Rennrad

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Version vom 20. Mai 2007, 17:55 Uhr von Ingmar E. (Diskussion | Beiträge) (Stahl-Alu Absatz weiter ausgeführt)

Typische Merkmale eines Rennrades sind sein leichtes Gewicht (ca 6-11kg), ein kurzer Hinterbau und schmale Reifen (ca 20-28mm). Das klassische Rennrad hat einen Rennlenker, andere Lenkerformen sind der Zeitfahrlenker und der sog. französische Trainingsbügel. Die aerodynamische Sitzposition und eine ergonomische Sitzhaltung ermöglichen lange Etappen. Beim Beschleunigen und in den Bergen sind das leichte Gesamtgewicht und die typischerweise leichten Laufräder des Rennrades von Vorteil. Leichte Reiseräder, die auf Rennradrahmen basieren, werden auch Randonneure genannt.

Stahlrennrahmen eignen sich dabei nur für Fahrer mit weniger Gepäck (ideal <20kg), oder einem Teil des Gepäcks auf dem Lowrider, weil ihre dünnrohrigen Hinterbauten sonst zu Verwindungen neigen. Auch tritt Rahmenflattern bei höheren Geschwindigkeiten bevorzugt bei dünnrohrigen Stahlrahmen auf. Mit einem für Randonneure aber eher typischeren Gepäckgewicht <15kg treten diese Nachteile in den Hintergrund gegenüber anderen positiven Eigenschaften der Stahlrahmen.

Im Bereich der Alurennrahmen sollte man ruhig die preiswerteren Rahmen in Erwägung ziehen, da sie wie von TOUR ermittelt durch ihr höheres Gewicht zur eher stabileren, steiferen Rahmenkategorie gehören und damit Rahmenflattern und ein weicher Hinterbau auch bei für ein Rennrad sehr viel Gepäck nicht auftreten.