Diskussion:Italien

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Fahrradfreundlich

Ich halte es für falsch, Länder in "fahrradfreundlich" und "nicht fahrradfreundlich" einzuteilen. Diese Einteilung von dem Vorhandensein von Radwegen abhängig zu machen, ist (freundlich ausgedrückt) nicht nachvollziehbar. --Dietmar 17:38, 4. Apr 2010 (CEST)

Nun, die Frage "fahrradfreundlich" oder nicht lässt sich sicherlich nicht ausschließlich an der Existenz von Radwegen festmachen. Es spielt z.B. auch eine Rolle, ob die Ordnungskräfte gewillt sind, dem (Un-)Recht des Stärkeren Einhalt zu gebieten. Aber wenn ein Land die Benutzung seiner Straßen nur dem motorisierten Verkehr gestattet, dann ist das kein Ausweis von Fahrradfreundlichkeit, sondern das Gegenteil. -- StefanS 18:21, 4. Apr 2010 (CEST)

In Italien ist mir noch nie das Radfahren auf der Straße verboten worden. Ich bin auch auf ein paar 1000 km noch nie mit Ordnungskräften in Konflikt geraten, so dass ich nicht weiß, wie die "gewillt" sind. Es ist einfach anmaßend, solche Zensuren zu verteilen. Tut mir leid, das so krass ausdrücken zu müssen. Gruß --Dietmar 22:33, 4. Apr 2010 (CEST)

Naja, dann scheinst Du doch mit Bk auf einer Linie zu liegen, denn genau die Abwesenheit von Fahrverboten hat er doch beschrieben. Von Zensuren und Anmaßung lese ich im Abschnitt Straßennetz nichts. Oder worauf beziehst Du Dich? -- StefanS 22:47, 4. Apr 2010 (CEST)
Ich beziehe mich auf die Einteilung in "fahrradfreundlich", wie schon oben gesagt. Wenn Euch diese Kategorie was gibt, dann bitte weiter so. Abgesehen davon, dass man eher nicht zu Fahrrädern, sondern mehr zu Radfahrern freundlich sein sollte. --Dietmar 21:26, 5. Apr 2010 (CEST)

Ich habe die Formulierung absichtlich so gewählt, daß sowohl die Radweg-Skeptiker als auch die Radweg-Befürworter sich darin wiederfinden können, auch wenn bekannt ist, daß ich zur ersten Gruppe gehöre. In Italien gibt es auch viele (nach Ansicht einiger Leute zu viele) Fahrradverbote, zum Beispiel auf der Südseite des Simplonpasses. -- bk1 2010-04-05

Das Beispiel Simplonpass kenne ich nicht. Ich bin in Italien ansonsten nie auf Fahrradverbote gestoßen, außer auf Autobahnen, auf denen ich ohnehin nicht meinen Radurlaub verbringen wollte. Italien ist für mich das Land, in dem Radfahrern am meisten Respekt von Autofahrern entgegengebracht wird. Sowohl Pkw-Fahrer als auch Trucker haben mir oft Anerkennung gezollt oder haben mir geholfen.

"Ordnungskräfte" haben oft ein Auge zugedrückt, wenn man mal die Regeln etwas "kreativ" ausgelegt hat. Also lasst mal die Kirche im Dorf! --Dietmar 21:26, 5. Apr 2010 (CEST)