Nationale Radrouten in Frankreich: Unterschied zwischen den Versionen

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Weite Teile dieser potenziellen Route sind bereits im Wiki vorhanden, siehe [[Paris - Dieppe]] (für die Avenue verte) sowie [[Straßburg - Paris]] (östlicher Teil bis Bar-le-Duc) und [[Véloroute Rhin]] (nördlicher Teil ab Straßburg), dazu die informellen Beschreibungen unter [[Champagne-Ardenne#Seine|Champagne-Ardenne]] (Abschnitte Seine und Seengebiet). Für den noch inexistenten gemeinsamen Abschnitt mit der EV3 stellt [[Paris - Fontainebleau]] eine Alternative dar.
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Seit 2016 ist der '''Rhone-Radweg''' die vorerst jüngste Ergänzung des Eurovelo-Netzes. Er besteht aus der Schweizer [[Rhone-Route]] (von Andermatt bis zur französischen Grenze nahe Genf) und der französischen [[Rhône|ViaRhona]]. Der französische Abschnitt ist erst teilweise fertiggestellt, es besteht eine größere Lücke rund um Lyon und auf den letzten 100 km bis zum Mittelmeer.
  
 
== Nationale Radrouten ==
 
== Nationale Radrouten ==

Aktuelle Version vom 9. März 2016, 21:15 Uhr

Frankreich ist ein großes Land mit vielen Nebenstrassen, weiten gering besiedelten Landstrichen und disziplinierten Verkehrsteilnehmern - man kann es auch ohne spezielle Fahrradinfrastruktur gut erleben. Jene ist dann auch - gemessen an der Größe des Landes - so selten, dass man für seine Reisen zumeist auf das Straßennetz zurückgreift, und damit auch gut fährt. Bestehende Fahrradrouten sind meist lokalen Charakters und haben entsprechende Eigenarten, siehe die Bemerkungen unter Frankreich.

Dennoch haben offizielle Stellen die Abwesenheit eines dedizierten Radrouten-Netzes - im Hinblick auf die strategische Positionierung des Landes im internationalen Tourismus - als Nachteil identifiziert und einen aufwändigen Plan initiiert, den vermeintlichen Rückstand aufzuholen.

Das SN3V-Netz

Geplantes Netz, Eurovelo-Routen in Rot

Als Konsequenz aus besagten Überlegungen ist seit 1998 ein nationales Radroutennetz in Planung, dessen zuletzt 2011 aktualisierter Planungsstand auf den Namen Schéma National des Véloroutes et de Voies Vertes hört, im folgenden kurz SN3V genannt. Weiterführende Informationen sind untenstehend verlinkt.

Das SN3V-Netz sieht die sieben in Frankreich verlaufenden Eurovelo-Routen (plus eine geplante) sowie knapp 50 nationale Radrouten vor, die jedes der 94 Festland-Départements erschließen. Korsika ist nicht vertreten. Zur Realisierung des Plans werden existierende lokale Radrouten soweit möglich eingebunden und die Aktivitäten koordiniert. Der Staat fördert die Entwicklung finanziell, Beschlüsse über die Ausführung sowie der Bau geschehen aber unter der Ägide der verschiedenen Gebietskörperschaften, d.h. Regionen, Départements, Verwaltungsgemeinschaften, und Gemeinden.

Das geplante Netz umfasst nach Angaben der zuständigen Stellen ca. 20.000 km, davon sollen 7.000 bereits realisiert sein. Diese bestehen freilich aus vielen verstreuten Einzelabschnitten, die auch nicht immer entsprechend beschildert sind. Im Augenblick (Stand 2013) gibt es zusammenhängende und gut ausgeschilderte Wege fast nur auf einigen der Eurovelo-Trassen, während der Rest kaum Netzwirkung entfaltet. Die Qualität der als "fertig" deklarierten Strecken ist sehr variabel, siehe die Bemerkungen unter Frankreich.

Bei der Routenauswahl werden erkennbar einfache, flache Routen an Flüssen, Kanälen und auf stillgelegten Eisenbahntrassen benutzt, dies gilt selbst für die Routen im Alpenraum. Das hervorragend ausgebaute Netz aus Nebenstrassen kommt nur aushilfsweise zum Zug. Bergfreunde kommen nicht auf ihre Kosten, im Gegensatz z.B. zum Veloland Schweiz. Schließlich sei bemerkt, dass ein Land wie Frankreich einfach zu groß und vielfältig ist, als dass selbst dieses ambitioniert dimensionierte Netz alles Sehenswerte abdecken könnte. Der Individualtourist, der sich selbst seinen Weg sucht, wird in Frankreich weiterhin seinen Platz haben.

Eurovelo-Routen

Der Europäische Radfahrer-Verband ECF betreibt die Einrichtung eines europaweiten Radrouten-Netzes namens Eurovelo mit zur Zeit 14 geplanten Routen. Obgleich schon zahlreiche Fernradler Europa durchqueren, gibt es von der ECF leider keine Routen-Empfehlungen für hier und jetzt. Stattdessen soll man den aufwändigen Aufbau eines dedizierten Radwege-Netzes abwarten, der sich über Jahrzehnte hinziehen wird.

Der folgende Abschnitt gibt eine Übersicht über die Eurovelo-Routen, die in Frankreich existieren oder geplant sind. Es wird auf existierende und im Wiki beschriebene Abschnitte verwiesen ebenso wie - als Ersatz für Planungslücken - auf selbst entworfene Routen, mit denen sich die Verheißungen von Eurovelo bereits heute erfüllen lassen.

Die Eurovelo-Routen sind in der Planung des SN3V berücksichtigt, aber da die beteiligten Seiten nicht immer dieselben Ziele verfolgen, gibt es bisweilen widersprüchliche Angaben über den beabsichtigten Verlauf. Quelle für die hier dargestellten Informationen sind:

Eurovelo 1

Atlantikküste (EV1)

Die als Atlantikküsten-Route bezeichnete EV1 soll vom Nordkap über die britischen Inseln bis zur Südspitze Portugals verlaufen. Der französische Abschnitt - unter dem Namen Vélodyssée geführt - gilt seit 2012 als komplett fertiggestellt; er beginnt im bretonischen Fährhafen Roscoff, schneidet die bretonische Halbinsel ab und trifft erst an der Loire-Mündung wieder auf die Küste, wo er mit der EV6 zusammentrifft. Dort verbleibt er bis zur spanischen Grenze bei Hendaye. Der Verlauf der französischen EV1 ist komplett im Wiki dargestellt, siehe Vélodyssée.

Eurovelo 3

Die so genannte Pilgerroute (Trondheim - Santiago de Compostela) stellt die längste vorgesehene EV-Strecke in Frankreich dar. Es existieren zwar schon etliche Abschnitte, aber diese sind kurz und übers ganze Land verteilt. Einen Überblick findet man auf der Seite von CycloTransEurope, die Aktionen im Land koordinieren.

Der grobe Verlauf der EV3 in Frankreich beginnt bei Maubeuge an der belgischen Grenze, folgt in etwa der Oise bis Paris. Dann macht die Route einen großen Umweg nach Orléans, folgt dann ein kurzes Stück der Loire. Ab Tours geht es südwärts nach Bordeaux. Unklar ist noch, ob die Verbindung nach Spanien in Hendaye (Plan SN3V) oder über den Pass von Roncesvalles (Plan Eurovelo) erfolgen soll.

Konkret im Wiki dargestellt sind bislang nur die Abschnitte an der Loire (Orléans - Tours) sowie am Garonne-Seitenkanal (von Bordeaux nach Buzet-sur-Baïse). Für die noch nicht fertig gestellten Strecken können zudem Paris - Brüssel (über Maubeuge) sowie Paris - Orléans als Überbrückung dienen. Außerdem enthalten diverse Artikel Bemerkungen zu Teilabschnitten, so Nord-Pas-de-Calais, Picardie, Paris - Fontainebleau, Centre und Poitou-Charentes.

Eurovelo 4

Mont-St-Michel (EV4)

Die sogenannte Mitteleuropa-Route soll der französischen Nordküste folgen und anschließend bis nach Kiew gehen. Wie die EV1 beginnt sie in Roscoff, führt dann aber ostwärts zum Mont-St-Michel, in die Halbinsel Cotentin, nach Le Havre, Dieppe, Boulogne, Calais und schließlich Dünkirchen.

Bezüglich des Cotentin bestehen Diskrepanzen: der SN3V-Plan folgt gänzlich der Küstenlinie, während die Eurovelo-Planungen eine Route im Landesinneren vorsehen; hierbei wird das nördliche Cotentin zu einer optionalen Schleife.

Tatsächlich realisiert unter dem Namen EV4 ist bis jetzt nur ein Teil-Abschnitt der so genannten Tour de Manche. Noch nicht unter dem Namen EV4, sondern als Véloroute du littoral ist ein Abschnitt zwischen Le Havre und Dieppe ausgeschildert. Die Route de la Mer du Nord, die in Boulogne beginnt, ist nicht ausgeschildert und in keiner Quelle als Verlauf der EV4 bestimmt, kann aber als Alternative dienen.

Im Wiki sind keine Tracks der EV4 dargestellt, siehe aber die Bemerkungen zur Tour de Manche und Véloroute du Littoral sowie zu möglichen Routen in Nord-Pas-de-Calais.

Eurovelo 5

Basierend auf einem alten Pilgerweg soll die Via Romea Francigena von London nach Rom bzw. Brindisi verlaufen. Dabei quert sie Frankreich in zwei Abschnitten. Der westliche Abschnitt soll von Calais über Lens nach Lille verlaufen, davon ist aber noch nichts zu sehen. Nach einem Intermezzo in Belgien, Luxemburg und Deutschland beginnt der östliche Abschnitt in der Nähe von Saarbrücken, folgt der Saar, durchquert die Vogesen und verbindet anschließend Straßburg mit Basel.

Der Verlauf von Straßburg nach Basel soll nach übereinstimmender Meinung des SN3V und eurovelo.org am Rhein sein, während eurovelo.com einen Verlauf am Fuße der Vogesen angibt.

Der östliche Abschnitt ist in ersterer Variante komplett im Wiki dargestellt, siehe - in umgekehrter Reihenfolge - Véloroute Rhin (Abschnitt Basel-Straßburg), Straßburg - Paris (Abschnitt Straßburg-Gondrexange) und Saar (Abschnitt Gondrexange-Sarreguemines),

Eurovelo 6

Wasserschloss an der EV6

Die Atlantik-Schwarzmeer-Route gehört zu den am weitesten fortgeschrittenen Eurovelo-Projekten, sowohl europaweit als auch in Frankreich. Dort führt der Weg von Basel nach Mülhausen, dann dem Doubs, der Saône und dem Canal du Centre folgend nach Digoin. Dann folgt er der Loire bis zum Atlantik. Endpunkt ist nach Vorstellungen von Eurovelo bei Nantes, nach denen des SN3V-Plans bei St-Brevin an der Loiremündung.

Die französische EV6 ist komplett im Wiki dargestellt, siehe Rhein - Loire für den Abschnitt Basel - Digoin und Loire für den Abschnitt Digoin - Nantes/St-Brevin. Siehe ferner den Übersichtsartikel Eurovelo 6.

Eurovelo 8

Bei der Mittelmeer-Route, die von Cádiz nach Athen (bzw. Zypern) führen soll, ist der Name in Frankreich Programm, bis auf einen Abschnitt östlich der Rhône, der die provenzalischen Voralpen im Landesinneren durchqueren und erst bei Fréjus wieder auf die Küste treffen soll. Laut Eurovelo soll es von Menton aus noch zum Col de Tende gehen, davon ist beim SN3V-Plan keine Rede, dort geht es an der italienischen Küste weiter.

Die Route ist noch quasi inexistent, auch wenn lokal ein paar nützliche Wege existieren. Im Wiki ist davon bislang ein kurzer Abschnitt am Canal du Midi (Agde bis etwa Ventenac) dargestellt.

Eurovelo 15

Straßburg (EV5/15/16)

Bei der EV15 handelt es sich um den multinationalen Rhein-Radweg, dessen französischer Abschnitt unter Véloroute Rhin dargestellt ist. Südlich von Straßburg fungiert er gleichzeitig als EV5, nördlich davon als EV16.

Eurovelo 16

Unter diesem Namen firmiert ein Projektvorschlag Frankreichs, der in der nationalen Netzplanung bereits berücksichtigt ist, aber vom Eurovelo-Konsortium noch nicht akzeptiert wurde. Es handelt sich um die Idee einer Verbindung London - Paris - Prag. Ersterer Teil besteht in Form der 2012 eingeweihten Avenue verte, für Zweiteren wird speziell deutscherseits seit längerem der Paneuropa-Radweg propagiert. Allerdings ist für die EV16 ein weiter südlicher Verlauf geplant, der zunächst die Seine begleitet (von Paris nach Moret-sur-Loing zusammen mit der EV3), dann ab Troyes die künstliche Seenplatte der Champagne durchquert. Erst der Abschnitt von Bar-le-Duc nach Straßburg entspricht wieder dem Paneuropa-Radweg. Von Straßburg geht es am Rhein nach Norden.

Weite Teile dieser potenziellen Route sind bereits im Wiki vorhanden, siehe Paris - Dieppe (für die Avenue verte) sowie Straßburg - Paris (östlicher Teil bis Bar-le-Duc) und Véloroute Rhin (nördlicher Teil ab Straßburg), dazu die informellen Beschreibungen unter Champagne-Ardenne (Abschnitte Seine und Seengebiet). Für den noch inexistenten gemeinsamen Abschnitt mit der EV3 stellt Paris - Fontainebleau eine Alternative dar.

Eurovelo 17

Seit 2016 ist der Rhone-Radweg die vorerst jüngste Ergänzung des Eurovelo-Netzes. Er besteht aus der Schweizer Rhone-Route (von Andermatt bis zur französischen Grenze nahe Genf) und der französischen ViaRhona. Der französische Abschnitt ist erst teilweise fertiggestellt, es besteht eine größere Lücke rund um Lyon und auf den letzten 100 km bis zum Mittelmeer.

Nationale Radrouten

Die nationalen Radrouten erhalten jeweils eine zweistellige Nummer, von denen die erste Ziffer der groben geographischen Einteilung dient (siehe unten). Die meisten Routen sind noch im Planungsstadium, wie oben bemerkt. Die Realisierung wird sich auf sehr lange Zeit hinziehen, dennoch wird die kommende Entwicklung interessant zu beobachten sein. Auf der Seite des AF3V wird der Fortschritt des Ausbaus meist recht zeitnah beschrieben (französisch).

Im folgenden werden die Routen nur stichwortartig aufgeführt und ggfs auf weitere Details an anderer Stelle im Wiki verwiesen.

Norden

V30 
Marne - Aisne - Somme
Der geplante Routenverlauf verbindet die mittlere Marne mit der Somme und folgt letzterer bis zum Ärmelkanal. Realisiert sind nur Bruchstücke, etwas weiter fortgeschritten an der Somme. Sehenswürdigkeiten: Reims, Chemin des Dames (WK I), Amiens, Sommebucht. Länge ca. 300 km.
Hinweise im Wiki: Situation um Reims, an der Somme.
V31 
Véloroute du bassin minier
Querverbindung zwischen EV3 und EV5 in Nordfrankreich, von Lens nach Maubeuge. Noch keine Teilstücke verwirklicht. Länge ca. 80 km
V32 
Paris - Lille
Nord-Süd-Achse durch Nordfrankreich. Von Paris über Conflans, Senlis nach Beauvais existiert die Route und ist identisch mit dem östlichen Zweig der Avenue verte (s.u.). Weiterer geplanter Verlauf: Beauvais - Amiens - Corbie - Arras - Lens - Lille. Sehenswürdigkeiten: Paris, Geburtsstätten der Gotik (Paris, St-Denis, Royaumont, Senlis, Beauvais, Amiens), Schloss Chantilly, Schlachtfelder der Somme, Lille. Länge ca. 300 km.
Hinweise im Wiki: Avenue verte (für die ersten 50 km bis Conflans), Somme (für Amiens - Corbie).
V33 
Untere Seine
Diese Route soll die Seine von Paris nach Le Havre erschließen. Auf den ersten 100 km identisch mit der existierenden Avenue verte, nicht immer am Fluss verlaufend. In der Normandie ist ein Weg am nördlichen Ufer geplant. Länge ca. 350 km.
Hinweise im Wiki: Für die ersten 100 km siehe Avenue verte (bis Bray-et-Lu). Zur selbständigen Fortsetzung bis Rouen siehe Paris - Rouen (ab Giverny; auch als alternativer Start geeignet). Siehe ferner Haute-Normandie für die Fortsetzung Rouen - Le Havre.
V34 
Ardennenkanal
Die Route ist als Querverbindung zwischen den Flüssen Aisne/V30 und Maas/V54 gedacht und soll am Ardennenkanal verlaufen. Der Treidelweg ist dafür jedoch noch nicht hergerichtet. Kaum Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke, sei es denn die Dorfkirche von Asfeld. Länge ca. 120 km.

Nordwesten

  • V40: (Véloscénie): Paris - Chartres - Mont-St-Michel
  • V41: (Eure-Loir): Poses - Chartres - Montoire - Tours
  • V42: (Rance-Vilaine): Dinard - Rennes - Arzal
  • V43: (Manche-Atlantik): Caen - Angers - Saumur - Parthenay - Marans
  • V44: Alençon - La Flèche - Saumur
  • V45: (Bretonische Küste): Nantes - Roscoff
  • V46: (Cher): Montluçon - Bourges - Tours
  • V47: (Loir): Montoire - La Flèche
  • V48: Bourges - Gien - Montargis

Nordosten

  • V50: (Mosel-Saône): Apach - Lyon
  • V51: (Tour de Bourgogne): Dijon - Auxerre - Decize - Dijon
  • V51a: Chagny - Chalon - Cluny - Tournus - Chalon
  • V52: Straßburg - Paris
  • V53: (obere Marne): Dijon - Vitry-le-François
  • V54: (Maas): Void-Vacon (a)/Bar-le-Duc (b) - Givet
  • V55: (Yonne): Montereau - Migennes
  • V56: Troyes - Tonnerre - Clamecy - La Charité

Südosten

  • V60: (Rhône): St-Gingolph (a) / Genf (b) - Port-St-Louis (A) / Sète (B)
  • V61: (Arve): Vallorcine - Gaillard
  • V62: Chessenaz - Annecy (a/b) - Montmélion
  • V63: (Isère) Chanaz - Chambéry - Montmélion - Grenoble - Valence (siehe hier)
  • V64: Grenoble - Marseille
  • V65: (Côte-d'Azur): Fréjus - Port-St-Louis
  • V66: Sommières - Nîmes - Comps

Zentralmassiv

  • V70: Nevers - Clermont-Ferrand (a/b) - Brassac-les-Mines - Langogne - Quissac - Montpellier
  • V71: (obere Loire): Paray - Le Puy
  • V72: Lyon - St-Étienne
  • V73: Sablons - Le Puy - Langogne
  • V74: (Cantal): Brassac-les-Mines - Figeac
  • V75: Diou - Montluçon

Südwesten

  • V80: (Les deux mers): Sète - Le Verdon
  • V81: (Piémont Pyrénéen): Anglet - Le Barcarès
  • V82: (Baïse): Lannemezan - Damazan)
  • V83: (Garonne): Roquefort - Toulouse
  • V84: (Passa Païs): Montferrand - Castres - Béziers
  • V85: (Tarn): Quissac - Montech
  • V86: (Lot): Langogne - Damazan
  • V87: Montluçon - Beaumont-du-Lac - Rocamadour - Montech

V81: (Piémont Pyrénéen)

Die Veloroute du Piémont Pyrénéen soll einmal den Atlantik bei Biarritz und das Mittelmeer bei Perpignan verbinden, über Pau, Lourdes, Tarbes, Bagnères-de-Bigorre, Saint-Gaugdens, Saint-Girons und Foix. Von den insgesamt rund 600 km sind derzeit erst etwa 180 km ausgebaut (Stand Okt. 2013). Die Strecke führt durch das Pyrenäenvorland auf bis zu 650m Höhe. Trotz des ihres mäßigen Ausbaustands kann die V81 schon jetzt als Planungsgrundlage für eine Tour zwischen den beiden Meeren dienen, alternativ zu der flacheren Route am Canal des Deux Mers und der anspruchsvollen Variante über die großen Pyrenäenpässe.

Bereits ausgebaute Teilstrecken:

  • Radweg vom Strand in Anglet bis Stadtzentrum Bayonne (10 km)
  • Voie Verte von Tarsacq bis Laroin/Pau (13 km)
  • Véloroute on Montréjeau über Sait-Gaudens nach Roquefort-sur-Garonne (47 km)
  • Voie Verte von Saint-Girons bis Foix auf einer stillgelegten Bahnstrecke mit zwei Tunneln von 500m und 900m Länge (43 km)
  • Voie Verte zwischen Mirepoix und Camon, ebenfalls auf einer stillgelegten Bahnstrecke (20 km)
  • Véloroute zwischen Chalabre und den Gorges de Galamus (59km). Diese Strecke führt hauptsächlich über Nebenstraßen mit wenig motorisiertem Verkehr.
  • Voie Verte zwischen Rivesaltes und Le Barcarès (14km)

Der weitere Ausbau der Véloroute im Departement Pyrénées-Atlantiques wurde 2012 entschieden und befindet sich zum Teil schon in der Realisierung. Vor der Tourplanung sollte man sich daher über den aktuellen Stand des Ausbaus informieren.

Westen

  • V90: La Charité - Argenton-sur-Creuse - Limoges - Excideuil - Libourne
  • V91: Libourne - Rocamadour
  • V92: Excideuil - Angoulême - Rochefort
  • V93: Beaumont-du-Lac - Limoges - Confolens
  • V94: Argenton-sur-Creuse - Poitiers - Parthenay

Weblinks