Neckar

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Gesamtlänge des Neckartal-Radweges 365 km

Die oben dargestellte Strecke ist vereinfacht und dient nur der ersten Orientierung. Der exakte Verlauf ist unter GPS-Tracks zu finden.


Roadbook

Höhenprofil

Villingen

Geodaten: 48.0577333,8.4650917 Höhe 703 m (Bhf)

8,9 km / 9 km

Schwenningen

Geodaten: 48.0592417,8.5342472 Höhe 699 m (Schwenningen)

6,6 km / 16 km

Trossingen

Bhf

Geodaten: 48.091533,8.585004 Höhe 645 m (Kläranlage)

12,1 km / 28 km

Rottweil

Geodaten: 48.1678806,8.6271861 Höhe 605 m (Rottweil)

14,0 km / 42 km

Epfendorf

Geodaten: 48.2493250,8.5993000 Höhe 485 m (Epfendorf)

6,6 km / 48 km

Oberndorf

Geodaten: 48.2943528,8.5777333 Höhe 462 m (Oberndorf)

11,0 km / 59 km

Sulz

Geodaten: 48.3629667,8.6340639 Höhe 426 m (Sulz)

5,3 km / 65 km

Fischingen

Geodaten: 48.3902250,8.6740667 Höhe 413 m (Fischingen)

5,6 km / 70 km

Dettingen

Geodaten: 48.4146361,8.6358694 Höhe 400 m (Dettingen)

5,5 km / 76 km

Horb

Geodaten: 48.4430333,8.6907750 Höhe 389 m (Horb)

15,5 km / 91 km

Bieringen

Geodaten: 48.4495444,8.8537889 Höhe 355 m (Bieringen)

8,5 km / 99 km

Rottenburg

Geodaten: 48.4742444,8.9385778 Höhe 340 m (Rottenburg)

6,8 km / 106 km

Hirschau

Geodaten: 48.5017611,9.0048889 Höhe 330 m (Hirschau)

5,0 km / 111 km

Tübingen

Geodaten: 48.5191000,9.0580972 Höhe 320 m (Tübingen)

7,3 km / 119 km

Kirchentellinsfurt

Geodaten: 48.5316167,9.1386444 Höhe 311 m (Kirchentellinsfurt)

12,4 km / 131 km

Neckartenzlingen

Geodaten: 48.5908278,9.2317444 Höhe 287 m (Neckartenzlingen)

10,2 km / 141 km

Nürtingen

Geodaten: 48.6278417,9.3326000 Höhe 271 m (Nürtingen)

6,7 km / 148 km

Wendlingen

Geodaten: 48.6744861,9.3696917 Höhe 263 m (Wendlingen)

17,6 km / 166 km

Esslingen am Neckar

Geodaten: 48.7393710,9.2950041 Höhe 234 m (Bahnhof 70)

12,1 km / 178 km

Bad Cannstadt

Geodaten: 48.8047972,9.2115972 Höhe 220 m (Bad Cannstadt)

Anmerkung: Links des Neckar wurde die Asphaltierung bis nach Remseck erneuert. Da lässt es sich einfacher radeln.

27,5 km / 205 km

Benningen

Geodaten: 48.9486028,9.2431611 Höhe 195 m (Benningen)

7,7 km / 213 km

Ingersheim

Geodaten: 48.9604917,9.1870889 Höhe 193 m (Ingersheim)

18,6 km / 231 km

Kirchheim

Geodaten: 49.0435000,9.1464250 Höhe 178 m (Kirchheim)

6,7 km / 238 km

Lauffen

Geodaten: 49.0747306,9.1561806 Höhe 168 m (Lauffen)

12,9 km / 251 km

Heilbronn

Geodaten: 49.1407861,9.1999139 Höhe 159 m (Heilbronn)

11,8 km / 262 km

Wimpfen im Tal

Geodaten: 49.231424,9.190305 Höhe 157 m (Eisenbahnbrücke)

1,5 km / 264 km

Bad Wimpfen

Bhf 30 m, Verkehrsverbund VRN mit großer Ausdehnung nach Westen.

Geodaten: 49.2300528,9.1693667 Höhe 153 m (Brücke)

Nach der Neckarbrücke auf dem separat geführten Radweg, später auf der Straße und kurz vor Haßmersheim auf dem begleitenden Radweg fahren - alles Asphalt.

10,5 km / 275 km

Haßmersheim

Geodaten: 49.3007139,9.1435250 Höhe 149 m (Haßmersheim)

In diesem Abschnitt nimmt der Track einen anderen Verlauf als der ausgeschilderte Neckar-Radweg.

8,4 km / 283 km

Obrigheim

Geodaten: 49.3515556,9.1046667 Höhe 141 m (Neckarbrücke)

Nach der Brücke auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg, vorbei am Kernkraftwerk Obrigheim und weiter nach Guttenbach. Hier den Radwegweisungen über die Neckarbrücke nach Neckargerach folgen, durch den Ort und weiter auf dem rechtsseitigen Radweg entlang der B37 - alles Asphalt.

15,0 km / 298 km

Zwingenberg

Burg Zwingenberg

Von der linken Neckarseite aus schöner Blick auf die Burg Zwingenberg.

Geodaten: 49.4167056,9.0412778 Höhe 142 m (Fähranleger)

Hier wird der Neckarradweg wieder auf die linke Seite geführt. Zum Übersetzen muss eine Fähre benutzt werden - je Person mit Fahrrad 1 Euro, Stand Mai 2009. Nach dem Übersetzen auf die linke Neckarseite fährt man durch eine Baustelle. Infolge der Bauarbeiten ist der Weg sehr schlecht. Bei Regen muss hier mit Matsch gerechnet werden. Es sieht so aus, dass die Baustelle wohl noch während der gesamten Radsaison 2010 bestehen wird.

Gleich nach der Baustelle befindet sich ein Campingplatz.

Es folgt ein asphaltierter Weg. Danach folgt ein holpriger Forstwirtschaftsweg, der infolge von Baumfällarbeiten im Frühjahr 2010 stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Ab der Schleuse fährt man wieder auf Asphalt bis Rockenau. Hier beginnt am Ortsausgang ein rechtsseitiger asphaltierter Radweg, der bis nach Eberbach führt.

Im weiteren Streckenverlauf muss man bis Neckarsteinach in Abhängigkeit von den vorausgegangenen Witterungsbedingungen immer wieder abschnittsweise mit nassen und teils matschigen Wegoberflächen rechnen. Wer diese Bedingungen umgehen möchte, dem steht nur der Seitenstreifen der stark befahrenen B37 als Alternative zur Verfügung.

8,5 km / 307 km

Eberbach

Bhf 800 m, Verkehrsverbund VRN.

Die Altstadt von Eberbach mit schönen Fachwerkhäusern ist über die Neckarbrücke auf der rechten Neckarseite zu erreichen.

Geodaten: 49.4583833,8.9855361 Höhe 135 m (Eberbach)

Zunächst bis Pleutersbach alles Asphalt. Am Waldrand hinter Pleutersbach folgt ein zu Matsch neigender Waldweg über das Tunnelportal der B37 bis nach Ersheim. Hier im Neckarbogen ist ein Friedhof mit Wasserstelle in der Nähe des Eingangs.

Auch in diesem Abschnitt steht ab Eberbach als Alternative die B37 mit einem breiten Seitenstreifen zur Verfügung. Der Tunnel, zur Abkürzung des Neckarbogens bei Hirschhorn ist für den Radverkehr gesperrt. Mann muss somit der relativ ruhigen Straße entlang des Neckarbogens über Hirschhorn folgen.

9,8 km / 316 km

Hirschhorn

Hier lohnt sich ein Abstecher über die Schleusenbrücke in die hübsch restaurierte Altstadt. Dazu die Schleusenbrücke überqueren und gleich nach links in den Fußgängerbereich einbiegen.

Ortsansicht Hirschhorn

Geodaten: 49.4492194,8.9034722 Höhe 128 m (Neckarbrücke)

Weiter auf der linken Neckarseite in Richtung Neckarhäuserhof. Zunächst asphaltierte Ortsstraße, später ein erneut zu Matsch neigender Waldweg. Nach Neckarhäuserhof eine ruhige asphaltierte Nebenstraße, von der nach etwa 1 km nach rechts ein ebenfalls zu Matsch neigender Waldweg bis zur Schleusenbrücke von Neckarsteinach führt. Etwa 100 m vor der Schleusenbrücke geht es nach links einen kurzen aber steilen Anstieg hoch.

Der offizielle Neckar-Radweg verläuft nach rechts über die Schleusenbrücke, ein ganz kurzes Stück entlang der innerörtlichen B37 und führt anschließend wieder herunter an den Neckar. Hier ist kurz vor der Schiffanlegestelle eine Stahltreppe zu überwinden. Wer diese umgehen möchte, fährt auf der örtlichen B37 am Bahnhof vorbei weiter in Richtung Zentrum und erst dort hinunter zum Neckar.

Am Anstieg vor der Schleusenbrücke kann man wählen, ob man weiter auf der linken Neckarseite in Richtung Neckargemünd fahren möchte. Hier steht auch ein Radwegweiser nach Heidelberg und Dilsberg. Der Abschnitt auf der linken Neckarseite ist ebenfalls überwiegend asphaltiert, verläuft aber vor Neckargemünd entlang einer Straße. Die Straße führt direkt am Bahnhof Neckargemünd-Altstadt vorbei.

Als Alternative steht auch die stark befahrene B37/B45 mit einem breiten asphaltierten Seitenstreifen zur Verfügung, auf dem man zügig vorankommt. Rennradfahrer nehmen grundsätzlich diese Strecke.

9,6 km / 326 km

Neckarsteinach

Stahltreppe mit Führungsrille kurz vor der Schiffsanlegestelle
Burgruinen, der Weg ist nicht der Neckarradweg

Bhf 300 m, Haltepunkt für S-Bahnen, stufenfreier Zugang zum Gleis 1, Treppen ohne Führungsrillen und kleine Aufzüge zu den übrigen Gleisen, Fahrkartenautomat am Gleis 1, Züge nach Mannheim und Mosbach halbstündlich, Verkehrsverbund VRN.

Geodaten: 49.4067833,8.8375861 Höhe 116 m (Schiffsanleger)

Kurz vor dem Schiffsanleger führt der Neckarradweg etwas nach rechts vom Ufer weg. Wenn sich nicht gerade Menschenmassen am Schiffsanleger aufhalten, kann man hier einfach geradeaus am Ufer entlang weiterfahren. Der Uferradweg ist im weiteren Verlauf mit Verbundsteinen gepflastert, später asphaltiert. Es folgt ein kurzes Stück eines betonierten Zwei-Streifen-Weges, der für zweispurige Anhänger schlecht geeignet ist. Danach Asphalt bis Kleingemünd.

Als Alternative bietet sich die parallel verlaufende B37/B45 an. Hier fährt man auf einem breiten asphaltierten Seitenstreifen. Rennradfahrer benutzen diesen Verlauf ausschließlich. Am lebhaften und schnellen KFZ-Verkehr werden sich Familien mit Kindern sowie Genussradler jedoch stören.

4,4 km / 330 km

Kleingemünd/Neckargemünd

Bhf 100 m, Haltepunkt für S-Bahn halbstündlich nach Heidelberg und Mosbach, hohe Treppe von der Straße zum Bahnsteig, Tarifverbund VRN. Der S-Bahnhof Neckargemünd-Altstadt liegt auf der linken Neckarseite am Ende der Eisenbahnbrücke, die über den Neckar führt. Unterhalb der Eisenbahnbrücke hängt ein breiter Gehweg, auf dem man mit dem Rad auf die linke Neckarseite gelangt.

Geodaten: 49.3977556,8.7959472 Höhe 110 m (Friedensbrücke)

Kurz vor der Straßenbrücke endet der Uferradweg und damit verliert hier der Neckarradweg zugleich seine Familientauglichkeit und seine Eignung für Genussradler. Bis Heidelberg bleibt die Belastung durch den KFZ-Verkehr ein Problem. Dabei ist es fast egal, für welche der beiden folgenden Varianten man sich entscheidet:

  1. Über die Neckarbrücke auf die linke Seite wechseln und Weiterfahrt auf dem Seitenstreifen der 4-spurig ausgebauten B37. Das Verkehrsaufkommen ist recht hoch und die Kfz erreichen Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h. Vor Heidelberg fährt man auf einem rechtsseitigen Radweg, der sich in Höhe der Altstadt in einem schlechten baulichen Zustand befindet.
  2. Dem Track und damit dem offiziellen Neckarradweg folgen. Dazu Weiterfahrt auf der rechten Neckarseite ebenfalls auf dem Seitenstreifen einer lebhaft befahrenen Straße bis nach Ziegelhausen. Am Ortseingang wird der Radverkehr nach rechts durch den verkehrsberuhigten Ortskern geführt. Anschließend geht es weiter auf einem rechtsseitigen Radweg. An dessen Ende wird der Radverkehr auf einem sehr schmalen linksseitigen Radweg bis zur Heidelberger Schleuse geführt. Weiter fährt man auf der Straße, mitten im Verkehr. Hier ist die Geschwindigkeit des Verkehrs auf 30 km/h begrenzt, die Straße ist jedoch schmal, im schlechten Zustand und das Verkehrsaufkommen hoch, sodass Radfahrer von PKW oft nicht überholt werden können.

Wer diesen Abschnitt umgehen möchte, kann nur mit dem Zug oder in den Sommermonaten mit einem der Ausflugsschiffe nach Heidelberg gelangen. Eine Schifffahrt stellt dabei sicherlich die beschaulichste Art des Reisens dar. Hier sind jedoch die Abfahrtzeiten zu beachten. Der Spaß ist auch nicht ganz preiswert. Jedes Rad kostet zusätzlich 3,50 Euro, Stand März 2010. Näheres findet man hier. Züge in Richtung Heidelberg fahren tagsüber halbstündlich; die Radmitnahme ist ab 9 Uhr kostenlos.

9,6 km / 340 km

Heidelberg

Stadtansicht Heidelberg

Heidelberg Hbf 1,0 km

Heidelberg mit seinem Schloss, der langen Fußgängerzone, der Alten Brücke und dem Flair einer alten Universitätsstadt ist wohl immer eine Reise Wert. Fast eine Million Touristen aus der ganzen Welt besuchen jährlich das Heidelberger Schloss. Seit 1.1.2010 kostet der Eintritt zum Schloss 5 Euro je Person. Dieser Preis beinhaltet auch eine Fahrt mit der Bergbahn hoch zum Schloss.

Geodaten: 49.4123556,8.6926361 Höhe 109 m (Theodor-Heuss-Brücke)

Für die Überquerung des Neckars stehen in Heidelberg dem Radreisenden je nach Ziel drei Brücken zur Verfügung:

  • Die Altstadt erreicht man mit dem Rad am besten über die erste Brücke, der Alte Brücke - Kfz-frei, Kopfsteinpflaster, viele Fußgänger. In der anschließenden Fußgängerzone darf nicht mit dem Rad gefahren werden.
  • Den Bismarckplatz und damit das Zentrum erreicht man über die zweite Brücke.
  • Den Hauptbahnhof erreicht man über die dritte Brücke.

An der zweiten Brücke wechselt man von der Straße nach links auf den Uferweg - hier sind immer viele Fußgänger unterwegs. Weiter zwischen Neckar und Unigelände, vorbei am Zoo, der Jugendherberge und einigen Sportstätten. Danach der asphaltierten Nebenstraße geradeaus folgen, eine Kompostierungsanlage umfahren und im weiteren Verlauf die Radwegweisungen in Richtung Ladenburg beachten.

Auf dem Weg in Richtung Ladenburg fährt man ab der Autobahnunterführung auf einer wahrlich historischen Strecke. Die Trasse wurde bereits von den Römern angelegt. Fährt man immer geradeaus, kommt man direkt in das historische Zentrum von Ladenburg. Aber Vorsicht, nicht nur der Marktplatz mit den umliegenden Fachwerkhäusern ist historisch, sondern auch das Kopfsteinpflaster, über das man fahren muss. Auf dem Rad wird man ordentlich durchgeschüttelt, aber für Liebhaber historischer Stadtkerne lohnt sich der kleine Abstecher.

11,2 km / 351 km

Ladenburg

Aussichtsplattform an der Neckarpromenade

Bhf 100 m, Haltepunkt für Regionalbahnen, Zugang über Treppen zu den Gleisen, Fahrkartenautomat und Stadtplan am Eingang. Züge nach Heidelberg, Mannheim und Frankfurt, Verkehrsverbund VRN.

Ladenburg mit dem sehenswerten mittelalterlichen Stadtkern blickt auf eine 2000-jährige Geschichte zurück. Neben dem Lobdengaumuseum, das sich vornehmlich der römischen Vergangenheit Ladenburgs widmet, gibt es noch zahlreiche weitere interessante Besichtigungsmöglichkeiten. Innerörtliche Wegweiser zeigen die entsprechenden Richtungen an.

Geodaten: 49.4723028,8.6012750 Höhe 103 m (Eisenbahnbrücke)

Vom Wasserturm aus Weiterfahrt auf der Neckarpromenade bis zur Eisenbahnbrücke. Auf dem parallel zur Bahnlinie verlaufenden Rad- und Gehweg den Neckar überqueren. Nach der Brücke das Drängelgitter auf der Straße umfahren. Die Eisenbahnlinie nach rechts unterqueren, anschließend auf der Seitenstraße immer geradeaus auf Straßen und Radwegen durch den Ortsteil Neckarplatten, an Seckenheim vorbei in Richtung Mannheim - durchgehend Asphalt.

11,2 km / 362 km

Mannheim

Mannheim Hbf, 50 m. Hier halten sämtliche Fernzüge. Verkehrsverbund VRN mit großer Ost-West-Ausdehnung und günstigen Tarifen.

Am Wasserturm zeigt sich Mannheim von seiner eleganten Seite. Schöne Parkanlage, das Kongresszentrum Rosengarten mit reich verzierter Fassade aus rotem Sandstein, das Maritimhotel und die Kunsthalle gruppieren sich hier zu einem großstädtischen Ensemble. Hier beginnen auch die Fußgängerzone und die Innenstadt mit der Quadrat-Struktur. Für Fremde sind die Quadrate etwas ungewohnt, die Mannheimer mögen sie aber. So befindet sich z.B. das größte Buchgeschäft der Region mit einem guten Sortiment an Radkarten und Radreiseliteratur im Quadrat P7.

Mit etwas Fantasie ließe sich Mannheim auch als Wiege des Radreisens bezeichnen. Es war Karl Freiherr von Drais, der im Jahre 1817 mit seinem Laufrad, dem ersten muskelbetrieben zweirädrigen Fahrzeug, von Mannheim aus in Richtung Schwetzingen zum heutigen Mannheimer Vorort Rheinau fuhr.

Unzweifelhaft ist Mannheim aber die Wiege des Automobils. Es war Carl Benz, der in seiner Schlosserei in den Mannheimer Quadraten seinen Patentmotorwagen, das erste Automobil entwickelte und baute, mit dem Bertha Benz zu ihrer legendären Überlandfahrt nach Pforzheim aufbrach.

Geodaten: 49.4840611,8.4757167 Höhe 95 m (Wasserturm)

Am Fuße des weithin sichtbaren Fernmeldeturms im Bereich der Straßenbahnhaltestelle den Radweg verlassen und auf relativ verkehrsarmen Stadtstraßen weiter in Richtung Wasserturm/Stadtmitte. Der Track führt weiter zum Hauptbahnhof und parallel zu den Gleisanlagen bis hinter das Schloss/Universität. Dort findet man Radwegweisungen zur Weiterfahrt nach Ludwigshafen auf die linke Rheinseite.

Diejenigen, welche die Weiterfahrt auf der rechten Rheinseite planen, fahren ab dem Fernmeldeturm auf dem Radweg immer weiter geradeaus. Die weitere Ausschilderung ist hier allerdings dürftig bis nicht vorhanden.

2,8 km / 365 km

Ludwigshafen

Bhf 100 m, Verkehrsverbund VRN. Im Fernverkehr empfiehlt sich der Hbf in Mannheim.

Geodaten: 49.4826917,8.4506556 Höhe 101 m (Ludwigshafen)

GPS-Tracks

Track-Verifizierung

Die nachfolgende Liste führt diejenigen Teilnehmer des Wikis auf, die die Route oder Teilabschnitte davon gefahren sind. Für andere Radreisende ist es wichtig zu wissen, wie aktuell die Routenbeschreibung ist. Wenn Du selbst die Route (oder Teile davon) gefahren bist, trage Dich bitte in die Liste ein (neuere Einträge nach oben). Mit dem Eintrag bestätigst Du anderen Lesern, dass der Track und die Routenbeschreibung zum Zeitpunkt Deiner Fahrt gestimmt haben.

Zeitpunkt Autor Abschnitt/Bemerkungen
März 2010 Wisohr Eberbach-Ludwigshafen gefahren und Track aktualisiert)

Weblinks