Fahrrad-Denkmäler

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Hier aufgeführt sind Sehenswürdigkeiten, die mit dem Fahrrad bzw. dem Radfahren in Verbindung stehen. Dies können z.B. Denkmäler, Kapellen oder Museen mit Bezug zum Radsport, zur Kulturgeschichte oder zur technischen Entwicklung des Fahrrads sein. Die Stätten sind nach Ländern sortiert und durch Hintergrundfarbe einer der folgenden Kategorien zugeordnet:

Religiöse Kultstätte Fahrradtechnik Unfälle Radrennen Radwandern
Militär Museen Persönlichkeiten des Radsports Zeitgeschichte Radfahrem im Alltag

Manche Stätten lassen sich mehreren Kategorien zuordnen, beispielsweise sind Madonna di Ghisallo eine Kapelle, ein Museum sowie verschiedene Denkmäler zu finden. Solche Stätten sind nicht mehrfach aufgeführt, sondern der Kategorie zugeordnet, die für die jeweilige Stätte am wichtigsten erschien. Stätten, die sich keiner der obigen Kategorie zuordnen ließen, erscheinen ohne Hintergrundfarbe.

Belgien

Foto Ort Beschreibung Lage
Kapelle-Horebeke.jpg Horebeke "Kapel van de Ronde" - durch Privatinitiative errichtete Kapelle zum Thema Flandernrundfahrt Lage
Denkmal-Jubaru.jpg Mont Saint-Aubert nahe Tournai An der Passhöhe unterhalb des Gipfels steht das Kreuz für Amand Jubaru, der dort durch einen Fahrradunfall ums Leben kam. U.a. aus diesem Anlass wurde dort der erste "offizielle" Col Belgiens eingeweiht. Lage
Denkmal-Wijnendaele.jpg Kwaremont Denkmal für Karel van Wijnendaele, Begründer der Flandern-Rundfahrt Lage
Denkmal-Stockeu.jpg Côte de Stockeu Denkmal für Eddy Merckx an einer der klassischen Steigungen von Lüttich-Bastogne-Lüttich Lage
  Anderlecht Metrostation Eddy Merckx. Auf dem Bahnsteig ist das Rad ausgestellt, mit dem Eddy Merckx 1972 einen neuen Stundenweltrekord aufstellte. Lage
  Wontergem Denkmal von Lucien Buysse, Sieger der Tour de France 1926, in seinem Heimatort. Lage
  Bastogne Auf einem Kreisel befindet sich ein Denkmal des Eintagesrennens Lüttich-Bastogne-Lüttich. Lage
  Antwerpen Gedenktafel für Stan Ockers eingangs der nach ihm benannten Straße im Stadtteil Borgerhout; Ockers war u.a. Straßenweltmeister 1955. Lage
  Côte des Forges Weiteres Denkmal für Stan Ockers auf der Passhöhe entlang der Strecke von Lüttich-Bastogne-Lüttich, wo Ockers ebenfalls 1955 gewann. Lage
  Sougné-Remouchamps Gedenkstein des Rennens Lüttich-Bastogne-Lüttich am Anstieg La Redoute Lage
  Lille (Prov. Antwerpen) Gedenkstein an der Straße zwischen Lille und Gierle, wo der amtierende Straßenweltmeister Jean-Pierre Monseré 1971 bei einem Rennunfall ums Leben kam. Lage
  Lovendegem Tafel am Geburtshaus von Maurice De Waele, u.a. Sieger der Tour de France 1929 Lage
  Kanegem Neben der Kirche seines Heimatorts steht ein Denkmal für Briek Schotte, u.a. zweimal Straßenweltmeister 1948 und 1950. Lage
  Desselgem Ebenfalls an Briek Schotte erinnert ein Platz in Desselgem mit überlebensgroßem Porträt und (etwas kleinerer) Skulptur. Lage
  Floreffe Tafel am Geburtshaus Victor Linarts, viermaliger Welt- und 15-maliger belgischer Meister bei Steherrennen Lage
  Moorslede Denkmal für Cyrille Van Hauwaert, Pionier des Radsports in Belgien, im Sportkomplex seines Heimatorts Lage
  Koolskamp Denkmal zur 75. Austragung der Meisterschaft von Flandern, die traditionell durch den Ort führt. 20 Meter weiter, am Restaurant Het Handelshuis, ist eine Plakette, die an die Stiftung des Rennens erinnert. Lage Lage
  Ichtegem "De Flandrien", Denkmal der Flandern-Rundfahrt auf dem Dorfplatz Lage
  Waregem Die Skulptur "De Sprint", etwas versteckt hinterm Rathaus, erinnert an einen Etappenstart der Tour de France 2007. Lage
  Lichtervelde Eine Tafel erinnert an Henri Van Lerberghe, der in einer legendären Solofahrt die Flandern-Rundfahrt 1919 gewann. Lage
  Eeklo Denkmal für Radrennfahrer Noël Foré (vor dem Schwimmbad) Lage
  Roeselare Das Wielermuseum steht am Polenplein in der Innenstadt. Lage
  Ampsin Fahrradmuseum Musée vivant du cycle, u.a. mit Sammlung historischer Fahrräder Lage
  Oudenaarde Das Centrum Ronde van Vlaanderen informiert über die Flandern-Rundfahrt. Lage
  Meerbeke Eine Skulptur zweier Sprinter erinnert daran, dass hier fast 40 Jahre die Zielankunft der Flandern-Rundfahrt war. Lage
  Brakel Das Fietsmonument ist ein sechs Meter hoher Turm aus Fahrrädern, der an die Flandern-Rundfahrt erinnern soll. Lage
  Ruien Ein kleines Denkmal neben der Kirche erinnert an den letzten Rennsieg Eddy Merckx' 1977. Lage
  Sint-Martens-Lierde Büste von Emiel Faingnaert, Sieger der Flandern-Rundfahrt 1947, in seinem Heimatort Lage
  Velzeke Am Fuß des Anstiegs in der Paddestraat steht ein Denkmal der Flandern-Rundfahrt. Eingraviert sind die Namen der Sieger der Jahre, in denen das Rennen über die Paddestraat führte, d.h. seit 1973. Lage
  Wetteren Das Denkmal "De Coureur" erinnert an Achiel Buysse, dreimaliger Flandern-Rundfahrt-Sieger. Lage
  De Klinge Ein Denkmal erinnert an die Gebrüder De Loor, die in der Vuelta 1936 die beiden ersten Plätze belegten. Lage
  Rumbeke Gegenüber der Kirche steht ein Denkmal Odiel Defraeyes, der als erster Belgier 1912 die Tour de France gewann. Lage
  Torhout Gedenkplakette am Wohnhaus von Karel van Wijnendaele, Gründer der Flandern-Rundfahrt. Lage
  Bellegem Denkmal für Klassikerspezialist Germain Derycke vor der Kirche seines Heimatorts Lage
  Lombardsijde Büste Freddy Maertens', der die Vuelta und dreimal das Grüne Trikot der Tour gewann, in seinem Heimatort. Lage
  Wevelgem Ein aus 1800 Rennfahrer-Porträts zusammengesetztes Mosaik erinnert an den Frühjahrsklassiker Gent-Wevelgem. Lage
  Otegem Denkmal für Rennfahrer Jef Planckaert vor der Kirche Lage
  Wervik Denkmal von Jef Demuysere, Rennfahrer der 20er- und 30er-Jahre Lage
  Zerkegem Ein Denkmal für den Sieger der Tour 1935, Romain Maes, wurde 2012 in seinem Geburtsort errichtet. Lage

Deutschland

Foto Ort Beschreibung Lage
Museum-Friedensfahrt.jpg Kleinmühlingen Radsportmuseum Course de la Paix - Museum zur Geschichte der Friedensfahrt Lage
Denkmal-Oll-Willm.jpg Ihrhove Skulptur von Oll Willm, einem für seine Hilfsbereitschaft bekannten Botengänger. Lage
  Rollsdorf (Sachsen-Anhalt) Außerorts an der L2080 Richtung Langenbogen steht ein Gedenkstein für Erich Schulz, der dort bei der Friedensfahrt 1956 tödlich verunglückte. Lage
  Köln Gedenktafeln für Radrennfahrer und NS-Opfer Albert Richter an der ehemaligen Rheinlandhalle in Ehrenfeld sowie der nach ihm benannten Radrennbahn in Müngersdorf (genaue Standorte unbekannt, nebenstehende Koordinaten geben die Lage der Rennbahnen an). Lage Lage

Frankreich

Foto Ort Beschreibung Lage
RGA-Galibier2.jpg Col du Galibier Denkmal für Henri Desgrange, Begründer der Tour de France Lage
Denkmal-Galibier-Pantani.jpg Col du Galibier, Nordseite Gedenkstele für Marco Pantani, der dort 1998 im strömenden Regen den entscheidenden Antritt zum Gewinn der Tour setzte Lage
SP-Michaux.jpg Bar-le-Duc Denkmal für die Erfinder Pierre und Ernest Michaux Lage
Denkmal-Arenberg-Stablinski.jpg Arenberg Denkmal für Jean Stablinski, Straßenweltmeister 1962 und "Entdecker" der Trouée d'Arenberg, einem berühmten Abschnitt von Paris-Roubaix, am Fuße des Anstiegs Lage
Denkmal-Ballon-Alsace.jpg Ballon d'Alsace Stele zu Ehren René Pottiers, Sieger am Ballon d'Alsace 1905 und 1906 Lage
Denkmal-Chateaufort-Anquetil.jpg Châteaufort Denkmal für Jacques Anquetil am ehemaligen Parcours des Grand Prix des Nations, den Anquetil neunmal gewann Lage
Denkmal-Cote-Anquetil.jpg Romilly-sur-Andelle /
La Neuville-Chant-d'Oisel
Die Steigung von Romilly nach La Neuville ist als Côte Anquetil ausgeschildert, sie endet an der ehemaligen Wohnstätte Jacques Anquetils. Lage
Denkmal-Jules.jpg Chanteloup-les-Vignes Gedenkstein für Radrennfahrer Pascal Jules am oberen Ende der Côte de Chanteloup. Jules kam im Alter von 26 Jahren in einem Autounfall ums Leben. Lage
Denkmal-ND-Cyclistes.jpg nahe Labastide-d'Armagnac Notre-Dame-des-Cyclistes, Radfahrerkapelle. Mehrmals von der Tour de France frequentiert; beeindruckende Inneneinrichtung mit Siegertrikots vieler Rennen, von den Gewinnern gespendet. Lage
Denkmal-Pernes.jpg Pernes-les-Fontaines Denkmal für Paul de Vivie, Pionier des Cyclotourismus, in seinem Heimatort Lage
Denkmal-Portet-Aspet.jpg Col du Portet-d'Aspet, Westseite Gedenkstein für den tödlichen Sturz Fabio Casartellis bei der Tour de France 1995. 100 m unterhalb, an der eigentlichen Unfallstelle, ist eine weitere Gedenktafel. Lage
Denkmal-Republique.jpg Col de la République Erster 1000-Meter-Col der Tourgeschichte und Denkmal für Paul de Vivie Lage
Denkmal-Reveil-Matin.jpg Montgeron Plakette am Startort der allerersten Tour-Etappe 1903, Auberge du Reveil Matin in Montgeron Lage
Denkmal-SteSevere.jpg Sainte-Sévère-sur-Indre Nicht direkt ein Fahrrad-Denkmal, aber Erinnerung an einen Fahrrad-Film: Im Sainte-Sévère fanden 1947 die Dreharbeiten zum Film Jour de Fête statt; Museum über den Film und Filmdeko am Marktplatz. Lage
Denkmal-Tonneins.jpg Tonneins Denkmal für Théodore Joyeux, der 1895 eine Solotour durch Frankreich über 5500 km in 19 Tagen absolvierte, in seinem Geburtsort Tonneins Lage
Denkmal-Tourmalet.jpg Col du Tourmalet Radfahrerskulptur Le Géant nebst Büste von Jacques Goddet, dem langjährigen Tourdirektor, auf der Passhöhe Lage
Denkmal-Ventoux.jpg Mont Ventoux Stelen für die auf dem Mont Ventoux verstorbenen Pierre Kraemer (Audax-Kapitän) und Tom Simpson (Rennfahrer) Lage Lage
Denkmal-AlpeHuez.jpg Alpe-d'Huez Die 21 Kehren der Steigung von Bourg-d'Oisans nach Alpe-d'Huez sind mit Schildern versehen, die die Namen der dortigen Etappensieger tragen. In Kehre 14 steht zudem ein Denkmal für den portugiesischen Rennfahrer Joaquim Agostinho. Lage Lage
Museum-Fresnay.jpg La Fresnaye-sur-Chédouet Fahrrad-Museum "La belle échappée", Ausstellung über Geschichte des Fahrrads, inklusive einiger Originaltrikots von Tourgewinnern. Lage
Museum-StEtienne.jpg Saint-Étienne Das Musée d'Art et de l'Industrie in St-Étienne, dem ehemaligen Zentrum französischer Fahrradproduktion, beherbergt u.a. eine große Ausstellung historischer Fahrräder. Lage
  Graulhet An der D84, etwa 9 km südlich des Orts, erinnert eine Inschrift an den Zusammenstoß mit einem Motorrad, der Raymond Poulidor bei der Tour 1968 um alle Siegchancen brachte. Lage
  Domancy Skulptur zur Erinnerung an den Sieg Bernard Hinaults bei der Straßenweltmeisterschaft 1980. Lage
  Col de Menté Auf der westlichen Abfahrt erinnert eine Plakette an den dramatischen (aber glimpflich ausgeangenen) Sturz Luis Ocañas bei der Tour 1971. Lage
  Roubaix Am Eingang zum Velodrom, Zielankunft des Rennens Paris-Roubaix, symbolisiert ein riesiger Kopfsteinplasterstein (Pavé Géant) das charakteristische Element des Rennens. Lage
  Roubaix Der (natürlich kopfsteingepflasterte) Mittelstreifen der Avenue Roger Salengro kurz vor dem Velodrom ist nach dem aus Roubaix selbst stammenden Sieger Charles Crupelandt benannt; die Namen aller Renn-Sieger wurden auf den Steinen dieses Abschnitts eingraviert. Lage
  Raststätte Les Pyrénées (A64) Riesenskulptur Le Tour de France dans les Pyrénées (ironischerweise nicht per Fahrrad zu erreichen) Lage
  Quiberon Kleines Denkmal aus drei Reifen vor dem Espace Louison Bobet, benannt nach dem dreimaligen Tour-Sieger, später Kur-Unternehmer. Lage
  Bonsecours Erinnerungstafel am Gipfel der Steigung von Rouen nach Bonsecours. Hier setzte sich Jean Robic 1947 ab, um auf der letzten Tour-Etappe noch den Sieg zu holen. Lage
  Col d'Izoard Ehrentafeln für Fausto Coppi und Louison Bobet an einem Felsen in der Casse déserte auf der Südseite des Cols. Lage
  Cannes Im Sportzentrum des Stadtteils La Bocca soll ein Denkmal für Louison Bobet stehen (genaue Position unbekannt). Lage
  Col de Perjuret Gedenkstein für den Unfall Roger Rivières bei der Tour de France 1960. Rivière blieb nach seinem Sturz querschnittsgelähmt. Lage
  Vétraz-Monthoux Auf dem Platz neben der Mairie soll ein Denkmal für Eugène Christophe stehen. Möglicherweise ist es dort aber nicht mehr. Lage
  Puy de Dôme Gegenüber der Bergstation der Zahnradbahn, neben dem Übersichtsplan des Gipfels, erinnert eine Tafel an die denkwürdige Bergankunft 1952, wo der lange führende Jan Nolten 100 m vor dem Ziel von Fausto Coppi abgefangen wurde. Lage
  Port-de-Couze Gedenkstein für das Unglück bei der Tour 1964, wo durch ein umstürzendes Versorgungsfahrzeug neun Zuschauer starben. Lage
  Quincampoix Erinnerungstafel an Jacques Anquetil, der im Ort aufwuchs Lage
  Plessé Tafel am Geburtshaus von Lucien Mazan, bekannt als Petit-Breton, zweimaliger Toursieger der Anfangsjahre Lage
  Col d'Aubisque Erinnerungstafel am Ort, wo Wim van Est bei der Tour 1951 70 m tief stürzte, den Unfall jedoch quasi unversehrt überstand. Lage
  Col de Braus Grabmal von René Vietto, Rennfahrer der 30er und 40er Jahre, dessen Asche am Pass verstreut wurde. Lage
  Grenoble, Bastille Ein Gepunktetes Trikot erinnert an Kletterspezialist Thierry Claveyrolat, der sich im Alter von 40 Jahren das Leben nahm. Lage
  Condé-lès-Vouziers Tafel am Geburtshaus Jean Robics, Tour-Sieger 1947 Lage
  Sainte-Marie-de-Campan In der Ortsmitte, am Fuß des Col du Tourmalet, steht seit 2014 ein Standbild Eugène Christophes, der in der Dorfschmiede seine gebrochene Gabel reparieren musste. Die Dorfschmiede steht am Ortsrand Richtung Campan und trägt ebenfalls eine Erinnerungstafel. Lage Lage
  Lyon An der Adresse 33 Quai Arlong (an der Saône) markiert eine Tafel die Ankunft der allerersten Tour-Etappe 1903 (Paris-Lyon). Lage
  Montélimar An der N7 im Gewerbegebiet (vorm Decathlon-Laden) erinnert ein Stein an den tödlichen Autounfall von Jacques Moujica und Jean Rey (frz. Straßenmeister) 1950. Lage
  Hem Eine Skulptur erinnert Hennie Kuiper, der dort kurz vorm Ziel von Paris-Roubaix 1982 eine Panne hatte, seinen Vorsprung aber ins Ziel retten konnte. Die ursprüngliche Skulptur wurde 2013 gestohlen, eine neue 2015 eingeweiht. Lage
  Pau Im Park gegenüber dem Bahnhof wurde 2015 ein "Freilichtmuseum" der Tour de France eingeweiht, genauer gesagt spiralförmig angeordnete Stelen, die über die einzelnen Austragungen des Rennens berichten. Lage
  St-Usuge Das privat geführte Fahrradmuseum St-Usuge widmet sich insbesondere der Geschichte der Tour de France. Lage
  Département Nord Die Kopfstein-Abschnitte des Rennens Paris-Roubaix sind mit speziellen Kilometersteinen gekennzeichnet (Pavés du Paris-Roubaix). Nebenstehende Koordinate gibt den bekannten Carrefour de l'Arbre an, es gibt aber mindestens ein Dutzend andere Stellen. Lage
  St-Cloud Am Zaun des Parks von St-Cloud weist eine Plakette auf das angeblich erste Radrennen der Welt hin, das 1868 im Park stattgefunden haben soll. Lage
  Tournus Das ursprünglich in Cormatin befindliche Fahrradmuseum Envies du vélo ist jetzt in Tournus beheimatet; u.a. sind 200 Originalfahrräder ausgestellt. Lage
  Moret-sur-Loing Das Fahrradmuseum Moret-sur-Loing befindet sich in einer alten Fahrradfabrik. Es widmet sich der Geschichte des Fahrrads, aber auch zweier in der Umgebung geborenen Toursieger, René Pottier und André Leducq. Lage
  St-Méen-le-Grand Dem dreifachen Toursieger Louison Bobet ist in seinem Heimatort ein Museum gewidmet. Lage
  Créteil Anlässlich der Tour 2011 wurde in Créteil ein Denkmal an den im Vorjahr verstorbenen Laurent Fignon eingeweiht. Lage
  Levallois-Perret Eine Tafel am ehemaligen Quartier des Peugeot-Teams erinnert daran, dass sich René Pottier ein halbes Jahr nach seinem Toursieg 1906 hier erhängte. Lage
  Paris Am Eingang des Vélodroms Jacques Anquetil im Parc de Vincennes steht ein Relief der Brüder Pélissier (die "Sträflinge der Landstraße"). In einer Kurve der Rennbahn steht ein Denkmal für Jacques Anquetil. Lage
  Épinay-sous-Sénart Eine Skulptur, die nach Jacques Tati aussieht, soll stattdessen Jacques Anquetil darstellen. Lage
  nahe Albertville Eine Passhöhe an einer Forststraße oberhalb von Albertville wurde Col des Cyclotouristes getauft; dieser Name ist auf dem amtlichen IGN-Karten verzeichnet. Gegenüber dem Pass-Schild (etwas unterhalb der eigentlichen Passhöhe) steht ein Stein für den Initiator Jean Poncet. Lage
  St-Lary-Soulan Tafel zur Erinnerung an den Antritt Raymond Poulidors, der hier 38-jährig den jüngeren Eddy Merckx stehen ließ (vermutlicher Standort) Lage
  Col de Pavezin Ein Haus am Col trägt eine Tafel zur Erinnerung, dass Paul de Vivie (Vélocio) sich hier oft mit Gleichgesinnten traf. Lage
  Col de la Gachet Knapp unterhalb des Cols an der D23 ist ein Gedenkstein für den 2003 hier tödlich verunglückten Andrei Kiwilew, der die UCI zur Einführung einer Helmpflicht veranlasste. Lage

Italien

Foto Ort Beschreibung Lage
Denkmal-Stelvio-Coppi.jpg Stilfser Joch Denkmal für Fausto Coppi, fünfmaliger Giro-Sieger, an der Passhöhe Lage
  Albese con Cassano Stele für den hier aufgewachsenen und bei der Tour 1995 tödlich verunglückten Fabio Casartelli Lage
  Croce d'Aune Denkmal für Tullio Campagnolo, dem hier anlässlich eines Reifenwechsels die Idee für den Schnellspanner gekommen sein soll. Lage
  Piano di Sale Von Radsportfreunden aufgestelltes Denkmal für Marco Pantani Lage
  Turin Denkmal für Fausto Coppi in der Nähe des Velodroms Lage
  Passo Pordoi Denkmal für Fausto Coppi; der Passo Pordoi war bislang am häufigsten "Cima Coppi", d.h. höchster Punkt des Giro d'Italia. Lage
  Castellania Geburtshaus, Museum und Mausoleum der Gebrüder Coppi Lage Lage
  Magreglio Kapelle der Madonna del Ghisallo, von der katholischen Kirche zur Schutzpatronin der Radfahrer erklärt, samt Radsportmuseum Lage
  Novi Ligure Museo dei campionissimi, Museum über die beiden in der Umgebung geborenen Giro-Sieger Fausto Coppi und Costante Girardengo Lage
  Passo Mortirolo Denkmal für Marco Pantani in der 11. Kehre des Anstiegs von Mazzo Lage
  Colle delle Finestre Auf einem kleinen Hügel neben der Passhöhe wurde ein "Steingarten" angelegt, der an neun berühmte Anstiege des Radsports erinnert. Der Pass war 2005 erstmals im Programm des Giros, zwei Denkmäler für den damaligen Sieger Daniele Di Luca stehen beiderseits des Pass-Schilds. Lage Lage
  Colle Fauniera Denkmal für Marco Pantani Lage
  Colle d'Esischie Sonnenuhr zur Ehren Fausto Coppis ("Die Zeit vergeht, der Ruhm bleibt") Lage
  Colle Gallo Kapelle Madonna dei ciclisti Lage
  nahe Florenz Im Ort Ponta a Ema ehrt das Ciclomuseo Gino Bartali den Sohn des Ortes, Tour- und Giro-Sieger. Lage
  Passo di Gavia Auf einer Anhöhe über der Passhöhe steht die Statue Madonna dei ciclista nebst Büsten von Vincenzo Torriani (Giro-Direktor) und Fausto Coppi. Lage
  nahe Bassano del Grappa 2005 geweihte Kirche Chiesetta del ciclista Lage
  Monte di Malo Kleine Skulptur eines Schutzengels, der einen Radler begleitet Lage
  Monte Matajur Kleine Skulptur eines bergauf fahrenden Radlers in einem Baumstamm auf dem Weg zum Rifugio Pelizzo Lage
  Fiesole Denkmal der Straßenweltmeisterschaft 2013 auf der Straße von Florenz nach Fiesole Lage
  Avezzano Denkmal des aus Avezzano stammenden Rennfahrers Vico Taccone auf einer Passhöhe über der Stadt; 2012 eingeweiht, 2014 gestohlen, aber wiedergefunden. Lage
  Cesenatico Museum Pantani beim Bahnhof und Denkmal in Strandnähe Lage Lage
  San Baronto Radfahr-Denkmal, das einem toskanischen Schutzheiligen gewidmet ist Lage
  Monte Trebbio Radfahrerdenkmal auf der Passhöhe Lage
  Passo Sulparo Radfahrerdenkmal auf der Passhöhe Lage
  Montonate Kapelle Santuario del Cicloturista Lage
  Monticello Madonnina dei Ciclisti, kleines Madonnenbild in der Via Monte Grappa Lage
  Ponte di Piave Marienkapelle als Radfahrer-Schutzheilige, daneben ein Coppi-Denkmal Lage
  Castelnuovo (Gem. Teolo) Kleine Votivkapelle am Ende einer Steigung, wo jährlich eine Messe zum Gedenken an verstorbene Radfahrer stattfindet. Lage
  Redipuglia Im Bereich des Kriegsdenkmals erinnert Gedenkstein mit Laufrad an die Gefallenen der Radfahrtruppen. Lage
  Passo Rolle Auf dem Passo Rolle steht seit 2014 ein Gino Bartali gewidmetes Denkmal. Lage
  Diano Marina Denkmal für das Rennen Mailand-San Remo am Rande der Staatsstraße 1 Lage
  Treviso Radfahr-Denkmal am Rande der Innenstadt in der Nähe des ersten Pinarello-Geschäfts Lage
  Trasaghis Denkmal für den ersten italienischen Sieger der Tour de France, Ottavio Bottecchia, der an dieser Stelle einen tödlichen Unfall erlitt. Lage
  Pocenia Im Ortsteil Paradiso steht ein Denkmal für die italienischen Radfahrtruppen, in Erinnerung an ein Gefecht am letzten Tag des Ersten Weltkriegs. Lage
  Santo Stefano Lodigiano Denkmal, das vermutlich einem örtlichen Radrennen gewidmet ist Lage
  Furore An einem Aussichtspunkt an der Amalfiküste erinnert ein Gedenkstein an einen Sieg Coppis im Giro di Campania 1955. Lage
  Tualis Das Fahrrad-Denkmal in der Ortmitte wurde anlässlich des Giros 2011 aufgestellt, bei dem der kleine Ort durchquert werden sollte. Zum Leidwesen der Einwohner wurde der Anstieg jedoch kurzfristig aus dem Programm genommen. Lage
  Passo Abetone In einer Kurve des südöstlichen Anstiegs erinnert eine Gedenktafel an den ersten von insgesamt 58 Etappensiegen Fausto Coppis beim Giro d'Italia. Lage
  Pieve Emanuele Der Giardino Fausto Coppi zeigt Fotos und Zeichnungen des Campionissimo. Lage
  Agliana Noch ein Coppi-Denkmal, diesmal vor dem örtlichen Fußballstadion Lage
  Bordano Ein Fresko namens Murale Mitilogico del Ciclismo an der SP36 ehrt die größten Helden der italienischen Radsportgeschichte. Lage
  Pizzighettone Gedenktafel am Geburtshaus von Tano Belloni, u.a. Giro-Sieger 1920, etwas zu Unrecht als ewiger Zweiter betitelt. Lage
  Terontola Im Bahnhof befindet sich eine Gedenkplakette für Radsport-Legende Gino Bartali, der im Zweiten Weltkrieg ca. 850 Juden das Leben retten half, indem er gefälschte Papiere im Fahrradrahmen nach Terontola schmuggelte. Lage
  Col de Larche Am Pass wurde eine Stele für den Solo-Ritt Fausto Coppis über fünf Pässe beim Giro 1949 errichtet. In der ersten Kehre oberhalb von Argentera findet sich zudem eine Tafel am Ort, wo er sich vom Feld absetzte. Zudem soll es eine Gedenktafel am Ziel der Etappe im Sportplatz von Pinerolo geben. Lage Lage
  San Miniato Basso Das Denkmal stellt eigentlich Pinocchio auf einem Fahrrad dar, wurde aber kurzfristig Franco Ballerini gewidmet, Teamchef der italienischen Straßen-Mannschaft, der als Beifahrer bei einer Rallye ums Leben kam. Lage
  Passo della Bocchetta Liste der Sieger der Apenninen-Rundfahrt, mit Büste Fausto Coppis und des Organisators Luigi Ghiglione. Lage
  San Martino di Colle Umberto Marmornes Denkmal für die beiden Söhne des Ortes, Tour-Sieger Ottavio Bottecchia und sein Helfer Alfonso Piccin Lage
  Pralboino Denkmal der Fahrradtruppen im Ersten Weltkrieg Lage
  Bottegone Skulptur anlässlich der Straßen-WM 2013 in der Umgebung Lage
  Chuisaforte Stele am Fuße der Steigung zum Sella Nevea zur erstmaligen Befahrung im Rahmen des Giro 2013 Lage
  Sospiro Denkmal des aus Sospiro stammenden Straßen-Weltmeisters 1947 Alfo Ferrari Lage

Luxemburg

Foto Ort Beschreibung Lage
  Mamer Denkmal des zweimaligen Toursiegers Nicolas Frantz sowie des olympischen Goldmedaillengewinners (Leichtatletik) Josy Barthels, beide aus Mamer. Lage

Niederlande

Foto Ort Beschreibung Lage
Denkmal-Leeuwarden.jpg Leeuwarden Plastik "Radfahrendes Mädchen im letzten Kriegswinter" Lage
  Sint Willebrord In der nach dem Rennfahrer Wim van Est (s.a. Col d'Aubisque) benannten Straße seines Wohnorts steht auch eine Stele mit seinem Abbild. Lage
  Valkenburg Im Kreisel der Berkelplein versinnbildlicht die Skulptur La Victoire die Radsporttradition des Orts (Amstel Gold Race, Weltmeisterschaften). Lage
  Valkenburg Im Kurpark auf dem Cauberg stehen Stelen für die in Valkenburg ermittelten Straßenweltmeister (1938, 1948, 1979, 1998, 2012) sowie für den Stundenweltrekord des Valkenburgers Jan van Hout. Lage

Schweiz

Foto Ort Beschreibung Lage
Denkmal-Lausanne.jpg Lausanne Vor dem Olympischen Museum steht u.a. eine Skulptur dreier Radfahrer, deren Räder die olympischen Ringe bilden. Lage
  Monte Ceneri Auf einer Anhöhe im Wald neben der Pass-Straße steht eine Radfahrer-Kapelle (Santuario dei ciclisti) sowie ein Denkmal des Schweizer Tour-Siegers Hugo Koblet. Lage

Siehe auch

Webseiten

Literatur