Diskussion:Bremse

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Version vom 29. September 2010, 13:30 Uhr von IngmarE (Diskussion | Beiträge)
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Maximale Bremswirkung

"Die maximale Bremswirkung des Fahrrades erzielt man, kurz bevor das Hinterrad steigt." Stimmt in meinen Augen einfach nicht, weil es eine Grenzwertfrage ist. Beispiel. Durch den Schwerpunkt hebt sich dein Hinterrad ab 6m/s² Bremsverzögerung. Bremst du jetzt mit 7m/s² fliegste natürlich ab, weil sich das Hinterrad extrem schnell hebt. Bremst du aber mit 6,2m/s² hebt sich das Hinterrad nur sehr langsam. Es ist doch besser, wenn man dieses Heben des Hinterrads ausnutzt, damit einige dezimeter Bremsweg noch gewinnt, und das Hinterrad bis zum Beenden des Bremsvorgangs in der Luft bleibt.

Wenn ich z.B. erst mit 6,2m/s² anbremse, und erst wenn das Hinterrad eine gewisse Höhe hat, auf 6m/s² verringere, bleibt das Hinterrad auf der Höhe, steigt aber nicht weiter. Da hab ich einen kürzeren Bremsweg, als wenn das Hinterrad immer unten bleibt und ich konstant mit 6m/s² bremse. Ich hatte vor 2 Jahren den Fall, dass bei mir 2-3dm den Unterschied ausmachten. Ich bin dem Unfallgegner in den Radkasten gefahren mit meiner Restgeschwindigkeit, aber wäre mit einer nur minimal schlechteren Bremsung vor der Motorhaube gelandet. So bliebs beim Blechschaden dank Vollbremsung mit Hinterrad in der Luft.

Falls keine Widersprüche kommen, würde ich bei dem Satz die vorletzte Version wiederherstellen. Ingmar 15:30, 29. Sep 2010 (CEST)