Transport von Kindern

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Ab einem gewissen Alter, meist irgendwann in der Grundschulzeit, erfolgt der "Transport" des Kindes natürlich auf seinem eigenen Fahrrad (außer man nennt ein Trets sein eigen). Dies ist grundsätzlich möglich, sobald das Kind die geplante Etappenlänge auch über mehrere Tage konditionell wie auch motiviert bewältigen kann. Das hängt vor allem von den Alltagsgewohnheiten des Kindes (wieviel fährt es täglich, was sind die üblichen Familiengepflogenheiten mit Fahrrad) als auch von der gesamten Planung ab. Regelmäßige Unterbrechungen auf Spielplätzen, an interessanten Orten, zum Eisessen etc. erhöhen die Motivation, noch einen weiteren Abschnitt zu bewältigen. Die alltägliche Fahrradnutzung auch auf längeren Strecken, das Vorbild der Eltern, die Gewöhnung an das Reisen von früher Kindheit an etc. erhöhen sicher die Motivation.

Für ein Kinder-Reiserad gelten vor allem die Vorschriften an ein straßenverkehrstaugliches Fahrrad (Bremsen, Lichtanlage), die vielfach von Kindern begehrten Kinder-Mountainbikes erfüllen diese oftmals nicht. Es sollte mit Schutzblechen und einem Gepäckträger ausgestattet sein, die eigenen (leicht bepackten) Gepäcktaschen sind oftmals wichtig für die Motivation. Die Ausstattung mit einem Trinkflaschenhalter sollte gut überlegt sein, das Trinken während der Fahrt überfordert viele Kinder beim gleichzeitigen Lenken. Besser regelmäßige Trinkpausen machen. Eine Dreigang-Schaltung sollte Minimum sein, abhängig vom Höhenprofil der geplanten Strecke.

Es gibt Kinder, die auf 16 Zoll-Rädern 20 km-Etappen bewältigen, generell sollte ab einem 20 Zoll-Rad eine Radreise (abhängig von den o.g. Faktoren) möglich sein. Bei kleineren Kindern ist die zusätzliche Anschaffung einer Trailer-Stange oder eines Follow-Me zu überlegen, um bei Ermüdung des Kindes dieses mit seinem Rad in Schlepptau zu nehmen.