Reiseziele mit Kindern: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Radreise-Wiki
(→‎Balaton: interner Link angelegt)
Zeile 49: Zeile 49:
== Ungarn ==  
== Ungarn ==  
=== Balaton ===
=== Balaton ===
Eigentlich könnte der Balaton  (Plattensee ) ein ideales Reiseziel für Radreisen mit Kindern sein.
Der [[Balaton]] (Plattensee ) ist ein ideales Reiseziel für Radreisen mit Kindern.


'''Vorteile'''
'''Vorteile'''

Version vom 12. Februar 2010, 18:26 Uhr

Wo soll es hingehen? Grundsätzlich ist jedes Radreiseziel und jede Rad(fern)strecke auch mit Kindern fahrbar. Von Flussradwegen bis zur Weltreise mit Kindern - alles ist möglich. Viele testen die Reisetauglichkeit von Eltern, Kindern und Ausrüstung erst mal mit einer kleinen Wochenendreise, andere starten gleich durch zu einer dreiwöchigen Reise durch Skandinavien - erlaubt ist, was allen Beteiligten gut tut. Priorität bei der Auswahl des Reiseziels sollten vor allem die an den Bedürfnissen aller Familienmitglieder orientierte Etappenlänge und Tagesgestaltung haben.

In diesem Artikel werden von Forumsmitgliedern erprobte Radrouten oder Regionen vorgestellt, die insbesondere wegen der flexiblen Etappengestaltung, der An- und Abreisemöglichkeiten und geeigneter Unterkünfte an der Strecke besonders für Familien mit Kindern geeignet sind.

Deutschland

Gerade für die erste Radreise mit Kindern sind Reiseziele in Deutschland gut geeignet. Die Anreise ist oftmals unkomplizierter zu organisieren, u.U. ist es kostengünstiger, im Inland zu bleiben und zuletzt zieht es nicht jeden in die Ferne. Deutschland hat sicher genug Ferienziele für eine ganze Kinderzeit zu bieten.

Flussradwege

Die Flussradwege in Deutschland sind in der Regel gut geeignet für Familien-Radreisen. Aufgrund des meist geringen Höhenprofils der Strecken und der vielfach eindeutigen Streckenführung ist ein entspanntes Vorankommen für alle Beteiligten gut möglich. Voraussetzung für das Befahren vieler Flussradwege ist jedoch, dass die Kinder bereits vertraut sind mit ihrem Rad und höherem Verkehrsaufkommen. Gerade in Ferienzeiten herrscht auf vielen Flussradwegen eine wesentlich höhere Radfahrerdichte, mit der die Kinder zurechtkommen müssen (wenn sie nicht ohnehin noch im Anhänger sitzen). Bezüglich der Auswahl des geeigneten Radwegs sollte man vor allem nach der An- und Abreisemöglichkeit gucken. Ausführliche Informationen findet man hier zu den Fluss-Radfernwege.

Bei einer Radreise an einem Flussradweg ist eine rechtzeitige Vorbuchung der Unterkünfte empfehlenswert, wenn man nicht mit Zelt und viel Gepäck unterwegs sein möchte. Gerade für eine mehrköpfige Familie kann es schnell eng werden mit dem gewünschten Pensionszimmer! Auch Jugendherbergen müssen in Ferienzeiten unbedingt rechtzeitig vorgebucht werden.

Main-Radweg

Der Main-Radweg fließt durch die Mitte Deutschlands und ist in der Regel aus allen Richtungen gut erreichbar. Bei Bahnanreise bieten sich viele Einstiegspunkte an. Dabei sollten Großstädte wie Würzburg, Aschaffenburg oder gar Frankfurt gemieden und eher kleinere Städte wie Gmünden, Lohr, Wertheim oder Miltenberg genutzt werden. Der Mainradweg wurde im Jahre 2008 vom ADFC als erste Qualitätsfernrute mit 5 Sternen bewertet. Damit ist er durch seinen flachen Verlauf, den gut ausgebauten Radwegen und der guten allgemeinen Infrastruktur wie Beschilderung, Rastplätze und Lokale für Familien mit Kindern bestens geeignet.

Die Mainufer sind in vielen Streckenabschnitten gut mit dem Rad auf beiden Seiten befahrbar. Dadurch wird es möglich, die Radtour auf der einen Flussseite zu beginnen und die Rückfahrt auf der anderen Flussseite fortzusetzen, um wieder an den Ausgangspunkt zu gelangen - bei Anreise mit dem Auto nicht unwichtig. Gleichzeitig bietet diese Möglichkeit den Kindern eine zusätzliche Abwechselung.

Bei entsprechender Planung lassen sich sehr unterschiedliche Radtouren vorbereiten. Das kann die kurze Schnuppertour am Sonntagnachmittag oder die ein- bis zweiwöchige Radreise entlang des Mains sein.

andere Radfernwege

Bahntrassenradwege

Es gibt in Deutschland mittlerweile einige stillgelegte Bahnstrecken, die zu Radwegen umgebaut wurden. Der Vorteil solcher Strecken ist, dass sie sich in der Regel mit nur sehr moderater Steigung durch die Landschaft ziehen.

Vulkanradweg

Der 93 Kilometer lange Vulkanradweg führt von Altenstadt in der Wetterau nach Lauterbach im Vogelsberg auf einer ehemaligen Bahnlinie (Vogelsbergbahn). Der Weg ist durchgehend asphaltiert und abgesehen von einigen Straßenüberquerungen (mit Drängelgittern) absolut autofrei, er schlängelt sich teilweise weit ab von anderen Straßen/Wegen durch Wiesen und Wälder den Vogelsberg hinauf. Unterwegs gibt es sehr viele Rastplätze mit Sitzgelegenheiten.

Der Radweg ist für geübte Radfahrer in unter 1 Tag bewältigbar, für Familien mit Kindern würde ich nicht mehr als 2 Tage ansetzen, daher ist er eher als Etappe zu sehen. Auf Wetterauer Seite besteht Anschluss zu den Radrouten Hohe Straße, Limes-Radweg oder Nidda-Radweg (R4) - auf Lauterbacher Seite geht es auf den hessischen Fernradwegen R2 oder R7 weiter bis zur Fulda, über R7 besteht auch Anschluss an einen weiteren Bahntrassenradweg, den Ulstertalradweg.

Urlaubsregionen

Dänemark

Als Reiseziel für radreisende Familien bietet sich in Skandinavien zuerst einmal Dänemark an. Je nach Herkunftsregion gut zu erreichen, überschaubare Strecken, Fahrradtransport in der Bahn zur Überbrückung grundsätzlich möglich, familienfreundliche Campingplätze und durch die Meernähe der meisten Radwege Garant für einen rundum gelungenen Familienurlaub: Radfahren, Draußen sein, Strandurlaub, Baden und leckeres Eis!

Familientauglich sind in Dänemark folgende Strecken und Regionen

Nordseeküstenradweg

Der Nordseeküstenradweg Dänemark ist eine für Familien geeignete Radstrecke, denn aufgrund der Bahnanbindung auf einigen Teilstücken ist man nicht auf eine bestimmte Gesamtstrecke festgelegt (Gesamtstrecke deutsch-dänische Grenze - Skagen 550 km). Jedoch sind viele Abschnitte des Radweges auf sandigem Untergrund, der oftmals mit Kinderanhänger nur unter Mühen zu befahren ist. Abweichungen von der Originalroute sind einzuplanen!

Empfehlenswert ist vor allem die Strecke im nördlicheren Jütland, wo sich an Ringkøbing-, Nissum- und Limfjord nicht nur auf der Seeseite, sondern auch auf der Landseite des NSCR schöne Aufenthaltsorte auch für mehrere Pausentage finden lassen. Wer einen nördlicheren Einstieg wählt (nördlichster per Bahn erreichbarer Ort unterhalb des Ringkøbing-Fjords ist Nørre Nebel), kann die jütländische Spitze umrunden und hat dann mindestens drei Möglichkeiten, zurück nach Deutschland zu gelangen:

  • ab Alborg mit der Bahn
  • via Frederikshavn-Göteborg und Göteborg-Kiel mit der Stena-Line
  • an der Ostküste wieder südwärts bis Flensburg (Bahnanschluss unterwegs möglich)

Österreich

Neusiedler See

Ungarn

Balaton

Der Balaton (Plattensee ) ist ein ideales Reiseziel für Radreisen mit Kindern.

Vorteile

Der Balaton ist relativ flach, auch Nichtschwimmer können am Balaton die Freuden des Wassers genießen, größere Kinder können auch einmal im Wasser spielen, ohne dass die Eltern in unmittelbarer Nähe sind.

Die Wassertemperatur beträgt im Sommer bei einer länger währenden Schönwetterperiode oft 28-30 Grad, die Gefahr der Erkältung ist selbst bei einem längeren Aufenthalt im Wasser gering. Längere Schlechtwetterperioden sind selten, es treten allerdings manchmal heftige Sommergewitter auf. Vor solchen wird mit Lichtsignalen am Ufer gewarnt

In vielen Badeorten gibt es Strandbäder mit Wasserrutschen und Ausleihmöglichkeiten für Wassertreter (für Erwachsene auch für Surfbretter und Kajaks). Bei solchen Strandbadern liegt der Eintritt für eine Tageskarte für Erwachsene bei umgerechnet 4 €.

Es gibt jedoch auch an vielen Stellen (vor allem am Südufer) Zugänge zum Wasser, wo man kostenlos baden kann.

Die Wasserqualität ist meist sehr gut (nahe Trinkwasserqualität), auch wenn man das Wasser durch den aufgewirbelten Sand etwas trübe ist.

Der Untergrund ist meist sandig, nur an wenigen Stellen etwas schlammig. Quallen gibt es nicht.

Die Badeorte schließen sich meist direkt aneinander an, man kann deshalb die Reise flexibel gestalten. In allen Badeorten werden Privatzimmer angeboten, an vielen Häusern findet man eine Tafel „Zimmer frei”, was nicht immer bedeutet, dass dort wirklich ein Zimmer frei ist, sonder eher auf eine Privatvermietung hinweist. Dennoch dürfte es bei der großen Anzahl solcher Häuser kein Problem sein, ein Quartier zu finden.

Auch Campingplätze findet man an sehr vielen Orten, manchmal auch kleine Familienbetriebe.

Neben Supermärkten gibt es überall auch kleine Lebensmittelgeschäfte.

Man findet teilweise auch noch billige Restaurants mit einem beschränkten Menü (kifőzde), wo jeden Tag ein anderes Essen angeboten wird, aber keine Wahlmöglichkeit nach Speisekarte besteht . Die gesamte Rundstrecke um den Balaton ist in beiden Richtungen ausgeschildert, die Strecke ist ca. 210 km lang.

In der Nähe gibt es Attraktionen für Kinder, z.B. der Höhlensee in Tapolca (in der Höhle kann man an eine Bootsfahrt unternehmen) oder des Warmwassersee in Hévíz.

Es gibt Schifffahrten, entweder als Streckenlinien oder auch als Rundfahrten.

Sowohl am Nordufer als auch am Südufer gibt es eine Bahnverbindung (Ausnahme: Balatonederics-Badacsony und Balatonakarattya-Balatonaliga), die Fahrradmitnahme ist in den Personen- und Schnellzügen möglich (Vorhandensein freier Plätze vorausgesetzt).

Einschränkungen:

Die Radroute führt meist durch die Orte, wo mit Anrainerverkehr gerechnet werden muss. Nur auf kürzeren Abschnitten gibt es völlig separat geführte Radwege. Vor allem in Wassernähe muss man damit rechnen, dass Parkmöglichkeiten suchende Autofahrer nicht genügend auf Radfahrer achten.

Mit kleinen Kindern, die zwar schon allein radeln, aber noch nicht richtig geradeaus fahren können, mal spontan die Seite wechseln, ist der Balaton deshalb nicht zu empfehlen.

Das Südufer ist zwar völlig flach, am Nordufer gibt es jedoch hügelige Abschnitte. Zwischen Balatonalmádi und Balatonfüred führt die Radroute in die Weinberge, was für ungeübte Kinder schon etwas anstrengend sein kann.

Die Anreise mit dem Zug kann sich problematisch gestalten.

Wer über Budapest fährt muss damit rechnen, dass die Züge aus Richtung Deutschland/Österreich am Ostbahnhof (Keleti pu.) ankommen, die Anschlussstrecke an den Balaton jedoch am Südbahnhof (Déli pu.) beginnt. Innerhalb von Budapest ist es schwierig, von einem Bahnhof zum anderen zu fahren, mit Kindern kann hier nur empfohlen werden, den Bürgersteig zu benutzen. Einige große Kreuzungen müssen dann allerdings durch Unterführungen ohne Aufzug oder Rampe unterquert werden.

Alternativ kann man in Győr, Komarom und Székesfehérvár umsteigen, jedoch ist auch hier der Wechsel von einem Bahnsteig zum anderen erschwert, da es keine Aufzüge gibt.

Bei Privatquartieren sollte man sich die Räumlichkeiten vorher zeigen lassen und auch den Preis genau besprechen, manchmal stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht.

Die Lebensmittelpreise in den kleinen Läden sind oft überteuert, teurer als z.B. in Budapest..

Die Saison endet spätestens nach dem ersten Septemberwochenende, da werden viele Campingplätze geschlossen, die kleinen Versorgungseinrichtungen ebenfalls und die Privatvermieter sind nicht mehr erreichbar, auch wenn das Schild „Zimmer frei” noch an der Hauswand zu sehen ist. Allerdings können dann die Strandbäder meist kostenlos betreten werden.

Schweiz

Aareroute (Nationale Route 8)

Die Aare ist ein Flusslauf, welcher im Berneroberland beginnt und in Koblenz (Nähe Waldshut/D) in den Rhein mündet. Die Aareroute führt vorbei an verschiedenen Sehenswürdigkeiten, der Hauptstadt und 3 Seen. Die Radroute verläuft fast ausschliesslich auf abgetrennten Radwegen oder sehr wenig befahrenen Quartierstrassen. Einschränkungen werden in der Folge erwähnt.

Der Ideale Startpunkt für die Familientour ist Meiringen. Mit Kindern ist der Grimselpass (der offizielle Beginn der Tour) nicht zu empfehlen. Die Strasse vom Pass nach Meiringen ist stark befahren und es gibt keine Ausweichmöglichkeiten. Wer an die Quelle will (der dortige Gletschersee ist durchaus reizvoll), kann dies von Meiringen aus mit dem öffentlichen Verkehr erledigen. Eine weitere Einschränkung findet sich kurz nach Brienz. Wer zu den Giessbachfällen möchte, muss Richtung Axalp den Berg hoch und teilt sich 'schiebenderweise' eine schmale Passstrasse mit regem Verkehr. Wer auf die Wasserfälle verzichten kann, nimmt am besten das Schiff in Richtung Bönigen/Interlaken.

Die Etappen lassen sich gut dem Wetter, der Kondition oder der Lust/Laune anpassen, da es am Wegesrand reichlich Campingplätze gibt. Während den Hauptferienzeit (Juli / August) sind die Campingplätze am Bielerse notorisch überbelegt.

Eine schöne Alternative bietet ab Biel-Nidau eine Flussschifffahrt nach Solothurn. Fahrradmitnahme ist kein Problem.

Übernachtungsempfehlungen

Folgende Übernachtungsangebote wurden durch uns genutzt und sind aus meiner Sicht empfehlenswert:

- Interlaken: Viele Campingplätze
- Thun: Herberge zur Schadau - Gemütliches, gepflegtes BackPacker-Hostel
- Bern: Camping Eichholz - Gepflegt, gute Lage, Restauration
- Solothurn: Camping Lido - Gepflegt, zentrale Lage, Restauration

Tipps & Links

- Schweizerische Bundesbahnen SBB
- Website Veloland Schweiz

hipster 17:27, 12. Feb 2010 (CET)

Anreise in die Urlaubsregionen

Für alle Urlaubsregionen innerhalb Deutschlands so wie Europas stellt sich meist das Anreiseproblem, das bei einer mehrköpfigen Familie nicht nur organisatorisch sondern auch finanziell aufwändig zu lösen sein kann.

Bahn

Umsteigehilfe

Für längere Strecken ist es mit der Bahn zunehmend schwieriger, die Urlaubsregion zu erreichen, da v.a. die ICs mit Stellplatzreservierung (und damit mit der Garantie, auch mit fünf Rädern im Zug sicher mitzukommen), zunehmend durch ICEs ersetzt werden, die derzeit keine Räder mitnehmen.

Wenn eine Anreise per Bahn dennoch gewünscht, notwendig oder möglich ist, gibt es u.U. für Eltern kleiner Kinder, vor allem für alleinreisende Eltern die Möglichkeit, Umsteigehilfe beim Mobilitätsservice der Bahn zu bestellen. Unter der Telefonnummer 01805/512512 erreicht man den Mobilitätsservice, bei dem man sich erkundigen kann, ob man unter die Handicap-Kriterien fällt - als alleinreisender Erwachsener mit Kleinkindern ist dies normalerweise der Fall. Manchmal muss man dabei allerdings betonen, dass man die Umsteigehilfe nur für Kind und Anhänger benötigt, sein Rad und Gepäck aber alleine transportieren kann.

Eine andere Möglichkeit, Hilfe zu erbitten, ist die Bahnhofsmission des Umsteigebahnhofes (Tel. Nr. findet man über die Internetseite des jeweiligen Bahnhofes, diesen via www.bahn.de). Hier sollte man aber die Art der gewünschten Hilfe ausdrücklich betonen, oftmals kommen sonst ältere Damen zum Zug, die mit der Hilfestellung überfordert sind.

Tipps zum Umsteigen

  • Bei der Planung der Zugfahrt sollte man darauf achten, genügend Zeit zum Umsteigen einzuplanen. Gerade beim Bahnsteigwechsel ist es mit Kindern empfehlenswert, eine halbe Stunde Zeit einzuplanen. Damit entgeht man stressigen Situationen, wenn der ankommende Zug Verspätung hat.
  • Nutzt man die Verbindungsuche auf www.bahn.de, sollte man immer die erweiterte Suche wählen und dort den Haken bei "schnelle Verbindungen bevorzugen" herausnehmen, um auch Verbindungen mit längeren Umsteigezeiten angezeigt zu bekommen. Außerdem kann man dort inzwischen auch die Umsteigezeit wählen, Auswahl zwischen: normal, mindestens 15, 30, 45 Minuten.
  • Möglichst Umsteigebahnhöfe wählen, die man schon kennt, da ist es leichter, die Zeit und den Aufwand der Umsteigerei abzuschätzen. Unter www.bahnhof.de gibt es die Möglichkeit, Bahnhofspläne im pdf-Format anzusehen, um herauszufinden, ob man den Bahnsteig wechseln muß. Bei Umsteigebahnhöfen wenn möglich auf Fahrstühle am Gleis achten (Uelzen z.B. hat keine!). Große Bahnhöfe kann man manchmal durch Umsteigen in Vorortbahnhöfen umgehen (z.B. möglichst Hamburg Hbf. meiden, dafür ggf. in Hamburg-Altona oder Hamburg-Dammtor umsteigen).
  • Günstig ist eine "Arbeitsteilung" beim Umsteigen: ein Erwachsener kümmert sich um die Räder, einer mit den Kindern um das Gepäck, wenn es vor dem Einsteigen abgemacht werden muß. Sind die Kinder noch zu klein zum mithelfen, dann möglichst ein Erwachsener mit den Kindern schon in den Zug, während der andere alles hineingibt.
  • Schon vorher Alternativverbindungen raussuchen und mitnehmen, um für Eventualitäten gewappnet zu sein. Günstig macht sich hier der Sevice der Bahn für mobile Geräte (Handy, PDA) da man sich da viele Verbindungen in elektronischer Form speichern und mitnehmen kann, eventuell auch alternative Heimreisemöglichkeiten von unterwegs.


Weblinks

Radreise-Forum

Externe Links