Rennbremshebel

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Rennbremshebel sind zur Bedienung der Bremsen an einem Rennlenker oder Trainingsbügel geeignet. Es gibt sie mit und ohne integrierte Schaltfunktion. Sie sind normalerweise auf den Seileinzug von Seitenzug-Rennradbremsen und Cantilever-Bremsen abgestimmt. In der Regel sind sie nicht, oder nur schlecht, zur Ansteuerung von V-Bremsen geeignet; ein paar wenige spezielle Ausführungen sind die Ausnahme. Eine Sonderform stellen die hydraulischen Hebel von Magura dar, die als HS66 mit Bremsbelagträgern für Cantisockel verkauft wurden oder als HS77 für Rennradbremse bis max 23 mm erhältlich waren. Es sind auch spezielle mechanische Scheibenbremsen wie z.B. die Avid BB7 Road erhältlich, die auf den Seileinzug von Rennbremshebeln abgestimmt sind.

Seileinzug

Bei Rennbremshebeln haben verschiedene Modelle einen unterschiedlichen Seileinzugsweg. Damit eignen sich sich verschieden gut für die Verwendung mit langen (> 105 mm) oder kurzschenkeligen (< 90 mm) V-Bremsen. Im Folgenden soll der Seileinzug verschiedener Modelle bei einem bestimmten Winkel, der an Rennlenkern normalerweise möglich ist, dargestellt werden:

Modell Baujahr Baugleich Zugent-
spannung
Seileinzug
bei 35°
Abstand
Drehpunkt
Ruhelage
[mm]
Abstand
Drehpunkt
35° Auslenkung
[mm]
Bemerkung
Campagnolo Centaur ab 2009 - x 16 mm - - Mit montiertem Einsatz für große Hände gemessen.
Campagnolo Veloce xxxx bis 2009 Veloce - Record x  ? mm - - -
Shimano STI 9-fach
1. Genaration
- 4400, 5500, 6501, 6510, 7700 - - - - -
Shimano STI 9-fach
letzte Genaration 4500
- - - - - - -
Shimano STI 10-fach
1. Genaration
- 4600, 5700, 6700, 7900 - - - - -
- - - - - - - -

Messverfahren

Seileinzug

Betätigungswinkel

Kombinationsmöglichkeiten

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