeschwindigkeitszügen, die unter verschiedenen Namen je nach eingesetzter Fahrzeugart wie AVE, Altaria und Alvia verkehren, werden Fahrräder nur abgerüstet und verpackt mitgenommen.&lt;br /&gt;
** Media Distancia: in der Regel vergleichbar mit deutschen Eilzügen bzw Regionalexpress, die Haupt- und Nebenstrecken befahren. R598 und MD-Züge: maximal 3 Fahrräder pro Zug, Erwerb einer (kostenlosen) Fahrradkarte erforderlich. TRD-Züge, keine Fahrradmitnahme, außer Klappräder nicht größer als 30 × 66 × 82. In Katalonien und Aragón vergleichbar mit den Verhältnissen in Mitteleuropa, in beiden Kastillien sowie Galizien und Andalusien in der Regel platzkartenpflichtig, wobei die Reservierung in der Fahrkarte enthalten ist. Wichtig, außer in Katalonien gibt es außerhalb von den S-Bahn-Netzen meist keinen Regionalverkehr unterhalb der Eilzüge »Media Distancia«. Das Land ist dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
** Nahverkehr – S-Bahn-Netze (»Cercanías«, in Katalonien »Rodalies«): Je nach Region unterschiedlich, aber Klappräder mit den oben angegebenen Maßen dürfen jederzeit mitgeführt werden. Normale Räder dürfen zu nachstehenden Uhrzeiten mitgenommen werden:&lt;br /&gt;
*** Asturias: ganztägig, maximal zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Barcelona: Mo.–Fr. 10:00 bis 15:00, Sa. und So. ganztägig.&lt;br /&gt;
*** Bilbao: Mo. bis Fr. ganztägig außer 07:00 – 09:00, Sa. und So. ganztägig, maximal 2 Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Cádiz: ganztägig, maximal ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Madrid: ganztägig, jedoch kein Anspruch auf Transport bei vollen Zügen.&lt;br /&gt;
*** Málaga: Mo. bis So. ab 9:00 Uhr in Linie C-2 (Malaga–Álora), max. 3 Fahrräder pro Wagen, '''keine Radmitnahme''' in Linie C1 (Malaga – Fuengirola). ''[Diese Einschränkung wurde offiziell abgeschafft, es gibt jedoch noch keine Bestätigung]''&lt;br /&gt;
*** Murcia / Alicante: &lt;br /&gt;
**** C-1, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 17:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-2, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 16:00  – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3, ganztägig, Max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Santander: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** San Sebastián: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Sevilla:&lt;br /&gt;
**** C-1 und C-5, Mo. bis Fr. 09:00 – 13:00, 16:00 – 18:00 und 21:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3 und C-4, ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Valencia: alle Linien ganztägig, C-5 nur nach telefonischer Anmeldung unter (+34) 963 357 261.&lt;br /&gt;
*** Zaragoza: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
* [http://www.fgc.net FGC], Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, S-Bahn-artiges Netz rund um Barcelona (Meterspur ab Plaza España, Regelspur ab Plaza Cataluña gemeinsam mit der Sarriá-Metro): Fahrradmitnahme prinzipiell jederzeit möglich, jedoch nicht bei starker Auslastung des Zuges.&lt;br /&gt;
* [http://www.renfe.com/viajeros/feve/index.html FEVE], Schmalspurbahnen in Nordwestspanien zwischen Bilbao und El Ferrol erlauben prinzipiell die Mitnahme von Fahrrädern, unter Rücksichtnahme auf die maximale Kapazität der Wagen und der Auslastung. Seit 2013 gehört die FEVE zur Renfe, Änderungen wären deshalb möglich. Bislang ist die Betriebsführung des Meterspurnetzes jedoch noch relativ eigenständig. Neu 2014 ist bei den FEVE-Regionalzügen zwischen den S-Bahn-Netzen eine Transportgebühr von drei Euro, wenn die Streckenlänge 150 Kilometer übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrstage werden in Spanien mit den Anfangsbuchstaben der Wochentage gekennzeichnet, »LMXJVSD« bedeutet verkehrt täglich, »LMXJV« verkehrt Montag bis Freitag. Es gibt auch scheinbar abwegige Kombinationen, gelegentlich sind fehlende Tage durch Unterstriche ersetzt. &lt;br /&gt;
* L ''lunes'', Montag&lt;br /&gt;
* M ''martes'' Dienstag&lt;br /&gt;
* X ''miércoles'' Mittwoch (aufpassen, das ›X‹ dient der Verwechslungssicherheit)&lt;br /&gt;
* J ''jueves'' Donnerstag&lt;br /&gt;
* V ''viernes'' Freitag&lt;br /&gt;
* S ''sábado'' Sonnabend&lt;br /&gt;
* D ''domingo'' Sonntag&lt;br /&gt;
* ''días laborables'' an Arbeitstagen Mo–Fr&lt;br /&gt;
* ''festivos'' Feiertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Busunternehmen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fernbusse transportieren im Gepäckraum eine begrenzte Anzahl Fahrräder. Diese müssen aber meistens verpackt sein, also Tasche, Pedale ab und Lenker um 90º gedreht. Ob und wie Fahrräder transportiert werden, hat leider auch sehr viel mit dem Busfahrer und seiner Laune zu tun. An großen Busbahnhöfen (zumindest in Madrid) werden Taschen für ca. 10&amp;amp;nbsp;€ verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Spanien ist dünn besiedelt, denn es hat bei einer Fläche von rund einer halben Million km² nur gut die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Von den 46 Mio. Einwohnern leben ca. 20 Millionen in den Ballungsräumen um Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Zaragoza und noch einmal 5 - 6 Mio. sind auf die anderen Provinzhauptstädte und die Küste verteilt. Daher haben weite Landstriche eine Einwohnerdichte von unter 10 Einwohner/km². Hier findet man insbesondere auf der zentralen Hochebene Meseta einsame und verlassene Landschaften. Die Straßen sind nicht für Radfahrer ausgebaut, aber bei der geringen Verkehrsdichte in diesen Regionen ist das auch nicht weiter schlimm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es in den Ballungszentren aus: Hier gibt es Autobahnen und Straßen in einer mit deutschen Ballungsräumen vergleichbaren Dichte, Radwege sind jedoch Mangelware, auch wenn sich langsam eine Trendwende abzeichnet. Auf Straßen bis zur Kategorie Autovias (Schnellstraßen mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h und mindestens 2 Fahrstreifen pro Richtung, Richtungen voneinander getrennt) ist Radfahren jedoch, außer anderweitig verboten (wie in vielen Fällen), auf den Seitenstreifen erlaubt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die oft vorhandene &amp;quot;Via de Servicio&amp;quot; parallel zur Schnellstraße zu verwenden. Zusätzlich gibt es sehr oft noch gut erhaltene &amp;quot;alte&amp;quot; Straßen, die für Autos gesperrt sind, aber zum Beispiel längere Straßentunnel umfahren. Auf Autopistas ist das Fahrradfahren generell verboten (beschildert). Fehlt dieses Schild bedeutet das meist, dass es keine alternative Strecke gibt, und man die Autopista auch beradeln kann. Wenn möglich sollte man das trotzdem vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanier oder Ortsansässige kommen mit dem Fahrrad als Reisefahrzeug selten in Kontakt, sondern betreiben eher Mountain-Biking und Rennrad-Fahren. Mit dem Reiserad ist man somit Mangelware auf spanischen Straßen. Außerhalb von Ballungsräumen wird man in der Regel vom motorisierten Verkehr dennoch respektiert und meist rücksichtsvoll überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Nationalstraßen kann bedenkenlos gefahren werden, da diese mit breiten Seitenstreifen ausgestattet und trotzdem wenig befahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenregionen sollten gemieden werden. An der Costa del Sol ist es oft unumgänglich, die vielbefahrene Autovia mit dürftigem Seitenstreifen zu benutzen. In den Städten kann teilweise auf Radwegen oder auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang gefahren werden. Diese Radwege enden aber im Nirgendwo und man muss sich den Weg zurück auf die Straße suchen. Manchmal kann auch auf Wohngebiete ausgewichen werden. Das ist aber alles zeitraubend und nirgendwo wird man als Radfahrer erwünscht, sodass ein Reisen im Landesinneren wesentlich entspannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten (v.a. Barcelona und Córdoba) verfügen mittlerweile über ein gutes innerstädtisches Radwegnetz. Das Problem ist die Anbindung an das Umland. Eine einzige Katastrophe für Radfahrer ist Madrid. In den großen Städten empfiehlt es sich, mit den Nahverkehrszügen mit problemloser Fahrradmitnahme durchzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Bahntrassen können interessante Landschaften verkehrs- und steigungsarm erschließen. Eine Übersicht dazu findet sich aus der offiziellen Homepage der [http://www.viasverdes.com/ Vias Verdes] und auf der deutschen Seite [http://bahntrassenradeln.de/bahneur_e.htm Bahntrassenradeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuroVelo 1 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-1/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 3 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-3/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 8 (http://de.eurovelo8.com/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - [[Camino francés]] (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos de Galicia (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Norte (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Andaluces (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Centro (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Este (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Catalanes (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Sureste (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* TransAndalus - Route rund um Andalusien (http://www.transandalus.org)&lt;br /&gt;
* Vías verdes - Grüne Wege (http://www.viasverdes.com/en/itineraries/principal.asp)&lt;br /&gt;
* Camino del Cid (http://www.caminodelcid.org)&lt;br /&gt;
* Canal de Castilla (http://www.canaldecastilla.org)&lt;br /&gt;
* TransCAM - Route rund um die Autonome Gemeinschaft Madrid (http://www.transcam.org/index-deu.php)&lt;br /&gt;
* Transnevada - Route rund um Sierra Nevada (http://www.juntadeandalucia.es/medioambiente/servtc5/ventana/mostrarFicha.do?idEquipamiento=43604&amp;amp;lg=EN)&lt;br /&gt;
* Transpirenaica - Route durch die Pyrenäen von Mittelmeer zum Atlantik (http://www.transpirinaica.com)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Ebro (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-noreste/ebro/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural Camí de Cavalls - Menorca (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-balear/cami-cavalls/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Tajo (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/tajo/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Guadiana (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/guadiana/default.aspx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Besondere Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen werden für Spanien nicht ausdrücklich empfohlen. Trinkwasser und Nahrungsmittel sind ähnlich sicher wie in anderen Ländern Westeuropas. Bei Brunnen und Quellen sollte man unbedingt darauf achten, ob es sich um Trinkwasser (Agua potable) oder um nichttrinkbares (Agua no potable) Wasser handelt. Meistens ist auch noch ein Zeichen mit einem durchgestrichenem Trinkglas am Brunnen oder an der Quelle angebracht. Oft sind aber auch Hinweise angebracht wie &amp;quot;agua no conectada a la red&amp;quot; oder &amp;quot;agua no vigilada&amp;quot;, als Wasser, das nicht mit dem Netz verbunden oder nicht überwacht ist. Es gilt also Trinken auf eigene Gefahr, stellt aber in der Regel kein Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen, insbesondere in der Nähe größerer Feuchtgebiete, haben sich mittlerweile in den Sommermonaten Tigermücken angesiedelt. Ein Stich ist erheblich schmerzhafter als der Stich einer normalen Mücke. Aber auch wegen der normalen Plagegeister empfehlen sich gute Moskitonetze oder ein wirkungsvolles Mückenmittel. Wenn man doch mal gestochen wird, helfen entweder ammoniakhaltige Sticks oder die üblichen Cremes und Gels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche Versorgung in Spanien ist vergleichbar mit der von anderen mitteleuropäischen Ländern. Die europäische Krankenversicherungskarte, die man sich vor Reiseantritt besorgen sollte, deckt auch eine Versorgung in Spanien ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist eine Besonderheit zu beachten: Nicht die niedergelassenen Ärzte erbringen die gesetzliche Versicherungsleistung, sondern nur direkt beim Gesundheitssystem der Region oder des Staates angestellte Ärzte und Personal, in sogenannten &amp;quot;Centros Salud públicos&amp;quot;, öffentlichen Gesundheitszentren. Diese nennen sich in den Städten meistens &amp;quot;Ambulatorio&amp;quot;, auf dem Land &amp;quot;Dispensario&amp;quot;. In Katalonien ist der Begriff &amp;quot;CAP&amp;quot; (Centre d'Atenció Primària - Zentrum für primäre Versorgung), geläufig. An alle diese Einrichtungen kann man sich üblicherweise von 08:30 - 14:00 und von 16:00 - 19:00 Uhr wenden. Danach haben die Gesundheitszentren in größeren Ortschaften, zumindest eines davon auch nachts, einen Bereitschaftsdienst. Diese entscheiden nach Schwere des Falls auch über die Einweisung in ein Krankenhaus. Im Falle der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben kann man sich natürlich auch direkt in die Notaufnahme (Urgencias) des nächsten Krankenhauses (Hospital) begeben. Diese sind, im Unterschied zu Kliniken (Clínica) meist dem staatlichen Gesundheitssystem angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krankenhäusern findet man meistens Dolmetscher oder Sprachmittler. In den Dispensarios oder Ambulatorios ist das meistens nicht der Fall. Man sollte also schon irgendwie auf Spanisch mitteilen können, woran es denn nun fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Medikamente verschrieben werden, dann auf dem Einheitsrezept, einem grünen vorgedruckten A4-Blatt. Man muss wenige Cent bis ein paar Euro, je nach Medikament, in der Apotheke (Farmacia) dazuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Ärzte gibt es natürlich auch, in touristisch erschlossenen Gebieten an der Küste durchaus auch deutschsprachige. Deren Leistungen sind in bar zu begleichen und können teilweise von der heimischen Krankenkasse zurückgefordert werden. Am besten vor Reisebeginn die genauen Bedingungen bei der eigenen Kasse erfragen. Gleiches gilt bei Privatversicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern ist eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht immer gewährleistet. Wenn es kleine Läden gibt, machen diese Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr. In den größeren Orten gibt es Supermärkte, die den ganzen Tag über geöffnet haben. In Provinzhauptstädten gibt es Carrefour Express und weitere private kleinere Lebensmittelläden, die auch sonntags geöffnet sind, oft auch bis Mitternacht. Supermärkte sind meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jakobsweg gibt es zahlreiche billige Herbergen.&lt;br /&gt;
In den großen Städten auch sehr billige Hostels.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind vor allem an der Küste und in Tourismusregionen anzufinden, sonst eher Mangelware und auch schon im Oktober geschlossen, obwohl es noch sehr warm ist.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist offiziell auch verboten, wird aber geduldet, da es oft keine andere Möglichkeit gibt. Einen Platz zu finden, ist schwieriger als man denkt. Viele Grundstücke sind kilometerlang eingezäunt und Ländereien mit den Schildern &amp;quot;coto vigilado&amp;quot; (überwachtes Gelände) sollten auch vermieden werden. Es empfiehlt sich, in kleinen Dörfern nachzufragen, dann öffnen sich auch Möglichkeiten wie der Fußballplatz. Spanischkenntnisse sind natürlich nützlich. Tendenziell ist es im Norden einfacher, einen Platz zu finden. Wenn man zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen guten Platz findet, sollte man nicht mehr weiterradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
* [[Aragón]]&lt;br /&gt;
* [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
* [[Canarias|Kanaren]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
* [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
* [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
* [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Navarra]]&lt;br /&gt;
* [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
* [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Es empfielt sich Karten schon vor Abfahrt zu kaufen, es sei denn, man weiß ganz genau, wo man gute Karten bekommt.&lt;br /&gt;
Die besten Karten gibt es von Michelin (mehrere Regionalkarten) 1:400 000 fürs Land völlig ausreichen, in den Städten ist eine Offlinekarte ratsam. Flächendeckende Spanienkarten gibt es nicht in kleinerem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karten-Viewer ====&lt;br /&gt;
* [http://sigpac.mapa.es/fega/visor/ Visor SigPac (M.A.P.A.)] benötigt [http://www.macromedia.com/software/flash/about/ Adobe Flash Player]&lt;br /&gt;
* [http://www.idee.es/clientesIGN/wmsGenericClient/index.html?lang=EN Map Viewer (IDE-E)] WMS-Server&lt;br /&gt;
* [http://www.ign.es/iberpix/visoriberpix/visorign.html Visor Cartográfico del IGN]&lt;br /&gt;
* [http://www.cnig.es:8081/visir2/visualizador.asp Viewer vom CNIG] mit ECW-Plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.campinguia.com/ Campinguia: (Fast) alle Campingplätze] auch als [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.creamun.campinguia Android App]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/521532#Post521532 Reisebericht: Andalusischer Frühling mit einer Prise Portugal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Zusammenfassungen der spanischen Verkehrsregeln für Radfahrer [http://www.bacc.info/seguretat_vial/fedecat/normativa/resumen_rgc.html]&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Vereinigung zum Schutz des Fahrrades [http://www.conbici.org/joomla/]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasverdes.com Vias Verdes - &amp;quot;Grüne Wege&amp;quot; = Bahntrassenradwege, auch auf Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Land]][[Kategorie:Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=104316</id>
		<title>Spanien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Spanien&amp;diff=104316"/>
		<updated>2023-01-18T14:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Fahrradinformationen */ Allgemeine Infos zum Radfahren ergänzt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Für Reisende aus Deutschland reicht der Personalausweis, da Spanien der EU angehört. Entsprechendes gilt für alle anderen EU-Bürger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
Spanien ist nicht zuletzt aufgrund des Wetters immer noch ein beliebtes Ferien- und Reiseziel. Der Sommer ist länger und heißer als in Deutschland, je weiter südlich und ins Landesinnere man sich bewegt, desto heißer wird es im allgemeinen. Während die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht an der Küste und auf den Inseln durch den Einfluss der Meere meist recht moderat sind, können diese im Landesinneren auf der Hochebene Meseta durchaus 20&amp;amp;nbsp;ºC betragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanien ist grob in vier Klimazonen aufgeteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ozeanisches oder Atlantisches Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
*** [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
*** [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
*** [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: ca. 1000&amp;amp;nbsp;mm über das ganze Jahr gleichmäßig verteilt&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 20-25ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kontinentalklima:&lt;br /&gt;
** Regionen:&lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]] (Außer Küste)&lt;br /&gt;
*** [[Aragón]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
*** [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
*** [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
*** [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
*** [[Madrid]]&lt;br /&gt;
*** [[Navarra]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm, im Juli und August als Gewitter&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Längere strenge Winter, bis -13ºC, kurze aber heiße Sommer bis zu 40ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mediterranes Klima:&lt;br /&gt;
** Regionen: &lt;br /&gt;
*** [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
*** [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
*** [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
*** [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
*** [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
** Niederschlag: bis zu 400mm in Frühling und Herbst&lt;br /&gt;
** Temperaturen: Sommer 25-30ºC, Winter 10-15ºC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungs- und Touristengebiete ist mit Fremdsprachenkenntnissen nicht zu rechnen. Immerhin ist Spanisch eine Weltsprache. Sie wird weltweit von 400 Millionen Menschen gesprochen. Die ältere Generation hat in der Schule noch Französischunterricht gehabt, die Jüngere Englisch. Auf das Vorhandensein von Sprachkenntnissen kann man sich jedoch nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Autonomiegebieten ist neben dem Spanischen (eigentlich kastilisch) auch noch eine weitere Sprache Amtssprache, die auch gesprochen wird. Diese sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Katalonien, Balearen und Valenzianisches Autonomiegebiet: Katalanisch, eine romanische Sprache&lt;br /&gt;
* Baskenland und Navarra: [[https://de.wikipedia.org/wiki/Baskische_Sprache Baskisch]]&lt;br /&gt;
* Galizien: Galizisch, auch eine romanische Sprache, dem Portugiesischen nicht fern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwirrend sind hier die teilweise abweichenden Ortsbezeichnungen. Während man im Katalanischen oder Galizischen meist den Ortsnamen auf Spanisch erraten kann (Gerona wird auf Katalanisch zu Girona, La Coruña auf Galizisch zu A Coruña), muss man beim Baskischen schon wissen, dass es sich bei Gasteiz um die Provinzhauptstadt Vitoria handelt, oder bei Iruña um die berühmte Stadt, in der im Juli die Jungen und Junggebliebenen vor den Stieren flüchten, nämlich Pamplona. Früher gab es auch mal zweisprachige Schilder, aber die sind im Laufe der demokratischen Geschichte Spaniens von den jeweiligen Nationalisten immer wieder entstellt oder zerstört worden. So haben auch die staatlichen Stellen die Flügel gestreckt und belassen es meist bei Beschriftung in Autonomiesprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachgebrauch ist es aber anders. Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass auch im letzten versteckten Bergdörfchen die kastilische Sprache verstanden und (wenn auch widerwillig) mit Fremden gesprochen wird. Auf den kanarischen Inseln ist die Sprache aufgrund von engen Verwandschaftsverhältnissen sehr vom amerikanischen Sprachgebrauch, insbesondere aus Kuba und Venezuela, geprägt und damit etwas gewöhnungsbedürftig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanische Bezeichnungen von [http://es.wikipedia.org/wiki/Imagen:Bicycle_diagram-es.svg Fahrradkomponenten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Außerhalb der Ballungszentren ist das Radfahren Spaniens Straßen sehr angenehm. Es herrscht meist wenig Verkehr und AutofahrerInnen verhalten sich grundsätzlich sehr rücksichtsvoll gegenüber RadfahrerInnen. Beim Überholen wird ausreichend Abstand gehalten. Zumindest an Straßen, auf denen häufiger mit Radfahrenden zu rechnen ist, stehen regelmäßig Schilder, die auf den Überholabstand von 1,5 m hinweisen. Auf separate Radwege trifft man im dünn besiedelten Land außerhalb größerer Städte nur selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Für Radfahrer gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h, was in der Praxis aber nicht relevant ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Radfahrten außerhalb geschlossener Ortschaften besteht Helmpflicht. Ausnahmen davon gelten bei &amp;quot;langen Steigungen&amp;quot;, &amp;quot;großer Hitze&amp;quot; oder aus medizinischen Gründen. Diese Vorschrift wird nicht streng umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrrad muss stets mit einem roten Rückstrahler ausgestattet sein, zusätzliche Reflektoren an Pedalen und Reifen sind optional. Zwischen Sonnenuntergang und -aufgang und in Tunneln muss der Radfahrer mit Positionslichtern (vorne weiß, hinten rot) ausgestattet sein und ein reflektierendes, nicht näher spezifiziertes, Kleidungsstück tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradanhänger dürfen nur tagsüber, sofern keine Sichteinschränkungen bestehen, benutzt werden. Die Masse eines Fahrradanhängers darf maximal die Hälfte der Leermasse des Fahrrades betragen. Fahrradanhänger dürfen nicht für den Transport von Personen benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
====Bahn====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:J20 682m Renfe-BR 100, Gepaeckregal.jpg|mini|Gepäck&amp;amp;shy;re&amp;amp;shy;gal in ei&amp;amp;shy;nem Mit&amp;amp;shy;tel&amp;amp;shy;wa&amp;amp;shy;gen ei&amp;amp;shy;nes Ren&amp;amp;shy;fe-Hoch&amp;amp;shy;ge&amp;amp;shy;schwin&amp;amp;shy;dig&amp;amp;shy;keits&amp;amp;shy;zu&amp;amp;shy;ges BR 100]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchgehende Züge ab Mitteleuropa gibt es keine mehr. Seit dem 15. Dezember 2013 ist die Regelspurverbindung zwischen Perpignan und Barcelona voll in Betrieb, damit verkehren durchgehende Hochgeschwindigkeitstriebzüge zwischen Paris, Lyon, Marseille und Toulouse nach Barcelona, ein tägliches Zugpaar auch von Marseille bis Madrid Puerta de Atocha und zurück. Die SNCF setzt überwiegend TGV Duplex ein, die Renfe die von den TGV Atlantique abgeleiteten Triebzüge der Reihe 100 ein. Die Regeln für den Fahrradtransport entsprechen denen der SNCF für teilzerlegte und verpackte. Wichtig für die Rückfahrt, die Bahnsteige der Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge sind in Spanien nur nach flughafenähnlichen Gepäckkontrollen zugängig. Offiziell begrenzt die Renfe die Gepäckmenge auf drei Stück pro Person. Sollte es zu Diskussionen kommen, hilft ein Packsack für die Fahrradtaschen. Erfahrungen in dieser Hinsicht liegen nur für den Bahnhof Madrid-Puerta de Atocha vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nachtzugpaar Straßburg (Elsass)–Portbou bzw Cerbère–Straßburg verkehrt 2015 absehbar ganzjährig an den Wochenenden. Mittlerweile wurde es eingestellt. Dafür gibt es noch die Nachtverbindungen Paris-Cèrbere und Paris-Latour de Carol-Enveitg. Beide Züge erlauben die Fahrradmitnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Cerbère, Portbou und Latour de Carol-Enveitg kann man Barcelona auch per Regionalzug (Cercania) erreichen. Durchgehende Verbindungen bestehen tagsüber etwa im Zweistundentakt nach Portbou, umzusteigen ist jeweils hinter der Grenze, also in Portbou Richtung Barcelona und Cerbère Richtung Perpignan. Die Fahrradmitnahme ist unproblematisch. Die Renfe setzt vorwiegend S-Bahn-Triebzüge der Reihen 446 und 447 ein, hinter jeder Tür gibt es drei Klappsitze. In Cerbère (Fahrtrichtung Spanien–Frankreich) ist das Umsteigen nur durch den Personentunnel mit Treppensteigen und Umweg durch den ehemaligen Zollraum möglich. Nach Latour de Carol-Enveitg verkehren die Züge von Barcelona nicht ganz so häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische TGV verkehren zudem zwischen Paris und Hendaye bzw. Irún im Baskenland. Fernzüge enden jeweils hinter der Grenze, Regionalzüge überqueren sie jedoch in der Regel nicht. Radmitnahme nach Irún meistens möglich, Reservierung erforderlich. Details dazu stehen im Artikel [[Bahn und Rad in Frankreich]]. Zwischen Hendaye und Irún (und weiter nach San Sebastián Amara mit Anschluss nach Bilbao) verkehren jedoch die Züge der Ferrocarriles Vascos / EuskoTren etwa im Halbstundentakt und mit problemloser Fahrradmitnahme. Offiziell sind pro Triebwageneinheit nur zwei aufgerüstete Fahrräder zugelassen, doch erweisen sich die FV/ET praktisch als flexibel. Die Züge verkehren auf Meterspur, das Streckengleis verläuft etwas landeinwärts. Die Haltepunkte Irún-Colón und Belaskoenea liegen etwas versteckt und nicht unmittelbar vor den Ausgängen des Bahnhofes Irún, ersterer besser zugänglich unterhalb der Straße Colon pasealekua. Die breitspurigen S-Bahn-Züge (»Cercanías«) von San Sebastián enden in Irún und bieten keinen direkten Anschluss nach Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterreise innerhalb Spaniens mit Rad im Zug nur mit Einschränkungen möglich, Einzelheiten siehe [[#Eisenbahn|Transport im Land]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Eisenbahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Renfe, die Staatliche Eisenbahngesellschaft, besticht nicht gerade durch Fahrradfreundlichkeit. Die Zeiten, in denen in abenteuerlich anmutenden blauen Regionalzügen im Gepäckabteil alles verstaut werden konnte, was Gnade vor den Augen der Schaffners fand, und das war ziemlich viel, sind endgültig vorbei. Vielleicht wird ja bei der nächsten Generation Züge wieder verstärkt auf Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme geachtet, aber im Moment ist dieses nicht der Fall. Gute Infos bietet die spanische Initiative [http://www.conbici.org/bicisaltren/?p=1043 BICIS AL TREN].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Staatliche Eisenbahn-Gesellschaft [http://www.renfe.com RENFE] (Stand 15/04/2013)&lt;br /&gt;
** Hochgeschwindigkeitszüge und Langstreckenverbindungen: Fahrradmitnahme ist nur in Zügen, die Schlafwagen anbieten, gestattet. Hierbei sind maximal zwei Fahrräder pro Abteil erlaubt, das Abteil muss als »Familienabteil«, also als geschlossene Gruppe gebucht sein und das Fahrrad muss unter das Bett passen, also in einer Schutztasche verpackt sein. Pedale ausgebaut, Lenker um 90º gedreht. In den Hochgeschwindigkeitszügen, die unter verschiedenen Namen je nach eingesetzter Fahrzeugart wie AVE, Altaria und Alvia verkehren, werden Fahrräder nur abgerüstet und verpackt mitgenommen.&lt;br /&gt;
** Media Distancia: in der Regel vergleichbar mit deutschen Eilzügen bzw Regionalexpress, die Haupt- und Nebenstrecken befahren. R598 und MD-Züge: maximal 3 Fahrräder pro Zug, Erwerb einer (kostenlosen) Fahrradkarte erforderlich. TRD-Züge, keine Fahrradmitnahme, außer Klappräder nicht größer als 30 × 66 × 82. In Katalonien und Aragón vergleichbar mit den Verhältnissen in Mitteleuropa, in beiden Kastillien sowie Galizien und Andalusien in der Regel platzkartenpflichtig, wobei die Reservierung in der Fahrkarte enthalten ist. Wichtig, außer in Katalonien gibt es außerhalb von den S-Bahn-Netzen meist keinen Regionalverkehr unterhalb der Eilzüge »Media Distancia«. Das Land ist dünn besiedelt.&lt;br /&gt;
** Nahverkehr – S-Bahn-Netze (»Cercanías«, in Katalonien »Rodalies«): Je nach Region unterschiedlich, aber Klappräder mit den oben angegebenen Maßen dürfen jederzeit mitgeführt werden. Normale Räder dürfen zu nachstehenden Uhrzeiten mitgenommen werden:&lt;br /&gt;
*** Asturias: ganztägig, maximal zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Barcelona: Mo.–Fr. 10:00 bis 15:00, Sa. und So. ganztägig.&lt;br /&gt;
*** Bilbao: Mo. bis Fr. ganztägig außer 07:00 – 09:00, Sa. und So. ganztägig, maximal 2 Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Cádiz: ganztägig, maximal ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Madrid: ganztägig, jedoch kein Anspruch auf Transport bei vollen Zügen.&lt;br /&gt;
*** Málaga: Mo. bis So. ab 9:00 Uhr in Linie C-2 (Malaga–Álora), max. 3 Fahrräder pro Wagen, '''keine Radmitnahme''' in Linie C1 (Malaga – Fuengirola). ''[Diese Einschränkung wurde offiziell abgeschafft, es gibt jedoch noch keine Bestätigung]''&lt;br /&gt;
*** Murcia / Alicante: &lt;br /&gt;
**** C-1, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 17:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-2, Mo. bis Fr. 10:00 – 14:00 und 16:00  – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3, ganztägig, Max. ein Fahrrad pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Santander: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** San Sebastián: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Sevilla:&lt;br /&gt;
**** C-1 und C-5, Mo. bis Fr. 09:00 – 13:00, 16:00 – 18:00 und 21:00 – Betriebsschluss, Sa. und So. ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
**** C-3 und C-4, ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
*** Valencia: alle Linien ganztägig, C-5 nur nach telefonischer Anmeldung unter (+34) 963 357 261.&lt;br /&gt;
*** Zaragoza: ganztägig, max. zwei Fahrräder pro Wagen.&lt;br /&gt;
* [http://www.fgc.net FGC], Ferrocarrils de la Generalitat de Catalunya, S-Bahn-artiges Netz rund um Barcelona (Meterspur ab Plaza España, Regelspur ab Plaza Cataluña gemeinsam mit der Sarriá-Metro): Fahrradmitnahme prinzipiell jederzeit möglich, jedoch nicht bei starker Auslastung des Zuges.&lt;br /&gt;
* [http://www.renfe.com/viajeros/feve/index.html FEVE], Schmalspurbahnen in Nordwestspanien zwischen Bilbao und El Ferrol erlauben prinzipiell die Mitnahme von Fahrrädern, unter Rücksichtnahme auf die maximale Kapazität der Wagen und der Auslastung. Seit 2013 gehört die FEVE zur Renfe, Änderungen wären deshalb möglich. Bislang ist die Betriebsführung des Meterspurnetzes jedoch noch relativ eigenständig. Neu 2014 ist bei den FEVE-Regionalzügen zwischen den S-Bahn-Netzen eine Transportgebühr von drei Euro, wenn die Streckenlänge 150 Kilometer übersteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verkehrstage werden in Spanien mit den Anfangsbuchstaben der Wochentage gekennzeichnet, »LMXJVSD« bedeutet verkehrt täglich, »LMXJV« verkehrt Montag bis Freitag. Es gibt auch scheinbar abwegige Kombinationen, gelegentlich sind fehlende Tage durch Unterstriche ersetzt. &lt;br /&gt;
* L ''lunes'', Montag&lt;br /&gt;
* M ''martes'' Dienstag&lt;br /&gt;
* X ''miércoles'' Mittwoch (aufpassen, das ›X‹ dient der Verwechslungssicherheit)&lt;br /&gt;
* J ''jueves'' Donnerstag&lt;br /&gt;
* V ''viernes'' Freitag&lt;br /&gt;
* S ''sábado'' Sonnabend&lt;br /&gt;
* D ''domingo'' Sonntag&lt;br /&gt;
* ''días laborables'' an Arbeitstagen Mo–Fr&lt;br /&gt;
* ''festivos'' Feiertage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Busunternehmen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Fernbusse transportieren im Gepäckraum eine begrenzte Anzahl Fahrräder. Diese müssen aber meistens verpackt sein, also Tasche, Pedale ab und Lenker um 90º gedreht. Ob und wie Fahrräder transportiert werden, hat leider auch sehr viel mit dem Busfahrer und seiner Laune zu tun. An großen Busbahnhöfen (zumindest in Madrid) werden Taschen für ca. 10&amp;amp;nbsp;€ verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Spanien ist dünn besiedelt, denn es hat bei einer Fläche von rund einer halben Million km² nur gut die Hälfte der Einwohner der Bundesrepublik Deutschland. Von den 46 Mio. Einwohnern leben ca. 20 Millionen in den Ballungsräumen um Madrid, Barcelona, Sevilla, Valencia, Bilbao, Zaragoza und noch einmal 5 - 6 Mio. sind auf die anderen Provinzhauptstädte und die Küste verteilt. Daher haben weite Landstriche eine Einwohnerdichte von unter 10 Einwohner/km². Hier findet man insbesondere auf der zentralen Hochebene Meseta einsame und verlassene Landschaften. Die Straßen sind nicht für Radfahrer ausgebaut, aber bei der geringen Verkehrsdichte in diesen Regionen ist das auch nicht weiter schlimm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders sieht es in den Ballungszentren aus: Hier gibt es Autobahnen und Straßen in einer mit deutschen Ballungsräumen vergleichbaren Dichte, Radwege sind jedoch Mangelware, auch wenn sich langsam eine Trendwende abzeichnet. Auf Straßen bis zur Kategorie Autovias (Schnellstraßen mit Höchstgeschwindigkeit 100 km/h und mindestens 2 Fahrstreifen pro Richtung, Richtungen voneinander getrennt) ist Radfahren jedoch, außer anderweitig verboten (wie in vielen Fällen), auf den Seitenstreifen erlaubt. Es empfiehlt sich aber trotzdem, die oft vorhandene &amp;quot;Via de Servicio&amp;quot; parallel zur Schnellstraße zu verwenden. Zusätzlich gibt es sehr oft noch gut erhaltene &amp;quot;alte&amp;quot; Straßen, die für Autos gesperrt sind, aber zum Beispiel längere Straßentunnel umfahren. Auf Autopistas ist das Fahrradfahren generell verboten (beschildert). Fehlt dieses Schild bedeutet das meist, dass es keine alternative Strecke gibt, und man die Autopista auch beradeln kann. Wenn möglich sollte man das trotzdem vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spanier oder Ortsansässige kommen mit dem Fahrrad als Reisefahrzeug selten in Kontakt, sondern betreiben eher Mountain-Biking und Rennrad-Fahren. Mit dem Reiserad ist man somit Mangelware auf spanischen Straßen. Außerhalb von Ballungsräumen wird man in der Regel vom motorisierten Verkehr dennoch respektiert und meist rücksichtsvoll überholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch auf Nationalstraßen kann bedenkenlos gefahren werden, da diese mit breiten Seitenstreifen ausgestattet und trotzdem wenig befahren sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küstenregionen sollten gemieden werden. An der Costa del Sol ist es oft unumgänglich, die vielbefahrene Autovia mit dürftigem Seitenstreifen zu benutzen. In den Städten kann teilweise auf Radwegen oder auf der Fußgängerpromenade am Strand entlang gefahren werden. Diese Radwege enden aber im Nirgendwo und man muss sich den Weg zurück auf die Straße suchen. Manchmal kann auch auf Wohngebiete ausgewichen werden. Das ist aber alles zeitraubend und nirgendwo wird man als Radfahrer erwünscht, sodass ein Reisen im Landesinneren wesentlich entspannter ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einzelnen Städten (v.a. Barcelona und Córdoba) verfügen mittlerweile über ein gutes innerstädtisches Radwegnetz. Das Problem ist die Anbindung an das Umland. Eine einzige Katastrophe für Radfahrer ist Madrid. In den großen Städten empfiehlt es sich, mit den Nahverkehrszügen mit problemloser Fahrradmitnahme durchzureisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgelassene Bahntrassen können interessante Landschaften verkehrs- und steigungsarm erschließen. Eine Übersicht dazu findet sich aus der offiziellen Homepage der [http://www.viasverdes.com/ Vias Verdes] und auf der deutschen Seite [http://bahntrassenradeln.de/bahneur_e.htm Bahntrassenradeln].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* EuroVelo 1 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-1/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 3 (http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-3/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* EuroVelo 8 (http://de.eurovelo8.com/lander/spanien)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - [[Camino francés]] (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos de Galicia (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Norte (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Andaluces (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Centro (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Este (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos Catalanes (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* Jakobsweg - Caminos del Sureste (http://www.caminosantiago.org/cpperegrino/caminos/caminos.asp)&lt;br /&gt;
* TransAndalus - Route rund um Andalusien (http://www.transandalus.org)&lt;br /&gt;
* Vías verdes - Grüne Wege (http://www.viasverdes.com/en/itineraries/principal.asp)&lt;br /&gt;
* Camino del Cid (http://www.caminodelcid.org)&lt;br /&gt;
* Canal de Castilla (http://www.canaldecastilla.org)&lt;br /&gt;
* TransCAM - Route rund um die Autonome Gemeinschaft Madrid (http://www.transcam.org/index-deu.php)&lt;br /&gt;
* Transnevada - Route rund um Sierra Nevada (http://www.juntadeandalucia.es/medioambiente/servtc5/ventana/mostrarFicha.do?idEquipamiento=43604&amp;amp;lg=EN)&lt;br /&gt;
* Transpirenaica - Route durch die Pyrenäen von Mittelmeer zum Atlantik (http://www.transpirinaica.com)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Ebro (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-noreste/ebro/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural Camí de Cavalls - Menorca (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-balear/cami-cavalls/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Tajo (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/tajo/default.aspx)&lt;br /&gt;
* Camino Natural del Guadiana (http://www.mapama.gob.es/es/desarrollo-rural/temas/caminos-naturales/caminos-naturales/sector-centro/guadiana/default.aspx)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
Besondere Impfungen oder Vorsorgemaßnahmen werden für Spanien nicht ausdrücklich empfohlen. Trinkwasser und Nahrungsmittel sind ähnlich sicher wie in anderen Ländern Westeuropas. Bei Brunnen und Quellen sollte man unbedingt darauf achten, ob es sich um Trinkwasser (Agua potable) oder um nichttrinkbares (Agua no potable) Wasser handelt. Meistens ist auch noch ein Zeichen mit einem durchgestrichenem Trinkglas am Brunnen oder an der Quelle angebracht. Oft sind aber auch Hinweise angebracht wie &amp;quot;agua no conectada a la red&amp;quot; oder &amp;quot;agua no vigilada&amp;quot;, als Wasser, das nicht mit dem Netz verbunden oder nicht überwacht ist. Es gilt also Trinken auf eigene Gefahr, stellt aber in der Regel kein Problem dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Regionen, insbesondere in der Nähe größerer Feuchtgebiete, haben sich mittlerweile in den Sommermonaten Tigermücken angesiedelt. Ein Stich ist erheblich schmerzhafter als der Stich einer normalen Mücke. Aber auch wegen der normalen Plagegeister empfehlen sich gute Moskitonetze oder ein wirkungsvolles Mückenmittel. Wenn man doch mal gestochen wird, helfen entweder ammoniakhaltige Sticks oder die üblichen Cremes und Gels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ärztliche Versorgung in Spanien ist vergleichbar mit der von anderen mitteleuropäischen Ländern. Die europäische Krankenversicherungskarte, die man sich vor Reiseantritt besorgen sollte, deckt auch eine Versorgung in Spanien ab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist eine Besonderheit zu beachten: Nicht die niedergelassenen Ärzte erbringen die gesetzliche Versicherungsleistung, sondern nur direkt beim Gesundheitssystem der Region oder des Staates angestellte Ärzte und Personal, in sogenannten &amp;quot;Centros Salud públicos&amp;quot;, öffentlichen Gesundheitszentren. Diese nennen sich in den Städten meistens &amp;quot;Ambulatorio&amp;quot;, auf dem Land &amp;quot;Dispensario&amp;quot;. In Katalonien ist der Begriff &amp;quot;CAP&amp;quot; (Centre d'Atenció Primària - Zentrum für primäre Versorgung), geläufig. An alle diese Einrichtungen kann man sich üblicherweise von 08:30 - 14:00 und von 16:00 - 19:00 Uhr wenden. Danach haben die Gesundheitszentren in größeren Ortschaften, zumindest eines davon auch nachts, einen Bereitschaftsdienst. Diese entscheiden nach Schwere des Falls auch über die Einweisung in ein Krankenhaus. Im Falle der unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben kann man sich natürlich auch direkt in die Notaufnahme (Urgencias) des nächsten Krankenhauses (Hospital) begeben. Diese sind, im Unterschied zu Kliniken (Clínica) meist dem staatlichen Gesundheitssystem angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Krankenhäusern findet man meistens Dolmetscher oder Sprachmittler. In den Dispensarios oder Ambulatorios ist das meistens nicht der Fall. Man sollte also schon irgendwie auf Spanisch mitteilen können, woran es denn nun fehlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Medikamente verschrieben werden, dann auf dem Einheitsrezept, einem grünen vorgedruckten A4-Blatt. Man muss wenige Cent bis ein paar Euro, je nach Medikament, in der Apotheke (Farmacia) dazuzahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Private Ärzte gibt es natürlich auch, in touristisch erschlossenen Gebieten an der Küste durchaus auch deutschsprachige. Deren Leistungen sind in bar zu begleichen und können teilweise von der heimischen Krankenkasse zurückgefordert werden. Am besten vor Reisebeginn die genauen Bedingungen bei der eigenen Kasse erfragen. Gleiches gilt bei Privatversicherten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation === &lt;br /&gt;
In den kleinen Dörfern ist eine Versorgung mit Lebensmitteln nicht immer gewährleistet. Wenn es kleine Läden gibt, machen diese Siesta von etwa 14:00 bis 17:00 Uhr. In den größeren Orten gibt es Supermärkte, die den ganzen Tag über geöffnet haben. In Provinzhauptstädten gibt es Carrefour Express und weitere private kleinere Lebensmittelläden, die auch sonntags geöffnet sind, oft auch bis Mitternacht. Supermärkte sind meist von 9 bis 22 Uhr geöffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Jakobsweg gibt es zahlreiche billige Herbergen.&lt;br /&gt;
In den großen Städten auch sehr billige Hostels.&lt;br /&gt;
Campingplätze sind vor allem an der Küste und in Tourismusregionen anzufinden, sonst eher Mangelware und auch schon im Oktober geschlossen, obwohl es noch sehr warm ist.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist offiziell auch verboten, wird aber geduldet, da es oft keine andere Möglichkeit gibt. Einen Platz zu finden, ist schwieriger als man denkt. Viele Grundstücke sind kilometerlang eingezäunt und Ländereien mit den Schildern &amp;quot;coto vigilado&amp;quot; (überwachtes Gelände) sollten auch vermieden werden. Es empfiehlt sich, in kleinen Dörfern nachzufragen, dann öffnen sich auch Möglichkeiten wie der Fußballplatz. Spanischkenntnisse sind natürlich nützlich. Tendenziell ist es im Norden einfacher, einen Platz zu finden. Wenn man zwei Stunden vor Sonnenuntergang einen guten Platz findet, sollte man nicht mehr weiterradeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[Andalucía|Andalusien]]&lt;br /&gt;
* [[Aragón]]&lt;br /&gt;
* [[Asturias|Asturien]]&lt;br /&gt;
* [[Baleares|Balearen]]&lt;br /&gt;
* [[Canarias|Kanaren]]&lt;br /&gt;
* [[Cantabria|Kantabrien]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla-La Mancha|Kastilien-La Mancha]]&lt;br /&gt;
* [[Castilla y León|Kastilien und León]]&lt;br /&gt;
* [[Cataluña|Katalonien]]&lt;br /&gt;
* [[Comunidad Valenciana|Valenzianisches Autonomiegebiet]]&lt;br /&gt;
* [[Extremadura]]&lt;br /&gt;
* [[Galicia|Galizien]]&lt;br /&gt;
* [[La Rioja]]&lt;br /&gt;
* [[Madrid]]&lt;br /&gt;
* [[Navarra]]&lt;br /&gt;
* [[País Vasco|Baskenland]]&lt;br /&gt;
* [[Región de Murcia|Región Murcia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Es empfielt sich Karten schon vor Abfahrt zu kaufen, es sei denn, man weiß ganz genau, wo man gute Karten bekommt.&lt;br /&gt;
Die besten Karten gibt es von Michelin (mehrere Regionalkarten) 1:400 000 fürs Land völlig ausreichen, in den Städten ist eine Offlinekarte ratsam. Flächendeckende Spanienkarten gibt es nicht in kleinerem Maßstab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Karten-Viewer ====&lt;br /&gt;
* [http://sigpac.mapa.es/fega/visor/ Visor SigPac (M.A.P.A.)] benötigt [http://www.macromedia.com/software/flash/about/ Adobe Flash Player]&lt;br /&gt;
* [http://www.idee.es/clientesIGN/wmsGenericClient/index.html?lang=EN Map Viewer (IDE-E)] WMS-Server&lt;br /&gt;
* [http://www.ign.es/iberpix/visoriberpix/visorign.html Visor Cartográfico del IGN]&lt;br /&gt;
* [http://www.cnig.es:8081/visir2/visualizador.asp Viewer vom CNIG] mit ECW-Plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* [http://www.campinguia.com/ Campinguia: (Fast) alle Campingplätze] auch als [https://play.google.com/store/apps/details?id=com.creamun.campinguia Android App]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.rad-forum.de/topics/521532#Post521532 Reisebericht: Andalusischer Frühling mit einer Prise Portugal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Zusammenfassungen der spanischen Verkehrsregeln für Radfahrer [http://www.bacc.info/seguretat_vial/fedecat/normativa/resumen_rgc.html]&lt;br /&gt;
* spanischsprachige Vereinigung zum Schutz des Fahrrades [http://www.conbici.org/joomla/]&lt;br /&gt;
* [http://www.viasverdes.com Vias Verdes - &amp;quot;Grüne Wege&amp;quot; = Bahntrassenradwege, auch auf Englisch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Land]][[Kategorie:Spanien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Vereinigtes_K%C3%B6nigreich&amp;diff=104306</id>
		<title>Vereinigtes Königreich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Vereinigtes_K%C3%B6nigreich&amp;diff=104306"/>
		<updated>2023-01-07T10:40:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Einreisebestimmungen, Dokumente */ Einreisebestimmungen nach dem Brexit angepasst.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland&amp;quot; umfasst die Landesteile England, Schottland, Wales und Nordirland. Währung ist das Pfund Sterling (1 £ - rd. 1,10 €), das auch auf den Kanalinseln und der Isle of Man gilt. Zu beachten ist allerdings, dass die auf den Inseln, in Schottland oder Nordirland herausgegebenen lokalen Pfundnoten in anderen Landesteilen nicht immer akzeptiert werden, obwohl sie rechtlich gültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
Das Vereinigte Königreich ist kein Mitglied der EU oder des Schengener Abkommens. Für die Einreise ist daher ein gültiger Reisepass nötig - ein Personalausweis reicht seit dem Brexit nicht mehr aus ([https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/grossbritannien-node/grossbritanniensicherheit/206408#content_4 siehe]).&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2021 gelten für Reisende die gleichen Mengen- und Wertgrenzen (Reisefreimengen), die auch bei Reisen aus anderen Drittländern gelten. Detaillierte Informationen sind auf der Webseite des [https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Brexit/Brexit-Privatpersonen/brexit-privatpersonen_node.html;jsessionid=1E6C1BB47A8A741374F52956D9728DF6.internet051 deutschen Zolls] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist es nasser und kälter als in unseren Breiten. Im Westen und in Schottland ist häufig mit unbeständigem Wetter und starkem Wind zu rechnen, sodass man anhand der Wolken keine Vorhersagen treffen kann. Aber auch längere Wärmeperioden ohne Niederschlag gibt es im Sommer immer wieder, reine Regentage sind dagegen eher selten. Für das beste Wetter empfehlen sich die Monate Juni bis September.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
Das Vereinigte Königreich ist ein sicheres Reiseland und auch London ist für eine Großstadt sicher. Trotzdem gelten die üblichen Ratschläge zur Vermeidung von Kleinkriminalität.&lt;br /&gt;
In Schottland ist im Sommer mit vielen kleinen Midges zu rechnen. Sie sind kleiner als unsere Stechmücken und treten in riesigen Schwärmen auf, bei wenig Wind und Regen. Sie riechen Menschen und stören allein wegen deren Anwesenheit, beißen aber auch, was zu juckenden Stellen führt. In den Städten gibt es nur wenig Probleme, vielmehr in der Natur. Sprays und Vorhersagen sind nur bedingt wirksam, in Bewegung sind die Viecher aber zu dumm, den Menschen zu folgen. Wenn man aber sesshaft wird, kommen sie nach wenigen Minuten und man verkriecht sich ins Zelt, dass ein feinmaschiges Netz haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache === &lt;br /&gt;
Amtssprache ist das Englische, in den einzelnen Regionen auch Irisch, Walisisch und Gälisch. Andere Sprachen werden von Briten nur äußerst selten verstanden. Insbesondere der schottische Akzent kann einem durchaus das Gefühl vermitteln im falschen Land gelandet zu sein, auf höfliche Nachfrage kann der gemeine Schotte aber durchaus (wie der gewillte Bayer in Deutschland) ein verständliches &amp;quot;Hochenglisch&amp;quot; von sich geben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
Eine englischsprachige Übersicht über für Radfahrer besonders relevante Verkehrsregeln in Großbritannien betreibt die dortige Regierung unter&lt;br /&gt;
http://www.direct.gov.uk/en/TravelAndTransport/Highwaycode/Cyclists/index.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wohl jeder weiß:  Im Vereinigten Königreich gibt es Linksverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
Radfahren ist auf der Insel ein populärer Sport, sodass die gängigen Ersatzteile in jeder Stadt zu finden sind. Auch metrische Schrauben sind zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
Mit dem Eurostar ab Brüssel, Paris und Lille ist London schnell, komfortabel und teuer zu erreichen. Fahrräder können derzeit (2022) weder als Gepäck aufgegeben noch verpackt mitgenommen werden. Falt- oder Kinderräder werden im Zug nur in einer Tasche akzeptiert, bei der keine Seite länger als 85 cm ist. Weitere Infos hier: http://www.eurostar.com/uk-en/travel-information/travel-planning/luggage/travelling-with-your-bike-eurostar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht viel langsamer, aber meist billiger als der Eurostar mit Wartezeit ist die Kombination von Bahn und Fähre, wobei die Bahnverbindung nach dem vom Ausgangsort bestgelegenen Fährhafen bzw. dem gewünschten Zielhafen gewählt werden kann. Es gibt auch nur noch wenige Fährhäfen, die von Deutschland aus direkt mit der Bahn angefahren werden. Informationen dazu weiter unten.&lt;br /&gt;
Fahrkarten für Großbritannien können in Verbindung mit einer Anreisebuchung in Deutschland auch über die Radfahrerhotline der Deutschen Bahn gebucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Informationen zu den Modalitäten der einzelnen Bahngesellschaften findet sich bei [http://www.nationalrail.co.uk/css/CycleLeaflet.pdf nationalrail.co.uk].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff bzw. Schiff und Bahn ====&lt;br /&gt;
Fährverbindungen in englische Küstenstädte vom europäischen Festland (Niederlande, Belgien, Frankreich und Skandinavien) bestehen das ganze Jahr über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Calais/Dunkerque-Dover=====&lt;br /&gt;
Am häufigsten wird die Verbindung Calais-Dover bedient. Wer mit der Bahn zur Fähre bzw. von der Fähre weiter will, kann das Stück zwischen Hafen und Bahnhof per Bus überbrücken - oder natürlich mit dem Rad. In Dover heißt der nächste Bahnhof Dover Priory (wenige km vom Fährhafen). In Calais ist der Bahnhof Calais Ville (auch Gare de Calais) rund zwei km vom Fährhafen entfernt. Rund sieben km sind es bis zum Bahnhof Calais Fréthun, der vom Fernverkehr besser bedient wird als der Innenstadtbahnhof.&lt;br /&gt;
Von Dunkerque (Dünkirchen) ist man eine halbe Stunde länger unterwegs, dafür ist der Fährhafen von Deutschland näher. Vom Bahnhof zum Hafen sind es knapp 20 km und ähnlich wie Calais ist dieser von Deutschland nur umständlich zu erreichen. Der Bahnhof von Gravelines liegt näher am Terminal (10 km), aber die Züge nach Gravelines halten vorher in Calais. Vom belgischen Bahnhof De Panne, der direkt hinter der Grenze liegt, sind es auch nur 35 km bis zum Terminal (billige Tickets und einfache Fahradmitnahme in Belgien). Die Route führt zwar durch Städte und Industriegebiete, aber meist auf kleineren Straßen oder Radwegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Rotterdam-Harwich=====&lt;br /&gt;
Auf der für Norddeutschland besonders interessanten Verbindung zwischen Hoek van Holland und Harwich bietet es sich an, abends am Hafen anzukommen, über Nacht zu schippern und am nächsten Tag weiter zu radeln. Derzeit werden wieder Radreisende auf den Nachtfähren akzeptiert (Stand August 2019). In Holland wurde die Bahnstrecke (Rotterdam-)Schiedam - Hoek van Holland zu einer Straßenbahn [https://www.hoekselijn.nl  Hoekselijn] umgewandelt und es muss ein separater Fahrausweis gekauft werden (Eröffnung voraussichtlich Ende September 2019). Betreiber der Straßenbahn sind die Rotterdamer Verkehrsbetriebe [http://ret.nl RET]. Die Haltestelle Hoek van Holland Haven ist fußläufig zum Terminal, ebenso wie der Bahnhof in Harwich. Wer mit dem Zug weiter nach London möchte, sollte sich sein [http://www.stenaline.nl/en-GB-nl/england/rail-and-sail Rail&amp;amp;Sail-Ticket] direkt in Hoek van Holland kaufen; Dort ist neben der Fährüberfahrt auch das Zugticket eingeschlossen. Ohne Umstiege kann man so weiter nach London kommen, wobei eine Stellplatzreservierung leider nicht möglich ist (Stand 08/14)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Nordengland=====&lt;br /&gt;
Die einzige Fährverbindung nach Nordengland und Schottland ist die Nachtfähre von Amsterdam-IJmuiden nach Newcastle (North Shields) ([http://www.dfdsseaways.de/ DFDS)]. Hier liegen die Fährhäfen einige Kilometer vom nächstgelegenen Bahnhof entfernt, wobei die Beschilderung recht gut ist. Von Amsterdam Centraal radelt man entlang des Nordzeekanals, in Newcastle befährt man einen Teil des Hadrian Cycle Paths.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Dieppe-Newhaven=====&lt;br /&gt;
Die Fähre von Dieppe nach Newhaven wird mehrfach täglich bedient wobei die interessanteste Verbindung sicherlich jene mit Abfahrt 12:30 in Dieppe ist. Man sollte spätestens 45 Minuten vor Abfahrt da sein. Der Fährhafen von Dieppe liegt etwas außerhalb des Hafens im Stadtzentrum, der Ticketkauf ist sowohl vor Ort als auch im Internet möglich, eine Person mit Rad kostet (Stand 2020) 30GBP also etw. 33€. E-Bikes sind teurer. Der Check-In läuft über den Namen, ein ausdrucken des Tickets ist nicht erforderlich obwohl es auf der Buchungsbestätigung so steht. Nach Ticketkontrolle und französischem Zoll befährt man die Fähre und stellt das Rad direkt links neben der rechten Rampe des Bootes ab, ein sichern ist nicht erforderlich. Während der Fahrt sind auf den oberen Decks Sitzgelegenheiten und ein SB-Restaurant vorhanden. Wichtig zu wissen ist das die Bordwährung bereits der britische Pfund ist, wer hier seine letzten Euroscheine gegen ein (sehr kleines) Essen tauschen will der sei gewarnt das der Wechselkurs sich eher wie ein Schwarzwechseln auf einer indischen Straße anfühlt als ein gerechtes Verfahren. 100mb kostenloses WiFi stehen jedem Gast zur Verfügung. Nach etwa drei Stunden Fahrt erreicht man den britischen Hafen Newhaven. Da die Fähre zum Bug hin entladen wird sollte man versuchen sich zwischen den Autos und LKW hinduchzuschlängeln wenn die Tore noch geschlossen sind um als einer der ersten an der Passkontrolle anzustehen und nicht den ersten Tag auf der Insel zwischen LKW's mit Anstehen zu verbringen. &lt;br /&gt;
Als Campingplatz für die erste Nacht empfiehlt sich der &amp;quot;Alfriston Camping Park&amp;quot;, etwa eine bis 1,5 Stunden entfernt, vom Bahnhof Newhaven kann man sich aber auch eine Verbindung nach London organisieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die direkte Fähre von Zeebrugge nach Rosyth wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
Des weiteren besteht eine Fährverbindung von [http://www.poferries.de/ Rotterdam nach Hull]&lt;br /&gt;
Zu beachten ist, dass man als Alleinreisender eine Zweimannkabine nehmen muss, was zu hohen Preisen führt, sodass eine kurze Fähre und Zug mit Sparpreis wesentlich günstiger ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Viele Verbindungen täglich in verschiedene englische und schottische Städte sowie nach Nordirland. Alleine die &amp;quot;Billigflieger&amp;quot; bedienen nahezu alle Regionen der Insel und sind in vielen Fällen sicherlich die günstigste Option. Siehe auch [[Fahrradtransport im Flugzeug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Cycle Reservation First ScotRail.jpg|thumb|Fahrradreservierung]]&lt;br /&gt;
In den meisten Zügen (eine Unterscheidung zwischen Regional- und Fernverkehr gibt es nicht) ist eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern außerhalb der Spitzenzeiten möglich, vorausgesetzt der Platz ist verfügbar. Die genauen Bedingungen variieren je nach Betreiber, von denen es auf der Insel viele gibt. Eine Reservierung sinnvoll oder notwendig, da vielfach nur zwei oder drei Fahrräder transportiert werden. Ein Problem wird das vor allem auf den längeren Strecken, z.B. London - Schottland. Einige der Zugbetreiber bieten die Stellplatzreservierung inzwischen auch online, sonst am Schalter an. Abgeholt werden können die Tickets dann am Automaten am vorher ausgewählten Bahnhof. Detaillierte Informationen sind in der Broschüre [http://www.nationalrail.co.uk/static/images/structure/css/CycleLeaflet.pdf &amp;quot;Cycling by Train&amp;quot;] von [http://www.nationalrail.co.uk/stations_destinations/cyclists.aspx National Rail] zusammengestellt.&lt;br /&gt;
Personenschalter sind wesentlich häufiger als in Deutschland zu finden. Doch auch ohne Reservierung ist das Zugpersonal sehr freundlich und versucht, das Rad unterzubringen. Für den Personenpreis gilt: Früh buchen (Advance-Tickets) und Pendlerzeiten meiden, sonst wird man arm. Zusätzlich können sich bei längeren Aufenthalten die sog. Railcards lohnen, die sich wesentlich schneller reinzahlen als die deutschen BahnCards. Ebenso ist es wichtig zu wissen dass das Preissystem der englischen Bahnen nur auf Nachfrage und nicht auf Distanz achtet. Es macht also Sinn alle Stationen einer Zugverbindung in Erfahrung zu bringen und die Reise lieber von einem kleinen Dorf zu starten als von grosser Stadt zu grosser Stadt zu fahren, so kann eine längere Strecke drastisch billiger sein als eine kürzere. (Bsp. Berwick-upon-Tweed -&amp;gt; London: 14,50GBP, Leeds -&amp;gt; London: 40GBP). Für den Radreisenden der vorhat seine Pfund zusammenzuhalten ist die App &amp;quot;trainline&amp;quot; interessant die mit der Option &amp;quot;SplitSave&amp;quot; häufig günstigere Ticketkombinationen produziert. Das Einsteigen an Stationen nach der auf dem Ticket aufgedruckten Startstation ist problemlos möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundlegend gilt es immer einen anständigen Zeitpuffer einzuplanen wenn man mit dem Rad in einen Zug will. Nach Ankunft am Bahnhof sollte man zunächst eine/n Bahnmitarbeiter/in aufsuchen und ihm das Vorhaben schildern. Er/Sie kann einem Auskunft über die Art der Verladung in der geplanten Verbindung geben und ggf. den Fahrradwaggon zeigen. Allgemein gibt es zwei Möglichkeiten wie das Rad transportiert wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Passagierwaggon ähnlich wie in Deutschland.&lt;br /&gt;
Das Rad wird ganz ähnlich wie in Deutschland durch den Fahrer/ die Fahrerin selbst in einen Wagen gehoben und im Fahrradabteil, in der Regel an der Decke hängend, verstaut. Diese Fahrradabteile sind, wie fast alle Radinfrastruktur im UK, primär auf Rennradfahrer ausgelegt, mit sehr breiten Lenkern oder Reifen bekommt man entsprechend Probleme. Normale Trekkingreifen a la Marathon Tour Plus sind jedoch problemlos. Je nach Zug, besonders schlimm ist es in einigen Modellen der LNER, sind jedoch herausragende Fertigkeiten in Tetris erforderlich um mehrere Fahrräder zu verstauen, die Radtaschen sollten hier ohne Ausnahme unbedingt schon am Bahnsteig abgenommen werden. Mit dem Aushängen des Rads sollte man dementsprechend auch nicht erst beginnen wenn der Zug bereits im Zielbahnhof steht. Gepäckunterbringung ist in der Regel kein Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frachtabteil am Anfang/Ende des Zuges.&lt;br /&gt;
Gerade die älteren Modelle der englischen Züge haben die Fahrradunterbringung häufig im Triebwagen. Hier ist die Hilfe eines Mitarbeiters zwingend erforderlich, die Tür muss extra geöffnet werden. Wenn man aber erstmal drin ist, ist es fast ein Paradies für den zugfahrenden Radreisenden: Fahrradbügelständer ähnlich denen vor einer Station sind oft vorhanden, das befestigen mit allen Taschen noch am Rad ist meist möglich, Bahnsteige in England können jedoch durchaus tiefer sein als man es von Deutschland gewohnt ist, Radreisenden mit Rückproblemen ist geraten dennoch alle Taschen abzunehmen, 30cm+ Hebeweg sind keine Seltenheit. Die größte Herausforderung bei dieser Variante ist jedoch das Ausladen des Rades wenn man nicht bis zum Endbahnhof durchfährt. In der Theorie gibt der Mitarbeiter des Abfahrtsbahnhofes dem Mitarbeiter des Zielbahnhofes Bescheid dass ein Rad ausgeladen werden muss. Diese Nachricht versandet jedoch hin und wieder entlang den Schienen sodass man am Zielbahnhof vor verschlossener Tür steht und sich lautstark bemerkbar machen muss um zu verhindern dass sein Rad noch einige Stationen weiterfährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist dicht, außer in den schottischen Highlands. Sehr gut zu fahren sind die B-Roads (die orangen auf den OS-Karten). Kleinere A-Roads (drei- und vierstellig, rot) gehen auch noch gut. Wer gezwungen ist größere A-Roads zu befahren kann teilweise noch auf einen Standstreifen hoffen der sich ebenfalls akzeptabel befahren lässt. Gerade auf den kleineren Straßen muss man sich auf der gesamten Insel auf häufige kurze und knackige Steigungen gefasst machen. Dies gilt vor allem für den Südwesten (Cornwall, Devon) und für den Lake District und die North York Moors. In Schottland und im Osten sind die Steigungen im Vergleich dazu eher gemäßigt.&lt;br /&gt;
Wer auch kleinere Wege in seine Route einbauen will oder entlang von Radrouten auf entsprechende Schilder stößt darf offiziell auch auf einem &amp;quot;Public Byway&amp;quot; radeln. Die Bezeichnung &amp;quot;Public Bridleway&amp;quot; identifiziert Reitwege, und &amp;quot;Public Footpath&amp;quot; sind reine Fußwege, auf denen für Radler meist einige Hindernisse zu finden sind. Besonders vorsichtig muss man beim Befahren von Footpaths sein die Weideflächen queren. Hier sind Tore häufig, bei der der Radfahrer keine andere Chance hat als alles Gepäck abzunehmen, das Rad über den Zaun zu heben und alles wieder anzuhängen. Leider folgen oft mehrere dieser Tore in Abständen von rund 200 Meter aufeinander. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterschied zwischen typischen englischen Straßen (verschlungene Führung, starke Steigungen selbst in nur mäßig welligem Gelände) und typisch schottischen Straßen (eher geradlinig, eher fahrradfreundlich trassiert) hat historische Gründe: Die meisten Straßen in England wurden von der Selbstverwaltung der Pfarrbezirke angelegt, nach den Interessen der örtlichen Gentry (Kleinadelige und bürgerliche Führungsschicht). Das Ergebnis ist ähnlich wie bei deutschen Radwanderwegen. Die meisten Straßen in Schottland wurden dagegen nach militärischen Gesichtspunkten angelegt, zu Zeiten langer Auseinandersetzungen zwischen englischer Krone und rebellierenden Schotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso sollte man beachten dass keine formale &amp;quot;Rechts vor links&amp;quot; oder in diesem Fall &amp;quot;Links vor Rechts&amp;quot; Regel existiert. Bei einer Kreuzung an denen keine Ampel existiert muss man sich gemeinsam arrangieren, hier blind auf seine Vorfahrt zu vertrauen kann zu schneller Praxiserfahrung mit dem nationalen Gesundheitssystem führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linksverkehr ====&lt;br /&gt;
Der für Kontinentaleuropäer ungewohnte Linksverkehr erfordert nicht nur auf großen Straßen und Knoten ein Bewusstmachen der Verkehrsflüsse. Wichtig ist auch, auf den vielen kleinen, schmalen, krummen und wegen der beidseitigen mannshohen Hecken äußerst unübersichtlichen kleinen Landstraßen unterhalb der B-Roads bei plötzlich auftauchendem Gegenverkehr nach links zu auszuweichen. Eine kleine Erinnerung kann der Rückspiegel sein, zum sicheren Bewegen im Straßenverkehr auch „zu Hause“ gut; für die Dauer des Aufenthalts auf den britischen Inseln setzt man ihn von der linken auf die rechte Seite des Lenkers, bei der Rückkehr auf den Kontinent gleich wieder auf die linke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Etwas Aufmerksamkeit erfordert das morgendliche Losfahren auf leeren Straßen oder auch nach längeren Pausen, wenn man etwas müde ist, da gerät man schnell &amp;quot;intuitiv&amp;quot; auf die falsche Straßenseite.  &lt;br /&gt;
* Während Linksabbiegen unproblematisch ist, muss man beim Rechtsabbiegen daran denken, weit genug auf der ursprünglichen Straße geradeauszufahren, um nicht fälschlich zu früh auf die vermeintlich richtige rechte Fahrspur abzubiegen. &lt;br /&gt;
* Größere, mehrspurige Kreisel können auch eine Herausforderung darstellen, wichtig ist zu beachten, dass das Verbleiben auf der linken (äußeren) Fahrspur bedeutet, dass man gleich bei der nächsten Ausfahrt wieder raus muss - wer also weiter rum will im Kreisel, muss auf die innere, rechte Fahrspur. &lt;br /&gt;
* Wer Abschnitte auf mehrspurigen A-Roads fährt (z.B. bei der Einfahrt in größere Orte), sollte sich vergegenwärtigen, dass die schnelleren Verkehrsteilnehmer hier rechts von einem fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Radwege des National Cycle Network (NCN) ====&lt;br /&gt;
[[Bild:NCN-Wegweiser.jpg|thumb|Wegweiser des NCN]][[Bild:NCN Ranger-Aufkleber.jpg|thumb|Beispiel für Streckenmarkierung eines Rangers]]&lt;br /&gt;
Das [[National Cycle Network (UK)|National Cycle Network]] ist ein Projekt der britischen NGO-Initiative [http://www.sustrans.org.uk/about-sustrans Sustrans], das ein Netz von [http://www.sustrans.org.uk/what-we-do/national-cycle-network/route-numbering-system acht nationalen Radrouten] (eine neunte in Nord-Irland ist in Vorbereitung) und mehreren regionalen Radrouten ausgehend von der jeweiligen nationalen Route aus entwickelt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Routen sind in der Regel mit der jeweiligen Ziffer auf rotem Grund auf einem blauen Schild beschildert. Viele Routenabschnitte werden von ehrenamtlichen Rangern von Sustrans betreut, welche die Radwege regelmäßig kontrollieren, Müll beseitigen, Schäden beheben oder melden und ggf. Umleitungen ausschildern. Sustrans empfiehlt daher, im Zweifelsfalle besser den Plaketten oder Aufklebern der Ranger zu folgen, da diese meist den aktuellen Verlauf der Route zeigen, während die offizielle Ausschilderung nicht so häufig kontrolliert und aktualisiert wird.&lt;br /&gt;
Klassische eigene Wege wie bei uns gibt es selten, eher ist man auf Nebenstraßen unterwegs. Doch auch schmale Schotterstreifen auf kleinen Wegen ohne gemähte Seiten sind keine Seltenheit, sodass mehr Zeit eingeplant werden sollte. Manchmal kommen auch Sperrungen, durch die das Fahrrad nur ohne Gepäck durchgehoben werden kann. &lt;br /&gt;
In den Städten teilt man sich oft mit den Fußgängern schmale Gehwege, auch rechtsseitig mit vielen Ampeln. An Ampeln hält im UK kaum ein Fußgänger oder Radfahrer an, weil diese so ineffizient sind. Bei der verwirrenden Beschilderung macht es Sinn, zusätzlich Handynavigation zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
* [[Forth and Clyde]] und [[Forth and Clyde (retour)|retour]]&lt;br /&gt;
* [[Glasgow - Inverness]] (NCN 7)&lt;br /&gt;
* [[Hadrian's Cycleway]] (NCN 72) und [[Hadrian's Cycleway (retour)|retour]]&lt;br /&gt;
* [[Inverness - Campbeltown]] (NCN 78)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg England]] (NCN 1)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln]] &lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Schottland]] (NCN 1)&lt;br /&gt;
* [[Nordseeküstenradweg Shetland-Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weitere nationale Fahrradrouten: &lt;br /&gt;
* [http://www.sustrans.org.uk/assets/files/general/sustrans_nationalmapposter_2010_web.pdf Karte (pdf)]&lt;br /&gt;
* [http://www.cycle-n-sleep.co.uk/nonreliefukmap.htm Übersicht, mit Übernachtungstipps]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
In Großbritannien gibt es ein komplett staatliches Gesundheitswesen, das jedem Einwohner unabhängig von Krankenkassen zur Verfügung steht. Oft wird keinerlei Nachweis verlangt, als EU-Bürger hat man aber ohnehin ein offizielles Recht auf Behandlung bei diesem National Health System (NHS). Auf dem Land sollte man sich nachts vergewissern dass das Krankenhaus welches angefahren wird auch eine 24h Besetzung hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
In vielen Orten gibt es Niederlassungen der großen Supermarktketten wie Tesco, ASDA oder Sainsburys. Auch Ketten wie Aldi und Lidl sind vertreten. In kleineren Orten finden sich oft unabhängige (Genossenschafts-)Läden mit entsprechend kürzeren Öffnungszeiten. Gerade die größeren Supermärkte haben auch sonntags geöffnet, aber auch auf dem Land kann man geöffnete Läden finden. Wer sich etwas gesundheitsbewusster ernähren möchte, sollte in Städten nach Märkten Ausschau halten oder am Land direkt bei einem Farm Shop einkaufen. Für das schnelle Mittagessen empfiehlt sich der &amp;quot;3GBP Meal Deal&amp;quot; welcher sich sowohl bei Tesco wie auch Sainsbury findet. Wenn man hier einen &amp;quot;Hauptgang&amp;quot;, also einen Sandwich oder Salat mit dem entsprechenden Schild, ein Getränk und einen Snack, also Crisps oder irgendeinen Riegel, kauft erhält man alles drei, unabhängig vom Einzelpreis für 3BGP. Wichtig ist dass an den Self-Checkout Kassen der Rabatt erst nach dem Drücken auf den &amp;quot;Pay Now&amp;quot; Button erfolgt. Bei Salaten im Supermarkt liegt oft keine Gabel bei, eine solche gehört in England also in die Lenkertasche. Allgemein sind Lebensmittel auf der Insel teurer als in Deutschland, wer Geld sparen will sollte seine Ernährung auf selbstgemachte Sandwiches umstellen.Teilweise ist es schwer Gemüse einzeln oder nur in kleinen Packungen zu erhalten.&lt;br /&gt;
Der kulinarisch wenig abenteuerliche Radreisende ist angeraten die Zutaten des schottischen Nationalgerichts &amp;quot;Haggis&amp;quot; erst nach dem Verzehr zu recherchieren. Es schmeckt deutlich besser als es aussieht/riecht/klingt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
=== Jugendherbergen ===&lt;br /&gt;
Das Jugenherbergsnetz ist besonders in den Touristengebieten relativ dicht. Außerhalb von Städten sind die Häuser mitunter eher einfach, zum Teil aber sehr malerisch gelegen. Gemeinschaftsküchen sind in britischen Jugendherbergen weit verbreitet, ebenso verfügen viele Häuser über Fahrradschuppen. Neben den im Verband organisierten Herbergen gibt es auch eine wachsende Zahl unabhängiger Hostels, die sehr unterschiedliche Standards bieten (Verzeichnis s. bei Weblinks).&lt;br /&gt;
In den Sommermonaten stehen in vielen Universitätsstädten auch die Studentenwohnheime als Herbergen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== B&amp;amp;Bs und Guesthouses ===&lt;br /&gt;
Bed&amp;amp;Breakfast-Angebote gibt es in fast jedem Ort. Abgesehen von Luxus-Varianten kann der Preisunterschied zwischen zwei Betten im Schlafsaal einer Jugendherberge und einem Doppelzimmer in einem einfachen B&amp;amp;B bisweilen erstaunlich gering ausfallen. Allerdings sind viele B&amp;amp;Bs nicht auf spezielle Bedürfnisse von Radlern eingestellt - einige verlangen einen Aufpreis bei nur einmaliger Übernachtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
Campingplätze sind recht dicht gesät und meist gut ausgestattet. Auch bieten manche Bauernhöfe angeschlossene, einfache Zeltwiesen.&lt;br /&gt;
Wildcampen ist in England und Wales offiziell nicht erlaubt, in Schottland hingegen schon. Viele Privatgrundstücke sind allerdings ohnehin umzäunt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, derartig deutliche Abschirmungen persönlichen Eigentums ernst zu nehmen - viele Landbesitzer erlauben auch das Campen nach vorheriger Nachfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zelten ist in Großbritannien anders als im Rest von Europa. Der klassische UK-Camper ist mit einer Gruppe, oder mindestens zu zweit unterwegs, bleibt für eine Woche oder mehr an einem Ort und hat eine ausgeprägte Affinität zum Lagerfeuer welches er in einer Feuerschale vor seinem Zelt mit der geschätzten Größe einer Lagerhalle entzündet, sollte er nicht sogar Glamping bevorzugen und in einem Wagen oder fertig aufgebauten Zelt übernachten. Man wird selten Durchreisende treffen und oft einer Mindestbuchdauer von zwei Tagen an Wochenenden der Hauptsaison gegenüberstehen. Ein &amp;quot;Drauf-los-fahren&amp;quot; ist also mit Risiken verbunden, am besten sucht man sich morgens schon den Platz für abends. Von Reservierungspflicht oder Fristen sollte man sich nicht abschrecken lassen, wenn man erstmal da ist findet sich immer ein Plätzchen. Der allein reisende England Fahrer muss achtsam sein, teilweise werden Zeltplätze nicht nach Person und Übernachtungsart verrechnet sondern einfach nach Platz, womit in der Regel ein Caravanstellplatz mit zwei Personen gemeint ist, was wiederum deutlich teuerer als ein normaler Platz in Resteuropa ist. &lt;br /&gt;
Allgemein sollte man alleine etwa 10-15GBP pro Nacht in der Hauptsaison einplanen, etwa 10GBP in der Nebensaison. Einige Plätze bieten sogenannte &amp;quot;Backpacker&amp;quot; oder sogar &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; Tarife an die etwas günstiger sind und in der Regel eine Person mit einem Zelt für eine Nacht beinhalten. Hier kann man auch schon für 8GBP einen Schlafplatz ergattern. Duschen sind meist im Preis inbegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt recht viele Plätze von Campingvereinen bei denen &amp;quot;members only&amp;quot; dran steht. Hier lohnt es sich trotzdem, zu fragen ob noch ein Plätzchen für eine Nacht frei ist. Auch von Schildern wie &amp;quot;families only&amp;quot; oder &amp;quot;sorry, we are full&amp;quot; sollte man sich nicht abschrecken lassen. Sie dienen oft nur dazu, dem Besitzer die Möglichkeit zu geben, sich die Gäste vorher anzuschauen und sich Ärger mit randalierenden Jugendlichen etc. zu ersparen. Es scheint jedoch - zumindest in Nordengland und Schottland - zuzunehmen, dass sich die Campingplätze auf Caravans spezialisieren und keine Zelter mehr aufnehmen. Bei Campingplatzsymbolen auf Landkarten sollte man daher vorsichtig sein, ob es sich wirklich um einen Zelt-Platz handelt. Die Sustrans-Radkarten verzeichnen nur Plätze, die auch Zelt-Pitches anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Vereinigtes Königreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dachgeber ===&lt;br /&gt;
Mitglieder im Dachgeber des ADFC können auch auf das UK Cyclists Hospitality Directory zugreifen. Auch Warmshowers hat viele Mitglieder aus dem Vereinigten Königreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen == &lt;br /&gt;
* [[London]]&lt;br /&gt;
* [[Schottland]]&lt;br /&gt;
* [[Orkney-Inseln]]&lt;br /&gt;
* [[Shetland-Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Die 1:250.000 Ordnance Survey Travel Maps sind absolut ausreichend, da dort alle Straßen drauf sind. Wer unbedingt spezielle Radkarten haben will (kann in Ballungsräumen vielleicht interessant sein, da es dort manchmal sogar brauchbare Radwege gibt), kann sich bei [http://www.sustransshop.co.uk/by/category/1-maps--books sustrans] umsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ausgiebigere Touren in einer speziellen Region eignen sich auch die 1:100.000 Ordance Survey Landranger Maps. In diesen sind fast alle kleineren Pfade (&amp;quot;Public Byway&amp;quot; bis &amp;quot;Public Footpath&amp;quot;) erfasst.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Angewohnheit von Google Maps, Routen aus möglichst vielen Fahrradwegen zusammenzubasteln, und der Radwegsituation in England ist die App nur bedingt brauchbar, mit der Papierkarte findet man oft schönere Routen abseits der grossen A-Roads.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radwege ===&lt;br /&gt;
* [http://www.sustrans.org.uk/default.asp?sID=1089735289781 National Cycle Network]&lt;br /&gt;
* [http://www.bikehike.co.uk/mapview.php Bikehike Course Creator]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Offizielle Touristinformation  ===&lt;br /&gt;
*[http://www.visitwales.com/ Visit Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.walescyclebreaks.com WalesCycleBreaks, Beschreibung und Karten kürzerer Ausflugsrouten in Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.visitbritain.de/ Visit Britain]&lt;br /&gt;
*[http://www.visitscotland.com/ Visit Scotland]&lt;br /&gt;
*[http://www.enjoyengland.com/ Enjoy England]&lt;br /&gt;
*[http://www.undiscoveredscotland.co.uk/index.html Undiscovered Scotland - sehr informativer Schottland-Reiseführer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterkunft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.bedandbreakfasts.co.uk/ bedandbreakfast.co.uk]&lt;br /&gt;
*[http://www.bandbbritain.com/ bandbbritain.com]&lt;br /&gt;
*[http://www.independenthostelsuk.co.uk/ Independent Hostels]&lt;br /&gt;
*[http://www.yha.org.uk yha-Jugendherbergen England und Wales]&lt;br /&gt;
*[http://www.syha.org.uk/home.aspx yha-Herbergen Schottland]&lt;br /&gt;
*[http://v-g.me.uk/WildCamp/WildCamp.htm Informationen zum Wildcampen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.ukcampsite.co.uk/sites/ ukcampsite.co.uk] &lt;br /&gt;
* [http://camping.uk-directory.com/ camping.uk-directory.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.lovecamping.co.uk/ lovecamping.co.uk]&lt;br /&gt;
* [http://www.camperado.de/Kartensuche/ Camperado]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1186044|Reisebericht: '''Birmingham - John o’Groats im Winter''']] von Britta&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:1248967 |Reisebericht: '''LE-JOG Teil2: Birmingham nach Land’s End 2016''']] von Britta&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinigtes Königreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Norwegen&amp;diff=104271</id>
		<title>Diskussion:Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Diskussion:Norwegen&amp;diff=104271"/>
		<updated>2022-12-21T14:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu diesem Artikel gab es im Februar 2010 im [[forumsbeitrag:591318|Radreise-Forum]] eine Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kabinenbuchung bei der Hurtigrute==&lt;br /&gt;
Tine, bist du dir sicher, dass man generell keine Kabine benötigt? Ich meine in Erinnerung zu haben, dass man eine braucht, sobald man eine ganze Nacht auf dem Schiff verbringen möchte. Ich bin mir da aber nicht sicher. [[Benutzer:Aighes|Henning]] 10:06, 8. Jun 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Äh, nein, sicher bin ich mir nicht. Ich meine nur zu wissen, dass man wenn man z.B. um 4 Uhr nachts an irgendeinem Hafen aussteigen will, keine Kabine braucht, ich glaube atk hat das mal berichtet. Jim Knopf wäre da der richtige, der uns das Kapitel mal bearbeiten kann. Ich schreibe ihn und atk mal an. --[[Benutzer:Tine|Tine]] 10:09, 8. Jun 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artikel überprüft ==&lt;br /&gt;
Links aktualisiert --[[Benutzer:Tine|Tine]] 08:08, 9. Jun 2011 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsregeln ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In de.rec.fahrrad gibt es gerade einen [http://groups.google.com/group/de.rec.fahrrad/browse_thread/thread/49e9bb898908c47f# Thread] mit einem Beitrag, der fahrradrelevante Vorschriften in Norwegen erläutert. Wär das was für diesen Artikel?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang zwei Punkte zu diesem bereits schön ausgebauten Artikel:&lt;br /&gt;
* Der augenblickliche Abschnitt zu Verkehrsregeln vermeldet: ''Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.'' Welcher Verstoß besteht, wenn es keine Vorschriften gibt?&lt;br /&gt;
* Die [[EN:Norwegen|englische Version dieses Artikels]] wurde seit ihrer Anlage nicht geändert und besteht nur aus Überschriften. Sollte das nicht wieder gelöscht werden? Ein leerer Artikel macht keinen guten Eindruck.&lt;br /&gt;
Viele Grüße, [[Benutzer:StefanS|StefanS]] 16:20, 30. Mai 2012 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Der Thread ist sicher interessant und der Beitrag scheint ja als Quelle einigermaßen zuverlässig zu sein, von daher wäre eine Überarbeitung auf dieser Basis nicht unangemessen. Für die [http://www.tryggtrafikk.no/w/Trafikksikkerhet/Sykkel/ Info-Seite], die für die &amp;quot;Propaganda&amp;quot; für Warnwesten angegeben wird, reicht mein bescheidenes Norwegisch leider nicht aus. Die Angabe im Wiki-Artikel ist von jot82. Der englische Norwegen-Artikel kann gerne gelöscht werden, ich glaube schon lange nicht mehr an ein entsprechendes Wachstum dieses Wiki :-). --[[Benutzer:Tine|Tine]] 20:04, 30. Mai 2012 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Radrouten ==&lt;br /&gt;
Anscheinend wurden einige der norwegischen Radrouten geändert (siehe: [https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/ hier]. So geht bspw. Route 4 nicht mehr bis Bergen, Route führt nicht mehr nach Kirkenes und Route 8 ist jetzt die &amp;quot;Finnmarksruta&amp;quot; zwischen Alta und Kautokeino. Möglicherweise gibt es auch Änderungen bei den anderen Routen, diese habe ich bisher aber nicht überprüft. Die aktuellen Routen sind unter dem oben angegeben Link detailiert beschrieben und es sind gpx-Daten verfügbar zum Download. &lt;br /&gt;
Die Angaben auf dieser Seite und den jeweiligen Unterseiten müsste daher angepasst werden.&lt;br /&gt;
--Viele Grüße, [[Benutzer:Reisefux|Reisefux]] 15:30, 21. Dezember 2022 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104270</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104270"/>
		<updated>2022-12-21T13:00:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Routen und Touren */ Links zu Statens Vegvesen aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeine Reiseinformationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reiseplanung innerhalb Norwegens empfiehlt sich die [https://entur.no Webseite] bzw. [https://om.entur.no/last-ned-appen/ App] von Entur (auch in englisch verfügbar). Die Reiseplanung schließt dabei alle Transportmittel und Betreiber im Land mit ein. Über die Filterfunktion können Transportmittel ausgeschlossen werden. Entur verkauft auch direkt Tickets der Bahnbetreiber und vieler lokaler Nahverkehrsunternehmen. Ansonsten lassen sich im Normalfall problemlos Tickets über die Webseite oder App der Nahverkehrsunternehmen kaufen. Welches Unternehmen die Strecke betreibt ist in der Verbindungsauskunft bei Entur angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen lassen sich sowohl größere als auch kleine Orte einfach und flexibel mit den zahlreichen Buslinien erreichen Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. In der Regel werden max. zwei Fahrräder mitgenommen. Die Entscheidung mehr oder weniger Räder mitzunehmen liegt allerdings beim Busfahrer.&lt;br /&gt;
Fernbusse werden u.a. von [https://www.vy.no VY] ([https://www.vy.no/globalassets/vy.no/filer-no/linjekart/linjekart_vy-express_11-2021_v2.pdf Liniennetzkarte]) und [http://www.nor-way.no nor-way] ([https://www.nor-way.no/en/routes/ Routen]) betrieben. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. Einige Tunnel sind nur schlecht oder gar nicht beleuchtet. Es empfiehlt sich daher eine vernünftige Beleuchtung dabei zu haben und ggf. eine Warnweste zu tragen ([https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/ Statens vegvesen (norwegisch)]). Vor manchen Tunneln befindet sich eine per Knopfdruck aktivierbare Warnleuchte, welche nachfolgende Autofahrer darauf hinweist, dass sich Radfahrer im Tunnel befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder lässt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Stand 2022 ist die Karte online nicht mehr bestellbar. Möglicherweise ist sie noch in Buchhandlungen vor Ort zu finden. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Die Tunnel werden hier in drei Kategorien (grün = befahrbar, gelb = Vorsicht geboten, rot = gesperrt für Radfahrer) eingeteilt. Auch gibt es Hinweise zur Umfahrung vieler Tunnel. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind, aufgrund verschiedener Abkürzungen, für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Die Abfahrtszeiten der Fähren lassen sich auch einfach über [https://entur.no Entur] herausfinden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, geht man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre. Die allermeisten Autofähren, welche reguläre Straßen ersetzen, sind für Fußgänger und Radfahrer (Stand 2022) kostenfrei. Primär für den Tourismus betriebene Fähren (z.B. Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal), sind dagegen recht teuer. Fahrzeuge werden entweder (teils automatisiert) über das Kennzeichen erfasst oder die Fahrer zahlen per Kreditkarte. Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben. Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen. Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Autofähren, gibt es auch Expressfähren (Hurtigbåt), welche nur Personen befördern. Fahrräder lassen sich unkompliziert mitnehmen, kosten allerdings extra. Mit diesen Expressbooten kann man schnell und komfortabel Ziele entlang der Küste und kleinere vorgelagerte Inseln erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die Routen findet man auf den Seiten des [https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/ Statens Vegvesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NOK pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke. Viele Supermärkte haben extra Regale mit Produkten, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, und verkaufen diese mind. 30% reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten, vor allem in Städten, gibt es oft fertige Salate sowie Sushi zu erschwinglichen Preisen. Wer sich fleischlos ernähren möchte, findet die größte Auswahl an Fleischersatzprodukten etc. bei der Supermarktkette KIWI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Trondheim_-_Nordkap&amp;diff=104269</id>
		<title>Trondheim - Nordkap</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Trondheim_-_Nordkap&amp;diff=104269"/>
		<updated>2022-12-21T12:54:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Nordkapmuseum */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Trondheim - Nordkap&lt;br /&gt;
| Logo = Flag_of_Norway.png&lt;br /&gt;
| Länge = 1.995&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 27.003&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 26.693&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;68&amp;quot; lon=&amp;quot;17&amp;quot; zoom=&amp;quot;5&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;550&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke von Trondheim zum Nordkap bzw. weiter zur norwegisch-russischen Grenze bei Kirkenes ist der Abschnitt 1C der Kystruta, einer nationalen Fahrradroute in [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke ist kaum bis garnicht beschildert. Um die Wege zu finden braucht man aber nur eine grobe Übersichtskarte, die man beispielsweise bei [http://katalog.visitnorge.dk/default.asp?primsprog=de&amp;amp;sprogkode=5&amp;amp;kategoriid=45 VisitNorway.de] (Norwegen - Autokarte) kostenlos bestellen kann. In vielen Fähren und Touristeninformationen gibt es ein kleines kostenloses Heft, das auf viele Attraktionen und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Fv17 hinweist. In diesem sind auch die Fährzeiten des Gebiets enthalten (sofern bei Drucklegung bekannt). Auch für die anderen Abschnitte gibt es in den Touristeninformationen kostenlose Karten, die auch POI's der Region enthalten. Teilweise sind dies kleine Faltkarten (Lofoten &amp;amp; Vesteralen), teilweise befinden sich die Karten in [http://katalog.visitnorge.dk/default.asp?primsprog=de&amp;amp;sprogkode=5&amp;amp;kategoriid=45 Informationsheften] (Troms, Finnmark und Nordland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es eine Küstenstrecke entlang vieler Fjorde ist, sind desöfteren Fährüberfahrten notwendig. Eine Erklärung der norwegischen Fährfahrpläne befindet sich [[Norwegischer Fährfahrplan|hier]]. Auch wenn es eine Küstenstraße ist, ist die Strecke nicht wirklich flach. Meist geht es entweder berghoch oder bergab. Es ist aber nicht so bergig wie in Südnorwegen. Die 500m wird man nie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trondheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnhof, Verbindungen mit der Dovrebahn Richtung Oslo (auch Nachtzug)&lt;br /&gt;
* Sehr gute touristische Infrastruktur. Weitere Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Trondheim]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Bergen - Trondheim#Trondheim|Bergen - Trondheim]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Halden - Trondheim#Trondheim|Halden - Trondheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|63.4358954|10.3997612|0|Bahnhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Track verlässt Trondheim per Schnellfähre in Richtung Vanvikan auf die Halbinsel Fosen. Weiter geht es auf nahezu verkehrsfreien Straßen Richtung Fv17, die man nördlich von Steinkjer erreicht. Die offizielle Strecke verlässt Trondheim auf der E6, der man bis Steinkjer folgt und dann dort auf der Fv17 weiter fährt. Die E6 ist um Trondheim aber sehr stark befahren und auch ähnlich ausgebaut wie unsere Autobahnen. Sie darf allerdings mit dem Rad befahren werden. Der Fv17 wird auch [http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstenstra%C3%9Fe_Fv17 Kystriksveien] genannt und ist eine landschaftlich sehr reizvolle Küstenstraße bis Bodø. Trotz der Einstufung als Folksvei ist der Fv17 stärker befahren als so mancher Riksvei in der Region. Einen guten Anhaltspunkt bietet hier die Klassifizierung der Straßen in OpenStreetMap oder anderen Kartenwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,5|17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vanvikan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fossen.jpg|thumb|Fossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|63.5533070|10.2226429|11|Fähranleger und Coop Prix}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vanvikan angekommen folgt man der Rv 755 nach Westen und biegt etwas später auf die Rv715 in Richtung Norden. Auf der Rv715 herrscht stoßweise starker Verkehr wegen der Autofähre Flakk-Rørvik. Diese Fähre ist auch eine preiswertere Alternative zum Expressboot Trondheim-Vanvikan. Ab Rørvik folgt man der Rv715 Richtung Osten.&lt;br /&gt;
Nach ca. 3,5km*, die größtenteils berghoch gehen, biegt man rechts auf den Fv82*, der einem auf die Rv720 bringt. Dieser folgt man dann gen Osten bis zur Fv17. *aufgrund einiger Begradigungen in den letzten Jahren sind die Trackdaten nicht mehr metergenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 5km hinter der Kreuzung, wo man auf die Rv720 abbiegt macht die Straße eine starke Rechtskurve und geht dann etwas bergan. Kurz nach der Kurve geht rechts ein kleiner Feldweg ab, der zu einer kleinen Furt führt. Hier kann man gut die Nacht verbringen. Das Wasser des Flusses ist trinkbar und baden kann man auch. Im weiteren Verlauf (ca. bei Kilometer 35) ist ein Rastplatz ausgeschildert, der auch sehr schön und abseits liegt und auch ein WC bietet. Ziemlich exakt an der Grenze zwischen Sör-Tröndelag und Nord-Tröndelag bei Aursjördal rechts an der Straße 720 mit Glück Ferienhaus preiswert zu mieten. Campingplätze oder Hytten sucht man hier ansonsten vergebens. Fosen ist nicht wirklich touristisch erschlossen. Das macht die Halbinsel aber auch interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fv17 folgt man Richtung Namsos. Kurz vor Namsos kann man den Fv17 wieder verlassen und die Inselwelt vor Namsos erkunden oder aber weiter auf der Fv17 fahren, die weiter im Landesinneren verläuft. Der Track folgt der Rv769 nach Namsos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|152,6|169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namsos ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rorvik.jpg|thumb|Alte Hafenhäuser in Rørvik]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Bikkengfjorden.jpg|thumb|kleine Inseln von Brücken verbunden am Bikkengfjorden]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Rörvik unweit Namsos Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|64.4686747|11.5093160|5|Namsos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Namsos muss man dann einen Tunnel umfahren. Die Beschilderung (zumindest in der Gegenrichtung) vor Ort empfiehlt eine andere Route an als der Track: Beim {{Geolink|64.468688|11.491006|Kreisel beim Shoppingcenter}} rechts abbiegen und auf dem kurzen, teilweise für Kfz gesperrten Radweg wieder auf die Rv769 fahren ({{Geolink|64.477491|11.483024|Kreuzung nördlich des Tunnels}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht es auf der Rv769 weiter an der Küste bzw. über die Inselwelt bis nach Lund. Dort setzt man mit der Fähre nach Hofles über. Weiter geht es auf der wenig befahrenen Straße, bis man rechts auf den Fv500 nach Kolvereid abbiegt. Folgt man der Straße nach links kann man einen Abstecher nach Rørvik machen. Nach ca. 5km kommt man an einem Supermarkt vorbei. In Rørvik gibt es die Möglichkeit seine Vorräte an Bargeld und Lebensmitteln wieder auf zufüllen. Für interessierte lohnt auch ein Besuch des Küstenmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kjella.JPG|thumb|Kjella]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kolvereid stößt man auf die Rv770, der man nach Osten folgt. In Kolvereid gibt es ebenfalls Einkaufsmöglichkeiten. Ein paar Kilometer weiter biegt man auf die Rv771 ab. Nun muss man erst einmal auf die andere Seite der Halbinsel. Anschließend geht es weiter an der Küste entlang. Irgendwann Zweigt die Rv771 nach links ab Richtung Leka, hier geht es geradeaus weiter auf der Rv802, die zurück auf die Fv17 führt.Diese bringt einen nach Holm wo man die Fähre nach Vennesund nehmen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sømna verlässt der Track die Fv17 nach der Tankstelle Richtung links auf den Fv34. Dieses Teilstück ist Anfangs gut asphaltiert, geht aber später in einen unbefestigten Waldweg über, der aber gut mit dem Reiserad befahren werden kann. Alternativ kann man auch auf dem Fv17 weiterfahren. In Berg trifft man wieder auf den Fv17. Sowohl in Sømna als auch in Berg kann man seine Vorräte wieder auffüllen. Auf dem Fv17 geht es dann weiter in Richtung Brønnøysund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|192,7|362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Brønnøysund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Torghatten.jpg|thumb|Ein Blick durch den Torghatten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|65.4958320|12.2483826|8|Abzweig Brønnøysund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Brønnøysund biegt der Fv17 rechts ab Richtung Horn. Geradeaus geht es ins Zentrum von Brønnøysund. Die Strecke zum [http://de.wikipedia.org/wiki/Torghatten Torghatten] ist ausgeschildert und einfach zu finden. Bei schönem Wetter lohnt sich ein Abstecher, der ca. 35km ausmacht. Weiter geht es mit der Fähre nach Andalsvågen, entlang der Küste nach Forvik und mit der Fähre nach Tjøtta. Über Alstahaug geht es weiter Richtung Sandnessjøn.&lt;br /&gt;
Die Fv17 ist in der Nähe der größeren Ortschaften stärker befahren. Abseits der Orte kann es passieren, dass man auch mal länger alleine unterwegs ist. Die Strecke ist in diesem Abschnitt relativ flach, wobei an einer Seite meist die Küste liegt und auf der anderen Seite ein Felsmassiv mehrere hundert Meter in die Höhe ragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|82,0|444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Sandnessjøn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|66.0177898|12.6316166|6|Abzweig Sandnessjøn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisverkehr geht es gerade aus zum Zentrum mit Einkaufsmöglichkeiten und Touristeninformation. Biegt man nach rechts ab, geht es Richtung Levang, wo man mit der Fähre nach Nesna übersetzt. Wie in den vielen anderen Hafenstädten, die von der Hurtigrute angefahren werden, geht es erstmal über eine hohe und meist windige Brücke. Ansonsten bleibt die Strecke relativ flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|38,5|482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nesna ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Jektvik.JPG|thumb|Jektvik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|66.2009740|13.0106878|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nesna gibt es die Möglichkeit zu &amp;quot;schummeln&amp;quot; (ca. 65 km abzukürzen), indem man eine Schnellfähre (Katamaran) nach Stokkvagen nimmt. Die reguläre, landschaftlich schöne Route führt erst am Südufer eines Fjords ein Stück Richtung Mo i Rana und dann am Nordufer &amp;quot;zurück&amp;quot; nach Stokkvagen. Von dort - fast immer küstennah - nach Kilboghamn. &lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Fähre nach Kilboghamn merkt man wieder, dass man in Norwegen ist. Es wartet ein kleiner, knackiger Anstieg auf 350m. Anschließend geht es wieder ungefähr auf Seelevel weiter. In der Folge fährt man durch längere Tunnel (~3km Länge), in denen es sehr frisch ist. In Hilstadt etwa 4km nordwestlich von Kilboghamn Hütten zu mieten. In Kilboghamn setzt man dann nach Jektvik über und überquert während der Fährfahrt den Polarkreis. Am Polarkreis sieht man an Land einen Globus. In Jektvik geht es erstmal steil berghoch. Der Anstieg ist allerdings recht kurz. Rund 5km hinter dem Fähranleger findet sich auf der Seeseite der Straße eine kleine Einfahrt. In dem kleinen &amp;quot;Waldstück&amp;quot; verbirgt sich eine Zeltmöglichkeit für 4-5 Zelte. Über Felsen kann man im Meer baden gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blick_Svartisen.jpg|thumb|Blick auf den Svartisen]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Agskardet.jpg|thumb|Ågskardet]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf der Straße durchfährt man den 4km langen Straumdalentunnelen. An einem See kurz vor der Fähre ''Ågskardet-Halsa'' befindet sich ein kostenloser Naturcampingplatz mit Sitzgelegenheiten, Kochstelle und Plumpsklo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Halsa kann man seine Vorräte wieder auffüllen. Etwas später sollte man den Fv17 für ein Stück verlassen (beschilderte Umleitung) um den 7,6km langen, wenig befahrenen Svartisen-Tunnel zu umfahren (Laut norwegischen Behörden besteht darin Erstickungsgefahr (Fahrverbot) für Radfahrer). Dies bedingt eine weitere Fährüberfahrt von ''Vassdalsvik'' nach ''Ørnes''. Diese Fähre hat nur 2-4 Fahrten am Tag. Die Zeiten unterscheiden sich von Tag zu Tag. Wenn man durch den Tunnel fährt oder einen Abstecher zum südlichen Tunnelportal macht und dann trotzdem die Umfahrung nimmt, hat man kurz vor der Einfahrt des Tunnels gegenüber vom Fjord einen Blick auf den Svartisen und auf eine Gletscherzunge. Das ist auf dem europäischen Festland die einzige Gletscherzunge, die fast bis zum Meer reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|175,8|658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ørnes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Ørnes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|66.8675351|13.7040925|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ørnes geht die Fv17 größtenteils entlang der Küste. Bei manchen Landzungen, die geschnitten werden erleichtern Tunnel die Kletterei. Dabei ist nur der südlichste Tunnel wirklich lang. Neben ''Ørnes'' gibt es noch in ''Storvik'' die Möglichkeit Nahrungsmittel einzukaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Saltstraumen.jpg|thumb|Saltstraumen Brua]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 90km nach ''Ørnes'' erreicht man den ''Saltstraumen'', der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Über diesen führt die Saltstraumenbrua. Auf der nordwestlichen Seite der Straße führt ein Rad-/Fußweg über die Brücke. Wenn man die Brücke radelnd bewältigen möchte und oben nicht stoppen möchte, sollte man auf der Straße fahren, da die Abfahrt auf dem schmalen Weg recht heikel ist und die Fußgänger leider meist eher das Wasser begucken als darauf zu achten, dass sie eventuell im Weg stehen. Von der Brücke hat man eine ganz gute Aussicht. Von hier sind es noch rund 30km bis ''Bodø''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fv17 mündet knapp 20km vor ''Bodø'' auf die relativ stark befahrene und teilweise vierspurig ausgebaute N80 (Haupteinfallstraße in die Stadt). Ein abgesetzter Fuß-/Radweg ist vorhanden. Einzig einen kurzer Abschnitt zu Beginn muss man auf der Straße fahren, da hier kein Bauraum für einen Radweg vorhanden ist. Im Sommer 2013 wurde hier an einer Brücke gebaut. Wer weiterhin dem Track folgt dürfte in Zukunft auf einer verkehrsarmen Strasse radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|121,3|779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodø ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bodo.jpg|thumb|Bodø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten], Norwegens nördlichster Bahnhof, Flughafen und Fernbusstation&lt;br /&gt;
* Weitere Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Bodø]]&lt;br /&gt;
* In Bodø gibt es auch einen gut sortierten Fahrradladen in Hafennähe (Sykklehuset Bodø AS, Jernbanveien 8, 8012 Bodø, N67.2977, E14.4).&lt;br /&gt;
* Vom Hafen Bodø geht es weiter mit der Fähre nach Moskenes auf die [[Lofoten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|67.2885346|14.3932486|1|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|89,0|868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moskenes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lofoten_Ramberg.JPG|thumb|Sandstrand auf den Lofoten]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Lofoten_Fischerdorf.JPG|thumb|Fischerdorf]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Lofoten.jpg|thumb|Südküste der Lofoten]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Lofoten_Napsholmen.JPG|thumb|Blick auf Napp]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|67.8998852|13.0466080|8|Fähranleger und Touristeninformation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Sørvågen gibt es einige Tunnel, die zwar nicht für Fahrräder gesperrt sind, die alte Küstenstraße (nun für den Autoverkehr gesperrt) ist aber sehr gut zu fahren und bietet ein paar vom Verkehr abgeschiedene Rastmöglichkeiten sowie Trinkwasser aus Bergbächen. Im Sommer 2013 war dieser Abschnitt eine lange Baustelle: Der Track wird nicht mehr 100% stimmen. Im westlichen Teil der Lofoten ist die E10 leider stark befahren und man kann ihr kaum ausweichen. Landschaftlich außergewöhnlich schön gelegen ist Reine. Hier besteht die Möglichkeit, eine 1-stündige Bootstour in den Kjerkfjord zu machen; in 2014 Abfahrt 15:00 sowie weitere Abfahrt am Vormittag, was die Möglichkeit zu einer Wanderung eröffnet (Fahrplan [http://www.boreal.no/getfile.php/Internett/Filer/Rutetider/Helgelandske/Hurtigb%C3%A5truter/18-773%20Reinefjorden%20010113.pdf]; Aktualität?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterwassertunnel bei Napp (''Nappstraumentunnel'') darf mit dem Fahrrad befahren werden, weist aber eine starke Steigung auf. Auf der linken Seite (in Richtung Svolvær) befindet sich ein schmaler Gehsteig auf dem man auch mit dem Rad fahren kann. Laut Infoheft aus dem Jahre 2010 gibt es auch eine Fähre für Radfahrer, die man nutzen kann. Die Überfahrt ist von der Nachfrage abhängig und mit über 250kr pro Person nicht billig. Mehr Infos gibts in den Touristeninformationen und im kostenlosen Infoheft über die Lofoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Leknes verläuft die Route weiter auf der Seitenstraße Rv815. Zunächst vergleichsweise steiler Anstieg über einen kleinen Pass mit anschließender Abfahrt, auf Seelevel knickt die Rv815 dann scharf nach links ab und verläuft den Rest der Strecke flach an der Küste entlang. Motorisierter Verkehr ist kaum vorhanden und beschränkt sich auf den Anwohnerverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Lofoten gibt es relativ viele Übernachtungsmöglichkeiten auf Campingplätzen und in Hütten (rorbuer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|128,5|997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Svolvær ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Hauptstadt der Lofoten. Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Svolvær]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.2356325|14.5619315|8|Svolvær}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Svolvær zweigt die (weiterhin unbeschilderte) Radroute nach Karte von der E10 auf die wenig befahrene Fv888 ab. Etwa hinter Straumnes ist die Straße unasphaltiert und nur noch geschottert, aber dennoch gut zu fahren. Der Track geht jedoch weiter über die E10 bis nach Fiskebol. In diesem Teil hält sich der Verkehr auf der E10 in Grenzen. Die originale Strecke ist aber sicherlich landschaftlich reizvoller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|32,8|1030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fiskebøl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.4308730|14.8241892|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Fähre geht es weiter nach ''Melbu'' auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Vester%C3%A5len Vesterålen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,7|1037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melbu ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vesteralen.JPG|thumb|Landwirtschaft auf den Vesteralen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.4987831|14.8001656|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E10 wird seit 2009 offiziell über eine Neubaustrecke ausschließlich via Lofoten auf das Festland geführt, daher ist die &amp;quot;alte&amp;quot; E10 hinter Melbu (jetzt Rv82) vergleichsweise schwach befahren. Der Track folgt allerdings einer Nebenstraße entlang der Westküste. Hier gibt es lediglich Anwohnerverkehr. Der Weg ist komplett asphaltiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|25,8|1063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stokmarknes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stokmarknes.jpg|thumb|Brücke nördlich von Stokmarknes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* In ''Stokmarknes'' gibt es einen kleinen Campingplatz, der etwa 2 km westlich des Orts liegt. Der Betreiber kommt lediglich am Morgen (9-11 Uhr und am Abend 19-22 Uhr) und kassiert. Küche, Trockenraum und Waschraum inkl. Duschen sind aber die ganze Zeit über geöffnet und lassen sich kostenlos nutzen. (Stand: Juli 2010)&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Stokmarknes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.5689998|14.9114513|1|Hurtigrutemuseet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen ''Stokmarknes'' und ''Sortland'' führt der Radweg über die Rv82, die auf diesem Abschnitt mäßig befahren ist. Vereinzelt gibt es Radwege, die meist nicht sehr weit führen. Zwischen ''Rise'' und ''Holand'' führt der Radweg auf einer Nebenstraße, die sich gut mit dem Fahrrad befahren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|29,9|1093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.7065240|15.4285195|0|Sortlandsbrua}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter ''Sortland'' geht es über eine hohe Brücke auf Hinnøya, die größte Insel vor Norwegens Küste. Die Route folgt weiter der Rv82. Auf den Vesteralen gibt es weniger Campingplätze und Hütten als auf den Lofoten. In Buksnesfjord ca. 30 km hinter Sortland schöne relativ neue Ferienanlage mit Hütten und erschwinglichen Zimmern / Selbstversorgerküche und Restaurant [http://andoy-friluftssenter.no/]. Bei ''Risøyhamn'' erreicht man wiederum über eine Brücke Andøya, die nördlichste Insel der Vesterålen. Kurz nach ''Risøyhamn'' verlässt die Route die Rv82 und biegt links auf den Fv974 ab. Auf ca. 50 km keine Infrastruktur / Einkaufsmöglichkeiten. Im Zentrum des netten Dörfchens Bleik gibt's leckeren Kuchen im originellen &amp;quot;Cafe Jakobine&amp;quot;. Die Route folgt weitestgehend der schönen Küste und geht in ''Nordmela'' in den Fv976 über, der dann bis kurz vor Andenes führt. Hier mündet der Fv976 dann in den Rv82, auf dem man dann ins Zentrum von Andenes gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|107,7|1201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andenes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* KEIN Anschluss an die Hurtigruten; diese fährt von Risöyhamn östlich nach Harstadt.&lt;br /&gt;
* 2014 hatte der Campingplatz in Andenes leider keine Hütten; Hotels waren rel. teuer.&lt;br /&gt;
* Andenes ist berühmt für seine Walsafaris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.3205762|16.1236167|2|Andenes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Fähre geht es weiter nach Gryllefjord auf der Insel Senja. Die Fähre fährt nur in der Sommersaison und auch nur 3mal am Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|37,4|1238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gryllefjord ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gryllefjord.jpg|thumb|Blick vom tiefsten Punkt des Gryllefjord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.3633366|17.0522084|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gryllefjord angekommen wartet ersteinmal eine schöne, lange Abfahrt auf einen. Aber nicht zu früh freuen. Auf der anderen Seite kann man schon den folgenden Anstieg sehen, der einem aus dem Fjord hinausführt. Oben angekommen geht es dann rasant wieder auf Meereshöhe zurück. Der weitere Verlauf der Route ist sehr hügelig, man bleibt aber immer nur knapp über dem Meeresniveau. Kurz vor Sætra biegt man von Rv86 nach links ab auf den Fv864. Direkt nach dem Abzweig beginnt ein längerer Anstieg. Wenn man den Tunnel erreicht hat ist man oben angekommen und darf wieder herunterrollen. Auf der Abfahrt gibt es noch einen kleinen Aussichtspunkt, der zu einer Pause einlädt. Im weiteren Verlauf bis ''Botnhamn'' gibt es noch zwei weitere längere Tunnel, die einem weitere längere Anstiege ersparen. In ''Botnhamn'' angekommen setzt man mit der Fähre nach ''Brensholmen'' über. Auch diese Fähre fährt nur in der Sommersaison, allerdings mehrmal am Tag. An der Kreuzung biegt man nach rechts ab und kommt nach wenigen Metern an einem Joker (Supermarkt) vorbei. Der Straße folgt man bis kurz vor Tromsø. 37km nach dem Fährhafen erreicht man einen wilden Campingplatz mit WC und Badestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|159,6|1398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tromsø ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tomso.jpg|thumb|Eismeerkathedrale in Tromsø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Tromsø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.6789622|18.9043379|2|Flughafen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Brücke erreicht man die Insel Tromsøya, auf der sich der Flughafen und das Zentrum von ''Tromsø'' befindet. Als Radfahrer muss man über die Erhebung auf der Insel drüberfahren, der Tunnel ist für Radler gesperrt. Über die Tromsøbrua erreicht man Tromsdalen und kommt an der markanten Eismeerkathedrale vorbei. Anfangs kann man der E8 noch auf Nebenstraßen entgehen, ab ''Hundbergan'' bleibt aber nur die E8, die sehr verkehrsreich ist. In ''Fagernes'' wird dann die E8 wieder verlassen (Achtung: Wenn man auf der ausgeschilderten &amp;quot;Radroute&amp;quot; etwas östlich der E8 fährt, kann man den Abzweig übersehen). Weiter geht es auf der recht ruhigen Rv91 Richtung Breivikeidet, wo man mit der Fähre nach Svensby die Halbinsel Lyngen erreicht. Dort geht es auf der Rv91 entlang des Ullsfjorden nach ''Lyngseidet'', wo man die Fähre nach ''Olderdalen'' nimmt. In Lyngseidet nette Unterkunft mit Selbstversorgungsmöglichkeit in der von einer jungen Sportlerfamilie bewirteten &amp;quot;Magic Mountain Lodge&amp;quot;. Beide Fähren fahren recht häufig. In ''Olderdalen'' trifft man auf die E6, der man nun recht lange folgt. Die E6 geht bis Alta größtenteils an der Küste entlang, allerdings werden auch hier wieder einige Landzungen geschnitten was kürzere Anstiege zur Folge hat. Ab ''Langfjordbotn'' stehen die Chancen nicht schlecht den einen oder anderen Elch direkt auf der Straße zu sehen. Etwa 100 km vor Alta bzw. 5 km hinter Burfjord rechts an E6 sehr preiswerte Hütten von privat zu mieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 10 bis 15 km vor Alta neue Schrägseilbrücke und direkt danach für Radfahrer gesperrter Tunnel; einfache Umfahrung auf der alten E6, indem man vor der Brücke zunächst westlich des Fjords weiterfährt. Kurz vor Alta beginnt ein Radweg, der entlang der Straße führt. Hier beginnt auch eine Ausschilderung des Radnetzes, die aber kurz nach Alta wieder aufhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|314,9|1713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sennalandet2.JPG|thumb|Sennalandet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an das Fernbusnetz, Flughafen mit Verbindung nach Oslo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.9654865|23.2614255|56|Alta}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Track verlässt in Alta die E6 und umfährt das Zentrum von Alta. Man kann aber auch der E6 durch Alta folgen und durchs Zentrum fahren. In Alta kann man seine Vorräte auffüllen. Alta hat 3 Campingplätze im Ortsteil &amp;quot;Övre Alta&amp;quot; an der Straße 93 nach Kautokeino und weitere Campingplätze  entlang der E6. In Rafsbotn gibt es nochmal einen kleinen Coop. Im Ort beginnt auch der Anstieg aufs Sennalandet (400m), das sich bis kurz vor Skaidi erstreckt. Skaidi befindet sich gut 80km hinter Alta. Hier gibt es wieder eine Möglichkeit an einem Supermarkt bei der Statoil-Tankstelle einzukaufen. Ca. 4 km westlich der Route an der Straße nach Hammerfest Campingplatz mit Hütten. Ein Fjell und 23km später und wieder zurück auf Meereshöhe erreicht man Olderfjord.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|108,9|1822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Olderfjord ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Storbukta.jpg|thumb|Ein Blick auf den letzten Ansteig vor Havøysund aus der Storbukta]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Strasse_nach_Havoysund.jpg|thumb|Straße nach Havøysund]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an das überregionale Busnetz&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Olderfjord_-_Kirkenes#Olderfjord|Olderfjord - Kirkenes]]&lt;br /&gt;
* Hier gibt es die evtl. letzte Möglichkeit vor Havöysund, sich mit Nahrungsmitteln einzudecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|70.4775546|25.0677012|5|Bushalt Hotell Russenes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busse von und nach Honningsvåg halten hier. Der Bus nach/von Rovaniemi bzw. Oulu hält nur kurz. Man sollte sich bemerkbar machen, wenn der Bus ankommt. Die norwegischen Busse halten länger.&lt;br /&gt;
Nach Olderfjord kann man sich entscheiden, ob man weiter der E69 folgt und durch den Tunnel auf Magerøya fährt. Der Track geht über die Rv889 Richtung Havøysund. Die Straße ist eine der schönsten, die Norwegen zu bieten hat, bot aber 2014 auf 100 km keinerlei Einkaufs-/Einkehrmöglichkeiten. Von Havøysund kann man mit der [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigrute] nach Honningsvåg übersetzen. Die Kosten belaufen sich in 2010 auf 250kr für einen Erwachsenen mit einem Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sparfüchse, die eine Postkarte vom Nordkap schreiben wollen, empfiehlt es sich bereits in Olderfjord den Souvenirshop aufzusuchen. Man spart 4kr bei einer Postkarte und ebenso viel bei einer Briefmarke. Im Nordkapmuseum werden nur spezielle Sonderbriefmarken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt man ab Olderfjord direkt nach Honningsvåg, kann man erst dort wieder Proviant auffüllen. In Richtung Havøysund trifft man in Kokelv, abseits der Durchgangsstraße im Ortskern und in Havøysund jeweils auf einen Supermarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|87,6|1909}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Havøysund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havoysund.jpg|thumb|Havøysund]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Havoya.jpg|thumb|Blick von Havøya gen Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Die nordgehende Hurtigrute verlässt Havøysund gegen 9:45 Uhr.&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Havøysund]]&lt;br /&gt;
* In Havøysund gibt es zwei schöne Wildcampingplatze, ein Hotel, einen Coop und wenige Ferienwohnungen (für letztere auf Aushang an Infotafel etwa 1 km vor Ortseingang und Aushänge an Häusern achten).&lt;br /&gt;
* Für einen Wildcampingplatz folgt man der Hauptstraße, bis diese fast zu Ende ist, dann geht links eine Sackgasse ab recht steil nach oben. Dort hat man einen schönen Blick nach Norden.&lt;br /&gt;
* Für den anderen Wildcampingplatz, folgt man der Ausschilderung zur Kirche (Hauptstraße vor dem Supermarkt nach links verlassen), ebenfalls einen Berg hoch und oben gibt es auf der rechten Seite einen See. Biegt man dann rechts auf den Feldweg, kommt man zu einer netten Stelle, wo es auch Tische und Bänke gibt. Man kann auch weiter berghoch Richtung Windpark mit toller Aussicht auf Nordmeer und Inseln fahren. Der Berg ist lang und steil; aber bis Havoysund ist man sicher gut im Training und das Gepäck kann ja im Ort bleiben.&lt;br /&gt;
* Von Havoysund fahren kleine Fähren auf diverse Inseln und wohl auch nach Honningsvag und Hammerfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|70.9962702|24.6606803|2|Ortszentrum und Coop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|47,6|1957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Honningsvåg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Busverbindungen zu den großen Orten Nordlands sowie nach Rovaniemi/Oulu (Finnland)&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Honningsvåg]]&lt;br /&gt;
* In Honningsvåg sollte man sich mit ausreichend Nahrungsmitteln für den Aufenthalt am Nordkap eindecken. Weiter im Norden gibt es dazu nur noch das Restaurant im Nordkapmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|70.9821510|25.9703064|12|Kreisverkehr am Hurtigrutenkai}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten 34 km zum Nordkap sollen die härtesten sein und das ist nicht falsch. Ob es aber an den drei steilen Anstiegen auf jeweils rund 300m liegt oder einfach nur daran, dass das Ziel so dicht vor einem liegt, muss jeder selber herausfinden. Die Straße ist mäßig befahren, abhängig von der Uhrzeit. Gegen Mittag machen sich ca. 6 Busse mit Hurtigrutengästen auf den Weg zum Nordkap kurz vor dem Sonnenuntergang kommen ebenfalls einige Reisebusse. Die Straße ist relativ schmal und führt durch eine Art Steinwüste mit Bodendeckern. Größere Vegetation sucht man größtenteils vergeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|33,9|1991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordkapmuseum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Knivskjelodden.JPG|thumb|Blick vom Nordkap auf Knivskjelodden]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Nordkap.jpg|thumb|Nordkap]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Betreten des Nordkaps ist für Menschen, die per Rad oder zu Fuß ankommen kostenfrei (Stand 2022). Man bekommt einen Sticker, welchen man sichtbar an sich tragen soll, am Kassenhäuschen ausgehändigt. Im Nordkapmuseum gibt es sanitäre Einrichtungen (keine Duschen), die man während der Öffnungszeiten nutzen kann. Außerdem gibt es Toiletten und Trinkwasser am Wohnmobilstellplatz. Die Öffnungszeiten gehen im Sommer von 11:00 bis 01:00 (Stand 2012). Am Nordkap ist der Boden zwar recht felsig und uneben, man kann dort aber dennoch gut Zelten. Es kann aber sehr stürmisch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|71.1694765|25.7838392|310|Nordkapmuseum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|im Juli 2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|August 2014|[[User:Karl der Bergische|Karl der Bergische]]|Trondheim bis Havöysund}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2010|[[User:aighes|aighes]]|komplett}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2013|[[User:veloeler|veloeler]]|Fiskebøl-Trondheim (Gegenrichtung), Alta-Olderfjord, Honningsvåg-Nordkap}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der hier eingestellte Track weicht zwischen Trondheim und Årgård, auf der Insel Gimsøy, zwischen Jordneset und Fiskebøl, zwischen Bitterstad und Sortland, zwischen Straumsboten und Hundbergnes, zwischen Brensholmen und Eidkjosen, bei Alta und zwischen Smørfjord und Honnigsvåg von dem in der Opencyclemap eingetragen Verlauf der nationalen Fahrradroute 1C ab.&lt;br /&gt;
Den originalen Verlauf kann man [http://www.openstreetmap.org/?relation=127964 OpenStreetMap] ([http://ra.osmsurround.org/downloadServlet/gpx/127964 gpx]) entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Web-Links ==&lt;br /&gt;
[https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/ Übersicht über Radrouten in Norwegen (Statens Vegvesen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/gpx-filer/ Download GPX-files auf Statens Vegvesen.no]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Anderer Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Trondheim_-_Nordkap&amp;diff=104268</id>
		<title>Trondheim - Nordkap</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Trondheim_-_Nordkap&amp;diff=104268"/>
		<updated>2022-12-21T12:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Web-Links */ Links zur norwegischen Seite mit Karte und GPX-files der Radrouten hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox Radfernweg&lt;br /&gt;
| Name = Trondheim - Nordkap&lt;br /&gt;
| Logo = Flag_of_Norway.png&lt;br /&gt;
| Länge = 1.995&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (auf) = 27.003&lt;br /&gt;
| Höhenmeter (ab) = 26.693&lt;br /&gt;
| Tour-/Retour-Link = Bild:Ohne Gegenrichtung.png&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;googlemap lat=&amp;quot;68&amp;quot; lon=&amp;quot;17&amp;quot; zoom=&amp;quot;5&amp;quot; width=&amp;quot;auto&amp;quot; height=&amp;quot;550&amp;quot; type=&amp;quot;map&amp;quot; controls=&amp;quot;small&amp;quot; scale=&amp;quot;yes&amp;quot; overview=&amp;quot;no&amp;quot; zoomstyle=&amp;quot;smooth&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GoogleMap}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke von Trondheim zum Nordkap bzw. weiter zur norwegisch-russischen Grenze bei Kirkenes ist der Abschnitt 1C der Kystruta, einer nationalen Fahrradroute in [[Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{TOC_Radfernweg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke ist kaum bis garnicht beschildert. Um die Wege zu finden braucht man aber nur eine grobe Übersichtskarte, die man beispielsweise bei [http://katalog.visitnorge.dk/default.asp?primsprog=de&amp;amp;sprogkode=5&amp;amp;kategoriid=45 VisitNorway.de] (Norwegen - Autokarte) kostenlos bestellen kann. In vielen Fähren und Touristeninformationen gibt es ein kleines kostenloses Heft, das auf viele Attraktionen und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Fv17 hinweist. In diesem sind auch die Fährzeiten des Gebiets enthalten (sofern bei Drucklegung bekannt). Auch für die anderen Abschnitte gibt es in den Touristeninformationen kostenlose Karten, die auch POI's der Region enthalten. Teilweise sind dies kleine Faltkarten (Lofoten &amp;amp; Vesteralen), teilweise befinden sich die Karten in [http://katalog.visitnorge.dk/default.asp?primsprog=de&amp;amp;sprogkode=5&amp;amp;kategoriid=45 Informationsheften] (Troms, Finnmark und Nordland).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es eine Küstenstrecke entlang vieler Fjorde ist, sind desöfteren Fährüberfahrten notwendig. Eine Erklärung der norwegischen Fährfahrpläne befindet sich [[Norwegischer Fährfahrplan|hier]]. Auch wenn es eine Küstenstraße ist, ist die Strecke nicht wirklich flach. Meist geht es entweder berghoch oder bergab. Es ist aber nicht so bergig wie in Südnorwegen. Die 500m wird man nie erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Roadbook ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trondheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bahnhof, Verbindungen mit der Dovrebahn Richtung Oslo (auch Nachtzug)&lt;br /&gt;
* Sehr gute touristische Infrastruktur. Weitere Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Trondheim]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Bergen - Trondheim#Trondheim|Bergen - Trondheim]]&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Halden - Trondheim#Trondheim|Halden - Trondheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|63.4358954|10.3997612|0|Bahnhof}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Track verlässt Trondheim per Schnellfähre in Richtung Vanvikan auf die Halbinsel Fosen. Weiter geht es auf nahezu verkehrsfreien Straßen Richtung Fv17, die man nördlich von Steinkjer erreicht. Die offizielle Strecke verlässt Trondheim auf der E6, der man bis Steinkjer folgt und dann dort auf der Fv17 weiter fährt. Die E6 ist um Trondheim aber sehr stark befahren und auch ähnlich ausgebaut wie unsere Autobahnen. Sie darf allerdings mit dem Rad befahren werden. Der Fv17 wird auch [http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCstenstra%C3%9Fe_Fv17 Kystriksveien] genannt und ist eine landschaftlich sehr reizvolle Küstenstraße bis Bodø. Trotz der Einstufung als Folksvei ist der Fv17 stärker befahren als so mancher Riksvei in der Region. Einen guten Anhaltspunkt bietet hier die Klassifizierung der Straßen in OpenStreetMap oder anderen Kartenwerken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|16,5|17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vanvikan ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Fossen.jpg|thumb|Fossen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|63.5533070|10.2226429|11|Fähranleger und Coop Prix}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Vanvikan angekommen folgt man der Rv 755 nach Westen und biegt etwas später auf die Rv715 in Richtung Norden. Auf der Rv715 herrscht stoßweise starker Verkehr wegen der Autofähre Flakk-Rørvik. Diese Fähre ist auch eine preiswertere Alternative zum Expressboot Trondheim-Vanvikan. Ab Rørvik folgt man der Rv715 Richtung Osten.&lt;br /&gt;
Nach ca. 3,5km*, die größtenteils berghoch gehen, biegt man rechts auf den Fv82*, der einem auf die Rv720 bringt. Dieser folgt man dann gen Osten bis zur Fv17. *aufgrund einiger Begradigungen in den letzten Jahren sind die Trackdaten nicht mehr metergenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ca. 5km hinter der Kreuzung, wo man auf die Rv720 abbiegt macht die Straße eine starke Rechtskurve und geht dann etwas bergan. Kurz nach der Kurve geht rechts ein kleiner Feldweg ab, der zu einer kleinen Furt führt. Hier kann man gut die Nacht verbringen. Das Wasser des Flusses ist trinkbar und baden kann man auch. Im weiteren Verlauf (ca. bei Kilometer 35) ist ein Rastplatz ausgeschildert, der auch sehr schön und abseits liegt und auch ein WC bietet. Ziemlich exakt an der Grenze zwischen Sör-Tröndelag und Nord-Tröndelag bei Aursjördal rechts an der Straße 720 mit Glück Ferienhaus preiswert zu mieten. Campingplätze oder Hytten sucht man hier ansonsten vergebens. Fosen ist nicht wirklich touristisch erschlossen. Das macht die Halbinsel aber auch interessant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fv17 folgt man Richtung Namsos. Kurz vor Namsos kann man den Fv17 wieder verlassen und die Inselwelt vor Namsos erkunden oder aber weiter auf der Fv17 fahren, die weiter im Landesinneren verläuft. Der Track folgt der Rv769 nach Namsos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|152,6|169}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namsos ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Rorvik.jpg|thumb|Alte Hafenhäuser in Rørvik]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Bikkengfjorden.jpg|thumb|kleine Inseln von Brücken verbunden am Bikkengfjorden]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In Rörvik unweit Namsos Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|64.4686747|11.5093160|5|Namsos}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Namsos muss man dann einen Tunnel umfahren. Die Beschilderung (zumindest in der Gegenrichtung) vor Ort empfiehlt eine andere Route an als der Track: Beim {{Geolink|64.468688|11.491006|Kreisel beim Shoppingcenter}} rechts abbiegen und auf dem kurzen, teilweise für Kfz gesperrten Radweg wieder auf die Rv769 fahren ({{Geolink|64.477491|11.483024|Kreuzung nördlich des Tunnels}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend geht es auf der Rv769 weiter an der Küste bzw. über die Inselwelt bis nach Lund. Dort setzt man mit der Fähre nach Hofles über. Weiter geht es auf der wenig befahrenen Straße, bis man rechts auf den Fv500 nach Kolvereid abbiegt. Folgt man der Straße nach links kann man einen Abstecher nach Rørvik machen. Nach ca. 5km kommt man an einem Supermarkt vorbei. In Rørvik gibt es die Möglichkeit seine Vorräte an Bargeld und Lebensmitteln wieder auf zufüllen. Für interessierte lohnt auch ein Besuch des Küstenmuseums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Kjella.JPG|thumb|Kjella]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kolvereid stößt man auf die Rv770, der man nach Osten folgt. In Kolvereid gibt es ebenfalls Einkaufsmöglichkeiten. Ein paar Kilometer weiter biegt man auf die Rv771 ab. Nun muss man erst einmal auf die andere Seite der Halbinsel. Anschließend geht es weiter an der Küste entlang. Irgendwann Zweigt die Rv771 nach links ab Richtung Leka, hier geht es geradeaus weiter auf der Rv802, die zurück auf die Fv17 führt.Diese bringt einen nach Holm wo man die Fähre nach Vennesund nehmen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sømna verlässt der Track die Fv17 nach der Tankstelle Richtung links auf den Fv34. Dieses Teilstück ist Anfangs gut asphaltiert, geht aber später in einen unbefestigten Waldweg über, der aber gut mit dem Reiserad befahren werden kann. Alternativ kann man auch auf dem Fv17 weiterfahren. In Berg trifft man wieder auf den Fv17. Sowohl in Sømna als auch in Berg kann man seine Vorräte wieder auffüllen. Auf dem Fv17 geht es dann weiter in Richtung Brønnøysund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|192,7|362}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Brønnøysund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Torghatten.jpg|thumb|Ein Blick durch den Torghatten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|65.4958320|12.2483826|8|Abzweig Brønnøysund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Brønnøysund biegt der Fv17 rechts ab Richtung Horn. Geradeaus geht es ins Zentrum von Brønnøysund. Die Strecke zum [http://de.wikipedia.org/wiki/Torghatten Torghatten] ist ausgeschildert und einfach zu finden. Bei schönem Wetter lohnt sich ein Abstecher, der ca. 35km ausmacht. Weiter geht es mit der Fähre nach Andalsvågen, entlang der Küste nach Forvik und mit der Fähre nach Tjøtta. Über Alstahaug geht es weiter Richtung Sandnessjøn.&lt;br /&gt;
Die Fv17 ist in der Nähe der größeren Ortschaften stärker befahren. Abseits der Orte kann es passieren, dass man auch mal länger alleine unterwegs ist. Die Strecke ist in diesem Abschnitt relativ flach, wobei an einer Seite meist die Küste liegt und auf der anderen Seite ein Felsmassiv mehrere hundert Meter in die Höhe ragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|82,0|444}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abzweig Sandnessjøn ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|66.0177898|12.6316166|6|Abzweig Sandnessjøn}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kreisverkehr geht es gerade aus zum Zentrum mit Einkaufsmöglichkeiten und Touristeninformation. Biegt man nach rechts ab, geht es Richtung Levang, wo man mit der Fähre nach Nesna übersetzt. Wie in den vielen anderen Hafenstädten, die von der Hurtigrute angefahren werden, geht es erstmal über eine hohe und meist windige Brücke. Ansonsten bleibt die Strecke relativ flach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|38,5|482}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nesna ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Jektvik.JPG|thumb|Jektvik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|66.2009740|13.0106878|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nesna gibt es die Möglichkeit zu &amp;quot;schummeln&amp;quot; (ca. 65 km abzukürzen), indem man eine Schnellfähre (Katamaran) nach Stokkvagen nimmt. Die reguläre, landschaftlich schöne Route führt erst am Südufer eines Fjords ein Stück Richtung Mo i Rana und dann am Nordufer &amp;quot;zurück&amp;quot; nach Stokkvagen. Von dort - fast immer küstennah - nach Kilboghamn. &lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur Fähre nach Kilboghamn merkt man wieder, dass man in Norwegen ist. Es wartet ein kleiner, knackiger Anstieg auf 350m. Anschließend geht es wieder ungefähr auf Seelevel weiter. In der Folge fährt man durch längere Tunnel (~3km Länge), in denen es sehr frisch ist. In Hilstadt etwa 4km nordwestlich von Kilboghamn Hütten zu mieten. In Kilboghamn setzt man dann nach Jektvik über und überquert während der Fährfahrt den Polarkreis. Am Polarkreis sieht man an Land einen Globus. In Jektvik geht es erstmal steil berghoch. Der Anstieg ist allerdings recht kurz. Rund 5km hinter dem Fähranleger findet sich auf der Seeseite der Straße eine kleine Einfahrt. In dem kleinen &amp;quot;Waldstück&amp;quot; verbirgt sich eine Zeltmöglichkeit für 4-5 Zelte. Über Felsen kann man im Meer baden gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Blick_Svartisen.jpg|thumb|Blick auf den Svartisen]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Agskardet.jpg|thumb|Ågskardet]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Verlauf der Straße durchfährt man den 4km langen Straumdalentunnelen. An einem See kurz vor der Fähre ''Ågskardet-Halsa'' befindet sich ein kostenloser Naturcampingplatz mit Sitzgelegenheiten, Kochstelle und Plumpsklo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach Halsa kann man seine Vorräte wieder auffüllen. Etwas später sollte man den Fv17 für ein Stück verlassen (beschilderte Umleitung) um den 7,6km langen, wenig befahrenen Svartisen-Tunnel zu umfahren (Laut norwegischen Behörden besteht darin Erstickungsgefahr (Fahrverbot) für Radfahrer). Dies bedingt eine weitere Fährüberfahrt von ''Vassdalsvik'' nach ''Ørnes''. Diese Fähre hat nur 2-4 Fahrten am Tag. Die Zeiten unterscheiden sich von Tag zu Tag. Wenn man durch den Tunnel fährt oder einen Abstecher zum südlichen Tunnelportal macht und dann trotzdem die Umfahrung nimmt, hat man kurz vor der Einfahrt des Tunnels gegenüber vom Fjord einen Blick auf den Svartisen und auf eine Gletscherzunge. Das ist auf dem europäischen Festland die einzige Gletscherzunge, die fast bis zum Meer reicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|175,8|658}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ørnes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Ørnes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|66.8675351|13.7040925|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Ørnes geht die Fv17 größtenteils entlang der Küste. Bei manchen Landzungen, die geschnitten werden erleichtern Tunnel die Kletterei. Dabei ist nur der südlichste Tunnel wirklich lang. Neben ''Ørnes'' gibt es noch in ''Storvik'' die Möglichkeit Nahrungsmittel einzukaufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Saltstraumen.jpg|thumb|Saltstraumen Brua]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund 90km nach ''Ørnes'' erreicht man den ''Saltstraumen'', der stärkste Gezeitenstrom der Welt. Über diesen führt die Saltstraumenbrua. Auf der nordwestlichen Seite der Straße führt ein Rad-/Fußweg über die Brücke. Wenn man die Brücke radelnd bewältigen möchte und oben nicht stoppen möchte, sollte man auf der Straße fahren, da die Abfahrt auf dem schmalen Weg recht heikel ist und die Fußgänger leider meist eher das Wasser begucken als darauf zu achten, dass sie eventuell im Weg stehen. Von der Brücke hat man eine ganz gute Aussicht. Von hier sind es noch rund 30km bis ''Bodø''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fv17 mündet knapp 20km vor ''Bodø'' auf die relativ stark befahrene und teilweise vierspurig ausgebaute N80 (Haupteinfallstraße in die Stadt). Ein abgesetzter Fuß-/Radweg ist vorhanden. Einzig einen kurzer Abschnitt zu Beginn muss man auf der Straße fahren, da hier kein Bauraum für einen Radweg vorhanden ist. Im Sommer 2013 wurde hier an einer Brücke gebaut. Wer weiterhin dem Track folgt dürfte in Zukunft auf einer verkehrsarmen Strasse radeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|121,3|779}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodø ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Bodo.jpg|thumb|Bodø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten], Norwegens nördlichster Bahnhof, Flughafen und Fernbusstation&lt;br /&gt;
* Weitere Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Bodø]]&lt;br /&gt;
* In Bodø gibt es auch einen gut sortierten Fahrradladen in Hafennähe (Sykklehuset Bodø AS, Jernbanveien 8, 8012 Bodø, N67.2977, E14.4).&lt;br /&gt;
* Vom Hafen Bodø geht es weiter mit der Fähre nach Moskenes auf die [[Lofoten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|67.2885346|14.3932486|1|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|89,0|868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moskenes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Lofoten_Ramberg.JPG|thumb|Sandstrand auf den Lofoten]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Lofoten_Fischerdorf.JPG|thumb|Fischerdorf]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Lofoten.jpg|thumb|Südküste der Lofoten]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Lofoten_Napsholmen.JPG|thumb|Blick auf Napp]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|67.8998852|13.0466080|8|Fähranleger und Touristeninformation}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Sørvågen gibt es einige Tunnel, die zwar nicht für Fahrräder gesperrt sind, die alte Küstenstraße (nun für den Autoverkehr gesperrt) ist aber sehr gut zu fahren und bietet ein paar vom Verkehr abgeschiedene Rastmöglichkeiten sowie Trinkwasser aus Bergbächen. Im Sommer 2013 war dieser Abschnitt eine lange Baustelle: Der Track wird nicht mehr 100% stimmen. Im westlichen Teil der Lofoten ist die E10 leider stark befahren und man kann ihr kaum ausweichen. Landschaftlich außergewöhnlich schön gelegen ist Reine. Hier besteht die Möglichkeit, eine 1-stündige Bootstour in den Kjerkfjord zu machen; in 2014 Abfahrt 15:00 sowie weitere Abfahrt am Vormittag, was die Möglichkeit zu einer Wanderung eröffnet (Fahrplan [http://www.boreal.no/getfile.php/Internett/Filer/Rutetider/Helgelandske/Hurtigb%C3%A5truter/18-773%20Reinefjorden%20010113.pdf]; Aktualität?).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Unterwassertunnel bei Napp (''Nappstraumentunnel'') darf mit dem Fahrrad befahren werden, weist aber eine starke Steigung auf. Auf der linken Seite (in Richtung Svolvær) befindet sich ein schmaler Gehsteig auf dem man auch mit dem Rad fahren kann. Laut Infoheft aus dem Jahre 2010 gibt es auch eine Fähre für Radfahrer, die man nutzen kann. Die Überfahrt ist von der Nachfrage abhängig und mit über 250kr pro Person nicht billig. Mehr Infos gibts in den Touristeninformationen und im kostenlosen Infoheft über die Lofoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Leknes verläuft die Route weiter auf der Seitenstraße Rv815. Zunächst vergleichsweise steiler Anstieg über einen kleinen Pass mit anschließender Abfahrt, auf Seelevel knickt die Rv815 dann scharf nach links ab und verläuft den Rest der Strecke flach an der Küste entlang. Motorisierter Verkehr ist kaum vorhanden und beschränkt sich auf den Anwohnerverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Lofoten gibt es relativ viele Übernachtungsmöglichkeiten auf Campingplätzen und in Hütten (rorbuer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|128,5|997}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Svolvær ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Hauptstadt der Lofoten. Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Svolvær]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.2356325|14.5619315|8|Svolvær}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter Svolvær zweigt die (weiterhin unbeschilderte) Radroute nach Karte von der E10 auf die wenig befahrene Fv888 ab. Etwa hinter Straumnes ist die Straße unasphaltiert und nur noch geschottert, aber dennoch gut zu fahren. Der Track geht jedoch weiter über die E10 bis nach Fiskebol. In diesem Teil hält sich der Verkehr auf der E10 in Grenzen. Die originale Strecke ist aber sicherlich landschaftlich reizvoller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|32,8|1030}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fiskebøl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.4308730|14.8241892|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Fähre geht es weiter nach ''Melbu'' auf die [http://de.wikipedia.org/wiki/Vester%C3%A5len Vesterålen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|7,7|1037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melbu ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Vesteralen.JPG|thumb|Landwirtschaft auf den Vesteralen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.4987831|14.8001656|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E10 wird seit 2009 offiziell über eine Neubaustrecke ausschließlich via Lofoten auf das Festland geführt, daher ist die &amp;quot;alte&amp;quot; E10 hinter Melbu (jetzt Rv82) vergleichsweise schwach befahren. Der Track folgt allerdings einer Nebenstraße entlang der Westküste. Hier gibt es lediglich Anwohnerverkehr. Der Weg ist komplett asphaltiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|25,8|1063}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stokmarknes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stokmarknes.jpg|thumb|Brücke nördlich von Stokmarknes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* In ''Stokmarknes'' gibt es einen kleinen Campingplatz, der etwa 2 km westlich des Orts liegt. Der Betreiber kommt lediglich am Morgen (9-11 Uhr und am Abend 19-22 Uhr) und kassiert. Küche, Trockenraum und Waschraum inkl. Duschen sind aber die ganze Zeit über geöffnet und lassen sich kostenlos nutzen. (Stand: Juli 2010)&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Stokmarknes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.5689998|14.9114513|1|Hurtigrutemuseet}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen ''Stokmarknes'' und ''Sortland'' führt der Radweg über die Rv82, die auf diesem Abschnitt mäßig befahren ist. Vereinzelt gibt es Radwege, die meist nicht sehr weit führen. Zwischen ''Rise'' und ''Holand'' führt der Radweg auf einer Nebenstraße, die sich gut mit dem Fahrrad befahren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|29,9|1093}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sortland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|68.7065240|15.4285195|0|Sortlandsbrua}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter ''Sortland'' geht es über eine hohe Brücke auf Hinnøya, die größte Insel vor Norwegens Küste. Die Route folgt weiter der Rv82. Auf den Vesteralen gibt es weniger Campingplätze und Hütten als auf den Lofoten. In Buksnesfjord ca. 30 km hinter Sortland schöne relativ neue Ferienanlage mit Hütten und erschwinglichen Zimmern / Selbstversorgerküche und Restaurant [http://andoy-friluftssenter.no/]. Bei ''Risøyhamn'' erreicht man wiederum über eine Brücke Andøya, die nördlichste Insel der Vesterålen. Kurz nach ''Risøyhamn'' verlässt die Route die Rv82 und biegt links auf den Fv974 ab. Auf ca. 50 km keine Infrastruktur / Einkaufsmöglichkeiten. Im Zentrum des netten Dörfchens Bleik gibt's leckeren Kuchen im originellen &amp;quot;Cafe Jakobine&amp;quot;. Die Route folgt weitestgehend der schönen Küste und geht in ''Nordmela'' in den Fv976 über, der dann bis kurz vor Andenes führt. Hier mündet der Fv976 dann in den Rv82, auf dem man dann ins Zentrum von Andenes gelangt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|107,7|1201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andenes ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* KEIN Anschluss an die Hurtigruten; diese fährt von Risöyhamn östlich nach Harstadt.&lt;br /&gt;
* 2014 hatte der Campingplatz in Andenes leider keine Hütten; Hotels waren rel. teuer.&lt;br /&gt;
* Andenes ist berühmt für seine Walsafaris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.3205762|16.1236167|2|Andenes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Fähre geht es weiter nach Gryllefjord auf der Insel Senja. Die Fähre fährt nur in der Sommersaison und auch nur 3mal am Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|37,4|1238}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gryllefjord ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Gryllefjord.jpg|thumb|Blick vom tiefsten Punkt des Gryllefjord]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.3633366|17.0522084|0|Fähranleger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gryllefjord angekommen wartet ersteinmal eine schöne, lange Abfahrt auf einen. Aber nicht zu früh freuen. Auf der anderen Seite kann man schon den folgenden Anstieg sehen, der einem aus dem Fjord hinausführt. Oben angekommen geht es dann rasant wieder auf Meereshöhe zurück. Der weitere Verlauf der Route ist sehr hügelig, man bleibt aber immer nur knapp über dem Meeresniveau. Kurz vor Sætra biegt man von Rv86 nach links ab auf den Fv864. Direkt nach dem Abzweig beginnt ein längerer Anstieg. Wenn man den Tunnel erreicht hat ist man oben angekommen und darf wieder herunterrollen. Auf der Abfahrt gibt es noch einen kleinen Aussichtspunkt, der zu einer Pause einlädt. Im weiteren Verlauf bis ''Botnhamn'' gibt es noch zwei weitere längere Tunnel, die einem weitere längere Anstiege ersparen. In ''Botnhamn'' angekommen setzt man mit der Fähre nach ''Brensholmen'' über. Auch diese Fähre fährt nur in der Sommersaison, allerdings mehrmal am Tag. An der Kreuzung biegt man nach rechts ab und kommt nach wenigen Metern an einem Joker (Supermarkt) vorbei. Der Straße folgt man bis kurz vor Tromsø. 37km nach dem Fährhafen erreicht man einen wilden Campingplatz mit WC und Badestelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|159,6|1398}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tromsø ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Tomso.jpg|thumb|Eismeerkathedrale in Tromsø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Tromsø]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.6789622|18.9043379|2|Flughafen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über eine Brücke erreicht man die Insel Tromsøya, auf der sich der Flughafen und das Zentrum von ''Tromsø'' befindet. Als Radfahrer muss man über die Erhebung auf der Insel drüberfahren, der Tunnel ist für Radler gesperrt. Über die Tromsøbrua erreicht man Tromsdalen und kommt an der markanten Eismeerkathedrale vorbei. Anfangs kann man der E8 noch auf Nebenstraßen entgehen, ab ''Hundbergan'' bleibt aber nur die E8, die sehr verkehrsreich ist. In ''Fagernes'' wird dann die E8 wieder verlassen (Achtung: Wenn man auf der ausgeschilderten &amp;quot;Radroute&amp;quot; etwas östlich der E8 fährt, kann man den Abzweig übersehen). Weiter geht es auf der recht ruhigen Rv91 Richtung Breivikeidet, wo man mit der Fähre nach Svensby die Halbinsel Lyngen erreicht. Dort geht es auf der Rv91 entlang des Ullsfjorden nach ''Lyngseidet'', wo man die Fähre nach ''Olderdalen'' nimmt. In Lyngseidet nette Unterkunft mit Selbstversorgungsmöglichkeit in der von einer jungen Sportlerfamilie bewirteten &amp;quot;Magic Mountain Lodge&amp;quot;. Beide Fähren fahren recht häufig. In ''Olderdalen'' trifft man auf die E6, der man nun recht lange folgt. Die E6 geht bis Alta größtenteils an der Küste entlang, allerdings werden auch hier wieder einige Landzungen geschnitten was kürzere Anstiege zur Folge hat. Ab ''Langfjordbotn'' stehen die Chancen nicht schlecht den einen oder anderen Elch direkt auf der Straße zu sehen. Etwa 100 km vor Alta bzw. 5 km hinter Burfjord rechts an E6 sehr preiswerte Hütten von privat zu mieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 10 bis 15 km vor Alta neue Schrägseilbrücke und direkt danach für Radfahrer gesperrter Tunnel; einfache Umfahrung auf der alten E6, indem man vor der Brücke zunächst westlich des Fjords weiterfährt. Kurz vor Alta beginnt ein Radweg, der entlang der Straße führt. Hier beginnt auch eine Ausschilderung des Radnetzes, die aber kurz nach Alta wieder aufhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|314,9|1713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alta ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Sennalandet2.JPG|thumb|Sennalandet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an das Fernbusnetz, Flughafen mit Verbindung nach Oslo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|69.9654865|23.2614255|56|Alta}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Track verlässt in Alta die E6 und umfährt das Zentrum von Alta. Man kann aber auch der E6 durch Alta folgen und durchs Zentrum fahren. In Alta kann man seine Vorräte auffüllen. Alta hat 3 Campingplätze im Ortsteil &amp;quot;Övre Alta&amp;quot; an der Straße 93 nach Kautokeino und weitere Campingplätze  entlang der E6. In Rafsbotn gibt es nochmal einen kleinen Coop. Im Ort beginnt auch der Anstieg aufs Sennalandet (400m), das sich bis kurz vor Skaidi erstreckt. Skaidi befindet sich gut 80km hinter Alta. Hier gibt es wieder eine Möglichkeit an einem Supermarkt bei der Statoil-Tankstelle einzukaufen. Ca. 4 km westlich der Route an der Straße nach Hammerfest Campingplatz mit Hütten. Ein Fjell und 23km später und wieder zurück auf Meereshöhe erreicht man Olderfjord.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|108,9|1822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Olderfjord ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Storbukta.jpg|thumb|Ein Blick auf den letzten Ansteig vor Havøysund aus der Storbukta]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Strasse_nach_Havoysund.jpg|thumb|Straße nach Havøysund]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an das überregionale Busnetz&lt;br /&gt;
* Anschluss an [[Olderfjord_-_Kirkenes#Olderfjord|Olderfjord - Kirkenes]]&lt;br /&gt;
* Hier gibt es die evtl. letzte Möglichkeit vor Havöysund, sich mit Nahrungsmitteln einzudecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|70.4775546|25.0677012|5|Bushalt Hotell Russenes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busse von und nach Honningsvåg halten hier. Der Bus nach/von Rovaniemi bzw. Oulu hält nur kurz. Man sollte sich bemerkbar machen, wenn der Bus ankommt. Die norwegischen Busse halten länger.&lt;br /&gt;
Nach Olderfjord kann man sich entscheiden, ob man weiter der E69 folgt und durch den Tunnel auf Magerøya fährt. Der Track geht über die Rv889 Richtung Havøysund. Die Straße ist eine der schönsten, die Norwegen zu bieten hat, bot aber 2014 auf 100 km keinerlei Einkaufs-/Einkehrmöglichkeiten. Von Havøysund kann man mit der [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigrute] nach Honningsvåg übersetzen. Die Kosten belaufen sich in 2010 auf 250kr für einen Erwachsenen mit einem Rad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Sparfüchse, die eine Postkarte vom Nordkap schreiben wollen, empfiehlt es sich bereits in Olderfjord den Souvenirshop aufzusuchen. Man spart 4kr bei einer Postkarte und ebenso viel bei einer Briefmarke. Im Nordkapmuseum werden nur spezielle Sonderbriefmarken verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fährt man ab Olderfjord direkt nach Honningsvåg, kann man erst dort wieder Proviant auffüllen. In Richtung Havøysund trifft man in Kokelv, abseits der Durchgangsstraße im Ortskern und in Havøysund jeweils auf einen Supermarkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|87,6|1909}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Havøysund ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havoysund.jpg|thumb|Havøysund]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Havoya.jpg|thumb|Blick von Havøya gen Norden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Die nordgehende Hurtigrute verlässt Havøysund gegen 9:45 Uhr.&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen: [[Wikivoyage:Havøysund]]&lt;br /&gt;
* In Havøysund gibt es zwei schöne Wildcampingplatze, ein Hotel, einen Coop und wenige Ferienwohnungen (für letztere auf Aushang an Infotafel etwa 1 km vor Ortseingang und Aushänge an Häusern achten).&lt;br /&gt;
* Für einen Wildcampingplatz folgt man der Hauptstraße, bis diese fast zu Ende ist, dann geht links eine Sackgasse ab recht steil nach oben. Dort hat man einen schönen Blick nach Norden.&lt;br /&gt;
* Für den anderen Wildcampingplatz, folgt man der Ausschilderung zur Kirche (Hauptstraße vor dem Supermarkt nach links verlassen), ebenfalls einen Berg hoch und oben gibt es auf der rechten Seite einen See. Biegt man dann rechts auf den Feldweg, kommt man zu einer netten Stelle, wo es auch Tische und Bänke gibt. Man kann auch weiter berghoch Richtung Windpark mit toller Aussicht auf Nordmeer und Inseln fahren. Der Berg ist lang und steil; aber bis Havoysund ist man sicher gut im Training und das Gepäck kann ja im Ort bleiben.&lt;br /&gt;
* Von Havoysund fahren kleine Fähren auf diverse Inseln und wohl auch nach Honningsvag und Hammerfest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|70.9962702|24.6606803|2|Ortszentrum und Coop}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|47,6|1957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Honningsvåg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Anschluss an die [http://de.wikipedia.org/wiki/Hurtigruten Hurtigruten]&lt;br /&gt;
* Busverbindungen zu den großen Orten Nordlands sowie nach Rovaniemi/Oulu (Finnland)&lt;br /&gt;
* Ortsinformationen auf [[Wikivoyage:Honningsvåg]]&lt;br /&gt;
* In Honningsvåg sollte man sich mit ausreichend Nahrungsmitteln für den Aufenthalt am Nordkap eindecken. Weiter im Norden gibt es dazu nur noch das Restaurant im Nordkapmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|70.9821510|25.9703064|12|Kreisverkehr am Hurtigrutenkai}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten 34 km zum Nordkap sollen die härtesten sein und das ist nicht falsch. Ob es aber an den drei steilen Anstiegen auf jeweils rund 300m liegt oder einfach nur daran, dass das Ziel so dicht vor einem liegt, muss jeder selber herausfinden. Die Straße ist mäßig befahren, abhängig von der Uhrzeit. Gegen Mittag machen sich ca. 6 Busse mit Hurtigrutengästen auf den Weg zum Nordkap kurz vor dem Sonnenuntergang kommen ebenfalls einige Reisebusse. Die Straße ist relativ schmal und führt durch eine Art Steinwüste mit Bodendeckern. Größere Vegetation sucht man größtenteils vergeblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Kilometrierung|33,9|1991}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordkapmuseum ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Knivskjelodden.JPG|thumb|Blick vom Nordkap auf Knivskjelodden]]&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Bild:Nordkap.jpg|thumb|Nordkap]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Betreten des Nordkaps kostet 150kr (Stand 2012) für Radler. Manchmal wird man auch einfach freundlich durchgewunken. Im Nordkapmuseum gibt es sanitäre Einrichtungen (keine Duschen), die man kostenlos während der Öffnungszeiten nutzen kann. Will man sich den Eintritt sparen, sollte man außerhalb der Öffnungszeiten zum Nordkap kommen. Die Öffnungszeiten gehen im Sommer von 11:00 bis 01:00 (Stand 2012). Am Nordkap ist der Boden zwar recht felsig und uneben, man kann dort aber dennoch gut Zelten. Es kann aber sehr stürmisch werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Geodaten|71.1694765|25.7838392|310|Nordkapmuseum}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== GPS-Tracks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{GPS-Tracks}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track verifiziert|im Juli 2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Track-Verifizierung}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|August 2014|[[User:Karl der Bergische|Karl der Bergische]]|Trondheim bis Havöysund}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2010|[[User:aighes|aighes]]|komplett}}&lt;br /&gt;
{{Getestet|Juli 2013|[[User:veloeler|veloeler]]|Fiskebøl-Trondheim (Gegenrichtung), Alta-Olderfjord, Honningsvåg-Nordkap}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der hier eingestellte Track weicht zwischen Trondheim und Årgård, auf der Insel Gimsøy, zwischen Jordneset und Fiskebøl, zwischen Bitterstad und Sortland, zwischen Straumsboten und Hundbergnes, zwischen Brensholmen und Eidkjosen, bei Alta und zwischen Smørfjord und Honnigsvåg von dem in der Opencyclemap eingetragen Verlauf der nationalen Fahrradroute 1C ab.&lt;br /&gt;
Den originalen Verlauf kann man [http://www.openstreetmap.org/?relation=127964 OpenStreetMap] ([http://ra.osmsurround.org/downloadServlet/gpx/127964 gpx]) entnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Web-Links ==&lt;br /&gt;
[https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/ Übersicht über Radrouten in Norwegen (Statens Vegvesen)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/gpx-filer/ Download GPX-files auf Statens Vegvesen.no]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Anderer Radfernweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hauptnetz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Empfehlenswerte_Campingpl%C3%A4tze&amp;diff=104212</id>
		<title>Empfehlenswerte Campingplätze</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Empfehlenswerte_Campingpl%C3%A4tze&amp;diff=104212"/>
		<updated>2022-12-02T10:46:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Norwegen */ CP hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Koordinaten|Campingplatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite enthält Empfehlungen für sehr gute, reiseradlerfreundliche Campingplätze.&lt;br /&gt;
* Bitte Ort, Name mit Link, evtl Tel.Nr., evtl. nahegelegene Fernradwege, Gründe für Empfehlung, Jahr des Besuchs und '''Forumsnamen''' (mit drei Tilden &amp;lt;nowiki&amp;gt;~~~&amp;lt;/nowiki&amp;gt;) eintragen.&lt;br /&gt;
* Winterradler freuen sich über einen Hinweis, ob der Platz ganzjährig geöffnet ist, ob es einen Aufenthaltsraum und ggf. Trockenmöglichkeit für Kleidung und Schlafsack gibt.&lt;br /&gt;
* Wer die Koordinaten des jeweiligen Platzes kennt, kann sie in folgende Vorlage eintragen und an die Beschreibung anfügen - die Vorlage generiert einen Link zu einer OSM-Kartenansicht: &amp;lt;nowiki&amp;gt;{{CP-Koordinaten|lat=51|lon=10}}&amp;lt;/nowiki&amp;gt;. '''Nur Plätze, deren Koordinaten mit obiger Vorlage eingetragen sind, werden in der Ŭbersichtskarte (siehe rechts) angezeigt.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belgien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wallonische Region ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''4130 Esneux''',  [http://lesmurets.be/en/ Camping Les Murets], Tel. +32 47 93 45 925. Idyllischer, sehr grüner Platz am Radweg RAVeL5/RV7, betrieben von einem Holländer, mit Zugang zum Fluss Ourthe. {{CP-Koordinaten|lat=50.53889|lon=5.57025}} ([[Benutzer: DebrisFlow|DebrisFlow]] 2015)&lt;br /&gt;
* '''4750 Bütgenbach''',  [http://www.worriken.be/ Worriken], Tel. +32 80 44 69 61. Platz mit Zeltwiese an der [[Vennquerbahn]] (RAVeL L45A), 5 km vom [[Vennbahn-Radweg]] (RAVeL L47) entfernt. Hallenbaden im Platzpreis enthalten, &amp;quot;wildes&amp;quot; Baden im Stausee Bütgenbach ist möglich {{CP-Koordinaten|lat=50.42471|lon=6.22175}} ([[Benutzer: ta7h12|Thomas]] Juli 2018)&lt;br /&gt;
* '''4900 Spa''',  [https://campingspa.be/de/] Tel. +32 087 70  08 63 Netter Platz etwa 900 m vom Ende des RaVel Ligne 44a Stavelot-Spa entfernt. Leider sind auf diesen 900 m noch etwa 60 hm zu überwinden. Dusche und Freibad ohne Zusatzkosten. Online-Buchung möglich und ggf. empfehlenswert. Wenn auf der nahen Rennstrecke Veranstaltungen sind, kann der Platz voll belegt sein. ( [[Benutzer:Rolf7977|rolf7977]] ([[Benutzer Diskussion:Rolf7977|Diskussion]]) August 2022)&lt;br /&gt;
* '''5543 Heer''', Camping de la Loqueresse, Tel.  +32 82 64 43 97. Netter einfacher Platz unweit des Radweges an der Maas (RAVeL 2). Campingwiese mit direkten Zugang zur naturbelassenen Maasbiegung. 2P + 1Zelt = 9,70€/Nacht (2015) {{CP-Koordinaten|lat=50.16095|lon=4.82769}} ([[Benutzer: DebrisFlow|DebrisFlow]] 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Dänemark]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Als ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  '''Nordborg''', [http://www.augustenhof-camping.dk Augustenhof Strand Camping], Tel. +45 744 503 04, mail@augustenhof-camping.dk. An der Nordküste der Insel. Schöner, etwas abgelegener Campingplatz direkt beim Leuchtfeuer. Grasstellplätze für Zelte in der allerersten Reihe mit Blick aufs Meer. Zum Teil neue Sanitäranlagen, insgesamt sauber und gepflegt. Kochgelegenheit, Waschmaschine, gut sortierter Laden mit Morgenbrot und kleinem Imbiss. Hüttenvermietung. Ganzjährig geöffnet. {{CP-Koordinaten|lat=55.077677|lon=9.714919}} (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Bornholm]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze [[Rund um Bornholm|rund um Bornholm]] im Uhrzeigersinn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Rønne''', [http://www.nordskoven.dk Nordskov Camping], Tel. +45 40 20 30 68, info@nordskoven.dk. Der Campingplatz liegt oberhalb vom Weststrand (Antoinettestrand) im Norden der Stadt, knapp 1,5 km vom Ortskern und 2 km vom Fähranleger entfernt, am Rande des Waldgebietes, das sich bis weiter nach Hasle hinzieht. Gute Sanitäranlagen, viele Kinderspielmöglichkeiten, kleiner Laden. Nur wenige Schritte zum Strand, während der dän. Sommerferien mit Strandwacht. Sonnenuntergang über dem Meer inclusive. Neuer Betreiber ab 2015. {{CP-Koordinaten|lat=55.118435|lon=14.704438}}. (2007, 2014, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Sandvig''', [http://www.sandvigcamping.dk Sandvig Familiecamping], Tel. +45 56 48 04 47, sandvigcamping@c.dk. Liegt direkt am Hang des Hammerknuden, mit Hütten, Waschmaschinen, kleinem Laden, Kochgelegenheit und überdachten Sitzplätzen. Familienfreundlich mit Spielplatz, Hüpfkissen und Familienwaschräumen. Wer es ruhig mag, sucht sich einen Platz ganz draußen auf der äußersten Wiese mit schönem Blick vom Hang aufs Meer. {{CP-Koordinaten|lat=55.288782|lon=14.775399}}. (2007, [[Benutzer:Tine|Tine]]) (2007, 2014, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Svaneke''', [http://www.hullehavn.dk/ Hullehavn Camping], Tel. + 45 56 49 63 63, mail@hullehavn.dk. Südlich des Ortskerns am Hullehavn, kleiner Hafen und  Felsstrand am Leuchtfeuer. Kleiner Laden mit Brötchenservice, gepflegte Sanitäranlagen, große überdachte Terrasse, Aufenthaltsraum, Waschmaschinen und Trockner. Stellplätze für Zelter am Meer oder oberhalb auf einer Felsklippe, dort sollte man bei drohendem Regen darauf achten, ob der Zeltstellplatz eine austeichende Entwässerungsmöglichkeit hat (ein paar Stellplätze liegen wunderschön, der Boden erweist sich bei Regen aber schnell als Badewanne). {{CP-Koordinaten|lat=55.13026 | lon=15.15050}} (2014, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Jütland]] ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Küste Jütlands  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier gelisteten Campingplätze liegen am [[Nordseeküstenradweg Dänemark]], also an der Nationalroute 1, an der Westküste von Süd (bei Højer) nach Nord (über Hansthalm und Hirtshals bis Skagen) und an Nationalroute 5 an der Ostküste wieder nach Süden bis nach Greenå, dann weiter an der Route 5 und Route 8 bis hinunter an die dänisch-deutsche Grenze. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Højer''', [http://vadehavscamping.dk Vadehavs Camping], Tel.: +45 74 78 33 39, wenige Kilometer nördlich der dt.-dän. Grenze direkt am Wattenmeer. Ganz am Ende des CP liegt eine kleine Zeltwiese. Brötchenservice. Supermarkt in Højer (ca. 2 km). Gute Sanitäranlagen, kleiner Außenpool. {{CP-Koordinaten|lat=54.9871 | lon=8.6632}} (2015, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ribe''' [https://ribecamping.dk/de/ Ribe Camping], Tel. +45 75 41 07 77, info@ribecamping.dk. Der Camping liegt in Ribe, also einige Kilometer ins Landesinnere, aber direkt an der Küste ist auf dieser Höhe kein CP sonst zu finden. Außerdem lohnt die Stadt den Abstecher ins Landesinnere. Stark frequentierter Stadtcamping, aber dennoch recht ruhig gelegen. Brötchenservice, kleiner Laden, Schwimmbad. Eher kleine Parzellen, viele Wohnmobile. Gepflegte Sanitäranlagen. (2004, 2015 [[Benutzer:Tine|Tine]]) {{CP-Koordinaten|lat=55.340956|lon=8.766477}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Vejers''', [http://www.vejersfamiliecamping.dk Vejers Familie Camping], Tel. +45 7527 7036. Kleiner Außenpool, Brötchenservice. Kein besonders schöner Platz, aber für eine Nacht okay. {{CP-Koordinaten|lat=55.6192 | lon=8.1361}} (August 2015, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Nymindegab|Nymindegab]]''', [http://www.nymindegab.dk-camp.dk Nymindegab Familie Camping], Tel. +45 75 28 91 83, am südlichen Ende von Holmsland Klit, der Nehrung am Ringkøbing Fjord. Großer Platz, schöne separate Zeltwiese, Pool. Der Nordseeküstenradweg führt mitten durch den Platz hindurch, man kann ihn also nicht verfehlen. {{CP-Koordinaten|lat=55.8125 | lon=8.2001}} (2004, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Hvide Sande|Hvide Sande]]''', [http://www.lyngvigcamping.dk Nørre Lyngvig Camping], sehr großer Platz zwischen Dünen und Landstraße etwa 2 km nördlich von Hvide Sande, sehr deutsch geprägt (deutsche Platzleitung, v.a. deutsche Camper), kleiner Supermarkt, Hallenschwimmbad, Waschmaschinen etc. Mehrere große, gepflegte Sanitärgebäude über die riesige Anlage verteilt. Durch die Dünenlage findet man in der Regel immer irgendwo ein separates Plätzchen, wirklich allein ist man in der Haupsaison hier aber niemals. Der Nordseeküstenradweg führt an der seeseitigen Grenze des Campingplatzes vorbei, da aber das Rezeptionsgebäude genau auf der anderen Seite liegt, muss man zur Anmeldung dann erst einmal durch den gesamten CP radeln. Daher empfiehlt sich, wenn man von Süden kommt, ab Hvide Sande auf der Landstraße zu fahren. {{CP-Koordinaten|lat=56.0419|lon=8.1162}}, (2004, 2015 [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Thorsminde|Thorsminde]]''', [http://www.thorsmindecamping.dk Thorsminde Camping], Tel. +45 9749 7056. Campingplatz mitten in dem kleinen Fischerort am kleinen Kanal zwischen Nissum Fjord und Nordsee. Der Platz ist auf den ersten Blick nicht besonders schön, insbesondere da die Platzreihen durch braune Bretterwände unterteilt sind - bei heftigem Wind aber, der hier häufig geht, weiß man diese ganz schnell als Windschutz zu schätzen. Gutes, gepflegtes Sanitärgebäude, kleines Hallenbad. Kleiner Laden, der kleine Supermarkt liegt aber auch nur ein paar 100 m entfernt. Ein Pluspunkt ist der große überdachte und windgeschützte Küchenbereich gleich am Platzanfang, der nur zu einer Seite offen ist und viele Sitzplätze bietet, gleich daneben auch noch ein beheizbarer Aufenthaltsraum. Am Ende des Platzes kann man direkt in den (nur etwa 50-100 cm tiefen) Nissum Fjord, wo jeden Sommer ein Surfcamp stattfindet, so dass sich auf dem Platz eine nette Mischung aus Surfern, Radlern und Campern findet. {{CP-Koordinaten|lat=56.3764|lon=8.1225}} (2004, 2015, [[Benutzer:Tine|Tine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Harboøre''', [https://www.dcu.dk/campingplads/dcu-camping-vesterhav DCU-Camping Vesterhav], Tel. +45 97 83 47 04. Campingplatz außerhalb des Ortes, nur wenige Meter vom Strand entfernt. Aufenthaltsraum, Küche, Waschküche sind genauso vorhanden wie ein kleiner Lebensmittelladen im Gebäude der Rezeption. Ausreichend Platz für Zelte, jedoch je nach Windrichtung teilweise etwas windanfällig. (2018, [[Benutzer:Stefan1893|Stefan1893]]) {{CP-Koordinaten|lat=56.6253|lon=8.1567}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Thyborøn|Thyborøn]]''', [http://thyboroncamping.dk/de/wilkommen/ Thyborøn Camping], Tel. +45 9783 1277. Funktionaler Campingplatz mitten in der Stadt, wenig Flächen für Zelte, große Anzahl an Hütten verschiedener Größe. Sanitäranlagen, Küche alles sehr gut. Mit dem Rad 5 Min. in das Ortszentrum. Menschen mit empfindlichem Geruchssinn sollten bei Ostwind jedoch überlegen, ob sie nicht den CP einige Kilometer südlich von Thyborøn nutzen, da eine Fischmehlfabrik ihre wenig angenehmen Gerüche dann genau Richtung Campingplatz treibt. {{CP-Koordinaten|lat=56.6947 |lon=8.2052}} (2004, 2015, [[Benutzer:Tine|Tine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Klitmøller|Klitmøller]]''', [http://www.nystrupcampingklitmoller.dk Nystrup Camping], Tel. +45 9797 5249, sehr schöner CP direkt am Meer südlich von Klitmøller, große Zeltwiese, aber auch Zeltplätze unter Bäumen (etwas teurer), sehr gute Sanitäranlagen, schöner Aufenthaltsraum, Kochmöglichkeiten, Waschmaschine etc., WiFi, kleine Hütten, kleiner Laden und Imbiss, Rezeption lädt Powerbanks und mobile Geräte kostenlos auf. Zum Supermarkt im Ort sind es ein paar Kilometer zu radeln. Klitmøller ist ''das'' Surferparadies in Nordjütland, daher gibt es eine entsprechende Mischung an Gästen auf dem CP. {{CP-Koordinaten|lat=57.032989|lon=8.479304}} (2015, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Pandrup'''  [http://www.rodhuscamping.dk/ Rødhus Klit Camping], Tel.+ 45 29705719, rkc@rodhuscamping.dk. Ruhiger Campingplatz im Grünen etwa 500 m von der Küste entfernt. Kleiner Imbiss (Pizza etc.) am Platz. (2015, [[Benutzer:Tine|Tine]]) {{CP-Koordinaten|lat=57.200264|lon=9.513726}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Nørre Lyngby/ Løkken''',  [http://www.gl-klitgaard.dk Gl. Klitgaard Camping], Tel. +45 98996566, camping@gl-klitgaard.dk. Großer Campingplatz nördlich von Løkken unweit der Steilküste. Teilweise werden die Stellplatz-Reihen durch wenig schöne Holzwände abgetrennt, diese sind aber aus Gründen des Windschutzes ganz hilfreich... (2015, [[Benutzer:Tine|Tine]]). {{CP-Koordinaten|lat=57.420798|lon=9.760767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Hirtshals|Hirtshals]]''', [http://www.hirtshals-camping.de Hirtshals Camping], Tel. +45 98 942535, info@hirtshals-camping.dk. Sehr gute Sanitäranlagen, kleine Küche, kleiner Aufenthaltsraum. Hütten. Free WiFi. Toller Platz  mit freiem Blick aufs Meer und auf die ein- und auslaufenden Fähren nach Norwegen und Island. Blick allerdings nur für WoMos, Zelter haben eine geschützte Ecke und die ist auch sehr oft notwendig - wir hatten unser eigentlich sturmfestes Zelt draußen auf einem WoMo-Stellplatz stehen, und ein aufkommende Sturm hat es uns (aufgrund Unebenheiten im Boden) halb zerlegt, so dass wir mitten im Sturm umstellen mussten... Geöffnet Ende März bis Mitte/Ende Oktober. {{CP-Koordinaten|lat=57.586456|lon= 9.945633}} (2015, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Hulsig''', [https://raabjergmilecamping.de/ Råbjerg Mile Camping], Tel. +45 98 48 75 00. Südlich von Skagen am Kreuzungspunkt der Vest- und Østkystruten gelegen, ist praktisch, um dort beispielsweise bereits am frühen Nachmittag sein Zelt aufzubauen und dann nur mit leichtem Gepäck die ca. 20 km nach Skagen zur Nordspitze und auf der selben Strecke wieder retour zu radeln. Der Platz verfügt über einen Lebensmittelmarkt und einen Imbiss, beide geöffnet bis 21 Uhr. Ein kleines Hallenbad ist ebenso vorhanden, bis 20 Uhr geöffnet. Deutschsprachiges Personal. Der Zeltplatz liegt innerhalb der weitläufigen Anlage günstig direkt neben dem Sanitärgebäude. (2018, [[Benutzer:Stefan1893|Stefan1893]]) {{CP-Koordinaten|lat=57.6557|lon=10.4508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Skagen|Skagen]]''', [http://www.pouleegcamping.dk Poul Eeg Camping], Tel. +45 9844 1470. Durch hohe Hecken (wind-)geschützte Stellplätze auf sehr gepflegtem Campingplatz mit hervorragenden Sanitäranlagen und Küche (mit einigen wenigen Tischen), Aufenthaltsraum, kleiner Laden, Morgenbrot. Wir hatten diesen CP gewählt, weil Sturmwarnung war und dieser Platz etwas geschützt im Ort liegt. Zudem lasen sich die Bewertungen des anderen Platzes in Skagen eher ernüchternd. Geöffnet Ende April bis Anfang September. {{CP-Koordinaten|lat=57.734537|lon=10.604131}}  (2015, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Wikivoyage:Frederikshavn|Frederikshavn]]''', [https://www.nordstrand-camping.dk/de/ Nordstrand Camping], sehr großer, nicht so schöner, aber funktionaler Campingplatz im Norden von Frederikshavn. Gute Sanitäranlagen in ausreichender Anzahl, große Küche (allerdings wenige Sitzplätze, keine Töpfe o.ä.), überdachte Außenplätze, kleine Lounge, kleiner Laden, kleines Hallenbad. Tipp: Duschen kostet (wird über einen Stick zum Aktivieren der Dusche später abgerechnet), wer aber das (kostenlose) Hallenbad nutzt, kann dort kostenlos duschen. Supermärkte auf der anderen Seite der Landstraße. Etwa 4 km zum Fähranleger. {{CP-Koordinaten|lat=57.464020|lon=10.527671}}  (2015, 2017, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Hals''', [http://www.en.natuurvakantiedenemarken.nl Camping Natur Ferie]. Sehr schöner Naturcamping direkt am Meer, etwa 12 km nördlich von Hals im Ortsteil Hou gelegen. Sehr großzügige Stellplätze, eine große Zeltwiese mit Blick aufs Meer, drei kleine Wandererhütten und Ferienwohnung. Brötchenservice, Getränkeverkauf. Großer Aufenthaltsraum mit vollausgestatteter Küche, Kaminofen und überdachter Terrasse. Nur die Anzahl der Sanitäranlagen ist reichlich knapp bemessen. Direkt an der Nationalen Radroute 5/ Nordseeküsten-Radweg. {{CP-Koordinaten|lat=57.09198|lon=10.38341}} (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[wikivoyage:Hadsund|Hadsund]]''', [http://hadsund-camping-vandrerhjem.dk Hadsund Camping], Tel.+ 45 264 1619. Der Campingplatz mit einfachem Hostel anbei hat den Charme älterer skandinavischer Plätze, mit Aufenthaltsraum mit ausgestatteter Küche usw. Frühstück (günstig!) kann am Vorabend bestellt werden, auch Brötchenservice. Maria, die Betreiberin des Platzes ist deutschsprachig, da Schweizerin, und hat ein besonderes Faible für Reiseradler, was mit so allerhand Vergünstigungen und Privilegien für diese einhergeht. {{CP-Koordinaten|lat=56.721152|lon=10.133771}} (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]]). '''ACHTUNG:''' Die Betreiberin geht Mitte Oktober 2018 in Pension. Wie es danach mit der Anlage weitergeht, ist noch völlig offen. Stand 15. August 2018 war noch kein Nachfolger gefunden). (2018, [[Benutzer:Stefan1893|Stefan1893]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Fjellerup Strand''', [http://fjellerup-strand.dk Fjellerup Strand Camping], Møllebækvej 6, Tel.+45 8631 7116. Gepflegter CP direkt am Meer, gepflegte Sanitäranlagen, Küche, Aufenthaltsraum, kleiner Laden. {{CP-Koordinaten|lat=56.516455|lon=10.5902275}} (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[wikivoyage:Horsens|Horsens]]''', [http://www.husodde-camping.dk/de/ Husodde Strand Camping]], Husoddevej 85, +45 7565 7060, camping@husodde.dk. Gepflegter Platz mit sehr guten Sanitäranlagen, kleinem Laden, Küche. Ganzjährig geöffnet, in der Wintersaison nach Voranmeldung. Der Platz liegt östlich des Endes des Horsens Fjords. Mit dem Rad aus Westen kommend auf dem Sølystvej fahren und dann in den kleinen Weg Næsset einbiegen, so kommt man über eine kleine Brücke über den Zulauf zum Fjord und kann dann auf einem Radweg direkt zum CP fahren. {{CP-Koordinaten|lat=55.859180|lon=9.917647}}. (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Dundulum/[[wikivoyage:Haderslev|Haderslev]]''', [http://www.vikaercamp.dk Vikær Strand Camping], Dundelum 29, 6100 Haderslev, Tel. +45 74 57 54 64. Großer, teurer, gepflegter Platz an einer Bucht nordöstlich von Haderslev. Sehr kleiner Laden mit Brötchen, Milchprodukten. {{CP-Koordinaten|lat= 55.150024|lon=9.494333}}. (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Jütland, Landesinnere====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Aalestrup''', [http://www.rosenparken.dk/dk/rosenparken/campingpladsen/ Rosenparken], Nygade 18 C, 9620 Aalestrup, Dänemark, Tel. +45 98 64 23 86. kleiner, preiswerter, etwas in die Jahre gekommener Platz direkt am Rosenparken von Aalestrup. Supermarkt und Stadtzentrum ca. 1km entfernt, Danmarks Cykelmuseum (Besuch lohnt sich!) ca. 500m entfernt. {{CP-Koordinaten|lat= 56.690635|lon=9.499271}}. (2018, [[Benutzer:uri63|uri63]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Jelling''', [http://www.campingjelling.com/ Camping Jelling], Mølvangvej 55, 7300 Jelling, Dänemark, Tel. +45 51 68 93 03.  Etwas in die Jahre gekommen, aber ganz in Ordnung und relativ günstig. Schließt Anfang September. Supermarkt ca. 800m entfernt, Kongernes Jelling (Multimediaausstellung zu den Anfängen Dänemarks und den Ausgrabungen in Jelling, Eintritt kostenlos) ca. 1km entfernt. {{CP-Koordinaten|lat= 55.753406|lon=9.403411}}. (2018, [[Benutzer:uri63|uri63]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Vejen''', [https://www.danhostel.dk/de/hostel/danhostel-vejen-sport/ Danhostel Vejen], Petersmindevej 1, 6600 Vejen, Dänemark, Tel. +45 75 36 05 00. Eigentlich kein richtiger Campingplatz, aber es gibt einige Stellplätze für Zelte auf dem Gelände von Danhostel. Küche (gut ausgestattet, Geschirr, Töpfe etc.) und WC im Danhostel-Gebäude, Duschen etwas weiter in der Sporthalle des Sportcampus Vejen. Gemeinschaftsraum, reichlich Bänke und Tische draußen vorhanden.  Ganzjährig geöffnet. {{CP-Koordinaten|lat= 55.474777|lon=9.119676}}. (2018, [[Benutzer:uri63|uri63]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samsø ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ballen''', [http://www.ballenstrandcamping.dk Ballen Strand Camping], Tel. +45 86 59 12 10. In der Hauptsaison stark frequentierter Platz ohne feste Parzellen, freie Platzwahl. Stellplätze teilweise unter Bäumen, viele Plätze mit Meerblick. Gesonderter Bereich für kleine Zelte ohne Auto, allerdings befinden sich die einzigen Sanitäranlagen genau auf der anderen Seite des langgestreckten Platzes. Kleiner Laden, Morgenbrot. Sehr gute Sanitäranlagen, Küche, Waschmaschine, Handwaschbecken für Wäsche. Den Platz besser meiden Mitte Juli während des Samsø Festivals, das findet auf der direkt benachbarten Wiese statt. {{CP-Koordinaten|lat=55.833674|lon=10.638053}} (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Postleitzahlen in Deutschland gibt es eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_%28Deutschland%29#Postleitzonen_und_-regionen Übersicht] (Juergen) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 0 ===&lt;br /&gt;
* '''01855 Hinterhermsdorf''', Schandauer Straße 37 [http://www.thorwaldblick.de Campingplatz Thorwaldblick] Große Campingwiese, sehr saubere Sanitäranlagen ohne Duschkosten, große überdachte Fläche zum Sitzen, Kochen, Waschen und Spielen an Regentagen. Laden vorhanden, nächstes Restaurant 500 m. {{CP-Koordinaten|lat=50.923|lon=14.350}} (2012 Thorbjoern; 2018 [[Benutzer:HanjoS|HanjoS]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''02799 Saalendorf 5''', Sell-Hof kleiner Campingplatz auf einem Bauernhof, kostenlose Duschen (allerdings keine herausgehobene Sanitärqualität), schöne Zeltwiese, sehr gute Spielmöglichkeiten für Kinder, Einkaufen im Hofladen möglich. {{CP-Koordinaten|lat=50.86864|lon=14.67217}} (2016 Karla)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''04931 Mühlberg/Elbe''', Am Hafen [http://www.wwrs-marina-muehlberg.de/ Wasserwanderraststation] Am Hafen 1c 04931 Mühlberg/Elbe Tel.: +49 175 7093606. Die Wasserwanderraststation (Wwrs) liegt direkt am Elberadweg, Badesee am Platz, sehr sauberes Sanitär, Duschen gratis, überdachte Sitzmöglichkeit, Aufenthaltsraum, komplett ausgerüstete Küche mit Kühlschrank kann genutzt werden, Supermärkte in der Nähe, Gaststätte nebenan. Ebenso ein Spielplatz und Beach-Volley-Platz. {{CP-Koordinaten|lat=51.4341|lon=13.2093}} ((2014 textsalat; 2016 Bahnhofsradler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 1 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''14548 Schwielowsee, OT Ferch''', [http://www.camping-ferch.de Neue Scheune] Am Radfernweg R1. Grosse Campingwiese mit Tischen und Bänken, Brotservice und gutem Restaurant direkt am Platz. {{CP-Koordinaten|lat=52.318009|lon=12.924776}} (2012 Juergen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''14712 Seeblick, OT Hohennauen''' [http://www.friedelcamp.de/ Campingplatz Seeblick], Mühlenweg, Tel. 033 872 70 323, see@friedelcamp.de. Direkt am Hohennauener See im Naturpark Westhavelland. Hauptsächlich Dauercamper. Freundliche CP-Betreiber, einige Plätze haben Bänke und Tische. Wir durften direkt am See unser Zelt aufschlagen. 3 Restaurants im Ort (Restaurant &amp;quot;Strandgut&amp;quot; können wir nicht empfehlen, aber nachmittags gibts da guten Kuchen) {{CP-Koordinaten|lat=52.666679|lon=12.343225}} (Mitte Oktober 2012, [[Benutzer:Ingrid|inga-pauli]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''16792 Zehdenick,OT Mildenderg''', Ziegeleipark [http://www.gasthaus-alter-hafen.de Gasthaus Alter Hafen] Am Radfernweg [[Berlin - Kopenhagen]]. Gemütliche Zeltwiese hinter dem Hotel, am Wasser. Sanitärräume im Hotel. {{CP-Koordinaten|lat=53.03243|lon=13.3118}} (2009, SuseAnne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''16798 Fürstenberg / Havel''', [https://www.camping-amröblinsee.de/ Camping Platz Am Röblinsee] Zeltwiese am Wasser, immer Platz für Radfahrer. Vermietet auch günstige Finnhütten, haz einen Außeplatz zum Grillen, und einen großen Raum, wo man auch kochen kann. Liegt am [[Berlin-Kopenhagen]]-Radweg, dem [[Havel]]radweg, Tour Brandenburg usw.. {{CP-Koordinaten|lat=53.1853968|lon=13.12149}} (2020, [[Benutzer:immergegenwind|immergegenwind]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''16816 Neuruppin, OT Stendenitz''' [https://www.camping-rheinsberg-neuruppin.de/campingplatz-in-stendenitz Campingplatz Stendenitz]  am Zermützelsee, Ruppiner Seenkette, Ruppiner [[Seen-Kultur-Radweg]] nah. Separate Zeltwiese direkt am Ufer mit überdachter Sitzgelegenheit, Sanitär sehr gut, Brötchen und Kiosk, Waldschenke zwecks Einkehr {{CP-Koordinaten|lat=53.007924|lon=12.819303}} (August 2018, simon07)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''16835 Lindow/Mark''' am Gudelacksee, zwischen Berlin und Mecklenburger Seenplatte, ruhig, wird nicht beworben, ist auch auf den gängigen Landkarten nicht eingezeichnet, Anmeldung von 17-18 Uhr, sonst telefonisch, Telefonnummer ist am Rezeptionsgebäude groß ausgeschrieben {{CP-Koordinaten|lat=52.97415|lon=12.9824}} (2010, martinbp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''17237 Userin OT Groß Quassow''' [http://www.haveltourist.de/camping_ferienpark_havelberge.html Camping- &amp;amp; Ferienpark Havelberge] Radweg Berlin-Kopenhagen, 200m vom Radweg am Woblitzsee. Radler+Zelt 8,50€+Dusche. Sehr schön auf der Wasserwanderwiese direkt am See. Laden und Restaurant vorhanden. {{CP-Koordinaten|lat=53.30895|lon=13.00314}} (Juni 2012, grossi1867)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''17440 Freest''' [http://www.ocpm.de/ Ostseecamping Peenemündung Fischerdorf Freest] Radweg D2, Ostsee, Fähre Peenemünce-Freest, Rad+Zelt 8,- Euro (NS) Duschen inklusiv. Kleiner Platz im Kiefernwäldchen. Es stehen auch Hütten und ein Hängezelt zur Verfügung. Außerdem eine gut eingerichtete Gästeküche. Kleiner Edeka im Ort in der Hauptsaison auch Sonntags von 12-18 geöffnet (Juni 2018, 19matthias75) {{CP-Koordinaten|lat=54.13761|lon=13.72038}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''17449 Trassenheide''', Zeltplatzstraße 20 [https://www.campingplatz-ostseeblick.de/ Campingplatz Ostseeblick] Gemeindecampingplatz. Sehr gepflegt, ruhig gelegen, sehr gute Sanitäranlagen, günstig und direkt am Ostseeküsten Radweg gelegen. Die einzelnen Plätze sind teilweise terrassenförmig angelegt. {{CP-Koordinaten|lat=54.092412|lon=13.879648}}(2012, [[Benutzer:plun3|plun3]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''17459 Ostseebad Koserow (Usedom)''', [http://www.amsandfeld.de CP am Sandfeld] Am Ostseeküstenradweg. Grosse Campingwiese mit Sandboden unter Bäumen, Brotservice, saubere im Preis inbegriffene Dusche. Sehr freundliche Betreiber, laut Aussage wird auch in der Hochsaison kein Radfahrer abgelehnt, was auf Usedom leider häufiger vorkommt. Sehr gutes Restaurant im Dorf (Bernsteinhexe). {{CP-Koordinaten|lat=54.046558|lon=14.010979}} (2012 Juergen, erweitert 2015 Seniorenzivi)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''18374 Zingst''', Am Bahndamm 1. [http://www.camping-zingst.de CP am Freesenbruch] Am Ostseeküstenradweg direkt am Strandzugang. Grosse Infrastruktur. {{CP-Koordinaten|lat=54.440131|lon=12.660744}} (2012 Juergen). Der Zeltplatz verfügt über zwei separate Bereiche, die für Radfahrer mit Zelt vorgesehen sind. Beide Bereiche sind im Übersichtsplan des CP erkennbar. Hier sind auch überdachte Sitzplätze und -bänke vorhanden, ebenso Wäscheleinen. (2016, Bikekiller39)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''18551 Lohme OT Nipmerow (Rügen)''', Jasmunder Straße 5 [http://www.ruegen-naturcamping.de/index.php Krüger Naturcamping] Am Nationalpark Jasmund. Ruhig, Aufenthaltsraum und Sitzgelegenheiten vorhanden. {{CP-Koordinaten|lat=54.568948|lon=13.614136}} (September 2013, nachtregen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''19067 Schwerin-Retgendorf''' [http://www.m-vp.de/2594/ direkt am See] feines Restaurant im angrenzenden Ferienpark, Brötchenservice, große Duschen. {{CP-Koordinaten|lat=53.727351|lon=11.500021}} (2011, [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''19303 Dömitz''' [http://www.wasserwanderzentrum-doemitz.de/seiten/campingplatz.html Campingplatz am Bootshafen]. Am [[Elbe#Dömitz|Elbe-Radweg]] bzw. [[Grünes Band Deutschland#Dömitz|Radweg Grünes Band Deutschland]] (nördliches Elbufer). Direkt an der Schleuse mitten in Dömitz, die Sanitäranlagen sind einfach, aber einigermaßen sauber. Supermarkt auf der anderen Schleusenseite. Nette Mischung aus Elberadlern und Bootsreisenden. {{CP-Koordinaten|lat=53.141149|lon=11.259334}} (Juli 2010, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 2 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''21385 Amelinghausen''' bei Lüneburg [http://www.campingplatz-lopautal.de Campingplatz Lopautal], Tel. 04132-389. Parzellen mit eigenem Tisch, Brötchenservie im urigen Restaurant. {{CP-Koordinaten|lat=53.12521|lon=10.22748}} (2011, [[Benutzer:juergen|Juergen]]) Danke für den Tipp! Wir waren am 20./21.10 2011 da, hat uns sehr gut gefallen! (inga-pauli) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''21423 Drage/Stove''' [http://www.camping-hamburg-elbe.de Camping Land an der Elbe Hamburg], direkt an der Elbe und am Elberadweg gelegen. Kleiner Naturcampingplatz mit modernem Sanitärgebäude. Stellplätze sind frei wählbar. Auch im Campingführer &amp;quot;Cool Camping Deutschland&amp;quot; beschrieben. Kleiner Kiosk mit Brötchenservice und am Wochenende gibt es leckere Torten.  {{CP-Koordinaten|lat=53.42809994156693|lon=10.300970077514648}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''21522 Bullendorf'''; [http://bullerby.campbullerby.de Camp Bullerby], Elbuferstraße 35, Tel. 04139-6037, info@campbullerby.de. Kleiner, sehr gepflegter, ruhiger Campingplatz. Kleiner Umweg vom Elberadweg erforderlich. Sehr kooperativer Platzbetreiber - er stellt auch mal einen Fernseher in der Garage auf, zum Fußball gucken...  {{CP-Koordinaten|lat=53.347069|lon=10.573395}}, (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''22587 Hamburg''' [http://www.elbecamp.de Elbecamp], direkt zwischen Elbe und [[Elbe|Elberadweg]] gelegen. Kein klassischer Campingplatz, eher etwas alternativ und ökig, sehr angenehm und unkompliziert! Bunter Gästedurchschnitt: einige WoMos, schicke Wochenendhamburger, Radtouristen, Dauercamper, Jugendgruppen (im eigenen Bereich). Kleines Bistro mit Biergarten, Leihgrills, Spielplatz (am größten Sandkasten Hamburgs), WC neu und sauber, Duschen werden gerade gerichtet, zusätzlich moderner Duschwagen. Einkaufsmöglichkeiten ca. 2,5 km, Bus, ca. 1,5km, Fähre nach St.Pauli ca. 7km (immer an den traumhaften Elbvillen entlang) {{CP-Koordinaten|lat=53.5641333|lon=9.766885}} [http://www.rad-forum.de/topics/840826/angenehme_Campingplatze_mit_Homepage_und#Post840826 H-Man]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''23570 Lübeck-Ivendorf''' [http://camping-travemuende.de/ Camping-Travemünde] Campingplatz Travemünde, Frankenkrogweg 2–4, 23570 Lübeck-Ivendorf, Tel. +49 4502-4865, Fax +49 4502 75516, mail@camping-travemuende.de, Campingplatz des [[Forumstreffen Travemünde-Ivendorf 2016]], netter Betreiber, sehr gut geführt, ideal vor oder nach Schiffspassage nach Skandinavien. Liegt unweit der Fährenhafens (Skandinavienkai). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''23769 Fehmarn'''  [http://www.strukkamphuk.de Strukkamphuk], hinter der Fehmarnsund Brücke links, saubere und recht neue sanitäre Anlagen, Aufenthaltsraum, Campingküche, Top Waschmaschinen, Sauna siehe Homepage, kleiner EDEKA Laden auf dem Platz, super freundlich und günstig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''23911 Buchholz''' am Ratzeburger See/Westufer [http://www.naturcampingbuchholz.de Naturcamping Buchholz], Terrassen-Campingplatz, freundlicher Betreiber, gemütliche Nischen für Zelte, Platzauswahl nach Geschmack, Restaurant, Brötchenservice, 2 Sanitärhäuser ohne Duschmarken, Badestelle. {{CP-Koordinaten|lat=53.73829|lon=10.73955}} (inga-pauli, Aug 2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''24369 Klein Waabs''', Strandweg 31 [http://www.waabs.de/ Ostsee-Campingplatz Familie Heide], Direkt an der Ostsee gelegen. Sehr großer Platz, super Stellplätze, sehr gepflegt und mit top gepflegten Sanitäranlagen. Auf dem Platz gibt es auch ein Restaurant, viele Spielplätze, Fußballplatz, Volleyballfeld, Drachensteigeplatz, Strandzugang, Schwimmhalle, Kaufmannsladen usw. Trotz der Größe nicht ungemütlich. {{CP-Koordinaten|lat=54.53198|lon=9.999511}} (2011, [[Benutzer:plun3|plun3]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''24976 Flensburg-Handewitt''', [http://www.campingplatz-jarplund.de Campingplatz Jarplund], Europastraße 80, Tel. +49 461 979 024. Kleinerer CP im Süden von Flensburg mit etwas veralteten Sanitäranlagen, aber sauber und gepflegt. Die kleine Zeltwiese für ohne-Auto-Zelter ist etwas schattig, ggf. fragen, ob man auch auf der großen Wiese aufstellen kann. Edeka gleich nebenan. {{CP-Koordinaten|lat=54.74435|lon=9.43816}} (2017, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''25845 Nordstrand''' Insel Nordstrand Elisabeth-Sophien-Koog [http://www.nordstrandcamping.de/ Campingplatz Elisabeth-Sopien-Koog]. Direkt am Nordseeküstenradweg. Zeltwiese inmitten des Platzes, großer Unterstand für Zelter mit Tischen und Bänken, direkt am Deich (Sonnenuntergang) und einer Badestelle, Kiosk, Platzruhe 22.00 Uhr. Tickets für die Schiffe nach Amrum und Sylt erhältlich. {{CP-Koordinaten|lat=54.516854|lon=8.859136}} (2012, [[Benutzer:Giovio|Giovio]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''25946 Wittdün auf Amrum''' [http://www.amrum-camping.de/ Amrum-Camping] Zelten in den Dünen, großzügige Fläche {{CP-Koordinaten|lat=54.62816|lon=8.36619}} ([[Benutzer:Nachtregen|Nachtregen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''26125 Oldenburg''' [http://olantis.com/service/floetenteich/campingplatz/ Freibad und Campingplatz am Flötenteich], Mühlenhofsweg 80, 26125 Oldenburg, Tel. +49 441 361316-0, info@olantis-bad.de . Benutzung des Freibades im Preis inklusive. Sehr gute Sanitäranlagen. Relativ nah zum Zentrum, ca. 3km {{CP-Koordinaten|lat=53.166591|lon=8.234972}} (2011, [[Benutzer:velOlaf|velOlaf]])'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''26723 Emden''' [http://www.campingplatz-knock.de/ Campingplatz Knock], vereinsgeführter Platz draußen am Knock, d.h. sehr ruhige Lage. Großer Platz, aber vernünftige Tarife, freundlicher Empfang, Imbiss und Kiosk am Empfang. {{CP-Koordinaten|lat=53.347111|lon=7.037631}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''26689 Nordloh''', [http://www.campingplatz-nordloh.de Campingplatz Nordloh], Tel +49 4499 2625. Ruhiger Platz an der [http://www.radreise-wiki.de/Ammerland-Route Ammerlandroute]. Zeltwiese, einfache Sanitäranlagen im Bereich der Anmeldung, im hinteren Bereich des Platzes sind die Sanitäranlagen grenzwertig , Bademöglichkeit, Gastwirtschaft, Brötchenservice. Einkaufsmöglichkeit in Barßel ( 3,2 km). {{CP-Koordinaten|lat=53.180842|lon=07.774488}} (2012 Eisbaer54, svenson)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''26969 Burhave''' [http://www.knauscamp.de/Camp_Burhave_Nordsee.html Knaus Camping Burhave], Burhave Strand, 26969 Burhave, Tel +49 04733 1683, gute Sanitäranlagen im Haupthaus. Hier ist auch eine Küche und ein Aufenthaltsraum mit Büchern, Spielen + TV für den Tag Pause, vorm Deich - direkt am Wasser gelegen, daher keine Bäume oder anderer Schatten. Mittagsruhe zwischen 13.00 und 15.00 Uhr, Morgens kommt der Bäckerwagen. {{CP-Koordinaten|lat=53.583395|lon=8.370144}} ([[Benutzer:svenson|Ulf]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''27336 Frankenfeld/Rethem''' [http://www.rittergut-frankenfeld.de/Campingplatz-Rittergut-Frankenfeld-Rethem-Aller-Leine-Tal-Lueneburger-Heide-Niedersachsen.html Campingplatz Rittergut Frankenfeld], Tel. +49 5165 39 33. Ruhige Lage an der Aller in der Nähe des [[Aller]]-Radwegs. Kleine einfache Sanitäranlagen. Zeltwiese im Sommer direkt an der Aller. Ganzjährig geöffnet. {{CP-Koordinaten|lat=52.770210|lon=09.427195}} (2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''28857 Syke''' [http://campingpark-syke.de/ Zum Hachetal], Campingplatz mitten in der Bottnik, Zeltwiese nochmal räumlich und visuell abgetrennt von den Dauercampern, d.h. extrem ruhig. Freundlicher Empfang, Preis weiß ich nicht mehr, war aber angemessen. Eher für Selbstversorger, nix zu Essen vor Ort. {{CP-Koordinaten|lat=52.884277|lon=8.84233}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''29468 Bergen an der Dumme''' [http://www.campingplatz-fuhrenkamp.de/ Campingplatz Fuhrenkamp], Tel. +49 5845 348. Nähe zu Radweg [[Grünes Band Deutschland]]. Sehr gute Sanitäranlagen, Imbiss und Naturschwimmbad auf dem CP, Bett &amp;amp; Bike-Betrieb. Nachteil: Teilweise sehr viele Ameisen auf der Zeltwiese, Lebensmittel nur in sehr gut verschlossenen Taschen aufbewahren, keinen Müll im Vorzelt lassen. Ganzjährig geöffnet {{CP-Koordinaten|lat=52.88649|lon=10.97656}} (2010, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''29693 Ahlden''' [http://www.campingplatz-ahlden.de/ Campingplatz Ahlden], Tel. +49 5164 802 695. Am [[Leine]]-, bzw. [[Aller]]-Radweg, nahe [[Leine-Heide]]-Radweg. Ruhig gelegen an einem Restarm der Alten Leine. Ordentliche Sanitäranlagen. Badestelle mit kleinem Sandstrand. Restaurant mit Biergarten auf dem Platz. Kleiner Laden im Ort. Ganzjährig geöffnet. {{CP-Koordinaten|lat=52.762972|lon=9.552548}} (2009, 2012, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 3 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''34399 Oberweser/Oedelsheim''' am [[Weser#Ödelsheim|Weser-Radweg]]. [http://www.campen-am-fluss.de Campingplatz Oedelsheim]. Tel. +49 55 74 94 57 80 (während der Saison); +49 172 57 18 727 (in der Winterzeit). Direkt an der Weser, leider wenig Schatten. Gepflegte Sanitäranlagen, Küche mit Kochmöglichkeit, Waschmaschine. Hallenbad angrenzend, Gastronomie, Brötchenservice. {{CP-Koordinaten|lat=51.59247|lon=9.58903}}. (Juli 2013, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''35285 Gemünden (Wohra)''' [http://www.gemuenden-wohra.de/city_info/webaccessibility/index.cfm?region_id=95&amp;amp;waid=365&amp;amp;design_id=10539&amp;amp;item_id=851179&amp;amp;modul_id=23&amp;amp;record_id=21640&amp;amp;keyword=2871&amp;amp;eps=20&amp;amp;cat=0&amp;amp;id=21640 Campingplatz Aumühle]. Auestraße 26, Tel. +49 (0) 64 53 72 86. Im Hessischen Bergland auf dem CP Aumühle in Gemünden (Wohratal), mit unter 8 € ausgesprochen preiswert. Es gab keine Wohnwagen, allerdings etliche Dauercamper, die aber unter der Woche nicht am Ort waren. (2016 martinbp) [[Benutzer:19matthias75|19matthias75]] {{CP-Koordinaten|lat=50.969484|lon=8.975333}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' 35576 Wetzlar-Niedergirmes ''' [http://campingplatz-wetzlar.de Campingplatz Wetzlar]. Am Lahnradweg gelegen, der Campingplatz bietet Tische, Aufenthaltsraum, Kühlschrank und WLAN. Auf dem Platz ist die Kanubasis von Wetzlar. Das einzige Problem sind die Autos auf der Zeltwiese ([[Benutzer:Deul|Deul]] Juli 2019) {{CP-Koordinaten|lat=50.57218|lon=8.50899}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' 36110 Schlitz ''' in der Nähe des Vulkanradwegs und des Fuldaradwegs, jeweils ca 10 km entfernt, CP direkt am beheizten Freibad, laut Homepage der Stadt Schlitz 5 €/ Erwachsener+ 3 €/ Zelt, Eintritt ins Schwimmbad =3,90 Euro p. P. frei, {{CP-Koordinaten|lat=50.668898|lon=9.568605}} (2009 martinbp) Netter Platz. Vorsicht: am [http://www.schlitzer-trachtenfest.de/ Schlitzländer Trachtenfest] besser meiden. ([[Benutzer:ta7h12|Thomas]] Juli 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''37115 Duderstadt OT Nesselröden''' [http://www.campingplatz-nesselroeden.de Campingplatz Nesselröden]. Direkt am Radweg [[Weser-Harz-Heide]] gelegen, klein aber fein, sehr ruhig, saubere Toiletten und überdachte Koch-/Essgelegenheit mit kostenfreien Steckdosen zum aufladen. {{CP-Koordinaten|lat=51.4847|lon=10.1559}}.(Mai 2015, [[Benutzer:buzzt|buzzt]]) Habe noch nie da gezeltet, bin aber schon oft vorbeigekommen und habe den Platz auch schon eingehend begutachtet (gefällt mir gut!), daher ein Tipp von mir: Der Platz liegt an der &amp;quot;Nesselröder Warte&amp;quot;, ober- und außerhalb des Dorfes Nesselröden. Wer dort zelten will, sollte am besten schon auf dem Weg dorthin einkaufen, von dort noch mal runter und ggf. noch nach Duderstadt zum Einkaufen radeln zu müssen, macht am Abend nach einer Tour wahrscheinlich wenig Spaß... --[[Benutzer:Tine|Tine]] 12:25, 26. Mai 2016 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''37520 Osterode am Harz''' [https://www.eulenburg-camping.de Campingplatz Eulenburg] am [[Weser-Harz-Heide]]-Radweg am östlichen Ortsrand von Osterode. Kleiner Campingplatz mit Imbiss, Frühstück möglich. Heuhotel. Unbeheiztes Schwimmbecken. (2010, [[Benutzer Diskussion:Tine|Tine]]) {{CP-Koordinaten|lat=51.727368|lon=10.28468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''37648 Polle''' am [[Weser|Weser-Radweg]]. [http://www.weser-camping.de/ Campingplatz Weserterrasse], Tel.: +49 55 35 94 18 0. Campingplatz unterhalb der Burgruine und nahe der Weserfähre. Große Wiesen am Weserufer, das neue Sanitärgebäude im hinteren Teil ist sauber und gepflegt. Restaurant, Frühstück nach Vorbestellung möglich. Supermarkt nahebei. (Juli 2013, [[Benutzer:Tine|Tine]]) {{CP-Koordinaten|lat=51.899052|lon=9.408336}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''37688 Beverungen''' [http://www.bootshaus-beverungen.de/ Bootshaus Beverungen], Tel.: +49 52 73 53 35, am [[Weser]]-Radweg (westliches Weserufer) kurz vor Beverungen. Große Wiese direkt am Fluss, die man sich mit vielen Wasserwanderern teilt. Restaurant, Frühstück möglich, Brötchenservice. (Juli 2013, [[Benutzer:Tine|Tine]])  {{CP-Koordinaten|lat=51.650351|lon=9.373474}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''38446 Wolfsburg''' [http://www.camping-allersee.de Camping Allersee], Tel. +49 5361 63395, allerseecamping@gmx.de. Kleiner Campingplatz der Naturfreunde direkt zwischen Allersee und Mittellandkanal, 500 m von der Volkswagen-Arena und nur wenig mehr von Auto-Stadt und Phaeno entfernt. Der Platz ist kein Highlight, hat aber recht günstige Preise und ist aufgrund der Lage einfach praktisch. Gutes italienisches Restaurant in der Nähe direkt am Kanal. (2010, Tine). {{CP-Koordinaten|lat= 52.432024|lon=10.815282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''39291 Hohewarte/Elbe''', bei Magdeburg, direkt am Elberadweg rechtsseitig, direkt neben der Trogbrücke am Wasserstrassenkreuz, ist auch ausgeschildert. Bikerzimmer, Zeltwiese und so weiter. Preiswert mit Frühstück [http://www.unser-paradies-rust.de User-Paradies-Rust] {{CP-Koordinaten|lat=52.233064|lon=11.703462}} (Juni 2012, grossi1867)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 4 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''44135 Dortmund''', [http://www.camping-hohensyburg.de/ Camping Hohensyburg] oberhalb der Lennemündung an der Ruhr ([[Ruhr|Ruhrtalradweg]]), Restaurant Haus Weitkamp {{CP-Koordinaten|lat=51.4205072273|lon=7.495400291}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''45721 Haltern''' am See [http://www.campingplatz-stockwieser-damm.de/platz.php Stockwieser Damm] oberhalb des Sees, ruhig, {{CP-Koordinaten|lat=51.757747|lon=7.236661}} Restaurant in 2 km Entfernung (2011, [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''46487 Wesel''' [http://www.grav-insel.com/ Grav Insel] alles was das Herz begehrt, Natur und beste sanitäre Anlagen, sehr günstig {{CP-Koordinaten|lat=51.66789|lon=6.55618}} (2011, [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''47626 Kevelaer''' im Ortsteil  Winnekendonk [http://www.anna-fleuth.de/anreise-kontakt Zeltplatz Anna Fleuth] sehr familiär mit Frühstücksbuffet. {{CP-Koordinaten|lat=51.590749|lon=6.285467}} (2012, [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''49762 Lathen''' [http://www.camping-lathen.de Camping Lathener Marsch] , Tel.: 05933 - 934510, am Ems-Radweg, günstig, allerbeste Sanitäranlagen, angeschlossen ist ein Hotel {{CP-Koordinaten|lat=52.859584|lon=7.302961}} (2013, [[Dieter]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 5 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''53424 Remagen'''-Rolandswerth [http://www.siebengebirgsblick.de/anreise.htm Siebengebirgsblick] direkt an Rhein und [[Rhein]]radweg (linksrheinisch) trotz Rheintal relativ ruhig, da der Bahntrassen-Schall durch vorhandene Bebauung und der vorgelagerten Insel Nonnenwerth abgeschirmt ist. {{CP-Koordinaten|lat=50.645161|lon=7.206761}} (2009, [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''54329 Konz''' - Campingplatz Konz Saarmündung. Einfacher Campingplatz an der Mosel direkt an der Saarmündung. Campingschenke, große saubere sanitäre Anlagen. Warmwasserverbrauch wird per Chip-Karte abgerechnet. (2017, [[Benutzer:Mütze|Mütze]])  {{CP-Koordinaten|lat=49.704337|lon=6.574095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''54552 Dockweiler'''-Dockweiler Mühle [http://campingpark-dockweiler-muehle.de Dockweiler Mühle] Liegt ca. 20km westlich vom Nürburgring 6km entfernt von Daun. CP sehr schön an mehreren zusammenhängenden Fischteichen gelegen. Sehr schöner Baum- und Heckenbestand. Günstige Übernachtung und wirklich gute Gastronomie. Auch Ferienhäuser und große Zeltwiese. Wäre evtl passend für ein Forumstreffen}} (2016, [[Benutzer:Rennrädle|Rennrädle]])  {{CP-Koordinaten|lat=50.255628|lon=6.779397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''55246 Mainz-Kostheim''' http://www.campingplatz-maaraue.de/ Campingplatz Maaraue, Maaraustr. 48 55246 Mainz-Kostheim Telefon: 06134-2575922. Campingplatz Maaraue direkt am Rhein, entlang am Rhein-Radweg(rechtsrheinisch). Meines Erachtens ein sehr belebter Campingplatz, sehr viele Zelter/Camper. Sanitäre Anlagen/WC sind sehr alt und haben dem entsprechend Mängel (Note 3). Der Betreiber ist sehr unfreundlich bzw. sehr neutral! Ein &amp;quot;Hallo&amp;quot; oder &amp;quot; Guten Morgen&amp;quot; fällt Ihm sehr schwer zu sagen! Ein Kiosk ist vorhanden mit guter Auswahl an den üblichen Produkten. Zum Übernachten ist der Platz OK! Der Campingplatz liegt sehr nah am Stadtzentrum, nur etwa 2km bis zum Stadtzentrum. Es lohnt sich die Stadt anzuschauen. --[[Benutzer:Erasmusma|Erasmusma]] 15:39, 16. Mär. 2014 (CET) {{CP-Koordinaten|lat=50.002198|lon=8.285746}}&lt;br /&gt;
:Update: War am 19.05.2019 dort für eine Nacht - die sanitären Anlagen sind Mittelklasse, aber sauber! Der Empfang (die Besitzerin) war sehr freundlich und hat auch den Wunsch nach einem Stromanschluss am Zelt ganz schnell und freundlich umgesetzt - zudem gab es noch die Einladung zur selbstgekochten Gulaschsuppe (21:15h) gegen Spende. Alles in Allem sehr freundlich und hilfsbereit. ---websterursus 21.05.2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''55422 Bacharach''' http://www.camping-sonnenstrand.de‎/ Campingplatz Sonnenstrand, Strandbadweg 9, 55422 Bacharach, Tel.:06743-1752. Der Campingplatz liegt direkt am Rheinradweg (linksrheinisch). Super Platz, nette Betreiber, sehr saubere Sanitäre Anlagen. Brötchen kann man für den nächsten Morgen vorbestellen, Restaurant sehr zum empfehlen. Super Ausblick direkt auf den Rhein, toller Strand. Einkaufsmöglichkeiten (Lidl) etwa 6 Kilometer entfernt in Oberwesel. --[[Benutzer:Erasmusma|Erasmusma]] 15:54, 16. Mär. 2014 (CET)  {{CP-Koordinaten|lat=50.053270|lon=7.772831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''55430 Oberwesel''' [http://www.camping-oberwesel.de/13801/home.html Schönburgblick]  direkt an Rhein und [[Rhein|Rheinradweg]] (linksrheinisch), nachts sehr laut durch Güterzüge, wunderschöne Lage {{CP-Koordinaten|lat=50.102655|lon=7.736633}} (2009, [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''56070 Koblenz''' http://knauscamp.de/Camp_Rhein-Mosel_Koblenz.html KNAUS Campingpark Rhein-Mosel/Koblenz, Schartwiesenweg 6, 56070 Koblenz, Tel.: +49 0261 82719, Fax: +49 0261 802489, E-Mail: koblenz@knauscamp.de. Der Platz liegt gegenüber dem Deutschen Eck. Superlage, mega saubere Sanitäre Anlagen (topmodern), alles vorhanden was man benötigt! Das Restaurant sehr zum empfehlen. Der Zeltplatz liegt entweder direkt hinter den sanitären Anlagen oder ein kleiner Platz genau gegenüber den sanitären Anlagen (fand ich nicht wirklich toll, da man den ganzen TAG über sieht, wer diese Anlagen benutzt. Der Platzbetreiber/Camp-Manager war nicht wirklich freundlich. Der Platz ist verhältnismäßig teuer! Zum Übernachten OK, Da der Platz sehr zentral liegt, kann man in aller Ruhe die Stadt besichtigen. --[[Benutzer:Erasmusma|Erasmusma]] 16:22, 16. Mär. 2014 (CET)  {{CP-Koordinaten|lat=50.366458|lon=7.604191}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''58640 Iserlohn-Drüpplingsen''',  [http://www.ruhrtalblick.de/ Campingplatz Ruhrtalblick], direkt an der Ruhr etwa auf der Hälfte des [[Ruhr|Ruhrtalradwegs]], {{CP-Koordinaten|lat=51.467991938518|lon=7.6813479363101}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''59872 Meschede''' Hennesee, [http://www.knauscamp.de/hennesee-meschede/preise.html KNAUS Campingpark Hennesee/Meschede], Mielinghausen 7, 59872 Meschede, Tel.: +49 291 95272-0, E-Mail: hennesee[at]knauscamp[dot]de. Saubere sanitäre Anlagen, ich konnte meine Radsachen im warmen Sanitärgebäude über Nacht trocknen (war im Winter unterwegs). --(01/2015, [[Benutzer:19matthias75|19matthias75]]) {{CP-Koordinaten|lat=51.29854|lon=8.264147}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 6 ===&lt;br /&gt;
* '''63075 Offenbach am Main''' [http://www.campingplatz-offenbach.com Camping Offenbach]. Gerhard-Becker-Str.400, 63075 Offenbach am Main, Telefon: 069-862949  Mobil: 0160-97959574. Netter Platz, die verantwortlichen Damen sind alle sehr nett und zu vorkommend :-). Die Zeltwiese ist sehr gut. Es ist ein Restaurant/Wirtschaft und Kiosk dabei, wo man auch lecker Essen kann. Die Preise sind wie auch auf anderen Campingplätzen.  Das einzigste &amp;quot;negative&amp;quot; das mir aufgefallen ist waren die Toiletten und die Duschräume... Diese sind leider in einem sehr schlechten Zustand. Ansonsten ein gute Möglichkeit zum Übernachten. {{CP-Koordinaten|lat=50.125974|lon=8.772409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''63796 Kahl am Main''' [http://www.campingplatz-kahl.de/ Campingplatz Kahl am Main]. Am Main bzw. Freigerichtsee. Tel.: 06188.44 92 68. Nähe Hanau (Mainradweg). Riesenbetrieb mit Badesee (Eintritt für Camper frei) und jeglicher Camping-Infrastruktur. Kommunaler Betrieb, es gibt hübsche Uferplätze. Sanitär so wie im Freibad üblich.  {{CP-Koordinaten|lat=50.083610|lon=9.011085}} (2011,  [[Benutzer:Meterfresser|Meterfresser]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''63831 Wiesen''' Waldcamping Wiesbüttsee, Telefon: 06096/385, 557. Mitten im bayerischen/hessischen Spessart. Kleine Zeltwiese ums Sanitärgebäude, in dem auch die Besitzerin wohnt. Saubere Duschen und Toiletten. Es gibt ein Cafe auf den Platz (habe ich nicht getestet) und ein Gaststätte nebenan (unabhängig vom CP). Für eine Übernachtung habe ich im August 2016 5,- Euro bezahlt. [[Benutzer:19matthias75|19matthias75]] {{CP-Koordinaten|lat=50.129771|lon=9.376054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''63939 Wörth am Main''' [http://www.campingplatzmainruh.de Campingplatz Mainruh]. Landstraße 85,63939 Wörth am Main, Telefon 09372/73359, campingplatzmainruh@online.de Toller Campingplatz, alles was das Herz begehrt, Restaurant mit Frühstücksservice, lecker Essen, Mietwohnwagen, tolle Zeltwiese, Waschmaschine und Trockner, sehr moderne/saubere Duschen und Toiletten und nette Camper. {{CP-Koordinaten|lat=49.789855|lon=9.170982}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''64560 Riedstadt''' [http://www.riedsee.de Camping am Riedsee] Westhafen, 64560 Riedstadt Telefon: 06158-2993 oder Platzwart Tel. 0151-11657523. Camping ist in der Zeit vom: 01.03.-30.11. möglich, danach auf Anfrage. E-Mail: platzwart@riedsee.de - Entlang am Rheinradweg nur 3km enfernt. Super Campingplatz, große Zeltwiese, extra Grillplatz, Duschen und WC sehr sauber (man bekommt einen Schlüssel), Glasklares Badevergnügen und wunderschöner Sandstrand. (Für Camper ist der Eintritt kostenfrei) Kiosk und Imbiss ebenfalls vorhanden. Einkaufsmöglichkeiten (NETTO Markt) im Ort, etwa 3km vom Campingplatz entfernt. --[[Benutzer:Erasmusma|Erasmusma]] 15:34, 16. Mär. 2014 (CET) {{CP-Koordinaten|lat=49.861171|lon=8.424615}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''66706 Perl-Nennig'''  [http://www.kleincamp.de/sar2dre.htm Moselcamping Dreiländereck]. Zur Moselbrücke 15, Tel. 06866 322. Am [[Mosel]]radweg, direkt gegenüber Remich/Luxemburg (erreichbar über eine Brücke, morgens auch gut zum Brötchen holen). Große Wiese, wenig Schatten aber viel Platz. Zum Platz gehört ein sehr gutes Restaurant! {{CP-Koordinaten|lat=49.54084|lon=6.37019}} ( Inga-Pauli) Das Restaurant verkauft kein Bier zum mitnehmen wichtig für Selbstkocher. alternative ist der Döner in Nenning. (Deul) Die Duschmarken kosten 1,40 Euro und die Sanitäranlagen haben schon bessere Zeiten gesehen. Kein Toilettenpapier vorhanden (2015,  [[Benutzer:Deul|Deul]]) {{CP-Koordinaten|lat=49.542262|lon=6.371369}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''66740 Saarlouis''' [http://www.campingplatz-saarlouis.de/ Campingplatz Dr. Ernst Dadder].  Tel.:  06831 / 36 91. Mitten im Stadtpark, Innenstadt ist in Laufentfernung. Sehr sauber, man kann einen Stellplatz mit Überdachung haben. Reichhaltiges Frühstück im Restaurant erhältlich.  (2013,  [[Benutzer:Deul|Deul]]) {{CP-Koordinaten|lat=49.318311|lon=6.739780}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''68647 Biblis-Wattenheim''' [http://www.freyzeit-campingpark.de Freyzeit Campingpark]. Am Tamburinsee. Tel.: 06245 3040. Nähe Worms (Worms hat selbst keinen CP) und Rheinradweg. Der Platzinhaber ist ein Original und sehr hilfsbereit. Die Sanitäranlagen sind gepflegt und aussergewöhnlich. (2012, rolf7977) Unmengen aufgehängte Hinweise lassen vermuten, dass Herr Frey von der Undankbarkeit mancher Gäste enttäuscht ist. Platz insgesamt o.k. (2017, [[Benutzer:ta7h12|Thomas]]) {{CP-Koordinaten|lat=49.68702|lon=8.40157}}Leider nimmt der Platz stand 2022 keine Touristen mehr auf. Nur Dauercamper und Monteure (Stand 2022)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''68789 St. Leon-Rot''' [https://www.st.leoner-see.de/ Erholungsanlage St. Leoner See] Tel.: 06227 59009 · info@st.leoner-see.de Der sehr gepflegte Campingplatz liegt ein paar km östlich des Rheinradweges zwischen Neulußheim (Bahnhof) und St. Leon-Rot. Alle Services am Campingplatz vorhanden - ganzjährige Öffnung. Möglichkeit zum Bad im großen See (zeitweise incl. DLRG Aufsicht). Der Empfang ist sehr freundlich und professionell, der Platz ist sehr groß und beliebt, sowohl bei Zwischenübernachtungen als auch bei Urlaubern. Alle Anlagen, auch die Sanitäranlagen sind TOP gepflegt und sauber. Während der Sommersaison ist der Shop am Restaurant geöffnet und hat morgens einen Brötchenservice sowie heißen Kaffee/Tee neben dem Standard Notfallprogramm. Im nahen Ort Reilingen ist eine REWE mit allem was man benötigt in 8min vom Platz erreichbar. ---websterursus 21.05.2019  {{CP-Koordinaten|lat=49.28296|lon=8.58478}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 7 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''72070 Tübingen''' [http://www.neckarcamping.de Neckarcamping Tübingen], Tel. +49 70 71 4 31 45. Geöffnet Ende März bis Ende Okt. Platz liegt direkt am Neckar unweit des [[Neckar]]-Radwegs. Zur Innenstadt ist es ein Stückchen, sollte aber für Radler machbar sein... Kleine Zeltwiese mit einigen Bänken, sehr gute Sanitäranlagen. Kleiner Laden, Brötchen usw. auf dem Platz. (2017, Tine). {{CP-Koordinaten|lat=48.510628|lon=9.035959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''72250 Freudenstadt ''' [http://www.camping-langenwald.de/ Camping Langenwald] Attraktiv im waldigen Talgrund mit Bachlauf gelegen, großzügige Parzellen auch für Zeltler, Waschmaschine, Trockner, Aufenthaltsraum. 4,5km zum Zentrum. {{CP-Koordinaten|lat=48.458832|lon=8.373013}} ([[Benutzer:WildeHilde26|WildeHilde26]])  (14,60 Euro warm für Einzelradler, [http://www.schwarzwald-tourismus.info/service/konus2/ Konus-ÖPNV-Ticket incl.], guter Boden für Heringe, mehrere Sitzgarnituren für Zelt-Gäste, Stand Aug2014) (2014 [[Benutzer:Sonntagsradler|Sonntagsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''72297 Seewald-Erzgrube''' Kostenloser, aber offizieller &amp;quot;Notcamping&amp;quot; mit sehr kleiner Zeltwiese direkt am Parkplatz, Mitte der Nagoldtalsperre. Es sind lediglich (enge) Toiletten vorhanden, mitunter stehen auf dem Parkplatz auch Wohnmobilisten über die Nacht. Gastronomie in gut 500 m Entfernung mit Biergarten/Café/Gasthof &amp;quot;Zum Seeheiner&amp;quot;, dort auch Zimmer vorhanden. Regulärer, kostenpflichtiger Camping mit Bistro (Schwarzwald-Camping) auch 10 km unterhalb im Nagoldtal ausgangs Altensteig (beim Angelpark). (2015 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]]) {{CP-Koordinaten|lat=48.550928|lon=8.494878}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''72574 Bad Urach ''' [http://www.pfaehlhof.de/ Camping Pfählhof] Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (9,35 Euro für Einzelradler incl. 1 Duschmünze, Stand Aug2014) - war einmal (vor Jahren zuvor zahlte ich mal um die 8 €), mittlerweile kräftige Preisentwicklung in der Provinz: 14,50 € (Stand 2018), Nachts hört man die Eulen aus den angrenzenden Wäldern, etwas harter Boden für Heringe, 3 Sitzgarnituren für Zelt-Gäste. 3 km außerhalb von Bad Urach. {{CP-Koordinaten|lat=48.50434|lon=9.425666}} (2014 [[Benutzer:Sonntagsradler|Sonntagsradler]]) (2018 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''73469 Utzmemmingen''' [http://www.ringlesmuehle.de/ Camping Ringlesmühle] Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis (7,50 Euro warm für Einzelradler, Stand Sept2016), Angenehm ruhiger Platz mit Sitzgelegenheiten für Zelt-Gäste (1 x auch überdacht). 5km westlich von Nördlingen (=nächste Einkaufsmöglichkeit). {{CP-Koordinaten|lat=48.826569|lon=10.410050}}(2016 [[Benutzer:Sonntagsradler|Sonntagsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''74889 Sinsheim-Hilsbach''' [https://www.schwarzwald-camping.de/index.html Camping Hilsbachtal]. Mitten in den Kraichgaufeldern in einer Talmulde gelegen, mit kleinem Swimming-Pool, Gastronomie vorhanden (warme Küche schließt ca. 20:30 h), Zelte finden ausreichend Platz abseits der Dauercamper oberhalb der Freizeitwiesen, die auch Tagesgästen dienen. Platz ausschließlich FKK, ca. 13 €/Einzel. Intensiver Feldergeruch besonders im Spätsommer. Weitere Gastronomie 2 km weiter in Hilsbach, evtl. nutzbar auch in Verbindung mit einem Besuch der exklusiven Bäderwelt Sinsheim (mit Palmenparadies), allerdings schon ca. 9 km entfernt. (mehrfach, zuletzt 2017 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]]) {{CP-Koordinaten|lat=49.177182|lon=8.870027}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''76761 Rülzheim''' [https://www.campingplatz-ruelzheim.de/ Campingplatz am Moby Dick]Campingplatz am Moby Dick, Am See, 76761 Rülzheim, Tel. 07272/9284-34 (April - November) Tel.07272/9284-0 (Dezember - März) info@mobydick.de. Ein sehr schöner Campingplatz und nette Mitarbeiter. Der Campinpplatz hat alles was man braucht. Die Sanitären Anlagen wurden 2009 renoviert. Direkt im Ort gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten (z.B. Edeka, Alldrink). Kiosk ist auch vorhanden. Leider hat das angrenzende Freizeitbad 2010 geschlossen. Ich habe mich als Radler sehr wohl gefühlt. {{CP-Koordinaten|lat=49.151102|lon=8.271570}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''77652 Offenburg''' [http://www.gifizsee.de/ am Gifizsee] (Strandbad), zwar in Stadtnähe gelegen, dennoch ruhig, Sanitäranlagen eher klein, z.Zt. meines Aufenthaltes waren dort trotz Hochsaison nur zwei Zelte, Bademöglichkeit im See. {{CP-Koordinaten|lat=48.4574|lon=7.935428}}  (2010 martinbp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''77776 Bad Rippoldsau-Schapbach''' [http://www.alisehof.de Alisehof] Campingplatz Alisehof im Wolftal, CP hat 4 Sterne. Seit Frühjahr 2018 unter neuer Leitung. {{CP-Koordinaten|lat=48.38401|lon=8.30181}} --[[Benutzer:Rolf7977|rolf7977]] 21:44, 12. Jun 2012 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''78194 Immendingen''' [http://www.donauversickerung.info/ ] Östlich von Immendingen beim Donauradweg in der Nähe der Versickerung Radlerzeltplatz. Sanitäranlagen sind im Imbissgebäude, es gibt jedoch keine Duschen.  Dafür Grillplatz und Kinderspielgeräte sowie Mücken. Alles gratis! Donauversickerung ist rund 600 Meter - je nach Wasserstand - über Fußweg erreichbar. --[[Benutzer:ro-77654|ro-77654]] 21:44, 23. Aug 2012 (CEST) {{CP-Koordinaten|lat=47.930669|lon=8.750241}} -- War 2019 hier, Duschen mit Münzen vorhanden, sehr schöner Platz. (Uwe-e)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79101 Freiburg''' [http://freiburg-camping.de/wDeutsch/] ca. 2,5km zum Zentrum, idyllischer Campingplatz nahe der Dreisam, sehr radlerfreundlich, keine misstrauischen Dauercamper {{CP-Koordinaten|lat=47.992168|lon=7.873114}}  ([[Benutzer:fol|fol]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79206 Breisach-Hochstetten''' Campingplatz Münsterblick, hinter der Gaststätte Adlerhof in Hochstetten. Sehr geräumige und blitzsaubere Sanitäranlage, Duschmarke. Freundlich Besitzer, ruhige Lage. (August 2018 [[Benutzer:Mütze|Mütze]]) {{CP-Koordinaten|lat=48.019414|lon=7.6088724}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79263 Simonswald''' [https://www.schwarzwald-camping.de/index.html Camping Schwarzwaldhorn]. Im unteren Simonswälder Tal gelegen (Ausgangspunkt Alte Kandelstraße, abwärts ins Elztal bei Gutach), Terassenhanglage mit ausreichend Zeltplätzen, die nicht nicht zwischen Wohnwagen kleben, Sondertarif für Wanderer &amp;amp; Radler 10,50 €/Einzel, wegen Spätankunft nochmals rabattiert, freundlicher Betreiber. Örtliche Gastronomie auch zu Fuß erreichbar. (2014 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]]) {{CP-Koordinaten|lat=48.100719|lon=8.051201}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79395 Steinenstadt/Neuenburg am Rhein ''' [http://www.schwarzwald-tourismus.info/Media/Unterkuenfte/Campingplatz-Vogesenblick/ Camping Vogesenblick] (12,00 Euro warm für Einzelradler, Stand Aug2014) Angenehmer kleiner Platz ohne viel Schnick-Schnack, fast keine Dauercamper, Lebensmittelgeschäfte 3km entfernt im Nachbarort Schliengen bis 22 Uhr geöffnet, guter Boden für Heringe. Im Winter geschlossen. Morgens Weckruf durch Hahn des Nachbarn {{CP-Koordinaten|lat=47.76847523|lon=7.55148687}} (2014 [[Benutzer:Sonntagsradler|Sonntagsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79400 Kandern''' [http://www.terrassen-camping-kandern.de/camping/index.php?show=camping Terrassen-Camping Kandern]. Am nördlichen Ortsausgang oberhalb des Schwimmbads gelegen (selbe Zufahrt), schöne Aussicht in Richtung südliches Markgräflerland. Durch eine gelungen Parzellierung bekommt auch der Radler (ggf. auch Wanderer des Westwegs dort) schöne Plätze, ca. 12 €/Einzel. Vorsicht: Duschen sind zwar inklusive und ohne Marken, werden aber um 22 h geschlossen. Gastronomie ausreichend im Ort knapp 1 km entfernt, darunter auch ein Gourmet-Restaurant (&amp;quot;Alte Weserei&amp;quot;). (2018 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.720249|lon=7.660776}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79415 Bad Bellingen'''  [http://camping-luginsland.de/preise2007/index.html Lug ins land] Vollausstattung, steile aber kurze Anfahrt vom [[Rhein]]radweg {{CP-Koordinaten|lat=47.713573|lon=7.546084}} (2009 [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79730 Murg''' [https://www.hochrhein-kanu.de Naturzeltplatz Hochrhein-Kanu Walter Denz]. Direkt am Rhein-Radweg gelegen (auch Ausgangspunkt für Murgtal/Südschwarzwald), angenehme Wiese, überdachte Tische und Bänke, übernachten auch im Tipi, Pod oder Schäferwagen möglich (m. Bettwäsche), mit eigenem Zelt 7 €/Einzel inkl. WW-Dusche (tolle Kabinen, keine Marken) und Strombezug im verschliessbaren Spind; keine Wohnwagen/-mobile, Gaststätte &amp;quot;Rheinblick&amp;quot; mit Biergarten eher bedingt nutzbar, gute ital. Küche/Pizzeria knapp 500 m über Hauptstraße im &amp;quot;Mediterraneo&amp;quot;. (2018 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]]) (2021 [[Benutzer:ta7h12|Thomas]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.553700|lon=8.012733}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79761 Waldshut-Tiengen''' [https://www.rheincamping.de/camping/camping.html Rhein-Camping Waldshut]. Direkt am Rhein-Radweg gelegen, im Rheinknie etwas abseits der beiden Stadtkerne, angenehme Wiese, nicht von Wohnmobilen etc. überlagert obwohl ein wenig kommerziell, übernachten auch im Gästehaus möglich, mit eigenem Zelt ca. 12 €/Einzel; Gaststätte unmittelbar dabei, warme Küche bis eher knapp 21 h, weitere Gastronomie in der Altstadt Waldshut ca. 2 km entfernt. (2017 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.611097|lon=8.225176}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79777 Ühlingen-Birkendorf''' [https://www.stockenmuehle.com/ Campingplatz Stockenmühle]. Mitten im Steina-Tal einsam als Weiler gelegen (Kreuzungsverteiler in alle 4 Himmelsrichtungen), nächster Ortsteil Untermettingen ca. 3 km abwärts (fast flach) mit Gasthof/Hotel &amp;quot;Hirschen&amp;quot;, auch etliche Stammcamper, aber immer auch noch ausreichend Winkel für einzelne Zelter, Gaststätte war wegen Küchenumbau geschlossen, sonst aber mit überdachter Terrasse und Gastraum vorhanden; übernachten auch im Gästezimmer bzw. Ferienwohnung möglich, mit eigenem Zelt ca. 8,50 €/Einzel, nette Betreiberin. (2018 [[Benutzer:veloträumer|veloträumer]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.719049|lon=8.347053}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''79801 Hohentengen''' am Hochrhein [http://www.hohentengen.de/freizeit-und-tourismus/camping.html Campingplatz Lienheim] direkt am Rhein, viele Schweizer Dauercamper, angeschlossenes Restaurant, preiswert und freundlich {{CP-Koordinaten|lat=47.567738|lon=8.380762}} (2009 [[Benutzer:juergen|Juergen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 8 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''82481 Mittenwald''' [http://www.camping-isarhorn.de/deutsch/mittenwald.html Naturcampingpark Isarhorn] naturbelassenes Waldgelände direkt am Karwendelgebirge, keine Parzellen, freie Platzwahl. Keine Zeltwiese, trotzdem sehr angenehm. Platz ist zu 3/4 von der Isar umgeben. Kiosk und Restaurant.  Tel. 08823/5216 {{CP-Koordinaten|lat=47.473163|lon=11.275627}} (Juli 2010) inga-pauli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''83126 Flintsbach''' [http://www.inntal-camping.com/ Inntal Camping] am Inntal-Radweg. Kleine Kneipe mit Convenience-Food. Netter Aufpasser, Zeltwiese eben und steinfrei. Sanitär ok, gut zum Kraft sammeln, wenn's am nächsten Tag in die Berge geht. Frühstück sollte man sich mitbringen, nächste Einkaufsmöglichkeit 20 min mit dem Rad (Edeka in Auerdorf, Innstr.) (August 2017 [[Benutzer: meterfresser|meterfresser]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.699256|lon=12.158407}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''83451 Piding''' [http://www.camping-berchtesgadener-land.de/ Campingplatz Staufeneck] am [[Bodensee-Königssee]]-Radweg, abgetrennte Zeltwiese ohne Autos, direkt an der Saalach, einige Plastikstühle und -tische sind vorhanden. Freundliche Betreiber, Brötchenservice. Tel.08651 2134 {{CP-Koordinaten|lat=47.7463|lon=12.8968}} (Juni 2011) inga-pauli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''83727 Schliersee''' [http://www.camping-lido.de/ Camping Lido Schliersee] Direkt am See am [[Bodensee-Königssee]]-Radweg Die Zeltwiese (teilweise Schotter) liegt außerhalb des Pkw-Bereiches direkt am Wasser. Kleines Restaurant (Pizzeria), Brötchenservice, freundlicher Betreiber. Tel. 08026-6624 {{CP-Koordinaten|lat=47.728|lon=11.8515}} (Juni 2011) inga-pauli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''84529 Tittmoning''' [http://www.camping-seebauer.de/ Camping Seebauer Tittmoning] Oberhalb und etwas ausserhalb von Tittmoning gelegen. Man wird von einem schwarz-weiss-rot geringelten Schlagbaum begrüßt, dahinter eine in Reichspostrot umlackierte Telefonzelle (funktioniert). Hinweisschilder erleichtern einem die Einhaltung der Platzordnung. Preise normal, Zeltwiese steinig. {{CP-Koordinaten|lat=48.072756|lon=12.739420}} (06/2017, [[Benutzer:Meterfresser|Christian]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''84533 Marktl/Inn''' [http://www.campingplatz-marktl.de/index.html Campingplatz am Marktler Badesee] am [[Inn]]radweg. Ecocamping auf dem Bauernhof (3 km außerhalb des Ortes, Queng 3), Bett+Bike-Betrieb, sehr angenehmer Platz, neue sehr saubere Sanitäranlagen ohne Duschmarken, frische Milch direkt vom Hof, Brötchenservice, Lebensmittel aus eigener Erzeugung, Sitzgelegenheiten (auch überdacht), überaus freundliche Betreiber. Tel. 08678 1786 Der Badesee ist sehr schön! Großer Edeka im Ort. {{CP-Koordinaten|lat=48.267945|lon=12.830885}} (Juli 2011) inga-pauli&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''85072 Eichstätt''' [https://www.naturpark-altmuehltal.de/poi/zeltplatz_eichstaett-27893/ Zeltplatz Eichstätt] direkt am [[Altmühl]]radweg, schöner Wiesenplatz an der Altmühl, fussläufig von der historischen Altstadt entfernt. Mehrere Sanitärcontainer gemeinsam mit dem WoMo-Stellplatz in gutem Zustand, Feuerstellen, Supermarkt in der Nähe, Gebühr (10 Eur/Zelt bis 3 Personen) am Parkscheinautomaten zu zahlen, warme Duche schluckt 50 Ct./4 Min. (April 2019, [[Benutzer:ta7h12|Thomas]]) {{CP-Koordinaten|lat=48.884558|lon=11.196571}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''86633 Neuburg/Donau''' Campingplatz am Bootshaus. Schattige Zeltwiese direkt am Donau-ufer. Symphatischer Mix aus Paddlern und Radlern. Sanitäranlagen einfach aber ok. Feuerstelle vorhanden. Sehr preiswert. (Juli 2012) {{CP-Koordinaten|lat=48.738981|lon=11.186732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''87463 Dietmannsried''' [https://www.fsg-allgaeu.de/ Naturisten Campingplatz]. Am Iller-Radweg im Allgäu, Haldenmühle 1, 87463 Dietmannsried, Telefon +49 (0) 83 74 - 83 25. DerPlatz (FKK) liegt direkt an der Iller, man kommt allerdings nur über den Berg auf einer relativ steilen Stichstraße dort hinab ins Tal. Für die Anreise ist das gut, bei der Abreise hat man natürlich den Berg zu bewältigen. Der Platz bietet ein sehr gepflegtes und sehr ruhiges Ambiente, ohne jeglichen Autoverkehr. Es gibt eine kleine Zeltwiese, einen Schwimmteich, kleines Restaurant, Brötchenservice. Klamotten braucht man nicht, ist ja FKK. Sehr freundliche Campingplatzbetreiber.  (September 2020 [[Benutzer:Need5Speed|Need5Speed]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.824836|lon=10.222594}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''87509 Immenstadt/Bühl''' [http://www.alpsee-camping.de/ Campingplatz am Großen Alpsee] am [[Bodensee-Königssee]]-Radweg und der Radrunde Allgäu. Hochpreisig sehr angenehmer Platz, neue sehr saubere Sanitäranlagen ohne Duschmarken, Fahrradladen direkt auf dem Platz. Tel. 08323-7726 (Juli 2011, Deul). Neues Sanitärhaus, schöne Zeltwiese, Bademöglichkeiten im Alpsee mit kurzem Zugang (Aug 2016, [[Benutzer:ta7h12|Thomas]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.572559|lon=10.193278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''88239 Wangen''' [http://www.roehrenmoos.de/camping Camping Röhrenmoos] Schönes Campen mit Blick über den Badesee Großweiher, wo neben Campern auch Tagesgäste baden. Schöne Sanitäranlagen, Aufenthaltsraum für kühle Abende vorhanden. Röhrenmoos ist von Wangen aus noch mal gut 5 km weg! (Sept 2015, [[Benutzer:ta7h12|Thomas]]) {{CP-Koordinaten|lat= 47.72126|lon=9.82745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' 88499 Riedlingen''' Zeltplatz Radlerrast am Vöhringer Hof. Schöne gepflegte Zeltwiese direkt am Donau- Radwanderweg. Sanitäranlagen einfach aber sauber im Bauernhof gegenüber. Getränkeautomat, Feuerstelle, überdachte Sitzmöglichkeit. Preiswert, 5€/Person (Juli 2014 [[Benutzer:Axurit|Axurit]]). Leider direkt an Bahnlinie und Nähe Autobahn, nachts aber keine Züge. (Juli 2014) {{CP-Koordinaten|lat=48.15981 | lon=9.49332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''88677 Markdorf''' [http://www.survival-scout-bodensee.de/Zeltplatz Naturcampingplatz Markdorf] 100 Höhenmeter oberhalb von Friedrichshafen gelegen. Sehr ruhig und toller Ausblick auf den Bodensee. Warmes Wasser und USB-Steckdosen vorhanden. 7 Euro pro Person. (2021, [[Benutzer:kettenschoner|Paul]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''89340 Leipheim''' [http://www.schwarzfelder-hof.de Schwarzfelder Hof] Nähe Günzburg an der Donau. Zeltwiese am See, ruhig, kleiner Kiosk mit Brötchenservice. Tel: 08221-72628 und 0160-7049175, {{CP-Koordinaten|lat=48.46564|lon=10.20291}}  (Mai 2012, [[Benutzer:Chris-Nbg|Chris-Nbg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PLZ 9 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''91583 Schillingsfürst''', [https://www.campingplatz-frankenhoehe.de/ Campingplatz Frankenhöhe], Tel.: +49 9868 5111. Schöner Campingplatz mit seperater Zeltwiese, saubere und funktionierende Sanitäranlagen, überdachter und beleuchteter Sitzplatz, Grill vorhanden, Essen drinnen und draussen im &amp;quot;Campingstübchen&amp;quot; {{CP-Koordinaten|lat=49.273714|lon=10.265495}}. (April 2019, [[Benutzer:ta7h12|Thomas]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''92339 Beilngries''', [http://naturama-beilngries.de/de/kontakt// Campingplatz beilngries &amp;quot;An der Altmühl&amp;quot;], Tel.: +49 84 61 84 06. Schön gelegen direkt an der Altmühl, Plätze für Zelter z.T. direkt am Fluss mit eigener Bank. Großzügige, saubere Sanitäranlagen, inzwischen mit Fasshotel und Sauna {{CP-Koordinaten|lat=49.025846|lon=11.469904}}. (Mai 2010, [[Benutzer:Tine|Tine]]; 06/2017, [[Benutzer:meterfresser|Christian]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' 93309 Kelheim / Herrnsaal''' [http://www.camping-bauernhof.de/ Campingplatz Kelheim / Herrnsaal] Tel. 09441/9607 Sehr schöner und ruhiger Camping auf dem Bauernhof am Donau- und am Altmühltalradweg (östlich von Kelheim). Große Zeltwiese mit trockenen Sitzmöglichkeiten in großer offener Scheune, auch ein Kühlschrank ist dort vorhanden. Strohlager werden auch angeboten. Auf Wunsch kann man sich ein reichhaltiges Frühstück mit eigenen Produkten servieren lassen! (Juni 2009, [[Benutzer:inga-pauli|ingrid]]) Nicht zu empfehlen während der Hauptsaison: sehr geringe Kapazität Sanitär, lange Wartezeiten an Rezeption (1h bei uns), Personal war überfordert (August 2018, [[Benutzer:simon07|simon07]]) {{CP-Koordinaten|lat=48.908730|lon=11.942572}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''97437 Hassfurth''' [http://www.naturfreunde-hassfurt.de/zeltplatz.html Naturfreundehaus Hassfurth] Tel. 09521 - 24 08 direkt am Main, man bekommt einen Schlüssel für die Küche und Duschräume. Sinnvollerweise meldet man sich vorher telefonisch an. Nebenan ist das ehemalige Naturfreundehaus, das als günstige und gute [http://www.meehaeusle.de Gaststätte]  mit Fremdenzimmern  betrieben wird. Idyllische Lage, familiengeeignet, kaum motorisierter Verkehr. {{CP-Koordinaten|lat=50.02649|lon=10.515804}} (2011, [[Benutzer:meterfresser|Christian]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''97772 Wildflecken'''.  [http://www.camping-kreuzberg.de/ Campingplatz Kreuzberg Oberwildflecken]. Tel. 0171/1971700. Preisgünstig (2016: 5,50 Euro kalt - Duschmünze: 50 cent) - Ruhige Lage - Freundliche Dauercamper + Betreiber, Sanitäranlagen einfach aber sauber, Trocknungsraum, Aufenthaltsraum. Kein Lebensmittelmarkt vor Ort - Kloster Kreuzberg mit eigener Brauerei zu Fuß ca 40min. entfernt. {{CP-Koordinaten|lat=50.379335|lon=9.952209}}. (Sept 2016, [[Benutzer:Sonntagsradler|Sonntagsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''97737 Gemünden am Main'''.  [http://www.campingplatz-saaleinsel.de/ Campingplatz Saale-Insel]. Tel. 09351/8574. Am Main und Saale Radweg in Gemünden am Main. Sehr gute Sanitäranlagen, Zelt mit Tischen und Bänken, sowie Kühlschränken für Radler und Biker, Stromanschluß im Zelt. Freier eintritt ins Schwimmbad . (2012, [[Benutzer:Deul|Detlef]]) -- (Update 2016: 11,50 Euro warm incl. Freibadeintritt - großer Lebensmittelmarkt in 0,5km Entfernung [[Benutzer:Sonntagsradler|Sonntagsradler]]) {{CP-Koordinaten|lat=50.060731|lon=9.692164}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''98617 Meiningen''' [http://www.stadtwerke-meiningen.de/index.php?id=22 Caravan- und Campingplatz ''Rohrer Stirn'']. Tel: 03693 484-421. Warnung: der CP liegt oben im Ort am Berg, bis zu 15 % Steigung aus dem Werratal zum CP hoch über der Stadt. Radler bekommen bei der Anmeldung ein Gipfelbier spendiert. Bescheidene Zeltwiese, luxuriöse Sanitäranlagen. Direkt am Hallen- und Freibad gelegen. {{CP-Koordinaten|lat=50.569692|lon=10.436298}}. (2009, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''99826 Frankenroda'''.  [http://www.zella.de/camping/index.php Campingplatz Propstei Zella]. Tel. 036924/41976. Am [[Werra#Frankenroda|Werra-Radweg]] nördlich von Frankenroda. Wiese an der Werra, Sanitäranlagen einfach. Landgasthaus mit Zimmern direkt angrenzend. {{CP-Koordinaten|lat=51.106654|lon=10.296818}}. (2009, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''99837 Berka Werra'''.  [http://www.freizeitcamp-werra.de/ Freizeit Berka]. Tel: 03692228220. Sehr gute Sanitäranlagen, vorbildliche Ausstattung mit Aufenthaltsraum und Unterstände, sowie Küchenausrüstung. (2017, [[Benutzer:Deul|Detlef]]) {{CP-Koordinaten|lat=50.938530|lon=10.063880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [[Estland]] ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Leisi''', [http://www.ojacamping.ee/ Oja Camping], Oja 2, Leisi, 94202 Saare maakond (Saaremaa). Schön gelegen, ruhig, WLAN, sauber, 2 Hütten sind auch zu mieten. (cyclist, 07.2015). {{CP-Koordinaten|lat=58.569529|lon=22.672469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frankreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische Campingplätze sind im Artikel zur jeweiligen Region zu finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aquitaine#Campingplätze|Aquitaine]]&lt;br /&gt;
- [[Auvergne#Campingplätze|Auvergne]]&lt;br /&gt;
- [[Bretagne#Campingplätze|Bretagne]]&lt;br /&gt;
- [[Burgund#Campingplätze|Burgund]]&lt;br /&gt;
- [[Centre-Val de Loire#Campingplätze|Centre-Val de Loire]]&lt;br /&gt;
- [[Champagne-Ardenne#Campingplätze|Champagne-Ardenne]]&lt;br /&gt;
- [[Elsass#Campingplätze|Elsass]]&lt;br /&gt;
- [[Franche-Comté#Campingplätze|Franche-Comté]]&lt;br /&gt;
- [[Île-de-France#Campingplätze|Île-de-France]]&lt;br /&gt;
- [[Korsika#Campingplätze|Korsika]]&lt;br /&gt;
- [[Languedoc-Roussillon#Campingplätze|Languedoc-Roussillon]]&lt;br /&gt;
- [[Limousin#Campingplätze|Limousin]]&lt;br /&gt;
- [[Lothringen#Campingplätze|Lothringen]]&lt;br /&gt;
- [[Midi-Pyrénées#Campingplätze|Midi-Pyrénées]]&lt;br /&gt;
- [[Nord-Pas-de-Calais#Campingplätze|Nord-Pas-de-Calais]]&lt;br /&gt;
- [[Basse-Normandie#Campingplätze|Basse-Normandie]]&lt;br /&gt;
- [[Haute-Normandie#Campingplätze|Haute-Normandie]]&lt;br /&gt;
- [[Pays de la Loire#Campingplätze|Pays de la Loire]]&lt;br /&gt;
- [[Picardie#Campingplätze|Picardie]]&lt;br /&gt;
- [[Poitou-Charentes#Campingplätze|Poitou-Charentes]]&lt;br /&gt;
- [[Provence-Alpes-Côte d'Azur#Campingplätze|Provence-Alpes-Côte d'Azur]]&lt;br /&gt;
- [[Rhône-Alpes#Campingplätze|Rhône-Alpes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweifelsfalle können Campingplätze aber auch an dieser Stelle eingetragen werden, sie werden dann bei Gelegenheit in die richtige Region einsortiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Island ==&lt;br /&gt;
* 240 '''Grindavík''' [http://www.visitgrindavik.is/site/grindavik-campground/en CP Grindavík] Zentral gelegener CP mit großer Wiese, Aufenthaltsraum, Küche. Sanitäre Anlagen in sehr gutem Zustand. Oft sind teilentleerte Kartuschen für Kocher zur kostenfreien Mitnahme verfügbar. {{CP-Koordinaten|lat=63.844322|lon=-22.422942}} (08/2018) [[Benutzer:sigma7|Andre]]&lt;br /&gt;
* 800 '''Selfoss''' [https://www.gesthus.is/english/ Gesthús Selfoss] Zentral gelegener, ganzjährig geöffneter, CP mit großer Wiese, Aufenthaltsraum, Küche, Waschmaschine und -trockner. Sanitäre Anlagen in sehr gutem Zustand. Für isländische Verhältnisse günstig. {{CP-Koordinaten|lat=63.933577|lon=-20.988557}} (08/2018) [[Benutzer:sigma7|Andre]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Italien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 22013 '''Domaso''' am Comer See [https://www.campingcollevento.it/ Agricamping Colle Vento] Nur für Zelte; keine Wohnmobile. Sehr schön und ruhig in Weinbergen über dem See gelegen. Bei der Anfahrt 150 Höhenmeter mit moderater Steigung - nur am Ende muss man 50 Meter schieben. Preis 2021: 16 Euro + 8 Euro pro Person. [[Benutzer:kettenschoner|Paul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 28016 '''Orta S. Giulio (NO)''' [http://www.campingorta.it/de/ Lago die Orta (Orta) ]. Sehr schön gelegen direkt am See, Essen und Trinken keine Problem. Platz ist sehr sauber, aber nicht ruhig (Hauptstraße und Eisenbahn verlaufen direkt am CP entlang). {{CP-Koordinaten|lat=45.80152|lon=8.422952}} (2010 Frank)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 33013 '''Gemona del Friuli''' [http://www.campingaipioppi.it/ Camping ai Pioppi]. nach 78km der erste und vorläufig einzige CP in Italien am [[Alpe Adria|Alpe Adria Radweg]] Günstige Preise, vorne raus ist eine Gaststätte mit hervorragender Pizza. Sanitär funktioniert aber erwarte keinen Kristallpalast. Wiese steinig, ebene Stellplätze Mangelware. Ruhig. {{CP-Koordinaten|lat=46.290867|lon=13.129674}} (06/2017) [[Benutzer:meterfresser|Christian]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 34070 '''Fogliano Redipuglia (GO)''' [https://www.parcorurale.it/ Agriturismo Parco Rurale Alture di Polazzo]. Via Fornaci, 1/A, 34070 Fogliano Redipuglia GO, Italien, +3904811995220. Abseits des Isonzo/Soca-Flusses, in der Nähe von Sagrado gut bergan, findet man diesen urigen und ruhigen Platz. Er bietet ein kleines Schwimmbecken, Gemeinschaftsraum, saubere Sanitärräume, leider keine Verpflegung. Also vorher eindecken. Gelegentlich hört man den Trompeter, der von der nahegelegenen Gedenkstätte für die Kriegsopfer des ersten Weltkrieges [https://de.wikipedia.org/wiki/Redipuglia  Redipuglia] zum Salut bläst. Ansonsten tote Hose, viel Platz. {{CP-Koordinaten|lat=45.85982|lon=13.50720}} (08/2019) [[Benutzer:Need5Speed|Heinz]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* 37020 '''Brentino Belluno''' [http://www.revena.it/deu/agricampeggio.php Agricampeggio Revena]. Eine Tagesetappe vor Verona am Etschtalradweg. Gepflegter kleiner Camping auf dem Bauernhof in angenehmem Abstand von Brennerautobahn und Eisenbahnlinie.  Mit schönem Sitzplatz unter Pergola und Pool. Wunderbare Zeltwiese mit weichem Rasen. Gratis Gemüse zum Selberpflücken.  [[Benutzer:mstuedel|mstuedel]] {{CP-Koordinaten|lat=45.632645|lon=10.875810}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 37129 '''Verona''' [http://www.campingcastelsanpietro.com/de/ Camping Castel San Pietro]. Mit sehr schönen Blick über Verona ist der Campingplatz in ehemaliger Festung auf einem Hügel in der Altstadt gelegen ein guter Ausgangspunkt, um auch zu Fuß in die Altstadt zu kommen. Die Sanitäreinrichtung ist einfach. Die Atmosphäre einzigartig. Preis: 31€/Nacht für 2 Personen mit Zelt und Rädern. (Stand 08/2015 [[Benutzer:Radex|Radex]]) {{CP-Koordinaten|lat=45.450426|lon=11.004193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 38065 '''Mori''' [http://alberodellemele.eu/camping/ Agricampeggio l'Albero delle Mele]. Auf der Verbinundung von Etschtalradweg zum Gardasee. Ruhiger Camping auf dem Bauernhof mit  Zeltwiese. Inmitten von Obstbäumen mit Pool; viel Platz, grosse Auswahl an eigenen Obst-Produkten. [[Benutzer:mstuedel|mstuedel]] {{CP-Koordinaten|lat=45.854035|lon=10.937301}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 39023 '''Laas''' [https://www.camping-badlerhof.it/ Camping Badlerhof]. An der Via Claudia Augusta. Kleiner, familiär geführter Platz direkt an der Etsch. Sehr sauber. [[Benutzer:Need5Speed|Need5Speed]]  {{CP-Koordinaten|lat=46.616614|lon=10.700159}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 39033 '''Corvara''', [https://www.campingcolfosco.org/ Camping Colfosco]. Zwischen Corvara und Calfosch in den Dolomiten gelegen, ideale Lage für die Sella-Runde, allerdings kein ganz billiger Spaß (~20 Euro, Wifi kostet extra). Großzügige Sanitäranlagen mit Trockenraum, Gastronomie in fußläufiger Entfernung im Ort. ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2018) {{CP-Koordinaten|lat=46.550739|lon=11.860631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luxemburg ==&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
* '''Troisvierges (Ulflingen)''' [https://www.camping-troisvierges.lu/ Camping Troisvierges] kommunaler Campingplatz am Südende des [[Vennbahn-Radweg]]s mit schöner Zeltwiese an der Woltz, ordentliche Sanitäranlagen, Kiosk auf dem Platz. Nettes Freibad nebenan, im Preis enthalten ([[Benutzer:ta7h12 |Thomas]] Juli 2018) {{CP-Koordinaten|lat= 50.119285|lon=6.003029}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Born-Moersdorf''' [http://campingumsalzwaasser-born.lu/ Camping Born] kommunaler Campingplatz &amp;quot;um Salzwaaser) an der Sauer, direkt am PC3-Radwanderweg, Zeltwiese direkt am Fluß, ordentliche Sanitäranlagen ohne Duschmünzen, Restaurant mit schöner Terrasse ( [[Benutzer:Rolf7977|rolf7977]] 14:53, 14. Sep. 2018 (CEST) August 2018) {{CP-Koordinaten|lat=49.760992|lon=6.517218}} Nachtrag 2022: Nach dem verheerenden Hochwasser in der Eifel im Juli 2021 ist der Campingplatz b. a. w. geschlossen. [[Benutzer:Rolf7977|rolf7977]] ([[Benutzer Diskussion:Rolf7977|Diskussion]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Wasserbillig''' [http://www.camping-wasserbillig.lu/ Camping Wasserbillig] Campingplatz &amp;quot;Schützwiese&amp;quot; direkt an der Sauer am PC3-Radwanderweg, etwa 150 m oberhalb der Grenzbrücke nach Deutschland. Große Zeltwiese ohne Schatten, saubere Sanitäranlagen ohne Duschmünzen. Klopapier ist mitzubringen. Leider gibt es direkt am Platz keinerlei Verpflegung, außer Bier aus einem Kühlschrank in Selbstbedienung. Das Ortszentrum mit Geschäften ist etwa 500 m entfernt. ([[Benutzer:Rolf7977|rolf7977]] 14:53, 14. Sep. 2018 (CEST) August 2018) {{CP-Koordinaten|lat=49.715416|lon=6.505516}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Niederlande ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Norden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Groningen''' [http://www.campingstadspark.nl Camping Stadspark], große Zeltwiese, ordentliche Sanitäranlagen, Kiosk und Gaststätte auf dem Platz. Leider nicht ganz leicht zu finden. ([[rolf7977]] 2011) {{CP-Koordinaten|lat=53.2010798|lon=6.535875}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Deventer''' [http://stadscamping.eu/ Stadscamping] (auch Camping De Worp genannt), an der IJssel direkt gegenüber der Altstadt von Deventer gelegen. Mittelgroßer Platz, schönes Ambiente, saubere Sanitäranlagen. ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2018) {{CP-Koordinaten|lat=52.250764|lon=6.14973}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Süden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Afferden''' (Maas) [http://www.campingroland.nl Camping Roland], Rimpelt 33, +31 485-531431, viele schattenspendende Bäume, Trekkers Hut, 37,10 Euro (für 4 Personen). Gute Alternative, wenn das Zelt naß ist… Frittenimbiss und Restaurant auf dem Platz ([[Benutzer:velOlaf|velOlaf]] 2012) {{CP-Koordinaten|lat=51.634534|lon=6.035829}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ohé en Laak''' (Maas) [http://www.maashoeve.nl Camping de Maashoeve], Moeder Magdalenastraat 13A, +31 475 558200, info@maashoeve.nl,  Minicamping, neue und sehr saubere Sanitäranlagen, große Scheune zum Abstellen der Räder, 15 Euro / 2 Pers. Frittenimbiss und Cafe in Gehweite ([[Benutzer:velOlaf|velOlaf]] 2012) {{CP-Koordinaten|lat=51.11791|lon=5.817518}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Woudrichem''' [http://demosterdpot.nl/ De Mosterdpot] Direkt neben der Altstadt von Woudrichem und nahe der Merwede gelegen, schönes Ambiente, Lokal mit typisch holländischer Küche an den Platz angegliedert, sonst alles ok. ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2018) {{CP-Koordinaten|lat=51.817353|lon=4.998397}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Swalmen''' [https://aandegrens.nl/ Camping aan de grens] Bauerncamping direkt an der ehemaligen Grenzstation. Ideal auf dem Weg von Düsseldorf nach NL oder um z. B. Roermond zu besuchen. Saubere Sanitäranlagen ohne Duschmünzen. Restaurant auf der anderen Straßenseite, der Ort Swalmen ist etwa 2 km entfernt. ([[Benutzer:Rolf7977|rolf7977]] 2018) {{CP-Koordinaten|lat=51.231005|lon=6.078874}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Westen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Enkhuizen''' [http://www.campingenkhuizerzand.nl/ Enkhuizer Zand] Direkt an der Zuiderzeeroute gelegener Campingplatz. Zur Ortsmitte ca. 500 m. Ordentliche Sanitäreinrichtungen,Duschen frei.Preis pro Person und Zelt 9,-€. ([[Benutzer:Speichen Tom|Speichen Tom]] Mai 2012) {{CP-Koordinaten|lat=52.709902|lon=5.2954282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Heemskerk''' [https://www.noorddorperbos.nl/ Camping Noorddorperbos], gemessen an der Umgebung verhältnismäßig kleiner CP im Grünen hinter dem Dünengürtel der Nordsee. War schon etwas spät dran, nachdem andere CPs voll waren oder fantastische Preisvorstellungen hatten, hier hieß es, man lasse einen echten Radler doch nicht draußen stehen. Preis 13 € für ein bis zwei Personen mit Zelt. Platz sonst ok, essen kann man im größeren CP Geversduin 700&amp;amp;nbsp;m entfernt.  ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2017) {{CP-Koordinaten|lat=52.527455|lon=4.655912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Katwijk''' [https://www.zuidduinen.com/de/ Camping Zuidduinen], direkt an der Route [http://radreise-wiki.de/LF_1_Noordzeeroute Noordzeeroute LF1] gelegener Campingplatz. Zum Strand nur 100m Fußweg, der Ort Katwijk ist ca 500m nördlich vom Campingplatz. Campingplatz verfügt über kleine Gaststätte und Supermarkt mit frischen Brötchen und frischem Tee/Kaffee/Cappuccino). Heiße Dusche und WLAN kostenlos. Preis für 2 Personen im Zelt 25 EUR. -([[Benutzer:Michaaa|Michaaa]] 2018)  {{CP-Koordinaten|lat=52.19256|lon=4.38831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Westkapelle''' [https://www.camping-hoekje.nl Camping 't Hoekje]. In unmittelbarer Strandnähe an der Westspitze von Walcheren, einer der wenigen Campingplätze der Gegend mit Zeltwiese (&amp;quot;Trekkersplaats&amp;quot;), Tarif 13,50 außerhalb der Hochsaison, was für die Gegend nicht viel ist. Der Platz war eigentlich voll, die Besitzerin hat mir aber einen Notplatz gegeben, weil man Radfahrer nicht einfach wegschicken könne. ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2018) {{CP-Koordinaten|lat=51.518203|lon=3.451348}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Woerden''' [http://www.camping-batenstein.nl/ Camping Batenstein] Van Helvoortlann 36, +31 348 421 320, kleiner CP im nächstgrößeren Ort westlich von Utrecht, am Oude Rijn gelegen. Die LF 4 Enschede-Arnhem-Den Haag ist etwa 1 km entfernt. Sehr sauber, ordentlich, gepflegt und relativ günstig. Warme Dusche kostet 0,60 EUR. Versorgungsmöglichkeiten im nahegelegenen Stadtcentrum (2013 [[Benutzer:Rolf7977|rolf7977]] 2013) {{CP-Koordinaten|lat=52.092776|lon=4.885177}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Norwegen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sørlandet ===&lt;br /&gt;
(Regionen Aus-Agder, Vest-Agder)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Larvik'''  [http://goncamping.no/ Gon Camping &amp;amp; Hytteutleie], Gonveien 100, 3260 Larvik, Tel. +47 948 45 233. {{CP-Koordinaten|lat=59.02165|lon=10.07221}} Ruhig gelegener Campingplatz südöstlich vom Zentrum auf einer Landspitze. Ebene Graswiese, saubere Sanitäranlagen, voll eingerichtete Küche. Badestrand und schöne Felsküste. Am [[Nordseeküstenradweg Norwegen#Larvik|Nordseeküstenradweg]] und am Start/ Ende der [[Larvik - Åndalsnes|Nationalen Radroute 5/Larvik - Åndalsnes]]. (2012, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Østlandet ===&lt;br /&gt;
(Regionen Akershus, Buskerud, Hedmark, Oppland, Oslo, Telemark, Vestfold, Østfold) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Dagali''' [http://www.hallandtunet.no Hallandstunet Camping], Tel. +47 900 27 100. An der Route 5 [[Larvik - Åndalsnes]] (Numedalsruta). Schöner Campingplatz mit Zugang zum Numedalslågen. Gute, gepflegte Sanitäranlagen, die bei voller Belegung des Platzes aber vielleicht etwas wenig sein werden. Als wir dort waren (im August), teilten wir den gesamten Platz allerdings mit einem einzigen WoMo. Im Dagali Hotel oberhalb des Platzes kann man das sehr gute Frühstücksbuffet hinzubuchen. Kleiner Laden im Ort, und zum Dagali Freilichtmuseum sind es nur 200 m. (2012, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=60.414702|lon=8.450967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Geilo''' [http://oenturist.no Oen Camping og Vandrerhjem], Tel. +47-32087060. An der Route 4 [[Oslo - Bergen]] und der Route 5 [[Larvik - Åndalsnes]] (Numedalsruta)Platz am nordöstlichen Ortsrand von Geilo direkt am Rv 7. Das HI-Hostel befindet sich auch auf dem Platz, dort bekommt man auch als Zelter auf Vorbestellung ein - für norwegische Verhältnisse - günstiges und wirklich gutes Frühstück. Die Stellplätze sind nicht besonders gut, viele WoMos, von daher eingeschränkte Empfehlung, für eine Übernachtung aber gut. (2012, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=60.544652|lon=8.238021}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Gol''' [https://golcamp.no GolCampingsenter], Tel. +47 32 07 41 44 {{CP-Koordinaten|lat=60.699799|lon=9.004530}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Oslo''': [http://www.ekebergcamping.no/index-german.html Ekeberg Camping], Ekebergveien 65, 1181 Oslo, Tel. +47 22 19 85 68. Sehr großer Sommer-CP, nur Juni - Aug. geöffnet. Kleiner Supermarkt und Imbiss. Stark frequentiert, Sanitäranlagen gegen Abend nicht immer ganz so sauber. Toller Blick über die Stadt, aber auch extrem steiler Anstieg hinauf. Fahrradmitnahme nach Kapazität in Linienbussen (Linie 34, 74) möglich (Tickets vorher kaufen , wesentlich günstiger). {{CP-Koordinaten|lat=59.89782|lon=10.77512}} '''Achtung:''' Wegen Sturzbächen bei Starkregen folgende Stelle besser meiden: {{CP-Koordinaten|lat=59.89869|lon=10.77031}}. (2002, 2008, 2012, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vestlandet ===&lt;br /&gt;
(Regionen Hordaland, Møre og Romsdal, Rogaland, Sogn og Fjordane)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Finse''' am [[Oslo-Bergen#Finse|Rallarvegen]]: Kein Campingplatz, aber die einzige offizielle Zeltmöglichkeit am Ort: Reisende mit Zelt werden auf die Südseite des Finsevatnet ({{CP-Koordinaten|lat=60.59114|lon=7.50452}}) verwiesen, wo man frei zelten darf. Freistehende Zelte sind im Vorteil. Moskitos incl. Zelter können die Duschen in der [http://finsehytta.turistforeningen.no/ Finsehytta] Tel.: +47 56 52 67 32 nutzen (20 NOK), müssen dafür aber den knapp 1 km langen Weg um den See herum zurücklegen. Der Weg führt über einen sehr schmalen Steg über die Staumauer, der dem beladenen Rad nur wenige Zentimeter seitlichen Spielraum lässt, ggf. muss abgeladen werden. Keine Chance für zweisitzige Kinderanhänger. (2012, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Flåm''': [http://www.flaam-camping.no/ Flåm Camping og Vandrarheim], +47 57 63 21 21. Geöffnet 01.04. - 30.09. Sehr touristischer und stark frequentierter Platz, aber professionell geführt, saubere Sanitäranlagen. Am Ende der Stichstrecke des Rallarvegen von Myrdal: [[Myrdal - Flåm]] . {{CP-Koordinaten|lat=60.86302|lon=7.10959}} (2012, [[Benutzer:Tine|Tine]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Valldal''': [http://www.wiigen.no/index.html Vika Ferie og Fritid] Sehr ruhiger, extrem sauberer kleiner Campingplatz an einer Gärtnerei gelegen mit Küche, Aufenthaltsraum, Waschmaschine und Trockner. In Valldal durch den Tunnel Richtung Fjøra. {{CP-Koordinaten|lat=62.293533822215565|lon=7.286574840545654}} (2016, [[Benutzer:tinlie|tinlie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Fagernes''': [http://sommer.fagernescampingpark.no/about/ Fagernes Campingpark] Großer, gut ausgestatteter Platz mit Badestrand. {{CP-Koordinaten|lat=60.98199268153856|lon=9.231433868408203}} (2016, [[Benutzer:tinlie|tinlie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Byrkjelo''': [http://www.byrkjelocamping.com/30084766  Byrkjelocamping] Freundlicher Platz, in der Nähe des Zentrums mit Lebensmittelgeschäften. {{CP-Koordinaten|lat=61.730458|lon=6.508229}} (2016, [[Benutzer:tinlie|tinlie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trøndelag ===&lt;br /&gt;
*'''Namdalseid''': [https://www.holmset.com Holmset Camping]. Direkt am Eurovelo 1 südlich von Namsos gelegen. Perfekt ausgestatteter Platz mit Küche, Aufenthaltsraum, Trockenschrank, gute Lademöglichkeiten für Smartphone etc. Zeltwiese ruhig am Fluss gelegen mit Hängematten und Sitzmöglichkeiten. Sehr ruhiger und netter Platz. Preis für Zelt (inkl. Duschen): 200 NOK. Geöffnet Mai bis September. {{CP-Koordinaten|lat=64.30086666010374|lon=11.203076053615671}} (2022, [[Benutzer:Reisefux|Reisefux]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Österreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2404 '''Petronell-Carnuntum ''' nicht weit von der Donaubrücke Deutsch-Alteburg, ruhig, keine Wohnwagen, auf dem Gelände der Tennishalle im oberen Teil des Ortes, Tel 021 63/2989, leider keine Bänke, aber Aufenthaltsmöglichkeit/Restaurant in der Tennishalle (2010 martinbp) {{CP-Koordinaten|lat=48.105290|lon=16.864841}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4332 '''Au an der Donau''' [http://www.camping-audonau.at/camping-donau-lageplan.html Camping- und Freizeitanlage], Tel. +43 7262 530 90 Zeltwiese ohne Autos, Brötchenservice, überdachter Sitzplatz, Tische und Bänke (Inga-Pauli, 2010) {{CP-Koordinaten|lat=48.227760|lon=14.579320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5541 '''Altenmarkt Zauchensee (Ennstal)''' [https://www.camping-passrucker.at Camping Altenmarkt Zauchensee], Tel. +43 6452 73 28 (DieterFfm, 2011) {{CP-Koordinaten|lat=47.371035|lon=13.419234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8700 ''' Leoben Hinterberg''', [http://www.eurocampings.de/de/europa/%D6sterreich/steiermark/campingplatz-hinterberg-106137/ Campingplatz Hinterberg] ,Hinterbergstrasse 47, nicht weit vom Murradweg, angenehme Atmosphäre, gepflegte Zeltwiese, nette Betreiberin, ruhig, die Möglichkeit einen der vorhandenen Campingstühle vor das Zelt stellen, für Österreich moderate Preise.  {{CP-Koordinaten|lat=47.36069|lon=15.06561}}, (martinbp, 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8734 '''Großlobming''', [http://www.camping-murinsel.at/ Camping Murinsel] bei Judenburg und beim [[Mur|Murradweg]] in der Steiermark: es gibt eine eigene Zeltwiese rund um einen kleinen Tümpel extra für Fußgänger und Radfahrer; dort werden überdachte Tisch-Stuhlgarnituren bereitgestellt, damit man trocken vespern und herumsitzen kann; es ist alles sehr gepgflegt, die Duschbereiche sind endlich so, dass man beim Duschen nicht seine Kleidung mitduscht; es gibt einen Aufenhaltsraum mit Bibliothek, einer Kühltruhe mit vor Ort aufbackbaren Bioweckle und eine Kühlschrank mit Milch, Bier und Butter, wer was nimmt, schmeißt Geld in die Kasse (2016, [[Benutzer:Natash|natash]]) {{CP-Koordinaten|lat=47.195292|lon=14.802480}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8861 '''St. Georgen ob Murau (Mur)''' [http://www.olachgut.at/de/ Camping Olachgut], Tel. +43 3532 2162 (DieterFfm, 2016) Ferienpark mit Campingplatz und allem Schnick-Schnack, fahrradfreundlich mit großen Sonderkonditionen für Radwanderer {{CP-Koordinaten|lat=47.107418|lon=14.139686}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 9640 '''Kötschach-Mauthen (Gail)''' [http://www.alpencamping.net/ Alpencamp], Tel. +43 4715 429 (DieterFfm, 2016/2017) fahrradfreundlich, am Ortsrand von Kötschach-Mauthen, preislich OK, Ausstattung sehr gut {{CP-Koordinaten|lat=46.669649|lon=12.990746}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 9821 '''Obervellach''', [http://www.sporterlebnis.at/ Aktiv-Sport-Erlabniscamp] (direkt am [[Alpe Adria|Alpe Adria Radweg]] nach der Tauernschleuse im Tal nach dem Abstieg aus Mallnitz) hier gibt es eine Zeltwiese, Blockhäuser (beheitzt!) und Mobile-Homes. Sehr freundliche Platzbetreiber. Viele Jugendgruppen verbringen hier ihre Freizeiten, deshalb sind die Sanitäranlagen in den Ferien beansprucht. Kleine Gaststätte mit herzhafter und kalorienreicher Küche. Frühstück günstig und gut fürs Radfahren. Zahlreiche Sportarten werden hier angeboten. {{CP-Koordinaten|lat=46.926539|lon=13.20629}} (2017, [[Benutzer:meterfresser|Christian]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 9842 '''Mörtschach''', [http://www.lindlerhof.at/en/ Lindlerhof]. An der Südrampe zur Großglocknerstraße gelegen (15&amp;amp;nbsp;km südlich von Heiligenblut). Nett gestalteter Campingplatz mit überdachten Sitzecken, sehr gute Sanitäranlagen, Preis ~13 Euro für Person mit Zelt. Das Lokal auf dem Campingplatz scheint nicht immer geöffnet zu haben, einen Gasthof mit Restaurant gibt es anderthalb Kilometer weiter im Dorf. ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2018) {{CP-Koordinaten|lat=46.908900|lon=12.911585}} Update im August 2022: Immer noch sehr empfehlenswert, da man auch nicht einer Armada an Wohnmobilen gegenüber steht. Heinz Wilden, 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Polen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 11-730 '''Mikołajki''' ul. Leśna 2 [http://www.wagabunda-mikolajki.pl/ PT Wagabunda] Außergewöhnlich guter Campingplatz und der beste, den ich bisher in Polen finden konnte. Große Zeltwiese, gute Sanitäranlagen, sehr ruhig gelegen, aber trotzdem in Stadtnähe. {{CP-Koordinaten|lat=53.795518|lon=21.565068}} (2012, [[Benutzer:plun3|plun3]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 47-400 '''Racibórz''' [http://osir-raciborz.pl/405-kemping-obora Kemping Obora Markowicka 1], +48 504 663 623. Gepflegter Campingplatz, Möglichkeit der Nutzung des Schwimmbades, Werkstattpumpe und Werkzeug fei zugänglich, Einkaufsmöglichkeit (Auchan) in der Nähe, trotzdem ruhig. Liegt in der Nähe des Oderradwegs, ca. 15 km von der tschechischen Grenze entfernt ([[Benutzer:martinbp|martinbp]], 2018) {{CP-Koordinaten|lat=50.093094|lon=18.260734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweden == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schweden zahlt man zumindest in den südlicheren Regionen den einzelnen Stellplatz fürs Zelt, unabhängig von der Personenanzahl. Das kann für Einzelradler schnell mal zu einer unangenehmen Überraschung werden, insbesondere bei den Zeltplätzen an der Westküste, die während der schwedischen und norwegischen Sommerferien stark ausgelastet sind, auch mal Radler abweisen und bis zu 400 Kr pro Stellplatz nehmen. Da macht es oftmals Sinn, vorher anzurufen/ mailen, nach dem Preis zu fragen und einen Platz zu reservieren. Sobald die schwedischen Sommerferien zu Ende sind, gibt es dagegen keine Platzprobleme mehr (solange die Plätze noch geöffnet haben). Im Landesinneren zahlt man dagegen i.d.R. zwischen 100 und 150 Kr (alle Preise Stand 2018). Oftmals gibt es aber auf Nachfrage auch Rabatte für Einzelradler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bohuslän === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''47491 Malö (Ellös)''', [http://www.malocamping.se/Malo/Entre.html Malö Camping]. Tel. +46 304 51102.  Wunderschöner kleiner Campingplatz auf der kleinen Insel Malö bei Ellös, am [[Nordseeküstenradweg Schweden#Malö|Nordseeküstenradweg Schweden]]. Man setzt mit einer Fähre beim Golfplatz über. Die Straße führt mitten durch den Campingplatz, aber Autos fahren nur zu den Fährzeiten. Die knapp bemessenen Sanitäranlagen waren 2008 erneuerungswürdig, aber die Lage direkt am Meer macht das absolut wett. Mit etwas Glück findet man einen Stellplatz auf den Felsen. Kleiner Laden in der Rezeption, für mehr Auswahl muss man aufs Festland nach Ellös. {{CP-Koordinaten|lat=58.199486|lon=11.482566}}. (2008, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''47492 Stocken (Ellös)''' [http://www.stocken.nu/ Stocken Camping] Sehr schön gelegener Campingplatz mit großer Küche, Aufenthaltsräume und guten Sanitäranlagen. Kleiner Laden am Empfang.{{CP-Koordinaten|lat=58.14757616218007|lon=11.42125368118286}} (2007 und 2015, [[Benutzer:tinlie|tinlie]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gotland === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''62355 Sandhamn - Klintehamn''' (Gotland), Fröjel Göstavs 651. Direkt an der Westküste gelegen, südwestlich von Klintehamn, kleiner ruhiger Platz, saubere Sanitäranlagen, Küche u. Aufenthaltsraum u. großes Partyzelt (nutzbar z.B. um nachts Sachen zu trocknen), Platzwart wohnt selber auch in einem Wohnwagen auf dem CP, reichlich Platz für Zelte, Dusche kostet 5 SKR (spezielle Münzen, gibt es beim Platzwart) (Juli 2017 [[Benutzer:cyclist|cyclist]]) {{CP-Koordinaten|lat=57.317954|lon=18.166734}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Halland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Frillesäs''' [http://www.vallersvik.com Vallersvik Camping], Tel. +46 340 65 30 00. Schöner Campingplatz in einer Bucht (mit Badesteg und Sonnenuntergang), direkt am Meer. Für Zelte gibt es eine gesonderte Wiese, neues (leider sehr kleines) Sanitärgebäude, ggf. können die ebenfalls neuen Anlagen des Hauptplatzes genutzt werden. Voll eingerichtete kleine Küche in einem kleinen Gebäude, in dem sich auch einpasst Hostelzimmer befinden. Nicht überdachte Sitzplätze.  Kleiner Laden, nächster Supermarkt ca. 10 min. mit dem Rad. Am [[Kattegattleden]]. (2018, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=57.3208|lon=12.1588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Haversdal''' [http://www.haverdalscamping.se Haversdal Camping], Tel. +46 35 52310. Gepflegter Campingplatz direkt am [[Kattegattleden]]. Neue Sanitäranlagen, Küche mit zwei Tischen, daneben ein extra Aufenthaltsraum. Zeltplätze ohne Strom in geringer Anzahl, daher in der Hauptsaison ggf. vorbuchen. Laden und Imbiss am Platz, Supermarkt etwa 200 m, zum Strand etwa 500 m. (2018, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=56.727531|lon=12.673854}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Skummeslövstrand''' [http://www.ekocamping.nu Ecocamping Skummeslövstrand], Tel. +46 430 210 30. Großer CP nahe des [[Kattegattleden]], mit Zeltwiese unter Bäumen, ca. 1 km zum Supermarkt und 1,5 km zum Strand.  Sanitäranlagen okay, einfache Küche. Sehr kleiner Pavillon als geschützte Aufenthaltsmöglichkeit. Was allerdings &amp;quot;Eco&amp;quot; an dem Platz sein soll, erschließt sich nicht so einfach... Einzelradler sollten nach Rabatt fragen. (2018, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=56.459378|lon=12.932714}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Skåne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Bälinge/ Perstorp''' Bälinge Bad og Camping, kleiner Campingplatz an Badestelle mit Badesteg. Kiosk, einfache saubere Sanitäranlagen, günstiger Preis. (2018, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=56.251137|lon=13.374970}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''24323 Höör''' [http://www.jagersbocamping.se/ Jägersbo Camping], Tel. +46 413-55 44 90. Campingplatz am See ein paar Kilometer von Höör entfernt, Zeltwiese unter Bäumen. Gepflegte neue Sanitäranlagen, kleiner Laden. Campingküche mit Kochmöglichkeit und Kühlschrank, keine Küchenutensilien. Ein paar Sitzplätze in der geschlossenen Küche, etliche weitere auf überdachter Terrasse davor. (haegar), (2018, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=55.903525|lon=13.564986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Trelleborg''' [http://www.dalabadetscamping.se/index.php/startseite Dalabadets Camping], Tel. +46 410 149 05. Der Platz liegt wenige Kilometer östlich des Zentrums und Fährhafens von Trelleborg direkt am Skåneleden/ Sverigeleden/ EV10. Einfache Sanitäranlagen und Küche, einfacher überdachter Sitzplatz. Zeltstellplätze unter hohen Nadelbäumen. Sehr schöner Badesteg am Sandstrand. Kein Highlight als Campingplatz, aber aufgrund der Lage zum Fährhafen sehr praktisch für An- und Abreise z.B. mit der Tagfähre nach Travemünde. (2007, 2018, Tine) {{CP-Koordinaten|lat=55.364135|lon=13.209412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Postleitzahlen in der Schweiz gibt es eine [http://de.wikipedia.org/wiki/Postleitzahl_%28Schweiz%29#Gliederung Übersicht] (Juergen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1180 '''Rolle''' [http://www.campingrolle.ch/indexD.html Camping de Rolle] direkt am Genfer See (Nordufer), an der Veloroute 1. Zwei Zeltwiesen direkt am Wasser - getrennt von einem Fußweg. Bademöglichkeit an der unmittelbar nebenan liegenden öffentlichen Badestelle. Freundlicher Service, Kiosk, Restaurant. (Juli 2012 inga-pauli) {{CP-Koordinaten|lat=46.461654|lon=6.347936}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1588 '''Cudefrin am Lac de Neuchâtel''' [http://www.camping-cudrefin.ch/contact/situation-et-acces/ Camping communal de Cudrefin] Schöne weiche Zeltwiese direkt am See ohne Autolärm (vor den ganzen Wohnwagen und Ferienhäusern gelegen), Einkaufsmöglichkeiten im Ort, Restaurant auf der anderen Straßenseite. An der Veloroute 5, direkt ggü. von Neuchâtel. (Juli 2012 inga-pauli) {{CP-Koordinaten|lat=46.960505|lon=7.028239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2345 '''Les Breuleux''' [http://www.lescerneux.ch/campingplatz/de Camping Les Cerneux] ca. 2km abseits der Juraroute. Shop und Restaurant, Sauna und kleiner, künstlicher Badesee zum erfrischen. Schöne Campingwiese umgeben von Bäumen - und nur hier auf der Zeltwiese kann man mit Glück abends zum Sonnenuntergang hinterm Wäldchen Alphornbläser hören! (Juni 2012 inga-pauli) {{CP-Koordinaten|lat=47.212219|lon=7.033454}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2416 '''Les Brenets''' [http://www.camping-brenets.ch/index.php?id=8&amp;amp;L=cdzgohsk Camping Les Brenets &amp;quot;Lac des Brenets&amp;quot;] freie Platzwahl, Restaurant, Mini-Kiosk, freundlicher Service. Lohnender (Schiffs-)Ausflug zum Saut-du Doubs (Wasserfall des Doubs - schöner Wanderweg). Abstecher von der Veloroute 7 Richtung Le Locle und Les Brenets (von Les Brenets kann man mit dem Bähnli nach Le Locle zurückfahren) (Juni 2012 inga-pauli) {{CP-Koordinaten|lat=47.065585|lon=6.697185}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2572 '''Sutz''' bei Biel/Bienne [http://www.camping-sutz.ch/willkommen/willkommen.html direkt am See] und an den Velorouten 5 und 8. Ort des Forumstreffens 2012. [http://radreise-wiki.de/Kandidatur_Sutz genaue Beschreibung] (Jürgen). {{CP-Koordinaten|lat=47.106979|lon=7.218065}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*2572 '''Sutz-Lattringen''' bei Biel/Bienne 15 km östlich von Erlach [http://www.camping-lindenhof.ch/de/camping/ Camping Lindenhof] an den Velorouten 5+8. Sehr angenehmer, liebevoll gestalteter Platz mit Obstbäumen, einigen Bänken und schöner weicher Wiese. Zwar kein direkter Seezugang (am Hang) aber wunderschöner Blick auf den Bieler See in Richtung Erlach. Brötchenservice, Getränkeverkauf und einige eigene Erzeugnisse vom Hof. (Juli 1012 inga-pauli) {{CP-Koordinaten|lat=47.093671|lon=7.210685}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 2883 '''Montmelon''' [http://www.tariche.ch/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=55&amp;amp;Itemid=72&amp;amp;lang=de Camping &amp;quot;Tariche&amp;quot; Saint Ursanne] Kleiner aber feiner CP direkt am Doubs, mit Küche und Kühlschrank. Autos müssen draussen bleiben. Platz für nette Gespräche, gutes Essen im Restaurant und erfrischendes Bad im Wildwasser. Der CP liegt nicht direkt an der Veloroute 7, aber der Abstecher (ca. 3-4 km von St.Ursanne immer am Doubs entlang) lohnt sich. (Juni 2012 inga-pauli) {{CP-Koordinaten|lat=47.334152|lon=7.140694}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 3803 '''Beatenberg''' [http://camping-wang.naturpur.ch/index.php Camping &amp;quot;Wang&amp;quot;, Beatenberg]. 500 Höhenmeter oberhalb des Thunsersee-Nordufers gelegen, etwas unterhalb des Ortes  mit traumhaftem Ausblick auf die Berner Alpen. Bequem per Standseilbahn vom nördl. Seeufer aus zu erreichen. Für sportliche Fahrer empfiehlt sich der Aufstieg von Thun aus via Heiligenschwendi, oder, landschaftlich weniger interessant, von Interlaken aus. Stellplätze in Hanglage um einen ehemaligen Bauernhof gruppiert, mit Spielzimmer in der Scheune und Ess-/Aufenthaltsraum im ehemaligen Kuhstall. Moderne sanitäre Einrichtungen, grosszügige Gemeinschaftsräume (August 2016 [[Benutzer:mstuedel|mstuedel]]) {{CP-Koordinaten|lat=46.690475|lon=7.783496}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 4313  '''Möhlin''' östlich von Basel [http://www.camping-moehlin.ch/ Camping Bachtalen] am Hochrhein, direkt an der [http://www.veloland.ch/de/routen_etappen.cfm?subcat=NationalRouteSegment&amp;amp;id=316479 Veloroute 2], preiswert, ruhig und sauber. {{CP-Koordinaten|lat=47.575925|lon=7.838228}} (Jürgen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 7440 '''Andeer''' [https://www.viamala.ch/de/buchen/unterkuenfte/campingplaetze/camping-andeer Camping Sut Baselgia] direkt an der Veloroute 6. Sehr schön gelegen direkt am Dorfrand von altem Dorf. Supermarkt und Restaurants in der Nähe. Container mit Steckdosen zum Essen und Aufenthalt bei Regen direkt bei der Campingwiese. Platz ist sehr sauber und ruhig. (2010 Frank, [[Benutzer:kettenschoner|Paul 2021]]) {{CP-Koordinaten|lat=46.606557|lon=9.426409}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 7450 '''Tiefencastel''' [https://www.parc-ela.ch/de/regionen-entdecken/tiefencastel/camping-tiefencastel Camping]. Ganz oben im Ort gelegen (wenn man von Julierpass kommt, in Sichtweite des Orts die erste unmarkierte Straße nehmen). Kleiner Platz, nette ruhige Lage. Sanitäranlagen einfach, aber sauber. Freundlicher Empfang durch die Besitzer im Haus nebenan. Preis 13 Franken für eine Person mit Rad. Gastronomie unten im Ort. ([[Benutzer:StefanS|StefanS]] 2018) {{CP-Koordinaten|lat=46.659146|lon=9.577292}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 7502 '''Pontresina''' [http://www.campingplauns.ch Camping Plauns Morteratsch] Wenige Kilometer außerhalb von Pontresina, in Richtung Berninapass, beim Bahnhof Morteratsch. Naturbelassener Platz, von kleinem Bach durchflossen, direkt an einem kleinen, flachen See. Zum Teil mit Piz-Palü-Panorama-Blick aus dem Zelt. Ruhig, sauber, mit kleinem Laden und kleinem Snack, Aufenthaltsraum mit Küche zur kostenlosen Benutzung. {{CP-Koordinaten|lat=46.461548|lon=9.935218}} (2005 Holger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8246 '''Schaffhausen (Langwiesen)''' [http://campingplatz-schaffhausen.ch Camping Schaffhausen] Schön gelegener Campingplatz direkt am Hochrhein, Baden ist möglich, grosse Liegewiese, Grillstellen mit kostenlosem Holz. Gute Sanitäranlagen, Strom an jedem Platz, WLAN kostenlos, Preis waren 24 sFr (Juli 2021 Thomas) {{CP-Koordinaten|lat=47.687233|lon=8.656224}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8478 '''Gütighausen / Thur''' [http://campingplatz-guetighausen.ch Campingplatz Gütighausen] Schön gelegener Natur-Zeltplatz am Flussufer abseits der Ortschaft. Preisgünstig!  Der Platz hat einfache, neue Anlagen ohne Wellnessoase. Baden in der Thur möglich. Freundliche kompetente Rezeption bis 20.00 Uhr (ohne Gewähr) mit gehobenem Kiosk-Sortiment. Velofahrer werden niemals abgewiesen. Der Platz ist bei Familien mit Kindern beliebt. Erreichbar von Schaffhausen / Rheinroute und Singen. Bei Anfahrt aus Singen / Hemishofen erhebliche Steigungen.  (Juli 2016 Rainer) {{CP-Koordinaten|lat=47.588466|lon=8.741440}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 8595 '''Altnau''' [http://www.hofseealp.ch Hof Seealp am Bodensee] im Kanton Thurgau, zwischen Kreuzlingen und Romanshorn. Tel 071 695 18 03. Sehr schöne, große Wiese, eigentlich kein Campingplatz (Ferien auf dem Hof) mit neuen, sauberen sanitären Anlagen. Die Familie ist sehr freundlich und bietet auch Frühstück an. Zimmermietung auch möglich; der Hof hat einen eigenen Badesteg. (Juli 2010 inga-pauli) {{CP-Koordinaten|lat=47.618465|lon=9.275118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 9470 '''Buchs-Werdenberg''' [http://www.werdenberg.ch/Freizeit/Unterk%C3%BCnfte/Campingplatz/tabid/1598/Default.aspx Camping Werdenberg] In der Nähe der Veloroute 2/Rhein, Kleiner ordentlicher CP zwischen Buchs und Werdenberg. Alle Verpflegungsmöglichkeiten im wenige Meter entfernten Stadtcentrum von Buchs. (Juli 2011, rolf7977) {{CP-Koordinaten|lat=47.165795|lon=9.465263}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spanien ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katalonien ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Llinars''' Camping Aigua d'Ora, in den Pyrenäen in einem kleinen Seitental unweit des Stausees von Sant Llorenç de Morunys gelegen. Naturgemäß sehr ruhige Lage, freundliche Leute. Der flussaufwärts gelegene Teil des CP ist etwas wild, dor kann man hingehen, um zusätzliche Ruhe zu haben. Kleiner Imbiss am Platz, in der Hauptsaison wohl auch Pizzas. {{CP-Koordinaten|lat=42.126152|lon=1.709977}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Navarra ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Isaba''', [http://www.asolazecamping.com/ Asolaze]. In den Pyrenäen gerade abseits der Pass-Straße zum Col de la Pierre St-Martin. Größerer, geräumiger Campingplatz mit allem drum und dran (auch Bar/Restaurant), zu fairen Preisen (10 Euro Person+Zelt). Offenbar gibt es auch einen Schlafsaal für feste Übernachtung. {{CP-Koordinaten|lat=42.901588|lon=-0.883728}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lekunberri''', [http://www.campingaralar.com/ Camping Aralar], in den Bergen direkt an der ''Vía verde del Plazaola'' (Bahntrassen-Radweg) gelegen. Ruhige Lage, gut geführter Platz, Tarif ca 11 Euro (Person+Zelt). Bar/Restaurant mit rustikaler Küche auf dem CP vorhanden. {{CP-Koordinaten|lat=43.000231|lon=-1.888117}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Türkei ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kaş''', Kaş Camping. Schön und ruhig terrassenförmig am Meer gelegen, allerdings keine Zeltwiese. {{CP-Koordinaten|lat=36.19877|lon=29.63294}} (2011, [[Benutzer:Aighes|Henning]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Ortaca''', kleiner Campingplatz zwischen Dalyan und Turtle-Beach. Ruhig gelegen, Wiese, an ein Restaurant angegliedert. {{CP-Koordinaten|lat=36.790532|lon=28.663887}} (2011, [[Benutzer:Aighes|Henning]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Alanya''', Perle Camp: 10km östlich vom Stadtzentrum Alanya. An ein Restaurant angegliedert, direkt am Sandstrand {{CP-Koordinaten|lat=36.46033|lon=32.12165}} (2011, [[Benutzer:Aighes|Henning]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Anamur''', Paradies Camping: 5km östlich von Anamur (neben Mamure Calesi). Campingplatz in eine Palmenhain, direkt am Sandstrand {{CP-Koordinaten|lat=36.08112|lon=32.89301}} (2011, [[Benutzer:Aighes|Henning]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinigtes Königreich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== England ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Cornwall ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''' Boleigh''' Boleigh Farm, St Buryan, Penzance TR19 6BN, +44 1736 810305. Erster &amp;quot;Campingplatz&amp;quot; von Penzance in Richtung Land's End direkt am NCN 3. Der Farmer hat halt eine Wiese zur Verfügung gestellt und nimmt 10 Pfund für eine Nacht. Sanitäreinrichtungen mangelhaft. (Warmwasser nur mit Münzen) Keine Einkaufsmöglichkeiten vor Ort. Einziger Lichtblick: In der Nähe von und Aussicht auf The Pipers die zu diesem Steinkreis gehören: [https://de.wikipedia.org/wiki/Merry_Maidens Merry Maidens]{{CP-Koordinaten|lat=50.0691 | lon=-5.5844}} (Juli 2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Illogan''',[http://www.tehidy.co.uk/ Tehidy Holiday Park] Harris Mill, Illogan,Redruth, Cornwall,TR16 4JQ, Tel.: +44 1209 216489. CP in der Nähe vom NCN 3. Netter Betreiber. Befriedigende Sanitäreinrichtungen. {{CP-Koordinaten|lat=50.24519 | lon=-5.25386}} (Juli 2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Wadebrigde''', [http://littlebodieve.co.uk/ Little Bodieve Holiday Park] Bodieve Rd, Wadebridge PL27 6EG, Tel.: +44 1208 812323. CP in der Nähe vom NCN 3, Teilabschnitt Camel Trail. Freundliche alte Dame als Begrüßung. Befriedigende Sanitäreinrichtungen. Einkaufsmöglichkeiten und Pubs in Wadebridge. {{CP-Koordinaten|lat=50.52491 | lon=-4.83065}} (Juli 2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cambridgeshire====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*''' Willingham''' Roseberry Tourist Park, +44 1954260346. Wer günstig Cambridge besuchen will, der kann hier einen Zeltplatz finden. 12&amp;amp;nbsp;GBP pro Nacht für ein Einpersonenzelt ergeben einen hervorragend gepflegten Campingplatz mit guten Sanitäranlagen. Man befindet sich zwar 20&amp;amp;nbsp;km ausserhalb von Cambridge, jedoch ist etwa 5&amp;amp;nbsp;km entfernt eine Park&amp;amp;Ride-Station (Longstanton Park&amp;amp;Ride), wo man für 4&amp;amp;nbsp;GBP ein Tagesticket nach Cambridge erhält. Einkaufsmöglichkeiten nicht vorhanden! ([[Benutzer:Wetzelpaul|Wetzelpaul]]) {{CP-Koordinaten|lat=52.33358|lon=0.06528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Devon ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Shillingford''' [http://www.fourpondsfishery.com/ Four ponds fishery] Bowdens Lane, Shillingford, Devon EX16 9BU. Tel.: +44 1398 331169. Im Grunde genommen kein Camping-Platz in der Nähe vom NCN 3. Wohl aber die Möglichkeit, sein Zelt aufzuschlagen und jede Menge Heißwasser in guten Sanitäreinrichtungen zu haben. Es handelt sich nämlich um eine Wiese an einem Angelverein. Einkaufsmöglichkeiten keine - nur Fischfutter. Wer den Platz nutzen möchte, sollte vorher (z.B. in Bampton) einkaufen. {{CP-Koordinaten|lat=51.0079|lon=-3.4525}} (Juli 2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Wareham''' [https://www.ridgefarm.co.uk/ Ridge Farm]. Ruhige Lage am Rand eines Dorfs, eingangs der Halbinsel Isle of Purbeck. Freundliche Aufnahme, Sondertarif 10&amp;amp;nbsp;GBP für Wanderer und Radler. Versorgungsmöglichkeiten ein paar Kilometer entfernt im schönen Städtchen Wareham. {{CP-Koordinaten|lat=50.67898|lon=-2.08876}} (Juli 2019, [[Benutzer:StefanS|StefanS]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gloucestershire ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Slimbridge''', [http://www.tudorcaravanpark.com/ Tudor Caravan Park] Shepherds Patch, Slimbridge, Gloucester GL2 7BP, Tel.: +44 1453 890483. Direkt am NCN 41 zwischen Bristol und Gloucester gelegen. Normale Ausstattung. Rezeption war allerdings um 19:00 Uhr nicht mehr besetzt. Wir haben morgens einen Schein im Briefkasten hinterlegt. Wer nicht kochen möchte - ein Restaurant (gut besucht) ist am CP. Nächste Einkaufsmöglichkeit ist nicht bekannt  {{CP-Koordinaten|lat=51.7356 | lon=-2.3954}} (Juli 2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kent ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lydd''', Romney Farm unweit der Küste am Ärmelkanal. Zwei große Wiesen mit Plätzen ringsum. Freundliche Leute, wurde noch aufgenommen trotz &amp;quot;We're full&amp;quot;-Schild. Verpflegungsmöglichkeiten 2-3&amp;amp;nbsp;km entfernt in New Romney und Littlestone. {{CP-Koordinaten|lat=50.979277|lon=0.920167}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lincolnshire ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lincoln''', [https://www.lincoln.gov.uk/visitor-and-leisure/parks-and-open-spaces/hartsholme-country-park/hartsholme-country-park-campsite/ Hartsholme County Park], städtisch geführter Campingplatz etwa 4&amp;amp;nbsp;km vom Stadtzentrum in schöner Umgebung in einem weitläufigen Park. Empfang schließt um 18:45. &amp;quot;Backpacker&amp;quot;-Tarif 11 Pfund. {{CP-Koordinaten|lat=53.214495|lon=-0.583378}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Northumberland ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Alnwick''', Alnwick Rugby Club Campsite, Tel. +44 1665 603206. Einfache Campingmöglichkeit auf dem Trainingsfeld des Alnwick Rugby Club, die gepflegten Sanitäranlagen (WC, Gemeinschaftsduschen) des Clubs können mitbenutzt werden. Es gibt keine Küche oder Abwaschmöglichkeit für Geschirr, keinen Aufenthaltsraum o.ä., man kann sich aber bei Regen auf die überdachte Tribüne des Rugbyfelds setzen und dort auch kochen. Zum Club gehört eine Bar mit Restaurantbetrieb. {{CP-Koordinaten|lat=55.402034|lon=-1.700006}} (Juli 2016, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Somerset ====&lt;br /&gt;
*'''Brean''', [http://www.diamondfarm.co.uk/ Diamond Farm Caravan and Camping Park] Weston Road, Brean Nr. Burnham-on-Sea TA8 2RL. Tel: +44 1278 751794. So ziemlich der einzige CP am NCN 33 in der Nähe von Burnham on Sea, der auch Zelter aufnimmt. Sonst nur Caravan-Plätze. Große Wiese, gute Sanitäreinrichtungen. Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. {{CP-Koordinaten|lat=51.2990 | lon=-2.9963}} (Juli 2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sussex ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Henfield''', [http://www.blacklandsfarm.co.uk/ Blacklands Farm] im Hinterland von Brighton unweit des NCN20 Richtung London. Ordentlicher, ruhiger Platz, Besitzer mussten nach 18h erst herbeitelefoniert werden, Preis war 10 Pfund für eine Person mit Rad war 2016. Essensmöglichkeiten (Pub, Fish&amp;amp;Fries) im Dorf Henfield 3&amp;amp;nbsp;km entfernt. {{CP-Koordinaten|lat=50.951119|lon=-0.248556}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*'''Alfriston''', [http://www.alfristoncamping.com Alfriston Camping Park] in der Nähe von Newhaven mit Fähren nach/von Frankreich. Große Wiese, ohne jegliche Parzellierung. Man stellt sein Zelt einfach auf, nach kurzer Zeit kommt jemand mit dem Golfcart vorbeigefahren und kassiert die 10&amp;amp;nbsp;GBP pro Person (Sommer 2020). Alfriston selbst ist unspektakulär, wer Pubs oder Ähnliches in großer Menge sucht, der ist hier falsch. Auch Einkaufsmöglichkeiten auf dem Weg hierhin sollten unbedingt genutzt werden, man befindet sich hier in einer Art kleinen Lebensmittelwüste. ([[Benutzer:Wetzelpaul|Wetzelpaul]]) {{CP-Koordinaten|lat=50.80417|lon=0.14990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Yorkshire ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Skipsea''', Mill Farm. Anderthalb Kilometer von der Nordseeküste, wohl einer der wenigen CP der Gegend, die Zelter aufzunehmen. Freundlicher Empfang, ordentlicher Platz, 10 Pfund für eine Person mit Fahrrad. Kaum Geschäfte im Ort, F&amp;amp;F am Strand. {{CP-Koordinaten|lat=53.981942|lon=-0.218262}} ([[Benutzer:StefanS|StefanS]], 2016)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schottland ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Central ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*  '''Callander''' [http://www.ukcampsite.co.uk/sites/details.asp?revid=2936 Keltie Bridge Caravan Park], Tel. +44 1877 330 606. An NCN 7 [[Glasgow - Inverness]]. Etwa 1 km östlich von Callander an der A84  am Fluß liegender Campingplatz bietet als einziger Platz in der Region Zelt-Pitches, alle anderen nehmen nur Caravans etc. auf! 2010/2011 neu gestalteter Platz mit sehr gepflegten Sanitäranlagen. Kein Shop oder Bistro auf dem Platz, wer aus Callander anreist, sollte also gleich dort Verpflegung kaufen. {{CP-Koordinaten|lat=56.235104|lon=-4.179997}}. (2011, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Edinburgh''': [http://www.caravanclub.co.uk/caravanclubapps/applications/uk-caravan-sites-and-parks/SiteDetails.aspx?csid=21873 Edinburgh Caravan Club Site], 35-37 Marine Drive, +44 131 312 6874. Gepflegter Campingplatz mit sehr sauberen, neuen Sanitäranlagen. Kleine Tourist-Info, Verkauf von einigen Lebensmitteln (nächster Supermarkt ca. 2 km). Das Manko des Platzes ist, dass er in der Einflugschneise des Edinburgh Airports liegt, was bedeutet, dass in Stoßzeiten alle drei, vier Minuten eine Maschine relativ nah über den Platz fliegt, mit der entsprechenden Geräuschkulisse. Wer aber gerne Planespotting betreibt, der ist hier am richtigen Platz... Nachts ist weitgehend Ruhe, aber auch dann fliegen zwei oder drei Maschinen. Der Zeltplatz soll angeblich 50 Zelten Platz bieten, ist aber so hügelig, dass dies kaum möglich sein kann. Außerdem liegt er direkt an der kurvigen Straße, wo einige Motorrad- und Autofahrer gerne richtig aufdrehen - das ist definitiv kein Platz für ruhige und erholsame Nächte, Ohropax sind empehlenswert! Für Radreisende ist es aber der einzige Platz rund um Edinburgh, von dem man aus gut auf sehr schönen Radwegen die City erreichen kann (etwa 8 km one way). {{CP-Koordinaten|lat = 55.9772 | lon = -3.2652}} (Juli 2016, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Dumfries and Galloway ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Gretna'''. [http://www.brucescave.co.uk/ King Robert The Bruce’s Cave Caravan Park and Camp Site],Cove Estate, Kirkpatrick-Fleming, Lockerbie, Dumfriesshire DG11 3AT, +44 1461 800285. Camping Platz ca. 7 km von Gretna an der B7076. Normale Ausstattung. Nette und &amp;quot;auskunftsfreudige&amp;quot; Empfangsdame. Kleiner Laden inkl. Möglichkeit Bargeld zu bekommen. (Schottische Scheine!) {{CP-Koordinaten|lat = 55.0238 | lon = -3.1495}} (August 2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== East Lothian ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Dunbar''' [https://www.campingandcaravanningclub.co.uk/campsites/uk/eastlothian/dunbar/dunbar Dunbar Camping and Caravan Club Site], Tel. +44 1368 20866881. Geöffnet etwa Anfang April bis Ende Nov. Schöner gepflegter Campingplatz etwas außerhalb von Dunbar direkt am Meer mit Blick über die Bucht auf die Stadt. Gepflegte Sanitäranlagen, kleiner Laden, Frühstücksbrötchen. (2016, [[Benutzer:Tine|Tine]]) {{CP-Koordinaten|lat=55.992279|lon=-2.482713}}  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stirling ==== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Drymen'''. Einfaches Farm-Camping auf einer kleinen Wiese an der Gartness Road, ca. 2 km südlich von Drymen am Verlauf von NCN 7 ([[Glasgow - Inverness]]) und West-Highland-Way. Sehr basic, einfache Toiletten/ Waschräume in einer Scheune. Teilweise sehr voll wegen zahlreicher West-Highland-Wanderer, aber irgendwie findet man noch ein Plätzchen. Einige Mini-Hütten. Wer Luxus bevorzugt, sollte den Platz meiden, wer mit lauter &amp;quot;Outdoorern&amp;quot; abends zusammensitzen mag und mit low standard kein Problem hat, ist hier genau richtig. Keine Verpflegungsmöglichkeit, Einkauf nur in Balloch (ca. 8 km südwestlich) oder Drymen. {{CP-Koordinaten|lat=56.053583|lon=-4.431884}} (2011, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Aberdeenshire ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Stonehaven''' [http://www.caravanclub.co.uk/caravanclubapps/applications/uk-caravan-sites-and-parks/SiteDetails.aspx?csid=567816 Queen Elizabeth Park Caravan Club Site], Tel. +44 1569 760088, Geöffnet Mitte März bis Anfang Januar. Nur 3 Grasplätze für Zelte (diese sind allerdings sehr großzügig, wer also als Familie/ kleine Gruppe reist, sollte bei der Buchung unbedingt betonen, dass man einen Pitch gemeinsam braucht). Der Platz ist sehr beliebt und stark frequentiert, in der Hauptsaison besser vorbuchen. Sehr gepflegter Platz mit hervorragenden Sanitäranlagen, nur wenige Schritte von der Strandpromenade entfernt gleich neben dem Freibad. {{CP-Koordinaten|lat = 56.97096 | lon = -2.20382}} (2016, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Moray ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Findhorn''' [https://www.findhornbayholidaypark.com Findhorn Holiday Park], Tel. +44 1309 690203. Der Platz gehört zur Findhorn Community, einem spirituellen Zentrum und Eco-Village, das seit über 60 Jahren an dieser Stelle besteht. Plätze für Zelte direkt an niedrigen Bäumen, an denen man auch eine Hängematte oder Wäscheleine aufhängen kann. Bioladen im Eco-Village, außerdem ein Cafe und eine erstklassige TakeAway-Pizzeria. Kleiner Supermarkt im Ort, ca. 2 km. Sanitäranlagen eher einfach, aber in Ordnung. Vermietet werden außerdem stationäre Caravans und eine kleine Blockhütte. {{CP-Koordinaten|lat=57.651357|lon=-3.591681}} (2016, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Highlands ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Daviot (Inverness)''', [http://www.auchnahillin.co.uk/ Auchnahillin], Tel. +44 14 63 77 22 86. Der Campingplatz liegt südlich von Inverness an NCN 7 ([[Glasgow - Inverness#Auchnahillin|Glasgow - Inverness]]). Die Stellplätze für Zelte liegen allerdings z.T. nahe der Straße. Sanitäranlagen in Ordnung, sehr kleiner Laden. Geöffnet April - Oktober. {{CP-Koordinaten|lat=57.420062|lon=-4.098914}}. (Juli 2011, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* ''' Inverness''', [http://www.invernesscaravanpark.com/ Bught Park Caravan Park &amp;amp; Campsite] Tel. +44 1463 236920. Der CP liegt innenstadtnah. Trotzdem halbwegs ruhig. Gute Sanitäranlagen. Viel Platz für Zelte. Geöffnet von Ostern bis 1. Oktober. {{CP-Koordinaten|lat=57.4661857|lon=-4.2369463}}  ([[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]]) - Bei unserem Besuch im Juli 2016 erwiesen sich zumindest die dem Zeltbereich zugeordneten Sanitäranlagen für Frauen als &amp;quot;very low standard&amp;quot;. Es gibt wohl mehrere Sanitärblocks auf dem Platz (?), andere mögen vielleicht besser sein. Für eine Nacht war es okay. [[Benutzer:Tine|Tine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Thurso''' [http://www.ukcampsite.co.uk/sites/t/Thurso-Bay-Caravan-&amp;amp;-Camping-Park-Thurso-3293.htm Caravan &amp;amp; Camping Park] Tel. +44 1847 895 782. April - September. Am [[Nordseeküstenradweg Schottland]]. An der Straße nach Scrabster direkt an der Steilküste gelegen. Kurzer Weg zum Strand, Restaurant auf dem Platz, ordentliche Sanitäranlagen. Schöne, jedoch auch sehr dem Wind ausgesetzte Stellplätze für Zelte mit Blick aufs Meer. Straßennähe, daher nicht so ruhig, aber durch die Nähe sowohl zum Bahnhof (etwa 1 km) als auch zum Fährhafen Scrabster (etwa 3 km) ein geeigneter CP für eine Nacht für An- oder Abreise nach Orkney. Supermarkt (Lidl) direkt gegenüber  auf der anderen Straßenseite.{{CP-Koordinaten|lat=58.5974398255348|lon=-3.5282501578331}} (2011, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Fort Augustus''' [http://www.cumberlands-campsite.com/ Cumberland’s Campsite], Glendoe Road Fort Augustus PH32 4BG. Tel.: +44 1320 366257. Großer CP in unmittelbarer Ortsnähe. Ruhig gelegen mit gutem, großem Restaurantbereich. Einkaufsmöglichkeiten im Ort, der allerdings in der Saison von Touristen sehr beliebt ist. [https://de.wikipedia.org/wiki/Ungeheuer_von_Loch_Ness/ Nessie-Tourismus] Der Platz liegt direkt am NCN 78 - The Caledonia Way. {{CP-Koordinaten|lat=57.14288|lon=-4.68048}} (2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Lairg''' [http://www.lairgcaravanpark.co.uk/index.html  Dunroamin Caravan Park], Main Street, LAIRG, Sutherland, IV27 4AR ,Tel: +44 1549402447. Kleiner CP mit gerade mal ausreichenden Sanitäreinrichtungen. Einkaufsmöglichkeit im Ort. Liegt direkt am NCN 1. {{CP-Koordinaten|lat=58.0230|lon=-4.3957}} (2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Glencoe''' [http://www.invercoe.co.uk/ Invercoe Caravan &amp;amp; Camping Park], Glencoe, Ballachulish PH49 4HP. Tel.: +44 1855 811210. Empfehlenswerter CP in der Nähe vom NCN 78. Zelter bekommen die schönsten Plätze fast direkt am Loch Leven. Im nahe gelegenen Ballachulish ist ein großer Supermarkt und ein guter Gasthof: The Laroch Restaurant and Bar. {{CP-Koordinaten|lat=56.68645|lon=-5.10548}} (2015, [[Benutzer:Bahnhofsradler|Bahnhofsradler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Orkney ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Evie''' [https://www.eviedale-cottages.co.uk/camping Eviedale Centre], Tel. +44 18 56 75 12 70. [[Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln#Evie|Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln]]. Kleiner privater Campingplatz, einfache saubere Sanitäranlagen. Keine Waschmaschine, keine Kochgelegenheit, nicht überdachte Geschirrspülmöglichkeit. Leicht hügeliges Gelände (Rasen). Sehr kleiner Laden zur Grundversorgung im Ort. {{CP-Koordinaten|lat=59.113593|lon=-3.108482}}  (2011, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Kirkwall''' [http://orkneycaravanpark.co.uk Orkney Camping at the Pickaquoy Centre]. Tel. +44 18 56 87 99 00. [[Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln#Kirkwall|Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln]]. Nahe der Innenstadt an der Pickaqouy Road, mehrere Supermärkte nahebei. Kleine Bereiche für Zelte, meist eben und gut abtrocknend. Sehr komfortabler Sanitär- und Loungeblock mit schöner Lounge, großen, sauberen Dusch- und Toilettenkabinen, großer Küche mit viel Stauplatz für Vorräte der Gäste und Wasch- und Trockenraum. {{CP-Koordinaten|lat=58.983919|lon=-2.972971}} (2011, [[Benutzer:Tine|Tine]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''Stromness''' [http://www.scottishcampingguide.com/link.php?n=43&amp;amp;c=10 Point of Ness Caravan and Camping Site], Tel. +44 18 56 87 35 35. [[Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln#Stromness|Nordseeküstenradweg Orkney-Inseln]]. Kleiner Campingplatz auf der Landzunge Point Ness. Wer mit der Fähre aus Scrabster anreist, umfährt den Campingplatz bereits mit der Fähre. Aufgrund exponierter Lage, zeitweiser starker Sturmböen von Scapa Flow herüber und fast nicht vorhandenem Windschutz sind sturmstabile Zelte anzuraten. Kleines Service-Gebäude mit Lounge, sehr kleine Küche (nur ein Spülbecken, Waschmaschine und Trockner im gleichen Raum), gute Sanitäranlagen. Ca. 1,5 km zum Zentrum von Stromness.{{CP-Koordinaten|lat=58.952601|lon=-3.295249}} (2011, [[Benutzer:Tine|Tine]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Shetland ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keinen Campingplatz mehr in Lerwick (Stand 2015). Die vermutlich günstigste Unterkunft für Radler, die mit der Fähre ankommen oder wieder abfahren wollen, ist die Jugendherberge in Lerwick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wintercampings ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Bereich dient der Sammlung von Campingplätzen, die auch im Winter geöffnet haben und Räumlichkeiten insbesondere für Zelter bieten (z.B.: beheizter Aufenthaltsraum, Trockenraum für Kleidung). Die Initiative zu diesem Bereich entstand in diesem [[forumsbeitrag:1245310|Thread im Forum]].&lt;br /&gt;
* '''59872 Meschede''' Hennesee, [http://www.knauscamp.de/hennesee-meschede/preise.html KNAUS Campingpark Hennesee/Meschede]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.archiescampings.eu/ Archiescampings]&lt;br /&gt;
* [http://outscout.org/ OutScout.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.ukcampsite.co.uk/ UKcampsite.co.uk]&lt;br /&gt;
                                      &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reiseradler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104152</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104152"/>
		<updated>2022-09-09T06:41:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Tunnel */ Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeine Reiseinformationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reiseplanung innerhalb Norwegens empfiehlt sich die [https://entur.no Webseite] bzw. [https://om.entur.no/last-ned-appen/ App] von Entur (auch in englisch verfügbar). Die Reiseplanung schließt dabei alle Transportmittel und Betreiber im Land mit ein. Über die Filterfunktion können Transportmittel ausgeschlossen werden. Entur verkauft auch direkt Tickets der Bahnbetreiber und vieler lokaler Nahverkehrsunternehmen. Ansonsten lassen sich im Normalfall problemlos Tickets über die Webseite oder App der Nahverkehrsunternehmen kaufen. Welches Unternehmen die Strecke betreibt ist in der Verbindungsauskunft bei Entur angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen lassen sich sowohl größere als auch kleine Orte einfach und flexibel mit den zahlreichen Buslinien erreichen Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. In der Regel werden max. zwei Fahrräder mitgenommen. Die Entscheidung mehr oder weniger Räder mitzunehmen liegt allerdings beim Busfahrer.&lt;br /&gt;
Fernbusse werden u.a. von [https://www.vy.no VY] ([https://www.vy.no/globalassets/vy.no/filer-no/linjekart/linjekart_vy-express_11-2021_v2.pdf Liniennetzkarte]) und [http://www.nor-way.no nor-way] ([https://www.nor-way.no/en/routes/ Routen]) betrieben. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. Einige Tunnel sind nur schlecht oder gar nicht beleuchtet. Es empfiehlt sich daher eine vernünftige Beleuchtung dabei zu haben und ggf. eine Warnweste zu tragen ([https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/ Statens vegvesen (norwegisch)]). Vor manchen Tunneln befindet sich eine per Knopfdruck aktivierbare Warnleuchte, welche nachfolgende Autofahrer darauf hinweist, dass sich Radfahrer im Tunnel befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder lässt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Stand 2022 ist die Karte online nicht mehr bestellbar. Möglicherweise ist sie noch in Buchhandlungen vor Ort zu finden. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Die Tunnel werden hier in drei Kategorien (grün = befahrbar, gelb = Vorsicht geboten, rot = gesperrt für Radfahrer) eingeteilt. Auch gibt es Hinweise zur Umfahrung vieler Tunnel. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind, aufgrund verschiedener Abkürzungen, für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Die Abfahrtszeiten der Fähren lassen sich auch einfach über [https://entur.no Entur] herausfinden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, geht man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre. Die allermeisten Autofähren, welche reguläre Straßen ersetzen, sind für Fußgänger und Radfahrer (Stand 2022) kostenfrei. Primär für den Tourismus betriebene Fähren (z.B. Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal), sind dagegen recht teuer. Fahrzeuge werden entweder (teils automatisiert) über das Kennzeichen erfasst oder die Fahrer zahlen per Kreditkarte. Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben. Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen. Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Autofähren, gibt es auch Expressfähren (Hurtigbåt), welche nur Personen befördern. Fahrräder lassen sich unkompliziert mitnehmen, kosten allerdings extra. Mit diesen Expressbooten kann man schnell und komfortabel Ziele entlang der Küste und kleinere vorgelagerte Inseln erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Übersicht findet man auf den Seiten des [http://www.vegvesen.no/_attachment/101244/binary/163769 Statens Vegvesen (pdf)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NOK pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke. Viele Supermärkte haben extra Regale mit Produkten, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, und verkaufen diese mind. 30% reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten, vor allem in Städten, gibt es oft fertige Salate sowie Sushi zu erschwinglichen Preisen. Wer sich fleischlos ernähren möchte, findet die größte Auswahl an Fleischersatzprodukten etc. bei der Supermarktkette KIWI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104151</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104151"/>
		<updated>2022-09-09T06:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Tunnel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeine Reiseinformationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reiseplanung innerhalb Norwegens empfiehlt sich die [https://entur.no Webseite] bzw. [https://om.entur.no/last-ned-appen/ App] von Entur (auch in englisch verfügbar). Die Reiseplanung schließt dabei alle Transportmittel und Betreiber im Land mit ein. Über die Filterfunktion können Transportmittel ausgeschlossen werden. Entur verkauft auch direkt Tickets der Bahnbetreiber und vieler lokaler Nahverkehrsunternehmen. Ansonsten lassen sich im Normalfall problemlos Tickets über die Webseite oder App der Nahverkehrsunternehmen kaufen. Welches Unternehmen die Strecke betreibt ist in der Verbindungsauskunft bei Entur angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen lassen sich sowohl größere als auch kleine Orte einfach und flexibel mit den zahlreichen Buslinien erreichen Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. In der Regel werden max. zwei Fahrräder mitgenommen. Die Entscheidung mehr oder weniger Räder mitzunehmen liegt allerdings beim Busfahrer.&lt;br /&gt;
Fernbusse werden u.a. von [https://www.vy.no VY] ([https://www.vy.no/globalassets/vy.no/filer-no/linjekart/linjekart_vy-express_11-2021_v2.pdf Liniennetzkarte]) und [http://www.nor-way.no nor-way] ([https://www.nor-way.no/en/routes/ Routen]) betrieben. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. Einige Tunnel sind nur schlecht oder gar nicht beleuchtet. Es empfiehlt sich daher eine vernünftige Beleuchtung dabei zu haben und ggf. eine Warnweste zu tragen ([https://www.vegvesen.no/trafikkinformasjon/reiseinformasjon/sykkelruter/ Statens vegvesen (norwegisch)]). Vor manchen Tunneln befindet sich eine per Knopfdruck aktivierbare Warnleuchte, welche nachfolgende Autofahrer darauf hinweist, dass sich Radfahrer im Tunnel befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder lässt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Stand 2022 ist die Karte online nicht mehr bestellbar. Möglicherweise ist sie noch in in Buchhandlungen vor Ort zu finden. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Die Tunnel werden hier in drei Kategorien (grün = befahrbar, gelb = Vorsicht geboten, rot = gesperrt für Radfahrer) eingeteilt. Auch gibt es Hinweise zur Umfahrung vieler Tunnel. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind, aufgrund verschiedener Abkürzungen, für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Die Abfahrtszeiten der Fähren lassen sich auch einfach über [https://entur.no Entur] herausfinden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, geht man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre. Die allermeisten Autofähren, welche reguläre Straßen ersetzen, sind für Fußgänger und Radfahrer (Stand 2022) kostenfrei. Primär für den Tourismus betriebene Fähren (z.B. Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal), sind dagegen recht teuer. Fahrzeuge werden entweder (teils automatisiert) über das Kennzeichen erfasst oder die Fahrer zahlen per Kreditkarte. Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben. Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen. Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Autofähren, gibt es auch Expressfähren (Hurtigbåt), welche nur Personen befördern. Fahrräder lassen sich unkompliziert mitnehmen, kosten allerdings extra. Mit diesen Expressbooten kann man schnell und komfortabel Ziele entlang der Küste und kleinere vorgelagerte Inseln erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Übersicht findet man auf den Seiten des [http://www.vegvesen.no/_attachment/101244/binary/163769 Statens Vegvesen (pdf)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NOK pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke. Viele Supermärkte haben extra Regale mit Produkten, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, und verkaufen diese mind. 30% reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten, vor allem in Städten, gibt es oft fertige Salate sowie Sushi zu erschwinglichen Preisen. Wer sich fleischlos ernähren möchte, findet die größte Auswahl an Fleischersatzprodukten etc. bei der Supermarktkette KIWI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104150</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104150"/>
		<updated>2022-09-09T06:32:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Tunnel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeine Reiseinformationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reiseplanung innerhalb Norwegens empfiehlt sich die [https://entur.no Webseite] bzw. [https://om.entur.no/last-ned-appen/ App] von Entur (auch in englisch verfügbar). Die Reiseplanung schließt dabei alle Transportmittel und Betreiber im Land mit ein. Über die Filterfunktion können Transportmittel ausgeschlossen werden. Entur verkauft auch direkt Tickets der Bahnbetreiber und vieler lokaler Nahverkehrsunternehmen. Ansonsten lassen sich im Normalfall problemlos Tickets über die Webseite oder App der Nahverkehrsunternehmen kaufen. Welches Unternehmen die Strecke betreibt ist in der Verbindungsauskunft bei Entur angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen lassen sich sowohl größere als auch kleine Orte einfach und flexibel mit den zahlreichen Buslinien erreichen Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. In der Regel werden max. zwei Fahrräder mitgenommen. Die Entscheidung mehr oder weniger Räder mitzunehmen liegt allerdings beim Busfahrer.&lt;br /&gt;
Fernbusse werden u.a. von [https://www.vy.no VY] ([https://www.vy.no/globalassets/vy.no/filer-no/linjekart/linjekart_vy-express_11-2021_v2.pdf Liniennetzkarte]) und [http://www.nor-way.no nor-way] ([https://www.nor-way.no/en/routes/ Routen]) betrieben. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder lässt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Stand 2022 ist die Karte online nicht mehr bestellbar. Möglicherweise ist sie noch in in Buchhandlungen vor Ort zu finden. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Die Tunnel werden hier in drei Kategorien (grün = befahrbar, gelb = Vorsicht geboten, rot = gesperrt für Radfahrer) eingeteilt. Auch gibt es Hinweise zur Umfahrung vieler Tunnel. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
Vor manchen Tunneln befindet sich eine per Knopfdruck aktivierbare Warnleuchte, welche nachfolgende Autofahrer darauf hinweist, dass sich Radfahrer im Tunnel befinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind, aufgrund verschiedener Abkürzungen, für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Die Abfahrtszeiten der Fähren lassen sich auch einfach über [https://entur.no Entur] herausfinden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, geht man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre. Die allermeisten Autofähren, welche reguläre Straßen ersetzen, sind für Fußgänger und Radfahrer (Stand 2022) kostenfrei. Primär für den Tourismus betriebene Fähren (z.B. Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal), sind dagegen recht teuer. Fahrzeuge werden entweder (teils automatisiert) über das Kennzeichen erfasst oder die Fahrer zahlen per Kreditkarte. Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben. Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen. Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Autofähren, gibt es auch Expressfähren (Hurtigbåt), welche nur Personen befördern. Fahrräder lassen sich unkompliziert mitnehmen, kosten allerdings extra. Mit diesen Expressbooten kann man schnell und komfortabel Ziele entlang der Küste und kleinere vorgelagerte Inseln erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Übersicht findet man auf den Seiten des [http://www.vegvesen.no/_attachment/101244/binary/163769 Statens Vegvesen (pdf)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NOK pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke. Viele Supermärkte haben extra Regale mit Produkten, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, und verkaufen diese mind. 30% reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten, vor allem in Städten, gibt es oft fertige Salate sowie Sushi zu erschwinglichen Preisen. Wer sich fleischlos ernähren möchte, findet die größte Auswahl an Fleischersatzprodukten etc. bei der Supermarktkette KIWI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104149</id>
		<title>Lofoten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104149"/>
		<updated>2022-09-08T16:20:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]]&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind eine [[Norwegen|norwegische]] Inselgruppe im Nordatlantik, manchmal auch &amp;quot;''Grüne Alpen im Meer''&amp;quot; genannt, was es ganz treffend beschreibt.&lt;br /&gt;
Der Name Lofoten steht für Luchsfote, weil die Inseln auf der Landkarte diese Form haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
Auf den Lofoten bestehen Einschränkungen zum Zelten in der Natur. [https://nordlandsatlas.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=fab455cbf6e8441894efd4ccc99a0b8f Eine online verfügbare Kartenanwendung] gibt u.a. Auskunft über Verbotszonen, Nationalparks und Standorte von öffentlichen Toiletten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradinformationen ===&lt;br /&gt;
siehe [[Norwegen#Fahrradinformationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe ist über die Europastraße 10 mit dem Festland verbunden. Diese ist vor allem während der Sommersaison aufgrund des touristischen Verkehrs stark befahren. Alternativstrecken gibt es leider nur auf wenigen Abschnitten bei einer Tour über die Lofoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wichtige Orte nur kurz beschreiben, im Wiki vorhandene Stadtrundfahrten verlinken, Interwiki-Links zu Wikivoyage --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen und Touren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trondheim - Nordkap|Nationale Radroute 1C]] durchquert die Lofoten unbeschildert und führt dann mit einer weiteren Fährüberfahrt auf die benachbarten ''Vesterålen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wenn wichtige Ergänzungen zu den Regelungen im Land--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anreise und Transport == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln sind untereinander mit Brücken oder Tunneln bis ans Festland (via E10) verbunden, es sind also theoretisch keine Schiffsüberfahrten notwendig. Normalerweise bietet es sich aber an die Fähre ''Moskenes-Bodø'' zu nutzen um die Durchfahrt an der Südspitze zu beginnen oder zu beenden. Die Überfahrt dauert ca. 3:15 h und ist (Stand 2022) für Radfahrer kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104147</id>
		<title>Lofoten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104147"/>
		<updated>2022-09-08T14:59:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Straßennetz, allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]]&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind eine [[Norwegen|norwegische]] Inselgruppe im Nordatlantik, manchmal auch &amp;quot;''Grüne Alpen im Meer''&amp;quot; genannt, was es ganz treffend beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Lofoten steht für Luchsfote, weil die Inseln auf der Landkarte diese Form haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradinformationen ===&lt;br /&gt;
siehe [[Norwegen#Fahrradinformationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe ist über die Europastraße 10 mit dem Festland verbunden. Diese ist vor allem während der Sommersaison aufgrund des touristischen Verkehrs stark befahren. Alternativstrecken gibt es leider nur auf wenigen Abschnitten bei einer Tour über die Lofoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wichtige Orte nur kurz beschreiben, im Wiki vorhandene Stadtrundfahrten verlinken, Interwiki-Links zu Wikivoyage --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen und Touren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trondheim - Nordkap|Nationale Radroute 1C]] durchquert die Lofoten unbeschildert und führt dann mit einer weiteren Fährüberfahrt auf die benachbarten ''Vesterålen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wenn wichtige Ergänzungen zu den Regelungen im Land--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anreise und Transport == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln sind untereinander mit Brücken oder Tunneln bis ans Festland (via E10) verbunden, es sind also theoretisch keine Schiffsüberfahrten notwendig. Normalerweise bietet es sich aber an die Fähre ''Moskenes-Bodø'' zu nutzen um die Durchfahrt an der Südspitze zu beginnen oder zu beenden. Die Überfahrt dauert ca. 3:15 h und ist (Stand 2022) für Radfahrer kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104146</id>
		<title>Lofoten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104146"/>
		<updated>2022-09-08T14:57:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Anreise und Transport */ Infos zur Fähre hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]]&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind eine [[Norwegen|norwegische]] Inselgruppe im Nordatlantik, manchmal auch &amp;quot;''Grüne Alpen im Meer''&amp;quot; genannt, was es ganz treffend beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Lofoten steht für Luchsfote, weil die Inseln auf der Landkarte diese Form haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradinformationen ===&lt;br /&gt;
siehe [[Norwegen#Fahrradinformationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe ist über die Europastraße 10 mit dem Festland verbunden und verläuft über die gesamten Lofoten. Diese ist vor allem während der Sommersaison aufgrund des touristischen Verkehrs stark befahren. Alternativstrecken gibt es leider nur auf wenigen Abschnitten bei einer Tour über die Lofoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wichtige Orte nur kurz beschreiben, im Wiki vorhandene Stadtrundfahrten verlinken, Interwiki-Links zu Wikivoyage --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen und Touren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trondheim - Nordkap|Nationale Radroute 1C]] durchquert die Lofoten unbeschildert und führt dann mit einer weiteren Fährüberfahrt auf die benachbarten ''Vesterålen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wenn wichtige Ergänzungen zu den Regelungen im Land--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anreise und Transport == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln sind untereinander mit Brücken oder Tunneln bis ans Festland (via E10) verbunden, es sind also theoretisch keine Schiffsüberfahrten notwendig. Normalerweise bietet es sich aber an die Fähre ''Moskenes-Bodø'' zu nutzen um die Durchfahrt an der Südspitze zu beginnen oder zu beenden. Die Überfahrt dauert ca. 3:15 h und ist (Stand 2022) für Radfahrer kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104145</id>
		<title>Lofoten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104145"/>
		<updated>2022-09-08T14:52:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Straßennetz, allgemeine Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]]&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind eine [[Norwegen|norwegische]] Inselgruppe im Nordatlantik, manchmal auch &amp;quot;''Grüne Alpen im Meer''&amp;quot; genannt, was es ganz treffend beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Lofoten steht für Luchsfote, weil die Inseln auf der Landkarte diese Form haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradinformationen ===&lt;br /&gt;
siehe [[Norwegen#Fahrradinformationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
Die Inselgruppe ist über die Europastraße 10 mit dem Festland verbunden und verläuft über die gesamten Lofoten. Diese ist vor allem während der Sommersaison aufgrund des touristischen Verkehrs stark befahren. Alternativstrecken gibt es leider nur auf wenigen Abschnitten bei einer Tour über die Lofoten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wichtige Orte nur kurz beschreiben, im Wiki vorhandene Stadtrundfahrten verlinken, Interwiki-Links zu Wikivoyage --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen und Touren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trondheim - Nordkap|Nationale Radroute 1C]] durchquert die Lofoten unbeschildert und führt dann mit einer weiteren Fährüberfahrt auf die benachbarten ''Vesterålen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wenn wichtige Ergänzungen zu den Regelungen im Land--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anreise und Transport == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln sind untereinander mit Brücken oder Tunneln bis ans Festland (via E10) verbunden, es sind also theoretisch keine Schiffsüberfahrten notwendig. Normalerweise bietet es sich aber an die Fähre ''Moskenes-Bodø'' zu nutzen um die Durchfahrt an der Südspitze zu beginnen oder zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104144</id>
		<title>Lofoten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Lofoten&amp;diff=104144"/>
		<updated>2022-09-08T14:39:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Fahrradinformationen */ Verlinkung zum entsprechenden Abschnitt von &amp;quot;Norwegen&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{StubLand}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]]&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen ==&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind eine [[Norwegen|norwegische]] Inselgruppe im Nordatlantik, manchmal auch &amp;quot;''Grüne Alpen im Meer''&amp;quot; genannt, was es ganz treffend beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Lofoten steht für Luchsfote, weil die Inseln auf der Landkarte diese Form haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima und Reisezeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fahrradinformationen ===&lt;br /&gt;
siehe [[Norwegen#Fahrradinformationen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wichtige Orte nur kurz beschreiben, im Wiki vorhandene Stadtrundfahrten verlinken, Interwiki-Links zu Wikivoyage --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen und Touren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Trondheim - Nordkap|Nationale Radroute 1C]] durchquert die Lofoten unbeschildert und führt dann mit einer weiteren Fährüberfahrt auf die benachbarten ''Vesterålen''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- wenn wichtige Ergänzungen zu den Regelungen im Land--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anreise und Transport == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln sind untereinander mit Brücken oder Tunneln bis ans Festland (via E10) verbunden, es sind also theoretisch keine Schiffsüberfahrten notwendig. Normalerweise bietet es sich aber an die Fähre ''Moskenes-Bodø'' zu nutzen um die Durchfahrt an der Südspitze zu beginnen oder zu beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- aktuellster Beitrag nach oben --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Norwegen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104143</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104143"/>
		<updated>2022-09-08T14:35:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: /* Ernährung und Versorgungssituation */ Tippfehler korrigiert, Info zu reduzierten und vegetarischen Produkten hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeine Reiseinformationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reiseplanung innerhalb Norwegens empfiehlt sich die [https://entur.no Webseite] bzw. [https://om.entur.no/last-ned-appen/ App] von Entur (auch in englisch verfügbar). Die Reiseplanung schließt dabei alle Transportmittel und Betreiber im Land mit ein. Über die Filterfunktion können Transportmittel ausgeschlossen werden. Entur verkauft auch direkt Tickets der Bahnbetreiber und vieler lokaler Nahverkehrsunternehmen. Ansonsten lassen sich im Normalfall problemlos Tickets über die Webseite oder App der Nahverkehrsunternehmen kaufen. Welches Unternehmen die Strecke betreibt ist in der Verbindungsauskunft bei Entur angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen lassen sich sowohl größere als auch kleine Orte einfach und flexibel mit den zahlreichen Buslinien erreichen Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. In der Regel werden max. zwei Fahrräder mitgenommen. Die Entscheidung mehr oder weniger Räder mitzunehmen liegt allerdings beim Busfahrer.&lt;br /&gt;
Fernbusse werden u.a. von [https://www.vy.no VY] ([https://www.vy.no/globalassets/vy.no/filer-no/linjekart/linjekart_vy-express_11-2021_v2.pdf Liniennetzkarte]) und [http://www.nor-way.no nor-way] ([https://www.nor-way.no/en/routes/ Routen]) betrieben. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder läßt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Bezogen werden kann die Karte [http://www.nordland-shop.net/product_info.php/info/p7213_Sykkelruter-i-Norge.html online z.B. hier] oder vor Ort in jeder besser sortierten Buchhandlung. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit vieler norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt, ist nicht vollständig und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind, aufgrund verschiedener Abkürzungen, für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Die Abfahrtszeiten der Fähren lassen sich auch einfach über [https://entur.no Entur] herausfinden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, geht man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre. Die allermeisten Autofähren, welche reguläre Straßen ersetzen, sind für Fußgänger und Radfahrer (Stand 2022) kostenfrei. Primär für den Tourismus betriebene Fähren (z.B. Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal), sind dagegen recht teuer. Fahrzeuge werden entweder (teils automatisiert) über das Kennzeichen erfasst oder die Fahrer zahlen per Kreditkarte. Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben. Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen. Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Autofähren, gibt es auch Expressfähren (Hurtigbåt), welche nur Personen befördern. Fahrräder lassen sich unkompliziert mitnehmen, kosten allerdings extra. Mit diesen Expressbooten kann man schnell und komfortabel Ziele entlang der Küste und kleinere vorgelagerte Inseln erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Übersicht findet man auf den Seiten des [http://www.vegvesen.no/_attachment/101244/binary/163769 Statens Vegvesen (pdf)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NOK pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke. Viele Supermärkte haben extra Regale mit Produkten, bei denen das Mindesthaltbarkeitsdatum fast erreicht ist, und verkaufen diese mind. 30% reduziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten, vor allem in Städten, gibt es oft fertige Salate sowie Sushi zu erschwinglichen Preisen. Wer sich fleischlos ernähren möchte, findet die größte Auswahl an Fleischersatzprodukten etc. bei der Supermarktkette KIWI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104142</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104142"/>
		<updated>2022-09-08T13:09:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: Abschnitt Fähren aktualisiert und erweitert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeine Reiseinformationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reiseplanung innerhalb Norwegens empfiehlt sich die [https://entur.no Webseite] bzw. [https://om.entur.no/last-ned-appen/ App] von Entur (auch in englisch verfügbar). Die Reiseplanung schließt dabei alle Transportmittel und Betreiber im Land mit ein. Über die Filterfunktion können Transportmittel ausgeschlossen werden. Entur verkauft auch direkt Tickets der Bahnbetreiber und vieler lokaler Nahverkehrsunternehmen. Ansonsten lassen sich im Normalfall problemlos Tickets über die Webseite oder App der Nahverkehrsunternehmen kaufen. Welches Unternehmen die Strecke betreibt ist in der Verbindungsauskunft bei Entur angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen lassen sich sowohl größere als auch kleine Orte einfach und flexibel mit den zahlreichen Buslinien erreichen Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. In der Regel werden max. zwei Fahrräder mitgenommen. Die Entscheidung mehr oder weniger Räder mitzunehmen liegt allerdings beim Busfahrer.&lt;br /&gt;
Fernbusse werden u.a. von [https://www.vy.no VY] ([https://www.vy.no/globalassets/vy.no/filer-no/linjekart/linjekart_vy-express_11-2021_v2.pdf Liniennetzkarte]) und [http://www.nor-way.no nor-way] ([https://www.nor-way.no/en/routes/ Routen]) betrieben. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder läßt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Bezogen werden kann die Karte [http://www.nordland-shop.net/product_info.php/info/p7213_Sykkelruter-i-Norge.html online z.B. hier] oder vor Ort in jeder besser sortierten Buchhandlung. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit vieler norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt, ist nicht vollständig und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind, aufgrund verschiedener Abkürzungen, für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Die Abfahrtszeiten der Fähren lassen sich auch einfach über [https://entur.no Entur] herausfinden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, geht man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre. Die allermeisten Autofähren, welche reguläre Straßen ersetzen, sind für Fußgänger und Radfahrer (Stand 2022) kostenfrei. Primär für den Tourismus betriebene Fähren (z.B. Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal), sind dagegen recht teuer. Fahrzeuge werden entweder (teils automatisiert) über das Kennzeichen erfasst oder die Fahrer zahlen per Kreditkarte. Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben. Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen. Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den klassischen Autofähren, gibt es auch Expressfähren (Hurtigbåt), welche nur Personen befördern. Fahrräder lassen sich unkompliziert mitnehmen, kosten allerdings extra. Mit diesen Expressbooten kann man schnell und komfortabel Ziele entlang der Küste und kleinere vorgelagerte Inseln erreichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Übersicht findet man auf den Seiten des [http://www.vegvesen.no/_attachment/101244/binary/163769 Statens Vegvesen (pdf)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NKr pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten vor allem in Städten gibt es oft fertige Salate soeie Sushi zu erschwinglichen Preisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104141</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104141"/>
		<updated>2022-09-08T12:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: Infos zu Entur hinzugefügt. Abschnitt &amp;quot;Bus&amp;quot; überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Allgemeine Reiseinformationen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Reiseplanung innerhalb Norwegens empfiehlt sich die [https://entur.no Webseite] bzw. [https://om.entur.no/last-ned-appen/ App] von Entur (auch in englisch verfügbar). Die Reiseplanung schließt dabei alle Transportmittel und Betreiber im Land mit ein. Über die Filterfunktion können Transportmittel ausgeschlossen werden. Entur verkauft auch direkt Tickets der Bahnbetreiber und vieler lokaler Nahverkehrsunternehmen. Ansonsten lassen sich im Normalfall problemlos Tickets über die Webseite oder App der Nahverkehrsunternehmen kaufen. Welches Unternehmen die Strecke betreibt ist in der Verbindungsauskunft bei Entur angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bus ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen lassen sich sowohl größere als auch kleine Orte einfach und flexibel mit den zahlreichen Buslinien erreichen Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. In der Regel werden max. zwei Fahrräder mitgenommen. Die Entscheidung mehr oder weniger Räder mitzunehmen liegt allerdings beim Busfahrer.&lt;br /&gt;
Fernbusse werden u.a. von [https://www.vy.no VY] ([https://www.vy.no/globalassets/vy.no/filer-no/linjekart/linjekart_vy-express_11-2021_v2.pdf Liniennetzkarte]) und [http://www.nor-way.no nor-way] ([https://www.nor-way.no/en/routes/ Routen]) betrieben. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder läßt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Bezogen werden kann die Karte [http://www.nordland-shop.net/product_info.php/info/p7213_Sykkelruter-i-Norge.html online z.B. hier] oder vor Ort in jeder besser sortierten Buchhandlung. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit vieler norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt, ist nicht vollständig und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Eine tabellarische Übersicht über die Inlandsfähren bekommt man bei [http://www.ferrylines.com/de/faehren/arrival///0/routes///5%2C6////Norwegen/ ferrylines.com].&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, fährt man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre - es ist vom Fährpersonal und Fahrgastaufkommen abhängig, ob das Personal sofort beim Reinfahren kassiert oder erst während der Überfahrt (Blickkontakt reicht, um zu merken was der Einweiser will). Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fähren meist reguläre Straßen ersetzen sind die Kosten hierfür meist gering. Eine Ausnahme bilden die Fähren Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal. Diese sind recht teuer, da sie primär als Touristenfähre dienen. Das Fahrrad zählt in den meisten Fällen als normales Gepäckstück. Als Radler kann es auch mal vorkommen, dass man kostenlos befördert wird. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Übersicht findet man auf den Seiten des [http://www.vegvesen.no/_attachment/101244/binary/163769 Statens Vegvesen (pdf)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NKr pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten vor allem in Städten gibt es oft fertige Salate soeie Sushi zu erschwinglichen Preisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104140</id>
		<title>Norwegen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://radreise-wiki.de/index.php?title=Norwegen&amp;diff=104140"/>
		<updated>2022-09-08T11:26:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reisefux: Informationen zur Kabinenpflicht und Reiseplan ergänzt bzw. aktualisiert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Flag of Norway.png|100px|right]][[Bild:Elchschild.jpg|300px|right]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Informationen == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generelle Empfehlungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Camping.jpg|thumb|300px|Camping am Nordkap]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Norwegen gilt das [[Jedermannsrecht]] (''Allemannsretten''), d.h. die Nutzung der Natur und ihrer Früchte ist jedem gestattet, unabhängig von der Zustimmung des Grundbesitzers. Allerdings darf dabei weder die Natur noch der Besitzer geschädigt, gestört oder in sonstiger Form benachteiligt werden. In der Praxis bedeutet das für Radreisende, dass Wildcamping zwar erlaubt ist, jedoch ein angemessener Abstand zu Wohnhäusern eingehalten werden muss. Außerdem muss eventuell anfallender Müll wieder mitgenommen werden. Vom 15. April bis 15. September ist das Feuermachen in oder in der Nähe von Waldgebieten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Regeln und Vorschriften (z.B. Campingverbot) können in Naturschutzgebieten und zunehmend auch um Siedlungen herum wie z.B. teilweise am [[Rallarvegen]] oder auch auf den [[Lofoten]] bestehen und sollten auch unbedingt beachtet werden. Je mehr Missbrauch betrieben wird, um so strenger werden die Regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einreisebestimmungen, Dokumente ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norwegen gehört zwar nicht zur EU, ist aber Mitglied des Schengen-Raums, daher wird kein Visum benötigt und ein '''Personalausweis''' ist ausreichend. Allerdings unterscheiden sich die Zoll-Bestimmungen etwas zu regulären EU-Mitgliedern. Mit dem Flugzeug kann es (wegen Zoll) passieren, dass man im internationalen Transit-Bereich landet und dann entsprechend Zeit für die Grenzabfertigung einplanen muss. Bei Einreise per Land oder Wasser aus einem EU-Land finden in der Regel keine Kontrollen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima, Reisezeit, Wetter im Internet ===&lt;br /&gt;
In den küstennahen Gebieten Norwegens herrscht aufgrund des Golfstroms vergleichbar mildes Klima. Ostnorwegen (Hedmark/Region Röros) und die östlichen Bereiche von Troms und Finnmark (z. B. Raum Kautokeino) weisen dagegen kontinentales Klima mit strengen Frösten im Winter auf. Der jährliche Niederschlag beträgt im westlichen Fjordland bis über 2.000 mm, in der Region Röros dagegen - ähnlich wie in großen Teilen Schwedens - nur etwa 600 mm. In den meisten Regionen Norwegens fällt während des Winters viel Schnee. Nicht jede Straße wird geräumt und das kann bedeuten, dass teilweise bis weit in den Mai hinein manche Orte nur per Schiff oder nur mit großen Umwegen erreichbar sind. Auch manche Fährverbindungen bestehen nur während des Sommerfahrplans (von etwa Anfang Juni bis Ende August oder Mitte September). Auch einige Radrouten, die durch Hochlagen führen, können von langandauernden Streckensperrungen betroffen sein, wie z.B. der Rallarvegen im Abschnitt zwischen Finse und Hallingskeid. Beim Befahren dieser Hochlagen ist auch Ende Juli noch mit Schneefeldern zu rechnen, die es erforderlich machen können Gepäcktaschen abzunehmen und ein Rad zu tragen, so dass erheblich mehr Zeit einzuplanen ist. Die Temperaturen können zu diesem Zeitpunkt 0° erreichen und in Kombination mit Wind unangenehm kalt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Wetterberichte (wahlweise in Englisch) für jeden Ort in Norwegen, auch vom Smartphone gut aufzurufen, bietet www.yr.no . Die hier ebenfalls zu findenden Niederschlagsradar-Daten können bei Radtouren auch nützlich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit und Verhaltensempfehlungen === &lt;br /&gt;
=== Sprache ===&lt;br /&gt;
Eine einheitliche norwegische Sprache gibt es nicht, die meisten Norweger sprechen ihren lokalen Dialekt.  Geschrieben und gelesen werden meisten Bokmål, eine aus dem Dänischen entstandene Schriftsprache, eine kleine Gruppe, etwa 10-15 % bevorzugen Nynorsk, das aus Dialekten gebildet wurde. Wer Dänisch oder Schwedisch kann, kommt ganz gut klar in Norwegen, zumindest das Bokmål lässt sich dann gut verstehen. Wer keine skandinavische Sprache beherrscht, kommt mit Englisch eigentlich überall gut durch.  Da Norweger ausländische Filme selten synchronisiert, sondern meist nur mit norwegischen Untertitel sehen können, sind englische Sprachkenntnisse fast selbstverständlich. Viele Norweger können auch Deutsch. Dies wird vor allem in den Touristenregionen häufig verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrradinformationen ==&lt;br /&gt;
=== Regeln und Vorschriften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrräder sind von der allgemeinen Lichtpflicht zwar ausgenommen, jedoch gibt es auf den kleinen Nebenstraßen viele unbeleuchtete Tunnel, für die eine gute Lichtanlage unbedingt erforderlich ist, um zu sehen und gesehen zu werden. Auf den größeren Straßen, die &amp;quot;häufiger&amp;quot; von Autos befahren werden sind die Tunnel beleuchtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norweger tragen beim Radfahren oft reflektierende Warnweste und Helm, dies geschieht aber nur auf Empfehlung - ein Verstoß wird nicht geahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viereckige blaue Schilder mit den beiden Symbolen &amp;quot;Radfahrer&amp;quot; und &amp;quot;Fußgänger&amp;quot; und ohne Zusatzzeichen bezeichnen Wege, auf denen Kfz-Fahrverbot herrscht. Sie sind meist straßenbegleitend und für Fahrradfahrer nicht benutzungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versorgungslage für Ersatzteile ===&lt;br /&gt;
In größeren Städten wie Bergen, Oslo und Bodø finden sich ohne Probleme spezialisierte Fahrrad-Fachgeschäfte, die auch aus Deutschland bekannte Teile und Marken auf Lager haben. Die Auswahl für Trekking-/Reiseräder ist nicht ganz so groß wie bei uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist oft schrwierig, kompentente Werkstätten zu finden, vor allem in kleineren Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transport == &lt;br /&gt;
=== Anreise ===&lt;br /&gt;
Die Anreise nach Norwegen erfolgt für den Reiseradler, der nicht mit dem Flugzeug reisen will, meist entweder auf dem Landweg via [[Schweden]] oder per Fähre aus [[Dänemark]] oder [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anreise mit der Bahn via Schweden wird immer noch dadurch erschwert, dass die schwedischen Bahnen üblicherweise keine Fahrräder transportieren, Ausnahmen stellen jedoch Züge dänischer, norwegischer und deutscher Betreiber dar, die teilweise in Schweden verkehren. Eine weitere Ausnahme sind die unter der Bezeichnung ''Bohuståget'' verkehrenden Züge, mit dem man von Göteborg bis Strömstad kurz vor der norwegischen Grenze fahren kann. Hier ist die Fahrradmitnahme erlaubt, genauere Infos  [[Nordseeküstenradweg Schweden#Transport in der Region|hier]]. Diese Züge verkehren im Zweistundentakt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Anreise über das dänische Festland muss man beachten, dass die Fahrzeit von Hamburg bis Hirtshals etwa einen ganzen Tag in Anspruch nimmt und dass man unbedingt die Fahrradplätze bei der dänischen Bahn reservieren muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit der Fähre ====&lt;br /&gt;
Die Vielfalt der Fährlinien, die es bis in die 90er Jahre auf den Strecken nach Norwegen gab, ist vorbei, die meisten Fährlinien wurden von Colorline übernommen, was sich auch in gestiegenen Preisen bemerkbar macht. Dennoch gibt es auch hier verschiedene Möglichkeiten, Norwegen zu erreichen, die meisten über die jütländischen Häfen Frederikshavn, Hirtshals und Hanstholm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Deutschland'''&lt;br /&gt;
* Kiel - Oslo mit [http://www.colorline.de Colorline]. Sicher die komfortabelste, aber auch teuerste Fährverbindung nach Norwegen. Inzwischen setzt die Colorline auf dieser Strecke zwei Schiffe mit Kreuzfahrtcharakter ein; die früheren günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und Aufenthaltsmöglichkeiten ohne Gastronomie sind praktisch nicht mehr vorhanden. Die Preise schwanken wie beim Flugzeug, im Juli und August ist es besonders teurer. Hin- und Rückfahrt mit Fahrrad können dann (2022) 800 € kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Niederlande'''&lt;br /&gt;
* Eemshaven - Kristiansand [https://hollandnorwaylines.com/ Holland Norway Lines]. Drei Mal die Woche Fahrt über Nacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ab Dänemark''' &lt;br /&gt;
* Frederikshavn - Oslo (13,5 h) mit [http://www.stenaline.de Stena Line].&lt;br /&gt;
* Kopenhagen - Oslo (16,5 h) mit [http://www.dfdsseaways.de/ DFDS Seaways]. Günstige Nachtzuganbindung.  &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Kristiansand (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline] und in 2,25 h mit dem Katamaran von [http://www.fjordline.de Fjordline]. &lt;br /&gt;
* Hirtshals - Larvik (3,25 h) mit [http://www.colorline.de Colorline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Langesund (4,5 h) mit [http://fjordline.de/ Fjordline].&lt;br /&gt;
* Hirtshals - Stavanger (11,5 h) - Bergen (+ 8 h) [http://www.fjordline.de Fjordline].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anreise mit dem Flugzeug ====&lt;br /&gt;
Die größte Auswahl an Flugverbindungen nach/von Norwegen dürften SAS und Norwegian bieten. Die Preise sind je nach gewählter Verbindung und Buchungsfrist äußerst variabel. Z. B. kostete Ende August 2014 ein ca. 1 Woche vor Abflug gebuchter Flug mit SAS von Alta nach Düsseldorf etwa 160 €, ein Flug am gleichen Tag von Alta nach Hamburg mehr als das doppelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transport im Land ===&lt;br /&gt;
==== Bahn ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Norwegischen Staatsbahn [http://www.nsb.no NSB] ist auf fast allen Strecken die Radmitnahme problemlos möglich. In vielen Regionalzügen und den Fernzügen ist die Fahrradmitnahme nur nach vorheriger Reservierung möglich und die Plätze sind oft sehr beschränkt. So sind z.B. in vielen Zügen der [[Wikivoyage:Bergenbahn|Bergenbahn]] nur wenige Plätze vorhanden. Auf der von Radlern im Sommer stark frequentierten Strecke Geilo - Finse verkehrt von Mai bis September einmal täglich ein spezieller Fahrradzug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fahrradverladung: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Fernzügen gibt es oftmals nur wenige, reservierungspflichtige Stellplätze. Diese befinden sich entweder im Triebkopf oder auch in der Mitte des Zuges beim Restaurant. Die Räder werden vom Zugpersonal verladen, man kommt während der Fahrt nicht an sie ran und muss zudem meist sein gesamtes Gepäck mit sich nehmen, weil die kleinen Kammern, in denen die Räder stehen, auch noch als Lagermöglichkeit genutzt werden. Je nach Verhandlungsgeschick kann man den Zugbegleiter aber auch davon überzeugen, seine Taschen unter dem Rad zu lagern. ''Achtung:'' Beim Einsteigen an Zwischenstationen kann einem oftmals keiner vorher sagen, wo sich die Fahrradabteile befinden, d.h. man muss oft noch sehr schnell den gesamten Bahnsteig lang. Daher besser nicht frühzeitig Taschen oder Packgurte lösen, sondern erst, wenn man am richtigen Eingang ist. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* In den Regionalzügen (''regionaltog'') gibt es meist große Gepäckabteile (in der Regel im/hinter dem Triebkopf), hier muss man selbst ein- und ausladen. Man kommt in die Gepäckabteile aus dem Zuginneren nicht hinein, sondern kann erst nach dem Aussteigen die Ladetür von außen öffnen. Die Ladefläche liegt hoch, das Rad muss komplett (schätzungsweise auf mind. 1 m Höhe) hoch- und heruntergehoben werden. Abpacken wird für viele unabdingbar sein. ''Tipp'': Rad abpacken, auf der Seite liegend ins Gepäckabteil schieben, die Taschen hinterher und selbst mit ins Gepäckabteil klettern. Das ist zwar offiziell nicht erlaubt, wurde aber bereits mehrfach erfolgreich praktiziert. Dann in Ruhe Rad verstauen (Packgurte zum Festzurren nicht vergessen) oder das Rad einfach auf dem Boden liegen lassen, wie es die norwegischen Mountainbiker meist tun (dann hat man aber keinen Schutz vor &amp;quot;unbefugtem Ausladen&amp;quot;), die Taschen an der Seite stapeln und dann nur mit dem Notwendigsten für die Fahrt in die Abteile gehen. Achtung - one-way: einmal raus, kommt man nicht wieder rein, wenn einem der Zugbegleiter nicht öffnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In den Lokalzügen (''lokaltog'') besteht in der Regel keine Reservierungspflicht, außerdem nimmt man das Rad einfach mit in das Abteil (oft Niederflurwagen mit kleinen Mehrzweckabteilen). Was Spontaneität der Reiseplanung und einfache Verladbarkeit angeht, sind die Lokalzüge die optimalste Lösung - leider fahren sie nicht auf den langen Strecken wie Oslo - Bergen und Oslo - Trondheim. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NSB verkauft bestimmte Kontingente an &amp;quot;minipris-tickets&amp;quot; zu 199, 299 und 399 NOK, mit denen eine beliebig lange Strecke, z.B. Bodø-Trondheim-Oslo-Kristiansand, gefahren werden kann. Eine beträchtliche Preiserhöhung hat es in den letzten Jahren bei den Fahrradtickets gegeben: Für das Fahrrad sind 50 % des jeweiligen Tickets fällig, maximal jedoch 179 NOK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugzeug ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Innerhalb Norwegens bietet die [http://www.norwegian.no Fluggesellschaft norwegian] gute und günstige Verbindungen an. Selbst Flugverbindungen in die kleineren Städte im hohen Norden Norwegens (z.B. Alta, Kirkenes, Tromsø, Lakselv etc.) und bis nach Spitzbergen werden von Norwegian angeboten. Viele norwegische Flughäfen werden auch von SAS bedient. Die Flugpreise sind stark von Abflugtermin und Buchungsfrist abhängig. Die Fluggesellschaft Wideroe bedient vor allem viele kleine Flughäfen mit innernorwegischen Flügen. 2014 bestand eine Kooperation von Wideroe und SAS, wohl mit der Möglichkeit Flüge mit diesen beiden Gesellschaften durchgehend zu buchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Busse ====&lt;br /&gt;
Da die Zugverbindungen nur bis nach Bodø gehen, muss man im Norden Norwegens auf Fernreisebusse ausweichen. Diese fahren jede etwas größere Stadt an. Räder im Bus mitzuführen ist bei Linien, die von VY betrieben werden, bis auf einige Ausnahmen nicht möglich [https://www.vy.no/en/customer-service/frequently-asked-questions/frequently-asked-questions-about-bus/luggage-and-special-requirements?item=3001 Details zu VY Bus]. Bei Regionalbussen ist die Fahrradmitnahme meistens unproblematisch - natürlich immer vorausgesetzt, dass genug Platz vorhanden ist und man bereit ist, einen eventuellen Aufpreis zu zahlen. Diese Busse fahren aber nicht nur im Norden Norwegens, sondern im ganzen Land und mit den Bussen ist man oftmals flexibler und schneller unterwegs als mit dem Zug. Bei Nutzung der App VY ist beim Buchen von Tickets mit Fahrradmitnahme Vorsicht geboten. Auch bei Auswahl eines Fahrrads als &amp;quot;add-on&amp;quot; und dem Hinweis &amp;quot;bicycle as been added&amp;quot; kann man am Ende des Buchungsvorgangs ein Ticket ohne Rad erhalten. Sicherheitshalber wählt man deshalb immer ein &amp;quot;refundable&amp;quot; Ticket welches sich leicht stornieren lässt. Näheres zu den Busverbindungen und Preisen siehe [http://www.nor-way.no Busgesellschaft nor-way] oder in der VY-App.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schiff ====&lt;br /&gt;
[[Bild:Fahrräder an Bord der Hurtigruten.JPG|thumb|300px|Fahrräder an Bord der Hurtigruten]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Hurtigrute_Havoysund.jpg|thumb|300px|Hurtigrutenschiff in Havøysund]]&lt;br /&gt;
Neben den [[Norwegen#Fähren|Fähren]], die lediglich zum Übersetzen über die Fjorde und damit als Bestandteil des Straßennetzes gelten, gibt es auch einige Möglichkeiten, per Schiff innerhalb des Landes zu reisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küstenregion von Bergen bis hoch nach Kirkenes gelten die Postschiffe der '''[http://www.hurtigruten.de/norwegen/Postschiffe/Postschiffe/ Hurtigruten]''' als übliches Mittel, längere Distanzen zu überwinden. Man kann hier meist ohne Vorbuchung (außer das Schiff ist völlig überbucht) für längere oder kürzere Abschnitte zwischen einzelnen Häfen mitfahren, da die Schiffe weniger Kreuzfahrtschiffe, sondern vor allem normale Transportmittel für die Norweger sind. Die Fahrradmitnahme ist problemlos möglich und kostet 10% des Beförderungspreises für einen PKW auf der jeweiligen Strecke, siehe [http://www.hurtigruten.de/Global/Germany/Norwegen_2011/Teilstrecken/Von-Hafen-zu-Hafen.pdf Preisliste (pdf)], wobei im Fahrzeugpreis auch der Fahrer eingeschlossen ist. Die Fahrräder werden bei den neueren Schiffen auf dem Autodeck seegangstauglich verzurrt, auf den älteren Schiffen wie beispielsweise der Lofoten (Foto) werden sie auch an Deck abgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Passage mit den Hurtigruten mitfahren möchte, fährt einfach zum entsprechenden Hafen. Tickets können an der Rezeption auf dem Schiff bezahlt werden. Wer über Nacht fährt, kann in Salon oder Cafeteria übernachten, falls man keine Kabine buchen will (auch wenn das nirgendwo offiziell erlaubt ist). Ab einer Reisedauer von 23 Stunden muss allerdings eine Kabine gebucht werden. Auch die üblichen Mahlzeiten an Bord können kurzfristig gebucht werden, alternativ ist auch eine Verpflegung in der Cafeteria möglich.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch keine Garantie, dass der jeweilige Hafen, von dem weg oder zu dem man hin möchte, auch wirklich angelaufen wird. Wegen Engpässen im Zeitplan aufgrund technischer Probleme oder schwieriger Wetterbedingungen kann es immer passieren, dass einzelne Häfen nicht angelaufen werden können, was dazu führen kann, dass man an einem anderen Hafen als geplant landet. &lt;br /&gt;
Der Reiseplan zu den verschiedenen Jahreszeiten in Nord- und Südrichtung kann [https://www.hurtigruten.de/postschiffreise-praktische-informationen/reiseplan/ hier] abgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßen ==&lt;br /&gt;
=== Straßennetz, allgemeine Informationen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Rentiere.jpg|thumb|300px|Frei herum laufende Rentiere]]&lt;br /&gt;
In Norwegen sind Europastraßen und Nationalstraßen (norwegisch: riksvei) vollständig asphaltiert, mit Ausnahme der Straße 258 über das Strynfjell.  Andere Hauptstraßen (norwegisch fylkesvei) sind in der Regel ebenfalls asphaltiert. Man findet aber auch gelegentlich Strecken, die nicht asphaltiert sind (grusvei). Bei wenig befahrenen Straßen in dünn besiedelten Regionen hat der Asphalt häufig schlechte Qualität, z. B. Längsrisse oder Schlaglöcher, so dass sehr schmale Reifen von Nachteil sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die Topografie mit vielen Inseln und Fjorden muss man bei Fahrten in der Nähe der Küste einige Fährfahrten einplanen.  Es gibt aber eine gewisse Tendenz, solche Fähren durch Tunnel oder Brücken zu ersetzen.  Insbesondere Tunnels haben dann häufig ein Fahrradverbot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im hohen Norden kann es vorkommen, dass mitten auf der Straße Rentiere herum laufen oder am Straßenrand grasen. Als Radfahrer sollte man beachten, dass Rentiere Fluchttiere sind und sich daher unvorhersehbar bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein digitales Kartenwerk von Norwegen findet man unter  [http://kart.statkart.no/adaptive2/default.aspx?gui=1&amp;amp;lang=1]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wintersperren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden Angaben sind ungefähre Angaben. Die Dauer der Sperrung hängt von der Witterung ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;4&amp;quot; width=&amp;quot;500&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Straße !! Abschnitt !! Zeitraum&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| E69 || Skarsvåg-Nordkap || Oktober - April&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 13 || Gaularfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 51 || Valdresflye || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 55 || Sognefjellet || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Geirangervegen || November - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 63 || Trollstigen || August - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 98 || Ifjordfjellet || Dezember - Mai&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 252 || Tyin-Eidsburgarden || Oktober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 258 || Gamle Strynefjellsveg || Obtober - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 520 || Hellandsbygd-Røldal || November - Juni&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rv 886 || Vintervollen-Gr. Jakobselv || November - Mai&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Vollsperrungen werden an schneereichen Straßen im Winter Kolonnen gebildet, die von einem Schneepflug eskortiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tunnel ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Nordkap-Tunnel.jpg|thumb|300px|Einfahrt in den Nordkapptunnelen]]&lt;br /&gt;
Radfahren ist prinzipiell überall erlaubt, jedoch gibt es auf Autobahn-ähnlichen Strecken sowie vor längeren Tunnels oft ein Verbotszeichen für Radfahrer. Inwiefern dieser für einige Radler störende Tatbestand sich auf die eigene Routenplanung auswirkt, bleibt letztlich jedem selbst überlassen. Die Erfahrungen mit Tunnelfahrten, wie sie im Radreise-Forum bisher berichtet wurden, waren in der Regel positiv. Eine Empfehlung kann aber nicht gegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig ist eine Alternativroute für Radfahrer ausgeschildert oder läßt sich erraten (teilweise schon weit vorher, daher immer aufmerksam die Beschilderung beachten, sonst muss alles wieder zurückgefahren werden). Es gibt eine Karte, speziell für Radfahrer: SYKKELRUTER I NORGE, in der u.a. für alle Tunnel angegeben ist, ob sie mit dem Rad durchfahren werden können oder nicht. Auch die für Radfahrer gesperrten Abschnitte auf den Hauptdurchgangsstraßen sind gekennzeichnet. Bezogen werden kann die Karte [http://www.nordland-shop.net/product_info.php/info/p7213_Sykkelruter-i-Norge.html online z.B. hier] oder vor Ort in jeder besser sortierten Buchhandlung. Im Internet gibt es eine [http://www.cycletourer.co.uk/maps/tunnelmap.shtml englischsprachige Datenbank und Karte] zur Befahrbarkeit vieler norwegischer Tunnel. Die Datenbank wurde von Radreisenden erstellt, ist nicht vollständig und kann per Formular aktualisiert und ergänzt werden. Im [[OpenStreetMap]]-Projekt sind Beschränkungen wie Radfahr-Verbot ebenfalls teilweise hinterlegt und werden in entsprechenden GPS-Karten/Routing angezeigt/berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch auch viele Fälle, in denen man einen Tunnel mit Fahrradverbot nicht so einfach umfahren kann:&lt;br /&gt;
* Høyanger, Folgefonn: Umwege von 100 km oder mehr notwendig&lt;br /&gt;
* Stalheimskleiv: Sehr steile Umfahrungsstrecke bis fast 20% &lt;br /&gt;
* Svartisentunnel: Fähre, die nur 2-3 Mal am Tag fährt &lt;br /&gt;
* Strynfjell: Umfahrung auf dem &amp;quot;Gamle Strynefjellsvegen&amp;quot; nicht asphaltiert von der Abzweigung in Grotli bis zum Sommerskigebiet, aber gut fahrbar; sehr empfehlenswert! &lt;br /&gt;
* Lærdaltunnel: Umfahrung wird nicht von Schnee geräumt &lt;br /&gt;
* Umfahrung führt über viele Höhenmeter (bei Tunnels, die einen Pass unterqueren)&lt;br /&gt;
* Umfahrung nicht existent oder lückenhaft&lt;br /&gt;
* Fahrrad im Linienbus mitnehmen, der aber teilweise nur wenige Male am Tag fährt (z.B. viele Unterwassertunnels)&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Felssturz, Unterspülung etc. nicht befahrbar&lt;br /&gt;
* Umfahrung ist wegen Drängelgittern mit Tandem oder Anhänger nicht befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite gehören oft Umfahrungsstraßen von Tunnelstrecken zu den schönsten Strecken, die man in Norwegen finden kann, unabhängig davon, ob der Tunnel nun ein Verbot hat oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründe für eine Tunnelsperrung können sein:&lt;br /&gt;
* es existiert eine parallele Umfahrung für Radfahrer, die ohne Einschränkungen zu nutzen ist, in unmittelbarer Nähe&lt;br /&gt;
* sehr starker Kraftverkehr (rund um Ballungsräume wie Oslo/Bergen)&lt;br /&gt;
* starke Steigungen/Kurven innerhalb des Tunnels (Kraftfahrer sehen ein langsames Rad unter Umständen zu spät)&lt;br /&gt;
* Möglichkeit, dass sich gefährliche Gase wie Kohlenmonoxid im Tunnel sammeln und bei der Durchfahrt mit dem Fahrrad wegen der körperlichen Anstrengung und zeitlich längeren Aussetzung auf den Körper auswirken (z.B. Ohnmacht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fähren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre.jpg|thumb|300px|Fjordfähre im Sognefjord]]&lt;br /&gt;
Norwegen ist ein Land mit vielen Inseln und Fjorden, die meist mit Fähren überquert werden. Die Fahrpläne sind für Ausländer nicht immer sofort zu verstehen, eine [[Norwegischer Fährfahrplan|ausführliche Erklärung befindet sich hier im Wiki]]. Eine tabellarische Übersicht über die Inlandsfähren bekommt man bei [http://www.ferrylines.com/de/faehren/arrival///0/routes///5%2C6////Norwegen/ ferrylines.com].&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Fähre_Rad.jpg|thumb|300px|Rad an Bordwand gelehnt]]&lt;br /&gt;
Vor den Fähren gibt es üblicherweise Wartespuren auf denen man sich als Radfahrer ganz vorne einordnen darf (besonders im Sommer relevant, wenn nicht immer alle Autos/Wohnmobile auf einen Schlag mitkönnen). Nachdem die Fähre angelegt hat und die eingetroffenen Autos/Passagiere die Fähre vollständig geräumt haben, fährt man als Radfahrer üblicherweise als erstes auf die Fähre - es ist vom Fährpersonal und Fahrgastaufkommen abhängig, ob das Personal sofort beim Reinfahren kassiert oder erst während der Überfahrt (Blickkontakt reicht, um zu merken was der Einweiser will). Als Radfahrer ordnet man sich üblicherweise in einer der Seitennischen neben den Aufgängen (aber ohne einen Durchgang zu versperren) ein. Normalerweise ist die Überfahrt so ruhig, dass das Rad nicht extra gesichert/angeseilt werden muss, sollte das Wetter schlecht sein, wird das Personal entsprechende Hinweise und Hilfen geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Fähren meist reguläre Straßen ersetzen sind die Kosten hierfür meist gering. Eine Ausnahme bilden die Fähren Flam-Gudvangen, Hellesylt-Geiranger und Gudvangen-Kaupanger-Laerdal. Diese sind recht teuer, da sie primär als Touristenfähre dienen. Das Fahrrad zählt in den meisten Fällen als normales Gepäckstück. Als Radler kann es auch mal vorkommen, dass man kostenlos befördert wird. Darauf sollte man sich aber nicht verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Überfahrt gibt es normalerweise die Möglichkeit sich an einem Kaffee- oder Snackautomaten zu verpflegen, bei längeren Überfahrten ist meist auch ein kleines Bistro geöffnet. Alle Fähren haben öffentliche Toiletten an Bord. Offiziell ist der Aufenthalt auf dem Auto-Deck während der Überfahrt nicht gestattet; meist wird dieses Verbot nicht sehr nachdrücklich durchgesetzt, aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte alles, was er für die Überfahrt braucht, mitnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Anlegen der Fähre kann es sein, dass das Personal möchte, dass man als erstes die Fähre verlässt. Im Sommer, wenn die Fähren voll sind, wird es aber die Regel sein, dass man als Radfahrer ohnehin erst als letzter die Fähre verlassen kann, da der Ausgang zugeparkt ist. Die Autos/Wohnmobile/Laster werden einen sowieso alle überholen. Sollte man nicht als letzter die Fähre verlassen, lohnt sich kurz an den Rand zu fahren und alle Kraftfahrzeuge passieren zu lassen, um anschließend (bis zum nächsten Eintreffen einer Fähre) die Straße für sich alleine zu haben ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Routen und Touren ===&lt;br /&gt;
[[Bild:47_Trollstigen_3_rayno.JPG|200px|thumb|Berühmte Strecken in Norwegen: Trollstigen... ]]&lt;br /&gt;
[[Bild:29_Abfahrt_nach_Flam_rayno.JPG|thumb|200px|... und die Abfahrt nach Flam.]]&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es 9 nationale Fahrradrouten, die meisten befinden sich in der Südhälfte des Landes, lediglich die Route 1 führt (weitgehend an der Küste) hinauf bis zum Nordkap. Fast ohne Ausnahme verlaufen die Routen auf normalen Straßen, allerdings soweit möglich auf verkehrsschwachen Strecken. Die Beschilderung der Routen hat sich in den letzten Jahren zunehmend verbessert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Route 1: Kystruta mit dem [[Nordseeküstenradweg Norwegen]], [[Bergen - Trondheim]] und [[Trondheim - Nordkap]]&lt;br /&gt;
* Route 2: [[Porsgrunn - Stavanger]]&lt;br /&gt;
* Route 3: [[Kristiansand - Ålesund]], Kristiansand-Haukeli bereits vorhanden&lt;br /&gt;
* Route 4: [[Oslo - Bergen]] mit der Querverbindung zum Aurlandsfjord [[Myrdal - Flåm]]&lt;br /&gt;
* Route 5: [[Larvik - Åndalsnes]] &lt;br /&gt;
* Route 6: [[Røros - Leirvik]]&lt;br /&gt;
* Route 7: [[Pilgrimsruta]] Halden-Trondheim, via Lillehammer&lt;br /&gt;
* Route 8: [[Oppdal - Molde]]&lt;br /&gt;
* Route 9: [[Halden - Trondheim]] via Kongsvinger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grobe Übersicht findet man auf den Seiten des [http://www.vegvesen.no/_attachment/101244/binary/163769 Statens Vegvesen (pdf)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr detaillierte, aber auch hochpreisige Karten für die einzelnen Radwanderwege erhält man in der [http://geobuchhandlung.eshop.t-online.de/epages/Store3_Shop37170.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop37170/Categories/NO/NRW Geobuchhandlung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesundheit und Ernährung ==&lt;br /&gt;
=== Gesundheitsversorgung ===&lt;br /&gt;
==== Mücken====&lt;br /&gt;
[[Bild:Mücken.JPG|thumb|Mücken!|180px]]&lt;br /&gt;
Wenn etwas - zumindest subjektiv - in Norwegen das Wohlbefinden bedrohen kann, so sind dies definitiv Mücken. In den Sommermonaten sollte man sich im Vorhinein mit verschiedenen geeigneten Schutzmaßnahmen versehen, dazu gehört&lt;br /&gt;
- ein gutes Mückenschutzmittel, das man im Outdoorladen oder gleich vor Ort erwirbt, verschiedene auf dem deutschen Markt erhältliche Präparate können gegen die nordländischen Mücken in der Regel wenig ausrichten, &lt;br /&gt;
- ein Innenzelt mit feinmaschigem Insektengitter, &lt;br /&gt;
- bei besonderer Empfindlichkeit oder besonders starker Mückenplage Insektenhut oder -netz, um dieses über dem Fahrradhelm zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt, dass mit einer Mückenplage am ehesten im Binnenland / an stehenden Gewässern und Sümpfen zu rechnen ist. An der Küste bzw. an schnell fließenden Gewässern ist die Gefahr deutlich geringer. So war z. B. im August 2014 eine Radreise von Trondheim bis in Nordkapnähe nahezu ohne Belästigung durch Mücken möglich. Bei Windstille/Schatten/abends sind Mücken aktiver als bei Sonne und Wind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Beachtung sollte man kleinen, fliegenden Tierchen (wohl &amp;quot;Kriebelmücken&amp;quot;) widmen. Sie sehen aus wie harmlose [http://de.wikipedia.org/wiki/Gewittertierchen Gewittertierchen], hinterlassen aber unschöne Wunden, die ordentlich jucken. Schlimmer als die bekannten Mücken (Schnaken), die es in Norwegen ebenfalls gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung und Versorgungssituation ===&lt;br /&gt;
==== Allgemeines ====&lt;br /&gt;
Tipp für alle, die länger in Norwegen unterwegs sind und gerne und oft Kaffee trinken: &lt;br /&gt;
Kauft an der ersten Statoil-Tankstelle für 149 NOK den Jahresbecher &amp;quot;Statoilkoppen&amp;quot;! Damit könnte Ihr an jeder Statoil-Station - und die gibt es überall in Norwegen - Kaffe oder andere Warmgetränke zapfen, ohne die sonst üblichen 10-20 NOK bezahlen zu müssen. Wer noch den Becher vom Vorjahr hat, braucht nur einen neuen Deckel und zahlt dafür 99 NOK. &lt;br /&gt;
Der Isolierbecher passt übrigens in den Flaschenhalter. Neuere Versionen klappern aber mitunter recht stark.&lt;br /&gt;
Näheres [http://www.statoil.no/FrontServlet?s=sdh&amp;amp;state=sdh_dynamic&amp;amp;viewid=2039474 hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einkaufsmöglichkeiten ====&lt;br /&gt;
Allgemein ist zu sagen, dass man trotz der dünnen Siedlungsdichte keine Angst haben muss, dass man keinen Nachschub an Lebensmitteln bekommt. In Orten gibt es meist ein paar Einkaufsmöglichkeiten und auch in manchen Siedlungen gibt es einen kleinen Laden. Je einsamer der Laden jedoch liegt, desto höher sind in der Regel auch die Preise. Es lohnt sich, wenn man in einem größeren Ort einkauft. In den ganz dünn besiedelten Regionen im Norden haben auch die Tankstellen einen kleinen Laden angegliedert, wo man neben den Lebensmitteln auch allerlei andere Dinge kaufen kann. Auch sonst findet man in den Tankstellen ein begrenztes Angebot an Nahrungsmitteln. Allerdings sind diese dort ungefähr doppelt so teuer wie im Supermarkt. In vielen Supermärkten gibt es auch noch eine kleine Apotheke. An Tankstellen und Supermärkten gibt es meistens zu erschwinglichen Preisen Kaffee und häufig auch frische Waffeln mit Erdbeerkonfitüre oder norwegischem süßem brauenen Käse (meist 20 bis 30 NKr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lebensmittel sind im Vergleich zu Deutschland überwiegend teurer. Preisvergleiche (NKr pro kg) und Flexibilität lohnen sich aber. Beispiele Sommer 2014: Müsli Coop-Eigenmarke bei etwa gleicher Zusammensetzung halb so teuer wie andere Marke; Käse am großen Stück deutlich billiger als kleines Stück oder gar scheibchenweise verpackt; Nektarinen im Sonderangebot deutlich billiger als anderes Obst; große Packung Papiertaschentücher Eigenmarke Coop (mäßige Qualität) deutlich billiger als kleine Packung anderer Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In großen Supermärkten vor allem in Städten gibt es oft fertige Salate soeie Sushi zu erschwinglichen Preisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterkunft ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Norwegen_Hütte.jpg|thumb|300px|Hütte auf Campingplatz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Unterkunft bietet sich das Zelten in freier Natur an. Schöne Plätze findet man schon wenige Meter abseits der Straße. Im Großraum Oslo darf auf der Insel Langøyene gezeltet werden, die mit zahlreichen Toiletten und Duschen (am Badestrand) ausgestattet ist ([https://www.visitoslo.com/de/ubernachtung/camping/?tlp=2986033&amp;amp;name=Zelten-auf-der-Insel-Langoyene Detailinfos]).&lt;br /&gt;
In Norwegen gibt es auch zahlreiche Campingplätze. Die Kosten für ein Zelt als Radler belaufen sich (2022) auf 140 bis über 400 NOK für eine Personen mit Zelt. Duschmarken müssen meist extra gekauft werden. Auf den meisten Campingplätzen gibt es die Möglichkeit, sich eine Hütte zu mieten. Diese sind oft einfach ausgestattet und bieten in der Regel neben Betten und Sitzgelegenheiten eine Kochstelle. Die Kosten für eine Hütte beginnen bei 250 NOK pro Nacht, können aber auch über 1000 NOK liegen, abhängig von Größe, Ausstattung und vor allem der touristischen Attraktivität der Region.&lt;br /&gt;
Hotels gibt es meist nur in größeren oder touristisch geprägten Orten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Camping ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Campingplätze, die von Mitgliedern des Radreise-Forums empfohlen werden, findet man unter [[Empfehlenswerte Campingplätze#Norwegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die norwegischen Regionen werden Fylke genannt, was etwa den deutschen Bundesländern entspricht.&lt;br /&gt;
Die Lofoten sind in diesem Sinne keine Region, aber wegen der touristischen Bedeutung ist eine eigene Seite dafür sicher sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Lofoten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur == &lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.swisstravelcenter.ch/regionalkarten_norwegen.html Kümmerly &amp;amp; Frey] - Norwegen 1:335.000, 5 Blatt&lt;br /&gt;
* [http://www.freytag-berndt.at/rtc-freytagberndt/de_DE/913/norwegen.html Freytag &amp;amp; Berndt] - Norwegen 1:250.000, 4 Blatt&lt;br /&gt;
* Cappelen Kart 1:335.000 bzw. 1:400.000 mit vielen tourisitschen Informationen bis hin zu Wanderwegen mit Wegzeiten (evtl. gleiche Kartengrundlage wie Freytag&amp;amp;Bernd und Kümmerly&amp;amp;Frey)&lt;br /&gt;
* [http://www.castorforlag.no/ Castor] - Radwanderkarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reiseführer ===&lt;br /&gt;
* Frank Pathe: ''Norwegen per Rad''. Verlag Wolfgang Kettler: Neuenhagen 2006, 5. aktualis. Aufl., ISBN 978-3-932546-34-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Radreise-Forum ===&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:686125|Reisebericht '''Idre-Norwegen-Lofoten 2010''']] von bike&amp;amp;skate&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:460387|Reisebericht '''Norwegen 08 Kristiansand - Stavanger''']] von Martin_Bo&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:456137|Reisebericht '''Norwegen: Meine Reise nach Tromsø''']] von Jim Knopf&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:491518|Reisebericht '''Schon wieder Norwegen! (Bergen-Oslo)''']] von Pedalen-Paule&lt;br /&gt;
* [[forumsbeitrag:548376|Reisebericht '''Dänemark - Norwegen - Schweden (Von Kristiansand zu den Lofoten in Norwegen)''']] von Andi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Externe Links === &lt;br /&gt;
* [http://www.visitnorway.com/de/?WT.mc_id=dns_tourist_no visitnorway.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.cyclingnorway.no/ cyclingnorway.no]&lt;br /&gt;
* [http://www.syklistene.no/ Norwegischer Radfahrerverband]&lt;br /&gt;
* [http://www.nsb.no/?lang=en_US Norwegische Staatsbahnen]&lt;br /&gt;
* [http://www.geonorge.no/ Geo-Portal mit Online-Karte]&lt;br /&gt;
* [http://svvgw.vegvesen.no/http://svvnvdbappp.vegvesen.no:7778/webinnsyn/anon/index Statens Vegvesen] Online Straßenkarte mit vielen Möglichkeiten (norwegisch)&lt;br /&gt;
* [http://mail1.kongsberg.kommune.no/intradok.nsf/02dd68ed9bcb920ec125693500572f6d/af0b9242c9d8aa96c12571e3002ded17/$FILE/Sykkelkart-Norge.pdf Überblickskarte der norwegischen Radwanderwege, pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norwegen|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Land]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Reisefux</name></author>
	</entry>
</feed>